01 Endlich ein neues Abenteuer !
December 1, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 3 °C
INS LAND DER LEMUREN UND RIESEN-BAOBABS
Wer an Madagaskar in Ostafrika (!) denkt, hat unberührte Tropenwälder, kristallblaues Wasser und exotische Tierarten vor Augen. Stimmt alles. In Wahrheit bietet der Inselstaat aber noch viel mehr. Entdecke einzigartige Landschaften, Reisfelder und Kulturen, Vanille und den typischen Pfeffer. Madagaskar ist Heimat einzigartiger Tiere und Pflanzen, die nur hier existieren.
Das Naturparadies gilt als wahrer Sehnsuchtsort mit einer Bevölkerung, die stets ein Lächeln auf den Lippen hat. Mit einer Fläche von knapp 600.000 qkm ist Madagaskar mit rund 33 Millionen Einwohnern die viertgrößte Insel der Welt. Nur Grönland, Neuguinea und Borneo sind noch größer. Sie wird auch als "6. Kontinent" bezeichnet. Also ein sehr spannender Ort für uns, den wir jetzt endlich auch einmal besuchen dürfen.
Um 21.25 Uhr heben wir vom Frankfurter Flughafen ab. Mit Ethiopean Airlines. Eine Premiere für uns. Zwischenlandung in Addis Abeba und dann nach Madagaskar weiter. Morgen mittag landen wir dann in Antananarivo, der Hauptstadt des Inselstaates.
Wir sind supergut vom Bodensee über die Autobahnen durchgekommen und nun ein wenig zu früh hier. Aber lieber alles in Ruhe machen als in Hektik. Die anderen von unserer Fotogruppe kommen aus allen Himmelsrichtungen hierher geflogen. Wir freuen uns jedenfalls schon sehr auf die Insel mit Ortsnamen, die fast alle mit einem „A“ anfangen.Read more
02 Angekommen
December 2, 2025 in Madagascar ⋅ 🌧 25 °C
Zwei lange Flüge. Einer durch die Nacht (7 Stunden) und der Schlaf kommt nicht zu Besuch. 3 Stunden Aufenthalt in Addis Abeba und nochmal 5 Stunden nach Madagaskar. Jetzt ist es geschafft..
Es ist schon später Nachmittag, als wir auf der Lodge ankommen. Daher gibt es heute noch keine schönen Bilder.
Nach einem super Abendessen fallen wir todmüde ins Bett. Draußen geht ein wolkenbruchartiger Regen auf die Erde und auf unsere Toilette tropft es. Undicht ist hier einiges. Morgen gibts die ersten Chamäleons anschauen.
Gute Nacht!Read more

TravelerWas soll ich sagen, wunderbare Bilder. Der Pipmatz hat sich ja extra in Farbe geschmissen. 😊😆🦜 Gute Nacht 🌃

TravelerIhr Lieben, wie schön, dass ihr sicher angekommen seid! Das war ja wohl ein harter Ritt bis Madagaskar, vor allem, wenn sich in der Nacht der Schlaf nicht einstellen will. Dafür habt ihr wieder mal einen herrlichen Sonnenaufgang fotografiert. Und die anderen Motive sind einfach nur toll. (Typisch Hanno, wird Andrea jetzt sagen) aber einen originalen „deux cheveaux“ und einen „traction avant“, noch dazu mit einer goldfarbenen Lackierung, das sieht man wahrhaftig nicht oft. Und mit einem alten Wählscheiben Telefon, da kennt sich sowieso nur noch unsere Generation aus. Aus der Ferne habe ich das jetzt leicht sagen, aber ihr habt kein tropfendes Bad. Das ist eure Dusche. Viel Spaß weiterhin! 😹😹😹
03 Im Garten der Verwandlung
December 3, 2025 in Madagascar ⋅ 🌩️ 21 °C
Oder: Ein Auftakt voller Farben in Madagaskar.
Heute geht es von unserem gestrigen Hotel in Richtung der Hauptstadt Antananarivo mit 3 Millionen Menschen genau durch diese hindurch in Richtung Osten von Madagaskar. Wir brauchen ungefähr 1 Stunde, um uns durch die engen überfüllten Straßen mit rechts und links vielen kleinen Ständen, Mopeds, Verkäufern und Menschen und später durch die riesige Innenstadt zu quälen. Da helfen auch die vielen Polizisten, die an Kreisverkehren stehen, nicht. Sie geben sich allergrößte Mühe, aber alles fährt mehr oder weniger kreuz und quer durcheinander. Wir leben noch, schauen aus dem Autofenster und machen Fotos und kleine Videos. Unser Ziel ist der Ort Andasibe und genau in der Mitte der Strecke wollen wir uns ein Reservat für Chamäleons mit Namen „Pereiras“ angucken. Wir sind schon total gespannt, wie die kleinen farbigen Dinger so sind.
Nach zweieinhalb Stunden Fahrt sind wir endlich bei den Chamäleons angekommen. Es ist drückend heiß und schwül, aber das macht nix. Es sind wunderschöne Wolken am Himmel. Der Himmel ist blau und die Sonne scheint. Und dann geht’s zu den Chamäleons. Wir sind total überrascht, denn wir sehen aus allernächster Nähe mehr als 20 verschiedene farbige Chamäleons, die natürlich aus allen Lagen fotografiert werden. Die kleinen Dinger sind wirklich unfassbar. Einer ist echt unglaublich bunt. Viel Freude damit! Es macht total viel Spaß, diese Tiere von so nah (10 cm) anzuschauen und zu erleben. Sie sehen teilweise aus wie kleine Drachen, nur das Feuer fehlt eigentlich noch. Wie ihr wisst, können die farbigen Krabbelviecher ja in 360° Richtung sehen. Das sieht total urkomisch aus. Ein Auge guckt nach vorne, ein Auge guckt nach hinten. Unfassbar.
Kaum berühren unsere Füße den roten Boden, empfangen uns die ersten stillen Meister der Tarnung. Chamäleons – Wesen, die wirken, als hätte die Natur selbst einen Moment lang innegehalten, um mit größter Geduld an ihnen zu arbeiten.
Manche dieser kleinen Wesen eher klein, andere beeindruckend majestätisch – doch alle verbindet derselbe Zauber: dieser leise, beinahe meditative Blick auf eine Welt, die sich langsam entfaltet, ganz ohne Eile.
Anmerkung: Nur die „Männer“ waren so richtig bunt, denn zur Zeit ist Paarungszeit. Und man(n) möchte und muss farblich bei den Mädels beeindrucken, wenn das was werden soll.
Andrea macht super viele Bilder und die sind alle wirklich toll geworden. Also dieses Fotoevent war wirklich klasse.
Na gut - nach 3 Stunden Fotografieren und Filmen setzen wir uns wieder ins Auto und fahren noch einmal mal knapp 2 Stunden weiter in Richtung Osten, bis wir in unserem wunderschönen Hotel auf einem Berg ankommen. Wir bekommen ein sehr angenehmes Zimmer mit Weitblick. Draußen bricht ein wahnsinniges Gewitter los. Es blitzt und donnert und es schüttet wie aus Kübeln. Morgen ists wieder vorbei. Wir aber - durstig wie wir sind - sitzen schon in bzw. vor der Bar und trinken vor dem Abendessen ein schönes, kühles Bier oder zwei. Also, das war wirklich ein genialer Tag.
So: Wir hören uns und sehen uns bald an dieser Stelle wieder.Read more
04 Wer kann diesen Augen widerstehen?
December 4, 2025 in Madagascar ⋅ 🌧 20 °C
Heutefrüh geht’s echt früh raus: 6:00 Uhr aufstehen, 6:30 Uhr frühstücken, um 7:30 Uhr Abfahrt. Zunächst besuchen wir einen nahe gelegenen kleinen Nationalpark. Nachdem wir durch den dortigen subtropischen, heissfeuchten Wald viele steinerne und glitschige Treppenstufen hoch gelaufen sind und längere Zeit mit vielen Augen vergeblich in die Baumwipfel geschaut haben (weil wir dort die berühmten Affen Madagascars, die Lemuren zum ersten Mal sehen wollten) kehren wir zu unserem großen Bedauern unverrichteter Dinge wieder zurück. Auf halbem Weg kommt unser Reiseleiter die Idee, stattdessen ein noch ein viel kleineres Tier zu fangen und zum Fotografieren „freizugeben“: Einen kleinen knallgelben Frosch. Der ist wirklich super süß und wird auf großen grünen Palmenblättern präsentiert. Zusätzlich kommt eine herkömmliche Sprühflasche mit Wasser gefüllt zum Einsatz, damit der Frosch auch pitschnass aussieht und ganz viele Wasserperlen aufweist. Das gibt den Fotos noch den letzten Pepp.
Nachdem nun das Fotografen-Herz fürs Erste einigermaßen befriedigt ist, steigen wir wieder in unser Auto und fahren zu einer ganz kleinen Insel, die umgeben ist von einem braunen Fluss. Wir setzen mit einer so genannten Piroge ( eine Art Kanu) über. Die gesamte Überfahrt dauert ungefähr ganze 10 Sekunden, war also einer der längsten Schiffsüberfahrten in unserem Leben. Wir befinden uns nun auf der Insel und wollen hier endlich die Lemuren treffen. Was wir dann auch tun. Wir sind glücklich.
Madagaskar hieß im 18. Jahrhundert für Biologen Lemuria. Das Wort Lemur ist lateinischen Ursprungs. In der römischen Mythologie steht Lemur für die nächtlich umherschweifenden Seelen der Verstorbenen. Als sich die Insel vor ca. 150 Millionen Jahren von Afrika abspaltete, gab es noch keine Primaten. Die Vorfahren der Lemuren sind vermutlich nach der Abdrift Madagaskars auf dem Kontinent in Afrika entstanden. Inzwischen leben hier über 105 verschiedene Lemurenarten. Diese Affen gibt es nur hier. Man nennt das im Fachjargon endemisch.
Von überall kommen sie nun her: schwarz-weiß, braun, grau, leuchtend rehbraun/-rot, gelblich. In allen Variationen und alle haben diese wunderschönen Augen, die uns anschauen. Es sind echt goldige Tierchen, die auch nicht so richtig viel Angst vor den Menschen haben. Das ist klar, weil sie natürlich hier oft betrachtet und fotografiert werden und das eine oder andere Futter bekommen, damit sie auch das machen, was die Menschen von ihnen gerne wollen, nämlich posieren und in die Kameras gucken. Die Dinger sind wirklich putzig mit ihren langen buschigen Schwänzen und Fingern bzw. Füssen, mit denen sie sich auf den dünnsten Ästen festhalten können. Sie springen, tanzen, klettern ohne Pause. Und fressen junge Bambusäste und süsse Bananenstückchen. Wir verbringen eine lange Zeit dort und zum Schluss tun uns die Finger weh vom Drücken auf den Kamera-Auslöser.
Es war ein sehr schönes Erlebnis. Der Lemuren-Start ist gelungen.
Wieder zurück im Hotel gibt’s ein leckeres Abendessen und wir begeben uns danach etwas müde auf unser Zimmer. Draußen ist inzwischen seit 2 Stunden wieder ein grandioses Gewitter im Gange. Es gibt die Wahnsinnsblitze, es kracht und donnert ohne Ende und es hört nicht auf zu regnen beziehungsweise zu schütten. Aber das ist hier in der beginnenden Regenzeit in Madagaskar die Regel und morgens wachen wir immer wieder auf mit blauem Himmel und Sonnenschein.
Morgen gehts weiter Richtung Osten an die Küste des Indischen Ozeans.Read more
05 Holprig gehts zum Indischen Ozean
December 5, 2025 in Madagascar ⋅ 🌧 26 °C
Der Aufenthalt in unserem schönen Gewitterhotel ist beendet. Heute steigen wir wieder in unsere drei SUVs und fahren in Richtung Osten von Madagaskar bis hin zum indischen Ozean.
Die Qualität von deutschen Autobahnen hat aber die von uns benutzte Nationalstraße ganz und gar nicht. Sie wird ganz oft nur mehr als notdürftig ausgebessert, ein gemütliches Fahren ist hier überhaupt nicht angesagt. Denn ungefähr alle halbe Kilometer gibt es riesige Schlaglöcher. Außerdem ist diese Straße super schmal und hat zahlreiche, sehr sehr enge Kurven. Da sie die einzige Verbindung zwischen Osten und Westen und der Mitte bzw. der Hauptstadt von Madagaskar ist, fahren hier unendlich viele Trucks und Lastwagen.
Unterwegs finden wir einen solchen LKW umgekippt im Straßengraben voll beladen mit großen Pflastersteinen. Oder sie werden mitten auf der Straße quasi „am offenen Herzen“ repariert. Sprich: Die Motorhaube steht sperrangelweit offen, der Motor ist herausgenommen und die Fahrer und weitere Personen versuchen das kaputte Teil mitten auf der Strasse - in ihren Einzelteilen zerlegt - wieder in Gang zu setzen. Sowas gibt’s nur hier.
Die großen Trucks haben zudem riesige Mühe, diese Art Strasse zu befahren, ohne die am Straßenrand rechts und links laufenden oder Fahhrad fahrenden Menschen nicht zu Tode zu bringen oder den Gegenverkehr in Unfälle - wie zum Beispiel uns - zu verwickeln. So ist das alles hier ein riesiges Abenteuer. Matthias sitzt hinten im Toyota und wird hin und her geschaukelt: rechts und links wegen der Kurven und hoch und runter wegen der tiefen Schlaglöcher. Aber unser Fahrer macht das bestens und wir kommen tatsächlich heil am Wasser des Ozeans an.
Unterwegs halten wir in einer uns unbekannten kleinen Stadt und besuchen einen sehr interessanten, farbigen und lebendigen Markt. Es macht Freude, Fotos von den Menschen hier zu machen. Denn die Madegassen sind ein wirklich sehr freundliches Volk. Fast alle lächeln, wenn man sie anschaut, geben einem die Hand, versuchen auf Französisch irgendwas zu erklären oder zu verkaufen. Berührungsängste scheinen sie gar nicht zu haben. Eine tolle Art, fremde Europäer zu empfangen und mit ihnen zu kommunizieren. Wir denken uns insgeheim, es wäre toll, wenn das in Europa und speziell in Deutschland genauso wäre.
Angekommen am Ufer des indischen Ozeans steigen wir in einer Kleine, aber sichere Barkasse und fahren 40 km nordwärts auf einem - von Franzosen in der Kolonialzeit künstlich angelegten - Kanal parallel zum Ufer des Meeres. Der Kanal sieht aber nicht wie ein solcher aus, sondern wie eine romantische wunderschöne Wasserstrasse.
Er wurde damals angelegt, um die Schifffahrt von Norden nach Süden einfacher zu gestalten und das doch oft wilde Meer bei Transporten zu vermeiden. Heute fahren nur noch kleine Boote auf und ab. Genauso wie wir. Gegen 16:00 Uhr erreichen wir unser am Kanalufer liegendes Palmarium-Hotel. Es ist ein wenig schwül draußen, aber es weht ein kleiner Wind und wir freuen uns auf das erste kalte Bier und nachher auf ein schmackhaftes Dinner.
Morgen stehen wir super früh auf (5:00 Uhr) und begeben uns direkt danach auf Lemuren- Fotojagd. Wir sind gespannt, wie das wohl werden wird.Read more

TravelerDas war ein so wundervoller Bericht über den vergangenen Tag und die lange Reise, die ihr unternommen habt. Zusammen mit den Bildern und Andreas ausführlichen Berichten kann man sich da wirklich schön hineinversetzen. In den kleinen Ort, wo ihr angehalten habt, die freundlichen Menschen auf dem Markt, die Ankunft am indischen Ozean, die Fahrt mit dem Boot zu eurer Lodge. Die Lodge selbst ist wundervoll, hoffentlich ist euer Abendessen genauso romantisch, wie die Bilder es zeigen. Wie schade, dass ihr keinen Ruhetag am Ozean einlegen könnt. Aber das kommt ja vielleicht noch. Viel Spaß beim Gewitter am Abend, trinkt bitte dagegen ein kühles Bier. (was natürlich sofort wieder ausschwitzen werdet)….
06 Die singenden Indri-Indris
December 6, 2025 in Madagascar ⋅ ☁️ 26 °C
Ihre Gesänge gehören zu den eindruckvollsten, die die Tierwelt zu bieten hat: Man kann die Stimmen der Indris kilometerweit durch den Wald schallen hören, und sie tragen eine eigentümliche Traurigkeit mit sich.
Angeführt und begonnen wird der Gesang stets vom Elternpaar einer Familie, das damit sein Revier absteckt, aber auch mit anderen Familien kommuniziert und warnt. Die anderen Tiere der Familie steigen in den Gesang ein, um ihn lauter und eindrucksvoller klingen zu lassen. Man hört sie am Morgen singen – ein unfassbares, grandioses Erlebnis, mit einem solchen Chor im Regenwald den Tag zu beginnen. Und es gibt sie nur in Madagaskar. Babakoto, übersetzt Waldgeist, heißt der Indri in der Sprache der Madagassen. Der Gesang des Primaten gilt als betörend und gleicht – das haben Forscher nun herausgefunden – in einigen Elementen der Musik von Menschen.
„Der Indri ist eine Mischung aus einem Teddybären und einem langbeinigen Gespenstertier“, wird er oft beschrieben, „Zum einen ist er unheimlich wollig und dann hat er unglaublich lange Gliedmaßen, vor allem lange Beine. Sie springen rückwärts und dann mit so riesigen Sprüngen. Diese Füße und langen Beine sind etwas, was einen anrührt, als könnte es dieses Tier auf der Welt gar nicht geben.“
Die Indris sind die größten Lemuren Madagaskars. Das schwarze Gericht ist eingerahmt von weißem Fell, und schwarze, kreisrunde Ohren lugen aus dem dichten Plüsch.
Scheinbar federleicht springen sie von Baum zu Baum. Auf den Boden kommen Indris äußerst selten, ihr Lebensraum liegt in den Baumkronen. Ihr Speiseplan ist sehr ausgefallen, und besteht aus vorwiegend jungen Blättern von über 40 verschiedenen Bäumen. Lorbeergewächse sind besonders beliebt. Ab und zu wird die grüne Diät mit Blüten, Früchten, Samen und Rinde ergänzt – je nachdem, was im Wald gerade verfügbar ist. Und nicht zu vergessen: Süsse, matschige Bananen.
Der Indri - so kurz wie ihn auch nur gesehen haben - war unser Höhepunkt heute. Wir sind ja sehr früh aufgestanden und in den das Hotel umgebenden sogenannten Wald ein paar Kilometer hineingewandert. Ab und zu haben wir dann angehalten und die verschiedensten Arten von Lemuren nicht nur gehört, sondern auch erlebt. Einmal eine süße Mutter mit gleich zwei Kindern um den Bauch gewickelt, die sich nur mit ihren langen Schwänzen an ihr festgehalten haben. Es war wirklich ein tolles Tier-Erlebnis und immer wieder ein Geschrei, ein Getöse, ein Gesang, wie auch immer man es nennen wollte.
Irgendwann war dieser Lemuren-Wald zu Ende und wir sind am Ufer des indischen Ozeans angelangt, wo wir einen besonders seltenen, türkisblauen-gelben Frosch - ungefähr 4 cm lang - fanden und ihn natürlich von allen Seiten wieder fotografiert und gefilmt haben. Verrückt, oder?! Am Nachmittag des heutigen Tages ging es dann noch mal auf Chamäleon-Fotojagd und wir haben ein tolles, bisher noch nicht gesehenes Objekt gefunden, was sich dann etwas ängstlich und schüchtern den Fotografen präsentiert hat.
Heute Abend sitzen Andrea und ich gemütlich an der Bar, trinken einen spanischen Rotwein und bearbeiten unsere Bilder beziehungsweise schreiben unseren täglichen Reisebericht mit Fotos hier in FindPenguins für Dich/Euch. Uns läuft der Schweiß herunter (aber nicht weil es so anstrengend ist, zu schreiben oder Bilder zu bearbeiten), sondern weil es einfach unfassbar feuchtwarm draußen ist. Dann nützt auch der leckere Rotwein nichts!
Aber nun viel Spaß beim Schmökern und Bilderanschauen. Morgen lesen wir uns wieder. Gute Nacht.Read more
07 Wo der Pfeffer wächst
December 7, 2025 in Madagascar ⋅ ☁️ 26 °C
Heute ist ein Tag mit mehr Ruhe und so haben wir Gelegenheit, euch ein wenig über drei Besonderheiten Madagaskars an dieser Stelle zu erzählen: Der berühmte Madagaskar-Pfeffer, die Bourbon-Vanille und das Korn des Lebens auf der Insel, der Reis.
Schon immer haben die Gewürze die Welt bewegt und ihretwegen wurden Kriege geführt oder Kontinent entdeckt. Die Insel Madagaskar ist schon lange für seine kostbare Vanille berühmt. Nach Safran zählt dieses Gewürz nämlich zu den teuersten der Welt.
Ca. 50% der heutigen weltweit produzierten Vanille kommt aus Madagaskar. Die Insel ist damit der weltweit größte Produzent von Bourbon-Vanille, bekannt für ihr reiches, cremiges Aroma und wird oft als "schwarzes Gold" bezeichnet, da der Anbau (Blütenbestäubung von Hand, monatelange Verarbeitung) sehr aufwendig ist und 70-80 % der Weltproduktion ausmacht, hauptsächlich aus der Sava-Region. Diese „echte“ hochwertige Vanille, die auch auf Réunion, den Komoren und Mauritius angebaut wird, zeichnet sich durch fleischige, ölreiche Schoten aus und ist beliebt in der Küche und Aromaindustrie.
Madagaskar-Pfeffer bezieht sich meist auf den seltenen, wild wachsenden Voatsiperifery-Pfeffer, einen echten Pfeffer mit erdigen, frischen, leicht zitronigen Noten und milder Schärfe, der manuell aus den tropischen Wäldern der Insel geerntet wird, oft von bis zu 30 Meter hohen Bäumen. Er unterscheidet sich vom gängigen Plantagenpfeffer und ist bekannt für seine einzigartige Aroma-Komplexität, die gut zu Fleisch, Fisch, Gemüse, Salaten und sogar Schokolade passt.
Der Reis oder “Vary“ auf madagassisch spielt eine wichtige Rolle in der madagassischen Küche. Er ist das unverzichtbare Grundnahrungsmittel der Madagassen, denn Reis ist sozusagen das Zentrum des Lebens und wird 3-mal am Tag in grossen Mengen gegessen: morgens, mittags und abends.
Die Angehörigen der Volksgruppe der Betsileo sind die Meister im Anbau dieses Grundnahrungsmittels, das aber auch in den meisten anderen Regionen der Insel angebaut wird. “Reis essen“ bedeutet in der madagassischen Sprache “sich satt essen“ und gesättigt fühlt sich jeder Madagasse, der ein Teller “Bergreis“ vor sich hat. Reis wird zu jedem Essen serviert und nimmt meist auch das Hauptvolumen auf dem Teller ein. Dazu kann man verschiedene “Laoka“ oder Zutaten bestellen: Gemüse, Blattgemüse … mit oder ohne Fleischstückchen.
Aber wir verbringen natürlich den gesamten Tag nicht nur im Hotelsessel, sondern machen auch produktiv wie wir nun mal sind wieder einen Fotoausflug, um noch nicht entdeckte Lemuren-Arten zu sehen und zu fotografieren. Dabei herauskommen allerdings als „Nebenprodukt“ auch Frösche, Schlangen und anderes Getier. Nach dem Abendessen machen wir dann noch eine kurze Nachtpirsch, um ein besonderes, eher winzig kleines Chamäleon zu suchen beziehungsweise zu entdecken und trotz der hereingebrochenen Dunkelheit auf die Kameraplatte zu bannen.
Insgesamt gesehen geht der Tag relativ schnell um. Morgen verbringen wir dann das letzte Mal 24 Stunden auf diesem schönen Areal im Osten der Insel - so nah am indischen Ozean. Danach geht es wieder zurück in die Mitte der Insel. Aber davon berichten wir dann in den nächsten Reportagen. Wir wünschen allseits eine gute Nacht.Read more

TravelerIch kann es immer nur wiederholen, vom Lesen eurer Kommentare wird man auf keinen Fall dümmer. Viele von diesen Dingen habe ich nicht gewusst. Das mit der Vanille schon, erinnert euch ja noch daran, dass Felix für seine Firma Bio vegan die gesamten Vanillevorräte aufgekauft hat. 😹😹😹 vielen Dank für die tollen Informationen und die tollen Bilder, aber ich muss diesen Kommentar mit einer kleinen Vorwarnung beenden: morgen erwartet euch das Gedicht! Ich hoffe, ihr schlaft gut heute Nacht. Trinkt ein Bier auf mich, und fürchtet meine Reimkunst! Ich liebe euch, Hanno

Traveler
Also wenn noch mal jemand zu mir sagt ich könne dahin gehen wo der Pfeffer wächst, dann freue ich mich und tue es. 😉 Wieder ganz tolle Fotos und Berichte! 😘

Andrea on TourVielen lieben Dank. Dort wo der Pfeffer wächst, ist eine Reise wert. Man muss nur viel schwitzen. ❤️
08 Andranokoditra: Bahnhof in Madagaskar
December 8, 2025 in Madagascar ⋅ ☁️ 29 °C
Wir lassen uns heute vom gemächlichen Lebensrhythmus der Ostmadagasser im versteckten Andranokoditra verzaubern und genießen einen superinteressanten Besuch keine 6 km entfernt von unserem Hotel. Nach 15 Minuten Bootsfahrt über den Ampitabe-See kommen wir dort an:
In diesem kleinen Fischerdorf, eingebettet zwischen dem Pangalanes-Kanal und dem Indischen Ozean, steht Entspannung an erster Stelle, und die Traditionen prägen den Alltag der Einheimischen. Andranokoditra vereint alles für einen angenehmen Aufenthalt: herzliche Menschen, einen paradiesischen Strand und ein idyllisches Panorama.
Das Dorfleben ist sehr lebendig sowohl im Herzen des Dorfes als auch in den traditionellen Falafa-Hütten. Hier leben tatsächlich über 450 Menschen. Es ist viel größer, als wir uns es vorgestellt haben. Wir erfahren, dass die durchschnittliche Anzahl von Kindern pro Familien bei 7-10 liegt. Unglaublich! Auf unsere Frage, weshalb die Eheleute so oft so viele Kinder in die Welt setzen, bekommen wir zur Antwort, dass die Madagassen einen großen Hang zur Romantik haben und die Kinder sind dann eben das Ergebnis daraus. Die Sprösslinge können alle in die hiesige Schule gehen, aber maximal für zwei Jahre. Sie lernen dort rechnen und schreiben. Allerdings meistens nur ihren eigenen Namen. Nur ganz wenige haben offensichtlich die Chance, diesen Ort zu verlassen und sich an anderer Stelle weiterzubilden und dazu zu lernen. Ansonsten teilen sie das Schicksal ihrer Eltern und bleiben ihr Leben lang hier.
Ganz erstaunlich ist wieder, wie freundlich diese Menschen trotz ihrer nicht ganz einfachen Lebensart zwischen dem Wasserkanal und dem indischen Ozean ist. Niemand hat Probleme damit, sich fotografieren zu lassen. Alle haben ein Lächeln auf dem Gesicht und versuchen, mit einem zu reden. Das klappt meistens überhaupt nicht, da wir weder französisch sprechen, noch - wenn wir es doch könnten - das Madagascar-Französisch verstehen würden. Wenn sich doch nur viel mehr Menschen auf der Welt (und besonders auch in unserem schönen Deutschland) dieser freundlichen, offenen und kontaktfreudigen Art der Kommunikation anschließen könnten, denken wir insgeheim.
Wenn man diesen Dorfnamen in Google eingibt, findet man dort den Hinweis, dass dies ein Bahnhof ist, den man unbedingt besuchen sollte. Wer das wohl dort hineingesetzt hat??!!Tatsächlich geht ein einziges Gleis quer durch den Ort und es steht auch ein wenig lesbares Schild an einer Hütte. Wir bekommen erzählt, dass dies der Bahnhof ist. Allerdings fährt ein Zug hier nur ein oder zweimal in der Woche vorbei. Ansonsten liegen rechts und links von den Gleisen Handtücher, Bettzeug, Hosen, Blusen, Unterhosen, T-Shirts und noch viel mehr. Zum Trocknen natürlich. Bei diesem Klima und der gleissenden Sonne kein Thema von mehreren Stunden. Tja, auch das ist Madagaskar.
Wenn man einmal quer durch das Dorf über sandige Wege zwischen den Hütten hindurch geht und das Gleis überquert, kommt man schnell an einen schneeweißen, feinsandigen Strand umsäumt von Palmen. Wir sind am indischen Ozean gelandet. Der Strand ist überseht von „Einbäumen“: Schmalen, länglichen und aus dicken Baumstämmen gebauten Booten, mit denen die Einwohner (meistens die Männer) zum Fischen raus aufs Meer fahren. Es scheint hier wie eine riesige Idylle zu sein. Keine Flugzeuge, keine Autos, kein Krach, alles ist sauber, kein Plastik. Das Wasser ist glasklar. Alles fast wie im Paradies.
Zum Ende unseres Besuches gehen wir in eine kleine Hütte mit einem Mini-Verkaufshop drinnen hinein. Dort gibt es fein gemahlenes Vanillepulver, in Mini-Flaschen abgefülltes Vanilleextrakt und natürlich den typischen und echten Madagaskar Pfeffer. Von allem kaufen wir etwas und freuen uns sehr darüber. Die Kosten, die wir hierfür berappen müssen, sind natürlich nicht vergleichbar mit denen, die wir für dieselben Produkte in Deutschland zahlen müssten. Alles ist super günstig. Nach diesem erlebnisreichen und spannenden Erlebnis fahren wir mit unserem kleinen Motorboot wieder zurück in unser Hotel.
Morgen geht es zunächst mit demselben Boot 40 km wieder zurück durch den Kanal an unseren Ausgangspunkt am Ufer des Indischen Ozeans. Dort werden wir in unsere drei SUVs einsteigen und in die Mitte - also in Richtung Westen - zurückfahren. Natürlich über diese superholprige Straße. Es erwartet uns also wieder eine kleine Abenteuerfahrt, aber das macht nichts. Es macht einfach nur Spaß, hier zu sein. Unser Ziel in zwei Tagen ist nun die westliche Seite von Madagaskar.Read more

TravelerDas sind einfach herrliche Bilder, die ihr in dem kleinen Ort geschossen habt. Und die Gesichter, das zeigen eure Fotos ganz deutlich, sind freundlich und zugewandt. Wirklich anders, als wir das hier gewohnt sind. Absolut natürliche Gesten, nichts gestelltes, auch keine Zurschaustellung. Ihr habt da wieder mal tolle Fotos hinbekommen. Jetzt aber genug des Lobes, wie angedroht folgt jetzt das Gedicht:

TravelerMadagascar, schönes Land, uns allen weiterhin unbekannt. War für Frankreich Kolonie, vergessen wird das Ganze nie. Besetzung mit sehr vielen Toten, alles wegen Vanilleschoten. Doch jetzt seid ihr in diesem Land, auf Bilder warten wir gespannt. Wenn ein Lemur hängt in dem Baum, Andrea siehts, wir sehen es kaum. Und wenn du denkst, das war es schon, kommt plötzlich ein Chamäleon. Das Fröschl ine wird bespritzt mit Wasser,

TravelerDas Fröschlein wird gespritzt mit Wasser, die Fotos werden immer krasser. Auch der Indri mit den Kindern kann das Foto nicht verhindern. Sie spürt ihn auf, folgt dem Gesang, allen Affen wird es Bang. Madagascar, Land der Farben. Selbst abends habt ihr nichts zu darben. Abends Gewitter, morgens Sonne, Mann, was ist das eine Wonne. Gegen die Schwüle rate ich dir, trinkt abends zwei – drei – vier mal Bier. Ich wünsche Spaß, kommt heil zurück, am besten noch in einem Stück. 😹😹😹😹😹😹😘😘

Andrea on TourHanno, das hast du prima gemacht. Wir haben dein Gedicht gerade in unserer Runde hier vorgetragen 😎😎😎🙏🙏🙏😇😇😇😍😍😍
09 On the road again
December 9, 2025 in Madagascar ⋅ ☁️ 20 °C
Unsere Zeit am indischen Ozean ist zu Ende. Wir tuckern gemächlich 1 Stunde lang knappe 40 km an der Küste in Richtung Süden, bis wir wieder die alte Anlegestelle erreichen, an der auch unsere drei Autos schon zur Weiterfahrt bereitstehen.
Heute gibt es nicht so viel zu berichten, denn es geht nun auf die Rückfahrt in Richtung Inselmitte 150 km über die euch schon bekannte, sehr holprige mit Riesen-Schlaglöchern versehene Nationalstraße. Als wir in unsere Autos einsteigen um loszufahren, haben wir das Gefühl, die Hitze und die Luftfeuchtigkeit sind noch viel größer als vor vier Tagen. Einer unserer Foto-Kollegen versucht, genau diese Luftfeuchtigkeit einmal zu messen und kommt dann auf das Ergebnis von 95 %. Wir können dem nur zustimmen. Es ist wirklich unerträglich heiß und feucht. Alle Klamotten kleben am Körper fest und die Klimaanlage im Auto schafft es kaum noch dagegen anzukühlen!
Unterwegs kommen uns wieder unzählige Lastwagen und Trucks mit Anhängern entgegen, die sich mühsam die Straße hinauf und hinab quälen. Der Weg ist manchmal so schmal, dass alles anhalten muss und man gerade so aneinander vorbeikommt. Alles ist staubtrocken und die LKWs wirbeln daher extrem viel staubige Luft auf. Die Hütten in den kleinen Dörfern links und rechts neben dem Straßenrand tun einem wirklich leid. Die Kinder und die Erwachsenen sind diesem täglichen Dreck und Staub unweigerlich ausgeliefert. Wir möchten nicht wissen, wie deren Lungen in ein paar Jahren aussehen.
Nach 2 Stunden halten wir noch einmal an einem bunten Wochenmarkt an und machen ein paar Bilder. Lange dauert es allerdings nicht, denn uns ist einfach viel zu heiß. Wir verschwinden in einem kleinen Lokal und essen ein paar dreieckige frittierte mit Huhn oder Fleisch gefüllte, leckere Teilchen und trinken dazu Madagascar-Coca-Cola. Dann geht’s weiter und wir erreichen gegen Nachmittag das schöne Hotel auf einer Anhöhe, in dem wir schon einmal übernachtet haben. Wir freuen uns sehr darüber, dass unser Zimmer nun endlich wieder eine Klimaanlage hat. Sogleich finden wir den Commander und stellen das Ding erst mal auf angenehme 17°. Alles wird schön kühl werden und wir können die bevorstehende schöne und dann hoffentlich kühle Nacht im Bett kaum erwarten.
Wir trinken noch ein Bier und ein kleines Glas Rotwein, essen ein leckeres Abendessen und verziehen uns dann in unseren Bungalow. Wir hören und sehen uns morgen wieder und wünschen allseits eine gute Nacht.Read more

Traveler
Auch wenn dieser Tag für euch nicht so ereignisreich war, vielen Dank für die wundervollen Fotos von lachenden, aufgeschlossenen und begeisterten Menschen (bis auf die alte Frau mit dem pinkfarbenen Hut, aber die hat ja vielleicht ihre Gründe). Es tut wirklich gut, freundliche Menschen zu sehen, ein krasser Gegensatz zu uns in Deutschland. Am Anfang die Gruppe von lachenden und winkenden Mädchen, die hintereinander aufgereiht war und die euch sicher kichernd Modell gestanden hat. Ich wünsche euch weiterhin so freundliche und positive Begegnungen und sage danke für die schönen Fotos. 😻😻😻

TravelerDie Frau mit dem pinken Hut hat dafür ein unglaublich ausdrucksstarkes Gesicht. Mein absolutes Lieblingsfoto in diesem FP.

Andrea on TourEs gibt leider wie überall deutlich schlimme Seiten in der Hauptstadt. Fotografiert haben wir nicht. Aber Danke für deinen lieben Kommentar. 🤩
10 Ein Tornado der Gefühle
December 10, 2025 in Madagascar ⋅ ☁️ 20 °C
Wir fahren am frühen Morgen von Andasibe zurück in die Hauptstadt. Auf dem Weg machen wir nochmal halt bei den Chamäleons zum Fotosmachen („Réserve Peyrieras Madagascar Exotic“). Wirklich bemerkenswerte und wunderschöne Tiere, jedenfalls für uns.
Je näher wir der Hauptstadt kommen, geht’s nur noch im Schleichgang weiter. Auto um Auto, Motorroller um Motorroller, und ganz viele Menschen. Das Leben spielt sich am Straßenrand ab.
Der Himmel öffnet seine Schleusen, ein Regenguss vom Feinsten. Schnell entstehen erdbraune Wasserfälle, Abfälle werden durch die Straßen gespült. Das Wasser steigt ganz schnell auf Knöchel-Höhe.
Die Strassen sind restlos überfüllt, die Polizisten überfordert. Wir kommen bis zum Stadtrand nur im Schritttempo voran.
Antananarivo wächst sehr schnell - viele Menschen ziehen vom Land in die Hauptstadt auf der Suche nach Arbeit und besseren Chancen. 
• Die Nachfrage nach Wohnraum übersteigt bei weitem das verfügbare und bezahlbare Angebot. Es gibt einen großen Mangel an formalem, sicherem und erschwinglichem Wohnraum. 
• Weil Land knapp und teuer ist, und formale Bau-/Planungsprozesse oft zu langsam oder unzugänglich sind, weichen viele auf unsichere, informelle Besiedlung aus — oft auf marginalem oder gefährdetem Land (z. B. in Überschwemmungsgebieten, auf früheren Reisfeldern).
Siedlungen / Slums & Lebensbedingungen
• In vielen dieser Siedlungen leben die Menschen in provisorischen Unterkünften, zum Beispiel Hütten aus Wellblech, Holz oder anderen improvisierten Materialien. 
• Infrastruktur - wie stabile Wasser- und Abwasserversorgung, Straßen, Abfallentsorgung oder sichere Drainage - ist häufig stark unzureichend. Dadurch drohen Umwelt- und Gesundheitsrisiken: Wasser wird schlecht geleitet, bei Regen gibt es Überschwemmungen. 
• Viele Bewohner arbeiten informell: unregelmäßige Einkünfte, Tagelohnarbeit → kaum soziale Sicherheit. Das verschärft die Armut und verhindert oft, dass Menschen ihre Wohnsituation verbessern können. 
• Slums sind häufig dicht besiedelt — was Überbelegung, Mangel an Privatsphäre, aber auch erhöhtes Risiko bei Krankheiten und bei Unfällen (z. B. Feuer, Überschwemmungen) bedeutet.
Wir durchqueren die 3-Millionenstadt und haben eine mulmiges Gefühl im Magen. Und eine Mischung aus Traurigkeit und Wut. Und Hillosigkeit.
Im Hotel angekommen gibts ein leckeres Dinner und später noch zwei Gläschen madagassischen Rums. Pur natürlich.Read more

TravelerDa habt ihr wirklich die richtige Überschrift gewählt: ein Tornado der Gefühle. Am Beginn des Trips, das eintauchen in die Welt der Chamäleons, die Schönheit der Farben, die Ruhe und das Gleichgewicht der Natur. Und dann anschließend eure Beschreibung von den Zuständen in der Hauptstadt, die Infrastrukturellen und sozialen Gegebenheiten. In solchen Fällen bekommt man ja immer das Gefühl, der Mensch ist das Problem. Genießt trotzdem euren Urlaub und habt noch ein paar schöne Tage! ❤️❤️❤️

Andrea on TourDanke Hanno, du hast es wie immer auf den Punkt gebracht. Wir lieben dich!

TravelerDa klickt man die Bilder und plötzlich schaut mich ein Chamäleon mit einem Auge an. Wahnsinns Bild. Dann die beiden Frösche, 🙃 Ganz viel Farbe, aber es geht auch Einfarbig. 😄😅
11 Die wundersam-riesigen Baobabs
December 12, 2025 in Madagascar ⋅ ☁️ 30 °C
Am heutigen Tage fahren wir von unserem Hotel in der Hauptstadt zum Flughafen, steigen dort in eine wohltuend ruhig fliegende Propellermaschine und fliegen 1 Stunde lang in Richtung Westen. Wir landen in Morondava. einem kleinen Dorf oder Stadt (wir wissen nicht, was es wirklich ist) an der Westküste Madagaskars quasi vor Ostafrika gelegen. Wir sehen vom Flugzeug aus das blaue Meer und die schönen Wellen. Die Propellermaschine landet sanft und wir sind da.
Als wir aus der Maschine aussteigen, empfängt uns eine Hitzebombe. Komplett anders als auf der Ostseite von Madagaskar. Es ist staubtrocken. Von Regenwald keine Spur mehr. Wir empfinden das Klima hier als wesentlich angenehmer, da die super Luftfeuchtigkeit hier nicht mehr vorhanden ist. Hier regiert die Steppe, wenig Grün ist zu sehen, jede Menge Palmen und ab und zu die berühmten Baobabs. Auf die kommen wir später noch mal zu sprechen.
Am Airport erwarten uns drei neue Fahrer in drei Toyotas, die uns nach 20 Minuten wohlbehalten in einem wunderschönen Hotel namens „Le Palissandre Cote Ouest“ abliefern. Wir bekommen in einer romantisch gelegenen Ecke einen riesigen Bungalow, in dem wirklich alles vorhanden ist. Man kann auf der gemütlichen Holzterrasse sitzen und zum Meer hinaus schauen.
Am Spätnachmittag steigen wir wieder in die Autos und fahren ungefähr 1 Stunde über zunächst asphaltierte Straßen und dann eine wiederum mit großen Bodenwellen und Schlaglöchern übersäte Staubpisten. Daran sind wir ja inzwischen gewohnt und wenn man vorne sitzt im Wagen geht es einigermaßen, wenn man hinten sitzt, rumpelt es schon ganz ordentlich. Uns kommen ständig fahrradartige Rikscha-Fahrer entgegen. Mal links mal rechts, mal in der Mitte. Unser Fahrer muss aufpassen, dass er die fahrradstrampelnden Menschen nicht über den Haufen fährt. Aber wir überleben auch dies. Die Rikscha-Fahrer irgendwie auch. Nach dieser etwas abenteuerlichen Fahrt erreichen wir die wunderschönen und riesigen Affenbrotbäume der berühmten Baobab-Allee von Madagaskar. Wir werden sie heute Abend beim Sonnenuntergang und in der blauen Stunde fotografieren. Und die sehr schöne und stimmungsvolle Landschaft drumherum.
Die monströsen Dinger sind wirklich gigantisch. Der Stamm ist unfassbar dick. Wir schätzen, dass es ungefähr sechs Männer braucht, die mit ausgebreiteten Armen den Stamm umfassen können. Ganz oben finden sich mitteldicke Äste und dann kommen ganz dürre, dünne Ästchen, die in den Himmel ragen (im Zeitraum von April bis Oktober - davor und danach hat er Blätter). Es sieht wirklich ganz ungewöhnlich und bizarr aus. Wie von einem anderen Stern. In unserem nächsten Tagesbericht erfahrt ihr einiges mehr über diese Baobabs. Es gibt eine Legende über sie und natürlich auch seriöse Infos. Also freut euch schon mal auf den Pinguin von morgen.
In der Mitte dieser fast links und rechts in einer Reihe gewachsenen Riesenbäume verläuft eine staubige Piste, auf der jede Menge Menschen entweder entlang laufen oder fahren. Ganz oft sehen wir hölzerne Karren, die von zwei schweren Ochsen gezogen werden. Was für ein Gegensatz. Was wir - nicht nur fotografisch betrachtet- super schön finden, sind die dunkelhäutigen Menschen. Meistens sind es Frauen und Kinder. Sie leuchten uns mit ihrem farbigen Klamotten entgegen. Andrea macht wirklich Traum-Fotos von ihnen. Die Kinder stehen am Straßenrand oftmals in kleinen und größeren Gruppen und tanzen afrikanische Tänze. Die ganz Kleinen stehen mit umgedrehten Strohhüten davor und versuchen Geld einzusammeln. Sie murmeln ohne Unterlass so etwas wie „Monnä, monnä“ …. Unabhängig davon sind alle begeistert, wenn sie fotografiert werden. Manchmal sind sie sehr albern, manchmal versuchen sie kleine Fotomodelle zu sein und manche gucken einfach wunderschön in die Kameralinse. Und alle freuen sich wie afrikanische Schneekönige/innen, wenn man ihnen ihr eigenes Foto zeigt. Sie lachen sich kaputt. Ein geniales Fotomotiv nach dem anderen.
Dann geht langsam die Sonne unter. Hinter den riesigen Baobabs. Er scheint zunächst so zu sein, dass unser heutiger Sunset nicht so doll ist. Aber nachdem die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist, explodiert der Himmel in traumhaften Farben. Erst orange, dann rot, dann pinkfarben und darüber der blaue Himmel mit weißen Federwolken. Ein Hammer!!! Aber das seht ihr ja selbst auf unseren Fotos. Wir bleiben ganz lange dort, bis das Licht so schwach ist, dass es besser ist aufzuhören. Zurück geht’s ins Hotel. Es gibt wie immer ein leckeres Dinner und dann geht’s ins Bett.
Ach ja, fast hätten wir das vergessen: Uns umgeben wie schon oft in dieser Welt weibliche (und ein paar wenige männliche) Wesen aus dem großen China. Ungefähr 25 Frauen. Allesamt bestens gekleidet in luftigen, wirklich schönen und farbigen Kleidern. Ungewöhnlicherweise sprechen ganz viele Englisch. Sie sind sehr aufgeschlossen, offen und lustig. Andrea gibt ihnen offline Foto-Unterricht und zeigt, wie man schön im Sonnenlicht die Farben ihrer Kleidung und ihre Gesichter noch besser zur Geltung bringt. Sie freuen sich sehr darüber und machen bestimmt 1 Million Selfies. Eine China-Dame scheint eine Art Profi zu sein. Sie macht knapp 2 Stunden lang Videoselfies von sich und posiert dazu fast professionell vor ihrem Smartphone. Andrea und ich wir beschließen spontan, ein wenig von unserem Vorurteil bezüglich Chinesen und Chinesinnen abzugehen und geben dieser Gruppe von 25 Damen die Note gut bis sehr gut. Wenn nur mehr aus diesem riesigen Land so wären. Es war wirklich total lustig, sie anzuschauen und mit ihnen zu sprechen. Einfach toll!
Mitten in der Nacht steht unsere Fotogruppe und Andrea (Matthias bleibt im Bett liegen) um 3:30 Uhr auf, um die gleiche Strecke noch einmal zu fahren und den darauffolgenden Sonnenaufgang (5:05 Uhr) zu fotografieren. Darüber könnt ihr dann in unserem nächsten Tagesbericht lesen.Read more
12 Berg und Tal auf der Staubpiste
December 12, 2025 in Madagascar ⋅ ☁️ 33 °C
Nach der frühmorgendlichen Ausflugs-Tour haben wir ein bisschen Pause und fahren gegen Mittag in Richtung Südwesten. Wir brauchen ungefähr zweieinhalb Stunden über eine Berg-und Talbahnpiste, die uns nochmals mehr als sehr kräftig durchschüttelt. Unser Magen hält das gerade so aus. Trotzdem haben wir das Gefühl ständig auf der Hut zu sein, um die Naturtoiletten benutzen zu müssen. Aber alles geht gut und unser Inneres bleibt in unserem Inneren. Alles ist hier super trocken und wir sehen nicht allzu viel von der Landschaft, da hohe Büsche und niedrige Bäume uns die Sicht versperren. Wir kommen im Nowhere-Land an und dort befindet sich auch unsere hölzerne Lodge. Als wir aussteigen, ist es noch mal heißer (36 Grad C.) als an jedem anderen Ort, wo wir bisher auf dieser Insel waren.
Wir sehen ab sofort sehr viele von den riesigen Baobab-Bäumen. Wir hatten ja gestern versprochen, ein wenig mehr über sie zu erzählen. Daher also das Nachfolgende gut lesen:
Der Baobab-Baum ist in vielen afrikanischen Ländern verbreitet und gilt als Symbol für Afrika. Es wird gesagt, dass er eine magische Bedeutung für die Afrikaner hat. Sein Name stammt vom arabischen Wort „bu hibb“, was übersetzt „Haus des Lebens“ bedeutet. Der Baobab ist ein wichtiges Element in der afrikanischen Kultur und Tradition und hat viele Bedeutungen.
In ferner Vorzeit, als die Götter die Erde formten, pflanzten sie den Baobab mit guten Absichten in das feuchte und grüne Kongo-Becken. Doch der Baobab fand keinen Gefallen an diesem Ort und beschwerte sich bei den Göttern. Diese, in ihrer Güte, boten ihm einen neuen Lebensraum an- den Berg des Mondes in Uganda. Eine Weile herrschte Stille, bis der Baobab erneut unzufrieden wurde. Er fand, dass sein Raum zu begrenzt sei und wandte sich deswegen erneut an die Götter. Sie pflanzten ihn an einen trockenen, heißen Ort in der Savanne, wo er ausreichend Raum für sein ausgedehntes Wurzelwerk hatte. Doch bald darauf hegte er einen weiteren Wunsch. Er begehrte einen imposanteren Stamm, der ihn von den anderen Bäumen abheben würde. Die Götter gewährten auch diesen Wunsch, doch sie erkannten bald, dass der Baobab nie zufrieden zu stellen schien. Seine Ansprüche kannten keine Grenzen. Er verlangte nun eine zarte, sanfte Rinde und Früchte von samtiger Pracht, denn er betrachtete sich selbst als etwas ganz Besonderes. Schließlich ging sein Hochmut noch weiter und er forderte goldene Blüten, um sich in der Savanne hervorzuheben. Die Götter waren verärgert über seine Maßlosigkeit. Sie zogen ihn samt seinen Wurzeln aus der Erde und steckten ihn kopfüber in ein tiefes Erdloch. Seit diesem Tag hat man keinen Laut des Klagens von ihm gehört. Die wurzelähnlichen Äste, die er bis heute in den Himmel streckt, erinnern eindringlich an die Gefahren von Hochmut und Maßlosigkeit.
Der Baobab-Baum kann sehr alt werden und bis zu 20 m hoch und über 10 m breit werden. In Ostafrika gibt es oft eine charakteristische Flaschenform des Stamms, bei der sich der Stamm abrupt in einer Höhe von einigen Metern verzweigt. Er hat auch große Blätter, die etwa 15 Zentimeter lang sind und dies macht ihn so einzigartig unter Bäumen.
Der Baum ist für Afrika sehr bedeutend, da er als Symbol des Lebens betrachtet wird. Für viele Menschen in Afrika repräsentiert der Baobab-Baum den Ort, an dem sie ihre Familien gründen und feiern können. Er ist auch ein Symbol der Hoffnung, da der Baum so langlebig ist und somit viel Wissen in sich trägt.
Der Baobab ist nicht nur der imposanteste Baum in Afrika, sondern auch einer der nützlichsten. Sein Holz eignet sich nicht zum Bauen oder Schnitzen, doch sein schwammiges Inneres ist ein hervorragender Wasserspeicher für Mensch und Tier. Durstige Elefanten brechen manchmal seine Rinde auf, um an das kostbare Wasser zu gelangen. Viele Dörfer haben sich gerade in der Nähe eines Baobabs angesiedelt.
Außerdem bietet der Affenbrotbaum vielen Tieren ein Zuhause, Nahrung und Schutz. Webervögel bauen ihre Nester in seiner mächtigen Krone, Eisvögel und Schleiereulen finden Schutz in seinen ausgehöhlten Stämmen und Ästen. Antilopen und Buschbabies schätzen de Früchte des Baobabs, während die Menschen sie als Heilmittel bei verschiedenen Beschwerden nutzen. Die Blätter werden bei Magen-Darm-Beschwerden verwendet und die Samen helfen gegen Zahnschmerzen und Malariasymptomen. Ein wahrlich praktischer Baum, der wie eine lebende Apotheke in der Savanne steht.
Darüber hinaus hat der Baobab-Baum noch andere Bedeutungen für die Afrikaner: Er ist ein Symbol für Kraft und Widerstandsfähigkeit; der Baum steht für den Schutz vor bösen Geistern und Dämonen sowie für Weisheit und Geduld; und schließlich steht er für Gemeinschaft. All diese Eigenschaften machen den Baobab-Baum zu einem Symbol von Stärke und Mutfür die Menschen in Afrika.
Heute Abend werden wir an dieser Stelle noch mal einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben und danach geht’s in den Dschungel, andere würden dazu Wald sagen. Dort wollen wir ein besonders seltenes und kleines Exemplar eines Lemuren finden und auf die Festplatte unserer Kameras bannen.Read more

TravelerIch schätze wenn ich mal kopfüber in der Erde stecke sehe ich nicht so imposant aus. 🙃 😀
13 Die Kleinsten auf Madagaskar
December 13, 2025 in Madagascar ⋅ ☁️ 30 °C
Nach dem sintflutartigen Regen gestern stand unser Zimmer leicht im Wasser. Geschlafen haben wir kaum. Wir fahren von Kirindy nach Morondava zurück auf unserer Berg-und-Talbahn Straße. Diesmal staubt nichts und da, wo Löcher waren, sind braune Seen entstanden. Einige PKWs liegen im Wasser. Hier wartet man, bis das Wasser von der Sonne aufgesaugt wird.
Wir halten in einem Reservat, um noch einige Lemurenarten zu sehen und zu fotografieren. Wir wollten letzte Nacht raus, um die kleinsten nachtaktiven Lemuren zu finden. Der Regen machte es zunichte. Das Glück ist uns hold.
Wir treffen auf die tanzenden Sifakas.
Die tanzenden Sifakas sind faszinierende Lemuren, die ausschließlich auf Madagaskar leben. Berühmt sind sie für ihre ungewöhnliche Fortbewegung am Boden: Wenn sie nicht von Baum zu Baum springen können, bewegen sie sich aufrecht hüpfend seitwärts, überkreuzen dabei ihre Beine und heben ihre Arme in die Lüfte – eine Bewegung, die wie ein Tanz aussieht und ihnen ihren Spitznamen eingebracht hat.
Diese Lemuren leben in sozialen Gruppen und kommunizieren mit Rufen, Blicken und Duftmarkierungen. Leider sind viele Sifaka-Arten stark bedroht. Die Zerstörung ihres Lebensraums durch Abholzung und Brandrodung ist die größte Gefahr für ihr Überleben.
Die tanzenden Sifakas sind ein einzigartiges Symbol für die außergewöhnliche Tierwelt Madagaskars und zeigen, wie wichtig der Schutz dieser besonderen Insel ist.
Die Mausmakis sind eigentlich nachtaktiv. Nicht dieser kleine Kerl wie im Foto.
Mausmakis sind mit einer Grösse (Kopf und Körper) von nur acht Zentimetern sehr klein. Je nach Jahreszeit liegt ihr Körpergewicht zwischen 30 und 55 Gramm. Während des Südwinters von Mai bis August verbrauchen die Tiere das in den Schwänzen angereicherte Körperfett. Die Weibchen fallen manchmal in einen kurzen Winterschlaf. Mausmakis leben in den Tiefland- und Bergregenwäldern Madagaskars, sind aber auch in zerstörten Waldgebieten nicht selten anzutreffen. Ihre Wohnungen befinden sich in ausgehöhlten Baumstämmen oder -Ästen mit Haustür-Loch.
Das war es dann auf Madagaskar und unsere Zeit geht langsam zu Ende. Morgen fliegen wir zurück in die Hauptstadt und übermorgen nach Hause. Vielleicht machen wir noch eine kurze Zusammenfassung.Read more

TravelerVielen lieben Dank, für eure wieder sehr lehrreiche und toll bebilderte Reise. Die auch wieder vom bequemen Sofa aus sehr mitreißend war. Kommt gut nach Hause ihr Lieben. 😀

TravelerOje, Wasser im Zimmer und kaum Schlaf klingt nach einem eher unfreiwilligen Abenteuer 😅 Umso schöner, dass ihr dann doch noch Glück hattet und die tanzenden Sifakas sehen konntet. Einfach großartig, diese Tiere! Und sogar ein Mausmaki am Tag, das ist ja fast ein Abschiedsgeschenk der Insel 😊 Ein sehr intensiver Abschluss eurer Reise. Kommt gut zurück, ich freu mich schon auf eure Zusammenfassung
14 Adieu Madagaskar, wir kommen wieder
December 15, 2025 in Madagascar ⋅ ☁️ 30 °C
Wir sind wieder in der Hauptstadt. Eine hübsche Propellermaschine brachte uns zurück. Es gibt insgesamt nur 4 Stück auf dieser Insel, Madagaskar Airline.
Es war toll. So toll, dass wir mit unserem Guide Elisé 2027 alleine unterwegs sein werden.
Zusammenfassung:
1. Extrem freundliche und lächelnde Menschen. Schenkst du ihnen ein Lächeln oder einen Gruß, bekommst du beides zurück.
2. Die Mücken hielten sich in Grenzen. Die 4 Flaschen Mückenspray nehmen wir wieder mit.
3. Lemuren, Chamäleons, Frösche und Vögel sind einzigartig und extrem fotogen. Ein Eldorado für Fotografen. (Freut euch noch auf ein paar Fotos und Videos).
4. Die vielen bunten Farben auf den Märkten und die Kleider der Einheimischen.
5. Das Essen war hervorragend.
6. Unser Guide und die Fahrer waren zuverlässig, pünktlich und hilfsbereit. Sie fuhren behutsam über die schlechten Straßen, eine Rückenmassage blieb trotzdem nicht aus.
Alles war perfekt. Heute sind wir über einen Markt gegangen, dichtes Gedränge und eine Gelegenheit, Matthias iPhone aus der geschlossenen Hosentasche zu klauen. Alle Videos und Bilder weg, Haben Karten gesperrt.
Die Polizei braucht die IMEI Nummer, um nach dem iPhone zu fanden. Vielleicht haben wir Glück. So geht der Urlaub zu Ende. Doch freut euch über die letzten Bilder.
Nachtrag: Es sind keine Adapter notwendig, die europäischen Stecker (Flachstecker) passen hier überall!Read more

TravelerSchade, dass diese schöne Reise mit solch einem Erlebnis enden muss. Hoffentlich hattet ihr ein Backup. Sollte das Handy wiedergefunden werden, wäre es wohl ein kleines Wunder. Es soll sie ja geben. Ich drücke die Daumen!

TravelerNatürlich. Auf jedem Markt oder in jeder großen Stadt. Rom, Prag und St. Petersburg liegen da bei uns auf Platz Nr. 1. Oft versucht, nie geklappt. Glück gehabt.

















































































































































































































TravelerOh sehr cool, Madagaskar steht auch schon sehr lange auf unserer Liste. Freu mich auf eure Eindrücke. Schöne Reise 🤗
Andrea on TourSchön, dass Ihr uns wieder begleitet und danke für die Reisewünsche. Wir geben unser Bestes in Bild und Wort 🤪🤪🤪😇😇😇😎😎😎🙏🙏🙏🌈🌈🌈😘😘😘
TravelerEin Suuuuuuuperziel. Wir wünschen euch eine erlebnisreiche Reise mit vielen neuen Eindrücken. Gerne folgen wir euch wieder. Sind schon gespannt. Alles Liebe 👩🏼❤️💋👨🏻
Andrea on Tourwir freuen uns sehr, dass ihr wieder dabei seid. und Danke für eure Wünsche. Alles Liebe zurück 😍