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Weltreise Tagebuch

September 2018 - Dezember 2019
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  • Day377

    Planänderung

    Today in Peru ⋅ ☁️ 23 °C

    Der Pickup Truck muss heute leider wieder in Calama abgegeben werden. Von San Pedro aus fahren wir ca. 1 - 1 1/2 Stunden. Die Abgabe verläuft ganz unkompliziert. Der Truck wird einfach hingestellt, Schlüssel abgegeben, fertig.
    Da wir heute morgen wie fast erwartet, eine Email bekommen haben, dass der Bus, den wir nach Uyuni gebucht haben, nicht fährt, da die Straßen gesperrt sind. Zur Zeit finden politische Unruhen statt, davon haben wir schon gelesen. Wir hatten jedoch die Hoffnung, dass es die Tage keine Streiks gibt. Tja, also bleibt uns nichts anderes übrig, als vorerst Bolivien zu streichen und weiter nach Peru zu fahren. Also steigen wir in ein Taxi, das uns zum Bahnhof bringt und fahren mit dem Bus in die nächst schöne gelegene Stadt iquique. Dort bleiben wir eine Nacht in einer echt schönen Unterkunft am Strand. Wir gehen noch etwas an der Strandpromenade spazieren, essen Curros (für 1,50€) dann etwas zu abend, gehen einkaufen für den kommende Reise und fallen abends müde ins Bett.
    Am Morgen gibt's Frühstück,das uns eine süße kleine Chilenerin serviert. Wir packen unsere sieben Sachen und fahren wieder zum Bahnhof. Heute geht's für 4-5 Stunden weiter nach Arica. Arica ist die letzte Stadt vor der Grenze nach Peru. Die Busfahrt ist eine ziemlich stickige Angelegenheit, denn es gibt keine Klimaanlage. 🙈 Aber wir haben genug Beinfreiheit, das ist echt super.👌
    Arica ist ein schönes Küstenstädchen und unser Hostel liegt wieder in Strandnähe. Wir laufen zum Supermarkt und kaufen ein paar Snacks für den nächsten Trip und unser Abendessen ein.
    Danach gehen wir am Strand spazieren und schauen uns den Sonnenuntergang an. Hier entdecken wir sogar ein paar Seerobben, die ganz nah an der Küste entlang schwimmen und immer wieder ihr Köpfchen neugierig aus dem Wasser strecken 😁
    Zurück im Hostel fängt Hannes das Kochen an und ich setz mich mit dem Laptop zu ihm in den Essensbereich. Neben uns sitzt ein deutsches Pärchen und wir kommen ins Gespräch, die zwei waren schon in Peru unterwegs und geben uns einige nützliche Tipps weiter. Ein weiterer Deutscher gesellt sich mit dazu und wir sind echt eine tolle Runde😊 da wir in den letzten Tagen kaum Touristen gesehen haben, finden wirds ganz schön uns mal wieder mit anderen Reisenden auszutauschen.
    Wir bleiben nur eine Nacht und fahren morgen früh mit dem Taxi zum Bahnhof, wo wir mit einem Colectivo weiter über die Grenze von Peru ubd zum nächsten Ort Tacna fahren. Von dort aus fährt ein Bus 5 Stunden nach Arequipa, den wollen wir auf jeden Fall erwischen, da Arequipa sehr schön sein soll und wir dort mal zwei bis drei Nächte bleiben wollen um uns etwas zu aklimatisieren.

    Der Grenzübergang verläuft reibungslos und die Beamten sind sehr nett. Ich doofi hab mein Obst im Rucksack vergessen, weshalb sie mich nochmal kontrollieren, aber selbst das verläuft unkompliziert ab.
    In Tacna müssen wir 2 Stunden warten, bis unser Bus abfährt. Hannes hat ein Restaurant entdeckt und möchte gleich mal die peruanische Küche testen. Wir laufen ca. 15 min und bekommen echt leckere Gerichte serviert, die für eine Vorspeise recht üppig und groß ist.
    Eine typische Speise hier ist der Maiskolben, mit einer salsa sauce und Käse. Das absere Gericht ist so ne Art Kartoffelbrei mit Hähnchen, Avocado, Mayonnaise und Cremefüllung. Also recht üppig 😁 Aber sehr lecker👌
    Danach laufen wir zur Bushaltestelle und es geht los nach Arequipa. Gut, dass wir nochmal was gegessen haben, denn die Busfahrt zieht sich ewig hin. Aus 5 Stunden fahrt wurden fast 7 und wir kommen im Dunkeln an. Da es in dem Bus keine Klimaanlage gab, sind wir von der Hitze ganz schön gerädert. Wir holen unser Gepäck, steigen ins Taxi und fahren zum Hostel, das super zentral in der Innenstadt liegt. Wow, Arequipa ist super modern, das hatte ich gar nicht so erwartet. Überall gibt es Restaurants, Cafés, Eisdielen, Shops etc. Wir gehen gleich noch Abendessen, es gibt ein Sandwich, Pommes und einen Früchteshake. Unser Hostel ist anscheinend mega neu, alles ist hier sauber und echt schön eingerichtet. Die Luft ist hier recht trocken, vor allem in den Zimmern, aber trotzdem schlafen wir mega gut.
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  • Day377

    Atacama Desert #3

    Today in Peru ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute geht's mitten in der Nacht los, denn wir fahren zu den Geysiren, da wir noch ein Sternenbild machen wollten sind wir lieber noch eine halbe Stunde früher aufgestanden. Die Brotzeit hatten wir bereits gestern schon vorbereitet und so schlüpfen wir nur in unsere warmen Klamotten und fahren los. Wir fahren ca. 2 Stunden bergauf durch die Dunkelheit und kommen dann kurz vor dem Eingang zu den Geysiren an. Ein Sternenbild können wir wahrscheinlich nicht machen, da der Mond zu hell leuchtet. Also haben wir nun ausreichend Zeit um auf den Sonnenaufgang zu warten. Nachdem wir Eintritt gezahlt haben, geht's noch 2 Kilometer weiter zum Parkplatz, der direkt an den Geysir- Feldern ist. Hier sieht man schon überall die Dampfwolken um uns herum aufsteigen. Es ist bitterkalt, Hannes und ich sitzen im Auto, mit einer Decke auf dem Schoß und trinken Tee und Kaffee, das wärmt ganz gut. Wir warten auf den Sonnenaufgang. Kurz davor steigen wir aus und sehen uns die Geysire in der Dunkelheit an. Trotz der warmen Klamotten, ist es mega kalt. Ich schätze mal um die - 6 Grad. Doch das Naturphänomen ist so beeindruckend, dass man die Kälte fast vergisst 😍 nachdem die Sonne hinter den Bergzipfeln hervorspitzt und das Land langsam ins Licht taucht, wird es zum Glück gleich wärmer. Ich versuche meine eingefrorenen Zehen und Finger an den Dämpfen zu wärmen, ein kleiner Schwefelbach läuft an den Feldern entlang und für ein paar Sekunden, kann man hier seine Finger eintauchen ohne sie zu verbrühen.
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    So nun geht's weiter zur Thermalquelle, wo man baden gehen kann. Wir hatten zwar das Wasser erst für etwas wärmer empfunden, aber dennoch half es uns etwas zu entspannen. Als meine Zehen wieder zum Leben erwachten, tat das ganz schön weh. Fast so, als würden sie auftauen😁
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    Als wir die Strecke zurück fahren, müssen wir sehr oft anhalten, weil wir nun die Landschaft sehen, an der wir heute morgen im Dunkeln vorbei gefahren sind. 😍 Einfach atemberaubend schön. Wir fahren an Seen vorbei, wo auch Flamingos zu entdecken sind, an riesigen Felsformationen, an einen kleinen Canyon, kommen an eine Straße, die endlos wirkt.... Diese Bilder sprechen doch Bände, oder?
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  • Day375

    Arequipa

    September 16 in Peru ⋅ ⛅ 5 °C

    Wir bleiben in Arequipa insgesamt 3 Nächte, weil es uns hier so gut gefällt und wir einfach mal durchschnaufen wollen. Das ständige Reisen von einem Ort zum nächsten, ist ziemlich anstrengend. Zumal die Entfernung nicht zu unterschätzen sind. Hannes und ich genießen die Zeit hier und erkunden die schöne Stadt. Arequipa ist Perus reichste Stadt und besteht hauptsächlich aus Kolonialbauten. Sie wird auch als die weiße Stadt bezeichnet, da die Gebäude um den Zentralmarkt weiss sind. Hier scheint 300 Tage im Jahr die Sonne.😊
    Wir besuchen den Camilo Market, wo wir verschiedene Speisen probieren, z. B sandwich mit frittiertem Schweinebauch, Früchteshakes (die übrigens nicht mit Milch sondern mit Kondenzmilch zubereitet werden) beim nächsten Mal bestell ich mir den mit Wasser, ich war bis abends mega satt 😁 dann besuchen wir das berühmte Kloster, das wirklich sehenswert ist. Kostet aber 10 Euro Eintritt. Wir sind einfach durchgelaufen und haben alles auf uns wirken lassen. Danach geht's über die Innenstadt am Plaza zurück zum Hostel, wo wir uns bisschen ausruhen.
    Am Abend machen wir uns zum Sonnenuntergang auf den Weg zum Aussichtspunkt... Von hier kann man den Vulkan Mista ganz gut sehen, aber es ist jetzt auch nicht der oberburner.
    Da Hannes heute Ceviche essen wollte und das Restaurant geschlossen hat, machen wir uns auf die Suche nach was anderem Essbaren. Ceviche wird dann morgen nachgeholt. Wir finden einen ganz süßen Italiener. Wir bestellen eine gemischte Pizza vegetarian, prosciutto, einen Caprese Salat und trinken ein Glas Rotwein dazu. Was uns ungerechnet nicht mal 10€ pro Nase kostet. Es ist mega lecker 😋
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  • Day371

    Valparaiso

    September 12 in Chile ⋅ 🌙 -8 °C

    Heute geht's nach Valparaiso. Das Städtchen liegt 2 Stunden mit dem Bus entfernt von Santiago. Wir fahren erst mit der Metro zur Bushaltestelle und dann geht's weiter. Während der Busfahrt sieht man schon einiges von den Berglandschaft 😊einem Hafen. Valparaiso hat viele schöne Gassen die mit bunten Häuser zu bieten. Hier schlendern wir durch die Gegend und fotografieren was das Zeug hält. Danach trinken wir in einem süßen Cafe nen Cappuccino und essen eine Kürbissuppe, Quizhe, Hähnchen mit Reis und Pommes und Milchreis 😊😍 es ist mega lecker. Valparaiso hat uns total verzaubert 💕Read more

  • Day370

    Atacama Desert #Tag2

    September 11 in Chile ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute frühstücken wir erstmal ausgiebig und machen uns dann auf den Weg in die Wüste. Beim Rausfahren der Einfahrt unserer Unterkunft, bricht die Mienenfahne, die an unserem Auto befestigt ist, ab😣 wir ärgern uns natürlich, aber das hätten wir kaum verhindern können... Jetzt hoffen wir mal, dass uns das nicht zu teuer kommt. Wir lassen uns die Laune nicht vermiesen und fahren weit hinaus in den Norden. Hier verändert sich die Landschaft ständig.

    Erst ist es pure Wüstenlandschaft, dann kommen Schnee- und Eisschichten, es stürmt und ist eißigkalt. Kein Wunder es geht nämlich heute auf über 4000 Höhenmeter. Wir merken schon, dass die Luft immer dünner wird und dass sogar das Schalten in den nächsten Gang anstrengend sein kann 😂 wir sehen Vikunjas, was dem Lama sehr ist, die sind sehr zierlich und haben feines Fell. Wir steigen an einem schneebedeckten Vulkan aus und machen hier ein paar Bilder. Wir müssen uns damit ganz schön beeilen, weil wir ansonsten erfrieren. Bibbernd sitzen wir im Auto... Als Hannes und ich beim nächsten Halt auf die Toilette müssen, weht es uns alles davon🤣

    Nach 1 1/2 Stunden Fahrt sind wir dann da: am See Reserva Nacional Flamenco. Der See ist von Bergen umringt, das gelb schimmernde Gras und die Lamas machen das Panorama perfekt. Hier stürmt es sehr und wir müssen immer wieder ins Auto zurück, um uns kurz aufzuwärmen 😁 es sind auch 1-2 ein Tourautos unterwegs und ein Guide pfeift uns an und gibt uns zu verstehen, dass wir nicht auf den Feldwegen herum fahren sollten. Wir halten uns lieber mal dran, wer weiss, zum Schluss ist dieser Weg gar nicht so stabil und wir brechen zum Schluss noch ein 🙈
    Wir sind gar nicht mehr so weit von der Argentinischen Grenze entfernt, aber wir fahren den Weg nun wieder zurück nach San Pedro. Nach einer kurzen Pause in unserer Unterkunft geht's dann writer zur Luna Chaxa, wo man Flamingos sehen kann. Da Google Maps zwei Routen anzeigt, wo 1-2 Stunden Zeitunterschied sind, fahren wir lieber früher los, falls die kürzere Route nicht befahrbar ist. Wir kommen viel früher an als gedacht und da wir hier noch ddn Sonnenuntergang anschauen wollen, halten wir uns etwas länger als geplant hier auf. 😁 Machen ein kleines Nickerchen im Auto, gehen spazieren und schauen ganz lange den Flamingos zu, die ab und zu über unsere Köpfe hinweg zum anderen See fliegen.
    Diese Tiere sind schon beeindruckend.
    Hier hat man die Möglichkeit drei verschiedene Flamingoarten zu beobachten: den Chilenischen, James und den Andenflamingo 😍
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    Sie filtern das Wasser der Salzseen und fressen Algen und Mikroorganismen. Diese enthalten Carotin und sorgen für die Pinke Farbe. ⠀⠀
    Für uns war es das erste Mal Flamingos zu sehen ☺️ richtig schön. Das Warten auf den Sonnenuntergang hat sich gelohnt. Seht selbst 😍
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  • Day369

    Auf gehts in die Atacama Wüste

    September 10 in Chile ⋅ ☀️ 1 °C

    Um 2:45 Uhr klingelt unser Wecker. Wir packen unsere Sachen und stapfen zur Straße, wo das Taxi bereits auf uns wartet, das uns zum Flughafen bringt. Wir teilen uns das Taxi mit einer Österreicherin, die auf die Osterinseln fliegt, so kommt uns das Ganze etwas günstiger.
    Wir fliegen ca. Zwei Stunden nach Calama. Hannes hat über ein online Portal einen Pickup Truck für die nächsten 3 Tage gebucht. So können wir die Wüste selbst erkunden und unser eigenes Programm zeitlich besser gestalten. Der Truck kostet uns pro Tag 65€, was uns günstiger kommt als die geführte Tour.
    Als wir in den Truck einsteigen, fühlen wir uns sofort frei. Wir haben unser Gepäck dabei und können nun überall hin fahren und das machen worauf wir Lust haben. Ersteinmal haben wir Hunger, also geht's zum Supermarkt 😂 da wir gehört haben, dass hier gerne Autos aufgeknackt werden, wartet Hannes im Auto und ich besorge alles was wir für die nächsten drei Tage brauchen. Da das Essen gehen hier in Chile nicht gerade günstig ist, kochen wir in unserer Unterkunft einfach selber.
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    Als wir nach San Pedro weiter fahren, bekommen wir hier schon mal einen Eindruck von der wahnsinnig Schönen Wüstenlandschaft.
    Es ist einfach traumhaft, wir fahren erst in einer typischen Wüstengegend herum, wo alles braun um uns herum ist. Dann kommen wir den Schnee bedeckten Bergen immer näher und sehen sogar ein paar Lamas😍 wir fahren an Felsformationen vorbei die sehr beeindruckend sind. Ich bin jetzt schon nur am fotografieren.😁 Dann kommen wir in San Pedro an. Unsere Unterkunft ist echt süß, die Hausherrin begrüßt uns ganz herzlich. Hier haben wir ein sauberes Zimmer, ein Bad und eine Küche die wir uns mit anderen teilen. Da wir aber alleine hier sind, können wir das alles für uns alleine nutzen.💜
    Eine Katze ist auch da, die uns von Anfang an auf Schritt und Tritt folgt.
    Da es gerade mal Mittag ist, machen wir uns gleich mal auf den Weg in die Wüste. Wir fahren zu den Sanddünen. Hier sind schon ein paar Touren unterwegs, zum Glück haben wir unser eigenes Auto, denn die Leute haben hier einfach nicht so viel Zeit.
    Wir laufen hoch und genießen den Ausblick, was überragend ist. Die Sanddünen befinden sich mit unterschiedlichen Felsformationen, mitten im nirgendwo. Hier scheint die Wüste endlos zu sein 😍 es ist heut richtig windig, deshalb haut es uns immer wieder mal ne Ladung Sand ins Gesicht, aber mit Kapuze und Sonnenbrille kann nicht viel passieren. 😊

    Danach fahren wir weiter im Valle De La Luna umher, hier kommen wir an einem Mienendorf vorbei, an Salzstatuen und verbringen den Sonnenuntergang am Tal des Mondes. Was der krönende Abschluss unseres heutigen Tages ist
    😍😍😍
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  • Day366

    365 Tage unterwegs

    September 7 in Chile ⋅ ☁️ 12 °C

    Die geilste Lücke im Lebenslauf 😍
    Heute vor genau einem Jahr haben wir Deutschland verlassen, um unseren Traum zu leben: um die Welt reisen 🌏
    Wenn wir an den Tag der Abreise zurück denken, sehen wir zwei aufgeregte Menschen, die voller Vorfreude und Respekt im Flugzeug sitzen und nicht so recht wissen, was auf sie wohl zukommen wird.

    Thailand war unser erstes Land und wenn wir an diese Zeit denken, dann geht unser Herz auf ❤️vor allem stellen wir folgendes fest:
    Holla die Waldfee! Bei uns hat sich seitdem ja einiges getan.
    Nicht nur wegen all den Erlebnissen, sondern eher wie sehr uns diese Reise unbewusst weiterentwickelt hat.

    Wir sind gewachsen und zwar in allen Lebenslagen.
    Ob in der Beziehung, der persönlichen Einstellung zum Leben oder an den Haaren 😜😁

    Wir haben Ängste überwunden, sind aus uns herausgekommen und haben uns selber besser kennengelernt.
    Vor allem haben uns die Menschen, die wir während unserer Reise getroffen haben, gezeigt wie einfach alles sein kann.

    Das Leben kann einfach und leicht  sein, das Leben kann so schön und aufregend sein, es kann bunt, lebendig und voller Liebe sein. 🌈🎉
    Es kann genau das Leben sein,
    das du dir wünscht, wenn du es wirklich willst.

    Denn dazu ist doch das Leben da,
    um es mit Leben zu füllen. Damit wir in unseren alten Tagen noch mit leuchtenden Augen Geschichten erzählen können.
    🌏
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  • Day364

    Santiago De Chile

    September 5 in Chile ⋅ 🌙 -1 °C

    Nach 14 Stunden Flug kommen wir endlich todmüde in Santiago de Chile an. Hannes hat ein Taxi bestellt, das uns zum Hostel fährt. In Chile ist es gerade nachmittag. Wir sind also von der Nacht in den Tag geflogen und das Licht vom Flugzeug aus war mega. Jetzt befinden wir uns jetzt in einer anderen Zeitzone, Deutschland ist uns nun 7 Stunden voraus😁 heute machen wir nicht mehr viel, wir schlafen ein paar Stunden und gehen abends noch etwas in die Stadt, schlendern durch Gassen, wo viele Restaurants und Cafés sind und essen Empanadas, was für Chile absolut typisch ist.
    .
    Die nächsten Tage verbringen wir damit, uns vom Jetlag zu erholen, die Stadt zu erkunden, den Fischmarkt besuchen, Besorgungen erledigen, wie z. B. Pille, Filter für die Drohne und Handydisplay reparieren lassen.
    Wir machen eine kleine Radtour durch die Stadt, essen Krapfen und sonstiges Gebäck (man merkt hier den Einfluss der deutschen Einwanderer) und nehmen an einer Free Walking Tour teil.

    Abends gehen wir mit Leuten, die wir im Hostel kennengelernt haben ins typische chilenische Restaurant, das durch den Besuch eines Präsidenten bekannt wurde.
    Es nennt sich Pioj Era. Wenn man hier etwas essen geht, erklärte uns unser Tourguide, muss man den leckeren Cocktail Terremotto,was übersetzt Erdbeben heisst. Der Cocktail ist so süß und stark, dass man beim Aufstehen nach dem trinken herum wackelt, als würde es gerade ein Erdbeben geben. 😁 Der Cocktail ist mega lecker, er besteht aus Eis und süßem Saftlikör gemisch.
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  • Day362

    Tauchen am Great Barrier Reef

    September 3 in Chile ⋅ ⛅ 11 °C

    Ein Traum ist für uns in Erfüllung gegangen!😍 Wir hatten am Great Barrier Reef zwei Tauchgänge und waren Schnorcheln. 🐟🐠🐚
    Die Unterwasserwelt hier ist etwas ganz Besonderes, wir haben wunderschöne bunte Korallen gesehen, sind neben einer Schildkröte🐢 geschwommen, haben mit unserem Guide unter Wasser einige Lebewesen kennengelernt und auf die Hand genommen , wie z. B einen Seestern, eine Seegurke und eine Qualle. Dazu hat unser Guide die Namen auf ein Brett geschrieben und uns somit alles unter Wasser erklären können. 👌
    Wir waren an zwei Tauchspots und beim ersten wurde das Auge richtig verwöhnt, weil hier viele Fische unterwegs waren, das Riff gesund war und wir sogar Nemo getroffen haben ❤️
    Beim zweiten Tauchspot hat man leider die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren bekommen. Hier sind wir über einige abgestorbene Riffe geschwommen und da wir den Vergleich zum Vorherigen hatten, hat unser Herz geblutet. Das ist die traurige Realität.

    Aber das Tauchen an sich ist ein mega schönes Erlebnis. Man fühlt sich schwerelos, wie in einer anderen Welt, umgeben von friedlichen Wesen.
    ❤️ Unser Planet  ist so traumhaft schön, bitte lasst uns alle acht auf ihn geben 🌏
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  • Day361

    Die Reise nach Cairns

    September 2 in Australia ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach der Segeltour geht's weiter Richtung Norden. Wir fahren so weit wie es geht zum nächsten Freecamp, vorbei an Bananenplantagen, an großen Zuckerrohrfeldern bis zu unserem Camp. Hier merke ich richtig wie ausgelaugt ich bin. Das Fahren hat mich ganz schön geschlaucht und ich brauch einfach mal Ruhe. Hannes auch. Das Freecamp ist top, hier schlafen wir neben den Palmen, die Vögeln zwitschern und wir können einfach mal abspannen. Wir machen uns leckeres Abendessen und ich telefoniere der Krankenkasse und der Bank hinterher um etwas zu klären.
    Am nächsten Morgen fahren wir weiter und kommen an wunderschönen Stränden vorbei, in denen aber Salzwasserkrokodile leben. Hier gehen wir lieber nicht baden :D wir würden aber gerne mal eins sehen- von Weitem natürlich :D
    Heute steht der größte Wasserfall Australiens auf dem Plan. Die Wallaman Falls. Der Weg dorthin ist schon so schön. Vor allem ländlich und man bekommt hier mal die Countryside zu sehen. Wir fahren eine einsame Straße entlang, wo Kühe frei herumlaufen, wir sehen sogar ein Känguru herumhüpfen und dann geht's in den Dschungel hinein. Wir fahren eigentlich nur noch bergauf, halten dann bei einem Aussichtspunkt an um das weite Tal zu überblicken.
    Hier lassen wir die Drohne mal wieder steigen. Als wir dann am Wasserfall ankommen, bekomm ich nur ein Wow raus. Der Wasserfall ist wirklich der größte, den ich je gesehen habe. Wahnsinnig schön! Wir stehen hier ewig herum und machen Bilder und Videos. Danach gibt's erstmal Brotzeit und dann geht's wieder zurück.
    Diese Strecke ist einfach so toll! Wir fahren hier komplett allein durch die Gegend. Da wir unbedingt unsere Sachen laden müssen, machen wir uns auf dem Weg zu einem Campingplatz oberhalb von Cairns, wo wir nach Cape Tribulation nur noch 1 1/2 Stunden zu fahren haben. Dieser Campingplatz liegt direkt am Beach, aber ist eingezäunt. Als wir unseren Abendspaziergang am Strand machen, wissen wir auch warum. Hier leben auch Salzwasserkrokodile. Also schwimmen ist hier nicht angesagt. Eigentlich all die Beaches bis nach Cape Tribulation. Hier spannen wir noch etwas aus. Der Besitzer des Campingplatzes hat Papageie, mit denen wir Vorlieb nehmen. Vor allem Hannes, der hats voll drauf mit den süßen Tierchen. Der Papagei klettert auf seiner Schulter herum und der andere tanzt und singt während er neben Hannes am Stuhl sitzt. :)

    Unser Vorletzter Tag ist angebrochen, morgen müssen wir leider unseren Fritz wieder zurück bringen. Heute fahren wir mit ihm noch hoch nach Cape Tribulation und erkunden den Regenwald. Um nach Cape Tribulation zu kommen, muss man mit der Fähre über den Fluss fahren. Es gibt hier eine Straße, die man entlang fährt und kann zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten, Stranspaziergängen, Aussichtspunkten usw. anhalten oder kleine Spaziergänge oder Wanderungen machen. Wir sind zum Beach gefahren, haben hier einen Geburtstagsgruß für Adrian (der heute drei Jahre alt wird) in den Sand geschrieben und sind mit der Drohne drüber geflogen, haben kleine Walks am Beach gemacht, sind zu einer Animalfarm gefahren, haben Papageie angeschaut, nen Kaffee getrunken und das beste Eis aller Zeiten gegessen. Hier gibt es eine Eisfabrik, die Eissorten nur von ihren selbst angebauten Früchten herstellt.
    Es gibt 4 Eissorten aus vor Ort angebauten exotischen Früchten. Man kann die Sorten nicht wählen, aber alle sind sehr lecker und wer weiß schon wie Wattleseed Eis schmeckt? Wir hatten Banane, Passionsfrucht, Wattleseed und Kokos.
    Auf dem Gelände kann man sich dann noch die Früchte direkt am Baum anschauen, was sehr interessant ist.
    Danach machen wir uns auf dem Weg zurück nach Cairns, schlafen hier nochmal auf nem Freecamp.
    Am nächsten Tag ist es dann soweit, wir fahren nach Cairns zu unserem Hostel "Sommer House" geben unser Gepäck ab, danach zum Trevellers Autobarn und nehmen Abschied von Fritzl und laufen zum Hostel zurück. Cairns ist echt ein schnuckliges Städtchen, nicht so groß, aber trotzdem ist alles da, was man braucht. Wir laufen in der Mittagshitze am Strand entlang, hier gibt's einen schön präparierten Gehsteg. Als wir im Hostel ankommen, wir erstmal in den Pool gesprungen und gechillt.
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