Austria
Absam

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7 travelers at this place:

  • Day50

    Endlich ist Papa dabei! 6/29

    July 15 in Austria ⋅ ⛅ 14 °C

    Anstatt der monster anstrengenden (und geilen!) Birkkarspitzen-Etappe nehmen wir folgende Senioren-Alternative: Wir schlendern gemütlich 4 Stunden ins Tal nach Scharnitz, gute 17km, und lassen uns dann nach einer sehr ausgedehnten Pause bei der einzigen örtlichen Bäckerei mit dem Taxi zur Kastenalm kutschieren: 👵🏻👨🏻‍🦳
    Doch die Tour lohnt sich, denn unser Taxifahrer ist mega nett und erzählt uns viele interessante Dinge. So wissen wir jetzt z.B. dass die Anzahl der Fahrten die ein Taxi in das Gebiet machen darf begrenzt ist auf 16 Stück am Tag weil es ein Naturschutzgebiet ist, oder dass am Wochenende und an Feiertagen überhaupt keine Fahrten ins Karwendelgebirge gemacht werden dürfen, da das Gebirge in PRIVATBESITZ ist. Wie bitte? Privatbesitz? Ja genau, gehört anscheinend Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha. Und der will nicht dass Autos an Wochenende durch sein Wohnzimmer fahren 😂

    An der Kastenalm treffen wir dann Papa 😍 Der wird uns die nächste Woche begleiten, sooooooo schön!!! Wir rasten eine schöne Weile auf der Alm, bevor es dann die 500 Höhenmeter zu unserem heutigen Etappenziel auf die Halleranger Alm geht. Die Hütte ist privat betrieben (vs. der DAV Hütten), der Hüttenwirt macht gerne Scherze und lacht herzlich 😄 Das erste kühle Helle genießen wir draußen beim Sonnenuntergang auf der Alm. Hinter uns steht eine kleine Kapelle, hinter der eine Sitzbank steht. Hier hat Ludwig Grassler, der Gründer des München Venedig Traumpfads in den 1970ern, am liebsten gesessen. Und jetzt sind Nobbi, Micha und Caro hier 😍

    Micha gönnt sich abends noch ne eiskalte Dusche bei der ihm sicherlich der Kopf friert in dem nicht beheizten Gruppenwaschraum (wir haben Duschmarken für 3Min warmes Wasser, die wollen wir aber morgen früh genießen), bevor es dann zum schlafen in unser nicht beheiztes Zimmer geht. Wir haben ein eigenes 3er Zimmer, das ist Luxus, allerdings knallt das Kopfteil des Holzbettes mit einem lauten Knall gegen die Wand, j-e-d-e-s Mal, wenn Micha sich in der Nacht schwungvoll umdreht. Hmm, das ist nicht so luxus 🙈 Wir genießen trotzdem :)
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  • Day51

    7/29 mit "den Männern meines Lebens"

    July 16 in Austria ⋅ ⛅ 11 °C

    Ooooh, das hat Micha heute gesagt, als wir am Ende der Tour auf der Hütte ankamen. ‚Ist das nicht schön, Caro? So liegst du [abends im Matratzenlager] zwischen den Männern deines Lebens.‘ Und genauso isses! Und es ist sooooo schön!! ❤️

    Heute morgen sind wir mit besten Vorsätzen von der Hallerangeralm zum Glungezer Hütte gewandert: 6Uhr aufstehen, 7Uhr frühstücken. Das hat soweit geklappt. Losgelaufen sind wir allerdings erst nach 9e, die Zeit beim Frühstück war so schön und ist irgendwie so schnell vergangen! Als wir dann um 12Uhr ne schöööne ausgedehnte Mittagspause gemacht haben fiel beim Blick in den Rother Wanderführer auf: Die letzte Gondel, die wir nehmen müssen um auf die andere Gebirgskette zu kommen, fährt in 2 Stunden. 2 Stunden brauchen wir mindestens bis ins Tal! Ah!
    Aber zum Glück konnte der Wirt auf der Jausenhütte Abhilfe schaffen: Wir rufen ein Taxi, das uns ins Tal bringt. Soviel zu „wandern“ von München nach Venedig. Wir fahren mit dem Taxi ins Tal und gondeln dann aufs nächste Gebirge 🙈😂

    Die Taxifahrt war total das Highlight, wir sind durch Hall gefahren (was Papa noch als „Sole Bad Hall“ aus nem Familienurlaub in den 70ern kennt“) und erfahren, dass Hall im Mittelalter DIE wohlhabende und innovative Stadt schlechthin gewesen ist. Aufgrund der Salzvorkommen war Hall früher eine sehr reiche Stadt. Zusätzlich wurde hier die erste Geldmünze („Taler“) maschinell hergestellt, angetrieben durch Mühlenkraft, anstatt mit der Hand. Irgendwie hat Hall den Anschluss jedoch verpasst, denn mittlerweile ist es ein kleines, unbedeutendes Dörfchen. Weil der Taxifahrer und mag fährt er durch die kleinen Gassen der Altstadt, das darf man eigentlich nicht aber für Anwohner ist es geduldet. Das trifft nicht auf uns zu, stört aber keinen 😊

    Unten im Tal angekommen gondeln und seilbahnen wir gute 2.000 Höhenmeter hoch. Zu unserer Verteidigung muss man sagen, dass das Gondeln so im Reiseführer drin steht und damit offizieller Teil des „Wanderwegs“ nach Venedig ist 😋 Wir erreichen nach 2,5 Stunden Aufstieg inklusive herrlicher Tee- und Kaffeepause unser Tagesziel.

    Um 22Uhr ist Hüttenruhe, der Gemeinschaftsraum wird geschlossen und alle liegen ab dann spätestens im Bett, aufgereiht wie Sardinen in der Dose. Es ist 22:29Uhr und ich muss das erste Mal für heute Nacht aus meinem Hüttenschlafsack schlüpfen und zur Toilette. Das kann ja was werden 🥴
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  • Day1

    Von Scharnitz zur Hallerangeralm

    September 5, 2017 in Austria ⋅ ⛅ 7 °C

    Morgens um 04:30 Uhr klingelte der Wecker und los ging es für Susan und mich mit dem Auto in Richtung Scharnitz. Wir sind super durchgekommen. Es war die ganze Zeit bewölkt und ca. 30 km vor Scharnitz setzte dann der Regen ein... Laut Wetterbericht sollte es aufhören zu regnen, was es dann auch zwischen 10 und 11 Uhr tat. Die Zeit bis dahin waren wir noch einen Kaffee trinken. Dann ging es aber endlich los, von Scharnitz aus das Isartal rauf bis zur Kastenalm, ein wunderschönes Tal mit herrlichen Blicken auf die Isar, vorbei am Isarursprung an den Flüssen... Etwas verwirrend, weil kann ja eigentlich nicht der Ursprung sein, weil da ja von weiter oben schon Wasser kommt, die eigentliche Quelle ist wohl eher oben in der Nähe der Hallerangeralm.. An der Kastenalm, welche wunderschön auf einer schönen Wiese rundherum umrahmt von Bergen, liegt sind wir eingekehrt. Bei Radler und Jause konnten wir sogar draußen sitzen. Auf die musikalische Umrahmung, die in Form eines Radios mit einer Rentnertruppe eintraf, hätten wir echt verzichten können. Einer der Truppe hatte tatsächliche Blas/Volksmusik im Rucksack während der Pause und beim Wandern die ganze Zeit gespielt, unfassbar, habe ich so auch noch nicht erlebt...
    Von der Kastenalm geht es dann teilweise sehr steil weiter auf Fahrwegen nach oben zur Hallerangeralm. Störend nur etwas tatsächlich viele Autos, wurde uns dann am nächsten Tag klar, denn die Hallerangerhütte, welche nur 5 Minuten von der Alm weg ist, wurde wegen Um- oder Ausbau vorübergehend geschlossen und die ganzen Autos waren von der Baufirma. Was noch auffiel waren die vielen E-Bikes, anscheinend gibt es kaum mehr normale Fahrräder:-(
    Angekommen auf der Alm, richteten wir uns im Lager ein und dann erstmal kalt duschen und kalt Wäsche waschen... Erfrischend, aber kein Spaß:-). Die Wäsche hatte auch keine Chance bis zum nächsten Morgen trocken zu werden. Die Alm ist sehr schön und wir hatten einen schönen Abend. Außerdem super Sonnenuntergangs auf der Terrasse.
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  • Day2

    Hallerangeralm zur Bettelwurfhütte

    September 6, 2017 in Austria ⋅ 🌧 10 °C

    Aufbruch nach dem Frühstück. Sachen packen, natürlich war unsere gewaschene Wäsche vom Vortag noch nass:-(.
    Zunächst ging es vorbei an der Hallerangerhütte, welche kurz vorher wegen Umbau/Erweiterung geschlossen wurde, dann hoch, vorbei am Metallkreuz, welches mir schon 2012 auffiel und in Erinnerung blieb weil es ohne Schild oder irgendetwas und Mitten im Hang steht, zum Lafatscher Joch. Auf dem Weg dorthin fing es an zu Regnen und am und um das Joch herum war auch starker Wind, die Sicht war auch nix. Von dort immer am Hang entlang zur Bettelwurfhütte, eigentlich ein sehr schöner Weg, aber bei dem Wetter und keiner Sicht kein wirklicher Genuss...
    Angekommen am Bettlwurfhaus, haben wir erstmal alle Sachen zum Trocknen über den Ofen gehängt und uns eingerichtet. Dann haben wir uns selbst am Ofen aufgewärmt weil wir ziemlich durchgefroren waren... Dann haben wir überlegt den Nachmittag auf der Hütte zu bleiben oder zumindest noch den leichten Klettersteig zum großen Bettelwurf zu machen. Der schwerer Klettersteig zum kleinen Bettelwurf wäre bei dem Wetter nicht sinnvoll gewesen und hätte auch bestimmt keinen Spaß gemacht. Auch weil es dann aufgehört hat zu regnen sind wir los gezogen zum großen Bettelwurf. Zwar hat es wieder angefangen zu regnen, aber es war trotzdem eine schöne und lustige Kraxelei. Am Gipfel hatten wir dann sogar noch etwas Schnee, aber keine Aussicht wegen den Wolken. Dann wieder runter und in die Hütte, zur zweiten Runde aufwärmen am Ofen. Dann riss der Himmel auf und der Gipfel des großen Bettelwurf lag frei und man hätte auch Aussicht gehabt, leider ca. 2-3 Stunden zu spät für uns. Der Abend war mit Weizen und Wein und Karten hervorragend:-) Es war sehr wenig auf der Hütte los, weil seit September 2016 der direkte Hüttenzustieg (Normalweg) gesperrt ist, also kommt man nur über das Lafatscherjoch oder den Klettersteig zur Hütte. Also fallen alle Tagesausflügler etc. weg. Die Hüttenwirte geben deswegen auch nach der Saison auf:-)
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  • Day3

    Bettelwurfhütte zur Pfeishütte

    September 7, 2017 in Austria ⋅ ⛅ 7 °C

    Am Vormittag ging es über den Weg von gestern zurück zum Lafatscher Joch und dann weiter auf dem Weg Richtung Stempeljoch. Die letzten Höhenmeter hinauf in Serpentinen sehr Steil über Schotter. Unseren ursprünglichen Plan die Pfeiser spitze noch mit zu nehmen ließen wir aus zwei Gründen sein. Zum einen war das Wetter zwar fast trocken, aber bewölkt und neblig... außerdem wollten wir in der Pfeishütte nur kurz unsere Sachen abstellen und kurz Pause machen und dann noch auf die Sonntagkarspitze, und der Plan war uns dann wichtiger als noch hoch auf die Pfeiser Spitze.
    Also runter zur Pfeishütte auf einfachem Pfad durch sehr grüne Wiesen, irgendwie war die Landschaft wieder etwas anders als zuvor, sehr schön. Also Sachen rein in die Hütte und kurz unsere mitgenommene Brotzeit gegessen, Lager bezogen und gleich ging es wieder los in Richtung Sonntagkarspitze. Das Wetter wurde wieder besser und die Sonne spitzte auch etwas durch. Zunächst über Pfad, dann sehr steil über Wiesen und vereinzelte Tritte, wirklich sehr steil, dann durch Fels und Wiese, so dass man schon die Hände benutzen musste und dann durch Fels kraxeln. Alles Absturzgelände und gar nicht ohne... Ich hatte wirklich kein gutes Gefühl, weil ich Susan noch nie in den Bergen erlebt habe. Ich habe sehr lange nachgedacht und war so was von hin und her gerissen und habe dann entschieden, eigentlich aber auch mit Ihrem Einverständnis umzudrehen. Naja, hat mich schon geärgert, aber wenn man ein so ungutes Gefühl hat, sollte man einfach nicht weiter. Blöd war insbesondere, dass Sie auch im Abstieg bzw. runter klettern überhaupt keine Probleme hatte und das für Sie gar kein Problem war. Also hätten wir auch weiter gehen können, gerade, weil wir danach auf der Karte sahen, dass wir eigentlich durch die schwersten Stellen schon durch waren:-) Naja, es bleiben ja noch genug Gipfel. Also zurück zur Hütte und Waschen/bzw. kalt duschen... und stehend vorm Ofen aufwärmen, irgendwie waren wir schon wieder so durchgefroren... Die Hütte war ziemlich voll, da sind auch Gruppen, die ne ganze Woche dort verbringen etc. Die Hütte bietet verschiedene Besonderheiten, hat ein ausgewogenes Konzept... Am Abend haben wir mit, glaub Thomas und noch einem Mädel Mensch ärgere Dich nicht gespielt... Ganz netter Abend aber es gab bessere... Wir haben dann im fast vollen Lager geschlafen.
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