Argentina
Salta

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191 travelers at this place
  • Day415

    Salta

    January 6, 2020 in Argentina ⋅ ⛅ 25 °C

    De la Linda, Salta die Schöne... diese Worte klingeln etwas nach. Richtig, ich war schon einmal hier. Damals noch mit meinem Lieblingskater Batman an meiner Seite und einem fetten 4x4 Offroader unterm Arsch.
    Ja das hatte auch so seine Vorzüge. Jedoch bin ich nun per Anhalter und ohne Katze unterwegs, was die Sache wiederum einfacher gestaltet.
    Was soll ich noch zu meiner Schönen sagen...? Sie hat an Schönheit nichts verloren und hat beim 2ten Besuch sogar noch mehr Charme wie beim ersten Mal. Die Bilder sprechen an dieser Stelle für sich selbst und ich hab nur zwei kleine Geschichten hinzuzufügen.

    Ich brauchte einen Rucksack für einen Tag Wandern und anschließend 2 Wochen mit mir herumschleppen. Bevor ich ihn wieder loswerden konnte. Also besorgte ich mir den günstigsten den ich auf die schnelle finden konnte und zahlte immer noch 8€ für das Teil. Aber es war notwendig. Leider rissen die Halteriemen bereits beim heim laufen von dem Stand und ich dachte mir... Scheiße! 😁😁😁
    Ich kam am Abend zurück und sprach mit der Frau. Keine Einsicht und ich schrieb das Teil als Fehlkauf ab, gut ist. Auf dem Nachhauseweg überdachte ich meine Situation nochmals und musste gestehen das ich nicht viel Chancen bei dieser Markthändlerin sah. Jedoch kostet der Rucksack so viel wie ein ganzer Tagesumsatz bei mir (Essen, Schlafen, etc.) und den psychotischen Aspekt, mein Recht einfordern.
    Also entschloss ich mich nochmals zurückzugehen. Ich redete mit Engelszungen und blieb -ganz im Gegenteil zu meinem alten Verhalten- komplett ruhig. Nach 10 min argumentieren tauschte sie den Rucksack um. SIEG für mich auf ganzer Linie.
    Erstens habe ich einen ganzen Rucksack wieder (die Riemen wurden gleich mit extra starken faden verstärkt) und zweitens konnte ich die ganze Zeit ruhig bleiben. Wo durch ich am Schluss auch überzeugt hatte. Ich sagte ihr das ich nicht böse bin, ich steh hier entspannt und versuche in Ruhe eine Lösung zu finden. Darauf hin gab sie mir einen neuen Rucksack. 😆😆😆👍👍👍
    Hilfreich wenn man seine Süchte abgelegt hat. So viel ausgeglichener ist man danach ...

    Ich hatte es dieses Mal auch auf die Aussichtsplattform geschafft. Das Ticket kostete mir zu viel und es gab einen Weg zum Laufen. Dieser Bestand fast komplett aus Treppen. Das haben viele Leute genutzt sich in hautenge Sportkleidung zu pressen und den weg schneller hochzugehen. Für mich sah das sehr nach Aufsehen erregen aus, jedoch die Leute würden es wahrscheinlich Sport nennen. Egal wie man es nennt, ein paar sehr hübsche, verschwitzte Frauen kamen mir entgegen und das war doch einen Blick wert. 😆😆😆
    Naja ich denke, um dabei effektiv Sport zu machen, muss man mindestens 2x hoch und wieder runter, aber vielleicht besitze ich zurzeit auch nur zu viel Ausdauer und Kraft in meinen Beinen. 💪💪
    Ich kam an und genoss eine Zeit lang die Aussicht. Ich wollte an einen anderen Platz gehen als mir 3 Polizistinnen ansprachen. Ich war ehrlich gesagt etwas eingeschüchtert. Jedoch sah es mehr danach aus, das eine allein sich nicht getraut hat, oder alle etwas mitbekommen wollten.
    Die Sprecherin: bist du allein hier?
    Ich: Ja bin ich. (Oh scheiße was hab ich gemacht)
    Sie: Bist du mit der Bahn gefahren?
    Ich: Nein ich bin gelaufen (vielleicht rettet das mich)
    Sie: OK. Hier ist eine Fahrkarte die wir gefunden haben, damit kannst du wieder runterfahren, wenn du möchtest. 😱😱😱😱
    Ich: wow super vielen Dank. 😞😞
    Alle drei haben sich sehr gefreut und gingen wieder zurück zu dem allein gelassenen Polizist.
    Ich hatte total unrecht, sie wollten einfach nur freundlich sein und alle wollten mit dem Bärtigen Gringo reden. 😂😂😂😂😂
    So kam es das ich in der Gondel wieder runterfuhr und noch ein paar tolle Fotos bekam.

    Wenn du gerade beim Thema sind. Mir wurde jetzt mal erklärt, woher Gringo kommt. Aus dem damaligen Krieg und die Mexikaner kein englisch verstanden, außer das GREEN=Grün durch die Tarnanzüge und das go=geh, was sich die Leute wünschten.
    Eigentlich green go bzw. Grün geh (-heim).
    Weist nicht, ob es stimmt, hört sich aber nicht so falsch an.
    Heute ist es auch kein Schimpfwort mehr, sondern betitelt hellhäutige mit Grün oder blauen Augen.

    Ach und 4 von diesem Brot Scheiben waren mein Frühstück hier im Hostel. Typisch Argentinisch, Kaffee oder Mate und Features (wo das Zeug dazu zählt)
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  • Day114

    Cafayate und Salta

    December 8, 2019 in Argentina ⋅ ☀️ 30 °C

    Jenny's und meine Wege trennen sich nach dem Ausflug nach Bolivien. Jenny möchte noch einige Wochen in Brasilien reisen und ich entscheide mich spontan den Rest meiner Zeit in Lateinamerika in Argentinien zu verbringen. Was und wohin ist noch unklar...ich möchte mich die nächsten Tage in der ersten Stadt Cafayate genau damit beschäftigen. Leider habe ich nicht nur die tollen Eindrücke vom Salzsee in Bolivien mitgenommen sondern auch eine unangenehmes Magen-Darm Souvenir, so das ich die nächsten 1,5 Wochen nie groß was unternehmen kann ohne eine Toilette in meiner direkten Nähe.

    In Cafayate verbringe ich Zeit mit Recherchen, Toilettengängen und kleinen Sehenswürdigkeiten im Dörfchen. Von den vielen Bodegas (Weingüter), wofür Cafayate bekannt ist, sehe nicht wirklich viel. Es ist ziemlich staubig hier...so richtig will man nicht glauben das hier Wein angebaut wird. Erst am letzten Tag in Cafayate, mute ich meinem Magen ein Glas Wein zu und bin vom Geschmack des Weines positiv überrascht.

    Ich entschließe mich trotz allem weiter zu reisen und mein "Souvenir" in Salta, der nächsten Stadt, los zu werden. Salta ist bekannt für seine schönen Gebäude welche im inneren der Stadt im kolonialem Stil erbaut wurden. Auf meinen kleinen Spaziergängen vermag die Kleinstadt mich trotzdem nicht so richtig in ihren Bann zu ziehen. Für mich aber perfekte Ort um etwas wieder zu Kräften zu kommen und ein paar Erledigungen zu machen.

    Meine Recherchen habe ich grob abgeschlossen und erst jetzt ist mir klar wie groß Argentinien ist. Deutschland z.B. passt satte 8! Mal in Argentinien bei halb so vielen Einwohnern. Auch wenn ich noch fast 6 Wochen Zeit habe, ist klar das mir die Zeit nicht für das ganze Land reicht. Also setze ich den Rotstift an und plane weiter ins Detail..

    Das nächste Ziel Cordoba!
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    Mehmet Sari

    Wow das sieht lecker aus

    1/25/20Reply
    Sabine Neuffer

    Wie cool 👍

    1/26/20Reply
    Sabine Neuffer

    Burning Dog... 😉

    1/26/20Reply
    2 more comments
     
  • Day417

    I DO IT MY WAY

    January 8, 2020 in Argentina ⋅ ⛅ 28 °C

    Mir kam die Idee zu diesem Tattoo schon in Brasilien und ich dachte es wäre eine tolle Sache wenn Gonza mir es sticht. Das war der eigentliche Hauptgrund warum ich Salta wieder besucht habe.
    Er hat es ein bisschen seinem Style angepasst, was mir sehr gut gefällt. Leider hatte er keine Zeit mehr das Rot so zu schattieren damit es aussieht, als ob das Messer rein schneidet.
    Das wird aber im lauf der Zeit nachgeholt.

    Es repräsentiert meine Berufung die ich liebe, wie auch die Schattenseiten die damit hergingen. Das Koch sein, passt zu mir wie die Faust aufs Auge, ist wohl mehr als offensichtlich.
    Ich habe die letzten 15 Jahre diesen Beruf nicht nur ausgeübt, ich habe ihn gelebt, vielleicht hat er sogar mich gelebt.
    Ich habe einige der schönsten Zeiten in meinem Leben durch das alles bekommen und ebenso einige meiner tiefsten Täler durchschritten.
    Dieses Tattoo bedeutet mehr als ich sagen kann.
    Es hat nicht umsonst einen Platz so nah an diesem Tattoo bekommen das so viel über mich erzählt. Dieses Tattoo erzählt mein Leben und wer ich bin oder war, nun kam dieses Messer als ein neuer Lebensabschnitt hinzu.
    Wer weiß wie viele noch Folgen werden. 😂😂😂

    Die ersten 2 Bilder wo Gonza tattooviert, habe ich gemacht als er jemand anderes tattoviert hat. Dann ist da noch sein Laden und die restlichen bin ich. 😆

    Ich hoffe es gefällt euch. Wenn nicht, ist auch nicht schlimm. 😁😁 ich darf ja damit herum Laufen..
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    Inge Schäfer

    Ich finde es sehr schön passt zu dir hast du das ying und Yang auch stechen lassen

    1/13/20Reply
    Axel Schäfer

    Ich finde es sehr schön, weil Du damit super gut ausdrückst was für dich wichtig ist. „The first cut is the deepest“

    1/13/20Reply
    Job-Hoppers

    Nein das Ying und Yang ist nur so mit dazu gekommen. Kein Tattoo

    1/14/20Reply
    Job-Hoppers

    Ja da hast du recht. It was the First cut. Danke gut ausgedrückt.

    1/14/20Reply
     
  • Day22

    Salta

    January 29, 2020 in Argentina ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach 4h + 13h Busfahrt über Nacht, sind wir in der Provinzhauptstadt Salta angekommen.
    Salta liegt an den Ausläufern der Anden und befindet sich bereits auf 1187 m.ü.M.

    In Salta checken wir in ein Hotel ein, dass seit 8 Jahren von einem deutschen Ehepaar geführt wird. Die Gastgeber erzählen uns sehr viele nützliche Informationen und Tipps in und um Salta, was unsere Vorfreude auf die nächsten Tage steigert.

    Nach einem kurzen Nickerchen (im Bus schläft man halt doch nicht wie ein Murmeltier), machen wir uns einen gemütlichen Nachmittag in der schönen Stadt. Salta ist bekannt für ihre alte spanische Kolonialarchitektur und sie fasziniert uns mit ihrem gemütlichen, teils edlen Flair.

    Wir besuchen die Kathedrale von Salta sowie das Archäologische Museum am Hauptplatz, welches uns mit sehr spannenden Informationen über Inka-Tradtitionen bereichert. Unter Anderem haben Forscher auf einem Vulkanberg drei mumifizierte Inka-Kinder entdeckt, welche vor ca. 500 Jahren als Gabe an die Götter geopfert wurden.
    Wir lassen es uns auch nicht nehmen und steigen in den "Teleférico de San Bernardo". Die Seilbahn - natürlich aus der Schweiz (Garaventa Goldau) - fährt uns auf den San Bernardo Hügel wo wir einen herrlichen Blick auf die ganze Stadt Salta geniessen.

    Da es um Salta sehr tolle Landschaften und viele Aktivitäten zu bestaunen und unternehmen gibt, besteigen wir nach ein paar Tagen wieder den Bus und fahren etwas in den Süden in die Weinstadt Cafayate.
    Mal schauen, wie lange es dauert bis wir das erste gefüllte Weinglas in den Händen halten...?
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  • Day123

    Argentinien-Abschluss in Salta

    March 7, 2020 in Argentina ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach dem Abstecher zu den Iguazu-Fällen stand zum Abschluss eine Reise quer durch das Land an, denn unser nächstes grosses Ziel wird die Atacama-Wüste im Norden Chiles sein.
    Um die lange Busreise etwas aufzulockern (und Übernachtungskosten zu sparen🧐😉) teilten wir die Reise auf.
    Der erste Nachtbus brachte uns nach Corrientes, wo wir um 6 Uhr früh ankamen. Nach etwas Wartezeit bis die Sonne aufging und es langsam hell wurde begaben wir uns an die Küstenstrasse und an den wunderbaren, tropischen Sandstrand von Corrientes. Zwischendurch vergassen wir doch glatt, dass wir nicht am Meer, sondern tief im Landesinnern an einem Fluss in unseren Liegestühlen lagen...😉
    Am späten Abend ging es dann weiter nach Salta, der Hauptstadt des nördlichen Argentiniens. Trotz eineinhalb Tagen Zeit konnten wir die Stadt nur begrenzt erkunden... Einerseits gab es noch einiges zu planen und zu organisieren für die Weiterreise. Andererseits kostete ein kleines Malheur eines anonymen Teils unseres Reiseteams (Hinweis:♂️😉) über einen halben Tag: Der Herr hatte sein Natel verloren, das nach endloser Suche (unter tausenden Taxifahrer fanden wir sogar unseren Taxifahrer vom Morgen wieder, nur um festzustellen, dass das Ding auch dort nicht verloren ging...😅) und zahlreichen Ortungsversuchen am späten Nachmittag von Frau mit einem einzigen Griff in einer unserer Reisetaschen gefunden wurde - die der Herr etliche Stunden vorher schonmal erfolglos durchsucht hatte...😂
    Nichtsdestotrotz konnten wir noch durch die schöne Altstadt mit den eindrücklichen Kirchen spazieren, besuchten das Museo de Arqueologia de Alta Montaña (mit dem südamerikanischen Ötzi - 3 gefrorenen und geborgenen Kinderleichen eines Inka-Opferrituals😱) und genossen eine wunderbares, lokales Nachtessen. Nach der heutigen Aufregung ein toller Abschluss vor unserer Weiterreise zurück nach Chile!🤩
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    Susanna Burri-Burger

    😅

    3/8/20Reply
    Susanna Burri-Burger

    Dä Blick 😂

    3/8/20Reply
    Monika Heinrichs

    Sag nüt!🤩😂

    3/8/20Reply
    Chantal Burri

    Eeeessseeeen 😍😂 s het so guet usgseh, und nach däm dag hämmrs brucht 😅

    3/8/20Reply
     
  • Day412

    Der Weg ist das Ziel V

    January 3, 2020 in Argentina ⋅ ⛅ 25 °C

    Ich habe einen Bus aus Cordoba herausgenommen. Dieser fuhr mich bis nach Jesus Maria und von dort nahm mich ein junges Pärchen mit. Sie versorgten mich mit Mate, Käse und Oliven. Die nächsten zwei wo mich mitnahmen haben mir ein Sandwich angeboten. Dieses habe ich jedoch dankend abgelehnt. Die Frau hat sich die ganze Zeit über gerichtet, ins Handy geschaut die Haare gemacht und so weiter. Da wunderte es mich nicht als sie dann ein Bild von uns zusammen machen wollte. Der Mann dann so las uns dazu aussteigen. Er ein Kopf größer als ich und sie ging mir bis zur Schulter. War echt lustig bis sie uns alle auf dem Bild hatte. 😂😂😂
    Dann nahm mich wieder ein Trucker mit, das war nach den 3 kurzen Fahrten mit langem warten, sehr angenehm. Er sagte, er fährt bis nach San Miguel Tucuman. Wieder gab es Mate, Schokolade und Kräcker. Also das Trampen bittet nicht nur Kontakt zu vielen tollen Leuten, sondern ich bekomme auch noch zu essen. Echt genial. 😎😎😎
    Auf einmal bog er ab und ich wusste dass das nicht Richtung Tucuman sein kann. Es dauerte eine Weile bis ich rausgefunden hatte was los war. Er hat nur eine andere Route nach Tucuman genommen. Für ihn die genau richtige, für mich ein Zeitverlust von 2h. Aber egal, ich schlief dann auf seinem Anhänger unter einem der Traktoren und hatte mit ihm zum Frühstück Mate und Facturas. Wir verabschiedeten uns und ich lief zur Polizei Kontrolle an der Strasse. Dort hatte ich Gesellschaft von zwei Hunden und der eine wurde auch sehr aufdringlich nach dem ich ihn gestreichelt hatte. Ich griff nach einem Stein damit ich ihn werfen konnte und er ihn holt. Hatte ganz vergessen dass man hier so die Hunde verjagt. Er zog sich sofort zurück und war nicht mehr so aufdringlich. Ich ließ den Stein, wo zum Spielen gedacht war, natürlich fallen. Aber er hatte schon Angst bekommen.
    Dann kam ein großer LKW voller Kühe und ich dachte mir: Ich hatte noch nie einen Viehtransporter. Wie bestellt hielt er an und nahm mich in diesem Monster mit. Er war nicht der längste LKW, aber bisher glaube ich der Höchste mit 4 Meter. Sehr beeindruckend.
    Ich finde das Trucker Leben hier irgendwie cool. Vielleicht sollte ich das auch mal eine Zeitlang machen. 😂😂😂
    Anschließend nahm mich ein Öl Transporter mit. Ebenso der erste. Er erklärte mir auch das, das gesetzlich nicht erlaubt ist, aber in dieser Region wäre es kein Problem. Gut für mich.
    Da er nach Salta fährt, ist meine Strecke komplett.
    Ich finde es total schön mitansehen zu können wie sich die Landschaft verändert. Seid dem ich im Süden losgefahren bin, dort durch starken ganzjährigen Wind sehr wenig Pflanzen und wenn dann sehr kleine. Jetzt bin ich schon an der Grenze zur subtropischen Region, bzw. das war ich in Cordoba, Salta liegt schon drin, grenzt eben noch zu einer Wüsten Landschaft. Ein faszinierender Kontinent.
    Dort angekommen bin ich mit dem Bus in die Innenstadt gefahren und bin aus dem Gedächtnis heraus zu meinem Freund Gonza in sein Tattoo Studio gelaufen. Ich war richtig froh als es geklappt hatte. Ist ja schon eine Weile her und es liegt nicht gerade am Hauptplatz.
    Auf dem Weg dorthin habe ich bei jedem Hostel das ich gesehen habe nachgefragt und schließlich ein nettes gefunden.
    Nach einer Weile quatschen und Gonza beim Arbeiten zuzuschauen, verabredeten wir uns und ich ging erst mal duschen.
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    Axel Schäfer

    Cooler Schlafplatz

    1/7/20Reply
     
  • Day30

    Viel passiert

    February 29, 2020 in Argentina ⋅ ⛅ 18 °C

    Die Idee war, den Sonnenaufgang von dem kleinen Aussichtspunkt über dem Dorf anzuschauen. Also klingelte der Wecker um 6.30h - für Argentinien wirklich früh - und ich verließ das Hostel, wobei ich direkt einem neugierigen Hund begegnete. Erstaunlicherweise war der Ort schon relativ belebt - ein paar Autos -, was ich nie gedacht hätte. Aber leider regnete es auch etwas, also war vom Sonnenaufgang nichts zu sehen... Der Rückweg zum Hostel war spannend , denn der Hund von vorher verfolgte mich auf Schritt und Tritt... Anschließend nutzte ich die Zeit bis zum Checkout, um nochmal eineinhalb Stunden zu schlafen. Um 10h ging ich die Straße runter ins Zentrum, um ein paar Souvenirs auf dem Markt zu kaufen. Die Hose, die ich mir aussuchte, hatte leider nur noch ein Band, aber der Verkäufer versicherte mir, ich würde das zweite ohne Probleme mit einer Pinzette rausbekommen.
    Um 11.45h machte ich mich auf den Weg zum Busbahnhof. Obwohl ich keine Zeit mehr hatte, überredete mich ein Einheimischer, den ich auf der Straße traf, noch mit auf den Friedhof zu schauen und dort Fotos zu machen. Am Busbahnhof gab es mal wieder Chaos: viel zu viele wartende Menschen und viel zu viele Busse mit Verspätung. Bis nach Salta hatte ich ganz vorne einen Fensterplatz. Um 16h in Salta angekommen, versuchte ich erst, die Hose zu reparieren. Nach einer erfolglosen Weile entschied ich mich dazu, einfach ein zweites Loch reinzuschneiden. Da es regnete, musste ich noch ein bisschen warten, um ins Zentrum zu gehen. Als ich dann dort gegen 18h war, setzte ich mich einfach an den Rand des Hauptplatzes, wo mich ziemlich bald ein argentinisches Mädchen ansprach. Und so kam es, dass wir die nächsten zwei Stunden auf der Straße hockten und uns unterhielten. Sie erzählte mir, dass sie bis 21 nicht aus Argentinien ausreisen dürften, dass sie nachts alleine angegriffen worden sei und sich zwischen ihrem Handy und ihrem Leben habe entscheiden müssen (was nicht schwerfiel), dass die Hasenscharte ihrer zweijährigen Nichte daher komme, dass ihre Schwester während der Schwangerschaft Marihuana konsumiert habe, dass sie es gut finde, dass Abtreibung hier illegal ist und vieles mehr. Irgendwann fragte sie auch, ob ich Mate möge, und da ich das Nationalgetränk hier in Argentinien noch nie probiert hatte, saßen wir die nächste Stunde da und tranken abwechselnd Mate. Um 20.15h musste ich aber verabschieden, um noch frische Empanadas kaufen zu können. Irgendwann wurde es neben dem Zeitdruck ungemütlich, mit Rucksack hinten, Rucksack vorne, Empanadas in der einen und einer Wasserflasche in der anderen Hand durch den Park zu laufen und dabei Blicke von überall zu ernten. Um 21.20h - zehn Minuten vor Abfahrt - kam ich am Busbahnhof an. Als ich mein Gepäck abgegeben hatte, fiel mir ein, dass ich ja noch etwas warmes brauche. Also Gepäckfach wieder auf und noch Pulli und Jacke aus dem Rucksack holen. Ach ja, ich besitze ein T-Shirt und einen Rock weniger, die hingen nämlich nicht mehr an der Wäscheleine im Hostel in Tilcara... :(. Schließlich war ich die Letzte, die in den Bus stieg. Und ich stellte fest, dass in den Cama-Bussen eine andere Gesellschaftsschicht fährt, als in den normalen... Jeder hat eineinhalb mal zwei Meter Platz, Kissen und Decke, einen Fernseher und einen superbequemen Sitz, den man fast waagrecht nach hinten klappen kann. So schlief ich also schon um 23h ein...
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  • Day414

    Empeñada Hunt

    January 5, 2020 in Argentina ⋅ ☀️ 30 °C

    Ich hätte nicht gedacht das ich mich dazu hinreißen ließe wirklich von Restaurant zu Restaurant zu laufen und 3 Emañadas für 1,50€ probiere. Die Restaurants waren auch nicht sonderlich angetan von meinem kleinen Konsum Mengen, der goldene Schnitt ist glaub so um die 12 Stück. Jedoch für mich war es auf die Tage verteilt viel Essen. Alles an einem Tag schaffte ich erst nicht. Hatte mir immer als zwischen durch Snack einen dieser speziell empfohlenen Läden aufgesucht.
    Ich kann es nur empfehlen sich durch ganz Salta zu probieren. Wobei der Gewinner definitiv das "El Buen Gusto" ist.
    Ich betrat den Laden und fragte, ob ich eine Speisenkarte haben könnte. Er sagte: das haben wir nicht. Es gibt Empeñada mit Fleisch, Hähnchen oder Käse.
    Das gefiel mir schon mal super und dann schmeckten sie am besten von allen. Mein persönlicher Gewinner.
    Anschließend gab es dan noch auf dem Sonntagsmarkt einen kleinen Leckerbissen. Es ist eigentlich bekannt das Brownies recht Kalorienreich sind,... Buen... wir knallen einfach noch Dulce de leche und ordentlich gezuckerten Eischnee obendrauf und fertig ist der Diabetiker-Killer.
    Ich genoss dieses Monster auf einer Parkbank und beobachtete die Leute, denen schuldbewusst das Wasser im Mund zusammen lief als sie mich bestaunten. 😂😂😂 😈😈
    Ansonsten war ich noch in einem Empañada Patio, einem kleinen Restaurant mit Live Musik oder im Mercado Municipal San Miguel. Salta feiert die Essenskultur auf einem mir sehr angenehmem Ambiente.
    Selbstredend sind alle Emañadas selbst gemacht und frisch im Ofen rausgebacken. Etwas was ich bisher noch nicht all zu oft hier sehen durfte. Natürlich hat Salta dahingehend einen Ruf zu verlieren.
    Erstens wird gemunkelt, sie seien die Erfinder der Empañadas und zweitens ist bekannt, dass es die besten des ganzen Kontinentes seien. Das ist mal ein Ruf, der sich sehen lässt.
    In meinen Augen haben sie diesen verdient. Ich bin glücklich so viele probiert zu haben und gebe meine 3 kulinarischen Daumen nach oben. 👍👍👍
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  • Day25

    Salta?!

    February 24, 2020 in Argentina ⋅ 🌙 17 °C

    Ich habe viel geschlafen! Unbequem war es, aber ab 0.15h, als Musik und Film ausgingen, hatte ich nur kurz die Augen offen. Und dabei sah man eigentlich - wie tagsüber auch- immer die gleiche Kulisse hinter den Scheiben: rechts weites Land oder etwas Wald und links eine Bergkette. Um 7h wachte ich mitten im Chaos auf: der Busbegleiter schrie "Salta, Salta!", aber von einer Stadt war weit und breit nichts zu sehen. Letztendlich stieg ich aus und und wenig später stellte sich heraus, dass wir noch den Bus wechseln müssen. Beim Gepäckausladen erschrak ich ein bisschen. Der Helfer, der hier anscheinend generell kein Gehalt bekommt und immer vehement nach Trinkgeld verlangt, stieg fröhlich auf meinem Rucksack umher, der noch im Bus lag. Naja, zum Glück ist da ja seit zwei Wochen vor allem dreckige Wäsche drinnen ;). Nur noch zu fünft ging es dann im zweiten Bus weiter. Eine Prämiere - hier gab es nämlich nur Cama (bequeme und luxuriöse Liegesessel). Wenn man aus dem Fenster schaute, sah man eigentlich nur eines: Hunde in noch leeren Straßen.
    Um 8h stieg ich dann also in der richtigen Stadt aus dem Bus, wobei ich erstmal ein bisschen enttäucht war. Wirklich schön, so wie immer jeder erzählt hatte, war es nämlich nicht. Das Gefühl, alleine durch die noch menschenleeren Straßen zu laufen und dabei der Inbegriff von angreifbar (alleine, offensichtlich europäischer Tourist, müde und verschlafen, viel Bargeld) zu sein, war auch nicht gerade angenehm. Und wenn man dann auch noch von der Hauptstraße in eine kleine Nebenstraße einbiegen muss...
    Glücklich, im Hostel zu sein, schlief ich erstmal wieder zwei Stunden. Dann machte ich mich auf den Weg in die Stadt, was schon weit erträglicher, weil belebter war. Nach einer halben Stunde hatte ich das Zentrum so weit gesehen und setzte mich mit frischen Empanadas auf den Hauptplatz, wo nur wenig los war. Danach wollte ich eine Karte für die berühmte Eisenbahnstrecke Tren a las Nubes kaufen, aber leider sind vor Samstag alle Plätze belegt. Jetzt wusste ich nicht, was ich hier noch einen Tag machen sollte. Also plante ich ein bisschen und entschied mich schließlich dazu, am Busbahnhof nach einem Bus in die Anden, nach Tilcara, und dort nach einem Hostel zu suchen. Das war sehr erfolgreich, denn die Busse fahren sechs Mal täglich! In all der Euphorie kaufte ich auch gleich noch den Bus von Salta nach Cordóba - also endgültig Richtung zurück! - für den 29. Februar, da ich die nächsten Tage keine Gelegenheit dazu haben werde. Nach ausgiebigen Preisvergleichen, landete ich bei flecha Bus, mit dem ich auch hier angelangt war. 2480 Pesos für Semi-Cama, das hatte ich verstanden. Deswegen verwirrte es mich, als der Verkäufer Cama wählte... Aber es stimmte: Durch irgendeinen Rabatt auf Cama, fährt man so rund 600 Pesos günstiger als ohne! Warum, das wusste auch der Verkäufer nicht... Ich habe das Gefühl, hier ist es im Vergleich zu den letzten Wochen so günstig, dass ich letztendlich genau so viel ausgebe, weil ich mehr kaufe ;).
    Beim Rückweg ins Zentrum war plötzlich alles anders, die Stadt erwachte um 18h zum Leben... Im Park San Martín suchte ich mir den Weg durch Popcornstände, Luftballons und Straßenverkäufer. Kaufen will man bei genauerem Hinsehen allerdings nichts! Kleinkünstler, eine Karnevalsfeier - auch auf dem Hauptplatz war kein Durchkommen. Eigentlich wollte ich nochmal Geld holen, aber bei der zweiten geschlossenen Filiale fiel mir auf, dass heute ja Feiertag sein könnte! Also muss ich wohl morgen früher raus... Später beschloss ich, endlich damot aufzuhören das Sonnencremekaufen immer weiter hinauszuzögern und fand dabei sogar den ersten Drogeriemarkt hier in Argentinien. Der Weg zum Hostel war dann deutlich angenehmer als noch am Morgen - paradox, wo es doch eigentlich schon dunkel war. Ach ja, hier gibt es übrigens weniger Salz - das war im Hostel nämlich verschollen - und mehr Mücken. Ich bin schon ganz vollgestochen, obwohl ich noch keine einzige gesehen habe...
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  • Day36

    Eine Woche fast wie zuhause

    February 6, 2020 in Argentina ⋅ ☁️ 12 °C

    Salta. Endlich ankommen und verweilen. Wir sind etwas erschöpft vom ersten Monat Reisen und vor allem von den Fahrten der letzten Tage. Daher sind wir froh, dass wir eine ganze Woche in Salta bleiben können. Wir haben ein Appartement etwas ausserhalb der schönen Stadt mit den vielen Kolonialbauten gemietet. Wie gemütlich es nach einer Weile ist, wieder selbst zu kochen. Zum Znacht gibt’s Älplermagronen, am Sonntag machen wir einen Brunch mit Rösti und Spiegelei und Simon holt beim Quartierbeck frisches Brot – und natürlich etwas Süsses. Wir fühlen uns in der Einzimmerwohnung mit Balkon schon bald wie Zuhause. Toll ist es auch, den Rucksack mal komplett auszupacken und alle Sachen im Schrank zu verstauen.

    Einkaufen ist im Ausland immer ein besonderes Erlebnis. Gleich gegenüber der Wohnung befindet sich ein grosser Supermarkt. Beim ersten Einkauf machen wir Bekanntschaft mit einem sehr netten, älteren Kassierer. Simon will eine Flasche Bier kaufen. Das gehe nicht, erklärt uns Lucas. Weshalb, finden wir nicht heraus. Vielleicht muss man mehr als ein Bier aufs mal kaufen, aber die Flaschen stehen einzeln im Regal. Lucas bittet dann eine andere Verkäuferin, Dosen für uns zu holen. Sie bringt zwei. Er bemerkt, dass es eine drei für zwei-Aktion gibt und schickt sie nochmals los für eine zusätzliche Hülse. Das ist Service. Die andere Kundin wartet seelenruhig hinter uns. Man braucht im Allgemeinen viel Geduld, bis man an der Kasse an die Reihe kommt. Vortritt geniessen ältere Menschen, Schwangere und Eltern mit Kindern. Für sie gibt es eine Extrakasse. Die längeren Wartezeiten an den anderen Kassen scheinen aber niemanden zu stressen. Uns fällt auch auf, dass fast alle bar bezahlen. Dem Kassierer wird jeweils ein dickes Bündel Noten übergeben, dass dieser gemächlich abzählt.

    In Salta wollen wir unser Spanisch auffrischen, respektive verbessern. In der kleinen Schule von Graciela, in der Nähe des Hauptplatzes, werden wir fündig. Wir statten spontan einen Besuch ab und sie unterzieht uns ad hoc einer Prüfung, um unsere Kenntnisse zu ermitteln. Wir sind uns so gar nicht mehr gewohnt, in einer Prüfungssituation zu sein. Dennoch ist sie uns auf Anhieb sympathisch und erscheint uns kompetent. Gar einen Master in Deutsch besitzt sie, weshalb sie für Erklärungen Parallelen zur Deutschen Sprache ziehen kann. Wir vereinbaren, während einer Woche fünf Gruppen- und zehn Einzellektionen zu nehmen. Toll ist, dass wir sehr spontan sagen können, wann wir die Stunden abhalten wollen. Locker ist der Unterricht dann jedoch nicht: Graciela und ihre Kollegin Carmen schlauchen uns ganz schön in dieser Woche. Drei Stunden pro Tag, vor allem die Einzelstunden, sind schon sehr intensiv, wenn man sich nicht mehr gewohnt ist, die Schulbank zu drücken. Wir lernen aber sehr viel von den beiden Frauen, welche schon lange in Salta leben. Nicht fehlen darf da Carmens Einführung ins Mate-Zubereiten. Das ist wirklich eine Wissenschaft für sich. So müssen die Kräuter beispielsweise schräg in den Mate-Behälter gefüllt werden und zunächst braucht es einen kalten Gutsch Wasser, bevor das gekochte Wasser sorgfältig eingegossen werden darf.

    Am Wochenende mieten wir uns in der Stadt ein Mountainbike und fahren damit nach San Lorenzo, einem Vorort, der am Fusse eines Hügels erbaut wurde. Bis wir allerdings losfahren können, werden wir in der halben Stadt herumgeschickt, von einem Anbieter zum anderen. Kaum losgefahren, wollen wir noch den Sattel und Lenker verstellen und schaffen es nicht mehr, das Ganze richtig zu fixieren. So heisst es halt: Nochmals zurück. Roseline erhält ein neues, viel besseres Velo. So kann es nun endlich losgehen. Das erste Wegstück führt leider an der Strasse entlang, aber bald geht es auf einen Veloweg etwas abseits der Strasse. Es ist sehr grün, sobald man aus der Stadt fährt. Am Weg entlang gibt es immer wieder Outdoor-Fitnessgeräte, welche wir natürlich auch ausprobieren müssen. In San Lorenzo strampeln wir hügelaufwärts, bis wir an einen Bach kommen, wo an diesem Samstagnachmittag zahlreiche Familien und Freunde picknicken, grillieren und entspannen. Uns gefällt die gemütliche Atmosphäre. So erholen wir uns zügig von den Strapazen der Velotour, haben aber kein grosses Picknick dabei, weshalb wir auf dem Weg zurück in einem schönen, gepflegten Gartenrestaurant einkehren. Es gibt leckeres, grilliertes Gemüse und ein kleiner Hund blickt uns sehnsüchtig an. Wir bezweifeln aber, dass ihm das Gemüse schmecken würde und lassen ihn darben.

    Im ländlichen Argentinien unterwegs zu sein, ohne einen Ausritt zu machen – das geht doch nicht, sagen wir uns. An einem Vormittag fahren wir nach Chicoana auf die Finca von Enrique, die von Bäumen umgeben ist. Auf der Finca arbeiten Amélie und Norwen, zwei Französinnen, für Kost und Logie. Ebenfalls mit auf den Ausritt kommen die Pariser Nicolas und Elodie. Auf unserer ganzen Reise begegnen wir überhaupt sehr vielen Franzosen. Das ergibt immer wieder sprachliche Verwirrungen zwischen Französisch, Englisch und Spanisch. Nach dem Frühstück auf der Finca werden uns die gesattelten Pferde zugeteilt. Simon erhält das Grösste und ist stolz wie Oskar. Zunächst geht es über eine breite Holperstrasse, danach auf schmaleren Pfaden an Tabakplantagen vorbei. Besonders schön ist auch die Strecke, welche durch einen Bach führt. Teils muss man sich auf den Pferden bücken, um den Kopf nicht an den Ästen der Bäume anzustossen, welche neben dem Bachbett wachsen. Die geübten Pferde sind sich ungeübte Touristen gewohnt. Ein Highlight ist dann auch ein kurzer Galopp, den wir alle, begleitet von Pferedeführer David, machen dürfen. Das sorgt für gebührenden Muskelkater. Nach dem Ausritt gibt es ein reichhaltiges Zmittag und guten Rotwein, von dem Enrique äusserst freizügig einschenkt. Nebst dem Grillfleisch überzeugt das vegetarische Essen ebenfalls, auch wenn Enrique Roseline neckt und fragt, ob das «Krankenhaus-Essen» gut sei. Enrique ist ein Original und klopft einen Spruch nach dem anderen. Doch es ist nicht nur heisse Luft: Erstaunlicherweise weiss er sehr viel über die Schweiz und kann uns beispielsweise genau sagen, wie viele Leute rätoromanisch sprechen.

    Wir sind schon etwas traurig, dass wir Argentinien nun definitiv hinter uns lassen. Nun warten erneut Chile und bald schon Bolivien auf uns. Last Minute besuchen wir in Salta noch einen Tango-Kurs. Die ältere Dame, welche uns anleitet, ist nicht gerade die geborene Pädagogin. Nebst uns zwei Touris sind noch drei junge Männer und ein älteres Paar anwesend. Mehr schlecht als recht üben wir uns in der herausfordernden Tanzart und sind dann froh, dass wir gegen Schluss immerhin eine einfache Schrittabfolge können.

    Nach einem letzten tollen Stück Fleisch für Simon und hausgemachten Ravioli für Roseline besteigen wir morgens um 1 Uhr den Nachtbus nach San Pedro de Atacama. Rund 14 Stunden Fahrt liegen vor uns.
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    Doris Troxler

    So toll, die bildhaft guten Beschreibungen. Und erscheint es, dass ihr alle Herausforderungen bravourös meistert 😊

    2/21/20Reply
    Judith Bucher

    Vielen Dank einmal mehr für den bunten Reisebericht. Wirklich, ein bisschen beneide ich euch schon... das ist wirklich ein Privileg, wenn man so unbeschwert ein paar Wochen die Welt entdecken darf, verweilen, wo es gefällt und weiterziehen, wenn's einen nicht anspricht oder man genug gesehen hat...ich geniesse es lesenderweise und durch die Bilder ein wenig mit. Geniesst es weiterhin, herzlich Judith

    2/21/20Reply
    Judith Bucher

    Schöne Spiegelung

    2/21/20Reply
    Silvia Bucher

    Ganz schön viele Drähte! Schönes Bild!

    2/21/20Reply
     

You might also know this place by the following names:

Salta, سالتا, Горад Сальта, Салта, Σάλτα, Saltaurbo, Ciudad de Salta, סלטה, साल्टा, Սալտա, SLA, サルタ, სალტა, 살타, Salta llaqta, Сальта, 萨尔塔