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- Dag 58
- onsdag 23 augusti 2023 20:38
- 🌙 27 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandÁkra Akrotiráki37°7’53” N 26°51’8” E
Power-Kurzurlaub in Halle

Am 15.8. waren wir schließlich nach Mitternacht mit unserem „kleinen Gepäck“ für einen 1-wöchigen „Urlaub“ in Halle angekommen. Die Vitila hatten wir in den Stadthafen sicher an die Moorings gelegt.
Für die 4 Werktage und ein Wochenende hatten wir uns selbst einen gewaltigen Terminkalender reingewürgt: Auto Abholen, zwei Termine im Einwohnermeldeamt, Notartermin, Beerdigung meiner Mutter, Sommertheater in Leipzig in „Wagners Hof“ (es wurde eine leichte Version von Shakespeares Sommernachtstraum gegeben), mehrere Routine-Arzttermine, 3 x Abendessen mit Freunden aushäusig… Zu unserer Freude wurden wir einmal von meinem Sohn Timon und seiner Freundin Kim lecker bekocht 😃 und konnten nochmal auf unserer Terrasse einen lauen Sommerabend genießen.
Dann hatte ich noch einen kleinen Einkaufsbummel in Leipzig geplant für wichtige Dinge, z.b. Wanderstöcke und eine neue Handtasche sowie Outdoor- Sandaletten. Des Weiteren hatten wir zweimal den Elektriker da, um die Zisterne mit einer neuen Pumpe instand zu setzen. Zwischendurch kamen Kaufinteressenten fürs Haus und ein Baufachmann zum Gutachten. Am Montag trat noch die Denkmalbehörde auf den Plan, um die Möglichkeit einer energetischen Sanierung unseres Hauses zu diskutieren. Zwischendurch hieß es, die letzten „Gruschelecken“ des Hauses freizuräumen und in Kisten zu packen, sowie mehrere Putzeinsätze…. Schön war, dass hier auch Kim und Timon nochmal einsprangen und die Vileda Stangen schwangen.
Fix und fertig stiegen wir am Dienstag Nachmittag wieder in den Flieger…. Auch das war noch knapp gewesen, da die Zubringer S-Bahn wegen einer Signalstörung geschlagene 30 Minuten auf der Strecke Pause machte.
Auf dem dann ruhigen Rückflug (abgesehen von einem schlaglochartigen Absenker und Holperer mittendrin 🙈) hatte Uwe vom Fensterplatz einen Super Blick auf die Inseln des Dodekanes, die wir letztes Jahr schon besegelt hatten. Von Kos ging’s dann mit der großen Fähre rüber nach Leros zu unserem wartenden Boot. 51 kg schleppten wir (d.h. zugegeben Uwe..) jetzt an diesem Tag hinter uns her plus 18 kg Rucksäcke…. Wo das wieder alles hin soll?Läs mer
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- Dag 48
- söndag 13 augusti 2023 17:40
- ☀️ 26 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandÁkra Akrotiráki37°7’46” N 26°51’13” E
Vor Anker in Lakki

Von den beiden letzten Tagen gibt es nicht so viel zu berichten. Gestern bin ich endlich dazu gekommen, unsere beiden Rettungswesten mit einem MOB1 auszurüsten. Dieser löst bei Aktivierung der Rettungsweste aus und sendet einen Alarm auf unseren Kartenplotter mit genauer Position. Außerdem geht noch ein AIS Signal an die sich in der Umgebung befindlichen Schiffe. Es wäre sonst nicht möglich, einen über Bord Gegangenen wiederzufinden, da er bei Wellengang schon sehr schnell nicht mehr sichtbar wäre. Außerdem habe ich noch einen Toilettendeckel repariert, der schon ewig darauf gewartet hat.
Heute waren wir außerdem noch Einkaufen und haben unsere neue Herdplatte vom Artemis Bootshandel abgeholt. Hierauf freut sich Doris schon besonders.
Zum Abendessen hat Doris einen leckeren Tortellini-Käse-Schinkenauflauf mit Cocktailtomaten und Champignons sowie Lauchzwiebeln fabriziert.Läs mer
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- Dag 47
- lördag 12 augusti 2023 12:03
- ☀️ 26 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandÓrmos Álinda37°9’57” N 26°50’22” E
Wieder auf Leros

So langsam rückt unsere Reise nach Deutschland näher, also hieß es heute wieder Anker hoch und auf nach Leros. Bei gutem Rückenwind segelten wir mit der Genua in die Bucht von Alinda. Eigentlich wollten wir hier noch einmal dem tollen Fischrestaurant Mylos einen Besuch abstatten, dieses war aber jetzt in der Hauptsaison leider restlos ausgebucht, schade. Wir schafften es nur auf die Warteliste…Müssen wir ein anderes Lokal finden.
Abends gab es dann noch einmal Alarm. Die Pumpe vom Pumpensumpf ging nicht mehr aus. Also ran an die Arbeit. Die Kontakte waren korrodiert, kleines Problem, schnell gelöst.
Nun konnte es in eine Gaststätte gehen.
Nachtrag:
Wider Erwarten haben wir dann doch noch Plätze im Mylos bekommen: wir fuhren einfach hin und fragten freundlich nach, ob es nicht d o c h zwei Plätze geben würde…. Und siehe da, es klappte, und wir haben einen sehr schönen Abend bei bestem Essen und stylischem Ambiente genossen. Wer jemals nach Leros kommt, sollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen.Läs mer
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- Dag 46
- fredag 11 augusti 2023 19:58
- 🌬 27 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandNótia Áspra37°17’0” N 26°47’9” E
Weinlese auf Lipsi - Geschmackskontrolle

Da wir uns vor der diesjährigen Segelreise vorgenommen hatten, uns mit regelmäßigen Spaziergängen/Wanderungen körperlich fit zu halten, starteten wir heute gegen 10 Uhr vom Kiesstrand unserer Bucht aus über den Berg zu Fuß zum Hauptort Lipsi.
Auch zwei gut gefüllte Müllbeutel hatten wir wieder mal dabei. Diese konnten wir auf halbem Berg in einem Müllabwurf sogar mit Mülltrennung loswerden.
Auf dem Weg ließen sich erstmal zwei liebe Esel streicheln. Dann kamen wir an einem sehr gut gepflegten Weinberg vorbei, wo die Ernte in vollem Gange war.
Der Ort selbst und der kleine Yachthafen waren hübsch und gepflegt. Kleine Fischerbötchen wie aus dem Bilderbuch, und auch einige Yachten incl. einem Katamaran der Serie Leppard aus Südafrika konnten wir begutachten.
Während ich noch die schmucken Fischerboote ablichtete, war Uwe plötzlich verschwunden. Aber nicht wie vermutet weiter die Pier entlang, sondern er war schon in eine Taverne an der kleinen Promenade eingekehrt. Wir hatten Lust auf Eis, und die Sorten enttäuschten uns nicht, wie wir es von Griechenland eigentlich bisher gewohnt sind. Zusätzlich gönnte sich Uwe noch ein Stück cheesecake, wofür die Region bekannt ist. Er ist ganz anders „aufgebaut“, als der deutsche Käsekuchen, schmeckte aber total frisch und lecker. Bis wir ans Photo dachten, war er leider schon verputzt.🙈. Bilder von dieser lokalen Köstlichkeit also ein andermal.
Auf dem Rückweg lag der Weinberg verlassen in der Mittagssonne. Wir gingen etwas näher heran, um die Trauben zu begutachten… es waren alles rote Trauben. Und schmeckt das auch, was hier bald in die Presse kommen wird? Uwe musste es wissen und zupfte ein paar Früchte über den Zaun: süß und lecker, die Ernte konnte weitergehen, Gütesiegel ausgestellt. Auf einer kleinen Farm am Wegesrand erstanden wir für 2 Euro auch noch eine Tüte frische Feigen. 2 davon wanderten abends gleich mit in den Salat.
DJLäs mer
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- Dag 45
- torsdag 10 augusti 2023 20:27
- 🌬 26 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandNótia Áspra37°17’0” N 26°47’10” E
Kurztrip von Arki nach Lipsoi

Da wir nun schon drei Tage vor Arki lagen, war es Zeit weiter zu Segeln. Nicht weit, aber bisschen Tapetenwechsel, und so segelten wir um kurz nach 10:00 Uhr los. Da wir nur sieben Meilen vor uns hatten und der Wind genau von hinten kam, zogen wir nur die Genua hoch. Am Anfang blies der Wind noch mit 17 Ktn., ließ dann aber bald nach. Am Ende nahm er jedoch wieder zu, und um 12:45 Uhr waren wir schon am Ziel. In der großen Bucht Kouloura von Lipsoi lagen nur vier Boote, so dass wir uns einen schönen Ankerplatz aussuchen konnten.
Die freie Zeit verbrachte ich dann mit Spleißarbeiten. Ich brauchte noch ein paar Loops für unsere Reffleinen.
Zum Abendessen gab es leckere Pizza, selbst gemacht.
UKLäs mer
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- Dag 44
- onsdag 9 augusti 2023
- 🌬 27 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandNisída Tsoúka37°21’31” N 26°45’8” E
Lagune vor Arki

Die letzten beiden Tage lagen wir in einer Lagune vor der Inselgruppe Arki, welche für die smaragdgrünen Lagunen berühmt sind. Anfangs war sie noch ordentlich mit Motor- und Segeljachten gefüllt, aber je stärker der Wind wurde, desto mehr Boote verließen die Bucht. Heute waren wir zusammen mit einem weiteren Katamaran nur noch ganz alleine dort. Mittlerweile blies der Meltemi aber auch mit bis zu 31 Ktn, das sind schon fast 8 Bft. Wir hatten jedoch ein gutes Gefühl, der Anker saß gut im Sand und wir hatten genügend Kette gesteckt.
Die Zeit verbrachte ich u.a. mit der Beantragung eines Flaggenzertifikates für die deutsche Fahne, das man gel. im Ausland benötigt. Was die alles wissen wollten! selbst Unterlagen zum Beweis, dass der Kaufpreis fürs Boot 2021 überwiesen wurde. Nachdem ich diese rausgesucht hatte, war ich schon mal wegen Zeitüberschreitung vom Programm rausgeschmissen worden. Ich hätte die Krise bekommen können, also noch mal alles von vorn. Nachdem ich alle Belege und 3 Bilder vom Boot (wie Ausweis: von vorne, hinten und seitlich..😂) eingeben hatte, ging es ans Hochladen der Dateien. Da traf mich der nächste Schlag: „Hochladen nicht möglich, da Dateianhänge über 12 MB“. Wo leben wir eigentlich, was sind heutzutage 12 MB? Armes Deutschland! Also alle Dateien erneut vorgenommen, einzeln runter gerechnet und neu versucht. Vier Stunden hab ich mit diesem Antrag verbracht 😡.
Zum Abendbrot gab es aufgewärmten Brokkolliauflauf. Gut, dass wir eine Mikrowelle haben. Es schmeckte nochmal sehr gut und machte wenig Arbeit.
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- Dag 42
- måndag 7 augusti 2023 12:40
- ☀️ 26 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandPatmos37°19’44” N 26°32’40” E
Schönes Segeln von Rinia nach Patmos

Gestern hieß es wieder mal früh raus, es war aber eigentlich nicht früh genug. Ich hatte die Strecke nicht richtig eingeschätzt. Bei größeren Törns plane ich mit einer mittleren Geschwindigkeit von 5 Ktn. Da hat man noch ein bisschen Reserven. Von ca. 55 NM bin ich ausgegangen, am Ende waren es jedoch knapp 70 Meilen. Ich hatte einfach noch den Törn von Fournoi nach Mykonos im Kopf, unser Ausgangspunkt war aber jetzt weiter westlich. Am Ende war es nicht so schlimm, wir sind noch im Hellen angekommen.
Am Anfang mussten wir noch um zwei Kaps segeln, und dann hatten wir den Wind schräg von hinten. Er frischte immer mehr auf, so dass es in der Spitze um die 27 Ktn waren, dann hatten wir auf der Logge auch schon mal eine 10 stehen. Der scheinbare Wind lag um die 17, das wäre schon ein Grund gewesen, das erste Reff einzubinden. Aber ein bisschen Sicherheit bietet ja auch das Rigg an sich…..Leider ließ der Wind gegen 13:00 nach. Da ich mich aber mit der Strecke verschätz hatte, mussten wir wenigstens um die 6 Ktn. unterwegs sein, was wir zum Glück auch schafften. Interessant war ein „Fernduell“ mit einem Katamaran der Marke „Nautikat“, den ich per AIS verfolgen konnte und der etwa eine Stunde vor uns gestartet war. Leider haben wir diese Wettfahrt verloren. Die Rümpfe dieser Nautikat sind enger geschnitten und dadurch gleitet dieser Kat schneller durchs Wasser.
Um kurz nach 17:00 Uhr mussten wir dann doch den Motor anwerfen, da uns der Wind fast gänzlich verlassen hatte. Wir hatten aber auch nur noch 4 NM vor uns. Als Ankerbucht hatten wir uns die Bucht mit dem Piratenfelsen gewählt. Gerade als wir den Anker fallen ließen kam ein Schlauchboot längsseits und machte uns darauf aufmerksam, dass am nächsten Tag in der Früh ein Tankschiff mit Trinkwasser käme und wir diesem im Weg seien. Also Anker wieder hoch und einen neuen Platz gesucht. Das war aber leider nicht so einfach. Die nächsten Buchten waren belegt oder nicht geeignet. Ich beschloss, wieder umzudrehen und erneut unser Glück zu versuchen. Ich ankerte in der Nähe der anderen Boote, und wieder kam der Mann mit dem Schlauchi. Da wir ihn ignorierten - andere Boote lagen schließlich auch da - kam er etwas etwas später mit der Portpolice an, gerade zu dem Zeitpunkt, als wir ins Schlauchboot stiegen, um zum Abendbrot zu fahren. Es lief aber alles ganz nett ab. Wir einigten uns darauf, dass wir am nächsten Tag um 6:00 Uhr unseren Anker lichten würden. Zum Abendessen gab es bei mir Ziege aus dem Ofen mit Bratkartoffeln, total lecker. Das Fleisch ist hell, etwa wie Schweinefleisch, in dieser Zubereitung total zart.
Wie schon geschrieben ging dann heute kurz nach sechs der Anker hoch, und wir fuhren sehr stimmungsvoll in den Sonnenaufgang hinein. Wir wollten uns nur kurz verlegen, um in Patmos noch eine paar Einkäufe zu erledigen. (Zum Glück hatte ich am Vorabend die etwas entferntere Bucht nicht mehr angesteuert, denn auch diese war ungeeignet und wäre erst in der Dunkelheit erreichbar gewesen).Wir ankerten schließlich in einer Bucht, in der wir schon vor einigen Tagen gelegen hatten. Nach unseren Einkäufen heute Vormittag - die Lebensmittel und Benzin fürs Dinghi mußten aufgestockt werden, segelten wir gegen 14:00 Uhr ganz gemächlich nur mit der Genua wieder los. Anfangs wehte der Wind mit knapp 10 Ktn, legte dann aber auf 17 Ktn zu, und wir kamen auch gleich mit 5 Ktn gut voran. Um 16:30 Uhr kamen wir in unserer ausgewählten Bucht an, welche schon gut belegt war. Wir fanden aber noch ein geeignetes Plätzchen.
Heute Abend gab es Kalbsbraten aus dem Ofen mit Sahnesoße, Gnocchi und grünem Salat mit „Zuckerdressing“ à là Uwe…😀. Ach, die griechische Fleischqualität ist einfach umwerfend!
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- Dag 40
- lördag 5 augusti 2023
- ☀️ 29 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandNísos Ríneia37°23’45” N 25°14’44” E
Am Geburtsort von Apollon und Artemis

Heute gegen halb elf hieß es Anker auf in der Ornos Bucht auf Mykonos. Auf der Nachbarinsel Delos lockte eine berühmte archäologische Ausgrabungsstätte. Sie gehört auch zum UNESCO Weltkulturerbe.
Auf der winzigen Nachbarinsel von Mykonos kann man auf einem riesigen Gelände mitten durch Heiligtümer und einige Statuen einer enormen griechisch-römischen Siedlung wandern.
In der griechischen Mythologie war Delos vor der Geburt des Apollo ein karger, fast unsichtbarer Fels in der Brandung. Die Göttin Leto war von Zeus schwanger und suchte nach einem Ort für die Geburt. Niemand wollte sie aufnehmen, da alle den Zorn von Zeus‘ eifersüchtiger Gattin Hera fürchteten. Sein Bruder Poseidon sprang ein und verankerte die schwimmende Insel an vier diamantenen Säulen, sodass Leto in Ruhe niederkommen konnte. Sie klammerte sich dabei an die einzige Palme der Insel. So kamen die Zwillinge Artemis, Göttin des Getiers und des Nachtlichtes, und Apollon, der Gott des Lichtes und der Harmonie, auf die Welt. Dabei war das vorher karge Eiland plötzlich in den Duft von Blüten gehüllt.
Apollon wurde hier an seinem Geburtsort stets besonders verehrt, wovon die Überreste von drei Apollontempeln in seinem Heiligtum zeugen. Delos war schon im 3. Jahrtausend vor Christus in der frühen Bronzezeit besiedelt.
In der hellenistischen Zeit war die Insel ein großer Handelsumschlagplatz und blühte besonders auf in der Zeit ihrer Unabhängigkeit von Athen im 4. Jh. v. Chr.. Auch in römischer Zeit wuchs sie weiter und hatte im 2. Jh. v.Chr. bis zu 25.000 Einwohner. Sie entwickelte sich zu einem Zentrum des expandierenden Ost-West Handels zwischen Kleinasien, Syrien und Italien.
Verschiedene Kriege, u.a. mit Seeräubern, verwüsteten die ungeschützt liegende Stadt dann aber mehrfach im 1. Jh.v. Chr. und ihr Niedergang begann. Auch eine christliche Neubesiedlung konnte diesen nicht mehr aufhalten.
Von den Prachtbauten des Altertums sind überwiegend nur noch die Grundrisse und Mauerreste vorhanden. Das gesamte Gelände ist von Trümmern übersät. Einige rekonstruierte Säulen lassen die frühere Pracht jedoch erahnen. Oberhalb der Heiligtümer und Tempel lag die rasch wachsende Stadt am Berghang. Hier sind die Häuser zumindest im Erdgeschossbereich noch gut erhalten. In Erinnerung bleiben uns das Haus der Kleopatra mit einigen Säulen und zwei Statuen des Ehepaares, sowie das Haus des Dyonisos mit Fussbodenmosaiken, die aber vor Besuchern recht abgeschirmt sind.
Das Amphitheater ist nur noch in Resten erhalten aber in seinem Halbrund gut erkennbar. Erwähnenswert sind noch die Kopien von sechs sitzenden Löwenfiguren auf der früheren „Löwenterrasse“. Sie sind brüllend dargestellt mit geöffnetem Maul. Sie sollen nach der Sage die Palme, an der Leto niedergekommen war, bewacht haben.
Die originalen Ausgrabungsstücke sind im wohl sehr bedeutenden Delos-Museum auf dem Gelände untergebracht. Dieses ist aber seit 2 Jahren wegen Renovierung geschlossen und soll frühestens nächstes Jahr wieder dem Publikum zugänglich sein. So konnten wir die Original-Löwen leider nicht besuchen.
Was uns besonders beeindruckte war, dass in der gesamten von uns besichtigten Stadt unter den Straßen und Wegen eine Kanalisation verlief, die offenbar sehr ausgeklügelt das natürliche Gefälle nutzte. An einigen Stellen sind die alten ursprünglichen Gewehgplatten stark verwittert und gewähren Einblick in das darunterliegende Hohlraumsystem. Im Rund eines antiken Sees wächst heute noch ein kleiner Nadelwald… offenbar ist hier an der tiefsten Stelle immer noch genug Feuchtigkeit für die Pflanzen vorhanden. Wir setzten uns in deren Schatten um in der gleissenden Hitze etwas zu trinken.
Insgesamt waren wir von dem riesigen Gelände und seiner Atmosphäre doch etwas verzaubert, auch wenn nur wenig gut erhalten ist. Sicher trug dazu auch bei, dass alles ins magische „Licht des Apollon“ getaucht war.Läs mer
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- Dag 39
- fredag 4 augusti 2023
- ☀️ 29 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandÓrmos Ornós37°24’50” N 25°19’11” E
Dekadentes Mykonos

Heute stand eine Sightseeingtour auf Mykonos an. Wir hatten uns schon vorgestern wegen eines Rollers erkundigt, er sollte für einen Tag 40,-€ kosten. Heute hieß es dann, Roller würden nur ab drei Tagen vermietet, das sei auf der ganzen Insel so. Missgestimmt zogen wir weiter. Auch bei der nächsten Vermietung bekamen wir diese Auskunft. Beim dritten sollten wir noch eine Stunde warten, dann hätte er vielleicht einen Roller. Beim vierten Versuch hatten wir Glück. Für 45,-€ bekamen wir ein motorisiertes Zweirad für einen Tag, auf anderen griechischen Inseln bekommt man dafür ein ganzes Auto…
Unser erstes Ausflugsziel war ein berühmter Leuchtturm. Dieser hatte seine besten Tage allerdings schon hinter sich, aber wir hatten eine schöne Aussicht auf die benachbarten Inseln. Weiter ging es nach Ano Mera im Inselzentrum. Hier besichtigten wir ein Kloster, welches noch sehr gut erhalten und auch noch in Betrieb ist. Im Kloster befand sich zudem ein kleines Museum, welches wir mit besichtigten. Es war jetzt schon kurz vor 14:00 Uhr, und wir hatten uns eine kleine Stärkung verdient, die wir gleich am Platz nebenan fanden: Nach einem griechischen Salat und Tzaziki ging es weiter zu einem Weingut, das einzige das es auf Mykonos gibt. Hier wird ein ökologischer Weinanbau betrieben… Die Trauben sind sehr resistent gegen Trockenheit und haben Wurzeln, die bis 9,0 m in die Tiefe reichen. Im Winter werden Ziegen auf die Weinebenen gelassen zur natürlichen Düngung. Wir haben uns ein Glas Weißen und ein Glas Rosé schmecken lassen, der Tropfen war gut, aber nicht überragend.
Der letzte Etappenort war nun Mykonos Town. Ein ganz schönes Verkehrsgewimmel. Mit Roller ist man klar im Vorteil, man kann an den Autos im Stau links vorbei fahren und findet überall einen Parkplatz. Erstes Ziel waren die bekannten 6 Windmühlen, welche wir auch gleich fanden. In einem Restaurant direkt am Wasser mit Blick zu den Mühlen und „Little Venice“ ließen wir uns einen Frappé schmecken. Die Preise waren in der Tat fast wie in Venedig auf dem Markusplatz: Der Frappé kam 5,- €, und Wasser musste man separat zum gleichen Preis dazu bestellen (sonst wird es umsonst dazu hingestellt). Wir haben es uns trotzdem schmecken lassen und die Aussicht genossen. Den Abschluss unserer Sightseeingtour bildete dann die berühmte asymmetrische Kirche Panagia Paraportiani welche fünf Kapellen enthält. Leider war diese geschlossen. Der Rückweg zum geparkten Roller führte uns nochmal durch die malerischen engen Gassen von Mykonos. Witzigerweise war es dort angenehm kühl, da aus den vielen Lädchen mit Klimaanlage die kalte Luft aus den offenen Türen strömte. Es war jetzt nach fünf, und die Anzahl der flanierenden Menschen nahm mit einem Mal deutlich zu. Ein guter Zeitpunkt um das Weite zu suchen…
Nun ging es zurück. Wir gaben den Roller ab, kauften noch im AB-Markt ein und holten Fleisch beim Butcher für unser Abendbrot. Die Qualität des Fleisches hier ist überragend.
Zum Abendbrot gab es Schweinelendchen mit Champignon-Sahnesoße und Reis, lecker 😋.Läs mer
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- Dag 36
- tisdag 1 augusti 2023 20:18
- ☀️ 26 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandKalo Livadi37°25’49” N 25°24’27” E
Stürmische Überfahrt

Heute ging es früh aus den Federn, denn wir wollten nach Mykonos segeln. Die Sonne war noch nicht hinter dem Berg hervorgekrochen, trotzdem ging es schnell noch mal ins Wasser zum frischmachen. Dann ging es aber gleich Anker auf und wir starten unseren Törn. Es kamen noch einige starke Böen in unsere Bucht, diese konnten uns aber nicht von unserem Vorhaben abbringen. Als wir aus der Landabdeckung hervorkamen und der Wind durch die Düse zwischen den Inseln Nisos Ikara und Samos beschleunigt wurde, ging die Post richtig ab. Wir hatten gleich mal 30 Ktn auf dem Schirm und segelten erst einmal nur mit der Genua, da wir bei diesem Wind das Groß nicht hochziehen wollten. Als wir in die Landabdeckung von Ikara kamen, ließ der Wind nach, und wir hissten auch das Groß, banden aber gleich das zweite Reff ein, da wir nach dem Kap im Westen noch einigen Wind erwarteten. Jetzt spielte der Wind aber erst einmal völlig verrückt, ging hoch und runter und kam von allen Seiten. Direkt in Ufernähe war auch der Teufel los. Hier kamen die Fallböen von den hohen Bergen herunter und peitschten das Wasser auf, dass die Gischt nur so spritzte. Zum Glück waren wir weit genug davon entfernt. Zwei Meilen vor dem Kap kam dann der Wind mit Macht zurück, aber aus einer völlig unerwarteten Richtung: Er blies aus Süd, obwohl Nordwind gemeldet war. War die Wettervorhersage falsch? … kann ja mal vorkommen. Es war aber ein „Kapeffekt“.
Um mal zu schauen, wie es hinter dem Kap aussah, nahm ich das Fernglas zur Hand, und was ich da sah, war beunruhigend: aufgewühlte See, viele weiße Schaumkämme. Wie mit dem Messer gezogen drehte dann auch der Wind um 90° und ging von 7 Ktn auf 27 Ktn hoch, in gleichem Maß die Wellen. Unsere Vitila wurde ordentlich durchgeschüttelt, und es kam auch Einiges an Wasser über. Weiter draußen ließ dann der Wind etwas nach, und wir segelten bei ca. 20 Ktn Mykonos entgegen. Kurz vor unserem Ziel nahm der Wind auf einmal wieder zu. Wir hatten teilweise bis zu 33 Ktn scheinbaren Wind und rauschten mit bis zu 9,5 Ktn unserer Bucht entgegen. In dieser lagen schon etliche Motorboot und laute Musik schallte uns von den Beachbars entgegen. Willkommen auf Mykonos!Läs mer
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- Dag 35
- måndag 31 juli 2023 17:03
- 🌬 28 °C
- Höjd över havet: 6 m
GreklandNisiá Foúrnoi37°33’53” N 26°28’52” E
… zum Umkehren gezwungen !

Den gestrigen Sonntag verbrachten wir geruhsam mit einigen Arbeiten auf der Vitila, der Meltemi war auch in der tief eingeschnittenen Bucht noch heftig zu spüren. Abends war endlich unser neuer YouTube Film fertig, und wir kämpften etwas mit dem Hochladen.
Heute machten wir uns schließlich vormittags mit dem Dinghi auf, um um eine Landzunge herum und durch die enge Durchfahrt zwischen Fourni und der Nachbarinsel Thymena hindurch den Hauptort Fourni zu erreichen. Ein paar Einkäufe waren nötig, zwei Müllsäcke waren voll, und die Beschreibungen des Ortes klangen auch sehr vielversprechend.
Ca. 1,5 km lagen vor uns, für unseren 20 PS Motor eigentlich ein Kinderspiel. Als wir aus unserer Bucht um die Landzunge herumfuhren, klatschten dann aber recht heftige Wellen direkt von vorne gegen unser Schlauchi und der Wind nahm zu. Wir fuhren trotzdem weiter und waren gespannt, wie die Durchfahrt durch die nur etwa 15 Meter breite Enge zwischen den Inseln Fourni und Thymena klappen würde. Ich holte eifrig mein Handy aus dem sicheren Rucksack und richtete den Sucher auf die Wellen vor uns…. Man sah schon aus einiger Entfernung, wie sich das Wasser an der engen Stelle regelrecht aufbaute und wirbelnd auf uns zukam. Da spritzte es plötzlich auf, und sowohl das Handy als auch die Insassen inclusive Gepäck bekamen einiges an Wasser ab. Wir waren dann zwar durch, aber da die Wellen hoch blieben, die Strecke noch weit schien und wir auch keine Wechselkleidung dabei hatten, entschlossen wir uns zur Umkehr in die nächstgelegene Bucht vor der Engstelle. Dort konnten wir das Dinghi an einer Mauer sicher festmachen.
Zwischen uns und dem Dorf lag nun aber noch ein Weg mit vielen Treppen, zunächst hoch und drüben wieder runter. Dummerweise standen die Mülltonnen erst oben auf dem Berg! Die Müllentsorgung ist für Segler sowieso immer ein wichtiges Thema. Immer noch muß man zu viel Umverpackung mitkaufen. In Griechenland stehen immerhin großzügig öffentliche Müllcontainer bereit. Das haben wir aus Kroatien und Italien leider anders in Erinnerung.
Der Ort Fourni war dann auch recht hübsch, am kleinen Fischereihafen gönnten wir uns einen eisgekühlten Frappé. Was im Internet als „große Fischreiflotte“ bezeichnet wird entpuppte sich allerdings nur als eine mittlere Anzahl z.T. recht kleiner bis winziger, aber sehr wohl hübsch bemalter, Fischerbötchen.
Eindrucksvoll fanden wir die unten vom Hafen zum Zentralplatz ziehende „grüne Allee“. Hier spielt sich das Leben ab mit hübschen Bars und Restaurants, kleinen Supermärktchen und einem Bäcker, aus dem es nach frischem Brot bis auf die Straße duftete.
Beim Gedanken an den Weg zurück über den Berg sahen wir allerdings von einem größeren Einkauf ab… Am höchsten Punkt des Rückweges ließen wir uns in einem netten Café, welches in einer alten Windmühle untergebracht ist, bei einem tollen Ausblick über die Bucht noch einen frisch gepressten Orangensaft schmecken.
DJLäs mer
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- Dag 33
- lördag 29 juli 2023 20:19
- 🌬 26 °C
- Höjd över havet: 6 m
GreklandNisiá Foúrnoi37°33’53” N 26°28’52” E
Wir wechseln die stürmische Bucht

Auch wenn die erste Bucht im Süden der Insel Fournoi sehr schön war, so war sie doch recht abgelegen, und durch die Lage entstanden zusätzlich zum kräftigen Meltemi noch starke katabatische Winde. Wir entschieden uns daher gestern früh etwas weiter nach Norden zu fahren. Der Wind blies mit 20 Ktn. gegenan, so dass ich diesmal beide Motoren benutzte. Wir hofften, dass in der ausgewählten Bucht nicht zu viele Seegelboote liegen würden, und wir hatten Glück, nur eines ankerte schon dort. Als wir unser Ankermanöver beendet hatten, holte dieses sogar noch seinen Anker hoch und verließ die Bucht. So sind wir seit gestern an diesem herrlichen Fleckchen Erde ganz allein.
Da es aber auch in der jetzigen Bucht ganz schön weht - der Meltemi bläst in Böen bis zu 30 Ktn. - wollen wir unser Boot nicht alleine zurücklassen, um z.B. in den Hauptort zu wandern. Das gibt uns die Möglichkeit, einige Arbeiten an Bord zu verrichten. Doris schneidet weiter an unserem Video, und ich habe mich an der Nähmaschine ausprobiert. Der TO-Stander (Fahne Trans-Ocean Verein) musste dringend geflickt werden. Am Backofen habe ich ein Gitter angebracht, und außerdem hatte ich endlich mal Zeit, unseren Tauchkompressor auszuprobieren. Mit Hilfe von Martin‘s telefonischer Unterstützung haben wir ihn auch zum Laufen bekommen. Bedienungsanleitungen verschweigen leider manchmal wichtige Hinweise. Bei dem Kompressor fehlte der Hinweis, dass der Druck am Manometer erst nach ca. 30 Sekunden anliegt. Vorher hält ein Ventil den Druck zurück. Unsere große Plastiktonne, die sonst für trockenen, sperrigen Müll im Einsatz war - Doris hätte sie am liebsten schon selbst wegen Häßlichkeit entsorgt - diente beim Befüllen zur Wasserkühlung der Tauchflaschen. Damit hat die Tonne wohl ein Dauerbleiberecht erlangt.
Zum Abendessen gab es Schnitzel mit Farmerkartoffeln und grünen Salat mit Zitrone.Läs mer
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- Dag 30
- onsdag 26 juli 2023 22:06
- 🌙 27 °C
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GreklandPrasonisáki37°31’57” N 26°30’18” E
Auf dem Weg in eine einsame Bucht

Heute Morgen hatten wir zur Abwechslung mal überhaupt keinen Wind. An Segeln war nicht zu denken, also machte ich mich über das Boot her. Seit Tagen wollte ich schon mal das Deck schrubben, habe es aber immer verschoben. Macht ja auch keinen Spaß bei über 30°C. Aber was muss das muss…. Gegen Mittag war etwas Wind aus Westen angesagt, und den wollten wir gern nutzen, um weiter in den Norden zu kommen. Um kurz vor eins lichteten wir also den Anker. Anfangs ging es noch unter Motor Richtung Norden. Am Nordkap von Patmos meldete sich dann aber der Wind, und wir zogen die Segel hoch. Der Wind blies zwischen 8 und 13 Ktn, und schob uns ganz gut voran. Gegen 17.00 Uhr schlief er jedoch ein, und wir fuhren die letzten Meilen unter Motor in eine einsame Bucht der Insel Fournoi. Hier liegen wir nun und hören nur noch die Glocken der Ziegen und das sanfte Plätschern des Wassers am Ufer - traumhaft schön. Zum Abendbrot gab es gegrilltes Kotelett und Nudelsalat.Läs mer
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- Dag 29
- tisdag 25 juli 2023 21:54
- 🌬 33 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandNisída Piláfi37°18’59” N 26°33’45” E
Test Scubajet

Heute sind wir in der Bucht von Patmos geblieben. Es stand nichts Besonderes auf dem Programm. Doris hat am Vormittag eine Shoppingtour unternommen, und ich habe mich endlich mal unserem ScubaJet gewidmet, einem Unterwasserantrieb für Taucher. Diesen haben wir auf der Boot in Düsseldorf gekauft, und er wollte endlich mal getestet werden. Nach dem Zusammenbau benötigten erst einmal die Akkus Futter…. Während dieser Zeit kümmerte ich mich um unseren neuen Tauchkompressor, denn auch dieser soll nun langsam zum Einsatz kommen.
Nachdem ich Doris vom Einkauf abgeholt hatte, ging es gleich ans Testen des Wasserantriebs. Was soll ich sagen, dass Ding ist Spitze!! Schon bei 50% macht es richtig Schub, so dass man sich schon richtig festhalten muss. Ein beruhigendes Gefühl, wenn man mal beim Tauchen in eine Gegenströmung kommt.
Abends ging es noch mal Shoppen. Ich bekam eine schöne kurze rote Hose mit Hemd, und zum Abschluss ging es in ein Fischrestaurant. Im touristischer angehauchten Patmos sind hier die Preise beim Essen schon deutlich angezogen, und der sonst oft gratis spendierte Digestif war hier unbekannt.Läs mer
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- Dag 27
- söndag 23 juli 2023 12:00
- ☀️ 27 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandÁkra Koumána37°19’31” N 26°33’23” E
Patmos - schön, aber näher am Tourismus

Der Segeltörn von Arki nach Patmos war sehr entspannt mit etwas zu wenig Wind fast ganz von achtern.
Noch am Sonntag Spätnachmittag stiegen wir vom malerischen Hafenort Skala zur Altstadt von Skala und dem Johanneskloster hinauf. Die Altstadt Chora sowie das Kloster, erbaut um 1088 aus dunklem Vulkangestein, und die „Höhle der Apokalypse“ gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Höhle ist deshalb bei Gläubigen ein Pilgerort, weil der hl. Johannes hier die Stimme Gottes gehört haben soll und daraufhin das Buch der Offenbarung verfasste. Dies ist bekannt als das letzte Kapitel der christlichen Bibel.
Nach einem Rundgang durch das hübsche Gassengewirr von Chora gönnten wir uns ein leckeres Abendessen bei „Vaggelis“ auf dem kleinen Zentralplatz. Beim Abstieg vom Berg um 20.30 Uhr mussten wir uns schon recht beeilen, um für die steinigen steilen Abschnitte noch einen Rest Tageslicht zu haben.
Am nächsten Vormittag liehen wir uns für eine Rundfahrt über Patmos wieder mal ein Motorrad aus. Das Herumbrausen damit macht immer wieder viel Freude! Wir fuhren nochmal hoch zum Kloster, welches jetzt für Besucher geöffnet war. Kleine Anekdote am Rande: Griechen haben hier Eintritt frei, alle anderen müssen 5 Euro zahlen…bei uns würde man sich über „Ausländerfeindlichkeit“ das Maul zerreißen…😂🤣.
Weiter ging’s zum höchsten Berg der Insel, ganze 265 Meter, auf einer engen, steilen Straße. Dort befindet sich die Eremitage des Propheten Elias. War natürlich zu… ,aber der Ausblick über die Inseln der Ägäis grandios.
Das letzte Ziel war der Monolith Kalikatsou beim Ort Grikos. Dieser ragt bizarr auf einer Landzunge im Meer auf. Der 10 m hohe Steinkoloss gilt als archäologische Stätte. Hier soll sich in der Antike ein Aphrodite Tempel befunden haben. Der langgezogene Petras Strand dort ist zwar steinig, aber das Wasser herrlich klar.
Nach der Rückkehr tätigten wir noch einen Großeinkauf beim AB Supermarkt und Metzger nebenan… jetzt sind wir wieder gerüstet für mehrtägiges Ankern in einsamen Buchten. In unserer Bucht hier fanden sich dann am 2. Tag zwei mittelgroße
Kreuzfahrtschiffe ein…..
DJLäs mer
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- Dag 26
- lördag 22 juli 2023 11:57
- ☀️ 33 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandNisída Tsoúka37°21’35” N 26°44’59” E
Ankern in der blauen Lagune von Arki

Gestern sind wir von Lipsi zur Inselgruppe Arki gesegelt. Arki hat nur 45 Einwohner, eine Handvoll Häuser, zweiTavernen und eine Bar. Südlich von Arki liegt eine auch sehr attraktive kleine Inselgruppe um Marathos.
Berühmt ist Arki für seine wunderschönen blauen Lagunen. Hier befindet sich eine der blauesten Buchten der Ägäis. Grund genug für einige größere und kleinere Ausflugsboote Tagestouristen zum Schwimmen und Schnorcheln hierher zu schippern. Aber nach deren Abfahrt kehrt abends wieder idyllische Ruhe ein, nur umrahmt vom Plätschern des Wassers an den steinigen Ufern und dem Meckern von Ziegen.
Uwe hat heute nach langer Pause mal wieder die Drohne steigen lassen. Beide haben wir außerdem das smaragdgrüne Wasser schwimmend und mit unserem Aufblas-Kanu genossen. Mit dem Dinghi haben wir sogar den bekannten Tiganakia Strand besucht.Läs mer
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- Dag 25
- fredag 21 juli 2023 19:22
- 🌬 28 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandNisída Tsoúka37°21’36” N 26°45’3” E
Murphy war mal wieder an Bord

Heute wollten wir zu den Lagunen der Insel Arkoi. Pünktlich um 9:30 Uhr sollte es los gehen, ging es auch, aber nicht weit. Beim Hochziehen des Segels sah ich, dass die untere Segellatte lose war. Sie hatte sich aus der Halterung gelöst, vielleicht gestern, als das Groß so geschlagen hat. Wir sind gleich wieder umgedreht und haben den Anker geworfen. Nach ca. einer Stunde hatte ich den Schaden mit Hilfe von Doris behoben. Also wieder Anker auf und ab zur Lagune. Diesmal lief alles glatt, und wir hatten einen schönen Törn bei moderatem Wind genau von vorn. Wir mußten zwar etwas Kreuzen, das war aber nicht schlimm, da wir es nicht weit hatten.
In der Lagune angekommen habe ich mich gleich an das nächste Projekt ran gemacht: Unser großer Kühlschrank lief seit Tagen durch und kühlte nicht mehr richtig runter. Von Martin hatte ich den Tipp bekommen, doch mal den Lüfter zu überprüfen. Das habe ich dann auch gemacht und siehe da, er bewegte sich gar nicht. Beim Drehen fiel mir auf, dass er sich irgendwie schwer bewegen ließ, als drücke er gegen einen Widerstand. Wahrscheinlich war er dadurch irgendwann mal durchgebrannt. Er sah auch noch sehr sauber aus, als habe es sich noch niemals bewegt.
Es gibt ja keine Zufälle, aber manchmal ist es schon verrückt: Als ich letztens Martin auf seinem Boot besuchte, haben wir genau über dieses Problem gesprochen, und er hat mir seinen gebrauchten aber noch funktionsfähigen Lüfter mitgegeben. Dieser arbeitet nun in unserem Kühlschrank.
Beim Ausbau des Kühlschrankes war mir auch noch aufgefallen, dass dieser total vereist war. Das trägt natürlich auch zu einer schlechten Leistung bei. Der Aus- und Einbau des Lüfters gestaltete sich insgesamt aber sehr schwierig und nahm bestimmt zwei Stunden in Anspruch. Manchmal fragt man sich, wer solche Sachen konstruiert. Jetzt ist alles wieder in Ordnung, und hoffentlich kühlt der Kühlschrank jetzt wieder ordentlich.Läs mer
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- Dag 24
- torsdag 20 juli 2023 15:50
- 🌬 28 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandNisída Líra37°16’46” N 26°46’12” E
Start unserer Reise

Heute nun ging es los. Wie immer standen wir kurz nach sieben Uhr auf, sprangen ins Wasser und frühstückten ausgiebig. Gegen 9:00 Uhr ging es dann Anker auf und los ging es. Zuerst nur mit der Genua, der Nordwind kam direkt von hinten. Als wir die Bucht verließen änderte ich den Kurs und wollte das Groß mit stehender Genua hochziehen. Das gelang mit großen Mühen, muss aber in Zukunft noch besser klappen. Mit 21 Ktn hatten wir allerdings auch ordentlichen Wind. Der wurde durch die Fallwinde noch stärker, so dass wir schon über das 2. Reff nachdachten. Bei genauem Hinschauen sah man aber, dass die Schaumkämme weiter vorn schon weniger wurden, und so ließ ich das erste Reff eingebunden, was sich auch als richtig erwies. Wenig später refften wir sogar aus.
Fast schien der Wind zu Mittag ganz einzuschlafen, er überlegte es sich dann aber anders und blies mit gemütlichen 12 Ktn, was sehr angenehm war. Um 14:30 erreichten wir unser Ziel, und der Anker fiel in einer schönen Bucht vor Leipsoi. Nach dem obligatorischen Ankercheck gab es zum Kaffee Jogurt mit Wallnüssen, Waldhonig und Pfirsichen.
Nach dem Kaffeetrinken entschloss ich mich, meine Motorwinsch zu überholen. Ich hatte festgestellt, dass sie etwas schwergängig lief. Leider fehlt im Nadellager schon eine Nadel, die ich demnächst ersetzen muss.
Doris ist jetzt am Kochen. Heute gibt es Gulasch mit Reis und Zucchini.Läs mer
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- Dag 23
- onsdag 19 juli 2023
- 🌬 28 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandLakki's Port37°7’44” N 26°51’9” E
Warten auf den Start

Da wir noch nicht wissen, wie es mit der Beerdigung von Doris Mutti weiter geht, haben wir beschlossen noch in der Bucht zu bleiben.
Martin, ein befreundeter Segler, ebenfalls im Besitz einer Helia 44, meldete sich zurück. Er ist Pilot bei einer österreichischen Fluglinie und kam zurück aus Berlin. Ich hatte ihm die alten Seitenteile von unserem Steuerstand versprochen, die wir ja nun nicht mehr brauchten. Wir trafen uns beim Segelmacher: ich holte noch ein überarbeitetes Sonnensegel, er die Seitenteile. Beim Bootsausrüster besorgte ich dann noch etwas Getriebeöl, denn heute sollte nun endlich der Ölwechsel beim Generator gemacht werden. Zurück auf dem Boot machte ich mich gleich an die Arbeit und pumpte das Öl ab. Gerade als ich bei der Arbeit war, kam Martin mit seinem Katamaran vorbei. Er wollte sich unsere Helia auch mal anschauen. Er machte sich an unserem Boot fest und ich holte ihn und seinen Sohn Alex mit dem Dinghi rüber. Nach einer kurzen Stippvisite - der Wind nahm immer mehr zu und unserer Anker drohte auszubrechen - was er letztendlich dann auch tat, segelten die zwei weiter, und ich nahm meine Arbeit wieder auf. Nach dem Abpumpen des Öles mussten wir aber erst mal erneut nach Lakki rüber, denn ich hatte noch keinen richtigen neuen Ölfilter. Also auf mit dem alten Öl und Filter und einen neuen gekauft. Der alte Filter musste natürlich seinen letzten Rest Öl im Dinghy „loswerden“, schöne Sauerei. Den Filter brauchte ich aber, damit wir einen neuen passenden aussuchen lassen konnten. Zielstrebig ging ich zu Artemis, es war aber Mittwoch und Mittwoch Nachmittag hat dieser geschlossen. Auf zum nächsten Chandler. Dieser hatte aber keine Filter und schickte mich weiter zur Tankstelle. Hier bekam ich endlich meinen Filter und konnte glücklicherweise auch mein altes Öl da lassen. Zurück am Boot konnte ich nun den neuen Filter einbauen und wieder einen Haken auf der Todo-Liste machen.
Doris hatte inzwischen die Nachricht bekommen, dass ihre Mutter erst ab Mitte August beerdigt werden kann. Das hieß nun für uns, am Donnerstag geht es raus aus der Bucht Richtung Norden.Läs mer
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- Dag 22
- tisdag 18 juli 2023
- 🌬 28 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandLakki's Port37°7’43” N 26°51’8” E
Wanderung zum Hausberg

Seitdem wir hier in Lakki sind, haben wir uns vorgenommen, dass wir den Berg mit der imposanten Steinkuppe besteigen. Bisher haben wir es immer verschoben, zu heiß, keine Zeit. Wir fanden immer eine Ausrede. Da der Wind heute wieder zu stark aus Nord blies, hatten wir beschlossen, eine weiteren Tag in Der Bucht von Lakki zu bleiben. Wir hatten nichts Besonderes vor, und so beschlossen wir, was wir bis jetzt hinausgeschoben hatten. Der Weg ging anfangs noch an den Häusern vorbei, später wurde daraus ein „Feldweg“, nach einer Kreuzung schliesslich ein steiniger Pfad. Doris lief immer ein Stück hinter mir, und als ich mich mal umdrehte, sah ich, wie sie humpelte. Ich dachte gleich, sie hat sich gezerrt. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass sie nur von einer gemeinen Stechpflanze gestochen war. Den Dorn konnte ich aus der kleinen Zehe entfernen, und so ging es weiter bergauf. Ziemlich oben am Berg kamen wir an einem verlassenen Gehöft vorbei. Der Pfad hörte hier auf, und wir mussten uns einen Weg nach oben bahnen. Glücklicherweise wurden die gemeinen Disteln weniger. Oben angelangt wurden wir mit einem tollen Rundblick belohnt. Wir ruhten uns aus, genossen die Aussicht, tranken aus unseren Flaschen, (diesmal hatten wir genug dabei). Zum Abschluss legten wir noch einen Stein auf das Steinmännchen, und dann begann der Abstieg. Unterwegs erhielten wir dann die traurige Nachricht, dass die Mutti von Doris verstorben ist. Sie lag schon einige Tage auf der Paliativstation, so dass wir von ihrem Ableben nicht unvorbereitet getroffen wurden.
Unten am Steg angekommen fuhren wir gleich zum Boot, wo wir unsere Siesta abhielten.
Unsere Pläne, nach Thessaloniki zu segeln, haben sich damit erst einmal erledigt. mal sehen wie es weiter geht.Läs mer
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- Dag 20
- söndag 16 juli 2023 17:00
- 🌬 29 °C
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GreklandLakki's Port37°7’43” N 26°51’8” E
Eingeweht

Heute sollte nun unsere Reise starten. Wie üblich standen wir gegen 7:00 Uhr auf. Was mir aber gleich auffiel, es wehte draußen der Wind noch reichlich. Beim Frühstück und nach dem Wetterstudium entschieden wir uns, noch in der sicheren Bucht zu bleiben. Die nächsten Tage weht es noch weiter stark aus Nord, in Böen bis zu über 35 Knoten. Das wollen wir uns nicht antun, es drängt ja nichts.
Gegen 10:00 Uhr kam die Coast Guard und schickte neben uns ankernde Boote weg. Diese waren der großen Fähre, die kommen sollte, im Weg. Wir durften bleiben, noch. Wenig später kam das Ungetüm, Doris bekam es mit der Angst zu tun, denn die Fähre näherte sich bis auf wenige Meter. Kurze Zeit später kam die Coast Guard dann auch zu uns und bat uns dringlich, den Ankerplatz umgehend zu wechseln. Sicherlich hatte der Kapitän der Fähre einen kritischen Spruch losgelassen. Das Ankerfeld hatte sich zu diesem Zeitpunkt leider schon sehr gefüllt gehabt, und wir hatten Mühe, einen neuen Platz zu finden.
Ich nutzte die freie Zeit, um das Boot weiter zu reinigen. Die Solarpaneele hatten einiges an Staub abbekommen, und Energie kann man ja auf einem Boot nie genug haben. Hat auch wirklich was gebracht. Unsere Feststoffwesten, die zum Ärger von Doris noch in der Gästekabine herumlagen, habe ich nun auch mal weggeräumt.Läs mer
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- Dag 19
- lördag 15 juli 2023 20:38
- 🌬 29 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandLakki's Port37°7’43” N 26°51’6” E
Hitze

Heute gibt es nicht so viel Neues zu berichten. Eigentlich hatten wir gehofft, Lakki zu verlassen. Daraus ist aber leider nichts geworden.
Heute Vormittag sind wir noch einmal einkaufen gegangen und wollten auch gleich noch das fehlende Kissen bei unserem Segelmacher abholen. Dieses war aber noch nicht fertig. Um 14:00 Uhr sollten wir wieder kommen. Für eine Abreise zu spät, da Nachmittags der Wind immer sehr auffrischt. Wir entschieden uns daher, noch ein schönes Eis zu essen und dann das Kissen abzuholen. Gerade als wir das Dinghy besteigen wollten, rief Sebastian an und teilte uns mit, dass das Kissen fertig sei. Er kam zum Steg und ich brachte das Kissen schnell noch zum Boot. Danach ging es zur Eisdiele. Wir bestellten je drei Kugel in Eis in einem Becher. Wir bekamen aber jeder sechs Kugeln. Das Eis ist hier sehr lecker und so ließen wir es geschehen. Ich war allerdings auf die Rechnung gespannt…
Nachdem wir das leckere Eis und den Frappé genossen hatten, ging es ans Bezahlen, und siehe da, wir mussten nur insgesamt sechs Kugeln bezahlen. Wie war das geschehen …? Ich habe n i c h t mit der Bedienung geflirtet… never..😱
Zurück auf dem Boot ging es erst einmal ins Wasser. Bei der Hitze (38°) mussten wir und erst einmal abkühlen. Danach habe ich einen Handlauf in die vordere Luke als Seilhalter eingebaut und einige Edelstahlstangen geputzt. Abends bin ich dann nochmal in den Ort um letzte Einkäufe zu erledigen. Am Abend grab es dann eine wahnsinnig leckere Dorade vom Grill, die Doris heute Mittag gekauft hatte.Läs mer
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- Dag 15
- tisdag 11 juli 2023 19:00
- 🌬 27 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandLakki's Port37°7’49” N 26°50’60” E
Rückwärts Anlegen gegen den Wind…

Heute wurde überraschend ein Platz in der Stadtmarina frei, weil ein größerer Katamaran ablegte. Da hieß es hurtig in der Bay den Anker lichten und trotz ablandigem Wind die Lücke anpeilen… beim zweiten Versuch saß „die Peilung“ von Uwe, ich ließ den Anker beim Rückwärtsfahren fallen und warf den ersten Festmacher… in die Arme von Yannis…. Der kam dann gleich mit Basti, um am Bimini weiterzuwerkeln ….👍🏼Läs mer
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- Dag 14
- måndag 10 juli 2023
- 🌬 27 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandÁkra Akrotiráki37°7’45” N 26°51’14” E
Warten auf …. Das neue Bimini

Wir warten auf einen freien Platz im Stadthafen von Lakki, damit Yannis der Segelmacher mit dem Anpassen des neuen Bimini fortfahren kann. Außerdem muss der Elektriker noch die 2 neuen Solarpanels anschließen sowie Leitungen versenken, und Georgios den Geräteträger auf Uwes Wunsch hin verstärken. Die Leute von Boats & Parts sind echt super nett! Einen neu gekauften stabileren Rost für unseren Elektrogrill passt Georgios noch genau an, damit er in der Schiene des Grills sicheren Halt findet. Das schenkt er uns…. Ebenso wie eine Halterung für unsere Überwachungskamera für den Mast.
Tagelang dauern die Anpassungs-
arbeiten der Firma Sotiris Sifounios für die neue „Kuchenbude“ und den Sonnenschutz auf drei Seiten der Bank am Steuerstand. Es ist alles Hand- und Maßarbeit, da es kaum irgendwo rechte Winkel gibt und jedes Boot und die Wünsche der Kunden unterschiedlich sind. Im Stadthafen steht die Luft, und es herrschen 38 Grad in diesen Tagen. Täglich kommen Sotiris und Bastian aufs Boot und passen Schritt für Schritt alles an.
Außerdem wird unsere Granitplatte für unser Eignerbad geliefert und auf dem Gehweg per Hand mit dem Trennschneider zugeschnitten. Sie soll im Bad als Ablage auf der weißen Kunststoffplatte verbaut werden. Das hatte ich mir zur Verschönerung gewünscht. Zwei Wochen vorher hatten wir eine schön gemusterte Granitplatte im Installationsgeschäft ausgewählt.
Auch eine kleine Klimaanlage zum Kühlen in den heissen Nächten baute Uwe in dieser Zeit unter unserem Bett ein. Da sie seewassergekühlt ist, hatte er eigens dafür im Trockendock einen neuen Borddurchlass bohren müssen . Nicht zu vergessen der Einbau von einigen Regalbrettern in der Skipperkoje auf der Steuerbordseite: dadurch konnte Uwe sein ganzes Werkzeug dort nun viel übersichtlicher einräumen. Nach zwei Wochen war endlich alles fertig und das Segeln sollte losgehen!
DJLäs mer
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- Dag 13
- söndag 9 juli 2023 16:48
- 🌬 27 °C
- Höjd över havet: Havsnivå
GreklandÁkra Akrotiráki37°7’45” N 26°51’14” E
Slippender Anker

Heute Morgen, gegen 7:00 Uhr in unserer Bucht vor Lakki auf Leros ertönte der Ankeralarm. Es hat schon die letzten Tage viel Wind gegeben, aber eine starke Windböe muss den Anker ausgebrochen haben. Er hatte sich aber schon wieder eingegraben, als ich mir die Sache genauer ansah. Leider hielt er nicht sehr lange und unsere Vitila ging wieder auf Wanderschaft. Also Anker auf und neu geankert. Schade das unser zweites Headset immer noch nicht da war. Die Verständigung bei 30 Ktn Wind war gar nicht so einfach. Es klappte aber gleich beim ersten Versuch und wir legten gleich 70 m Kette aus, fast alles was wir haben.
Arbeiten:
- Brett mit Wettergeräten fertig gemacht, muss jetzt nur noch angeschraubt werden
- Mehl gemacht
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ResenärImmer wieder schön Euch zu folgen! Wie ein Kurztripp an Eurer Seite. Danke!
Doris JägerDanke für den comment liebe Jana.😌