Thailand
Nam Mae Ngun

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21 travelers at this place:

  • Day227

    Pai Nr. Zwei

    March 3, 2018 in Thailand ⋅

    Ich bleibe noch bis Dienstag im hübschen Pai & was soll ich sagen, meine Tage bestehen hauptsächlich aus chillen (am & im Pool), Yoga, Essen, Bier und Party 😁.
    Ein klein bisschen Urlaub vom reisen...

    Aber ich lern auch etwas dazu. Gestern hab ich das erste mal Acro Yoga ausprobiert & fand es super!

  • Day19

    Chiang Mai, Trekkingtur og Pai (Part 1)

    March 29, 2018 in Thailand ⋅

    Da vi ankom til Chiang Mai forelskede vi os straks i Nordthailand. For lige omkring 40 kroner fik vi alle vi et måltid aftensmad med dessert. 40 kroner, alt i alt - tilsammen. Gaderne er mindre trafikeret (særligt i den gamle bydel i centrum af byen. Her ligger der over 200 templer (hvoraf vi nøjedes med at se cirka 10) alverdens fantastiske streetfoodboder, hyggelige barer og caféer, og en masse skønne mennesker.

    Chiang Mai havde også et relativt fint museum der forklarede hele Nordthailand historie. Vi valgte at købe en “combo-ticket”, så vi kunne se alle 3 muséer, hvilket viste sig desværre at være irrelevant da de andre muséers udstilling var nærmest identiske. Men når man af en eller anden mærkelig årsag får studierabat, så gør det ikke så meget.

    Som tidligere nævnt var vi på en to dags trekking tur i junglen, hvor vi sov i en lille landsby, og undervejs fik lov at opleve hvor store elefanter egentlig er. Da vi bestilte denne tur var det delvist på grund af, at guiden i bangkok solgte det som ‘very ethical’ - “no chains, no cage, no riding”. Om det så også passede helt er vi ikke sikre på. Mens vi var til stede var elefanterne ikke i kæder, kun ‘fanget’ bag et tyndt stakit som de nemt kunne rive fra hinanden (deres snabel alene kan løfte over 800 kilo), og der var ingen der red dem. I stedet blev de madet hvorefter vi gik en tur med ved siden af dem. Ligeså snart vi kører væk, kan vi dog se de to guides sidde på ryggen af elefanterne og ride væk - og hvis man ved hvordan elefanter trænes til at tillade mennesker dette, så var det ikke så fedt at se.

    Turen fortsatte til en papirfabriks, hvor man kunne se hvordan elefantlort blev lavet om til papir. En process vi selv fik lov at være med til. Det var ganske spændene. Turen fortsatte op i bjergene, hvor selve trekkingturen begyndte. Sammen med vores nye venner (2 hollændere og en tysker med navnet Lisa, som valgte at følge med os til Pai) vandrede vi op imod toppen af et bjerg. En hård tur, men den var det hele værd. Udsigten var skøn, og øllene i den lille landsby var kolde. Den lokale “innkeeper” var derudover en yderst morsom mand, hvis humor vist ikke hører hjemme på en rejseblog ;)

    Tilbage til Chiang Mai, hvor vi alle (os 4, de to hollændere, Lisa samt en anden rejsende fra Israel) tog til en Muay Thai bokseturnering. 8 kampe, hvor der var alt fra små 9-årlige drenge der slåsede, til store fuldvoksne mænd og piger, der kæmpede 5 runder i en blodig dyst. Undervejs var der endda en særturnering, hvor folk dystede med bind for øjnene. En kampsport ingen af os selv kommer til at dyrke, men en oplevelse var det i hvert fald at se.
    Efter en bytur på en karaoke-bar besluttede vi os for at fortsætte vores færd imod Pai, et mindre “Backpacker Paradis” nord for Chiang Mai.

    Fortsættelse følger i Part 2...
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  • Day193

    Pai, Thailand

    December 16, 2015 in Thailand ⋅

    I figured that over the last six months, I had properly experienced what the term "touristy" meant. I was wrong. Seemingly surrounded by more European and Australian tourists than locals, Pai was always bustling with raucous parties and white people on motorbikes. This isn't to say that it hasn't been a great experience, but it has certainly been more reminiscent of college spring breaks than of my previous 193 days of travel. A typical day in Pai includes a late morning of meeting up with friends at Western cafes, renting a motorbike to explore the caves, waterfalls, and canyons that are just outside of town, and a long night out to the bars. Needless to say, I am exhausted.Read more

  • Day3

    Bangkok & Weiterreise nach Chiang Mai

    September 9, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute hat mir Hannes Kaffee ans Bett gebracht 😍und wir bereiteten uns psychisch, wie physisch auf unsere Weiterreise vor. Wir packen unsere 7 Sachen (wahrscheinlich etwas mehr) schnallen uns die tonnenschwere Rucksäcke um und checken aus. Zum Glück können wir unser Gepäck für die kommenden Stunden hier im Hostel aufbewahren, da wir erst heute Abend um 22 Uhr mit dem Nachtzug wegfahren. Unsere Zugtickets holen wir auch noch ab und dann geht’s weiter zu Fuß zum Sightseeing.

    Für den Nachmittag haben wir den Tempel Wat Pho geplant und schauen uns mal den liegenden Buddha an. Mal schauen ob der wirklich so toll ist, wie jeder sagt. Nach gefühlten 3 Stunden, 350 mal verlaufen, zick Umwegen und 2 mal in der falschen Schlange einer anderen Tempelanlage stehen, kommen wir endlich an. :D  Aber es hat sich gelohnt, muss ich sagen. Der Wat Pho ist wirklich toll und sehenswert. Der liegende Buddha ist 46 Meter lang, 15 Meter hoch und mit Gold verkleidet. Man darf nur mit langer Hose, bedeckten Schultern und schuhlos in den Tempel.
    Ich- mal wieder voll im Fotorausch hab gemeint, meine Jacke ausziehen zu müssen, da es schließlich unerträglich heiß geworden ist. Nach ein paar Schnappschüssen kam eine Buddhapolizistin und ermahnte mich, dass ich meine Jacke wieder anziehen soll (und fuchtelte wild herum, da sie thailändisch sprach und uns zu verstehen geben wollte, dass das strikt untersagt ist) sie bestand auch darauf, dass all die Bilder, auf denen ich ohne Jacke zu sehen bin, auch gelöscht werden müssen. Ok, seh ich ein… ist respektlos und gehört sich nicht...musste es halt mal wieder wissen.

    Fazit: nie mehr Jacke!!! Das nächste Mal zieh ich ein T- Shirt an, das geht nämlich :/

    Wir treiben uns noch etwas an der Tempelanlage herum und machen Fotos und Videos. Danach gehen wir unserer Lieblingsbeschäftigung nach: ein spitzen Restaurant aufsuchen😊 zum Glück gibt’s TripAdvisor!!! Nach dem Essen dürfen wir uns in unserem Hostel in der Lobby aufhalten und sogar noch einmal duschen. Die Dame an der Rezeption bietet uns das freundlicherweise an… oder es hat andere Gründe :D :D

    Nach einem Gespräch mit dem Deutschen Auswanderer Henrik (dem das Hostel gehört) packen wir alles zusammen und fahren mit dem Taxi zum Bahnhof.

    Unser Nachtzug der nach Chiang Mai geht, steht um 9:30 Uhr bereit. Als wir einsteigen wollen kommen wir zu einer typisch abspielenden Szene. Ein paar Backpacker versuchen verzweifelt ein Gruppenbild von sich und dem Zug zu schießen. Ich- der Retter – erkenne ihre Not und frage ob ich Foto von ihnen machen soll, in der Hoffnung, dass sie anbieten auch eins von uns machen. Juhu, hat geklappt.😁

    So nun suchen wir unseren Wagon mit der Nummero 11. Wir steigen ein und Hannes muss noch ein Bild von mir mit dem Zug allein schießen. Falls das mit unserem nichts geworden ist...😜 Man muss immer auf Nummer sicher gehen.
    Dann finden wir auch unsere Betten und versuchen es uns so gut wie es geht, gemütlich zu machen. Wir liegen uns oben gegenüber und irgendwie find ichs total cool. Für 20€ pro Person und 14 Stunden Fahrt, ist das wirklich in Ordnung. Wir hätten zwar fast fürs gleiche Geld fliegen können, aber da wir uns schon mal die Kosten fürs Taxi zum weiter weg gelegenen Flughafen und eine Nacht   in einer Unterkunft sparen und keine Lust zum ein und auschecken hatten, haben wir uns für diese Variante – dem Nachtzug entschieden.

    Heute kommt mein Seidenschlafsack zum Einsatz (man kann ja nie wissen, was für ne kleine Wanz sich da versteckt) neben uns ist auch ein deutsches Pärchen, die sich aber total wichtig mit einer Engländerin unterhalten und selber auch englisch sprechen um cool rüberzukommen. Naja als der Zug startet kehrt ziemlich schnell Ruhe ein und jeder zieht seinen Vorhang zu. Ich muss noch aufs Klo und klettere vom Bett herunter, was mir gut gelingt da ich ein kleines Kletteräffchen bin 😊 Hannes gelingt es zwar auch, aber seine wunderschöne Elefantenhose reißt im Schritt und es guckt seine Boxershort hervor. Naja die meisten schlafen jetzt sowieso, und Hannes sieht es mit Humor „ist ne gute Belüftungsanlage“. Auf der Toilette riecht es ziemlich stark nach Urin und man pinkelt in ein Loch. Eigentlich ganz cool, weil man das ganze Geschäft dabei beobachten kann, wie es auf die Steine der Gleisen plätschert. Nachts kann Hannes ebenso wenig schlafen wie ich. Da helfen auch keine Ohropax und Schlafmasken. Der Zug hat mehrere Haltestationen und es steigen immer wieder Leute aus und dazu. Zudem war der Zug auch nicht gerade leise, aber es reichte um zu dösen. Das schönste an der Nacht ist, dass Hannes sich zu mir mit aufs Bett legt und mit mir kuschelt.  ❤️
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  • Day8

    Chiang Mai

    September 14, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute klingelt der Wetter um 6: 30 Uhr. Hannes macht gleich Kaffee für uns, den wir in Ruhe im Bett trinken und erst einmal wach werden. Dann machen wir uns dschungeltauglich und tigern los zum Elephant Sanctuary. Wir laufen ca. 10 Minuten und bei der Ankunft gibt’s nochmal Kaffee und Croissants.
    Wir warten auf dem Bus, der die restliche Truppe an den Unterkünften abholt. Zum Schluss werden wir abgeholt. Wir fahren mit 5 andern Leuten, die bereits im Bus sitzen los. Mit drei irischen Mädls, einen Mexicaner namens Gabriell und ein Deutscher Dee, verbringen wir den Tag heute.
    Wir fahren ca.ne Stunde,  die jedoch sehr schnell vergeht, weil ein Film abgespielt wird, der zeigt, wie es den Elefanten hier in Thailand teilweise ergangen ist oder noch ergeht. Das sind schreckliche Bilder, die ich für den Rest meines Lebens im Kopf behalten werde. Es wurde gezeigt, wie die Babyelefanten von ihren Müttern in der Wildnis entrissen wurden, in Gefangenschaft leben mussten und dressiert wurden, um im Zirkus auftreten zu können. Diese Kunststücke, die sie ausführen mussten, verlangen den Elefanten alles ab. Die Menschen haben sie mit Stöcken - an denen Haken angebracht sind- gefoltert und die Elefanten so fest an Palmen fixiert, dass sie sich keinen Millimeter bewegen konnten.
    Diese schönen, liebenswerten Geschöpfe wurden mit Ketten versehen. Um jedes Körperteil wurden sie gelegt und an den Bäumen befestigt. An den Ohren hingen Haken, die sich in das Fleisch bohrten, wenn sie sich bewegen. An den Augen sah man ihnen ihre entsetzliche Angst an.. ich muss meine Tränen immer wieder wegwischen und das Schluchzen unterdrücken bei diesen Bildern… Das tut mir in der Seele weh, diese unschuldigen Tiere so zu sehen und dieses Gefühl von Machtlosigkeit, nichts dagegen tun zu können, setzt mir einen Kloß in die Kehle.
    Von einem Ranger, hören wir worauf wir im Umgang mit den Dickhäutern achten müssen und welche Reaktionen gezeigt werden, wenn sie verärgert sind und man schnell das Weite suchen soll. Das sind wichtige Informationen, um den Tag unfallfrei überstehen zu können. Bei der Ankunft stellt sich unser Guide noch einmal vor und dann sind wir an der Reihe. Wir können unsere Sachen, die wir dabei hatten in einem Spint einsperren und Trinken sowie auch Kaffee gibts gratis. Wer möchte, kann sich auch Klamotten von den Parkbetreibern ausleihen und anziehen. Hannes und ich bleiben dabei, unsere Sachen anzubehalten, die dürfen natürlich dreckig werden. Ich find‘s ganz cool, dass wir unsere Moskitoabweisende Hemden mal ausprobieren können .

    Erste Station: Bananen zerpflücken und in Körben aufteilen, denn damit dürfen wir die Elefanten füttern. Sie warten schon am Gehege als sie uns kommen sehen. Es ist ein großer Elefant 25 Jahre, ein mittelgroßer 4 Jahre alter, zwei kleinere 2 Jahre und 1 ½ Jähriges. Wir stellen die Körbe hin und beginnen mit den füttern, die Rüssel kamen nur so daher geschwungen und verlangten nicht nur eine Banane – sondern warten, bis gleich die nächsten kommen. Verständlich bei dem langen Weg zum Mund :D

    Der Rüssel fühlt sich leicht rau an und die kleinen Härchen kitzeln einem bei der Berührung ein wenig. Nun sind die Bananen leer und wir laufen los in den Dschungel hinein, immer tiefer ins dicke Gewächs. Wahnsinn, wie grün hier alles ist. Eine unglaubliche Farbpracht die meine Augen erleben, so eine unbeschreiblich, klare und gute Luft die ich einatme und die Musik, die von den unterschiedlichen Tieren die hier leben gespielt wird, klingt in meinen Ohren.
    Ein Hund von den Parkbetreibern begleitet uns und hechelt fröhlich durch die Gegend. Er läuft immer voraus und wartet dann auf uns, das ist echt süß. Nun kommt ein etwas schlammiger Pfad, den wir nicht sonderlich gut ausweichen können. Also müssen wir uns durchkämpfen, was den anderen vor mir auch nicht so gut gelingt, weil sie FlipFlops anhaben und mit diesen stecken bleiben... Ja himmel, wer geht denn mit Flip Flops in den Dschungel??? Also ich bin froh, dass ich meine Nikes anhabe und denke mir noch, dass das doch nicht so schwer sein kann, ne gute Stelle zu finden, wo man nicht groß einsinkt.
    Ich gehe los und meine es besser zu wissen wie die andern, aber denkste. Ich blieb mit einem Fuß so stecken, dass ich mit den anderen noch tiefer sank und es mich fast komplett hergestreckt hat, ich konnte mich gerade noch so, zum Rande drehen, wo ich in die Büsche flog 😂🙈
    Panik bekam ich allerdings nur bei dem Gedanke, dass sich hier fette Spinnen aufhalten könnten, schnell raus hier aus dem Gerippe. Die Guide Lady die dabei war, hilft mir hoch und ich lache mich nur kaputt, weil ich es mal wieder geschafft hab, auszuschauen wie ein Dreckschwein. Naja wir sind schließlich im Dschungel, das gehört dazu 😁

    Die Elefanten rasten gerade an einem Bach und fressen Gras und Bambusschösslinge. Wir nutzen die Gelegenheit um ein paar schöne Bilder zu knipsen. Wir folgen den Elefanten und laufen mit ihnen gemeinsam in der freien Natur umher. Manchmal bleiben die großen Tiere stehen, um sich an Bäumen zu reiben, weil ihnen die Haut juckt. Das sieht teilweise echt lustig aus und da zeigen sie auch gern was sie akrobatisch so drauf haben. Jetzt kommen wir wieder an einem Bach und jetzt wird es für mich Dreckspatz Zeit, meine Füße abzuwaschen. Ich geh einfach komplett mit den Schuhen rein, jetzt ists eh schon egal. Die Elefanten gehen zum Bach und trinken. Dann gönnen sich die kleineren auf einer großen grünen Fläche im Dschungel ein Nickerchen und das Muttertier stellt sich beschützend über sie und zupft in Ruhe die Blätter von den umliegenden Bäumen. Nach einer Weile gehen wir weiter und schließen die Runde ab…wir sind wieder im Elefanten Park und machen jetzt Mittagspause.
    Es gibt ein Buffett, das einiges zu bieten hat. Eine CurrySuppe „Kao Soi“, Nudeln, Pommes, gebratenen Reis, Salat, eine Gemüsepfanne und frisches Obst. Wir hatten ja nichts gefrühstückt und echt ordentlich Hunger bekommen. Wir sitzen bei Dee und Gabriel am Tisch und lernen uns besser kennen. Wir erzählen, wo wir her kommen, was wir so vor haben usw. Hannes entdeckt an meinem Fuß einen Blutegel, den ich vor lauter Schlamm nicht mal erkannt habe. Der Guide kommt und macht in mit einem Taschentuch weg. Ich ekel mich gerade total. Das ganze blutet nun wie sau.. wir säubern das Ganze und Banchin ( unser Guide) bringt mir noch ein Pflaster. Er erklärt uns, dass der Blutsauger ungefährlich ist und eine saubere Wunder hinterlässt. Naja wenigstens was. Anscheinend hab ich mir den bei meinem Sumpffall geholt…dann hatte ich den bestimmt fast 3 Stunden an mir… ihhhhh…. Echt eklig. 🤢
    So, nach der Mittagspause geht’s wieder zu den Elefanten, aber davor bereiten wir mit Banchin einen Brei zu. Es werden Bananen geschält, zu einem Brei gequetscht, Reisschale, Salz, Tamarinde und Reis hinzugegeben. Das alles wird ordentlich vermischt und dann aufgeteilt. Jeder darf nun dem Elefanten den Brei in den Mund geben. Das ist echt cool, weil die Elefanten automatisch ihren Rüssel hochheben und die Zunge rausstrecken, sobald sie den Geruch von dem Futter wahr nehmen. Scheint ihnen zu schmecken. 😍

    Jetzt kommt ein sehr schöner Teil, auf den ich mich schon die ganze Zeit über freue. Die Elefanten dürfen mit Matsch eingerieben werden und anschließend gehen wir baden. Im Camp selber fangen wir mit dem Matschpeeling an. In den Schlammbereich kommt Wasser aus dem Schlauch, damit wir die Tiere damit einschmieren können. Hannes ist der Erste der beginnt das Elefantenbaby einzuschmieren. Dann kommen wir dran. Das Gefühl Barfuss im Schlamm umherzuspazieren ist etwas gewöhnungsbedürftig aber fühlt sich trotzdem gut an. Wir nehmen den Schlamm auf die Hände und reiben den Rücken und den Kopf ein. Die Dickhäuter scheinen dies zu genießen. Irgendwann fängt jedoch die Mutter an ihre Beine zu spreizen und pisst ins Wasser, in dem wir gerade stehen 😂😂😂 naja is halt so.
    Jetzt geht’s los, wir wollen baden.. Die kleineren Elefanten laufen voraus und Hannes und ich machen mit einem Betreuer aus dem Camp die Letzten mit dem Muttertier. Diesmal sind wir Barfuß unterwegs. Das große Elefant bleibt an einer Palme stehen und kratzt sich am Hintern und Rücken, was ziemlich lustig aussieht. Dann geht’s weiter.. Ich filme immer wieder Szenen, wo ich vor ihr oder neben ihr laufe und sie geht ganz ruhig und gelassen… sie bleibt ab und an stehen, um etwas zu fressen und wir warten.
    Kein Wunder, dass die immer am fressen sind. Der Guide erzählte uns, dass Elefanten am Tag 500 Kilo fressen und 200 Liter trinken. Echt der Wahnsinn,fast wie bei mir 😂😳
    Nun geht’s weiter, weil der Betreuer den Elefanten scheucht, damit wir zum Baden kommen. Ich geh vor dem Elefanten her und bekomme auf einmal Panik, weil der Pfad zum Bach runter immer enger wird, also geteilt ist (weil in der Mitte ein Loch ist) und ich höre die schweren Schritte des Elefanten hinter mir immer schneller kommend.. ich springe auf die andere Seite des Weges weil ich Angst habe, dass mich der Elefant überrennt. Da ich auf der anderen Seite nicht ankomme und wieder zurückfalle, spring ich hin und her wie ein Grashüpfer und lande schließlich wo?? - Genau im Loch.🙈😁
    Mir geht’s gut und ich muss über meine Aktion nur lachen.. der Betreuer hebt mich heraus und wir gehen dem Elefanten, der an mir vorbeigetrampelt ist, vorbei runter zum Bach. Die andern haben schon ihren Badespaß, weil die jüngeren Elefanten schon im Bach stehen oder teilweise liegen und sich mit den Wasserschüsseln bespritzen lassen. Wir bekommen auch Schüsseln und spritzen die Tiere nass, was das Zeug hält. Das Muttertier kommt auch mit herein und genießt die Wasserschlacht ebenso. Sie legt sich sogar ins Wasser und genießt die Abkühlung. Hannes und ich sind komplett nass, aber das macht bei der Hitze nichts und außerdem trocknet das Ganze sehr schnell. Als der Badespaß vorbei ist, wälzen sich die Tiere im Sand neben dem Bach und kratzen sich an den Bäumen. Wir beobachten, wie sie das Zusammen sein miteinander genießen. Nun wird es Zeit wieder Richtung Camp zu gehen, die Elefanten kommen in ihren Bereich zurück und wir dürfen noch eine Dusche nehmen damit wir nicht dreckig im Bus zurückfahren müssen. Wir schnappen uns zwei Handtücher und die Wechselkleidung und gehen in die Dusche. Zum Schluss bedankt sich der Guide bei uns und wir uns bei ihm. Es war ein sehr schöner Tag und dieses Erlebnis wird für immer in meinen Gedanken bleiben. Bei der Heimfahrt bin ich einfach nur glücklich und müde.
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  • Day2

    Bangkok

    September 8, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir schlafen erstmal gemütlich aus und gehen dann auf die Suche nach einem Kaffee, was in Bangkok nicht mal so einfach ist, wenn man einen guten preisgünstigen Kaffee will… beim Starbucks ist natürlich der Kaffee total überteuert, also gehen wir in den Burgerking nach nebenan und holen uns dort unser koffeinhaltiges Getränk. In diesem Moment fing es auch schon an zu regnen, was uns erstmal überhaupt nicht störte, da wir ja Zeit hatten unseren Kaffee gemütlichen zu trinken. Wir beobachteten das wilde Treiben auf der Straße und wie leer auf einmal alles wurde. Jeder rannte und holte die Standschilder unters Dach und wir laufen nach draußen um die dicken Regentropfen zu spüren und dem Regen zu lauschen. Es dauert fast eine Stunde, bis kaum mehr Tropfen vom Himmel kommen. Jetzt ist unsere Chance zum Chatuchak Markt zu fahren- dachten wir…. Wir rufen ein Tuk Tuk herbei, steigen ein und los geht’s. Wir fahren ein paar Meter und dann beginnt es erneut zu regnen. Diesmal heftiger wie zuvor und die Fahrt wird immer lustiger. Denn der Tuk Tuk Fahrer hat damit zu tun, den riesen Wasserpfützen auszuweichen, die uns total nassspritzen würden, was ihm auch gut gelingt- bis auf einmal. :D Hannes ist der Pechvogel und bekommt eine Dusche von Kopf bis Fuß, doch wir lachen nur und drücken uns fest aneinander, da uns jetzt auch ganz schön friert. Die Straßen sind teilweise überflutet und das Wasser läuft die Straßen bergab. Nach 20 Minuten sind wir da und suchen am Markt schnell das Innere. Wahnsinn, wie groß dieser Markt ist … hier kann man sich glatt verlaufen. Wir gehen an den Ständen vorbei und sehen nicht diese typischen Verkaufsstände die man von den Straßen her kennt, sondern richtig schöne thailändische Markenkleidung. Hannes hat eine Bauchtasche entdeckt, die er sofort kaufen möchte, weil diese so groß ist, dass die Kamera sogar hineinpasst. Wir schlendern weiter und kommen zu den Essensständen. Zum Glück, mein Magen knurrt nämlich schon, da wir heute noch nichts gegessen haben. Es gibt wieder einen Papayasalat und Pad Thai (könnte ja wieder ganz anders schmecken, als das von gestern) :D

    Neben uns sitzen auch Deutsche am Tisch, die uns fragen, was wir da essen. Die Frau wirkt unsicher und bestellt erst einmal nichts. Ihr Gesichtsausdruck verrät mir, dass sie dem Essen hier etwas skeptisch entgegenblickt. Verstehe ich auch, so erging es mir am Anfang unserer Reise hier letztes Jahr auch. Aber das war innerhalb von einem Tag vorbei, als ich festgestellt hab, dass alle nach dem Essen noch am Leben bleiben :D   Außerdem schmeckt hier alles so richtig gut und es wäre schlimm, wenn man auf solch kulinarischen Köstlichkeiten verzichten würde, denn das gibt’s nur hier – im wunderschönen Thailand.

    Wir ziehen weiter und kommen zu einer Straße, die mit bunten Regenschirmen behängt ist. So wunderschön sieht das aus. Wenn es jetzt wieder zu regnen anfangen würde, blieben wir hier auf jeden Fall trocken 😊 Nach ein paar Schnappschüssen laufen wir den restlichen Markt ab, holen uns noch einen Kaffee und fahren mit dem Tuk Tuk zurück zum Hostel.
    Den Markt zu besuchen, können wir nur jedem ans Herz legen, weil man hier alles bekommt, was man möchte und dieser generell sehr sehenswert ist. Auch bei schlechtem Wetter :D  

    Wir sind dankbar, dass uns die Hostel Rezeptionsdame diesen Chatuchak Markt empfohlen hat und da dieser nur am Wochenende geöffnet ist, hat das sehr gut gepasst.

    Im Hostel wird sich kurz frisch gemacht und für 5 Minuten die Beine hochgelegt. Dann geht’s zum Abendessen. Wir entscheiden uns diesmal fürs „i love Thaifood“ was eine sehr gute Wahl war, da es sehr günstig und lecker war. Danach gibt’s natürlich noch den weltberühmten, schonlangeherbeigesehnten, köstlichsten, unverzichtbaren Mangostickyrice. Der Fehler an der ganzen Sache ist, dass wir uns einen teilen wollen… schlechte Idee. War viiiiiiiiieeeel zu wenig und viiiiiiel zu schnell leer.
    Also muss noch einer her :D

    Satt wie die Raupe Nimmersatt (zum Schluss bevor sie ihren Kokon baut, ihr wisst schon…) gehen wir weiter an der Rambuttristaße und lauschen den Bands die in den Bars spielen. Die Lichter und Lampions die über den Straßen hängen schaffen eine romantische Atmosphäre… so schön, dass man den Moment hier gerne festhalten und immer davon zehren will.  Bangkok wir lieben dich!

    Zurück im Hostel holen wir unser erstes Bier Chang und spielen eine Runde Billard, was nicht bei dieser blieb, da Hannes die schwarze Kugel viel zu früh versenkte und es nicht ertragen konnte, gegen MICH (absolute Memme in Billard) zu verlieren. Also zocken wir weiter und siehe da- Hannes hat wieder verloren, obwohl er so gut gespielt hat. ;D  sorry Bro…
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  • Day4

    Chiang Mai

    September 10, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Am Morgen können wir dann doch noch ein paar Stunden schlafen… ein paar Thaidamen laufen herum und verkaufen Hähnchenschenkel usw. dadurch werden wir wach. Da die unteren Betten leer sind, klettern wir runter und genießen den Ausblick aus dem Fenster. Gegen Mittag kommen wir in Chiang Mai an, schnappen uns gleich ein Tuk Tuk und nach einem kurzen Telefonat unseres Fahrers und dem Vermieter, fahren wir zu unserer Airbnb Unterkunft. Der Tuk Tuk Fahrer ist lustig und lacht viel über uns.. keine Ahnung warum, aber wir lachen einfach mit. Wir geben den Fahrer für die 10-minütige Fahrt 60 Baht. Obwohl wir mit dem haufen Gepäck zuerst gezweifelt haben, ob das mit dem Tuk Tuk überhaupt möglich ist, hat es sehr gut geklappt und ist viel günstiger wie ein Taxi.    

    Check >>Sparfuchsen :D

    Die Airbnb heißt Nightbazaar Condo und der Vermieter empfängt uns ganz herzlich am Eingang. Ganz lieb und vorsichtig zeigt er uns die Unterkunft, in der wir uns von der ersten Minute an sehr wohl fühlen. Alles ist sauber, wir haben ein großes bequemes Bett, eine Küche mit Kühlschrank, Wasserkocher usw. Fernseher ist auch da, der wir sicherlich zum Netflix schauen nutzen werden 😊 überglücklich legen wir ein Päuschen ein und duschen uns ausgiebig.
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  • Day5

    Chiang Mai

    September 11, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir packen unseren Tagesrucksack und ziehen los in die Stadt, um zu sehen was hier so geboten ist. Es ist generell viel wärmer als in Bangkok, aber dafür die Luftfeuchtigkeit nicht so hoch. Wir sind also innerhalb von 5 Minuten durchgeschwitzt und könnten schon wieder eine Dusche vertragen. Da am Ende der Straße hören wir Musik und ein Kaffeeduft liegt in der Luft. Es sitzen mehrere Männer am Boden und zeichnen ein Gebäude ab. Ein Mann sitzt daneben und erklärt ihnen anscheinend, wie das Handwerk zu verstehen geht. Aber was noch besser ist, hier gibt’s Kaffee- endlich Kaffee :D wir bestellen bei dem Verkäufer einen Cappuccino, der frisch zubereitet wird. Also so richtig. Die Kaffeebohnen werden frisch gemahlen, die Milch aufgeschäumt und zur Krönung wird mit dem Milchschaum noch ein Kunstwerk auf unser Getränk gemalt, das aussieht wie Blätter an einem Ast. Für 50 Baht, sprich bisschen mehr als 1 € könnte ich hier jeden Tag 5 Cappuccinos bestellen, doch leider macht der Kerl immer um 13:30 Uhr zu … wir hatten Glück, denn auf unserer Uhr war es 13:26 Uhr. Also ich muss sagen, das war der beste Cappuccino, den ich je getrunken habe. So cremig und trotzdem koffeinhaltig- genau richtig. Den müssen wir uns merken, denn von nun an sind wir Stammkunden :D  

    also abspeichern: In der Thanon Tapae Straße – roter Stand mit Fahrrad – zeichnende Thailänder.

    Wir schlendern weiter und schlürfen unsere Becher bis zum letzten Tropfen aus, jetzt haben wir wieder das übliche Problem- weit und breit kein Mülleimer in Sicht. Also tragen wir den Becher eine halbe Stunde mit durch die Gegend.. hier stehen generell wenig Mülleimer herum, das war in Bangkok auch schon so. Schade, denn es gibt sicherlich Leute, die den Müll einfach auf der Straße abladen und gerade hier in diesen Ländern wimmelt es ja überall davon, also müsste das von den Touristen auch nicht noch hinzukommen. :/

    Das schöne ist hier in Chiang Mai, dass die Stadt viel antiker ist wie Bangkok. Hier findet man Restaurants und Bars, die aus einem Film wie dem wilden Westen geschnitten sind.

    Die Songtaews das sind rote Pickups die als Taxiservice Chiang Mais unterwegs sind, tragen viel zu dem Wild West- Charme dazu. Man kann jederzeit zu steigen, wenn noch Platz ist und bezahlt nur 20 Baht also 50 cent, wenn es in die Richtung ihrer Fahrt geht und man innerhalb der Stadt wo hin möchte.

    Wir laufen am Rande der Altstadt durch die Gegend und am Fluss „Mae Nam Ping“ entlang. So langsam grummelt unser Magen, denn wir haben beide schrecklichen Hunger… also gehen wir auf die Suche nach einem Restaurant. Das überlasse ich immer gerne Hannes, weil er für gutes Essen in einem Restaurant oder Stand ein Gespür hat. Per TripAdvisor finden wir nach ein paar Minuten auch das, nachdem wir suchten. Das Grazie. Hier gabs das typische Thaifood und genau das wollen wir. Also Papaysalat muss her und Padthai mit Shrimps :D als wir unser Essen bekommen, fängt es an zu regnen und wir sind froh, jetzt unter einem Dach zu sitzen. Schön, wenn man den Regen so auf den Dächern prasseln hört… nach einer halben Stunde ists schließlich wieder vorbei – leider auch unser Essen (was schon in 10 minuten verputzt war :D) aber sehr köstlich und viel günstiger wie in der Gegend unseres Apartments. Also das Laufen lohnt sich auf jeden Fall.

    Jetzt geht’s wieder zurück in unser neues Zuhause, duschen und entspannen…

    Am Abend machen wir uns fertig und dazu laufen meine Chillhits von Spotify rauf und runter. Heute kommt mein gekauftes Haarband vom Chatuchak Markt aus Bangkok zum Einsatz.

    Also los geht’s zum Nightbazaar, der hier gleich um die Ecke ist. Der Bazaar geht ewig weit und beinhaltet ALLES was man braucht- Elektronik, Kleidung, Deko, Schmuck, Accessoires, Taschen, Spielsachen usw. Die Stände werden jeden Tag auf und abgebaut, was bestimmt ne heiden Arbeit ist. Jetzt nähern wir uns endlich dem, was wir suchen – Essen!!!! Hier gibt’s ne wahnsinns Auswahl, also alles was man braucht. Was wir brauchen ist Mango Sticky Rice!!! Mal schauen, wie der hier in Chiang Mai schmeckt. Wir suchen uns ein schönes Plätzchen in der Essenshalle und lauschen der Band, die für die musikalische Unterhaltung sorgt. Dann holen wir uns noch Hähnchenspieße, die wir unbedingt noch testen möchten. Hannes unser kleiner Finanzmanager gibt alles fleißig in seine App „Moneylover“ :D ein, damit wir einen besseren Überblick haben, was wir täglich so ausgeben. Diese App ist gold wert, sie fasst am ende des Tages alles zusammen und listet sogar Kategorien auf, wieviel man prozentual z. B fürs Essen ausgibt. Können wir nur weiterempfehlen!

    Hannes schießt noch ein paar Schnappschüsse vom Essen und den Marktständen und so schlendern wir dahin. Der Markt ist ziemlich eng, da die Stände am Gehsteig aufgebaut sind und normaler Straßenverkehr herrscht. Also gibt’s hier auch immer wieder Stau, weil die Leute auch natürlich stehen bleiben und von den Marktständen etwas kaufen oder bestaunen wollen. Also ruhig bleiben, denk ich mir, wir haben ja Zeit :D
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  • Day6

    Chiang Mai

    September 12, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Hannes weckt mich heut schon um 7:30 Uhr – was für eine Frechheit! Aber er hat eine Tasse Kaffee für mich in der Hand,  so ist das ganze schnell wieder gut gemacht 😊 Er hat auch recht damit, heute wollen wir nämlich früh los und den Tempel Wat Chedi Luang besuchen. Also machen wir uns startklar und ziehen los. Am Morgen ist es noch sehr angenehm und auch noch nicht so viel los auf den Straßen. Als wir in einer Seitenstraße verschwinden, entdecken wir einen Stand, der gerade von einem älteren Herren aufgebaut wird und stellen fest, dass es da die Stickyricebananaleaf gibt. JUUUUHHHUUUU- endlich wissen wir, wie diese Dinger heißen. Denn ich wurde letztes Jahr in Ko Yao Yai von diesen Teilen süchtig. Die gabs immer am Frühstücksbuffet bei uns im Hotel und seitdem hab ich die nirgends mehr gefunden. Wir wussten nur, dass das ein süßer Reis mit Mango oder Banane gefüllt ist und in Bananenblätter eingewickelt ist. Am meisten Spaß machte mir immer das Auspacken, da der Reis wie ein Geschenk eingewickelt ist und man nie wusste, welche Art von dem Reis darin steckt. Hannes und ich kaufen uns natürlich gleich zwei davon und rein damit in den Mund! So lecker…. Und darauf hab ich gewartet, jetzt weiß ich wo es ihn gibt und glaubt mir, ich werde da des Öfteren vorbeilaufen. Also nicht wirklich vorbeilaufen, sondern eher hinlaufen  und nicht weiter :D

    Als wir am Tempel ankommen, ziehen wir schnell unsere langen Hosen über die Short (heute war ich so schlau und hab ein Shirt anstatt von nem Top angezogen und siehe da- es klappt.) Für 40 Baht pro Person dürfen wir die Anlage besichtigen. Wir gehen Richtung Tempel und werden gleich von einer thailändischen Schulklasse angehalten. Die uns ganz lieb um ein paar Minuten bitten, weil sie eine Aufgabe erfüllen müssen. Dann strecken sie uns einen Zettel entgegen, den wir ausfüllen sollen. Darauf steht, wie du heißt, wo man her kommt, welche Lieblingsfarbe man hat und welches Thaigericht man am liebsten mag. Zum Schluss macht man noch ein Bild mit den Kids zusammen, was dann darauf geklebt wird. Sie bedanken sich indem sie die Hände zusammenfalten und sich verbeugen. Wirklich zuckersüß. Danach ziehen wir unsere Schuhe aus und betreten den Tempel Wat Chedi Luang. Hier sind einige Leute beim Beten zu beobachten und Mönche sitzen auf den Podesten und verteilen so eine Art von Segen, bei Bedarf. Ein roter langer Teppich führt zum Buddha, der mit Gold verkleidet ist und aufrecht in der Mitte des Tempels steht. Er hat eine Hand nach oben ausgestreckt (ich vermute als Gruß- Geste) es sitzen noch links und rechts kleinere Buddhas neben ihm. Der Altar ist wunderschön mit Blumen geschmückt. Wir schauen uns um und sind von der Schönheit dieses Tempels sehr angetan. Die Decke ist rot verkleidet und mit Kronläuchtern versehen. Alles glänzt, denn die Säulen des Tempels sind auch mit Gold versehen und es hängen bunte Fahnen von der Decke.  Wir schießen noch ein paar Bilder und verlassen diesen Palast. Denn jetzt geht es weiter zum Hinterhof. Viele Schulkinder sind unterwegs, die eine einheitliche Uniform tragen. Sie machen gerade Pause und essen ihre Brotzeit. Wir kommen auf einen nächsten Tempel zu, der riesen groß ist und wunderschön anzusehen. Mönche sitzen herum und zeichnen diesen Tempel, der mit Drachen und Elefanten versehen ist, ab. Baubeginn war im 14. Jahrhundert und es dauerte bis Mitte des 15. Jahrhunderts bis er fertig war. Einst war er das Zuhause des Smaragd Buddha, welcher als Nationalheiligtum Thailands gilt. Dieser Tempel raubte uns fast den Atem, weil er so mächtig und beeindruckend ist. Was hier auch sehr schön ist, dass es nicht so überlaufen ist, wie in den Tempelanlagen in Bangkok. Wir setzten uns auf eine Bank und betrachteten nur die Schönheit dieses Tempels.

    Danach ging es wieder nach draußen, da wir finden genug gesehen zu haben. Wir machten uns auf in die andere Richtung der Altstadt und wollten da essen gehen. War inzwischen 14 Uhr und bis auf dieses Sweetstickybananaleaf hatten wir noch nichts zu uns genommen. Hannes machte wieder was ausfindig und los gings. An den Straßen geht’s teilweise heftig zu, also hier ist Vorsicht geboten. Denn wie hier bei uns in Deutschland läuft der Verkehr und die Regeln etwas anders ab, so ganz nach dem Motto- wer zuerst kommt malt zuerst :D also über den Zebrastreifen laufen ist doch etwas sicherer, aber trotzdem fahren die Trucks dicht hinter dir oder vor dir vorbei. Aber man gewöhnt sich dran und weiß das mit der Zeit einzuschätzen, wann man gehen kann oder doch lieber stehen bleiben sollte.

    So nach ca. 20 Minuten haben wir unser Ziel das „Tikky Cafe“ erreicht. Auf Platz #6 von 2000 Restaurants von Tripadvisor in Chiang Mai, mussten wir da natürlich hin. Wir fanden ein randvolles, schnuckeliges Café vor und wurden gebeten kurz zu warten bis ein Tisch frei wird. Nach ein paar Minuten war es soweit und wir wurden zu unserem Tisch gebracht. Es gab insgesamt vielleicht Platz für 30 Leute, an einer Wand waren Zettel mit Reisnägel aufgehängt, wo zufriedene Gäste ihre Grüße da ließen. Hannes bestellte den Tikky Seafood Salad mit frittierten Calamari, Shrimps und Ananas, Mango, gebratenem Kürbis auf einem gemischten Salat mit süßlichem Sojasoßendressing. Ich bestellte ein Pfannengericht mit gebratenem Kürbis, Hackfleisch, Thai Basilikum und Reis. Wasser gab es umsonst, die Bedienung war sehr freundlich und aufmerksam, kein Wunder dass es so gut bewertet war! Am Schluss hab ich noch einen Zettel mit „ Thank you for the perfect meal, we will come back! @Wanderfritzen, Hannes und Marina“ geschrieben und an die Wand zu den anderen Zetteln gehängt
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  • Day7

    Chiang Mai

    September 13, 2018 in Thailand ⋅ 🌧 31 °C

    Wir tigern heute erst gegen Mittag los und wollen uns gleich mal einen Snackerer gönnen. Hannes hat wieder mal eine Empfehlung über TripAdvisor gelesen und da es in der Nähe liegt, suchen wir es auf, das „Cat Cafe“ Ein Typ so Mitte 50 sitzt mit einem Buch auf der Bank und isst nebenbei sein Pad Thai, das es übrigens über seine Hose bröselt, weil er ganz ins Lesen vertieft ist.
    Wir setzten uns auch und studieren die Karte. Die Bedienung ist sehr nett und lächelt uns stets an. Wir bestellen mal wieder zwei Papayasalate, ein Omlett für mich und Hannes testet die frittierten Tintenfische. Das Essen kommt ziemlich schnell zum Tische und schmeckt auch ganz gut, obwohl der Papaysalat etwas hart war, da wahrscheinlich die Papayfrucht nicht so reif war. Ich schaute mich um. Also der Name war nicht Programm, ich konnte leider keine Katzen entdecken. Aber trotzdem wars ganz nett. Wir gehen weiter in Richtung Altstadt und lassen uns heute einfach etwas treiben, da wir keinen konkreten Plan haben. Hannes hat eine Überraschung für mich, sagt er und dass es egal- wie was ich jetzt auf an Widerredungskünsten versuche- bestellt wird und er mich einlädt. Jetzt bin ich gespannt wie ein Regenschirm… Bei der Hitze, die heute auf den Straßen Chiang Mais herrscht, möchte ich mich gerne  wieder drinnen aufhalten, wo es klimatisiert ist. Als ich gerade das Jammern anfange, sind wir auch schon da- zum Glück. Ich war kurz am zerfließen.

    Aber was für ein tolles Cafe. Am Eingang steht ein Bear mit einer Kochmütze und auf sein Schild, das er in seinen Pfoten hält, steht: „Bear Hug Cafe“  Wir treten ein und ich verliebe mich sofort in dieses schnuckerliche Cafe, das so lieb eingerichtet ist. Wir setzen uns in mega bequeme Sessel und da kommt schon die Bedienung mit den Karten. Hannes bestellt für uns beide und ich lass mich überraschen was kommt. Es waren zwei Cappuccinos mit einem Milchschaum aus Bären drauf, sowas hab ich ja noch nie gesehen und es folgt der Mango Sticky Rice mit Mangoeis, Sahne und einem kleinen Kännchen mit Kokosmilch. Ein richtiges Kunstwerk und ein gigantisches Konzept. Ich traue mich gar nicht zu trinken, da sonst die Bärchen kaputt gehen, aber wir haben es natürlich bildlich festgehalten und dann konnte es losgehen… das genießen und ich wünschte mir, dass es nie ein Ende nehmen würde.

    Jetzt mussten wir aber weiter, da ich noch zum Bankautomaten wollte… ich hatte nämlich keine Flocken mehr. Dann gingen wir ins Einkaufszentrum, weil Hannes mal wegen einem neuen Objektiv nachschauen wollte, das leider nirgends aufzufinden war. Stattdessen wurde ich erneut auf einen Gimbal aufmerksam, der mir am Handy als Werbung angezeigt wurde und reduziert war. Dann dachte ich daran, dass morgen auch unser Elefanten Trip geplant ist und stellte mir vor, wie mega toll die Videos damit wohl werden würden. Ach Scheiß auf das Geld, ich muss den jetzt haben. Hannes mein Prinz, fing gleich mit der Recherche an, wo man das hier in Chiang Mai wohl bekommen könnte. Endlich nach durchforsten von tausend Elektronik Läden, hat Hannes einen Go Pro Shop gefunden, der diesen Gimbal auch noch da hat. Wir mussten dort hin! Wir riefen einen Truck herbei, stiegen ein und ließen uns für 60 Baht hinfahren. War nämlich doch ne Strecke. Hier ist er – der Go Pro Shop und schon hab ich ihn in der Hand.. schnell noch zur Bank gelaufen, noch einmal Geld abgehoben und gekauft!!!! Yuhu! Sogar noch etwas günstiger als in Deutschland, denn ich habe dafür 6900 Baht bezahlt, das umgerechnet 190€ macht. Bei Amazon kostet der 200- 250€. Jetzt laufen wir diese Gegend Chang Mais ab und entdecken zufällig einen Friseursalon. Hannes meint, dass er da jetzt mal reingeht und schaut wieviel das kostet, weil er es wieder brauchen könnte. So schnell schaute ich nicht, saß er schon am Stuhl und es wurde geschnippelt. Nach ca. 10 Min stand ein frisch frisierter, grinsender Hannes vor mir, der für diesen Schnitt ca. 8 € gezahlt hat. Also ok, dann geht’s weiter. In dieser Gegend ist es etwas ruhiger und wir genießen das Laufen in den Seitenstraßen.. die Wohnhäuser  und die Leute, die sich in den Innenhöfen aufhalten sind sehr interessant. Es wird langsam Abend und zum Glück etwas angenehmer von der Temperatur her. Wir schauen noch in die Kaufhäuser, ob hier irgendwo noch eine Chance besteht ein Objektiv für Hannes zu finden.. leider vergebens. Aber ok, dann gehen wir doch zur Abwechslung mal wieder was Essen? Ja klar, essen hört sich immer gut an :D und zufällig ist hier auch noch ganz in der Nähe ein Markt. Wir schlendern durch und stellen fest, dass das Essen sehr sehr günstig ist. Wir holen uns diesmal zusammen eine Springroll und Bananaroll und Hannes probiert frittierte Hähnchenschenkel. Alles ist sehr lecker, wie immer. Die Thais könnens halt. 👍😍
    Dann machen wir uns auf den Heimweg und fallen müde ins Bett. Den Gimbal mussten wir gleich mal zusammenbauen und testen.. mega cool. Ich freue mich schon sehr darauf, damit zu filmen. Nur noch über Nacht aufladen und die Sachen für den Trip morgen zusammen packen- und ab ins Träumeland 😊
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You might also know this place by the following names:

Nam Mae Ngun

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