… zu Nobu und Yakue
June 1, 2024 in Japan ⋅ ☁️ 16 °C
Donnerstag, 30.05.2024
40. Radltag
63,5 km, 9h05 Gesamtzeit, 250 hm, 4h17 in Bewegung
von Tsuchiura bis zu Nobusan in Tokio
Ziemlich zerstochen von den kleinen Biestern im Wald machten wir uns am Morgen auf nach Tokio zu Nobusan und seiner Frau Yakue. Es war warm und angenehm zu fahren, wobei wirklich viel Verkehr auf den Straßen war. Und als ausländischer Radfahrer mit großen Packtaschen ist man hier wohl wirklich ein Novum. Die LKW - Fahrer, die natürlich auch nicht viel Platz haben, kamen uns wirklich oft sehr nahe.
Und ab und zu rutscht einem dann das Herz in die Hose.
Viele Ampeln hatten wir zu bewältigen, und oft fuhren wir auf der linken Seite der Straße, da der Fahrradweg am Gehsteig entweder zu eng für die Packtaschen, oder voller Schüler in Schuluniformen zu Fuß oder auf dem Rad war. Oder aber es waren zu viele Schwellen, oder zuviele Auf und Abschrägungung und das Fahren wurde dadurch ungemein unruhig, so daß wir die Straße mit deren Gefährlichkeit oft bevorzugten.
Die Vorstädte Tokios sind eigentlich sehr grün, in den Vorgärten blühen viele Blumen,ah ja, und Kreisverkehre sind in Japan unbekannt.
Wir hatten nicht mehr weit zu Nobus Appartment, Alex war wieder mal vorne abgerauscht und ich, auf Grund des stärker werdenden Verkehrs und der LKWs, hatte als Fahrroute den Gehsteig gewählt. Ich bimmelte mit meiner Fahrradglocke, um Aufmerksamkeit, denn es war nur ein Mann vor mir auf dem breiten Gehsteig.
Statt das er jedoch zur Seite ging, stellte er sich mitten auf den Gehsteg und kreuzte die Arme vor seiner Brust. Ich verstand irgendwie, daß ich da nicht fahren durfte, noch dazu war da eine Reling, die die Fahrbahn vom Gehsteig trennte. Wild gestikulierend auf japanisch drängte der Mann mich rückwärts, und ich musste verkehrt zurückschieben, bis zu einem Durchgang, um dann auf die Straße zu fahren.
Ich habe mich sehr laut, und sehr zornig bei ihm auf japanisch bedankt.
Nachdem ich dann bald danach über eine Brücke fuhr und unter mir die Mohnfelder blühten, war mein Zorn schon wieder verraucht.
Und endlich hatten wir es geschafft! Wir waren beim Hochhaus von Nobu angekommen. Wir fuhren zu ihm in den 11. Stock, wo er uns schon erwartete.
Sein Therapeut hatte ihn gerade behandelt und öffnete uns die Türe.
Nobu hat seine Wohnung mit Alexa ausgestattet und einige tolle Features eingebaut, die ihm das Leben im Rollstuhl hier erleichtern. Ein kleiner Hund und ein frecher grauer Papagei mit orangenen Schwanzfedern gehörten ebenfalls mit zum Inventar.
Wir plauderten, und bald kam auch Yakue von der Arbeit in einer Bäckerei. Wir machten uns noch auf den Weg in ein Restaurant und hatten dort Spagetti, Bier und tolle Gespräche.
Die beiden hatten auch schon eine große bequeme Matratze für uns hergerichtet und
um 22h fielen wir müde, nach einer herrlichen Dusche ins Bett.
Nobu erinnerte uns noch, das es morgen ziemlich regnerisch sein würde und ob er nicht für uns ein großes Taxi zu unserem Hotel am Flughafen organisieren sollte.
Aber irgendwie kam das für uns beide nicht in Frage, wir wollten unseren letzten Radltag in Japan trotz strömenden Regen nicht aufgeben.Read more
Unser Tag in Tokio
June 1, 2024 in Bulgaria ⋅ ☀️ 29 °C
Samstag,01.06.2024
Haben am Freitag abend noch die Räder in die beiden Kartons gepackt, aus den Reifen etwas Luft abgelassen , und auch schon die Radtaschen gepackt.
Um ca. 23.30 waren wir fertig und fielen erschöpft ins Bett. Morgen werden wir uns noch Tokio ansehen.
Gut geschlafen und gefrühstückt gings am Samstag mit dem Zug in die Stadt.
Durch einen Park mit schönem Tempel ging es in die Altstadt, im Park selber waren viele junge Leute unterwegs. Mittags kauften wir Obst und Natto bei einem Supermarkt und aßen im Schatten.
…mit dem Rad wären wir wohl schneller von A nach B gekommen, so gingen wir ca.gefühlte 100 km zu Fuß und es kam uns voll langsam vor.
Bei einem alten Tempel in einem schönen Park kaufte Alex noch verschiedene Teesorten an einem Standl. Ich gönnte mir einstweilen ein Mango Lassi, und es war köstlich.
Unsere nächste Station war ein riesiger Park, mit Gewächshaus, riesigen alten Bäumen, einem japanischen Ziergarten und einer Wiese wie ein Golfrasen. Wir sahen mindestens 3 japanische Boybands, die ihren Kasperl herunterrissen und dabei fotografiert wurden. Wem das wohl gefällt?
Als Abschluss unseres Tages hatte mein lieber Mann im besten veganen Restaurant der Stadt einen Tisch bestellt. Soph ma, so hieß das Restaurant in einem kleinen Haus aus Beton, sehr stylish und einfach. Und das Essen war der Wahnsinn! Frisch, knackig und eine Geschmacksexplosion.
Danach fuhren wir mit dem Zug wieder zurück ins Hotel. Satt, glücklich und voller Vorfreude unsere Reise fortsetzen zu können.Read more
Flug zurück nach Bukarest
June 2, 2024 in Bulgaria ⋅ ☀️ 30 °C
Sonntag , 02.06.2024
Um 5 läutete unser Wecker! Die Packtaschen wurden nochmals gut mit Folie umwickelt um Beschädigungen zu vermeiden. Dann gings los. Mit den Gepäckwagen des Hotels transportierten wir die riesigen Bikekartons in den Lift, dann zum Shuttlebus, der glücklicherweise unsere Riesenpakete in seinem Gepäckladefach unterbrachte. Dann gings zum Terminal 3 zum Check In.
Wir waren die Ersten und kamen gleich nach dem Eintreffen am Schalter sofort dran.
Super, daß hat ja hervorragend geklappt.
Noch so viel Zeit über, da könnten wir nochmals rüber ins Hotel mit dem Shuttlebus und uns das tolle Frühstücksbuffet gönnen. Gesagt, getan. 1h15 vor Abflug gings zurück mit dem Shuttlebus zum Terminal. Sicherheitskontrolle, und dann zum Gate.
Als wir endlich im Flieger saßen, konnten wir es noch gar nicht richtig realisieren, das unser Japan-Abendteuer nun wirklich zu Ende war.
Ich werde die warmen Klobrillen und das leckere Natto sehr vermissen.
Nach 12 Stunden Flug, mir kam es vor wie 6 Stunden, kamen wir in Instanbul an.
Jetzt wurde es richtig hektisch. Wir mussten laufen, um unseren Anschlußflug nach Bukarest noch zu erreichen. Wir haben es geschafft. Doch unser Gepäck und unsere Räder schafften es nicht in unseren Flieger.
Um 20:20 landeten wir in Bukarest. Auf Grund unserer airtags wußten wir bereits, daß unser Gepäck nicht mitgeflogen war. Wir reklamierten dies, und wir würden einen Anruf bekommen, wenn morgen früh um ca. 9 unsere Radln und Packtaschen angekommen wären.
So nahmen wir ein Uber-Taxi und fuhren zum Haus von Marius, er ist der Chef von Fiat Colentina, wo unser Kohbi repariert wurde. Er hatte den Van vor seinem Haus geparkt, denn dieses war nur 10 Minuten vom Flughafen entfernt, und wir konnten dort schlafen. Er wartete schon auf der Straße, übergab uns die Schlüssel und das Auto, und falls wir noch was brauchen würden, seine Frau wäre in jedem Fall da.
Wir fielen nur mehr im Kohbi in unser Hochbett, alles andere würde sich morgen regeln.Read more
…es geht nach Bulgarien
June 3, 2024 in Bulgaria ⋅ ⛅ 29 °C
Montag, 03.06.2024
Wir schliefen lang und gut in unserem eigenen Bett. Dann gings noch in den Supermarkt,,um unseren leeren Kühlschrank aufzufüllen,und dann machten wir uns dort unser 1. Frühstück im Kohbi.
Den Anruf, daß unser Gepäck und die Räder da sind, erreichte uns um 9h. Wir fuhren auf den Flughafen, ich suchte einen Parkplatz und Alex ging inzwischen alles holen. Mit den Gepäckwagen ging das ganz gut. Wir luden alles ein und machten uns auf den Weg zum Hornbach. Der hatte einen riesigen Parkplatz, dort parkten wir unter Bäumen, denn es war richtig heiß, fast 30°, und während Alex die Räder zusammen baute, räumte ich alle Taschen aus und schlichtete und räumte im Van herum.
Nachdem wir endlich fertig waren, gings nochmals los in den Supermarkt, auch eine Regenjacke für mich, wollten wir noch kaufen.
Nach einem 2. Versuch, in einer riesigen Einkaufs-Mall in einem Sportgeschäft eine Regenjacke zu finden,welcher wegen Überteuerung fehlschlug,machten wir uns auf den Weg nach Weliko Tarnovo.
Wir fuhren bis zum Anbruch der Dunkelheit, und es war wirklich Zeit, einen Schlafplatz zu finden. Der 1. Versuch in einem kleinen Dorf schlug fehl, wir konnten uns schlecht mit unserem riesigen Auto vor irgendein Haus stellen.
So ging es weiter auf der Bundesstraße. Die Lkw`s wurden immer mehr, teilweise standen sie schon rechts am Straßenrand. Bei einem Rastplatz fuhr ich hinein, konnte im hintersten Eck beim Feld noch einen freien Platz finden. So, jetzt nur mehr Schlafen. Wir hatten doch spürbar Jetlag, und waren nun froh schlafen gehen zu können. Einfach stehen bleiben und ins Bett hüpfen, ohne irgendwas auf oder abzubauen, herrlich! So einfach!Read more
… in Weliko Tarnovo
June 4, 2024 in Bulgaria ⋅ ⛅ 26 °C
Dienstag,04.06.2024
…. Auf nach Bulgarien
Als wir aufwachten waren wir von riesigen Sattelschleppern und Lkws umzingelt, wir konnten grad noch arschlinks hinten zurückfahren wo wir hergekommen waren, denn die vordere Ausfahrt war total verstopft. So legte Alex den Rückwärtsgang ein und fuhr die Einfahrtsstraße zum Parkplatz retour. Bei einer großen Lücke die zwischen 2 Trucks entstanden war,konnten wir auf die normale Fahrbahn auffahren. Endlich! Und da war sie schon die bulgarische Grenze. Gut durchgekommen gings nun zur alten bulgarischen Hauptstadt Weliko Tarnovo. Dort angekommen ,gings noch zum Kaufland Supermarkt und der Parkplatz bot sich als Frühstückort an. Wir suchten uns über die ParkApp Park4night einen kostenlosen Stellplatz für Stadtbesuch und Übernachtung beim Fluß. Dieser war wirklich genial. Schattig,Eben und viele Bäume.
Wir besichtigten die Festung mit der Kirche am Berg, und nach dem anstrengenden Aufstieg und dem immer noch andauernden Jetlag, übermannte uns beide in der Kirche bei Chorälen und der mit modernen Fresken ausgemalten Kirche, der Schlaf.
Das halbe Stündchen tat gut, und danach besichtigten wir noch Serafinás Museeum, Ein altes Haus um 1890, mit kompletter Innenausstattung und vielen Fotos und Exponaten. Hat uns sehr gut gefallen, und war sehr interessant, etwas über das Leben der Bevölkerung in dieser Zeit zu erfahren.
Dann gings zurück zum Kohbi, wir kochten Abendessen und waren froh über unser Bett.Read more
…rosa Blüten und schwarzes Meer
June 5, 2024 in Bulgaria ⋅ ☀️ 30 °C
Mittwoch.05.06.2024
… von Weliko Tarnovo nach Burgas ans Schwarze Meer!
Um 6h Tagwache, grünen Tee von meinem Schatzi, und um 7h gings den Berg hinunter zum Kaufland Supermarkt. Dort haben wir Obst und Gemüse, Kirchererbsen, Humus, Tofu und sonstiges noch eingekauft. Dann machten wir uns auf ins Tal der Rosen, dieses lag ca. 1,5 Std entfernt und beherbergt der Welt größte Produktion von Duftrosenöl. Für 1 l Öl braucht man ca 5.000kg duftende Rosenblätter. 5ml reines Rosenöl kostet ca. € 220,— Das Tal erstreckt sich von Westen nach Osten und wird im Süden und Norden von Bergkämmen eingerahmt, und 2 Flüsse strömen durch das ca. 9 km breite Tal. Hier wachsen die Rosen am Besten, und das schon seit dem 16. Jahrhundert. Es war mir einfach ein großes Anliegen, das zu sehen. Leider waren wir ein ganz klein wenig zu spät dort, denn das Wochenende davor, war das große Rosenfest, welches das Ende der Erntezeit abschließt.
Da es heute fast 30° bekommen sollte, waren wir um ca. 10:30 endlich da, kurz davor hatten wir noch am Straßenrand unser Frühstück im Van eingenommen.
Wir suchten im Internet nach Angaben, wo die Rosenfelder zu finden seien und Alex fand ein PDF mit GPS Koordinaten. Als wir dort ankamen, wir fuhren auf Feldwegen in Richtung der Berge, und wir konnten durch die offenen Fenster schon den feinen Duft wahrnehmen. Jedoch war dies Lavendel! Überall blühte es blau. Durchsetzt war das Blau mit dem Rot der Mohnblumen. Näher der Talsohle wurde hier also Lavendel für die Duftölindustrie angebaut.
Dann endeckten wir die Damaszener Rosenplantagen. Einige Blüten waren noch da, jedoch der Großteil war schon abgeerntet. Diese Blüten hatten einen Duft, so stark und süß, es war einfach nur herrlich. Es gab rosa und weiße Rosenfelder, und jede Rosenfarbe hatte einen anderen Geruch. Die rosa Rosen waren am intensivsten.
Wir streiften ein wenig durch die Reihen der Pflanzen und sogen den wunderbaren Duft in uns ein. Wir waren ganz allein, nur weit entfernt sahen wir ein paar Arbeiter in den Feldern stehen.
Nach diesem schönen Erlebnis wollte ich noch in die Damascener Erlebniswelt mit Destillerie ganz in der Nähe schauen. Dies war jedoch eigentlich nur eine Touristenabzocke, ein Prunkbau, mit kleiner Destillerie, riesigem Parkplatz für die Touristenbusse, Abspeisungsrestaurant für die Hungrigen und Durstigen, eine Rosenarena für Veranstaltungen,ect.
Dies hat uns doch nach unserem naturnahen Erlebnis etwas abgetörnt.
Im Shop erstand ich noch Shampoo und Conditioner, und eine Tagescreme,sowie ein Gesichtsöl, alles natürlich mit Rosenöl.
Froh, all die Touristen hinter uns lassen zu können, beschloßen wir uns auf den Weg zum Schwarzen Meer zu machen. Es ist ein Binnenmeer, so groß wie die BRD, und an manchen Stellen sogar bis zu 2000 m tief, und hat einen geringen Salzgehalt von 17-19 Promille, statt der normalen Meere mit ca. 35 Promille. Durch die vielen Süßwasserflüsse ist auch der Salzgehalt so niedrig. Dennoch gibt es hier viele Tierarten, wie Delphine und Robben.
Auf der Bundesstraße waren wieder viele Lkws unterwegs und unsere AD BLUE Anzeige leuchtete auf einmal auf. Eigentlich war der Tank dafür noch ¾ voll. Sehr eigenartig. Wir fuhren also zur Tankstelle und tankten dort nach. Voll! Danach war die Anzeige auf voll, und nichts leuchtete mehr auf und machte uns panisch.
Alles Gut.
Wir hatten uns einen Campingplatz am Meer in der Nähe von Burgas auserkoren.
Dort angekommen fuhren wir beim geschlossenen Tor gleich mal vorbei. Alex rief an, wir fuhren ein paar Meter zurück, und das Tor ging auf. Ein riesiges Areal, und ein netter Besitzer begrüßten uns. Es war einfach nur herrlich, viel Schatten, das Meer so warm das Schwimmen auch Spaß macht, eine kostenlose Waschmaschine und das Beste: Wir waren die allerersten Camper dieses Jahr! Es waren ein paar Dauercamper da, aber für uns wurde das warme Duschwasser aufgedreht und man muss sagen: „Sehr sauber, sehr gepflegt, schöner Rasen, viel Schatten, keine Leute!
YES!!!! Hier werden wir mal bleiben. Mal Wäsche waschen und die Einkommen und Umsatzsteuererklärung für 2023 machen und die Anträge einbringen.Read more
Camping Ailyaka
June 6, 2024 in Bulgaria ⋅ ☀️ 27 °C
Donnerstag, 06.06.2024
Ruhetag
Wäsche waschen, schreiben,posten, Alex macht sehr brav Buchhaltung, nur ich kann mich noch nicht aufraffen.
Na, morgen ist ja auch noch ein Tag!
… lets start wild camping!
June 8, 2024 in Bulgaria ⋅ 🌙 21 °C
Samstag, 08.06.2024
Gestern und heute Ruhetag, bzw. Buchhaltungstage.
Alex war heut wieder laufen, fast 11,6 km und war dabei noch etwas Geldabheben und in der Apotheke.
Dann kam er zurück, und sprühte nur so vor lauter Ideen, welchen Stellplatz er nicht beim Laufen ausfindig gemacht hätte.
Ich ließ mich anstecken, und so verließen wir heute um ca. 11h den Campingplatz, und fuhren ins ca. 14 km entfernte Soznopol zum Billa, ja verrückt, den gibt es hier auch.
Gut aufmagaziniert fuhren wir also los, um uns einen neuen Stellplatz zu suchen.
Und da war er:
Eine kleine Anhöhe, darunter ein fast menschenleerer Sandstrand, an einer kleinen Zufahrtsstraße.
Wir stehen direkt 1. Reihe fußfrei über dem blauen rauschenden Meer, es weht ein angenehmes Lüfterl, es ist nicht so heiß wie am Campingplatz.
Gleich mal Frühstück auf unserer neuen Homebase eingenommen, die Gegend mit allen Sinnen in uns aufgesogen.
Und plötzlich schwirrten über uns 3 bunte Vögel, wunderschön, ließen sich von den Aufwinden tragen, segelten ohne Flügelschlag dahin, dann wieder schnelles Fliegen.
Sie waren bunt, blau,rostbraun, gelb. Es sind Bienenfresser.
Alex konnte sie mit seinem Zoom sogar einfangen.
Wir saßen heute den ganzen Nachmittag auf unserem Aussitz, Alex formulierte es treffend: Wir haben heute den Absprung zum Wildcampen geschafft! Und es ist herrlich! Wir fühlen uns richtig frei!Read more
…we are in Instanbul
June 13, 2024 in Turkey ⋅ ⛅ 25 °C
Donnerstag,13.06.2024
Wir haben das Wildcampen auf der Grasanhöhe bis Mittwoch,den 12. dort ausgedehnt. In der Früh Yoga, noch früher um 5:20 Sonnenaufggänge anschauen, und immer direkt ab und an den Blick aufs Meer, auf die Möwen, insbesondere auf die eine Möwe, welche sich mit dem Delfin traf. Sie schaukelte auf den Wellen, und er schwamm um sie herum, aber ganz nah, vielleicht berührten ihre Füße sogar seinen Rücken. Immer und immer wieder tauchte er mit seiner Flosse neben ihr auf, sein Rücken glänzte naß in der Sonne.
Ein so schönes Schauspiel. Ich konnte mich gar nicht satt sehen. Seit Sonntag hab ich Ihnen jeden Tag zuschauen dürfen.
Aber am Mittwoch nach dem Yoga meinte Alex dann, die beißenden Fliegen wären jetzt genug und jetzt sollte es also weitergehen.
Mit leiser Wehmut nahm ich also Abschied von den beiden. Wir packten alles zusammen, bauten unser Sonnensegel ab und schon waren wir unterwegs.
Ja, ich hab sie an diesem Morgen nochmals gesehen. Sie spielten wieder ihr Spiel und zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht, jedes Mal, wenn ich seinen Rücken aus dem Wasser kommen sah.
Alex wollte die Stellplätze erkunden. Der erste in einem Dorf an der Spitze einer Landzunge, fiel sofort aus. Zuviele Häuser und Menschen rundherum, und zuviel Beton. Und dann wurde es spannend! Eine noch in Bau befindliche Straße führte an die Küste. Dort sollte an einer Klippe ein toller Stellplatz sein.
Die Baustelle entpuppte sich als schwierig zu fahren, so entschieden wir umzudrehen. Und da wir beide aufgeregt diskutierten, und Alex unseren Kohbi vorsichtig versuchte zu wenden, rutschte der eine Hinterreifen in eine 50 cm tiefe Rinne am Straßenrand. Der andere Reifen befand sich noch auf der Straße, der diagonale Vorderreifen jedoch hing in der Luft. OMG!!! Alex versuchte es, keine Chance. Die Reifen drehten sich durch.
Da kamen Bulgaren mit einem Jeep vorbei. 3 bullige starke Männer sprangen heraus und boten sofort ihre Hilfe an. Auch ein LKW-Fahrer kam dazu. Zu viert versuchten sie zuerst anzuschieben. Aber 3,5 Tonnen sind sehr schwer! Keine Chance.
Dann brachte der LKW-Fahrer ein Abschleppseil, dieses montierte er gekonnt an unser Auto, denn wir konnten im ganzen Auto das Abschleppseil nicht finden. Ich glaub wir habens zu Hause vergessen.
Dann stellten sie sich zu dritt in die offene Schiebetüre, die Seite, wo der Reifen in der Luft hing. Und während Alex Gas gab, der Jeep zog, wippten die Männer in der Schiebetüre. Und schwupps, standen wir wieder auf der Straße. Wir bedankten uns überschwenglich, und ich hatte nach dem Coolsein bei der Aktion plötzlich Tränen in den Augen. Sie hatten uns souverän geholfen, und so schnell waren wir aus der Misere wieder heraußen, und die Männer in ihrem Jeep schon davongefahren. Wir beide stiegen noch immer leicht geschockt ins Auto. Wir versuchten dann noch erst am Ende dieser Straße diesen Stellplatz, welcher uns beiden aber nicht zusagte, und so drehten wir auf einem staubtrockenen,harten Acker um und fuhren die Baustellenstraße zurück, wie wir gekommen waren.
Im nächsten Dorf gings zum Lidl einkaufen, und ich gönnte mir ein kleines Eis am Stiel auf den Schreck. Meine Kopfschmerzen waren seit der Aktion ärger geworden, und so warf ich noch eine Tablette ein.
Nun waren wir fürs Weiterfahren gerüstet. Wir fanden dann doch einen netten Platz, durchfuhren auf einem Weg ein abgeerntetes Feld und standen auf einer Klippe oberhalb des Meeres auf einem ebenen Grasplatz.
Hier blieben wir, und Alex checkte uns noch eine Globale E-Sim für 124 Länder dieser Erde - GEIL! So können wir per WhatsApp mit unserer Familie in Kontakt bleiben.
Am nächsten Morgen machten wir noch Yoga, und dann ging es auf den eher schlechten Straßen Richtung Türkei. Wir wollten heute Donnerstag eventuell noch Istanbul erreichen. Wir wechselten uns beim Fahren ab, tolles Fahrtechniktrainig, den Löchern ausweichen, und den Gegenverkehr im Auge behalten.
Bei einer Quelle machten wir halt, füllten unseren Wassertank mit frischem Quellwasser, und weihten unsere Dusche im Kohbi ein. Ich konnte endlich Haare waschen, ohne ans Wassersparen zu denken. Herrlich war das .Weiter gings die Schlaglochstraße entlang. Plötzlich mitten auf der Straße ein kleiner Haufen, nein, es war eine Schildkröte. Die wurde von mir gerettet und am anderen Straßenrand in die Wiese gesetzt.! Frühstück um 12 im Schatten eines großen Baumes am Straßenrand. Dann weiter zur Grenze, 4x wurden wir kontrolliert. Beim 2. Kontrollpunkt war sogar eine österreichische Polizistin am Grenzposten. Alex grüßt den männlichen Beamten in seinem besten türkisch. Er machte uns aber darauf aufmerksam, daß er Bulgare sei, und hier noch bulgarisch gesprochen wurde. So ein Fettnäpfchen! Dann waren wir auch schon beim nächsten Posten. Wir brauchten noch eine Autoversicherung für € 120 für 10 Tage Türkei.
Das Carnet de Passage brauchten wir nicht. Dann noch ein letzter Schlagbaum und wir waren in der Türkei! Ich zum ersten Mal in meinem Leben! Wir blieben nur noch um 18h auf einer Autoraststation stehen, um Abendessen zu kochen, und weil wir so begeistert von den tollen, sehr gut ausgebauten Straßen und der Autobahn waren, bretterten wir mit erlaubten 130 weiter Richtung Istanbul. Dort stehen wir jetzt an einem kostenfreien Parkplatz irgendwo an einer Meerespromenade, rund um uns strömt der Verkehr durch die Millionen-Metropole. Morgen gehts dann Sightseeing. Alex checkt uns grad noch die Metrokarte. Eine tolle Stadt wartet auf uns, und wir freuen uns sehr, sie zu entdecken.Read more
Stadtbesichtigung Istanbul Teil 1
June 14, 2024 in Turkey ⋅ 🌬 27 °C
Freitag,14.06.2024
Sightseeing Istanbul
Nach einer sehr lauten Nacht an der 6spurigen Standpromenade entschieden wir, nachdem Alex seinen Morgenlauf inklusive checken der Istanbul-Card bei einer Metrostation,den Schlafplatz zu wechseln.
Mit Park4Night fanden wir dann auch einen kostenfreien Parkplatz bei einem Park am Meer, inkl. Toilette, die wir auch mit der Istanbulcard benutzen konnten, bzw. Auch unseren Tank dort entleeren konnten. Diese Aktion beanspruchte doch etwas Zeit, und so kamen wir erst um ca. 12 vom Parkplatz weg. Wir machten uns mit der Metro auf in Richtung Innenstadt. 1. Anlaufpunkt die Hagia Sophia, Tickets gekauft, und dann draufkommen, das wegen der Gebete genau jetzt keine Besichtigung erlaubt ist. Also auf ins Hagia Sophia Museeum. Toll gemacht und sehr interessant ist mittels Videoanimation die Geschichte sehr interessant mit Audioguide erzählt. Für uns nun gute Vorbereitung, das imposante Gebäude nun von innen zu besichtigen. Überall bei den Eingängen gibt es Sicherheitskontrollen und doch Warteschlangen. Doch man kann dies gut abwarten. Innen erwartet uns eine imposante Kuppel, 56 m hoch, die vormals im Ursprung christliche Glaubensstätte wurde islamisiert. Es gibt aber wunderbare Mosaike von Christus, Maria mit dem Kind und noch anderen Heiligen, die bei Renovierungen unter dem Putz entdeckt wurden. Sie sind einfach herrlich anzusehen. Dieses Gebäude wurde 537 begonnen und immer weiter ausgebaut. Danach geht es in die Blaue Moschee, ein heimliges Gebäude mit wunderschönem Innenhof und schönen blauen Keramikfliesen. Und die Kronleuchter finde ich super passend.an die Raumverhältnisse angepaßt.
Danach geht es in den Gewürzbasar. Alex kauft schwarzen Tee und tolle Gewürze für unseren veganen Käse und unsere Abendessen. Und man sollte unbedingt verhandeln. Es herrscht dort eine geschäftige Athmosphäre und die Waren sind toll präsentiert.
Auch durch den großen Bazar lassen wir uns treiben, Jedoch ist unser Interesse an den Waren nicht vorhanden, denn uns plagt schon der Hunger nach so viel marschieren.
Wir fallen in ein Restaurant hinein, das Essen ist so la la, und werden groß abgezockt mit € 180,— und die Bedienung ist furchtbar. Nur schnell schnell Geldmachen, die Verkäufer mit kleinen Sachen kommen bis an den Tisch, man bringt uns das falsche Getränk, und unsere Stimmung sinkt zunehmend.
Als auch noch der Tisch abgewischt wird, obwohl wir noch dort sitzen und gerade zahlen, reißt Alex der Geduldfaden und gibt deswegen auch kein Trinkgeld.
Auch am Himmel brauen sich die dunklen Wolken zusammen. Wir laufen zu unserem Bus, der will mir vor der Nase schon die Türe zumachen, und so stecke ich meine beiden Arme in die Tür, da Alex noch nicht da ist. Die Türen gehen zu, meine Arme stecken drin, und ich schreie laut! Der wär doch jetzt echt losgefahren! Er macht auf, und wir beide hüpfen hinein. Bezahlen mit unserer Instanbulcard, nehmen in der 1. Sitzreihe Platz, als draußen das Gewitter losbricht. Es prasselt nur so herab.
Wir sitzen im Bus, fahren bis zur Endstation, gehen 1 x über die Straße, und da ist schon unser Parkplatz mit unserem Kohbi. Wir fallen müde ins Bett, morgen steht nochmals Stadtbesichtigung auf dem Programm.Read more
Stadtbesichtigung Istanbul Teil 2
June 15, 2024 in Turkey ⋅ ⛅ 23 °C
Samstag, 15.06.2024
Heute herrlich geschlafen, es war leise, von der großen Straße fast kein Lärm zu hören. Heute richten wir unser Frühstück her, unsere Obstvorräte im Kühlschrank sind dann schon gut aufgebraucht. Dann geht es mit dem Bus in die Stadt. Wir besichtigen als erstes die imposanten Zisternen der Basilika. Dieser unterirdische riesige Raum mit 336 Säulen aus allen Teilen des damaligen Reiches zusammengetragen, so groß wie die Basilika selbst, und mit einer Säulenhöhe von 8 m fasste ca. 80.000 Kubikmeter Wasser wurde unter Kaiser Justinian von 532 bis 542 gebaut. Das Wasser wurde vom Belgrader Wald über Aquädukte in die Zisterne geleitet.
Hier wurde von Istanbul tolle Renovierungsarbeit geleistet. Ein sehr beeindruckendes Bauwerk.
Den Topkapi-Palast ließen wir aus. Wir frühstückten dort im Park, und machten uns auf zum Galata - Turm. Wir überquerten die Brücke, und stiegen den Hügel hinauf.
Viele alte schöne Häuser, viele Geschäfte und eine tolle Atmosphäre war hier zu spüren.
Endlich gab es hier tolle Outdoorgeschäfte, und so erstanden wir für Alex 2 Hosen und ein Hemd. Denn seine alte Hose hatte ich schon überall geflickt.
Auch 2 Taucherbrillen mit Schnorchel gingen mit, denn wir wollten ja auch das türkische Mittelmeer erkunden.
In einer kleinen Gasse endeckten wir noch einen Bioladen. Dort machten wir einen Großeinkauf mit Hefeflocken,Biobohnen,Tempeh,Tofo ect. Nun konnten wir unsere Vorratskiste auffüllen.
Fürs Abendessen hatten wir ein kleines Lokal ausfindig gemacht, in dem es Falafel gab. Und hier aßen wir einfach, vegan und äußerst köstlich und preiswert um € 80.
Alex war happy! Danach gabs für ihn noch ein Eis, bei einem Showverkäufer, den er gar nicht mochte: viel Tra Tra um nix- wenig Eis,viel Machogehabe. Ich kaufte noch Baklava.
Satt, zufrieden und mit 15 km in den Füßen nahmen wir Bus und Metro zurück zum Kohbi.Read more
… die Brücke nach Asien!
June 16, 2024 in Turkey ⋅ ☀️ 28 °C
Sonntag, 16.06.2024
Heute ab 12h nachts endlich Ruhe auf dem Parkplatz. Gestern ab Sonnenuntergang war der ganze Parkplatz mit Einheimischen voll. Sie bevölkerten den Park, spielten mit den Kindern, plauderten und dinierten. Alex schlief trotzdem gleich ein.
Heute früh noch Yoga im Park, und dann wollten wir zum Ikea noch einiges besorgen. Dort angekommen, marschierten wir Richtung Eingang. Dieser Zugang war mit Eisenstehen mitten am Gehsteig in Höhe 60 cm nur so gespickt. Alex tipselte wieder mal auf seinem Handy herum,und stieß mit seinem Knie voll gegen eine Säule. Darauf hin ging er sofort vor Schmerzen zu Boden. Ich lief zurrück zum Kohbi, holte einen Eisbeutel, Tape und ein Tuch und kühlte die Stelle auf der Kniescheibe.
Minuten später konnte er wieder gehen. Glück gehabt!. Oder Pech, denn Ikea hatte heute vormittag bis 13 h geschlossen. Wegen islamischem Opfertag-Feiertag. Auch die großen Supermärkte sperrten erst gegen 13h auf. So beschlossen wir nur noch etwas Obst in einem kleinen Laden in derStadt irgendso beim vorbeifahren einzukaufen um etwas für unser Frühstück zu haben und dann ging es Richtung Dardanellen. Vorher wurde bei einem Autobahnrastplatz noch gefrühstückt. Diese Meerenge trennt das Marmarameer vom Mittelmeer und es gibt eine tolle Brücke die den Kontinent Europa mit Asien verbindet. Auf einer kleinen Anhöhe mit Blick auf das Meer fanden wir auf einem Feldweg einen Stellplatz um unser Abendessen zu kochen. Heute gabs Salat mit Tempeh, gebacken in unserem Gasbackofen und das restliche aufgebackene BrotCa. 30 km danach liegt der Ort Canakkale, dieser bekam das trojanische Pferd 2004 vom Filmteam Troja geschenkt, und seit dieser Zeit ist es dort im Hafen zu sehen. Ich wollte es natürlich auch sehen. Ich hatte es mir etwas imposanter und größer vorgestellt. Mein Brad Pitt mit den blauen Augen wartete im Auto, bis ich mit den Fotos fertig war, dann fuhren wir Richtung Ausgrabungsstätte Troja. Hier bei einem Brunnen fanden wir einen Nachtplatz. Auch Schafe mit ihrem Hirten kamen vorbei.Morgen werden wir hier Wasser nachfüllen und Duschen.Read more
… nach Troja
June 17, 2024 in Turkey ⋅ ☀️ 28 °C
Montag, 17.06.2024
Besichtigung von Troja. Zu allererst besuchten wir das neue Museum in Troja, ein Quader außen aus Cortenstahl, innen Sichtbeton. Auf 4 Ebenen wird Troja, das aus 9 überlagerten Städten bestand, Kunstwerke,Töpferwaren, sichtbar. Wir waren 3 Stunden allein im Museum. Gefrühstückt haben wir um ca. 12 Uhr am schön angelegten Parkplatz des Museums und sind dann noch in den Ausgrabungsbereich gefahren, welcher mit begehbaren Holzstegen ausgestattet ist und einem doch ein wenig die Freiheit nimmt,selbst auf seinen eigenen Pfaden auf Entdeckungsreise zu gehen. Danach gings ca. 85 km über die Berge im Van mit Klimaanlage auf vollen Touren bei 35° Richtung Bergama, dem damaligen Pergamon.
Dies ist ein kleines Städtchen, und auf dem danebenliegenden Berg trohnt diese antike Stadt.
Wir fanden einen Stellplatz auf einem riesigen Grundstück. Hier war die Nacht ruhig und wir konnten gut schlafen.Read more
…das antike Pergamon
June 18, 2024 in Turkey ⋅ ☀️ 25 °C
Dienstag, 18.06.2024
Pergamon
Zeitig in der Früh, wir machten natürlich noch Yoga und ein bisl Krafttraining, tranken unseren grünen Tee und bereiteten uns für den Tag vor. An uns zog sogar eine kleine Schafherde vorbei, die nur von einem Hund begleitet wurde.
Wir waren die ersten an der Seilbahn, welche den steilen Hügel zur alten Stadt erschloß. Kleine Gondeln für 8 Personen, sie erinnerten mich ein wenig an die Gondeln in unseren österreichischen Schigebieten.
Die Menschenmassen verliefen sich hier, und so konnten wir unsere Entdeckungsreise in Pergamon wirklich genießen.
Oben angekommen, konnten wir uns in unserer eigenen Geschwindigkeit und auf unseren eigenen Pfaden das Gelände erkunden.
Wir fanden dies beide sehr schön! Die Größe der Stadt und des Tempels war sehr gut wahrzunehmen. Teilweise gingen wir sogar getrennt, da jeder seine eigene Entdeckungsreise wahrnahm. Getroffen haben wir uns im imposanten, in den Hang hineingebauten Theater, welches Platz für 10.000 Menschen bot.
Fast schon gegen Mittag verließen wir das antike Pergamon, fuhren mit der Gondel wieder talwärts. Ich steuerte unseren Kohbi danach Richtung Izmir. Die Autobahn war toll. Nachdem wir uns in Izmir auf Grund meiner Recherche für den Supermarkt etwas verfranzt hatten, fanden wir danach den richtigen Weg zum Supermarkt und dem Ikea in Izmir. Hier kauften wir noch ein neues Abdeckschneidbrett für unsere Spüle, denn das alte war beim Überfahren einer Bodenschwelle von der Spüle aufgestiegen und in 2 Teilen auf dem Boden des Vans aufgekracht.
Inzwischen hatte die Temperatur 39° erreicht. Wir frühstückten noch auf dem Ikea - Parkplatz und machten uns auf ans Meer. Denn Abkühlung stand uns im Sinn.
Es lechtzte uns direkt nach einem kühlen Sprung ins Meer.
Wir hatten Pamucak Beach auserkoren, gefunden auf Park4Night.
Doch was uns dort erwartete, machte uns einen dicken Strich durch unsere Rechnung.
Der Strand war von Abertausenden einheimischen zugeparkt,zugecampt und zubelagert. Ich hatte das Gefühl in einem Flüchtlingscamp zu sein. Auch Alex fühlte sich sichtlich dort nicht wohl. In meinem Kopf begann sich schon die Migräne breitzumachen, und so fuhren wir nachdem wir auf einem Platz am Straßenrand noch Abend gegessen hatten, wieder den Berg hinauf. Denn unser nächster Halt sollte Ephesus werden. Ein etwas zurückversetzter Platz von der Straße, unter Pinienbäumen wurde unser Schlafplatz.Read more
Ausruhen in Didim
Jun 18–21, 2024 in Turkey ⋅ ☀️ 30 °C
Wir chillen hier mal ab, lassen alles lauf uns wirken und planen unsere nächsten Steps.
…überfülltes Ephesos
June 19, 2024 in Turkey ⋅ ☀️ 36 °C
Mittwoch, 19.06.2024
Ephesus
Ich hatte leidlich geschlafen. 2 Tabletten noch genommen, die 2. ca. 2 Stunden nach der ersten, denn mein Kopfweh wollte nicht besser werden. Irgendwie hab ich es dann doch geschafft, etwas zu schlafen. Wir wachten wie immer um ca. 6h auf.
In der Nacht waren noch mehrere wilde Hunde um unser Auto herumgestrolcht, und in der Ferne war ab und an Hundegebell zu hören.
Nach dem Aufstehen nahm ich noch eine Tablette, und machte nur Nackenübungen und Akupressur auf meinen verspannten Stellen, von denen meine Schmerzen wohl hergerührt hatten. Langsam spürte ich Verbesserung und so entschieden wir uns dann doch noch Ephesos anzusehen.
Schon um 9:30, als wir ankamen war ein solcher Auflauf von Besichtigungsbussen, das wir schon Sorge hatten, keinen Parkplatz zu bekommen. Wir parkten dann sogar unter einem Baum. Die Tickets nur für den Außenbereich kosteten pro Kopf €40,—, daß Museum ließen wir diesmal aus, sowie auch das Extra „Terrassenhäuser“.
Es ist ein riesiges Areal, welches man hier durchwandern kann, mit mehreren Straßen und Plätzen und einem beeindruckenden riesigen in den Hang hineingebautem Theater, welches 20.000 Menschen faßt. Hier wurde viel nachkonstruiert und man bekommt einen sehr guten Eindruck, auch Veranstaltungen finden hier im Sommer statt. Nach und nach befanden sich immer mehr Besucher mit ihren privaten Guides auf dem Areal. Es war ein Summen und Murmeln, und man hatte das Gefühl nichts mehr richtig wahrzunehmen, so brandeten die Gesprächsfetzen der Guides an unsere Ohren. Nach 2 Stunden waren wir nicht mehr aufnahmefähig. Auch die Temperatur war bei 38° angelangt. Froh wieder beim Kohbi zu sein, und die Klimaanlage auf 18,5° drehen zu können, machten wir uns erneut auf die Suche nach „dem Platz am Meer“! Zwischenzeitlich frühstückten wir noch auf der Schnellstraße zwischen schattenspendenden Bäumen.
Es ging nach Didim. Und hier wurden wir fündig! Ein Platz für Kohbi auf einer kleinen Anhöhe direkt ober dem Meer, links der Sandstrand, rechts ein wenig Felsenküste und das kleine Städtchen. Hier werden wir nun mal bleiben und uns ein wenig erholen.Read more
… auf nach Pamukkale
June 23, 2024 in Turkey ⋅ ☀️ 33 °C
Sonntag, 23.06.2024
Didim bis Pamukkale ca. 260 km
Ausruhen am Strand von Didim bis Sonntag Früh.Alex ging Laufen, da sein Knie wieder OK war. Am Samstag lernten wir noch Sado kennen.Er sprach Alex am Strand an Er ist Türke,und hat viele Jahre in der Textilbranche in Deutschland gearbeitet und spricht gut deutsch. Er hat uns viel von sich erzählt und uns auch noch einen guten Tipp gegeben, denn heute Samstag ist großer Markt in Didim.
Wir fuhren also schon um 8h mit den Rädern dorthin. Für den Großeinkauf an Obst und Gemüse versteht sich. Vor lauter Schauen hab ich vergessen Fotos zu machen.
Wir haben Petersilie. Minze und auch Bulgur gekauft, den am Abend wird es Tabuleh geben. Ein herrlich erfrischender Petersiliensalat. Wir kauften wirklich viel ein und fuhren dann ca. Um 12 wieder zurück an unseren Stellplatz. Ein wenig Baden im Meer und am Nachmittag räumten wir den Bus ein, um frühmorgens gleich starten zu können. In der Nacht auf Sonntag besuchten uns auch noch Wildschweine, sie liefen beim Bus vorbei und hinunter zum Strand, denn dort räumten sie den Mistkübel aus, wie sich frühmorgens dann zeigte.
Sado stand mit seinem Wohnwagen am Eingang zum Strand, wir wollten unbedingt noch auf Wiedersehen sagen, denn er ist der Erste,den wir in der Türkei näher kennengelernt haben, und wir wollen mit einem so hilfsbereiten Menschen gerne in Kontakt bleiben.
So machten wir noch einen Abstecker, plauderten noch eine ganze Weile auf seinem 1. Logeplatz auf der Strandanhöhe im Schatten und machten uns dann mit einem ganz besonderen Geschenk, selbstproduziertes Olivenöl von Sado abgefüllt in einer Whiskyflasche,endlich auf den Weg nach Pamukkale.
Gefrühstückt haben wir irgendwo auf der Autobahn, am Straßenrand.
Es war schon fast 15h und unsere 1. Station war das kleine Pamukkale, Kirmizi Su, dieses findet man nur ein paar Kilometer vom großen entfernt. Hier kommen die Einheimischen her, baden im Heilschlamm und im warmen Thermalwasser. Auch Alex warf sich begeistert ins warme Thermalbecken. Gott sei Dank stand in der nächsten Wiese eine Wasserberegnungsanlage, denn sonst wäre er wohl nie sauber geworden.
Ich hab mir das verkniffen. Mir stank der Schlamm zu sehr.
Inzwischen war das Thermometer auf ca. 42° geklettert, und wir wollten nur mehr einen Stellplatz finden und Abendessen kochen.
Im Ort Pamukkale wurden wir fündig. Es war ein Ballon-Lande- und Startplatz.
Wir kochten Kartoffel und ich machte Dillsauce, dazu gabs für mich ein Omlette und für Alex Tempeh.
Als Desert noch ein paar süße Kirschen und Melone. So gingen wir dann auch bald schlafen, denn morgen sollte es früh losgehen.Read more
Ballone am Himmel und unterm Auto
June 24, 2024 in Turkey ⋅ 🌙 24 °C
Montag, 24.06.2024
Pamukkale bis Mugla, ca. 250 km
Um 5 Uhr früh heute Tagwache. Wir standen ja auf einem Start- oder Landeplatz der Gasballone, und als ich heute früh aus dem Fenster schaute konnte ich nichts sehen.
Ich war aufgeregt, und als ich nun zum Wegfahren mit dem von Alex eingebauten Kompressor die Luft in unsere
Luftfederung einlassen, jedoch hatte ich keine Brille auf, und konnte die Ziffern nicht lesen. So zählte ich die für mich sichtbaren Teilstriche. Oje! Falsch! Ich hatte zuviel eingelassen. Aber Gott sei Dank unsere Ballone bei der Luftfederung nicht. Das ging grad nochmal gut. Allerdings hing unser Vansegen ab da etwas schief.
Durch meinen Fauxpax fiel das Vorfahren vom Auto um besser Sehen zu können,aus. Wir machten uns also fertig, den um 6:30 wollten wir in Pamukkale beim Eingang Süd die Ersten sein. Den heute sollte es wieder sehr heiß werden.
Es waren noch nicht so viele Leute da, und so konnten wir uns die wunderschönen Sinterterrassen im ersten zaghaften Sonnenlicht ansehen. Sie haben den Status Weltkulturerbe und wurden vor ca. 20 Jahren fast zerstört. Hotels wurden oberhalb gebaut, das Wasser abgeleitet. Sie wurden gerade noch gerettet. Heute sind viele Terrassen ohne Wasser, die Straße durch die Sinterterrassen wurde renaturiert und wieder in die Sinterterassen eingegliedert, Durch das Wasser bildeten sich teils durch Menschenhand, teils durch das Überfluten des kalkhältigen Wassers neue strahlend weiße Becken, die man nun durchwaten darf. Die Naturbecken kann man von oben bewundern, sie erstrahlen mit ihrem türkisblauem Wasser und ihrer blendend weißen Farbe. Mein Tipp: seht sie Euch an solange es sie noch gibt.denn aufgrund des Klimawandels wird auch das Wasser weniger, und so sind nicht mehr alle Becken geflutet, und viele leer.
Wir besuchten danach noch das Antike Pool, welches Markus Antonius für Cleopatra hat bauen lassen. Man kann dort noch immer schwimmen gehen, und das glasklare sodahältige 35° warme Wasser ist herrlich.
Man sieht bis auf den Grund des Pools, schwimmt über kannelierte Säulen und Podeste. Umgeben ist das Pool von Palmen und blühenden Oleandern. Für meinen Geschmack sind die Souvenierläden und ein Cafe zu nah dran gebaut. Mehr Ruhe und Frieden würde dem ganzen noch mehr Flair verleihen.
Wir verließen das Pool nach einer kalten Dusche, und waren froh zum beeindruckend großen, sehr gut rekonstruierten Theater zu kommen. Auch das Thermometer kletterte wieder unbarmherzig hinauf, während wir den Hügel in Hierapolis erklommen um uns das Theater von oben anzusehen.
Insgesamt waren wir 4,5 Stunden auf dem Areal. Dann übermannte uns der Hunger, wir gingen zu unserem Kohbi zurück, verließen den Parkplatz, und beim Hinabfahren des Hügels blieben wir auf einem geschotterten Platz stehen und frühstückten.
Wir schlugen den Weg nach Fethiye ein. Die Straße führte durch die Berge, sehr kurvig, auf und ab. Und die Landschaft veränderte sich. Grüner Wald, gefasste Quellen am Straßenrand und die Berge wandern näher ans Meer.
Es ging wieder zurück ans Meer und einkaufen bei einem großen Supermarkt. Mit unserem Proviant gings weiter aus der Stadt,um die Bucht herum. Ein toller Hafen, ein paar tolle Marinas und auf dem Meer viele Schiffe. In dieser Bucht war was los. Wir hatten unseren Stellplatz auf einer Anhöhe wieder über Park4Night gefunden. Herrlich hier. So eine tolle Aussicht.
PS: Unser Vansegen hängt nun wieder etwas gerader.Read more
Bucht über Fethiye
June 25, 2024 in Turkey ⋅ ☀️ 34 °C
Dienstag, 25.06.2024
von Fethiye nach Kumluova Plaji
78,1 km
Am Vormittag, wir waren etwas später als gewöhnlich aufgebrochen, fuhren wir die Bucht wieder zurück, machten noch einen Abstecher in eine Schiffswerft, in der mit viel Holz gearbeitet wurde. Sogar die Schiffe wurden damit hergestellt.
Alex bekam wieder viel Input.
Danach hatten wir einen langen Sandstrand auf Park4you ausfindig gemacht, wir ergatterten einen Stellplatz, eine Einfahrt auf den Sandstrand. Die ersten 8 Meter waren ziemlich fest, hier blieben wir einfach stehen. 50 m weiter gab es sogar eine Süßwasser-Entnahmestelle.
Den Nachmittag verbrachten wir mit Lesen und Chillen und Abkühlung im Meer.
Das Abendessen, Nudeln mit Sojasauce und Tabuleh war köstlich.
Die Nacht war angenehm kühl.Read more
Spurensuche
June 26, 2024 in Turkey ⋅ ☀️ 36 °C
Mittwoch, 26.06.2024
von Kumluova Plaji nach Kalkan
29 km
Wir erwachten gut ausgeschlafen, Alex wollte laufen gehen und ich einen langen Spaziergang machen. Er wurde sehr lang. Ich lief ¾ des Weges barfuß den Strand entlang, ca. 7 km, bis ans Ende des ca. 30 m tiefen Strandes.
Und ich machte unglaubliche Entdeckungen: Spuren im Sand, vom Meer bis an den Strand, und daneben wieder retour, ein leeres weißes Ei, ein ganzes ausgeräumtes Nest, übersät mit Fußspuren frecher Möwen.
Es waren die Spuren von Wasserschildkröten. Caretta caretta genannt. Diese Amphibientiere kehren im Alter von 20-30 Jahren zu den Stränden ihrer Geburt zurück und legen dort ihre Eier ab. Sie tun dies innerhalb von 10-15 Tagen, ca. 3 x mit jeweils 80 bis 200 Eiern. 2-3 Monate später schlüpfen dann die kleinen Schildkröten, wobei von 1000 nur eine das Erwachsenenalter erreicht. Diese unglaublichen Tiere werden bis zu 200 Jahre alt. Sie tun dies in der Nacht, und es ist ein immenser Kraftakt, den schweren Körper den Sandstrand hinaufzuklettern, und die Weibchen kehren danach total erschöpft zurück ins Meer zurück.
Ich war total aus dem Häuschen.
Am selben Tag lernten wir noch Emre und Aiche kennen, ein frisch verheiratetes türkisches Pärchen, welches voller Freude mit ihrem neuen Wohnwagen zum ersten Mal campen fuhren, bei uns anhielten und mit uns plauderten. Es war total nett. Wir tauschten Kontakte aus, und schenkten ihnen unsere übrig gebliebene Istanbulcard für die Öffis in Istanbul.
Gegen 15h verließen wir den Strand und machten uns auf nach Kalkan.
Ein türkischer Urlaubsort par excellence. Steile Straßen, weiße Häuser, unzählige Boutiquen, und jedes Haus war mit einer prachtvoll blühenden Bougainvillea bepflanzt.
Wir hatten uns eine Pizzeria ganz oben am Berghang auserkoren. 30 Minuten von unserem Stellplatz am Ende des Ortes, steil den Berg hinauf.
Wir wurden königlich belohnt. Eine köstliche Pizza, kühles Bier, ein frischer Salat und ein traumhafter Blick auf die Bucht von Kalkan.
Beim Bergabwandern erstand Alex noch einen größeren Sonnenhut mit ultrabreiter Krempe, ein homemade Gelato und ich Baklava mit Eis.
Satt und müde vom vielen gehen heute, fielen wir in unser Bett.Read more
Zur Abwechslung mal Fluss
June 27, 2024 in Turkey ⋅ ☀️ 33 °C
Donnerstag, 27.06.2024
Kalkan bis Chimaira, 152 km
Der Platz am Ortsende von Kalkan auf einem ebenen Platz, eingerahmt von Felswänden entpuppte sich als sehr ruhiger Schlafstellplatz.
Zeitig in der Früh machten wir noch Yoga, und gingen dann noch Schwimmen in einer steil eingeschnittenen Felsbucht, welche durch steile Treppen direkt von unserem Parkplatz erreichbar war. Herrliches türkises Wasser, und von der Meeresseite konnte man sogar durch einen Felsspalt in eine kleinere Felshöhle durchtauchen.
Danach gings weiter die Küste entlang. Wir machten noch einen weiteren Schwimm-Abstecher von der Küstenstraße hinunter auf einen schönen kleinen Kiesstrand. Kühlten uns ab und dann ging es in die Berge. Wir hatten einen schönen Stellplatz an einem Fluss gefunden. Den Nachmittag verbrachten wir sitzend in unseren Campingstühlen, die Füße ins kühle Nass eingetaucht.
Danach gabs Abendessen, denn heute wollten wir nochmals los:
Es ging zum „Feuer der Chimäre“.
Direkt vom Platzerl am Fluss führte ein Wanderweg den Berg hinauf. Teilweise war er nicht gut markiert, und so verfranzten wir uns im steilen Gelände.
Ich krieg dann immer etwas Angst, aber mein Ehemann und Pathfinder findet immer wieder auf den richtigen Weg zurück. So erreichten wir nach 1 Stunde bergauf das Naturschauspiel. Aus ca,10 Löchern aus dem Boden, , lodern ca. 30-40 cm hohe Flammen. Dieser Platz ist seit der Antike bekannt. Die Gase, zu 60%Methan,ca. 30%Stickstoff und ca. 10% Sauerstoff verbrennen mit einem hellen Feuer, sobald sie mit der Erdoberfläche , Sauerstoff, zusammentreffen.
Es waren einige Leute dort oben, aber auf unserem steilen Weg haben wir nur noch ein 2. Pärchen getroffen.
Es ist wirklich ein besonderes Naturereignis, das ich jedem nur empfehlen kann.
Langsam wurde es dunkel, und wir machten uns mit unseren Stirnlampen ausgestattet auf den Weg zurück zum Kohbi. Diesmal konnten wir gleich den richtigen Weg finden, und total nassgeschwitzt, sprangen wir nochmals zur Abkühlung in den Fluss.
So läßt es sich dann gut schlafen.Read more
… Strand mit Pinienwald
June 28, 2024 in Turkey ⋅ ⛅ 26 °C
Freitag, 28.06.2024
Chimaira bis Denizkent, 141 km
Am nächsten Morgen machten wir noch Yoga, begleitet vom süßen, total unaufdränglichen, jedoch an Yoga sehr interessiertem Hund. Ich denk er hat sogar versucht die Übungen von Alex abzuschauen.
Danach gings nochmals zurück ans Meer, nach Denizkent, ein toller Stellplatz unter Pinien wartete dort auf uns. Sogar eine Wasserstelle ganz in der Nähe mit Grundwasser gab es dort. So konnten wir uns nach dem Schwimmen im Meer gleich abduschen mit einer 10l Flasche Grundwasser aus dem Brunnen, der mit besonderer Technik bedient werden wollte. Man musste vorher nämlich Wasser von oben in die Pumpe leeren, damit die Pumpe überhaupt Wasser fördern konnte, natürlich von Hand mit dem Schwengel gepumpt.
Der Strand war jetzt nicht so schön wie unser Caretta Caretta Sandstrand. Ziemlich verschmutzt von den Einheimischen, die die Müllvermeidung, und das Anfüllen eines Müllcontainers, der vor Ort steht,noch immer nicht behirnt haben, oder es nicht wollen.
Wir haben es uns hier in der Türkei zur Aufgabe gemacht, jeden Stellplatz rund um uns zu säubern, den Müll einzusammeln und beim nächsten Abfalleimer zu entsorgen, dem wir begegnen.Read more
… chillen und meer
June 29, 2024 in Turkey ⋅ 🌬 27 °C
Samstag,29.06.2024
Ruhetag in Denizkent am Strand unter Pinien
1 Tag mehr Ruhe im Hängesessel, Chillen unter Pinien
hier haben wir auch Aldin kennengelernt, einen Bauern, der mit seinen Ziegen 2x täglich spazieren geht, und einen Bauernhof in der Nähe führt. Früher hat er mal Hotelfachschule gemacht und dann 10 Jahre im Hotel gearbeitet. Er konnte sehr gutes Deutsch und wir haben uns gut unterhalten.
Auch Wäsche (Bettlaken und riesiger Überzug haben wir auf Grund des Vorhandenseins von Wasser in unserer , von Alex selbst geschweißten Edelstahl-Dusche durchgedrückt und in der Sonne aufgehängt. Am Abend war sie trocken und ich konnte unser Bett wieder frisch beziehen.
Auch füllten sich die Plätze mit Einheimischen, die am Wochenende chillen wollten.
Wir schliefen gut, obwohl rings um uns gefeiert wurde.Read more
…weite Reise zu Türmen und Ballonen
June 30, 2024 in Turkey ⋅ ☁️ 27 °C
Sonntag, 30.06.2024
Denizkent bis Göröme, 562 km
Heute sind wir viel abwechselnd gefahren.Wir absolvierten in einer größeren Stadt den Baumarkt und kauften einiges ein. Gegen Abend sind wir im Land der Ballone angekommen. Wir haben einen Stellplatz ganz oben auf einem Plateau,
herrliche Aussicht auf die Täler ringsum, und ich freue mich auf morgen
früh,auf die vielen Heißluftballone.
Wir reparieren noch am Van herum, Alex flext den unteren Rand der Kiste ab und klebt unseren neu erstandenen Flauschiteppich darauf, so kann unsere Vorratskiste
am Boden gut geschützt hin- und hergeschoben werden. Ich bessere unseren bemalten Boden aus, der schon einige Kratzer bekommen hat.
Dann wird noch Abend gegessen und wir hüpfen in unser Bett.Read more
… so schade!
July 1, 2024 in Turkey ⋅ ⛅ 25 °C
Montag, 01.07.2024
Ganz zeitig wache ich auf, schaue aus dem Fenster, die Dämmerung hat eingesetzt.
Ein Geräusch hat mich aufgeweckt. Es ist 5h früh, jetzt müßte es eigentlich am Himmel schon wurrlen. Nichts tut sich, kein einziger Ballon ist zu sehen. Dafür dunkle Wolken und ein paar Fotografen, ein Pärchen, Leuchtschrift, 2 Pferde, ein Amerikanisches Oldtimer-Auto, das ist der perfekt inszenierte,durchgetacktete, vorexerzierte „Heiratsantrag“! Wie romantisch!(das ist sarkastisch gemeint).
Wir breiten unsere Yogamatten aus und starten unser Workout. Dann werden auch unsere Nachbarn munter, ein Pärchen, Rihana aus den Niederlanden und Thomas aus Dänemark, sie sind seit 1 Monat in ihrem VW-Bus unterwegs. Wir kommen ins reden, und die Zeit vergeht uns viel zu schnell. Die beiden wollen an die Grenze zu Syrien fahren, und dann nach Van. Dort wollen wir ja auch hin, und deswegen verabreden wir uns für dort. Wir werden uns wiedersehen.
Danach arbeite ich noch. Ich habe einen Planungsauftrag angenommen und habe mit der Auftraggeberin um 14h einen Onlinetermin.
Alles klappt wunderbar. Sie versteht mich gut und ich kann über Whatsapp Videotelefonie alles sehr gut erklären. Es gefällt ihr sehr gut.
Mein 1. Online-Auftrag als Digital Nomad.
Danach bleibt noch Zeit für das Freilichtmuseeum in Göreme.
Hier gibt es viele Wohnungen, und vor allem Kirchen aus der byzantinischen Zeit, die in die bizarren Gesteinsformationen aus Lava und Tuffasche hineingebaut wurden.
Es gibt wunderschöne Wandfresken in den vielzähligen Höhlenarchitekturen.
Wir beschloßen uns noch einen anderen Stellplatz zu suchen, und wurden auch zwischen den Gesteinskaminen auf einem großen Platz fündig. Wir parkten ganz am Rand, denn ich hatte die Hoffnung noch nicht aufgegeben, meine vielen Ballone morgen früh zu sehen.
Auf Grund des Wetters waren die letzten 3 Tage keine gestartet.Read more



















































































































































































































































































































