Colombia
Manizales

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15 travelers at this place:

  • Day8

    Kaffeefahrt

    January 8 in Colombia

    Wovon ernährt sich Kolumbien? Von Mais. Und nur um dieses Thema geht es im ersten Bild, Jungs! Im zweiten Bild seht ihr die übliche Darreichungsform, genannt Arepas, von denen ich mich heute ernährte, denn es hat sich herausgestellt, dass mein Magen nicht ganz so gut mit der hiesigen Nahrung klar kommt. Das verkürzt die Schlafphase. Aber ich will nicht zu mitleidheischend werden, denn mal ganz ehrlich: Wie haben Herr Pizzarro oder Herr Magellan das eigentlich hinbekommen? Man mag gar nicht über die Zustände auf den Schiffen nachdenken. Aber zurück zum Thema.

    Neben Mais gibt es in Kolumbien Kohle, Nickel und natürlich Kaffee. Sicherlich der Grund, warum ich heute morgen im Hotel Unverständnis ernte, als ich nach Tee fragte (warum, wisst ihr ja bereits). Und so komme ich (was für eine Wendung) zum Ziel unserer heutigen Fahrt: Manizales, denn hier werden nicht nur Süßwaren fabriziert (Grüße an Familie Fabry), sondern vor allem Kaffee. Die Fahrt beginnt auf 1600m (Medellin), dann geht es auf 3000 Meter (da oben sind aber immer noch angenehme, wenngleich etwas neblige 16 Grad), dann fallen wir wieder auf 800 Meter, um am Ende wunderbar kurvenreich auf 2100 Meter nach Manizales zu wedeln. @Motorradkumpels: Pistenqualität irgendwo zwischen Korsika und Sardinien.

    Lästig allerdings, dass einige Straßenabschnitte aufgrund von Arbeiten nur einspurig befahrbar sind. Das bedeutet viel Wartezeit, obwohl wir uns (wirklich gnadenlos) immer an die Spitze der stehenden Kolonne setzen, was aber niemand übel nimmt, sofern man noch eine Lücke findet, was mit 8 Dickschiffen etwas Kreativität in der Stellplatzwahl erfordert. Neben der Zeitersparnis haben diese Manöver jedoch auch den Vorteil, dass die Versorgungslage an der Spitze des Rückstaus besser ist, denn dort sowie an allen Mautstationen oder sonstigen Straßenverengungen finden sich fliegende Händler mit allem, was das Herz begehrt. Abgeraten wird vom Erwerb einzelner Zigaretten oder Kaugummis, sie scheinen alternative Inhalte zu transportieren.

    Wieder bin ich beeindruckt, wie nett die Menschen hier sind (sicher nicht alle, aber eben doch viele): Als Phil auf dem Weg vom Bike zum Imbiss sein Tracking-Device verliert, trägt es ihm der Mango-Straßenverkäufer nach. Angesichts eines durchschnittlichen Jahreseinkommens in Kolumbien von 6000 US$, die der fliegende Obsthändler kaum erreichen wird, finde ich das heroisch. By the way: Kolumbien liegt bezüglich des Durchnittseinkommens ziemlich genau in der Mitte des Rankings aller Länder. Es fühlt sich dennoch recht arm an, nicht wie Bangladesh, aber doch eher wie Südafrika oder Bali. Da seufzt man als deutsche Reisender das berühmte: "Mann, geht es uns gut."

    Einschub an alle Mitleser: Ich schätze Eure Kommentare sehr! Bitte erwartet aber keine direkten Rückreaktionen, Findpenguins hat m.E. keine entsprechende Funktion. Aber ich versuche, die darin enthaltenen Themen aufzunehmen.

    Rike sagt mir, ich würde etwas wirr Namen fallen lassen. Ich befürchte, das passiert auch weiterhin, aber ab und zu stelle ich Euch ab sofort meine Bikebuddies der Reisegruppe mit Bild vor. Zunächst seht Ihr Pablo (und meine Rübe, falls Ihr mich unter dem Helm nicht erkennt) - er wohnt in Medellin, hat einmal eine Alpenreise mit Edelweiss mitgemacht und war ein Jahr in Leipzig bei einer Gastfamilie. Sein Deutsch ist sehr gut, sein sächsisch sensationell. Er reist mit uns aber nur temporär mit (ich glaube, er spekuliert darauf, Edelweiss-Guide zu werden, obwohl er in Medellin im Tortilla-Business ist und sich zusätzlich als Reiseleiter verdingt).

    Der Vermummte im nächsten Bild ist Will aus Thailand, unfassbar nett. Und im letzten Bild seht Ihr Jeff. Ich hatte berichtet, dass sich Jeffs Elektronik in seiner 2018er GSA 1200 beim Wiederanschließen der Batterie in einen amorphen Klumpen verwandelte. Er ist im Moment wieder in Cartagena, versucht, sein kaputtes Bike zurück in die USA zu verschiffen und will sich für die Reise nun Leihbikes organisieren. Angesichts der verschiedenen Länder ein Wahnsinnsunterfangen. Aber die Jungs um mich herum sind echte Problemlöser und es gewohnt, alleine klar zu kommen, ohne dabei die gute Laune zu verlieren. Jeff stellte das Bild in die WhatsApp-Tourgruppe mit dem Kommentar "working on options".
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  • Day389

    20. - 25. Juni 2018

    Endlich, unser Yoga-Retreat beginnt! Fünf Tage verbringen wir auf der Hacienda Venecia, einer Kaffeefarm in der Nähe von Manizales. Wir haben Riesenglück, dass das Retreat überhaupt stattfindet, da sich keine weiteren Personen angemeldet haben. Somit geniessen wir sozusagen Privatunterricht. Eliesha, unsere Instruktorin, lehrt Iyengar bzw. Alignment based Yoga. Mit ihr haben wir einen Volltreffer gelandet. Sie lehrt uns in den sieben Yogalektionen viele neue Posen und Abläufe und achtet sehr auf eine korrekte Ausführung. Vielen Posen (Asanas) kommt eine tiefere Bedeutung zu und sie sind mit Geschichten oder Sagen aus dem Hinduistischen verknüpft. So steht jede Yogastunde unter einem bestimmten Thema, das uns Eliesha meditationsmässig näher bringt. Es ist einfach super:).

    Zudem sind im Package eine Tanzlektion enthalten, ein Ausflug in die Ecotermales de Otoño, ein Schnupper-Baristakurs, eine Ganzkörpermassage, alle Mahlzeiten und natürlich unlimitiert Kaffee. Auf dem Gelände gibt es auch mehrere Wanderwege, für die wir aber fast keine Zeit haben. Schliesslich hat es auch noch einen Pool und Hängematten. Lesen möchten wir auch noch und ausruhen nach den anspruchsvollen Yogastunden täte auch gut. Viel zu schnell ist’s vorbei.

    Nach dem Retreat verbringen wir eine Nacht in Manizales (brrr kalt, 2150 m.ü.M.) und schauen die Partie Polen - Kolumbien. Gleich 3:0 gewinnt Kolumbien, was mit viel Lärm und Gehupe gebührend gefeiert wird. Am nächsten Tag machen wir uns auf den Weg nach Salento.

    Yogafotos folgen...
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  • Day17

    Manizales

    April 16, 2017 in Colombia

    Next stop Manizales. On the first day we visited Nevado Del Ruiz, an active volcano. A bus took us up to 4500meters but we couldn't go any further as it would have been dangerous going right to the top. Unfortunately there was a lot of fog but when at the very end it settled and we were able to see some great views. On the way home we visited a hot spring - definitely a highlight for cold water-hating me.
    The next day the plan was to visit a coffee farm, then carry on south to stop off in Pereira for a night before continuing our journey. I was 10 minutes into the bus journey before I realised I'd left my passport back at the hostel. Luckily we were with a worker from the hostel at the time so agreed to carry on with the coffee farm tour and go back and get the passport after. The coffee farm was great, we spent 3 hours there exploring and learning all about coffee. We basically learned that even if you pay for 'top quality' beans, it's probably all a lie, so I will stick to my Nescafé instant for now. After the coffee farm it was a short 3 hour detour to go back to the original hostel, pick up my passport, drive past the coffee farm again and eventually arrive in Pereira. Bed time now....
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  • Day70

    Klein aber oho

    December 19, 2017 in Colombia

    Nicht mal faustgroß, 2- 20 g schwer und mit einem Gelege so groß wie ein Tic Tac schafft es der Kolibri doch erstaunlich viele Rekorde aufzustellen:

    Über 2400 Flügelschläge/ Minute, in Aktion bis zu 1200 Herzschläge/ Minute und mit dem Bedarf, das 2-3- fache seines Körpergewicht pro Tag zu verspeisen, da er sonst nach 10 Minuten schon verhungern würde, schafft es die kleine Energieschleuder trotzem auf 12-15 Jahre.

    Das Geheimnis? Bei Shakespeare geklaut: nächtlicher Scheintod. In völliger Ruhe und Dunkelheit kann er den Herzschlag auf bis zu 32/ Minute senken, um so seinem Körper mal etwas Ruhe zu gönnen.

    Dass er auch noch in der Luft stehen, rückwärts fliegen und vorzugsweise den Nektar hängender Blüten naschen kann (den ihm so schnell kein anderer Flieger streitig macht), ist ja schon fast keine Überraschung mehr.

    Somit läuft er der Qualitätskontroll- Ameise schon fast den Rang meines Lieblingstieres ab.
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  • Day52

    Zona Cafetera

    October 27, 2016 in Colombia

    Колумбія, звісно, відома своєю кавою. І нам так не терпілось її спробувати. Коли випили її в цій країні вперше в якійсь забігайлівці, я подумала, що напевно я просто не дуже знаюсь на каві, але вона смакує жахливо. Особливо коли замість нормального молока додають порошок. Але недавно ми дізнались чому воно так.
    Манісалес, Перейра і Арменія - міста так званого кавового трикутника, кавова зона. Хоча каву і виготовляють і на інших територіях, аж до кордону з Еквадором, проте ці міста найвідоміші. Ми вирішили поїхати в Манісалес - найбільше з них, хоча відгуки про всі були хороші. Манісалес вважається, до речі, найкращим місцем для життя в Колумбії. Нас попередили - люди тут надзвичайно привітні. І це правда - до нас деколи підходили люди, щоб попередити, щоб ми були обережними і дивились за своїми речима. А ввечері нас один чоловік пригостив пивом і колумбійським лікерем. Він просто сидів і пив сам, бо його покинула дружина, яку він досі любить. І йому напевно потрібна була компанія. Він виявився дуже приємним і доброзичливим. І взагалі люди тут люблять просто так знайомитися на вулиці, щоб просто розпитати звідки ми, що робимо і куди прямуємо.
    Манісалес же виглядає так, ніби розташоване десь в Альпах. У Крістофа аж туга за домом з'явилась 😀 Тут ми нарешті зробили тур на кавову плантацію, де нам розповідали про історію вирощування кави, показали плантацію і процес виробництва кави та жарки кавових зерен. Тут ми спробували кавові плоди на смак (вони солодкі, до речі) і необмежено пили добру каву 😃 Колумбія - єдина країна в світі, де каву вирощують цілий рік, у всіх інших - лише в певний сезон в році. А все через унікальний клімат і умови. Це, до речі, є причиною того, що тут кокаїн теж дуже добре росте і протягом цілого року (ну і інша причина - східна Колумбія взагалі не заселена через ліси Амазонії, тож є можливість вирощувати подалі від людських очей).
    Так що ця унікальність - як плюс країни, так і її недолік.
    Крім того, нам пояснили чому звичайна вулична кава така несмачна. Все через те, що вона поганої, найнижчої якості. Справа в тому, що хорошу каву країна в більшості експортує. І держава гарантує, що ця кава найвищої якості (на останньому етапі в спеціальній лабораторії каву тестують). Таку каву теж можна знайти в Колумбії, але не всюди. Якщо кава в 10 разів дорожча, значить добра :) Дешеву і не якісну каву випускають на внутрішній ринок для того, щоб зробити її доступною для населення (вона коштує 20 центів десь). І її просто підсолоджують, щоб заглушити поганий смак) Взагалі колумбійці великі любителі солодкого!
    Отак моя маленькая мрія здійснилась - дуже хотіла побувати раз на такій плантації.
    Наступного дня ми погуляли по місту і поїхали в термальні джерела. Дуже було все гарно там, я аж забула, що в Колумбії- таке враження, ніби десь в Європі. Ну і люди були європейської зовнішності в основному. Правда, вода на смак ніби лимонна - досить кисла.
    Плавати серед гір ввечері - дуже красиво.
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  • Day60

    Manizales

    December 11, 2015 in Colombia

    Manizales was rather a stop over for us on the way of Salento as it's one of the three cities which makes the coffee zone triangle. Haven't seen much of it, apparently not even that nice but the surrounding areas are beautiful, it's part of the Andes, at 2000 meters high. (We even go some head and neck pain not sure if it was 'cause of the altitude.) So on our full day there decided to leave the city for a hot spring bath which was 15 minutes away. It was super relaxing there, the whole 2 pools were just ours for a while and even after just a couple of people appeared. Mountains all around, colourful flowers, interesting trees and plants and we even saw humming birds. We spent the whole day there, in the morning it was sunny and by the afternoon it started raining but it was actually cool like that 'cause the water was super warm and it just looked awesome how the big drops fall into the pool from these massive leaves above us.Read more

  • Day82

    San Peregrino, Manizales, Colombia

    February 15, 2017 in Colombia

    Having friends around the world is always nice, but especially when they are from your home town, share the same friends and have some actual history. My next stop(s) was San Peregrino a small vereda just outside of Manizales built on rolling hills of coffee, bananas, plantains, avocados and much more.

    Anthony Asher Yates who went to high school with me and hails from Nordeast, Minneapolis lives in his paradise of a finca with his amazingly friendly, funny, and giving girlfriend Carolina. They were kind enough to take me in for a bit more than a week as well as Deanna from Michigan who was traveling South America as well.

    The days were spent cooking delicious food, helping Tony and Caro make their signature marmalade, sauces and hot sauces that they sell at organic markets around the area (check them out on Instagram @ketioka), walking around the beautiful landscape, and going into Manizales to buy good, food and use the internet occasionally.

    I was fortunate enough to be able to relax there and really get into the groove of country living, nothing beats rising with the sun, making coffee, eating avocados from the tree in the yard and watching the plethora of colorful birds that visit.

    One Sunday I went with them to a very small village a couple hours away close to the Sierra Nevadas to participate in a Temazcal a 4 hour traditional sweat lodge with lots of singing, cleansing and healing.

    I'm incredibly thankful for the hospitality that Tony and Caro showed me the time we spent together and all that I learned and experienced from them!
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You might also know this place by the following names:

Manizales

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