Januar 2020
  • Day13

    Reisetag & Ko Jum

    January 14 in Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute Morgen gingen wir um 7.00 Uhr zum Frühstücken runter. Wir beide aßen einen Banana Pancake. Gegen 7.30 Uhr hielten wir uns bereit, weil sie gesagt hatten, dass man eine halbe Stunde vorher bereit sein sollte.
    Eigentlich hätten wir an dem Hotel hinter unserer Unterkunft abgeholt werden sollen. Wir hatten aber geschaut und festgestellt, dass es nur eine Einfahrt dort hin gab. Deshalb waren wir der Meinung, dass wir auch bei unserer Unterkunft auf unserer Terrasse warten könnten, da wir ja mit bekamen, wenn jemand einfuhr.
    Also warteten wir. Gegen viertel vor 8 kam auf einmal ein riesiger, weißer Reisebus aus der Einfahrt von dem anderen Hotel gefahren. Wir guckten uns beide verwundert an, schalteten aber erst als der Bus davon fuhr und fragten uns im selben Moment, ob das vielleicht unser Bus gewesen war?! Auf unserer Bestätigung stand zwar „Van“, aber man wusste ja nie, was oder wer einen abholen würde. Gerade als wir unruhig wurden, fuhr ein weißer Mini-Van vor und der Fahrer signalisierte uns aus dem Fenster, dass er in zwei Minuten bei uns sei, er müsse nur schnell noch wo anders hin.
    Wir waren wieder beruhigt und atmeten durch. Während der Wartezeit gesellten sich 3 weitere Personen aus unserer Unterkunft zu uns und stellten sich bereit. Dann kam der besagte Minivan wieder. Der Fahrer war überaus freundlich aber ziemlich hektisch. Die 3 Personen sprachen mit ihm und er signalisierte ihnen, dass sie nicht zu ihm gehörten. Er kam zu uns und signalisierte uns, dass wir einsteigen sollten.
    Im Bus saß bereits ein weiteres Pärchen. Dann fuhren wir los und verließen Khao Sok. Kurz bevor wir an eine Straßenkreuzung kamen, schnappte Chris in Gesprächsfetzen zwischen Fahrer und dem anderen Pärchen auf, dass sie Surat Thani Airport erwähnten. Wir wurden hellhörig, da das ja so gar nicht unsere Richtung war. Als der Fahrer an der Straßenkreuzung anhielt und kurz ausstieg, sprachen wir das Pärchen an und fragten, wo sie hin wollten. Unsere Zweifel bestätigten sich. Als der Fahrer zurück kam, fragten wir ihn, ob wir richtig seien für die Fahrt nach Krabi. Er wurde noch hektischer als sonst schon und verneinte. Also fuhr er uns wieder nach Khao Sok zu unserer Unterkunft, lud dort die 3 Personen ein die er zuvor stehen lassen hatte und sagte uns, dass der große weiße Bus vor uns wohl der richtige Transport für uns sei. Der würde gleich zurück kommen. Irgendwie glaubten wir das nicht so wirklich, ließen uns aber wieder vor unserer Unterkunft abladen. Unsere Hosts waren sehr verwundert, dass wir wieder zurück waren. Da es bereits 10 nach 8 war, versuchten wir bei den beiden angegeben Telefonnummern anzurufen. Keine davon war erreichbar bzw. vergeben. Unsere Host sagte uns, dass das Unternehmen die Straße runter sei und i.d.R. sehr unzuverlässig und immer zu spät wäre. Sie rief eine andere Telefonnummer an und sagte uns dann, dass jemand käme, um uns abzuholen. 10 Minuten später hielt ein Minivan und ein unfreundlicher Fahrer stieg aus, kontrollierte diesmal unsere Buchung und ließ uns einsteigen. Dann holten wir noch einige andere Leute ab bis der Bus voll war und fuhren immer wieder unkooediniert vor uns zurück auf der einzigen Hauptstraße Khao Soks. Als alle Plätze belegt fahren, fuhren wir endlich Richtung Krabi. Kurz vor der Anlegestelle hielt der Minivan bei einer Art Bushaltestelle / Sammelstelle und wir mussten alle aussteigen. Kurze Zeit später wurde Ko Jum ausgerufen und wir mussten lustigeweise wieder beim gleichen Fahrer in den Minivan steigen. Dann fuhr er uns zur Anlegestelle und zeigte uns, wo wir hin mussten. Die Fährbetreiber verkauften uns ein Ticket für die Weiterfahrt von Ko Jum nach Ko Bulon Leh für einen angeblich direkten Transfer und sagten uns, dass wir sonst erst nach Ko Lanta müssten und von dort aus nach Ko Bulon Leh. Also kauften wir das Ticket und er notierte die Abholstelle auf Thai darauf und meinte unser Hotel könne uns dann sagen, wo wir am 16. abgeholt würden.
    Auf der Fähre mussten wir nur ein paar Minuten warten, bis wir gegen 11.40 Uhr losfuhren. Im Innenraum stank es und ein Schild verbot die Fenster zu öffnen. Wir tuckerten langsam aus dem Hafen und Chris meinte, dass das Speedboot bestimmt gleich Gas geben würde. An der Geschwindigkeit änderte sich aber rein gar nichts, auch nicht als wir den Hafen schon längst passiert hatten. Also tuckerten wir weiter schön gemächlich im gefühlten Schneckentempo nach Ko Jum. Vor der Insel hielt die Fähre an und es kamen 5 Longtails, auf die die aussteigenden Touristen nach Hotels sortiert wurden. Gegen viertel nach 1 legten wir endlich am Strand von Ko Jum direkt vor unserem Hotel Coral Bay Resort an. Dort wurden wir freundlich begrüßt, bezogen unser kleines Hüttchen, zogen uns um und hüpften direkt mal ins Meer. Eine Abkühlung war es nicht wirklich, aber es tat gut! Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand und genossen die Ruhe, waren es wirklich nur eine Handvoll Touristen um uns herum. Neben an kehrten wir für ein, zwei Getränke in die Simply Life Bar ein. Dort wurden fleißig Tütchen geraucht... nicht von uns ;-). Dementsprechend chillig war die Atmosphäre. Unsere eigentlichen Pläne ins Dorf Ban Ko Jum zu laufen, verwarfen wir nach der ausgiebigen Dusche und aßen einfach bei uns im Resort zu Abend.
    Bereits der Nachmittag hatte schon geholfen ein wenig zu entschleunigen. Ich freute mich auf den morgigen Tag, an dem ich einfach mal nichts, außer lesen und relaxen, machen wollte.
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  • Day12

    Khao Sok Nationalpark & Ratchaprapha Dam

    January 13 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute Morgen quälten wir uns um 7.00 Uhr aus dem Bett und waren um 7.20 Uhr zum Frühstück unten. Unsere beiden Hosts waren überrascht, dass wir so früh wach waren und dann stellte sich heraus, dass wir erst um 8.30 Uhr abgeholt würden und nicht, wie wir dachten und gesagt bekommen hatten, um 8.00 Uhr.
    Egal, jetzt waren wir ja schon mal wach. Mit dem Mini-Van wurden wir abgeholt und sammelten nach und nach weitere Personen ein, bis der Bus voll war. Wir fuhren dann, anders als erwartet, nicht bei uns in den Nationalpark, sondern fuhren rund 1 1/2 Stunden wieder zurück Richtung Surat Thani, aus der wir quasi gekommen waren. Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir uns keine Unterkunft direkt in Khao Sok gebucht, sondern eher in der Nähe zum Ratchaprapha Staudamm!
    Wie bisher auf jeder Tour stoppten wir ein paar Minuten auf einem einheimischen Markt. Keiner der Teilnehmer hatte so recht Lust gucken zu gehen, waren wir doch wahrscheinlich alle schon mittlerweile auf unzähligen Märkten gewesen.
    Danach ging‘s weiter zum Staudamm. Dort angekommen mussten wir alle 20 Baht für die Nutzung des Piers und 300 Baht pro Person für den Eintritt in den Khao SoK Nationalpark zusätzlich zur bereits bezahlten Gebühr für den Ausflug bezahlen. Dann stiegen wir mit insgesamt 18 Personen auf ein Longtail Boot und fuhren über den See. Scheinbar hatten wir heute das langsamste Boot gebucht, wurden wir doch ständig von anderen Booten überholt. Im Endeffekt machte das aber nichts, trafen wir uns doch alle an dem angeblichen Hotspot des Sees wieder. Alle Boote hielten vor drei kleinen, aus dem Wasser ragenden Felsen, die man wohl unbedingt gesehen haben muss, sonst wäre man nicht wirklich auf dem See gewesen, wurde uns gesagt. Wir waren begeistert... nicht wirklich! Dann ging‘s weiter und wir stoppten bei einem schwimmenden Restaurant, wo man auch in kleinen Hütten übernachten konnte, wenn man die 2-Tagestour gebucht hätte. Dort trafen wir auf einige andere Reisegruppen, die alle auch zum Mittagessen dort stoppten. Nach dem Mittagessen konnten wir entscheiden, ob wir bis ca. 15.30 Uhr dort bleiben wollten, um Kajak zu fahren und zu schwimmen oder ob wir die Wanderung zu einer Höhle und eine 10 Minütige Floßfahrt machen wollten. Da wir schon öfters gehört und gelesen hatten, dass die Höhlen nicht so interessant sein sollten und wir ja auch schon gewandert und Floß gefahren waren, entschieden wir uns für das in unseren Augen kleiner Übel und blieben auf dem schwimmenden Restaurant.
    Dort leihten wir uns ein Kajak und ruderten auf den See. Ärgerlich war, dass man sowohl beim Kajak fahren, als auch beim Schwimmen vor dem mickrigen, abgesteckten Schwimmbereich vor dem schwimmenden Restaurant müffelnde Schwimmwesten tragen musste. Nachdem wir eine kleine Runde um die kleine Insel, vor der das Restaurant lag, mit dem Kajak gedreht hatten, legten wir wieder an und hüpften endlich ins Wasser. Kleine Rebellen, die wir waren, nahmen wir das Risiko, einen Anpfiff vom Lifeguard zu bekommen, auf uns und schwammen ohne Schwimmwesten bzw. ließen uns auf ihnen treiben. Danach saßen wir die Zeit auf dem schwimmenden Restaurant ab. Chris trank Bier mit Andreas vom Bodensee, den wir kennengelernt hatten, und ich schrieb Berichte und sortierte bzw. löschte Fotos.
    Gegen 15.40 Uhr trafen wir wieder auf die restliche Gruppe und fuhren dann gemeinsam mit dem Longtail wieder ca. 1 Stunde zurück zum Anleger. Von dort in den Minibus und wieder 1 1/2
    Stunden zurück bis zur Unterkunft in Khao Sok.
    Whoohoooo! Das hatte sich echt gelohnt. Chris sah‘s nicht ganz so wild, ich hingegen ärgerte mich schon sehr über diesen blöden Ausflug, berücksichtige man welchen Aufwand wir eigentlich betrieben und auch Kosten auf uns genommen haben, um nach Khao Sok zu kommen. Die Landschaft und auch der Stausee sind schön, keine Frage. Aber Preis-Leistung und Aufwand stehen hier in keiner Relation, zumal die Preise in Khao Sok in den Restaurants und Bars auch höher sind als beispielsweise in Chiang Mai.
    ABER: auch hieraus haben wir gelernt! Es lohnt nicht wirklich bis nach Khao Sok zu reisen, um den Nationalpark bzw. den Stausee zu sehen. Bleibt man weiter unten, spart man sich bares Geld für den Transport bis nach Khao Sok und auch unnötige Zeit in Minivans.
    Da die Landschaft rund um Khao Sok vergleichbar mit dem Norden Kubas war, hätten wir uns Khao Sok auch getrost sparen können. Jetzt wissen wir es besser und haben es zumindest mal gesehen!
    Den Abend ließen wir nach einer Dusche bei einem Abendessen und ein paar Cocktails bei uns in der Brick Bar ausklingen. Nachdem wir gepackt haben, ging‘s ab ins Bett.
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  • Day11

    Geburtstag & Reisetag nach Khao Sok

    January 12 in Thailand ⋅ ☀️ 33 °C

    Happy Birthday, lieber Christian! Heute ist dein Geburtstag. Letztes Jahr waren wir nachmittags um halb 4 in Santiago de Cuba schon betrunken und lagen um halb 8 im Bett. Heute wird das wohl eher nichts, denn für uns steht ein Reisetag an!
    In der Lobby bestellten wir uns ein Taxi für 9.30 Uhr. Dann frühstückten wir erst einmal gemütlich. Pünktlich um halb 10 wurden wir von einer Taxifahrerin abgeholt und zum Chiang Mai International Airport gefahren. Dort waren wir schnell durch die erste Sicherheitskontrolle und hatten unser Gepäck aufgegeben. Recht pünktlich startete das Flugzeug von Air Asia und landete sogar 15 Minuten vor der Zeit in Surat Thani. Eigentlich wollten wir „grabben“, weil wir keine Lust hatten vier Std in einem Bus nach Khao Sok zu sitzen. Und da Chris ja Geburtstag hat, darf er heute Chef sein und bestimmen, wo‘s lang geht. Ausnahmsweise ;-).
    Als wir gerade ein „Grab“ bestellt hatten, beschwätzte uns ein Taxi Fahrer und sagte dass Grab illegal sei, wir dann nicht versichert wären im Falle eines Unfalles und er uns in einem Taxi für 900 Baht in 1 1/2 Std nach Khao Sok fahren könne. Mit Grab würden wir 1.300 Baht zahlen. Also willigten wir ein. Er bat uns zu warten und kam nach 10 Minuten wieder und meinte er hätte keine zwei weiteren Personen gefunden, die mit wollen. Für 1400 Baht würde er uns aber sofort und alleine nach Khao Sok fahren. Leicht genervt von der Taktik handelten wir und sagten 1300 Baht. Er willigte ein und so führte uns ein älterer Herr zu seinen Taxi. Schnell stellte sich heraus, dass der Opa ein Verwandter unseres Van-Fahrers aus Chiang Rai sein musste, fuhr er doch ebenfalls mit dieser Stop-And-Go-Gaspedal-Drück-Methode. Aaawwww... schon wieder! Was ein Gräuel!
    Fast in Khao Sok angekommen, hatte ich den Eindruck, dass unser Opi drohte einzuschlafen. Also beobachtete ich seine Augen genau im Rückspiegel, damit wir auch tatsächlich heil an unserem Ziel ankamen. Geschafft!
    Freundlich wurden wir von unserem Host im Khao Sok Bed and Breakfast willkommen geheißen. Wir buchten direkt den Tagestrip in den Nationalpark mit Tour auf dem Stausee für den morgigen Tag bei unserer Unterkunft und ruhten uns dann kurz in unserem Zimmer aus.
    Eine Stunde später erkundeten wir die Gegend. Der Eingang zum Nationalpark war nur wenige 100 Meter von unserer Unterkunft entfernt. Da der Park aber um 18 Uhr schloss und wir schon 17.20 Uhr hatten, gingen wir nicht mehr rein, um nicht zweimal die Gebühr von 300 Baht zahlen zu müssen. Also liefen wir einmal die rund 2km lange Straße in Khao Sok entlang an der sich eine Unterkunft, Restaurant und Minimarkt an den anderen reihte. Wir kehrten in das Thai Herb Restaurant ein, aßen dort was und wechselten dann in das Rafflesia Café und aßen dort zum Nachtisch ein Roti mit Banane und Schokosauce sowie selbstgemachtes Passionsfruchteis. Chris trank seinen ersten Cocktail. Es folgte noch eine gemeinsame Runde. Zudem bekamen wir durch Zufall mit, dass eine der Bedienungen und ein kleines dreijähriges Thai-Mädchen, das die Tochter der Inhaberin zu sein schien, ebenfalls heute Geburtstag hatten. Als wir der Bedienung gratulierten und ihr sagten, dass Chris auch heute Geburtstag hat, staubte er doch tatsächlich noch ein Stück von der leckeren Geburtstagstorte der Kolleginnen ab. Das obligatorische Foto mit den drei Geburtstagskindern durfte natürlich nicht fehlen!
    Dann wechselten wir in unsere Unterkunft, zu der die Brick Bar gehörte. Wir spielten Jenga und tranken weitere Cocktails, die bisher zu den Besten gehörten, die wir in Thailand getrunken haben. Leicht angeheitert, ging‘s ins Bett, werden wir morgen doch bereits um 8.00 Uhr für unseren Ausflug abgeholt.
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  • Day10

    Chiang Mai | Biking & Cooking

    January 11 in Thailand ⋅ ☀️ 24 °C

    Auf diesen Tag haben wir uns beide gefreut. Wir würden heute zwar getrennte Wege gehen, hatten aber beide tolle Sachen auf dem Programm.
    Chris wurde zwischen 8.30 / 9.00 Uhr abgeholt, um - nach wer errät‘s?! - auf dem höchsten Berg Chiang Mai‘s, dem Doi Suthep, downhill Fahrrad zu fahren. Er wählte die Tour „Numb“ bei Trailhead.
    Insgesamt war es eine Gruppe mit 6 Personen: ein Franzose, ein Amerikaner, drei Chinesen [ mit dem Kontrabass... Spaß beiseite ;-) ] und Chrissi. Die Chinesen waren bestens ausgestattet, hatten ihr Fahrkönnen aber leicht überschätzt. Bereits bei der ersten Abfahrt stürzte einer der Chinesen so schlimm, dass er sich die Rippen brach und ins Krankenhaus gefahren wurde. Da waren es nur noch 3 in der Gruppe. Die Abfahrten waren lang, allerdings wurden nur insgesamt zwei Abfahrten gefahren. Für Chris mindestens eine zu wenig, für den Franzosen bereits genug, da die Kraft in den Händen nachließ und er auch mehrfach gestürzt war. Alles in allem war Chris zufrieden mit dem Trip, er hätte sich für den für Thailand bereits gehobenen Preis aber wenigstens noch eine Abfahrt mehr am Tag gewünscht.
    Auf meinem Plan hingegen stand heute „Thailändisch kochen lernen!“. Ich hatte einen Ganztages-Kochkurs bei der „Smile Organic Farm Cooking School“ etwas außerhalb von Chiang Mai gebucht. Ich wurde um 8.40 Uhr abgeholt. Gemeinsam mit der Gruppe fuhren wir dann auf einen einheimischen Markt außerhalb der Stadt und bekamen dort ein paar der Lebensmittel, die wir teils auch verarbeiten würden, erklärt. Von dort aus ging‘s weiter zur Farm und dort wurden wir dann in Gruppen eingeteilt. Insgesamt waren wir zu Neunt: zwei Engländer, eine Australierin, drei Niederländer, eine Kanadierin, eine Amerikanerin und ich sowie unsere Koch-Lehrerin Tay.
    Für die Ganztagsgruppe standen heute insgesamt 7 Gerichte und 1 Getränk auf dem Plan, die zubereitet werden wollten. Wir bekamen einen Plan zu Gerichten aus 7 unterschiedlichen Kategorien, aus denen wir jeweils die Gerichte auswählen durften, die wir erlernen wollten. Ich entschied mich für rote Curry Paste, Pad Thai, Khoi Soi, Spicy Chicken Glasnoodle Salat sowie Spicy and Sour Soup. Als Dessert wählte ich Mango Sticky Rice und die Frühlingsrolle sowie den Herbal Drink würden wir alle zubereiten.
    Bevor wir allerdings mit Kochen begannen, ging unsere Köchin Tay zunächst einmal mit uns in den Garten und erklärte uns dort viele Kräuter, Gewürze und Gemüse, die dort alle ökologisch angebaut werden. Danach ging’s in die Küche, jeder bekam seinen eigenen Kochplatz mit den Zutaten für die gewählten Gerichte und dann legten wir unter Anweisung von Tay los. In Gemeinschaftsarbeit bereiteten wir die Füllung für die Frühlingsrollen zu. Dann füllten bzw. rollten wir unsere Frühlingsrolle und während eine Mitarbeiterin diese für uns frittierte, kochten wir unser erstes Gericht. Für mich war das Pat Thai.
    Nachdem wir unsere Gerichte fertig gekocht und die Frühlingsrollen frittiert waren, durften wir unsere Teller anrichten und verspeisen. Mmmh... war das lecker! Danach kamen wir in der Gruppe zusammen und fertigten in kleinen Gruppen unsere eigene Currypasten, insgesamt 4 verschiedene: Green Curry, Red Curry, Panaeng Curry sowie Massamam Curry.
    Aus den frisch zubereiteten Curry Pasten kochten wir dann unsere nächsten Gerichte. Für mich war das ein Khao Soi, ein für Nord-Thailand typisches Curry. Im Anschluss folgte die Spicy and Sour Soup sowie der Spicy Chicken Noodle Salat. Als alle Gerichte fertig war, durften wir die Gerichte wieder verspeisen. Zum Schluss kamen Dessert und der Herbal Drink dran. Ich hatte mich für einen Klassiker Mango Sticky Rice entschieden. Nachdem wir auch diese Gerichte zubereitet und gegessen hatten, bekamen wir noch ein Kochbuch und wurden dann zurück in die Stadt gefahren. Ein sehr gelungener Tag, bei dem ich viel gelernt habe und dies hoffentlich auch bald in DE umsetzen kann.
    In der Unterkunft angekommen, musste ich nur ein paar Minuten warten, bis Chris auch Heim kam.
    Gemeinsam ging‘s wieder in den Pool und im Anschluss tischte ich Chrissi das von mir gekochte Thaifood zum Abendessen auf. Ich hatte nämlich immer nur ein bisschen probiert und den Rest eingepackt.
    Nach dem Essen mussten wir packen. Denn morgen geht‘s mit dem Flieger nach Surat Thani und von dort in den Khao Sok Nationalpark.
    Ein letztes Mal sagen wir gute Nacht Chiang Mai!
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  • Day9

    Chiang Rai | Himmel & Hölle

    January 10 in Thailand ⋅ ☀️ 28 °C

    Bei unserem Café im Astra Condo holten wir uns schnell einen Kaffee und Schoko-Croissant auf die Hand und wurden dann gegen 7.30h von einem Mini-Van abgeholt. Nachdem wir die anderen Gäste in ihren Unterkünften eingesammelt hatten, fuhren wir zunächst einmal zu den Hot Springs, da das ungefähr auf der Hälfte der Gesamtstrecke lang. Kein wirklich schöner Ort. Sehr touristisch mit einem kleinen Markt und heißen Quellen, in denen man sich ein Ei kochen kann. Wir verzichteten. Weiter ging‘s im engen Minibus. Gegen 11.00 Uhr kamen wir endlich beim Weißen Tempel in Chiang Rai an. Und irgendwie war es wie erwartet: Touristenmassen, meist wieder asiatische Reisegruppen, die sich die Brücke in den Tempel hochschoben. Unfreundliche Aufseher, die durch ein Mikrophon brüllten „Don‘t stop! Walk!“ bis man endlich im Tempel ankam. Im Tempel selbst herrschte Fotoverbot. Auf der Rückwand des Tempels waren lauter fiktive Figuren, wie die Minions, Superman und einige andere Marvel Helden aufgemalt. Sehr suspekt!
    Die Hände, auf die man schaut, wenn man die Brücke in den Tempel hochläuft, symbolisieren die Hölle, während der Tempel selbst der Himmel sein soll. Deshalb darf man auch niemals die Brücke wieder runterlaufen, sondern muss auf der Rückseite des Tempels raus gehen. Da wir nicht viel Zeit bekommen hatten, liefen wir noch kurz über das Gelände. Trafen uns dann aber zum Mittagessen in einem Restaurant hinter dem Tempel. Dort gab es viele Thailändische Spezialitäten in Buffetform. Das Essen war ok, aber bisher das schlechteste Essen, das wir bisher in Thailand gegessen haben. Jetzt hieß es wieder ab in den Minibus und als nächstes zum Blauen Tempel, der auch als Paradies bezeichnet wird. Im Gegensatz zum Weißen Tempel, der von einem thailändischen Architekten gebaut wurde, um sich selbst ein Denkmal zu schaffen und um Touristen nach Chiang Rai zu locken, ist der Blaue Tempel tatsächlich ein Tempel, der für die Einheimischen gebaut und als Gebetsstätte genutzt wird und auch keinen Eintritt kostet. Dieser Tempel war zwar auch gut besucht, überraschte uns aber sehr, da er sich optisch und farblich absolut von den bisher gesehenen Thai-Tempel unterscheidet. Für uns bisher einer der schönsten Tempel und, um es vorauszunehmen, auch unser einziges Highlight für diesen Tag! Nach dem Blauen Tempel fuhren wir zum Schwarzen Haus, einem Museum, dass ebenfalls ein in Chiang Mai lebender mittlerweile verstorbener Künstler erbaut hatte. Genauer gesagt, ist es nicht nur ein Schwarzes Haus, sondern 40. Wir bekamen daher 40 Minuten für die Besichtigung. Für uns sah es eher ein bisschen danach aus, als ob jemand ein wenig Sperrmüll gesammelt, diesen schwarz angesprüht und ausgestellt hat. Zudem schien der Künstler Spaß am Jagen gehabt zu haben, konnte man doch Dutzende Krokodil- und Schlangenhäute besichtigen. Bevor es wieder Richtung Chiang Mai ging, mussten Chris und ich den Minivan wechseln, da wir die Einzigen aus unserer Gruppe waren, die nicht die Langhals-Karenfrauen, die seit jüngstem Alter Metallringe um ihre Hälse tragen, um diesen damit zu verlängern und ursprünglich gegen Tigerbisse zu schützen. Das brauchten wir nun wirklich nicht, war es doch nur ein trauriges für die Touristen zur Schaustellen der Frauen. Eigentlich hatten wir gedacht, es würde nicht mehr schlimmer gehen, aber der Wechsel in den anderen Minibus bewies das Gegenteil. Waren wir zwar nun die rumrotzenden Koreaner aus unserer Reisegruppe los, mussten wir nun in der letzten Reihe auf einer Art Notsitz Platz nehmen, auf der zwei kleine Thai-Frauen schon keinen Platz gehabt hätten. Zudem war die Lüftung über uns kaputt und konnte nicht zugemacht werden. Ergo: frieren war angesagt. In Tüchern eingewickelt, versuchten wir uns vor der Klimaanlage zu schützen. 3 1/2 Stunden Fahrt kann dann schon mal lang werden. Und es wurde noch schlimmer! Der Fahrer des zweiten Minivans war im richtigen Leben scheinbar TukTuk Fahrer und so fuhr er auch! Gas geben, Fuß vom Gas. Gas geben, Fuß vom Gas. Was war los mit dem Kerl?! Warum konnte der nicht einfach konstant Gas geben, so wie jeder normale Mensch beim Autofahren?! Leicht aggro, überlegten Chris und ich während einer kurzen Pinkelpause, ob wir unseren Fahrer k.o. schlagen, und den Minivan selbst nach Chiang Mai steuern sollten. Chance verpasst. Es ging weiter und nach 2 weiteren Stunden hatten wir es endlich geschafft. Durchgefroren, mit flauem Magen und mit auf Elefantenfußgröße angeschwollenen Füßen wurden wir im Astra Conda abgeladen. Nach einer kurzen Pause im Zimmer entschieden wir uns auf den Essensmarkt bei uns um die Ecke zu gehen und dort noch was zu Essen. Danach waren wir reif für die Kiste. Was ein Tag! Fazit: Chiang Rai hätten wir uns getrost sparen können! Und wenn Chang Rai, dann lieber auf eigene Faust reisen, evtl. mit Übernachtung, und dann gegen die Mitagszeit zum Weißen Tempel, weil dann dort nichts los ist und die meisten Touristengruppen beim Mittagessen sitzen. Schöner wäre gewesen, wir hätten uns diesen Ausflug erspart und hätten somit die Möglichkeit gehabt, die für morgen geplanten Aktivitäten zusammen zu machen. ABER: man lernt ja nie aus! Nächstes Mal wissen wir es besser!
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  • Day8

    Exploring Chiang Mai

    January 9 in Thailand ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute Morgen haben wir es etwas entspannter angehen lassen. Wir hatten gestern Abend die dreckige Wäsche aus dem Dschungel zusammengepackt und uns diese unter den Arm geklemmt. Zu Fuß ging’s dann zu einer Reinigung in unserer Nähe, wo wir die Wäsche abgaben.
    Danach standen ein paar kulturelle Besuche diverser Tempel in Chiang Mai auf dem Programm. Die Stadt besitzt über 100 Tempel. Der Wichtigste ist wohl der Wat Chedi Luang. Zunächst liefen wir aber zum Tha Phae Gate, dem Haupttor in die Stadt. Von dort aus liefen wir dann durch die Stadt bis zum Wat Chedi Luang. Im Anschluss liefen wir noch zum Wat Pra Sing.
    Die Altstadt von Chiang Mai ist quadratisch angelegt und wird von einem Wassergraben umgeben. Die früheren Stadtmauern sind teilweise nach konstruiert. Die quadratische Grundordnung entspricht der im Buddhismus bedeutsamen Mandala-Kosmologie: Das Wat Chedi Luang im Stadtkern symbolisiert den heiligen Berg Meru, das Zentrum des Universums, während die acht wichtigsten, an den Kardinalpunkten der Innenstadt erbauten Tempel die um ihn kreisenden Planeten abbilden.
    Nach der Erkundung der Altstadt gönnten wir uns ein wirklich leckeres und zudem günstiges Mittagessen bei Mr. Kai. Chris bestellte ein schmackhaftes Khao Soi, eine für Nord-Thailand typische cremig-scharfe Hühnersuppe, deren wesentlichen Bestandteile Curry, Kokosmilch, flache Eiernudeln und obendrauf knusprige Nudeln und eingelegter Kohl sind. Ich aß erneut Wasserspinat, der auch Morning Glory genannt wird, mit Reis. Der hatte mir bei unserem zweiten Bike-Ausflug in Bangkok im Restaurant so gut geschmeckt.
    Gut gesättigt, entschieden wir uns kurzerhand dazu uns nochmal massieren zu lassen, da die letze Massage im Dschungel ja eher ein Reinfall war. Wir fanden eine kleine Massage-Oase namens „Time to Massage“ in der Altstadt. Auch hier tat die Thaimassage so richtig gut und wir hatten danach wieder neue Energie. Da unsere Wäsche noch nicht fertig war, als wir sie abholen wollten, tranken wir noch einen Iced Matcha Latte bzw ein Chang Bier im „Once Coffee and Bar“ ganz in der Nähe der Wäscherei. Für 3,5kg Wäsche bezahlten wir für Reinigen und Trocknen rund 3,50 Euro und erhielten fein säuberlicu zusammengelegte ubd gut duftende, saubere Wäsche zurück! Grandios!
    Zurück ging‘s mit dem TukTuk und in der Unterkunft direkt wieder auf die Dachterrasse in den Pool. Abends fuhren wir zum Essen mit dem TukTuk ins „Dash“, das Fabi und Nina uns empfohlen hatten. Leckeres Essen, aber das Restaurant ist schon sehr europäisiert und preislich im Vergleich zu richtigen Thai-Restaurants um einiges teurer. Thais sucht man hier unter den Gästen vergeblich. Dafür wird man aber nett von der Inhaberin begrüßt und sie erklärte uns, wie und woraus unser Bananen-Blüten-Salat gemacht wird und dass dieser in Thailand sehr beliebt ist. Er schmeckte in der Tat sehr lecker!
    Nach dem Abendessen fuhren wir mit dem TukTuk wieder ins Astra Condo. Für morgen hatten wir im Reisebüro ja unseren Ausflug nach Chiang Rai gebucht. Uns erwartete also ein langer Tag mit viel Autofahrerei....
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  • Day7

    Bamboo-Rafting & back to Chiang Mai

    January 8 in Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute früh wachten wir auf und waren ziemlich gerädert. Im 5 Minuten Takt haben wir uns die ganze Nacht von einer Seite auf die andere gedreht, weil das Bettenlager so unglaublich unbequem war. Aber auch diese Nacht überstanden wir. Als wir am Frühstückstisch saßen, war es noch recht kalt. Arthur‘s Uhr maß um die 15°. Das Dorf lag noch im Nebel, da es nicht weit vom Fluss entfernt war. Die Sonne ließ noch auf sich warten, kam aber dann gegen 10.00 Uhr raus, pünktlich als wir gerade aufbrechen wollten. Unsere Rucksäcke wurden auf ein Gestell auf dem Bambusfloß gehängt, damit sie nicht nass wurden. Wir nahmen mit jeweils 4 Personen plus zwei Thai, die das jeweilige Floß steuerten, auf zwei Floßen Platz. Daraus ergab sich zufällig ein Floß mit deutscher und eins mit kroatischer Besatzung :-). Los ging‘s flussabwärts und wir hatten schwer Spaß. Im Schatten noch recht frisch, genossen wir die Fahrt in der Sonne in vollen Zügen, hatte die Idylle um uns herum doch fast schon etwas Meditatives!
    Nach der Hälfte der Fahrtzeit von insgesamt 2 Stunden, hielten die Thai die Floße an. Schnell begriffen wir, warum. An dieser Stelle hatten sie ein Seil gespannt, mit dem man sich über das Wasser schwingen und in den Fluss fallen lassen konnte.
    Das ließen sich einige aus der Gruppe nicht zweimal sagen und trauten sich.
    Dann ging‘s weiter und wir machten uns einen Spaß daraus das deutsche Floß gegen das kroatische fahren zu lassen. Im Endeffekt kamen wir aber alle zeitgleich an unserem Ziel an. In einem kleinen Dorf im Nirgendwo kehrten wir erneut in einem Restaurant ein, um ein letztes Mal gemeinsam zu speisen. Es gab Pad Thai - eine sehr leckere, thailändische Spezialität.
    Danach bestiegen wir den Pick-Up, machten ein letztes gemeinsames Foto mit der kompletten Gruppe [ aus Kroatien: Oliver, Ana, Mia und Mira; aus Deutschland: Julia, Arthur, Christian und ich; aus Thailand bzw vom Karen-Stamm: Pa ] und fuhren dann Richtung Chiang Mai.
    Auf der Rückfahrt war die Stimmung etwas getrübt, wussten wir doch, dass sich unsere Wege bald trennen würden. Irgendwie hatte der Trip uns alle zusammen geschweißt und es hatte sich eine tolle Gruppendynamik entwickelt. Allen war bewusst, dass die Truppe irgendwie perfekt zusammen passte und nur ein einziger, nicht passender Charakter alles hätte ändern können. Je näher wir der Stadt kamen, um so schlimmer wurde es mit dem Verkehr und logischerweise auch wieder mit den Abgasen. Schnell sehnten wir uns alle in den Dschungel zurück, wo’s ruhig und die Luft sauber war.
    In Chiang Mai angekommen, hieß es nach und nach Abschied nehmen ;-(. Jeder ging nun wieder seine eigenen Wege, auch wenn man sich das noch nicht so recht vorstellen konnte.
    Chris und ich wurden als Letzte zu unserer Unterkunft gefahren, nachdem wir unser restliches Gepäck bei Chiang Mai Trekking by Piroon abgeholt hatten. Das Astra Condo hatten wir über Airbnb gebucht und der Check-In klappte reibungslos.
    Nachdem wir das Gepäck in unser Apartment 613B im 6. Stock abgelegt hatten, suchten wir den Pool auf der Dachterrasse für eine Abkühlung auf.
    Wie bereits in Bangkok hatten wir vom Pool eine tolle Aussicht, auch wenn man den Smog der Stadt nun richtig erkennen konnte.
    Am Abend liefen wir ins Stadtzentrum und kehrten dort in ein vegetarisch und veganes Restaurant namens Bubbles ein. Chris aß ein Red Curry und ich bestellte mir ein Massaman Curry. Beides schmeckte sehr lecker, hatte aber auch gehobeneres Preisniveau. Danach tingelten wir weiter durch die Altstadt, hatten allerdings Schwierigkeiten eine geöffnete Bar zu finden und hatten den Eindruck, dass hier abends die Bürgersteige hochgeklappt wurden. In einem Restaurant tranken wir noch was und machten Pläne, was wir wann die nächsten Tage unternehmen würden. Als wir gerade gehen wollten, kamen zufällig Julia und Arthur um die Ecke. Die Wiedersehensfreude war groß, also beschlossen wir noch zusammen irgendwo einen Absacker zu trinken. Ein paar Straßen weiter fanden wir eine kleine Eckbar und bestellten uns einen Cocktail. Die Bedienung schien etwas verpeilt, hatten wir doch den Eindruck sie wäre selbst ihr bester Kunde bzw. dass sie irgendetwas eingeworfen hatte. Wir spielten zwei Runden Jenga und ließen die letzten Tage nochmal gemeinsam Revue passieren. Dann trennten sich unsere Wege wieder und wir sagten erneut Lebewohl. Mit dem TukTuk ging‘s zurück ins Astra Condo.
    Zuhause in der Unterkunft sahen wir, dass das Reisebüro trotz später Stunde noch geöffnet hatte. Also gingen wir rein und buchten kurzerhand um 00.15 Uhr einen Tagestrip nach Chiang Rai zum Weißen Tempel, Blauen Tempel und zum Schwarzen Haus. Unglaublich diese Arbeitszeiten der Thai 😳. Im Apartment angekommen, rief das Bett ganz laut nach uns. Gute Nacht, Chiang Mai. Wir sind gespannt, was wir morgen mit dir erleben!
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  • Day6

    Dschungel Tag 2 & Elefanten-Camp

    January 7 in Thailand ⋅ ☀️ 28 °C

    Ab 6 Uhr schien es lauter im Karen Dorf zu werden und nach und nach wurden wir alle wach.
    Die Nacht war im wahrsten Sinne des Wortes hart. Die dünnen Matratzen in unserem Bettenlager fühlten sich an, als ob man direkt auf dem Holzboden liegen würde. Jeder Knochen im Körper schmerzte. Dennoch fühlte ich mich ausgeruht.
    Normalerweise muss ich nachts sonst nie zur Toilette. Diese Nacht um halb 3 war es anders. Wahrscheinlich sollte mir das Abenteuer, mich im Stockdusteren aus dem Bettenlager bis zur spartanischen Dschungel-Toilette zu schleichen, nicht erspart bleiben.
    Um 8 Uhr standen wir dann alle auf und bekamen ein recht europäisiertes Frühstück mit French Toast, Ei und Marmelade. Bevor wir aufbrachen, durften wir noch einen Blick ins Karendorf werfen, nahmen dann aber Kurs zu Fuß auf das Elefanten-Camp. Die Wanderung dort hin war schon teilweise anstrengend, wurde es doch bereits recht heiß und mussten wir doch einige wirklich steile Berge hinauf und wieder runter. Nach rund 3 Stunden erreichten wir das Elefantencamp. Und dann sahen wir die beiden Elefanten. Ein Geschwisterpärchen, Männchen und Weibchen. Das Weibchen stand etwas abseits, aber mit dem Elefantenbullen konnten wir zum ersten Mal auf Tuchfühlung gehen. Er stand neugierig am Tor und ließ sich bereitwillig fotografieren und sogar anfassen. Nachdem wir ein paar Fotos mit ihm gemacht hatten, gönnten wir uns eine Abkühlung im Fluss bevor es Mittagessen gab. Nach unserem Mittagessen kamen auch die Elefanten nicht zu kurz und wir durften sie mit Bananen und Zuckerrohr füttern. Es war zu süß, wie sie mit ihren Rüsseln näher kamen, das Futter ansaugten und Zack in den Mund schoben. Ihre Haut fühlte sich so faltig aber gleichzeitig auch stark an. Man konnte sehen, dass es ihnen dort gut zu gehen scheint, dürfen sie sich doch an für sich frei bewegen. Tagsüber werden sie zwar für die Touristen ins Camp geholt, sind dort aber nicht angebunden und auch nicht eingesperrt und können sie doch jederzeit aus dem offenen Gehege zum Fluss. Nachdem wir alles verfüttert hatten, brachte der Mahout seine zwei Elefanten zum Fluss und ließ sie sich ins Wasser legen, so dass wir die Tiere streicheln und waschen konnten. Das war ein ganz besonderes Erlebnis und es war schön, den Tieren so nah zu sein, kennt man Elefanten sonst doch nur aus dem Zoo und aus weiter Entfernung.
    Wir blieben noch eine Weile im Camp und konnte dann entscheiden, ob wir weitere 2 Stunden laufen oder lieber mit dem Bambus-Floß zum Dorf der Lahu wollten.
    6 der 8 Personen aus unserer Gruppe entschieden sich zu laufen. Oliver und Mia bevorzugten das Floß. Auf einem schmalen Pfad, der oberhalb des Flusses verlief, hangelten wir uns durch den Wald. Pa erzählte uns noch ein paar Dinge und wir sahen auch eine Wasserbüffelmutter mit ihrem Jungen in unmittelbarer Nähe. So lang brauchten wir auch gar nicht und kamen bereits nach ca. 1 1/4 Std im Dorf der Lahu, wo wir heute übernachten würden, an. Auch dort erwartete uns ein großer Schlafsaal für unsere Gruppe und die Matratzen waren sogar noch dünner als im Dorf der Karen. Nachdem wir alle unter die Dschungel-Dusche gesprungen waren, gab‘s Abendessen. Tagsüber hatte Pa erzählt, dass wir uns massieren lassen könnten. Also fragte wir nach dem Abendessen, da 6 von uns das Angebot gerne annehmen wollten. Kurze Zeit später kamen 6 Frauen in unsere Unterkunft und wir sollten uns in unseren Schlafsaal auf unsere Matten legen. Dort begannen sie mit der vermeintlichen Massage. Schnell wurde uns klar, dass keine der Damen so richtig wusste, was sie da tut. Dennoch wurde fleißig an uns rumgeknetet und lauthals dabei geschnattert. Wünscht man sich sonst die Thai-Massage solle nie enden, war das hier das Gegenteil. Eine Stunde kann dann schon mal lang werden, zumal es definitiv keine Thai-Massage war. Dennoch überlebten wir es alle, waren aber schon recht enttäuscht darüber und um eine Erfahrung reicher. Die meisten von uns hatten danach auch bereits die nötige Bettschwere, auch wenn es erst 20 Uhr war. Also machten wir uns bettfertig und gingen schlafen. Im Dschungel war ja eh der Hund begraben und auch dieser Tag war ereignisreich, anstrengend aber unglaublich schön. Gute Nacht aus dem Lahu-Lager!
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  • Day5

    Ankunft Chiang Mai | Ab in den Dschungel

    January 6 in Thailand ⋅ ☀️ 27 °C

    Um 6.00 Uhr wurden wir vom Zugbegleiter geweckt, aber wir waren schon von alleine wach geworden.
    Nun hatten wir zwar insgesamt 13 Stunden Zugfahrt und rund 11 Stunden Ruhezeit hinter uns, viel Schlaf haben wir aber nicht bekommen. Das Bett war recht hart und der Zug schaukelte stark. Jede Schienennaht war spürbar, hatte man doch das Gefühl man läge mit dem Kopf direkt auf dem Gleis. Allerdings war es die richtige Entscheidung jeweils zwei untere Betten nebeneinander zu buchen, sind die unteren Betten doch um einiges größer als die oberen. Zudem hat man ein Fenster, kommt leichter aus dem Bett und kann aufrecht sitzen. Das Schwanken des Zuges ist vermutlich unten auch leichter zu ertragen als oben. Wir waren also sehr froh über unsere Wahl.
    Nachdem der Zugbegleitet alle Betten wieder in Sitzplätze verwandelt hatte, gab es gegen 6.45 Uhr Frühstück. Wir hatten uns für eine Reissuppe entschieden, die auch ganz ok war. Die restlichen Sachen, die‘s dazu gab, waren es nicht. Aber das war ok. Wir waren auch nach der Suppe satt.
    Pünktlich um 7.15 Uhr erreichten wir Chiang Mai. Vor dem Bahnhof stand ein Mitarbeiter von Chiang Mai Trekking, der uns freundlich begrüßte und an eine Songthaew-Fahrerin „übergab“, die uns dann zu ihrem feuerwehrroten Sammeltaxi brachte. Mit dem Songthaew ging’s zu Chiang Mai Trekking. Dort konnten wir schnell noch unseren Rucksack umpacken und stiegen dann auf einen bereits mit 6 weiteren Personen besetzten Pick-Up auf die Ladefläche. Von dort aus fuhren wir auf einen kleinen Markt, über den wir streiften und uns die Ware der Einheimischen anschauten, während unser Tourguide die Lebensmittel für unseren Dschungel-Aufenthalt einkaufte. 30 Minuten später fuhr unser Pick-Up weiter bis wir beim Mok Fa Wasserfall ankamen. Dort konnten wir uns im wirklich kühlen Wasser erfrischen und legten ein gemütliches Päuschen ein. Eine weitere 3/4 Std später stoppten wir an einem Restaurant und nahmen dort ein leckeres Mittagessen ein. Wenige Fahrminuten später erreichen wir unser finales Ziel mit dem Pick-Up. Ab jetzt hieß es „Rucksäcke auf und ab in den Dschungel“. Unser Guide „Pa“, der zum Stamm der Karen gehört, gab uns immer mal wieder interessante Infos, entweder zu Pflanzen oder auch zu seinem Stamm. Im Laufe der Wanderung erfuhren wir u.a., dass er keine Schule besucht hat, sondern sich Englisch mehr oder weniger selbst und durch das Betreuen von Touristen beigebracht hat. Das erklärte, warum sein Englisch nicht perfekt und es mit der Verständigung das ein oder andere Mal auch etwas schwierig war. Wir liefen mit kurzen Pausen etwa 2 1/2 Stunden bis wir im Dorf der Karen namens Bakaula, das mit Sicherheit anders geschrieben wird, ankamen. Dort wurden wir herzlich begrüßt und konnten unser Bettenlager beziehen und uns unter einer spartanischen Dusche frisch machen. Wieder bekamen wir ein leckeres Essen serviert, bei dem wir sogar mithelfen durften es zu kochen. So kamen wir mit den einheimischen Karen in Kontakt. Nach dem Essen entzündeten die Karen ein Feuer für uns und wir lernten, dass dies eins der größeren Dörfer war in dem rund 47 Menschen leben. Es wurde schnell dunkel und ich war müde vom langen Tag und dem wenigen Schlaf im Zug. Also ging ich früh zu Bett. Denn morgen erwartete uns ein weiterer Tag im Dschungel.
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  • Day4

    Bangkok | Must do‘s

    January 5 in Thailand ⋅ ☀️ 32 °C

    Heute Morgen sind wir wieder recht früh aufgestanden und hatten uns per „Grab“ einen Fahrer für 7.30 Uhr bestellt, damit wir zeitig bei zwei der meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Bangkok ankamen, sobald sie öffneten.
    Zunächst besuchten wir den Tempel Wat Pho.
    Mit seinen 99 Pagoden, die in allen Farben erstrahlen und mit unzähligen Mosaiksteinchen besetzt sind, ist er der größte und älteste Tempel in Bangkok, der im 16ten Jahrhundert erbaut wurde.
    Die meisten Besucher kommen hier her, um den großen, liegenden Buddha zu sehen. Mit 46 m Länge und 15 m Höhe, liegt er in einem schmalen Gebäude, aufgestützt auf seinem Arm. Der Buddha besteht im Inneren aus Ziegelsteinen und die Außenfläche wurde mit Gips überzogen, der wiederum mit Blattgold verziert wurde. Die Füße des Buddhas sind mit Perlmutt geschmückt und mit 108 Glück verheißenden Merkmalen des Buddhas (lak sa na) gekennzeichnet. In der Tempelanlage befinden sich zudem viele Thai-Massagepavillons. Angeblich ist What Pho der Geburtsort der Thai-Massagen.
    Der riesige Budda war wirklich beeindruckend und da wir bei Öffnung direkt unter den Ersten waren, die rein durften, hatten wir die Möglichkeit noch recht gute Fotos zu machen.
    In nur wenigen Gehminuten erreicht man von Wat Pho aus den Königspalast und Wat Phra Kaew.
    Schon von Weitem sieht man die gold schimmernden Dächer des Palastes, der direkt am Fluss Chao Phraya liegt. Das große Gelände besteht nicht nur aus dem eigentlichen Königspalast, sondern auch aus mehreren Thronhallen, Tempelanlangen und Regierungsgebäuden. Zudem findet man mehrere Bibliotheken, Galerien und einen beeindruckenden Nachbau der Angkor Wat Tempelanlage aus Kambodscha in Miniaturformat.
    Als wir zum Eingang kamen, pressten sich bereits riesige, meist asiatische Reisegruppen durch den Eingang. Also ließen wir uns mehr oder weniger durch die Anlage schieben, machten ein paar Fotos und suchten dann das Weite. Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, wie schlimm das Gedrängel und Geschiebe sein muss, wenn man die Anlage später besucht. Bis zu 80.000 Personen besichtigen den Königspalast pro Tag!
    Wenige Meter vom Palast entfernt, nahmen wir unser „Frühstück“, das bei uns eher einem Mittagessen gleicht, in einem Restaurant ein.
    Danach ging‘s zurück in die Unterkunft, die wir um 12 Uhr verlassen mussten. Von dort aus liefen wir zum nahegelegenen Einkaufszentrum Big C, wo wir unsere Rucksäcke abgeben konnten.
    Chris hatte in der Nähe eine mit 5 Sternen bewertete Thai-Massage gefunden, die wir dann aufsuchten. Ganz versteckt in einem Hinterhof wurden wir fündig und freundlich begrüßt. Wir gönnten uns 1 Std Thai-Massage und 1 Std Fußmassage. Und was sollen wir sagen: wie kann etwas so weh tun und gleichzeitig so gut tun?! Nach der Massage fühlten wir uns wie neu geboren. Wir liefen noch etwas umher und aßen etwas auf einem Weihnachtsmarkt. Ja, ihr habt richtig gelesen! Bei den Thai ist scheinbar noch nicht angekommen, dass Weihnachten bereits rum ist. Überall war noch weihnachtlich dekoriert und auf dem Weihnachtsmarkt mit Essensbuden liefen noch die fetten Weihnachtslieder. Von dort aus nahmen wir ein Taxi zum Hua Lamphong Hauptbahnhof und kamen kurz vor 17h dort an. Wir hatten Glück, dass unser Nachtzug sogar schon bereit stand. So konnten wir schon Platz nehmen. Im Zug lief die Klimaanlage auf Hochtouren. Davon hatten wir bereits gelesen, dass der Zug einem Kühlschrank gleicht. Pünktlich um 18.10 Uhr fuhr der Zug los. Gegen 19 Uhr fingen die Zugbegleiter an die Betten zu bauen und so machten wir es uns bequem. Schnell wurde es dunkel draußen und ich nutze die Zeit, um die überfälligen Berichte zu schreiben. Mal sehen, wie die Nacht im Zug so sein wird. Auf Wiedersehen Bangkok... bis in Kürze Chiangmai.
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