Albania
Liqeni i Tiranës

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8 travelers at this place:

  • Day64

    Morgens wachten wir auf und es regnete. Ist das ein Zeichen für uns 🤔? Eigentlich wollten wir nicht nur einen Track im Valbona Tal ⛰ laufen ... aber es scheint, dass es wettermässig nicht nach einem weiteren Hike aussieht. Was nun 🧐?!?!

    Da das Tal eine Sackgasse ist und auf der Strecke in Richtung Küste oder Tirana kaum verzeichnete Camps liegen, war guter Rat teuer. Die Hauptstadt Albaniens, Tirana, stand definitiv auf unserer Liste, aber wollten wir die Strecke in einem durch fahren. Die Straßen in Albanien sind ja immer für Überraschungen gut. Nach einem kurzen Gespräch mit Einheimischen und der Nachfrage, welchen Weg sie nach Tirana fahren, waren wir nicht wirklich schlauer. Die Albaner selber fahren durch den Kosovo, da dort die Straßen besser sind 🙈🤣. Na super, unsere grüne Versicherungskarte erlaubt den Kosovo nicht. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als die Straßen in Albanien zu testen. Unser Navi sagt gute 260 km und 5,5 Stunden Fahrzeit. Das machen wir doch mit links 👍.

    Gesagt getan ... düsten wir mit Finn 🚐💨 los. Den ersten Teil raus aus dem Tal ⛰ kannten wir ja schon und dann ging es über eine enge Berg-Pass-Straße. Gut, dass so wenig Verkehr in Albanien herrscht, dass uns kaum Fahrzeuge auf den engen Passagen entgegen kamen. Selbstverständlich teilten wir uns die Straße wieder mit diversen Kuh- und Schafherden. Ein Teil der Strecke war richtig gut ausgebaut und andere Teile waren etwas holprig. Wir fuhren auch einen Teil der drei Autobahn 🛣 Abschnitte in Albanien. Eigentlich sollte auch die einzige Mautstelle Albaniens auf unserem Weg liegen. Hier mussten wir mit Erstaunen feststellen, dass die Mautstellen vor wenigen Tagen durch die Albaner zerstört wurde, da die Gebühren für die Durchfahrt durch den Tunnel zu teuer für sie waren. Des Weiteren wäre dann der Kosovo und auch das Valbona Tal von Tirana abgeschnitten, da dies die einzige Verbindung ist und die Durchfahrt für die Einheimischen kostenmässig nicht tragbar ist.

    Also sparten 💰auch wir die Maut. Kurz vor Tirana wurde es mit dem Verkehr dann nochmal heftig. Zwar gute und breite Straßen aber auf der Straße herrscht das Gesetz des Stärkeren und wir mitten drin. Nebenbei wurde am Straßenrand noch Obst und Gemüse verkauft und kleine Hasen 🐇, Enten 🦆und Hunde 🐶. Ja wenn es sonst nix ist 🙈🙉🤣!

    Die Piste zum Camp ⛺️ war dann nochmal richtig abenteuerlich. Das war mal richtiges Waschbrett 😊👍 ... oben auf dem Camp angekommen begrüßten uns dann unzählige Hühner 🐓.

    War das eine Tour ... aber irgendwie auch wieder mega spannend, da wir wieder viele neue nicht-touristische Ecken von Albanien kennengelernt haben. Morgen geht’s dann für uns ganz zeitig in die Stadt ... wir haben uns mal wieder eine Free-Walking-Tour rausgesucht und sind schon sehr gespannt.
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  • Day76

    Tirana, Albanien

    November 25 in Albania

    Wir machten uns am nächsten Morgen auf um eine Dusche zu suchen und entschieden uns bei einem Campingplatz anzufragen, der ziemlich gut bewertet war. Also fuhren wir Richtung Tirana, bogen aber vorher ab um über eine holprige Straße den Campingplatz zu erreichen. Außer ein paar Hühnern war aber erstmal niemand zu entdecken, den wir hätten fragen können. Also stiefelten wir quer übers Grundstück und riefen, bis eine ziemliche alte Frau aus dem ersten Haus kam und uns auf Albanisch zu verstehen gab, dass ihr Sohn gerade nicht zu Hause sei. Die Frage ob wir duschen könnten ohne zu campen, konnten wir erst nach einiger Zeit klären und verstanden die Dame so, dass wir nichts zu bezahlen hätten. Wunderbar dachten wir und stiegen direkt in die Dusche. Zuerst dachten wir, dass das eine extrem flotte Angelegenheit würde, aber nach ein paar Litern aus dem Hahn wurde es dann doch noch richtig schön warm.

    Schon während wir duschten bemerkten wir, dass jemand draußen umherlief und tatsächlich kam uns Eduart direkt entgegen, der uns ein Handy ans Ohr hielt. In der Leitung war seine Schwester, die uns auf Englisch erklärte, dass der Campingplatz von November bis April kostenfrei sei, lediglich Strom würde extra kosten. Nachdem wir alles geklärt hatten forderte Eduart uns auf, ihm zu folgen und wir nahmen an nun einen Raki bei ihm zu bekommen. Wir liefen also erneut übers Grundstück bis in den Hinterhof wo wir plötzlich in einem Wohnzimmer standen, dass mit drei Sofas, einer Schrankwand mit Fernseher, einem Kühlschrank, einem Tisch und einem Ofen in der Mitte ausgestattet war auf dem gerade gekocht wurde. Uns empfingen dort seine Eltern und seine beiden Töchter. Wir wurden auf die beiden besten Plätze direkt am Ofen mit Blick auf den Fernseher positioniert und da saßen wir dann und sahen dem bunten Treiben zu. Auf Albanisch wurden uns die Familienkonstellation und die die aktuellen Nachrichten erklärt bis uns dann allmählich klar wurde, dass hier gerade für uns gekocht wurde. Immer wieder wurden neue Zutaten aus dem Kühlschrank und von draußen rangekarrt und wir fragten uns wie das Menü wohl aussehen würde. Als dann sowohl die Leber, die Kartoffelspalten und der Tomatensalat fertig waren, wurde der Küchentisch, der eben noch mit einer Plastiktischdecke belegt war mit einem richtigen Tischdecke belegt, wir wurden auf dem Sofa neu positioniert und der Tisch wurde direkt vor uns beide gestellt. Es kamen noch Käse, Brot, Paprika, Gurken, Oliven und Raki dazu und wir wurden gebeten zu essen.

    Zunächst waren wir total stutzig, da wir alleine am Tisch saßen. Irgendwie versuchten wir zu fragen was mit den anderen sei und vor allem mit den Kindern aber sie taten das nur ab. Mit komischem Gefühl im Bauch fingen wir also an zu essen. Während dessen erhielten die Kinder und Eduart zumindest eine kleine Portion des Essens. Mit der Kultur überfordert, ob wir das nun alles essen sollten oder ob die Großeltern die Reste essen würden, aßen wir zunächst nur ein bisschen. Als wir sagten wir hätten genug, wurden wir nur verständnislos beäugt und entschieden uns zumindest die frisch zubereiteten Speisen zu essen was die Großmutter nach einem großen Lob unsererseits zufrieden stellte. Anschließend gab es noch einen türkischen Kaffee und ein paar Trauben aus dem Garten.

    Als alle nur noch auf den Fernseher sahen hofften wir der Höflichkeit genüge getan zu haben und entschieden und nach einem Familienfoto aufzubrechen. Mit einem großen Dankeschön verabschiedeten wir uns von der unglaublich gastfreundlichen Familie, die obwohl sie direkt neben den Kühen im Hinterhof haust uns alles geben wollte was sie hat.

    Noch in Montenegro hatten wir es erst davon, dass uns die Unterschiede in den Ländern bislang noch gar nicht so sehr aufgefallen sind, da es sich schleichend entwickelt hatte. Doch in Albanien wurde zum ersten Mal direkt ein großer Unterschied ersichtlich, sowohl in der Kultur, als auch den Straßen etc.

    Anschließend fuhren wir weiter. Wir fühlten uns ganz komisch als wir in Tirana ankamen, total wirr mit der Situation, mit ein bisschen Raki im Blut, total müde und angestrengt, aber dennoch wollten wir den Rest des Tages nicht im Bus verbringen, so dass wir uns nochmal aufrafften um die Stadt noch ein bisschen zu erkunden.

    Schon nach wenigen Metern entdeckten wir einen Stadtplan, überlegten wo wir hinwollten und gerieten in die nächste seltsame Situation. Denn Klaus kam auf uns zu und bot uns an uns die Stadt zu zeigen. Wir dachten na klar warum nicht und stiefelten gemeinsam los, schon nach den ersten Sehenswürdigkeiten begann es zu regnen und wurde immer stärker, so dass wir uns bei Klaus bedankten und ihm mitteilten wir wollen während des Regens lieber in ein Café.
    Er brachte uns zu einem und bat direkt im Anschluss um eine Bezahlung. Da waren uns die Leichtgläubigkeit und die zuvor erlebte Gastfreundlichkeit doch direkt auf die Füße gefallen.

    Während des Cappuccinos und Käsekuchens nahmen wir Kontakt zu Karl und Elina auf dessen Auto wir bereits beim Parken entdeckt hatten und entschieden uns, unsere bereits lang gehegten Pläne in die Realität umzusetzen und abends gemeinsam ins Kino zu gehen um zu erfahren wie es mit Grindelwald weiter geht. Da die Filme nicht ins albanische übersetzte werden, konnten wir ohne Probleme ein Kino mit der englischen Version finden. Uns wurde gesagt, dass die nächste Vorstellung um 19 Uhr beginne und wir hatten noch etwas Zeit um zu Abend zu essen. Bereits viertel vor 7 saßen wir im Kino und wunderten uns weshalb schon ein Film lief und erklärten uns, dass es wohl noch der vorherige Film war. Es stellte sich jedoch heraus, dass wir wohl tatsächlich den Anfang verpasst hatten. Hahaha

    Tag 77: Da wir durch den Regen bedingt nur wenig von der Stadt gesehen hatten, machten wir uns nochmal auf um die Gegend zu erkunden. Die Läden sind hier wirklich interessant angeordnet, da meist zwei Geschäfte übereinander platziert sind und die unteren im Halbgeschoss, so dass sie teilweise aus den Fenstern direkt auf die Straße verkauft haben.

    Da der Tag von Regenschauern geprägt war, mussten wir uns immer wieder ins Innere zurückziehen, so dass wir als erstes in einem Weihnachtsgeschäft gelandet sind. Das war wirklich unglaublich, da der Laden total überladen war – überall standen Bäume mit Glitzer, Kugeln etc. herum, so dass der Baum kaum mehr zu erkennen war; Rentiere, Lichterketten und Sterne reihten sich aneinander. Wir fragen uns, ob die Wohnzimmer im Dezember tatsächlich so aussehen. Aber natürlich konnten auch wir nicht widerstehen und haben uns mit Kleinigkeiten ausgestattet um auch unseren Freudolin ein bisschen zu dekorieren.

    Der nächste Stopp erfolgte in einem Café in dem wir super leckere heiße Schokolade mit Crispy getrunken haben und uns vor lauter Gemütlichkeit und gutem Internet tatsächlich eigene Weihnachtsgeschenke bestellt haben. Upsi…

    Der dritte Stopp erfolgte in einem Sushi-Laden, den wir am Vortag entdeckt hatten und von dem wir schon seit Wochen träumen. Es war einfach soooooo lecker und machte den Tag trotz Regen beinahe perfekt.

    Auf dem Rückweg machten wir noch an einem einheimischen Bäcker halt und versorgten uns mit weiteren Leckereien – zwei Schokobomben in den Geschmacksrichtungen Oreo und Kinderbueno. Yummy, an diesem Tag ließen wir es uns kulinarisch wirklich richtig gut gehen!
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  • Day10

    Crossing our third border today

    October 25, 2017 in Albania

    We took the bus across to Albania this morning. Can’t comment on the views too much as I was catching up on sleep! Luckily I managed to stay awake after passport control as the views when entering Albania were stunning! We were so high up in the mountains and you could see lots of stereotypical Albanian things that we had read in the lonely planet (unfinished houses, bunkers and plenty old Mercedes Benz cars). It was all quite surreal.

    Due to having such a crappy night sleep in the hostel the previous night, we decided to splash out and get a hotel room. I say splash out but it only cost us €15 each and it was luxury!! Albania is very cheap. We also went out to quite a fancy restaurant called ‘Era’ with amazing food / wine and service (they had someone there just to open the door for you and a lounge area to wait for your table- that’s how fancy it was.) we thought we would be spending a bit over budget but it all came to less than €20. Crazy!

    We thought we (well Stéphane) would brave the crazy Albanian driving and hire a car for a few days to visit other towns around Albania seen as it was so cheap! €35 for 3 days! We decided that getting comprehensive insurance and a sat nav would be a good idea so that bumped up the price a bit but still less than €20 a day each- not bad! It will get dropped off tomorrow after lunch so we will have the morning to explore a bit more of Tirana before we head off! :)
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  • Day16

    Tirana, history

    August 18 in Albania

    Nach der langen Busreise in Tirana angekommen, wurden wir in unserer airbnb Unterkunft auf albanisch begrüßt. Wir verstanden kein Wort, was die nette ältere Dame uns versucht hat zu erklären. Später fanden wir die Ursache der großen Kommunikationsschwierigkeiten heraus: albanisch ist mit keiner anderen Sprache direkt verwandt! Auf unserer free walking tour durch Tirana erzählte der Guide noch mehr interessante Fakten über Albanien: Ab dem 2. Weltkrieg war Albanien eine kommunistische Staatsform, die sich immer weiter isolierte. (Erst von Yoguslavien, dann später von Russland und später von China). Der Diktator Enver Hoxha regierte von 1944 bis zu seinem Tod 1985 Albanien in einer sehr harten Art, mit totaler Überwachung und bis zur vollkommenen Isolation und Repression. Niemand durfte das Land verlassen oder betreten und falls jemand die Flucht wagte, wurden 3 Generationen bestraft! Albanien galt als eine der schlimmsten kommunistischen Diktaturen seiner Zeit. Erst 1992 wurden die ersten demokratische Wahlen abgehalten. Auch hatte Albanien endlich Kontakt zur Außenwelt: Banken oder sogar Bananen war etwas ganz neues für die Bevölkerung. Deshalb merkt man heute immer noch, 27 Jahre nach dieser schlimmen Diktatur, die Überraschung und aber auch Freundlichkeit dem Fremden und den Touristen gegenüber. Man merkt auch noch die Überbleibsel des Kommunismus: Kartenzahlung ist, wie so oft, ein Fremdwort, vieles dauert viel länger als geplant (in Tirana steht win Hochhaus seit 4 Jahren im Rohbau) und Müllabfuhr mit Recycling ist noch etwas entfernt von Freiburger Standards. Davon zeugt auch die riesige Pyramide im Zentrum Tiranas: Gebaut wurde sie zur Ehren Hoxhas. Nach seinem Tod diente sie als Theater, Diskothek und ist jetzt Graffiti bemalt und verlassen. Das geplante Zukunftsprojekt sieht vor, dort ein education-Zentrum zu errichten, was ein weiterer Schritt nach vorne wäre. Wir wurden in Tirana öfters von älteren Frauen angesprochen, von wo wir denn wären und was uns bewogen hat Albanien zu besuchen. Auch während unserer Pechsträhne (erwartet euch im nächsten Post) haben wir fast nur Hilfsbereitschaft und nettes Zuvorkommen erlebt.
    Um die Geschichte Albaniens etwas zu vertiefen haben wir noch das Bunkern Museum Bunkart2 besucht und über die Überwachubgsmethoden, Foltermethoden und andere Gräueltaten der vergangenen Zeit gelernt.
    Dieser Post ist voll beladen mit Geschichte, weil Albanien das Land auf unserer Reise ist mit einer einzigartigen Geschichte von Isolation und dem Weg zurück in die große Welt.
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  • Day17

    Tirana Teil 2:
    Der frühere Bürgermeister und jetzige Premierminister Tiranas ist Maler und hat beschlossen Tirana farbiger zu gestalten und die Bewohner fröhlicher zu machen. Deshalb sieht man überall bemalte Elektrokasten, kunterbunte Fassaden und manch erstaunliche Kunstobjekte.

  • Day1

    Tirana

    September 15, 2016 in Albania

    Das Abenteuer beginnt.
    Ich bin da. - Mein Reisegepäck leider nicht.

    Doch von Anfang an:
    Individuelle Anreise mit dem Flugzeug nach Tirana. Den Umstieg in Frankfurt habe ich knapp im Dauerlauf geschafft und wurde schon von der Stewardess erwartet und namentlich begrüsst. Ankunft in Tirana,.. irgendwann stehe ich allein vor dem leeren Gepäckband.
    Ich erfahre im "Lost&Found", dass mein Koffer in Frankfurt geblieben ist und nun über Wien hinterher kommt. Jetzt ist aber Feierabend und ich könne mein Gepäck morgen früh bekommen.
    Ich werde von meinem Taxifahrer begrüßt, der alles weitere auf der Fahrt ins Hotel mit meinem Reiseleiter klärt.
    Ich bin früh, somit habe ich Zeit ein wenig auf eigene Faust durch die Stadt zu bummeln. Nach einer kurzen Pause im Hotel, gibt es auch schon die erste Gruppenbegegnung und anschliessend unser gemeinsames Abendessen.
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You might also know this place by the following names:

Liqeni i Tiranës, Liqeni i Tiranes

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