• Shari Gaßmüller
  • Shari Gaßmüller

Shari auf Weltreise

En 372-dags äventyr från Shari Läs mer
  • San Cristóbal de las Casas

    29–31 juli 2024, Mexico ⋅ ☁️ 22 °C

    Von Palenque nach San Cristóbal de las Casas sind es nur 4-5 Stunden, wenn man sich traut, durch die Berge zu fahren. Unser Busunternehmen hat den langen Weg genommen, wir sind einmal außen rum gefahren und haben dafür 9 Stunden gebraucht. Man meidet die Berge, da dort immer wieder Straßenblockaden sind und Gangs dort ihr Unwesen treiben. Wir haben ein Pärchen getroffen, die tatsächlich dort lang gefahren sind. Sie haben berichtet, dass ihr Colectivo Schutzgeld bezahlt und dass sie die größten Teil der Strecke von der Polizei begleitet wurden. Kann man sicherlich machen, aber ich glaube, ich nehme lieber ein paar mehr Stunden auf mich, als mich auf Schutzgeld und Polizei verlassen zu müssen, zu mal die ja häufig genug mit drin stecken, freiwillig und unfreiwillig.

    San Cristóbal wird nachgesagt, dass jeder hier mit einer Magen-Darm Erkrankung wegfährt. Wir hatten in diesem Bezug Glück. Vielleicht lag das aber auch daran, dass wir nur eins, zweimal außerhalb gegessen haben.

    Das Essen hier in Mexiko ist schon wirklich sehr lecker. Hier wird mehr mit Gewürzen gearbeitet und das macht all den Unterschied.

    San Cristóbal ist eine sehr süße, entspannte Stadt. Wir waren im Bernsteinmuseum und haben versucht uns Fliesen anzuschauen, die wohl einzigartig sind. Die sollen irgendwo im roten Bogen sein, falls ihr sie findet, gebt mir gerne Bescheid 😂

    Nur die Unterkunft hätte besser sein können bzw. nicht das Hostel, aber das Zelt 😅🙈 Das sah auf den Fotos irgendwie alles anders aus, viel netter und vor allem größer.
    Am Ende war es eher ein Ein-Mann-Zelt, das für Lucas viel zu kurz war und das auch nicht geschlossen werden konnte 🤣 im hinteren Zelt war ein Typ, der entweder viel telefoniert oder Selbstgespräche geführt hat. War schon ein bisschen komisch, hab mich in der ersten Nacht auch kurz etwas unwohl gefühlt, da ich ihn nicht einschätzen konnte. Ich hab ihn dann am nächsten Morgen gesehen und da war er so ganz nett und freundlich 🤷🏼‍♀️

    Uns wurde übrigens von einem Local gesagt, dass wenn es in einem Restaurant/Bude einen Spieß gibt, der keine Ananas mit drauf hat, weiß man gleich, dass der nicht gut ist. Also meiden. Immer schön mit Ananas 😏

    Es hat den einen Tag am Nachmittag auch geregnet, die Flipflops von Lucas waren als würde er eher auf Öl oder Eis laufen, statt auf Fliesen 😂 Er war dann auf unserem Weg wie ein kleiner Klammeraffe 🐒😜
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  • Tuxtla

    31–1 aug. 2024, Mexico ⋅ ☁️ 30 °C

    Um nach Tuxtla zu kommen, sind wir den Weg, den wir gekommen sind, wieder ein Stück zurück gefahren 😂 Wer hätte gedacht, dass wir vorher dran vorbei fahren. Naja 😜

    Wir durften beide eine Sache aussuchen, wo wir unbedingt hinwollen. Bei mir waren es die Ruinen von Palenque, bei Lucas der Canyon Sumidero, der ganz in der Nähe von Tuxtla ist.

    Tuxtla selbst ist unspektakulär. Wir haben das typische Getränk probiert, das aus Kakao und Nüssen besteht. Auf dem Deckel sind dann Erdnüsse und Gurken und Chilipulver und -Sauce.

    In Mexiko muss ich langsam mit dem Fleisch aufpassen, wo in Südamerika meist nur Huhn und Rind gegessen wird, kommt jetzt immer mehr Schwein dazu. Wir haben trotzdem was ganz tolles gefunden, ein Lokal, das uns von einem anderen Tacos Stand empfohlen wurden, da die dort nur Schwein hatten.

    Und es hat mal wieder geregnet. Und die Straßen waren überflutet und da durften wir dann durchwaten. Schon eklig, will gar nicht drüber nachdenken, was da alles im Wasser ist. Meine armen Birkenstock haben auch gelitten 😂

    Von Tuxtla haben wir dann unsere letzte Nachtfahrt nach Oaxaca gehabt. Schön wie immer 😂
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  • Cañon del Sumidero

    31 juli 2024, Mexico ⋅ ☁️ 29 °C

    Die Schlucht ist über 1000 Meter tief und hat es bis in die Auswahl der UNESCO Naturwunder geschafft, ist dann aber nicht gewählt worden.

    Man fährt entspannt mit dem Boot durch die Schlucht und hält dabei immer wieder an, um die Tiere zu bewundern. Lucas Wunsch war es, ein Alligator zu sehen, davon haben wir dann sogar gleich mehrere gesehen, große und auch ganz kleine, die nicht älter als 3 Monate waren. Dazu kamen noch Affen, die sich geschickt von Ast zu Ast geschwungen haben 🥰

    Der eine Wasserfall, an dem wir vorbeigekommen sind, ist durch den Wind eher waagerecht die Wand entlang, unser Guide hat uns da durchgefahren, war schon lustig, nur war danach alles nass. Dabei sah es nicht so aus, als wäre es besonders viel Wasser 🙈

    Leider ist in der Regenzeit sehr viel Müll in der Schlucht, das war echt schlimm. Wir sind da ein ganzes Stück durchgefahren. Da wäre es vllt sinnvoll, jedem Touristen, der im Boot sitzt ne Tüte zu geben, damit er den Müll einsammeln kann. Vllt auch noch eine Zange oder so, falls da jemand die Hand abbeißen möchte 😂🐊

    Man kann noch auf Aussichtspunkte gehen, um die Schlucht von oben zu sehen. Da hatten wir nach Bootstour keine Lust mehr drauf 😂 Wir wollten eigentlich am liebsten schlafen gehen, aber hatten Abends ja den Nachtbusse und dementsprechend kein Bett zum schlafen 🙈

    Wir haben uns dann noch in den Ort auf den Rasen gesetzt bzw gelegt und ein paar Männer dabei beobachtet, wie sie völlig gestört ein Zelt errichtet haben. Dass dabei noch keiner gestorben ist 😅
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  • Oaxaca

    2–6 aug. 2024, Mexico ⋅ ☁️ 26 °C

    Wir haben etwas außerhalb des Stadtzentrums geschlafen, wir haben nur einen Abstecher rein gemacht und der endete mit sehr viel Regen 😂 Überraschung 😜

    Oaxaca ist schön bunt und die Mutter des Mezcal, der wie Tequila aus der Agave gewonnen, wird dieser allerdings nicht wie Tequila geext, sondern langsam und genüsslich getrunken. Dazu gibt es eine Schale mit Fruchtstücken (Limette, Orange, Ananas) und dem Sal de Gusano (eine Mischung aus Chilipulver, Salz und den getrockneten und gemahlenen Raupen).

    Wir waren auf dem Markt, wo auch die Einheimischen einlaufen, dort gab es sooo viele unterschiedliche getrocknete Chilisorten. Unglaublich cool und sie sehen auch noch gut aus 🥰

    Auf dem Weg vom Busbahnhof zum Airbnb standen an den Wänden Sprüche wie „raus Gringos“ und so. Wir haben uns davon aber nicht angesprochen gefühlt. Eigentlich war das Gringo ja ursprünglich auf die Amerikaner bezogen und da haben wir es auch belassen, die Amerikaner sind nämlich nur zum Teil gerne gesehen. Die Deutschen haben tatsächlich einen sehr guten Ruf, vor allem auch, dass sie meistens Spanisch sprechen. 🤘
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  • Hierve el Agua

    3 augusti 2024, Mexico ⋅ ☁️ 24 °C

    Hierve el Agua heißt übersetzt 'das Wasser kocht', der Name kommt daher, dass das
    Wasser, das aus dem Gestein kommt, blubbert. Heiß ist das Wasser mit ca. 22-24 Grad nicht.

    Hierve el Agua besteht aus mehreren Wasserfällen, die mittlerweile ausgetrocknet sind bzw. Kurz davor stehen. Durch das kohlensäurehaltige Wasser entstanden die weißen Ablagerungen, auch Sinter genannt. Diese gibt es auch in der Türkei, in Pamukkale.

    Man kommt von Oaxaca gut mit den Öffis dahin. Das letzte Stück führt über eine sehr holprige Straße, wo man von links nach rechts geworfen wird. Auch nichts neues 😂 Im letzten Colectivo haben wir zwei Jungs kennengelernt, einer aus Amerika, der andere aus Frankreich, leider hab ich die Namen nicht mehr im Kopf 😅 Muss echt schneller die Beiträge schreiben, dann hätte ich sie noch gewusst 😝

    Dort angekommen, haben wir uns nach kurzem Umgucken, auf die „Wanderung“ zum großen Wasserfall gemacht. Diese bestand darin, gaaaaaanz viele Stufen hinunter zugehen 😅 Ich mag keine Stufen, ich wollte die auch nicht alle wieder hochlaufen müssen. Zum Glück habe ich von einem Vögelchen gezwitschert bekommen, dass man am großen Wasserfall einfach geradeaus weiterlaufen kann. Der Weg ist etwas durch Gestrüpp versteckt, aber noch gut erhalten. Dort haben wir sonst auch niemanden angetroffen. Es war ne gute Wahl, wir mussten nur ein ganz kleines Stück bergauf laufen, nichts im Vergleich zu den ganzen Treppen, die wir hinunter gegangen sind.

    Als Belohnung sind wir hinterher in die natürlichen Pools gestiegen 🥰 Das war für ne kurze Zeit auch ganz nett, dann wurde es ein bisschen kalt 😂 Außerdem mussten wir ja auch noch zurück und wir waren uns nicht sicher, bis wann die ganzen Busse etc. fahren.

    Es war schon sehr hübsch dort, wir konnten von oben runter ins Tal schauen, mit dem ganzen Grün und dazwischen die Wasserfälle.
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  • Monte Albán

    4 augusti 2024, Mexico ⋅ ☁️ 26 °C

    Da wären wir wieder bei den Ruinen 😂

    Diesmal sind es Gebäude der Zapoteken bzw. Der Olmeken. Diese haben wohl schon zwischen 800 - 200 v. Chr. dort gelebt. Die Zapoteken haben dann ihre Hauptstadt um 300 n. Chr. dort gebaut und gegen 900 n, Chr. aus unbekannten Gründen verlassen (warum ist das immer alles unbekannt? Als Superkraft hätte ich gerne die Möglichkeit, in die Vergangenheit zu reisen, wie geil wäre das bitte?) Etwa 1000 n. Chr. kamen die Mixteken aus dem Norden und nutzten die Stadt als Begräbnisstätte, so wie es die Zapoteken auch schon getan hatten.
    Hier wurden auch die ältesten Schriftzeichen Mittelamerikas gefunden.

    Die Zapoteken sind ein Urvolk aus Mexiko und leben auch heute noch dort.

    Wir waren etwas später da und das hat man gemerkt. Es waren mehr Menschen unterwegs, hauptsächlich einheimische Touristen (bestimmt auch welche aus Guatemala und Belize).

    Wir hatten gut 3 Stunden Zeit, bis unser Shuttle wieder zurückgefahren ist. Ich hatte so das Gefühl, dass sich Lucas da sehr drüber gefreut hat 😂 ein natürliches Ende sozusagen 😜

    Wir haben tolle Bilder gesehen und sind die steilen Treppen hinaufgestiegen. Da hat man einen wundervollen Blick auf die Bauwerke, als auch auf Oaxaca, da Monte Albán auf einem Berg liegt, übersetzt heißt es übrigens Weißer Berg.

    Ich habe gelesen, dass es hier auch ein tolles Untergrundtunnelsystem geben soll, naja, da durften wir leider nicht rein, allerdings haben wir auch den Eingang nicht finden können 😂

    Man kann schon Unterschiede zwischen den verschiedenen Bauweisen sehen, die ich bisher besucht habe, Maya, Inka und nun Zapoteken. Weiter nördlichen, in der Nähe von Mexiko-Stadt gibt es noch Teotihuacan, wer die beeindruckende Anlage gebaut hat, ist heute … genau, unbekannt 😂, man weiß aber, dass die Azteken dort ebenfalls gewohnt haben, nachdem sie den Ort verlassen vorgefunden haben.
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  • Puerto Escondido

    6–10 aug. 2024, Mexico ⋅ ☁️ 31 °C

    Vom Busbahnhof mussten wir eine Stunde laufen. Da kein größerer Supermarkt in der Nähe unseres Hostels war, sind wir vorher noch kurz einkaufen gegangen. Wir waren also beladen mit unseren Einkäufen, unseren Snackstaschen (wir haben sehr viele Snacks gehabt, sehr viele 😂) und den beiden Rucksäcken. Irgendwann hat Lucas gefragt, ob er mir die zwei Einkaufstüten abnehmen soll, die ich getragen habe. Hab sie ihm dann gegeben, weil die ganz schön schwer waren 😅 Er ist somit munter mit fast dem gesamten Gepäck weitergelaufen. Als ich sie ihm nach ner Zeit wieder abnehmen wollte, meinte er nur, er trägt sie schon, ich sei ihm zu langsam und er möchte gerne ankommen 🤣 Danke!

    Das Hostel zu finden war auch ein Akt, Google findet einfach immer schöne Wege für uns. Damit es auch ja nicht langweilig wird. Im Garten des Hostels gab es ein paar Mangobäume, mit kleinen gelben Mangos. Die waren so lecker, dass selbst der Hund des Besitzers sie gerne gegessen hat 😂🙈

    Wir haben hinterher übrigens gelesen, dass der Strand an dem wir waren, der gefährlichste des Landes ist. So hat sich das auch angefühlt. Die Strömungen waren so dolle, einmal war ich etwas zu weit drin und habe richtig gemerkt wie ich in Richtung Meer gezogen wurde und nichts dagegen machen konnte. War schon kurz gruselig genug, dass ich schnell wieder näher an den Strand gegangen bin.

    Die Mutter neben uns schien keine Bedenken zu haben, die zwei kleinen Kinder im Wasser spielen zu lassen, während sie unterm Sonnenschirm lag. Ist zum Glück alles gut gegangen.

    Was nicht so gut gegangen ist, waren unsere 10 Minuten kurz am Strand trocknen, nachdem wir im Wasser waren. Wir lagen mit den gesamten Klamotten gemütlich weit weg vom Wasser, als auf einmal eine Welle kam, die so doll war, dass sie einmal über, vor allem über mich, da Lucas schnell aufgesprungen ist, rüber ist und alles nass/sandig gemacht und die Sachen teilweise mitgenommen und verteilt hat 🙈 Das war schön 😂
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  • Puebla

    10–13 aug. 2024, Mexico ⋅ ☁️ 25 °C

    Da wir noch ein wenig Zeit hatten und nicht allzu viel Zeit in Mexiko-Stadt verbringen wollten, haben wir auf der Karte geschaut und uns für Puebla entschieden. Gute Entscheidung.

    Puebla ist eine süße Stadt, mit *Trommelwirbel* einer Süßigkeitenstraße 😱😍 wie geil ist das denn bitte? Die Läden verkaufen ihre traditionellen Produkte und allerlei anderen Süßkram. Wir sind durch die Läden und haben ein paar Leckereien gekauft (und dann ewig nicht gegessen, weil wir immer so satt von anderen Sachen waren 🙈).

    Der Markt, der vor allem für Touristen gedacht ist, war fast komplett leer. Wir sind ein bisschen rumgeschlendert und ich habe geschaut, ob ich irgendwas mitbringen möchte. Dann hatte ich keine Lust mehr, weil mich das alles überfordert hat 😅 irgendwie sieht alles gleich aus und aber auch nicht. Hinterher ärgere ich mich meistens, dass ich nichts das eine oder andere gekauft habe, das ich schön fand. Meistens finde ich es nämlich so nicht wieder oder muss mich dann zum Schluss noch voll abhetzen, weil mir noch irgendwas fehlt. Jedes Mal sage ich mir, dass ich das nächste Mal besser bin, dass ich die Dinge sofort kaufe/erledige und jedes Mal mache ich genau das NICHT. 🤦🏼‍♀️ Also ich glaube, da ist mir nicht mehr zu helfen.

    Es gibt hier eine kleine Bar, bei der es einen besonderen Traubenlikör gibt, der mit einer Rosine und Ziegenkäse getrunken wird. Man beißt im Wechsel vom Käse und trinkt dann einen Schluck Likör. Der Käse ist dabei sehr fest und behält so seinen Eigengeschmack. Sitzgelegenheiten gab es dort nicht, die Leute kommen, trinken etwas und gehen wieder. Da der Likör so beliebt ist, hat die Bar sich danach benannt und führt neben diesem auch noch ein paar andere interessante Mischungen, z.B. Hexenblut.

    Es gab auch viele Geschäfte, wo man wunderschöne Prinzessinnenkleider kaufen konnte. Hier wird der 15. Geburtstag sehr groß gefeiert. Entsprechend ist man auch angezogen. 👗wie die damit in ein Auto oder durch Türen kommen ist mir allerdings schleierhaft, auch auf Toilette sollte man besser nicht müssen.

    Inn Puebla wurden wir ebenfalls ein paar Mal vom Regen durchnässt, wo es in Südamerika zur Regenzeit wenig geregnet hat, regnet es in Zentralamerika umso mehr. Dafür gab es auf dem Weg zurück ins Hostel einen Spieß, der glühende Kohlen im Hintergrund hatte, der hat uns kurzzeitig wieder aufgewärmt. Man muss sich im Regen einfach nur gut platzieren 😏

    Überraschenderweise waren auch dort nicht viele westliche Touristen. Ich dachte, durch die Nähe zu Mexiko-Stadt wäre mehr los, aber es war super entspannt und schön 🤗 und es gab ganz viele tolle Fliesen an den Häuserwänden 🥰

    Außerdem war die Küche in unserem Hostel der Hammer 🤩 ein bisschen niedrig, aber die Kochstelle war super cool.

    Mein Pony ist mittlerweile so lang, dass ich nichts mehr sehe 😂 wir haben aber bisher keine vernünftige Schere finden können und die Nagelschere wurde mir ja leider abgenommen. Also versuche ich, irgendwie durch die Strähnen zu schauen 🤪
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  • Ciudad de México

    13–17 aug. 2024, Mexico ⋅ ☁️ 22 °C

    Ich war überrascht wie sehr mir Mexiko-Stadt gefallen hat. Die meisten, naja eigentlich alle größeren Städte in Lateinamerika waren nicht so toll. Es hatte bestimmt auch mit der Location unseres Hostels zu tun. Wir waren in der Nähe von allen interessanten und schönen Sachen. Das Zimmer hatte zwar kein Fenster und die Badezimmer waren ständig gesperrt weil es wohl kein Wasser gab oder sowas, aber ansonsten waren die Leute so komisch wie in allen Hostels unserer Reise (keine Ahnung wie wir das geschafft haben) 😜

    Leider haben wir es nicht bis nach Teotihuacan geschafft. Mir ging es den einen Tag richtig schlecht, einmal Magen Darm. Den Tag darauf war ich noch so schlapp und wollte mich nicht verausgaben und danach bin ich abends schon geflogen. Hatte kurz überlegt trotzdem noch hinzufahren, da der Flug abends gewesen wäre, aber das war mir dann doch alles ein bisschen zu unsicher.
    Dabei habe ich mir so sehr auf sie gefreut. Anders als bei den Maya und Inka Bauwerken, weiß man bei Teotihuacan nicht, wer sie erbaut hat. Die Azteken haben sie schon verlassen vorgefunden und sind dann für eine Zeit dort eingezogen, bis auch die Azteken sie wieder verlassen haben.

    Stattdessen haben wir uns ein wenig auf dem Touristenmarkt umgeschaut, der war erstaunlich leer. Dann sind wir in ein herrliches altes Kaufhaus gegangen und sind durch die Stände der Indigenen geschlendert, die dort ihre Waren verkauft haben. In der großen Kathedrale waren wir vor allem wegen des Regens 😂 Es hat so geschüttet und da wollte wir nicht unbedingt raus. An eins zwei anderen Denkmälern etc sind wir auch zufällig vorbeigekommen.

    Und wir sind durch eine Baustelle gelaufen. Das war schon krass 🙈 Auf der einen Seite wurden irgendwelche Sachen zusammengeschweißt, Kabel lagen auf dem Boden, die Bauarbeiter hingen an Seilen an dem Gebäude herunter und nichts war richtig abgesichert. Es gab ein paar Löcher auf der Straße und auch die Baustellenfahrzeuge sind da rumgefahren, haben uns Fußgänger aber immer vorgelassen. Die Deutschen würden Zustände bekommen 😂

    Das ist jetzt meine letzte Station in Lateinamerika. Seltsam wie schnell die Zeit vergangen ist. Auch von Lucas muss ich mich jetzt verabschieden, er fliegt ein paar Tage nach mir nach Quito, um dort seinen Job als Englischlehrer und seine Volunteerarbeit zu beginnen.

    Wird komisch sein, auf einmal wieder alleine zu sein.
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  • Fazit Mexiko

    15 augusti 2024, Mexico ⋅ ⛅ 26 °C

    Ich hab mich in Mexiko überraschenderweise nicht so unwohl bzw unsicher gefühlt wie ich dachte. Es ist ein gefährliches Land, aber ich hatte das Glück, dass mir nichts passiert ist und ich auch nichts derartiges mitbekommen habe. Allerdings muss ich auch dazusagen, dass wir nicht in der Nähe der Grenze waren. Ich kann mir vorstellen, das es dort etwas anders abgeht. Also immer schön Vorsicht walten lassen und dran denken, dass das eigene Leben wichtiger ist, als irgendwelche Wertsachen!

    Was aufgefallen ist, ist wie riesig das Land ist. In der Zeit, die ich hatte, hab ich nicht mal einen Bruchteil gesehen. Es unterscheidet sich auch von Region zu Region stark, was bei der Größe jetzt auch nicht unbedingt überraschend ist 😂

    Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass Mexiko überlaufen war, das Essen war gut und es gab viel zu sehen ☺️

    Wie bei allen Ländern war es einfach viel zu kurz, ich hätte noch wesentlich mehr Zeit dort verbringen können. Es hat so viel zu bieten, zwei Seiten mit Strand und unterschiedlichen Meeren, Kultur und Ruinen (❤️) und Natur. Hier kann man alles finden, was das Herz begehrt. Auch viele Amis, das begehrt das Herz vielleicht nicht so 😅😂

    Ich hatte eine schöne Zeit in Mexiko 😍

    Muss trotzdem zugeben, dass wir manchmal „wer ist im Kartell“ gespielt haben 😅🙈
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  • Adiós Latinoamérica

    16 augusti 2024, Colombia ⋅ ☀️ 34 °C

    Lateinamerika hat mir sehr sehr gut gefallen. Südamerika ein bisschen besser glaube ich. Bolivien ist weiterhin vielleicht mit Kolumbien auf Platz 1. Ein wunderschönes Land gleich zum Einstieg. El Salvador war auch unglaublich toll. Die anderen Länder auch 😂 aber ich glaube, die drei haben es mir besonders angetan. Aber ich bin dafür, ihr bildet euch eure eigene Meinung darüber und dann quatschen wir noch mal 😉

    Ich kann nicht glauben, dass die erste Hälfte schon vorbei ist. Ich habe so viel erlebt, so viel Neues gelernt und entdeckt, an meine Grenzen gekommen und wundervolle Menschen kennen gelernt. Über die freue ich mich am meisten. Ich hab auf der anderen Seite der Erde Freunde gefunden, ohne die die Reise nicht mal ansatzweise so schön geworden wäre - danke! ❤️

    Es ist komisch jetzt diesen Teil der Welt hinter mir zu lassen. Die Sprache, die Mentalität, die Landschaft und Kultur. Jetzt wartet nach einer kleinen Pause in good old Germany eine ganz neue Welt auf mich, mit neuen Eindrücken und Erlebnissen und hoffentlich neuen tollen Leuten, nachdem mich die alten Freunde nur kurz begleiten werden.

    Ich bin unglaublich dankbar für diese tolle Zeit. Es öffnet einem die Augen, wie viel man an sich selbst noch arbeiten kann, wo man mehr Gelassenheit reinbringen kann und vor allem, wie unwichtig bestimmte Dinge sind, über die wir Deutschen uns so gerne aufregen. So viel Gemecker, dabei geht es uns sehr gut.

    Danke Süd- und Zentralamerika, für diese einmalige Reise ❤️
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  • Kurze Pause - Deutschland

    17 aug.–1 sep. 2024, Tyskland ⋅ ☁️ 28 °C

    Hach war das schön 🥰 Als wäre ich nie weg gewesen. Ich habe mir ein bisschen Sorgen gemacht, dass ich sehr schnell wieder Sehnsucht nach Lateinamerika bekommen, da ich einige kenne, denen es so ergangen ist. Allerdings wusste ich ja, dass es zwei Wochen später weiter nach Asien geht.

    Einmal Klamotten ausgepackt, alles durchgewaschen (ihr wollt nicht wissen, wie dreckig und eklig alles war 😂😅), Familie und Freunde gesehen und leckere Sachen gegessen 😂 So kann man doch mit neuer Energie losfahren.

    Ich hatte auf jeden Fall eine tolle Zeit ❤️ und hab auch mal wieder festgestellt, wie viele tolle, liebe Menschen ich in meinem Leben habe 🥰
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  • Ab nach Japan

    1–2 sep. 2024, Tyskland ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach einer super pünktlichen (auf die Minute genau) Bahnfahrt nach München, einer sehr kurzen (ich hab gefühlt gar nicht geschlafen) Nacht im Hostel (am Morgen hat ein Typ gegenüber von mir sich unter der Decke einen runtergeholt 🤢) ging’s zum Flughafen.

    Da sowieso nur eine Nacht in Tokio geplant war, bin ich direkt nach Osaka geflogen, um mich dort mit den anderen zu treffen 🥰

    Flug war wie ein Flug, ich habe gar nicht geschlafen (die Filme waren einfach zu gut) und war dann auch schnell durch die Passkontrolle durch. Dann hab ich erstmal am Flughafen gewartet und weil ich dann doch echt fertig war, auf den Sitzen ein bisschen gepennt. Hab mich hinterher natürlich kein Stück besser gefühlt, sondern eher noch schlechter 😂

    Dafür durfte ich mit einem Hello Kitty Zug vom Flughafen nach Osaka reinfahren 😍 stellt euch mal vor, wie viel cooler es wäre, wenn unsere Züge irgendwelche Zeichentrick Figuren drauf hätten 😎

    Hab auch gleich am Bahngleis gemerkt, wie gut Japaner mit anstellen sind. Alle standen ordentlich hintereinander an der vorgeschriebenen Stelle 🤓
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  • Osaka

    3–7 sep. 2024, Japan ⋅ ⛅ 31 °C

    Hochhäuser, alte Paläste und eine fantastische Ess- und Trinkkultur, Osaka hat vieles zu bieten (auch Einwohner, nach Tokio und Yokohama die drittgrößte Stadt Japans).

    Und ist so ganz anders als Lateinamerika. Hier ist alles geordnet, die Leute sind höflich, zurückhaltend und bleiben für sich. Das war gerade am Anfang ganz schön komisch, niemand, der ankommt und fragt wo du herkommst, wo du hinwillst und dich an die Hand nimmt, um dich genau dort abzuliefern.

    Hier achtet man darauf, nicht zu laut zu sein, das gilt allerdings nur für die Menschen. Auf der Straße sind oft riesengroße Bildschirme, die zum Teil alle was anderes zeigen - in maximaler Lautstärke. Es blinkt und duddelt ununterbrochen von allen Seiten.

    Die Züge kommen und fahren auf die Minute (wenn nicht sogar Sekunde) genau ab und brauchen auch genau so lange, wie es angegeben wurde (keine 8 statt 4 Stunden Busfahrten 😂). Alles ist bunt und groß, zumindest in dem Namba Viertel.

    Wir haben uns hier durch die Stände probiert und dafür, dass es die kulinarische Stadt ist, viel zu wenig Fotos gemacht 😅🙈 Tut uns leid, wir waren wohl zu viel mit Essen beschäftigt 😂

    Ansonsten ist Osaka nicht, was ich von Japan erwartet habe. Das wird wohl dann eher in Kyoto und Tokio kommen. Und vielleicht in ländlichen Regionen.
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  • Minoh National Park

    4 september 2024, Japan ⋅ ☀️ 31 °C

    Da es wirklich sehr heiß ist in der Stadt, wohl der heißeste September seit Wetteraufzeichnung, haben wir uns dazu entschieden, ein bisschen in die Natur zu fahren. Nach den ganzen Eindrücken gestern eine nette Abwechslung.

    Es geht an einem Fluss entlang, die Straße ist auf beiden Seiten von Bäume gesäumt, die von kleinen Restaurants, Souvenirsshops und den tollen Getränke- und Eisautomaten unterbrochen werden. Es ist ein bisschen was los, aber wesentlich ruhiger und auch kühler als in der Stadt.

    Auf dem Weg haben wir von einem Observatorium gelesen, hat sich gut angehört. Ich glaube nach der ersten Treppe hatte eigentlich keiner mehr Lust, weil man da schon so durchgeschwitzt war 😂 aber wir haben es durchgezogen und wurden mit einem schönen Ausblick belohnt. Ob es sich wirklich gelohnt hat, die ganzen Treppen hochzuklettern und so doll zu schwitzen (T-shirts hatten wieder eine einheitliche Farbe - das sagt wohl alles 😅😂) kann jeder für sich entscheiden 🤪

    Dann ging’s wieder runter, das war spaßig 😆

    Noch ein bisschen weiter und dann waren wir am Wasserfall. Nun ja, es war ein Wasserfall 🤣 Was wir wirklich gebraucht hätten, wäre ein zum Schwimmen freigegebener Wasserfall, das war leider hier nicht der Fall.

    Um auf unsere Schritte zu kommen, sind wir noch ein bisschen umhergelaufen. Es war schon sehr schön dort, ich kann mir richtig gut vorstellen, wie der Park im Herbst aussieht, wenn sich die Bäume rot färben, das muss einfach traumhaft sein. ❤️
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  • Osaka Burg

    5 september 2024, Japan ⋅ ☀️ 33 °C

    Erstmals erbaut in 1583 (damals aus Holz und Stein) wurde die Burg bereits während des Sommer-Krieges () 1615 eingenommen und zerstört, der Wiederaufbau 1620 dauerte 10 Jahre, nach einem Blitzschlag 1665 brannte der Turm komplett nieder. Erst 1843 wurde die Burg weitestgehend wieder aufgebaut, nur um 1868 während während der Meji-Restaurationskriege erneut zerstört zu werden. Die Überreste wurden als Kaserne genutzt und erst 1928 wurde der Hauptturm ein weiteres Mal aufgebaut. Dann wurde er während des Zweiten Weltkrieges 1945 durch Bombenangriffe stark beschädigt. 1997 wurde alles ein letztes Mal errichtet.

    Long Story Short: Die Burg ist sehr neu und besteht heute aus Beton, mit einer schönen, typisch japanischen Fassade. Innen ist ein Museum, in dem viele Nachbildungen von Samurai-Rüstungen, Teezimmern, sowie Briefen und Bildern sind. Oben auf dem Dach ist eine Aussichtsplattform mit tollem Blick auf Osaka.

    Gelohnt hat sich der Besuch des Inneren meiner Meinung nach nur wegen der Klimaanlage. 🥵
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  • Kyōto

    7–11 sep. 2024, Japan ⋅ ⛅ 35 °C

    Kyoto ist schon mehr nach meinem Geschmack, hier sind die Häuser kleiner und man sieht vermehrt ältere Holzhäuser, sehr viele buddhistische Tempel und Shintō-Schreine, schöne Gärten und Kaiserpaläste. Die ehemalige Hauptstadt hat vieles zu bieten.

    Ich bin dieses Mal in einem Hostel in der Nähe von den anderen. Das Hostel ist ein 100 Jahre altes Holzhaus, hier kommen zum ersten Mal die Regeln der Schuhe ins Spiel. Im Eingangsbereich und der Küche sind die eigenen oder die Hausschuhe erlaubt. Für die Toilette gibt es separate Schuhe, die schon in der Toilette sind und nur noch angezogen werden müssen. Wenn man sie wieder auszieht, stellt man sie bitte so hin, dass der nächste wieder reinschlüpfen kann.

    Der Bereich der Zimmer wird ohne Schuhe betreten, auch die Hauspantoffeln dürfen da nicht rein, da der Boden sehr empfindlich ist und sauber bleiben soll. Das ist der Hauptgrund für die Regeln, Japaner essen, sitzen und schlafen auf dem Boden, daher soll er nicht von dem Dreck von draußen geschmutzt werden.

    Für die Dusche, die im Eingangsbereich liegt, werden die Schuhe ebenfalls ausgezogen, auch Flip Flops sind hier nicht erlaubt. Die Dusche besteht aus einem Vorraum, und einem Bad in dem es eine Badewanne gibt und daneben quasi im Raum den Duschkopf.

    Das war schon etwas ungewöhnlich 😂 vieles kenne ich bereits aus den muslimischen Ländern bzw Zypern (da gabs auch Toilettenschuhe 😜)

    Am geilsten sind jedoch die Toiletten. Die habe ich, glaube ich, noch nicht erwähnt. Mein Gott sind die geil 😂😍 ich finde, wir sollten die in Deutschland auch haben. Wenn man reinkommt, geht der Deckel automatisch hoch (und auch wieder runter), es gibt einen Knopf für Privatsphäre, da kommt dann ein Plätschergeräusch raus. Die Klobrille kann gewärmt werden, je nach Bedarf kann die Temperatur angepasst werden 😂

    Für die Sauberkeit gibt es einen Wasserstrahl, für vorne und hinten. Obwohl ich nicht weiß, wie die Japaner da drauf sitzen, ich muss für Vorne immer meine Sitzposition anpassen 🤪😂 außerdem gibt es einen Föhn, der danach alles wieder trocknet. Deswegen ist das Toilettenpapier wahrscheinlich auch so hauchdünn. Ich hab gedacht in Südamerika ist es dünn, nö, deren ist schon fast dick im Vergleich zu Japan 🧻

    Die ersten Mückenstiche haben wir im Park bekommen, als wir uns was grünes gesucht haben 😂 wir hatten vorher gar kein Viehzeug und haben damit auch so gar nicht gerechnet.

    Der Tō-ji Tempel ist Haupttempel des Tō-ji-Zweigs der Shingon-shū und damit Namensgeber für den an ihm gepflegten Zweig des esoterischen Buddhismus, das Tōmitsu. 796 war er einer von nur 3 buddhistischen Tempeln, die damals in der Stadt erlaubt waren (in der vorhingen Hauptstadt Nara waren die Tempel zu mächtig geworden, daher baute der Kaiser eine neue Stadt, in der nur 3 Tempel erlaubt waren).

    Die Pagode ist so gebaut, dass bei einem Erdbeben der Turm sich wie eine Schlange windet und es so vermeidet, zusammen zu brechen. Die Hölzer dazwischen sind so kurz, dass sie immer eher wieder in ihre vorgesehene Position zurückkehren, als wegzubrechen. Leider kommt man nur zu besonderen Anlässen ins Innere.
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  • Arashiyama - Bambuswald

    8 september 2024, Japan ⋅ ☁️ 33 °C

    Ein hübscher kleiner Bambuswald der völlig überlaufen war. Wir sind an einer Stelle kurz abgebogen und waren kurzzeitig fast (nur noch halb so viele Menschen 🤪) alleine.

    Ganz in der Nähe war eine Tempelanlage, die wir uns angeschaut heben. Dort war es ruhig, die Leute waren respektvoll und haben die Atmosphäre genossen.

    Danach ging es noch in den Garten eines bereits verstorbenen japanischen Schauspielers. Der hat in die Berge eine tolle Anlage gezaubert, mit Steingärten, Tempeln und Teehäusern. Von dort hatte man eine tolle Aussicht, kann mir richtig gut vorstellen, dort morgens zu sitzen, Tee zu trinken und einfach zur Ruhe zu kommen 🥰

    Ins Wasser ging es auch noch, da haben Becca und Timo dann Bekanntschaft mit Blutegeln gemacht 😂 Da waren wir alle ganz schnell wieder draußen und hatten doch keinen Bedarf mehr, eine Abkühlung zu nehmen 🤪
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  • Yasaka-Schrein und Gion Viertel

    8 september 2024, Japan ⋅ ☁️ 34 °C

    Das Gion Viertel ist eines der ältesten noch erhaltene Viertel in Kyōto. Dementsprechend sind hier viele der alten Holzhäuser. Leider darf man keinerlei Fotos mehr machen, denn das Gion Viertel ist auch bekannt für seine Geishas und Maikos (Geisha Anwärterinnen). Auch wenn viele Geishas für Prostituierten halten, ist dies nicht richtig. Geishas sind Unterhalterinnen und Gastgeberinnen. Sie sind Hüterinnen und Lehrerinnen der japanischen Künste und Traditionen und haben in der modernen Zeit immer weniger Zugang, da die jüngeren Mädchen sich den strengen Traditionen nicht mehr beugen möchten.

    Da Geishas in Japan etwas besonderes sind, kommen auch viele Touristen in das Viertel, in dem die Geishas leben. Da es vermehrt zu respektlosem Verhalten gekommen ist, sind seit dem 08.04.2024 bestimmte Straßen für Touristen gesperrt. Fotografieren darf man ebenfalls nicht. Schon schade, dass manche Leute es nicht schaffen, respektvoll mit anderen umzugehen und dadurch vieles für andere kaputt machen.

    Das Gion Viertel ist wunderschön. Ich hätte so gerne ein paar Fotos von den alten Häusern gemacht, naja, ich hab sie in meinen Erinnerungen und ihr könnt sie ja googeln 😂

    Ela meinte auch, als wir dort durchliefen, dass man sich hier das erste Mal so richtig vorstellen kann, wie es vor ein paar hundert Jahren hier gewesen ist.

    Direkt neben Gion liegt der Yasaka Schrein. Besucht haben wir diesen nur im Dunkeln (eher zufällig) und das war das beste! Es sah alles so schön aus mit den Lampen, es waren nicht allzu viele Leute dort und man konnte sich in Ruhe der Stimmung hingeben.

    Unterwegs haben wir dann kurz Timo verloren, der ist ein Stück weiter in den anliegenden Park gewandert 😂 Aber er hat sicher zu uns zurückgefunden.

    Auf dem Weg zurück zum Hotel, sind wir durch eine dunkle Tempelanlage gelaufen und haben dort den Gesang der Mönche/Gläubigern gehört (wir konnten sie nicht sehen). Das war auch ein krasser Moment, für andere vielleicht mehr, für den Rest weniger 😂
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  • Fushimi Inari-Taisha

    9 september 2024, Japan ⋅ ☁️ 35 °C

    Das mit bekannteste Wahrzeichen Japans. Diesen Shintō-Schrein haben schon alle mal irgendwo auf einem Foto gesehen.

    Der Hauptschrein ist der Shinto-Gottheit für Fruchtbarkeit und Geschäftserfolg, Inari, geweiht und sieht mit seinen leuchten orangefarbenen/zinnoberrot Torii-Toren einfach beeindruckend aus. Die Farbe soll übrigens Böses abwehren, daher sind viele Schreine und andere religiöse Orte in dieser Farbe gestrichen.

    Auf dem Weg bis ganz nach oben stehen geschätzte 10.000 Tore, gespendet von Privatpersonen und Unternehmen, die ältesten sollen in der Edo-Zeit (1603 - 1867) gestiftet worden sein.

    Die Götterboten der Göttin Inari sind Füchse, auch Kitsune genannt, daher sieht man überall Fuchsfiguren, oft mit einer Nachricht im Maul.

    Und es war voll dort 😅 Gerade am Anfang war es sogar schwierig, einfach dort lang zu laufen. Die Leute bleiben für ihre Insta Fotos stehen und so wird man quasi gezwungen, ebenfalls stehen zu bleiben. Wenn man jedoch immer weiter geht, verliert sich irgendwann die Menge. Viele wollen gar nicht, oder können nicht, bis ganz nach oben (es sind sehr viele Treppen), dort kann man dann entspannt ein Bild machen, oder mehrere 😂 Man kann vor allem auch wunderschöne Springfotos machen, ist das nicht einfach herrlich geworden? 🥰

    Die farblichen Passende Kleidung war tatsächlich nicht beabsichtigt 😂 Ich wollte gerne etwas Farbe zu der Hose anziehen und das war das einzige wirklich bunte Oberteil, das ich mithabe.

    Ich habe dieses Mal wirklich schlecht gepackt. Ich habe erst 2 Stunden vor Abfahrt des Zuges angefangen und auch Salima meinte, dass man mir angemerkt hat, wie viel Bock ich da hatte 🤣 Vielleicht war die Pause nur so semi gut. Ich bin seitdem echt richtig müde und hätte gerne noch 2 Wochen oder so in Deutschland einfach nur gechillt. Im Bett liegen, lesen, schlafen, vielleicht mal was essen und weiter liegen 🤪 Ich weiß auch gerade nicht, ob ich das schonmal geschrieben habe oder nicht. Vielleicht hab ich es nur irgendwem erzählt. Ich hab jetzt auch keine Lust, die anderen Posts nochmal durchzuschauen. Falls ihr es also schon alles wisst, einfach überlesen, so wie einige das mit den interessanten Infos zu den Sehenswürdigkeiten machen 😂

    Oben auf dem Berg hatte man auch eine tolle Aussicht auf die Stadt, die noch schöner wurde, als die Sonne anfing unterzugehen. Was so eine kleine Veränderung in den Lichtverhältnissen alles bewirken kann.

    Ich glaube, der Fushimi Inari Schrein hat uns alles sehr sehr gut gefallen ☺️

    Die Zeichen auf den Toren sind übrigens nur die Namen der Leute/Unternehmen, die das Tor gespendet haben. Nachdem ich das wusste, war die Seite nur noch halb so schön, das hat irgendwie ein bisschen den Zauber genommen 😅😂 sorry, euch habe ich den nun auch genommen 🙊
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  • Nara

    10 september 2024, Japan ⋅ ☁️ 31 °C

    Ganz einfach mit dem Zug von Kyōto aus erreichbar, liegt Nara, die im 8. Jahrhundert die Hauptstadt Japans war.

    Mit einer der Hauptgründe, neben Tempel und Kunstwerken, Nara zu besuchen, sind die wilde Sikahirsche, die den Nara-Park durchstreifen und bei Touristen mit einer Verbeugung nach Rehkeksen (nichts anderes, die kann man für 200 Yen vor Ort kaufen) fragen. Funktioniert mal gut und mal weniger. Das hat Ela zu spüren bekommen, als ein Hirsch schneller an die Kekse wollte und sie daher ungeduldig ins Bein gebissen hat 😅

    Der Park war wesentlich kleiner, als ich ihn mir vorgestellt habe. Vielleicht haben wir aber auch nur den kleinen Teil gesehen, der uns wichtig war (es hat irgendwann angefangen zu schütten). Wir waren im Shintō-Schrein Kasuga Taisha, der auf das Jahr 768 zurückgeht und über 3.000 Laternen besitzt (haben wir jetzt nach nachgezählt, aber wir glauben den Infos einfach mal 😜).

    Nach einer kurzen Regenpause im Café ging es von Geschäft zu Geschäft in Richtung Tōdai-ji Tempel. In der Großen Halle (übrigens das größte Holzgebäude der Welt) steht der Daibutsu oder genauer „Vairocana Buddha“, der Buddha, „dessen Licht des Wissens und der Erleuchtung weithin strahlt“, eine 15 m hohe bronzene Statue. Auf den Fotos kommt die Größe gar nicht so richtig rüber, anders, als wenn man davor steht und zu ihr aufschaut. Total beeindruckend 🪷

    Die Rehe waren ganz süß, aber die haben wir in Deutschland ja auch, daher fand ich den Buddha bzw. die Tempel spannender 😂
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  • Einmal Shinkansen bitte

    11 september 2024, Japan ⋅ ☁️ 35 °C

    Von Kyoto geht es mit dem Shinkansen nach Atami und von dort weiter nach Shimoda, an den Shirahama-Strand.

    Es klingt wahrscheinlich super bescheuert, aber mir ist tatsächlich während der Fahrt mit dem Shinkansen schlecht geworden 😂 Es hat sich zum Teil angefüllt wie in einer Achterbahn, wenn es hoch oder runter ging, da der Zug so schnell gefahren ist. 🙈

    Das Schöne ist, dass der Shinkansen seit seinem Betriebsbeginn 1964 bis heute keinen Unfall mit Todesfolgen hatte. Da fühlt man sich doch gleich bei der Geschwindigkeit ein bisschen besser. Die Fenster sind eher wie in einem Flugzeug, eigentlich fühlt sich alles eher an wie in einem Flugzeug 😂

    Das Zug- und Sicherheitspersonal verbeugt sich bei jedem reinkommen und rausgehen aus dem Waggon, je nach Zuglänge können das schon bis zu 15 Abteile sein und sie gehen ununterbrochen von vorne nach hinten und wieder zurück. Das ist mal ein ganz anderes Serviceverhalten. In Deutschland wirst du wahrscheinlich noch angemault 😂
    (Ehrlicherweise glaube ich aber, dass ich lieber in Deutschland etwas falsch machen würde, hier sind sie schon sehr sehr streng 😅)

    Leider zeigen die Videos die Geschwindigkeit nicht so richtig, also müsst ihr euch das einfach vorstellen 😂

    Aber die Lokführer schauen bei der Abfahrt immer so niedlich aus dem Fenster 🤭
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  • Shirahama Strand

    11–14 sep. 2024, Japan ⋅ ☁️ 30 °C

    Wir haben zwei Tage nichts gemacht, außer am Strand zu chillen, einen viel zu teuren Sonnenschirm zu leihen (leider ließ Hautfarbe -0 nichts anderes zu), bei Tante zu frühstücken und Abendessen gabs ausm FamilyMart und 7Eleven, da alles sehr früh zu gemacht hat 😂😍

    Das Hotel hat etwas komisch gerochen, aber es hatte eine Terrasse, wo wir das erste Mal in unserem Urlaub abends zusammen noch sitzen konnten 😂

    Und na gut, vielleicht waren wir auch (zumindest Timo, Becca und ich) kurz mal bei dem einen Tempel mit dem Tor am Meer, wie geil sieht das bitte aus? 🥰

    Der Strand ist wunderschön, hier kann man es sich echt gut gehen lassen. Am Bahnhof Shimoda gab es ein sehr leckeres Restaurant, in dem wir bei der Ankunft und bei der Abfahrt waren 😜

    Jetzt fällt mir doch mehr ein als geplant 😂 Wir hatten am zweiten Tag nämlich die krassesten Wellen. Sehr hoch und man musste schon ein bisschen aufpassen. Wir wurden ein paar Mal in der Waschmaschine geschleudert, man ist am Boden lang geschrappt und hatte überall Sand und die Ohren waren mit Wasser vollgelaufen. Nach den ganzen Wellen wusste man irgendwann nicht mehr, wo unten und oben ist 😵‍💫

    Wir wären gerne länger geblieben, zum Glück hab es am Abreisetag geregnet 😂💪🏼
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  • Tōkyō

    14–19 sep. 2024, Japan ⋅ 🌬 33 °C

    Tokio hat mich überrascht, ich hab mir die 14-Millionen Metropole irgendwie voller vorgestellt. Vielleicht haben wir uns auch immer nur die richtigen Gegenden ausgesucht, aber bis auf eins, zweimal war es echt völlig in Ordnung.

    Bei dem Thema gehen die Meinungen der Reisegruppe allerdings auseinander 😂 ein paar mochten Tokio sehr gerne, die anderen nicht so 😋

    Und es war das eine Mal doch sehr voll. Timo und Becca haben sich tapfer durch die Menge gekämpft, Ela, Nils und ich sind zu einem Tempel gefahren 😂

    Wir haben in einem der älteren Stadtteile gewohnt, da war tagsüber super viel los und abends ab 18/19 Uhr war dann Totentanz 😂 man hatte eher das Gefühl aufm Dorf zu sein.

    Auf dem Weg irgendwohin sind wir aus dem Bahnhof gekommen und dann steht vor den Toiletten ein junger Kerl mit einem Schild in der Hand, auf dem stand, dass die Toiletten gerade geschlossen sind 🤷🏼‍♀️😂 warum das nicht anders ging weiß ich auch nicht.

    Bemerkenswert ist auch, wie sauber die Straßen hier sind, dafür dass es fast nirgends Mülleimer gibt. Alle schleppen ihren Müll mit sich rum und finden, wenn sie Glück haben, irgendwo einen Mülleimer oder nehmen ihn mit nach Hause. Das war gleichzeitig cool und nervig 😂

    Allerdings haben wir in Tokio auch die ersten (also evtl 1) Obdachlosen gesehen und selbst der sahbesser aus als bei uns.

    Wir waren in der Kappabashi-Straße. Dort kann man alles an Küchenzubehör kaufen. Wir sind mit ein paar zusätzlichen Messern wieder ins Hotel gefahren 😂 aber Japan ist für seine Messer ja auch bekannt, da kommt man einfach nicht drum rum.

    Mit den abgefahrensten Abend hatten wir tatsächlich beim Inder 😂 das Essen war hervorragend, der Eigentümer ein echter Entertainer, der genau wusste, worauf es ankommt. Timo hat zwar leider nie die Möglichkeit bekommen, seinen Nachtisch zu bestellen, aber dafür war der Tee auf Haus super lecker 😂

    Dieser Post ist total unzusammenhängend 😅🙈 das liegt daran dass ich immer mal wieder Sachen aufgeschrieben habe und jetzt eigentlich nichts zusammen passt 🤣

    Egal, da müsst ihr jetzt einmal durch.
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  • Akihabara - Animeparadies

    15 september 2024, Japan ⋅ 🌬 32 °C

    Leider habe ich keine große Manga/Anime Leidenschaft, dann ist das Viertel bestimmt noch wesentlich spannender. Die Geschäfte sind auch nicht, wie bei uns unten nach vorne raus, wo man gut reinschauen kann, hier geht alles nach oben. Das war am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig.

    Die Läden sind die reinste Reizüberflutung. Hier blinkt und flimmert es und es gibt gleich mehrere Lautsprecher mit unterschiedlicher Musik 😵‍💫😂 die Farben sind bunt und knallig und es gibt alle erdenklichen Figuren von Serien etc.

    Ela und ich sind auch in die Erwachsenenabteilung gegangen. Yoa 😂😂😂 war mal was anderes würde ich sagen 🤣

    Man kann sich sogar eine sehr lebensecht aussehende Puppe kaufen oder selbst zusammenstellen. Man bekommt den Körper in unterschiedlichen Brustgrößen. Obwohl es da doch sehr stark zu seeeehr großen Brüsten tendiert 😂😂 dann kann man die Augenfarbe aussuchen, die Haare etc. Richtig abgefahren.

    Faszinierend, wie eine so traditionelle und conservative Gesellschaft gleichzeitig so verrückt und offen ist. Hier kann jeder alles sein was er sein möchte. Jeder Superheld oder einfach nur ein Mädchen aus einer Serie.

    Die Waschbecken sind hier gefühlt noch niedriger 😅😂 fast auf Kniehöhe 🙈

    Insgesamt ein ermüdendes aber absolut abgefahrenes Erlebnis 🤗😎

    Ich kann mir vorstellen, dass Animefans hier richtig ihren Spaß haben. Und Männer auch 🤪
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