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Reise ins Ungewisse

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  • Kalamina Gorge

    2025年10月26日, オーストラリア ⋅ ☀️ 26 °C

    Wieder ein vollgepackter Tag im Karijini Nationalpark. Früh am Morgen starten wir zum Kalamina Gorge, eine der weniger besuchten, aber besonders stimmungsvollen Schluchten im Park. Schon der Abstieg hinunter ist spektakulär: die rötlich leuchtenden Felsen, die vom frühen Sonnenlicht angestrahlt werden, und der schmale, schattige Weg, der sich tief in die Schlucht hineinzieht.

    Unten angekommen, erwartet uns eine echte Abenteuerwanderung – über Felsen klettern, vorbei an seichtem Wasser balancieren, immer wieder über kleine Wasserbecken und Felsstufen hinweg. Das Wasser ist glasklar, und die Spiegelungen der hohen, rotbraunen Felswände im stillen Bachlauf sind atemberaubend.

    Der Kalamina Gorge ist geologisch gesehen Teil der alten Hamersley Range, deren Gesteine zu den ältesten der Erde gehören – über 2,5 Milliarden Jahre alt. Die typischen Schichten aus Eisen- und Silikatgestein erzählen die Geschichte einer urzeitlichen Meereslandschaft, in der sich über Jahrmillionen Eisenminerale abgelagert haben.

    Trotz der Hitze ist die Wanderung fantastisch – wild, natürlich und mit jeder Menge Spaß beim Überqueren der kleinen Pools und Klettern entlang der Felswände!
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  • Karijini Nationalpark - Tag 1

    2025年10月25日, オーストラリア ⋅ ☀️ 28 °C

    Am Morgen starten wir früh und fahren auf der Rio Tinto Railway Access Road in Richtung Karijini Nationalpark – die dafür notwendige Genehmigung hatten wir uns tags zuvor in Karratha besorgt. Diese spezielle Straße verläuft parallel zur privaten Eisenbahnlinie von Rio Tinto, einem der größten Bergbaukonzerne der Welt. Das Unternehmen betreibt hier im Pilbara-Gebiet gewaltige Eisenerzminen, und die Rio Tinto Railway ist eine der längsten privaten Eisenbahnstrecken der Erde. Mehrmals täglich fahren hier bis zu 2,5 Kilometer lange Züge, bestehend aus über 230 Waggons, die das Erz von den Minen im Landesinneren zu den Häfen bei Dampier und Cape Lambert transportieren. Jeder dieser Züge befördert rund 30.000 Tonnen Eisenerz – eine logistische Meisterleistung, die man entlang der Strecke mit eigenen Augen sehen kann.

    Wir hatten mit einer schwierigen, holprigen Dirt Road gerechnet, doch zu unserer Überraschung ist die Strecke hervorragend – stellenweise sogar besser als so manche asphaltierte Straße. Während wir langsam an Höhe gewinnen, ändert sich auch die Landschaft: von flachen, spinifexbewachsenen Ebenen zu immer höheren Hügeln, bis wir schließlich auf über 700 Metern Höhe den Rand des Karijini-Plateaus erreichen.

    Unser erster Stopp ist der Hamersley Gorge, ein absolutes Highlight gleich zu Beginn. Die geschwungenen, bunt gestreiften Felsen aus uraltem, geschichtetem Gestein wirken wie ein Kunstwerk der Natur. Besonders der berühmte Spa Pool ist atemberaubend – ein kleiner, perfekt runder, türkisblauer Naturpool, eingerahmt von glatten Felswänden. Das kühle Wasser ist eine Wohltat, und wir sind uns einig: wahrscheinlich der schönste natürliche Pool, in dem wir je geschwommen sind – ganz sicher in unseren Top 3 bisher.

    Am Nachmittag geht es weiter hinein in den Nationalpark. Nach einem kurzen Stopp im Visitor Centre, wo wir uns noch einmal informieren und einen Campingplatz am Dales Gorge buchen, fahren wir direkt dorthin weiter. Hier starten wir unsere Wanderung hinab zum Fern Pool, einem weiteren wunderschönen Wasserloch unter hohen Felswänden. Das klare, kühle Wasser ist erneut eine herrliche Erfrischung in der Nachmittagshitze. Anschließend folgen wir dem schmalen Pfad durch den Dales Gorge, balancieren über Steine entlang des Baches und genießen die Stille und Wildheit dieses Ortes.

    Der Rückweg führt über den Gorge Rim, von wo aus wir fantastische Ausblicke über die zerklüftete Landschaft haben - rote Felsen, grüne Vegetation und tief eingeschnittene Schluchten. Ein Tag voller Natur, Abenteuer und Staunen - Karijini hat uns sofort in seinen Bann gezogen.
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  • Millstream Chichester NP

    2025年10月24日, オーストラリア ⋅ 🌬 33 °C

    Nach der langen Fahrt am Vortag nutzen wir den Vormittag für ein paar Erledigungen in Karratha und Dampier – Vorräte auffüllen, tanken, ein kurzer Blick auf die Industriestadt mit ihren gewaltigen Anlagen und Frachthäfen.

    Danach machen wir uns auf den Weg in den Millstream-Chichester Nationalpark, eine landschaftlich großartige, aber wenig besuchte Gegend mitten im Pilbara-Gebiet. Die Fahrt führt über die Panorama Road, eine beeindruckende Strecke durch endlose Hügelketten aus rotem Gestein und spinifexbewachsenen Plateaus. Der erste Stopp ist Mount Herbert, wo sich ein grandioser Rundblick über die zerklüftete Landschaft bietet – ein Meer aus rötlichen Hügeln, das im Sonnenlicht fast zu glühen scheint.

    Anschließend fahren wir weiter zum Python Pool, einer wunderschönen natürlichen Wasserstelle am Fuß hoher Felswände. Wegen ausbleibenden Regens zu dieser Jahreszeit ist eine Abkühlung im trüben, stehenden Wasser leider nicht möglich.

    Am Abend erreichen wir den Campingplatz im Nationalpark, umgeben von Kängurus, Wallabies und unzähligen Vögeln. Die Sonne verschwindet hinter den Hügeln – ein friedlicher Abschluss eines erlebnisreichen Tages mitten im australischen Outback.
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  • Unterwegs im Eiltempo

    2025年10月23日, オーストラリア ⋅ 🌬 31 °C

    Ein langer Fahrtag – von Broome bis Karratha, quer durch endlos weite, staubige Landschaften entlang des Great Northern Highway. Die Strecke ist monoton, aber gleichzeitig faszinierend – roter Sand, Spindelgräser, Termitenhügel und der blaue Himmel, der scheinbar nie endet. Wir legen nur kurze Stopps an den Roadhouses ein, um uns die Beine zu vertreten.

    In Port Hedland machen wir einen etwas längeren Halt und werfen einen Blick auf ein gewaltiges Salzbergwerk und einen der unglaublich langen Minenzüge, die sich hier durch die Landschaft schlängeln – hunderte Waggons, kilometerlang, voll beladen mit Eisenerz, ein Sinnbild für die Industrie, die die Region prägt.

    Am späten Nachmittag setzen wir die Fahrt fort und finden schließlich kurz vor Karratha einen kostenlosen Platz am Meer, perfekt für eine ruhige Nacht. Das Rauschen der Wellen, der Sonnenuntergang über der Küste und der Blick in den klaren Sternenhimmel machen den langen Tag schnell vergessen – ein stiller, friedlicher Abschluss nach vielen Stunden auf der Straße.
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  • Broome

    2025年10月21日, オーストラリア ⋅ ☀️ 30 °C

    Unser erster Tag in Broome startete etwas ruhiger – das Auto war zum Regular Service in der Werkstatt, also nutzten wir die Zeit, um die kleine Innenstadt zu erkunden. Viel gibt es hier zwar nicht, aber die entspannte Atmosphäre, die tropische Hitze und das bunte Treiben zwischen Cafés, kleinen Läden und Palmen hatten ihren eigenen Charme. Zwischendurch erledigten wir noch ein paar praktische Dinge – ein Stopp bei unserem Lieblingsladen Bunnings durfte natürlich nicht fehlen, ebenso wie ein paar kleinere Einkäufe in anderen Geschäften.

    Am nächsten Tag stand dann alles im Zeichen von Strand, Sonne und Meer. Wir nutzten den Tag voll aus, um die traumhaften, farbenprächtigen Strände rund um Broome zu erkunden. Besonders beeindruckend war der Simpson Beach mit seinem weiten, fast menschenleeren Sandstrand. Die Farben wirken vor allem aus der Luft (mit der Drohne gesehen) total surreal. Auch Gantheaume Point mit den rotleuchtenden Felsen im Kontrast zum türkisblauen Wasser und die abgelegenen Coconut Wells, wo das Meer bei Flut in kleinen Lagunen glitzert sind absolute Traumorte.

    Ansonsten ließen wir es gemütlich angehen, genossen das heiße, tropische Wetter, kühlten uns im Pool ab und ließen einfach mal die Seele baumeln.
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  • Derby

    2025年10月19日, オーストラリア ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach unserem beeindruckenden Vormittag im Windjana Gorge geht es weiter Richtung Derby – zurück in die Zivilisation. In der Stadt selbst halten wir nur kurz an, um uns die berühmte Jetty anzuschauen, die mit ihrem enormen Tidenhub und dem Blick über das flache Wasser beeindruckt. Wir lassen kurz die Drohne steigen, um die weite Küstenlandschaft aus der Luft festzuhalten.

    Anschließend machen wir noch einen kurzen Stopp beim Boab Prison Tree, einem riesigen, jahrhundertealten Boab, der einst traurige Geschichte schrieb – er soll von Kolonialbeamten im 19. Jahrhundert als provisorisches Gefängnis für Aborigines genutzt worden sein. Heute steht der mächtige Baum als stilles Mahnmal am Straßenrand und beeindruckt allein schon durch seine Größe und Präsenz.

    Danach setzen wir die Fahrt fort nach Broome, wo wir für einige Tage bleiben wollen, um etwas zu entspannen und aufzutanken. Noch bevor wir uns auf den Campingplatz begeben, steht allerdings ein Pflichtprogramm an: Auto waschen! Der rote Kimberley-Staub hat sich in jede Ritze gesetzt, und nach den vielen Offroad-Kilometern tut es gut, das "Little Beast" wieder sauber zu sehen – fast wie neu. Kaum zu glauben, dass wir inzwischen fast 10.000 Kilometer gefahren sind.
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  • Windjana Gorge

    2025年10月19日, オーストラリア ⋅ ⛅ 28 °C

    Früh am Morgen machen wir uns auf zu kleinen Wanderungen rund um den Windjana Gorge – und werden sofort überwältigt. Schon beim ersten Licht der Sonne liegt die Savannenlandschaft still und golden vor uns, durchzogen von hunderten Wallabies und Kängurus, die zwischen den Gräsern umherhüpfen oder im Schatten ruhen. Diese friedliche Stimmung, nur begleitet vom Ruf der Vögel, ist magisch.

    Der Windjana Gorge selbst ist dann schlicht spektakulär – eine enge, hoch aufragende Schlucht aus Kalkstein, geformt aus den Überresten eines uralten Korallenriffs, das vor etwa 350 Millionen Jahren im Devonmeer lag. Die steilen, zerklüfteten Felswände spiegeln sich im ruhigen Wasser, und die Kombination aus Licht, Schatten und Reflexionen macht jeden Blickwinkel besonders.

    Besonders faszinierend sind auch die überall zu sehenden Boab Trees – mit ihren dicken, bauchigen Stämmen und den knorrigen Ästen sehen sie aus, als stünden sie auf dem Kopf. Wir sind völlig begeistert - solche Bäume haben wir zuvor noch nie in freier Natur gesehen, und seit einigen Tagen prägen sie das Landschaftsbild hier immer stärker.

    Ein fantastischer Vormittag voller Natur, Ruhe und Staunen – Windjana Gorge hat uns tief beeindruckt.
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  • Lange Fahrt durchs Nichts

    2025年10月18日, オーストラリア ⋅ ☀️ 41 °C

    Heute lag ein langer Fahrtag vor uns – vom Doon Doon Roadhouse bis zum Windjana Gorge. Die Strecke zog sich über viele Stunden durch das endlose, flache Outback, mit nur wenigen Stopps und noch weniger Abwechslung. Trotzdem hatte der Tag seine besonderen Momente: An einem Rastplatz entdeckten wir ein Paar Brolgas, elegante australische Kraniche, die in der Sonne durch das trockene Gras stolzierten und laut auf sich aufmerksam machten – ein seltener und schöner Anblick.

    Ein weiterer Halt führte uns zu einem Aussichtspunkt über eine felsige Schlucht, wo sich die Landschaft langsam zu verändern begann – mehr Felsen, mehr Struktur, ein Vorgeschmack auf die Kimberleys. Schließlich bogen wir auf die Dirt Road Richtung Windjana Gorge ab – eine 124 Kilometer lange, staubige, teils holprige Piste mit vielen losen Steinen. Unterwegs machten wir noch einen kurzen Stopp beim Tunnel Creek, einem bekannten Naturtunnel, der durch eine Kalksteinhöhle führt. Doch beim Blick in den dunklen Eingang leuchteten uns sofort mehrere reflektierende Augenpaare entgegen – Süßwasser-Krokodile, die dort im Wasser lagen. Der Entdeckergeist wich schnell einem gesunden Respekt – also ließen wir es bei einem Blick von außen.

    Nur wenige Kilometer vor dem Campingplatz dann der Schock: ein heftiges Holpern, und der Reifen war platt – offenbar über einen besonders spitzen Stein gefahren. Mit Glück schafften wir es noch langsam bis zum Campground, wo wir bei einbrechender Dunkelheit den Reifen abnahmen und mit unserem Tyre Repair Kit flickten. Es war schweißtreibend, aber erfolgreich – und zum ersten Mal waren wir wirklich dankbar, all das Werkzeug, den Kompressor und das Flickzeug dabei zu haben.

    Erschöpft, staubig und ein bisschen stolz auf uns selbst fielen wir danach ins Bett – Outback-Abenteuer pur.
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  • Kununurra und Mirima Nationalpark

    2025年10月17日, オーストラリア ⋅ ☀️ 39 °C

    Nach dem Aufenthalt im Keep River Nationalpark haben wir heute endgültig die Grenze nach Western Australia überquert – ein kleiner, aber symbolischer Moment auf unserer Reise. Unser erster Stopp war Kununurra, das Tor zur Kimberley-Region. Hier haben wir uns zunächst im Visitor Centre und der Ranger Station mit Informationen eingedeckt und gleich auch unseren WA-Nationalpark-Pass besorgt. Dabei ergab sich eine unerwartete Überraschung: Wir kamen mit den freundlichen Rangerinnen ins Gespräch, und Robin durfte tatsächlich eine Stimson Python halten – eine ungiftige australische Schlange, die erstaunlich ruhig und warm war.

    Anschließend fuhren wir zum bekannten Ivanhoe Crossing, einer flachen Flussdurchquerung über den Ord River. Dank unseres Geländewagens konnten wir die Überfahrt wagen – nicht unbedingt nötig, aber der Nervenkitzel und der Spaß waren es auf jeden Fall wert. Das Wasser rauschte über die Betonpiste, während sich im Hintergrund die tropisch-grüne Landschaft spiegelte.

    Am Nachmittag stand noch der Mirima Nationalpark auf dem Programm, oft auch „Mini-Bungle-Bungles“ genannt. Wir unternahmen dort alle kurzen Rundwanderungen und waren beeindruckt von der surrealen Felsenlandschaft: rot-orange gestreifte Sandsteinformationen, enge Schluchten und weite Ausblicke über Kununurra – alles kompakt und leicht zugänglich, aber unglaublich eindrucksvoll. Zudem stießen wir inmitten der Felsen auf ein "Big Red" - eines der muskelbepackten, großen Kängurus, die im Outback zu finden sind.

    Zum Abschluss des Tages ging es weiter zur Unterkunft beim Doon Doon Roadhouse. Auf dem Weg beobachteten wir großflächige „planned burns“, kontrollierte Buschfeuer, die hier regelmäßig durchgeführt werden, um das Ökosystem zu pflegen und unkontrollierte Brände zu verhindern. Die glühenden Linien am Horizont und der Rauch in der Abenddämmerung gaben dem Tag einen fast mystischen Abschluss.
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  • Keep River Nationalpark

    2025年10月17日, オーストラリア ⋅ ☀️ 34 °C

    Ein ereignisreicher Tag steht heute auf dem Programm. Früh am Morgen fahren wir über die Grenze zurück ins Northern Territory – und kurz darauf in den abgelegenen Keep River Nationalpark, einem echten Geheimtipp an der Grenze zu Western Australia. Schon die Anfahrt ist ein kleines Abenteuer: Der 4WD-Track ist staubig, eng, holprig und in Teilen matschig, wodurch unser Auto wortwörtlich einen neuen rotbraunen Outback-Anstrich aus Staub und Erde bekommt.

    Unsere erste Wanderung ist der Jarnem Walk, eine abwechslungsreiche Strecke durch beeindruckende Felslandschaften, Schluchten und weite Savannen. Die Felsen schimmern in warmen Rottönen, und immer wieder öffnen sich grandiose Ausblicke über das umliegende Land. Besonders faszinierend: Vegetation und Gesteinsformationen wechseln sich ständig ab – von offenem Buschland bis zu steilen Felswänden aus uraltem Sandstein, der vor Millionen Jahren durch Ablagerungen in einem flachen Binnenmeer entstanden ist.

    Danach steht der Goorrandalng Walk auf dem Plan – eigentlich ohne große Erwartungen, aber er entpuppt sich als echtes Highlight. Zwischen bizarren Felsformationen, verwitterten Türmen und schmalen Durchgängen wandeln wir durch eine Landschaft, die an eine Miniaturversion der Bungle Bungles erinnert. Die Gegend ist zudem kulturell bedeutend für die Aborigines, deren Spuren und Geschichten hier überall präsent sind.
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  • Lake Argyle

    2025年10月16日, オーストラリア ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach den vielen erlebnisreichen Tagen zuvor haben wir es am Lake Argyle etwas ruhiger angehen lassen – genau der richtige Ort, um durchzuatmen. Der riesige Stausee, einer der größten Australiens, liegt eingebettet zwischen roten Felsen und wirkt fast endlos.

    In der Nacht sorgten Gewitter, Sturm und Starkregen für reichlich Abwechslung – das Prasseln auf dem Dach unseres Rooftop-Tents ließ uns kaum schlafen, und der Wind rüttelte ordentlich am Auto. Trotzdem hatte das Ganze etwas Abenteuerliches, und am Morgen war die Luft klar und frisch.

    Tagsüber haben wir dann bei heißen Temperaturen im Infinity Pool des Campingplatzes entspannt und den spektakulären Blick über den See genossen – türkisfarbenes Wasser, rote Felsen und endloser Himmel.

    Zum Abschluss unternahmen wir eine kleine Wanderung zum Aussichtspunkt „The Bluff“, von dem aus man einen fantastischen Rundblick über den Lake Argyle hat. In der Ferne glitzerten die Wasserflächen zwischen den Hügeln, und man konnte kaum glauben, dass all das einst trockenes Outback war.
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  • Gregory Nationalpark

    2025年10月15日, オーストラリア ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute haben wir einen kleinen Teil des Gregory Nationalpark (offiziell Judbarra National Park) erkundet – eine beeindruckende, wilde Region im Nordwesten des NT. Rote Felswände, weitläufige Savannen und Eukalyptuswälder prägen das Bild. Der Park ist nach Augustus Gregory, einem frühen australischen Entdecker, benannt und bekannt für seine abwechslungsreiche Geologie und reiche Kulturgeschichte der Ngaliwurru- und Nungali-Aborigines, die hier seit Jahrtausenden leben.

    Wir sind zuerst den Escarpment Track gewandert, der über Felsplatten und durch trockene Buschlandschaft hinauf auf ein Plateau führt. Von oben bot sich ein großartiger Blick über das Victoria River Valley, mit seinen markanten Sandsteinformationen und den tief eingeschnittenen Schluchten. Entlang des Weges informieren Tafeln über die geologische Entstehung der Region: Die steilen Felsen bestehen aus Devonianischem Sandstein, rund 350 Millionen Jahre alt, der sich in einem urzeitlichen Meeresgebiet ablagerte. Durch Jahrmillionen von Erosion entstanden die heutigen Klippen und Terrassen.

    Anschließend sind wir den Joey Creek Walk gegangen. Unterwegs stießen wir auf einige Felsüberhänge mit Aborigine-Felsmalereien, die Einblicke in die kulturelle Bedeutung der Gegend geben. Diese Malereien erzählen Geschichten von der Traumzeit und zeigen, dass der Ort schon lange spirituell wichtig ist.

    Insgesamt war der Tag im Gregory Nationalpark ein echtes Highlight: einsam, wild und mit einer unglaublichen Weite. Die Mischung aus spektakulären Felslandschaften, Kulturgeschichte und völliger Ruhe machte diese Wanderungen zu einem besonderen Erlebnis.
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  • Litchfield Nationalpark - Tag 2

    2025年10月14日, オーストラリア ⋅ ☁️ 30 °C

    Tag 2 im Litchfield Nationalpark war ein richtiges Tier- und Naturspektakel - und ein langer Fahrtag hinterher.

    Wir sind früh von den Wangi Falls losgefahren, wo wir übernachtet hatten - morgens entdeckte Mandana direkt neben dem Auto Eulen im Baum. Dann ging’s zuerst zu den Tolmer Falls: dort haben wir die Drohne gestartet (extra Permit besorgt), um die Schlucht und den Wasserfall aus der Luft zu sehen - der Blick von oben auf die steilen Felswände und das tiefe Bassin ist beeindruckend.

    Kurz danach ein Abstecher zu den Buley Rockholes, wo die Kaskaden und natürlichen Becken zum Verweilen einladen. Für uns ging es aber direkt weiter zu den Florence Falls — ein weiterer herrlicher Wasserfall, eingebettet im tropischen Wald, mit klarem Pool und schattigen Picknickplätzen. Zum Abschluss im Litchfield noch die Magnetic Termite Mounds: die hohen, schmalen Termitenhügel, die meist in Nord–Süd-Richtung ausgerichtet sind, um Temperaturregulierung zu optimieren - ein ungewöhnliches, architektonisches Wunder der Natur.

    Danach haben wir Litchfield verlassen. Ein Zwischenstopp zum Mittagessen im Adelaide River Inn — dort haben wir den (für uns) obligatorischen Blick auf den großen Büffel geworfen, den man aus „Crocodile Dundee“ kennt, und uns einen Krokodilburger gegönnt — ein Erlebnis! Anschließend fuhren wir auf dem Victoria Highway weiter bis zum Victoria River Roadhouse.

    Es war ein tierischer Tag: neben den Eulen sahen wir einen Frilled-neck Lizard (Kragenechse), einen Dingo, mehrere Wallabies und einen Blue-winged Kookaburra — meist aber blitzschnell, kaum Zeit für Fotos. Insgesamt ein intensiver Tag voller Kontraste: tropische Wasserstellen, dramatische Felsformationen, kurios geformte Termitenhügel und jede Menge Wildlife.
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  • Litchfield Nationalpark - Tag 1

    2025年10月13日, オーストラリア ⋅ ☀️ 33 °C

    Unser erster Tag im Litchfield Nationalpark war voller Abwechslung – Wasserfälle, dichte Vegetation, rote Felsen und die typische tropische Hitze des Top End. Schon auf der Anfahrt wurde klar, dass sich die Landschaft vom Kakadu unterscheidet: dichter, grüner und kompakter, mit vielen versteckten Wasserstellen.

    Erster Stopp war die Bamboo Creek Tin Mine, eine historische Stätte aus den 1940er-Jahren. Hier wurde früher Zinn abgebaut, bis der Abbau durch die Abgelegenheit und den Krieg unrentabel wurde. Die alten Ruinen, rostigen Maschinen und Schienenreste erzählen heute von der kurzen, aber intensiven Bergbauphase in dieser Region.

    Danach ging es weiter zu den Cascades Falls, wo wir eine Rundwanderung unternommen haben. Der Weg führte durch offenen Wald und entlang kleiner Wasserläufe, bis wir schließlich die oberen Kaskaden erreichten. Von dort hatte man einen großartigen Blick in die Ferne über das umliegende Plateau. Das Wasser glitzerte in der Sonne, und an einer schattigen Stelle entdeckten wir sogar einen Goanna, der gemütlich am Ufer entlangstreifte. Der Rückweg führte durch schattige Abschnitte mit kleinen Pools und Felsen, die sich wunderbar zum Verweilen eigneten.

    Zum Abschluss besuchten wir die bekannten Wangi Falls, eines der Wahrzeichen des Litchfield Nationalparks. Der kurze Rundweg führte zunächst durch tropischen Monsunwald, vorbei an dichten Lianen und riesigen Farnen, bevor man über eine Anhöhe wieder zum Wasserfall zurückkam. Unterwegs begegneten uns zahlreiche große Orb-Spinnen, die ihre Netze quer über den Weg gespannt hatten – beeindruckend, aber nichts für Mandana! Die Wangi Falls selbst waren beeindruckend breit, das Wasser rauschte in zwei kräftigen Strömen in den darunterliegenden Pool.

    Insgesamt war es ein wunderschöner erster Tag im Litchfield – voller Kontraste zwischen Geschichte, Natur und tropischer Lebendigkeit. Jeder Stopp hatte seinen eigenen Charakter, und überall spürte man, wie vielfältig dieser Nationalpark ist.
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  • Darwin

    2025年10月12日, オーストラリア ⋅ 🌩️ 32 °C

    Heute haben wir den Tag in Darwin verbracht. Nach all den beeindruckenden Naturerlebnissen der letzten Wochen war der Kontrast zur Stadt deutlich zu spüren – Darwin wirkt auf uns eher unspektakulär und ein bisschen langweilig, obwohl es ein paar schöne Ecken zu entdecken gibt.

    Am Vormittag waren wir am Casuarina Beach, wo wir einen kurzen Spaziergang gemacht haben. Das Meer sah verlockend aus, aber Schwimmen ist hier wegen der Würfelquallen und Krokodile leider keine gute Idee. Danach ging es weiter nach Nightcliff, wo wir den Samstagsmarkt besucht haben – mit Live-Musik, kleinen Essensständen und der typischen, entspannten Atmosphäre der tropischen Küste.

    Anschließend fuhren wir weiter zum East Point Reserve, einem weitläufigen Natur- und Freizeitgebiet. Dort besuchten wir auch das Cyclone Tracy Memorial, das an den verheerenden Wirbelsturm von Weihnachten 1974 erinnert. Damals zerstörte der Zyklon fast die gesamte Stadt (über 90%) – über 60 Menschen starben, Zehntausende verloren ihr Zuhause. Heute steht Darwin wieder modern und tropenfest gebaut da, aber das Gedenken an diese Katastrophe ist hier noch sehr präsent.

    Zum Abschluss schlenderten wir durch den Botanischen Garten, eine grüne Oase mitten in der Stadt. Hier wachsen tropische Pflanzen, Palmen, Orchideen und riesige Banyan-Bäume – ein angenehmer Ort, um etwas Schatten zu finden und der feuchten Hitze zu entkommen.

    Trotz dieser schönen Eindrücke muss man sagen: Darwin selbst hat uns nicht besonders begeistert. Nach den spektakulären Landschaften im Kakadu und den stillen Orten des Outbacks wirkt die Stadt eher austauschbar.
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  • Ubirr und Cahills Crossing

    2025年10月10日, オーストラリア ⋅ ☁️ 35 °C

    Am Nachmittag steht unser letzter Stopp im Kakadu Nationalpark an – und er hätte eindrucksvoller kaum sein können. Zuerst machen wir Halt am berühmten Cahills Crossing, wo der East Alligator River die Grenze zum Arnhem Land markiert. Dort sammeln sich Dutzende große Salzwasserkrokodile, die geduldig im trüben Wasser treiben und auf den richtigen Moment zum „Fischen“ warten. Bei einsetzender Flut treiben Fische mit der Strömung über die flache Furt – und die Krokodile schlagen blitzschnell zu. Es ist faszinierend (und etwas unheimlich) zu beobachten, wie präzise und kraftvoll sie jagen. Wir zählten um die 30 Tiere!

    Ein wenig weiter erkunden wir bei einer Rundwanderung den Ubirr Rock. Entlang des Weges befinden sich einige der bekanntesten Felsmalereien im Kakadu Nationalpark, die teilweise über 2.000 Jahre alt sind. Die Abbildungen zeigen Menschen, Tiere wie Barramundi-Fische und Kängurus, aber auch Geisterwesen aus der Traumzeit. Besonders spannend sind die sogenannten „Contact Paintings“, die Begegnungen mit europäischen Siedlern darstellen – ein seltenes Zeugnis dieser Zeit aus indigener Perspektive.

    Der Aufstieg auf das Felsplateau von Ubirr war dann der perfekte Abschluss: Oben bietet sich ein atemberaubender Blick über die endlosen Feuchtgebiete des Nadab Floodplains, die im Sonnenlicht schimmern. So endete unser Besuch im Kakadu.
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  • Nourlangie Rock

    2025年10月10日, オーストラリア ⋅ ☁️ 33 °C

    Nach der Cruise sind wir weiter zum Nourlangie Rock (Burrungkuy) gefahren und haben dort den Rundweg erkundet. In der morgendlichen Wärme führte der Weg vorbei an beeindruckenden Felsformationen, Eukalyptusbäumen und Ausblicken auf die weite, grüne Ebene des Kakadu Nationalparks.

    Besonders faszinierend waren die Felsmalereien der Aborigines, die teils mehrere Tausend Jahre alt sind. In geschützten Felsüberhängen sieht man Darstellungen von Tieren, Jagdszenen und spirituellen Figuren wie dem Blitzwesen Namarrgon. Die Malereien erzählen Geschichten aus der Traumzeit, der spirituellen Schöpfungslehre der Aborigines, und wurden über Generationen weitergegeben – als Lehrbuch, Geschichtensammlung und kulturelles Gedächtnis zugleich.

    Neben der kulturellen Bedeutung beeindruckte auch die Natur rund um Nourlangie: rötliche Felsen, leuchtend grüne Bäume und das Summen der Insekten bildeten einen starken Kontrast zu den stillen, schattigen Felswänden. Ein eindrucksvoller Ort, an dem man spürt, wie eng Kultur, Geschichte und Landschaft hier miteinander verbunden sind.
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  • Yellow Water Cruise

    2025年10月10日, オーストラリア ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute früh ging es bereits um 6:45 Uhr zur Yellow Water Cruise im Kakadu Nationalpark – ein absolutes Highlight. Während die Sonne langsam über den Nebelschwaden des Wassers aufstieg, glitt das Boot lautlos durch das weite Sumpfgebiet. Die Luft war noch angenehm kühl, und das Licht tauchte alles in goldene Farben – ein magischer Start in den Tag.

    Schon nach wenigen Minuten sahen wir die ersten Salzwasserkrokodile, die still am Ufer lagen oder knapp unter der Wasseroberfläche lauerten. Unser Guide erklärte, dass es hier sowohl Süß- als auch Salzwasserkrokodile gibt, letztere jedoch die dominanten und gefährlicheren sind. Beeindruckend, wie regungslos sie wirken – und doch blitzschnell zuschnappen können.

    Neben den Krokodilen war die Vogelwelt unglaublich vielfältig: Kormorane, Reiher, Ibis, mehrere Arten von Kingfishern, darunter der leuchtend blaue Azure Kingfisher, sowie majestätische Seeadler, die über den Wasserflächen kreisten. Überall hörte man Vogelrufe, das Rascheln im Schilf und das leise Platschen der Fische – ein ständiges, lebendiges Hintergrundkonzert.

    Auch die Vegetation war beeindruckend: dichte Schilfgürtel, weitläufige Flächen voller Seerosen und Lotusblüten, die sich im Morgenlicht öffneten. Ihre Blätter bildeten grüne Teppiche auf dem Wasser, zwischen denen sich Krokodile und Wasservögel nahezu lautlos bewegten.

    Nach zwei Stunden kehrten wir zurück, tief beeindruckt von dieser friedlichen, aber kraftvollen Landschaft. Die Yellow Water Cruise hat uns das Kakadu-Feuchtgebiet von seiner schönsten Seite gezeigt – wild, lebendig und voller Leben in jeder Richtung, in die man blickt.
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  • Maguk Wasserfall

    2025年10月9日, オーストラリア ⋅ ☁️ 35 °C

    Nach dem Besuch der Edith Falls fahren wir weiter in den Kakadu Nationalpark und machen dort eine kleine Wanderung zum Maguk Wasserfall (Barramundi Gorge). Der Weg führt durch tropische Vegetation und entlang eines Bachbetts, bevor sich am Ende ein wunderschöner, klarer Pool unter den hohen Felsen öffnete – eine echte Oase in der Hitze.

    Hier sind wir endlich ins Wasser gegangen und haben bei Temperaturen um die 40 Grad die Abkühlung richtig genossen – das erste Mal Schwimmen im Northern Territory, wo überall vor Krokodilen gewarnt wird. Ein bisschen mulmig ist uns schon gewesen, auch wenn der Bereich als sicher gilt und regelmäßig kontrolliert wird. Das kühle Nass ist bei der Hitze aber einfach zu verlockend. Umgeben von roten Felsen, grünem Dschungel und Vogelrufen war der Ort einfach perfekt!
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  • Edith Falls

    2025年10月9日, オーストラリア ⋅ ☁️ 31 °C

    Heute Vormittag waren wir bei den Edith Falls (Leliyn) im Nitmiluk Nationalpark – ein wunderschöner Ort, besonders am frühen Morgen, bevor die Hitze richtig einsetzt. Wir haben eine kleine Rundwanderung gemacht, die uns zu mehreren Aussichtspunkten und natürlichen Felsbecken geführt hat. Der Weg bot tolle Blicke auf die Wasserfälle und den darunterliegenden Pool, in dem einige schon früh schwimmen gingen. Das Wasser glitzerte in der Sonne, umgeben von roten Felsen und Eukalyptusbäumen.

    Die Edith Falls werden vom Edith River gespeist, der sich hier über mehrere Stufen durch den alten Sandstein des Arnhem-Plateaus arbeitet. Auch dieser Ort hat für die Jawoyn-Aborigines kulturelle Bedeutung und steht unter Schutz. Wir waren froh, so früh dort zu sein – später am Tag hätte die Hitze den Weg wohl deutlich anstrengender gemacht.
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  • Katherine - Nitmiluk Nationalpark

    2025年10月8日, オーストラリア ⋅ ☁️ 37 °C

    Unser Aufenthalt in Katherine war heiß – sehr heiß. Mit Temperaturen um die 39 Grad haben wir die meiste Zeit versucht, der Hitze irgendwie zu entkommen: viel im Schatten, ein paar Runden im Pool, und ansonsten möglichst wenig Bewegung.

    Am Vormittag waren wir bei den Katherine Hot Springs, haben aber aufs Schwimmen verzichtet – das Wasser war diesmal ziemlich trüb und sah nicht besonders einladend aus. Stattdessen sind wir ein Stück entlang des Flusses spaziert und haben uns alles angeschaut.

    Am nächsten Morgen ging es in den Nitmiluk Nationalpark, wo wir eine kleinere Rundwanderung unternommen haben. Die Wege führten durch trockene Buschlandschaft zu mehreren Aussichtspunkten über den Gorge, von denen man einen großartigen Blick auf die steilen Sandsteinwände und den Katherine River hatte. Der Katherine Gorge ist geologisch über Millionen von Jahren entstanden, als der Fluss sich tief in die Sandsteinplatte eingeschnitten hat. Für die Jawoyn-Aborigines ist das Gebiet von großer spiritueller Bedeutung – sie nennen es Nitmiluk, was „Ort der Zikaden“ bedeutet, und viele Felsen und Formationen sind mit Traumzeitgeschichten verbunden.

    Am Nachmittag blieb uns bei dieser Hitze nur eines: im Pool planschen, schwitzen und möglichst ruhig bleiben. Katherine selbst hat nicht allzu viel zu bieten, aber die Nähe zum Nationalpark und die beeindruckende Landschaft machen den Aufenthalt trotzdem lohnenswert.
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  • Mataranka

    2025年10月7日, オーストラリア ⋅ ☁️ 30 °C

    Unser Aufenthalt in Mataranka war angenehm ruhig – genau das, was wir nach den langen Fahrtagen gebraucht haben. Der Ort selbst ist klein und unspektakulär, aber die Umgebung hat einiges zu bieten.

    Besonders schön waren die Bitter Springs, wo wir durch das glasklare, türkisfarbene Wasser treiben konnten. Das Wasser ist rund 32 °C warm und stammt aus unterirdischen Quellen, die vom Regenwasser der Wet Season gespeist werden. Bevor es wieder an die Oberfläche gelangt, wird es tief im Gestein natürlich erwärmt und gefiltert – daher die gleichbleibend warme Temperatur und die unglaubliche Klarheit.

    Auch der Elsey National Park nebenan war einen Besuch wert. Dort gibt es weitere Thermalquellen und schattige Spazierwege entlang des Flusses. Besonders beeindruckend waren die vielen Flying Foxes (Riesenflughunde), die in großen Kolonien in den Bäumen über den heißen Quellen leben. Sie mögen das feuchtwarme Klima und finden hier reichlich Nahrung in Form von Blüten und Früchten. Tagsüber hängen sie kopfüber in den Ästen und sorgen mit ihrem lauten Geschrei für eine ganz eigene Atmosphäre – vor allem in den frühen Abendstunden, wenn sie in Schwärmen zum Fressen aufbrechen.

    Wir haben auf dem Campingplatz etwas Zeit verbracht, entspannt und einfach mal nichts getan. Nach den vielen Kilometern durchs Outback war Mataranka genau der richtige Ort, um kurz durchzuatmen und neue Energie zu tanken.

    Auffällig war auch, wie sich die Natur hier verändert hat: Nach den trockenen, roten Landschaften weiter südlich wurde alles deutlich grüner und tropischer. Palmen, dichte Eukalyptuswälder und hohe Gräser prägen nun das Bild. Das viele Wasser, die feuchte Luft und das Summen der Insekten lassen schon erahnen, dass man sich dem tropischen Norden Australiens nähert – ein ganz neuer Eindruck nach den endlosen Wüsten- und Steppenlandschaften zuvor.
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  • Geradewegs nach Norden

    2025年10月5日, オーストラリア ⋅ ☀️ 38 °C

    Nach den Devils Marbles wirds mau. Hunderte Kilometer geradeaus und nicht wirklich was zu sehen entlang der Strecke. Einöde! Ab und an ein Roadhouse für einen kurzen Stopp und weiter gehts. Die Highlights entlang der Strecke sind gezielt gesetzte Flächenbrände und unendlich viele Termitenhügel in Menschengröße. Der Spaß dabei: einige dieser Hügel sind mit Kleidung "angezogen" und sehen aus wie Menschen am Straßenrand.

    Zur Mittagszeit haben wir in Daly Waters Halt gemacht und natürlich den berühmten Daly Waters Pub besucht – ein echter Klassiker im australischen Outback. Schon beim Eintreten merkt man, dass dieser Ort Geschichte hat: Die Wände sind über und über bedeckt mit Nummernschildern, Banknoten, Hüten, BHs und allen möglichen Andenken von Reisenden aus aller Welt.

    Der Pub stammt aus den 1930er-Jahren und war ursprünglich ein wichtiger Treffpunkt für Flieger und Reisende entlang der ersten Flugroute zwischen Adelaide und Darwin. Heute ist er eine Mischung aus urigem Museum, Kultkneipe und Campingplatz – ein Stück authentisches Australien.

    Mit einem Büffelburger und einem Rindfleischburger haben wir uns den Magen gestopft und dabei die typische, entspannte Outback-Stimmung genossen. Es ist einer dieser Orte, an denen man sofort mit anderen Reisenden ins Gespräch kommt und einfach das Gefühl hat, mitten im echten Australien zu sein.

    Vom Pub sind es nur noch etwa 150 Kilometer bis nach Mataranka, weshalb wir uns kurzum entschieden haben, den Fahrtag noch ein bisschen länger zu machen.
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  • Devils Marbles

    2025年10月4日, オーストラリア ⋅ ☀️ 33 °C

    Aus den West MacDonnell Ranges geht es weiter nach Alice Springs. Warum wir hier keinen längeren Aufenthalt planen, kann jeder selbst aus den Medien entnehmen. Wir stocken unsere Vorräte auf und machen noch ein paar andere Besorgungen und dann geht's geradewegs nach Norden - nächster Halt Devils Marbles (Karlu Karlu).

    Ein faszinierender Ort voller riesiger, rund geschliffener Granitfelsen, die scheinbar zufällig in der Landschaft verstreut liegen. Bei Sonnenuntergang und -aufgang leuchten sie in intensiven Rot- und Orangetönen – ein wunderschönes Schauspiel.

    Geologisch sind die Felsen über 1,7 Milliarden Jahre alt. Sie entstanden, als sich Granit unter der Erdoberfläche bildete und später durch Erosion freigelegt wurde. Risse im Gestein wurden über Millionen Jahre hinweg durch Verwitterung erweitert, bis die heute sichtbaren, runden Blöcke entstanden.

    Wir haben ein paar kleinere Spaziergänge zwischen den Felsen gemacht und dabei immer wieder neue Formen entdeckt – manche wirken, als würden sie jeden Moment umkippen. Bei zunehmender Hitze im Norden Australiens sind aktuell keine größeren Wanderungen mehr denkbar. Zum Glück weht am Abend und in der Nacht noch eine ganz angenehme Brise.
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  • West MacDonnell Ranges

    2025年10月3日, オーストラリア ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir erkunden die West MacDonnell Ranges weiter. Am Morgen machen wir eine grandiose kleinere Wanderung. Der "Pound Walk" schlängelt sich abwechslungsreich durch die Berglandschaft und eröffnet immer neue Ausblicke. Das Ende des Weges führt durch den beeindruckenden Omiston Gorge, dessen Wasserloch von Vielen zum Abkühlen genutzt wird. Wir schauen uns das Ganze vom höher gelegenen Ghost Gum Lookout an.

    Danach brechen wir auf und fahren vorbei an den Ochre Pits. Die bunten Gesteinsschichten werden/wurden von den Aborigine zur Herstellung von Farben genutzt.

    Der kurze Reisetag endet schließlich am Ellery Creek Big Hole. Dieses mit Abstand größte und schönste Wasserloch sorgt für ein idyllisches Landschaftsbild. Genau der richtige Ort, um unser Lager aufzuschlagen und den Rest des Tages zu genießen.
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