Colombia
Jardín

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26 travelers at this place:

  • Day49

    Jardín - (noch) ein Geheimtipp

    May 9 in Colombia ⋅ 🌧 20 °C

    Nach dem Stadt-Leben in Medellin sollte es wieder aufs Land gehen (auch, wenn wir uns in die Stadt verliebt hatten) und zwar nach Jardín, ca. 4 Auto-Stunden südlich von Medellín und in den Ausläufern der Anden auf knapp 1750 Metern im Kaffee-Gebiet Kolumbiens gelegen. Neben Kaffee werden dort Bananen und andere Früchte angebaut und Forellen-Zucht betrieben. Die Ortschaft wurde erst vor 160 Jahren gegründet und ist noch ein Geheimtipp.

    Wir kamen erst Spätnachmittags an und gingen nach dem Einchecken im Hostel direkt zur Ortsmitte. Die Häuser waren alle bunt bemalt und lieb hergerichtet. Auf dem Hauptplatz herrschte ein buntes Treiben der Einheimischen in den Cafés, Restaurants und Bars. Die Männer trugen die ortsüblichen Sombreros und die Stimmung war ausgelassen. Fast alle wippten mit den Stühlen gegen die Häuserwände. Das gehörte wohl zum guten Ton. 😊

    Eigentlich war die Nacht in Jardín eher dazu gedacht, die lange Fahrt von Medellín nach Salento in zwei Etappen zu unterteilen. Doch schon nach dem ersten Eindruck war uns klar, dass wir hier länger bleiben wollten, und so verlängerten wir im Hostel um eine Nacht.

    Am nächsten Tag machten wir einen Ausritt zu Pferde auf einen Aussichtspunkt und staunten nicht schlecht. Von oben betrachtet sah die Ortschaft und die umliegenden Hügel und Berge mit ihrem satten Grün wie im Bilderbuch aus. Weiter ging es dann zu einem Wasserfall, der über einen erst vor ein paar Jahren erbauten Tunnel erreicht werden konnte. Dieser beherbergte auch noch hunderte von Fledermäusen. Nachmittags stiegen wir dann auf der anderen Seite der Ortschaft den Berg zu Fuße hoch und der Weg war voll von Kaffeeplantagen, Bananen-, Orangen- und Avocadobäumen, letztere haben wir beide zum ersten Mal gesehen! Irgendwie der Garten Eden. Die Vielfalt der Früchte schlug sich auch in den Getränkekarten nieder, und so probierten wir zum ersten Mal Lulo-Saft, der schmeckt wie eine saure Kiwi, und Baumtomaten-Saft. Beides sehr lecker.

    Wir waren von Jardín und seinen Einwohnern richtig begeistert und wünschen uns, dass diese Gemütlichkeit und Herzlichkeit so bleibt.
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  • Day45

    Jardin

    April 24 in Colombia ⋅ ⛅ 22 °C

    Jardín (übersetzt: Garten) ist ein kleines ursprüngliches Dorf umgeben von zahlreichen Bergen, Kaffeefarmen und unberührter Natur. Die bunten Häuser erinnern mich etwas an den Ort Filandia.

    Am großen Platz des Dorfes sitzen zu jeder Tageszeit Kolumbianer meist mit ihren Cowboyhüten bei einem Tinto (Kaffee) oder auch einem Bierchen zusammen. 😎👌

    Es gibt die Möglichkeit zahlreiche Wanderungen zu verschiedene Aussichtspunkten, Wasserfällen und anderen Highlights zu unternehmen.

    Nun habe ich aber genug vom Landleben und freue mich auf eine der aufregendsten und interessantesten Städte Kolumbiens - Medellín! 🎊🍻
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  • Day143

    Jardín - Mi Voluntariado

    January 7 in Colombia ⋅ 🌧 22 °C

    Heute wird es ernst :) John nimmt den Bus nach Medellin und ich bin hier mit dem Hostel alleine! Er gibt mir letzte Instruktionen, Telefonnummern und ich stelle meine letzten Fragen. Ich mache mir aber eigentlich keine Sorgen, ich packe das schon! Viel Verantwortung, aber das bin ich ja aus meinem Beruf gewohnt und außerdem mit Haushaltssachen kenne ich mich doch aus! :) Und in der Not kenne ich hier im Dorf nun schon einige nette Leute, die mir sofort helfen würden - beispielsweise der Obstverkäufer direkt um die Ecke, bei dem John und ich immer einkaufen oder José aus dem Hostel gegenüber.
    Nun arbeite ich also eine Woche im Naty Luna Hostel, es liegt nur wenige Schritte vom Hauptplatz entfernt und hat folgende Kapazitäten: ein Dormitorio mit 5 Betten, zwei Privatzimmer mit Doppelbett bzw. zwei Einzelbetten und Gemeinschaftsbadezimmer, Privatzimmer mit Doppelbett und Einzelbett und privatem Badezimmer. Insgesamt können wir also 13 Leute aufnehmen. Mein Arbeitstag gestaltet sich folgendermaßen: Frühstück für die Gäste machen (Chocolate paisa = Wasser, Panela, Schokolade, Arepa mit Käse und Rührei), einige Gäste auschecken, Betten abziehen und frisch machen, Wäsche waschen, Wäsche aufhängen und zusammenlegen, Boden fegen und wischen, Bäder saubermachen, Einkaufen gehen, Müll rausstellen, Reservationen checken, Informationen geben zur Umgebung, Touren buchen, Gäste einchecken, Computer- und Immigrationskram, ständiger Wechsel von Englisch und Spanisch - macht alles Spaß, aber so alleine ist das irgendwie alles ganz schön viel! Die Gäste sind aus aller Welt - am Wochenende waren eigentlich nur Kolumbianer hier, hauptsächlich aus Medellin. In dieser Woche habe ich Huespedes aus Argentinien, Bogotá, Spanien, Israel, Neuseeland, USA und Frankreich.
    Nebenbei nehme ich jeden Tag von 15 bis 16.30 Uhr Spanischstunden bei Alejandra von der Sprachschule Hablea hier in Jardín.
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  • Day144

    Jardín

    January 8 in Colombia ⋅ 🌧 22 °C

    Neben dem Arbeiten und der Sprachschule versuche ich jeden Tag was Kleines zu unternehmen. Einen Tag bin ich mit Kfir aus Israel in die Berge gewandert - wir haben mit Arbeitern gequatscht auf den Kaffee- und Platanoplantagen und bei einem Bier die wahnsinnige Aussicht genossen, an einem anderen Tag war ich in der Früh um 5:30 im Parque Natural Jardín de Rocas, in dem man die Rocas (eine spezielle Vogelart hier) beim Tanzen beobachten kann und am Morgen singen sie wohl am schönsten :) und an einem heißen Nachmittag bin ich auch nochmal zum Charco Corazon gelaufen und habe im Fluss gebadet. Ansonsten war ich eigentlich jeden Tag bei Donde Andres und habe dort Mittag gegessen - meistens Trucha (Forelle) - und im Macaras zum Kaffeetrinken und Süßes essen :).Read more

  • Day139

    Jardín - Cascada Escaleras y Cristo Reí

    January 3 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    Gestern spät abends kam mir spontan der Gedanke, dass ich doch auch noch weiter fahren könnte nach Jardin, da ich jetzt schon einmal so nah bin! Ruby und Luis müssen nämlich heute leider wieder zurück nach Medellin, da sie Patienten ab 10 Uhr haben. Deshalb starte ich mit den beiden kurz vor 6 Uhr morgens ins Dorf und sie setzen mich im Parque de Ciudad Bolivar ab, denn hier soll ein "Arbeiterbus" nach Andes fahren. Diese Kleinstadt in den Bergen, ist das Zentrum der Chiva-Kultur -diese Busse sind umgebaute Lkws und werden aufwendig per Hand bemalt. Man nennt sie auch "buses de escalera" (Leiterbusse), denn neben den Fahrgästen in der Kabine transportieren die Chivas seit Jahrzehnten auch allerlei Waren und landwirtschaftliche Produkte von und zu den Fincas auf dem Land. Die Waren werden zumeist über Leitern auf dem Dach gehievt und dort verstaut. Die Chivas sichern damit seit langem das Überleben im kolumbianischen Hinterland. Und mit einem solchen fahre ich heute :) cool! Ruby geht beim Busfahrer noch dreimal sicher, dass er mich in Andes am richtigen Ort rauslässt und fragt mich mehrmals ob ich mir sicher sei, dass ich das alleine machen will und ob ich denn keine Angst habe und Luis probiert dreimal mir noch Geld zuzustecken. Haha, ich fühle mich wie in der 8. Klasse, in der man ins Skilager fährt und die Eltern peinlicherweise zu lange vor dem Bus stehenbleiben und winken bis man außer Sicht ist. So süß und besorgt, irgendwie auch mal ein schönes Gefühl. Als ich dann im Chiva sitze suche ich erstmal meinen einzigen Longsleeve raus, den ich dabe habe, denn die Chivas sind rundrum offen und um 6 Uhr ist es doch noch ganz schön frisch. Da meine Reise aber so spontan ist, habe ich nur für zwei Nächte gepackt und natürlich auch keine Jacke, da es hier überall todesheiß ist. Als ich dann so im Bus sitze und der kalte Wind mir ins Gesicht pustet fühle ich mich echt wohl - ein schönes Gefühl mal wieder alleine Loszuziehen ins Unbekannte. Nach etwa einer Stunde erreuchen wir Andes, hier trinke ich erstmal einen Kaffee und esse Früstück, während ich auf meinen Bus nach Jardin warte (niemand weiß hier so genau, wann ein Bus kommt, man muss eben warten. Ich habe auch einen netten Banknachbarn - ein Busfahrer hier aus Andes. Er gibt mir noch einen Kaffee aus und wir haben einen kleinen netten Plausch. Gegen 8 Uhr kommt dann ein Kleintransporter, der mich für 6.000 Pesos nach Jardin bringt, läuft also alles wie am Schnürchen und ich habe das Reisen noch nicht verlernt :). In Jardin ankommen, gönne ich mir erstmal einen Kaffee und Süßes in einer Panaderia auf dem Hauptplatz. Mein erster Eindruck ist sehr positiv, scheint ein idyllisches Dörfchen mit netten Menschen zu sein! Gestärkt begebe ich mich dann seit Langem mal wieder auf Hostelsuche - noch nie fiel es mir so schwer wie heute! Alle sind ausgebucht, da am Wochenende hier im Dorf das Festival de la Rosa stattfindet und ganz Medellin bzw. Kolumbianer der Umgebung hier eintrudeln. Zum Glück bin ich nicht mit meinem riesigen Backpack unterwegs! Letztendlich finde ich doch ein Bett im Hostel Naty Luna, nur ein paar Meter vom Platz entfernt. Der Hostelbesitzer John Uribe ist super nett und gibt mir auch gleich alle Informationen, was man hier so treiben kann in Jardin und wo es das leckerste Essen gibt. Ich entscheide mich für einen dreistündigen Ausritt zur Cascada "La Escalera" und zum "Cristo Rei" (wieder eine weiße heilige Statue die über die Stadt wacht, das hat hier wohl jedes Dorf). Ich reite Albino, wie der Name schon sagt ein weißes Pferd mit crazy roten Augen! Die Umgebung von Jardin ist wunderschön und die Aussicht vom Cristo Rei fantastisch! Ein bisschen fühle ich mich wie auf einer Alm im Allgäu, doch anstatt einem Kaiserschmarrn gibt es hier einen Mazamorra mit Bocadillo und anstatt Jodelmusik läuft hier Salsa. Danach reiten wir noch weiter zu dem Wasserfall La Escalera, der treppenartig den Felsen hinunterpletschert. Da ich heute keine weiteren Pläne habe, frage ich nach der Tour Bernando, ob ich ein wenig helfen kann auf der Koppel. Er ist hoch erfreut und wir entsatteln alle seine 12 Pferde und bringen sie auf die Koppel (ich weiß gar nicht wie er das alleine gemacht hätte). Da ich so fleißig war muss ich nicht mal was für die Tour heute bezahlen, super süß! Zurück im Dorf esse ich eine Bandeja mit Trucha bei Donde Andres - eine absolute Empfehlung!Read more

  • Day2

    De Salamina a Jardín

    January 1 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    Para llegar a Jardín hicimos la siguiente travesía:

    Trayecto 1: Salamina - Manizales (2 horas $22000)
    Trayecto 2: Manizales - Supia (2 horas y media $14000)
    Trayecto 3: Supia - La Pintada - Andes - Jardín (3 horas y media $26000)

    El recorrido se hace en gran parte acompañado del paisaje del río Cauca, que en algunos lugares se encañona.

    Se observa foto de la iglesia de Supia.

    Salimos de Salamina a las 8:00 y llegamos a Jardín a las 6:15 pm.

    La foto nocturna corresponde a la plaza central de Jardín
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  • Day3

    Dulces del Jardín

    January 2 in Colombia ⋅ ☀️ 27 °C

    Microempresa del municipio, auténtica por la fabricación de exquisitos almíbares de diferentes frutas y sabores. La casa posee la tradicional impronta de la arquitectura y decoración típica del pueblo. Muy difícil pasar y resistirse probar algo.

    David D.

You might also know this place by the following names:

Jardín, Jardin, ხარდინი, Хардин, جردین, 哈爾丁

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