Canada
Northern Rockies

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5 travelers at this place

  • Day320

    The northern Rockys

    June 20, 2020 in Canada ⋅ ⛅ 19 °C

    Als ich gestern gerade aus dem Auto steigen wollte, hielt mich Marie zurück. Direkt hinter uns lief gemütlich ein Schwarzbär am Auto vorbei.
    Also wartete ich, bis er weiter war und stieg aus. Ca 200 m entfernt guckte mich verwundert ein anderer Schwarzbär an und entschied ins Gebüsch zu fliehen.
    Wir fuhren nur zu einer Stelle am Fluss, wo man seine Stromschnellen bewundern konnte und verbrachten dort den ganzen Tag mit lesen und Wäsche waschen. Auf dem Weg dorthin trafen wir auf zwei Bison Bullen, die gemütlich neben dem Highway grasten.

    Heute machten wir uns dann auf durch die nördlichen Rocky Mountains. Zuvor liefen wir noch kurz zu den Smith River Falls, wo uns die Hitze schnell weiter fahren ließ. Es wurden 27°C, obwohl die Sonne nur selten hervorschaute. Unglaubliche Landschaften zogen an uns vorbei. Mit Türkis-blauen Seen, verschiedensten Wäldern in allen Grüntönen, Bergen in allen Farben und Formen und unzähligen Schwarzbären. Außerdem graste eine riesige Herde Bisons neben dem Highway, wir entdeckten ein paar Stone Sheep, drei Rentiere und an einer Raststätte stand ein Elch mit frischem Geweih.
    Wir fuhren bis Fort Nelson, wo wir einen kleinen Platz neben dem Highway für die Nacht fanden.
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  • Day350

    Alaska Highway - wie im Tierpark

    September 24, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 7 °C

    Auf dem Weg von Whitehorse nach Grand Prairie kommen wir an einer großen freilebenden Bisonherde vorbei. Es sind ca. 400 Tiere die hier leben. Zunächst sehen wir nur vereinzelte Bisons am Straßenrand des Alaska Highways. Je weiter wir in Richtung Osten fahren, desto mehr wurden es. Bis wir schließlich neben einer riesigen Herde anhalten. Regina steigt kurz aus, um ein Foto zu schießen. Man sollte diese Tiere nicht unterschätzen, darum sitzt sie wenig später wieder im Auto. Wir verweilen noch etwas neben den Bisons und beobachten sie.

    Als wir dann weiter fahren, entdecken wir wenig später einen ausgewachsenen Schwarzbären am Straßenrand, der nach Fressbarem sucht. Die dort wachsenden Wiesenblumen scheinen ihm zu munden. Er ist ca. 5-7 Meter von uns entfernt und schaut gelegentlich mal zu uns rüber, lässt sich aber nicht stören. Es ist unglaublich, Bären in ihrem Lebensraum in freier Natur zu beobachten. Sie sehen so friedlich und zum Knuddeln aus, sind aber wilde und gefährliche Tiere. Als er sich dann immer weiter von uns entfernt, fahren wir weiter. Dann stehen zwei graue Rehe am Waldrand neben der Straße und fressen. Wir halten am Straßenrand an. Sie beobachten uns genau, laufen aber nicht weg. Einige Fotos dürfen wir von ihnen schießen, bevor sie im Wald verschwinden.

    Wir freuen uns, dass wir hier so viele Tiere in freier Natur sehen. Der nächste Schwarzbär warten schon auf uns. Er stellt sich sogar auf seine Hinterbeine, um nach uns zu schauen. So schnell haben wir den Fotoapparat jedoch nicht zur Hand. Dann zieht er auch schon wieder weiter. So ist das eben mit wilden Tieren!

    Da wir noch zu den Liard Hotsprings wollen, machen wir uns wieder auf den Weg und genießen noch die schöne Natur aus dem Auto.
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    Maria Klaus

    Überwältigend!

    10/9/19Reply
    Matthias Linden

    Da geht einem das Herz auf!! 😂😂👍👍💐💐

    10/11/19Reply
    Matthias Linden

    Die Bisons haben ja schon dichtes Winterfell, also muss es schon länger "frisch" dort sein 😏😏

    10/11/19Reply
    Regina und Jens

    Schön was? 😃 Ja es ist schon etwas kühl hier. Pullis haben wir schon an.

    10/16/19Reply
     
  • Day254

    Stone Mountain Safari Road

    September 7, 2019 in Canada ⋅ ☁️ 5 °C

    Okay, first the „going north“ was a bit more adventurous than expected. Immediately after our first stop were two cars stopped next two the road - and we stopped as well. Three caribous were there. Caribous! How cool is that? We talked to the other drivers, who had stopped and were watching the animals. Kathy (teacher from Ford Nelson) was just coming back from the Arctic Ocean and the other guy came back from Alaska. And we got so many recommendations. One of them was more „disastrous“ than we first thought. We should drive „Stone Mountain Safari Road“. It’s better to drive up with an SUV, but we own one, so why not?! So we got there and wanted to go up this 25km unpaved road. Shouldn’t be a problem, we thought. But 25km of bumpy, rough road with huge stones? 2km before the top we stopped, took a break and walked up the rest. It was a wonderful view, 360 degrees around. Slowly we felt better about the decision coming here. But this changed quickly, when we started heading back. After 2m of driving our car said „check air pressure“ - like three times. Yep, flat tire. Well, we actually wanted to change the tires, but not here! And not to the spare tire, but to new ones... But well, we had no choice. So we changed the tire (on that bad, rough surface) - while having that beautiful view. Then we drove back (crossing fingers, that all the other tires will make it!) and made it to the gas station at Muncho Lake. There we took our repair kit (we got it with the car) and the old tire and repaired it („we“ means here Nick working on that, me not really helping, because of missing knowledge). And it worked! So back on the old tire we continued driving, while it was already getting dark. And some universe decided we should get some reward for managing all of this. So in exchange for all this „bad excitement“ we saw a bobcat (with a rabbit in his mouth), a porcupine and bears. Yes, plural. 13 bears! 13!!! One of them jumped right in front of our car - and we were more than happy that we still missed each other.
    What an exciting day.
    *****
    Okay, im ersten Schritt war das „weiter nördlich fahren“ etwas abenteuerlicher als erwartet. Gleich nach unserem ersten Stopp standen zwei Autos am Straßenrand - und wir gleich daneben. Drei Rentiere hatten es sich am Straßenrand gemütlich gemacht. Rentiere! Wie cool! Wir tauschten uns mit den anderen beiden Leuten aus, die dort angehalten hatten. Kathy (Lehrerin in Fort Nelson) kam gerade vom Arcitic Ocean zurück und der andere hatte eine Tour durch Alaska gemacht. Wir bekamen Tipps. Einer davon war verhängnisvoller als anzunehmen. Uns wurde die Stone Mountain Safari Road empfohlen. Man bräuchte schon einen SUV, aber den haben wir ja. Also ging es weiter und auch diese Straße hinauf. 25km nicht geteert? Sollte doch gehen. Aber 25km Huckelpiste mit Riesensteinen? Knappe 2km vor Ende war es genug für uns. Wir machten Pause und liefen den Rest. Eine wunderbare Aussicht in alle Richtungen bei bestem Wetter. Langsam waren wir nicht mehr ganz so „sauer“, dass wir den Weg mit dem Auto beschritten hatten. Das änderte sich gleich zu Beginn der Abfahrt wieder. Keine 2m nach dem Losfahren sank der Reifendruck enorm. Glückwunsch! Ein platten. Wir wollten ja eh die Reifen mal wechseln. Aber hier oben? Im nichts? Und eigentlich sollten das dann neue Reifen werden - und nicht der Ersatzreifen. Aber was soll’s. Wechselten wir also den Reifen - bei unstabilem Untergrund auf einem Berg. Immerhin mit toller Aussicht. Dann ging es ganz gut wieder den Berg runter (die ganze Zeit Daumen drückend, dass nicht noch ein Reifen schlapp macht) und bis zur nächsten Tankstelle am Muncho See. Dort holten wir den kaputten Reifen wieder raus, nahmen das Reifenflickzeug zur Hand (es war beim Autokauf dabei!) und flickten den Reifen (eigentlich machte Nickels das alles, ich versuchte zu helfen und nicht im Weg zu stehen :D). Das funktionierte! Also Ersatzreifen runter, alter Reifen rauf und weiter gehts. Es war schon abends und dennoch fuhren wir noch einige Kilometer an dem Abend gefahren - mit ausgleichender Gerechtigkeit. Für den ganzen „Stress“ bekamen wir einen Luchs (mit Hasen im Maul), mehrere Stachelschweine und Bären zu sehen. Richtig. Plural. Es waren 13 Bären! 13! Einer davon lief uns direkt vors Auto - wie froh wir waren, dass wir uns doch verfehlten.
    Was für ein aufregender Tag.
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  • Day13

    Jetzt wird's einsam

    June 12, 2016 in Canada

    Leider ist das Wetter während meines Aufenthalts im Schilderwald nicht besser geworden und so setze ich meine Reise bei leichtem Regen fort. Es geht jetzt in eine der einsameren Ecken des Alaska Highway. Bis nach Fort Nelson, der nächsten größeren Siedlung, sind es über 500 Kilometer. Das schaffe ich heute auf keinen Fall mehr. Ich könnte auch erstmals auf der Ladefläche meines Autos schlafen, aber ehrlich gesagt ist es mir lieber, wenn mein Laptop dazu Strom hat, damit ich mir die Zeit vertreiben kann – und außerdem regnet‘s.

    Zunächst steht aber noch meine nächste Begegnung mit der örtlichen Fauna auf dem Programm. An der Grenze zur Provinz British Columbia wird man per Hinweistafel aufgeklärt, dass man hier bitte besonders auf Bisons achten soll, die dunkel sind und nachts gern mal auf der Straße rumstehen. Wie auf Kommando sehe ich einige Kilometer später am Straßenrand einen dunklen Fleck. Ich fahre rechts ran. Der Bison ist kein Bär und grast weiter, als hätte er mich gar nicht bemerkt. Erst als ich das Auto wieder anlasse hebt er einmal kurz den Kopf. Etwas später tauchen ein paar weitere grasende Tiere auf. Diesmal fahre ich weiter, denn es ist nicht immer genug Platz am Straßenrand. Auch einen weiteren Bären (diesmal einen schwarzen) sehe ich mir nur durch die Scheiben an. Die Begegnung mit dem letzten ist noch nicht lange genug her.

    Schließlich lande ich in der Coal River Lodge. Die Unterkunft ist einfach und teuer – aber trocken und es gibt Strom.
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