Ein Traum wird endlich wahr! Ein paar Jahre überlege ich schon hin und her ob es das richtige ist einen so weiten Weg, alleine zu gehen. Und im September 2017 hab ich dann einfach Flüge gebucht und mir für Juni 2018, 4 Wochen Urlaub genommen. Und Los
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  • Day27

    Tag 26 Bonus

    July 4, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 22 °C

    Ab nach Finisterre. Ok mit dem Bus, denn laufen...nein!
    Aber die Busfahrt war ein echtes Abendteuer...und mir war spei Übel!!! Der Fahrer ist so schnell gefahren und so schnell die Berge rauf und runter um die Kurven, durch die Dörfer mit 80! Puhhh! Mir graut es vor der Rückfahrt!
    Aber nun bin ich hier am Ende der Welt am Kilometerpunk 0,0.
    Und es gibt ein paar Dinge die ich von meinem Weg mitnehmen werde.
    Nämlich folgendes:
    Ich nehme genug mit für einen kleinen Neuanfang,
    es ist nicht genug um den Rest des Lebens auf der faulen Haut zu liegen und sich um nix mehr Gedanken zu machen.
    Aber es hat mir ein Stück Freiheit ermöglicht.
    Ich lernte:
    Lebe unerschrocken...
    Fordere Dich heraus...
    Gib Dich mit nichts zufrieden...
    Trage alles an dir mit Stolz...
    Zu wissen, dass man immer noch Möglichkeiten hat ist Luxus!
    Soweit dazu!
    Camino, du hast mich mitten ins Herz getroffen!
    Das war vom ersten Tag an so, mit deinem harten Prüfungen & deiner süßen Natur. Deinen vielen Menschen & deinen witzigen Begegnungen.
    Was ich gelernt habe über mich: Ich bin total unfähig auch nur einen kleinen Teil meiner Gefühle der Außenwelt zu verheimlichen (Goodbye Pokerface) und das ist gut so, denn das bin ich!
    Ich habe gelernt, nicht so viel nachzudenken sondern einfach zu machen/ weiter zu laufen.
    Bleib niemals stehen! Egal wie langsam du gehen musst um weiter zu kommen. Geh weiter!
    Sei nicht traurig, sondern glücklich!
    Genieße dein Leben -Leb einfach-
    Jeder neue Schritt ist irgendwie auch ein Schritt den ich schon gegangen bin nur jetzt bin ich noch mutiger!
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  • Day26

    Tag 25 = Fertig

    July 3, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir sind da!!!
    Unglaublich, ich hab es wirklich geschafft.
    Sind heute morgen ganz gemütlich aufgestanden und gegen kurz nach 9 aufgebrochen um die letzten 2 km zur Kathedrale zu nehmen.
    Und als wenn es so sein sollte schien die Sonne! Das war so ein tolles Gefühl...es fühlte sich so leicht an und dann in die Stadt einzulaufen war einfach ein so unfassbar befreiendes Gefühl.
    Natürlich mussten die obligatorischen Fotos an der Kathedrale gemacht werden und wir haben alle unseren Emotionen freien Lauf gelassen.
    Das bekommen der Compostela ging dann auch wirklich schnell, da wir früh da waren gab es keine Schlange.
    Jetzt hab ich es schwarz auf weiß 505 km!
    It‘s a Rap!
    Ich bin so Stolz das geschafft zu haben trotz aller Widrigkeiten die es auf meinem Weg gab, trotz aller Verletzungen und Entzündungen...Ich bin in Santiago!
    Was ich mitnehme von dem Weg? So viel! Aber vor allem eines :“ ich kann alles schaffen, was ich erreichen will und ja es ist nicht immer einfach und tut weh aber die Zeit richtet alles so ein wie es sein soll!“
    Nun kann ich die Tage hier noch entspannen und genießen. Und morgen geht es erst mal nach Finisterre, noch mal ne Tour mit den Mädels. Es wird toll, da bin ich mir sicher.
    Wir haben den Tag mit lecker essen, spazieren durch die Stadt und natürlich der Pilger-Messe in der Kathedrale genossen und wir haben geschlafen in unseren Betten hier im Schloß, welches ganz nah an der Kathedrale ist.

    Es bleibt mir nur zu sagen! Danke, für die Zeit und all die Erfahrungen und Menschen die ich treffen durfte.
    Wahnsinn!
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  • Day25

    Tag 24 geschafft

    July 2, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    Regen! Regen! Regen!
    Den ganzen Tag Poncho an; Poncho aus! Weil sobald der Regen aufgehört hatte wurde es warm und dann schwitzt man unter de Dingern. Und ich weiß nicht wieso aber jeder KM hat sich heute wie 10 angefühlt. Es ging wieder weiter durch die wunderschönen Wälder von Galicia die so schön riechen.
    Am Monte do Gozo (Freudenberg) konnte ich die Kathedrale von Santiago im Nebel schon grob erkennen es fühlt sich so großartig an. Und dann WOW ich bin wirklich in Santiago!!! Da musste ich natürlich ein Foto beim Stadtschild machen. Kann gar nicht sagen wie sehr ich mich freue! Ich hab’s geschafft! Ok morgen noch 2 km zur Kathedrale um den Weg abzuschließen. Ich bin so gespannt was dann alles auf mich wartet. Ich bin wirklich sprachlos und feier gerade mit den Mädels schon mal ein bisschen, denn die sind mir wirklich ans Herz gewachsen!
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  • Day24

    Tag 23 geschafft

    July 1, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute ging es weiter💪🏻jihaaaa! Und wie es weiterging. Ok ich bin ein bisschen stoned von den Medikamenten und es fühlt sich ein bisschen komisch an zu laufen. Aber mir geht es gut und den Beinen auch. Haben heute auch nur 15 km gemacht aber die waren so lustig! Wir haben gesungen und gefeiert das wir schon so nah an Santiago sind, da hat der Regen auch nix gemacht. Ich kann es irgendwie gar nicht fassen. Nur noch morgen einmal knapp 18 km und dann sind wir schon vor Santiago! Wahnsinn! Ich hab heute an die ganzen Tage zurück gedacht und wie viele Menschen ich kennengelernt hab und vor allem wo ich überall geschlafen hab! Es fühlt sich wirklich komisch, an das wir übermorgen ankommen werden. Ich freu mich wahnsinnig darauf anzukommen und die ganzen Strapazen hinter mir zu lassen aber es schwingt auch ein bisschen Wehmut mit. Kann ich nicht beschreiben...Read more

  • Day23

    Tag 22 geschafft

    June 30, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C

    Da läuft man morgens los (natürlich im Regen) und denkt das schon alles gut ist. Die Beine gut bandagiert sind und man sich gut fühlt. Der Weg war wunderschön, wenn auch sehr nass und schlittrig, da das extreme Gewitter hier letzte Nacht alles aufgeweicht hatte. Und dann nach 6 km Weg hat mein Körper mir ganz deutlich gesagt -Nein, bis hier hin und nicht weiter- also tja, Taxi angerufen und zum nächsten Arzt. Der hat meine Beine noch mal komplett neu versorgt und bandagiert und gesagt ich muss mich ausruhen denn die Medikamente die ich nehme sind sehr stark und das eine so starke Belastung (wie Pilgern) nicht gehen würde.
    Mpffff! Ich bin echt frustriert! Aber was soll man machen! Das positive suchen. Ich bin dann schon mal in die Herberge vorgefahren und die Mädels sind weiter gelaufen und haben eine Kette von mir mitgenommen, sodass ich symbolisch mit gegangen bin! Danke das mir diese Mädels auf dem Weg zugefallen sind! Danke! An wen auch immer.
    Hier in der sehr süßen kleinen Herberge, hab ich erst mal geschlafen und mich ausgeruht.
    Und dann brach das Gewitter los! Wassermassen und so viele Blitze auf einmal und die Mädels irgendwo da draußen im Gewitter. Ich hätte wirklich Sorge um sie. Als sie schrieben, dass sie sich verlaufen haben und nun irgendwo unter stehen und nicht weg kommen, hab ich mit dem Besitzer der Herberge und anhand von dem Standort der 3 (danke Google Maps!) die 3 mit dem Auto eingesammelt!
    Hej Camino, du machst uns die letzten KM nach Santiago echt schwer! Aber wenn das eine Prüfung sein soll -dann hast du dir die falschen ausgesucht- wir werden alle in Santiago ankommen und alle zu Fuß💪🏻. Das ist der Plan!
    Gerade haben wir uns zur Stärkung selber Burger gemacht und echt viel über die letzten Tage gelacht. Ich werde morgen weiter laufen, denn es sind nun nur noch 36 KM bis nach Santiago! Die schaff ich!
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  • Day23

    Tag 21 geschaft

    June 30, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Da dachte ich, dass ich euch nicht viel zu erzählen hab von dem Tag da wir eigentlich die meiste Zeit an der Landstraße gelaufen sind. Und der Tag einfach so vor sich hin geplätschert ist. Aber das dicke Ende sollte noch warten.
    Als wir in Palas de Rei angekommen waren, hatten wir direkt eine süße kleine Unterkunft gefunden. Also erst mal ankommen, ausruhen und duschen eben das ganz normale Pilgerdasein nach der Wanderung. Ich legte mich kurz hin, da meine Beine sehr weh taten und nach kurzer Zeit im Halbschlaf sah ich an der Gardine die als Sichtschutz an meinem Bett angebracht war etwas krabbeln! Handy raus Foto; Google!! Aus dem Bett springen! Bettwanzen!!! Ja wirklich! Also zu den Mädels, hin denen das gezeigt und sofort alles aus der Herberge raus geholt was uns gehörte und natürlich auch den anderen Pilgern Bescheid gegeben. Die natürlich auch nicht bleiben wollten. Warum nur? Sind dann zu dem Besitzer hin und haben ihm das Foto gezeigt und er ist komplett ausgerastet und meinte, wir hätte ihm die mitgebracht! Ja ne, ist klar! Er hat uns das Geld, was wir für die Nacht bezahlt hatten vor die Füße geschmissen und uns rausgeschmissen und gesagt das wir ihm das Geschäft kaputt machen würden. Wir dreckigen Pilger!
    Jihaaaa! Netter Mann!
    Also was tun? Für den Nervenzusammenbruch den wir eigentlich verdient hatten war keine Zeit! Hej Google unser bester Freund. Google sagt alles in Säcke packen mit Insektengift einsprühen und die Säcke verschlossen in der Sonne liegen lassen. Ja alles was man bei sich trägt muss darein! Alles!!! Also zum nächsten Supermarkt und alles einkaufen. Alle Sachen inclusive Rucksäcke und Schuhe in die Beutel und Gift drüber! Ok, Step 1: Check! Doch wir bauchten eine neue Unterkunft, also sind 2 von uns los um nach einer neuen Unterkunft zu suchen. Doch der Besitzer von der Bettwanzenherberge hatte im ganzen Ort bereits „Werbung“ für uns gemacht, sodass keine Herberge, kein Motel und auch kein Hotel uns nehmen wollte! Weil wir sind ja die, die Verseucht mit Bettwanzen sind! Your fucking Ernst!!!!! Ok atmen und nachdenken was wir machen....wir haben uns dann überlegt, alles wieder in die Rucksäcke zu packen und aus dem Ort raus zu laufen damit wir erst mal dort weg sind. Außerhalb haben wir uns dann ein Taxi gerufen und sind nach Melide (nächst größere Stadt) gefahren denn dort gibt es einen Waschsalon. Denn ja nur mit Gift alles desinfizieren reicht nicht! Es muss alles gewaschen werden! Alles! Wuhuuuuuuuu! In Melide angekommen entschied ich mich dann auch zum Arzt zu gehen wegen meinen entzündeten Beinen. Nächste Flatsche für den Tag! Sie haben die komplette erste Hautschicht die entzündet ist abgetragen und nun muss ich starkes Antibiotika nehmen und zusätzlich noch Ibuprofen🙈💪🏻. Es wurde alles gereinigt und verbunden. Haben dann zum Glück noch ein Hotel für die Nacht bekommen und dort konnten wir dann mit unseren komplett frisch gewaschenen Sachen einmaschieren. What a Day! Wäre ich allein gewesen, keine Ahnung! Gut das Cathrine spanisch spricht und alles irgendwie reservieren konnte.
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  • Day21

    Tag 20 geschafft

    June 28, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute war ein langer Tag für mich obwohl wir nur 18 km gepilgert sind, sind wir gerade erst in der Herberge angekommen. Ja genau wir! Gestern Abend in der Herberge hab ich 3 andere Frauen getroffen und wir haben uns auf Anhieb so gut verstanden, das wir beschlossen haben zusammen zu gehen. Und wegen meiner Verletzung ist mir das gerade auch lieber, nicht allein zu laufen. Wir sind immer noch in Galizien und ja es ist immer noch so als wenn wir durch eine andere Zeit gehen. Sind heute morgen von Ferreiros gestartet und nun in Castromaior angekommen. Zwischendurch haben wir eine längere Mittagspause in Portomarin gemacht und dort zum Mittag gegessen. Es macht echt Spaß nicht allein zu laufen und zu wissen das immer jemand da ist tut echt gut! Hier in der Herberge ist gleich meine Challange zu duschen. Des es gab Duschmarken und wenn man die in den Automaten gesteckt hat, hat man 2 min Zeit um sich auszuziehen und dann 6 min zum duschen😂. Mit meinen Beinen ist das aber gerade nicht so einfach. Ich werd schauen und das Beste draus machen. Ab hier sind es nun noch ca 83 km nach Santiago💪🏻. WuhuuuuuRead more

  • Day20

    Tag 19 geschafft

    June 27, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 22 °C

    Man sollte meinen, je mehr man vom Weg geschafft hat umso fitter wird man und die letzten KM wären dann wie fliegen. Aber für mich fühlt es sich gerade komplett anders, an denn ich spüre sehr deutlich jeden bereits zurück gelegten KM in meinen Beinen. Ok ich bin dazu jetzt auch noch verletzt aber die anderen Pilger erzählen das gleiche.
    Nix desto trotz ging es heute sehr gemütlich von Sarria nach Ferreiros also 12,97 km. Und nun sind es von hier bis Santiago noch genau 100 km! Also bin ich ab morgen ein UHU 🦉 ein unter Hundert Pilger! Allein das lässt mich weiter laufen, ja langsam und ja, kleine Etappen!
    Die Landschaft hier in Galicien ist einfach wunder wunderschön und wenn nicht hier und da mal moderne landwirtschaftliche Geräte stehen würden, könnte man denken jeden Augenblick kommen Asterix und Obelix aus dem Unterholz gesprungen und haben ein Wildschwein auf den Schultern. Bisher muss ich sagen, ist das mit den Bergen von Leon mein schönster Abschnitt von der Natur. Auch wenn es körperlich wohl der schmerzvollste ist. Morgen plane ich auch nur eine kleine Etappe mit maximal 18 km. Wenn es blöd ist unterwegs sogar nur 10. Da ich ja Zeit habe ist das Ok. Auch wenn ich gern gerade so fit wäre um am WE schon in Santiago zu sein.
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  • Day19

    Tag 18 geschafft

    June 26, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 22 °C

    Was für ein Wetter! Wahnsinn, mir ist kalt und ich war den ganzen Tag über irgendwie klamm. Klamm vom wirklich dichten Nebel und vom Schwitzen.
    Es ging heute von Triacastela nach Sarria insgesamt 24,22 km. Es war ein Abendteuer, denn durch den dichten Nebel und den Berg und das schwere Gelände war ich echt gefordert. Zu alle dem habe ich mich dann auch noch verlaufen! Und war irgendwie über eine Stunde „Lost“! Kein anderer Pilger und keine gelben Pfeile. Am Anfang ist es mir noch gar nicht aufgefallen da ich so fasziniert war von der in Nebel eingehüllten Natur aber dann...war es nur noch still und der Weg ganz schmal, rutschig und schlammig! Mir wurde wirklich komisch und bang. Also was tun? Ok Pilgerführer raus...Mist nix drin beschrieben! Ok, Handy raus und bei Google Maps schauen und neu orientieren. Gute Idee, wenn ich Netz gehabt hätte. Also bin ich einfach dem Weg weiter vorsichtig gefolgt und hatte echt Angst, auszurutschen und dann da liege und mich findet keiner! Aber dann hörte ich in der Ferne einen Hahn krähen und irgendwie sagte mir mein Verstand, wo ein Hahn kräht ist auch ein Bauernhof und da sind auch Menschen die mir weiter helfen können. Also immer dem Hahn-Krähen nach. Wehe du hörst auf zu Krähen hab ich die ganze Zeit gedacht. Und mit mal wie mitten aus dem Nix stand ich wieder auf dem Camino mitten unter Pilgern! Wahnsinn! Ein alter Mann sah mich und fragte mich:“ bist du so mutig gewesen und den ganz alten Camino gegangen?“ Anscheinend! Nun sind es nur noch knapp über 100 km nach Santiago und es fühlt sich ganz komisch an das es jetzt so nah ist! Die nächsten Etappen hab ich alle unter 20 km geplant um mich und meine Beine (und leider auch meine neuen Schürfwunden, Reiten in kurzer Hose ist halt doof!) zu schonen.
    Hab eine ganz süße Herberge gefunden und mir heute mal den Luxus gegönnt meine kompletten Klamotten mit der Maschine zu waschen und auch im Trockner zu trocknen. Denn ohne Sonne wär die bis morgen ja nicht wieder trocken gewesen. Die nächsten Tage ist auch noch Regen angesagt. Daher passt es ganz gut das ich nur kurze Etappen hab.
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  • Day18

    Tag 17 geschafft

    June 25, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute morgen bin ich sehr früh gegen 6.00 Uhr los gelaufen. Von O Cebreiro nach Triacastela waren es dann 21,39 km. Und ich hätte Wetten können, dass auf der Strecke gleich ein Hobbit vorbei kommt. Wie aus dem Film die Strecke und zum Glück auch viel im Schatten. Es ging vom höchsten Punkt auf dem Jakobsweg mit 1500 m nun runter auf 665 m. Also sehr viel runter aber auch immer mal wieder hoch. Aber meine Beine wollten mich tragen und unterwegs hab ich noch nen kleinen Kurs zum richtigen am Berg wandern von einem Franzosen bekommen. Damit ging es dann noch besser.
    Nachteil ist jetzt gerade, das der Reiseführer recht hatte, denn seit heute morgen ist der Weg mehr als Voll! Wirklich voll! Denn wer die letzten 100 km läuft bekommt in Santiago auch die Compostella und viele spanische Studenten können die für ihr Studium nutzen um bevorzugt zu werden bei der Platzvergabe. Ich hab heute das aller erste mal in 2 ersten Herbergen keinen Platz mehr bekommen! Weil alles voll ist! Was lerne ich daraus, ich muss nun anfangen am Morgen die Herbergen zu reservieren, denn ab Sarria soll das Ganze noch voller werden! Jetzt sind es nach Santiago für mich noch 131,32 km. Verteilt auf 9 Tage sind das also im Schnitt nur noch 14,59 km pro Tag. Aber morgen muss ich noch mal durchziehen denn bis Sarria sind es knapp 25 km und dazwischen gibt es kaum Herbergen die ansprechend sind. Vielleicht mach ich einfach noch mal ein Tag Pause vor Santiago.
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