• Patrick Weiß
  • Nora Forsthuber
  • Patrick Weiß
  • Nora Forsthuber

Namibia

Patrick & Nora tarafından 21 günlük bir macera Okumaya devam et
  • Gezinin başlangıcı
    2 Eylül 2026

    Touchdown in Windhouk

    3 Eylül, Namibya ⋅ ☀️ 16 °C

    Im Gegensatz zu unserer etwas verpfuschten Schottland Anreise, hatten wir in diesem Fall großes Glück. Sieht man über die fehlenden Stunden Schlaf im Flieger nach Windhouk hinweg, lief alles fast zu gut. Aus dem Flugzeugfenster konnte man schon aus der Luft die scheinbar unendlichen geraden Straßen erkennen. Begrüßt wurden wir auf der doch etwas klein geratenen Landebahn mit einem unglaublich schönen Sonnenaufgang und einer noch recht kurzen Warteschlange beim Visa Schalter. Auch das lief alles smooth, wobei man sofort die afrikanische Mentalität spürte — Europe got the clock, Africa got the time. Unsere Rucksäcke kamen auch an und am Ausgang wartete schon jemand mit unserem Namensschild. Eine SIM—Karte und Bargeldabhebung später gings zum Autoverleih. Auch hier durchwegs freundliche und lustige Menschen (Shoutout an Thomas), die uns das Auto, Dachzelt und alle Eventualitäten erklärten. Und dann wurden wir auch schon auf die einsamen Straßen entlassen. Einmal noch in den Superspar, mit Einkäufen eindecken und ab Richtung Süden. Dinge selber machen ist hier übrigens nicht so - ein netter Herr räumte alle Einkäufe für uns ein und brachte sie zum Auto, einer bewachte unser Auto und einer Tankte für uns, natürlich gegen ein kleines Trinkgeld.Okumaya devam et

  • Kalahari

    3–4 Eyl, Namibya ⋅ 🌬 30 °C

    Unser erstes Ziel - Kalahari Anib Campsite, quasi drei Stunden auf einer geraden Straße Richtung Süden. Langweilig war das aber keineswegs. Gleich auf den ersten Kilometern sichteten wir die ersten Tiere. Paviane, Antilopen und ein Warzenschwein! Die hügelige Gegend rund um Windhouk wandelte sich Kilometer für Kilometer zu einem flachen Brachland. Egal in welche Richtung man sah, es schien als würde man die Erdkrümmung am Horizont erkennen, so weit konnte man sehen. Der Wind blies oft krätig den roten Sand über die Straße. Immer wieder kam man an großen Toren vorbei, aber Lodges waren nie zu erkennen, die lagen oft Kilometerweit hinter dem Eingang. Dann waren wir auch schon angekommen. Wir checkten ein und bezogen unseren ersten Campingplatz. Wir hatten alle Annehmlichkeiten. Eine Hütte mit Regendusche, WC, Waschbecken, Tisch und Grillplatz. Es gab ganz romantisch Nudeln aus der Tüte, Cider & Bier und einen wunderschönen Sonnenuntergang. Vor uns nur die Weite der Kalahari, ein paar Termitenhügel, Bäume und Vögel. Ein paar Fußabdrücke verrieten auch umherziehende Tiere, wir konnten jedoch keines entdecken. Die erste Nacht im Dachzelt war kalt und windig. Umso größer war die Freude über die ersten Sonnenstrahlen am Morgen.Okumaya devam et

  • Quiver Tree Forest

    4–5 Eyl, Namibya ⋅ 🌬 17 °C

    Drei Stunden geradeaus kommen wir im Quiver Tree Forest an. Und sogar Regen begleitete unsere Fahrt! Normalerweise sollte um diese Jahreszeit 0mm Regen sein, aber die Natur brauchts! Die Bäume hier sind besonders. Sie sind Köcherbäume, die 200-300 Jahre alt sind. Eigentlich sind sie keine Bäume, sondern Aloidendron dichotomum - auf Afrikaans Kokerboom. Sie verzweigen sich oben ganz oft und so sehen sie aus wie ganz großgewachsene Aloepflanzen. Hier kann man viele verschiedene Vogelarten beobachten - kleine Spatzen die aus der Hand fressen, kleine bunte Papageie, schwarze Vögel mit Roten Augen, die wie kleine Dinos klingen und auch kleine Murmeltiere - Klippschliefer laufen hier überall rum, genau wie kleine Erdmännchen, die den Locals bei der Fütterung aus der Hand fressen.

    Das Camp aufgeschlagen machten wir uns sofort ans Essen. Heute gabs T-Bone Steak auf dem Gaskocher, bei dem sich Patrick selbst übertraf. Es war jedoch kein gemütliches Schlemmen, sondern eher ein hastiges Schlingen, denn von Süden kam eine tiefschwarze Regenfront auf uns zu. Gerade so konnten wir alles verstauen und uns ins Auto zurückziehen. In einer Regenpause gingen wir zurück zur Rezeption. Der Gastgeber dieses Camps besitzt einen Geparden, der in einem riesengroßen Gehege umherstreift. Jeden Tag um halb 5 wird er gefüttert und dabei sahen wir zu. Er pfauchte sogar Patrick an - weil er sich bedroht fühlte, laut ihm.. natürlich :)

    Am Rückweg wurden wir von einen unglaublich schönen Regenbogen begleitet. Vor dem tiefschwarzen Hintergrund und ein paar ersten Regentropfen strahlte er noch intensiver. Zurück im Dachzelt prasselte der Regen auf uns nieder. Schlafen konnten wir heute besser. Der Regen hörte gehen halb 10 auf und so kalt wie gestern war es auch nicht mehr. Frühmorgens öffneten wir das Dachzelt und bestaunten den Sonnenaufgang. Kurz darauf und nach einer leckeren Eierspeise zog auf einmal der Nebel über den Quiver Tree. Was ein wunderschöner Ort.
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  • Klein-Aus Vista Camp

    5–7 Eyl, Namibya ⋅ ⛅ 18 °C

    In Aus scheint es wirklich so, als wäre die Welt „Aus“. Über scheinbar endlos gerade Schnellstraßen gelangt man nach ca. 3 Stunden ins kleine Örtchen Aus. Recht viel gibt es hier nicht, aber eine Tankstelle mit kleinem Laden allemal. Die Lodge ist wunderschön in die umliegenden Berge eingebettet. Das Camp liegt 1,2 km entfernt in einem kleinen Tal. Ab und an schauten Pferde vorbei und versuchten etwas Essen abzustauben, Hier hatten wir zwei temperaturmäßig angenehme Nächte. Vor der zweiten Nacht wanderten wir kurz vor Sonnenuntergang zu einem Viewpoint in den nahegelegenen Bergen. Wir mussten schnell sein, um noch die untergehende Sonne zu erwischen, hatten wir uns beim Wäsche waschen verkalkuliert. Und dann breitete sich ein Panorama sondergleichen vor uns aus. Unendliche Weiten Savannenland. Fast schon wie ein Meer mutet das Brachland an. Wir trinken einen Cider und können es kaum fassen, wie viel Leben in ein paar Tage reinpasst.Okumaya devam et

  • Desert Horses in Aus

    5 Eylül, Namibya ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach einer wunderschönen 3-stündigen Fahrt von Quiver Tree nach Aus kamen wir in der Klein-Aus-Vista Lodge an und bezogen unser Camp. Ca. 15 Gehminuten waren es zurück zur Rezeption (normale Dimensionen hier) wo wir schon zu unserer spontan gebuchten Desert Horse Sundown Tour abgeholt wurden (mit einem Auto aus den 40er Jahren). Johan & Gireaux teilten all ihr Wissen über die Flora & Fauna, aber auch über die sehr interessante Geschichte des Landes. Hier kamen einst deutsche Kolonialisten & Südafrikaner zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zusammen. Davon zeugen Schützenmauern, die die Deutschen an den Hügeln bauten um die Südafrikaner abzuwehren. Schlussendlich bekämpfte sich aber niemand und die beiden Parteien wurden sogar Freunde. Die Pferde der Südafrikaner wurden jedoch irgendwann nicht mehr gebraucht und büchsten aus. Aus diesen Pferden entstand eine ganz neue wilde Rasse, die nunmehr in den weiten Savannen der Namib-Wüste zuhause sind. Nebenbei bestaunten wir verschiedenste Vogelarten, Strauße mit Baby und wurden auch bei den Pferden fündig. Wir stiegen aus und näherten uns ihnen. Und tatsächlich taten sie es uns gleich. Die waren super neugierig und knabberten an unseren Hosen. Das entzückende Fohlen stahl aber allen anderen die Show. Was für eine unendliches Glück wir hatten, das zu erleben - gekrönt von einem spektakulären Sonnenuntergang in der Savanne. Alles was man hier draußen hörte war der Wind der an uns vorbeizog und zahllose kleine Gekos, die mit ihrem zirpen fast so klangen wie eine große Schar an Vögeln.

    Nach dem ersten Highlight der Reise gabs noch Bier und Cider in der Lodge mit den beiden Guides und Rana, einem indischen Reiseführer. So tolle Menschen kennenzulernen, alle auf einer Wellenlänge war definitiv auch ein Highlight.
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  • Kolmanskop

    6 Eylül, Namibya ⋅ ☀️ 12 °C

    Eine im Sand versunkene Diamanten-Mienen-Stadt - was wie aus einem Science Fiction Film aussieht, ist eine einst pulsierende Stadt von deutschen Diamantendieben, die sich mit ihrem Rohstoffklau ein üppiges Leben gönnten. Mit den Diamanten verschwand aber auch der Glanz der Stadt und nun finden nurmehr Touristen und Wanderdünen den Weg in die verlassenen Häuser. Durch ein Krankenhaus, Kegelbahn, Casino, Bäckerei, Schlachterei und eine alte Mienenbesitzervilla kann man hier schlendern. Wir fuhren direkt bei Sonnenaufgang los und kurz vor der Geisterstadt zog der Nebel vom Meer ins Land, der sich später wieder lichtete und die unwirtlichsten Lichtstimmungen zauberte.Okumaya devam et

  • Lüderitz

    6 Eylül, Namibya ⋅ ☀️ 16 °C

    Das kleine Örtchen am Meer hat seine glanzvollsten Stunden definitiv schon gesehen, aber dennoch kann man dem Mix aus deutscher Kolonialarchitektur und versandeten Straßen zu Meer etwas abgewinnen. Nach einem kleinen Spaziergang gabs frischen Seefood für uns - das erste Mal in einem Restaurant essen in Namibia. Danach wollten wir noch rauf zu der kleinen Kirche am Hügel, die Aussicht genießen, als wir Maradonna trafen - ein Local der gerade kleine Glasflaschen mit verschiedenfarbigem Sand für Touristen befüllte. Wir unterhielten uns lange mit ihm, über Politik, Namibia, sein Leben und erfuhren so von seinem traurigen Schicksal. Er ist Weise seit er 12 Jahre als ist, sein Bruder starb vor 3 Jahren, sein Kind kann er gerade aufgrund der Distanz nicht sehen, vor kurzen klaute ihm jemand all seine Besitztümer. Dennoch hatten wir auch viel Spaß und beschlossen, ihm bei Spar frische Sachen, Essen und Toilettenartikel zu kaufen. Dafür bekamen wir eine Umarmung und eine selbstgebastelte Flasche mit Sand. Reisen öffnet einem die Augen für andere Lebensrealitäten und erweitert den Horizont wie sonst selten etwas. Trotz seiner Umstände sah er uns auf Augenhöhe. Keine Missgunst, kein Neid, nur Gewinner und Verlierer in der Lebenslotterie. Manchmal vergessen wir, wie gut es uns geht und brauchen uns eigentlich über Kleinigkeiten nicht zu ärgern. Einander mit Respekt und einem offenen Herzen zu begegnen, kann Welten bewegen.Okumaya devam et

  • Helmeringhausen - der beste Apfelkuchen

    7 Eylül, Namibya ⋅ ☀️ 24 °C

    Auf der Strecke von Aus nach Soussosvlei musste zuerst mal der Reifendruck angepasst werden. 2 Bar bei Asphalt, 1,8 Bar bei Gravelroads und auf denen mussten wir die nächsten 4 Stunden Richtung Norden. Und das kann schonmal sehr durchrüttelnd sein. Mal besser, mal schlechter fährt man auf ihnen, über 80kmh aber selten. Auf halber Strecke machten wir Rast in Helmeringhausen. Das ist jedoch keine Stadt, sondern eine private Farm mit Restaurant, Lodge, Tankstelle, und anscheinend dem besten Apfelkuchen Namibias (der tatsächlich sehr frisch und lecker schmeckte). Davon bekamen wir auch nach einem Sandwich und Currywurst die letzten 2 Stücke davon, was unsere Tischnachbarn ganz neidisch machte. Unser Angebot zu teilen lehnten sie dankend ab. Und so genossen wir die Pause in dem schattigen, ruhigen und grünen Gastgarten, umgeben von Hunden und zahlreichen niedlichen Vögeln.Okumaya devam et

  • Wêreldend

    7–8 Eyl, Namibya ⋅ ☀️ 27 °C

    Von Helmeringhausen gings über holpernde Dirtroads Richtung Norden. Wir hatten für heute Nacht ein Mountain View Campingplatz gebucht. Bei der unscheinbaren Farm angekommen, empfing uns ein junger Mann mit einem kleinen Babyschaf, nur ein paar Wochen alt. Er schien ziemlich verschlossen und fragte nur „You are the Campers?“ Wir fuhren ihm daraufhin gute 10 Minuten über einen kleinen Weg mitten in die Landschaft nach. Wir schliefen wirklich im absolutem Nichts. Im Outback von Namibia. Mir gruselte es schon ein wenig, waren die nächsten Menschen kilometerweit entfernt. Noch dazu hatten wir keinen Empfang und erst Recht kein Internet. Darum spielten wir erst mal etwas bevor es ans Kochen ging. Heute kredenzte Chefkoch Paddy Nudeln mit Pesto. Nach dem zugegebenermaßen sehr übertrieben geilen Sonnenuntergang machten wirs uns eigentlich gleich im Dachzelt gemütlich und konnten schnell einschlafen. In der Nacht fing es auf einmal an, richtig intensiv zu Stürmen. Das ist immer höllisch laut im Zelt. Noch dazu riss der Wind zwei Zeltstangen herunter. Der Wind hört sich immer so an, als würden sich Menschen oder sogar Tiere an deinem Zelt zu schaffen machen. Eine Nacht zum Vergessen..Okumaya devam et

  • Little Sossus Camp

    8–10 Eyl, Namibya ⋅ ☀️ 31 °C

    Little Sossus war unsere Homebase für zwei Nächte, während wir Sossusvlei entdeckten. Hier fühlten wir uns richtig wohl. Die Campingplätze haben sogar ein eigenes Dach zum unterstellen und jeden Tag um 5 wurden die „Donkeys“, also die Warmwasser-Boiler mit Feuer aufgeheizt. Jeden Tag konnten wir mit einem spektakulären Sonnenuntergang beenden und tagsüber der Hitze im Pool entfliehen. Immer wieder kamen die zwei kleinen Dachshunde zum streicheln vorbei - bestes Leben!Okumaya devam et

  • Sesriem Canyon & Dune Elim

    8 Eylül, Namibya ⋅ ☀️ 35 °C

    Nachdem wir nach einer kurzen Autofahrt (bei der wir endlich Zebras sahen!) im nächsten Camp angekommen waren checkten wir schonmal ein und Nora nahm eine schnelle kalte Dusche, ums sich wieder wie ein Mensch zu fühlen. Danach fuhren wir nach Sesriem. Wieder einer eigentlich privaten Farm, die aber wie eine Raststelle funktioniert und bei der man direkt am Eingang zu Sossusvlei ist - DIE Attraktion in Namibia. Um in den Park zu kommen braucht man einen Permit für ca. 30€ (pax). Da wir heute viel Zeit hatten kauften wir gleich einen und rein gings ins Gelände. Zuerst zum Sesriem Canyon, einem beeindruckenden ausgetrockneten Flussbett, wenn auch stellenweise etwas gruselig. Der Canyon ist Zuhause von Baboons (Pawiane), die wir leider nicht zu sehen bekamen, aber riechen konnte man sie intensiv. Da es um die 35 Grad hatte und wir bei bester Nachmittagshitze unterwegs waren, fuhren wir gleich weiter zur Dune Elim. Dort angekommen waren wir mutterseelenalleine, wo in der Früh eigentlich eine Völkerwanderung stattfindet. Hinter der ersten Düne lag ganz ruhig ein Oryx. Er ließ sich von unserer Anwesenheit nicht beirren und so konnten wir uns auf wenige Meter nähern. Ich finde ja, Oryxe sind coolere Zebras, ihre beiden spitzen Hörner sind sehr einzigartig.Okumaya devam et

  • Sossusvlei, Dead Vlei & Big Daddy

    9 Eylül, Namibya ⋅ ⛅ 20 °C

    Tagwache 5:50 Uhr, denn heute fuhren wir zu einem der Highlights in Namibia - Sossusvlei, eine Salz-Ton-Pfanne mitten in der Namib Wüste. Ihre roten Dünen, karge Bäume und endlose Weiten, ziehen mega viele Menschen an - zurecht. Die Dünen hier sind mit die höchsten der Welt. Insbesondere Big Daddy Dune, die wir gleich first thing in the Morning bestiegen. Wir stapften ca. 1h den Grat der Sanddüne hinauf, was stellenweise richtig gut in die Füße ging. Oben angekommen erwartet einen ein spektakulärer Ausblick über die rote Dünenlandschaft. Runter gehts dann um einiges schneller - in ca. 2 Minuten kann man über ein steiles Stück die Düne hinunterlaufen, was richtig viel Spaß macht und einem fast die Tränen beim Lachen kommen. Unten angekommen erwartet einen Dead Vlei. ein See der durch Klimaveränderung vor 900 Jahren austrocknete. Die Bäume konnten nicht mehr überleben und so hinterließ die Sonne schwarz gefärbte 1000 Jahre alte Monumente anderer Zeit. Manchmal, wenn der Regen in einem Jahr gut ausfällt, entsteht sogar ein See, so auch dieses Jahr. Wunderschöne Spiegelungen tauchen darin von den umliegenden Dünen auf.Okumaya devam et

  • Am Weg nach Norden - Gaub- & Kuiseb-Pass

    10 Eylül, Namibya ⋅ ☀️ 33 °C

    Ein langer Tag liegt vor uns. Heute geht es X Kilometer nach Nordwesten. Nach einer Stunde machten wir den ersten Zwischenstopp in Solitaire, einer kleinen Farm mit Tankstelle, kleinem Supermarkt & den selbsternannten besten Apfelkuchen bei McGregors Bakery. Also was nun - hatten wir nicht in Helmeringhausen schon den besten Apfelkuchen Namibias gefunden? Das Duell begann - und gewonnen hatte für Nora McGregors Bakery (bessere Äpfel) und Patrick überraschenderweise der in Helmeringhausen (bestes Ambiente). Die Bäckerei hatte eine riesige Auswahl an frischen Sandwiches und Backwaren aller Art. Da konnte man bedenkenlos sein Geld lassen. Frisch aufgetankt fuhren wir wir wieder rein ins endlose Nichts. Doch dann führte die Straße plötzlich nach unten, rein in eine Schlucht. Wir fuhren über den Gaub-Pass, der sich in Schlangenlinien durch das Gebirge zog. Oben wieder rausgekommen, wieder - kilometerlanges Nichts. Auf einmal taten sich wieder sonderbare Gesteinsformationen vor uns auf. Wir erreichen den Kuiseb-Pass. Zuerst sahen wir flache Berge, durchzogen von verschiedenen Gesteinsschichten, jedoch nicht horizontal verlaufend, sondern vertikal.
    Riesige, wellenförmige Steinmeere, bedeckt mit gelb-grünen Gräsern, säumten die Landschaft. Wunderschön und noch schön weil nicht erwartet. Nach 7 Stunden im Auto kamen wir Abends endlich in der Nähe von Swakopmund an.
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  • Moonvalley River

    10–12 Eyl, Namibya ⋅ ☀️ 34 °C

    Das hier in der Gegend Zivilisation zu finden ist, geschweige denn ein Campingplatz konnten wir uns bis zur Zufahrt vom Moonvalley River Camp nicht vorstellen. Auf einer ziemlich schlechten Schotterstraße fuhren wir in eine Landschaft hinein, die tatsächlich auch die Mondoberfläche sein könnte. Als hätten die Menschen tatsächlich den Mond besiedelt. Doch uns erwartete kein karger Platz, sondern eine Farm mit eigenem Gemüse- & sogar Spargelanbau. Der mit Liebe zum Detail gestaltete Campingplatz gehört Arnim & Stephanie, er schon auf dem ehemaligen Schutztruppen-Posten in der dritten Generation hier aufgewachsen, sie aus Deutschland hier wegen der Liebe. Vor Sonnenuntergang unternahmen wir noch einen Spaziergang durch die surreale Landschaft. Außer ein paar Klippdachsen und Felsenratten trafen wir keine Menschenseele. Die Ruhe hier ist fast überwältigend. Zurück am Platz setzten wir uns noch mit Arnim & Stephanie hin und bekamen Bier & Cider spendiert und unterhielten uns wunderbar über fast 2 Stunden. Die beiden beantworteten all unsere Fragen über Namibia & erweiterten unser Wissen über dieses faszinierende Land. Z.B. wussten wir nicht, dass hier Uran abgebaut wird, ihre Schulen sind komplett überfüllt und manche Kinder kommen nicht in die Schule, oder dass er auf seinem Grundstück schon Paviane schießen muss, weil die seine Wasserhähne zerstören. Oder, dass beide noch einen 40 Stunden Job in Swakopmund haben, der Campingplatz trägt sich von selbst, aber das hatten wir nun wirklich nicht erwartet.Okumaya devam et

  • Swakopmund

    11 Eylül, Namibya ⋅ ⛅ 14 °C

    Swakopmund ist eine mittelgroße (für Namibische Verhältnisse) Stadt an der Küste. Sie wurde im 19. Jahrhundert von Deutschen Kolonialisten gegründet, was sich auch in der westlichen Architektur niederschlägt. Unseren Strandpromenaden-Spaziergang verkürzten wir, da der Nebel über der Stadt und die kühle Brise dann doch etwas zu frisch waren. Wir holten uns einen Kaffee und den wie ich finde besten Muffin, den ich je gegessen habe! Danach verbrachten wir über 2 Stunden im hiesigen Museum, das wirklich viel zu bieten hatte - Ethnologie (alles über Namibias Natives), Natur (viele Tier Taxidermie), Uranabbau, Geologie, Archäologie und natürlich die Kolonialgeschichte und Schandtaten der Deutschen (hier gabs sogar Konzentrationslager 1904-1908). Alles war mit Liebe aufbereitet und super interessant zu lesen. Beim Shop gabs noch einen Tierguide, mit dem wir jetzt gewappnet sind, alle umliegenden Tierspuren zu identifizieren. Swakopmund ist ein echt süßes Städchen mit kleinen Einkaufskorridoren, wo in den Souveniershops geschnitzte oder aus Draht gebogene Mitbringsel oder Kunstobjekte verkauft werden. Paddy erneuerte seine Haarpracht bei einem sehr interessierten Barber, dann kehrten wir in ein Restaurant ein und bekamen Rump Steak und eine Meeresfrüchte Pizza (+2 Getränke) für insgesamt 30€. Abschließend stockten wir unsere Vorräte bei Superspar auf, Tankten und machten uns wieder auf den Weg zurück zum Moonrivervalley Camp, wo wir wieder einen super netten Abend mit den Besitzern verbrachten und sogar frisches Schaffleisch schenkten sie uns zum Probieren!Okumaya devam et

  • Spitzkoppe

    12–13 Eyl, Namibya ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute fuhren wir wieder früh raus. Der nächste Stopp lag 2h Nordöstlich - die Spitzkoppe. Eine riesengroße Ansammlung aus Gesteinshaufen der wie aus dem Nichts aus der Erde zu kommen scheint. Um den besten Platz zwischen den Steinen zu ergattern, muss man Früh dran sein. Wir kamen um 9:30 an und konnten uns tatsächlich Platz 9A sichern - einer der Besten. Wir kamen erst mal an, machten Frühstück und kochten schonmal Bolognese vor (funktioniert besser als gedacht beim Campen, auch immer frisch zu kochen, nicht aus der Dose, gelingt uns gut) und dann machten wir uns auf den Weg zu Bushmans Paradise um die Felsenmalereien zu sehen (anderer Footprint). Ein weiterer Stop war beim Rock Arch, ein riesiger Bogen aus Stein, der aber leider sehr viele posierende Touristen anzieht. Zurück im Camp grillten wir Schaffleisch über dem Feuer und Arnim hatte Recht - sie schmeckten keineswegs nach Schaf. Im Abendlicht kletterten wir zwischen den Steinen herum und waren auf einmal 3 Damara Dik-Diks (kleine Antilopen) ganz nahe. Generell beobachteten wir sehr viele verschiedene Tiere - Klippschliefer, Baummäuse, Zazou aus König der Löwen und total süße Bodenhörnchen. Der Sonnenuntergang war die Krönung dieses schönen Tages. Nambia macht irgendwie mehr aus uns. Es lässt uns ruhig werden, zuhören und genau hinschauen - und verstehen, welch ein Wunder die Natur überhaupt ist.Okumaya devam et

  • Bushman’s Paradise

    12 Eylül, Namibya ⋅ ⛅ 27 °C

    Bushmans Paradise heißt dieser Ort deshalb, da hier vor 800 Jahren noch San-People lebten. Man fährt an der Spitzkoppe entlang, ans Ende des Areals, nimmt sich einen local Guide, die dort schon bereitstehen und wandert 100 Höhenmeter über einen steilen Weg nach oben. Unter einem Felsvorsprung sind sie dann - die Felsenmalereien der Buschmänner, oder korrekt, des San-Volkes, 2000-4000 Jahre alt. Durch die Zeichnungen aus Staub eines bestimmten Steines gemischt mit Eiweiß, Tierfett und Blut kommunizierten sie und warnten andere Gruppen. Man sieht verschiedene Tiere, Menschengruppen und je nachdem wohin die Tiere zeigen, dahin ging der Nomadenstamm als nächstes. An einem Rinozeros kann man ablesen, wo Wasser zu finden ist. Menschen hatten leider die Malereien angefangen zu zerstören und nun kann man sie nicht mehr in ihrer eigentlichen Pracht betrachten. Dennoch sind die Malereien höchst beeindruckend und erzählen interessante Geschichten aus vergangenen Zeiten.Okumaya devam et

  • Granietkop Campsite

    13–14 Eyl, Namibya ⋅ 🌬 21 °C

    Am heutigen Morgen zogen schwarze Gewitterwolken über die Spitzkoppe. Wir brachen nach einer halben Stunde WLAN Pause an der Rezeptionen zur Weiterreise auf. Über leider sehr schlechte Straßen ging der Weg tiefer ins Damaraland. Das graue Regenwetter trug sein Bestes dazu bei. Wir passierten immer mal wieder Himba-Dörfer, ein indigenes Volk, das in Rundhütten lebt und an der Straße Schmuck oder Steine verkaufen. Mit ihren in Lehm gewickelten Haaren und den üppigen Schmuck, sehen sie wirklich wunderschön aus. Man könnte die Dörfer sogar mit einer Tour besuchen, das machen wir jedoch nicht. Entweder wird dort wie in einem Keltendorf schon vergangene Kultur zur Schau gestellt oder in echten Dörfern werden die Menschen wie in einem lebendigen Zoo begafft. Wir sind uns einig, das ist es nicht wert. Lieber anders die Menschen unterstützen, wo wir auch sicher sind, dass das Geld direkt zu ihnen kommt. Langsam wurde es immer nebeliger. Wir erreichten unser Camp, das leider an Wirkung wegen des dichter werdenden Nebels einbüßte. Dann auch noch Regen. Also verzogen wir uns ins Dachzelt, spielten etwas und machten dann Gebrauch von der in die Steine eingebaute Dusche. So kanns auch sein, das Campen in Namibia.Okumaya devam et

  • Hoada Campside

    14–15 Eyl, Namibya ⋅ ☀️ 27 °C

    Morgens kamen wir nur langsam aus dem Bett. Es war zwar kein Nebel oder Regen, die uns das Aufstehen schwer machten, aber ein bewölkter Himmel reichte allemal. Nach einem schnellen Frühstück wilder ins Auto und los. Diesmal mit Sonnenschein und einer Landschaft, die einem den Atem raubt. Unglaubliche Berglandschaften taten sich vor uns auf, als wir wieder über einen spektakulären Pass fuhren. Und dann passierte es: Kurz vor der Unterkunft sahen wir zum ersten Mal eine Giraffe. Ein Bulle wahrscheinlich, stand er ganz alleine unter dem schattenspendenden Baum. Die Freude war überwältigend groß. In unserer Unterkunft angekommen legten wir und gleich mal ans Pool, das wirklich erfinderisch zwischen einen kleinen Steinhügel gebaut wurde. Die einzigen zwei Liegen haben wir gleich mal besetzt und ein wenig entspannt. Das kommt in diesem Urlaub auf jeden Fall zu kurz. Ein Kreuzworträtsel später machten wir essen und kamen zum Sonnenuntergang wieder zurück zum Felsen, der auch eine Sunset-Bar bietet. Unten am Parkplatz sammelte sich plötzlich eine Schulklasse junger Mädls, die uns gegen eine kleine Spende am Camp vorsingen und Tanzen, um einen neuen Schulbus zu kaufen, wie sich herausstellte. Sie sangen in Oshiwambo (lokale Sprache, sprechen 1,5 Mio. Menschen in Namibia) von ihrer Kultur, die erhalten und weitergegeben werden soll, wirklich berührend! In der Nacht hörten wir oft Schakale und Eulen, die fast wie Menschen klingen die Schreien - da kriegt mans fast mit der Angst zu tun!Okumaya devam et

  • Etosha Tag 1 - Okakuejo

    15–16 Eyl, Namibya ⋅ ☀️ 35 °C

    Am Morgen holten wir unsere fertige Wäsche ab und quatschten noch ein wenig mit Sydney, einem Angestellten des Camps. Der empfahl uns, über das westlichste Tor nach Etosha zu fahren, nicht über das eher mittig gelegene, gleich bei unserer Unterkunft. Das war ein sehr guter Tip! Denn so hatten wir statt 2,5 Stunden über langweilige Asphaltstraßen zu fahren, ein paar Stunden mehr Zeit im Etosha. Beim Gate filzen sie dein Auto, man darf keine Plastiksackerl in den Park mitnehmen und auch keine tierischen Gegenstände und sie konfiszierten auch unsere Straußenfeder… Aber dann trösteten die ersten Tiersichtungen darüber hinweg. Auf den ersten 150km sahen wir 19 unterschiedliche Tierarten: Giraffen, Elefanten, Warzenschwein, Kudus, Springböcke, Rhinos, Straußen, und und und. Noras Frustrationsgrenze war schon etwas niedrig, man hätte halt schon ein Zoomobjektiv gebraucht, aber leider keins für diese Kamera besessen. Da hilft nur kreativ werden und den Tieren möglichst nahe kommen. In Okakuejo angekommen checkten wir erstmal ein und suchten unseren Zeltplatz. Wir hatten zwar keine großen Erwartungen, aber der Platz war alles andere als was wir von den anderen Camps gewohnt waren - das wussten wir ja im Vorhinein. Es gab heute Nudeln aus der Packung, mehr war bei dieser Hitze (35 Grad) und Noras eingeschränkte Motivation mit einer Mandelentzündung nicht drinnen. Abends spazierten wir zum nahegelegenen Wasserloch. Im Kreis sitzen hier die Menschen und beobachten ganz still und andächtig das Naturspektakel. 2 Rhinos waren schon da, später folgten Giraffen, ein Elefant, eine Hyäne, Schakale und etliche Kraniche. Ein unfassbarer Anblick, der einen voller Andacht inne haOkumaya devam et

  • Etosha Tag 2 - Halali

    16–17 Eyl, Namibya ⋅ ☀️ 36 °C

    Der frühe Vogel fängt die Raubkatzen, das war das heutige Motto. Also um 7:15 ins Auto, aus Okakuejo und rein in den Park. Anfangs ließen die tierischen Begegnungen auf sich warten. Nach den üblichen Verdächtigen- Gnu, Springbock, Oryx und Zebra - waren wir auf einmal mitten in einer Elefantenherde. Grundsätzlich ist durch den Etosha Park fahren nicht viel mehr als etlichen Schlaglöchern ausweichen, viel aus dem Fenster schaun, „fahr nochmal zurück“ sagen und an Wasserlöchern warten. Zwischendurch fuhren wir auch durch völlig abgebranntes Gebiet. Der Park verlor vor ein paar Wochen über 770.000 ha Fläche an einen Waldbrand, ausgelöst durch Blitzeinschläge. Glücklicherweise kamen keine Tiere zu Schaden. Am späten Vormittag kamen wir dann in Halali an, auch einem staatlichen Camp. Dort checkten wir ein, checkten auch Noras Mandeln, die gut entzündet waren und fuhren dann auf unseren Campingspot. Dort zauberte Paddy Rump Steaks mit gegrilltem Mais und Gemüse! Dann kurz zum Pool (nicht ins Pool, das roch leider nicht einladend) und dann am Nachmittag gings nochmal raus zu den Tieren. Mittags sind die alle faul und ruhen sich aus, überhaupt die Katzen. Die versteckten sich wieder gut vor uns und wir konnten nur eine sehr nahe Giraffensichtung an Highlights verzeichnen. Auch Halali hat ein Wasserloch, wo wir uns bei Sonnenuntergang hinsetzten, aber nur ein Nashorn zum beobachten hatten. Paddy wurde dann von einer Maus in den Finger gebissen, worauf wir beschlossen, dass es jetzt reichen würde, ab ins Bett.Okumaya devam et

  • Etosha Tag 3 - Onguma

    17–18 Eyl, Namibya ⋅ ⛅ 36 °C

    Von Halali aus starteten wir heute pünktlich um 7 mit der nächsten Katzensuche. Wir fuhren zuerst ewig durch das niedergebrannte Gebiet und sahen quasi keine Tiere, ab und an Zebras & Springböcke, die auch hier etwas zu essen fanden. Unser Weg führte wieder zu Wasserlöchern, wo alles recht ruhig war. In den Osten fuhren wir der Etosha-Pfanne entlang. Eine unglaublich schöne Szenerie. Die Steppe auf der einen, die Salzwüste auf der anderen Seite, die fast wie ein trockengelegtes Meer aussah (was es ja eigentlich auch ist). Hier hatten wir dann eine unglaubliche Nahe Begegnung mit einer Giraffe und einem Elefanten, bei dem wir aber eingeschüchtert schnell wieder Abstand gewannen. Die anderen Wasserlöcher waren auch eher ruhig und so machten wir uns auf den Weg in unsere nächste Unterkunft (eigener Footprint), wo wir mal eincheckten und Essen machten. Nach einem kleinen Nap am Pool fuhren wir noch einmal nach Etosha rein und das sollte unser Glücksnachmittag sein. Alles Wasserlöcher waren richtig gut besucht und wir sahen sogar drei Hyänen relativ nahe. Für die Elefanten war Badetag. Sie tauchten komplett unter, spritzen sich mit dem Rüssel Wasser über den Körper und danach mit Sand voll. Dann hörten wir bei einem nahestehenden Guide am Funk mit und hörten „she is moving“. Darauf hin rauschte der Wagen ab und wir nahmen die Verfolgung auf. Und tatsächlich hatten wir Glück. Wir konnten einen Cheetah (Gepard) bei der Jagd sehen. Er sprang auf einmal aus dem Busch heraus und sprintete so schnell wie der Wind einem Springbock hinterher. Einen anderen konnten wir neben einem Termitenhügel beobachten, wenn auch eher schlecht als Recht, da unser Gucker nicht bis dahin reichte. Aber dennoch - a win is a win.Okumaya devam et

  • Onguma Tamboti

    18–19 Eyl, Namibya ⋅ ⛅ 17 °C

    Glückspaddy war wieder mal am Start, denn wir ergatterten heuten noch zwei Plätze bei der Sunrise Tour (eine Game Fahrt bzw. Safari), nachdem wir auf der Warteliste waren. Also halb 7 reins ins Safari Auto und los gehts. Onguma besitzt ein riesengroßes eigenes Areal wo viele Tierarten Zuhause sind, unter anderem ein eigenes Löwenrudel, das es heute galt auszuforschen. Der bitterkalte Fahrtwind bließ uns um die Ohren als Salomon der Guide immer wieder Spuren auf der Straße identifizierte. Ein Stachelschwein, Rhinos, Hyänen und männliche Löwen. Anfangs war es sehr ruhig. Doch dann funkte ein anderes Auto Löwenaktivität. Mit Vollgas also dorthin. Wir grenzten das Gebiet ein, wo das Rudel liegt, aber keine Chance sie im Busch zu sehen, nachdem sie auch gerade etwas aßen. Weiter gings also. Es wurde 8, halb 9, dreiviertel 9. Die Zeit rann dahin und bald mussten wir umkehren. Doch dann, als wir abbogen und ein paar Meter gradeaus fuhren, nahm Salomon seinen Gucker und sagte zufrieden „Lion“! Lag da einfach eine Löwendame mitten auf der Straße. Als wäre das nicht besonders genug, tauchten auf einmal 4 Löwenjunge aus dem Dickicht auf. Wir konnten sie beim herumspazieren beobachten und sahen dann auf einmal noch 4-5 Löwen, unter anderen einen beim Essen und einen jungen Männlichen Löwen. Wir konnten unser Glück kaum fassen. Beschwingt fuhren wir zum Camp zurück und wir holten den verlorengegngenen Schlaf gleich mit einem Nap auf. Den restlichen Tag verbrachten wir am Pool. Abends aßen wir wieder im Restaurant, diesmal Kudu Steak. Das war mit Abstand das beste Steak, das wir beide jemals hatten, zart, kein starker Wildgeschmack und perfekt medium. So konnte der Tag enden. Als Draufgabe schaute auch noch eine Ginsterkatze beim Wasserloch vorbei und kletterte auf dem nahegelegenen Baum herum.Okumaya devam et

  • Waterberg

    19 Eylül, Namibya ⋅ ☀️ 21 °C

    Voller Wehmut verabschiedeten wir uns von Onguma und dem Etosha Park. Es muss ja weitergehen. Diesmal Richtung Süden. Nach einer Stunde machten wir einen kleinen Zwischenstopp in Tsuneb, einer Industriestadt, was man ihr auch definitiv ansah. Viele gut gekleidete Leute, saubere Straßen, tolle Häuser und aufgrund eines großen Wasservorkommens auch viele grüne Bäume. Zuerst wieder Tanken, Reifendruck erhöhen, dann weiter auf einen Zwischenstop bei Sonjas Kitchen für Kaffe & Bagles. Dann noch ein letztes Mal einkaufen (Fleisch & Wasser) und weiter südwerts. Drei Stunden später kamen wir dann in Waterberg an. Das ist ein riesengroßes Plateau, das sich 200m hoch aus dem flachen Boden hebt. Oben leben sogar Nashörner und andere Tiere. Wir aber stellten das Auto ab und wanderten zu dem View Point ganz oben am Berg. Am Weg begegneten wir einem Rudel Yellow Mongoose (sehen aus wie Frettchen) und den berüchtigten Banboos (Paviane), vor denen man sich wirklich in Acht nehmen sollte. Die Wanderung war nicht schwer, wenn auch etwas steil. Aber sie bot immer einen unglaublichen Ausblick auf die flache Savanne. Nach 45 Minuten oben angekommen genossen wir dann den Ausblick, auch wenn dunkle Wolken leider den Himmel verhangen. Patrick fand dann leider eine Zecke am Bein und wir drehten wieder um. Am Weg nach unten riss dann der Himmel auf und die Abendsonne tauchte die Felsen in ein atemberaubendes Rot. Zum Abschluss kochte Paddy wieder ein fabelhaftes Rindersteak mit Gemüse und Mais über dem Feuer. Später raubte dann ein Honigdachs unsere Überreste. Die sind ganz schön groß und beängstigend und lassen sich garnicht so schnell vertreiben.Okumaya devam et

  • Dinosaur Footprints

    20 Eylül, Namibya ⋅ ☀️ 18 °C

    Auf dem Weg ins letzte Camp, hielten wir noch an einem kleinen Wanderweg der zu Dinosaurierfußabdrücken führt. Der Weg dauerte ca 30 Minuten und danach sieht man eine riesige Fläche Sandstein vor einem, au der man frei herumgehen kann und 190 Mio. Jahre alte Fußabdrücke von Dinosauriern bestaunen kann. Die sind durch Steinkreise gekennzeichnet und manchmal besser und manchmal schlechter erkennbar. Alles in allem aber ein gelungener Zwischenstopp!Okumaya devam et