• Jan Schütze
  • Johanna Anzlinger
okt. – dec. 2024

MAGA(MAnnheimGoesAmerica)😇

Unsere Reise in die USA und nach Kolumbien. Meer informatie
  • Nach Villa da Leyva

    13 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 15 °C

    Wir verabschiedeten uns von der quirligen Großstadt und unseren lieben "Gasteltern" und stiegen in einen Bus ins angeblich schönste Dorf Kolumbiens.

    Die Fahrt war vor allem geographisch und geologisch interessant mit besonderen Pflanzen, Felsformationen und stark gefalteten Gesteinsschichten die ich aber leider nicht ins Bild bekam, irgendwie saß ich immer auf falschen Busseite😅.

    Villa da Leyva ist ein putzigen Dorf im Kolonialstil, so richtig aus einem Guss. Wir gönnten uns erstmal ein Getränk am riesigen Hauptplatz und gingen dann einchecken. Unser Hotel ist hübsch, einfach eingerichtet, aber blitzesauber, und hat einen schönen Blick. Da durch die Regenzeit Nebensaison ist zahlen wir schlanke 20 Euro pro Nacht.

    Die Restaurants hier sind alle recht touristisch und am oberen Preislimit für die Region, aber das Essen war sehr gut.

    Man kriegt mich immer mit: "Spezialität des Hauses" oder " typisch für die Region" 😅.

    Im Restaurant trafen wir ein Paar aus Amerika, das mit uns auf der Walking Tour in der Candelaria war, und wir hatten ein schönes gemeinsames Abendessen 😇
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  • Villa de Leyva: Spanier und Dinosaurier

    14 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute unternahmen wir eine der "Free" Walking Touren. Diese sind fast immer ein guter Einstieg und man bekommt wertvolle Tipps für die weiteren Tage.

    Wir lernten viel über die Stadt die von den Spaniern für die Spanier gebaut wurde, über ihre Rolle in der Unabhängigkeit Kolumbiens und die Architektur.

    Kurze Zusammenfassung:

    Villa de Leyva lebt auch heute noch vor allem von der Landwirtschaft. Die Temperaturen erlauben von der Tomate bis zum Olivenbaum alles was die Spanier brauchten. Der Tourismus ist die zweitgrößte Einnahmequelle.

    Der Nationalheld auf der Stele hat sich mit den eindrigenden Spaniern in einem Waffendepot in die Luft gesprengt und so seine Männer gerettet die am flüchten waren . Böse Zungen behaupten er war betrunken und es war ein Versehen. Die Führerin glaubt beides! Er war heldenhaft, aber er musste sich Mut antrinken😅.

    Die im Hausschmuck verwendeten Wirbel stammen von dem im Haus verzehrten Tieren und sollten nach aussen hin Wohlstand zeigen ( Lamm z.B. war teuer) die Fossilien wurden erst von den Spaniern genutzt. Ein findiger Bauer mit vielen Fossilien im Feld, überzeugte dann die Indigenen, dass Fossilien wohl Reichtum bringen müssen wenn alle großen Häuser (der Spanier) solche schmückten. So wurde er reich und alle fingen an sie einzusetzen.

    Die Calle de la Silencia ( Gasse der Ruhe) wurde so benannt weil die angrenzenden Nonnen das Gerücht streuten, dass nach 10 dort der Teufel umgeht. Sie wollten die Besoffenen aus der nahe gelegenen Gasse mit den Kneipen nicht nachts vor der Hütte haben. Als dann ein Besoffener Nachts in der selben Gasse von einem Esel getreten wurde und mit dem Abdruck ( des Teufelshufs) in die Kneipe stürmte, war endlich Ruhe in der Gasse!

    Danach ging es auf Anraten der Führerin zum authentischen und günstigen Mittagstisch ( 8 Euro für zwei Personen) und im besten Cafe am Platz die regionale Variante des Mille-Feuille essen.

    Köstlich!

    Dann fuhren wir mit dem Taxi ins Museum "El Fosil". Die Bewohner des Stadteils haben jahrzehntelang kämpfen müssen um ihren 12m langen Wasserdino behalten zu dürfen. Das Museum wurde um ihn herum gebaut. Das Fossil ist eines der ganz Wenigen die man genau am original Fundort besichtigen kann.

    Am Abend ging es zum Restaurant mit den besten Bewertungen der Stadt 5,0 Sterne. Häufig sind solche Bewertungen ja gefälscht, doch das kleine Takko-Restaurant überzeugte völlig. Die Salsa wurde frisch am Tisch gemörsert und die vier Tacos waren köstlich, mindestens so gut wie die, die ich in Mexiko hatte.😇 Der Besitzer stellte sich und das komplette Küchenpersonal vor, erklärte uns die kompakte Karte und freute sich sehr über deutsche Gäste.

    Auf dem Nachhauseweg gönnten wir uns noch ein kleines Bierchen🤗.
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  • Ráquira

    15 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 12 °C

    Raquira ist,aufgrund lokaler Tonvorkommen, vor allem für die Töpferei berühmt, und wurde dann ein Touristen-Zentrum. Es ist ein hübscher Ort, aber ein wenig künstlich bunt gestaltet. Rund um den Ort versucht man mit lustigen Fotospots wie riesigen Schweinen und auf dem Kopf stehenden Häusern ( keine Fotos) etwas vom Kuchen abzubekommen.

    Dorthin kamen wir mit Raul. Er wurde uns gestern vom Fossilienmusem vorgestellt und ist ein lokaler Fahrer. Mit wenig spanisch und Hilfe des Handys einigte man sich auf einen Halbtagestrip, 9-15 Uhr. Fahrt nach Raquira, Besuch in einer kleinen Manufaktur, Besuch der Stadt, Zeit zum Rumlaufen, Restaurantempfehlung und Rücktransport.

    Amy und Jost, das amerikanisch-belgische Paar kam mit, so konnte man die Fahrtkosten von ca 50 Dollar teilen.

    Die Manufaktur entpuppte sich nicht als Töpferei, man arbeitete dort mit den Nüssen einer Palme, welche wohl viele Eigenschaften mit dem Elfenbein teilen.

    Wir erfuhren über den Anbau der Palmen, und sahen live wie die Nüsse bearbeitet wurden.

    Nett, man kaufte um auch nett zu sein ein Mitbringsel.

    In Raquira fanden wir leider nichts was uns so gefiel, dass man es gekauft hätte. es war dann doch alles sehr bunt, bzw ein wenig kitschig. Aber den kolumbianischen Schulklassen gefiel es😅.

    Raul war sehr freundlich und brachte uns sicher wieder nach Hause.

    Abends stolperten wir zufällig über das Länderspiel Kolumbien /Uruguay. Toll sowas im Land anzuschauen! Leider ging es nach Ausgleich in der Nachspielzeit doch noch 3:2 für Uruguay aus, Treffer in der letzten Sekunde. Spannend😅.

    Danach gingen wir ins beste Restaurant am Platz, welches uns von der Führerin gestern schwer empfohlen wurde. Spezialität ist ein traditionelles Lamm was wirklich köstlich war!
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  • Reise nach Barichara

    16 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute sollte es mit dem Bus 200km gen Norden gehen. Route: Villa de Leyva-Tunja-St Gil- Barrichara. Direktverbindung gibt es leider nur zwischen den größeren Städten und den Touristenhotspots.

    Die Abfahrzeiten der Busse im Internet zu finden war fast unmöglich. Es gab ein paar wenige, 8 Jahre alte, Fotos von ausgehängten Kopien auf Google Maps. und nur eine Busgesellschaft hat ihre Zeiten in einer Buchungsapp. Aufgrund starken Regens hatten wir es abends nicht mehr zum Busbahnhof zum Fragen geschafft und mussten hoffen.

    Es stellte sich vor Ort heraus, dass alle 15 Minuten ein Bus ins Tal nach Tunja ging, und von Dort dann auch viel mehr Busse nach St Gil als man im Netz fand. Der Ehrenkodex der Verkäufer scheint gut zu funktionieren, sie schicken einen zu anderen Schaltern wenn man nach dem Bus fragt, der am nächsten Abfährt. Wir wählten für winen kleinen Aufpreis die Variante mit Liegesitzen. Der Bus kam aus Bogota da sind 30 min Verspätung aufgrund des Verkehrs wohl normal. Warum er dann nochmal 30 min rumstand weiß ich nicht😅.

    Die Strecke war unglaublich schön! Die zerklüfteten Anden hoch und runter, auf Bergkämmen mit spektakulären Aussichten links und rechts ins Tal, entlang von Bächen und Wasserfällen und durch verschiedene Klimazonen. Hier in der Region Santander ist die Vegetation deutlich tropischer , viele Palmen, Mangos und andere Tropenpflanzen säumten den Weg.

    Wir haben unser bestes versucht das aus dem Bus einzufangen 😅🙏.

    Angekommen in St Gil hätten wir nochmal den Busbahnhof zum regionalen Terminal wechseln müssen. Da gaben wir uns lieber für 7 Euro mehr ein Taxi für die eine Stunde hoch auf den Berg genommen .

    Die Fahrt wäre mit dem Auto 190 km und 4,5 Stunden lang gewesen. Wir waren 250 km und ca 8 Stunden unterwegs, davon allerdings eine Stunde Verspätung am Anschlussbus. Die schönen Anden halt😅🤷‍♂️.

    Unser Hotel ist süß, am Rand des historischen Zentrums gelegen, die letzen 70m ungepflasterte Straße forderten den Taxifahrer stark😅. Barichara selbst liegt auf einer Bergspitze, egal wo man hin läuft es geht bergauf und -ab. Es gefällt uns hier von Anfang an sehr gut. Es sind relativ wenig Touristen da, die Regenzeit geht ihrem Ende zu, aber die Hauptsaison kommt erst noch. Wir waren sehr lecker essen( beste Tacochips unseres Lebens und sehr gute Burger) und genossen es die Einheimischen beim Samstag Abend Bierchen in und vor den kleinen Gemischtwarenläden, welche mit ein pasr Plastikstühlen alle auch als Kneipe dienen, und auf den Parkbänken unter Palmen zmm, zu beobachten. Auch die koloniale Architektur gefällt uns gut.

    Kurz vor Bettzeit kamen noch zwei kleine Tiger zu mir zum schmusen und zogen mit ihren Krallen leider schön Fäden aus meiner neuen Leinenhose.....🥲. Love hurts....
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  • Barichara erkunden.

    17 november 2024, Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute sind wir durch die Gassen geschlendert, haben einen Geheimweg in ein anderes Viertel gefunden der roch wie das Pflanzenschauhaus im Luisenpark und haben die tolle Aussicht von den Aussichtspunkten auf die Berge genossen.

    Das warme Wetter, ohne Regen macht schon einen Unterschied! Wir fühlen uns hier sehr wohl, der Ort ist einfach total süß, voller toller Restsurants und Cafés, trotzdem nicht überlaufen, und die Natur aussen herum so schön exotisch.

    Abends haben wir dann zufällig ein Fußballspiel der Mannschaft von Bucamaranga ( der nächsten größere Ort) gegen Cali, inklusive Elfmeterschießen geschaut. Die Einheimischen verbringen ihre Abende hier gerne in diesen Gemischtwarengeschäften/ Kneipen die es überall gibt. Jeder der Bier verkauft stellt sich ein zwei Tische dazu. Sehr authentisch!

    Danach ging es mit dem Tuktuk heim🤣.
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  • Barichara : Camino Real Guane und zurück

    18 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute war der "königliche Weg" dran. Der wurde zwar schon vor den Spaniern von Indigenen den Guane genutzt und befestigt, aber dann prompt umbenannt, wie so oft.

    Er startet an den Aussichtspunkten die wir bereits gestern besucht hatten, und man könnte ihn ca 35km bin Los Santos laufen. Uns reichte der hin und Rückweg nach Guane, 14 km 500 Höhenmeter alles auf sehr grobem Kopfateinpflaster, völlig😅.

    Die Aussicht auf das Tal und die gegenüberliegenden Berge war wieder spektakulär. Aber auch endlich mal richtig in der Natur zu sein war sehr schön. Unbekannte Pflanzen und Tiere, sowie bekannte (eine Kuhherde mitten auf dem Weg) machten den Hinweg kurzweilig.

    Wir trafen auf der über 2h Wanderung nur 2 andere Wanderer und ein paar Kuhhirten und Bauarbeiter, es war also schön ruhig im Vergleich zum Monserrate😅.

    Das Dorf Guane ist klein und putzig und bietet ein Café mit wunderbarer Aussicht über den Rio Suárez.

    Nach einer kleinen Stärkung mit exotischem Eis ( Bocadillo con Queso, frei übersetzt Käsebrot, schmeckte aber wie Käsekuchen) ging es zurück über eine andere Route. Eine von Usern erstellte Route auf Komoot schlug vor den 2. Abschnitt des Camino bis zu einer Kreuzung zu gehen und dann rechts abzubiegen.

    Auf dem ersten Abschnitt, der, erkenntlich am Bewuchs , deutlich wenig gelaufen wird, erschrecken wir uns dann richtig. Durch das grobe Kopfsteinpflaster schaut man ja viel auf seine Füße und nicht weit voraus.....und sieht dann so eine Schlange 🐍 recht spät😱. Wenn dann noch Johi von hinten in einen rein läuft, dann ist nur noch wenig Platz🤣.

    Durch den Schrecken und die wenige Zeit konnte ich leider nur ein schlechtes Foto machen, die Schlange verzog sich schnell.

    Googeln ergab folgendes: die gelb-schwarz gesprenkelte Hühnerschlange: nicht giftig aber in Bedrängnis sehr aggressiv, kann Kleinkindern durchaus gefährlich werden. Als Mensch, der zeitweise den Humor eines Kindergartenkindes hat, ging ich also besser kein Risiko ein! Es wurde sich mit einem Stock bewaffnet und wild auf Steine geklopft um weitete Begegnungen mit Schlangen zu vermeiden.

    Der Rest des Rückweges ging entlang von Landstraßen und Bauernhöfen wenig spektakulär ( ja neues Lieblingswort) aber interessant zurück nach Barichara. Ich war gut platt danach!

    Zu Abend gab's eine sehr unspektakuläre Pizza🤣.
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  • Nach Bucaramanga

    19 november 2024, Colombia ⋅ ⛅ 23 °C

    Die Busfahrt nach Bucaramanga war schon wieder spektakulär (Lieblingswort)!

    Landschaftlich erstmal! Berge, Canyons, Halbwüste, Tropen, Subtropen, alles dabei.

    Dann der Straßenverkehr: Die Beinfreiheit im Bus war eher für die durchschnittlichen Latinos ausgelegt😅.

    Die Straße, eine der Hauptverkehrsrouten der Region windet sich in wildesten Kurven durch die Anden. In besagten Kurven wurde selbstbewusst überholt, der Gegenverkehr rechnete damit und war geduldig, trotzdem etwas gewöhnungsbedürftig. Sicherheit funktioniert hier anders als bei uns, das sieht man auch an den Menschen die oben auf den Lastwagen mitfahren.Wenn alle mitmachen funktioniert es.

    Interessant war diesmal auch , dass viele Händler den Stau in den Serpentinen und an Mautstationen nutzen um durch die Fenster alles vom Snack bis zum Klopapier verkaufen, blitzeschnelle😅.

    Bucamaranga ist eine Großstadt die von Touristen gerne ignoriert wird oder nur als Flugterminal dient.

    Uns hat der erste Eindruck jedoch gefallen und wir bleiben noch eine Nacht, um sie besser kennen zu lernen und ein paar Dinge zu erledigen.

    Abends war schon wieder Länderspiel, leider schon wieder eine Niederlage 🥲.

    Danach ging es nochmal Burger essen, da unser Gastgeber im Hostel darauf bestand, dass hier quasi die Burgerhauptstadt Kolumbiens ist, und wir die spezielle Ananas-und Tartarsauce probieren müssen. War wirklich sehr sehr gut!

    Für einen Dienstag war unglaublich viel los! Wir sind im Shopping-und Ausgehviertel untergebracht. Das gibt zwar gute Stimmung, war nachts aber bissi laut😅😇.
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  • Entspannen in Bucaramanga

    20 november 2024, Colombia ⋅ 🌧 19 °C

    Wir schliefen aus und gönnten uns ein gesundes und köstliches Frühstück.

    Das Café gegenüber wird von einer Ernährungswissenschaftlerin und einem Ingenieur betrieben, die es wirklich schaffen Waffeln, Pancakes usw aus Vollkorn und Haferflocken,mit Eiweiß hier und Ballaststoffen da trotzdem sehr lecker hinzubekommen.

    Danach planten wir gemütlich die nächsten Tage und besiegten uns ein pasr Wellnesstermine in der Stadt. Die Dame Maniküre, der Herr Barbier. Abends Partnermassage. Man gönnt sich auch sonst alles😅😇.

    Mit Hilfe von alten Fotos und Google "Translate" wurde abgesprochen was passieren sollte. Der junge Herr (ich) sah ja bissi wild aus mittlerweile 😅.

    Als das Haar geschnitten und der Bart gestutzt war kam die Frage: Haben Sie noch etwas Zeit? Ich antworte; Die Freundin ist im Nagelsalon. Die Barbierin lachte: dann haben Sie noch Zeit!

    Ich so vorsichtig: Ja?

    Sie so: Komplettprgramm!

    Ich: Okay😅😇

    Das sah dann ungefähr so aus:

    Bart feintrimmen mit verschiedenen Klingen, Gesichtsmassage,Peeling, Maske, Augenbrauen kürzen, Dampfstrahler, heiße Handtuchwickel, Kopfmassage, Haarkur ,Haare waschen, föhnen mit Diffusor für die Locken, stylen, Aftershave. Ohre enthaaren( ich werde alt😅) und dann überraschend den hoffentlich gut ( ich befürchte nicht- ) desinfizieren Nasenhaarschneider. Bis auf den letzten Schritt ein absoluter Genuss. Wusste gar nicht wie schön man da gepampert werden kann.

    Das Zusatzprogramm hat dann nur 8000 Pesos mehr gekostet als vereinbart. Insgesamt kamen wir ohne Trinkgeld auf 48000 Pesos. Das sind circa 10 Euro. Unglaublich günstig! Linda bekam ein dickes Trinkgeld oben drauf und ich machte mich gemütlich auf den Weg zur Massage😅. Johi kam mit dem Uber angefahren und wir wurden gut verwöhnt.

    Die Fotos findet ihr auf unserem neuen Onlyfans Account🤣😇.

    Danach gönnten wir uns (Tag der Gönnung) gegenüber ein Paar Tacos.

    Morgen geht es in die Kaffe-Region 😇. Wir freuen uns!
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  • Ins "Käffchendelta"

    21 november 2024, Colombia ⋅ 🌩️ 17 °C

    Zwischen den drei Städten Armenia, Perreira und Manizales liegt die berühmte Kaffe-Region Columbiens die wir besuchen wollten.

    Dorthin nahmen wir das Flugzeug. Bucaramanga->Bogota->Armenia.

    Aufgrund der Erfahrungen mit dem Verkehr in Bogota bestellte ich uns ein frühes Taxi (Puffer🤣).

    Ich wusste allerdings nicht, dass auf unserem Ticket die Boarding-Time groß und die Abflugzeit nur ganz klein abgebildet war. Also waren wir extra früh dort (3h Extrapuffer😅)

    Der Flughafen war klein und niedlich, Gepäckaufgabe und Security dauerte nur Minuten🤣 und Verkehr war auch keiner gewesen. Naja wenigstens entspannt.

    Die Entspannung hielt allerdings nicht lange als unser Flug immer weiter nach hinten geschoben wurde. Aus einer Stunde Aufenthalt wurden irgendwann unter dreißig Minuten 😱. Ich war trotzdem recht ruhig, und wir erwischten den Flieger in Bogota knapp. Aber bisl Sorge um das Gepäck gab's schon..... in Armenia warteten wir geduldig am Band...bis dasselbe anhielt. Kein Gepäck.😪

    Also mit den sehr entspannten aber sehr freundlichen Menschen vom Flughafen besprochen. Entweder 3h warten auf den nächsten Flug in dem das Gepäck vielleicht drin ist, oder sie liefern es ans Hotel nach( wahrscheinlich erst morgen).

    Wir entschieden uns für Variante 2. Das war auch die Richtige, da das Gepäck erst spät abends mit dem letzten Flieger kam, da waren wir schon lang in Salento angekommen.

    Das Hotel ist ruhig gelgen und ganz hübsch, die Zimmer erwas kühl eingerichtet aber was solls. Da unsere Jacken im Hauptgepäck waren, fiel der Abendspaziergsng bei Regen und 16 Grad kurz aus. Wir kauften ein wenig Unterwäsche, einen Pulli und eine Leggins für Johi ( ohne Quittung, also nicht erstattbar bei der Fluggesellschaft🥲) ich entschied mich im Anbetracht der verfügbaren Auswahl ( Katzen-T-Shirts) das T-Shirt in dem ich schon geschlafen hatte noch für den nächsten Tag zu nutzen (Moschus🤣).

    Dann noch ein kleiner Glühwein zum Aufwärmen, und ab ins Bett, mir war kalt.

    Eine Zahnbürste kaufte ich aber schon. Ich versteh jetzt warum manche Leute immer mit einem Satz Unterwäsche im Handgepäck fliegen 🤣. Laune war insgesamt trotzdem ok.
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  • Salento Tag 1: Kaffee-Tour

    22 november 2024, Colombia ⋅ 🌧 19 °C

    Am Morgen erkundeten wir die Stadt frisch geduscht in alten Klamotten. Wir kämpften uns die Treppen zum etwas mittelmäßigen Aussichtspunkt hoch. Zum Glück hatten wir Begleitung! Eine Hundedame hatte sich in Johi verliebt und folgte uns für ca 45 min. Zurück im Tal wurden wir verlassen, andere Touristen hatten Essen😅.

    Am Nachmittag hatten wir eine Besichtigung einer Plantage samt Kaffeseminar gebucht. Mit selbständiger Anreise für insgesamt 27 Euro. Die Veranstalter im Ort nehmen dafür 80 ( auf der selben Farm, frech!!) .

    Bei Abfahrt mit dem Jeep Taxi (Willys genannt) fing es leicht an zu regnen. Aber die zwei quer gestellten Bänke auf der Ladefläche ( 4 Personen per Bank, im Notfall zusätzlich 2 auf einer Plattform stehend, das wird später wichtig) waren ja überdacht.

    Nur leider schmiss uns unser Fahrer mitten auf dem Weg raus und verwies uns ans andere Taxi. Johi fand noch Platz, aber die Frau welche ganz hinten auf der Bank mit drei Personen saß verweigerte mir den Zugang ( blöde Kuh!) Also stand ich auf der Aussenplattform. Der Regen nahm leider so zu, wie ich es selbst in den Tropen selten gesehen habe, und der Fahrer entschloss sich eine Bekannte abzusetzen und fuhr ungefähr die halbe Strecke zurück und wieder zur Kaffefarm. Ich war nach 10 Minuten in diesem Regen bis auf die Knochen nass. Ich warf der blöden Kuh zumindest noch einen vernichtenden Blick zu, dann ging es zum Seminar.

    Wir schulten zuerst unsere Zunge mit Hilfe von Mango, Ananas und deren Schalen, dann die Nase. Ich erroch übrigens 4 von 5 Düften korrekt : Erde, Pfirsich, Nelke, Schokolade hatte ich richtig, nur beim Pfeffer versagte ich, ich dachte es wäre Eukalyptus( bin bisl stolz 😇).

    Dann lernten wir viel über verschiedene Kaffeesorten die vor Ort angebaut und verschieden fermentiert werden. Dann ging es an die Geruchs- und Geschmacksbestimmung. Wir schafften es mit ein wenig Hilfe alles richtig zuzuordnen und dann durften wir noch eine Sorte mit einem fancy Glaskolben zubereiten und verkosten.

    Danach gings an die Ernte, Johi sammelte am meisten und wurde gelobt. Dann durften wir die Verarbeitungsbereiche besuchen.

    Nun gings zurück. Ich war froh, weil ich ja pitschnass war und mir kalt wurde. Die Häuser hier haben übrigens alle keine Fensterscheiben. Wer Licht will macht die Fensterläden auf. Also ist es drinnen immer zirka so kalt wie draußen🥶.

    Jetzt hieß es hoffen, dass das Gepäck zwischenzeitlich gekommen war......mir war nämlich sehr kalt.

    Es war zum Glück da! Aber die Regen Jacke war nass, also hüpfte wir nur kurz in die Stadt um etwas zu Essen. 16 grad ist einfach zu kalt nur im Hemd 😅.

    Da half auch nicht die Präsentation der Cowboy-Poser die in die Stadt einfielen ( siehe Video) 😅.
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  • Salento Tag 2: Cocora

    23 november 2024, Colombia ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Wachspalme, der Nationalbaum der Kolumbianer, kann in Höhen bis zu 3000 überleben und fühlt sich deshalb in den Anden pudelwohl.

    Das Tal beherbergt eine der größten Populationen dieser Palme uns ist ein "must see" für einheimische und internationale Touristen. Sie bereisen das Tal aber recht unterschiedlich.

    Wir wollten die Palmen, den Regenwald, die Tiere und Pflanzen so nah wie möglich erleben und entschlossen uns für eine Wanderung. Es galt zu wählen: hoch auf den Gipfel oder einen Rundgang durch das Tal. Da es viel geregnet hatte und wir keine Wanderausrüstung hatten entschieden wir uns für den Rundweg ( richtige Entscheidung).

    Ich lasse die Bilder jetzt größtenteils für sich sprechen. Es war ein wenig matschig und rutschig , aber wunderschön!

    Auf den Weg trafen wir Sophie, die schon beim Besuch der Kaffe Plantage dabei war. Das war sehr nett sie näher kennen zu lernen, sie ist 22, studiert Meeresbiologie in Melbourne und reist alleine und war auch schon Bungeejumping machen😅. Mutige junge Dame.

    Auf dem letzten Stück kamen wir dann auf dem Hügel mit den meisten Palmen an, der ist allerdings auch mehr oder weniger mit dem Auto erreichbar, sodass man hier schon viele gemütliche Touristen und ihre Imbissbuden vorfand. Beeindruckend war es trotzdem! Abends gingen wir noch schön mit Sophie essen. Wir luden sie ein, man muss sich ja um die Jugend kümmern. 😅

    P.S.: Wir sind trotz des Matsches relativ trocken geblieben 🥳.
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  • Entspannen bei Santa Rosa

    24 november 2024, Colombia ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach dem sehr touristischen Salento wollten wir gerne noch ein wenig Ruhe im Grünen und haben uns einen schönen Bungalow 2 h weiter nördlich ( Also Luftlinie ca 7km 😜), bei Santa Rosa gegönnt.😇

    Dort haben wir schön gelesen in der Hängematte und entspannt.

    Abends gab's regionale Spezialitäten im einzigen fußläufig erreichbaren Restaurant, direkt nebenan. Einfach, aber lecker.

    Der Bach im Tal rauscht so schön, wir haben wunderbar geschlafen😇.
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  • Thermen von Santa Rosa

    25 november 2024, Colombia ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Entspannung ging weiter in den nahe gelegenen Thermen. Direkt unter einem wunderschönen Wasserfall entspannten wir im heißen Wasser. Ein großer und wichtiger Teil des Thermenbesuchs scheint für die Kolumbianer das Essen zu sein. 5 heiße Becken, aber 6 Restaurants. Überall rannten Kellner umher und brachten Getränke bis ins Wasser, Essen musste man am Rand😅.

    Abends ging es nochmal zum selben Restaurant wie gestern. Wieder nicht schlecht, aber morgen in Medellin brauchen wir mal Gemüse 😅.
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  • Unsere schöne Raststätte.
    Tamales! Lecker!Ein Ausschnitt unseres WegesÜberall Streetfood und Kneipen😇

    Fahrt nach Medellin

    26 november 2024, Colombia ⋅ 🌩️ 18 °C

    Wir verließen unsere Hängematte, das schöne Hotel, den süßesten Hotelhund (leider kein Foto) und die Kaffeeregion Richtung Medellin. Auf Dauer war uns in der Höhe einfach ein wenig zu kalt und zu nass.

    Es ist unglaublich beeindruckend wie schnell sich in diesem Land, das vom tropischen Strand bis zur Gletscherlandschaft alles zu bieten hat, Temperaturen und Vegetation ändern. Nach einer Stunde Fahrt fuhren wir bereits durch Gärten voller Bananen, Mangos und Papayas. Dieselben wurden direkt an der Straße angeboten. Zum Einkauf wurde dann gerne auch mal die Fahrspur kurz blockiert. Kein Problem für den Busfahrer, dann nutzt man eben in der Kurve die Gegenspur😅.

    Es ist interessant, dass die Hauptverbindung zwischen den Millionenstädten Cali und Medellin eine einspurige mäandrierende Passstraße durch die Anden ist. Das bringt zwar wunderbare Aussichten auf die Gipfel und in die Täler der Anden, sorgt aber auch für LKW Stau.

    Ich gab mein bestes beim Fotografieren, aber es wurde nicht alles so getroffen wie es sollte😅. Ich bitte um Nachsicht.

    Angekommen in Medellin bezogen wir unser Hostel/ Expat-Coworking- Space(modern und schön) und freuten uns auf eine Pasta beim Italiener ( welche leider nur mäßig war, das kann ich besser!).

    Beeindruckend was auf der Ausgehstraße um die Ecke an einem Dienstag so los war. Zum Glück ist es bei uns trotzdem schön ruhig😅😇.
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  • 1:2 verloren😅😉Die Einheimischen verkaufen es weil die Touristen es kaufen....sehr problematisch.

    Medellin Tag 1/1: Comuna 13

    27 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 22 °C

    Die Comuna 13 begann als illegale Siedlung aus Holz und Blech wie viele Stadtteile Südamerikas ( Barios oder Favelas) . Kein Strom, kein Wasser, keine Kanalisation.

    Nach und nach wuchsen diese Stadtteile, aus Holz wurden Backsteine, und das Gesetz besagt, wer in Kolumbien elf Jahre auf einem Stück Land lebt ohne vertrieben zu werden, dem gehört es. So wurden viele dieser Siedlungen normale Stadtteile und bekamen Strom usw.

    Die ursprünglichen Bewohner waren in Fall der Comuna 13 hauptsächlich Landbewohnern die von Drogenbanden, den Narcos, aus ihrer Heimat vertrieben wurden.

    Doch die Probleme des Viertels waren mit der Anerkennung als Stadtteil nicht vorbei. Gelegen an einer Hauptroute des Drogenhandels hatten lange vor der Anerkennung die FARC Guerrillas, die einzigen, die ein wenig Hilfe boten, im Barrio die Macht ( und den Drogenhandel) übernommen.

    Als mit dem Tod Pablo Escobars, des größten Drogenbosses Kolumbiens Kapazitäten frei wurden wollte man die FARC aus der Comuna 13 herausbekommen. Damit wurde das Viertel auf Jahrzente zum Gefährlichsten Ort Medellins, vielleicht sogar Kolumbiens.

    Armee gegen Farc, Farc gegen "verdächtige Zivilisten" z.B. solche die irgendwann den verpflichtenden Wehrdienst abgeleitet hatten.

    Die Armee holte rechtsgerichtete Paramilitärs zur Hilfe (ursprünglich von reichen Kolumbianern ins Leben gerufen die auf eigene Faust für mehr Sicherheit sorgen, und das große Problem der Entführungen durch die Farc lösen wollten)

    Die Paramilitärs bekamen eine Kopfprämie, es war also sehr verführerisch für sie so viele angebliche Terroristen zu töten wie möglich. Wieder litt die Zivilbevölkerung.

    Nach Jahren des Terrors und Hinrichtungen, erst durch die Farc und dann die von der Regierung unterstützen Paramilitär (meist auf dem Basketball Platz den man vom ganzen Viertel aus sehen konnte), zogen die Paramilitärs ab und Gangs übernahmen das Viertel und kämpften um die Macht.

    Die Rettung kam unerwartet. Barrios wurden meist auf schwer zugänglichen Land an steilen Hängen gebaut. Man fing unten an und wer neu dazu kam baute oben an. In den 2000ern war das Viertel mittlerweile offiziell, hatte aber kaum Straßen und die Bewohner "ganz oben" mussten teilweise 700 Treppenstufen überwinden um nach Hause zu kommen (häufig mit Einkäufen oder sogar Möbeln).

    So beschloss die Regierung, auch um die Bevölkerung positiv für sich einzunehmen hier die längste Rolltreppe der Welt zu bauen.

    Diese wurde sehr schnell zur Touristenattraktion und stelllte das Viertel auf den Kopf! Die Touristen brachten Einnahmequellen und die Bevölkerung ( und die Gangs) nutzen diese. Allen war klar dass man nur profitieren konnte wenn Ruhe und Frieden herrscht. So sorgen jetzt die Bewohner, Polizisten und Gangs dafür( jeder für sich) das die Touristen nicht bestohlen oder bedroht werden, und sicher ihr Geld in der Comuna lassen können. Um das Viertel noch interessanter zu machen wurde wie schon in Bogota viel auf Street Art gesetzt.

    Wenn sich wenige Jahre vorher die Taxifahrer sich noch geweigert hätten nur in die Nähe des Viertels zu fahren ist es nun die Hauptattraktion Medellins

    Für meinen Geschmack schon wieder ein wenig zu viel, aber das ist ja sehr schnell so.

    Auch die Familie unseres Guides hat all das miterlebt. Leben in Holzhütten, verlorene Familienmitglieder und Terror. Mittlerweile geht es ihnen ganz gut, auch weil die Tante des Guides Teil eines Patenschaftprojekts war und ein kanadisches Paar ihre Schule und ein wenig mehr finanziert hat, so dass sie ein kleines Restaurant eröffnen konnte. Unser Guide konnte an einer kostenlosen Schule mit Freiwilligen Lehrern aus der ganzen Welt Englisch lernen und so sein kleines Unternehmen gründen.

    So kann Entwicklungszusammenarbeit funktionieren.

    Danach ging es im krassen Kontrast in das erstaunlich grüne Edelviertel El Poblado flanieren und ein wenig Fussball schauen. Das bekommt einen eigenen reinen Fotofootprint.
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  • Medellin Tag 2: Downtown und Salsa

    28 november 2024, Colombia ⋅ ☀️ 26 °C

    Morgens ging es erstmal zum Supermarkt Frühstück kaufen. Wir waren mutig bei den Früchten. Die Gurken- Marakuja war allerdings sehr sauer😅.

    Auf einer Downtown Tour lernten wir viel über die Entwicklung der Stadt Medellin, die schlimme Zeit des Terrorismus durch die Drogenkartelle unter Escobar, Kunst und das Leben in Medellin. Downtown ist DAS Viertel um Klamotten, Schuhe oder saisonal Weihnachtsschmuck zu kaufen. Und die Leute kaufen! Für einen Mittwoch Mittag war es für meine Erwartung unglaublich voll. Sehr beeindruckend dieses Gewusel.

    Wir lernten auch Tipps im Umgang mit Kolumbianern zum Beispiel dass aufgrund der überall herrschenden Lautstärke, Enge und der Mentalität einem sie die Menschen sehr nahe kommen, sanftes Schieben und Ineinanderlaufen im Gedränge überhaupt nicht wahrgenommen wird, und Starren absolut normal ist. Es ist Zeichen vom Interesse( ich als alter Rumgucker, der oft nicht merkt , dass er starrt finde das gut😅). Außerdem wurden wir ermutigt mit den Einheimischen ins Gespräch zu gehen, da internationaler Tourismus für die Menschen in Medellin erstens noch immer relativ neu ist, und ein Gespräch mit einem Deutschen das Nächste an einem Auslandsaufenthalt sein könnte was viele dieser Menschen je erleben werden. Das hat auch gut geklappt. Als Tourist denkt man ja oft: "bloß kein Blickkontakt, sonst muss ich jemanden abwimmeln oder was kaufen" aber die Leute freuen sich wirklich sehr, wenn sie zum Beispiel sehen dass man regionale Spezialitäten probiert und wollen wissen ob es schmeckt.

    Die Tour war wirklich sehr interessant vor allem auch die Kunst von Botero, ein Künstler der viel mit Proportionen gespielt hat. Man sieht den Bronzeplastiken übrigens an wo sie oft berührt werden, da sich dort keine Patina bildet😅.

    Abends gingen wir dann auf Manuels Empfehlung hin die Arepas Chocolo essen......besser aber irgendwie trotzdem nicht meins. Dann ging es in DIE Salsa-Bar. Leider verpassten wir die Tanzstunde und blieben dann Beobachter. Im Profigewusel wollten wir dann nicht stören. War aber schön, wie die so Tanzen die feurigen Latinos😍.
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  • Medellin Tag 3: Vertiefende Exkursionen

    29 november 2024, Colombia ⋅ ☀️ 26 °C

    Morgens erkundeten wir einen Teil unseres Stadtviertels, Laureles, den wir noch nicht gesehen hatten. Abseits der Partymeile ist das Viertel, wie ganz Medellin, unglaublich grün, und voll mit Restaurants und Cafés. Das lässt einen verstehen, warum es einem empfohlen wurde. Wir gönnten uns Cevice beim Peruaner und flanierten

    Abends nahmen wir an einer Führung durch das bereits besuchte Edelviertel El Poblado teil. Wir lernten noch einmal andere, nicht ganz so schickimicki Teile kennen, genossen Tolle Livemusik, verpassten die letzte Metro und nahmen ein Uber nach Hause 😅.
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  • Medellin Tag 4: St Domingo+Lichterfest

    30 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 25 °C

    Auf der Führung durch die Innenstadt erzählte uns der Führer viel über etwas, dass er demokratische Architektur nannte.

    Als großes Beispiel dafür nannte er die Rolltreppe in der Communa 13, aber auch Metro und die Seilbahnen.

    Aus den ärmeren, ehemals illegalen Vierteln dauerte es vor dem Bau dieser Transportmittel teilweise über 2 Stunden um ins Tal, in die Viertel der Stadt zu kommen, in denen es Arbeitsplätze gab. Aus diesem Grund wurden Bewohner dieser Viertel auf dem Arbeitsmarkt oft benachteiligt, mit dem Argument, dass sie als Bewohener dieser Viertel nicht zuverlässig pünktlich sein könnten.

    Diese Teufelskreise der Armut wurden durch den Bau dieser öffentlichen Transportmittel gebrochen. Die Seilbahnen sorgte dafür, dass die Bewohner dieser Viertel Perspektiven bekamen. Die Kriminalitätsrate sank erheblich und diese Viertel wurden sicherer.

    Ist Kriminalität vielleicht eben doch nur ein Sympton einer kranken (ungleichen) Gesellschaft ( bisl Sozialismus muss sein😉) ?

    Die ärmeren Menschen der Stadt lieben ihren ÖPNV deshalb sieht man keinerlei Grafitis oder Vandalismus. Metro und Seilbahn sehen aus wie geleckt, obwohl in den Gondeln keine Kameras sind. Das sagt schon etwas aus. : Es ist ihre Seilbahn und sie behandeln sie gut! Die Fahrt bescherte uns einen tollen Ausblick auf Medellin und Einblicke in ein absolut authentisches Viertel. Durch welch Enge Gassen sich die Busse drängen ist schon beeindruckend 😅. Wir gönnten uns ein Paar Snacks um die regionale Wirtschaft zu unterstützen.

    Danach mussten wir in Downtown umsteigen und erkundeten noch ein paar Ecken für die auf der Tour nicht genug Zeit gewesen war, z.B. die Gallerie im obersten Stockwerk des alten Justizpalastes, heute ein Einkaufszentrum.

    Die Adventszeit und Beleuchtung ist ein riesen Ding hier! Die Massen an Geschäften die nur Weihnachtsschmuck verkaufen und das Gedränge in diesen war wild😅.

    Auf die Spitze getrieben wird das von der Stadt im Parque del Rio den wir Abends besuchten🤯.

    Die Beleuchtung beginnt am Samstag vor dem ersten Advent. Dieser Tag wird so herbeigefiebert, dass es Abends in der ganzen Stadt Party und um 12 Feuerwerk gibt.

    Das Feuerwerk beobachteten wir aus sicherer Entfernung von unserem Balkon ( Alkohol und Böller, das ist in Lateinamerika wahrscheinlich noch bisl Ärger als in Mannheim)
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  • Reisetag nach Palomino

    1 december 2024, Colombia ⋅ ☁️ 30 °C

    Nachdem sich schon leute gemeldet hatten weil ich 2 Tage nicht geschriebenhab: Keine Sorge, ich war nur am Strand und zu faul zu schreiben 😅😇.

    Der Flug nach Santa Marta verlief im Prinzip sehr gut, aber leider fehlten nach dem Flug meine Sneaker aus dem Gepäck. Im Hotel in Medellin sind sie auch nicht 😪. Avianca macht irgendwie nur Mist🤨.

    Palomino ist ein süßer ( schon sehr touristischer) Strandort. Die Betreiber des Hostels sind ein deutsch- kolumbianischen Pärchen. Die Frau meines guten Schulfreunds Manuel, Natalie ist mit Kirsten zur Schule gegangen, so sind wir auf das Hostel gestoßen. Es ist einfach aber sehr sauber und liebevoll betrieben. Nicht direkt am Strand aber man kann entspannt hinlaufen. Wir waren aber erstmal im Pool. Die Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind schon ordentlich hier😅. Viele Fotos hab ich auch nicht gemacht 🤷‍♂️.
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  • Palomino 1: Tubing und Strand

    2 december 2024, Colombia ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute waren wir "Tubing" machen, das heißt in LKW-Reifen einen Fluss hinunter treiben.

    Die Hinfahrt durch den matschigen Djungel auf dem Rücksitz eines Motorrads ohne Helm war ein Abenteur für sich😅.

    Danach 30 min mit dem Reifen auf dem Rücken durch den Dschungel über diverse Hügel war hart! Die Luftfeuchtigkeit und, dass einfach kein Lüftchen geht sorgte dafür, dass wir innerhalb von Minuten komplett durchgeschwitzt waren.

    Die Landschaft entschädigte aber für den Aufwand, toll!

    Beeindruckend, dass ein Verkäufer auf der Hälfte des Weges Getränk und Snacks anbietet. Muy fuerte!

    Auch auf dem Fluss war es toll. Interessant zu sehen, dass viele Anwohner direkt im Fluss waschen.

    Angekommen am Strand gab es köstlichen Fisch, am Morgen direkt an selbem Strand gefangen! Wir durften wählen und bekamen die Unterschiede der einzelnen Fische erklärt viel Fleisch wenig Gräten usw.

    Wir luden unseren Guide zum Essen ein und erfuhren ein wenig über sein Leben hier. Er lebt alleine seit er 16 ist und macht seitdem diese Touren. Wenn er nicht zuhause ist bewacht sein Pitbull sein Haus😅.

    Dann spazieren wir schön am Strand zurück nach Palomino.

    Abends waren wir bis halb 2 in einer Bar die einem, immer wenn man gehen wollte, einen kostenlosen Cocktail hinstellen. Das funktioniert sogar wenn man weiß was sie tun😅(zufrieden Alexander Quick?) Dort lernten wir ein paar andere Reisende kennen. Es war schön ein wenig zu erzählen😇.
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  • Palomino 2: Strandwanderung

    3 december 2024, Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir sind am Strand entlang gewandert, haben ein wenig gebadet, und sind zurück gelaufen. 😇 sehr schön!

  • Tayrona Nationalpark 1

    4 december 2024, Colombia ⋅ ☀️ 27 °C

    Am Tayrona Nationalpark scheiden sich im Internet die Geister. Die Recherchen ergaben 2 Hauptgruppen:

    1. Wunderschön, Karibik, muss man machen.

    2. Ja ganz nett, bisl arg touristisch, bisl matschig.

    Wir mussten es selbst raus finden! Wir wollten gerne in einer Hängematte direkt am Strand schlafen, das wurde schwer empfohlen.

    Am Eingang des Parks erklärte uns eine Angestellte allerdings, dass die Hängematten durch den andauernden Regen feucht wären und wir ein Upgrade kostenlose Hütte nur 20 min weg vom Strand mitten im Urwald bekommen könnten.

    Wir nahmen an nur um auf dem Wanderweg dann immer mehr Zweifel zu bekommen. Ist das hier eine "der Tempel/Palast ist heute geschlossen, sagt der Tuctucfahrer" Situation? Wer mal in Thailand war versteht es.

    In der berühmten Bucht von San Juan angekommen waren die Hängematten in feinster Ordnung....Wir ärgerten uns ein wenig, auch weil unsere Hütten doch deutlich weiter von der berühmten Bucht entfernt waren als angekündigt. 20 min stimmte, aber zu einem anderen Strand 😅.

    Aber als wir nach einer Weile merkten, wie voll die San Juan Bucht war und wie ruhig und gemütlich unsere Hütte im Wald gelegen war, da war es dann Ok für uns. Im Dschungel schlafen ist doch auch super!

    Wir verbrachten den Rest vom Tag in einer anderen, ruhigen und dadurch viel schöneren Bucht und liefen bei Dämmerung Richtung Unterkunft.

    Dass es in den Tropen selten hell dunkel wird weiß man aber dass das Blätterdach des Regenwaldes da so verstärkt war überraschend. Wir kamen gerade so, beim letzten Fitzel Licht an. 😅

    Das Abendessen, gekocht in einer Bretterbude, war auch überraschend gut.

    Die Nacht war spannend! Der Dschungel ist laut😱😅. Bis 4 schliefen wir gut, dann landete irgendwas auf unserem Dach und machte Lärm. Der gemeinsame Pipiausflug um 4.15 war auch spannend. Kröten Fledermäuse Insekten umschwärmten uns.

    Insgesamt kann man sagen es war gut hierher gekommen zu sein. Die Landschaft ist trotz der ganzen Touristen sehr schön, man darf in der nur keine Einsamkeit erwarten.
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  • Die drollig Familie😅Der rote unscharfe Affe😅

    Tayrona 2. Tag

    5 december 2024, Colombia ⋅ 🌙 24 °C

    Heute sind wir nochmal zur berühmten Bucht San Juan gewandert, diesmal früher, und ohne die Massen an Touristen war es deutlich schöner.

    Wir beobachteten eine putzige Großfamilie, alle in zueinander passenden Badeklamotten drollig im Wasser herum purzeln, die lachten sich tot und wir mit😅😇.

    Danach war die Frage wie wir den Park verlassen. Mit den Massen den einfachen Weg auf dem wir hin gekommen waren, oder einsamer durch die Berge.

    Die Entscheidung war leicht, der Weg nicht😅.

    Es ging 4 h durch den Dschungel 400m bergauf und wieder 300 runter.

    Dafür waren wir fast alleine und sahen Rote Paradiesvögel, Warane, Schlangen und einen Affen. Der wurde allerdings von lauten Holländern verjagt bevor ich Fotos machen konnte. Hätten wir das gewusst hätten wir Ihnen kein Wasser und Kekse geschenkt. Denen war nämlich das Bargeld ausgegangen und sie waren ohne Wasser und ohne Proviant 2h vom Strand, 2h vom Ausgang total unterzuckert im Wald gestanden. Ok wegen eines Fotos lass ich keinen kollabieren, aber trotzdem nervig😅.

    Kurz davor war noch ein großes gelbes Tier hinter uns durchs Gebüsch gebrochen, ich hab es nur aus dem Augenwinkel gesehen, kurz danach trafen wir auf das Schild mit den Infos zum Jaguar😱😅.

    Am Ende kürzten wir mit Hilfe von Motorrädern ein wenig ab, weil es schon minimal dämmerte. Auch das war ein Abenteuer! Der Helm war trocken als ich ihn anzog und schweißnass als ich ihn zurück gab😅. Aber die Höhenmeter hoch sind wir alleine gelaufen! Durch Matsch und Dornen!

    Für die kommenden 3 Nächte haben wir uns nochmal in Palomino diesmal direkt am Strand einquartiert😇.
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  • Erholung: Pooltag in Palomino

    7 december 2024, Colombia ⋅ ☀️ 30 °C

    Der Morgen bagann mit einer ein wenig unangenehmen Überraschung, eine Maus (oder ein Possum?) hatte den Beutel mit den Mitbringseln aus der Tasche gezerrt ( zum Glück nicht den Rucksack zerfressen) und Papas Schokolade angeknabbert. Tja Papa Pech gehabt. 😜. Nix gibts mehr!

    Da ich ein wenig erschöpft vom Wandern waren machten wir ganz gemütlich und erholten uns am Pool. Ja ihr hört recht, nicht mal bis zum Meer hat es gereicht😅. Lesen, schwimmen, dösen, auf Liegen und in Hängematten. Essen in der Strandbar nebenan, Surfern zuschauen, Cocktail trinken unter Palmen ( Kokosnüsse immer im Blick! Schädelbasisbruchgefahr!).

    Abends ging es mal wieder auf die selbe Straße mit den Restaurants, relativ unschlüssig was man essen sollte.

    Da fiel mir etwas auf den Kopf. Es sollte sich als Glücksfall erweisen. Im Baum saß, völlig unbeeindruckt vom Techno der Strandbars ein roter Ara und zupfte scheinbar Blätter und warf sie (ohne böse Absicht?) vom Baum auf den Boden und mich😅.

    Schnell gesellte sich ein Paar zu uns und wir kamen ins Gespräch. Sophie und Javier aus London sind, wie wir später erfuhren, in einer leidenschaftlichen "Birdwatching" -Phase. So brachte uns der Ara zusammen und wir tranken ein paar Bier gemeinsam. Übrigens ist Sophie St Pauli Fan! 😱😇💪💪💪.

    Wir wurden hungrig, und die Beiden hatten auch noch einen tollen Burger Tipp. Der Laden hatte Ihnen am Vorabend so gut gefallen, dass sie gleich wieder hin wollten. Man konnte seinen Burger mit einer Ankreuzliste selbst zusammenstellen. Da war so viel Auswahl, das überforderte mich ein wenig, aber Javier hatte solchen Spaß und einen wissenschaftlichen Zugang, da ließ ich ihn meinen Burger als Überraschung zusammenstellen. Superlecker!

    Huhn, Zwiebelringe, Senf-Ananas Sauce, Kräuter, Bacon, Avocado. 😅💪.

    Danach zogen wir von Strandparty zu Strandparty, landeten aus versehen auf einer Privatparty von Einheimischen ( mit riiieeesen Boxen und Lautstärke), lernten viel über die indigene Religion und Coca, und waren um 3 im Bett. 😇

    Leider hab ich vor lauter Spaß vergessen Fotos zu machen😪.
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