February 2018 - May 2021
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  • Day123

    Great Ocean Road - nass, kalt, schön

    June 17, 2018 in Australia ⋅ ⛅ 7 °C

    Nach der Outback Tour gehts mit einer weiteren Tour von Adelaide zu den Grampians und über die Great Ocean Road nach Melbourne.
    Australien hat nicht nur riesige Distanzen und verrückte Tiere, sondern auch pinkige Seen. Ich wollte mir sehr gerne einen solchen ansehen, wusste aber nicht, dass wir an einem solchen vorbeikommen würden. Was für eine schöne Überraschung!
    In den Grampians haben wir nicht so viel Glück. Es ist sehr kalt und nass, hald eben Winter. Ja auch in Australien gibt es einen solchen im Süden :) Wir besuchen ein interessantes Cultural center in Halls Gap, wo ich noch ein bisschen mehr über die Aborigines erfahre.
    Wir beobachen ein paar Regenvertropfte Kängaroos, die am frühstücken sind und fahren schliesslich auf die Great Ocean Road, das nachdem wir unseren Lunch gegen einen Emu verteidigt haben. Emus sind nicht ganz sooo schlau, das heisst, wenn man seine Hand über den Kopf streckt und ihm nachläuft, meint er ein grösserer Emu kommt und beeilt sich plötzlich weg zu kommen ;) An der Great Ocean Road, mit ihrer schönen Küste und den vielen vom Meer ausgewaschenen Felsformationen, angekommen, staune ich nicht schlecht als eine Riesenwelle kommt und so kräftig an die Klippe knallt, das Wasser bis auf meine Höhe hoch spritzt (ca.20m). The Ocean is on fire!!!
    Bei den 12 Aposteln sind wir zuerst allein, aber dann möchte die Regenwand hald auch Gesellschaft und so kommt sie zu uns :) Dafür werden wir am nächsten Morgen mit einem Regenbogen überrascht. Und dann rösseln wir in Richtung Melbourne und die gräulichen Formen die ich am Horizont sehe und zuerst als Wolken diagnostiziere sind keine solche. Nein es ist die Skyline einer Grossstadt mit allem was dazughört.
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  • Day120

    Die Weite und das Ende der Wüste

    June 14, 2018 in Australia ⋅ 🌙 9 °C

    Aus dem Bushcamp gehts am nächsten Morgen nach Coober Pedy. Eine Stadt in der Mitte der Wüste, rundherum für 100te Kilometer nichts und im Sommer angeblich unerträglich heiss. Deshalb sind die Häuser teilweise in die Hügel reingebaut und die Menschen leben halb unter der Erde. In Coober Pedy wird auch heute noch nach Opal gegraben, ein wertvoller Edelstein. Rund um die Stadt sieht man die aufgehäuften Hügel der Erde und Schilder warnen davor, dass man nicht ab der Strasse einfach herum laufen soll, da man sonst plötzlich in einen dieser tiefen Mienenschächte fallen könnte.
    Wir besuchen in Coober Pedy neben dem Opal Museum auch ein Kängaroo Waisenhaus!!! Es ist so schön zu sehen, wie liebevoll der Besitzer des Waisenhause mit den Tieren umgeht, sich mit einem "Teenage-Kangaroo" einen kleinen Boxkampf leistet und ein kleines 6 monatiges mit dem Schoppen füttert!
    Und dann heisst es 650km fahren. Wr passieren mehrere Salzseen, fahren teilweise entlang der "Ghan"-Strecke (eine Eisenbahn von Adeladie nach Darwin quer durch das Outback) und kommen zurück in Richtung der Zivilisation, wo es Lichtsignale, grüne Wiesen und Flüsse hat.
    2770km nach Start unserer Reise im Outback kommen wir in Adelaide an! Was für Distanzen!!!
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  • Day118

    The rocks that keep on rocking

    June 12, 2018 in Australia ⋅ 🌙 9 °C

    Tagwach 5.00. Huiii früh. Dafür alleine mit der Gruppe in der eiskalten Schönheit von Kata Tjuta. Wir beginnen unseren Walk und als die Felsen von der aufgehenden Sonne angeleuchtet beginnen feuerrot zu leuchten, ist es auch mir Nachteule klar warum hier der frühe Vogel den Wurm fängt :) Was für ein zauberhafter Ort mit einer inmensen Kraft!
    Dann heisst es wieder: the wheels on the bus go round and round und wir fahren 4h bis wir die Grenze vom Northern Territory nach South Australia passieren und kurze Zeit nach der Grenze Sid unseren Bus von der Strasse weg über Gestrüp und Sand lenkt und wir hier unser Bushcamp aufschlagen. Kochen auf offenem Feuer, ich fühl mich an all die tollen SoLas erinnert. Die Nacht ist die kälteste von allen aber für das Schlafen im Nirgendwo lohnt sich so vieles
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  • Day117

    World famous rock that rocks!

    June 11, 2018 in Australia ⋅ 🌙 11 °C

    Wenn man die Augen öffnet und Sterne sieht, hinter einem das Feuer brutzelt und die Aufwachmusik von einem geliebten Musiker ist dann ist das ein so ziemlich perfekter Moment. Ich bin trotz der frühen Uhrzeit mit einem Lächeln aufgestanden. Heute gehts zum Uluru!!!
    Nach über ne Stunde fahren werde ich ganz aufgeregt und wecke meine Sitznachbarin: Ich habe ihn in der Ferne entdeckt!! Der Guide lächelt mir durch den Rückspiegel zu und schreibt dann seelenruhig an die Frontscheibe "Fooluru" (falscher Uluru :) Es ist ein weiterer einsam stehender Berg der mich beim näherkommen an den Benbulben in Sligo, Irland erinnert von seiner Form her. Er ist grösser als der Uluru und ebenfalls uralt.
    Den Rest des Tages verbringen wir dann aber beim richtigen Rock. Ich bin erstaunt wie gross er ist. Wir brauchen 3h um ihn zu Fuss zu umrunden!! Im Kulturzentrum erfahren wir einige der Geschichten der Aborigines die viele der Eigenheiten des Felsens erklären, denn er sieht an jedem Ecken wieder anders aus, hat Höhlen, Wasserlöcher und schwarze Streifen von Wasserfällen. Ich bin beeindruckt ab all den Geschichten aus der Dreamtime (der "Schöpfungsgeschichte") dieser unglaublich alten Kultur die so viel älter ist als jede andere auf der Welt. Es gibt in Australien Felszeichnungen die, glaube ich, 40000 Jahre alt sind.
    Ah genau und wir haben neue Freunde: Fliegen. Viiiiele Fliegen :)
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  • Day116

    Rocks rock!

    June 10, 2018 in Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Ich fliege von Adelaide nach Alice Springs und da wird mir mal so richtig bewusst mit welchen Dimensionen man es da in Australien zu tun hat!!! Nach über 2h fliegen und unter mir nichts anderes als rot-braune Einöde mit wunderschöner Musterung von uralten Flüssen und Felsformationen komme ich in der Wärme der Wüste an. Bereits früh am nächsten Tag werden wir von unserem Tourguide Sid abgeholt umd machen uns in der 12er Gruppe auf weg von der Zivilisation ins Nichts des Outbacks. Damit wir heute Abend auch genügend warm haben, gehen wir husch Bäume fällen. Braucht man dazu Motorsagen: NEIN!!!In Australien macht man das mit purer Muskelkraft, harrrr!!! (Gut ja die Bäume sind abgestorben und haben ein oberflächliches Wurzelsystem... Aber he trotzdem wer hat schon Mal einen Baum allein zum Umsturz gebracht :) Nachdem wir unsere Wraps auf einem Campingplatz auf einer riesigen Cattlestation verschlungen hatten gings zum Kingscanyon auf eine kleine Wanderung. Den Heart attack hill hoch (motivierender Name :) entlang des Canyons mit einem kurzen Abstecher in den Garten von Eden. Sid weiss unglaublich viel. So zeigt er uns eine Pflanze (ipi ipi) mit deren Milch man Kratzer etc heilen kann und er gibt ubs ein Gespür dafür wie uuuunglaublich alt dieser Kontinent ist und was hier vor Millionen von Jahren einmal war (ein Riesenmeer; wir sahen Quallenfossilien).
    Wir schlafen mit dem Brutzeln des Lagerfeuers ein und hören in der Ferne Dingos heulen, über uns die Sterne.
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  • Day113

    Land down under

    June 7, 2018 in Australia ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach der Ruhe und Gemütlichkeit in Samoa bin ich nun in diesem riiiiesigen Land mit seinen grossen Städten angekommen. Eine Umgewöhnung. Nachdem ich mir Adelaide mit einer Free Walking tour angesehen, ab einem Pelikan im Torrens River gestaunt und mich über Streetart gefreut hab welche rund um mein Hostel zu finden ist, gings mit einer Zweitagestour von 5 Frauen rüber mit der Fähre nach Kangaroo Island. Auf dieser Insel durften wir veim Schaf schären zusehen, sahen wunderschöne einsame Buchten und Strände mit unglaublichem Wasser. Ich wurde zum Koala Whisperer ernannt und konnte über die zwe Tage verteilt über 30 Koalas spotten. Wir sahen Emus die verrückte Tänze aufführten, bestaunten Felsformationen wie aus einem Kunstmuseum (Remarkable Rocks) überwachsen mit leuchtend orangen Flechten, sahen Seehunde die mit den Wellen an den Strand surften und gingen Sand boarden in Little Sahara. Eine wunderschöne Insel mit so vielen Überraschungen und unzähligen tollen Bewohnern! Dank eines Sturms blieben wir sogar nochveine Nacht länger da die Fähre die 1 stündige Überfahrt bei dem Wellengang nicht machen konnte.Read more

  • Day108

    Tofa Samoa

    June 2, 2018 in Samoa ⋅ ⛅ 24 °C

    Nachdem wir mit der Fähre von Savaii nach Upolu zurückgeschaukelt sind, muss ich mich von der lieben Lena und Sarah verabschieden, die weiter nach Malaysia reisen. So flitze ich mit meinem Scooter über den Berg und durch den Regen zurück zu den wunderschönen Matareva Beach Fales, wo ich auf bekannte Gesichter treffe, die noch immer da sind seit meinem ersten Aufenthalt da. Romy aus Österreich gable ich auf dem Holperweg von der Hauptstrasse zum Strand auf und so hüpfen wir zusammen mit Sack und Pack beladen von Schlagloch zu Schlagloch.
    Am letzten Abend an diesem wunderschönen Ort komme ich sogar noch in den Genuss von einer samoanischen Fia Fia night (samoanische Gesänge und Tänze) Einmal mehr bin ich beeindruckt und gerührt von den wunderschönen und kräftigen Stimmen der Samoaner und ein kleiner Junge, der in der Tanzgruppe mitmacht, raubt mir mein Herz vom ersten Augenblick an.
    In den letzten Tagen in Apia werde ich noch Zeuge der Begeisterung für Rugby der Samoaner, sehe weitere Tänze und Lieder zu Ehren des Nationalfeiertags, schlendere nochmals über den Markt und schaue mir ein Spital noch von innen ein, da ich mir eine Ohrenentzündung eingefangen habe. Aber auch hier ist es schön zu sehen, wie dieses Land einfach eine Ruhe hat, die uns so oft fehlt! Der Arzt ist in kurzen Hosen und Flip Flops und im Hintergrund ertönt aus seinem Handy locker flockige Tanzmusik während der Konsultation :) Ley, eine der Mitarbeiterinnen aus dem B&B lässt mich keinen Schritt alleine machen und schaut so lieb zu mir und lässt in den Wartezeiten nicht locker, bis das zählen auf samoanisch von 1-10 gut sitzt :)
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  • Day104

    Kraft der Meere

    May 29, 2018 in Samoa ⋅ 🌧 26 °C

    Mit unserem halbleeren Tank machten wir uns guten Mutes auf um im nächsten Dorf vollzutanken. Ungünstigerweise war von Benzin in der nächsten Ortschaft weit und breit nichts zu sehen. Nun gut,wie lange und wie viel uns die verbleibende Strecke noch kosten würde wussten wir nicht und so fuhren wir zu unserem eigenrlichen Ziel: den Alafogaga Blowholes. Ich liebe das Meer aus ganzem Herzen, da fühle ich mich wohl und doch auch hat das Meer so etwas mächtiges, was sich wieder bestätigte als wir dieses Spektakel sehen durften. Mit welcher Wucht diese Wellen gehen die Klippen schlugen und das Wasser bis 50 Meter in die Höhe preschen liessen eifach nur unglaublich toll!! Und dann warf ein Einheimischer noch eine Kokosnuss in dieses Loch: Wow wie hoch die davon flog!
    Zurück in unserem Fale suchten wir zuerdt einmal unsere Sachen. Aber anscheinend hatte das Wasser nicht nur bei den Blowholes seine Macht demonstriert sondern auch bei den Fales.
    Am nächsten Tag überraschte uns nicht nur der Regenschauer, vor dem wir unter ein Dach in einem kleinen Dorf flüchteten und neugierig von den Bewohnern beobachtet und uns von den Kindern zugewunken wurde, sondern auch wie lange man mit einem leeren Tank noch fahren kann :) denn auch die nächste Tankstelle hatte kein Benzin. Aber nachdem wir uns noch einen hübschen Wasserfall angekuckt hatten, und ich mir ein kleines unfreiwilliges Rennen mit einem Schwein geliefert hatte, erreichten wir endlich die Tankstelle beim Hafen. Da wir eigentlich schauen wollten was passiert wenn der Tank leer ist wenn man fährt drehte ich noch eine Ehrenrunde und benützte meinen Gashebel noch mal für das wofür er gedacht ist. Das parkierte Polizeiauto liess mich dann aber meine Rekordzeit drosseln.
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  • Day102

    Westzipfel Samoas

    May 27, 2018 in Samoa ⋅ ⛅ 27 °C

    Samoas Tierwelt ist einfach toll. Nicht nur Unterwasser gibt es Dinge zu bestaunen sondern auch oberirdisch muss ich einfach immer wieder anhalten wenn sich eine Schweinefamilie in Bewegung setzt und die Pilgerung über unsere Fahrbahn plant oder uns beim Znacht mit Blick auf den Sonnenuntergang besucht. Auch die Hühner und ihre Hähne sind allgegenwärtig von den wilden Hunden wollen wir jetzt nicht sprechen. In der Mittagshitze zu fahren ist des Problemslösung da wollen auch die unseren gebräunten Schenkelchen nicht nachhetzen :)Read more

  • Day99

    Scootergang on tour

    May 24, 2018 in Samoa ⋅ 🌙 24 °C

    Zusammen mit Romy aus Österreich düsten wir von der Fähre herunter, cruisten durch die Dörfer, wurden mit Winken und rufen von allen Seiten begrüsst und fühlte sich fast etwas wie ein Promi, bei dem Empfangskomitee. Es fehlen nur noch unsere Bodyguards oder der schwarze SUV der hinter uns fährt mit dem wahren Promi darin, bei all der Aufmerksamkeit. Was für ein Gefühl es einfach ist mit dem Roller entlang der Küste zu fahren, die Sonne im Gesicht und der kühle Wind auf der Haut: Freiheit! Und dann überkommt es mich manchmal! Sonst immer die langsamste, da ich viel kucken muss, laden die leeren Strassen manchmal einfach dazu ein, mal auszutesten, was das kleine Pferdchen den eigentlich kann! Einfach toll! Unterwegs zu unserem nächsten Fale in Manase bei der lieben Lua, die super kocht und uns mit einer Kokosnuss begrüsst und in deren Fale wir sogar richtige Betten und einen kleinen Balkon haben, besuchen wir noch die Lavafelder in Sale. Zwischen den Jahren 1905 und 1911 ist vom nahegelegenen Vulkan immer wieder so viel Lava geflossen, dass das ganze Dorf etc. zerstört wurde. Das an sich ist natürlich traurig, was jedoch beeindruckend ist wie sich Pflanzen durch die Ritzen kämpften und wie die schwarze Masse die Häuser umgibt.
    Am nächsten Tag gehen wir auf eine kleine Schnorcheltour bei einem nahegelegenen Riff. Mir wird zum ersten Mal bewusst, wie gross die Unterwasserwelt ist und dass dies eine sooo andere Welt ist, als die unsere, in die wir nur einen kleinen Einblick erhalten und in welcher wir nur Besucher sind und auch nie was anderes sein können. Da unten spielt sich ein ganz anderes Leben ab, mit so vielen faszinierenden Wesen, es ist an uns, dass wir diese so zurücklassen wie wir sie vorfinden. Neben Korallen, welche die Farbe wechseln, wenn man ihnen Wasser zufächert, der persönlichen Bekanntschaft von Nemo sowie erneut einer Meeresschildkröte, staune ich nicht schlecht, als ich nach Lena Ausschau halte und plötzlich in ca. 10m Entfernung einen sehr grossen Fisch vorbeischwimmen sehe, der doch seeehr nach einem Hai aussieht. Es war auch einer :) Ein Riffhai. Er scheint meine Bekanntschaft nicht machen zu wollen, worüber ich trauriger sein könnte und seine Mama holt er auch nicht :) in dem sinn tauche ich weiter bei einem Schiffsfrack nach dem verschollenen Diamanten von Rose aus der Titanic und freue mich aber sehr, dass ich ihn sehen durfte!
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