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Rundreise! Nord Europa

Et 163-dagers eventyr av René & Sonja Les mer
  • Eine schöne Sage

    9. desember 2025, Sverige ⋅ ☁️ 1 °C

    Die Winter-Sage von Lycksele: „Der Hüter des Gefrorenen Lichts“

    Man erzählt sich, dass es in den tiefsten Winternächten rund um Lycksele einen Geist gab, den man Frostljusaren nannte – den Hüter des gefrorenen Lichts.

    Dieser Geist wanderte über die zugefrorenen Seen und durch die verschneiten Wälder. Seine Aufgabe war es, das Nordlicht zu schützen. Denn das Nordlicht, so sagte man, sei nicht nur ein Himmelsphänomen – es sei ein uraltes Lebewesen, das in jeder Winternacht durch Lappland ziehe.

    Eines Jahres wurde der Winter so dunkel, dass das Nordlicht tagelang ausblieb.
    Die Menschen in Lycksele fürchteten, dass die Sonne nie zurückkehren würde.

    Da erschien der Frostljusaren im Traum einer jungen Jägerin namens Aila. Er sagte ihr:

    „Ein Schatten hat das Licht gefangen. Nur ein Herz, das mutiger ist als die Winterkälte, kann es befreien.“

    Aila folgte den Spuren des Frostljusaren nordwärts, über den zugefrorenen Umeälven, bis zum Berg Gammplatsberget.
    Dort fand sie eine Höhle, in der ein dunkles Wesen lebte – Mörkmannen, der Mann aus Finsternis, der in langen Wintern stärker wurde.

    Aila konnte ihn nicht mit Waffen besiegen. Doch sie erinnerte sich an die Worte ihres Großvaters:
    „Finsternis fürchtet ein warmes Herz.“

    Sie nahm eine glühende Kohle aus ihrem Feuerbeutel – das einzige Licht, das sie mit sich getragen hatte – und hielt sie dem Schatten entgegen.
    Die Höhle begann zu beben, und der Mörkmann wich zurück, bis er sich im Fels verlor.

    In diesem Moment brach über ihr der Himmel auf – das Nordlicht tanzte wieder. Der Frostljusaren erschien ihr ein letztes Mal und sprach:

    „Solange Mut in den Menschen von Lycksele lebt, wird das Licht niemals verschwinden.“

    Seitdem sagt man in Lycksele, dass das erste Nordlicht im Winter Ailas Feuerherz ist – und dass in besonders klaren Nächten eine Gestalt über die zugefrorenen Seen wandelt, die glitzernde Spuren hinterlässt.
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  • Lycksele Wintermärchen 🌨️🌨️❄️

    10. desember 2025, Sverige ⋅ 🌨 -3 °C

    In Lycksele lag am Morgen schon ein stilles Weiß über der Welt, ein Schnee, der so fein und ruhig war, als hätte die Nacht nur für uns beide ein weiches Tuch ausgebreitet. Der Campingplatz war von dieser besonderen Art Stille erfüllt, die nur frisch gefallener Schnee bringen kann — eine Stille, die zwei Menschen unmerklich näher zueinander rückt.

    Wir machten uns vom Campingplatz auf den Weg in die Stadt, eingehüllt in Schals, Atemwolken und dieses Gefühl, dass man den Tag miteinander teilt, nicht nur die Schritte. Der bereits liegende Schnee knirschte sanft unter unseren Schuhen, und bei jedem Schritt näherte sich unser Atem, als würde die Kälte uns fast unwillkürlich zusammenführen.
    Und Ja ich liebe mein Schatz 🥰.

    Gegen Mittag begann der Himmel dann, neue Flocken zu verschenken. Zuerst sachte — als wolle er uns nicht erschrecken — doch bald fielen sie voller Hingabe, tanzend, wirbelnd, leicht wie kleine Liebesbriefe aus dem Himmel.
    ❄️❄️❄️🌨️❄️❄️
    Der neue Schnee legte sich sanft über den alten, als würde er das, was schon da war, nicht verdecken, sondern vollkommen machen. So wie manche Momente, die nicht laut sind, aber alles verändern.

    „Schau,“ flüsterte einer von uns, „jetzt kommt noch mehr Schnee zu dem, den wir schon haben.“
    Und der andere lächelte, ganz weich, ganz warm — ein Lächeln, das den Winter plötzlich freundlicher machte.

    In der Stadt funkelte alles. Die Laternen strahlten wie kleine Sterne, die Häuser wirkten näher, gemütlicher, und die Welt schien ein bisschen langsamer zu atmen. Wir setzten uns in ein Café, unsere kalten Hände fanden sich unter dem Tisch, und draußen wirbelten die Flocken weiter, als ob sie wüssten, dass sie Teil eines besonderen Tages waren.

    Auf dem Rückweg war die Landschaft wie neu erschaffen: Bäume mit glitzernden Ästen, Wege, die nur für uns zwei zu existieren schienen. Wir gingen dicht nebeneinander, die Schultern berührten sich, und manchmal blieb einer stehen, nur um den anderen mit einem Blick einzufangen, der mehr sagte als Worte konnten.

    Der Schnee fiel weiter – still, unaufdringlich, aber voller Bedeutung. So wie die Art, wie wir gingen: zusammen, ohne Eile, wir haben alle Zeit der Welt.

    Und als wir unsere Perle 🚐 in wieder erreichten, lag dort eine frische, unberührte Schneedecke, die im Licht leicht schimmerte. Es fühlte sich an, als hätte die Welt genau an diesem Tag beschlossen, uns zwei ganz sanft in ihr Herz zu nehmen.
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  • Wintermärchen Schnee ❄️ ❄️❄️

    11. desember 2025, Sverige ⋅ ☁️ -6 °C

    Der Winter ❄️ hat uns so fest im Griff, dass sogar der Schneeschieber langsam genervt guckt. Seit Stunden schneit es, als hätte der Himmel vergessen, wo der Ausschaltknopf ist. Aber gut – jemand muss ja die berühmten „Scheiben auf dem Wohnmobildach“ freischaufeln. Also raus mit mir! Schneeschaufeln, rutschen, balancieren… ein Fitnessprogramm, das definitiv keiner bestellt hat, aber trotzdem geliefert wurde. ❄️😂

    Rund ums Womo schaufle ich wie ein Weltmeister, während der Schnee sich denkt: „Ach wie nett, ich leg noch was drauf.“ Doch irgendwie macht es ja Spaß – vor allem, wenn man kurz wegrutscht und so tut, als wäre das alles Absicht gewesen. 😉

    Am Nachmittag ziehen mein Schatz 🥰 und ich los zu einem Spaziergang. Wir stapfen durch den Schnee wie zwei Pinguine auf Citytour und besuchen ein neues Einkaufs­geschäft. Drinnen gibt’s nur tolle Sachen – sooo tolle Sachen –, dass wir beide breit grinsen. Bis wir merken: Alles viel zu groß zum Mitnehmen! Von „praktisch“ ganz zu schweigen. 😂🤔

    Also nehmen wir eben nichts mit… außer einer Menge Gelächter. Und so endet dieser wunderbare Wintertag: mit kalten Nasen, warmen Herzen, und der sicheren Erkenntnis, dass Schnee zwar Arbeit macht – aber dafür erstklassiges Unterhaltungsprogramm liefert. 🛷❄️😄
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  • Kein neuer Schnee aber Kalt 🥶

    12. desember 2025, Sverige ⋅ ☁️ -15 °C

    Der heutige Morgen haut uns trotzdem noch einmal um: minus 20 Grad! Gestern waren es noch minus 4, da dachten wir, wir hätten uns endlich ans Klima gewöhnt. Aber nein – Lycksele kennt keine Gnade. Wir öffnen die Tür vom Womo und zack – wir frieren fast zur eigenen Weihnachtsdeko ein.

    Trotzdem drehen wir tapfer unsere Runden ums Wohnmobil. Der Schnee knirscht so laut, dass man uns vermutlich bis nach Umeå hört. Am gefrorenen See glitzert alles wie in einer märchenhaften Eiskugel, nur dass es sich definitiv weniger gemütlich anfühlt als im Märchen.

    Am Morgen lacht uns die Sonne freundlich an (oder aus). Wir winken zurück und hoffen, dass unsere Hände dabei nicht abfallen.

    Drinnen im warmen Womo ist es dafür richtig gemütlich.
    Mein Schatz ist voll in Weihnachtsmission unterwegs – überall glitzert, funkelt und baumelt es. Und ich? Ich mache das, was mein Talent am besten zum Ausdruck bringt: Skirennen im TV schauen. Einer muss ja schließlich den sportlichen Überblick behalten. 😉

    Am Nachmittag ziehen dann die Wolken auf. Erst ein paar harmlose Wattebäusche, dann eine graue Armee, die die Sonne komplett verschluckt. Aber egal – wir sind inzwischen wetterresistent. Oder einfach abgehärtet. Oder einfach müde vom Frieren.

    Und so vergehen unsere Tage hier:
    Ein bisschen Frostschock, ein bisschen Sonnenschein, ein bisschen Weihnachtszauber mi viel Schnee ❄️ – und ganz viel Lachen.
    Lycksele und wir sind sicher: Wir überleben das. Und zwar mit Stil.
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  • Lycksele - Mensträsk

    15. desember 2025, Sverige ⋅ ⛅ 0 °C

    Heute Morgen war klar: Wir fahren!
    Der Himmel war wolkig ☁️,die Straße glänzte so eisig, dass selbst die Winterreifen kurz tief durchatmen mussten.

    Mit dem Motto „87 Kilometer – das reicht völlig!“ machten wir uns auf den Weg nach Mensträsk, zu Nancy und Mario auf ihren wunderschönen CP Lev Naturanda.
    1 Stunde und 30 Minuten Fahrt – theoretisch. Praktisch wurde daraus eine gemütliche Schneckenreise 🚐🐌❄️

    Die Straße? Eisbedeckt.
    Die Bäume? Tief verschneit wie aus einem Märchenbuch.
    Die Seen? So still, dass man fast Angst hatte, sie zu stören.

    Im Auto herrschte beste Stimmung:
    „Guck mal, der Wald!“
    „Nein, guck DU – der See!“
    „Hast du gesehen, wie langsam wir sind?“
    „Ja – aber wir kommen an!“ 😂

    Jede Kurve wurde mit Respekt genommen, jeder Schneehaufen bewundert und jeder Kilometer gefeiert, als wäre er ein kleiner Sieg gegen den Winter. ❄️💪

    Und so rollten wir ganz entspannt durch die weiße Winterwelt, genossen die Fahrt, die Ruhe und diesen ganz besonderen Zauber, den nur Schnee und verschlafene Wälder haben.

    Fazit des Tages:
    87 Kilometer sind völlig ausreichend, wenn die Landschaft so schön ist –
    und der Weg mindestens genauso viel Freude macht wie das Ziel 🤩✨
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  • Mensträsk - Skelleftå

    17. desember 2025, Sverige ⋅ 🌙 -2 °C

    Von Mensträsk nach Skellefteå – Winter nach Petrus’ Laune

    In Mensträsk drehen wir den Zündschlüssel um und starten Richtung Skellefteå. Minus zwei Grad zeigt das Thermometer – eigentlich ganz entspannt für den Norden. Eigentlich. Denn kaum sind wir unterwegs, fängt es an zu regnen. Regen. Im Winter. Wirklich jetzt? 🤨

    Das Resultat lässt nicht lange auf sich warten: Die Frontscheibe unserer Perle verwandelt sich im Sekundentakt in eine schicke Eisskulptur. Fahren wird damit zur Kunstform. Heizung auf volle Pulle – bringt mäßig was. Also Plan B: die Scheibenwaschanlage. Sie arbeitet tapfer mit, als hätte sie heute auch keinen guten Tag, ist aber immerhin halbwegs hilfreich.

    Die Fahrt fühlt sich an, als würden wir mit Porzellanreifen über rohe Eier rollen. Hochkonzentriert, vorsichtig, langsam – aber hey, wir kommen voran und bleiben heil. Mission erfüllt.

    In Skellefteå angekommen, geht es erst einmal einkaufen 🛒. Dinge, die man braucht. Dinge, die man vielleicht irgendwann brauchen könnte. Und Dinge, bei denen man sich später fragt, warum eigentlich? 🤔🤣 Danach rollen wir auf den Campingplatz und richten uns häuslich ein.

    Und dann legt Petrus erst richtig los: Der Regen wird stärker 🌧️. Vielen Dank dafür 🙏 – Schnee ❄️ wäre eindeutig die bessere Wahl gewesen, wir haben schließlich Winter bestellt. Vermutlich tippt Petrus gerade mit Handschuhen und trifft ständig die falsche Taste 🧐🤣.

    Am Ende stehen 94 Kilometer auf dem Tacho, dafür stolze 1 Stunde und 45 Minuten Fahrzeit. Keine Rekordfahrt, aber dafür ohne unfreiwilliges Eislaufen. Und das ist im Winter schon ein Erfolg 🏆❄️.

    Nachtrag
    Bei all dem wettertechnischen Chaos darf eines nicht fehlen:
    Ein großes Dankeschön für die schöne Zeit auf dem CP Lev Naturanda 🙏❄️.

    Lev Naturanda – ein Platz zum Wohlfühlen, Durchatmen und kurz so zu tun, als wäre das Wetter ganz genau so geplant gewesen 😏.
    Wir kommen gerne wieder.
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  • Sonne 🌞 Storforsen wir Kommen

    20. desember 2025, Sverige ⋅ ☁️ -3 °C

    Heute ging’s weiter mit unserer Perle auf Rädern 🚐✨
    Erst einmal brav auf der E14 Richtung Piteå, denn ein Blick auf den Gastank verriet: rot heißt nicht Deko ⛽😅. Piteå ist schließlich die letzte Gastankstelle vor Finnland 🇫🇮 – Risiko mögen wir, aber nur begrenzt.

    Die E14 war top: geräumt, gut zu fahren und mit Winterlandschaft links und rechts, dass man am liebsten ständig anhalten würde. Schnee, Wald, Sonne 🌞 – da lacht nicht nur das Herz 💓, sondern auch der Beifahrer.

    In Piteå dann der Boxenstopp: Diesel rein, Gas voll und zur Belohnung ein kleines Frühstück 🥞 – schließlich fährt ein Womo nicht nur mit Sprit, sondern auch mit guter Laune 😏.

    Danach ab auf die 374 Richtung Storforsen. Die Straße dachte sich wohl:
    „Ach, wir machen’s jetzt ein bisschen spannend.“
    Aus Straße wurde langsam Eispiste, aber alles gut fahrbar – unser Womo meisterte das wie ein Profi auf Schlittschuhen ❄️🛞.

    Die Landschaft? Einfach nordisch genial: endlose Wälder, tief verschneit, kaum Verkehr – und diese Stille, die nur vom leisen Brummen der Perle unterbrochen wird.

    Am Ende standen 167 Kilometer auf dem Tacho, verteilt auf 2 Stunden und 34 Minuten. Fazit:
    Gas gesichert, Bauch gefüllt, Sonne genossen – ein perfekter Reisetag im hohen Norden 😄✨
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  • Storforsen Fototag

    21. desember 2025, Sverige ⋅ ⛅ -2 °C

    Heute ist einer dieser stillen, kostbaren Tage, die man am liebsten festhalten möchte. 📸
    Rund um den Campingplatz machen wir unseren kleinen Fototag – fast ganz für uns allein. Nur wir, unsere Wohnmobil-Perle 🏕️ und ein weiterer Camper aus Deutschland teilen diese besondere Ruhe. Die Natur gehört uns, die Zeit scheint langsamer zu fliessen.

    Am Morgen beginnt der Tag mit einem wunderschönen Sonnenaufgang 🌅. Die ersten warmen Farben am Himmel schenken uns einen perfekten Start in den Tag. Später geniessen wir die Stunden am Storforsen: das Rauschen des Wassers, die klare Luft und dieses Gefühl von Freiheit – einfach unbeschreiblich.

    Am Abend, schon ab 16 Uhr, zeigen sich dann die Nordlichter ✨. Ein magischer Tanz am Himmel, der den Tag auf ganz besondere Weise krönt.

    Zum Nachtessen wird es herrlich gemütlich: Fondue 🫕. Warm, sehr lecker und mit viel Liebe von meinem Schatz 🥰 zubereitet. Draussen die Kälte, drinnen Wärme, Nähe und Zufriedenheit.

    So lassen wir diesen besonderen Tag ausklingen und wünschen von Herzen einen schönen, ruhigen Adventabend. 🕯️✨
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  • Ein Kalter Wintertag 🥶

    22. desember 2025, Sverige ⋅ ☁️ -10 °C

    Heute meinte es der Winter besonders ernst mit uns – knackige minus 17 Grad 🥶! Kalt genug, dass sogar die Nase überlegt, drinnen zu bleiben. Aber das Wetter war herrlich, also erst mal gemütlich Ski-⛷️-Rennen im TV 📺. Nach dem ersten Lauf gab’s Frühstück, denn Eile ist bei diesen Temperaturen wirklich überbewertet.

    Da noch Zeit war (und wir mutig genug), ging es anschließend auf eine Wanderung. Eingepackt wie wandelnde Schneemänner überquerten wir die lange Holzbrücke über den Fluss. Am Storforsen zeigte sich der Winter von seiner schönsten Seite: eisig kalt, aber einfach traumhaft ❄️ – jedes Mal wieder ein Wow-Moment, trotz leicht gefrorener Zehen.

    Natürlich verpassten wir den zweiten Lauf nicht. Spannung pur! Vom Ersten bis zum Zwanzigsten nur 1,5 Sekunden Unterschied – da hätte sogar ein Nieser über die Platzierung entscheiden können 😅. Slalom vom Feinsten!

    Zum krönenden Abschluss zauberte mein Schatz 🥰 ein sensationelles Menü: Reh mit Spätzle, Rotkraut und Birne 🍐. So lecker 😋, dass die Kälte endgültig vergessen war. Vielen lieben Dank 🙏!

    Fazit: Ein perfekter Tag – kalt, lustig, spannend und unglaublich lecker. Genau so lieben wir den Winter ❄️😄.
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  • Wandern 🥾 ist des ……..🤔

    23. desember 2025, Sverige ⋅ ⛅ -11 °C

    Heute stand eine ganz besondere Wanderung auf dem Plan: dem Storforsen entlang – bei minus 24 Grad, gefühlt eher minus 26. Also quasi Frischeinstellung „Tiefkühltruhe mit Panorama“ 🤩🥶

    Aber kalt? Nicht mit uns! Wir waren so gut angezogen, dass selbst ein Eisbär neidisch geworden wäre. Zwiebellook vom Feinsten, Mützen tief ins Gesicht gezogen – bereit für alles, was der Winter zu bieten hat.

    Die Runde dauerte knapp zwei Stunden, und jede Minute war ein Genuss. Der Storforsen toste, als wollte er uns zeigen, dass er auch im Winter richtig Power hat. Eis, Schnee, Gischt – Naturkino in Dolby Surround. Dazu diese kalte, saubere Luft, die einem die Lungen einmal komplett durchspült und den Kopf sofort frei macht.

    Die Kälte zwickte zwar ein bisschen in der Nase, aber genau das machte es aus. Dieses klare Wintergefühl, bei dem man merkt: Ich lebe! ❄️
    Zwischendurch wurde gelacht, tief durchgeatmet und einfach gestaunt.

    Fazit: wunderschön, kalt, intensiv – ein echtes Wintererlebnis. Immer wieder gerne. Aber beim nächsten Mal vielleicht mit noch einer Thermoskanne mehr 😉☕
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  • Nordlichter

    23. desember 2025, Sverige ⋅ ⛅ -12 °C

    Die Kälte beisst in die Wangen, der Atem wird zu kleinen Wolken. Über uns tanzen die Polarlichter – leise, als wollten sie die Stille nicht stören. Für einen Augenblick vergessen wir die Kälte und fühlen nur Staunen.Les mer

  • Frohe Weihnachten 🎄

    24. desember 2025, Sverige ⋅ ☁️ -3 °C

    Die Sage vom müden Weihnachtsmann 🎅

    Es war einmal an Heiligabend, da war der Weihnachtsmann schrecklich müde.
    Nicht vom Geschenke-Tragen – nein!
    Sondern vom Lesen der Wunschzettel.

    „Ein Einhorn, das Mathe kann?“, murmelte er.
    „Ein Drache mit WLAN?“
    „Und warum wünschen sich alle Socken, die nie verschwinden?“

    Vor lauter Kopfschütteln verwechselte er die Säcke.
    So bekam die Katze ein Paar Hausschuhe,
    der Opa einen Spielzeugroboter,
    und das Kind… einen Sack Kartoffeln.

    Doch statt Ärger gab es Lachen.
    Der Opa jagte den Roboter durchs Wohnzimmer,
    die Katze schlief zufrieden in den Schuhen,
    und aus den Kartoffeln wurde der beste Weihnachtsauflauf aller Zeiten.

    Seitdem sagt man:
    Wenn an Weihnachten etwas schiefgeht,
    war der Weihnachtsmann einfach ein bisschen müde –
    und hat uns daran erinnert,
    dass Lachen das schönste Geschenk ist 🎁✨

    In diesem Sinne wünschen wir allen ein schönes Weihnachtsfest 🌲🎄🤶🧑‍🎄🧑‍🎄🤶🎄

    René & Sonja
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  • Weihnachtsessen

    24. desember 2025, Sverige ⋅ ☁️ 2 °C

    Wir haben uns dieses Jahr zu Weihnachten etwas ganz Besonderes geschenkt: ein Julbord. Kein Paar Socken, kein Gutschein – nein, ein strategisch geplantes Buffet mit eindeutigem Schwerpunkt auf „Wir probieren alles“.

    Schon der Einstieg war ambitioniert: kalte Fischspeisen. Hering in allen Lebenslagen – eingelegt, gewürzt, geheimnisvoll. Irgendwann wussten wir nicht mehr, ob wir den Hering essen oder er uns prüfend zurück anschaut. Danach Lachs, so zart, dass er vermutlich freiwillig auf den Teller gesprungen ist.

    Kaum dachten wir, es sei vorbei, kam Phase zwei: kalte Fleischgerichte. Schinken, so würdevoll präsentiert, als hätte er eine eigene Nationalhymne. Dann Phase drei: warm. Fleischbällchen, Würstchen, Kartoffeln in jeder erdenklichen Aggregatform, dazu Kohl, der eindeutig zu viel Selbstbewusstsein hatte. Wir nickten tapfer und aßen weiter – aus Höflichkeit. Und aus Hunger. Und aus sportlichem Ehrgeiz.

    Als Dessert auftauchte, hörten wir innerlich schon den Abspann laufen, aber irgendjemand sagte den verhängnisvollen Satz:
    „Ach komm, ein bisschen geht noch.“

    Nach diesem kulinarischen Marathon beschlossen wir, etwas für die Verdauung zu tun. Also ein Verdauungsmarsch – heroisch, leicht schwankend – über die Brücke bis zu den Stromschnellen. Der kalte Wind, das Rauschen des Wassers und das leise Klappern unserer überfüllten Mägen begleiteten uns. Jeder Schritt ein Triumph, jede Böe eine Erinnerung an den letzten Hering.

    Fazit: Das Julbord war großartig, wir waren sehr satt, sehr glücklich – und die Stromschnellen haben vermutlich noch Tage später unser zufriedenes Seufzen gehört. 🎄😄
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  • Die Sage vom Storforsen

    25. desember 2025, Sverige ⋅ 🌙 1 °C

    Tief im Norden Schwedens, wo der Fluss Piteälven mit ungeheurer Kraft durch Felsen bricht, liegt der Storforsen – die gewaltigsten Stromschnellen des Landes. Seit alten Zeiten erzählen sich die Menschen, dass diese tosenden Wassermassen nicht nur aus Naturgewalt entstanden sind, sondern aus Zorn und Zauber.

    Der Sage nach lebte einst ein mächtiger Wassergeist im Fluss, ein rå oder forsenrå, der über das Wasser und die Fische wachte. Solange die Menschen den Fluss mit Respekt behandelten, ließ er das Wasser ruhig fließen und schenkte reiche Fischzüge. Doch mit der Zeit wurden die Menschen gierig: Sie bauten Fallen, stauten das Wasser und nahmen mehr, als sie brauchten.

    Da erhob sich der Geist in seiner ganzen Macht. In einer Nacht, als Sturm über das Land zog, schlug er mit ungeheurer Kraft gegen die Felsen. Das Wasser brach hervor, riss Steine aus dem Flussbett und formte die wilden Stromschnellen des Storforsen. Das Tosen war so laut, dass man es meilenweit hören konnte, und viele glaubten, die Schreie des erzürnten Geistes im Donnern des Wassers zu vernehmen.

    Seitdem, so sagt man, ist der Storforsen niemals still. Selbst im Winter, wenn Eis und Schnee das Land bedecken, hört man das tiefe Grollen unter der Oberfläche. Es erinnert die Menschen daran, dass die Natur ihre eigene Seele hat – und dass Hochmut und Respektlosigkeit ihren Preis fordern.

    Noch heute meiden manche Fischer bestimmte Stellen des Flusses bei Dämmerung, denn wer dem Wassergeist begegnet, ohne Ehrfurcht zu zeigen, könnte vom Strom erfasst und für immer in die Tiefe gezogen werden.
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  • Boden oder doch …..??

    26. desember 2025, Sverige ⋅ ☁️ 3 °C

    Heute ging es los Richtung Boden. Der Plan war, dort ein paar Tage zu verbringen.
    Das Wetter spielte mit: leicht bewölkt, gute Straßenverhältnisse und angenehme Temperaturen zwischen minus 7 und plus 1 Grad. Perfekte Bedingungen zum Fahren – entspannt, ruhig, nordisch.

    Doch in Boden kam alles anders als gedacht.
    Gebucht, bezahlt, alles schien in Ordnung 🙆 – doch nein 🙅. Zwar hatten wir eine Buchungsbestätigung, aber keinen Zugangscode, keine Eintrittskarte, nichts. Mehrere Telefonversuche folgten, doch nach über zwei Stunden Warteschleife war unsere Geduld am Ende.

    Also Planänderung.
    Wir starteten wieder den Motor und fuhren weiter nach Luleå. Dort klappte dann alles problemlos – so, wie man es sich wünscht. Allerdings war es schon sehr dunkel, obwohl es erst 16:30 Uhr war. Der Norden zeigt einem schnell, wie kurz die Tage hier sind ⏰.

    Am Stellplatz angekommen, richteten wir uns ein. Endlich Feierabend 😏
    Unsere Perle, das Wohnmobil, durfte sich erholen – und wir auch.
    118 Kilometer lagen hinter uns, gefahren in 1 Stunde und 45 Minuten.

    Jetzt heißt es ankommen, durchatmen und den Tag abschließen.
    Der Norden hat uns wieder einmal gezeigt: Nicht alles läuft nach Plan – aber genau das macht die Reise aus 🚐✨
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  • Etwas von Karlsvik (Luleå)

    27. desember 2025, Sverige ⋅ 🌬 1 °C

    Was der alte Nils über den Fluss von Karsvik erzählte

    „Setz dich“, sagte Nils, „der Wind wird gleich drehen.“
    Er war alt damals, älter als die Schienen beim Museum, und er kannte den Fluss noch, bevor man ihn gezähmt hatte.

    „Der Fluss von Karsvik“, begann er, „der war nie laut. Das sind die gefährlichen nicht. Die lauten kündigen sich an.“
    Er spuckte ins Wasser und sah hinaus zur Ostsee.

    „Früher haben wir ihn einfach den Lauf genannt. Er kam aus dem Moor, kalt wie Eisen. Wenn man zu tief hineinging, zog er einen Schritt weiter, als man wollte. Nicht mehr – nur einen.“

    Nils erzählte, dass sein Großvater noch Opfer ins Wasser geworfen hatte. Kein Aberglaube, sagte er, eher Gewohnheit.
    „Man grüßt, was man benutzt.“

    Als dann die Eisenbahn kam, banden sie den Fluss fest. Pfähle, Steine, Dämme. Alles musste gerade sein. Schnell.
    „Das Wasser mag keine Eile“, sagte Nils.

    In jener Nacht, von der alle reden, war kein Sturm. Der Mond stand klar. Trotzdem kam das Wasser. Still. Es nahm ein Stück Gleis, Werkzeuge, und einen Mann, dessen Namen Nils nicht nannte.
    „Namen halten fest“, sagte er nur.

    Am Morgen war der Fluss wieder so ruhig wie immer.
    „Da wussten wir: Er hatte gezählt.“

    Seitdem, meinte Nils, fließt der Lauf anders. Kurz bevor er ins Meer geht, wird er träge. Wer dort unachtsam ist, verliert den Grund unter den Füßen.
    „Nicht er zieht dich“, sagte Nils. „Du gibst nach.“

    Darum werfen sie bis heute den ersten Fisch zurück. Nicht viel. Nur ein Zeichen.
    „Der Fluss trägt ihn ins Meer“, sagte Nils, „und das Meer merkt sich solche Dinge.“

    Dann schwieg er lange, zog sein Netz ein und fügte hinzu:
    „Wer dem Lauf zuhört, kommt wieder heim. Wer ihn überhört, auch – nur nicht auf demselben Weg.“
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  • Eisbohrer & Eisenbahn 🚃 Museum

    28. desember 2025, Sverige ⋅ 🌙 -1 °C

    Die Sage von der verlorenen Fahrt von Karlsvik

    In Karlsvik, dort wo das Eisenbahnmuseum nahe am Wasser liegt und alte Gleise im Gras verschwinden, steht eine Lokomotive, die älter ist als viele Häuser des Ortes. Ihre schwarze Farbe ist stumpf geworden, doch ihr Stahl birgt Erinnerungen, die nie gerostet sind.

    Vor langer Zeit war Karlsvik ein wichtiger Knotenpunkt. Tag und Nacht fuhren Züge ein und aus, beladen mit Menschen, Post und geheimnisvollen Kisten. Unter all diesen Zügen war einer besonders bekannt: die Dampflokomotive Nr. 47, gefahren von Lokführer Einar Holm, einem stillen Mann mit wachsamen Augen. Er kannte jede Kurve, jedes Signal – und er liebte seine Lok wie ein lebendiges Wesen.

    Eines Herbstabends, als Nebel vom Wasser heraufzog und die Laternen flackerten, erhielt Einar einen ungewöhnlichen Auftrag. Er sollte einen Zug ohne Fahrplan fahren. Kein Ziel war angegeben, nur die Anweisung: „Folge den Gleisen, solange sie dich tragen.“
    Die Wagen waren verschlossen, und aus ihnen drang kein Laut.

    Als die Lok Karlsvik verließ, senkte sich der Nebel so dicht, dass selbst die Sterne verschwanden. Die Schienen schienen endlos, und die Signale wechselten von selbst auf Grün. Einar spürte, dass etwas nicht stimmte, doch die Lok fuhr weiter – schneller, kraftvoller, als würde sie selbst den Weg kennen.

    Plötzlich endeten die Gleise dort, wo heute das Museum steht. Die Lok kam mit einem gewaltigen Zischen zum Stillstand. Die Wagen hinter ihr waren verschwunden. Kein Geräusch, kein Abdruck im Boden. Nur Stille.

    Einar stieg ab – und kehrte nie zurück.

    Am nächsten Morgen fand man die Lok allein, kalt und verlassen. Seit jenem Tag fuhr sie nie wieder. Als das Eisenbahnmuseum gebaut wurde, ließ man sie genau dort stehen, wo sie damals anhielt – aus Respekt, sagen manche. Aus Furcht, sagen andere.

    Nachts jedoch, wenn der Wind vom Wasser herkommt und das Museum leer ist, soll sich Dampf aus dem Schornstein heben. Alte Uhren bleiben stehen, und die Schienen beginnen leise zu singen. Wer dann in der Nähe ist, hört Schritte auf dem Bahnsteig – und manchmal eine Stimme, die fragt:
    „Ist der Weg frei?“

    Man sagt, Einar suche noch immer nach dem Ende seiner Fahrt. Und solange jemand die Geschichte der Eisenbahn in Karlsvik erinnert, wird die Lok wachen – bereit, eines Tages wieder loszufahren 🚃🌫️
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  • Karlsvik - Luleå

    29. desember 2025, Sverige ⋅ 🌬 -5 °C

    Heute starten wir unsere Womo-Perle – na ja, starten ist gut gesagt, weit kommen wir nicht 😜. Unser nächstes großes Abenteuer heißt Luleå Hafen, also quasi einmal um die Ecke. Aber vorher natürlich das volle Camping-Programm: Ver- und Entsorgen. Glamour pur 🚽✨.

    Dann geht’s endlich los, unterwegs noch schnell Diesel nachfüttern ⛽️ – die Perle hat schließlich auch Hunger. Noch ein Kilometer bis zum Stellplatz, das schaffen wir gerade so ohne Navi und Nervenzusammenbruch 😆. Ankommen, einrichten, fertig – jetzt erst mal eine kleine Runde spazieren 🚶, um so zu tun, als wäre uns nicht kalt.

    Denn kalt ist es: –8 Grad! 🥶 Man merkt, der Winter meint es ernst. Aber hey, wir hatten Sonne ☀️! Zwar nur bis 14 Uhr, danach macht der Tag Feierabend 🕑, aber man nimmt, was man kriegt.

    Highlight des Tages: Meine Frau 👩 hat sich ein Stirnband aus Kunstfell gekauft. Sieht warm aus, fühlt sich warm an – und ganz wichtig: tierlieb, denn echte Tiere dürfen weiter in Ruhe leben 😏. Jetzt sieht sie aus wie eine Mischung aus Polarforscherin und Modeikone des Nordens 😂.

    Fazit: Kurze Strecke, kalte Füße, frühe Dunkelheit – aber beste Laune in der Perle 🚐❄️.
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  • Luleå bis Gråsjälören und zurück

    30. desember 2025, Sverige ⋅ 🌙 -11 °C

    Wir sind nach Gråsjälören gewandert – über Eis 🧊, aber ganz ohne Schnee ❄️. Dafür mit Sonne 🌞 und knackigen –13 Grad, die sich dank guter Laune fast wie Frühling anfühlten.

    Und wir waren definitiv nicht allein: Überall Menschen!
    Zu Fuß, auf Schlittschuhen, mit Tret-Schlitten, Kinder schiebend, Hunde ziehend – es fühlte sich an wie eine Autobahn aus Eis, nur ohne Stau und mit mehr Lachen.

    Manche glitten elegant dahin, andere rutschten eher… kreativ. 😅
    Ab und zu hörte man ein „Uuups!“, gefolgt von Gelächter. Das Eis knirschte, die Sonne blendete, und alle schienen dasselbe Ziel zu haben: raus, genießen, Spaß haben.

    Gråsjälören wartete ruhig am Ende des Weges, während der Winter rundherum eher wie ein fröhliches Volksfest auf Eis wirkte. Ein perfekter Tag – kalt, sonnig und wunderbar chaotisch. 🧊🌞
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  • Silvester 🪅 Neujahr 🪅 2026

    31. desember 2025, Sverige ⋅ 🌙 -18 °C

    Das alte Jahr packt schon die Koffer, das neue steht geschniegelt vor der Tür. Raketen zischen 🪅, Korken knallen 🥂 und irgendwo wird garantiert zu früh „Prosit Neujahr!“ gerufen. Wir wünschen allen eine richtig lustige Silvesterfeier mit viel Gelächter, guten Freunden und mindestens einem Moment, über den man 2026 noch schmunzeln kann.

    Fürs neue Jahr 2026 wünschen wir vor allem Gesundheit, Fröhlichkeit und jede Menge gute Laune. Möge das Wohnmobil brav anspringen, der Kaffee immer heiß sein, der Stellplatz perfekt stehen und das Navi ausnahmsweise wissen, wo es langgeht 😜. Viele wunderschöne Reisen, tolle Ausblicke, keine Pannen, keine Strafzettel und selbstverständlich immer unfallfrei.

    Bleibt gesund, bleibt fröhlich – und wenn ihr euch verfahrt, dann wenigstens an einen schönen Ort 🚐✨🥳
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  • Reisetag bis Kemi 🇫🇮

    1. januar, Finland ⋅ ☁️ -14 °C

    Gestern Abend, Punkt 24 Uhr 🕛, startete direkt vor unserem Stellplatz ein echtes Premium-Feuerwerk 🎇 – Logenplatz inklusive, Eintritt frei. Viel länger als 15 Minuten hielt die Show allerdings nicht, denn bei minus ➖23 Grad verabschieden sich die Hände 🙌 schneller als das neue Jahr. Also zack, zurück ins wohlige Womo.

    Am nächsten Morgen dann die Ernüchterung: Auf dem vereisten Meer sah es aus, als hätten die Böller 🧨 beschlossen, hier dauerhaft zu wohnen. Aufräumen? Fehlanzeige. Einfach liegen lassen. Traurig 😭 – und definitiv nicht sehr nordisch ordentlich.

    Heute Vormittag ging’s weiter mit unserer Perle 🚐 – ab in ein neues Land! Über die E4, winterlich 🥶, aber die Straßen so brav, dass wir nach exakt 3,14 Stunden (ja, Pi reist mit 😆) in Kemi 🇫🇮 ankamen. Mathematik kann also auch Urlaub.

    Ein hübscher Campingplatz, ein supernetter Inhaber und dann… 16.00 Uhr. Stockdunkel. Willkommen im hohen Norden! 🌌
    Perfekt, um es sich gemütlich zu machen, zu munkeln 🤣 und so zu tun, als wäre es schon tiefste Nacht.
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  • Neuer Tag neues Glück

    2. januar, Finland ⋅ ⛅ -21 °C

    Abenteuer vor dem Losfahren – Angriff der Technik 🤖🚐

    Heute wollten wir eigentlich ganz entspannt losfahren … eigentlich.
    Doch unser Nachbar wurde von seinem eigenen Kastenwagen sabotiert: Der Schlüssel lag drin – und der Wagen hat sich einfach selbst verriegelt 😢. Ohne Vorwarnung. Ohne Mitgefühl. Absolute Kaltschnäuzigkeit.

    Aber halb so wild! Es gibt ja einen Schlüsseltresor. Großartig.
    Der hängt allerdings auf dem Dach.
    Ohne Leiter 🪜 keine Chance.
    Und die Leiter? Natürlich im verriegelten Wagen. Logisch.

    Zum Glück sind wir besser vorbereitet und leihen unsere Leiter aus. Hoch aufs Dach, neues Level im Escape-Game freigeschaltet 🎮.
    Und dann der Endgegner: minus 18 Grad ❄️
    Der Schlüsseltresor war komplett eingefroren. Tot. Regungslos. Wie beleidigt.

    Also Plan B: Pfanne holen 🍳, heißes Wasser 💦 drauf – ein bisschen Outdoor-Küchen-Action – und siehe da:
    🎉 Mission erfolgreich abgeschlossen! ✔️
    Der Tresor gibt nach, der Schlüssel ist frei, die Technik besiegt.

    Nach elf Uhr geht’s dann endlich los. Die Straßen sind gut geräumt, glitzern aber wie eine Eisdisco 🧊✨. Also vorsichtig fahren ⚠️, alles ruhig, alles gut.

    Nach zwei Stunden und 129 Kilometern rollen wir in Rovaniemi auf den Stellplatz. Unsere Perle, das Womo, schnurrt zufrieden 🚐💛 – sie hat sich heute benommen. Im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen.

    Zum Abschluss noch ein Spaziergang durchs Weihnachtsdorf 🎄🎅.
    Ein Tag voller Technik-Tücken, kreativer Lösungen und viel Gelächter.
    Und ganz ehrlich: Genau solche Geschichten machen Reisen erst richtig gut 😄
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  • Kemi wir kommen Nochmal

    3. januar, Finland ⋅ 🌙 -19 °C

    Von Rovaniemi ging es für uns schnurstracks wieder zurück nach Kemi – und das hatte gute Gründe. Auf dem Stellplatz standen drei italienische Wohnmobilfahrer, die offenbar Angst hatten, ihre Motoren könnten sich beleidigt fühlen, wenn man sie ausschaltet. Also liefen mindestens zwei Wohnmobile die ganze Nacht durch. Bei –32 Grad 🥶 kann man das ja noch verstehen – aber der Dieselgestank war so intensiv, dass man fast meinte, man stünde mitten in einer Raffinerie.

    Dazu kam: Diese Wohnmobile waren eindeutig eher für Espresso-Pausen in der Toskana gebaut 🇮🇹 als für arktische Nächte in Lappland. Der Weihnachtsmann hätte dort höchstpersönlich Ohrstöpsel und eine Gasmaske verteilt.

    Auch das Weihnachtsdorf in Rovaniemi machte seinem Namen kaum Ehre – es war brechend voll. Statt besinnlicher Stimmung gab es Menschenmassen, Gedränge und das Gefühl, man sei auf einem Weihnachtsmarkt im Schlussverkauf. Kurz gesagt: kein Spaß, keine Magie, kein Glühwein-Seelenfrieden.

    Also nichts wie weg – zurück nach Kemi. Und siehe da: Ruhe! Ein gemütliches Motel 🏨 mit Stellplätzen, ein richtig leckeres Abendessen im Motel, freundliche Gastgeber und endlich Entspannung. Kein Motorengeräusch, kein Dieselparfum – nur Wärme, gutes Essen und zufriedenes Aufatmen.

    Ende gut, alles gut. Lappland kann also doch entspannt – man muss nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein 😉✨
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  • Erlebnisreicher Tag…

    4. januar, Finland ⋅ ⛅ -23 °C

    Heute geniessen wir den kurzen Tag bei sportlichen –24 Grad – also perfektem „Tiefkühlmodus“. Der Fernseher läuft natürlich 📺, denn ohne Skirennen ⛷️⛷️ wäre das kein richtiger Wintertag. Zwischendurch wagen wir uns gut verpackt wie wandelnde Schlafsäcke hinaus zum Spaziergang ans Meer und wieder zurück – Nase kalt, Laune warm.

    Es gibt ein ordentliches Frühstück zum Auftauen und am Abend ein warmes Abendessen 🥘, das eindeutig mehr Wärme liefert als jede Jacke. Und zack – schon ist wieder ein Tag vorbei. In Kemi vergeht die Zeit eben schneller als man bei –24 Grad „brrr“ sagen kann 😄
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  • Etwas, das wirklich niemand braucht

    6. januar, Sverige ⋅ ⛅ -21 °C

    Heute wollten wir mit unserer Perle, ganz entspannt weiterfahren – wollten 😢. Denn unser AD-Blue-System hatte andere Pläne.
    Fehlermeldung an, Stimmung aus.

    Was macht man da? Genau: einfach weiterfahren! Läuft ja.
    Und siehe da – nach einer Stunde: alles wieder okay 🧐.
    Wir dachten schon, das Womo hätte nur schlechte Laune gehabt.

    Tja … falsch gedacht.
    Bing! Fehlermeldung wieder da. Hallo alter Freund.

    Kurze Beratung, lange Gesichter – und dann der Entschluss: Kurswechsel! Statt der geplanten Route ging es zurück Richtung Schweden 🇸🇪, bis nach Luleå. Mit schwedischen Werkstätten sind wir einfach besser befreundet.

    Wahrscheinlich war es dem AD-Blue einfach zu kalt 🥶. Zwei Jahre her, gleiche Show – offenbar merkt sich unser Womo sowas.

    Nach 214 Kilometern in drei Stunden haben wir für heute Feierabend gemacht.
    Motor aus, Nerven auch.
    Morgen ist schließlich auch noch ein Tag … und vielleicht ist das AD-Blue dann wieder in besserer Stimmung 😄🚐
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