Tag 103 - Seetag 45
20 Februari, Indischer Ozean ⋅ 🌙 27 °C
Ein weiterer Seetag auf dem Weg nach La Réunion, der 45. Wahnsinn. 29 Grad, Sonne, sattes blaues Meer ringsum – es fühlt sich immer noch ein wenig unwirklich an, vorallem wenn man die Bilder aus Deutschland anschaut mit Mengen von Schnee und Minustemperaturen.
Der Morgen begann richtig gut: erst eine Runde Krafttraining, dann ein ausgedehntes Frühstück auf der Terrasse. Mit Blick aufs Meer schmeckt einfach alles besser. Danach ging es an den PC. Vier Stunden Meisterprüfungserstellung – konzentriert, strukturiert, produktiv mit zwei tollen Kolleginnen. Die Verbindung über Microsoft Teams war super stabil, was auf See ja nicht immer selbstverständlich ist. Wir haben wirklich eine tolle Prüfung auf die Beine gestellt.
Im Anschluss noch ein weiteres Meeting, ein paar Probleme lösen, E-Mails beantworten – ganz normaler Arbeitsmodus, nur eben mit Ozean im Hintergrund.
Auf dem Weg zur Sauna begegneten mir um halb sechs schon die ersten Gäste auf dem Weg zum Abendessen. Ich musste schmunzeln. Jeder hat eben seinen eigenen Rhythmus an Bord. 🤣
Jetzt noch ein wenig lesen, den Sonnenuntergang genießen und später etwas Leckeres essen. Heute geht es früh ins Bett – ich bin einfach müde. Vielleicht ist es die Mischung aus Sonne, Meer und intensiver Arbeit. Ein guter, erfüllter Tag.Baca lagi
Tag 102 - Mahé - Seychellen
19 Februari, Seychelles ⋅ 🌧 27 °C
Heute Morgen sind wir in Mahé angekommen – der größten Insel der Seychellen. Ein kurzer Blick auf den Balkonund schon war klar: Regenzeit. Und zwar nicht dieser romantische Nieselregen, sondern tropischer Starkregen, der in Strömen vom Himmel fiel. 🌧️
Gut ausgerüstet sind wir nach dem Frühstück von Bord gegangen. Unten bei den Bussen dann die Nachricht: Unser geplanter Ausflug – eine dreistündige Wanderung entlang der Steilküste, mitten durch die Natur – wurde abgesagt. Zu gefährlich, zu nass, zu rutschig. Natürlich schade. Aber manchmal entscheidet eben nicht der Plan, sondern das Leben.
In unserer WhatsApp-Gruppe wurde sofort wieder gemeckert. Manche liegen im Resort und beschweren sich über den Regen, als hätte jemand persönlich das Wetter falsch eingestellt. Dabei kann wirklich niemand etwas dafür. Unser Admin Thomas hat wieder versucht, alle daran zu erinnern: Es liegt an uns, was wir aus der Reise machen. Und er hat recht.
Wir haben uns entschieden erst mal in die Wellnessoase zu gehen – eine wunderbare Wahl. Dort hat unser Kapitän ein junges Paar symbolisch getraut. Eigentlich war die Zeremonie draußen auf Deck 14 geplant, doch sie wurde kurzerhand nach innen verlegt. Es war auch hier wunderschön. Sehr romantisch, ganz intim. Ein sympathisches, strahlendes Paar – und irgendwie passte diese wetterbedingte Planänderung perfekt zu diesem Tag. Manchmal soll es eben genau so sein.
Mein Kreislauf wollte heute nicht ganz mitspielen, also habe ich mir bewusst einen ruhigen Tag erlaubt. Kein Druck, kein „Man-muss-doch“. Einfach sein. Mittags ein frischer Salat, später ist Andreas allein losgezogen nach Victoria, der kleinen Hauptstadt auf Mahé.
Victoria ist eine der kleinsten Hauptstädte der Welt. Geprägt von der Kolonialgeschichte – erst französisch, später britisch – sieht man bis heute Einflüsse beider Epochen. Der kleine Uhrturm im Zentrum erinnert an die britische Zeit, während französische Ortsnamen und kreolische Kultur das Stadtbild mitbestimmen. Die Seychellen waren lange strategisch interessant im Indischen Ozean, bevor sie 1976 ihre Unabhängigkeit erlangten. Heute ist alles überschaubar, bunt, tropisch, trotz Regen – kleine Strassen, kleine Läden, viel Gelassenheit. Andreas ist zwei Stunden durch die Straßen geschlendert und kam zufrieden zurück. Es hat ihm gut gefallen.
Am Abend haben wir den Tag ganz entspannt ausklingen lassen – gutes Essen, ein Dominospiel, ruhige Gespräche.
Kein perfekter Postkarten-Tag. Aber ein echter.
Und genau das macht diese Reise so besonders.Baca lagi
Tag 101 - Seetag
18 Februari, Indischer Ozean ⋅ 🌙 27 °C
Heute ist ein weiterer Seetag auf dem Weg nach Mahé. Tropisch warm, etwas mehr Wind, spürbarer Seegang – das Schiff bewegt sich heute deutlicher, fast wie ein ruhiger Atem. So wie wir es lieben.
Nach dem Frühstück haben wir den Vortrag „Das Geheimnis der Hundertjährigen – The Science of Aging“ von Dr. Pedro Gonzales angehört. Inhaltlich war vieles vertraut – Telomere, Lebensstil, Zellalterung. Themen, die ich selbst unterrichte und die mich schon lange sehr interessieren. Trotzdem genieße ich solche Vorträge. Es tut gut, die eigenen Überzeugungen und das Wissen gespiegelt zu bekommen und sie aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Manchmal bestätigt sich dabei nicht nur Wissen, sondern auch der eigene Weg.
Danach gab es wieder viel Arbeit und mehrere Meetings. Mitten auf dem Meer zu arbeiten hat eine besondere Qualität – konzentriert und gleichzeitig entspannend. Sehr gefreut habe ich mich über die Einladung von Reiner Meutsch zu einer Veranstaltung von Fly & Help in München. Das fühlt sich nach einer schönen Fügung an. Eine Idee dazu lässt mich nicht mehr ganz los und nimmt Formen an.
Andreas hat den zweistündigen Spinning-Marathon auf dem Pooldeck durchgezogen – bei dieser Hitze wirklich beeindruckend. Ich war eine Stunde im Gym für mein Ausdauertraining. Es tat gut, mich auszupowern. Danach Sauna, Wärme, Stille – und später ein entspanntes Abendessen.
Den Tag haben wir ruhig ausklingen lassen. Diese Seetage haben etwas Erdendes. Produktiv, bewegt – und zugleich wohltuend entschleunigt.Baca lagi
Tag 100 - Seetag
17 Februari, Indischer Ozean ⋅ ☁️ 28 °C
Tag 100 – Ein besonderer Meilenstein
Heute ist der hundertste Tag unserer Weltreise. Kaum zu glauben, wie schnell und zugleich intensiv diese Zeit vergeht.
Es war ein Seetag wie aus dem Bilderbuch: 28 Grad, strahlender Himmel, ruhige See. Nach dem Sport sind wir frühstücken gegangen – ein entspannter Start in einen wunderschönen Tag.
Für mich blieb es dennoch arbeitsreich. Mehrere Telefonate mit meiner Tochter, viele geschäftliche Themen, einige Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Auch mitten auf dem Ozean bleibt Verantwortung bestehen. Es fühlt sich manchmal surreal an – hier die Weite des Meeres, dort die Klarheit unternehmerischer Entscheidungen. Auch die nächsten Seetage werden weiter arbeitsintensiv.
Mittags dann ein besonderer Moment: unsere erste Äquatorüberquerung, von der Nord- in die Südhalbkugel. Ein symbolischer Schritt – als würden wir nicht nur geografisch, sondern auch innerlich eine neue Etappe beginnen.
Andreas war wieder beim Spinning, wir haben uns anschließend in der Wellness-Oase getroffen. Unser kleines Ritual tut uns gut. Diese bewussten gemeinsamen Auszeiten geben dem Tag Struktur und Tiefe. Wir genießen diese besondere Zeit sehr.
Am Abend sprach unser Kapitän in der Prime Time. Er erzählte viel, wurde dann aber sehr deutlich: Mehr Respekt, mehr Rücksicht – offenbar ist einiges vorgefallen, das er absolut missbilligt. Auf der letzten Reise mussten sogar Passagiere von Bord verwiesen werden. Seine Worte waren klar und eindringlich. Es stimmt nachdenklich, wie sich manche Menschen verhalten. Umso mehr schätze ich seine Haltung und seine klare Führung. Er ist wirklich ein großartiger Kapitän.
Nach dem Abendessen sind wir in unsere Kabine gegangen und haben den Tag ruhig ausklingen lassen.
Hundert Tage unterwegs. Dankbar, bewegt – und gespannt auf alles, was noch kommt.Baca lagi
Tag 99 - Seetag
16 Februari, Indischer Ozean ⋅ ⛅ 28 °C
Heute war unser 42. Tag auf See. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Das Wetter ist weiterhin ein Traum: 28 Grad, strahlende Sonne und eine ruhige, fast samtige See. Genau so wie wir es lieben.
Der Tag begann sportlich mit „Bauch, Beine, Po“ bei Saskia. Richtig anstrengend – meine Muskeln haben deutlich protestiert – aber es tat unglaublich gut. Dieses Gefühl danach, erschöpft und gleichzeitig zufrieden habe ich lieben gelernt.
Anschließend Frühstück draußen an der frischen Luft. Dem Meeresrauschen lauschen, die Sonne im Gesicht – solche Momente sind einfach himmlisch. Andreas hat sich später unserer Wäsche gewidmet, während ich gearbeitet habe.
Unsere Klimaanlage hatte heute ihren Geist aufgegeben. Eigentlich brauchen wir sie kaum, aber vor dem Schlafengehen kühlen wir die Kabine gerne ein wenig herunter und schlafen dann bei offenem Fenster. Dieses Ritual werde ich sehr vermissen. Der Techniker musste die komplette Ablage ausbauen und ersetzen – eine größere Sache als gedacht.
Danach war Andreas beim Spinning und ich habe weitergearbeitet.
Ein kurzes Telefonat mit Katharina und meinen Enkelinnen hat mein Herz sehr berührt. Es tut so gut, ihre Stimmen zu hören – und gleichzeitig wird mir bewusst, wie sehr sie mir fehlen.
Am frühen Abend waren wir in der Sauna beim 6-Uhr-Aufguss. Danach Abendessen und ein Abstecher aufs Pooldeck. Doch Karneval ist einfach nicht meins – ich kann dem nichts abgewinnen. Stattdessen habe ich beschlossen, die Wäsche zu bügeln, die auf dem Balkon in Windeseile getrocknet war. Andreas hat das Treiben noch etwas angesehen ist dann aber auch relativ bald gekommen.
Nun sind wir wieder in unserer Kabine – unserem kleinen Rückzugsort, den wir wirklich liebgewonnen haben. Ein weiterer schöner Tag auf See geht zu Ende.Baca lagi
Tag 98 - Male - Malediven
15 Februari, Maldives ⋅ ☁️ 28 °C
Heute sind wir in Malé angekommen – Hauptstadt und Verkehrsknotenpunkt zu allen anderen Inseln der Malediven. Wenn man dort einläuft, ahnt man zunächst kaum, welches Paradies einen nur wenige Minuten entfernt erwartet.
Wir hatten einen Ausflug über AIDA Cruises gebucht – im Nachhinein absolut die richtige Entscheidung. Treffpunkt war auf Deck 11, sogar unser Kapitän war mit seiner Familie dabei.
Zunächst mussten wir tendern. Obwohl eine Durchsage auf mögliche Wartezeiten hinwies, ging alles erstaunlich schnell. In Malé angekommen, warteten bereits zwei Speedboote auf uns. Und dann – nach nur etwa 15 Minuten Fahrt – waren wir im Paradies. Im Taj Exotica Spa & Resort.
Dieses unglaubliche türkisfarbene Wasser, der feine weiße Strand – fast unwirklich. Ein kleiner Spaziergang über die Insel, danach Entspannung am Strand und am Pool. Schwimmen im angenehm warmen, glasklaren Meer. Wir haben Rochen und sogar einen Schwarzflossenhai gesehen – so beeindruckend.
Mittags gab es ein köstliches, frisch zubereitetes Essen – alles mit viel Liebe gekocht und einfach unglaublich lecker. Die Stunden vergingen wie im Flug.
Es fühlte sich tatsächlich an wie im Paradies.
Auf dem Rückweg wurden wir dann noch von Delfinen begleitet – ein perfekter Abschluss dieses besonderen Tages.
Am Hafen angekommen, ging es mit dem Tenderboot wieder zurück an Bord. Nach einem kurzen Abendessen ging es auf unsere Kabine. Andreas hat Olympia geschaut. Ich noch ein wenig gearbeitet. Ein wunderschöner Tag, der uns in Erinnerung bleiben wird.Baca lagi
Tag 97 - Valentinstag auf hoher See
14 Februari, Lakkadivensee ⋅ ☁️ 27 °C
Heute war wieder ein Seetag – und was für einer. Strahlend blauer Himmel, warme Luft, dieses endlose Meer um uns herum. Valentinstag mitten auf dem Ozean, mal eine andere Variante.
Andreas hat mich mit meinen Lieblingsblumen überrascht echte weiße Rosen. Er hat sie gestern in Colombo gekauft und mit auf das Schiff gebracht.
Zum Frühstück ging es mal wieder ins Buffalo Steakhouse. Es war wieder sehr lecker, und als kleine Aufmerksamkeit gab es Valentins-Muffins. So eine schöne, liebevolle Geste.
Danach waren wir beim Vortrag von Dr. Pedro Gonzales über Ernährung. Ich war neugierig, ob ich noch etwas Neues mitnehme. Viel Neues war nicht dabei – aber irgendwie war genau das auch gut. Es bestätigt mich, dass das, was ich unterrichte, wirklich auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand ist.
Später hatte ich mit Tobias ein Gespräch über Fly & Help. Da ist eine Idee in mir. Noch ganz zart. Noch nicht ausgesprochen. Aber sie fühlt sich richtig an.
Seit Tagen bin ich unglaublich müde. Es ist, als würde mein Körper sagen: Jetzt bitte einmal Pause. Also habe ich geschlafen. Danach waren wir beide beim Sport – das tat gut.
Abends stand noch einmal Reiner Meutsch auf der Bühne. Was für ein Moment. Auf dieser Reise wurde so viel gespendet wie noch nie – über eine halbe Million Euro. Elf neue Schulen können gebaut werden. Rund 2.000 Kinder bekommen dadurch die Chance auf Bildung. Spenden von 5 Euro bis 50.000 Euro. Er war sichtlich gerührt. Und ich auch. Dann gab es noch die Bart Ab Aktion für Cruise and Help. De Tobi und Chris hatten ihre Bärte bei der Auktion geopfert für die Gute Sache und es wurde hier einiges dafür gespendet. Es war sehr lustig.
Und weiter am Abend ging es zur Valentins-Saunanacht. Erst eine Schulter-Nacken-Massage, dann ein Aufguss. Wärme, Ruhe, Loslassen.
Heute war wirklich ein Tag voller Liebe. Nicht nur zwischen uns – sondern auch für so viele Kinder, die eine Zukunft geschenkt bekommen. Und ich bin dankbar, das alles miterleben zu dürfen.Baca lagi
Columbo Teil 2
13 Februari, Lakkadivensee ⋅ 🌬 26 °C
Hier noch ein paar Eindrücke des Tages
Tag 96 - Columbo - Sri Lanka
13 Februari, Lakkadivensee ⋅ 🌬 26 °C
Heute sind wir in Colombo angekommen – und sofort spürt man: Diese Stadt lebt. Wärme, Gewusel, Hupen, Farben, der Duft nach Meer und Gewürzen – alles gleichzeitig.
Colombo ist die größte Stadt Sri Lankas und wirtschaftliches Zentrum des Landes. Rund 750.000 Menschen leben direkt in der Stadt, im Großraum mehrere Millionen. Historisch war die Stadt ein bedeutender Handelshafen – zunächst für arabische Gewürzhändler, später für Portugiesen, Niederländer und Briten. Diese Einflüsse prägen das Stadtbild bis heute. Kulturell ist Colombo ein spannender Mix aus buddhistischen, hinduistischen, muslimischen und christlichen Traditionen – Tempel, Moscheen und Kirchen liegen oft ganz nah beieinander.
Wir sind einfach von Bord gegangen und haben uns einen Fahrer genommen, der uns fünf Stunden durch die Stadt brachte. Für 20 Dollar pro Person – wirklich sehr fair – hat er uns zuverlässig zu allen Sehenswürdigkeiten gefahren. Wir konnten überall aussteigen, uns alles in Ruhe anschauen und Eindrücke sammeln. Der Blick vom Flower Tower war ein echtes Highlight – Colombo von oben, das Meer in der Ferne, der Bau des neuen Highway vom Hafen zum Flughafen, der in drei Monaten eröffnet wird und der grosse Container-Hafen. Eine Teeverkostung durfte natürlich nicht fehlen und drei Tees habe ich mitgenommen. Ein hervorragender Ceylon Tee.
Zurück an Bord haben wir uns erst einmal eine kleine Auszeit gegönnt: ein kurzer Besuch in der Sauna, genau das Richtige nach einem so intensiven Tag. Anschließend ging es frisch geduscht zum Abendessen.
Und danach. White Party auf dem Pooldeck. 27 Grad in der Nacht, ein Traum. Die Live Dreams Band spielte House Electroacoustic, und ich habe so viel getanzt. Es war super.
Müde, erfüllt und glücklich ging dieser besondere Tag zu Ende.Baca lagi
Tag 95 - Hambantota - Sri Lanka
12 Februari, Sri Lanka ⋅ ☁️ 26 °C
Heute sind wir nach dem Frühstück ohne konkretes Ziel von Bord gegangen. Ganz bewusst haben wir uns gegen Safari oder Beach-Resort entschieden. Wir wollten die Region wirklich erleben und sehen, wie die Menschen hier leben. Es wurde ein unglaublich schöner Tag – ganz ohne Touristen. Tatsächlich haben wir keinen einzigen anderen AIDA-Gast gesehen.
Mit dem Shuttlebus sind wir zunächst aus dem Hafengelände gefahren. Dort angekommen sind wir einfach losgelaufen und haben die Umgebung, die Natur und das Leben um uns herum auf uns wirken lassen. Nach etwa einer Stunde beschlossen wir, in die andere Richtung mit einem der ortsüblichen Tuk-Tuks zu fahren. Der erste Fahrer verlangte allerdings einen völlig überhöhten Preis, deshalb sind wir weitergelaufen – bis schließlich Max anhielt. Ein super netter junger Mann, der uns für 10 Dollar in das etwa 13 Kilometer entfernte Hambantota brachte.
Hambantota gehört zu einer historisch alten Region Sri Lankas, war lange landwirtschaftlich geprägt und ist erst in den letzten Jahren durch den Bau des großen Hafens stärker ins Blickfeld geraten. Max setzte uns im Zentrum ab und wir verabredeten, dass er uns drei Stunden später wieder zurückfahren würde.
Wir bummelten durch die Straßen und waren ehrlich gesagt sehr bewegt. An vielen Ecken spürt man die Armut der Menschen deutlich. Der Tsunami vom 26. Dezember 2004 hat große Teile der Küstenregion zerstört. Dort, wo früher Hotels und Wohnhäuser standen, sieht man heute verlassene Baracken, teilweise von Bäumen überwuchert. Tausende Menschen kamen in Sri Lanka ums Leben – auch in der Gegend rund um Hambantota. Der Wiederaufbau dauerte viele Jahre und hat die Küstenlandschaft dauerhaft verändert.
Wir liefen anschließend an einem völlig menschenleeren Strand entlang. Der rote Sand sah unglaublich schön aus. Es ist kaum vorstellbar, dass hier vor etwa 20 Jahren noch viele Hotels standen und heute so vieles verlassen wirkt.
Später entdeckten wir eine kleine Bäckerei. Dort kauften wir ein paar Gebäcke und zwei 7Up – und bezahlten umgerechnet nur etwa 1,20 Dollar. Auf dem Rückweg mussten wir unbedingt noch einmal dort anhalten, weil die Menschen so freundlich waren und alles so lecker geschmeckt hat. Wir kauften noch einmal das Gleiche und zusätzlich zwei Magnete. Insgesamt haben wir heute gerade einmal fünf Dollar ausgegeben.
Während wir durch die Straßen liefen, saßen kleine Affen auf Mauern und Pfauen spazierten am Wegesrand entlang. Dieser Tag hat uns wieder einmal gezeigt, wie gut es uns geht und wie dankbar wir sein können.
Unser Fahrer Max brachte uns später sicher zurück zum Schiff. Dort haben wir uns erst etwas ausgeruht und sind anschließend essen gegangen. Eigentlich sollten wir um 20:00 Uhr ablegen, doch unsere Gangway hatte einen Motorschaden. Deshalb sind wir erst mit zwei Stunden Verspätung gegen 22:00 Uhr ausgelaufen.
Am Abend sind wir noch ins Theater gegangen. Dort fand eine Schlagerparty mit de Tobi, dem ehemaligen Aida-Entertainer statt, der für ein paar Tage mit Rainer Meutsch als sein heutiger Assistent auf der Reise ist. Es war unfassbar lustig, mit tollen Liedern und großartiger Stimmung. Wir sind mit einem Lächeln und sehr glücklich ins Bett gegangen.Baca lagi
Tag 94 - Seetag Nummer 40
11 Februari, Indischer Ozean ⋅ 🌧 27 °C
Was für ein besonderer Tag – der 40. Seetag hat wirklich etwas Symbolisches. Tropische Wärme, das Meer rundum und trotzdem ein ganz normaler Alltag zwischen Sport, Arbeit und kleinen Auszeiten.
Auch wenn die Technik mit Teams wieder einmal nicht mitgespielt hat, habe ich dennoch viel geschafft – das ist am Ende das, was zählt. Eine kleine Unterbrechung mit einem Plausch mit Ina an der Aida Bar, Andreas war beim Spinning, später haben wir uns in der Sauna getroffen. Solche Rituale machen eine so lange Reise besonders.
Der Abend war entspannt– ein gutes Essen im Yachtclub auf der Terasse, ein Spaziergang über das Schiff und dann dieser Moment in der Kabine, den wir so lieben: das offene Fenster, das gleichmäßige Rauschen des Meeres, die warme Luft trotz später Stunde. 27 Grad um halb elf – das fühlt sich besonders an.
Wir sind so dankbar, diese Reise machen zu dürfen, dennoch vermisse ich meine wunderbaren Töchter, meine Schwiegerkinder und Enkelkinder sehr. Gerade wenn man so intensive Eindrücke erlebt, möchte man sie teilen. Vielleicht macht genau diese Mischung aus Fernweh und Heimweh die Reise so wertvoll.
Ein schöner Seetag – mit Arbeit, Wärme und ganz viel Dankbarkeit geht zu Ende.Baca lagi

PengembaraHallo hier ist Annemarie und Berti vielen Dank für deine interessanten Reisebeschreibungen,Du müsstest eigentlich Reiseschriftstellerin werden wir freuen uns immer über Deine Berichte und wünschen Dir(und uns)noch viele schöne Tage und Erlebnisse

PengembaraVielen lieben Dank. Hatte Dir zum Geb. gratuliert. Hoffe, Du hast schön gefeiert. Bis hoffentlich bald🫶
Tag 93 - Seetag
10 Februari, Golf von Bengalen ⋅ ☁️ 28 °C
Nach vielen eindrucksvollen Destinationen war heute wieder ein Seetag, der 39. Wahnsinn.
Wie fast schon selbstverständlich begann der Morgen mit Sport, gefolgt von einem entspannten Frühstück draussen auf der Terrasse bei 30 Grad schon am Morgen💕
Danach hörten wir einen sehr interessanten Vortrag unseres Gast-Edutainer Dr. Pedro Gonzalez, Sportwissenschaftler, zum Thema Sport und Gesundheit. Fachlich fundiert und zugleich inspirierend.
Im Anschluss gönnte ich mir eine Ayurveda Massage bei unserem Lieblingsmasseuer Handre aus Bali. Eigentlich wollte ich mich danach in Ruhe an die Arbeit setzen, doch dann kam die Durchsage des Kapitäns: kein Internet an Bord. Also erledigte ich alles, wofür keine Verbindung nötig war, und verschob den Rest auf morgen. Auch das gehört zu einem Seetag.
Andreas nutzte die Zeit für eine Runde Spinning und ließ sich anschließend ebenfalls massieren. Später trafen wir uns in der Sauna, gingen gemeinsam zu einem Aufguss und genossen noch etwas Entspannung.
Da wir um 20:30 Uhr zur Versteigerung gingen, waren wir heute früher beim Abendessen. Versteigerungen sind eigentlich nicht so mein Fall, doch dieser Abend stand im Zeichen eines guten Zwecks. Der Gründer der Hilfsorganisation, Reiner Meutsch "Fly & Help“ war persönlich anwesend. Er ist der Gründer der Hilfsorganisation "Fly & Help". Die Stiftung wurde 2009 ins Leben gerufen und setzt sich weltweit für Bildung von Kindern in Entwicklungsländern ein. Der Schwerpunkt liegt auf dem Bau von Schulen, insbesondere in Regionen, in denen Kinder sonst keinen Zugang zu Bildung hätten.
"Fly & Help" arbeitet sehr transparent, viele Projekte werden durch Spenden, Versteigerungen und Benefizaktionen finanziert. Reiner Meutsch begleitet zahlreiche Projekte persönlich, so auch hier auf der Weltreise. Ziel war es heute Abend 43.000 € zu sammeln, um den Bau einer neuen Schule zu ermöglichen.
Anfangs noch zurückhaltend, entwickelte der Abend schnell eine eigene Dynamik. Moderiert von Chris und einem anderen Aida Entertainment-Manager Tobi, der vor zwei Jahren auf der Weltreise moderiert hat, wurde der Saal regelrecht mitgerissen. Es wurde viel gelacht, die Stimmung war großartig. Zusätzliche Highlights kamen spontan dazu – etwa ein Frühstück auf der Brücke mit dem Kapitän oder andere besondere Aktionen, die die Gäste ersteigert haben.
Am Ende wurde das Ziel erreicht – und sogar übertroffen. Eine Frau rundete die Summe auf 50.000 € auf. Standing Ovations, Applaus und große Wertschätzung für die Bieter erfüllten den Raum. Es war ein sehr bewegender Moment.
Auch ich habe das Projekt unterstützt, zwei Bücher gekauft und etwas für meine Enkelinnen. So ging ein rundum schöner, sinnstiftender Abend zu Ende.
Wir gehen nun müde und zufrieden ins Bett.Baca lagi

PengembaraHallo liebe Leute 💁♂️ ich bin gerade begeistert vom lesen euers Tagesbericht. Unbekannterweise 😎 Euch noch eine gute Reise 🍀 schöne Zeit. LG Stefan Köhler
Tag 92 - Ko Phuket - Thailand
9 Februari, Thailand ⋅ ⛅ 30 °C
Heute war ein richtiger Thailand-Tag. Wir sind am Morgen in Ko Phuket angekommen. Phuket ist Thailands größte Insel und hat rund 420.000 Einwohner. Sie liegt im Süden des Landes in der Andamanensee und ist bekannt für ihre traumhaften Strände, das tropische Klima sowie die besondere Mischung aus lebendiger Stadt, Kultur und entspannter Urlaubsatmosphäre.
Da wir tendern mussten, gingen zunächst alle Ausflugsgäste von Bord. Ab 9:30 Uhr war die Reling dann auch für die übrigen Gäste freigegeben. Wir haben ganz entspannt gefrühstückt und sind anschließend von Bord gegangen. Da Andreas vor 13 Jahren bereits hier war, wollte er mir gern noch einmal die Orte zeigen, an denen er damals gewesen ist. Am Steg angekommen, stand dort tatsächlich genau das Hotel von früher – wie witzig war das bitte?
Wir sind durch die Stadt gelaufen, haben uns einige Restaurants angeschaut, in denen er damals gegessen hatte und Strassen durch die geschlendert ist. Ein Starbucks-Besuch durfte natürlich auch nicht fehlen. Danach ging es an den Strand: ein ganz klassischer thailändischer Strand mit vielen Liegen, kleinen Bars, Musik und Strandverkäufern, die Getränke, Massagen und Souvenirs anbieten. Genau dieses lebendige, entspannte Durcheinander macht für mich Thailand aus.
In einem sehr netten Restaurant direkt am Strand haben wir fantastisch thailändisch gegessen – frisch, aromatisch und voller Geschmack. Ich habe es so gefeiert. Auf unseren Liegestühlen haben wir uns anschließend eine Fußmassage gegönnt: 30 Minuten für umgerechnet sechs Euro. Dazu ein frischer Guavasaft – einfach himmlisch.
Um 18 Uhr sind wir mit dem letzten Tenderboot zurück zum Schiff gefahren. Allerdings mussten wir noch etwa anderthalb Stunden auf einen Ausflugsbus warten, da ein Speedboot kaputtgegangen war und die Ausflugsgäste deutlich verspätet zurückkamen. Kann passieren. Dafür konnten wir den Sonnenuntergang noch geniessen. Was will man mehr🫶
Es war ein rundum herrlicher Tag. Mir ist wieder einmal bewusst geworden, wie sehr ich Thailand vermisse – die Menschen, das Klima, die Gelassenheit und natürlich das Essen. Es fühlt sich einfach wie mein Land an.Baca lagi
Tag 91 - Penang - Malaysia
8 Februari, Malaysia ⋅ ⛅ 30 °C
Heute Morgen haben wir in Penang angelegt, unserer zweiten Stadt in Malaysia. Penang ist sowohl eine Insel als auch ein Bundesstaat und zählt insgesamt rund 1,8 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt George Town wurde 1786 von dem Briten Francis Light gegründet und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Handelshafen. Bis heute ist die koloniale Vergangenheit sichtbar, besonders in der gut erhaltenen Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Penang ist bekannt für seine kulturelle Vielfalt. Sowohl Malaiische, chinesische, indische und wie auch europäische Einflüsse prägen das Stadtbild, die Religionen, die Architektur und den Alltag. Diese Mischung macht die Stadt besonders. Penang gilt als kulinarisches Zentrum Malaysias, mit einer außergewöhnlichen Street-Food-Kultur.
Nach dem Frühstück habe ich mich entschieden, einen kurzen Spaziergang am Meer entlang einiger schöner Bauten zu machen. Andreas war ganze fünf Stunden zu Fuß in der Stadt unterwegs und hat sich alles angeschaut. Ich habe in der Zwischenzeit etwas gelesen und den warmen Tag ruhig auf dem Balkon genossen.
Als er zurückkam, sind wir zum Sport gegangen. Danach habe ich mich wieder auf unseren Balkon gelegt, während Andreas in die Sauna ging. Ich merke zunehmend, dass mir die vielen Tage, Eindrücke und Menschen Kraft kosten – es tut gut, zwischendurch bewusst langsamer zu werden.
Heute haben wir von unserem Admin Thomas die aktuellen Zahlen bekommen. Es sind "nur noch 1920" Passagiere an Bord. Seit dem 12.11.2025 haben uns 75 Passagiere verlassen wegen Krankheit oder anderen Ereignissen. Wir dürfen jeden Tag froh sein, dass wir diese Reise machen dürfen und es uns gut geht.
Heute Nacht wird die Uhr erneut umgestellt eine Stunde zurück. Somit sind wir nur noch sechs Stunden vor Deutschland. Morgen sind wir – wenn auch nur für einen Tag – in meinem geliebten Thailand.Baca lagi
Tag 90 - Port Klang/ Kuala Lumpur/ MYS
7 Februari, Malaysia ⋅ ☁️ 27 °C
Heute sind wir am Morgen in Port Klang angekommen, unserem ersten Hafen in Malaysia. Der Sonnenaufgang war wunderschön. Nach dem Frühstück ging es vom Schiff. Hier war alles sehr entspannt, wir mussten durch keine Sicherheitskontrolle. Am Hafen wurden wir herzlich von traditionellen Musikern empfangen.
Anschließend fuhren wir mit dem Bus nach Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias. Die Stadt wurde 1857 als Zinnminen-Siedlung gegründet und entwickelte sich rasch zum wirtschaftlichen Zentrum des Landes. Heute leben in Kuala Lumpur rund 1,9 Millionen Menschen, in der gesamten Metropolregion sogar über 8 Millionen. Die Stadt ist bekannt für ihre kulturelle Vielfalt mit malaiischen, chinesischen und indischen Einflüssen sowie für den spannenden Kontrast aus Tradition und moderner Architektur. Wahrzeichen sind die Petronas Twin Towers, die einst die höchsten Gebäude der Welt waren.
An den Twin Towers angekommen, entschieden wir uns für die Hop-on-Hop-off-Tour. Den Stopp zu finden, erwies sich zunächst als etwas schwierig, da heute das Motorrad-Grand-Prix-Rennen von Malaysia stattfand. Wir wurden dann aber schnell fündig. Aufgrund der Veranstaltung gab es teilweise viel Verkehr und Staus, was uns jedoch nicht störte. Andreas saß draußen in der Sonne bei 33 Grad 🙈, ich habe mich lieber unter das Dach geflüchtet.
Die Fahrt durch die Stadt war sehr beeindruckend. An einer Haltestelle stiegen wir in die Green Line um. Am Ende dieser Linie waren bereits über 3,5 Stunden vergangen, den Rest des Weges legten wir zu Fuß zurück. Leider gab es heute keine Tickets mehr für die Twin Towers – man kann nicht alles haben.
Die Stadt hat uns sehr gut gefallen: viel asiatisches Flair, eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne, Hightech-Gebäude neben älteren, heruntergekommenen Häusern – gerade dieser Kontrast hat seinen Reiz. Nach einem kurzen Bummel durch die große Suria KLCC Mall ging es zurück zum Treffpunkt.
Zwei Personen fehlten zunächst, sie hatten ihre Männer verloren und waren in einem anderen AIDA-Bus gelandet, kamen aber wohlbehalten wieder am Schiff an. Auch wir trafen fast eine Stunde zu spät ein, waren damit jedoch nicht allein 🤣. So legten wir schließlich mit einer Stunde Verspätung ab.
Ein schöner Tag ging zu Ende. Wir kommen bestimmt noch einmal zurück in diese Stadt, um sie weiter zu erkunden. Und der Sonnenuntergang war so schön wie der Aufgang.
Das Wetter hier in Asien ist genau nach unserem Geschmack: um 22 Uhr noch 28 Grad. Gerade zog ein Gewitter durch, weshalb die Pooldeck-Veranstaltung erneut nach innen verlegt wurde. Nun geht es in Bett, denn Morgen geht es weiter.Baca lagi
Tag 89 - Singapur - Tag 3
6 Februari, Singapura ⋅ ☁️ 29 °C
Heute Morgen sind wir nach dem Frühstück gemütlich mit der Metro in die Stadt gefahren – es funktioniert hier alles so modern. In Singapur wie auch in Hongkong und Tokio gibt es ein elektronisches Zugangssystem, bei dem man nur mit Karte oder App die Metro betreten kann. Schaffner oder Kontrolleure sind kaum nötig, alles läuft automatisch. So etwas würde der DB in Deutschland auch guttun – nicht nur komfortabler, sondern auch sicherer, um Unfälle wie das tragische Unglück in Rheinland-Pfalz zu vermeiden. 🙈
Unser erstes Ziel war der Gardens by the Bay, und sofort waren wir wieder begeistert von all dem Grün zwischen den Hochhäusern. Überall blühten exotische Pflanzen, und die riesigen, futuristischen Supertrees ragten wie lebendige Skulpturen in den Himmel.
Unser erster Stopp war beim Marina Barrage, einem cleveren Stauwerk, das die Stadt vor Überschwemmungen schützt und Wasser aus fünf Flüssen – Singapore, Kallang, Geylang, Marina Channel und Rochor – sammelt. Faszinierend, wie Technik und Natur hier zusammenwirken
Wir schlenderten durch den Garten, erinnerten uns an unseren letzten Besuch bei Starbucks, der damals abrupt endete, weil Andreas krank wurde – heute konnten wir den Moment richtig genießen. Danach ging es hinauf auf den OCBC Skyway zwischen den Supertrees: der Ausblick über den Park und die Skyline war schlicht mega.
Später führte uns unser Weg durch die Stadt zum Singapore Flyer und zur Rennstrecke, bevor wir noch mal nach Chinatown gefahren sind. Ein Bummel durch die bunten Gassen, frisches Obst zwischendurch – einfach herrlich!
Zurück am Hafen entdeckten wir die riesige Mall – und natürlich durfte ein Besuch bei UNIQLO nicht fehlen. Ich liebe diesen Laden: praktische, hochwertige Mode, die gleichzeitig richtig stylisch ist – ein Paradies für alle, die gerne stöbern.
Um 17:30 Uhr waren wir pünktlich zurück auf dem Schiff. Drei Tage Singapur vergingen wie im Flug – eine lebendige, faszinierende Stadt, die immer wieder begeistert.
Wir haben jetzt pünktlich abgelegt.Baca lagi
Singapur - Botanical Garden
5 Februari, Singapura ⋅ ☁️ 30 °C
Der Singapore Botanic Gardens ist wirklich eine grüne Oase mitten in der Stadt und gehört zum UNESCO Kulturerbe.
Burkill Hall liegt im Herzen des Singapore Botanic Gardens und ist eines der ältesten erhaltenen Gebäude Singapurs. Das elegante Haus wurde im 19. Jahrhundert im anglo-malaiischen Stil erbaut und diente später mehreren Direktoren des Botanischen Gartens als Wohnsitz. Benannt ist es nach Isaac Henry Burkill, einem bedeutenden Botaniker, der den Garten stark geprägt hat. Heute wird Burkill Hall vor allem für besondere Anlässe genutzt und ist ein schönes Beispiel kolonialer Architektur inmitten tropischer Natur.Baca lagi
Tag 88 -Singapur - Tag 2
5 Februari, Singapura ⋅ ☁️ 30 °C
Nach dem Frühstück entschieden wir uns, zunächst mit der Metro in die Stadt zu fahren und Chinatown zu besuchen. Hier Metro zu fahren ist super easy. Kreditkarte an die Eingangsschalter halten und schon geht die Türe auf. Beim Rausgehen hält man sie wieder dran und dann wird der Fahrtpreis abgebucht. Fertig. Chinatown von Singapur hatten wir bei unserem letzten Aufenthalt nicht erkundet. Es war wirklich wunderschön, durch die Straßen zu bummeln: sonnig, alles geschmückt wegen dem Neujahrsfest und auf eine ganz eigene Weise – wie man es aus Chinatown in vielen Städten in Asien kennt.
Wir trafen zwei liebe Mitreisende aus München und tranken gemeinsam einen Kaffee bei Starbucks. Anschließend fuhren wir mit der Metro weiter zum Botanic Garden. Dort waren wir bereits im vorletzten Jahr gewesen. Es ist einfach ein sehr schöner Ort. Die Natur ist hier wild gewachsen und ist dennoch hervorragend gepflegt.
Dieses Mal entschieden wir uns in den Orchideengarten zu gehen. Zum zweitem Mal in meinem Leben nach Halifax bekam ich eine Seniorenkarte – statt 15 Dollar zahlte ich nur drei. 😂😂. So hat das Alter wenigstens etwas Gutes😇.Ein kleiner Moment zum Schmunzeln. Der Besuch war ein Traum: diese Vielfalt an Orchideen zu sehen, war so beeindruckend.
Danach spazierten wir weiter durch den Park, bis uns ein Unwetter überraschte. Wir setzten uns eine Weile unter ein Dach auf eine Bank und beobachteten den Regen. Bei 30 Grad ist das gut auszuhalten. Da wir keinen Zeitdruck hatten, nahmen wir alles ganz gelassen. Als der Regen nachgelassen hat sind wir um den See rum gelaufen und haben den Garten genossen. Es ging dann mit der Bahn zur Marina Sands Area. Der Sky Deck war geschlossen wegen dem Regen. Wir sind ein wenig durch die Mall gebummelt aber da der Regen nicht aufgehört hat sind wir zurück zum Schiff. Trotz 20.000 Schritten ist Andreas zum Sport. Ich habe eine Runde gebügelt und aufgeräumt. So ist ein sehr schöner Tag zu Ende gegangen. Kaum zu glauben, dass wir heute vor drei Monaten am 5.11.2025 auf das Schiff gegangen sind. Wo ist die Zeit geblieben💕🤣Baca lagi
Tag 87 - Singapur - Singapur
4 Februari, Singapura ⋅ ☁️ 26 °C
Heute Morgen waren wir auf dem Weg nach Singapur. Nach dem Sport ging es zum Frühstück. Um 11:30 Uhr kam der Lotse an Bord, um 13:00 Uhr haben wir angelegt. Es war schön, wieder an der beeindruckenden Skyline von Singapur vorbeizufahren.
Singapur hat eine spannende Geschichte: Aus einem kleinen Fischerdorf entwickelte sich die Stadt ab 1819, als Sir Stamford Raffles hier einen britischen Handelsposten gründete. Durch seine strategische Lage wuchs Singapur schnell zu einem der wichtigsten und zweitgrössten Häfen der Welt. Singapur ist heute ein moderner Stadtstaat mit über 6 Millionen Einwohnern.
Der Kapitän bat die Passagiere ohne gebuchten Ausflug, etwas später von Bord zu gehen – das war für uns absolut ok. Wir haben zwei Maschinen Wäsche gewaschen, Andreas war noch in der Sauna, ich habe gearbeitet. Gegen 15:00 Uhr machten wir uns fertig und gingen durch die Sicherheitskontrolle, die dieses Mal reibungslos verlief.😅
Wir legten nicht am Marina Bay Cruise Center an wie vor zwei Jahren weil dort mein Schiff 6 liegt und entschieden uns dann spontan für die Seilbahn nach Sentosa, die direkt am Harbour gelegen ist. Es war ein wirklich schöner Ausflug. Auf der Insel konnte man in beide Richtungen mit der Seilbahn fahren. Der Strand bzw. das Meer war wegen gesichteter Krokodile gesperrt – gesehen haben wir keine, dafür aber Geckos 🐊. Wir sind am Strand spazieren gegangen und haben in einem Café einen leckeren Milchshake getrunken, bis uns ein Gewitter überraschte. Wir haben gewartet bis der Regen vorbei war und gingen dann zurück zur Seilbahn. Sie fuhr über das Meer zum Festland bis zum Mount Faber mit einem herrlichem Blick auf die Stadt. Danach liefen wir durch die Natur bergab in ein ruhiges Wohnviertel mit einem großen College. Es war so schön ruhig zwischen den Bäumen und Büschen. Der Rückweg bergauf bei 29 Grad und 80 % Luftfeuchtigkeit war anstrengend aber so schön. Um 20 Uhr sind wir dann zurück mit der Seilbahn zum Hafen.
Nach einem kurzen Bummel durch die Mall am Pier ging es zurück aufs Schiff. Erst einmal duschen, frische Kleidung anziehen, ein kleines Abendessen und dann auf die Kabine. Unser Balkon mit offener Tür und der warmen Luft – einfach traumhaft. Ein sehr schöner, ruhiger Tag mit 17.000 Schritten geht zu Ende.Baca lagi
Tag 86 - Seetag
3 Februari, Südchinesisches Meer ⋅ 🌬 25 °C
Heute hatten wir einen Seetag bei herrlich heißem Tropenwetter. Die Uhr wurde zum ersten Mal um eine Stunde vorgestellt – bis jetzt ging es immer zurück. 🤣 Der Wecker klingelte dann gleich zweimal, bis wir endlich wach wurden. Aber dann die Sportklamotten an und ab ins Gym und dann zum Frühstück.
Wir haben dann unsere Pässe wieder abgeholt, die wir für Taiwan und Vietnam abgeben mussten. Anschließend haben wir die Einreiseformalitäten für Singapur digital ausgefüllt. Mal sehen, ob ich dieses Mal ohne Probleme durch die Sicherheit komme – das war vor zwei Jahren ziemlich spannend, da das System meinen langen Namen nicht akzeptieren wollte. 🤣🤣
Danach habe ich mit der Arbeit begonnen.
Um 13.30 Uhr hatten wir einen Erste-Hilfe-Kurs, der von der leitenden Ärztin und dem leitenden Krankenpfleger durchgeführt wurde. Es war sehr interessant zu erfahren, was man in unterschiedlichen Situationen tun kann, wenn ein Mitmensch in eine medizinische Notlage gerät. Aus der geplanten einen Stunde wurden schließlich zwei.
Andreas ging zum Spinning, anschließend in die Sauna und alleine essen. Ich hatte ein wichtiges Meeting, sodass das Essen für mich heute ausgefallen ist. Auch solche Tage gibt es. Wenn man selbstständig ist, kann man sich manchmal nicht wirklich herausnehmen – und so habe ich bis spät am Abend gearbeitet.Baca lagi
Tag 85 - Phú My - Ho-Chi-Minh-Stadt
2 Februari, Vietnam ⋅ 🌬 25 °C
Heute Morgen haben wir um 8 Uhr in Phú My angelegt. Das Wetter war genau so, wie wir es lieben: 32 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit – echtes tropisches Klima, einfach mega.
Mit dem AIDA-Bus ging es anschließend nach Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon. Die Stadt war bis 1975 die Hauptstadt von Südvietnam. Nach dem Ende des Vietnamkriegs und der Wiedervereinigung des Landes wurde sie zu Ehren des Revolutionsführers Ho Chi Minh umbenannt und war dann nicht mehr die Hauptstadt. Trotz des neuen Namens ist „Saigon“ bis heute im Alltag und besonders im historischen Stadtkern präsent. Die Stadt steht sinnbildlich für den Wandel Vietnams: von der Kolonialherrschaft über einen langen Krieg bis hin zu wirtschaftlicher Öffnung und Moderne.
Nach rund zwei Stunden Fahrt vom Hafen zur Stadt durch dichten Verkehr kamen wir an, erhielten einige Informationen sowie einen Stadtplan – und los ging es. Zunächst liefen wir durch die Stadt zur berühmten Kathedrale Notre-Dame von Saigon. Leider konnte man sie nicht betreten, da sie derzeit umfassend renoviert wird. Die Kathedrale wurde zwischen 1863 und 1880 von den französischen Kolonialherren erbaut. Alle Materialien wurden vollständig aus Frankreich nach Vietnam transportiert. Sie ist ein besonderes Gebäude der französischen Kolonialzeit und eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.
Von dort aus fuhren wir mit dem Hop-on-Hop-off-Bus die rote Route entlang, vorbei an zahlreichen beeindruckenden Gebäuden aus unterschiedlichen Epochen. Anschließend besuchten wir die alte Hauptpost, eines der schönsten Kolonialgebäude der Stadt. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und verbindet französische Architektur mit vietnamesischen Elementen. Besonders sehenswert sind die große Schalterhalle, das hohe Tonnengewölbe und die historischen Karten an den Wänden. Die Post ist bis heute in Betrieb. Die einen geben Pakete ab, andere schreiben Briefe oder stöbern an den Souvenirständen.
Was wirklich beeindruckend ist, ist die unfassbare Anzahl an Motorrädern und Mopeds – über 8.5 Millionen sollen es in der Stadt sein. Damit gilt Ho-Chi-Minh-Stadt als eine der motorradreichsten Städte der Welt. Der Verkehr wirkt chaotisch, folgt aber seinen ganz eigenen Regeln. Wenn man über die Strasse möchte, geht man einfach, denn Ampeln werden ignoriert🤣. Aber es funktioniert dennoch mit viel Hupen.
Zur Stärkung gab es einen Stopp bei Starbucks mit einem Latte Macchiato, danach sind wir zu Fuß weiter zum Ben Thanh Market gegangen. In den Markthallen herrschte typisches, lebendiges, vietnamesisches Treiben: Streetfood, kleine Stände, Gerüche, Farben – man konnte wirklich alles kaufen.
Weiter ging es zum Financial Center, dem Bitexco Financial Tower, auf das Skydeck im 49. Stock. Von dort oben hatten wir einen großartigen Blick über die Stadt. Es waren nur wenige Besucher dort, was die Atmosphäre besonders angenehm machte.
Nach weiterem Bummeln durch die Straßen ging es schließlich mit dem Bus zurück zum Schiff. Zurück an Bord mussten wir unsere Landgangskarten wieder abgeben. Fünf Tage Vietnam liegen nun hinter uns – ein Land, das immer wieder eine Reise wert ist. Eine faszinierende Mischung aus Tradition und Moderne, stark geprägt von seiner Geschichte und dem längsten Krieg des 20. Jahrhunderts. Ein stolzes Volk, zugleich von großer Liebenswürdigkeit und bemerkenswerter Gastfreundschaft.
Ich war dann noch beim Stretch-&-Relax-Kurs, während Andreas Ausdauertraining gemacht hat. Danach Sauna und Abendessen. Um 20 Uhr legten wir wieder ab – auf dem Weg nach Singapur, mit einem Seetag morgen.Baca lagi
Tag 84 - Seetag
1 Februari, Vietnam ⋅ 🌬 25 °C
Heute hatten wir wieder einen Seetag – genau das, was man nach den vielen Eindrücken der letzten Tage auch braucht. Wir sind endlich in den Tropen, und das hat man am Wetter deutlich gemerkt: morgens sonnig, ab Mittag dann teilweise kräftiger Regen. Gleichzeitig wird es spürbar wärmer 🥰
Wir waren beim Sport, frühstücken und anschließend bei der Seenotrettungsübung. An der Sammelstation wurden lediglich die Karten gescannt. Unglaublich, aber es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die nach drei Monaten nicht wissen, wo ihre Station ist. Eine Dame fragte ganz erstaunt ist hier nicht Station X und als es verneint wurde wusste sie nicht wohin🙈. Es ist Pflicht diese Übung bei so einer langen Rise alle vier Wochen zu wiederholen - vielleicht weiss dann am Ende wirklich jeder wo er hinmuss 🤣 Wenn es wirklich einen Ernstfall gäbe, wäre das sicherlich ein ziemliches Durcheinander.
Mittags habe ich mir eine Fußmassage gegönnt, da meine Füße vom vielen Laufen doch ziemlich beansprucht waren. Es war himmlisch: eine ayurvedische Massage von unserem Handre, einem sehr netten und wirklich hervorragenden Masseur aus Bali. Danach habe ich gearbeitet, Andreas war beim Spinning. Später hatte er noch eine Ganzkörpermassage, und wir haben uns anschließend in der Sauna getroffen – ein Aufguss am Abend ist einfach wohltuend.
Vom eigentlichen Schiffsleben bekommen wir nicht viel mit, was oft auch ganz angenehm ist. Heute hat die Rezeption im Tagesprogramm erneut Verhaltensregeln veröffentlicht und die Passagiere gebeten, sich daran zu halten. Sehr traurig, dass man erwachsenen Menschen erklären muss wie man sich verhalten sollte für ein angenehmes Miteinander. Trotzdem gibt es viel Gemecker, selbst auf den Fluren hört man fast nur Negatives. Man fragt sich wirklich, warum manche Pasagiere diese Reise überhaupt machen.
Auf dem Weg zum Abendessen haben wir unsere Nachbarn über uns, Michael und Tamara, getroffen und kurz geplaudert – wirklich sehr sympathisch. Nach einem kurzen Abendessen ging es zurück auf die Kabine. Andreas arbeitete noch etwas am Rechner, ich habe gelesen. So ging ein entspannter und schöner Seetag zu Ende, und wir freuen uns auf morgen – einen weiteren Tag in Asien.Baca lagi
Dà Nãng / Hoi An - Vietnam - Teil 2
31 Januari, Vietnam ⋅ ☀️ 23 °C
Hier noch Bilder und Impressionen von unserem Tag

PengembaraMehr Eis für Andreas bitte! Der Einzige, der auf einer Kreuzfahrt ab- statt zunimmt....😀 Tolle Bilder! PS: Wie unterhaltet ihr uns ab 23.3. denn täglich weiter?

PengembaraHat er selber entschieden🤣hat schon 5 Kilo abgenommen mit viel Sport und gesünderer Ernährung🥒🍅🥔🥗. Auf Deine Frage eine gute Frage🫶💕

PengembaraTolle Palmblätter-Kreationen und sehr schöne Fotos ! Der Frage an 23.3. schließe ich mich an...
Tag 83 - Dà Nãng / Hoi An - Vietnam
31 Januari, Vietnam ⋅ ☀️ 24 °C
Heute Morgen sind wir in Da Nang angekommen. Dieses Mal haben wir an einem Containerhafen angelegt, da es dort kein Kreuzfahrtterminal gibt. Im Hafengelände durfte man sich nicht alleine bewegen, sondern nur mit Shuttle-Bussen oder einem AIDA-Bus hinausfahren.
Wir sind mit dem AIDA-Bus nach Hoi An gefahren und haben die Stadt auf eigene Faust erkundet. Hoi An ist eine historische Hafenstadt in Zentralvietnam, die vom 15. bis 19. Jahrhundert eine bedeutende Rolle im internationalen Handel spielte. Händler aus Asien und Europa prägten das Stadtbild, was man bis heute an der besonderen Mischung verschiedener Baustile erkennt. Da der Fluss später versandete, blieb die Altstadt weitgehend erhalten – ein Grund, warum Hoi An heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Schon beim Ankommen haben wir gemerkt, wie lebendig der Ort ist. Wir sind durch die Straßen gebummelt – eine schöne Mischung aus Tradition und quirligem Alltagsleben. Vieles spielt sich draußen ab: Streetfood, kleine Stände, Schneider und Spas an fast jeder Ecke. Wir haben uns treiben lassen, durch die Gassen geschlendert, kleine Dinge gekauft und immer wieder alte Tempel und historische Gebäude entdeckt.
Am Fluss haben wir uns spontan für eine Bootsfahrt entschieden. Zuerst ging es ein Stück flussaufwärts, danach stiegen wir in kleine runde Bambusboote um. Damit fuhren wir durch die Seitenarme des Flusses, vorbei an Kokosplantagen. Unser Bootsfahrer hat uns dabei in unglaublicher Geschwindigkeit einen Kopfschmuck aus Palmenblättern geflochten – ein ganz besonderer Moment.
Zurück in Hoi An durfte der Kaffee bei Starbucks nicht fehlen, ebenso wenig wie ein Eis für Andreas. Es war ein rundum gelungener Ausflug.
Zurück auf dem Schiff ging es noch eine Runde ins Gym, anschließend in die Sauna und dann kurz zum Abendessen.
Heute ist Tag 83 unserer Reise – wie schnell die Zeit vergeht. Noch 50 Tage liegen vor uns, mit weiteren wunderbaren Destinationen. Wir sind sehr dankbar, diese Weltreise machen zu dürfen. Es ist kein Urlaub, es ist wirklich eine unglaubliche Reise. Man erlebt unglaublich viel, lernt andere Kulturen und Menschen kennen, und das ist ebenso bereichernd wie anstrengend. Umso wichtiger sind die Seetage dazwischen – auch wenn ich an diesen Tagen immer arbeite.Baca lagi
Tag 82 - Halong Bay - Vietnam
30 Januari, Golf von Tonkin ⋅ ☀️ 23 °C
Das Wetter war heute herrlich – 22 Grad, leicht bewölkt, perfekt für eine Wanderung. Gleich nach dem Frühstück um acht Uhr sind wir von Bord gegangen, um zu schauen, wohin der Tag uns führen würde. Andreas wollte unbedingt auf den Hügel zum Riesenrad, also haben wir uns auf den Weg gemacht, da die Seilbahn nicht fuhr. Der Weg ging hoch und runter, über die große Brücke, weiter Richtung Riesenrad, wieder bergauf und bergab. Es war ein spannender Spaziergang, und am Ende standen über 20.000 Schritte🤣und das ich, die nie gerne gelaufen ist.
Oben angekommen hatten wir einen atemberaubenden Blick über die Bucht von Hạ Long, und der Tempel Bảo Hải Linh Thông Tự war einfach beeindruckend. Es war wunderbar diesen Tempel zu erleben, denn es waren einfach keine Touristen und Menschen hier. Es war ruhig, menschenleer und man spürte diese besondere Energie.
Der Tempel ist ein moderner buddhistischer Komplex, errichtet im 21. Jahrhundert auf dem Sun-World-Gelände. Er gehört nicht zu den historischen Tempeln Vietnams, verbindet aber traditionelle buddhistische Symbolik mit moderner Anlageplanung und steht sinnbildlich für die zeitgenössische Wiederbelebung des Buddhismus. Er ist Ort für Schutz, Mitgefühl und innere Ruhe und ein wichtiges spirituelles Zentrum für die lokale Bevölkerung und das spürt man wirklich.
Da wir schon um 12:30 Uhr wieder an Bord sein mussten, war die Wanderung die perfekte Lösung.
Ich gönnte mir am Pier zum Abschluss einen Starbucks-Kaffee, bevor es wieder aufs Schiff ging. Andreas beobachtete das Auslaufen, während ich etwas gearbeitet habe und mit zwei meiner Töchter telefoniert habe.
Am Nachmittag um 15:00 Uhr stand dann unser zweistündiges Personaltraining mit unserer Trainerin Saskia an, bei dem wir die nächsten Schritte unseres Trainingsprogramms besprochen und geübt haben. Wir haben beide die Liebe zum Sport entdeckt, und gemeinsam macht es auch noch mehr Spass. Danach gab es ein kleines Abendessen bevor wir zur Saunanacht gingen. Ich bekam eine entspannenden Nackenmassage, anschließend folgten ein paar Aufgüsse – der perfekte Abschluss für einen schönen, aber auch anstrengenden Tag.Baca lagi



























































































































































































































































































































































































































































































