• PeWo on Tour
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2025 Ostsee und Litauen

Heute geht es endlich Richtung Ostsee, in die Holsteinische Schweiz und die in die Eckernförder Bucht.
Danach geht es gemeinsam mit Dagmar und Michael geht es nach Litauen.
Und was danach kommt? Das entscheidet wie so oft das Wetter.
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  • Trip start
    September 4, 2025

    Aach - Neustadt

    Sep 4–5, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach knapp 700 km mit einer Stunde Stau haben wir Neustadt erreicht.
    Hier waren wir mit Harald (einem ehemaligen Arbeitskollegen von Wolfgang) und Mechthild verabredet.
    Neustadt wäre eigentlich ganz nett, wenn nicht alle Straßen in einem Dauerstaustresstest eingebunden wären. Da aber alle in den Autos sitzen war der Strand ziemlich leer.Read more

  • Holsteinische Schweiz

    September 5, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 20 °C

    Am Morgen regnete es in Strömen, aber Gott sei Dank klarte es mittags wieder auf. Nach der Besichtigung von Haralds Segelboot haben wir die putzige Innenstadt von Neustadt besucht. Weiter ging es dann in die Holsteinische Schweiz.
    Eutin ist ein pittoreskes Städtchen mit viel Kunst und Kultur. Das Schloss liegt an einem schönen See, umringt, von einem riesigen Garten. Zudem hat der Marktplatz einige historische Bauten zu bieten.
    Anschließend fuhren wir nach Malente, zum Gut Immenhof. Hier kamen Jugenderinnerungen von Petra hoch: „die Zwillinge vom Immenhof“ wurden hier gedreht und waren der erste Kinofilm, den ich besucht habe 😉
    Nach etwas Stau kamen wir bei strahlendem Sonnenschein in Waabs - in der Eckernförder Bucht - auf unserem Campingplatz an. Nun ist Natur angesagt.
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  • Mit dem Fahrrad rund um Lehmberg

    September 6, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute Morgen wurden wir von der Sonne geweckt – wer hätte das gedacht?
    Nach einem gemütlichen Frühstück ging es mit den Rädern nach Eckernförde
    und über Waabs zurück zu unserem Campingplatz.
    In der Sonne ist es richtig warm, kommt aber ein Wind auf, ist es fast zu kühl.
    Eigentlich perfektes Wetter zum Fahrradfahren.
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  • Radeln an der Schlei

    September 7, 2025 in Germany ⋅ 🌬 21 °C

    Nach traumhaftem Sonnenaufgang und leckerem Frühstück ging es heute mit den Fahrrädern an die Schlei.
    Die Schlei ist ein schmaler Meeresarm der Ostsee, von Maasholm bis Schleswig. Es handelt sich um eine Förde und sie besteht überwiegend aus Brackwasser (daher auch der Name). Ein bisschen ist es hier wie am Bodensee, alle Welt geht Segeln, am Rand wächst Schilf und man sieht das andere Ufer. Einfach schön. Und bei dem heutigen Spätsommertag ein Eldorado für tausende Radler.
    Wir besichtigten das Reeddachdorf Sieseby, das kleinste Dorf Deutschlands Arnis und den Hauptort Kappeln.
    Zurück bei Delfino haben wir mittlerweile 6 Beaufort Windstärke….wunderschön, aber mal schauen wann es uns zu kalt wird.
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  • Kiel - ab auf die Fähre

    September 8, 2025 in Lithuania ⋅ ☀️ 25 °C

    Am Morgen wurde der Delfino bei strahlendem Sonnenschein und deutlich weniger Wind in Waabs gut zusammengepackt – dann ging es weiter Richtung Kiel.

    In Strande am Hafen gab es ein leckeres Fischbrötchen. Am Leuchtturm Kiel-Holtenau konnten wir nicht nur die Einfahrt in den Nord-Ostsee-Kanal beobachten, sondern entdeckten auch ein schönes Café und wurden Zeugen einer Trauung.

    Anschließend ging es weiter zum Osthafen zur DFDS-Fähre von Kiel nach Klaipėda. Alles verlief reibungslos: Michael und Dagmar trafen nahezu zeitgleich mit uns ein, die Autos konnten direkt am Fährterminal geparkt werden, und bevor wir an Bord gingen, machten wir noch einen kleinen Abstecher mit den Rädern zu einem Café.

    Pünktlich um 19:30 Uhr legte die Fähre ab. Nach einem stimmungsvollen Sonnenuntergang genossen wir an Bord ein Willkommens-Drei-Gänge-Menü und fielen anschließend zufrieden in unsere Kojen.
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  • Kiel - Klaipeda - Ein Tag auf hoher See

    September 9, 2025 in Lithuania ⋅ ☀️ 22 °C

    Mit der Regina Seaways haben wir in gut 20 Stunden knapp 1.300 Kilometer zurückgelegt – und die Überfahrt hätte entspannter kaum sein können.

    Da das Schiff nur etwa zu zwei Dritteln ausgelastet war, blieb uns das große Gedränge erspart: keine Warteschlangen an Bars oder Buffets und immer ein freier Platz an Deck, um Wind, Meer und Aussicht zu genießen.

    Pünktlich um 18:00 Uhr liefen wir im Hafen von Klaipėda ein. Die anschließende Radtour zum Hotel war unkompliziert – lediglich die richtige Ausfahrt aus dem weitläufigen Hafengelände zu finden, stellte sich als kleine Herausforderung heraus.

    Am Abend zog es uns in die kleine Altstadt. Im Restaurant Etno Dvaras standen dann die ersten regionalen Spezialitäten auf dem Programm: gefüllte Klöße, Rote-Bete-Suppe und natürlich das leckere einheimische Bier – ein gelungener kulinarischer Einstieg in Litauen.
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  • Kurische Nehrung

    September 10, 2025 in Lithuania ⋅ 🌬 21 °C

    Juhu – der erste „richtige“ Fahrradtag stand an!

    Von Klaipėda ging es morgens zunächst mit der Fahrrad- und Fußgängerfähre in nur fünf Minuten hinüber auf die Kurische Nehrung. Dort begann ein neu angelegter, weit entfernt vom Straßenverkehr verlaufender Radweg, der sich über 56 Kilometer bis nach Nida zieht.

    Die Kurische Nehrung ist ein schmaler, faszinierender Landstreifen zwischen Ostsee und Haff. Auf rund 98 Kilometern Länge erstreckt sie sich von Klaipėda im Norden bis nach Malinovka im Süden, mal nur wenige hundert Meter, mal mehrere Kilometer breit. Einer Legende nach wurde die Nehrung von der Riesin Neringa erschaffen – und tatsächlich wirkt diese Landschaft an vielen Stellen fast unwirklich.

    Geprägt wird die Region von ausgedehnten Kiefern- und Birkenwäldern, dem Haff und vor allem den beeindruckenden Dünen, die teilweise bis zu 61 Meter hoch aufragen. Nachdem jahrhundertelanger Holzschlag, Überweidung und Schiffbau die Landschaft stark verändert hatten, begann man im 19. Jahrhundert mit aufwendigen Schutzmaßnahmen zur Sicherung der Dünen. Bis heute gilt dieses Dünenmanagement als vorbildlich und prägt das Landschaftsbild nachhaltig.

    Die außergewöhnliche Natur und die geschützte Lage machen die Kurische Nehrung heute zu einem echten Naturparadies – nicht ohne Grund gehört sie seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Welterbe.

    Unser Tagesziel war Nida, der Hauptort der Nehrung. Nach einem großartigen ersten Radtag ließen wir den Abend entspannt ausklingen – natürlich bei leckerem litauischem Essen.
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  • Von Nida nach Silute

    September 11, 2025 in Lithuania ⋅ 🌧 19 °C

    Der Tag begann zunächst kulturell: Auf dem Programm stand der Besuch des Sommerhauses von Thomas Mann in Nida. Nach dem Gewinn des Literaturnobelpreises im Jahr 1929 konnte sich die Familie dieses wunderschön gelegene Anwesen leisten. Lange genießen konnten sie es allerdings nicht – nur in den Sommern 1932 und 1933 verbrachte die Familie hier Zeit, bevor sie in die Schweiz emigrierte.

    Anschließend wartete bereits das nächste Abenteuer auf uns: die Überfahrt über das Kurische Haff. Da ab September keine regulären Fähren mehr verkehren, hatte Petra nach längerer Recherche einen privaten Transfer organisiert – und das sollte sich als spannende Erfahrung herausstellen.

    Das Kurische Haff ist mit nur ein bis drei Metern Wassertiefe erstaunlich flach, weshalb hier nur kleinere Boote unterwegs sein können. In Kombination mit Regen, starkem Wind und ordentlich Wellengang wurde die Überfahrt deutlich abenteuerlicher als gedacht. Sogar der geplante Anlegeplatz auf dem Festland musste kurzfristig geändert werden, da die Wellen dort zu hoch waren.

    Nach der Ankunft wartete der letzte Abschnitt des Tages: Mit Regenjacke, Gegenwind und nassen Straßen kämpften wir uns auf den Rädern bis nach Šilutė – unserem heutigen Etappenziel. Müde, etwas durchweicht, aber zufrieden erreichten wir schließlich unser Tagesziel.
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  • Von Silute nach Rambynas

    September 12, 2025 in Lithuania ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute Morgen – endlich ohne Regen – wirkte Šilutė gleich deutlich freundlicher als noch am Vorabend. Auch unsere Unterkunft hatte ihren ganz eigenen Charme: Die Villa Verdaine wurde bereits vor dem Ersten Weltkrieg als Restaurant erbaut und verfügte über eines der ersten Radios im Memelland. Schon ab 1924 lauschten die Gäste hier Musik und Nachrichten aus Königsberg, Berlin, London und anderen europäischen Städten. Heute dient das historische Gebäude vor allem als Altersheim mit angeschlossenem Minihotel.

    Auf dem Rad standen heute gut 50 Kilometer auf dem Programm – und endlich erreichten wir die Memel. Die Strecke selbst war allerdings weniger spektakulär als die Tage zuvor: Oft verlief sie entlang einer recht stark befahrenen Landstraße durch eine überwiegend landwirtschaftlich geprägte Region, in der Ortschaften eher selten sind.

    Für die kommenden zwei Nächte haben wir im Senasis Rambynas Quartier bezogen – einem idyllisch gelegenen Gehöft mit Restaurant, mitten im Grünen und genau richtig, um etwas durchzuatmen.

    Exkurs: Die Wolfskinder

    Heute kamen wir auch an einer Gedenktafel vorbei, die an die sogenannten Wolfskinder erinnert und den Litauern dankt, die nach dem Zweiten Weltkrieg viele dieser Kinder aufgenommen haben.

    Als „Wolfskinder“ bezeichnet man vor allem deutsche Kinder und Jugendliche aus Ostpreußen, die nach Kriegsende durch Flucht, Vertreibung und den Verlust ihrer Familien auf sich allein gestellt waren. Viele schlugen sich bis nach Litauen durch, oft in kleinen Gruppen, ständig bedroht von Hunger, Kälte und Krankheiten. Um zu überleben, mussten zahlreiche Kinder ihre Herkunft verschweigen und sich ein neues Leben in einer fremden Umgebung aufbauen.

    Die Geschichten der Wolfskinder gehören zu den bewegendsten und tragischsten Kapiteln der Nachkriegszeit – und machen deutlich, wie lange die Folgen des Krieges für viele Menschen nachwirkten.
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  • Rund um Rambynas

    September 13, 2025 in Lithuania ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute ging es bei strahlendem Sonnenschein weg von der Memel und hinein ins litauische Hinterland – mit dem Ziel Tauroggen und einer ganz besonderen Motivation: Wir wollten Orte besuchen, die mit der Familiengeschichte von Dagmar verbunden sind, insbesondere mit ihrer Mutter, die hier geboren wurde und zur Schule gegangen ist.

    Die Strecke führte uns durch weite Landschaften, kleine Dörfer und über abwechslungsreiche Wege – mal ruhig, mal etwas holprig, aber immer mit viel Platz und Weite um uns herum. Gerade diese ländliche Ruhe machte die Tour besonders.

    Nach mehr als 80 Kilometern kehrten wir schließlich wieder nach Rambynas zurück – zufrieden, etwas müde und mit vielen Eindrücken im Gepäck.

    Am Abend wartete dann noch eine Begegnung, die unsere eigene Tour plötzlich ganz überschaubar erscheinen ließ: Wir trafen ein Schweizer Ehepaar, das von Klaipėda bis nach Luzern radelt – rund 3.000 Kilometer in zwei Monaten.

    Schon verrückt, was Menschen alles auf zwei Rädern unternehmen.
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  • Von Rambynas nach Pilis

    September 14, 2025 in Lithuania ⋅ ☁️ 16 °C

    In der Nacht hatte es sich zum Glück gründlich abgeregnet, sodass wir heute Morgen gut gelaunt starten konnten. Der Tag blieb trocken, meist bedeckt und für die Jahreszeit erstaunlich angenehm – ideale Bedingungen zum Radfahren.

    Zunächst zog es uns noch einmal hinunter zur Memel – und damit auch zu einigen Blicken hinüber nach Russland auf der anderen Flussseite. Danach hieß es vor allem: Strecke machen. Insgesamt standen heute 91,5 Kilometer auf dem Tacho, oft durch weite Landschaften und über lange Abschnitte, auf denen Ortschaften eher die Ausnahme waren.

    Die Mittagspause fiel entsprechend pragmatisch aus: Picknick auf einer Parkbank mit Vorräten aus dem nächstbesten Minimark.

    In Jurbarkas wurde es dann deutlich lebendiger. Nach vielen ruhigen Kilometern gönnten wir uns dort erst einmal einen Kaffee, bevor es weiter zu unserer heutigen Unterkunft ging – dem Schloss Panemunė.

    Die Strecke selbst war abwechslungsreicher als gedacht: Neben einigen größeren Straßen gab es immer wieder wunderschöne kleine Radwege direkt an der Memel entlang. Und noch etwas änderte sich unterwegs: Seit rund 30 Kilometern liegt auf der anderen Flussseite nicht mehr Russland, sondern wieder Litauen 🇱🇹
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  • Von Pilis nach Kaunas

    September 15, 2025 in Lithuania ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute standen 83 Kilometer bis nach Kaunas auf dem Programm – überwiegend auf Straßen, zwischendurch aber auch immer wieder auf richtig schönen Radwegen entlang der Memel.

    Die Straßenabschnitte waren allerdings nicht immer entspannt: Die meisten Autofahrer hielten zwar ausreichend Abstand, doch bei Gegenverkehr schien das Überholen manchmal wichtiger zu sein als der Sicherheitsabstand. Solche Abschnitte kosten deutlich mehr Energie als die Kilometerzahl vermuten lässt.

    Unterwegs warteten dafür einige schöne Highlights auf uns: eine Burg, eine beeindruckende Kirche und vor allem die Überquerung der Memel mit einer alten Fähre – einer dieser Momente, die jede Tour besonders machen.

    Etwa 17 Kilometer vor Kaunas begann dann ein richtig toller Radweg. Entlang der Memel führte er vorbei an Fotoausstellungen, Trimm-dich-Geräten und immer wieder schönen Ausblicken auf den Fluss – genau das Richtige nach vielen Straßenkilometern.

    Unterwegs und später auch in Kaunas trafen wir erneut unsere Schweizer Radlerfreunde Elisa und Felix. Am Abend gingen wir gemeinsam essen und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

    Für morgen freuen wir uns auf die Besichtigung von Kaunas – nicht ohne Grund war die Stadt 2022 Kulturhauptstadt Europas.
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  • Kaunas

    September 16, 2025 in Lithuania ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute blieb das Fahrrad ausnahmsweise in der Garage – stattdessen erkundeten wir zu Fuß die zweitgrößte Stadt Litauens: Kaunas. Mit rund 330.000 Einwohnern, darunter etwa 58.000 Studenten, wirkt die Stadt jung, lebendig und angenehm modern.

    Den Einstieg machten wir mit einer zweistündigen Stadtführung, die nicht nur informativ, sondern auch ausgesprochen unterhaltsam war. Danach liefen wir noch viele weitere Kilometer auf eigene Faust durch die Stadt und konnten uns einen guten Eindruck verschaffen.

    Spannend fanden wir vor allem die Geschichte der Stadt: Als Vilnius in der Zwischenkriegszeit von Polen annektiert war, wurde Kaunas für rund zwei Jahrzehnte zur Hauptstadt Litauens. In dieser Zeit wandelte sich die Stadt von einer russisch geprägten Garnisonsstadt zu einer modernen europäischen Metropole.

    Besonders bekannt ist Kaunas heute für seine Zwischenkriegsarchitektur und den Art-déco-Stil, der seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Ganz ehrlich: Uns hat dieser Teil der Stadt nicht komplett vom Hocker gehauen – interessant war es trotzdem, die Entwicklung der Stadt daran abzulesen.

    Unser Fazit nach einem langen Tag zu Fuß: Kaunas ist eine ausgesprochen lebenswerte und liebenswerte Stadt, die Altstadt und moderne Viertel auf eine sehr angenehme Weise verbindet.
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  • Von Kaunas zum Campingplatz Vigio Brasta

    September 17, 2025 in Lithuania ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute waren wir weiter auf dem Weg Richtung Trakai. Da die Etappe insgesamt etwas lang geworden wäre, entschieden wir uns für eine Zwischenübernachtung auf dem Campingplatz Vigio Brasta – viel Auswahl gab es ohnehin nicht.

    Die heutigen 75 Kilometer führten fast ausschließlich über richtig schöne Fahrradwege. Unterwegs wurden wir immer wieder mit herrlichen Ausblicken auf die Memel, die weite Landschaft und das Kloster Pažaislis belohnt.

    Besonders beeindruckend war das Kloster Pažaislis mit seiner Barockkirche aus dem 17. Jahrhundert und dem ältesten Uhrturm Litauens. Ganz weltfremd scheint man dort allerdings nicht zu sein: Zum Ensemble gehört inzwischen auch ein Restaurant mit Michelin-Stern, und für die Besichtigung der Kirche werden stolze zehn Euro Eintritt verlangt.

    Etwa zehn Kilometer vor unserem Tagesziel bewies Michael dann erneut seinen guten Instinkt: Er entdeckte ein Restaurant, in dem wir am späten Nachmittag richtig gut gegessen haben – genau das Richtige vor den letzten Kilometern.

    Mit etwas Glück erreichten wir den Campingplatz noch rechtzeitig vor dem großen Regen.

    Der Tagesausklang war dann denkbar einfach und ziemlich perfekt: Alkohol, Chips, Erdnüsse und gute Laune.
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  • Von Vigio Brasta nach Trakai

    September 18, 2025 in Lithuania ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute Morgen blieb der angekündigte Regen glücklicherweise aus, sodass wir unser bereits am Vortag eingekauftes Frühstück ganz entspannt auf dem Campingplatz genießen konnten. Danach ging es die letzten 39 Kilometer bis nach Trakai – auf einer abwechslungsreichen Strecke vorbei an unzähligen Seen, Fischteichen und viel Natur.

    Bereits mittags erreichten wir Trakai – pünktlich dazu zeigte sich auch die Sonne. Kein Wunder, dass dieser Ort zu den beliebtesten Reisezielen Litauens gehört.

    Die Hauptattraktion ist natürlich die berühmte Wasserburg von Trakai. Die im 14. und 15. Jahrhundert auf einer Insel im Galvė-See errichtete Burg liegt strategisch perfekt: von allen Seiten von Wasser umgeben und damals nahezu uneinnehmbar. Als einzige Wasserburg Osteuropas gilt sie bis heute als Meisterwerk mittelalterlicher Wehrarchitektur. Über Jahrhunderte hinweg residierten hier die Herrscher des Großfürstentums Litauen – erst Sigismund August brach später mit dieser Tradition und verlagerte seine Residenz nach Vilnius. Nachdem die Burg in den 1950er Jahren umfassend restauriert wurde, dient sie heute nicht nur als Touristenmagnet, sondern empfängt bis heute offizielle Delegationen, Staatsgäste und Diplomaten.

    Natürlich ließen wir uns die Besichtigung nicht entgehen – und gönnten uns anschließend sogar noch eine entspannte Bootstour rund um die Burg. Dabei kamen wir auch an einem markanten Herrenhaus vorbei: Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, war es rund zwei Jahrzehnte lang Wohnsitz eines litauischen Grafen und einer polnischen Herzogin. Heute dient das Gebäude als Veranstaltungs- und Ausstellungsort.

    Den Abend ließen wir schließlich ganz entspannt in unserem Hotel direkt am See ausklingen – mit ausgezeichnetem georgischem Essen. Dass die georgische Küche in Litauen so präsent ist, hat historische Gründe: Viele Litauer verbrachten früher ihren Urlaub bevorzugt in Georgien – und brachten offenbar nicht nur schöne Erinnerungen, sondern auch kulinarische Vorlieben mit zurück.
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  • Von Trakai nach Vilnius

    September 19, 2025 in Lithuania ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute starteten wir ungewöhnlich spät in den Tag – das Frühstück wurde erst ab 10 Uhr serviert. Nach einem letzten Blick auf die Wasserburg von Trakai machten wir uns schließlich auf den Weg Richtung Vilnius.

    Unser erster Stopp war der Engelshügel (Angelų Kalva). Die Anlage entstand 2009 anlässlich des 1000-jährigen Bestehens Litauens sowie des 600. Jubiläums der Basilika Mariä Heimsuchung in Trakai. Mehr als 55 Holzengel und Kreuze verteilen sich über den Hügel und symbolisieren Werte wie Frieden, Hoffnung und Mitgefühl. Der Ort wirkt ruhig, fast meditativ – und lädt tatsächlich dazu ein, nach dem eigenen persönlichen Symbol Ausschau zu halten.

    Danach wurde es deutlich abenteuerlicher: Über Feldwege, Wiesen und kleinere Pfade kämpften wir uns weiter voran, bis uns eine unüberwindbare Bahntrasse schließlich zurück auf asphaltierte Straßen zwang.

    Je näher wir Vilnius kamen, desto spürbarer wurde der Verkehr – und leider auch die Ungeduld mancher Autofahrer. Umso größer war die Erleichterung, als wir etwa 16 Kilometer vor der Hauptstadt einen Fahrradweg entlang der Autobahn entdeckten. Trotz des Verkehrslärms fühlte sich das fast luxuriös an.

    Die letzten Kilometer führten schließlich durch Parks und entlang des Flusses Neris bis direkt zu unserem Hotel in der Innenstadt – ein schöner Abschluss für den Übergang von Natur und Kleinstädten hinein in die litauische Hauptstadt.
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  • Vilnius I

    September 20, 2025 in Lithuania ⋅ ☁️ 16 °C

    Für die nächsten zwei Tage steht Vilnius zu Fuß auf dem Programm – per pedes durch eine Stadt, die mit rund 600.000 Einwohnern oft noch als „verstecktes Juwel“ Europas bezeichnet wird. Ganz unentdeckt ist sie zwar nicht mehr (Touristen gibt es durchaus genug 😉), aber im Gegensatz zu vielen anderen Hauptstädten leben hier noch erstaunlich viele Einheimische in der Innenstadt – und genau das macht Vilnius so sympathisch und lebendig.

    Am Vormittag nahmen wir an einer zweieinhalbstündigen Führung durch das „alte“ Vilnius teil und tauchten dabei tief in die Geschichte dieser außergewöhnlichen Stadt ein. Vilnius ist nicht nur Sitz des römisch-katholischen Erzbistums und Heimat einer der ältesten Universitäten Europas – gegründet bereits 1579 –, sondern blickt auch auf eine bemerkenswert vielfältige Vergangenheit zurück.

    Anders als Riga oder Tallinn stand Vilnius nie unter Kontrolle des Deutschen Ordens. Stattdessen entwickelte sich die Stadt zum Zentrum des Großfürstentums Litauen und später des mächtigen Polen-Litauen, das sich zeitweise von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer erstreckte.

    Besonders beeindruckend ist die kulturelle Vielfalt, die Vilnius über Jahrhunderte geprägt hat. Als „Jerusalem des Nordens“ wurde die Stadt zu einem Zentrum jüdischen Lebens, der Kultur und Aufklärung. Noch um 1900 stellten Litauer selbst nur einen kleinen Teil der Bevölkerung – Juden, Polen und Russen prägten das Stadtbild deutlich stärker. Die Verwerfungen des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit veränderten diese Struktur jedoch dramatisch und dauerhaft.

    Gleichzeitig trägt Vilnius den Beinamen „Rom des Ostens“ – und spätestens beim Blick auf die mehr als 50 Kirchen versteht man warum. Italienische Baumeister hinterließen seit dem 16. Jahrhundert zahlreiche barocke Bauwerke, und die Altstadt zählt heute zu den größten erhaltenen Altstädten Osteuropas. Seit 1994 gehört sie zum UNESCO-Welterbe.

    Nach der Führung zogen wir noch viele Stunden auf eigene Faust weiter durch die Stadt – bis die Fußsohlen endgültig protestierten.

    Ein besonderes Highlight war für uns die „Republik Užupis“, ein kleines Viertel hinter dem Fluss Vilnia. Was ursprünglich eher als Kunstaktion gedacht war, entwickelte sich 1997 zur augenzwinkernden „Unabhängigkeitserklärung“ des Viertels. Das Parlament tagt in einem Café, die Verfassung steht auf Bronzetafeln, und jedes Jahr am 1. April feiert Užupis seinen Nationalfeiertag – inklusive Grenzkontrollen, eigener Währung, Wahlen und der Möglichkeit, sich symbolisch einbürgern zu lassen.

    Ganz ernst gemeint ist das alles natürlich nicht – aber genau diese Mischung aus Kreativität, Humor und Selbstironie macht Užupis so besonders.
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  • Vilnius II

    September 21, 2025 in Lithuania ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute ging unsere Entdeckungstour durch Vilnius weiter – mit einer spannenden Mischung aus Barock, Geschichte, Moderne und natürlich gutem Essen.

    Zunächst stand die Kirche St. Peter und Paul auf dem Programm – eine beeindruckende Barockkirche, die fast vollständig in Weiß gehalten ist. Besonders faszinierend sind die mehr als 2.000 Stuckfiguren, die sich überall entdecken lassen. Wir haben zugegeben nicht alle gezählt – und vermutlich auch einige übersehen.

    Entlang der Neris ging es anschließend zurück Richtung Altstadt, bevor sich unsere Wege für einige Stunden trennten.

    Michael und Wolfgang besuchten das Museum „Occupation and Freedom Fights“, das die rund 60 Jahre andauernde Unterdrückung Litauens unter nationalsozialistischer und sowjetischer Herrschaft dokumentiert. Besonders bedrückend waren die original erhaltenen Kellerbereiche mit Gefängniszellen, Verhör- und Hinrichtungsräumen, die tatsächlich bis 1989 genutzt wurden – ein sehr eindrücklicher Ort.

    Petra machte sich währenddessen auf die Suche nach dem höchsten Aussichtspunkt der Stadt, während Dagmar erfolgreich ihrer Shoppingmission nachging.

    Am Nachmittag wechselten wir dann komplett die Perspektive und erkundeten mit der Tour „From the ’90s to now“ die jüngere Geschichte und Entwicklung von Vilnius – von der postsowjetischen Zeit bis zur modernen Hauptstadt von heute.

    Der perfekte Tagesabschluss wartete schließlich am Gediminas-Turm: Endlich konnten wir dort oben den Sonnenuntergang genießen und die Stadt noch einmal von oben betrachten.

    Nach etwas zu vielen lokalen Spezialitäten – kulinarisch wie flüssig 😉 – ging es dann früh ins Bett. Morgen klingelt der Wecker gnadenlos früh: Unser Zug fährt bereits um 5:15 Uhr.
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  • Von Vilnius nach Palanga

    September 22, 2025 in Lithuania ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute klingelte der Wecker bereits um 4 Uhr. Um 4:20 Uhr befreiten wir unsere Fahrräder aus dem Hotelbüro und radelten durch das noch schlafende Vilnius zum Bahnhof – etwas, das man tatsächlich öfter machen sollte. Die leeren Straßen und die ruhige Stimmung der Stadt am frühen Morgen hatten ihren ganz eigenen Charme.

    Zum Glück stand der Zug bereits bereit. Die Fahrräder wurden aufgehängt, wir machten es uns an unserem gemütlichen Vierertisch bequem und genossen die vorbereiteten Lunchpakete. Pünktlich um 5:15 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung – und knapp fünf Stunden später erreichten wir Klaipėda, unseren Startpunkt von vor zwei Wochen.

    Den Temperatursturz, der Deutschland bereits einen Tag früher erreicht hatte, bekamen wir nun auch deutlich zu spüren: Von 26 Grad und Sonnenschein in Vilnius am Sonntag ging es zu 14 Grad, grauem Himmel und kurzen Regenschauern an der Ostseeküste.

    Zum Glück entschädigte der traumhafte Radweg entlang der Küste schnell für das Wetter. Nach knapp 30 Kilometern erreichten wir Palanga.

    Palanga gilt als der beliebteste Bade- und Ferienort Litauens – bei einem 26 Kilometer langen Sandstrand durchaus nachvollziehbar. Bereits im 19. Jahrhundert zog der Ort Urlauber und Adel gleichermaßen an, und der mondäne Charakter ist in einigen Gebäuden bis heute spürbar. Mittelpunkt des Ortes sind die Promenade und die Jonas-Basanavičius-Straße, die im Sommer von Cafés, Bars und Urlaubern überquillt.

    Davon war Ende September allerdings wenig zu merken: Viele Geschäfte und Restaurants hatten bereits geschlossen, und so flanierten wir beinahe allein durch die sonst so belebte Fußgängerzone.

    Diese Ruhe passte aber eigentlich perfekt zum Tag: Die Jungs gönnten sich einen Kaffee, Dagmar ein Nickerchen und Petra eine Massage.

    Gemeinsam stellten wir uns später – bei langsam auflockernder Bewölkung – auf der 407 Meter langen Seebrücke noch einmal dem kräftigen Ostseewind und verabschiedeten dort die Sonne für diesen Tag.

    Kulinarisch blieb es natürlich litauisch: Kalte Rote-Bete-Suppe, Königsberger Klopse und Hähnchen Kiew bildeten den Abschluss eines langen, aber entspannten Tages.
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  • Von Palanga nach Klaipeda

    September 23, 2025 in Lithuania ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute stand unser letzter Tag auf dem Rad an. Von Palanga ging es zurück nach Klaipėda – und von dort später weiter auf die Fähre Richtung Kiel.

    Insgesamt haben wir auf dieser Reise rund 640 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt – durch Dünenlandschaften, entlang der Memel, über kleine und große Straßen, durch Städte und immer wieder durch beeindruckende Natur.

    Vor der Abfahrt blieb noch etwas Zeit für Palanga. Das heutige Stadtbild wurde Ende des 19. Jahrhunderts maßgeblich von Graf Feliksas Tiškevičius geprägt. Sein ehemaliges Wohnhaus – heute das Bernsteinmuseum – sowie die Residenzen seiner Mutter und seines Bruders gehören noch immer zu den markanten Gebäuden des Ortes. Beim Spaziergang durch den Ort bewunderten wir noch einige der schönen historischen Häuser, bevor wir endgültig Richtung Klaipėda aufbrachen.

    Klaipėda selbst wird allerdings vermutlich so schnell keine Auszeichnung als besonders fahrradfreundliche Stadt erhalten – die letzten Kilometer durch die Stadt waren eher pragmatisch als genussvoll.

    Nach einem letzten Essen in der Altstadt und den obligatorischen Souvenirkäufen ging es schließlich auf die Fähre nach Kiel.

    Morgen Nachmittag sollten wir dort ankommen – und damit endet dann langsam auch dieses kleine Fahrradabenteuer.
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  • Von Klaipeda nach Kiel

    September 24, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir haben auf der Fähre gut geschlafen – und morgens strahlte uns bereits die Sonne entgegen. Den Tag an Bord verbrachten wir entspannt mit Essen, Karten spielen und Sonnenbaden, bevor wir pünktlich um 17:30 Uhr in Kiel anlegten.

    Ganz so einfach war das Verlassen des Schiffes allerdings nicht. Zunächst mussten wir warten, bis unsere Fahrräder nicht mehr von einem LKW blockiert wurden. Danach hieß es erneut Geduld haben: Erst als der Shuttlebus für die Fußgänger bereitstand – gleichzeitig unser Begleitschutz – durften wir hinter ihm her vom Hafengelände radeln.

    Das waren allerdings nur die kleinen Verzögerungen des Tages.
    Das größere Problem zeigte sich auf dem Parkplatz: Michaels Auto sprang nicht mehr an – Batterie leer. Natürlich hatte niemand von uns ein Starthilfekabel dabei, und der ADAC kündigte eine Wartezeit von rund zwei Stunden an.

    Also setzte sich Michael wieder aufs Rad und klapperte zwei Tankstellen und sogar einen Aldi ab – ohne Erfolg. Kein Starthilfekabel weit und breit.

    Gerade als Petra und Wolfgang sich verabschiedet hatten und Michael und Dagmar sich langsam mit ihrem Warteschicksal arrangierten, parkte eine ältere Dame direkt neben uns. Und tatsächlich: Sie hatte ein Starthilfekabel dabei.

    Juhu!

    Die Starthilfe durch den Delfino dauerte keine Minute – und gegen 19 Uhr konnten schließlich alle losfahren. Michael und Dagmar erreichten Köln trotz vorsichtiger Fahrt und aller Pausen bei laufendem Motor schließlich gegen 0:45 Uhr wohlbehalten.

    Damit endet nun leider unser spannender, abwechslungsreicher und manchmal auch abenteuerlicher Fahrradurlaub zu viert durch Litauen.

    Oder vielleicht doch noch nicht ganz.
    Angesichts des sintflutartigen Regens zuhause in Trier beschlossen wir kurzerhand, noch ein wenig an der sonnigen Ostsee zu bleiben – Ziel geändert: Boltenhagen.
    Allerdings diesmal nicht im Delfino. Dafür sind die Nächte inzwischen einfach zu kalt geworden.
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  • Boltenhagen

    September 25, 2025 in Germany ⋅ 🌬 13 °C

    Die positiven Vibes die Pamela, Norma und Peter uns aufgrund ihrer Erfahrungen in Boltenhagen übermittelt haben, haben auch wir gespürt. Eine Küstenwanderung von knapp 20 km stand heute auf dem Programm. Wir sind von unserem Hotel der holzbeplankten Promenade entlang zur höchsten Steilküste Deutschlands gewandert - das sagen zumindest die Boltenhagener – wir sind bezogen auf die 41 m noch etwas skeptisch.
    Strand, Düne und der Promenadenweg aus Holz sind schon etwas besonderes.
    Auch der übrige Ort ist sehr sympathisch – nicht so zugebaut wie andere Ostseestädte.
    Allerdings möchte ich nicht wissen, was hier in der Hochsaison los ist.
    Von Pamela und NoPe haben wir Tipps für die lukullischen Genüsse erhalten und schon zum Teil ausprobiert.
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  • Lübeck

    September 26, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach Schwimmen im Pool und leckerem Frühstück ging es heute in die - mit dem Auto ca. 1 Stunde entfernte - Hansestadt Lübeck.
    Lübeck liegt an der Trave, wurde 1143 an heutiger Stelle gegründet und war von 1226 bis 1937 ein Stadtstaat.
    Als Hauptort der Hanse gehörte Lübeck im 13. und 14. Jahrhundert zu den bedeutendsten Städten Nordeuropas.
    Die erhaltenen Bereiche der Lübecker Altstadt mit über tausend Kulturdenkmalen gehören seit 1987 zum UNESCO-Welterbe.
    Darunter befinden sich einige bedeutende Bauwerke mittelalterlicher Backsteinarchitektur, wie die Lübecker Marienkirche, das Rathaus, einer der ältesten Dome an der Ostsee, das Heiligen-Geist-Hospital, das Holstentor oder das Burgtor. Bekannt ist die Stadt außerdem für ihre sieben Türme und das Lübecker Marzipan.
    Wir sind die von Wasser umgebene Altstadt auf wackeligem Kopfsteinpflaster abgelaufen und waren begeistert. Ein pittoresker Ort mit unzähligen historischen, hübschen Gebäuden, kleinen Gassen und nahezu autofrei. Hier lässt es sich leben. Einzig mit der Parkplatzsituation konnten wir uns nicht so recht anfreunden. Eine Politesse vertrieb uns von unserem bereits bezahlten Platz: der Delfino sei kein PKW sondern ein Wohnmobil und müsse daher nebenan für 20 Euro - statt als PKW für 8 Euro - parken! Wir schummelten uns daraufhin (mit Hilfe der Politesse) auf einen anderen Parkplatz 😉
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  • Bye bye Ostsee

    September 28, 2025 in Germany ⋅ 🌙 9 °C

    Früh sind wir heute aus den Betten gesprungen, haben erneut einen tollen Sonnenaufgang genossen, gut gefrühstückt und waren bereits um 8.30 Uhr auf der Straße.
    Dem LKW Verbot am Sonntag sei Dank, so haben wir bereits nach 7 Stunden Fahrzeit Aach erreicht.
    Schön war’s in den letzten dreieinhalb Wochen rund um die Ostsee 🙋‍♀️🙋🏻‍♂️
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    Trip end
    September 28, 2025