September - October 2016
  • Day19

    19. Tag Heimreise

    October 6, 2016 in Kenya ⋅ ⛅ 24 °C

    Unser Flug ging mitten in der Nacht um 02:15 Uhr. Es ist keine schöne Zeit zum fliegen, vorallem nicht wenn man nach ca. 20 Minuten nochmal aus technischen Gründen zwischenlandet (in Daressalam) und nach weiteren 1,5 Stunden Flug umsteigen muss (Nairobi). Die Umsteigezeit betrug knapp 2 Stunden. An ein bisschen Schlaf war erst ab ca. 08:00 Uhr im Morgen zu denken, als wir endlich in unserem Langstreckenflieger von Nairobi nach Amsterdam saßen. Der Flug war nicht ausgebucht, so dass wir zu zweit einen Dreisitzer hatten und es verlief alles nach Plan. So müde wie wir waren, möchte ich gar nicht an eine Verspätung oder einen gecancelten Flug denken.

    Auf dem Flug überlegte ich mir auf was ich mich in Deutschland freue. Zum einen freue ich mich auf eine eigene Decke. Bis auf den Schlafsack im Zelt waren die Doppelbetten der diversen Lodges und Gasthäuser immer mit einer großen Decke bzw. Laken für beide ausgestattet. Ich kann so nicht schlafen! Außerdem freue ich mich auf gutes Brot mit Wurst und Käse oder leckere Brötchen zum Frühstück. Aber darauf freut man sich irgendwie immer, egal wo auf der Welt man Urlaub macht. Außerdem freue ich mich auf meinen Schrank. Ich reise gerne, aber aus Koffern und Rucksäcken lebe ich nicht so gern. Ich finde generell am Reisen auch das nach Hause kommen schön.

    Vermissen werde ich dir Tierwelt, die Kokosnüsse an den Bäumen, dass glasklare Wasser. Ach, einfach die fantastische Natur und das tolle Wetter und die warmem Temperaturen.

    In Amsterdam mussten wir leider nochmal umsteigen, aber hier war die Umsteigezeit nicht so lang und man war gefühlt schon fast angekommen. Wir sind auf die Sekunde genau pünktlich um 17:50 Uhr in Hamburg gelandet und wir konnten 18:40 unsere Wohnungstür aufschließen. So schnell waren wir noch nie aus dem Flughafen raus. Unser Gepäck war sofort da und der Verkehr auf dem Rückweg spielte auch mit.
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  • Day18

    18. Tag Letzter Tag

    October 5, 2016 in Tanzania ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute heißt es Abschied nehmen. Normalerweise hätten wir um 9 Uhr am Morgen auschecken müssen. Da wir aber erst abends um halb 11 vom Taxi abgeholt werden, haben wir uns entschieden gegen eine Zuzahlung noch den ganzen Tag bis zum Schluss unser Zimmer nutzen zu können. So haben wir kurz vor Abflug nochmal duschen und auch in Ruhe packen können.

    Tagsüber haben wir auch nicht mehr so viel unternommen. Wir sind nochmal den Strand in die andere Richtung abgelaufen und haben ein paar Muscheln gesammelt. Sonst waren wir am Pool und am Strand und haben das faul sein noch einmal genossen.

    Wir waren bis heute eigentlich sehr zufrieden mit unserem Hotel, aber irgendwie war heute der Wurm drin, so dass wir am Ende gar nicht so traurig waren abzureisen. Es fing schon beim Frühstück an, weil das Buffet nicht aufgefüllt wurde und fast alles leer war. Abdulla war auch nicht da und die anderen Mitarbeiter konnten kaum englisch. Mittags wollten wir, wie sonst auch, bei der Bar oder am Pool essen, was aber auf einmal nicht mehr erlaubt war. Wir wurden mehr oder weniger gezwungen im Strandhaus zu Essen. Ich weiß, dass klingt furchtbar! Außerdem war eine Familie mit drei Kindern seit gestern im Hotel, die das komplette Hotel mehr oder weniger für sich beanspruchten und es nicht mehr ganz so ruhig zuging.

    Gegen Abend haben wir unser übriges Geld in Cocktails, Amarula und Snacks eingetauscht. Die Snacks, ein bisschen Knoblauchbrot, durften wir auch nicht mehr bei der Bar essen und mussten dafür extra ins Restaurant. Wir haben unsere Sachen alle liegen gelassen und ich sagte, dass wir gleich wieder da sind. Was macht der Bar Typ? Er räumt alles ab! Ich war richtig genervt, aber das Taxi kam erst in 2 Stunden.

    Wir haben das Taxi über die Rezeption gebucht und auch dort gezahlt. Die Fahrt hat uns 45 $ gekostet. Die Fahrt dauert ca. eine Stunde. Auf dem Weg zum Flughafen kam ich mit dem Taxifahrer ins Gespräch. Er fragte mich was wir für die Taxifahrt gezahlt hatten und ich fragte ihn was er bekommen hat. Seine Antwort machte mich wütend. Er hat von den 45 $ nur 20 $ erhalten. Das Hotel hat sich über die Hälfte in die eigene Tasche gesteckt. Ich konnte es kaum glauben. Wir hätten unser Taxi selber organisieren sollen!
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  • Day17

    17. Tag Souvenir Shopping

    October 4, 2016 in Tanzania ⋅ ☀️ 12 °C

    Heute ist unser vorletzter Tag und wir haben noch einiges an Bargeld. Wir haben ja in Stonetown bereits überlegt ein großes Bild zu kaufen. Wir wollten auch hier nochmal an den Souvenirshops am Strand danach gucken. Als wir Richtung der "Shops", viele kleine Hütten dicht aneinandergereiht, gelaufen sind kamen uns schon einige Verkäufer entgegen, um uns in Ihren Shop zu locken. Wir sagten, dass wir überall erstmal nur schauen wollen und sind in den ersten Laden rein. Als wir wieder raus gegangen sind stand schon der Nächste bereit und lenkte uns in seinen Shop. Und so ging es immer weiter. Es war witzig. Es gab mehr oder weniger fast überall das gleiche. Holzfiguren, Schüsseln, Magnete, Armbänder, Halsketten, Malereien, Sandalen, Tücher, etc. Postkarten gab es hier gar nicht und ich habe auch generell noch nicht viele gesehen. Die paar die ich gesehen habe, haben mir aber nicht so gefallen. Also wird es dieses mal keine Postkarten geben. Falls jemand drauf wartet, kann er diesmal lange warten😉.

    Dafür wurden wir in einem Laden fündig. Ich war an einem Bild interessiert. Hier muss man natürlich handeln. Ich habe mich an die Preise für Bilder in der Größe in Stonetown erinnert und habe mir vorher gesagt, dass ich maximal 30 $ für ein großes Bild ausgeben möchte. Hier lag jedoch der Verkaufspreis ohne Verhandlung für das angefragte Bild bei nur 28 $. Als er die zwei in den Sand malte konnte ich es kaum glauben und befürchtete er malt jetzt 200 $ in den Sand, aber es blieb bei 28 $. Am Ende haben wir eine Schale sowie ein großes und ein kleines Bild für 35 $ gekauft. Ich war zufrieden.

    Die Bilder wurden hier übrigens selbst gemalt. Ich hätte mir auch ein Motiv aussuchen und die Farben bestimmen können und der Maler hätte ein Bild nach meinen Vorstellungen gemalt. Gleiches gilt auch für Sandalen, die auch auf Wunsch über Nacht gefertigt werden.

    Wir haben dann noch in 2 anderen Läden ein paar Kleinigkeiten gekauft und nach ungefähr 2 Stunden Shoppingmarathon sind wir dann erstmal wieder zurück ins Hotel. Auf dem Weg zurück ins Hotel haben wir noch eine Tote angeschwemmte Schildkröte entdeckt. Ich hoffe sie ist auf natürlichem Weg gestorben.

    Den Rest des Tages haben wir wieder schön faul in der Sonne verbracht und waren mit Nichts tun beschäftigt. Es gab sogar nochmal für jeden eine Kokosnuss. Lecker!
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  • Day16

    16. Tag gemütlicher Abend

    October 3, 2016 in Tanzania ⋅ 🌙 25 °C

    Auf dem Weg zurück ins Hotel haben wir Süßigkeiten bei verschiedenen Kindern verteilt, die die Italiener mitgebracht hatten. Warum kommen wir nicht auf solche Ideen? Naja wir haben uns trotzdem an den glücklichen Kinderaugen erfreut und haben später unseren Spekulatius den wir dabei hatten auch an 2 Kinder verschenkt.

    Wir sind vom Dorfzentrum Kiwengwa bis zu unseren Hotel dann am Strand entlang gelaufen. Da standen mitten da ein paar Kühe. Alex hat eine davon gestreichelt und einen schönen Hieb mit dem Kopf verpasst bekommen. Als wir weiter gelaufen sind, haben wir weit draußen Fischer gesehen. Sie haben etwas sehr großes aus dem Wasser gezogen und mussten es sogar zu viert. Drumherum standen noch mindestens 15 andere Menschen tragen. Wir rätselten was es sein könnte. Es muss ein riesiger Fang sein. Ich tippte auf einen Oktobus und machte mit der Digitalkamera ein paar Fotos. Ich konnte aber aufgrund der Entfernung trotzdem nicht erkennen was es ist, nur dass es Rosa ist. Komisch. Wir warteten bis die Menschen näher kamen, dann erkannten wir was sie auf der Bahre trugen. Es war ein toter Mensch. Uns wurde erzählt, dass es ein Fischer war, der im Morgengrauen beim fischen einen Fehler gemacht hatte und von einem Oktobus ins Wasser gezerrt wurde. Ich konnte es kaum glauben und mir war so peinlich, dass ich davor Fotos geschossen habe. Mir war danach ganz anders und ich brauchte erstmal um das zu verdauen.

    Später am Abend gab es Livemusik und ein etwas größeres Buffet als sonst. Die Tische waren diesmal draußen rund um den Pool aufgebaut und überall waren Kerzen. Es war echt schön. Ich hatte von allem etwas: Fleischspieße vom Grill, frischen Fisch, Lasagne, Quiche, Salat, Gemüsesuppe und Pommes. Es wurde auch noch selbstgemachter Sangria serviert. Die Band spielte einen Mix aus afrikanischer Musik, inklusive "Jambo Bwana" - unserem neuen Lieblingslied und international bekannten Songs, wie z. B. Sweet Home Alabama. Es war ganz nett und wir sind mal nicht um 21 Uhr ins Bett 😃.
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  • Day16

    16. Tag Schnorcheln

    October 3, 2016 in Tanzania ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute machen wir nochmal einen Ausflug. Wir wollen am Korallenriff von Mnemba Island schnorcheln. Wir mussten ca. 20 Minuten mit dem Minibus nach Muyuni fahren. Von dort sind wir in ein kleines Boot gestiegen und Richtung Mnemba Island gefahren. Die Bootsfahrt dauerte nur wenige Minuten. Mit von der Partie waren noch zwei Italiener.

    Das Riff von Mnemba erstreckt sich über eine Länge von etwa sieben mal fünf Kilometer. Die Insel selbst ist rund 10 Hektar groß. Die Insel ist in Privatbesitz und kann nur von den Hotelgästen des dortigen Luxushotels betreten werden. Es wird gemunkelt dass die Insel im Besitz von Bill Gates ist.

    Das Riff ist vor allem bei Tauchern sehr beliebt, da eine Vielzahl von Korallen un über 600 verschiedene Korallen-Fische hier heimisch sind. Auch drei verschiedene Arten von Delfinen und Schildkröten können hier gesichtet werden.

    Wir haben damit echt nicht gerechnet, aber plötzlich waren da wirklich Delfine. Es war eine kleine Schule mit ungefähr 6 oder 7 Tieren. Wir sind mit dem Boot relativ nah ran gefahren und durften dann ins Wasser springen, um mit ihnen zu schwimmen und zu tauchen. Das Wasser ist hier ca. 15 Meter tief und ich habe eigentlich Angst im tiefen Wasser, aber irgendwie war das Wasser so schön blau und klar, so dass ich darüber gar nicht weiter nachgedacht hatte. Es war großartig! Die Delfine sind unheimlich schnell, flink und auch relativ groß. Ich habe sie mir kleiner vorgestellt. Sie sind weit in die Tiefe geschwommen, bis sie im blau verschwunden waren. Dann tauchten sie plötzlich wieder an einer anderen Stelle auf. Wir kamen echt nah dran. Einmal hätte ich fast einen berühren können. Es war ein tolles Erlebnis und ist tausendmal aufregender als Schwimmen mit Delfinen in einem Delfinarium. Nichtsdestotrotz können menschliche Interaktionen bei den Meeressäugern großen Stress verursachen und vor der Küste Sansibars ist der Delfin-Tourismus recht intensiv, weshalb ich dass ursprünglich gar nicht machen wollte. Da wir sie zufällig gesehen haben und nach meiner Einschätzung nicht so viele Menschen gleichzeitig dort waren, habe ich mich trotzdem dafür entschieden ins Wasser zu springen. Wir waren auch nicht sehr lange bei den Delfinen.

    Da wir ja eine Schnorcheltour gebucht haben und nicht "Schwimmen mit den Delfinen" sind wir nach weniger als einer halben Stunde zum Korallenriff. Hier durften wir so lang schnorcheln wie wir wollten. Ich hatte keinerlei Zeitgefühl, wie lang wir im Wasser waren. Ich habe aber irgendwann gefroren und bin zurück ins Boot. Alex schnorchelte noch weiter. Wir haben Seeigel, Seesterne, viele verschiedene Fische und Korallen gesehen.

    Als alle genug hatten sind wir noch zur Sandbank gefahren. Es ist ein unbeschreiblich schöner Ort. Das Licht war so grell, der Sand so weiß und das Wasser kristallklar. Ich habe so etwas noch nie zuvor gesehen.

    Auf dem Rückweg durfte Alex das Motorboot fahren. Er hat sich ganz gut als Kapitän gemacht. Unsere Tour endete gegen 13:00 Uhr Nachmittag.
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  • Day15

    15. Tag Bräunungsgrad erhöhen

    October 2, 2016 in Tanzania ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute war nochmal ein Tag zum faulenzen. Wir haben nicht viel gemacht, weshalb es auch nicht so viel zu erzählen gibt. Der Tagesablauf war ungefähr folgender: Aufstehen, Eincremen, Anziehen, Strandtasche packen, Frühstücken, am Strand sonnen, lesen, schreiben, Cocktails trinken, Bao spielen, im Pool erfrischen, Actioncam unter Wasser testen, ... (wobei sich die letzten 9 Punkte in unterschiedlicher Reihenfolge diverse Male wiederholten).

    In Sansibars gibt es Ebbe und Flut. Besonders die Ostküste ist von den Gezeiten stärker betroffen als die Westküste oder der Norden, wo sich das Wasser praktisch gar nicht zurückzieht. Bei Ebbe ist das Baden eigentlich unmöglich. Der Gezeitenunterschied beträgt in etwa sechs Stunden zwischen tiefster Ebbe und höchstem Flutstand. Uns hat das aber weniger gestört, da man bei Ebbe tolle Spaziergänge machen und die Frauen beim Anbau von Seetang beobachten kann.
    Die hier angebauten Algen sind reich an Agar und Carrageen und damit sehr beliebt bei Lebensmittel- und Kosmetikindustrie und die Menschen leben hier von deren Handel.

    Wir konnten ca. ab 14:30 Uhr im Meer baden, da die Flut langsam kam. Gegen 16:30 Uhr war das Wasser komplett da und man konnte regelrecht auf den großen Wellen reiten. Es hat Spaß gemacht.

    Ansonsten haben wir nur noch zu Abend gegessen und sind danach ins Bett. Ich weiß auch nicht warum, aber wir waren abends immer so müde, dass wir jeden Tag spätestens gegen 21:00 Uhr eingeschlafen sind. Vielleicht liegt es auch daran, dass es hier immer ab 18:00 Uhr dunkel wird. Am Äquator ist Tag und Nacht ja das ganze Jahr über jeweils 12 Stunden lang. Wir haben uns denk ich automatisch diesem Rhythmus angepasst.
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  • Day14

    14. Tag Blue Day

    October 1, 2016 in Tanzania ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute hieß es früh aufstehen. Naja ungefähr eine halbe Stunde früher als wir sonst auch aufstehen. Sagen wir so, wir mussten einen Wecker stellen. Wir wurden 07:50 Uhr mit einem Taxi von unserem Hotel abgeholt und zum Ausgangspunkt unserer Tour gebracht. Ich war sehr überrascht wie pünktlich hier alle sind. Dort warteten noch weitere Touris. Die meisten waren Italiener. Wir haben hier Schnorchel, Taucherbrille und Flossen bekommen und sind dann mit dem Bus nach Fumba im Süden der Insel an der Menai-Bucht gefahren. Die Menai Bay wurde 1998 vom WWF zu einem Naturschutzgebiet von außergewöhnlicher Schönheit deklariert. Zu Recht!

    Es war gerade Ebbe. Wir sind bis zu den Booten ins tiefere Wasser gewatet und dann zu einer Sandbank gefahren, die mit der Flut vollständig verschwindet. Hier waren wir ca. zwei Stunden. Wir haben die Zeit mit schnorcheln, baden und sonnen verbracht. Es gab auch für alle frische Früchte. Uns habe es besonders die frischen Kokosnüsse angetan. Die schmecken so lecker. Aber auch die Wassermelonen und die Ananas schmecken hier viel besser als daheim.

    Danach sind wir zu der gegenüber liegenden Insel gefahren. Hier gibt es viele Mangroven. Unser Tourguide erklärte, wie wichtig die Mangroven für Sansibar und deren Bewohner sind. Beispielsweise bauen sie ihre Fischerboote aus dem Holz, aber sie dienen auch dem Küstenschutz und Lebensraum für viele Tiere.

    Im Anschluss sind wir noch auf eine Insel gefahren, auf der uns unser Mittagessen serviert wurde. Es gab Reis, Pommes, Meeresfrüchte und Hummer so viel man Essen konnte. Blöd wenn man bei der Wärme so schnell satt ist wie wir. Danach hatten wir nochmal Zeit zum Baden und wir haben uns die 2 großen Baobab Bäume auf der Insel vom Nahen angeschaut. Der eine war umgestürzt und man konnte sogar darauf klettern.

    Zum Abschluss der Reise sind wir mit dem Boot zurück gesegelt, ohne Motor. Das war ganz nett, aber ich werde bei so was immer Seekrank und konnte es nicht so genießen. Es war trotzdem ein sehr erlebnisreicher Tag.
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  • Day13

    13. Tag Beachtime

    September 30, 2016 in Tanzania ⋅ ☀️ 29 °C

    Dies ist bis jetzt einer der wenigen Tage in unserem Urlaub an dem wir ausschlafen hätten können, aber wir wurden zuerst gegen 5 durch den Aufruf des Iman zum Gebet wach und ab 6 Uhr ging es mit lautem Trommeln und Frauengeschrei weiter. Wir schauten aus dem Badfenster und beobachteten das Treiben. Es war irgendein Ritual aber was genau wussten wir nicht. Ich habe gelesen, der Freitag ein besonderer Tag für das Gebet für die Muslime ist, so wie für die Christen der Sonntag. Vielleicht hat es ja damit was zu tun? An Schlaf war jedenfalls nicht mehr zu denken. Also machten wir uns fertig und gingen zum Frühstück.

    Danach ging es an den Strand. Ich mag das Hotel. Es ist klein und schön und die Wege zwischen Restaurant, Bar, Pool, Strand und Zimmer sind kurz. Eigentlich sieht man von überall aus alles.

    Wir mussten heute aber etwas aufpassen mit der Sonne. Ich habe Berichte geschrieben, Alex hat gelesen, ich habe Pina Colada getrunken, wir haben Pizza gegessen, wir waren Wellenreiten im Meer, baden im Pool und wir haben Bao gespielt. Ein schönes Holzspiel mit kleinen Steinen, dass mir Abdulla erklärt hat. Abdulla ist einer der Mitarbeitet im Hotel.

    Wir wollten für den nächsten Tag etwas unternehmen. Von unserem Hotel aus kann man diverse Touren buchen. Wir wollten gerne bei Mnemba Island schnorcheln. Eddie, der in unserem Hotel für die Aktivitäten zuständig ist war aber heute leider krank. Die Frau an der Rezeption sagte uns, dass der Schnorchelausflug zum Riff für uns morgen 100 $ kostet, weil kein anderer bis jetzt interessiert ist. Je mehr Leute, desto günstiger wird es wohl. Das war uns viel zu viel. Also entschieden wir uns den Strand entlang zu laufen und abzuwarten bis uns jemand eine Schnorcheltour verkaufen wollte und dann zu verhandeln. Wenn man es braucht, wird man aber wieder nicht angesprochen. Also fragten wir einen Massai. Der führte uns zu einer Art Reisebüro.

    Zuvor zeigte er uns aber sein "Business", seine Ketten und Bänder die er verkaufte. Ich hab zwei Armbänder gekauft. Dann bemerken wir, dass direkt daneben hatte der nervige Massai von gestern seinen Verkaufsstand, der dann sehr enttäuscht war, aber ich kann nicht jedem was abkaufen. Ich warf ich einen Blick auf seine Sachen, damit er endlich Ruhe gibt. Ich hätte auch ein Armbändchen hier gekauft, aber mir hat sein Schmuck nicht so sehr gefallen.

    Das "Reisebüro" war eine kleine Hütte. Es waren viele Leute darin und redeten Durcheinander. Die Ausgangspreise waren aber die gleichen wie im Hotel. Wir entschieden uns für zwei Ausflüge. Dem Blue Day Ausflug und Schnorcheln bei Mnemba Island. Ich fand, dass wir gut gehandelt haben und einen recht guten Preis bekommen haben. Morgen geht's also den ganzen Tag auf's Meer und in drei Tagen Schnorcheln wir an einem fantastischen Riff. Ich freue mich.
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  • Day12

    12. Tag Blu Marlin Village

    September 29, 2016 in Tanzania ⋅ ⛅ 29 °C

    So heute ist der Tag an dem wir uns von unserer Gruppe trennen, und von nun an auf uns gestellt sind. Zunächst mussten wir uns den Transfer von Nungwi in unser neues Hotel Blu Marlin Village organisieren. An der Rezeption in Nungwi waren sie keine große Hilfe. Irgendwie verstand er zuerst nicht was wir wollten und dann rief er in meinen Augen einen viel zu hohen Preis für die Fahrt auf. Später haben wir erst die Taxis gesehen, die nur wenige Meter weiter standen. Hier hätten wir bestimmt ein besseres Angebot bekommen. Naja egal. Im Endeffekt sind wir mit unserer Gruppe, die auf dem Rückweg zur Fähre ist mitgefahren und haben uns an unserer neuen Unterkunft abzusetzen lassen. Es war kein allzugroßer Umweg und der Preis war fair.

    Unser Hotel ist so schön. Klein aber fein. Es gibt so wenig Zimmer (15), dass diese nicht durch Nummern, sondern mit Tierbildern gekennzeichnet sind. Wir schlafen im Zimmer "Krokodil". Wir wurden sogar mit zwei Begrüßungscocktails willkommen geheißen. Nach unserer Adventuretour gibt es jetzt doch noch ein bisschen Luxus. Wir hatten sogar ein Zimmer mit Meerblick.

    Das Hotel wird, wie viele andere hier von Italienern geführt. Die Mitarbeiter des Hotels kommen so weit ich weiß aus dem Dorf Kiwengwa und sind total höflich und freundlich. Vorallem Abdulla war immer gut gelaunt und sehr nett. Ich habe bei den Hotelbewertungen gelesen, dass italienische Gäste bevorzugt werden und deutsche nicht sehr willkommen sind. Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Es sind zwar überwiegend italienische Gäste, aber wir haben uns sehr wohl gefühlt.

    Nachdem wir angekommen waren, wollten wir erstmal am Strand entspannen. Wir sind in der prallen Mittagsonne eingeschlafen und waren nur mit LSF 20 eingecremt (wie dumm). Am Abend hatten wir beide einen schönen Sonnenbrand. Wird bestimmt braun...

    Während wir uns die Sonne auf den Pelz scheinen ließen haben Fischer einen riesigen Schwertfisch gefangen. Direkt vor unserem Hotel. Der Fisch wurde am Strand ausgenommen und der hoteleigenen Küche zum Verkauf angeboten. Das nenne ich mal frischen Fisch!

    Am späten Nachmittag haben wir den Strand erkundet. Unser Hotel ist ca. 15 Minuten zu Fuß vom Dorfzentrum Kiwengwa entfernt.

    Kiwengwa ist im Reiseführer beschrieben als Ort, in dem nur all inclusive Gäste in großen Resorts wohnen, die kein einziges mal ihre Hotelanlage verlassen. Angeblich wird auch nur den Gästen Zutritt gewährt, die gebucht haben und an den Strand kommt man kaum, da sich ein großes Resort an das nächste reiht. Das kann ich alles so nicht teilen.
    Auf dem Weg von unserem Hotel ins Dorfzentrum gibt es ein paar Bars und Restaurants, ein Diving Center, kleinere Hotels und ein größeres Resort. Extrem viel ist hier nicht los. Uns hat es jedoch gereicht, weil wir die nächsten Tage eh ein paar Ausflüge machen und sonst hauptsächlich faul sein wollen. Erster Eindruck ist also super!

    Was allerdings etwas nervig sein kann, sind die Beachboys, die dich am Strand anquatschen und dir etwas verkaufen wollen. Sei es Schmuck, Kokosnüsse oder irgendwelche Ausflüge. Die meisten sind aber sehr höflich und gehen auch wieder wenn sagt, dass man nicht interessiert ist. Heute gab es da aber einen, der uns nicht mehr von der Seite gewichen ist. Nachdem in meinen Augen unser Gespräch zu Ende war lief er neben uns am Strand her. Es kamen hin und wieder andere Beachboys, die sich aber schnell abwimmeln ließen. Nur der eine eben nicht. Er begleitete uns bestimmt 15 Minuten. Ich hielt an machte Fotos vom Strand und quatschte mit Alex, aber er ging einfach nicht. Auch der direkte Hinweis, dass wir gerne alleine am Strand entlang laufen wollen und nichts kaufen wollen, half nichts. Er blieb dabei, er wollte uns sein "Business" zeigen. Erst als ich in einem etwas anderen Ton sagte, dass wir das nicht tun werden und ihn anflehte zu gehen, ging er endlich.
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  • Day11

    11. Tag Regentag

    September 28, 2016 in Tanzania ⋅ ☀️ 29 °C

    Was gibt es zu erzählen? Wir konnten heute aufstehen wann wir wollten. Der gesamte Tag war Freizeit. Als wir aufwachten regnete es aber leider in Strömen und so entschieden wir uns noch etwas liegen zu bleiben. Leider gab es kein WLAN auf dem Zimmer, sonst hätten wir ein paar Filme schauen können. Nach dem Frühstück hat der Regen etwas nachgelassen und wir haben uns auf überdachte Liegen an den Pool gelegt. Hier sind wir fast trocken geblieben. Wir haben gelesen, Spiele gespielt und einfach nur gefaulenzt.

    Am Nachmittag hat der Regen aufgehört und wir sind den Strand entlang gelaufen. Es waren überall kleine Shops, Bars und Restaurants und die Leute spielten Beachvolleyball. Wir wollten eigentlich zum Kendwa Beach laufen. Laut Reiseführer soll das einer der schönsten Strände der Insel sein. Obwohl hier eigentlich jeder Strand wunderschön gibt es eben doch den ein oder anderen, der noch schöner sein soll. Unsere Tour entlang des Strandes endete jedoch an einer Hotelanlage. Hier durften wir nicht durch. Ein Massai mit seinem traditionellen Stock oder besser Knüppel versperrte uns den Weg. Entlang der Küste hätten wir ein Stück schwimmen müssen, aber ich hatte die Kamera dabei - also keine Option. Den Weg durch das Dorf wollten wir auch nicht nehmen, da wir keine Karte dabei hatten und die Strecke nicht kannten. Zwei junge Massai haben das beobachtet und haben dann angeboten uns mit dem Boot zum Kendwa Beach fahren. Zuerst wollten sie 10 dann 5 $ Oneway pro Person! Das war uns aber viel zu viel für 5 Minuten Fahrt. Sie ließen auch nicht weiter mit sich verhandeln. Also sind wir zurück, um die andere Seite des Strandes abzulaufen. Wir sind bis zum Leuchtturm gegangen. Hier gab es keine Hotels mehr. Am Strand wurden riesige Muscheln zum Verkauf angeboten, man konnte die Fischer beim Angeln beobachten und auch beim Bau der traditionellen Boote aus Mangrovenholz zusehen. Es war echt interessant und das Wetter wurde auch immer besser.

    Zurück im Hotel haben wir uns ein paar Cocktails schmecken lassen. Dass Alex das Fußball Spiel schaute und ich nach ein paar Cocktails (zu viel?!) früher als er ins Bett gegangen bin, unbeabsichtigt die Tür von innen verschlossen habe, nicht bemerkte als er ins Zimmer wollte und er 15 Minuten vor der Tür klopfend und rufend warten musste, erzähle ich jetzt besser nicht so ausführlich...

    Ich freue mich auf morgen, denn da soll die Sonne wieder scheinen.
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