Bolivia
Río Rodeo

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13 travelers at this place:

  • Day176

    Torotoro : sur les traces des dinosaures

    November 5, 2017 in Bolivia

    Nous prenons un bus de nuit jusqu'à Cochabamba puis après un petit dej en ville on prend un collectivo pour torotoro (pas de bol on attend presque 3h qu'il se remplisse!!)... sur place on se loge à Las Hermanas et on se ballade dans ce petit pueblo atypique où des statues de dinosaures sont partout et les gens adorables.

    On recroise Vincent (français) et Lea (allemande) qui avaient pu prendre l'autre collectivo... nous sommes déjà 4 pour demain!

    Le lendemain on se retrouve donc à l'office de guide. Au programme Ciudad de Itas et spéléologie dans la grotte Umajalanta. Nous sommes rejoins par Tamsin et Mark un couple anglais très sympa. La ballade de Ciudad de Itas est très plaisante car le paysage est superbe et les cavernes qui forme comme des petites maisons ont toutes quelque chose de particulier et certaines une superbe lumière.

    Après le pique nique, direction la grotte! On nous fournit le casque et la lampe torche et c'est parti pour 2h de déambulation dans cette grotte. Nous adorons tous ce moment où on se tort dans tous les sens pour passer. Bon... il y a deux passages à la corde que je kiffe pas du tout mais à part ça tip top!

    Le soir on mange avec Vincent et Lea au même endroit que la veille. Toujours aussi adorable, bon et pas cher!

    Le lendemain la même petite troupe repart pour le canyon de Torotoro jusqu'à la cascade de Vergel. Aujourd'hui on part enfin sur les traces des dinosaures!! Ici à Torotoro il y a plus de 2500 empreintes de ces belles bêtes qui sont visibles un peu partout. Torotoro signifie boue boue en langage indigène car il y a 65 millions d'années c'était que de la boue et d'un coup il n'a plus plu... les empreintes sont restées, se sont sédimentées et sont maintenant figées dans ce qui sont devenues des roches. Incroyable! C'est l'attraction principale de lieu (en temoigne les statues de dinosaures un peu partout dans le village).

    C'est une magnifique ballade! La vue sur le canyon depuis la plateforme est impressionnante alors que le canyon n'est pas si profond. Les empreintes sont partout et de toute taille. La cascade n'est pas beaucoup en eau à cette période mais le décor pour déjeuner ici est très sympa. Le retour se fait par la rivière en mode escalade de pierres parfois... je suis la moins à l'aise du groupe mais je fais quand même! On rentre vers 17h et on saute tout se suite dans un collectivo pour Cochabamba avec Lea et Vincent.
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  • Day31

    Wandern in Torotoro

    December 23, 2017 in Bolivia

    An unserem ersten Tag in Torotoro sind wir querfeldein über die Felder gelaufen, bis wir an einer kleinen Schlucht angekommen sind. In der Stadt hatten wir einen Hund getroffen, der die ganzen 2 Std nicht von unserer Seite gewichen ist und mit uns Wandern gegangen ist.
    Die Stadt Torotoro ist ziemlich klein und innerhalb der Stadt gibt es nicht viel zu entdecken.Read more

  • Day33

    Chifflon

    December 25, 2017 in Bolivia

    Nach den Dinosaurierspuren ging es wieder in den Canyon, der an dieser Stelle nicht so tief war. Im Canyon sollen Pumas leben, die wir allerdings nicht zu Gesicht bekamen.
    Nach ein bisschen wandern kamen wir am Chifflon an, eine beim ersten Blick ziemlich klein wirkende Höhle. Nachdem wir durch den Eingang ein paar Meter auf dem Boden reingekrochen waren, kamen wir auf der anderen Seite in eine immer größer werdende Höhle. Über einen Felsvorsprung direkt am Abgrund liefen wir weiter in den auf der anderen Seite liegenden Canyon rein und wanderten wieder am Fluss entlang zurück nach Torotoro.Read more

  • Day120

    Torotoro - Anreise & Tag 1

    September 27 in Bolivia

    Der Ort Torotoro wurde mir schon in Lima von einer Bolivianerin wärmstens empfohlen, die ich am Abend der legendären Dokumentation-Premiere kennengelernt habe. Ich konnte mich zwar nicht mehr genau erinnern, was sie mit dazu erzählt hat, nur dass es ganz toll sein soll dort.

    Obwohl noch immer nicht ganz fit, nahm ich den Nachtbus von Sucre nach Cochabamba und hoffte, dass mein Magen die Fahrt überstehen wird. Was er auch tat.
    Je nach Gefühlslage und Stimmung wollte ich in Cocha dann entscheiden wie es weitergeht. Direkte Weiterfahrt nach Torotoro oder erst Ausruhen in Cocha.
    Wie immer kam der Bus zur unmöglichen Zeit an. So hieß es um 5.00 Uhr morgens wieder warten bis es hell wird. In der Zeit habe ich mich dann auch entschieden mich nach Torotoro aufzumachen. Der Magen wird’s schon schaffen. Hauptsächlich wollte ich aber nicht wieder Zeit in einer Großstadt verbringen. Das wiederum hieß aber 3 Std. überbrücken, da die ersten Minivans wohl erst um 8.00 Uhr abfuhren.

    Um kurz nach acht habe ich mich zu der Haltestelle fahren lassen. Der Vorteil bei den Minivans im Vergleich zu einem großen Reisebus ist, dass sie schneller sind. Der Nachteil ist wiederum, dass sie erst abfahren, wenn alle Plätze besetzt sind. In dem Fall hatte ich nich Glück, da ich „nur“ knapp eine Stunde warten musste bis sich 16 Passagiere gefunden haben.

    Nach dem das Dach des Vans mit allen möglichen Zeug beladen war und der Platz im Innenraum auch gut genutzt wurde ging es los. Ich habe mich auf 4-5 Stunden Fahrt eingestellt. Es wurden 5,5 nimmerendendwollende Stunden, davon 5 Stunden auf einer holprigen, staubigen Schotter“straße“. Und so schön die Umgebung mit ihren farbenfrohen Bergen auch war, es war bisher die schlimmste Fahrt der gresamten Reise. Ständig steigen Leute aus mitten im Nirgendwo und dann tauchten plötzlich wieder Menschen aus dem Nichts auf und stiegen ein. Das dauerte natürlich. Dann war es auch noch höllisch heiß, ich konnte aber nix trinken, weil ich auf’s Klo musste, ein Teufelskreis...

    Als wir endlich in Torotoro angekommen sind, wusste ich erst nicht so recht, was ich von dem Ort halten soll. Auf der einen Seite ein schönes authentisches Dorf, mit netten Häuschen und alten Menschen, die davor saßen und den Tag abwarteten, mit Eseln und Schweinen auf Gehwegen und kleinen Kindern, die fröhlich auf der Straße spielten.
    Auf der anderen Seite waren da aber auch die Dinosaurier. Ein Dino-Park, Dino-Restaurants, Dino-Hotels etc. In Torotoro wurden nämlich Dino-Spuren gefunden und seit dem ist das Dorf zu einer Art Jurassic Park umgewandelt worden.
    Glücklicherweise gab es hier aber auch noch mehr zu sehen als nur die Dinos.

    Anders als sonst, habe ich zum ersten Mal auf dieser Reise vorher keine Unterkunft reserviert, da ich die Vorschläge auf booking.com & Co. irgendwie nicht ansprechend fand und mir dachte, in dem Dorf wird sich schon irgendwas finden. Etwas Recherche habe ich vorher aber dann doch betrieben. Bin also zu der ausgewählten Unterkunft hin, hab geklingelt, gewartet, nochmal geklingelt, nochmal gewartet...nix. Keiner da. Gegenüber im Restaurant stand ein Herr, der meine Aktion beobachtete und mich ansprach. Er hätte auch Zimmer, ob ich sie mir nicht mal ansehen wollen würde. Ja, warum nicht. Musste ja eh warten. Es war ein gutes Zimmer, sauber, groß, bequemes Bett und günstiger als die andere Unterkunft. Erschöpft von der Anreise und mit wenig Lust weiter auf die Suche zu gehen habe ich beschlossen da zu bleiben.

    Am nächsten Tag ging es gleich morgens früh zum Tourismusbüro und auf zum ersten Ausflug. Torotoro hatte ein eigenes System was Tourbuchungen betraff. Wenn man vor Ort eine Tour buchen wollte, ging das nur über das Touristenbüro. Dafür musste man morgens um 7:30 Uhr dort erscheinen und sich für eine Tour anmelden. Wenn man Glück hatte, waren noch mehr Leute da, mir denen man sich eine Tour teilen konnte, sonst musste man den vollen Preis alleine tragen. Das galt aber nicht für alle Touren. Bei manchen Touren war der Preis gleich, unabhängig von der Gruppengröße. Hat man sich für eine Tour entschieden, wurde einem ein Guide zugeteilt. Denn ohne Guide durfte man sich in der Gegend nicht bewegen.
    Ich habe mich an dem Tag für die große Tour entschieden, die aus dem Besuch der Ciudad de Itas und der Caverna de Umajalanta bestand und bin in eine Gruppe mit einem jungen und einem alten französischen Paar gekommen und zwei mittelalten Herren aus Bolivien.

    Zuerst ging es hoch zur der Ciudad de Itas. Hierbei handelt es sich um eine Felsenstadt auf 4.600 Hm in der früher mal die Inkas lebten. Wir sahen also Höhlen in den Felsen, Felsmalereien, Felsformationen (Schildkröten, Affen, Elefanten, u.a.) und kletterten auf Felsen um von dort noch mehr Felsen zu sehen.
    Dabei mussten wir immer wieder auf die beiden Bolivianer warten, die bei jeder Attraktion ein Fotoshooting veranstaltet haben. In einer Höhle, der Kathedrale, wurde es besonders spannend. Da die beiden Herren Karatemeister waren, haben sie sich in ihre weißen Anzügen geschmissen und fröhlich in der Höhle posiert. Das zu beobachten war besser als die Höhle selbst.

    Nach der 3stündigen Wanderung ging es kurz zum Lunch-Stop und dann weiter in eine Höhle, die Caverna de Umajalanta. Eine der größten Höhlen Boliviens.
    Wir wurden mit einem Helm und einer Stirnlampe ausgestattet und kletterten in die Höhle.
    Ich bin eigentlich kein großer Fan von Höhlen, da sie immer alle gleich sind. Dunkel und nass. Diese war aber anders, es war fast schon eine Erlebnishöhle. Zwar war auch diese dunkel und nass und hatte vielen Stalagtiten und Stalagmiten, aber hier musste man so richtig durch die Höhle klettern und kriechen und rutschen und springen. Teilweise waren die Gänge so eng, dass man durch den Spalt nur flach liegend auf dem Bauch durch kam. Für kleine Bolivianer keine große Herausforderung, für Normaleuropäer gerade noch so machbar, aber für alle die größer oder dicker waren als die Norm, unmöglich zu schaffen. Und Kleptomane durfte man hier auch nicht sein.
    Das Ganze hat aber riesen Spaß gemacht, wenn es auch nicht ohne war. Dabei habe ich die ganze Zeit nur das ältere französischen Pärchen bewundert. Beide bestimmt so um die 70, haben diesen Höhlenparkour aber fast ohne Schwierigkeiten gemeistert. Mit dem Opi hab ich mir sogar so’n kleines geheimes Wettrennen geliefert. Wir wollten beide immer die Ersten der Gruppe sein. Aus Respekt vor dem Alter habe ich den Opi natürlich vorgelassen, meistens jedenfalls :-)

    Ich muss sagen, von allen Höhlen in denen ich bisher gewesen bin, war diese mit Abstand die Beste.
    Und insgesamt, der erste Tag in Torotoro war ein richtig Guter.
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  • Day121

    Torotoro - Tag 2 & Abreise

    September 28 in Bolivia

    An Tag 2 wollte ich erneut eine Tournachen und so ging das Spiel mit der Buchung wieder von vorne los.
    Ich also um 7.30 wieder zum Touristenbüro und mich für die Halbtagestour angemeldet, die zu den Dino-Spuren und zu einer Schlucht führte.
    Nur hat sich an diesem Tag scheinbar sonst keiner für diese Tour interessiert. Generell waren weniger Touris da als am Tag zuvor.
    Nach langem Warten habe ich mich dann entschieden, die Tour alleine mit einem Guide zu machen. Der Preis war in dem Fall dieser Tour immer der Gleiche, egal wie groß die Gruppe war.
    Benedicto wurde mir als mein Guide zugeteilt. Er schien sehr erfahren zu sein, weil älter, redete nicht viel und wenn doch, dann nur auf Spanisch. Für mich also auch eine gute Gelegenheit mein Spanisch zu praktizieren.

    Wir liefen los und schauten uns zuerst die Dino-Spuren an. Irgendwie fiel es mir schwer zu glauben, dass sie echt sind. Benedicto erklärte mir dann aber, dass es mit den Erdplatten zusammenhängt, die sich über die Millionen von Jahren verschoben haben bzw. auseinander gedriftet sind und dass der Teil auf dem wir standen, eigentlich mal Afrika war. Deshalb findet man neben in Südamerika auch Dino-Spuren in Afrika. Welche Dinos es waren hat er mir auch gesagt und gezeigt, die Namen konnte ich mir aber nicht merken.

    Danach ging es weiter in Richtung der großen Schlucht. Das 2. Tageshighlight. Um die Stimmung zwischen uns beiden ein wenig zu lockern habe ich versucht schlaue Fragen zu stellen, die ich mir vorher mühsam in meinen Kopf zusammengelegt habe. Fragen zum Dorf, zur Region, zur Landwirtschaft, zu der Kirche auf dem Hügel, zu den Tieren in der Gegend...alles was mir so eingefallen ist und wo ich die Wörter kannte. Benedicto war dann auch sehr bemüht mir zu antworten - nicht immer habe ich allerdings die komplette Antwort verstanden.

    Wir wanderten eine ganze Weile einen recht einfachen Wanderweg in einem ausgetrockneten Fluss entlang. Es war später Nachmittag und die Sonne brannte brannte bereits kräftig als wir die Schlucht erreichten. Und tatsächlich war diese ganz nett anzuschauen. Ich fand sie zumindest schöner als den Colca Canyon in Peru, der ja angeblich eine der größten Schluchten weltweit sein soll.
    Anschließend ging es zum 3. Tageshighlight, einem Wasserfall unter dem man auch baden konnte.

    Auf dem Weg dorthin erzählte mir Benedicto, dass es neben der klassischen Touri-Route noch einen alternativen Weg gibt, den er persönlich viel besser findet. Der ist allerdings etwas anstrengender, länger und kostet weitere 100 Bolivianos (ca. 12 €). Wenn ich möchte, können wir diesen Weg zurück laufen.
    Die Entscheidung für diese Alternative fiel mir nicht sonderlich schwer, 1.) weil ich für Herausforderungen immer zu haben bin und B) hat mir dieser Weg den Aufstieg über hunderte von Treppen erspart. Denn um zu dem Wasserfall zu kommen mussten wir erstmal über 800 Stufen runter, dieser hätten wir bei der klassischen Route auch wieder hoch laufen müssen. Danke, nein.

    Der Wasserfall an sich war auch ganz schön, wenn auch nicht spektakulär. Baden war ich, trotz der Hitze, aber nicht. Dazu war mir das Wasser viel zu kalt. Außerdem war an diesem Hotspot ein größere Gruppe bolivianischer Teenanger mit ihren Guides da. Die Teenanger badeten und die Guides beobachteten. Und das Beobachten war mir irgendwie nicht ganz so angenehm.

    Nach der kurzen Pause ging es also auf die alternative Route. Ich hatte keine Ahnung was mich erwartete. Was dann kam, war eine Wanderung durch die Schlucht, über riesige Felsen, bei denen man schon fast Free-Climbing Erfahrungen haben musste. Sprünge von einem Fels auf den anderen und super steile und rutschige Wanderwege, die uns wieder aus der Schlucht heraus führten. Und das alles in der größten Mittagshitze.
    Es war super anstrengend und teilweise hab ich mich auch gefragt, ob der Wanderweg Benedicto Ernst war?! Mit jedem Touri kann er den in jedem Fall nicht machen. Es hat trotzdem oder gerade deswegen einen riesen Spaß gemacht.

    In etwa auf dem halben Weg aus der Schlucht, hatten wir eine - für mich sehr prägende - Begegnung mit einer Frau, die mit ihrem kleinen Jungen und ihrem Baby auf dem Rücken unterwegs war. Benedicto hat sich kurz mit ihr auf Quechua unterhalten und fragte mich dann, ob ich eine Wasserflasche hätte. Ich hab die Frage zunächst falsch verstanden und dachte er möchte mein Wasser haben. Und tatsächlich hatte ich noch eine kleine Wasserflasche, die auch noch voll war, die ich aber bei der Hitze und der Anstrengung ganz sicher noch gebrauchen würde.
    Dann hat er mich aber nochmal nach der Flasche gefragt und ich sagte, dass ich eine leere Große habe. Die wollte Benedicto dann haben. Ich holte die Flasche also raus, etwas Wasser war sogar noch drin und er reichte die Flasche der Frau. Sie hat das restliche Wasser dann sofort dem Baby zu trinken gegeben. Als ich das sah, hab ich gleich die kleine Flasche rausgeholt und den Großteil des Wassers in die große Flasche gefüllt. Das Baby und der kleine Junge haben das sofort getrunken. In dem Moment wurde mir klar, wie bescheuert mein anfänglicher Gedanke war, MEIN Wasser nicht weggeben zu wollen.
    Benedicto erklärte mir dann, dass der kleine junge (etwa 4 Jahre) mit der großen Flasche jetzt alleine runter in die Schlucht laufen wird und mehr Wasser für die Mutter und das Baby zu holen. von der Idee war er selbst nicht begeistert, da es für uns schon ein nicht ganz ungefährlicher Weg war.
    Ich weiß nicht, was die Frau, ohne Wasser und ohne Nahrung, mit den 2 Kleinen Kindern in der Schlucht zu suchen hatte. Auf dem weiteren Weg sahen wir aber Brennholz, dass an einigen Stellen zusammengelegt worden ist. Wahrscheinlich hat sie dieses gesammelt.

    Die restliche Strecke meisterten wir ohne weitere Zwischenfälle und auch ohne weiteren größeren Anstrengungen und erreichten nach 5 Stunden das Dorf. Beide total platt. Bevor ich mich aber von Benedicto verabschiedet habe, fragte ich ihn noch, ob er nicht einen Aussichtspunkt kennen würde, von dem aus man einen schönen Blick auf die Berge oder das Tal hat.
    Er gab mir einen Tipp, sagte aber, ich soll da besser etwas später am Tag hin, da man dafür normalerweise auch wieder einen Guide braucht. Wenn ich aber am Nachmittag gehe, kontrolliert das keiner.

    Gesagt, getan. Nach einer kleinen Siesta zog ich meine Wanderstiefel wieder an und wanderte los. Der Weg führte mich raus aus dem Dorf und mitten auf einen Berg.
    Auf den Berg wollte ich erst gar nicht hoch. Traute mich nicht alleine. Sah auch nicht ganz ohne aus. Wie das aber so ist, man macht den ersten Schritt, dann noch einen und noch einen und schon ist man mitten auf dem Berg. Dann kann man auch gleich ganz hoch. Und tatsächlich wurde ich am Ende des mühevollen Aufstiegs mit einem tollen Ausblick belohnt.

    Zurück bin ich dann fast schon gerannt. Dabei weiß ich gar nicht richtig warum. Es war schon recht spät und ich hatte die ganze Zeit irgendwie so eine innere Anspannung. Jedenfalls wollte so schnell wie möglich ins sichere Gebiet.

    So war auch Tag 2 in Torotoro, ein sehr gelungener und aufregender Tag.

    Am nächsten Morgen ging es gleich nach dem Frühstück zurück nach Cochabamba. Meine Hoffnung war, dass sich der Van am frühen Morgen schneller füllt, da die Wahrscheinlichkeit, dass Leute früh in die Stadt fahren größer ist als später am Tag. Nicht so bei den Bolivianern. Ich musste über 2 Stunden warten, bis der Bus endlich voll war. Zwischenzeitlich habe ich es bereut nicht den großen Touri-Bus genommen zu haben. Der braucht zwar länger, ist aber früher abgefahren.
    Nun gut, irgendwann ging es dann los. Mir graulte es schon vor den 5 Stunden auf der Schotterpiste. Zumal ich dieses Mal auch noch einen deutlich schlechteren Platz erwischt habe. Ganz hinten in der Ecke, mit einen komplett durchgesessen Sitz. Es war quasi ein Loch im Sitz, weshalb eine dicke Decke drüber gelegt wurde. Hinzu kam, dass der junge Mann neben mir in der Nacht scheinbar keinen Schlaf bekommen hat und die ganze Fahrt über halb auf meiner Schulter hing, mit seinen voll gegelten Haaren.
    Letztendlich war es jedoch so, dass der Fahrer eine andere Strecke gefahren ist, mit vielen - ich würde sagen - Abkürzungen, die mitten durch Flüsse führten. War mir egal, denn auf diese Weise waren wir in “nur” 4 Stunden in Cochabamba. Yeay!
    Und ein Grund mehr warum ich zunehmend an Karma glaube, ist, wir haben den großen Bus, den ich morgens verpasst habe, auf der Strecke überholt. Er stand am Rand und die offene Motorhaube sagte mir, dass es so schnell nicht weiter gehen wird.
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  • Day16

    Toro Toro village

    October 15, 2017 in Bolivia

    Toro Toro is a small lovely village at an altitude of 2725 mts, stuck in an era long gone by. Its a beautiful place to walk around. The houses were made of mud bricks. Some were really broken down and delapedated. Others near the main plazas were made into big baked brick bungalows.
    The whole village seemed to live off tourists and the general theme was dinosaurs. Almost everyone had converted their houses to restaurants or places to stay. Some had converted their living rooms to stores with items of daily use easily available.Read more

  • Day16

    Toro Toro bookings

    October 15, 2017 in Bolivia

    As soon as we got off at Toro Toro, we looked around the main square and found quite a few hostels. We went to one and were told 50 b$ per person. The room was fine but they didn't have wifi.
    So, we went to Hostal Norte just opposite. They had wifi and a place to wash clothes plus it was just 30 b$ without wifi and 35 b$ per person with wifi included.
    Again we got lucky.. Just at the right time 😁
    We got a private room with shared bathroom. After we told we would stay for 2 days, they charged us b$ 30 pp.
    After keeping our bags, we went to the tourist information center. Of course everything was in Spanish. But, we managed to figure out that there was a fee of 100 b$ (for foreigners) entry fee to the Toro Toro National Park. The entry card is valid for 4 days. One has to go to the NP with a guide only. The tours start at 7:30 am and the cost depends on how many people there are. There is no individual fee but a group charge. So, bigger the group, lesser the cost per person. A minimum of 5 people were required for the tour to start.
    We bought the NP passes and decided to walk around the village.
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  • Day17

    El Vergel tour - more footprints

    October 16, 2017 in Bolivia

    The footprints are spread all over the hillside. In fact earlier, some of the top layers from the hill were broken to make the road. Its only after they were recognized as dinosaur footprints that they started fencing and preserving them.

  • Day18

    Siete Vueltas Tour - The descent

    October 17, 2017 in Bolivia

    The descent was a steep scrambling down the nearly vertical face of the cliff.
    As we reached the bottom of the hill, we noticed the heavy clouds coming in from the other side of the hill. There was a lot of thunder as well. We quickened our pace to reach back the hostel to remove the clothes we had washed in the afternoon.Read more

You might also know this place by the following names:

Río Rodeo, Rio Rodeo

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