Thailand
Nam Mae Ngun

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29 travelers at this place:

  • Day7

    Chiang Mai -> Pai

    February 18 in Thailand ⋅ ☀️ 28 °C

    Am Montag wollten wir uns morgens, relativ zeitnah von Chiang Mai einen Mini-Van suchen und uns auf den Weg nach Pai machen, noch weiter in den Norden. Pai war einer der Orte auf den wir uns von Anfang am meisten freuten!
    Als wir im Hotel dann einen Tee und ein paar Cornflakes frühstückten, bot uns die Hotelbesitzerin an uns einen Van zum zu Hotel bestellen der uns nach Pai fahren sollte. Gesagt, getan! Wir mussten etwas Zeit überbrücken bis der Van kam, also spielten wir ein paar Runden und dann ging es los. Die vor uns liegende 3,5 stündige Autofahrt bot auf ca. 135 km, stolze 762 Kurven 😅 Da man uns vorher impfte, dass die Van Fahrer nicht, für sich übergebende Mitfahrende anhalten, entschieden wir uns dafür im Voraus Kaugummis aus der Apotheke gegen Übelkeit zu nehmen.
    Im Nachhinein wäre das nicht nötig gewesen, unsere Mägen haben zum Glück sehr gut durchgehalten und wir hatten absolut keine Probleme mit der Strecke. Das Gerücht das die Fahrer nicht anhalten können wir nun auch wieder legen, denn einer unserer Mitreisenden musste sich plötzlich übergeben und der Van hielt sofort an 😅
    In Pai angekommen, suchten wir uns erst ein Plätzchen zum Essen um uns dort über die Hotels im Umkreis zu informieren. Entschieden hatten wir uns dann für eine Holzhütte für umgerechnet 14€ pro Nacht für uns beide. Allerdings hatten wir einige kleine tierische Besucher und so suchten wir uns Abend auf dem ersten Rundgang durch Pai noch ein neues Hotel für die nächste Nacht und wurden auch schnell fündig. Wir schlenderten zufällig über die Brücke die über den Pai River führt und standen in einem Bungalow Paradies!
    In Pai waren wir eigentlich schon verliebt als wir aus dem Bus gestiegen sind. Alles ist wahnsinnig entspannt und es gibt viel weniger Straßenverkehr und Lärm! Landschaftlich ist es ebenfalls wunderschön hier 🌄 Dieses kleine Örtchen ist wirklich ein toller Fleck Erde und wir fühlen uns unglaublich wohl hier 😍
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  • Day8

    Ein Ort zum Verlieben!

    February 19 in Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Als wir abends durch Pai und über den Markt geschlendert sind, fanden wir irgendwann die Bambus Brücke die über den Pai River führt. Auf der anderen Seite erwartete uns ein Bungalow Parafdies, welches im Dunkeln schon unglaublich schön aussah. Wie es das Schicksal so wollte, trafen wir hier auf „Tim“, deren vollen Namen wir uns wohl niemals merken werden 😂🙈 Die Hotelbesitzerin war unglaublich süß, zeigte uns auf Nachfrage ihre Bungalows und bot uns an das wir am nächsten Morgen kommen könnten und wir für zwei Nächte hier bleiben konnten. Wir sagten zu und waren echt happy! Also machten wir uns morgens mit gepackten Sachen sofort auf den Weg hier hin, mit unserem gemieteten neuen Roller 🏍
    Unser Bungalow war noch nicht fertig, wir konnten aber unsere großen Rucksäcke hier lassen und Tim versprach gut auf sie aufzupassen. Wir hatten nämlich einiges vor! Damit wir nicht mit leerem Magen los mussten, machte Tim uns sogar noch ein Willkommens-Frühstück 😍
    Dann ging‘s los. Wir wollten mit dem Roller raus fahren und hatten uns einige Spots markiert wo wir hin wollten.
    Es ist das allerbeste Gefühl überhaupt mit einem Roller einfach los zu fahren und diese unglaubliche Gegend zu erkunden!
    Der erste Stop führte uns zu einer Kaffee Farm, wir genossen die wunderschöne Aussicht und tranken seit einer Woche den ersten wirklich guten Kaffee, allerdings als Eiskaffee 😜
    Als nächstes ging es für uns zu einer Erdbeer Farm, „Strawberry Love“. Hier ging es rund rum nur um eins, Erdbeeren! Erdbeer Felder, Erdbeer Klamotten, Erdbeer Hocker, Erdbeer Figuren und frischen Erdbeersaft. Es war ein bisschen verrückt aber trotzdem wirklich schön!
    Stop Nummer 3 brachte uns zum Pai Canyon, ein Ort der vor Jahren durch ein Erdbeben und einen Erdrutsch entstanden ist und bis zu 70 Meter hohe Schluchten birgt. Es war gigantisch! Aber auch wahnsinnig heiß, weil der Canyon sehr hoch liegt und es hier keinen Schatten gibt.
    Also waren wir als nächstes auf der Suche nach einem Wasserfall. Diesen fanden wir dann auch, es war toll! Mit Höhlen und Riesen Steinen umgeben lag der Wasserfall vor uns. Das Wasser war für eine Erfrischung perfekt, wobei auch keiner von uns ganz hinein wollte. - es war SEHR kalt 😂
    Als letztes hielten wir an der „Bamboo Bridge“, eine Bambus Brücke die etwa 2km über Reisfelder und Teiche bis zu einem kleinen Tempel führt. Es war unvorstellbar friedlich und schön dort!
    Zum Abschluss haben wir in der Hütte die etwas vor der Bridge war noch Fried Rice gegessen und uns dann gespannt auf den Weg zu unserem Bungalow gemacht. Hier angekommen, brachte uns Tim zu unserem zuhause für die nächsten zwei Nächte und wir waren sofort absolut verliebt! Es ist bis jetzt mit Abstand die schönste Unterkunft, mit eigener Veranda und einer wunderschönen, Urwald ähnlichen Anlage direkt am Fluss! Die Veranda nutzten wir dann auch direkt um etwas zu spielen und diesen absolut perfekten Tag mit einem Chang ausklingen zu lassen ❤️
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  • Day1434

    Asia Tour - Mae Hong Son Loop - Pai

    February 14 in Thailand ⋅ ☀️ 26 °C

    Loved my first night in Pai it’s so chill. But today I went and bought some beers and sat by the river for a few hours and just relaxed, it was cool. After that I went to find some food and more beers!!!

    Of a night Pai becomes very lively with the whole walking street becoming one big market.

    However, unfortunately on my last night in Pai I was visited by the wildies. Big Time. I bought myself a curry wrap whilst at the market on my last night and it was lovely to be fair but a couple of hours later I got such an intense Pain in my stomach whilst in bed I knew I was in for a bad night.

    It was horrific. To be honest I’m surprised I’ve not had many issues such as this more often as my stomach is a massive faggot and kicks off over anything. But this was bad, all night it was. I was dreading the morning as I had to check out by 11 and then ride 7 hours to Chiang Mai.....
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  • Day227

    Pai Nr. Zwei

    March 3, 2018 in Thailand ⋅ ☀️ 25 °C

    Ich bleibe noch bis Dienstag im hübschen Pai & was soll ich sagen, meine Tage bestehen hauptsächlich aus chillen (am & im Pool), Yoga, Essen, Bier und Party 😁.
    Ein klein bisschen Urlaub vom reisen...

    Aber ich lern auch etwas dazu. Gestern hab ich das erste mal Acro Yoga ausprobiert & fand es super!

  • Day19

    Chiang Mai, Trekkingtur og Pai (Part 1)

    March 29, 2018 in Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    Da vi ankom til Chiang Mai forelskede vi os straks i Nordthailand. For lige omkring 40 kroner fik vi alle vi et måltid aftensmad med dessert. 40 kroner, alt i alt - tilsammen. Gaderne er mindre trafikeret (særligt i den gamle bydel i centrum af byen. Her ligger der over 200 templer (hvoraf vi nøjedes med at se cirka 10) alverdens fantastiske streetfoodboder, hyggelige barer og caféer, og en masse skønne mennesker.

    Chiang Mai havde også et relativt fint museum der forklarede hele Nordthailand historie. Vi valgte at købe en “combo-ticket”, så vi kunne se alle 3 muséer, hvilket viste sig desværre at være irrelevant da de andre muséers udstilling var nærmest identiske. Men når man af en eller anden mærkelig årsag får studierabat, så gør det ikke så meget.

    Som tidligere nævnt var vi på en to dags trekking tur i junglen, hvor vi sov i en lille landsby, og undervejs fik lov at opleve hvor store elefanter egentlig er. Da vi bestilte denne tur var det delvist på grund af, at guiden i bangkok solgte det som ‘very ethical’ - “no chains, no cage, no riding”. Om det så også passede helt er vi ikke sikre på. Mens vi var til stede var elefanterne ikke i kæder, kun ‘fanget’ bag et tyndt stakit som de nemt kunne rive fra hinanden (deres snabel alene kan løfte over 800 kilo), og der var ingen der red dem. I stedet blev de madet hvorefter vi gik en tur med ved siden af dem. Ligeså snart vi kører væk, kan vi dog se de to guides sidde på ryggen af elefanterne og ride væk - og hvis man ved hvordan elefanter trænes til at tillade mennesker dette, så var det ikke så fedt at se.

    Turen fortsatte til en papirfabriks, hvor man kunne se hvordan elefantlort blev lavet om til papir. En process vi selv fik lov at være med til. Det var ganske spændene. Turen fortsatte op i bjergene, hvor selve trekkingturen begyndte. Sammen med vores nye venner (2 hollændere og en tysker med navnet Lisa, som valgte at følge med os til Pai) vandrede vi op imod toppen af et bjerg. En hård tur, men den var det hele værd. Udsigten var skøn, og øllene i den lille landsby var kolde. Den lokale “innkeeper” var derudover en yderst morsom mand, hvis humor vist ikke hører hjemme på en rejseblog ;)

    Tilbage til Chiang Mai, hvor vi alle (os 4, de to hollændere, Lisa samt en anden rejsende fra Israel) tog til en Muay Thai bokseturnering. 8 kampe, hvor der var alt fra små 9-årlige drenge der slåsede, til store fuldvoksne mænd og piger, der kæmpede 5 runder i en blodig dyst. Undervejs var der endda en særturnering, hvor folk dystede med bind for øjnene. En kampsport ingen af os selv kommer til at dyrke, men en oplevelse var det i hvert fald at se.
    Efter en bytur på en karaoke-bar besluttede vi os for at fortsætte vores færd imod Pai, et mindre “Backpacker Paradis” nord for Chiang Mai.

    Fortsættelse følger i Part 2...
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  • Day193

    Pai, Thailand

    December 16, 2015 in Thailand ⋅ ⛅ 9 °C

    I figured that over the last six months, I had properly experienced what the term "touristy" meant. I was wrong. Seemingly surrounded by more European and Australian tourists than locals, Pai was always bustling with raucous parties and white people on motorbikes. This isn't to say that it hasn't been a great experience, but it has certainly been more reminiscent of college spring breaks than of my previous 193 days of travel. A typical day in Pai includes a late morning of meeting up with friends at Western cafes, renting a motorbike to explore the caves, waterfalls, and canyons that are just outside of town, and a long night out to the bars. Needless to say, I am exhausted.Read more

  • Day10

    Des Rätsels Lösung

    March 2 in Thailand ⋅ ☀️ 28 °C

    Häufig haben wir uns bereits gefragt, wieso Berge hier wie von Nebel verhangen sind. In Chiang Mai haben wir es auf den Smog geschoben. In Pai ergab diese Erklärung aber keinen Sinn.

    Heute lieferte uns der Fahrer der Tour die Erklärung: Es wird illegal Wald abgebrannt, um Platz für Felder zu schaffen. 😢Read more

  • Day3

    Bangkok & Weiterreise nach Chiang Mai

    September 9, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute hat mir Hannes Kaffee ans Bett gebracht 😍und wir bereiteten uns psychisch, wie physisch auf unsere Weiterreise vor. Wir packen unsere 7 Sachen (wahrscheinlich etwas mehr) schnallen uns die tonnenschwere Rucksäcke um und checken aus. Zum Glück können wir unser Gepäck für die kommenden Stunden hier im Hostel aufbewahren, da wir erst heute Abend um 22 Uhr mit dem Nachtzug wegfahren. Unsere Zugtickets holen wir auch noch ab und dann geht’s weiter zu Fuß zum Sightseeing.

    Für den Nachmittag haben wir den Tempel Wat Pho geplant und schauen uns mal den liegenden Buddha an. Mal schauen ob der wirklich so toll ist, wie jeder sagt. Nach gefühlten 3 Stunden, 350 mal verlaufen, zick Umwegen und 2 mal in der falschen Schlange einer anderen Tempelanlage stehen, kommen wir endlich an. :D  Aber es hat sich gelohnt, muss ich sagen. Der Wat Pho ist wirklich toll und sehenswert. Der liegende Buddha ist 46 Meter lang, 15 Meter hoch und mit Gold verkleidet. Man darf nur mit langer Hose, bedeckten Schultern und schuhlos in den Tempel.
    Ich- mal wieder voll im Fotorausch hab gemeint, meine Jacke ausziehen zu müssen, da es schließlich unerträglich heiß geworden ist. Nach ein paar Schnappschüssen kam eine Buddhapolizistin und ermahnte mich, dass ich meine Jacke wieder anziehen soll (und fuchtelte wild herum, da sie thailändisch sprach und uns zu verstehen geben wollte, dass das strikt untersagt ist) sie bestand auch darauf, dass all die Bilder, auf denen ich ohne Jacke zu sehen bin, auch gelöscht werden müssen. Ok, seh ich ein… ist respektlos und gehört sich nicht...musste es halt mal wieder wissen.

    Fazit: nie mehr Jacke!!! Das nächste Mal zieh ich ein T- Shirt an, das geht nämlich :/

    Wir treiben uns noch etwas an der Tempelanlage herum und machen Fotos und Videos. Danach gehen wir unserer Lieblingsbeschäftigung nach: ein spitzen Restaurant aufsuchen😊 zum Glück gibt’s TripAdvisor!!! Nach dem Essen dürfen wir uns in unserem Hostel in der Lobby aufhalten und sogar noch einmal duschen. Die Dame an der Rezeption bietet uns das freundlicherweise an… oder es hat andere Gründe :D :D

    Nach einem Gespräch mit dem Deutschen Auswanderer Henrik (dem das Hostel gehört) packen wir alles zusammen und fahren mit dem Taxi zum Bahnhof.

    Unser Nachtzug der nach Chiang Mai geht, steht um 9:30 Uhr bereit. Als wir einsteigen wollen kommen wir zu einer typisch abspielenden Szene. Ein paar Backpacker versuchen verzweifelt ein Gruppenbild von sich und dem Zug zu schießen. Ich- der Retter – erkenne ihre Not und frage ob ich Foto von ihnen machen soll, in der Hoffnung, dass sie anbieten auch eins von uns machen. Juhu, hat geklappt.😁

    So nun suchen wir unseren Wagon mit der Nummero 11. Wir steigen ein und Hannes muss noch ein Bild von mir mit dem Zug allein schießen. Falls das mit unserem nichts geworden ist...😜 Man muss immer auf Nummer sicher gehen.
    Dann finden wir auch unsere Betten und versuchen es uns so gut wie es geht, gemütlich zu machen. Wir liegen uns oben gegenüber und irgendwie find ichs total cool. Für 20€ pro Person und 14 Stunden Fahrt, ist das wirklich in Ordnung. Wir hätten zwar fast fürs gleiche Geld fliegen können, aber da wir uns schon mal die Kosten fürs Taxi zum weiter weg gelegenen Flughafen und eine Nacht   in einer Unterkunft sparen und keine Lust zum ein und auschecken hatten, haben wir uns für diese Variante – dem Nachtzug entschieden.

    Heute kommt mein Seidenschlafsack zum Einsatz (man kann ja nie wissen, was für ne kleine Wanz sich da versteckt) neben uns ist auch ein deutsches Pärchen, die sich aber total wichtig mit einer Engländerin unterhalten und selber auch englisch sprechen um cool rüberzukommen. Naja als der Zug startet kehrt ziemlich schnell Ruhe ein und jeder zieht seinen Vorhang zu. Ich muss noch aufs Klo und klettere vom Bett herunter, was mir gut gelingt da ich ein kleines Kletteräffchen bin 😊 Hannes gelingt es zwar auch, aber seine wunderschöne Elefantenhose reißt im Schritt und es guckt seine Boxershort hervor. Naja die meisten schlafen jetzt sowieso, und Hannes sieht es mit Humor „ist ne gute Belüftungsanlage“. Auf der Toilette riecht es ziemlich stark nach Urin und man pinkelt in ein Loch. Eigentlich ganz cool, weil man das ganze Geschäft dabei beobachten kann, wie es auf die Steine der Gleisen plätschert. Nachts kann Hannes ebenso wenig schlafen wie ich. Da helfen auch keine Ohropax und Schlafmasken. Der Zug hat mehrere Haltestationen und es steigen immer wieder Leute aus und dazu. Zudem war der Zug auch nicht gerade leise, aber es reichte um zu dösen. Das schönste an der Nacht ist, dass Hannes sich zu mir mit aufs Bett legt und mit mir kuschelt.  ❤️
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  • Day8

    Chiang Mai

    September 14, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute klingelt der Wetter um 6: 30 Uhr. Hannes macht gleich Kaffee für uns, den wir in Ruhe im Bett trinken und erst einmal wach werden. Dann machen wir uns dschungeltauglich und tigern los zum Elephant Sanctuary. Wir laufen ca. 10 Minuten und bei der Ankunft gibt’s nochmal Kaffee und Croissants.
    Wir warten auf dem Bus, der die restliche Truppe an den Unterkünften abholt. Zum Schluss werden wir abgeholt. Wir fahren mit 5 andern Leuten, die bereits im Bus sitzen los. Mit drei irischen Mädls, einen Mexicaner namens Gabriell und ein Deutscher Dee, verbringen wir den Tag heute.
    Wir fahren ca.ne Stunde,  die jedoch sehr schnell vergeht, weil ein Film abgespielt wird, der zeigt, wie es den Elefanten hier in Thailand teilweise ergangen ist oder noch ergeht. Das sind schreckliche Bilder, die ich für den Rest meines Lebens im Kopf behalten werde. Es wurde gezeigt, wie die Babyelefanten von ihren Müttern in der Wildnis entrissen wurden, in Gefangenschaft leben mussten und dressiert wurden, um im Zirkus auftreten zu können. Diese Kunststücke, die sie ausführen mussten, verlangen den Elefanten alles ab. Die Menschen haben sie mit Stöcken - an denen Haken angebracht sind- gefoltert und die Elefanten so fest an Palmen fixiert, dass sie sich keinen Millimeter bewegen konnten.
    Diese schönen, liebenswerten Geschöpfe wurden mit Ketten versehen. Um jedes Körperteil wurden sie gelegt und an den Bäumen befestigt. An den Ohren hingen Haken, die sich in das Fleisch bohrten, wenn sie sich bewegen. An den Augen sah man ihnen ihre entsetzliche Angst an.. ich muss meine Tränen immer wieder wegwischen und das Schluchzen unterdrücken bei diesen Bildern… Das tut mir in der Seele weh, diese unschuldigen Tiere so zu sehen und dieses Gefühl von Machtlosigkeit, nichts dagegen tun zu können, setzt mir einen Kloß in die Kehle.
    Von einem Ranger, hören wir worauf wir im Umgang mit den Dickhäutern achten müssen und welche Reaktionen gezeigt werden, wenn sie verärgert sind und man schnell das Weite suchen soll. Das sind wichtige Informationen, um den Tag unfallfrei überstehen zu können. Bei der Ankunft stellt sich unser Guide noch einmal vor und dann sind wir an der Reihe. Wir können unsere Sachen, die wir dabei hatten in einem Spint einsperren und Trinken sowie auch Kaffee gibts gratis. Wer möchte, kann sich auch Klamotten von den Parkbetreibern ausleihen und anziehen. Hannes und ich bleiben dabei, unsere Sachen anzubehalten, die dürfen natürlich dreckig werden. Ich find‘s ganz cool, dass wir unsere Moskitoabweisende Hemden mal ausprobieren können .

    Erste Station: Bananen zerpflücken und in Körben aufteilen, denn damit dürfen wir die Elefanten füttern. Sie warten schon am Gehege als sie uns kommen sehen. Es ist ein großer Elefant 25 Jahre, ein mittelgroßer 4 Jahre alter, zwei kleinere 2 Jahre und 1 ½ Jähriges. Wir stellen die Körbe hin und beginnen mit den füttern, die Rüssel kamen nur so daher geschwungen und verlangten nicht nur eine Banane – sondern warten, bis gleich die nächsten kommen. Verständlich bei dem langen Weg zum Mund :D

    Der Rüssel fühlt sich leicht rau an und die kleinen Härchen kitzeln einem bei der Berührung ein wenig. Nun sind die Bananen leer und wir laufen los in den Dschungel hinein, immer tiefer ins dicke Gewächs. Wahnsinn, wie grün hier alles ist. Eine unglaubliche Farbpracht die meine Augen erleben, so eine unbeschreiblich, klare und gute Luft die ich einatme und die Musik, die von den unterschiedlichen Tieren die hier leben gespielt wird, klingt in meinen Ohren.
    Ein Hund von den Parkbetreibern begleitet uns und hechelt fröhlich durch die Gegend. Er läuft immer voraus und wartet dann auf uns, das ist echt süß. Nun kommt ein etwas schlammiger Pfad, den wir nicht sonderlich gut ausweichen können. Also müssen wir uns durchkämpfen, was den anderen vor mir auch nicht so gut gelingt, weil sie FlipFlops anhaben und mit diesen stecken bleiben... Ja himmel, wer geht denn mit Flip Flops in den Dschungel??? Also ich bin froh, dass ich meine Nikes anhabe und denke mir noch, dass das doch nicht so schwer sein kann, ne gute Stelle zu finden, wo man nicht groß einsinkt.
    Ich gehe los und meine es besser zu wissen wie die andern, aber denkste. Ich blieb mit einem Fuß so stecken, dass ich mit den anderen noch tiefer sank und es mich fast komplett hergestreckt hat, ich konnte mich gerade noch so, zum Rande drehen, wo ich in die Büsche flog 😂🙈
    Panik bekam ich allerdings nur bei dem Gedanke, dass sich hier fette Spinnen aufhalten könnten, schnell raus hier aus dem Gerippe. Die Guide Lady die dabei war, hilft mir hoch und ich lache mich nur kaputt, weil ich es mal wieder geschafft hab, auszuschauen wie ein Dreckschwein. Naja wir sind schließlich im Dschungel, das gehört dazu 😁

    Die Elefanten rasten gerade an einem Bach und fressen Gras und Bambusschösslinge. Wir nutzen die Gelegenheit um ein paar schöne Bilder zu knipsen. Wir folgen den Elefanten und laufen mit ihnen gemeinsam in der freien Natur umher. Manchmal bleiben die großen Tiere stehen, um sich an Bäumen zu reiben, weil ihnen die Haut juckt. Das sieht teilweise echt lustig aus und da zeigen sie auch gern was sie akrobatisch so drauf haben. Jetzt kommen wir wieder an einem Bach und jetzt wird es für mich Dreckspatz Zeit, meine Füße abzuwaschen. Ich geh einfach komplett mit den Schuhen rein, jetzt ists eh schon egal. Die Elefanten gehen zum Bach und trinken. Dann gönnen sich die kleineren auf einer großen grünen Fläche im Dschungel ein Nickerchen und das Muttertier stellt sich beschützend über sie und zupft in Ruhe die Blätter von den umliegenden Bäumen. Nach einer Weile gehen wir weiter und schließen die Runde ab…wir sind wieder im Elefanten Park und machen jetzt Mittagspause.
    Es gibt ein Buffett, das einiges zu bieten hat. Eine CurrySuppe „Kao Soi“, Nudeln, Pommes, gebratenen Reis, Salat, eine Gemüsepfanne und frisches Obst. Wir hatten ja nichts gefrühstückt und echt ordentlich Hunger bekommen. Wir sitzen bei Dee und Gabriel am Tisch und lernen uns besser kennen. Wir erzählen, wo wir her kommen, was wir so vor haben usw. Hannes entdeckt an meinem Fuß einen Blutegel, den ich vor lauter Schlamm nicht mal erkannt habe. Der Guide kommt und macht in mit einem Taschentuch weg. Ich ekel mich gerade total. Das ganze blutet nun wie sau.. wir säubern das Ganze und Banchin ( unser Guide) bringt mir noch ein Pflaster. Er erklärt uns, dass der Blutsauger ungefährlich ist und eine saubere Wunder hinterlässt. Naja wenigstens was. Anscheinend hab ich mir den bei meinem Sumpffall geholt…dann hatte ich den bestimmt fast 3 Stunden an mir… ihhhhh…. Echt eklig. 🤢
    So, nach der Mittagspause geht’s wieder zu den Elefanten, aber davor bereiten wir mit Banchin einen Brei zu. Es werden Bananen geschält, zu einem Brei gequetscht, Reisschale, Salz, Tamarinde und Reis hinzugegeben. Das alles wird ordentlich vermischt und dann aufgeteilt. Jeder darf nun dem Elefanten den Brei in den Mund geben. Das ist echt cool, weil die Elefanten automatisch ihren Rüssel hochheben und die Zunge rausstrecken, sobald sie den Geruch von dem Futter wahr nehmen. Scheint ihnen zu schmecken. 😍

    Jetzt kommt ein sehr schöner Teil, auf den ich mich schon die ganze Zeit über freue. Die Elefanten dürfen mit Matsch eingerieben werden und anschließend gehen wir baden. Im Camp selber fangen wir mit dem Matschpeeling an. In den Schlammbereich kommt Wasser aus dem Schlauch, damit wir die Tiere damit einschmieren können. Hannes ist der Erste der beginnt das Elefantenbaby einzuschmieren. Dann kommen wir dran. Das Gefühl Barfuss im Schlamm umherzuspazieren ist etwas gewöhnungsbedürftig aber fühlt sich trotzdem gut an. Wir nehmen den Schlamm auf die Hände und reiben den Rücken und den Kopf ein. Die Dickhäuter scheinen dies zu genießen. Irgendwann fängt jedoch die Mutter an ihre Beine zu spreizen und pisst ins Wasser, in dem wir gerade stehen 😂😂😂 naja is halt so.
    Jetzt geht’s los, wir wollen baden.. Die kleineren Elefanten laufen voraus und Hannes und ich machen mit einem Betreuer aus dem Camp die Letzten mit dem Muttertier. Diesmal sind wir Barfuß unterwegs. Das große Elefant bleibt an einer Palme stehen und kratzt sich am Hintern und Rücken, was ziemlich lustig aussieht. Dann geht’s weiter.. Ich filme immer wieder Szenen, wo ich vor ihr oder neben ihr laufe und sie geht ganz ruhig und gelassen… sie bleibt ab und an stehen, um etwas zu fressen und wir warten.
    Kein Wunder, dass die immer am fressen sind. Der Guide erzählte uns, dass Elefanten am Tag 500 Kilo fressen und 200 Liter trinken. Echt der Wahnsinn,fast wie bei mir 😂😳
    Nun geht’s weiter, weil der Betreuer den Elefanten scheucht, damit wir zum Baden kommen. Ich geh vor dem Elefanten her und bekomme auf einmal Panik, weil der Pfad zum Bach runter immer enger wird, also geteilt ist (weil in der Mitte ein Loch ist) und ich höre die schweren Schritte des Elefanten hinter mir immer schneller kommend.. ich springe auf die andere Seite des Weges weil ich Angst habe, dass mich der Elefant überrennt. Da ich auf der anderen Seite nicht ankomme und wieder zurückfalle, spring ich hin und her wie ein Grashüpfer und lande schließlich wo?? - Genau im Loch.🙈😁
    Mir geht’s gut und ich muss über meine Aktion nur lachen.. der Betreuer hebt mich heraus und wir gehen dem Elefanten, der an mir vorbeigetrampelt ist, vorbei runter zum Bach. Die andern haben schon ihren Badespaß, weil die jüngeren Elefanten schon im Bach stehen oder teilweise liegen und sich mit den Wasserschüsseln bespritzen lassen. Wir bekommen auch Schüsseln und spritzen die Tiere nass, was das Zeug hält. Das Muttertier kommt auch mit herein und genießt die Wasserschlacht ebenso. Sie legt sich sogar ins Wasser und genießt die Abkühlung. Hannes und ich sind komplett nass, aber das macht bei der Hitze nichts und außerdem trocknet das Ganze sehr schnell. Als der Badespaß vorbei ist, wälzen sich die Tiere im Sand neben dem Bach und kratzen sich an den Bäumen. Wir beobachten, wie sie das Zusammen sein miteinander genießen. Nun wird es Zeit wieder Richtung Camp zu gehen, die Elefanten kommen in ihren Bereich zurück und wir dürfen noch eine Dusche nehmen damit wir nicht dreckig im Bus zurückfahren müssen. Wir schnappen uns zwei Handtücher und die Wechselkleidung und gehen in die Dusche. Zum Schluss bedankt sich der Guide bei uns und wir uns bei ihm. Es war ein sehr schöner Tag und dieses Erlebnis wird für immer in meinen Gedanken bleiben. Bei der Heimfahrt bin ich einfach nur glücklich und müde.
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