Turkey
Bolu

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10 travelers at this place
  • Day55

    Barbier-Erlebnisse & türkische Shisha

    September 19, 2019 in Turkey ⋅ 🌙 14 °C

    320 Kilometer, 8,5 Stunden unterwegs

    Da meine Haare schon wieder unordentlich sind, besuchen wir einen Barbier in Bolu. Bevor ich mein Anliegen mit unseren Mitteln vortragen kann, spricht uns ein Kunde an, der gerade frisiert wird. Er kann super Englisch, weshalb er dem Barbier gleich erklärt wie ich Bart und Haare geschnitten haben möchte. Die Ohrhaare werden mit dem Feuerzeug abgebrannt und es wird gleich der ganze Kopf gewaschen. Mit Trinkgeld kostet der Spaß nicht mal 5 € und noch dazu bin ich sehr zufrieden. Zwischendurch werden wir vom Barbier gefragt, was wir von Erdogan halten, denn der Friseur und Ayhan (der Kunde) meinen beide, dass Erdogan verrückt sei, aber sie Merkel gut finden. Außerdem denken sie, dass nur die “schlechten” Türken nach Deutschland ziehen und die gebildeten Türken hier bleiben. Es ist interessant zu hören, was Einheimische so denken.

    Bevor wir wieder gehen, bekommen wir eine Einladung von Ayhan, der gerade für uns übersetzt hat. Er ist 28 Jahre alt, Englischlehrer und hat bereits ein Jahr in der USA gelebt. Momentan besucht er seine Eltern und wir sollen unbedingt bei ihm übernachten. Nach kurzem Zögern, weil wir eigentlich weiter wollen, entscheiden wir uns dafür. Ein Anruf genügt und die Mutter fängt sogleich an Abendbrot zu machen. Es gibt Hühnchen mit Reis, Joghurt, Himbeeren, Melone und noch einiges mehr.

    Nachdem wir völlig vollgestopft sind, gehen wir gemeinsam mit Ayhan in die Stadt, um noch einen Tee zu trinken. Bei türkischen Desserts und einem Gespräch erfährt er, dass wir in der Türkei noch keine Wasserpfeife geraucht haben. Also müssen wir gleich los. Da es hier nicht so touristisch ist, schließen bald alle Lokale. In einem Lokal hat er Glück und wir bekommen noch eine Extrawurst vor der Schließung. Der Shishatabak ist eine Empfehlung des Hauses, dazu bekommen wir einen türkischen Kaffee und weil wir Touristen sind einen Teller Obst. Den Teller bekommt sonst wohl keiner. Als Attraktion des Hauses werden wir nun die ganze Zeit von der Belegschaft beobachtet, ob uns alles schmeckt. Ayhan klärt uns auf, dass wir besonders durch unsere hellen Haare und Augen immer auffallen werden, egal was wir anziehen. Beim Shisha rauchen sind wir nicht so geübt. So atmen die Einheimischen ein, als würden sie gleich 10 Minuten tauchen gehen. Uns tut das nicht ganz so gut, aber wir geben unser Bestes.

    Wir sprechen nun wieder über die üblichen Themen wie Heirat, Religion und das Leben in Deutschland und der Türkei. Ayhan selbst ist kein Moslem und er erzählt uns, dass die meisten Türken nicht so streng gläubig sind. Er ist auch immer auf der Suche nach ausländischen Frauen, weil ihm die Türkischen zu oberflächlich sind.

    Nach dem interessanten und aufschlussreichen Tag fallen wir zuhause auf die Schlafcouch, die von der Mutti extra für uns vorbereitet wurde.
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  • Day179

    Bolu

    November 1, 2018 in Turkey ⋅ 🌙 12 °C

    .Landschaftlich hat der Norden der Türkei auch seine Reize, aber wir wollen lieber noch ein paar Tage Griechenland genießen.

    Die Straßen sind hier gut ausgebaut und so lief es sehr gut, 786 km waren es am Ende. Noch 250 bis Istanbul.

    Einen Übernachtungsplatz haben wir neben einem Kinderspielepark bekommen. In dem Park sind Märchen dargestellt, z.B. Hänsel und Gretel, Aschenputtel und sogar die Bremer Stadtmusikanten.
    Und das mitten in der Türkei.
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    Bärbel xxx

    hallo ihr beiden, dann wünsche ich euch mal märchenhaft guten Schlaf nach der Strecke heute :-()

    11/1/18Reply
     
  • Day179

    Das Ende der Seabrigde Tour

    November 1, 2018 in Turkey ⋅ 🌙 11 °C

    Nun waren wir 170 Tage mit der Gruppe unterwegs, und hier endet die gebuchte Reise.

    Zeit für ein Resümee:

    Jobo: Die Reise war absolut der Wahnsinn! So viele einmalige Erlebnisse und Begegnungen. Dabei durch die unterschiedlichsten Länder gefahren. Unbeschreibliche Natur gesehen. Und, und, und, .....

    Aber wir haben auch so manche Kehrseite gesehen: Menschen die unterdrückt und erniedrigt werden, Völker die verfolgt und misshandelt werden. Natur die zerstört und zugemühlt wird. Wassermangel und Verschwendung. Und, und, und ...

    Alles hat mindestens 2 Seiten, in einer Gruppe gibt es immer einen Idi..., schlimm wenn es mehrere sind.
    Aber es sind auch wundervolle Menschen dabei und wir sind dankbar, Sie kennengelernt zu haben.

    Wir können nur erahnen, wie viel Arbeit es ist, so eine Reise vorzubereiten und durchzuführen, dafür ein ganz großes Dankeschön an unsere Reiseleiter und Guides von Abenteuer Osten und SeaBridge.

    Ein Leben auf 12 qm ist für uns die große Freiheit, heute hier morgen dort.... und immer zu Hause.

    Es waren viel zu viele Eindrücke und Informationen in zu kurzer Zeit, ja die fünfeinhalb Monate waren viel zu kurz. Auf der nächsten großen Reise nehmen wir auf jeden Fall mehr Zeit mit.

    Ann: Ja, auch ich ziehe Mal Resümee....unser Abenteuer Seidenstraße ist nun offiziell zu Ende und wir sind nun auf dem Heimweg.

    Wer längere Zeit unterwegs ist lernt so einiges.....über sich und andere. Ich hatte nie gedacht daß diese Reise für mich, etwa in der Mitte, so schwer werden würde. Es gibt Menschen die sind wirklich unverschämt und gemein. Es hat gedauert dies zu verstehen und sich dagegen zu wehren. Gut das sie dann die Gruppe verlassen haben.
    Danach wurde es ruhiger und ausgeglichener, für alle.

    Eine Abenteuer Reise war es zum Teil.... mittlerweile ist diese Reise sehr gut ausgearbeitet. Wir brauchten keine Strassenkarten, hatten an vielen Stellplätzen Wasser und Strom und oft sogar ein Duschzimmer. Wäsche waschen? Kein Problem, alles in einen Sack stecken der Reiseleitung vor die Füsse stellen und einen Tag später alles wieder in die Schränke räumen. Ganz ehrlich....das ist Luxus wie ich ihn Zuhause nicht habe. Es gab natürlich auch das waschen auf der Hand an den unmöglichsten Stellen.

    Mit dem Essen hat es bei uns einerseits besser geklappt als gedacht ....wir sind nicht verhungert und haben sogar zugenommen.🤔 Andererseits mussten wir vegetarisch essen, und selbst das war mehr als schwierig. Vegan geht auf Reisen, wenn man essen geht, überhaupt nicht.

    Auch haben wir gemerkt, das es schwer ist wenn man behindert ist. Aussagen wie ....ne, das geht schon, sind nur ein paar Stufen. Oder, du kannst den Rolli ruhig mitnehmen, letztes Jahr hatten wir einen Rollstuhl Fahrer mit, das ging auch....und meistens kam es schlimmer und ich war abends fix und fertig ....auch haben Busse oft einen hohen Einstieg und Reiseleiter gehen 20 Schritte, bleiben dann stehen und erzählen eine halbe Stunde und ich stehe und stehe und stehe....seufz. Alles Erfahrung, die man so macht ....

    Das mein Vater gestorben ist tat auch richtig heftig weh....tut es noch immer. Soweit weg zu sein und nichts machen können war einfach grosser, grosser Mist. Ich könnte mich nur mit Hilfe von Bildern verabschieden. Das ist nicht einfach!!!! Auch wenn ich vorher wusste, das er wahrscheinlich sterben wird....alle Theorie ist grau.. und wenn der Ernstfall dann eintrifft steht man völlig aufgelöst und hilflos da.
    Wie gut das Gabriel Zuhause war und alles gemanagt hat....danke dir dafür nochmal von ganzen Herzen.

    Danach war die Reise eine andere....alles was wir erlebten war immer noch wahnsinnig, aber irgendwie mit angezogener Handbremse.

    ABER: als Fazit muss ich sagen, es war eine super geile Zeit und ich möchte keinen Tag Missen.
    Danke euch allen die ihr uns begleitet habt ... So hatten wir immer das Gefühl nur eine Handbreit von euch entfernt zu sein....das tut gut.

    Bitte fragt mich nie was das tollste war ....ich wüsste darauf keine Antwort.
    Ich sagt tschüss und bis bald 😘
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    Bernhard Boddenberg

    Ok dann muss ich anders Fragen. ;-) was war das eindrucksvollste? Und welches Land hat euch am besten überrascht? Wir freuen uns auf euch!

    11/1/18Reply
    Gabriel Boddenberg

    schön, dass alles gut geklappt hat, ihr halbwegs gesund, aber vorallem munter nach Hause kommt. Danke, dass ihr so viele Eindrücke mit uns geteilt habt, auch wenn man oft vor Neid abschalten wollte. Bein Anblick der Karte denke ich jedes mal: Wahnsinn! Gute Heimfahrt, bis bald.

    11/1/18Reply
    Jürgen Dr. Ries

    Glückwunsch für die erfolgreiche Reise!

    11/2/18Reply
    3 more comments
     
  • Day40

    Istanbul Reprised and onto Bolu

    February 17, 2019 in Turkey ⋅ ☀️ -1 °C

    Went on an orientation walk this morning with my tour group. We passed many sites I've already been but I still learned new things like short cuts and wandered on new streets. We also visited Suleymaniye Mosque which was on my list to visit when we were to return in 2 weeks. Like those who've been there and the Blue Mosque, I did like this one much better and found it prettier with the tiles outside and the low light fixture inside. We also got a gorgeous view of the other side of the Golden Horn from the gardens.

    Lunch was a quick affair, and we got to try a delicious cag kebab. Normally a dish from Eastern Turkey, the owner had moved to Istanbul where we got to stop by. In this style, thin slices of lamb are skewered and cooked. You then wrap some pita around the meat (still on the skewer) to slide it off. Add some salad if you wish and eat it, all wrapped inside the bread.

    Back at the hotel, we got into our van and started our drive towards Bolu for our night stop en route to Cappadocia. Driving through Istanbul was very cool as we went further north in the city to cross the Bosphorus Bridge. At once I knew I needed to revisit this magical city one day and explore what this part of the city had to offer now that we'd explored the neighborhoods by the Golden Horn.

    As we left urban Istanbul aside, the landscape changed as we climbed in altitude. Mountains, and even snow lined our route to the city of Bolu. There's not much there, but we got to try a style of gozleme native to the region for dinner. You can opt to get it with yogurt and tomato sauce on top of cut gozleme. We also stopped for some famous Bolu chocolate. Other than that, not much to do here, but it the heights of winter, I believe this place turns into a bit of a ski resort.
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You might also know this place by the following names:

Bolu, Propinsi Bolu, بولى, ܒܘܠܘ, Bolu ili, Болу, Правінцыя Балу, Província de Bolu, پارێزگای بۆڵو, Bolská provincie, Επαρχία Μπολού, Provinco Bolu, Provincia de Bolu, Bolu provints, Bolu probintzia, استان بولی, Bolu Praant, Բոլուի նահանգ, Provinsi Bolu, Provincia di Bolu, ボル県, ბოლუს პროვინცია, 볼루 주, Claudiopolis, آستوٙن بوٙلی, Bolu ils, बोलू प्रांत, Wilayah Bolu, Provinsen Bolu, صوبہ بولو, Provincia Bolu, Intara ya Bolu, Bolu Province, Bolu eanangoddi, Provinca Bolu, Mkoa wa Bolu, Вилояти Болу, Lalawigan ng Bolu, بولۇ ۋىلايىتى, Boluviän, 博卢省