Colombia
Quebrada Salada

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25 travelers at this place:

  • Day45

    Jardin

    April 24, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 22 °C

    Jardín (übersetzt: Garten) ist ein kleines ursprüngliches Dorf umgeben von zahlreichen Bergen, Kaffeefarmen und unberührter Natur. Die bunten Häuser erinnern mich etwas an den Ort Filandia.

    Am großen Platz des Dorfes sitzen zu jeder Tageszeit Kolumbianer meist mit ihren Cowboyhüten bei einem Tinto (Kaffee) oder auch einem Bierchen zusammen. 😎👌

    Es gibt die Möglichkeit zahlreiche Wanderungen zu verschiedene Aussichtspunkten, Wasserfällen und anderen Highlights zu unternehmen.

    Nun habe ich aber genug vom Landleben und freue mich auf eine der aufregendsten und interessantesten Städte Kolumbiens - Medellín! 🎊🍻
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  • Day143

    Jardín - Mi Voluntariado

    January 7, 2019 in Colombia ⋅ 🌧 22 °C

    Heute wird es ernst :) John nimmt den Bus nach Medellin und ich bin hier mit dem Hostel alleine! Er gibt mir letzte Instruktionen, Telefonnummern und ich stelle meine letzten Fragen. Ich mache mir aber eigentlich keine Sorgen, ich packe das schon! Viel Verantwortung, aber das bin ich ja aus meinem Beruf gewohnt und außerdem mit Haushaltssachen kenne ich mich doch aus! :) Und in der Not kenne ich hier im Dorf nun schon einige nette Leute, die mir sofort helfen würden - beispielsweise der Obstverkäufer direkt um die Ecke, bei dem John und ich immer einkaufen oder José aus dem Hostel gegenüber.
    Nun arbeite ich also eine Woche im Naty Luna Hostel, es liegt nur wenige Schritte vom Hauptplatz entfernt und hat folgende Kapazitäten: ein Dormitorio mit 5 Betten, zwei Privatzimmer mit Doppelbett bzw. zwei Einzelbetten und Gemeinschaftsbadezimmer, Privatzimmer mit Doppelbett und Einzelbett und privatem Badezimmer. Insgesamt können wir also 13 Leute aufnehmen. Mein Arbeitstag gestaltet sich folgendermaßen: Frühstück für die Gäste machen (Chocolate paisa = Wasser, Panela, Schokolade, Arepa mit Käse und Rührei), einige Gäste auschecken, Betten abziehen und frisch machen, Wäsche waschen, Wäsche aufhängen und zusammenlegen, Boden fegen und wischen, Bäder saubermachen, Einkaufen gehen, Müll rausstellen, Reservationen checken, Informationen geben zur Umgebung, Touren buchen, Gäste einchecken, Computer- und Immigrationskram, ständiger Wechsel von Englisch und Spanisch - macht alles Spaß, aber so alleine ist das irgendwie alles ganz schön viel! Die Gäste sind aus aller Welt - am Wochenende waren eigentlich nur Kolumbianer hier, hauptsächlich aus Medellin. In dieser Woche habe ich Huespedes aus Argentinien, Bogotá, Spanien, Israel, Neuseeland, USA und Frankreich.
    Nebenbei nehme ich jeden Tag von 15 bis 16.30 Uhr Spanischstunden bei Alejandra von der Sprachschule Hablea hier in Jardín.
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  • Day144

    Jardín

    January 8, 2019 in Colombia ⋅ 🌧 22 °C

    Neben dem Arbeiten und der Sprachschule versuche ich jeden Tag was Kleines zu unternehmen. Einen Tag bin ich mit Kfir aus Israel in die Berge gewandert - wir haben mit Arbeitern gequatscht auf den Kaffee- und Platanoplantagen und bei einem Bier die wahnsinnige Aussicht genossen, an einem anderen Tag war ich in der Früh um 5:30 im Parque Natural Jardín de Rocas, in dem man die Rocas (eine spezielle Vogelart hier) beim Tanzen beobachten kann und am Morgen singen sie wohl am schönsten :) und an einem heißen Nachmittag bin ich auch nochmal zum Charco Corazon gelaufen und habe im Fluss gebadet. Ansonsten war ich eigentlich jeden Tag bei Donde Andres und habe dort Mittag gegessen - meistens Trucha (Forelle) - und im Macaras zum Kaffeetrinken und Süßes essen :).Read more

  • Day139

    Jardín - Cascada Escaleras y Cristo Reí

    January 3, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    Gestern spät abends kam mir spontan der Gedanke, dass ich doch auch noch weiter fahren könnte nach Jardin, da ich jetzt schon einmal so nah bin! Ruby und Luis müssen nämlich heute leider wieder zurück nach Medellin, da sie Patienten ab 10 Uhr haben. Deshalb starte ich mit den beiden kurz vor 6 Uhr morgens ins Dorf und sie setzen mich im Parque de Ciudad Bolivar ab, denn hier soll ein "Arbeiterbus" nach Andes fahren. Diese Kleinstadt in den Bergen, ist das Zentrum der Chiva-Kultur -diese Busse sind umgebaute Lkws und werden aufwendig per Hand bemalt. Man nennt sie auch "buses de escalera" (Leiterbusse), denn neben den Fahrgästen in der Kabine transportieren die Chivas seit Jahrzehnten auch allerlei Waren und landwirtschaftliche Produkte von und zu den Fincas auf dem Land. Die Waren werden zumeist über Leitern auf dem Dach gehievt und dort verstaut. Die Chivas sichern damit seit langem das Überleben im kolumbianischen Hinterland. Und mit einem solchen fahre ich heute :) cool! Ruby geht beim Busfahrer noch dreimal sicher, dass er mich in Andes am richtigen Ort rauslässt und fragt mich mehrmals ob ich mir sicher sei, dass ich das alleine machen will und ob ich denn keine Angst habe und Luis probiert dreimal mir noch Geld zuzustecken. Haha, ich fühle mich wie in der 8. Klasse, in der man ins Skilager fährt und die Eltern peinlicherweise zu lange vor dem Bus stehenbleiben und winken bis man außer Sicht ist. So süß und besorgt, irgendwie auch mal ein schönes Gefühl. Als ich dann im Chiva sitze suche ich erstmal meinen einzigen Longsleeve raus, den ich dabe habe, denn die Chivas sind rundrum offen und um 6 Uhr ist es doch noch ganz schön frisch. Da meine Reise aber so spontan ist, habe ich nur für zwei Nächte gepackt und natürlich auch keine Jacke, da es hier überall todesheiß ist. Als ich dann so im Bus sitze und der kalte Wind mir ins Gesicht pustet fühle ich mich echt wohl - ein schönes Gefühl mal wieder alleine Loszuziehen ins Unbekannte. Nach etwa einer Stunde erreuchen wir Andes, hier trinke ich erstmal einen Kaffee und esse Früstück, während ich auf meinen Bus nach Jardin warte (niemand weiß hier so genau, wann ein Bus kommt, man muss eben warten. Ich habe auch einen netten Banknachbarn - ein Busfahrer hier aus Andes. Er gibt mir noch einen Kaffee aus und wir haben einen kleinen netten Plausch. Gegen 8 Uhr kommt dann ein Kleintransporter, der mich für 6.000 Pesos nach Jardin bringt, läuft also alles wie am Schnürchen und ich habe das Reisen noch nicht verlernt :). In Jardin ankommen, gönne ich mir erstmal einen Kaffee und Süßes in einer Panaderia auf dem Hauptplatz. Mein erster Eindruck ist sehr positiv, scheint ein idyllisches Dörfchen mit netten Menschen zu sein! Gestärkt begebe ich mich dann seit Langem mal wieder auf Hostelsuche - noch nie fiel es mir so schwer wie heute! Alle sind ausgebucht, da am Wochenende hier im Dorf das Festival de la Rosa stattfindet und ganz Medellin bzw. Kolumbianer der Umgebung hier eintrudeln. Zum Glück bin ich nicht mit meinem riesigen Backpack unterwegs! Letztendlich finde ich doch ein Bett im Hostel Naty Luna, nur ein paar Meter vom Platz entfernt. Der Hostelbesitzer John Uribe ist super nett und gibt mir auch gleich alle Informationen, was man hier so treiben kann in Jardin und wo es das leckerste Essen gibt. Ich entscheide mich für einen dreistündigen Ausritt zur Cascada "La Escalera" und zum "Cristo Rei" (wieder eine weiße heilige Statue die über die Stadt wacht, das hat hier wohl jedes Dorf). Ich reite Albino, wie der Name schon sagt ein weißes Pferd mit crazy roten Augen! Die Umgebung von Jardin ist wunderschön und die Aussicht vom Cristo Rei fantastisch! Ein bisschen fühle ich mich wie auf einer Alm im Allgäu, doch anstatt einem Kaiserschmarrn gibt es hier einen Mazamorra mit Bocadillo und anstatt Jodelmusik läuft hier Salsa. Danach reiten wir noch weiter zu dem Wasserfall La Escalera, der treppenartig den Felsen hinunterpletschert. Da ich heute keine weiteren Pläne habe, frage ich nach der Tour Bernando, ob ich ein wenig helfen kann auf der Koppel. Er ist hoch erfreut und wir entsatteln alle seine 12 Pferde und bringen sie auf die Koppel (ich weiß gar nicht wie er das alleine gemacht hätte). Da ich so fleißig war muss ich nicht mal was für die Tour heute bezahlen, super süß! Zurück im Dorf esse ich eine Bandeja mit Trucha bei Donde Andres - eine absolute Empfehlung!Read more

  • Day292

    Im Garten verlaufen

    October 15, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir kommen völlig durchgefroren von unserer Busfahrt in Medellin an und nutzen die Stadt mal wieder, um etwas in den Tag hinein zu bummeln, Entscheidungen zu treffen und Pläne zu schmieden.
    Viele Sehenswürdigkeiten schauen wir uns diesmal außer der “Casa de la Memoria” nicht an. In einem der eindrucksvollsten Museen der Stadt wird die gewaltvolle Geschichte Kolumbiens mit Hilfe von Dokumenten und Bildern Betroffener verarbeitet. Durch Videobotschaften bekommen die Opfer ein Gesicht. Die Stimmung und Atmosphäre hier rührt uns sehr und lässt uns noch einmal mehr begreifen, wie stark die Menschen hier sein müssen, nach allem, was sie durchlebt haben. Die zeitliche Nähe ist schockierend - es ist schon fast zu nah, um von Geschichte zu reden.
    Die zwei Tage in Medellin sind für uns ein Gedankenkarussel und zum ersten Mal auf unserer Reise finden wir uns mehrere Tage lang in nachdenklicher und irgendwie zerrütteter Stimmung.
    Wir schreiben täglich mit Reisenden in Ecuador, die in diesen Tagen nicht viel Gutes zu berichten haben.
    Aufgrund der Aufhebung der Subventionen des Staates auf Benzinpreise sind die Kosten für das Tanken von einem auf den anderen Tag um mehr als das Doppelte gestiegen und vor allem die indigene Bevölkerung, als auch LKW- und Busfahrer sowie Studenten und viele andere Menschen gehen auf die Straße. Was als ruhiger Aufstand zu beginnen scheint, wandelt sich leider schnell in Gewalt.
    Schon bald hören wir von Berichten über brennende Straßen und Gebäude und bei dem Anblick der Bilder wird uns mulmig zu Mute. Unser Plan war es, in zwei Wochen die Grenze nach Ecuador mit dem Bus zu überqueren, das Land zu bereisen und am Ende zum großen Finale der Reise auf die Galapagos-Inseln zu fliegen.
    Zunächst entscheiden wir uns nur gegen Quito. Der Stillstand jeglichen Verkehrs zwingt uns jedoch bald dazu, auch das restliche Land für diese Reise auszulassen. Wir wägen alle Optionen immer und immer wieder ab, aber als wir hören, dass nun auch um den Flughafen in Guayaquil, von dem aus wir nach Galapagos fliegen müssen, die Straßen brennen und Supermärkte im ganzen Land leer geräumt sind, treffen wir die schwere Entscheidung, unsere Flüge zu ändern und eines unserer Traumziele noch länger auf uns warten zu lassen.
    Das erste Mal machen uns äußere Umstände einen Strich durch die Rechnung. Noch nie mussten wir aus anderem Grund als unserem eigenen Willen die geplante Route ändern.
    Es ist ein Luxusproblem und doch muss ich zugeben, es macht uns einige Tage zu schaffen. Als wir am Folgetag nach unserer teuren Flugänderung von der völlig unvorhersehbaren Einigung der Streitkräfte hören, versinken wir erstmal einige Zeit in unsere Gedanken.
    Unser nächster Stopp, Jardin, hilft uns, wieder zu sehen, wie glücklich wir eigentlich sind und gibt uns die Zeit und Ideen, neue Pläne zu schmieden, auf die wir uns mittlerweile auch schon sehr freuen. Kolumbien hat noch viel zu bieten und Ecuador wird ganz bestimmt nicht unbesucht bleiben.
    Ich glaube, es ist nicht einfach nachvollziehbar, dass wir als permanent Reisende, als Arbeitslose im Dauerurlaub, uns auch manchmal das Leben schwer machen, aber irgendwie kann der Mensch anscheinend nicht ohne Sorgen leben.

    “Jardin” bedeutet “Garten” und genau so fühlt sich dieses kleine Dörfchen an. Überall blüht es, Düfte von Kräutern und Natur liegen in der Luft, Schmetterlinge lassen sich immer wieder auf uns nieder, auf allen Wegen haben wir einen vierbeinigen Begleiter und jeder scheint sich hier zu erholen.
    Als wir bei Dämmerung die kleine ruhige Stadt erreichen, gehen wir direkt über die kleinen Gassen an den bunten kolumbianischen Häusern vorbei zum Hauptplatz. Hier sitzen die Männer mit ihren Sombreros auf dem Kopf auf bunten Stühlen an die Wände der Häuser gekippelt, kauen auf Cocablättern oder Zahnstochern herum und scheinen das Treiben „im Auge“ zu haben.
    Familien essen an kleinen farbenfrohen Tischen zum Abendbrot und Nonnen, die gerade aus der Kirche kommen, zwinkern Kindern ein Lächeln ins Gesicht. Es ist herrlich, friedlich, natürlich.
    Am ersten Tag erkunden wir die nähere Umgebung der Stadt und fahren mit einer handgebauten hölzernen Seilbahn von 1995 im einzig existierenden Wagon nur knapp 320 Meter über den Wipfeln von Bananenplantagen auf einen kleinen Hügel mit Blick über das bunte Dorf. Die rumpelige Fahrt wäre in Deutschland wohl niemals TÜV-zertifiziert und macht daher umso mehr Spaß.
    Ab hier oben begleitet uns ein neuer Vierbeinerfreund “Blacky”, zeigt uns Wasserfälle und den richtigen Weg zurück in die Stadt. Selbst als wir bei einer Forellenfarm halten, angelt er mit uns den Mittagssnack und wartet brav unter unserem Tisch bevor die Wanderung weiter geht. Wir springen zusammen über Wasserfälle und genießen den Tag zu dritt, bald sogar zu viert als “Chico” hinzustößt. Anfangs streiten sie sich noch etwas um unsere Gunst, aber bald schon, stellen sie die Vorteile des Zusammenseins fest.
    “Blacky” liebt es schon den ganzen Tag, Kühe herauszufordern, anzubellen und dann vor ihnen davon zu laufen und sie „auszulachen“, weil sie nicht unter den Zaun durchkriechen können. Als wir jedoch aus der Ferne plötzlich Hühnergegacker hören, wird uns kurz anders. “Chico” und “Blacky” scheinen einen Mordsspaß am Zusammentreiben der wild gewordenen Bande zu haben und tatsächlich schafft es “Blacky”, eines von ihnen zu fangen! Ohje! Etwas verschämt gehen wir weiter, doch “Blacky” scheint Spaß zu haben und so fängt er noch zwei weitere Hühner, die um ihr Leben an uns vorbei springen. Zu schmecken scheinen sie ihm nicht, die toten Hühner bleiben fast unberührt auf der Straße liegen. Wir wissen nicht, ob wir lachen oder uns schämen sollen... der Anblick ist schon ganz lustig! Wir hoffen, die Besitzer können zumindest das Abendbrot genießen ...ohjemine!
    Überrumpelt von der ganzen Aufregung machen wir alle vier erstmal eine Kaffeepause inmitten eines Kaffeefeldes auf der anderen Seite des Dorfes und gehen dann in der Abenddämmerung zurück.
    Der Abschied von den beiden ist kurz und schmerzlos, weil wir uns in der Stadt aus den Augen verlieren, als wir noch ein paar Dinge zum Frühstück einkaufen.
    Glücklicherweise sieht uns “Chico” am nächsten Morgen schon von Weitem und kommt auf uns zu gerannt, sodass wir die große geplante Wanderung gemeinsam angehen. Da ich von anderen gelesen hatte, dass sie zum berühmten Wasserfall, der durch eine Höhle bricht, gewandert sind, wollen auch wir uns daran versuchen. Nach intensiver Recherche, weil niemand uns gute Wegangaben machen konnte, folgen wir also unserer Nase.
    Unser GPS funktioniert übrigens schon eine ganze Weile nicht mehr und so müssen wir uns eben wie früher auf Kompass, Menschen und Instinkt verlassen. Bis jetzt hat uns dies zwar so einige Wege erschwert, aber immer ans Ziel gebracht.
    Steil und matschig geht es zunächst auf einem gut sichtbaren und unverfehlbaren Weg nur bergauf, bis wir eine riesige Weide erreichen, auf der Trampelpfade in alle Richtungen führen. Wir folgen zunächst unserem Gefühl und den Kreuzen, die uns schon auf dem Weg hinauf am Wegesrand begleitet haben. Leider führt uns das unvorhersehbar nur zum Gipfel eines Berges, auf dem ein riesiges Kreuz steht - ohne Machete gehts von hieran nur zurück und wieder bergab zur Wiese.
    Zum Glück treffen wir hier mitten im Nirgendwo unter vielen Kühen doch noch einen Bauern, der uns frohen Mutes in die richtige Richtung weist. Trotzdem verlaufen wir uns auf der eigentlich dreistündigen Wanderung noch oft und nehmen so einige falsche Abzweigungen. Selbst “Chico” hat inzwischen das Vertrauen verloren und uns schweren Herzens verabschiedet. Als wir endlich die beschriebene Hütte entdecken, an der wir den Eintritt zur Höhle bezahlen müssen, werden wir völlig mit Adrenalin überströmt.
    Glücklich, endlich angekommen zu sein, werden wir mit einer Kleingruppe durch dichten Dschungel geführt, entdecken kleine Miniaturnaturwunderpflanzen und erreichen letztlich nach einer weiteren halben Stunde eine „heilige Wand“, an der Träume in Erfüllung gehen sollen. Eine riesige Felswand erstreckt sich vor uns und das Wasser bildet auf dem Moos an ihr Millionen kleiner Kristalle, die im Sonnenlicht wie ein Traumzauber wirken. Wir erreichen die „Cueva del Esplendor“ und begreifen plötzlich, dass sich all die Mühe nicht nur für die tollen Aussichten und netten Kuh-und Bauernbekanntschaften gelohnt hat, sondern erst recht für dieses Spektakel. Vor der Höhle haben meine Lieblings-Costa-Rica-Singvögel, „Oropendulas“ (heißt soviel wie “goldener Pendel”), ihre lustigen Nester gebaut und das Sonnenlicht scheint mit der Wassermenge um das Loch im massiven Fels zu konkurrieren. Es ist atemberaubend!
    Auf dem Rückweg beginnt der Regen und so nehmen wir gern das Angebot an, im Jeep in die Stadt zu fahren. Selbst das dauert eine knappe Stunde.
    Wir sind rechtzeitig wieder im Ort, um die abendliche Ankunft einer ganz besonders eigenartigen Vogelart mitzuerleben. Die Andenklippenvögel, oder auch rote Felsenhähne genannt, sind knallrote Gesellen, die circa 37 cm groß werden und im Nebelwald der Anden beheimatet sind. Eigentlich sind sie die Nationalvögel von Peru.
    Ein aufregender und spannender Tag geht zu Ende. Wir sind noch nicht bereit, diesen schönen Ort zu verlassen und so finden wir eine Unterkunft abseits der Stadt inmitten der Natur.
    Die Gastgeber mieten das Haus seit einem halben Jahr von einem Spanier und haben sich hier ein Paradies erschaffen. Mit eigenem Kräuter- Gemüse- und auch Obstgarten, einer zur Natur hin offenen Dusche und einem Kuschelbereich im Freien und doch unter einem schützenden Dach, ist dies der perfekte Ort dafür, einfach mal gar nichts zu machen, Vögeln zu lauschen und zu begreifen, wie glücklich wir sind!
    Morgen geht unsere Reise zurück nach Medellin, dem Dreh- und Ankerpunkt unserer Herzen.
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  • Day22

    Jardín

    December 11, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 21 °C

    Die letzten 4 Tage habe ich in dem kleinen Städtchen Jardín verbracht. Jardín bedeutet übersetzt Garten. Der Name ist sehr passend denn das Städtchen liegt in den Bergen umgeben von Bananen und Kaffee Plantagen. Das Städtchen ist sehr touristisch und vorallem beliebt bei kolumbianischen Touristen. Man kann auch viele Sachen Unternehmen, so war ich zum Beispiel Paragliden, jeden Tag wandern, habe eine Höhle besucht und Forellen geangelt, welche dann direkt im Restaurant nebenan zubereitet wurden. Abends saßen wir an dem Hauptplatz, so wie gefühlt die ganze Stadt. Jardin war bis jetzt der Ort in Kolumbien der mir am besten gefallen hat. Heute geht es weiter in die Millionenstadt Medellín.Read more

  • Day389

    Kolumbiens Kaffeeregion

    September 1, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    Die Erwartungen waren hoch an Kolumbien. Viele Reisende aus dem Norden schwärmten von Land und Leuten.
    Und wir stellen fest: besonders die Kaffeeregion löst all diese Versprechen ein! Die Landschaft ist grün und abwechslungsreich, schöne Pisten führen durchs touristisch kaum berührte Hinterland und das Klima ist mild. Die Dorfplätze sind bunt, belebt und versprühen Lebensfreude, überall lassen sich Kaffee- oder Kakaoplantagen besichtigen. Hauptattraktion aber bleiben die Menschen! Sie sind extrem aufgeschlossen, warmherzig, gastfreundlich und freuen sich (noch) aufrichtig über Besucher aus dem Ausland. Definitiv eine Lieblingsecke unserer Reise.Read more

  • Day2

    De Salamina a Jardín

    January 1, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    Para llegar a Jardín hicimos la siguiente travesía:

    Trayecto 1: Salamina - Manizales (2 horas $22000)
    Trayecto 2: Manizales - Supia (2 horas y media $14000)
    Trayecto 3: Supia - La Pintada - Andes - Jardín (3 horas y media $26000)

    El recorrido se hace en gran parte acompañado del paisaje del río Cauca, que en algunos lugares se encañona.

    Se observa foto de la iglesia de Supia.

    Salimos de Salamina a las 8:00 y llegamos a Jardín a las 6:15 pm.

    La foto nocturna corresponde a la plaza central de Jardín
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You might also know this place by the following names:

Quebrada Salada

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