Costa Rica
Upala

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15 travelers at this place:

  • Day113

    Rio Celeste

    December 22, 2017 in Costa Rica

    Hatten wir das nicht schon mit den Dschungelwanderungen im Matsch? Eigentlich schon zuhauf, aber Sonja hat es ja noch nicht erlebt. Gut dieses Mal war es im Vergleich zum Tayrona eigentlich nicht der Rede wert, aber dreckige Schuhe gabs alle Mal.
    Der Rio Celeste ist wegen seiner blauen Farbe bekannt und ist ein unglaublicher Touristenmagnet. Da es nur ein Weg hin und zurück gibt, war der Trail sehr von Touris überlaufen. Bei der Quelle des Rio Celeste, im hinteren Teil des Trails, fliessen der Río Ácido und der Río Buenavista zusammen und es entsteht eine chemische Reaktion, die das Wasser blau färbt. Grund dafür sind die unterschiedlichen ph-Werte der Flüsse: Während der Río Ácido einen ph-Wert von 4 hat, 24 Grad warm ist und Schwefel mit sich führt, hat der Río Buenavista einen ph-Wert von 6,5, ist nur 18 Grad warm und führt Kalziumkarbonat mit sich. Dieses Naturwunder sieht man auf dem dritten Bild unten.Read more

  • Day272

    Bijagua, Costa Rica

    February 27 in Costa Rica

    24. - 27. Februar 2018

    Wir entscheiden uns für eine Lodge ausserhalb des Dorfes Bijagua. Dieses liegt zwischen den Vulkanen Tenorio und Miravalles. Die Cabañas (Holzhäuschen) sind über das grosszügige Gelände verstreut. Dazwischen hat es Palmen, früchtereiche Bäume und Helikonias (Lieblingspflanze der Kolibris). Schon am ersten Abend hält ein Swainson-Tukan gut sicht- und hörbar ein Solo. Während dem ganzen Aufenthalt setzen wir uns immer wieder in die Liegestühle oder Hängematten und beobachten kleine Vögel in allen Farben, inkl. metallisch schimmernden Kolibris. Morgens werden wir jeweils von einer Gruppe Halsbandarassaris (kleine Tukanart) geweckt. Diese naschen die Früchte auf dem Baum neben unserer Cabaña und lassen diese auf unser Blechdach fallen. Das grosse Highlight ist aber die Faultiermama mit ihrem wenige Wochen alten Baby. Für die zwei Meter entlang des Astes bis zum Futter, sprich Blättern, braucht sie eine halbe Ewigkeit. Vor allem wenn sie sich unterwegs dreht und sich überall kratzen muss. Das Junge auf ihrem Bauch macht beim Kratzen schon artig mit.

    Natürlich wollen wir auch die nachtaktiven Tiere sehen. Kurz vor dem Eindunkeln folgen wir dem enthusiastischen Guide in seinen Wald. Er erklärt uns die vielen Pflanzen (Ananas, Pfeffer, Minze und ingwerähnliches Gewächs). Wir sehen schlafende Vögel. Die sitzen aufgeplustert, regungslos und mit offenen Augen auf den Ästen. Auch ein schlafendes Tukanpaar sehen wir. Zudem zeigt er uns die unterschiedlichsten Insekten - von Grillen über sich häutende Zikaden zu Käfern die aussehen wie Blätter. Aber für uns am Spannendsten sind die Frösche: braune Winzlinge auf Ästen, einen rot-blauen Pfeilgiftfrosch und grüne Baumfrösche mit grossen roten Augen!

    Auf dem Gelände der Lodge beginnt praktischerweise der Wanderweg zu einem Wasserfall. So wandern wir los, mal rauf und mal runter, immer durch den dichten Wald. Auf einer Lichtung erspähen wir eine Gruppe Kapuzineraffen. Diese springen von Baum zu Baum und lassen sich von uns nicht stören. Beim Wasserfall geniessen wir ein Picknick. Viel Wasser hat er nicht. Jedoch genug, um beim Versuch, den Fluss zu überqueren, einen nassen Schuh zu bekommen. Auf dem Rückweg hören wir die Rufe der Brüllaffen. Zu Gesicht bekommen wir sie aber nicht.

    Zu guter Letzt besuchen wir noch den Nationalpark Tenorio. Nach der langen und holprigen Taxifahrt mieten wir Gummistiefel und los gehts! Anfangs ist der Weg noch schön ausgebaut, bald aber besteht er nur noch aus Matsch. Interessanterweise sehen wir immer wieder Leute mit (noch) weissen Stoffschuhen. Man muss ja nicht alles verstehen.
    Leider ist der Park sehr gut besucht und wir bekommen fast keine Tiere zu Gesicht. Wenn aber ein Guide ein Tier erspäht, so wird das praktischerweise von Besucher zu Besucher weitergesagt. Und so bekommen wir eine extrem gut getarnte grüne Schlange vor die Linse.
    Der Park ist vor allem für den himmelblauen Fluss bekannt. In Costa Rica heisst es, dass Gott, nachdem er den Himmel blau gemalt hatte, seine Pinsel im Río Celeste auswusch. In Wirklichkeit steckt eine wohl einmalige Konstellation von Inhaltsstoffen und Ph-Werten von zwei Flüssen und etwas Physik dahinter. Spektakulär ist sowohl der Ort, wo sich die beiden Flüsse vermischen, als auch die Teiche und der Wasserfall im Dschungel. Wir sind mal gespannt, ob der himmelblaue Río Celeste Sutis Vater beim Malen seiner Bilder inspirieren wird.

    Memories: Beim Einchecken gab es zwei Reservationen für Fabian, beide für 4 Personen, da ging wohl etwas schief; Nachtessen war dreimal das gleiche, einzige Variation war das Fleisch.
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  • Day2

    Bijagua

    March 30, 2016 in Costa Rica

    Von Liberia nach Bijagua beträgt die Reisezeit per Bus, wenn es sich um eine Direktverbindung handelt, rund eineinhalb Stunden. Da nicht viele Busse am Tag nach Upala (Endziel) fahren, war unser Bus dementsprechend voll und wir mussten die lange Strecke stehend zurücklegen.
    Bijagua ist ein kleines Dorf inmitten einer ungewohnt grünen und hügeligen Landschaft. Nichtsdestotrotz war es heiss, und wir hatten keine Ahnung, wie wir zu unserer Unterkunft gelangen sollten. Taxis waren keine zu sehen und so entschlossen wir uns, die 1,5 km lange Strecke zu Fuss zurück zu legen - mit geschätzten 20 kg am Rücken und über 30 Grad im Schatten! (Nein, ich war nie im Militär, aber wer das gerade gedacht hat, soll mir doch meinen Sold schicken ;-) )

    Die mit Erleichterung erreichte Unterkunft 'Finca Verde' lag im eigenen kleinen Regenwald. Spontan buchten wir eine Farmtour durch die Anlage. Jesus, der erfahrene Guide zeigte uns zig Pflanzenarten, Frösche, Schmetterlinge und gar Faultiere, die mit ihren Jungtieren in den Baumkronen dösten.

    Hier hatten wir ausserdem das erste Mal seit etwa 5 Wochen wiedermal heisses Wasser zum Duschen! Nicht, dass es wegen der Temperaturen nötig gewesen wäre, aber es war trotzdem schön, und wir fühlten uns endlich mal wieder richtig sauber!
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  • Day34

    Bijagua (Tenorio)

    April 16 in Costa Rica

    In ischer unnerkunft in bijagua heiwer sofort äs güäts gfühl ka. Z‘ganza isch ehnär en camping gsi mitärä offnu chuchi und äs paar zimmär rundum. Z‘ganza g‘managed heint där bsitzer där luis und schinä persönlich ubersetzär, professional guide, gärtnär und handwärcher, der jorge. Mit dum jorge heiwer de eu gad ämabu en spatziärgang gmacht und hei vegil, fresch und natirli fültiär gseh.
    Ufä tip va zwei amerikaner hi, siwer am annru tag uf las hornillas. Das isch en park, am füäss vam vulkan miravalles, mit verschidenu geothermalu kuriositätä, heissu quellä und natürlichu schlammbädär.
    Ver dä letscht tag heiwer der jorge gfregt waswer chännti machu. Är isch de mit isch durch dä urwald zum tapirlake gluffu. Das isch en vulkankrater näbs dum tenorio. Da heiwer frischi spurä vam tapir und vam jaguar (oder eu vam puma) gseh. Zmindescht där sandra isch darum nit immer wohl gsi.
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You might also know this place by the following names:

Upala

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