Auf und davon - aber wohin?
December 19, 2024 in Switzerland ⋅ 🌧 6 °C
Januar. Schweizer Winter. Die Idee ist geboren: Wir verschwinden wieder in die Wärme und 4–5 Wochen freie Zeit stehen uns zur Verfügung – eine traumhafte Ausgangslage für die perfekte Reise. Aber „wohin?“🤯 wird schnell zur alles dominierenden Frage.
Wir starten unsere Reiseplanung bequem vom Sofa aus, mit dem TV-Kastel 📺 🌍. Wir wollen diesmal nicht 🙅♀️ nach Bali, da wir bereits zweimal sehr intensiv dort waren und doch schon sehr viel von der Insel gesehen haben. Wir sind uns einig, dass die Welt noch viele andere, spannende Reiseziele für uns bereit hält. Südamerika steht hoch im Kurs: Argentinien, Chile, Patagonien, vielleicht sogar die Osterinseln? Traumhaft🤩! Aber auch Asien rückt ins Blickfeld und wollen wir nicht per se aussen vor lassen. Vietnam, Kambodscha, Laos – Kultur, bunte Märkte, viel Ramsch und Reisfelder 🌏 - das gefällt uns natürlich auch. Die Ziele klingen alle einfach fantastisch, aber es gibt einen Haken: irgendwie springt der Funke nicht über🤷♀️. Und das merken wir insofern, dass wir mit einer finalen Flugbuchung einfach herum klemmen. „Komm wir buchen am Wochenende.“ „Wir schauen morgen.“ „Buchen sollten wir auch noch.“ Es kommt zu keinem Ergebnis.
Dann, endlich, fällt die Wahl: Kambodscha und Vietnam soll es werden. Warum so plötzlich? Wir finden einige coole Websites, die uns tolle Strände, beeindruckende Natur und coole Reisetips für die Destinationen versprechen. Ich war noch nie in den beiden Ländern und es reizt mich sehr, auch mal wieder Neuland zu entdecken. Voll nach meinem Geschmack! Ich stürze mich in die Details – Flüge, Routen, Strände. Alles läuft wie am Schnürchen, bis zu einem Sonntagmorgen ☕. Beim Frühstück mit Patrick entdecke ich auf der EDA-Website einen ernüchternden Hinweis: Kambodscha hat immer noch versteckte Landminen💣. Ich merke das witzhalber mit vollem Mund an und zack: ein klarer Zerfall für die Reisepläne. Aber ganz ehrlich. Hätte es hier „gefunkt“, hätten wir schon längst auf BUCHEN gedrückt und die Sache eingetütet. Das war somit auch nicht unsere Destination. Zumindest nicht für diese Ferien. Und so beginnt die Suche wieder von vorne😱. Wir wollten wohl etwas erzwingen…
Leicht ratlos starten wir von Neuem. Der Kalender zeigt bereits Anfang November. 4–5 Wochen Urlaub und wir haben keinen Plan. Ein Luxusproblem? Absolut. 🙈. Die Ideen reichen von Patagonien bis in den Glarus und so nichts fühlt sich richtig an.
‼️ 🦘 Die erlösende Rettung kommt aus unerwarteter Richtung – der Coop-Zeitung 📰. Mit der Post flattert eine Reisebeilage ins Haus. Auf dem Titel: ein wunderschönes Känguru 🦘. Australien? Bisher kein Thema. Doch Sonja liest rein und ruft begeistert: „Hast du die Australien-Reise gesehen? Die hört sich so toll an, die würde ich genau so machen!“
Ihre Worte lassen mich nicht los, „echoen“ in meinem Hirni🫨 nach und nach und naaaaaach. Ich greife zur Zeitung, blättere durch die Route – und plötzlich macht es Klick: Melbourne, das Outback, die Great Ocean Road, eine Weintour und ein Abstecher nach Kangoroo-Island. Das ist es! Sofort zücke ich mein Handy und schreibe Patrick: „Ich weiss, wohin unsere Ferien gehen!“
🇦🇺 Australien 🐨 wird unser Ziel. Und weil wir schon mal unterwegs sind und eh vorbei kommen, legen wir auf dem Rückflug einen Stopover in Bali ein 🌴 – unserem zweiten Zuhause. Wie geil ist denn die Idee?! Und nach Wochen der Unentschlossenheit steht endlich fest: Die Sonne Australiens und die Strände Balis werden bei uns definitiv kein Januar-Loch verursachen - zumindest kein psychisches (aber vielleicht eines im Geldtascherl😅).
Die Reise startet nun in einer Woche - am 26.12. reisen wir ab! Manchmal braucht es nur einen Zufall – oder ein Känguru – um die perfekte Reise zu finden. Januar, wir sind raus. Australien und Bali, wir kommen! 🦘☀️🌺 Es fühlt sich richtig an! Alles!Read more
Die lange Reise mit Mission beginnt🌍
December 27, 2024 in Australia ⋅ ☀️ 21 °C
Unser Urlaub startet mit einer „Spezialmission“ - der Auftrag: Wir sollen drei vergessene Persönlichkeiten zurück nach Europa bringen. Na gut, „vergessen“ trifft es nicht bei allen – bei zwei eher sowas wie „ups, total vergeigt“ und beim dritten Individuum… naja, da wurde beim Küchenreinzug etwas „dem Röhrli zugeführt“. Aber zu diesem Drama später mehr! 😅
🛫 Los geht’s in Zürich-Kloten! Mit Qatar Airways fliegen wir Richtung Osten, erste Station: Doha. Der Flieger ist ausgebucht, also nix mit Lieblingsplatz (am liebsten vorne in der First-Class). Wir landen fast ganz hinten in einer 3er-Reihe und bekommen Gesellschaft von Ralf, einem sehr netten Herrn aus Friedrichshafen. 🧳 Dem Ralf seine Story ist folgendermassen: Er fliegt nach Bali, um seinen ehemaligen besten Freund, der vor 30 Jahre nach Australien ausgewandert ist, zu treffen. Sie treffen sich in der Mitte🌴.
Natürlich sind wir sofort Feuer und Flamme für Bali und plaudern über unsere Erlebnisse 🛵🥥. Ralf ist ein Jackpot unter den Sitznachbarn – wir können da schon ganz andere Stories berichten.
Nach gut 5,5 Stunden landen wir in Doha. Der Flughafen? Naja, geht so. 🤷♀️ Wir nehmen Ralf noch an die Hand, damit er durch die Kontrolle findet, verabschieden uns dann und eröffnen unser First-Class-Gourmetbuffet: Brezeln vom Brezelkönig aus Zürich 🥨 und als Dessert… Rumkugeln und Schirmchen vom Weihnachtsbaum! 🎄🍬 Natürlich alles diskret, denn wir wollen keine arabischen Gesetze brechen – sonst landet einer von uns im Huren-Harem des Scheichs und der andere darf Sand in der Wüste kehren. 😳🌵 Nein danke, wir haben schliesslich Ferien gebucht und keinen Gefängnisaufenthalt!
Der nächste Flug steht an: Doha ➡️ Melbourne. 13.5 Stunden, puh. 😩 Aber: das Ziel ist das Ziel und irgendwie vergehen die Stunden mit Schlaf, Filmen und minimalistischen Flugzeugmahlzeiten. 🍱 Als wir endlich in Melbourne landen, fühlen wir uns wie Zombies. 🧟♂️ Ein Taxi bringt uns ins Hotel (natürlich überteuert, weil Tourist! 💸) und um 2:30 Uhr Ortszeit fallen wir nach einer Dusche todmüde ins Bett. 🛌💤
Hallo, Melbourne! 🌆 Nach gefühlt fünf Minuten Schlaf sind wir wieder wach. Der Jetlag ist gnadenlos. 😵💫 Aber statt zu jammern, schnappen wir uns ein paar Tipps vom Concierge James (sehr britisch, sehr hilfsbereit 🎩) und laufen los. Ja, laufen! 🏃♂️ Nach so vielen Stunden im Flugzeugsitz fühlt sich jede Bewegung an wie ein Segen.
Unser Ziel: Melbourne erkunden. 🚀 Was wir dabei erleben? Das bleibt eine Story für die nächsten Kapitel… 👀 Fortsetzung folgt… 🙈Read more
Melbourne, Tag 1
December 28, 2024 in Australia ⋅ ☀️ 22 °C
Unser erster Plan: zu Fuss Richtung City laufen, frische Luft schnappen und die ersten Eindrücke sammeln. Bereits nach ein paar Kilometern erreichen wir unser erstes Ziel: den Shrine of Remembrance. 🕊 🏛
Dieses Denkmal ist ein Ort der Ruhe und des Respekts und wurde errichtet, um die australischen Soldaten zu ehren. Die Architektur erinnert an die Pyramiden aber ist echt schön gemacht. Da wir müde sind, nehmen wir den Lift rauf auf den Balkon, um die Aussicht zu geniessen: die Skyline von Melbourne präsentiert sich wunderbar vor uns mit Bäumen und Grünflächen. 📸
Von dort aus geht es weiter in Richtung Innenstadt über die St. Kilda Road Bridge (wir wissen nicht, ob die wirklich so heisst). Der Blick auf den Yarra River und die Skyline von Melbourne ist einfach wow. ✨ Es herrscht eine lebendige, aber nicht stressige Atmosphäre, alles wirkt sauber und angenehm. So mag ich das.
Um uns einen ersten Überblick zu verschaffen, steigen wir in die berühmte Tram Nr. 35, die kostenlos durch die Innenstadt fährt. Die historische Strassenbahn ist eigentlich ein Highlight für Touristen, aber bei uns läuft es nicht ganz rund: An der Haltestelle Docklands sagt der Fahrer, die Tram halte hier 10 Minuten. Perfekt, denken wir, steigen aus – und schwupps, die Türen schliessen, und die Tram fährt einfach ab. Was zum…? 😳
Naja, Pech für uns, aber immerhin entkommen wir so dem Mundgeruch-Monster in der Tram, das mir fast den Atem geraubt hätte. 🧟♂️ Stattdessen stehen wir nun an den Docklands und sehen etwas absolut Skurriles: „Cow Up a Tree“ – eine Kuh, die in einem Baum hängt. 🐄🌳 Die Installation erinnert an Tiere, die bei Hochwasser in bizarren Situationen landeten. Ist Kunst - muss man nicht verstehen. Direkt daneben steht das Marvel Stadium, ein riesiges Stadion, das nicht nur Sport-Events, sondern auch Konzerte und Superhelden feiert. 🦸♂️⚽️
Wir nehmen die nächste Tram zurück Richtung Innenstadt. Unser Fazit zur Tram Nr. 35? Eine nette Idee, aber drinnen ist es eng, stickig und nicht wirklich ein Genuss. Trotzdem eine Erfahrung, die wir nicht missen möchten – naja, ausser das Mundgeruch-Monster vielleicht. 😅
Der Jetlag hat uns fest im Griff. 😵💫 Unser ehrgeiziger Plan? Bis 22 Uhr wach bleiben. Haha, sehr witzig. Schaffen wir es bis 20 Uhr? Nope. Vielleicht bis 18 Uhr? Vergiss es! Um 16 Uhr schleppen wir uns in einen Supermarkt, kaufen ein paar Snacks und Drinks und fallen im Hotel wie zwei nasse Säcke ins Bett. 💥💤 Wir schlafen 14 Stunden mit kleinen Unterbrüchen. Krass. Aber das haben wir wohl gebraucht.Read more
Melbourne, Tag 2
December 29, 2024 in Australia ⋅ ☁️ 22 °C
Wir fühlen uns (fast) wie neugeboren und sind voller Tatendrang. Der gestrige Schlafmarathon hat uns definitiv gerettet. Wir ziehen die Vorhänge auf und Melbourne zeigt sich von seiner besten Seite: strahlend blauer Himmel, keine Wolke in Sicht. 🌞 Perfektes Wetter, um die Stadt zu erkunden – aber zuerst: Frühstück! Auf James’ Tipp hin landen wir im „Grain Store“. Dort begrüsst uns eine deutsche Aussteigerin mit einem fröhlichen „Grüezi mitenand!“ – wir sind gleich amüsiert vor allem weil sie mich zielstrebig als Schweizerin identifiziert hatte. 😂 Das Frühstück? Ein Urtraum und voll nach unserem Geschmack. Der Kaffee ist stark, aromatisch und mit leckerem, schön gezeichnetem Milchschaum☕️, das Essen liebevoll her- und angerichtet. Es gibt pochiertes Ei🍳, Avocado🥑 auf Toast🍞 und ein Bierchermüesli - alles gute Sachen, die uns für den Tag stärken.
Gestärkt schlendern wir durch die Innenstadt und lassen uns treiben. Melbourne bietet einen coolen Mix aus kolonialer Architektur und moderner Kunst. In kleinen Gassen entdecken wir schöne Street Art, die uns immer wieder stehen bleiben lässt.
Die State Library Victoria ist schon eher ein Juwel. Von aussen ein beeindruckendes Gebäude im Kolonialstil, von innen lichtdurchflutet und mit einer schönen Atmosphäre. Besonders der Lesesaal unter der riesigen Kuppel ist beeindruckend. Hier könnte ich aber wohl kein Buch lesen. Es ist mir viel zu viel los und die Touristen wuseln ein und aus. Ich denke, es ist mehr Hotspot als Bibliothek. 📖
Zum Abschluss des Tages machen wir einen gemütlichen Spaziergang entlang der Southbank. Der Yarra River glitzert in der Abendsonne🌇, Strassenkünstler sorgen mit irgendeinem Spektaktel für Unterhaltung (ein Typ auf dem Einrad jongliert🤹♂️ mit Messer und Feuer und eine Frau dreht Hullahoop-Reifen auf ihren Zöpfen - gut, kann man machen😬🤔). Für unser Abendessen landen wir im „Asado“. Wie es der Name verspricht, gönnen wir uns in einem argentinischen 🇦🇷 Restaurant ein butterzartes Steak 🥩 und ein Glas Rotwein 🍷✨.
Melbourne hat uns auf vielen Ebenen begeistert: Kultur, Kunst, Essen, Atmosphäre – einfach alles. Zwei Tage sind zu kurz, um die Stadt wirklich kennenzulernen, aber sie haben gereicht, um uns neugierig auf mehr zu machen. Morgen geht‘s dann weiter.Read more
Es geht weiter, oder doch nicht?
December 30, 2024 in Australia ⋅ ☁️ 26 °C
Melbourne, Tag 3
Eigentlich sollte heute unser letzter Tag in Melbourne sein. Eigentlich. Doch unser bester Freund Jaggi – der Jetlag – sorgt mal wieder für seine unvergleichliche Morgenroutine: um 5 Uhr wach😳 und keine Ahnung, was mit dem Tag anzufangen ist. Danke, Jaggi. Wir wissen nur, dass wir um 10 Uhr unser Mietauto🛺 für die nächsten drei Wochen abholen müssen. Praktisch: Die Mietwagenstation ist im selben Gebäude wie unser Hotel. Noch praktischer: Wir haben keine Ahnung, wohin wir eigentlich wollen. 🤷♀️🤷♂️
Also, was tun? Nach hitzigen Diskussionen (okay, eigentlich war es nur müdes, gelangweiltes Geplänkel) beschliessen wir: Wir verlängern spontan um eine Nacht, holen das Auto ab, lassen es aber stehen und widmen uns nochmal dieser tollen Stadt. Klingt nach einem Plan – also nix wie los. Die Hotelverlängerung klappt, das Auto ist (relativ) schnell übernommen, und schon sitzen wir wieder in der Bim Richtung Innenstadt. 🚃
Vor dem kulturellen Programm müssen wir uns stärken. Der kleine Japaner in der Hauptstrasse lockt mit Sushi (also lockt mich mit Sushi). Mein Problem: Ich will immer alles probieren, bin aber nach zwei Stück satt. Patrick wird auf der Speisekarte auch fündig und nach einem laaaaaaaaaaaaaaaaaangen Bestellprozess: Scanne den QR-Code, wähle aus der Online-Menukarte aus, schliesse die Bestellung ab, gib die Kreditkartennummer ein, registriere dich mit einem SMS-Code, gehe zurück auf die Website, schliessen den „Einkauf“ ab, bestätige die Zahlungsform, schaue dir deine Bestellung nochmals an, laufe Amok, laufe Amokkk, laufffeee AMOOOKKKK….. 😅 Lecker war’s, aber der Bestellprozess? Piiiiiep….
Bevor wir in die NGV (Erklärung folgt weiter unten) können, stehe ich noch vor einer Herausforderung: Shopping mit einem Mann, der „nur mal schnell einen Gürtel braucht“. Spoiler: Es war alles andere als schnell. Zu teuer, zu billig, falsche Farbe, komische Schnalle, schlechte Qualität – ehrlich, ich habe aufgehört mitzuzählen, wie viele Gürtel wir angeschaut haben. Irgendwann denke ich mir nur noch: Soll die Hose doch rutschen, dann sitzt sie halt unterm Ar***. Hier in Melbourne läuft sowieso jede Menge Kurioses (Der, Die, Das, oder ohne nix, mit allem, wie auch immer) rum. Wer da auffällt, muss sich echt Mühe geben. 🤪
Endlich kommt der kulturelle Teil: die National Gallery of Victoria (NGV). Schon der Eingang ist beeindruckend: eine riesige Wasserwand, die direkt ins Museum führt. Wir starten auf der obersten Etage und arbeiten uns systematisch nach unten durch.
3. Stock: Moderne Kunst, die mich tatsächlich auch ab und zu (immerhin finde ich ned alles scheisse) staunen lässt und Patrick mehrmals „Das kann ich auch!“ murmeln lässt. 🤷♀️
2. Stock: Klassische europäische Kunst mit ein paar echten Schätzen. Ich fühle mich wie auf einer kleinen Reise durch die Geschichte.
1. Stock: Was war auf diesem Stock nochmals? Uiiiii - da hab ich wahrscheinlich schon abgehängt. Vielleicht hatte es Keramik-Krüge? Bilder? Schnitzereien? Oder von allem etwas? Hmmmm… Vielleicht war der ganze Stock auch leer…. **** Sylvia schreibt ****
Weit nach 17 Uhr verlassen wir die Galerie – leicht überfordert von so viel Kunst, aber happy, dass wir dies noch gesehen haben. Doch der Tag ist noch nicht vorbei: Wir haben beschlossen, den Abend in St. Kilda ausklingen zu lassen. Der Strand ruft! 🏖️
Mit der Bim fahren wir zurück ins Hotel, hüpfen in unseren fahrbaren Untersatz und ab ans Meer. Na ja, „schnell“ ist relativ, wenn man sich mit dem Linksverkehr anfreunden muss. Patrick kämpft heldenhaft mit dem Blinker, der sich als Scheibenwischer entpuppt und ich bin der Beifahrer, der alle fünf Sekunden ruft: „LINKS BLEIBEN!“ 😅 Konzentration pur, aber wir schaffen es tatsächlich unbeschadet.
Am Ziel angekommen, stellt sich die nächste Herausforderung: parken. Patrick entscheidet sich, die Parkgebühr zu ignorieren, mit einem selbstbewussten „Ach, da passiert schon nix.“ Mein Kommentar: „Gut, aber wenn wir eine Busse kriegen, zahlst DU die!“ Er lebt gern am Limit und ich rolle nur die Augen. Spoiler: Diese Geschichte endet, wie sie enden muss. 🙄
St. Kilda ist wirklich hübsch, aber auch windig – und zwar so richtig. Wir laufen am Strand entlang, während sich einige Mutige tatsächlich ins Wasser wagen. Bei geschätzten 17 Grad Wassertemperatur und einem Wind, der wohl vom Südpol☃️🥶 kommt, bleibt mir nur ein ungläubiges Kopfschütteln. Die müssen echt von den Pinguinen 🐧 abstammen, diese Irren.
Unser Ziel: ein gemütliches Restaurant für ein entspanntes Abendessen. Nach einigem Herumlaufen finden wir dank Tipp von einer Deutschen in einem Stein-Schmuck-Laden ein nettes Lokal. Hier lassen wir uns nieder, bestellen uns leckeres Essen und chillen den Abend. Als die Sonne langsam untergeht, wird der Abend fast magisch. Der Himmel leuchtet in Orange- und Rosatönen und der Wind, der uns den ganzen Spaziergang über geärgert hat, macht die Szenerie jetzt einfach nur perfekt. 🌅✨
Satt und zufrieden fahren wir zurück ins Hotel – doch, ach ja, da war ja noch was! Auf der Windschutzscheibe begrüsst uns eine kleine Überraschung🚨: eine Parkbusse. Ich drehe mich zu Patrick um, der nur ein trockenes „solche Saucheibe“ murmelt. Tja, wer nicht hören will… Wer die Busse bezahlt? Genau. Nicht ich. 😏
Morgen geht’s dann endgültig weiter. Fortsetzung folgt… 🚗✨Read more

TravelerNa 😮 da ist aber ja schon einiges los bei euch, hoffentlich ist nicht der ganze Gewinn für die Busse 🚌 😂🙋🏼♀️😘
Wir starten unseren Roadtrip🚗💪
December 31, 2024 in Australia ⋅ ☀️ 21 °C
Am 31.12. verabschieden wir uns schweren Herzens von Melbourne. Die Stadt hat es wirklich in sich und bietet viele schöne Ecken. Hier wieder herzukommen ist absolut eine Option. Auch verabschieden wir uns auch von James, dem besten Concierge der Stadt. Als wir ihm erzählen, dass es Richtung Sydney gehen soll, leuchten seine Augen wie ein Christbaum🎄. „Oh, I have many tips for you!“ ruft er, haut wie ein Wilder in die Tasten und plant schon unsere restlichen Ferien 😂. Sein Vorschlag: Die Great Alpine Road und ein Stopp in Bright. 🌄
Bright soll ein charmantes Städtchen am Fusse der australischen Alpen sein und bekannt für seine Cafés, Weingüter und entspannte Atmosphäre. Besonders im Sommer (sprich: jetzt) blüht die Region auf – im wahrsten Sinne des Wortes – und lockt mit unzähligen Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radfahren und Schwimmen im Ovens River. Die Great Alpine Road selbst, Australiens höchste durchgehende Strassee, windet sich durch Berglandschaften, Eukalyptuswälder und idyllische Dörfer. Sie erreicht zwar „nur“ knapp 2000 Meter, aber das ist für australische Verhältnisse quasi der Mount Everest. 🏔️🚗
Doch bevor wir die Alpen Australiens entdecken, steht ein Abstecher in den Wilson Promontory Nationalpark an, kurz „The Prom“ genannt. 🌿 Dieser Nationalpark liegt in South Gippsland und ist ein Paradies für Naturfreunde: weisse Sandstrände, klare Buchten, spektakuläre Wanderwege und eine Tierwelt, die jedem Tierli-Fan das Herz höherschlagen lässt. Hier können wir Kängurus, Wombats, Emus und vielleicht sogar Koalas in freier Wildbahn beobachten. 🐾 Der Park ist anscheinend besonders bekannt für den Mount Oberon.
Mit einer Mischung aus Vorfreude und Kaffee im Tank starten wir unseren Roadtrip mit unserem kleinen Monster-Truck, einem 3 Liter ISUZU. Schliesslich wollen wir mit einem kleinen Pupfi-Auto nicht auffallen. Hier muss alles definitiv grösser sein und die Autos, die hier eher schon Lastwägen sind, sind Normalität. Unser erste Stop: Ein Supermarkt, wo wir literweise Wasser einkaufen und uns Proviant 🧀🥖 für die Fahrt reinziehen. Abenteuer, wir kommen! 🚙✨Read more
Eine erste, abenteuerliche Etappe😰😲
December 31, 2024 in Australia ⋅ ☀️ 18 °C
Wir verlassen Melbourne und steuern gen Süden. Erster Halt: St. Kilda, ein bunter Vorort direkt am Meer. Hier mischen sich Hipster-Cafés mit nostalgischem Charme – besonders am St. Kilda Pier, wo man einen tollen Blick auf die Skyline 🌆 von Melbourne hat. Ein kurzer Strandspaziergang später sind wir wieder unterwegs – das Ziel: der Wilson Promontory Nationalpark🏞️.
Unsere Route führt uns weiter durch Küstenorte wie Inverloch, wo kleine Buchten und weisse Strände das Landschaftsbild prägen. Echt wunderschön hier, wir bleiben stehen und machen uns mal wieder ein Käsebrot🧀🥖. Gegen Abend erreichen wir Foster, ein kleiner verschlafener Ort, der sich uns eher zufällig als Zwischenstopp anbietet. Man kennt es hauptsächlich als Tor 🚪 zum „Prom“. Hier gibt es nicht viel ausser ein paar Läden, ein Pub und einen Supermarkt. Heute ist Silvester🪅, aber wir suchen keine grosse Party, sondern ein Bett 🛏️ in einem sauberen Zimmer. Klingt leicht, oder? Denkste🤯. Die beiden Motels vor Ort? Komplett ausgebucht. Ich, unterzuckert und kurz vor einer inneren Kernschmelze🫠, gebe die Verantwortung an Patrick ab. „Bitte, regle du das. Ich bin für nix mehr zu gebrauchen. Ausgestiegen.“
Patrick, der Problemlöser🦸🏽♂️, zieht los, spricht mit irgendwem, telefoniert (glaube ich) und – Überraschung! – ein Zimmer! Ein kleines Wunder🎇. Das Zimmer? Naja. Das Bett eher durchgelegen, aber sauber. Unsere Ansprüche sinken proportional zur Müdigkeit, also: Deal.
Zum Abendessen landen wir im einzigen Pub des Ortes. Das Menü: Burger und Spare Ribs. 🍔🍖 Und der Rotwein? Eine Portion, die eher für Alkoholiker als für Geniesser ist. Aber das Essen ist wirklich gschmackig und wir sind satt, zufrieden und bereit, 2025 in Foster willkommen zu heissen.Read more
Wilson Promontory Nationalpark🌿
January 1, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 18 °C
Der Tag im Wilson Promontory Nationalpark begann rasant: Nach dem Gate ging’s über eine staubige Schotterpiste zum Five Mile Car Park. 🚗💨 (Ich habe mal wieder Vollgas- und Bremsmanöver geübt – es hat sooo schön gestaubt, Patrick hat nur gelacht 😂).
Vom Parkplatz aus starten wir den Millers Landing Nature Walk und den Millers Landing Link. Und wow, was für ein traumhaftes Stück Erde. 🌳 Hier erwartet uns eine Mischung aus unendlich weiten Eukalyptuswäldern, Mangroven und Strand – fast wie aus einem Naturdokumentarfilm - nur der Sprecher 🗣️ fehlt. Unterwegs treffen wir auf „wilde Tiere“: Eine Schlange, die sich geschmeidig über die Strasse schlängelt und eine sonderbare Echse. Google sagt uns später, dass es sich um eine „Australian Blue Tongue Skink“ handelt. 🐍🦎
Der Weg führt uns bis an einen ruhigen Strand, der als Brutplatz für Vögel und Mangrovenlebensraum dient. Hier ist es absolut still – fast magisch. 🌊✨
Wir beenden unsere beiden Walks, schmeissen unseren kleinen Monster-Truck 🚙 an und düsen zum Tidal River, dem lebendigsten Teil des Parks. Und was sollen wir sagen? Hier steppt der Bär! 🐻 (Okay, eigentlich eher der Camper). Der Campingplatz ist riesig, voll mit Familien und Outdoor-Cookern, die fast so gross sind wie ein Kleinwagen. Die Leute baden, paddeln im Kajak 🚣♀️, grillen oder wandern. Wir gönnen uns ein Eis 🍦 und merken schnell: Hier ist nicht so ganz unser Vibe – zu voll, zu trubelig.
Unsere nächste Station: Der Prom Wildlife Walk. Laut der Info-Tafel DER Spot, um Kängurus, Emus und Wombats zu sehen. Wir starten den entspannten Rundgang voller Hoffnung und siehe da: Da hüpft, ähm liegt ENDLICH ein Känguru! 🦘 Leider ziemlich weit weg – ein Foto gibt es nicht, aber der Moment bleibt im Kopf. Kurz darauf sichten wir sogar einen Emu mit seinem Baby. 🐤 Auch der hält gebührenden Abstand zu unserer Kamera. Gegen Ende des Rundgangs sehen wir dann mehrere Kängurus, die faul im Gras chillen und sich von uns nicht stören lassen. Und wir dachten schon, dass die Kängurus in Australien ein Mythos sind. Aber es gibt sie doch😉.
Zufrieden steigen wir in unseren SUV. 🚗 Der Wilson Promontory Nationalpark hat uns nahezu umgehauen: RIESIGE Landschaften, ein endloses Wanderangebot und ein Mix aus Ruhe und Abenteuer. Wenn man die Menschenmassen am Tidal River meidet, kann man hier perfekt abschalten und einfach nur geniessen. 🌞Read more
Great Alpine Road 🚗🍕🛏️
January 2, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 18 °C
Nach einer entspannten Nacht in Morwell, einem charmanten Städtchen in der Gippsland-Region, starten wir ausgeschlafen in den Tag. Morwell überrascht uns mit einer ruhigen Atmosphäre und richtig gutem Essen – das Steak am Vorabend war ein Gedicht. 🥩✨ Unser Zimmer top-gemütlich und wir haben wunderbar geschlafen. Adieu, Jaggi (aka Jetlag), es war Zeit, dich loszuwerden! 👋
Jetzt geht’s auf die berühmte Great Alpine Road, eine der schönsten Strassen Australiens. Ihr erinnert euch? Der heisse Tip von James😉. Mit ihren rund 300 Kilometern ist sie die höchste durchgehende Strasse des roten Kontinents und schlängelt sich von Wangaratta im Norden bis nach Bairnsdale im Süden. 🌏 Oder in unserem Fall umgekehrt - wir fahren von unten nach oben. ⛰️ Auf dem Weg durchqueren wir wirklich dichte, aber richtig dichte Eukalyptuswälder, viele Täler und (schon nahezu) alpine Landschaften. Besonders faszinierend sind die Aussichten: schier endlose Weiten, die von den grünen Hügeln der Victorian High Country bis zu den Berggipfeln reichen. Zivilisation: Bis auf ein paar wenige Dörfchen, die sehr schön sind, eher Fehlanzeige🚫. Auch hat es wenig bis gar keinen Verkehr - das ist natürlich super!
Die Strecke ist auch bei Motorradfahrern beliebt. 🏍️ Ich sehe sogar einige GS-Fahrer🤩 und freue mich schon, auf den Brumm-Brumm-Frühling! Mit unzähligen, weichen Kurven bietet die Great Alpine Road ein sicher cooles Schlängel-Feeling.
Der höchste Punkt der Great Alpine Road liegt am Mount Hotham, auf etwa 1.840 Metern Höhe. 🏔️ Hier erwartet uns eine alpine Landschaft mit weiten Ebenen, schroffen Gipfeln und frischer Bergluft (ich denke, es hatte so 15 Grad🥶 bibber, bibber). Im Winter scheint es hier ein beliebtes (wahrscheinlich auch das einige) Skigebiet zu sein. Skihütten und sogar Schilder, die auf Glühwein und Schnaps hinweisen, lassen uns schmunzeln. 🍷🎿 Irgendwie der Brüller.
Wir wollen die Nacht im idyllischen Städtchen Bright verbringen. Dieses kleine Paradies am Ovens River lockt mit hübschen Alleen, Cafés und einer entspannten Stimmung. Besonders Outdoor-Fans kommen hier auf ihre Kosten: Wandern, Radfahren, Paddeln – Bright hat alles. 🚴♀️🍃 Leider gelingt es uns nicht, hier ein Zimmer zu ergattern. Alles ausgebucht😫. Scheisse🤬. Wir sind müde und hungrig, unterzuckert, also entscheiden wir uns, erst mal eine Pause einzulegen und eine Pizza zu bestellen. Und was soll ich sagen? Die hat uns definitiv etwas herausgerissen 🍕😋. Dünner Boden, köstlicher, perfekter Belag – das hat uns wenigstens etwas getröstet.
Wir checken nochmals diverse Hotelseiten. Booking ist genauso leer wie die Hotels vor Ort voll sind. Es bleibt uns also nix anderes übrig, als noch eine Stunde weiter nach Wangaratta zu fahren. Es ist schon kurz vor der Dämmerung und wir wissen, dass die Kängurus jetzt aktiv werden. 🦘🌌 Also: maximale Konzentration von Fahrerin 👀 UND Beifahrer 👀 (jetzt gibts eine Stunde kein Wischen) ist gefragt.
Mit knapper Not kommen wir schliesslich in Wangaratta an. Die Kleinstadt ist bekannt für ihre Nähe zu den Weingütern des King Valley (💡 interessant!) und ihren historischen Charme. Und was noch viel besser ist: wir haben ein Zimmer, juhuiiiii! 🍇🏡 Wangaratta liegt direkt am Ovens River und hat ein nettes Zentrum mit alten Gebäuden und kleinen Boutiquen. Unser Zimmer ist zwar jenseits von neu, aber sauber und nach diesem ereignisreichen Tag sind wir einfach nur froh, ein Bett (oder besser gesagt 4 Betten!) zu haben.
Die Great Alpine Road hat uns alles geboten und viel abverlangt: grandiose Landschaften, kurvige Strassen, charmante Orte und bisserl Abenteuer. Sie ist definitiv ein Highlight von unseren Ferien! 🛤️✨Read more

TravelerKann man sich gar nicht vorstellen, dass die in Australien als Spezialität auf der Speisekarte stehen😠 Wir haben solche Angebote jedenfalls immer mit einem bestimmten "No" abgelehnt
Planänderung 🔀🔄😅
January 4, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 28 °C
Der Morgen in Wangaratta beginnt mit einer Entscheidung, die uns als Meister und Meisterin (ja, wir gendern 😏) der Reiseplanung (oder auch nicht) herausfordert. Eigentlich wollten wir weiter nach Sydney, doch ein Blick auf die Karte und die Kilometerangabe holt uns schnell zurück auf den Boden der Tatsachen🙊. Von Wangaratta nach Sydney sind es sage und schreibe 600 Kilometer – one way. Und dann müssten wir diese Strecke auch wieder zurückfahren, schliesslich wollen wir über die Great Ocean Road nach Adelaide. Das bedeutet? Fahren, fahren, fahren – und am Ende nix gesehen😵. Nein, danke. Wir sprechen uns also für die entspanntere Variante aus. Schliesslich sind wir im Urlaub🏖️ und nicht auf der Flucht 🥵.
Unsere neue Route führt uns Richtung Süden und wir entscheiden uns für eine Übernachtung in Lara, einem kleinen Vorort von Geelong, der etwa 18 Kilometer nördlich davon liegt. Unser Quartier in Lara? Ein gemütliches AirBnB, das sehr fein ist und uns alles bietet, was wir brauchen. Noch mehr freuen wir uns jedoch auf unseren nächsten Stopp: Geelong.
Geelong, nur eine halbe Stunde von Lara entfernt, liegt direkt an der schönen Corio Bay. Diese Küstenstadt ist ein echtes Highlight. Besonders schön ist die Waterfront, wo man wunderbar flanieren, essen und das Meer geniessen kann. Gut, für den Stand hier haben sie keinen Blumentopf verdient, aber alles andere ist echt cool. 🌅 Geelong hat zudem eine aufblühende Kunst- und Kaffeeszene – perfekt für uns!.
Unser Hotelzimmer in Geelong ist klasse: direkt an der Bay mit einem super (seitlichen) Blick aufs Wasser. Nach dem ganzen Hin und Her der letzten Tage merken wir: Diese Entscheidung war genau richtig und wir bleiben für 2 Nächte. Sydney mag auf uns warten, aber für den Moment ist Geelong der perfekte Ort, um durchzuatmen, mal nicht Kilometer herunter zu spulen und das australische Leben in vollen Zügen zu geniessen. 🌏✨Read more

Traveler
Ohje, jetzt hat der Patrick mit seinen Stahlkappen-Flipflops da ein Loch in die Wand getreten und ist auch noch gefilmt worden 😅 (von dir und von der Waschsalon-Kamera)
Geelong: Drei Tage voller Erlebnisse🤗
January 6, 2025 in Australia ⋅ 🌬 17 °C
Geelong hat uns für drei Tage und zwei Nächte richtig begeistert. Es ist eine charmante, vielseitige Stadt mit einer tollen Mischung aus Kultur, Natur und gemütlicher Atmosphäre. Die Highlights? Hier kommen unsere Eindrücke:
🧑🎨 STREET ART 🎨
Die Strassen von Geelong sind gespickt mit beeindruckender Kunst. Von riesigen Wandgemälden bis zu kleinen Details an Hausecken – überall gibt es etwas zu entdecken. Besonders faszinierend fanden wir die lebhaften Farben der Kunstwerke. Ein Spaziergang lohnt sich definitiv!
☕️ Leckere Cappuccinos 🥛
Geelong weiss, wie man Kaffee macht! Die Cafés sind gemütlich und der Cappuccino ein echtes Highlight. Besonders gefallen hat uns die entspannte Atmosphäre – man merkt, dass die Kaffeekultur hier gelebt wird. Perfekt für eine Pause zwischen den Besichtigungen.
🖼️ Art Gallery 👎
Die Geelong Art Gallery ist eine kleine Kunstsammlung. Der Besuch ist kostenlos, aber trotzdem muss ich sagen: Das war nix für mich 🤷♀️. Kunst versteht man halt ned immer.
🌿 Botanical Garden 🦜
Ein Spaziergang durch die botanischen Gärten war eine willkommene Abwechslung. Die Vielfalt an Pflanzen – von riesigen Kakteen bis zu exotischen Blumen – war beeindruckend. Die Gärten sind gepflegt und ruhig, ein Ort, um durchzuatmen und einfach die Natur zu geniessen. Auch sehen wir viele Vögel, Insekten und kuriose Gewächse. Dieser Besuch hat sich definitiv gelohnt.
🐳 Bayfront – Spaziergang am Wasser 🚶♀️
Die Uferpromenade von Geelong ist wunderschön. Der Blick auf die Bucht, die frische Brise und die bemalten Holzfiguren, die die Geschichte der Region darstellen, machen den Spaziergang zu einem echten Erlebnis. Hier fühlt man sich irgendwie wohl. 🤗
💦 Pier 👀
Der Cunningham Pier ist ein toller Ort, um die Aussicht auf die Bucht zu geniessen. Der kurze Spaziergang übers Wasser war entspannend und der Blick auf die Boote und das ruhige Wasser hat mit richtig gut gefallen.
🎠 Vintage Market 💿
Im Geelong Vintage Market gab es so viel zu entdecken, dass wir fast die Zeit vergessen haben. Auf 4000 m² findet man alles von antiken Möbeln bis zu Schallplatten. Auch wenn wir nichts gekauft haben, war es spannend, durch die vielen Schätze zu stöbern.
👮♀️ Geelong Gaol 🪢
Die ehemalige Strafanstalt Geelong Gaol war ein faszinierender Einblick in die Geschichte. Die alten Zellen, die Geschichten der Insassen und die düstere Atmosphäre haben uns beeindruckt oder besser gesagt bedrückt. Ein etwas anderer, aber lohnenswerter Ausflug.
🚨FAZIT
Geelong hat uns mit seiner Vielseitigkeit überrascht. Die Stadt bietet eine tolle Mischung aus Kunst, Kultur und Natur, dazu eine entspannte Atmosphäre und grossartige Cafés.
Für uns geht‘s nun jedoch weiter in den Süden. Die 🌊 GREAT OCEAN ROAD 🛣️ ruft! Australiens 🌏 berühmteste Küstenstrasse wartet auf uns und das können wir nicht ignorieren.Read more
Wellen🌊 Wind😵💫 Offroad⛔️
January 6, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 17 °C
Seit unserem letzten Stopp in Geelong ist so einiges passiert und mittlerweile sind wir in Warrnambool angekommen. Aber alles der Reihe nach:
Nach Geelong führte uns der Weg nach Torquay, dem angeblichen „Place to Be“, soll man den In“ful“enzer auf Insta glauben. Ein Mekka für Surfer und Meer-Liebhaber. Und wir können bestätigen: Es weht ein besonderer Wind – nämlich ein richtig heftiger! 🌬️ Torquay ist eine hübsche Küstenstadt, bekannt als die Geburtsstätte von Rip Curl und Quiksilver, sowie der Startpunkt der berühmten Great Ocean Road. 🛣️ Der „Bells Beach“, anscheinend legendär in der Surfer-Szene (wir hatten davon noch nie gehört🤷♀️), ist ebenfalls hier.
Beim Spaziergang entlang der Küste bewundern wir nicht nur die Wellen, sondern stolpern auch über ein poetisches Schild: „With every wave the sea continues a long green story that never ends the sea.“ (a whot🤔🤨) 🌊✨ Schön, aber wir mussten abbrechen – der Wind hat uns wie ein Taschenveitl 🔪durchgeschnitten.
Wir schliessen Torqay mit einer Pizza 🍕 und einem kleinen Fleischli 🥩 ab (der „zuagroaste“ Italo-Chef ist mässig freundlich - wahrscheinlich weiss er, dass er der schirchste von allen Italos dort ist🤭) und fahren dann weiter nach Anglesea, wo wir die Nacht blieben. Hier war es etwas ruhiger, aber wir fanden eine kleine „passende“ Strasse, um unseren SUV mal so richtig auszutesten. 🚙💨 Staub, Schlaglöcher und Vollbremsungen – ich bin im Element 😅.Read more
🌊GREAT OCEAN ROAD🦭
January 7, 2025 in Australia ⋅ 🌬 19 °C
Nun sind wir endlich da (am Ende meiner Träume🤪 Scheerz): an der Great Ocean Road, einer der spektakulärsten und meistbefahrendsten Küstenstrassen der Welt! 🌊 Diese rund 240 Kilometer lange Strecke erstreckt sich zwischen Torquay (ihr erinnert euch an den grössten Ruccola-Salat in ganz Australien) und Allansford (the last village at the Great Ocean Road) an der Südküste vom Bundesstaat Victoria. Ursprünglich wurde sie in den 1920er Jahren von zurückkehrenden Soldaten des Ersten Weltkriegs gebaut – als Denkmal für ihre gefallenen Kameraden. Tatsächlich gilt die Great Ocean Road als das längste Kriegsdenkmal der Welt. 🛣️✨ Ist schon krass. Da kommst nudelfertig vom Krieg zurück und dann kannst gleich ab in den Strassenbau 😳. Potzblitz! Und heute haben die Leute schon ein Burnout wenn sie um 9 nicht zur Kaffeepause können.
Direkt am Beginn der Strasse in Torquay fahren wir durch den berühmten Great Ocean Road Memorial Arch ein, eines der meistfotografiertesten Wahrzeichen der Region. Errichtet, um die Geschichte und Bedeutung der Strasse zu ehren, erinnert er an die Soldaten, die diese Strasse mit blossen Händen (die haben die Hände im Krieg eh noch zu wenig gebraucht🤦🏻♂️) und einfachsten Mitteln erbauten. Konkrete Anweisungen für den Beifahrer: Foto please 📸!
Die Strasse selbst schlängelt sich entlang von Klippen, durch Regenwälder und vorbei an berühmten Wahrzeichen wie den Twelve Apostles – wobei der Name inzwischen nicht mehr ganz korrekt ist. Von den ursprünglich zwölf imposanten Kalksteinfelsen, die aus dem Meer ragen, stehen heute nur noch acht. Ein weiterer Fels stürzte zuletzt 2005 ins tosende Meer. 🌅 Die unaufhaltsame Kraft des Wassers formt und verändert diese Landschaft stetig. Da willst ned einfach rein - zaaack und weg vom Fenster bist du!
Auch ein Abstecher beim London Arch, ehemals als „London Bridge“ bekannt, lohnt sich. Der Felsbogen, der einst zwei Brückenbögen hatte, erlitt 1990 einen spektakulären „break together“ – genau, als zwei Touristen darauf standen (Chinesen? Inder?) (wieviel Pech kann man denn haben?)! Zum Glück wurde niemand verletzt, aber seitdem ist der Arch nur noch über das Meer zu bestaunen. 🌊🌬️ Ist sicher besser so, weil irgendwelche wahnwitzigen, selbsternannten Super-Explorer in FlipFlops meinen, da noch raufkraxeln zu müssen (Chinesen? Inder?).
Unterwegs fahren wir durch charmante Küstendörfer, sehen malerische Strände (wir wagen uns auch in den wilden, welligen Ocean👙🩳 für einen Schwumm - Patrick verliert seine Lieblingsbrille 🌊 + 👓 = 🙅♀️) und freuen uns über die uns in Europa doch unbekannte Tierwelt: Kängurus, Koalas, Echidnas. Ein Paradies für Naturliebhaber 😍.
Wo jedoch vorsicht geboten ist: Auf der Strasse tummelt sich alles und jeder! 🚗🚐🏍️ Wohnmobile, Autos, Jogger, Motorräder, Radfahrer, Fussgänger – und manchmal auch Echidnas und Schlangen, die gemächlich über den Asphalt kriechen oder am Rand nach Futter neuseln.
„Once a lifetime“ auf der Great Ocean Road fahren - was für ein wunderschönes, magisches Erlebnis💫! DANKE!Read more
Warrnambool, Tower Hill Wildlife Reserve
January 9, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 23 °C
Nach unseren Erlebnissen auf der Great Ocean Road verbringen wir eine Nacht in Warrnambool. 🌊 Die Kleinstadt mit rund 31.000 Einwohnern liegt auf dem Land des Östlichen Maar-Volkes und bietet uns einen wunderschönen Blick auf den Ozean. Der Name stammt aus der Sprache der Aborigines und bezeichnet einen nahegelegenen Vulkankegel. 🌋 Während des Victorianischen Goldrauschs in den 1850er Jahren erlebte die Stadt einen Boom – die Bevölkerungszahl explodierte förmlich.
Wir mieten uns in einem gemütlichen Motel ein und schlendern durch das „Town Center“ hinunter ans Meer. 🏨🌅 Der Ausblick von oben ist wunderbar und bevor wir das Meer erreichen, kommen wir am idyllischen Lake Pertobe vorbei. Ein kleiner See, eingebettet in Grün🌳. Sozusagen Wasser vor dem Wasser🤨 - wo gibt‘s denn sowas? Am Strand geniessen wir die salzige Luft – diesmal nicht mit einem Schwumm, sondern mit einem gemütlichen (und bisserl romantischen☺️) Spaziergang. 🐚
Auf dem Rückweg entdecken wir, dass gerade der Luna Park aufgemacht hat! 🎠 „Mutig“ steigen wir in die Geisterbahn🧙♂️, und natürlich sitze ich genau dort, wo die „lebenden“ Monster aus den dunklen Ecken springen. 👻😱 Mein Adrenalinpegel bleibt am Anschlag, aber es war richtig lustig! Danach schlendern wir entspannt zurück ins Motel und nehmen dabei einen wunderschönen, einsamen Weg durch den Park. 🛤️ Dort begegnen wir keiner Menschenseele, dafür aber viele verschiedene Vogelarten und Mini-Hasen – ein friedlicher Abschluss des Tages. 🌌
Am nächsten Morgen bin ich früh wach (also ich, nicht Patrick 😉) und wir starten (danke Kaffee vom Mäc) schnell durch. 🚗 Unser Ziel: das Tower Hill Wildlife Reserve! 🦘🌿 Den Tipp bekamen wir von der Rezeptionistin (wo wir anfänglich dachten, mit ihr stimmt etwas nicht🤪) unseres Motels und es stellte sich als absolut lohnenswert heraus.
Tower Hill ist ein ruhender Vulkan und gleichzeitig Heimat vieler australischer Wildtiere. 🐨 Emus, Kängurus und Koalas tummeln sich hier inmitten einer beeindruckenden Landschaft. Bereits als wir den ersten Wanderweg starten, wissen wir: Das hier ist ein Highlight. Der Park bietet eine Mischung aus Ruhe, Natur und Wildtierbeobachtungen, die uns echt begeistert. 🌳🐾 Wir sehen Kängoroos die sich necken (-> siehe Video), Emu‘s laufen uns direkt vor die Nase und dann noch ein Koala auf Augehöhe. Der nackte Wahnsinn🚶♀️✨Read more
Mount Gambier
January 9, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 23 °C
Nach einer langen Fahrt 🚗🤥 erreichen wir Mount Gambier. Es ist die zweitgrösste Stadt im Bundesstaat South Australia mit etwa 28.000 Einwohnern, war jedoch nicht per se auf unserem Reiseprogramm. Sagen wir mal so: es hat sich so ergeben. Schon bei der Einfahrt merken wir, dass dieser Ort ein besonderes Flair hat. Warum? Schwer zu sagen, aber die Mischung aus historischer Architektur, schönem Grün und freundlichen Menschen macht es für uns sympathisch🥰.
Mount Gambier liegt auf einem alten Vulkanfeld 🌋und ist anscheinend bekannt???? für einige Naturwunder. 🌋 Hier soll es einige der faszinierendsten geologischen Formationen Australiens geben (teilt mir Dr. Google mit), darunter der Blue Lake – ein Kratersee, der in den Sommermonaten (also jetzt) in einem surrealen, intensiven Blau leuchtet. Und das schaut tatsächlich so aus. Warum? Wegen eines chemischen Prozesses, der durch den Kalkstein im Wasser ausgelöst wird. Wir sehen 👀 uns das natürlich an - neugierig sind wir. Der See ist schon und dann auch noch die Hauptwasserversorgung der Stadt. Praktisch und pittoresk zugleich! 💧💙
Ein weiteres Highlight (sagt der Dr. Google) ist die Umpherston Sinkhole, ein einst eingestürzter Krater, der in einen üppigen Garten verwandelt wurde. 🌿🌺 Hier hängen Pflanzen von den Wänden, überall blüht es. Man kann einige Treppen runtersteigen, aber irgendwie sind wir von diesem Loch nicht wirklich angetan und darum lassen wir es sein. 🤷♀️
Neben der Natur gibt es auch kulturell einiges in Mount Gambier zu entdecken. Und so gehen wir in die lokale Art Gallery. Aktuell mit der Ausstellung „Enjoy this trip - The art of Music Posters“. Also wie ist das mit dem Trip genau gemeint? 🤔 Also Trip im Sinne einer Reise, oder Trip im Sinne eines Trips🚬? Ach ist doch egal. Die Ausstellung befindet sich in den 1960ern, der Se*, Drugs and Rock’n Roll Zeit🤘🎸🫶🍭. Es braucht keine weiteren Erklärungen.
Wir gönnen uns auch etwas Kulinarisches: ein Steak im örtlichen Pub. Hier wird klar, warum Mount Gambier als „Herz der Limestone Coast“ bekannt ist – alles frisch, regional und mit Liebe zubereitet. 🥩🍷
Wir checken in ein Motel ein. Es ist nichts Luxuriöses, aber nach der langen Fahrt fühlt sich jede Matratze wie ein königliches Bett an. Und hier, weit weg vom Trubel, schlafen wir gar nicht so schlecht. Auch der Entscheid, mal wieder 2 Nächte zu bleiben, erweist sich als richtig. Wir entdecken rund 30 Minuten südlich von Mount Gambier einen wunderschönen, einsamen Strand, der zum baden, entspannen und entdecken einlädt. Definitiv ein Ort um zu bleiben❤️.Read more
🍷 🍇 Weingenuss im Barossa
January 13, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 32 °C
Unsere Reise geht weiter! Nach Mount Gambier wollen wir die berühmten Weine Südaustraliens probieren. Doch schmecken die Trauben hier wirklich🤔? Mit Weinen sind wir ja in der Schweiz 🇨🇭und in Österreich 🇦🇹 grundsätzlich gut bedient. Wir haben viel gehört, viel gelesen – und wollen uns natürlich ein persönliches Urteil bilden. Das Ziel: das Barossa Valley. Doch die direkte Strecke dahin ist uns zu weit, also legen wir einen Zwischenstopp in Old Reynella ein.
Old Reynella? Noch nie gehört? Wir auch nicht! Aber die kleine Gemeinde südlich von Adelaide ist eines der ältesten Weinbaugebiete Australiens und wird oft als Wiege der Weinindustrie in Südaustralien bezeichnet. Hier gönnen wir uns ein gutes Essen 🥩 - Patrick gönnt sich ein Schnitzel und JA: ES IST LECKER - und eine (entspannte) Nacht. An dieser Stelle muss ich einfach mal loswerden, dass die Australier in ihren Unterkünften meistens Betten haben, die zum scheissen 🤮 sind. Sorry, aber ich kann es einfach nicht freundlicher sagen😂. Queen-Size (das ist definitiv zu klein), nur eine Decke (das ist definitiv eine zu wenig) und gaggelig (wenn der eine im Bett hupft, fliegt die andere fast raus😱).
Am nächsten Tag sind wir „on the road again“ – und müssen zugeben, dass der direkte Weg vielleicht schlauer gewesen wäre. Aber was sind schon 200 läppische Kilometer mehr oder weniger, wenn man ohnehin ständig unterwegs ist🤦🏼♀️?
Angekommen im Barossa Valley, einem der berühmtesten Weinbaugebiete der Welt, werden wir sofort von einer wunderbaren Landschaft empfangen: sanfte Hügel, endlose Weinberge und charmante Ortschaften. Anhand der riiiiiesigen Weingüter stellen wir fest, dass die Leute hier wissen, wie man aus Trauben flüssiges Gold zaubert 🍇 🔜 🏅.
Da wir schon etwas spät dran sind und die Weingüter bereits am schliessen sind, fahren wir ins nahe gelegene „Artisans of Barossa“ und geniessen ein Glas Wein. Sozusagen ein „Ankomm-Schluckerl“. Wir geniessen einen wunderbaren Spätnachmittag im Garten und freuen uns auf den nächsten Tag. Den Tag beschliessen wir mit einem leckeren Abendessen in echt romantischem Ambiente und anschliessend einem tollen Sonnenuntergang auf dem „Mengler‘s Hill Lookout“.
Tag 2 im Barossa Valley: Unser erster Stopp ist das ikonische Peter Lehmann Wines, gegründet von Peter Lehmann, einer Legende der australischen Weinindustrie. In den 1980er Jahren rettete er unzählige Winzer vor dem Bankrott, indem er ihre Trauben kaufte und verarbeitete. Heute steht sein Name für herausragende Weine, besonders für Shiraz.
Die Anlage ist ein Traum: ein weitläufiger, gepflegter Park, der mit kleinen Sitzecken zum Verweilen einlädt. Um 11 Uhr starten wir unser erstes Tasting. 🍷 Sechs Weine später sind wir um einige Eindrücke reicher – doch so richtig umgehauen hat uns keiner. Trotzdem nehmen wir eine Flasche mit, damit wir abends im Apartment etwas zu trinken haben.
Nächster Halt: das prachtvolle Chateau Tanunda, ein echtes Highlight. Das historische Weingut wurde 1890 gegründet und ist heute in den Händen eines Paares – er ist Südafrikaner, sie Schweizerin. Draussen weht stolz die Schweizer Flagge - patriotisch? Ah was…. 😂.
Das Chateau ist beeindruckend: ein einmaliges Gebäude, umgeben von Weinbergen. Wir werden im Empfang genommen, wir entdecken zuerst etwas die Geschichte des Weingutes, bevor wir uns an ein weiteres Tasting wagen. Hier ist nicht nur die Geschichte spannend, sondern definitiv auch der Geschmack. Das Tasting überzeugt uns auf ganzer Linie und wir verlassen das Weingut mit einer weiteren Flasche für den Abend. Übrigens: Einige Weine dieses Chateaus sind auch beim Coop erhältlich - wie praktisch ist das denn🤪🇨🇭.Read more
Ein bisserl Deutscheland🇦🇺 🇩🇪
January 13, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 30 °C
Die unendlichen Weinreben-Weiten🍇 des Barossa Valley lassen wir hinter uns 🔙 und machen uns auf den Weg Richtung Süden⬇️. Doch bevor wir unser kleines Apartment am Meer beziehen😻, legen wir einen Zwischenstopp in Hahndorf ein. Warum? Weil wir neugierig sind, was es mit diesem kleinen „deutschen“ Dorf mitten in Australien auf sich hat. Schon in der Coop-Zeitung habe ich das Orterl gesehen und tja - dann halt!
Hahndorf wurde 1839 von deutschen Lutheraner:innen (jaja, gendern auch im Urlaub😂) gegründet, die vor religiöser Verfolgung aus Preussen flüchteten. Der Ort ist benannt nach dem Kapitän ihres Schiffes, Dirk Hahn, der die Siedler sicher nach Australien schipperte⚓️ - der olle Seebär. Ursprünglich war Hahndorf ein einfaches Bauerndorf, geprägt von Fachwerkhäusern, Streuobstwiesen und – wie könnte es anders sein – Sauerkraut🌿. Heute gilt es als das älteste deutsche Dorf Australiens (da müssen indemfall noch mehrere sein irgendwo), doch anstelle von Pflügen und Heugabeln dominieren mittlerweile (wie könnte es auch anders sein) Souvenirläden, Cafés und Galerien das Dorf-Bild. Hahndorf ist ein Mix aus Geschichte und Moderne – irgendwie kurlig, aber hat Charme.
Eigentlich wollten wir gar nicht anhalten. Unsere Vorurteile: Hahndorf ist sicher eine reine Touri-Falle, in der Deutsche sich ihre geliebte Bratwurst 🌭 reinpfeifen und Löwenbräu 🍺 aus Masskrügen runterwixxen. Also fuhren wir erstmal gemütlich die Hauptstrasse entlang – die Kamera ist parat, um aus dem fahrenden SUV ein paar Beweisfotos zu machen. Überraschenderweise sah das Dorf nett aus🤔.
Fachwerkhäuser reihten sich aneinander, umgeben von kleinen Läden, Cafés udn Restis, die einladender wirkten als erwartet. Und das Beste: keine Menschenmassen und kein Löwenbräu in Sicht. Überredet, SUV geparkt, wir schlendern los.
Wir spazierten die Hauptstrasse entlang – rechts rauf, links runter (oder umgekehrt). Die kleinen Geschäfte waren wirklich liebevoll gemacht: ein Laden mit handgemachten Seifen hier, eine Boutique mit Wollschals und Dekoration dort und natürlich ein Feinkostgeschäft, das deutsche Spezialitäten wie Lebkuchen, Senf und Sauerkraut führte. Ein bisschen klischeehaft, aber wir sind in „Hahndorf“. HäschtäggHahndorf😂😂.
Hungrig (und neugierig) kehrten wir in ein Restaurant ein. Es ist Zwanzig nach Vier und Montags (welch Zufall: es war Montag) zwischen Fünf und Acht gibt es Schnitzel für 20 Aussi-Dollar, mit Salat, Pommes und Topping. Ein Schnäppchen! A whot, Topping? Das ist ja auch wieder kurlig: Ein Topping, welches zusätzlich zu wählen wäre, wäre zum Beispiel „Carbonara“. Man stelle sich das so vor: Schnitzel und pflotsch - eine Schaufel voll Carbonara-Sauce auf die Panier. Oder Topping „Mexican“: Schnitzel und pflotsch - Avocado, Mais, Jalapenos auf die Panier. Natürlich immer massenhaft. Patrick entscheidet sich fürs Schnitzel, aber ausdrücklich ohne Topping (das ist ihm dann doch zu abenteuerlich, was ich verstehen kann) und ich nehme einen kleinen (rund 1.5kg) Quinoa-Salat. Hmmmm lecker 😋🤤.
Fazit: Keine 🙅♀️ Nullrunde 🎯
Hahndorf hat uns überrascht – im positiven Sinne. Der Mix aus Geschichte, schönen Häusern, charmanten Läden und entspanntem Flair war definitiv einen Stopp wert. Zwei Stunden durch die Gassen zu schlendern und gut zu essen? Eine Runde Sache. Hahndorf🇩🇪🇦🇺, wir kommen nochmal wieder – oder auch nicht🤷♂️. Aber für die Zeit war’s richtig schön❤️! Dankeschön und Servus die Wadln!Read more
🐳 Victor Harbor ⚓️
January 14, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 25 °C
Hahndorf lassen wir hinter 🔙 uns und machen uns auf den Weg Richtung Süden ⬇️ nach Victor Harbor, unserem nächsten Stopp. Endlich mal wieder zwei Nächte am selben Ort – ein Luxus nach unserer täglichen Umzieherei. Wir werden ja noch zu regelrechten Zigeunern hier. Die Strecke von Hahndorf nach Victor Harbor ist total schön: Rund eine Stunde fährt man durch dieLandschaft der Fleur Peninsula. Sanfte Hügel, grüne Wiesen und Weinberge säumen den Weg, gelegentlich unterbrochen von kleinen Dörfern und dem Blick aufs Meer. Das kühle Nass kommt immer näher❤️.
🏡🌊 In Victor Harbor angekommen, checken wir in unser kleines 1-Zimmer-Apartment direkt an der Bucht ein – und wouziiiii🤩! Der Blick aufs Meer ist einfach nur perfetto. Während die Sonne langsam untergeht, gibts für uns leckeren Fingerfood und wir öffnen eine Flasche Wein vom Château Tanunda, die wir ja im Barossa Valley ergattert haben🍷. Die Gläser im Apartment sind zwar eher suboptimal👎🙂↔️ (klein und dickwandig), aber der Inhalt zählt und der ist lecker.
Am nächsten Morgen beschliessen wir, das Town Center zu Fuss zu erkunden. Voller Elan marschieren wir von unserem „Stützpunkt“ los, merken aber nach der Hälfte der Strecke: Uiii, das Zentrum ist doch weiter weg als gedacht – und der Rückweg ist ja auch noch fällig😱! Nach kurzer Beratung drehen wir um, holen unser SUV und fahren gemütlich ins Zentrum. Eine weise Entscheidung, denn am Ende des Tages zeigt unser Schrittzähler mal wieder über 12.000 Schritte an – so wie fast jeden Tag. Hier werden wir definitiv noch zu Schrittmeistern😂. Leider kann man dieses Level mit einem Bürogummi-Job nicht halten🤷♀️.
Victor Harbor ist ein historisches Küstenstädtchen mit etwa 16.000 Einwohnern, das früher als Walfangstation 😿 diente. Zum Glück gehört dies aber der Vergangenheit an. Heute zieht es Besucher vor allem wegen der wunderschönen Lage am Meer und der entspannten Atmosphäre an. Besonders bekannt ist die historische Dampflok, die seit 1887 über den Damm nach Granite Island fährt. Heute wie damals mit echter Pferdepower🐴💪. Im Granite Island Recreation Park kann man auf gut wandern (also man geht einen kleinen Hügel hinauf) und wenn man Glück hat, Zwergpinguine entdecken. Die Pinguine kommen erst wenns dunkel ist und so werden wir leider nicht fündig.🐧
Wir schlendern durch die kleinen Strassen des Zentrums, gönnen uns einen leckeren Salat, ein Eis (Hokey Pokey – so lecker!), bisserl Shopping und geniessen den Charme des Ortes. Victor Harbor hat uns sehr überrascht. Der Ort ist wunderschön gelegen, die Menschen, die hier wohnen sind easy drauf, machen sich nicht für Materielles verrückt. Jeder hat seinen SUV, einen Anhänger und ein Fischerboot. Alles ist entspannt, ruhig und sortiert. Wir könnten uns sogar vorstellen, für längere Zeit hier zu bleiben. Doch wir (vor allem ich) gehen früh ins Bett: Morgen geht’s vor Sonnenaufgang weiter, denn Kangaroo Island ruft – und wir freuen uns riesig! 🦘⛴️Read more
🦘Kangoroo-Island die Erste🎬
January 15, 2025 in Australia ⋅ 🌬 19 °C
Heute klingelt der Wecker früh – SEHR früh. 5 Uhr ABFAHREN (Drill-Sylvia gibt den Ton an👮♀️) ist angesagt, denn die Sealink-Fähre⛴️ nach Kangaroo 🦘Island🏝️ wartet nicht. Zum Glück ist das Aufstehen leichter, wenn kein Büro, sondern ein Abenteuer ruft. Kurz vor halb sieben rollen wir entspannt aufs Schiff: Ein Check-In wie beim Drive-In – Name, Auto, rein, fertig. Mit uns sind nur fünf Autos und drei Lastwägen an Bord, also quasi eine Privatüberfahrt. Die 45 Minuten vergehen schnell, die See ist einigermassen ruhig und schon bald haben wir die drittgrösste australische Insel unter den Füssen, äh unseren 4 Gummis🛞.
Unser erster Halt ist Kingscote, der Hauptort von Kangaroo Island. Mit rund 1.800 Einwohnern ist es das grösste Städtchen der Insel. Früher war es ein Zentrum für den Walfang und die Seehundjagd – zum Glück ist das heute Geschichte. Jetzt ist es ein gemütlicher Ort mit Cafés, Geschäften und der berühmten Pelikanfütterung am Pier. Die ist so berühmt, dass wir sie gar nicht mitbekommen haben 🤷♀️. Wir sind ja auch immer sooo beschäftigt!
Unser Motel liegt zentral, aber als wir um 9 Uhr einchecken wollen, gibt’s vom indischen Mänätscher nur ein verdattertes Gesicht und ein klares: „No, Määäm. Not possible yet.“ Also gut, dann halt nicht. Zum Glück sind wir bestens mit Tipps eingedeckt: Schon auf dem Festland haben wir bei Peter Lehmann und in einem von zig Schmuckläden wertvolle Insel-Tipps aufgeschnappt.
Unser erster richtiger Stopp: Emu Bay, im Nordwesten der Insel. Die Empfehlung hat nicht zu viel versprochen: ☀️🐚 weisser Sand, glasklares Wasser🌊 und fast menschenleer. Wir können die Besucher an einer Hand abzählen. Hier darf man mit dem Auto 🚗 direkt auf den Strand fahren. Unser SUV macht sich gut im weichen Sand und wir geniessen die Ruhe, die Aussicht und das unglaublich klare Wasser. Es ist wie eine Postkarte – nur live.
Nach ein paar Stunden fahren wir weiter zur Stokes Bay. Erst fragen wir uns, was hier so besonders sein soll – ein paar Steine, ein Parkplatz, na ja. Doch dann entdecken wir ein unscheinbares Schild mit der Aufschrift „Beach“. Neugierig gehen wir zwischen Felsen🪨 🙈 hindurch (-> siehe Video) – und plötzlich stehen wir in einem kleinen Paradies! Geschützt von den Steinen liegt ein wunderschöner Strand mit türkisblauem Wasser. Patrick wuchtet sich gleich in die Wellen🤿, während ich gemütlich über den weichen Sand spaziere👣. Es ist so friedlich, dass man am liebsten für immer bleiben würde🥰.
Erst gegen 20 Uhr kehren wir nach Kingscote zurück – ein langer, aber perfekter Tag. Wennst früh aufstehst, hast definitiv mehr vom Tag🙌🏼. Hungrig steuern wir den „besten“ Italiener 🇮🇹🍕🍝 am Ort an (ehrlich gesagt, den einzigen), der uns mit hausgemachter Pasta, leckerer Pizza und einem Glas Wein (oder auch 2) verwöhnt. Satt, müde und glücklich fallen wir später in unser klappriges Motelbett, das weich wie ein Trampolin ist und unser Kreuzweh für morgen schon garantiert.Read more
🦘Kangoroo-Island die Zweite 🎬🍿
January 16, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 21 °C
Die Nacht 😴 in unserem „Hupfbett“ haben wir erstaunlich gut überstanden – wohl nur, weil jeder von uns sein eigenes hatte. Jeder konnte für sich hüpfen, was die Lage zwar etwas entschärft, aber den Braten auch nicht fett macht. Egal – ein Cappuccino ☕️ in Badewannengrösse rettet uns und stellt uns wieder richtig auf. Gestärkt und mit leichtem Kreuzweh machen wir uns auf den Weg, denn heute wartet der Flinders Chase National Park auf uns.
Bereits die Strecke dorthin ist eindrucksvoll – und ein wenig bedrückend😢. Immer wieder fahren wir an verbrannten Bäumen vorbei, ein Überbleibsel der verheerenden Buschfeuer🔥🌳 von Ende 2019. Kangaroo Island war besonders stark betroffen: Rund 48 % der Insel brannten nieder und das Feuer zerstörte mehr als 200.000 Hektar Land. Tausende Tiere kamen ums Leben und viele bedrohte Arten verloren einen Grossteil ihres Lebensraums. Es ist schmerzhaft, sich das vorzustellen, während man an den verbruzzelten Stämmen vorbeifährt.
Doch die Natur erweist sich wieder einmal als erstaunlich: Überall spriessen frische Triebe aus den verkohlten Stämmen und Pflänzchen kämpfen sich durch die verbrannte Erde. Die Regeneration ist beeindruckend und ein Symbol der Hoffnung. Auch gibt es Pflanzenarten, die die Hitze „nutzen“, denn ihre Samenkapseln brauchen ein Zusammenspiel von Hitze und Rauch, um überhaupt aufspringen zu können.🎇
Der Flinders Chase National Park ist eines der Highlights von Kangaroo Island und erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 326 Quadratkilometern. Er umfasst unberührte Wälder, zerklüftete Küstenlinien und beeindruckende geologische Formationen. Der Park wurde 1919 gegründet und ist damit einer der ältesten Nationalparks in Südaustralien. Er dient nicht nur dem Schutz der einzigartigen Flora und Fauna der Insel, sondern auch als Rückzugsort für bedrohte Tierarten wie den Tammar-Wallaby oder die Kaninchenkängurus.
Während der Buschfeuer 2019 wurde der Park schwer beschädigt, aber die Natur erholt sich mit beeindruckender Geschwindigkeit. Heute sieht man ein faszinierendes Zusammenspiel von verbrannter Landschaft und neuem Leben.
✋🏼 Unser erster Stopp ist der Admirals Arch. Schon der Weg dorthin ist beeindruckend: mächtige Felsformationen, umgeben von peitschenden Wellen, die mit voller Wucht gegen die Klippen kleschen. Als wir näher kommen, entdecken wir Seelöwen🦭, die sich auf den Felsen sonnen, ihre Babys spielen🦦 oder sich mit wildem Gerangel amüsieren. Wir könnten stundenlang zuschauen, so faszinierend und unterhaltsam ist es. Unten angekommen, zeigt sich der Admirals Arch 🪟 in seiner ganzen Pracht: ein durch Jahrtausende geformter Kalksteinbogen, der vom Meer 🌊 und den stürmischen Küstenwinden💨 in ein wahres Kunstwerk verwandelt wurde. Auch hier relaxen wieder unzählige Seelöwen🦭🥰.
Unser nächstes Ziel sind die Remarkable Rocks. Diese Granitbrocken🪨, die wie kunstvoll trapiert und balanciert wirken, thronen hoch über dem Meer. Über 500 Millionen Jahre haben Wind, Regen und die salzige Meeresbrise diese beeindruckende Formation erschaffen. Hier fühlt man sich klein – und gleichzeitig staunen wir riesig🤩.
Im Besucherzentrum des Parks lassen wir uns beraten: Heritage Walk und Platypus Waterholes Walk stehen für uns auf dem Programm. Wir schnüren die Turnschuhe – wobei, kleiner Exkurs: Meine teuren Nike-Sneaker haben nach der letzten Wäsche offenbar ein Schrumpfbad genommen. Echt jetzt😱? Da schmeisst man einmal Schuhe in die Waschmaschine und plötzlich zwicken sie auf der Seite, vorne und auch noch hinten. Na ja, hilft ja nix 🤷♀️– wir laufen trotzdem los.
Die Wanderwege👣 führen durch eine abwechslungsreiche Landschaft: mal dichter Wald, mal offene Flächen und immer wieder verbrannte Stellen, die uns an die schlimme Zeit der Bushfires erinnern. Es stimmt nachdenklich, wenn man sich vorstellt, wie es den Tieren damals ergangen sein muss.
Ein plötzliches Highlight: Auf Augenhöhe sitzt ein junger Koala 🐨 in einem Baum und schaut uns mit seinen grossen Knopfaugen an. Der ist einfach nur putzelig-süss! Wir bleiben kurz stehen, gehen aber weiter, um ihn nicht zu stören.
Leider bleibt uns ein Schnabeltier heute verwehrt. Wir warten zwar ziemlich lange an verschiedenen Stellen des Wasserlochs, aber eben – die sind eher frühmorgens oder spätabends aktiv. Beim Zurücklaufen kreuzen wir immer wieder mit Wallabys. Ach herrjeh sind die aber putzelig. Die Mischung zwischen einem Mausi und einem Känguru ist einfach der Wahnsinn. Auch in die kleinen Dinger verliebe ich mich sofort und klar: Ich will auch die alle Heimnehmen🥰.
Der Ausflug in den Flinders Chase National Park ein voller Erfolg. Beeindruckende Natur, einzigartige Tiere und das Gefühl, in einer ganz anderen Welt zu sein. Wir treten die 1.5-stündige Heimfahrt an, genehmigen uns wieder ein Abendessen in unserm „Stammitaliener“ Amadio und fallen müde in unser „Hupfbett“ – mit dem Gedanken: Kangaroo Island ist einfach der Wahnsinn. 🦘🌿Read more
🦘 Kangoroo-Island die Dritte 🎬💎
January 17, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 21 °C
Manchmal passieren die besten Dinge, wenn man sie am wenigsten erwartet. Heute beginnt unser Tag – wie so oft – mit einer „Badewanne“ voll Cappuccino ☕. Gerade als wir uns auf einen gemütlichen Morgen einstellen, betritt eine süsse Hündin namens Ruby die Terrasse. Ganz ehrlich: Wer kann schon einem wackelnden Schwänzchen und grossen Augen widerstehen🤩? Ich natürlich NICHT - und so wird Ruby mal ausgiebig von mir gekrault. Natürlich mit dem Einverständnis ihrer Besitzer. Doch ihr Herrchen, ein älterer Mann mit Cap und Sonnenbrille, entpuppt sich als noch interessanter.
Der Aufdruck auf seiner Kappe verrät es: Coober Pedy – die berühmte Opal-Hauptstadt Australiens. Wir kommen ins Gespräch und der Mann stellt sich als John Dunstan vor, ein ehemaliger Opaljäger 👷🏽♂️💎 mit einer Lebensgeschichte, die spannender nicht sein könnte.
John erzählt, wie er mehr als 50 Jahre in Coober Pedy verbrachte, wo die Temperaturen im Sommer auf über 50 Grad Celsius steigen können. Seine Lösung? Ein gigantisches 17-Zimmer-Underground-Apartment, in dem es immer angenehme 21 Grad hatte. Das ist zwar in dieser Region Gang und Gebe, allerdings hat nicht gleich Hinz und Kunz 17! Zimmer. Er betrieb eine eigene Mine, suchte nach den funkelnden Schätzen der Erde und hatte dabei so manchen grossen Fund. Einen seiner beeindruckendsten Opale spendete er an ein Museum in Melbourne. Seine Frau (ihren Namen weiss ich nicht mehr), zeigt uns x verschiedene Filmchen auf ihrem Handy. Sehr interessant und beeindruckend. Heute ist er „pensioniert“ und geniesst das Leben mit seiner Frau und Ruby. Wahrscheinlich hat er finanziell ausgesorgt🙃🙂!
Coober Pedy bleibt für uns zwar ein unerreichtes Ziel, aber durch Johns Geschichten fühlt es sich so an, als hätten wir einen kleinen Einblick in diese faszinierende Welt bekommen.
Nach diesem inspirierenden Start fahren wir zur Vivonne Bay🌞, einem der schönsten Strände🏖️ Australiens. Der Sand ist so weiss, dass man sich eine Sonnenbrille braucht😎 und das Wasser? Klar wie Glas und sanft plätschernd. Ich spaziere👣 am Strand entlang, lasse die Füsse ins Wasser tauchen und geniesse die Ruhe. Patrick wuchtet sich wieder in die Fluten🏊♂️. Hier könnte man stundenlang verweilen – oder einfach für immer bleiben.
Weiter geht’s zur Seal Bay, wo wir auf die berühmten Australischen Seelöwen treffen🦭. Diese schon fast kuscheligen Meeresbewohner kommen hierher, um zu rasten, zu spielen und ihre Babys zu gebären und grosszuziehen. Wir beobachten sie aus sicherer Entfernung: Die Seelöwen liegen faul im Sand, manche rollen sich genüsslich hin und her, andere schnappen spielerisch nach ihren Nachbarn. Es ist ein unglaubliches Erlebnis, diesen Tieren so nahe zu sein. Nach einem solchen Erlebnis ist ein Zoo auf alle Fälle ein Tabuthema🙂↔️.
Am frühen Abend machen wir uns nochmal auf die Suche nach Kangaroo Islands tierischen Bewohnern. Der Name der Insel verspricht schliesslich mehr, als wir bisher gesehen haben. Und tatsächlich: Die Dämmerung🌅 bringt Leben in die Landschaft.
Wir begegnen Schwärmen von Kakadus🦜, die lautstark von Baum zu Baum flattern. Kurz darauf hoppeln die ersten Wallabys🦘🐭 durchs Bild – klein, scheu und unglaublich putzelig. Die untergehende Sonne 🌅taucht die Szenerie in ein goldenes Licht, während wir mit glücklichen Herzen zurück zu unserem Motel fahren.
Unsere Zeit auf Kangaroo Island geht zu Ende. Morgen heisst es früh aufstehen – um 4 Uhr klingelt der Wecker⏰😱, denn die einzige verfügbare Fähre zurück aufs Festland geht bereits um 5:30 Uhr. Wir hätten uns natürlich ein gemütlicheres Zeitfenster gewünscht, aber man nimmt, was man kriegen kann.
Die Tage hier waren ein echtes Highlight😍. Von traumhaften Stränden 🐚 über beeindruckende Nationalparks bis hin zu den süssen Tierli 🥰 🦜🦘🐨 war alles dabei. Und als Krönung 👑 noch eine Begegnung mit einer lebenden Opal-Legende👷🏽♂️💎. Kangaroo Island? Ein absolutes MUST-SEE🌟!Read more
Next 😃 (and last😢) stop: Adelaide🥳
January 21, 2025 in Australia
Um 4 Uhr morgens schälen wir uns aus dem (Hupf)Bett in unserem Motel in Kingscote – wie Zombies. 🧟♀️🧟♂️ Die 24/7-Tankstelle im Dorf rettet uns jedoch mit einem frisch gemachten Cappuccino. ☕️ Die Welt ist also wieder in Ordnung, zumindest halbwegs. Die Fahrt zur Fähre ist alles andere als entspannt. Es ist dunkel, viele Tiere sind unterwegs und wir fahren wie auf rohen Eiern🍳, um bloss keinem Wallaby oder Wombat zu nahe zu kommen.
Die Überfahrt mit Sealink? Entspannt. 🛳️ Wir geniessen einen traumhaften Sonnenaufgang 🌅 auf hoher See und sind schon fast wieder wach, als wir auf dem Festland ankommen. Noch eine rund 1,5-stündige Fahrt, dann sind wir in Adelaide. Wir sind gespannt, was uns dort erwartet. Unser Hotel, das Mayfair, liegt direkt im Zentrum 🏨 und wir sind früh genug für ein Frühstück im Hotelrestaurant – lecker und genau, was wir gebraucht haben.
Da unser Zimmer noch nicht fertig ist, machen wir uns auf den Weg zu ersten Erkundungen. Adelaide, mit rund 1,4 Millionen Einwohnern, ist bekannt für seine entspannten Stimmung✌️, viele Grünflächen 🌿 und eine lebendige Kunst- und Kulturszene. 🏙️ Besonders spannend: Die Stadt wurde 1836 als eine der wenigen in Australien ohne Sträflingskolonie gegründet und ist heute ein Schmelztiegel verschiedenster Kulturen.
Vor der Rundle Mall, der berühmten Einkaufsstrasse, entdecken wir etwas, was wir bereits in der Coop-Zeitung gesehen haben: die Skulptur „Spheres“ 🪩🪩 des österreichischen Künstlers Bert Flugelman. Die riesigen, glänzenden Kugeln sind ein beliebter Fotospot – und sogar bisserl beeindruckend.
Allerdings bemerken wir auch eine Schattenseite der Stadt: viele Obdachlose und verwahrloste Ecken. Es ist traurig zu sehen, wie gross die soziale Kluft hier zu sein scheint. Besonders in Adelaide und Melbourne ist uns das aufgefallen.
Am Abend wollen wir uns eigentlich früh ins Bett legen. Doch was ist das? Die Strassen vibrieren vor Leben. 🎶🚗 Menschen strömen herausgeputzt in die Clubs, Proleten fahren röhrend mit ihren Boliden durch die Stadt und die Polizei ist überall präsent. Willkommen in der Ausgangsmeile – das hätten wir so nicht erwartet! Auch wenn ich schon richtig müde bin, gehen wir nochmals eine Runde durch die „Party-Strasse“. Leckomio: Das Massage-Studio, welches am Tag Relaxing Massagen versprach, hat auf einmal den Vorhang zu und leuchtet Rot? Höö? Das langweilige Restaurant hat sich plötzlich in eine Disco verwandelt? Leute tokeln, lachen, rauchen, sauffen. Es geht voll krass ab hier😱. Mit dem hätte am Nachmittag wirklich niemand gerechnet. Als ob wir in einer anderen Stadt wären!
Den zweiten Tag starten wir mit einem Besuch in der Art Gallery of South Australia. 🎨 Die Mischung aus Aboriginal Art, klassischen Meisterwerken und moderner Kunst ist beeindruckend. Besonders spannend: Die Galerie zeigt Kunst aus vielen Kulturen, die einen tieferen Einblick in Australiens Geschichte und Vielfalt geben. Aber irgendwie bin ich heute nicht so in Museumsstimmung. Patrick ist begeistert – ich weniger🤷♀️.
Danach ziehen wir weiter in den Botanischen Garten von Adelaide. 🌿🌷 Mit über 35 Grad ist es brütend heiss, doch die Schattenplätze unter den alten Bäumen sind wie kleine Oasen. Der Garten ist wunderschön: riesige Feigenbäume, exotische Pflanzen und bunte Vögel. Besonders die tropischen Gewächshäuser sind beeindruckend (und noch heisser🥵). Im Garten lässt es sich aushalten, auch wenn die Hitze uns irgendwann in die Knie zwingt.
Am Abend ist die Stadt wie ausgewechselt: menschenleer, ruhig und entspannt. Das krasse Gegenteil vom Samstagabend-Wahnsinn.
Der Tag beginnt mit einem Abstecher ins Harbour Town Premium Outlet in der Nähe des Flughafens. 🛍️ Mit dem Bus fahren wir voller Shopping-Euphorie hin – und werden schnell enttäuscht. Ausser einem Laden, der von allen Marken ein bisschen etwas hat, finden wir kaum etwas, was uns begeistert. Viele Läden, aber keine wirklichen Schnäppche, eher überteuert. Haben wir da was falsch verstanden? Gut, solche Outlets sehe ich immer als Abzocke und glaube nie und nimmer an die preiswerten Versprechen. Aber mein Erfolg: 5 Unterhosen zum Preis von einer. 🥳
Auf dem Rückweg dann die Überraschung: In Glenelg, wo der Bus offensichtlich Endstation hat, müssen wir plötzlich aussteigen. Hä? Warum denn das? Na gut, dann schauen wir uns Glenelg eben an – und es stellt sich als absoluter Glücksgriff heraus! Der Ort liegt direkt am Meer 🌊 und hat eine entspannte Atmosphäre. 🏖️
Spontan entscheiden wir uns für ein Bad 🏊♀️ im Meer – ohne Badesachen. Mit Unterwäsche geht’s genauso gut und die Abkühlung ist göttlich-optimal. Das Wasser ist hier angenehm warm und wir sind begeistert. Ein kleines Abendessen am Strand rundet den Tag perfekt ab. Mit der Bim geht’s zurück ins Hotel – ein genialer Abschluss. 🚋
Am Abend geniessen wir noch unseren Gratis-Welcome-Drink in der Rooftop-Bar des Hotels. 🍹 Mit Blick über die Stadt wird uns bewusst: Morgen verlassen wir Australien. Wie schnell diese knapp vier Wochen vergangen sind – unglaublich.
Der letzte Tag in Adelaide beginnt mit einem Besuch im Japanischen Garten. 🌸 Ein kleines, hübsches Fleckchen, das uns aber nicht so vom Hocker reisst. Danach geht’s ins MOD., ein interaktives Wissenschafts- und Innovationsmuseum. 🧪 Hier kann man ausprobieren, anfassen und lernen – wirklich spannend und ein toller Abschluss unserer Reise.
Langsam wird es Zeit, zum Flughafen zu fahren. Der Abschied fällt schwer: vier Wochen Australien, so viele Abenteuer, Erlebnisse und Eindrücke. Wir haben wilde Natur, wunderschöne Strände, beeindruckende Städte und süsse Tierchen gesehen. 🦘❤️ Dieses Land ist einfach einzigartig – und ich komme bestimmt wieder!Read more
1️⃣7️⃣ Fakten über Australien🇦🇺🤓
January 21, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 28 °C
Nun sind wir in knapp vier Wochen von Melbourne nach Adelaide gereist. Wir haben viel über den „roten“ Kontinent gelernt, jedoch war dies wohl nur ein klitzekleiner Abriss an Wissen🧐💡, welches wir erlangt haben. Wusstet ihr, dass…
1. Die australischen Alpen bekommen mehr Schnee als die Schweizer Alpen. Ok. Ist das wirklich wahr? Woran soll denn das gemessen werden? Wir sind ja die „Great Alpine Road“ bis an den Gipfel gefahren und konnten es nicht glauben, dass dort im Winter Ski gefahren wird. ⛷️ Irgendwas wird an diesem Fakt dran sein, sonst würde er so wohl nicht im Internet stehen🤷♀️.
2. 90% der Australier leben an der Küste.
3. Tasmanien hat die sauberste Luft der Welt💨🌎🫧.
4. Das Great Barrier Reef 🪸 ist das grösste Ökosystem der Welt. Es besteht aus fast 3‘000 einzelnen Riffen und kann vom All aus gesehen werden. Leider konnte ich es bis heute noch nicht „betauchen“, aber es steht fest auf meiner Liste🙏!
5. Australien hat über 60 verschiedene Weinregionen🍷🍇. Mit fallen gerade noch vier davon ein. Aber indemfall gibt es noch 56 weitere. Krasser Schorsch!
6. Die Great Ocean Road 🌊🛣️ ist das grösste Kriegsdenkmal 🥷 der Welt. In einem der Beiträge haben wir davon berichtet, wie es entstand und erbaut wurde. Wisst ihr noch wie? Für uns war diese Küstenstrasse eines der Highlights ⭐️ unserer Australien-Reise.
7. 80% der australischen Tiere sind einzigartig in Australien. Also sicher das Känguru, das Wallaby, das (oder der) Wombat und was noch? Da muss ich den Dr. Google nochmals konstulierten🤓.
8. Australien hat. den längsten Golfplatz ⛳️ der Welt mit einer Länge von mehr als 1350km. Und jetzt stell sich einer vor, man hat kein Golf-Wagerl🤣. Da machst aber auch genug Schritte bei einer 18-Loch-Anlage 🤣.
9. In Australien leben 21 der 25 giftigsten☠️ Schlagen 🐍 der Welt. Die Schlangesichtungen waren (zum Glück) enttäuschend. Wir haben genau zweimal eine Schlange gesehen.
10. Es würde rund 29 Jahre Dauern, jeden Tag einen neuen Aussie-Strand 🏖️ zu besuchen - es gibt 10‘685 davon. Unser Lieblingsstrand: „Emu Bay“ auf Kangoroo-Island❣️.
11. Australien ist das sechstgrösste Land der Welt.
12. 91% des Landes sind von einheimischer Vegetation🌱 bedeckt. Dazu gehört zum Beispiel:
13. 33% der Australier wurden in einem anderem Land geboren. Uns ist bereits in Melbourne, aber noch viel stärker in Adelaide aufgefallen, dass jeder zweite Mensch ein Asiat 🍚 ist. Gemäss Statistik sind viele Chinesen🇨🇳, Inder🇮🇳 und Japaner🇯🇵 in Australien sesshaft.
14. Australien ist der einzige Kontinent der Welt ohne einen aktiven Vulkan🙂↔️🌋🚫.
15. Der Australische Dollar 💰 gilt als die fortschrittlichste Währung der Welt - er ist wasserdicht, aus Polymer hergestellt und bekanntermassen schwer zu fälschen. Pech gehabt!
16. Das älteste Fossil der Welt wurde in Australien entdeckt und ich 3.4 Milliarden Jahre alt🦖.
17. Australien beherbergt mehr als 1‘500 Spinnenarten🕷️🕸️. Auch hier ging es uns ähnlich wie bei den Schlagen. Die einzige Spinne, die ich gesehen habe, war glaube ich ein Weberknecht 🪲.Read more
Sylvia’s grosses Australien-ABC🤣
January 21, 2025 in Australia ⋅ 🌙 18 °C
Dies ist nun der letzte Beitrag aus und von Australien und warum sollen wir diese wunderbare Reise nicht mit einem grossen Australien-ABC abschliessen. Auf los gehts los‼️
🅰️ – Aboriginal People🙋🏿🙋🏿♀️: Die Ureinwohner Australiens und ihre faszinierende Kultur begegnen einem überall, auch wenn ihre Geschichte oft schmerzhaft mit der Kolonialzeit verknüpft ist. Was auffällig ist, ist, dass oftmals Menschen dieser Abstammung an den Strassen sitzen uns betteln. Leider eine traurige Sache, die sehr zum nachdenken bewegt.
🅱️ – Barossa Valley🍇: Shiraz, Shiraz und nochmal SCHIRA🤣 – das Paradies für Weinliebhaber oder die, die es werden wollen. Wein ist jedoch nicht gleich Wein und die guten Perlen zu finden, erfordert etwas Geschickt. Also „Tasting“-Geschick.🥴 Auch wenn unser edle Tropfen vom Chateau Tanunda ein wahrer Genuss im Gaumen war mussten wir feststellen, dass wir am Tag nach Alkohol einfach nicht fit waren. Die Tatsache bleibt: Alkohol hat noch selten etwas besser gemacht🤷♀️.
C – Coober Pedy🏜️: Heimat von John Dunstan👷🏽♂️, dem legendären Opaljäger💎. Hier lebt man unter der Erde, weil es im Sommer bis zu 50 Grad🥵 heiss wird! John lebte nobel in 17! Zimmern. Da hat er wohl einige, grosse Funde machen müssen.
D – Decken in Motels🛏️: Standardmässig gibt es nur eine Decke. Wer friert, hat Pech gehabt. Darum: ✏️-Strategie anwenden!
E – Einsame Strände🏖️: Emu Bay auf Kangaroo Island – weisser Sand, kristallklares Wasser und weit und breit niemand. Einfach traumhaft und unser Lieblingsstrand 🥰 auf unserer Reise.
F – Fliegen-Horrorfilm🪰: Outback-Reisende kennen das Leid! Hunderte Fliegen wollen dir ins Gesicht, in den Mund, in die Augen – überall hin. Pfuideibel🤢. Da nützt kein Insektenspray was, sondern nur ein Ganzkörpernetz🥅.
G – Great Ocean Road🌊: Wo alles fährt: Wohnmobile🚐, Motorräder, Fahrräder🚴♂️ – und sogar Fussgänger🚶 trauen sich auf die ikonische Küstenstrasse.
H – Holden🚗: Die australische Automarke schlechthin. Wer etwas auf sich hält, fährt einen Holden. Kein Strassenabschnitt ohne mindestens 100 Holden-Autos🙈. ABER: Aussehen tun die Holden wie Opel, Seat udn sonstige Autos, die wir von unseren Strassen kennen🤨. Wie geht denn das?
I – It’s raining inside the hotel🌧️: Folgende Szene spielte sich in unserem Hotel südlich von Melbourne, in Geelong, ab. Wir checken aus und warten vor der Rezeption auf unser Auto, welches wir in die Hotelgarage parken liessen. Ich hatte das Gefühl, dass mir ein Wassertropfen 💧auf den Kopf gefallen ist. Ich schaue rauf und sehe lediglich die Decke. Nichts weiter🤷♀️. Auf einmal schaut Patrick nach oben, schaut mich an und sagt: „Darling, it’s raining inside the hotel“🤣. Tatsächlich. Draussen hat es angefangen zu regnen und es tropft doch frech durch die Decke rein und auf meinen Kopf. Willkommen in Australien‘s UNmassiven Bauten😂.
J – John Dunstan👷🏽♂️: Er kommt halt zweimal in diesem ABC vor, weil „J“ ein schwieriger Buchstabe ist🤷♀️. Und einfach, weil er ein echter Charakterkopf aus Coober Pedy🏜️ ist, der mit Opalen 💎ein Vermögen machte. Seine Geschichten waren so interessant und unterhaltsam und er hat sie mit einer grossen Passion ud Freude von seinem Leben erzählt. Die Begegnung mit ihm war ein weiteres Highlight ⭐️.
K – Kangaroos 🦘und Koalas🐨: Die Tiere, die man sehen muss. Putzig? Klar. Aber die Kängurus grüssen auf Kangaroo Island sogar mit dem „Finger“ beim Autofahren. Hier kennt jeder einfach jeden. Und auf der Strasse heben die Autofahrer den Zeigefinger. Wie der ehemalige Bürgermeister, der Taibinger, aus Semriach🤣.
L – Lautstarke Krähen🐦⬛: Schwarz-weisse Rabenkrähen. Wunderschöne, grosse Vögel, die vor allem ausserhalb der Städte unterwegs sind. Sie sind frech, aber friedlich und haben einen unverkennbaren Ton. Sie klingen wie das alte Modem beim Einwählen ins Internet – nostalgisch und nervig zugleich. Habt ihr den Ton noch im Ohr?
M – Motels🏨: Hupfbetten, Bleistift-Strategie, wackelige Möbel und mangelnde Sauberkeit. Aber: Das Auto steht gleich vor der Zimmertüre und wenn man „hinterziiii“ einparkt und den Kofferraum aufmacht, kann man das Gepäck vom Zimmer aus aus- und einladen.
N – Nationalparks🏞️: Ob Flinders Chase 🐨🌳 oder Seal Bay 🦭 – die Parks sind wild, wunderschön und voller Überraschungen. Definitiv ein Highlight⭐️.
O – Obdachlosigkeit: Besonders in Städten wie Melbourne und Adelaide ist sie leider ein häufig anzutreffendes Problem.
P – Pferd🐴: Überraschung! Das tödlichste Tier in Australien ist nicht die Schlange, die Spinne oder gar ein Krokodil, sondern das Pferd – zumindest statistisch gesehen.
Q – Querbeet schlemmen🥨🍝: Ob Schnitzel in Hahndorf, Pizza in Melbourne, Sushi in Adelaide, Fingerfood und Käsebrot aus dem „Coles“ in Victor Habor - wir haben mit unserem Menuplan nahezu nie daneben gegriffen. Die Waage Zuhause wird stöhnend 😰 zusammenbrechen 🙈.
R – Roadtrip🚗: Der beste Weg, Australien zu erkunden ist es, selbst mit einem fahrbaren Untersatz zu tun. Kilometerlange Strassen, malerische Landschaften und unvergessliche Abenteuer. Man fährt und bleibt stehen nach Lust und Laune. Ein tolles Gefühl!
S – Shiraz🍷: Australiens stolzer Rotwein – schwer, würzig und ein Muss für Weinliebhaber.
T – Twelve Apostles🗿: Einst 12 Felsnadeln an der Great Ocean Road, von denen heute nur noch 8 stehen.
U – Unterwegs grüssen: Auf Kangaroo Island reicht ein Fingerheben👆 vom Lenkrad, und man ist Teil der Insel-Community. Wir waren voll integriert😂.
V – Vegemite🧂🍻: Der australische Brotaufstrich. Schmeckt, als hätte man Salzwasser und Bierhefe in eine Tube gepresst. Ich sag dazu nur: „Wääää🤢. Und Pfuideibel🤮. Dieser Geschmack ist unter jeder Menschenwürde.
W – Wallabys: Kleine Kängurus, die einem bei Dämmerung immer wieder über den Weg hüpfen😍.
X – X-treme Temperaturen: Australien bietet alles: von eisigen Nächten 🥶 im Outback bis zu über 50 Grad 🥵 in Coober Pedy. Da ist für jeden etwas dabei.
Y – Yummy Ice Cream: Hokey Pokey – eine neuseeländische Eissorte🍦, die sehr schöne Erinnerungen geweckt hat! LECKERRRRRRR😍.
Z – Zeit für Abenteuer⚡️: Australien🇦🇺 ist wild, faszinierend und immer wieder überraschend. Ein Land voller Gegensätze und Erlebnisse!
⏭️ Auf Wiedersehen 🇦🇺 Australien, Hallöchen geliebtes 🇮🇩 Bali!Read more




















































































































































































































































































































































































































Traveler🦘& 🧘♀️ = 💃
Travelerjoooooooooo 😍
Genial 🤩❤️ [Isa]
TravelerAlso dann wünsche ich euch ganz tolle Ferien 🌴🛖🍹