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Panamericana Thomas Claudia

Unsere Reise durch die USA und über die Panamericana - als Auftakt fahren wir die ersten sechs Monate quer durch die USA. Von dort aus geht es dann weiter über die Panamericana ... En savoir plus
  • San Javier de Viggé Biaundo

    14 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 26 °C

    Am nächsten Morgen fragen wir die Gastgeber nach einer Reservierung für Weihnachten. Wir verbleiben, dass wir sie kurz vorher per Whatsapp informieren ob wir kommen. Die beiden sind wirklich sehr freundlich. Nachdem wir etwas Bargeld in der Stadt geholt haben und auch noch etwas Brot, fahren wir weiter in die Berge. Etwa 40 Kilometer landeinwärts im hohen Gebirge liegt die Mission San Javier. Die Fahrt durch eine tiefen Canyon und rauf in das karstige schwarzrote Gebierge ist einmalig. Die Straße ist asphaltiert und für mexikanische Verhältnisse super gut ohne Schlaglöcher. Das Örtchen selber ist super niedlich. Es liegt eingebettet zwischen hohen Bergen in einer grünen Palmenoase. Durch den Ort führt eine schöne Kopfsteinpflasterstraße zur alten Missionskirche. Ein alter Mexikaner empfängt uns und erzählt uns etwas über die Geschichte der Kirche. Diese wurde 1699 von Jesuiten gegründet und erbaut. Für seine Erzählungen erwartet er natürlich eine Spende und so geht es weiter. Wir wollen den ältesten Olivenbaum der Baja besichtigen. Dieser ist 300 Jahre alt und wurde von den Jesuiten angepflanzt. Der erste Olivenbaum auf dem amerikanischen Kontinent. Auch hier gibt es das übliche Besucherbuch mit der Bitte um eine Spende. Wir laufen noch in dem malerischen Ort herum und telefonieren über ein öffentliches WLAN mit Philipp. Dann suchen wir uns einen Stellplatz bei einem Bauer. Der will mehr als das nette amerikanische Ehepaar in Loreto und hat keinerlei Annehmlichkeiten. Kein Bad, keine Toilette, kein Wasser. Nichts. Wir handeln uns wenigstens auf den gleichen Preis wie in Loreto herunter. Ist immer noch unverschämt für einen Acker. Aber es ist bestimmt besser als so wild zu stehen. Auch für ihren eher mäßigen Rotwein wollen sie mehr als das Weingut in Guadalupe für ihre hochwertigen Weine. Also kaufen wir diesen Wein nicht und gehen in das Restaurant am Marktplatz essen. Am Abend lesen wir die Bachelorarbeit von Philipp durch. Thomas kommentiert sie. Leider verstehe ich nichts davon und schreibe lieber unseren Blog.En savoir plus

  • Noch ein Tag in Loreto

    13 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir beschließen den Tag in Loreto zu verbringen. Nach dem Frühstück und einem längeren Telefonat mit den Eltern und Angi gehen wir die Wäsche in der Wäscherei abgeben. Wir können die zwei Wäscheladungen nach drei Uhr abholen. Das ist nun mal bequem. Wir schlendern den Strand entlang in die Stadt. Am Hafen wandern wir auf die Mole und beobachten die Pelikane, welche hier in Scharen ihre Jagd auf die Fische im Hafen machen. Danach laufen wir noch ein Stück den endlos langen grauschwarzen Strand entlang. Der Strand ist menschenleer. Nur unter einer Palapa liegt ein einzelner Sonnenanbeter auf seinem Handtuch. Von dort geht es wieder zurück in die Stadt, an der hübschen Missionskirche vorbei, durch die baumbestandene Fußgängerzone auf den Hauptplatz. Wir gönnen uns einen Kaffee und ein süßes Stückchen. Dann gehen wir die frische Wäsche abholen und bringen diese zurück in unser Buschen. Das war jetzt bequem und hat noch nichtmals10 Eoro gekostet. Dann gehen wir zum Abendessen in ein hervorragendes Fischrestaurant und nochmal in die Innenstadt. Dort gibt es einen Art Weihnachtsmarkt. Wir kaufen einen Käsekuchen zum Nachtisch und gönnen uns noch mal eine Margarita. Unsere Erste hier in Mexiko. Das Städtchen wäre etwas für Weihnachten mit den Kindern.En savoir plus

  • Fahrt nach Loreto

    12 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 22 °C

    Als wir aufwachen ist der Himmel immer noch bedeckt, dafür haben wir keinen Wind. Wir Frühstücken in unserer Palapa am Strand und machen einen Strandspaziergang. In der Nachbarbucht kommen wir mit einem älteren Ehepaar aus Bayern ins Gespräch, welche mit ihrem riesigen Expeditionsfahrzeug schon seit 12 Jahren rund um die Welt unterwegs sind. Sie sind tiefenentspannt und genießen die Baja. Weiter geht es heute nach Loreto. Die kleine Missionsstadt ist die älteste auf der Baja und war ehemals sogar die Hauptstadt von Gesamt-Kalifornien - also bevor Ober-Kalifornien (der spätere US-Bundesstaat) abgespalten wurde. Wir haben uns einen kleinen Campingplatz am Rand der Stadt herausgesucht. Das Navi leitet uns über unbefestigte steile Straßen, obwohl es wirklich gut asphaltierte Straßen gibt. Nachdem wir vor dem verschlossenen Tor stehen und vergeblich versuchen reinzukommenn, kommt eine nette Spanierin, welche auch Gast auf dem Campingplatz ist, ans Tor und lässt uns rein. Es ist das Paar, welches wir bereits in der Bahia de Los Angeles kennengelernt haben. Der kroatische Mann mit seiner spanischen Frau. Sie meinen, wir können uns hinstellen wo wir wollen. Aber da kommt das Besitzerpaar und begrüßt uns freundlich. Sie kommt aus Alaska und er ist Mexikaner. Sie sprechen Englisch und sind sehr freundlich. Wir stellen uns an den Rand und haben so einen sehr geschützen Platz mit Privatspähre. Es gibt super saubere Bäder und einen schön angelegten Garten mit Palmen. Wir gehen an der nahegelegenen Wäscherei vorbei und machen einen Termin für morgen zur Wäschabgabe. Dann laufen wir in das hübsche Örtchen. Heute ist Feiertag, Maria de Guadalupe. Wir erfahren in der Kirche, dass es heute Abend eine Prozession gibt. Da wir hungrig sind gönnen wir uns ein Ceviche und jeder ein paar Tacos. Das Essen ist super lecker. Um 5 Uhr geht die Prozession vor der hübschen Missionskirche los. Geführt wird diese von einer Trommlergruppe mit Tänzern, dahinter der Kirchenchor mit einigen Instrumenten und dann die geschmückte Marienfigur. Wir folgen dem Prozessionszug. Abwechselnd wird gesungen und gebetet. Der Weg führt durch die gesamte Stadt bis zu einer anderen Kirche. Es wird schon dunkel und so beschließen wir, durch die Stadt zu unserem Campingplatz zurück zu gehen.En savoir plus

  • Playa El Requeson

    11 décembre 2024, Mexique ⋅ 🌬 22 °C

    Wir wachen auf und der Wind hat kein bisschen nachgelassen. Also frühstücken wir im Wind am Strand und machen uns auf zum nächsten Strand. Etwa 20 Kilometer entfernt liegt die Playa Requeson. Dem Strand vorgelagert ist eine winzig kleine Insel, welche bei Ebbe mit einer freigelegten Sandbank den Strand mit der Insel verbindet, so dass man trockenen Fußes auf die Insel kommt. Als wir ankommen ist noch Flut und die Sandbank liegt unter Wasser. Wir finden eine schöne Palapa und parken unser Buschen wieder direkt am Strand. Die Palapa hält den Wind wunderbar ab und wir können im Windschatten in der Sonnse das türkisfarbene Wasser genießen und die Wasservögel beobachten. Nach einer Weile legt die Ebbe die Sandbank frei und wir wandern zu der kleinen Insel. Durch Mangrovendickicht führt ein kleiner Pfad bis hoch auf die felsige Spitze. Dort ist tatsächlich ein Grab. Wir genießen die Aussicht und machen uns wieder auf den Weg zurück. Die Bucht und der Strand sind viel fotografiert und er sieht auch in Wirklichkeit bezaubernd aus. Die Sonne wird langsam von Wolken verdeckt und mit dem bedeckten Himmel lässt auch der Wind nach. Leider sind die Türkisfarben dann nicht mehr ganz so strahlend. Wir bekommen als Nachbarn einen mit Graffitis bunt bemalten Bus aus Zwickau. Es ist eine wirklich sympathische Familie aus Zwickau mit zwei süßen kleinen Kindern. Einem dreijährigen Jungen und einem fünfjährigen Mädchen. Sie machen eine einjährige Mittelamerikareise mit der Familie, bevor das Mädchen schulpflichtig ist. Ein kleines einjäriges Baby ist auch noch dabei. Die Familie ist unterhaltsam und so vergeht wieder ein fauler Strandtag.En savoir plus

  • Lazy Day an der Playa del Coyote

    10 décembre 2024, Mexique ⋅ 🌬 21 °C

    Der Tag emfängt uns mit blauem Himmel und viel Wind. Wir essen am Strand zu Frühstück und beschließen heute hier zu bleiben. Der Tag wird immer windiger. Nach einem Lazy Vormittag und ein paar Hantelübungen, laufen wir die gesamte Strandbucht entlang bis zum entgegengesetzten Ende der Bucht. Der eine Teil der Bucht ist mit Wohnmobilen vollgestellt und der andere Teil mit Ferienhäusern bebaut. Allerdings ist der Strand selber immer noch durchgängig zu bewandern. Palmen säumen den Strand und es ist noch viel von der ursprünglichen Schönheit erhalten. Wir biegen am Ende der Bucht ab und laufen Richtung Autostraße. Dort sind wir gestern an einem Restaurant vorbeigefahren, an dem wir heute essen gehen wollen. Wir bestellen eine riesige Portion Chevice und gegrilltes Hähnchen mit Bohnen und Salat. Das Essen ist super. Nur an den grünen Blattsalat trauen wir uns nicht ran. Gut gestärkt geht es wieder zurück zum Buschen. Wir faulenzen noch etwas mit Sicht auf das aufgewühlte Meer und die Pelikane und dann geht die Sonne unter. Bei dem Wind gibt es kein abendliches Lagerfeuer mit den Kanadiern und wir gehen früh ins Bett.En savoir plus

  • Playa Coyote + Kajak zur Isla del Coyote

    9 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 25 °C

    Los geht es morgens nach einem schönen Strandfrühstück zum nächsten Strand. Entlang der Bucht nur etwa 10 Kilometer bis zur Playa Coyote. Die weit geschwungene Bucht und der goldgelbe Sandstrand gefallen uns. Wir finden den letzten Platz zwischen einer Kolonie von Kanadiern aus Vancouver. Der Platz ist schön. Eine saubere Palapa und unter einem schön schattigen Baum. Die benachbarte Kanadierin heißt uns freundlich wilkommen. Und dann ist da auch noch ein Mexikaner, der Kajaks verleiht und das Wetter ist absolut windstill. Das Wasser glitzert einladend türkisblau und absolut klar. Wir entschließen uns spontan, das Kajak für drei Stunden zu mieten. Nach der Presiverhandlung übergibt uns der Mesikaner das Doppelkajak mit Paddeln und Schwimmwesten und meint, er würde es am nächsten Tag morgens abholen. Na denn. Gemütlich machen wir uns fertig und verstauen alles möglichst wasserfest und dann geht es los. Wir paddeln über die Bucht auf die gegenüberliegende Insel. Zunächst landen wir an dem gegenüberliegenden Strand an und machen einen kleinen Spaziergang entlang des Strandes. Wir sind völlig alleine und haben die ganze Insel für uns aleine. Ein wirkliches Robinson Crusoe Erlebniss. Wir paddeln im Kajak um die Insel zu dem vom Ufer abgewendeten Seite und kommen an einer riesigen Wasserschildkröte vorbei und an unzähligen Fischschwärmen mit wunderschön bunten Zebrafischchen. Die Möwen, Pelikane und jede Menge anderer Meeresvögel sitzen am Steilufer der Insel. Das Ganze ist ein Tierparadies. Wir legen an dem wunderbar goldgelben Sandstrand an und freuen uns über dieses Paradies. Wir laufen den Strand entlang und gehen im kristallklaren Wasser schwimmen. Leider ist es nicht besonders warm, so dass wir ziemlich schnell wieder draußen sind. Dafür können wir Muscheln suchen und die Tiere beobachten. Nachdem der Schatten den Strand erobert hat, machen wir uns auf den Rückweg und paddeln um die andere Hälfte der Insel herum und zurück zu unserem Stellplatz am Strand. Das war ein traumhaftes Erlebnis und den ganzen Tag war es windstill und ideal zum Kajaken. Ein Glück, dass wir so spontan die Gelegenheit ergriffen haben. Wir duschen und essen zu Abend. Danach kommen die kanadischen Nachbarn vorbei und laden uns in die große Runde zu einem Abend am Lagerfeuer ein. Wir gesellen uns dazu und es wird ein unterhaltsamer Abend an dem wir viel über die temporäre Abwanderung der Kanadier in die sonnige Baja Kalifornia erfahren.En savoir plus

  • Sta Rosalita - Mulegé - Playa Santispac

    8 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach einem guten Bananapancake Frühstück mitten im Kakteenwald fahren wir heute weiter. Wir haben uns etwa 150 Kilometer bis zur Playa Santispac vorgenommen. Wir fahren an dem Örtchen Rosalitta vorbei, in dem wir anhalten und uns bei einer Bäckerei zwei leckere Stückchen für den Sonntag und zwei Brötchen für morgen früh holen. Weiter geht es bis Mulege. Dort kaufen wir in einem Supermarkt noch etwas frisches Gemüse, Eier und Kaffe. Dann suchen wir die alte Misssionskirche, welche etwas erhöht aber außerhalb des Ortes auf einer Felsspitze trohnt. Leider ist die Kirche geschlossen. Sie ist aber auch von außen sehr fotogen und von hier hat man einen herrlichen Blick über das Flußtal mit seinen dichten Palmenhainen. Eine grüne Oase inmitten der trockenen Kakteenlandschaft. Weiter geht es zu unserem heutigen Ziel, der türkisfarbenen Sandbucht der Playa Santispac. Von den Bergen kommend, liegt diese wunderschön zu unseren Füßen. Wir fahren runter und auf den Strand, welcher sehr fest befahrbar ist und von unzähligen Wohnmobilen gesäumt wird. Wir fahren an den Wohnmobilen vorbei, die Bucht entlang und gelangen in eine Nachbarbucht mit schönem weißen Sandstrand und nur wenigen Wohnmobilen. Wir stellen uns ganz ans Ende ders Strandes und genießen die Aussicht und unser frisch eingekauftes Stückchen zu einer guten Tasse Tee. Danach springt Thomas noch in das wirklich kühle Wasser und wir laufen den herrlichen Strand zu Fuß entlang bis zu einem Restaurant, in dem wir zu Abend essen und dann, zurück am Buschen, genießen wir erstmals den Abend draußen bei wunderbaren Temperaturen und einem Gläschen Wein am Strand.En savoir plus

  • Volcano de las tres Virgenes

    7 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück und einem Telefonat mit den Eltern fahren wir heute nur etwa 50 Kilometer zu einer Eco Lodge am Fuße von drei Vulkanen, den "Tres Virgenes". Wir beziehen unseren Stellplatz neben einen Van aus Washington State und beginnen die etwa acht Kilometer Wanderung an den Fuß der Vulkane zu einem erkalteten Lavafluß. Wir wandern entlang der weiß gestrichenen Steine, welche den Weg makieren, durch eine wunderschöne Kakteenlandschft mit der tollen Vulkankulisse. An dem erstarrten Lavafluß angekommen, verlieren wir vor lauter Begeisterung doch unsere weißen Steine aus dem Blick und kommen vom Weg ab. Wir merken es nach einer Weile, nachdem wir nur noch Tierspuren auf dem vermeintlichen Pfad sehen und keine Fußspuren mehr. Wir machen eine kurze Kekspause und kehren um, bis wir den gekennzeichneten Weg mit den weißen Steinen wieder finden. Jetzt achten wir genau auf die Wegmakierung und folgen den Weg in einem Rund über eine kleine Bergrücken. Dann passe ich wieder nicht gut auf und erwische einen Kaktus. Ich streife ihn mit meinem Oberarm und etwa 6 bis 7 große Stacheln bohren sich tief ins Fleisch. Ein Teil des Kaktus bricht ab und bleibt in meinem Oberarm stecken. Thomas zieht die Stacheln vorsichtig wieder raus, aber es tut echt weh und blutet auch. Da ist wirklich Mist, man muss hier sehr vorsichtig sein. Eine Kakteenlandschaft ist kein Spaß. Ich presse ein Taschentuch drauf und zum Glück lässt die Blutung und der Schmerz schnell nach, da alle Stacheln komplett draußen sind. Noch mal Glück gehabt. Es geht biszum Ende des Weges an der Mulikoppel vorbei, wo einige Mulis in den Stallungen sind, sowie ein fettes Schwein, welches sich furchtbar aufregt, weil wir es fotografieren wollen. Fast wäre es über den Zaun gesprungen. Wir gehen zurück zur Lodge und duschen in einem der Bungallowzimmer. Der Besitzer Oscar der I macht uns die Gastherme an, damit das Wasser warm wird. Er ist in Begleitung von Oscar dem III, seinen Enkel. Die Familie ist sehr lustig und super nett. Oscar hat einige Jahre in den USA gelebt und spricht ausgezeichnetes Englisch. Ein sehr alter Mann kommt aus seinem Zimmer und spricht uns an. Er freut sich mit uns auf englisch sprechen zu können. Er lebt bereits seit sieben Monaten bei der Familie. Er ist super nett, aber geistig wie körperlich sehr hinfällig. Nach der Dusche gehen wir zum Essen isn Restaurant. Wir bekommen sehr leckere Burritos und Quesadillas serviert. Ein weiterer älterer Amerikaner gesellt sich zu uns an den Tisch. Es scheint, dass die Familie noch ein Altersheim für alte amerikanische Männer betreibt. Ein weiteres Ehepaar ist zu Gast und es sind ausgerechnet Deutsche aus Berlin. Wir unterhalten uns noch ganz nett und fallen müde ins Bett.En savoir plus

  • San Ignacio

    6 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 26 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück am Meer geht es zum Eingang des Naturschutzgebietes zurück. Wir wollen uns nach den Walen erkundigen. Überraschenderweise gibt es sogar freies WLAN und so rufen wir die Eltern an. Der Ranger erklärt uns dann, dass die Walsaison erst im Januar startet. Schade, wir sind zu früh dran. Dafür laufen wir vor auf den Steg und begegnen einem Seeadler, welcher auf dem Geländer sitzt und einen frisch gefangenen Fisch in den Klauen hält. Ein tolles Naturerlebnis. Er lässt uns relativ nahe rankommen, erhebt sich dann doch mit dem schweren Fisch in den Klauen in die Lüfte. Wir haben ihn gestört. Wir können noch unzählige verschiedene Vögel beobachten bevor wir zu unserem Buschen zurücklaufen. Als wir einsteigen, kommt noch ein Kojote ziemlich nahe am Bus vorbei. Also hier gibt es auch noch viele andere Wildtiere, außer die Wale zu sehen. Wir verlassen das wunderschöne Naturschutzgebiet und fahren über die ruckelige Wellblechpist zurück auf die 1. Der weitere Weg ist mit unzähligen Schlaglöcher gespickt. Thomas fährt einen wahren Zickzack und immer schön langsam. Wir brauchen fast drei Stunden für 150 km. Das sind mexikanische Straßenverhältnisse. Wir kommen am späten Nachmittag in San Ignazio an und beziehen einen sehr schönen Camingplatz unter Palmen. Er ist sehr gepflegt und hat schöne Duschen und Toiletten. Wir stellen uns nach hinten unter zwei schöne Dattelpalmen. Vorne stehen zwei deutsche riesige Expedi-Fahrzeuge (im Wert von etwa einer halben Million). Ein Wahnsinn, was die Leute ausgeben und doch nirgedwo anders hinkommen als wir auch. Aber auch hier gibt es das typische Prestigedenken. Wir laufen etwa drei Minuten auf den Hauptplatz de Ortes. An der Stirnseite steht die wunderschöne Missionskirche aus dem 17. Jahrhundert. In der Mitte des Platzes gibt es eine kleine Parkanlage und rundherum Restaurants und Geschäfte. Wir essen ein Stück Kuchen in einenem Café und warten bis die Beerdigungsgesellschaft die Kirche verlassen hat. Mit lauter Musik wird der Sarg in die Parkanlage in die Mitte des Platzes getragen. Der Sarg wird geöffnet und jeder verabschiedet sich mit einem Kuss von dem Toten. Danach wird der Sarg geschlossen, zweimal um den Platz getragen und die Trauergesellschaft läuft in einer Prozession hinterher. Wir beobachten alles interessiert und besichtigen dann die Kirche von innen. Sie ist eher schlicht und hat einige Heiligenfiguren am Altar und den beiden Seitenaltären. Danach gehen wir zurück zu Campingplatz und essen zu Abend. Dort sind mittlerweile die jungen Eltern aus Ludwigsburg und die jungen Leute aus Kassel angekommen, welche wir vorher schon einige Male getroffen haben. Wir gehen in die Stadt und gönnen uns noch ein Bierchen im Restaurant vor der schönen Kulisse der alten Missionskirche. Dort treffen wir die Ludwigsburger. Der kleine Junge ist schon ganz aufgeregt, da er den Nikolaus erwartet. Und tatsächlich hat der ihm doch etwas vor das Wohnmobil gestellt. Der Kleine ist selig und wir unterhalten uns noch etwas mit seinen Eltern und mit Julia und Markus aus Kassel. Diese wollen auch Ende Mai ihren Mercedes Vito nach Kolumbien verschiffen und würden genau mit uns zusammen in einen Container passen. Das wäre ideal. Wir tauschen die Handynummern aus und werden in Kontakt bleiben.En savoir plus

  • Laguna Ojo de Liebre

    5 décembre 2024, Nordpazifik ⋅ 🌬 19 °C

    Nachdem der Wind gestern so heftig geblasen hat, ist es heute windstill und wir frühstücken im Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen in Shorts am Strand und genießen die tolle Kulisse des Meeres mit den unzähligen kleinen Inseln in der Bucht. Weiter geht es. Zunächst kaufen wir "Aquq Purificada" (gereinigtes Trinkwasser) in dem örtlichen Supermarkt. Das ziehen wir doch dem normalen Leitungswasser hier in Mexiko vor. Außerdem nutzen wir das WLAN, um die Eltern anzurufen. Wir kaufen noch ein paar Kleinigkeiten und fahren dann den 66 km Stich von der Bahia de Los Angeles zurück zur Nationalstraße 1, welche die Baja von Süden nach Norden durchquert. Für uns geht es weiter Richtung Süden und kurz vor Gerrero Negro überqueren wir die Grenze nach Baja California Sur, also dem zweiten mexikanischen Bundestaat unserer Reise. Wir lassen Gerrero Negro rechts liegen und fahren direkt in das Naturschutzgebiet Ojo de Liebre. Nach den ersten 3 Kilometern Asphalt erwartet uns eine Wellblechpiste allererster Güte. Nach ein paar Kilometern kommen wir zum Eingang der Saline. Der freundliche Mexikaner notiert unser Nummernschild und unseren Namen, will aber weiter nichts von uns. Wir fahren vorbei an den verschiedenen Salzpfannen und Teichen in denen das Wasser verdampft wird um Salz zu gewinnen. Ein bisschen wie in Aigues Mortes in Frankreich, nur viel größer und nicht ganz so malerisch. Nach einigen Kilometern lassen wir die Saline hinter uns und folgen immer den Schildern mit dem Wal. Im Naturschutzgebiet amgekommen, verlangt der Wächter am Eingang 100 Pesos für das Caming. Es ist menschenleer und wir haben die freie Auswahl an Stellplätzen. Wir fahren bis ans Ende und stellen uns auf einen kleinen Platz direkt über dem Strand mit tollem Blick auf die Lagune und den Eingang des Kanals. Hier soll die Walsichtung am erfolgreichsten sein. Wir machen eine kleine Strandwanderung, aber keinWal zeigt sich. Also essen wir bei einem wunderbaren Sonnenuntergang zu Abend und genießen die friedliche Stimmung und das Meeresrauschen.En savoir plus

  • Lazy Day an der Bahia de Los Angeles

    4 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 22 °C

    Am nächsten morgen beschließen wir, noch einen Tag länger zu bleiben, weil es uns so gut gefällt. Der Besitzer will heute morgen doch bezahlt werden, da er einkaufen gehen will. Gestern Abend hatte er es nicht so eilig mit der Bezahlung. Da wir nun zwei Nächte bleiben, kann er auch mehr einkaufen und er freut sich dementsprechend. Wir genießen ein Frühstück mit frischen Papayas und Grapefrucht und wandern dann den wunderschönen Strand Richtung Dorf. Auf den mehr als 5km begegnet uns nur ein amerikanisches Pärchen. Der Strand ist leer und die zwei kleinen Hotels scheinen auch leer zu sein. Jedenfalls bekommen wir noch nichtmals einen Kaffee, als wir uns in die Hotelbar setzen. Keiner kommt uns bedienen, nur ein paar Handwerker arbeiten fleißig. So sieht also die Hochsaison auf der Baja aus. Thomas geht nochmal schwimmen in das wirklich trotz der Bahia Seite kühle Wasser. Er bringt eine wunderschöne lila Muschel mit aus dem Wasser. So was habe ich noch nie gesehen. Zurück am Buschen beschließen wir, zur wärmsten Tageszeit unter die kalte Dusche zu hüpfen. Vorher noch ein paar Muskelübungen, damit wir auch ordentlich schwitzen. Thomas muss ohnehin das Salzwasser abwaschen und das Wasser ist gar nicht so kalt. Eher lauwarm. Dann eine heiße Tasse Tee und wir sind fertig für das Abendessen. Es kommt noch ein Kroate mit seiner spanischen Frau vorbei, welcher uns anspricht, da er Wasser für seinen Hund braucht. Er ist sehr nett und unterhaltsam. Sie haben auch einen Campingbus nach Halifax verschickt und sind nun seit Juni unterwegs und ebenfalls die Panamericana entlang. Na dann wird man sich bestimmt noch öfter begegnen. Das Restaurant, welches wir uns für das Abendessen ausgesucht haben, hat leider geschlossen. Es hat nur am Wochenende auf. Dafür müssen wir uns mit drei laut bellenden und großen Hunden am Strand herumschlagen. Die Hunde hier sind alle nicht sehr angenehm. Dann gibt es also Bohnensuppe, auch lecker.En savoir plus

  • Fahrt zur Bahia de Los Angeles

    3 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 23 °C

    Die Nacht war nicht so leise, da der Campingplatz direkt an der 1 lag und die LKWs auf dieser schmalen Straße auch Nachts durchgefahren sind. Weiter geht es nachdem wir die Eltern über das Camping WLAN angerufen haben. Leider gibt es hier niergends Internet Empfang. Vielleicht merken wir bald, warum so viele Reisende Starlink haben. Weiter geht es die 1 entlang Richtung Bahia de Los Angeles. Die Straße wird streckenweise echt schlecht. Riesige Schlaglöcher, welche Thomas geschickt umfährt. Wenn man jedoch einen entgegenkommenden LKW hat geht das nicht und die Löcher sind echt tief. Das gibt dann wirklich harte Schläge ins Fahrwerk. Also immer schön langsam. Die Straße, welche zur Bahia abbiegt ist noch schlechter, allerdings auch kaum befahren, so dass Thomas seine Schlangenlinien rund um die Schlaglöcher fahren kann. Aus den Bergen heraus hat man eine super Sicht auf die Bahia mit den vorgelagerten Inseln. Wir fahren runter in den kleinen Ort. Zunächst zum Hafen, wo die Fischerboote anlanden und ihren Fang zum Markt bringen. Einer der Fischer zeigt uns bereitwillig seinen Fang. Octupuse, viele Fische in verschiedenen Größen und sechs große Gelbflossen-Thunfische. Wow, davon hätten wir gerne ein Stück. Wir fragen uns bis zu dem Fischgeschäft durch. Dort gipt es leider keinen Thunfisch, dafür aber riesige Fischfilets von einem Fisch den wir nicht kennen. Wir nehmen ein Fischfilet von 750g mit. Der Fisch ist super frisch und wir freuen uns auf das Abendessen. Wir haben uns einen Campingplatz am Ende der Bucht ausgesucht. Als wir ankommen, ist kein Mensch da und wir stellen uns direkt ans Meer mit super Sicht auf die ganze Bucht. Beim einer Tasse Tee läuft der Besitzer auf und begrüßt uns freundlich inklusive seiner drei Hunde. Wir handeln den Preis aus und freuen uns über die super sauberen Toiletten und Duschen die auch dabei sind. Beide funkelnagelneu, nur leider kein warmes Wasser zum duschen. Wir braten das riesige Filet in zwei Portionen und gönnen uns einen guten Tomaten und Gurkensalat mit Avocado dazu sowie einen vorzüglichen Rosé von Cetto aus dem Guadalupe Tal. Das war ein super Abendessen und der Tag klingt mit einem Gläschen Wein am Meer aus.En savoir plus

  • Cataviña

    2 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach einer lauten Nacht am stürmischen Pazifik, machen wir erst mal einen Spaziergang den Strand entlang und als das Wasser höher kommt die Dünen hinauf. Von dort hat man eine herrliche Sicht auf die Lagune und die langgestreckte Sandbucht mit dem Vulkan an der Spitze der Halbinsel. Das ist ein wirklich schönes Fleckchen Erde und noch ziemlich unberührt. Hier hat nur der lokale Tourismus Einzug gehalten. Bei der beschwerlichen Straße auch kein Wunder. Wir machen uns die etwa 23 km zurück über Stock und Stein. Für die Strecke brauchen wir fast 1,5 Stunden. Da haben wir das arme Buschen echt verschlissen. Weiter geht es auf dem geteerten Highway Nr. 1 am Meer entlang. Nach etwa einer Stunde Fahrt stoppen wir an einem Campingplatz, den ich eigentlich alternativ herausgesucht hatte. Er liegt wunderschön zwischen steilen Sandklippen direkt am Meer. Und er war nach etwa 500 Meter gut befahrbarer Straße vom Highway aus zu erreichen. Das wäre gestern einfacher gewesen. Dafür hätten wir keine Austern gehabt, denn hier gibt es kein Restaurant. Und die waren wirklich sehr gut gestern Abend. Da es erst Mittag ist, beschließen wir, trotz des schönen Campingplatzes weiter zu fahren. Von dort geht es in die Mitte der Baja. Wir fahren erst hoch in die Berge und dann wieder runter. Die Straße wird schmal und Thomas muß sich beim Fahren sehr konzentrieren, da es keinen Seitenstreifen gibt und die Straße abrupt tief runter geht. Dazu kommen viele entgegenkommende schwere Lastwagen. Die Landschaft wird jedoch faszinierend. Die Berge sind mit riesigen Sanguarokakteen übersät. Dazu gibt es sehr merkwürdig aussehende riesige Kakteengewächse. Sie haben einen glatten hohen Stamm der mit unzähligen kleinen und großen Stacheln gesprenkelt ist. Am oberen Ende schaut ein gelblicher Wuschel raus, manchmal auch zwei oder drei Wuschel. Ein wirklich merkwürdiger Kaktus, den wir noch nie gesehen haben. Dazu gibt es noch viele andere kleiner Kakteen, welche wir allerdings alle schon im südlichen Arizona auch gesehen haben. Wir beschließen, in der Mitte der Baja in Cavarinia zu übernachten. Kurz vor diesem kleinen Örtchen ist die Landschaft neben den Kakteen mit unzähligen runden Steinen gespickt, die sich aufeinander türmen oder auch einzeln als große runde Brocken herumliegen. Dazu Kakteenwälder. Wir stoppen unzählige Male, um schöne Photos zu schießen, welche aber nicht das einfangen, was man sieht. Kurz vor Cavarinia parken wir das Buschen am Straßenrand und wandern zu einer Höhle in der es prähistorische Wandzeichnungen gibt. Die Wanderung durch das wunderschöne Kakteental und rauf auf den Steinhügel alleine waren es wert. Und auch die Malereien in der Höhle sind erstaunlich gut erhalten. In Cavarinia beziehen wir einen Campingplatz und lassen uns ein Restaurant empfehlen. Es liegt etwa 5 Minuten zu Fuß entfernt und es gibt leckere Quesadillas und Chimichangas. Super lecker und dazu eine hausgemachte Limonade. Ein sehr gutes Abendessen und ein kurzer Weg zurück zum Campingplatz.En savoir plus

  • Chapel Punta Banda bis nach La Chorera

    1 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 17 °C

    Nachdem wir morgens mit einer herrlichen Sicht auf das Meer aufgewacht sind, frühstücken wir gemütlich, rufen die Eltern an und fahren zu einer kleinen Kapelle in Punta Bande. Hier ist heute um 10 Uhr Gottesdienst und wir sind pünktlich da. Der größte Teil der Gemeinde sind Amerikaner. Expats, welche hier permanent leben. Sie begrüßen uns freundlich und wir haben einen schönen Gottesdienst mit einer tollen Predigt zum 1. Advent. Hinterher unterhalten wir uns noch mit einigen der Gottesdienstbesucher. Ein Brasilianer bettelt uns an. Wir geben ihm etwas und er gibt uns einer seiner Musik CDs. Einer der amerikanischen Kirchenbesucher spricht uns an und betet mit uns um Gottes Segen für unsere Reise. Das ist sehr berührend. Dann fahren wir weiter und tanken nochmal. Die Fahrt geht zunächst durch eine schöne Berglandschaft mit ausgedehnten Weinfeldern. Dann kommen wir auf eine Ebene, in der sich ein kleines trostloses Kaff an das andere reiht. Nach etwa 180 Kilometern erreichen wir den Ort an den wir abbiegen wollen zum Meer und einem Naturschutzgebiet. Doch die Straße ist ungeteert und sehr rau. Wir fahren ein kurzes Stück zurück und probieren eine andere Straße rein. Aber auch die ist sehr holprig. Wir beschließen nicht bis ganz vorne ans Meer zu fahren und etwa in der Mitte an einer Lagune zu bleiben. Die Straße ist super schlecht und teilweise tief sandig. Aber wir schaffen es bis zur Lagune. Doch leider ist da kein Stellplatz wie der iOverlander es angezeigt hat. Also die schlechten 13 Kilometer zurück oder noch etwa 6 Kilometer zu den nächsten Restaurants, an denen wir vielleicht stehen bleiben können. Wir entschließen uns noch 6 Kilometer zu den Restaurants zu fahren. Dort angekommen erzählt uns ein Mann, dass wir hier nicht stehen bleiben können. Wir sollen nochmal 5 Kilometer fahren, da seine Stellplatzmöglichkeiten vor einem Restaurant. Es wird schon dunkel, aber was sollen wir tun. Wir fahren die letzten 5 Kilometer und kommen im Dunklen an – wir sind nun letztlich da angekommen, wo wir eigentlich ursprünglich hingewollt hatten, nur leider über eine Stunde später. Was für eine schlechte Fahrt. Diese Strecke verschleißt unser Buschen extrem. Leider müssen wir morgen dort wieder zurück. Wir genießen jedoch den ersten Advent Abends im Restaurant mit super leckerer Fischsuppe, Austern und Cevice. Direkt am Meer mit Sicht auf eine vorgelagerte Insel. Dann hat sich diese beschissene Fahrt doch noch gelohnt.En savoir plus

  • Von Ensenada nach La Bufadora

    30 novembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir haben eine herrlich ruhige Nacht auf dem Weingut verbracht und fahren weiter nach Ensenada. Dieser nördliche Ort in der Baja hat einen großen Überseehafen und wird von Kreuzfahrtschiffen angefahren. Zwei davon liegen vor Anker und fluten die Stadt mit Amerikanern. Wir suchen den nächsten Walmart und decken uns mit einigen Grundnahrungsmitteln ein, heben mexikanische Pesos ab und erstehen beim Napa noch ein Dieseladditiv. Die Dieselqualität ist in Mexiko ziemlich schlecht und so wollen wir unseren Motor etwas schonen. Von dort fahren wir an den Malecon, der Promenade von Ensenada. Dort wandern wir entlang des breiten und puderweißen Sandstrands. Leider ist die Wassertemperatur des Pazifik ziemlich eisig. Wir sehen auch nur einige Surfer mit Neoprenanzug im Wasser. Doch der Spaziergang am Wasser ist herrlich und die Kulisse auch. Weiter geht es nach La Bufadora. Es ist eine nahegelegene Landzunge am äußersten Rand der Bucht von Ensenada. Das Ufer ist eine steile Felsküste mit bizarren Felsformationen und kleinen vorgelagerten Felseninseln. Wir stellen uns auf einen Campingplatz, welcher herrlich hoch über La Bufadora gelegen ist und eine phantastische Aussicht über die Küste bietet. Im Hintergrund hört man die Seelöwen brüllen und wir genehmigen uns erst mal eine Tasse Tee an diesem wunderbaren Ort. Dann laufen wir runter ins Örtchen, was im wesentlichen aus einer Touristenmeile besteht, welche von einheimischen Mexikanern besucht wird und in der Hauptattraktion des Ortes endet. Einem Blowhole, welches sich je nach Gezeitenstand mit Wasser füllt um dann explosiv mit einer Gischtfontaine zu erumpieren. Da da Meer heute jedoch nicht sehr bewegt ist, fällt die Fontaine auch nur sehr schwach aus. Wir quetschen uns unter die ganzen Mexikaner, welche lautstarke Misik dabei haben und deren männlicher Teil meist eine Dose oder Flasche Bier in der Hand hat. Nachdem wir zwei Fontainen gesehen haben, machen wir uns durch die Touristenmeile zurück. Wir bekommen ständig alkoholische Getränke zum probieren angeboten, aber auch Dinge zum Essen. Jeder will einen in die Kneipe locken. Wir haben uns ein Restaurant am Rande rausgesucht, doch das hat leider heute am Sonntag geschlossen. Also sucht Thomas eine Cantina raus, welche eine schöne Terrasse hat und ein wirklich gutes Essen. Wir wandern zurück zum Campingplatz und treffen am Ende der Touristenmeile unser deutsche Familie von der Grenze wieder und noch ein junges deutsches Pärchen dazu. Sie stehen auf dem gleichen Campingplatz wie wir, genau neben uns. Gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang sind wir zurück am Buschen und können noch ein paar schöne Bilder schießen.En savoir plus

  • Tecate und Weingut LA Cetto

    29 novembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 18 °C

    Wir stehen wie üblich früh auf, frühstücken, entsorgen, rufen die Eltern an und fahren zur Grenze. Es sind nur etwa 10 Kilometer. Zunächst inspizieren zwei Grenzer unser Wohnmobil Innen und Außen. Das Ganze läuft sehr oberflächlich ab. Danach sind wir in Mexiko. Wir benötigen aber noch unser Touristenvisa und da TIP (Temporary Import Permit) für unser Buschen. Also fragen wir den Grenzer wo wir parken können. Dieser zeigt uns einen Platz direkt neben den Eingang. Also fahren wir nochmal um die Ecke, da wir gegen die Einbahnstraße nicht rein kommen. Wir lassen das Buschen gut bewacht stehen und beantragen zunächst das Touristenvisum. Wir geben den Beamten unsere Pässe, dieser füllt das Formular aus und wir gehen zur Bank und bezahlen des Touristenvisa etwas 65 Dollar dafür. Dann müssen wir nochmal zurück für das TIP für das Wohnmobil. Dieses kostet nochmals etwa 55 Dollar. Dann ist – nach etwa einer Stunde – alles geschafft und wir sind in Mexiko. Alle Grenzer waren sehr freundlich und haben kein Problem gemacht. Wir fahren vorsichtig durch Tecate, damit uns kein Polizist anhält (hier sind angeblich ab und zu ein paar korrupte Polizisten auf Lauer) und dann die ersten 80 Kilometer nach Guadalupe. Wir haben uns um 15 Uhr für die Führung im Weingut L.A. Cetto angemeldet. Daher haben wir noch Zeit und fahren in den Ort Guadalupe um uns ein Restaurant zu suchen. Wir erwerben noch etwas frisches Obst am Straßenrand und parken in einer kleine Seitenstraße. Dann suchen wir uns ein Restaurant und essen unser ersten mexikanischen Suppeneintopf, Thomas mit Lamm und ich mit Beef. Es schmeckt ausgezeichnet und dann fahren wir in das Weingut. Es liegt malerisch zwischen riesigen Weinfeldern am Rande des Tals. Wir fahren auf den Parkplatz und sind erstaunt wie groß das Weingut ist. Wir haben die Tour auf Deutsch mit Ricardo gebucht. Es gibt drei verschiedene Weintypen zu probieren. Da wir möglichst viel probieren wollen, buchen wir einmal die klassische und einmal Reserva Tour. Nachdem wir uns die Wartezeit mit einem Glas Tempranillo verkürzt haben, begrüßt uns Ricardo auf Deutsch. Wir bekommen die Führung exclusiv für uns beide auf Deutsch. Das ist wirklich super. Ricardo führt uns durch die Weinpresse und die Verschiedenen Weinlager. Er erzählt uns von der Geschichte des Weinguts. Es wurde 1928 von einem Italiener gegründet und wird jetzt in der zweiten Generation weitergeführt. Das Gut umfasst alleine im Guadalupe Valley mehr als 2000 Hektar und noch viele mehr an zwei anderen Standorten. Sie exportieren die Weine primär in die USA, aber auch nach Europa und nach Deutschland. Es ist sehr interessant und nachdem wir 8 Weine, jeweils 2 Weiße und 2 Rote probiert haben, kaufen wir noch 12 Flaschen Wein, von denen, welche uns sehr gut geschmeckt haben und können obendrein noch auf dem riesigen Hof des Weinguts unter Palmen vor den Weinreben übernachten. Der Abend endet vor dieser herrlichen Kulisse mit dem Rest der bereits begonnenen Tempranillo Flasche und einem guten Camembert. Das war ein wirklich unerwartet guter Einstieg in Mexiko.En savoir plus

  • Borrego Mountain Palm Canyon

    28 novembre 2024, États Unis ⋅ ☀️ 18 °C

    Wir wachen morgens auf und sind mitten in den Weiten dieser kargen Wüstenlandschaft. Nach einem Frühstück in der Sonne geht es auf zu den Palmenhainen. Wir wandern zunächst zu der Palmengruppe von gestern Abend und dann über einen kleinen Hügel weiter zu wesentlich größeren Palmenoase. Sie liegt malerisch zwischen hoch aufragenden Bergen in einer Senke zwischen zwei hoch aufragenden Hügeln. Wir durchwandern diese Oase und laufen dann einen Hügel hoch um in der nächsten Senke zur nächsten Palmenoase zu gelangen. Von oben hat man einen herrlich weiten Blick über die Ebene. Wir versuchen der Offline Karte von Thomas zu folgen, verlieren jedoch an verschiedenen Stellen den Pfad und müssen immer wieder vesuchen zurückzufinden. Es ist ein mühsam gefundener Weg. Hier bekommt der Begriff Pfadfinder eine ganz reale Bedeutung. Wir fühlen uns auf jeden Fall so und sind froh in der nächsten Senke wieder wohlbehalten anzukommen. Dort wandern wir im sandigen Flußbett bis zur Oase. Diese ist wieder bildschön und bezaubert uns, fast wie in einem orientalischen Märchen. Auf dem Rückweg freuen wir uns diese wunderbare Landschaft so hautnah erleben zu können. Zurück am Buschen unterhält sich Thomas noch mit unserem amerikanischen Nachbarn, welcher aus Sant Diego hierher in die Wüste kommt um Thanksgiving mit seiner ganzen Familie zu erleben. Er kommt seit 40 Jahren immer wieder hierher. Wir fahren weiter. In Ocotillo stoppen wir, um im örtlichen WLAN unsere Versicherungspolice für Mexiko zu buchen. Wir entscheiden uns für eine Vollkasko mit einer hohen Deckungssumme. Die Preise sind mit unseren in Deutschland zu vergleichen und wirklich fair, nicht wie in den USA. Dann fahren wir in den späten Nachmittag und kommen kurz or dem Dunkelwerden in Potrero, kurz vor der mexikanischen Grenze an. Wir stellen uns auf den County Campground und treffen die deutsche Familie wieder, welche wir schon im Death Valley getroffen hattten. Wir gesellen uns zu ihrem Lagerfeuer dazu. Sie sind mit einem etwa 3 jährigen Jungen unterwegs und die junge Frau ist hochschwanger. Sie planen die Geburt in Merida in Mexiko und wollen dann weiter die Panamericana bis runter nach Argentinien bereisen. Das nennen wir mal risikofreudig. Doch zunächst wollen sie genauso wie wir erst mal über die Grenze nach Mexiko und dann die Baja runter. Da kann man nur viel Glück wünschen.En savoir plus

  • The Slot, Blair Valley und Mountain Palm

    27 novembre 2024, États Unis ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir brechen morgens aus Borrego Springs auf, nachdem wir uns nochmal mit Dollarscheinen am Geldautomaten eingedeckt haben und das Buschen nochmal vollgetankt haben. Zunächst fahren wir zum 'The Slot', ein sogenannter Slotcanyon, welcher so eng ist, dass man an manchen Stellen nur als schlanker Mensch durchpasst. Die alte Dame aus dem Visitor Center hat uns die Wanderung empfohlen und sie ist auch wirklich schön. Allerdings fehlt so das Aha Erlebniss, da wir nun schon so einige Slot Canyons in den USA besucht haben. Weiter geht es und wir wollen eigentlich ein Stück des Pacific Crest Trails wandern, der hier durch Anzo Borrego führt. Doch leider finden wir am Straßenrand keinen geeigneten Parkplatz für unser Buschen und müssen das Vorhaben leider aufgeben. Dafür fahren wir in das Little Blair Valley. Es gibt hier unzählige schöne freie Stellplätze. Doch eigentlich wollen wir zu der Pyctographenwand am Ende des Tals. Doch etwa in der Mitte der Strecke beschließen wir umzudrehen, da der Weg tiefsandig und weich wird. Das ist keine Straße für unser Buschen. Wir fahren also wieder zurück auf die Hauptstraße und in Richtung Ocotillo. Wir machen noch ein paar Photostopps und laufen kurz in einen Canyon rein. Dann wird es wieder spät und wir stllen uns im Mountain Palm Valley auf einen Campingplatz mit einer herrlichen Sicht über die Wüstenebene und die Berge. Wr genießen noch eine Tasse Tee in der abendlichen Sonne und beschließen den Tag mit einen kurzen Spazierweg in das Palmental in das wir morgen früh wandern werden.En savoir plus

  • Borrego Palm Canyon und Golf in Borrego

    26 novembre 2024, États Unis ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach einer ruhigen Nacht und einem Frühstück in herrlicher Wüstenumgebung fahren wir die letzten Kilometer steil nach Burrego Springs nach runter. Hier ist es deutlich wärmer. Wir fahren zu Visitor Center und lassen uns einige Wanderungen und Stellplätze empfehlen. Danach zahlen wir $9 Tagesgebühr und wandern eine Schlucht hinauf zur Palm Oasis. Hier waren wir Ende August schon mal zusammen mit Rebekka. Da war es aber kochend heiß, mehr als 45 Grad im Schatten. Wir wollten die Wanderung damals auch machen, haben uns aber kurzfristig umentschieden weil wir einen Hitzestich fürchteten. Das war auch gut so. Wie sich herausstellt, ist die Wanderung hitzetechnisch schon anspruchsvoll. Es geht durch komplett schattenfreies Gelände und steil bergan. Das hätten wir im August niemals geschafft. Jetzt im November ist es herrlich warm, so etwa 22 Grad im Schatten und eine leichte kühle Brise. Das ist hervorragend für die Wanderung. Die Palmoase liegt am Ende eines engen Taals und ist komplett mit Wedelpalmen bewachsen. Absolut malerisch zwischen den hochaufragenden roten Felswänden. Wir genießen den Anblick, da wir leider nicht durch die Palmenoase laufen dürfen. Diese ist gesperrt, da sie wegen eines Brandes wieder aufgeforstet wird. Der Brand hat zum Glück den großen Palmen nicht anhaben können. Nur ihre Stämme sind immer noch schwarz verkohlt. Die Wanderung hat sich gelohnt und wir freuen uns, dass das Klima jetzt so angenehm ist. In Borrego Springs gibt es einige Golfplätze und so beschließen wir nochmal in den USA Golf zu spielen. Der erste Golfplatz ist nur für Mitglieder. Aber am zweiten Golfplatz haben wir Glück und können spielen. Es ist zwar erwartbar super teuer, aber der Golfplatz zwischen den Palmen und den schroffen roten Bergen im Hintergrund ist wirklich auch super schön. Wir schaffen es gerade so noch vor dem dunkelwerden, unsere 9 Loch-Bahn abzuschließen. Thomas hat wieder haushoch gewonnen, aber dafür hatte ich noch mehr Spaß, da ich viel mehr abschlagen konnte. Es hat uns beiden viel Freude gemacht. Vielleicht werden wir auf unsere alten Tage noch Golfer. Wir fahren zu einem letzten Essen in den USA in ein amerikanisches Restaurant und können draußen im Garten neben Bougainvillea-Büschen und einem schönen kleinen Feuerchen zu Abend essen. Was ein tolles Klima im November. Da kann man verstehen warum so viele alte Amerikaner hier den Winter verbringen.En savoir plus

  • Fahrtag und Weingut La Serenissima

    25 novembre 2024, États Unis ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir beginnen den Tag früh mit dem Sonnenaufgang um 6:30. Wir haben unseren Lebensrythmus den kurzen hellen Tagphasen dieser Herbsttage angepasst. Wir verabschieden uns schweren Herzens von dem schönen Campingplatz und fahren weiter. Die nächste Stadt ist Barlow. Diese Stadt ist wirklich schrecklich. Die Menschen leben in kleinen verfallenen Trailern. Selbst auf der Hauptstraße gibt es verfallene Häuser. Da leben tatsächlich die abgehängten Amerikaner. Es gibt eben nicht nur die schönen Vorzeigeorte in Kalifornien mit ihren wohlhabenden Einwohnern. Wir quälen uns auf dem Highway rund um den Großraum Los Angeles und kommen immer wieder in Staus. Die Fahrt wird mühselig. In Temacula verlassen wir den Highway und fahren Richtung Anzo Borrego State Park. Temascula ist wieder ein Bilderbuchort mit guter Infrastrucktur und schmucken Vororten in denen wirklich richtig teure Villen stehen. Hinter Temascula fängt eine Weinregion an. Wir beschließen, an einem Weingut mit italenischem Namen zu halten. La Serenissima, die Allerheiterste, ist der Name des Weinguts, so wie einst die Republik Venedig. Der Besitzer ein Amerikaner mit italenischen Wurzeln aus dem Veneto (daher der Name) begrüßt uns herzlich und bittet uns zur Weinprobe. Es gibt einen Weißwein, Pinot Grigo und fünf Rotweine. Alle sehrvollmundig und voller Feuer. Dazu erzählt er uns seine Lebensgeschicht und seine Erkläransätze für die Probleme der amerikanischen Gesellschaft. Er ist in Kalifornien geboren, in Rom aufgewachsen und lebt nun mit seiner italienischen Frau und zwei Kindern in Kalifornien und hat sich hier sein kleines Stück Italien in Form eines Weingutes nach Amerika geholt. Seine Gesellschaftsanalyse ist interessant, wenn auch nicht wiederspruchsfrei. Dennoch vergeht sie Zeit wie im Flug und wir haben uns fast drei Stunden bei ihm festgequatscht. Für die Weinprobe will er nichts von uns, aber wir fühlen uns doch verpflichtet und kaufen zwei Flaschen Wein, welche sehr gut schmecken aber völlig überteuert sind. Weiter geht es in den letzten abendlichen Sonnenstrahlen Richtung Borrego Springs. Wir schaffen es nicht mehr ganz und bleiben in den Bergen auf einem wunderschön gelegenen Campingplatz, auf dem wir jedoch unsere Mühe haben, einen halbwegs ebenen Stellplatz zu finden.En savoir plus

  • Lone Pine - Owl Canyon

    24 novembre 2024, États Unis ⋅ ⛅ 8 °C

    Wir haben eine wunderbar ruhige Nacht. Von dem Feuer ist weit und breit nichts zu sehen und zu riechen. Was ein Glück. Nach dem Frühstück brechen wir zeitig auf und stoppen zunächt in Lone Pine an einer Tankstelle. Auf dem Parkplatz hat man eine herrliche Sicht auf den angeschneiten Mount Whitney, den höchsten Berg Nordamerikas, abgesehen von Alaska. Davor sind die Bäume und leuchten in bunten herbstlichen Farben von gelb bis braun. Dazu der tiefblaue Himmel mit einigen weißen Wölkchen. Das ist ein Bild wie es sich ein Maler wünscht. Thomas tankt die Gasflasche wieder voll. Diese ist gerade heute morgen nach dem Kaffekochen leer geworden. Das viele Heizen in den letzten kalten Nächten hat doch viel Gas verbraucht. Wir hoffen dass es nun damit vorbei ist. Wir fahren weiter durch das malerische Westernstädtchen und zur Kirche. Ein weißhaariger Prister mit weißem Rauschebart begrüßt jeden einzelenen Kirchenbesucher mit Handschlag. Die katholische Messe ist recht überschaubar besucht für amerikanische Verhältnisse und der Pfarrer nuschelt sich so ziemlich viel in seinen weißen Bart. Nach der Messe gibt es kein get together sondern jeder wird wieder per Handschlag verabschiedet und er wünscht uns eine gute Reise, Wir fahren weiter und machen noch ein paar Photostops für den Mount Whitney. Dann gibt es eine endlose Fahrt über Hochebenen bis wir am Owl Canyon Campground ankommen. Ich hatte ihn vorher ausgesucht, da er auf dem Weg liegt und super gut beschrieben war. Er enttäuscht uns auch nicht. Wir bekommen einen Stellplatz auf dem fast leeren Campingplatz direkt vor dem vielfarbigen Canyon. Noch ist es hell, also machen wir eine kurze Wanderung in den Canyon. Das Farbenspiel bei der untergehenden Sonne ist schon beeindruckend, aber es wird auch ungemütlich kalt, nachdem die Sonne so gegen 16:30 untergeht. So früh, und um 17:00 ist es stockdunkel wie in der Nacht. Wir gehen also nach dem Abendessen wie immer früh ins Bett.En savoir plus

  • Death V. - Mosaic Canyon und Padre Point

    23 novembre 2024, États Unis ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir werden mit Sonnenaufgang wach und bestaunen den unglaublich weiten Blick über das Tal. Mit dieser Kulisse schmeckt das Frühstück nochmal so gut. Wir fahren ein kleines Stück zurück, da es dort einen größeren Campingplatz mit Ver- und Entsorgestation gibt, sowie einWLAN am General Store. Im ganzen Tal gibt es kein Internet nur hier ein WLAN. Wir sprechen mit den Eltern und machen das Buschen frisch. Dann wandern wir den Mosaic Canyon entlang. Auch dieser Canyon ist wieder sehr bizarr und eindrucksvoll. Er endet jedoch in einer Sackgasse und wir laufen und klettern wieder zurück. Am Parkplatz zurück, stellen wir unsere Stühle in die Sonne und genießen unseren Tee sowie die Reste unserer Chili con Carne von gestern. Es ist sehr warm und fühlt sich an wie im Sommer. Weiter geht es raus aus dem Death Valley. Wir queren einen Paß und ein zweites Tal, welches ebenfalls einen riesiegen ausgetrockneten Salzsee hat und fahren über den nächsten Pass mit super toller und weiter Sicht über das zweite Tal, raus aus dem Death Valley Nationalpark. Wir haben uns einen tollen Stellplatz ausgesucht an der Straße Richtung Lone Pine, am Rande eine Yosuah Tree Waldes mit herrlicher Sicht auf die Bergkette der Siera Nevada. Diese glüht in der untergehenden Sonne rot und mystische Nebel liegen über dem Tal. Die Aussicht von dem Stellplatz ist grandios. Doch da vibriert mein Handy und zeigt eine Meldung mit höchster Warnstufe, dass ein Wildfire in der Nähe sei und man unverzüglich evakuiert werden soll. Doch keinerlei Angaben über die Richtung, in die man fliehen soll. Der mystische Nebel ist also Rauch. Wir fahren in Richtung Lone Pine. Aber da fahren wir direkt auf den Rauch zu. Das macht keinen Sinn. Wir kehren also wieder um und bleiben an dem vorher schon angepeilten Stellplatz stehen. Von hier hat man eine weite Sicht. Die Autos fahren auch in beide Richtungen vorbei. Das ist wirklich komisch und etwas unheimlich. Wir essen zu Abend und gehen wie immer früh ins Bett. Hoffentlich geht alles gut.En savoir plus

  • Death V. - Golden Canyon, Mesquite Dunes

    22 novembre 2024, États Unis ⋅ ☀️ 20 °C

    Wir wachen mit Sonnenaufgang gegegen 6:30 auf und frühstücken mitten in der gigantischen Landschaft des Death Valley. Es ist unvergleichlich ruhig und atemberaubend schön. Wir fahren das Tal wieder zurück und genießen die Sicht in die andere Richtung im nun morgendlichen Licht. Auch nochmals auf den Salzsee zu spazieren, können wir nicht widerstehen. Es sieht ganz anders grandios aus als gestern Abend. Schön dass wir so viel Zeit haben. Weiter geht es einen Scenic Drive an der Artist's Palette vorbei. Hier sehen wir bizarre Felsformationen in allen Regenbogenfarben. Rot, Gelb, Beige, Grau bis hin zu Grün. Ein Wahnsinn, was die Natur hier geschaffen hat. Wir wandern durch den Golden Canyon entlang an hohen gelblich schimmernden Felswänden bis zur sog. Kathedrale. Hier hat die Natur aus roten Felsen die Front einer Kathedrale herausgearbeitet. Das ist ein wirklich faszinierender Anblick. Die Wanderung hat sich definitiv gelohnt, trotz der Anstrengung. Wir fahren wieder am Visitor Center vorbei bis zu der riesiegen Dünenlandschaft Mesquite. Wir nehmen die Schuhe in die Hand und wandern über diese ausgedehnte Sandmasse bis auf einer der höchsten Dünen. Von dort genießen wir den atemberaubenden Blick über das weite Death Valley Tal, die vom abendlicht rot glühenden umliegenden Berge und Felsen und den noch warmen Sand vom Tag. Doch dann geht die Sonne hinter einen der Berge schnell unter und wir laufen Richtung Buschen, da wir noch gerne im Hellen zum Campingplatz kommen wollen. Diesen erreichen wir mit dem letzten Lichtstrahl und fallen nach einem guten Abendessen totmüde ins Bett.En savoir plus

  • Death Valley - Dante, Zabrisky, Badwater

    21 novembre 2024, États Unis ⋅ ☁️ 20 °C

    Wir wachen morgens kurz nach Sonnenuntergang auf und hatten eine ruhige Nacht. Nach einem guten Müslifrühstück fahren wir weiter Richtung Death Valley. In dem letzten größeren Ort in Nevada, in Pahrump, legen wir einen Stop ein. Erst nochmal volltanken, da es in Californien erfahrungsgemäß teurer ist. Dann noch zu einer Bäkerei. Dort gibt es herrlich duftendes frisches Weißbrot und ein Croissant und eine Rosinenschnecke. Wir fahren weiter. Die Landschaft wird immer weitläufiger. Die Berge gleichen großen Sofakissen mit eingenähten Knöpfen, welche nach innen ziehen. Wirklich bizarr. Im Death Valley angekommen, fahren wir zunächst zum Dante Point. Dieser liegt etwa 1000 Meter über dem Death Valley und bietet einen herrlichen Blick auf den ausgetrockneten See des Tals, welcher nur noch aus einer weißen Salzkruste besteht. Da Tal ist gerahmt von riesig hohen, bizarr zerklüfteten Bergen, welche in allen Rotschattierungen strahlen. Von einem dunklen, schon fast braunen Rot bis zu einem hellen, fast pinkfarbenen Rot ist alles vertreten. Wir genießen die Aussicht und laufen ein kurzes Stück den Bergkamm entlang. Der Wind pfeift eisig und heftig. Und das soll im Sommer super heiß sein. Im November merkt man nichts mehr davon. Weiter geht es zum Zabriski Point. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf die Badlands welche von gelblich bis rot changieren. Dort treffen wir auch einige Deutsche, welche mit Kindern die Panamericana unterwegs sind und auch weiter auf die Baja California wollen. Vielleicht werden wir sie wieder treffen. Wir machen eine kurze Wanderung durch die Badlands und fahren weiter zum Visitor Center. Dort füllen wir unseren Wassertank auf und fahren in das Tal des Todes. Am Badwater See stoppen wir und wandern über die Salzkruste bis in etwa auf die Mitte des Sees. Wir befinden uns etwa 86 Meter unter dem Meeresspiegel. Die abendliche Sonne scheint warm und es ist fast windstill. Wir genießen das flache Streiflicht und bewundern die bizarren Formen der Salzkristalle. Einige brechen wir ab und nehmen sie mit. Wir fahren noch recht zügig das gesamte Tal entlang, bis wir in die alte Straße einbiegen, welche leider auch nicht mehr geteert ist. Hier dürfen wir in der herrlichen Berglandschaft frei stehen. Wir fahren einige Kilometer über die steinige Straße mit ausgeprägtem Wellblech und beschließen einfach am Straßenrand stehen zu bleiben. Thomas versucht noch herauszufinden, warum Wasser auf unserem Boden ausläuft. Die Begründung ist einfach. Der Frischwassertank war nicht richtig zugedreht, und so ist der volle Tank während der Fahrt etwas übergeschwappt. Hoffentlich war es das. So haben wir leider den Sonnenuntergang verpasst. Dafür gibt es noch ein leckeres Abendessen und dann geht es früh ins Bett.En savoir plus

  • Red Rock Canyon

    20 novembre 2024, États Unis ⋅ ☀️ 11 °C

    Nach einer herrlich ruhigen Nacht, welche allerdings so kalt war, dass unsere Wasserautomatik den gesamten Wassertank wieder komplett entleert hat, frühstücken wir gemütlich unser Müsli und freuen uns, wieder in Amerika zu sein. Wir füllen noch drei Gießkannen Wasser nach, da es nicht so gut schmeckt nur wenig. Dann geht es weiter über den Hoover Damm, welcher allerdings so touristisch ausgebaut ist, dass man nicht einfach kurz anhalten kann, sondern umständlich abfahren und dann auch noch extra Eintritt zahlen muss. Wir beschließen weiterzufahren, da wir den Damm von früheren Besuchen schon gesehen haben und weiter zu Red Canyon zu fahren, da wir dort noch eine Wanderung machen möchten. Vorbei geht es an Las Vegas mit toller Sicht auf den Strip. Kurz hinter Las Vegas biegen wir ab und gelangen zum Scenic Drive des Red Canyons. Dieser hält, was wir uns versprochen haben. Riesige rote, rosa und sandsteinfarbene Felsformationen bilden einen gigantischen Canyon der super schön aussieht. Nach einigen Zwischenstopps am Straßenrand beschließen wir, den Culico Tank Trail zu wandern. Der Weg führt durch ein ausgetrocknetes Bachbett die Schlucht hinauf durch phantastische Felsformationen bis er in einer Sackgasse endet, welche eine wunderbaren Blick über die Ebene bis nach Las Vegas bietet. Ein echtes Highlight ganz zu Beginn. Das ist es, was wir an den USA so lieben, die gigantische unberührte Natur. Nach etwa 2 Stunden sind wir wieder zurück am Buschen und haben nicht mehr viel Zeit. Da es spät im Jahr ist, wird es schon früh dunkel. So etwa gegen 16:30. Wir machen noch einen Aussichtsstop am höchsten Punkt des Scenic Drives und bewundern die Aussicht. An einer Schlucht bewundern wir noch die Piktogramme der frühen Ureinwohner und beenden diesen herrlichen Drive. Wir fahren noch etwa 20 Meilen und finden einen schönen Stellplatz in einer Dispersed Campsite. Den Tag lassen wir mit einem guten Abendessen ausklingen und gehen wieder früh ins Bett.En savoir plus