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October 2021

Herbsturlaub 2021

Wir fahren vor dem Winter nochmal los. 2 Wochen Urlaub! Read more
  • Trip start
    October 7, 2021

    Auf geht's

    October 7, 2021 in Germany ⋅ ☁️ 11 °C

    Hurra, wir haben es doch noch geschafft!
    Heute geht es wieder los. Wir haben 2 Wochen Zeit und wir wollen ins Elsass - mal sehen, wo wir landen ;-).

    Kurz vor Mittag haben wir fertig gepackt und es geht los in Richtung Halle.
    Das Wetter scheint ja gut zu werden, die Sonne bahnt sich den Weg durch die Wolken... Die Sonne? Hmm, haben wir die Sonnenbrillen eingepackt?
    Natürlich nicht, also nochmal heim...

    Jetzt aber, endlich sind wir unterwegs und wir freuen uns darauf, das heutige Tagesziel ins Navi... NAVI??? Verdammt, haben wir das Navi eingepackt?
    Natürlich nicht, also nochmal heim...

    Beim dritten Versuch schaffen wir es dann wirklich zur Halle und sind schon kurze Zeit später auf dem Weg zu MAN Schneider in Opfenbach, um noch schnell die Radmuttern an der Vorderachse durchknacken zu lassen - die Räder waren ja unten, um nach der Ursache unseres Quietschens zu suchen.

    Die zwei Jungs aus der Wekstatt sind schnell fertig (haben wir erwähnt, daß wir Ralf und seine Leute absolut uneingeschränkt empfehlen können?) und kurze Zeit später sind wir dann schon auf der Autobahn in RIchtung Elsass.
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  • Falsch abgebogen (oder so ähnlich)

    October 7, 2021 in Italy ⋅ ☁️ 3 °C

    Hmm, eigentlich geht's ja ins Elsass in die andere Richtung.
    OK, dann eben Südtirol. Da soll es eh wärmer sein...

    Einmal quer durch Vorarlberg in Richtung Arlberg, durch diverse Tunnels und immer bergauf, dann rechts abbiegen.

    https://youtu.be/JJfHA4onnhE

    Dann geht's den Reschenpass rauf - jedes Mal wieder schön da oben.

    https://youtu.be/O05VHgxyCwU

    Siehe da, mit dem guten Setra sind wir gar nicht mehr die langsamsten - macht auch mal Spaß ;-)

    Dann landen wir am Reschensee, der uns bei strahlendem Sonnenschein und saukaltem Wind begrüßt.

    Der Wasserstand ist extrem niedrig, wir nutzen die Gunst der Stunde für einen kleinen Rundgang um den Kirchturm von Alt - Curon.

    Das ist jedes Mal wieder faszinierend hier.
    Eigentlich wollten wir hier irgendwo übernachten, aber wir sind ziemlich früh dran und es ist doch irgendwie so richtig kalt hier oben mit dem Wind, also fahren wir noch ein paar Kilometer weiter...
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  • Weiter nach Dorf Tirol

    October 7, 2021 in Italy ⋅ ☁️ 14 °C

    Den Reschenpass wieder runter kommen wir am Soldatenfriedhof vorbei…

    Dann gehts durchs Val Venosta immer weiter in Richtung Meran.
    Leider ist es ziemlich voll und alle Plätze sind belegt – wir fahren einfach mal weiter.

    Wir beschließen, ins Dorf Tirol zu fahren, hier soll es einen netten Stellplatz mit Blick übers Tal geben.

    Ganz schön Eng hier, wir passen gerade so (5 cm an jeder Seite müssen reichen) durch, müssen ein paar Mal rückwärts den Berg wieder hoch, weil immer wieder halsbrecherischer Gegenverkehr kommt. Siehe da, nach einigen km auf einer Straße, die nur unwesentlich breiter als der Bus ist: Der Stellplatz ist voll.

    Uff, also wieder zurück…
    https://youtu.be/CnW_WImAV-8

    Glücklicherweise gab es unten einen Wendeplatz, denn Rückwärts mit Gegenverkehr den Berg rauf, das wäre für unsere Kupplung (die heute eh schon sehr leiden musste) kein Spaß gewesen.

    Wichtig beim bergauf fahren: Vollgas - die Fußgänger springen dann schon zur Seite ;-).
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  • Pizza in Meran

    October 7, 2021 in Italy ⋅ ☁️ 13 °C

    Tja, wohin jetzt?
    Wir landen am P4 der Gärten von Schloss Trauttmannsdorff. Nicht schön, aber praktisch.

    Wir haben noch etwas Hunger und suchen mal in der Umgebung - was wir finden entpuppt sich als totaler Glücksgriff!
    Leute, wenn's Euch mal auf den P4 verschlägt, lauft einfach ca. 500m den Berg rauf und ihr kommt zum Gasthof Pizzeria TANNER.
    Sehr nette Leute und lecker lecker lecker!!!

    Einige Grappas (Hicks, sagt man eigentlich Grappi oder Grappae?) später taumeln wir zurück zum Bus.
    Ja, es stellt sich schon ein wenig Urlaubsgefühl ein!

    Wir freuen uns auf die nächsten beiden Wochen.

    Morgen geht es weiter in Richtung Süden. Mal sehen...

    Abfahrt Maria Thann: 13:00 Uhr, 488033 km
    Ankunft Meran: 18:45 Uhr, 488324 km
    Gesamt: 291 km
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  • I Giardini di Castel Trauttmansdorff

    October 8, 2021 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Guten Morgen,

    wir haben erstaunlich gut geschlafen während unserer ersten Nacht in Italien / im Urlaub.
    Der Platz ist erstaunlich ruhig dafür, daß er direkt an der Hauptstraße liegt!

    Heute fällt das Frühstück etwas kürzer aus, wir wollen die Gärten von Schloss Trauttmannsdorff besuchen.

    Wir parken natürlich am Busparkplatz, der sehr zentral direkt am Eingang liegt.

    15 Euro Eintritt später sind wir auch schon drin.
    Die Gärten sind jedes Mal wieder sehr schön, ein wirklich lohnender Besuch, wenn Ihr mal in der Nähe seid - auch im Herbst!

    Ich lasse mal die Bilder wirken...

    Sehr beeindruckend ist auch jedes Mal wieder der 700jährige Olivenbaum.

    Wenn man sich den so anschaut, versteht man, warum unsere Oliven zuhause seit 10 Jahren exakt gleich aussehen!!!
    Gut Ding will Weile haben!

    Georg probiert den historischen Frisierautomaten aus, danach wirkt er (frisurtechnisch) leicht verändert (siehe Fotos) ;-)

    Gerüchten zufolge könnte es sich auch um eine Klanghöhle gehandelt haben und die Frisur ist dem neuen Alpakagehege daneben geschuldet.

    Sehr verwirrend alles ...

    Wir nehmen noch einen kleinen Imbiss zu uns, bevor wir noch eine Runde durchs Schloss drehen:

    Wie gesagt, das lohnt sich wirklich hier!
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  • Auf zum Gardasee

    October 8, 2021 in Italy ⋅ ☁️ 18 °C

    Dann geht’s weiter in Richtung Süden, über den Autobahnkreuzchaoszubringer von Bozen (im Kartenbild sehr gut sichtbar, man weiß nie wirklich, in welche Richtung man eigentlich fährt).

    Schließlich landen wir am Nordufer des Gardasees (irgendwann musste das uns hippen Surferboys ja passieren 😉 ).
    Ähm, sehr (nennen wir es) touristisch hier.

    Die Einfahrt zum Stellplatz wäre eigentlich ein eigenes Video wert, sie ist ungefähr so breit wie der Bus – mal wieder.
    Naja, geht schon.
    Der Stellplatz (Camper Stop Torbole) ist relativ groß, aber auch relativ voll.
    Wir ergattern mit Müh und Not noch ein Plätzchen, der Einparkvorgang scheint recht sehenswert gewesen zu sein, einigen der Nachbarn steht eine Schweißperle auf der Stirn.

    Na egal, wir stehen – mal sehen, ob wir morgen da auch wieder raus kommen.

    Wir drehen noch eine Runde durch den Ort...

    Fußgängerzone oder Altstadt scheint es keine zu geben, dafür finden wir einen Coop und kaufen noch ein paar Kleinigkeiten zum Abendessen.
    Es scheint hier sogar wirklich italienisches Bier zu geben (treue Leser*innen können sich vielleicht noch an unseren letzten Italienaufenthalt erinnern).

    Dann fallen wir irgendwann ins Bett.
    Morgen geht es weiter in Richtung Parma (oder so, mal sehen).

    Gute Nacht!

    Abfahrt Meran: 14:15 Uhr, 488324 km
    Ankunft Torbole: 16:15 Uhr, 488450 km
    Gesamt: 126 km
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  • Über den Po und an Parma vorbei

    October 9, 2021 in Italy ⋅ ☀️ 16 °C

    Guten Morgen,

    hier war echt was los heute Nacht. Ein Kommen und Gehen - wir dachten, die Leute auf Campingplätzen haben Urlaub und rasen nicht um 5 Uhr früh vom Stellplatz los...
    Naja, wir tun dies auf jeden Fall nicht ;-).
    Allerdings lasse ich es mir nicht nehmen, nach dem Aufstehen kurz auf einen Platz zu wechseln, wo wir wenigstens eine minimale Chance haben, heute noch weg zu kommen, es ist nämlich ziemlich voll geworden und unsere Ausfahrszenarien von gestern haben sich allesamt zerschlagen ;-).

    Erst mal Frühstück. Heute mal mit echt italienischer Konditorenqualität, was die Semmeln anbelangt ;-)

    Die Italiener mögen ja Meister der italienischen Küche sein, backen können sie aber leider nicht ;-).
    Man nehme etwas Mehl, Wasser und schäume das Ganze dann mit viel Luft auf :D.

    Na, wir lassen uns das trotzdem schmecken, kann ja nicht jeden Tag Laugenhörnle geben ;-).

    Danke übrigens an Marys Vater, der uns als Italiener unser Rätsel von vorgestern aufgeklärt hat: Grappini heißt es, wenn man mehrere Gläser Grappa trinkt.

    Jetzt aber schnell los, es zieh uns weiter in Richtung Süden!
    Noch schnell einen Blick auf den heute wieder wunderbar sonnigen Gardasee werfen...

    ... dann starten wir den Motor und nehmen uns die zugegeben wirklich mal wieder recht enge Ausfahrt vor.

    https://youtu.be/m9ZQmpAJTVk

    Klappt alles, kurze Zeit später sind wir dann an der Tanke knappe 250 Euro los - gehört ja leider auch dazu.

    Dann geht's weiter in Richtung Süden.
    Wir durchqueren die Po - Ebene und wollen uns Heute eigentlich noch in Parma den Schinken anschauen - leider ist der Stellplatz komplett überfüllt und wir fahren weiter - dies wird sich später aber noch als Glücksfall herausstellen.

    Jedes Mal wieder witzig ist der Anblick der völlig überforderten Menschen an den Mautstationen, hier spielen sich teilweise wirklich Herzzerreißende Szenen ab (eine Dame verteilt beispielsweise nach dem bezahlen, die Schranke öffnet sich gerade, den kompletten Inhalt ihrer Handtasche auf der Straße).
    Wenn ich öfter hier Autobahn fahren würde, wäre das erste, was ich mir zulegen würde, eine digitale Möglichkeit, die Maut zu zahlen...

    Irgendwann landen wir auf einem Platz in Sala Baganza, der scheinbar ein Geheimtipp ist.
    Hier stehen gerade mal zwei Wohnmobile (die, wie sich später herausstellt) beide unbewohnt sind.

    Nebenan in der Halle befinden sich Tennisplätze, auf der anderen Seite scheinen einige Fußballplätze zu sein. Eigentlich sehr nett hier.
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  • Sightseeing und Pizza

    October 9, 2021 in Italy ⋅ 🌙 13 °C

    Wir schauen uns die Umgebung etwas an, später treibt uns der Hunger dann in den Ort.

    Sala Baganza ist ein typischer (etwas verlassener) kleiner italienischer Ort mit großer Hauptstraße quer durch, aber auch einer netten kleinen Altstadt.

    Wir suchen noch schnell die Post und werfen eine (aus Deutschland mitgebrachte - Insider wissen mehr) Postkarte ein. Auftrag erledigt!

    Dann suchen wir was zu Essen.
    Leider haben alle Restaurants, die uns Tante G**gle vorschlägt, irgendwie zu (für immer oder im Moment, ganz unterschiedlich).

    Die offenen Kneipen wirken größtenteils nicht besonders einladend.
    Wir wollen schon aufgeben, laufen dann aber doch noch ein Stück weiter und landen in der Bar Pizzeria Prestige.

    Nicht besonders idyllisch an der Hauptstraße gelegen, wir werden aber sehr freundlich empfangen und bekommen einen Tisch im Zelt vor dem Haus.
    Nett hier! Unser sehr freundlicher Kellner versteht sogar, was ich mit meinen drei Brocken Italienisch (für irgendwas muss das bisschen Latein, an das ich mich erinnere ja gut sein ;-) ) bestellen möchte und teilt uns mit, daß er überhaupt nicht einverstanden ist!

    Sinngemäß: "Für eine blöde Pizza mit Schinken und Pilzen fahrt ihr doch nicht bis nach Italien!"

    Ja, er hat recht. Ich gebe ihm zu verstehen, daß er uns überraschen soll!
    Kurze Zeit später stehen zwei wunderpare Pizzas (sorpresa) vor uns, dazu eine Karaffe vom roten Hauswein (rosso) und eine Flasche Wasser mit Kohlensäure (frizzante).

    Wirklich toll!
    Dann noch zwei Espressi zum Abschluss, das Ganze kostet gerade mal 30 Euro! So kann man es wirklich aushalten.
    Natürlich besteht der Kellner darauf, uns per Handschlag zu verabschieden.
    Kundenbindung vom feinsten... wenn Ihr mal in der Nähe seid, das lohnt sich wirklich!

    Dann holen wir uns noch ein kleines Dessert aus dem Joghurtautomaten, der auf der anderen Straßenseite auf der Wiese steht. Mit Desinfektionsmittelspender ;-).

    Jetzt aber schnell zurück zum Bus, es wird langsam kühl.

    Am Bus angekommen merken wir, daß die Fußballer nebenan heute wohl gewonnen haben, es läuft eine Riesenparty.
    Gegen 22 Uhr ist dann aber Ruhe und wir fallen ins Bett.

    Gute Nacht!
    Morgen geht es weiter ans Meer, mal sehen, ob wir irgendwo einen Platz bekommen.

    Abfahrt Torbole: 11:45 Uhr, 488450 km
    Ankunft Sala Baganza: 15:45 Uhr, 488682 km
    Gesamt: 232 km
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  • marina di massa

    October 10, 2021 in Italy ⋅ ☀️ 16 °C

    Guten Morgen,

    wieder mal eine sehr ruhige Nacht, nachdem die Fußballer nach 22 Uhr recht spontan allesamt betrunken ins Bett gefallen sind.
    Ja, auch diesen Platz kann man eigentlich nur empfehlen!

    Zum Frühstück gibt es heute selbst gebackene Semmeln - wer jammert ist bekanntermaßen aufgefordert, es selbst besser (oder anders) zu machen ;-).

    Dann brechen wir relativ bald auf, wir haben heute noch ein paar Kilometer bis zum Meer.
    Fahrtechnisch erwartet uns gleich am Anfang mal wieder ein kleines Schmankerl, ein kleiner Pass, nicht sehr hoch aber relativ steil und ca. so breit wie der Bus. Nett :-).

    https://youtu.be/qyPsTfnILig

    Dann geht es weiter auf der Autobahn in Richtung Carrara.
    Unspektakulär eigentlich, aber wir treffen den Prototyp des Deutschen im silbernen Benz (es ist allerdings nicht überliefert, ob eine gehäkelte Klorollenabdeckung auf der Hutablage vorhanden war), der es sich nicht nehmen lässt, uns (und alle anderen hinter uns) geschwindigkeitstechnisch zu maßregeln.
    IN EINER BAUSTELLE, VOR DER EIN 60er SCHILD STEHT, FÄHRT MAN 60! Punkt!
    Naja, eher so 55...

    Abgesehen davon, daß sich hier scheinbar niemand auch nur im geringsten für die Geschwindigkeitsschilder interessiert, nervt es auf Dauer ziemlich.
    Ich nutze einen Überraschungsmoment und überhole - klar, er darf ja hier nicht schneller als 60 ;-).

    Leider ist die Freude nur von kurzer Dauer, denn vor der nächsten Baustelle hat er sich von seinem Schrecken erholt und fährt natürlich wieder genau vor uns her ;-).

    Trotzdem landen wir kurze Zeit später am Meer. Grad scheee isses!

    OK, man könnte das hier wirklich "Mare touristico" nennen, denn ein Leben außerhalb des Tourismus findet ja leider in den Badeorten Italiens wirklich nicht statt.
    Naja, wir gehören ja irgendwie als Touristen auch dazu, hilft also nix.

    Ich habe ja schon gestern versucht, irgendwo einen Stellplatz zu organisieren, was sich als gar nicht so einfach herausgestellt hat.
    Leider sind alle Stell- und Campingplätze entweder schon zu oder Bumsvoll. Schade eigentlich.

    Also erstmal -natürlich- auf einen Busparkplatz direkt am Strand und das Meer anschauen!

    Toll! Die weite Reise hat sich wirklich gelohnt. Wir hätten nicht gedacht, daß wir dieses Jahr nochmal die Füße ins Meer stecken können!

    Wir machen uns nochmal auf die Suche nach einem Stellplatz und landen mehr oder weniger zufällig auf dem "Time Break aps - Camper Camping Club".
    Nicht direkt am Meer, aber der Betreiber, ein ungleublich freundlicher älterer Herr, freut sich unglaublich, uns zu sehen (er wohnt mit seiner Frau in einem Wohnmobil auf dem Platz und denkt schon länger darüber nach, sich einen alten Bus zur Wohnung umzubauen).
    Natürlich bekommnen wir einen Platz und natürlich möchte er mal in den Bus schauen.

    Tolle Sache, 20 Euro am Tag ist völlig erschwinglich, zumal die (etwas älteren aber sauberen) Sanitäreinrichtungen im Preis inbegriffen sind.
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  • Meer und Meeresfrüchte

    October 10, 2021 in Italy ⋅ 🌙 16 °C

    Später laufen wir dann noch mal ans Meer (die Strecke ist etwas Abenteuerlich, aber wir kommen an ;-).

    Ja, eigentlich ist es wirklich toll hier.

    Man hat auch einen schönen Blick auf die Steinbrüche von Carrara...

    ... und kann am Strand das eine oder andere liebe Tierle streicheln (ganz zutraulich ;-) - siehe Fotos).

    Wir landen im Ristorante "Il Peschereccio" und nehmen ein mal wieder wirklich ausgezeichnetes Abendessen zu uns.
    ich versuche mal wieder, mich zu weigern, das alles in Englisch abzuwickeln, die Kellnerin zuckt jedes Mal etwas zusammen, wenn sie in Italienisch angesprochen wird (ob es an meinen Sprachkünsten oder der langen Touristensaison liegt, lasse ich jetzt mal offen).

    Nachdem wir bezahlt haben, gibt uns der Wirt noch einen leckeren Limoncello aus!
    Ja, so muss Urlaub sein ;-).

    Nachdem es inzwischen abends wirklich frisch wird, machen wir uns dann bald auf den Weg zurück zum Platz und fallen irgendwann ins Bett.
    Morgen ist baden angesagt, mal sehen, ob wir uns ins Wasser trauen ;-)

    Gute Nacht!

    Abfahrt Sala Baganza: 10:30 Uhr, 488682 km
    Ankunft Marina di Massa: 14:45 Uhr, 488811 km
    Gesamt: 129 km
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  • Ein ruhiger Badetag in Marina di Massa

    October 11, 2021 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C

    Guten Morgen,

    heute lassen wir alles etwas ruhiger angehen, da wir heute nicht fahren.

    Ich gehe erstmal zum Bäcker und versuche, Brot für’s Frühstück zu organisieren, was mir so halb gelingt ;-).

    Was mir beim Blick durch den einen oder andern Zaun auf dem Weg auffällt:
    Hier ist die Saison wirklich größtenteils vorbei, viele der Campingplätze liegen brach.

    Fast schon gespenstisch. Naja, uns stört das nicht, ist schon weniger los (unter anderem am Strand, wie wir heute noch bemerken werden).
    Nach dem Frühstück genießen wir erstmal den Tag in der Sonne und beobachten die Eidechsen, die nochmal so richtig Sonne tanken…

    Wir fragen uns: Sind das eigentlich Ei-Dechsen oder Eid-Echsen, und wenn zweiteres, was für einen Eid haben die denn geleistet?

    Eigentlich ist es wirklich nett hier
    Später dann wollen wir es nochmal wissen und gehen ans Meer – zum baden!

    Klappt!
    Wenn man mal im Wasser ist, ist es wirklich sehr angenehm und in der Sonne ist es sehr gut auszuhalten.
    Danach gibt es noch einen Café Macchiato und ein Eis.

    Später laufen wir dann noch ein paar Kilometer in Richtung Süden, den Norden des Ortes haben wir ja schon gestern erkundet.
    Hier liegen Freud und Leis wirklich sehr nahe beieinander. Zwischen Nobelhäusern gibt es immer wieder mehr oder weniger verlassene oder verwilderte Grundstücke, teiks auch mit allerlei lieben Tierle darauf. Teils wirklich sehr Abenteuerlich!

    Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir dann am Meer. Ja, kann man schon mal machen :-).

    Sehr schön!
    Dann landen wir in der Pizzeria direkt neben dem Fischrestaurant, in dem wir gestern waren.
    Eigentlich wollen wir eine Pizza zum mitnehmen bestellen, entscheiden uns dann aber kurzfristig doch, uns vor den Laden zu setzen.
    Wir kommen ins Gespräch mit einem deutschen Rentnerehepaar, die schon seit August in Italien unterwegs sind.
    Sehr nett! Und das Essen schmeckt auch mal wieder sehr gut, blöderweise gibt es den Vino di Tavola nur in Literflaschen. Blöd gelaufen, na dann: Prost ;-).

    Einige Zeit, etwas Wein und ein paar Grappini später taumeln wir dann in Richtung Stellplatz. Schön war’s!

    Morgen werden wir mal ein paar Kilometer in Richtung Norden fahren, mal sehen, wo wir landen!
    Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für einen netten Platz zwischen La Spezia und Genua, auf den man mit einem kleinen Bus drauf passt?

    Gute Nacht…
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  • Molto Urbanizzato

    October 12, 2021 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C

    Guten Morgen,

    heute fahren wir mal wieder ein Stück weiter in Richtrung Norden, da unser Hauptziel (baden im Mittelmeer) ja erreicht ist ;-).
    Nach dem Frühstück geht’s los…

    Noch kurz die diversen Tanks leeren bzw. füllen, dann auf zu unserem ersten Stop für Heute: Carrefour – das ist ja fast wie in Frankreich hier ;-).

    Groß. Voll. Eigentlich fast zu viel des Guten ;-).

    Die Italiener sind ja schon komisch… Pasta und Pizza wie bei Mamma wird überall groß beworben und dann verkaufen sie fertigen Pizzateig in Plastikfolie eingeschweißt…

    Muss man nicht verstehen. Das Schwein nebenan kann sich das auch nicht erklären...
    Vielleicht ist es auch nur etwas verwirrt, weil seine hintere Hälfte irgendwie abhanden gekommen ist. Wer weiß.

    Wir bewundern noch die Stapelkünste der Dame neben uns an der Kasse (in der geheimen Hoffnung, daß der Berg zusammenbricht, wenn sich das Förderband in Bewegung setzt, die aber leider nicht erfüllt wird ;-).

    Dann fahren wir noch ein paar Kilometer weiter.
    Das ist heute alles gar nicht so einfach. Wir wollten eigentlich irgendwo in Richtung Genua, ich habe auch bei einigen Camping- und Stellplätzen angefragt und (Sinngemäß) die Aussage erhalten “Für Ligurien sind sie zu groß, versuchen sie es doch mal in der Toskana.”
    Na Toll, da kommen wir eigentlich gerade her…

    Wir landen in La Spezia, auf einem -nennen wir es mal- recht urbanen Platz direkt am Industriehafen.
    OK, zentraler geht’s kaum und der Preis ist mit 6,40 Euro pro Tag für einen Parkplatz mittendrin auch nicht so schlecht.

    Wir sind ca. eine viertel Stunde vor Öffnung des Platzes da und werden von den anderen wartenden freundlich darauf hingewiesen, daß es nicht gut wäre, mitten in der Einfahrt stehen zu bleiben, also fahren wir noch ein paar Meter weiter, Georg läuft zur Einfahrt zurück und ruft an, sobald die Luft rein ist.

    OK, schön ist es nicht, ziemlich eng und voll, aber für eine oder zwei Nächte geht das.
    Der Nachbar warnt uns, die Türen des WC Hauses bloß nicht aufzumachen, er hat dies gestern versucht und zittert immer noch ;-).

    Wir versuchen noch, in La Spezia eine Art Altstadt oder wenigstens eine Fußgängerzone zu finden, scheitern aber trotz strengem Fußmarsch leider kläglich.

    Irgend ein weiser Mensch sagte mal: Das schönste an La Spezia ist das Umland ;-).

    Darauf trinken wir erstmal einen Aperol Spritz :D.

    Da wir beschlossen haben, nicht jeden Abend essen zu gehen, koche ich heute Abend mal was feines.
    Es gibt Ravioloni alla Maremmana mit einem leckeren Sössle (Pomo e Pesto alla Genovese) und fein geraspeltem Pecorino.

    Sonst gibt es heute nicht viel zu berichten… Mal sehen, was uns morgen erwartet, wir haben einen nahezu teuflischen Plan ausgeheckt :-).

    Gute Nacht!

    Abfahrt Marina di Massa: 12:30 Uhr, 488811 km
    Ankunft La Spezia: 15:00 Uhr, 488851 km
    Gesamt: 40 km
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  • Auf nach Cinqueterre

    October 13, 2021 in Italy ⋅ ☀️ 16 °C

    Guten Morgen,

    unser Stellplatz hat sich als erstaunlich ruhig herausgestellt, wir haben wunderbar geschlafen.
    Heute stehen wir mal früher auf - wir haben einiges vor.

    Unseren teuflischen Plan, ein kleines Auto zu mieten und in die Cinqueterre zu fahren haben wir heute Nacht wieder verworfen, stattdessen werden wir mit dem Boot fahren.
    Ab La Spezia gibt es im Stundentakt vormittags Boote, die die einzelnen Orte abfahren, wenn man das entsprechende Ticket hat, kann man beliebig oft ein- und aussteigen. Ich lasse heute in erster Linie mal die Bilder sprechen!

    Direkt vor unserem Stellplatz hält der Bus L/S, der uns ans andere Ende des Hafens bringt. Hier besteigen wir eins der Boote, die in Richtung Levanto fahren und dabei etliche Orte der Cinque Terre miteinander verbinden.

    Da wir mal wieder hervorragend vorbereitet sind -nicht-, dürfen wir von unseren Nachbarn die Karte fotografieren, um wenigstens einen kleinen Anhaltspunkt zu haben.

    Die Fahrt von La Spezia über Portovenere nach Riomaggiore ist wirklich eindrucksvoll.
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  • Wir spazieren nach Manarola

    October 13, 2021 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir beschließen, eine kleine Wanderung zu machen, das klingt recht annehmbar: ca. 1,5 km, beginnend mit einer kleinen Treppe ab der Kirche von Riomaggiore kann man über das Plateau nach Manarola laufen. Klar, machen wir ;-).

    Blöderweise hat niemand die über 200 Höhenmeter erwähnt, die dazwischen liegen. Wir kämpfen uns (nach einem Besuch der örtlichen Kirche, um Beistand zu erbitten) hoch, die Aussicht entschädigt aber für vieles ;-).

    Oben brechen wir dann in einem Unterstand zusammen und bleiben erstmal im Schatten, nachdem wir unsere klatschnassen Hemden in die Sonne zum trocknen gehängt haben (Fotos ersparen wir Euch ;-) ).

    Aber es ist einfach zu schön hier!
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  • Abstieg nach Manarola

    October 13, 2021 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C

    Jetzt geht’s an den Abstieg, der komischerweise nicht weniger anstrengend ist, als der Aufstieg…

    Auf jeden Fall ein Erlebnis.
    Jetzt erstmal ein Eis!

    Beim Anblick des winzigen Baggers, der auf einen winzigen LKW fährt kommt mir der Gedanke, was wohl passieren mag, wenn einem Wanderer etwas passiert. Kommt dann ein winziger Krankenwagen mit winzigen Rettungssanitätern, die uns auf einer winzigen Trage in das ebenso winzige Krankenhaus bringen? Ich möchte es lieber nicht probieren…

    Wir schlendern durch Manarola…

    Da ich nach der Wanderung doch etwas Hunger habe, lasse ich mich hinreißen, an einem der Touristenstände “Fish’n’Chips” zu bestellen.
    Selber Schuld, ich bekomme 5 Fischstäbchen (!) auf einem Haufen fettiger Pommes für 8 Euro. Hätte man eigentlich wissen können, Alternativen gäbe es ja genug ;-).
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  • Abendessen und ungeplanter Fußmarsch

    October 13, 2021 in Italy ⋅ 🌙 16 °C

    Wir verbringen einen netten Nachmittag auf dem Weg von Ort zu Ort, fahren dann noch ein Stück mit dem Zug (die Bahnstrecke verläuft spektakulär auf 3m Meereshöhe nahezu komplett in Tunnels) und steigen dann letztendlich völlig geschafft auf das ketzte Schiff zurück nach La Spezia um.

    Dort angekommen wollen wir noch einen Happen Essen und finden (spät aber doch) eine Fußgängerzone mit einigen nett aussehenden Restaurants.
    Wir landen im “Maia e Battiston”, wo wir sehr freundlich bedient werden und ein wirklich leckeres Abendessen zu uns nehmen.

    Eine Flasche Wein später schaue ich mal nach dem Bus, der uns rund um den Hafen zum Stellplatz bringen soll (sind doch ein paar km).
    Ja Sch**ssdreck. Der letzte Bus (!) ist vor einigen Minuten gefahren – um 20.15 Uhr.
    Was soll das denn? So wird La Spezia nie zur Weltstadt ;-).

    Also laufen wir auch noch die paar Kilometer zum Stellplatz, hilft ja nix.

    So, jetzt reicht’s aber wirklich für Heute!
    Am Platz angekommen sehen wir einen Grasgrünen VDL Bova stehen, da müssen wir schon noch schnell klopfen.
    Die Eigentümer entpuppen sich als sehr nett und wir trinken mit ihnen noch ein Bier und fachsimpeln über den Busausbau.

    Jetzt wird’s aber wirklich Zeit fürs Bett – Gute Nacht!
    Morgen fahren wir ein Stück in Richtung Norden, mal sehen, wo wir landen…
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  • Wir lassen das Meer hinter uns

    October 14, 2021 in Italy ⋅ ☀️ 16 °C

    Guten Morgen,
    nach den Anstrengungen von gestern haben wir erstmal ausgeschlafen ;-).

    Heute heißt es: Adé, Mittelmeer.
    Wir fahren schon wieder ein Stück in Richtung Norden, da die Hälfte unseres Urlaubs leider schon wieder rum ist.

    Auf vielfachen Wunsch hier noch ein paar Fotos des VDL Bova Futura FHD 104-365, mit dessen Besatzung wir gestern Abend noch ein nettes Gespräch bei einem Bier hatten.

    Schicker Bus, relativ Zeitgemäß und mit wirklich praktischen Abmessungen, er iet mit 10,40m gar nicht so viel länger als unserer, die Höhe passt mit genau 3,50m auch und ein großer Vorteil ist: Keine Kegelbahn und dadurch 1,95m Stehhöhe fast im ganzen Bus.

    Die Besatzung ist leider schon auf dem Weg nach Cinqueterre, deshalb gibt es keine Fotos vom Innenraum.

    Unser Tag ist heute recht unspektakulär, wir fahren wieder zurück in Richtung Parma und landen (altbewährt) wieder in Sala Baganza am Tennisplatz.
    OK, kleines Abenteuer: Wir versuchen, mal eine andere Strecke von der Autobahn über den Berg zu nehmen und landen auf einer noch engeren Straße.
    Dieses Mal berühren wirklich beide Reifen jeweils die weiße Linie. Spannend.
    Plötzlich ist die Strecke noch dazu als Sackgasse gekennzeichnet – na toll, das hättet Ihr auch mal früher hin schreiben können.
    Kurz vor 14 Uhr landen wir dann auf einer Straße, die ab 14 Uhr zur Fahrradstraße wird. Naja, jetzt wo wir schon mal da sind können wir auch durch fahren ;-).

    Aber wir kommen an.
    Jetzt erstmal in die Sonne sitzen – hier ist es doch ein paar Grad kühler als am Meer.

    Wir genießen unseren Café mit einigen Landestypischen Leckereien, dann heißt es: Anpacken.
    Wir nutzen die Gunst der Stunde für einen kleinen Herbstputz…

    Kurze Zeit später glänzt der Bus wieder von innen und von außen (zumindest etwas) – jetzt haben wir uns ein Eis aus der eigenen Tiefkühltruhe verdient.

    Schon toll, wenn man einen Kühlschrank mit ordentlichem Eisfach dabei hat.

    Später versuchen wir, nochmal den Knutgordischen Knoten unserer Bordelektrik zu lösen und das richtige Kabel zu unserer Deckenlampe in der Küche zu finden, die seit einem Jahr montiert aber noch nicht angeschlossen ist. Keine Chance, das ist einfach zu undurchschaubar hier. Naja, wenn ich im Winter mal viel Zeit habe…

    Abends dann bewährtes: Wir laufen zur Pizzeria “Prestige”, wo wir letztes Mal schon lecker gegessen haben.
    Ein Fläschchen Wein, dazu eine leckere Pizza, was will man mehr.

    Danach Cafè, Cafè Macchiato und (ganz neu) der Eine oder Andere Amaro “Montenegro”.

    Das Zeug schmeckt wirklich gut, Danke an den freundlichen Kellner für die Empfehlung.

    Um uns rum eskaliert die Lage zunehmend, es tobt ein 40ster Geburtstag durch das Restaurant (das Foto zeigt den Anfang der Party, später war es unmöglich, das alles auf einem Bild festzuhalten 😉 ).

    Wir verlassen die Party, nehmen noch einen (üblichen) Nachtisch aus dem Joghurtautomaten.
    Wir sind froh, daß wir den dritten Schnaps nicht mehr getrunken haben und deshalb die richtigen Tasten treffen, sonst kämen wir vermutlich mit einem Pfund Hack und zwanzig frischen Eiern nach Hause 😉 .

    Dann schnell zum Bus, hier findet noch ein kleines Tennismatch statt, die monotonen Klänge von Ball auf Schläger wiegen uns in den Schlaf.
    Morgen geht es weiter in Richtung Mailand.

    Gute Nacht!

    Abfahrt La Spezia: 12:00 Uhr, 488851 km
    Ankunft Sala Baganza: 14:00 Uhr, 488964 km
    Gesamt: 113 km
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  • Auf in die große Stadt

    October 15, 2021 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Guten Morgen,

    Heute geht es wieder ein Stück in Richtung Norden.
    Man merkt, daß wir uns vom Meer entfernt haben, es ist wirklich deutlich kälter. Na, das kann ja Heiter werden…

    Nach dem Frühstück (unseren Übernachtungsplatz können wir immer noch uneingeschränkt empfehlen) machen wir uns so langsam auf den Weg in Richtung Mailand.

    Heute haben wir alle Zeit der Welt, wir haben einen sicheren Stellplatz auf dem (einzigen ?) Campingplatz in Mailand gebucht. 35 Euro pro Nacht – wegen der Überlänge.

    Wir fahren durch die Vororte von Parma in RIchtung Autobahn – ist doch was los Heute…

    Eine völlig unspektakuläre Fahrt später (wir haben uns nichtmal in Mailand verfahren, schade eigentlich 😉 ) landen wir am Campingplatz “Camping Village Citta Milano”, das scheint wirklich der einzige Platz in der Gegend zu sein.
    Der Platz ist von der Autobahn ganz gut zu erreichen, mit großen Fahrzeugen recht ordentlich anfahrbar und für Mailand scheinbar erstaunlich preiswert. Perfekt für einen Besuch in Mailand, einen längeren Urlaub möchte ich hier aber nicht verbringen ;-).

    Eigentlich ganz nett im Wald gelegen sitzen wir hier den Nachmittag über in der Sonne und fangen die letzten Strahlen für dieses Jahr ein.

    Ganz Witzig: Es gibt hier einen angeschlossenen Minizoo mit allerlei Geflügel (Enten, diverse Hühner, Tauben u.s.w.).

    Die Tauben sitzen übrigens auch auf den Bäumen rum… kann gefährlich werden.
    Habt ihr schon mal eine Taube von unten beobachtet?
    Das ist wirklich interessant, bis sie anfängt die Federn im Heckbereich wegzuklappen und direkt neben einem auf den Boden kackt – aus 10m Höhe 😀 …

    Gegen 15:30 Uhr laufen wir noch zum COOP um die Ecke und schauen auch kurz in der örtlichen Kirche vorbei (sehr modern).

    Hier fährt dann morgen auch der Bus Nr. 80, der uns in 20 Minuten ins Zentrum bringen soll – wir sind gespannt.

    Auch auf dem Gehsteig trifft man immer wieder mal Hühner. Nett, man vergisst fast, daß man eigentlich mitten in Mailand ist.

    Direkt neben dem Campingplatz ist ein Badepark angesiedelt, der schon seit Ende September geschlossen hat.
    Das Ganze wirkt aber irgendwie eher, als ob das schon seit vielen Jahren geschlossen wäre. Fast schon gespenstisch…

    Wenn das nicht alles so dicht eingezäunt wäre, könnten wir heute Nacht noch ein paar Lost Place Videos drehen…

    Abends kochen wir zur Abwechslung mal wieder selber… schmeckt natürlich sehr lecker!

    Nicht zu spät fallen wir dann ins Bett – Morgen wird ein langer Tag!

    Gute Nacht.

    Abfahrt Sala Baganza: 10:30 Uhr, 488964 km
    Ankunft Mailand: 13:15 Uhr, 489115 km
    Gesamt: 151 km
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  • Tourismo di massa a Milano

    October 16, 2021 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Guten Morgen,
    heute geht's nach Mailand City.

    Nach einem kurzen Frühstück starten wir in die Innenstadt.
    Kurzer Schreck im Tabakladen, der auch Bustickets verkauft...
    Sinngemäß: Tagestickets? So einen Mist verkaufen wir hier nicht! Einzelfahrt oder nix ;-).

    Na gut, soll uns dann auch reichen.

    Eine gute halbe Stunde später stehen wir am Dom. Mit uns ca. 30000 andere Menschen, die ausgerechnet heute in Mailand unterwegs sein wollen...
    Der Domplatz ist voll, die Schlangen vor dem Eingang jetzt schon beachtlich.

    OK, wir versuchen das mit dem Dom einfach später nochmal ;-).

    Selbst den Tauben ist es zu doof, sie haben sich auf das Geländer einer etwas abgelegenen Treppe zurück gezogen.

    Wir geraten in ein "Festival der Elektromobilität" (teilweise wirklich interessante Konzepte, leider vergesse ich das fotofrafieren), dann setzen wir uns erstmal und trinken einen Tee...

    ... mit Blasen. Bubble Tea, ein Trend, der an mir irgendwie bisher völlig voebei gegangen ist.

    https://youtu.be/gjYj5PdwX-Q

    Nennen wir's mal interessant ;-) Wieviel Zucker in den Bubbles drin ist, möchte ich ehrlich nicht wissen ;-).

    Dann geht’s weiter zum Castello. Auch hier ist es recht voll, scheinbar sind alle Mailänder heute hier unterwegs, um das gute Wetter zu genießen.
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  • Mailand - Modestadt

    October 16, 2021 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    Mailand, die Stadt von Stil, Mode und Haute Couture (nennt man das noch so?).
    Überall wird geposed, der neueste Fummel vorgeführt, man kommt sich teilweise wirklich vor, als ob in der Nähe eine Clownsschule evakuiert worden wäre (leider gibt es keine Fotos der Highlights, nur eine Wahnsinnspose konnten wir für die Nachwelt festhalten)...

    Das können wir auch!

    Hm, mich schauen alle komisch an, wenn ich das mache. Kann ich nicht nachvollziehen. Esse ich meine Pizzaschnitte halt wieder wie gewohnt. Die Welt ist halt noch nicht bereit für meinen großen Durchbruch...
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  • Nachmittags in Mailand

    October 16, 2021 in Italy ⋅ ☀️ 18 °C

    Wir geraten noch in eine recht eindrucksvolle überdachte Einkaufsmeile hinein...

    Dann wollen wir es nochmal wissen und schlängeln uns mit tausenden anderen Menschen in den Dom. Sehr eindrucksvoll, wohl eine der drei größten Kirchen Europas (?).

    Anschließend drehen wir doch noch eine kleine Shoppingrunde.
    Naja, wenn wir schon mal da sind...

    Eine Frage: Was verkauft der Laden mit dem Schwimmbad im Schaufenster??
    Große Tische? Kleine Stühle? Indoor - Brunnen und -Swimmingpools? Ganz was anderes? Wir konnten es trotz großer Anstrengungen nicht herausfinden.

    Wir legen noch einen kleinen Stopp im Mailänder Hauptbahnhof ein, der ebenfalls sehr Eindrucksvoll ist.

    Dann machen wir uns auf den Weg zum Cimitero Monumentale, einem wahnsinnig faszinierenden Friedhof ebenfalls mitten in Mailand:

    Leider sind wir ein paar Minuten zu spät, die Türen werden gerade geschlossen. Sehr Ärgerlich, das wäre sicher sehr interessant gewesen!

    Ganz in der Nähe befindet sich Chinatown Milano, also schlendern wir noch dort durch und genehmigen uns was echt Italienisches (oder Chinesisches? Hmm, oder so ähnlich?) zum Abendessen.

    Frei nach Gerhard Polt führt uns unser Weg nach Hause heute über Domodossola...

    ... und ganz nebenbei geraten wir in eine Meute Fußballfans, die gerade auf dem Weg ins Stadion sind. Da scheint es heute irgendeine Ballveranstaltung zu geben (ich kenn mich da ja nicht so aus ;-) ).

    ... was für ein Tag!
    Jetzt sind wir froh, daß wir wieder im Bus sind und die müden Beine noch etwas auf dem Sofa ausstrecken können.

    Morgen fahren wir wieder ans Wasser - mal sehen, wo wir landen.

    Gute Nacht!
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  • Zurück ans Wasser

    October 17, 2021 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    Guten Morgen,
    Heute Nacht war einiges los auf unserem Campingplatz. Ein paar Mal zogen Jugendliche mit ordentlich lauter Musik über den Platz. Wochenende halt ;-)

    Wir verlassen Mailand heute nach dem Frühstück und fahren zurück ans Wasser - kein Meer dieses Mal, sondern es zieht uns an den Comersee.

    Direkt nach der Abfahrt bereits der erste Stau an einer Mautstation...

    Kurz danach schreit uns das Navi an, daß wir schnell von der Autobahn runter sollen, denn es folgen 30 Minuten Stau.
    Hmm, OK. Also quer durch Como.
    Naja, hier staut es sich auch irgendwie, aber wenigstens sehen wir ein bissle was und die Straßen sind interessanter (enger) als auf der Autobahn ;-) ...

    Wir landen auf der Area Sosta Camper Tavernola in Cernobbio, fast direkt am Comer See.
    Netter Stellplatz, da wir bereits mittags da sind, bekommen wir sogar noch einen der offiziellen Stellplätze.
    Eine Holländische Familie verfolgt ungläubig den Einparkvorgang, nachdem sie für uns ein französisches Wohnmobil verscheucht haben, das direkt vor der Einfahrt geparkt hat. Nett.

    Der Platz ist wirklich gut, ruhig in einem Wohngebiet gelegen, ebene Plätze und ein großer Ausweichparkplatz direkt davor.
    Das Ganze kostet 12 Euro pro 24 Stunden und wird über einen Kassenautomat abgerechnet. Passt soweit alles!
    Gegenüber ist ein Fußballplatz, dahinter weiden ein paar Schafe... sehr idyllisch eigentlich.
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  • Abendessen in Como

    October 17, 2021 in Italy ⋅ ☀️ 14 °C

    Gegen Abend raffen wir uns auf und laufen an den See.
    Wir landen am Anleger der Comersee – Schiffahrt und fahren kurz entschlossen mit dem Schiff nach Como.
    Das letzte Schiff zurück geht um 19.20 Uhr, da müssen wir aufpassen…

    Der Comer See und natürlich auch Como sind immer einen Besuch Wert!

    Da wir heute ja noch nichts ordentliches im Magen haben, meldet sich dieser, sobald wir unser Schiff verlassen haben.
    Wir landen im Ristorante Pizzeria Funicolare direkt am Hafen von Como.

    Mal wieder ein Glückstreffer. Wir essen wirklich gut, dazu (wie immer) ein Gläschen Wein und zum Abschluss ein Café Macchiato und ein Montenegro.
    Unser letztes Schiff haben wir inzwischen verpasst, aber irgendwie wussten wir auch nicht, wo das ablegen soll – da, wo wir angekommen waren auf jeden Fall nicht.
    Naja, egal. Nehmen wir halt den Bus (wir sind ja schließlich nicht in La Spezia, hier fährt auch nach 20 Uhr ein Bus 😉 )!

    Also zu Fuß zur Haltestelle, wir erwischen den Bus N6, der uns fast direkt bis zu unserem Platz bringt.
    Die Fahrt ist allerdings sehr abenteuerlich, wir sind froh, daß das Ding nicht in 1000 Teile zerbricht, so wie der Fahrer die Straßen Comos reitet…

    Dann noch ein kleiner Fußmarsch zum Platz…

    Das ist teils schon sehr gewagt, wie man sich hier als Fußgänger bewegen muss, aber wir kommen wohlbehalten an.
    Da es hier abends schon sehr frisch wird, fallen wir recht bald ins Bett. Morgen geht es in die Schweiz.

    Gute Nacht!

    Abfahrt Mailand: 11:00 Uhr, 489115 km
    Ankunft Cernobbio: 13:00 Uhr, 489168 km
    Gesamt: 53 km
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  • Von Lago zu Lago

    October 18, 2021 in Switzerland ⋅ ☀️ 16 °C

    Guten Morgen!
    Unser heutiger Schlafplatz war wirklich schön ruhig, bis die ersten wahnsinnigen heute morgen ihre Motoren angerissen haben, um möglichst schnell wieder los zu kommen. Naja, wir haben auf jeden Fall noch Zeit :-).

    So langsam wird es morgens wirklich frisch im Bus...

    Wir haben in den letzten Tagen immer mal wieder morgens kurz die Heizung an, um den Bus auf Temperatur zu bringen...
    Man merkt es vielleicht an unseren Strecken der letzten Tage: Wir sträuben uns noch etwas, den Sprung über den St. Bernardino zu machen, nördlich scheint es doch deutlich kühler zu sein als hier.

    Nach dem Frühstück geht es dann auch wieder los. Der Ausparkvorgang erweist sich als wesentlich unproblematischer als gestern gedacht. 11 Euro hat der Platz gekostet. Das ist völlig OK!

    Wir fahren in Richtung Schweiz. Blöderweise brauchen wir ein neues Formular für die PSVA - es gibt eines, wo man 10 Tage einzeln eintragen kann, kostet 32,50 Chf.
    Blöderweise ist der (zugegeben arg kleine) Grenzübergang nicht besetzt, eine ältere Dame sagt mir: Kein Problem, der Autobahnzoll ist quasi direkt um die Ecke.

    Ja, das ist er, aber man kommt da halt blöderweise nur über die Autobahn hin.
    Nach langer Suche (siehe Karte im Anhang ;-) ) landen wir bei einem etwas größeren Grenzübergang und können das neue Formular erwerben.
    Jetzt sind wir Mauttechnisch wieder Safe - das sollte sogar bis zum nächsten Schweizer Wohnbustreffen reichen.

    Wir fahren heute quasi an einigen Seen vorbei und landen schließlich in Bellinzona. Bellinzona kenne ich bisher eigentlich nur vom vorbei fahren, die Stadt ist aber wirklich sehr nett!
    Wir stehen auf einem unbewirtschafteten Platz, der aber als "Area Sosta Camper" ausgewiesen ist. Parkgebühr zahlt man über einen Automaten - oder über die App Easypark. Praktisch.

    Direkt nebenan scheint ein Fahrzeuglager (?) der Schweizer Armee zu sein, hier stehen einige nette Fahrzeuge, immer wieder gibt es auch Bewegungsfahren quer über das Gelände.

    Wir machen noch eine kleine Exkursion an den Fluß, der zwischen dem Platz und der Autobahn fließt. Ui, klares, KALTES schweizer Gebirgswasser. Man kann die Eisschollen förmlich riechen ;-).

    Um den Bus toben Sportler*innen, wir scheinen mitten in eine Art Jogging- oder Aerobicparcours geraten zu sein.

    Wir fiebern natürlich vom Sofa aus mit :-).

    Später dann machen wir uns auf den Weg in die Stadt, wir brauchen noch Brot (und ein paar andere Kleinigkeiten, damit wir nicht verhungern ;-) ).

    Ja, Bellinzona ist wirklich sehr nett!
    Wir lassen uns noch eine Kleinigkeit beim "Poverelli" schmecken, dann kaufen wir ein und schlendern zum Platz zurück.
    Inzwischen sind wir dort komplett alleine, alle anderen Fahrzeuge haben sich auf den Weg irgendwohin gemacht.

    Abends kochen wir dann zu Abwechslung mal wieder selber...

    Was soll ich sagen... Lecker!

    Nach dem Essen kommen noch zwei andere Fahrzeuge an, naja, der Platz ist groß genug.
    Heute werden wir wohl durch den sonoren Klang der Autobahn einschlafen, die ist nämlich deutlich zu hören.

    Macht nix.
    Morgen geht es dann wirklich über den Berg, der St. Bernardino erwartet uns.

    Gute Nacht!

    Abfahrt Cernobbio: 10:30 Uhr, 489168 km
    Ankunft Bellinzona: 12:30 Uhr, 489230 km
    Gesamt: 62 km
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  • Über den Berg in Richtung Bodensee

    October 19, 2021 in Switzerland ⋅ ☁️ 15 °C

    Guten Morgen,

    heute ist der erste Tag, an dem die Sonne morgens nicht so richtig scheint. Es ist bewölkt, aber immer noch erstaunlich warm.

    Das macht uns den Abschied vom Süden etwas leichter 😉
    Nach dem Frühstück stoppen wir unsere Park – App bei ca. 19 Chf und starten in Richtung San Bernardino.

    Die Strecke wird von vielen LKW genutzt, so sind wir bei weitem nicht die langsamsten. Im Gegenteil, ohne großen Stress für unseren Motor kriechen wir bequem den Berg hoch. So sieht man wenigstens was von der Umgebung ;-).

    Auf der anderen Seite angekommen ein kleiner Kulturschock: Hier ist ja alles wieder (irgendwie) deutschsprachig.

    Eine relativ unspektakuläre Fahrt später stehen wir jetzt in Buchs (SG) am Werdenbergersee.
    Eigentlich wollten wir hier einen Verwandschaftsbesuch machen, leider sind diese aber ausgeflogen.
    Wir bleiben trotzdem hier und genießen unseren letzten vollen Urlaubstag.

    Der Platz, den wir uns für heute Nacht ausgesucht haben, ist nicht besonders idyllisch, aber richtig groß, praktisch gelegen, zentral und im Sommer könnte man vermutlich sogar im Werdenbergersee baden. Perfekt für die Nacht also.

    Abfahrt Bellinzona: 10:30 Uhr, 489230 km
    Ankunft Buchs: 12:45 Uhr, 489393 km
    Gesamt: 163 km
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