Colombia
Necoclí

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6 travelers at this place:

  • Day168

    On the road...

    February 26 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    Auf einer Reise hat man vielleicht keinen Arbeitsstress oder Zeitdruck, aber man hat trotzdem seine kleinen Alltagshürden. Hier ein kleiner Einblick, was uns tagtäglich so beschäftigt:

    - Wo schlafen wir heute Abend?
    - Wo und wann waschen wir unsere Kleider?
    - Reicht die Zeit noch um die Kleider trocken zu lassen?
    - Wie packe ich meinen Rucksack am klügsten?
    - Wo kriege ich vegetarisches Essen her?
    - Muss ich für den Bus lange Sachen anziehen, weil man darin tiefgefroren wird oder ist es eher vollgestopft und affenheiß?
    - Kann man Leitungswasser hier trinken?
    - Wo gehen wir morgen hin und wie kommen wir dahin?
    - Was will man sich denn hier so anschauen oder unternehmen und bei welchen Anbieter buche ich? Oder kann man das etwa auch auf eigene Faust machen?
    - Wie schaffe ich es all diese juckenden Stiche nicht aufzukratzen?
    - Wo sind unsere Wertsachen am sichersten?
    - Wie wird nochmal gleich die Währung in diesem Land in Euro umgerechnet?
    - Ist der Typ wirklich nett oder will er mich nur abzocken?

    Letzteres war jedoch in Kolumbien nicht wirklich ein Problem. Die Menschen sind hier überhaupt nicht aufdringlich. Wir haben nur nette und freundliche Leute getroffen.
    Was mich an den Kolumbianern am allermeisten begeistert: sie sind unglaublich höflich. Wir werden eigentlich immer mit Señor und Señorita angesprochen. Der Busfahrer ruft mir: „Adios linda!“ (Tschüss, Schöne!) hinterher. Felix ist von so ziemlich jedem gleich der „amigo“ und der Empanadaverkäufer bedankt sich bei mir mit: „Muchas gracias princesa”. Nicht selten, wenn ich mich bedanke, kommt als Antwort: „con mucho gusto amor.“ (Sehr gerne, meine Liebe).
    Die Umgangsweise ist so liebevoll. So charmant. Geprägt von Höflichkeitsfloskeln und Kosenamen.

    Da könnte ich mich glatt dran gewöhnen ;)
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  • Day8

    Necoclí

    February 6 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute beginnt mein Trip nach Capurganá.
    Schon morgens um sechs saß ich im Flieger nach Monteria und nun fahre ich in einem Minivan nach Necoclí, der nächste Stop um ins abgelegene Capurganá an der Grenze zu Panamá zu kommen.
    Die Landschaft hat mich erst sehr an Cali erinnert.
    Viel offenes Feld mit einzelnen niedrigen Bäumen, dazwischen Reisfelder auf denen Reiher stolzieren.
    Dann nehmen die Bäume zu, weiße Bäume, rosa Blüten, eine geschmückte Straße, und links und rechts grasende Rinder.
    Alles ist voller Roller und Motorräder. Hier draußen scheint es keine Autos zu geben.

    Und dann spürt man das Meer näher kommen. Die Bäume weichen Palmen und riesigen Bananenplantagen. Zwischen all der Natur stehen ein paar Häuser und vereinzelte Dörfer.

    Der Fahrer des Vans ist wahnsinnig, er überholt bei jeder Gelegenheit und auch wenn es eigentlich keine Gelegenheit gibt, weil auf der anderen Spur ein Laster kommt, mehrmals bleibt mein Herz kurz stehen.
    Außerdem scheint er eine Art regionaler Postbote zu sein.
    Während der Fahrt hält er immer wieder an und nimmt kleine Elektroartikel entgegen, die mit Adressaufklebern versehen sind. Nach einigen Kilometern halten wir wieder und er übergibt die Schachteln.

    Chaotisch, schön, alles hier ist so typisch Kolumbien.
    Und dann kommen wir doch lebend in Necoclí an. Es ist überschaubar. Im "Zentrum " des kleinen Orts reiht sich ein offener Shop an den nächsten. Ich laufe zu meinem Hostel, müde von der Nacht ohne Schlaf und der Hitze durch die gut 15 Grad Unterschied zwischen hier und Bogotá. Als ich ankomme ist alles schön.

    Das Hostel geht buchstäblich ins Meer über, ist gemütlich und in meinem großen Zimmer mit 8 Betten schlafen nur zwei weitere Leute.

    Als ich mit staunen fertig bin, kaufe ich im Ort an verschiedenen Ständen Obst, Gemüse und Kartoffeln für meine heutige Verpflegung.
    Zurück koche ich ein leckeres Mittagessen und mache danach eine Siesta.
    Den restlichen Tag verbringe ich mit lesen auf der Balustrade am Meer , spiele mit den Hunden und Katzen vom Hostel und genieße den Tag.
    Das Meer schlägt seine Wellen unaufhörlich an die Mauern, man könnte meinen man wäre Teil davon.

    Dies Ort ist so typisch Kolumbien, dass es mir  wehtut, Daheim.

    https://youtu.be/qDq3ZSR_fZU

    Today i start my trip to Capurganá

    At six o'clock in the morning I was on a plane to Monteria and now I drive in a minivan to Necoclí, the next stop to get to the remote Capurganá close to the border with Panama.
    The landscape reminds me a lot of Cali.
    A lot of open field with isolated low trees, in between rice fields on which herons prance.

    Then the number of trees increases, white trees with pink bloom, a decorated street, and to the left and right grazing cattle.
    Everything is full of scooters and motorbikes, out here cars don't seem to exist.
    And then you can feel the sea approaching, the trees turn into palm trees and huge banana plantations, between all the nature are a few houses and tiny villages.

    The driver of the van is crazy. He overtakes at every opportunity and even if there is no opportunity, because on the other lane is a truck, my heart nearly stops several times.

    He also seems to be a sort of regional postman.
    During the ride, he keeps stopping and picking up small electronic items that are labeled with address labels, after a few kilometers we stop again and he hands over the boxes.
    Sweet chaos, beauty, everything here is so typical  Colombian.

    And then we arrive in Necoclí.
    It's a tiny place. In the "center" of the small town, there's one shop next to the other. I walk to my hostel, tired from the night without sleep and the heat due to the 15 degrees difference between here and Bogotá. When I arrive everything is beautiful.
    The hostel literally goes into the sea. It's cozy and i share my big room with 8 beds only with two more people.

    After a little rest next to the sea, I buy fruit, vegetables and potatoes for my food today at various stalls.
    Back I cook a delicious lunch and then im having a siesta.
    The rest of the day I spend reading on the balustrade by the sea, playing with the dogs and cats from the hostel and enjoying the day.
    The sea never stops rushing its waves towards the walls. I feel like the hostel is part of it.

    This place is so typical Colombian, it hurts. It feels like being back home after too much time.

    https://youtu.be/qDq3ZSR_fZU
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  • Day5

    Necocli

    September 2 in Colombia ⋅ ☁️ 26 °C

    Necocli ist eine charmante kleine Stadt. Im Hostel gibt gefühlte 4 liebe Kuschelhunde und ebenso viele Katzen in sämtlichen Farben. Das ist wirklich ein schöner Platz. Morgen geht es weiter mit dem Boot nach Capurganá.

You might also know this place by the following names:

Necoclí, Necocli

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