Denmark
Faaborg-Midtfyn Kommune

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17 travelers at this place:

  • Day19

    Morgens um 6 Uhr ist die Nacht für mich vorbei. Die Sonne lacht aus einem wolkenlosen Himmel, es weht ein leichter Wind aus NE. Ein Muss, Anita aus ihren Träumen zu wecken. Der Hafen schläft noch weitgehend.
    Nach dem Frühstück ist Pietjevagel schnell klar zum Ablegen. Wir arbeiten uns aus der Pfahlbox heraus in das freie Hafenwasser, der Motor wird gestartet, die Segel um 8 Uhr vor dem Hafen gesetzt.
    Passabler halber Wind von 3 Bft bringt uns immerhin mit 4 kn dem Hafen von Avernakö entgegen. Doch gegen 9.30 Uhr verlässt uns der Wind nach 4,8 sm. Die restlichen 5,4 sm muss der Volvo bei spiegelglatter See abarbeiten.
    Um 10.30 Uhr binden wir unser Schiff im Hafen von Avernakö an.
    Aufklaren, Stromanschluss.
    Ulrike und Dieter von der IVALU begrüssen uns, sie waren kurz vor zuvor eingelaufen.

    Ein schöner Spaziergang auf der Inselstrasse zum Kaufmann schafft die Voraussetzungen für eine Proviantauffrischung, daneben aber auch für den Appetit zum Mittagessen.

    Bratkartoffeln, geräucherte Makrele, Gurkensalat. Mittagsschlaf ( Anita bestreitet nicht, geschlafen zu haben). Kaffee-/Teetrinken. Sogar der Kopenhagener vom Köbmand wird von Anita nicht verweigert.

    Es ist sehr warm im Schiff ( zum Schwimmen muss man 30 Minuten warten, Klartext Anita, bei richtigem Essen 2 Stunden)
    Inzwischen ist auch Anitas kleine Wäsche trocken.
    .
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  • Day19

    Wir freuen uns aufs Schwimmen. Doch im flachen Wasser auf der anderen Seite der Hafenmole lauern bereits diverse noch relativ kleine Feuerquallen auf uns. Unangenehmer Kontakt mit diesen Biestern lassen uns schnell wieder die sonnige Plicht aufsuchen. Da kann man nur die Zähne zusammenbeißen und sich in sein Buch vertiefen.
    Nach dem Abendbrot leeren wir mit den IVALUS eine Flasche Apfel-Cidre und verklönen dabei den herrlichen Sonnenuntergang. Später geniessen Anita und ich die friedliche Abendstimmung bei einem kleinen Hafenrundgang.Read more

  • Day20

    Hafentag auf Avernakö

    July 17 in Denmark

    Über dem Hafen bildet sich langsam eine richtige Hitzeglocke. Dabei ist ein nur leichter Windhauch aus westlicher Richtung erkennbar. Der Wetterbericht spricht von "schwach umlaufend".
    Anita und ich pütschern zunächst am Boot.
    Ulrike und Dieter wollen die Insel erwandern, fragen ob wir mit wollen.
    Das eventuell später und ohne Anhang. SO waschen wir das Deck, Anita kümmert sich um die kleine Wäsche. Auch das Hafenkino ist interessant, die Reihen lichten sich wieder.
    Zwischen 9 und 10 Uhr ist Aufbruchzeit.
    Das erfaßt auch uns,allerdings nur in Richtung Inseldamm und zu Fuss.
    Beim Köbmand wird ein Walnußbrot sichergestellt. Die kleine Kirche wird besichtigt. Wir lassen die herrlichen Farben der stillen Landschaft auf uns einwirken. Das sind im Wesentliche das satte Grün der teils mächtigen Pappeln, das strahlende Gelb der reifen Kornfelder, das tiefe Blau des Wassers und der darüber makellose Himmel mit der alles ins rechte Licht setzenden Sonne.
    Nach einer Bananenpause am Inseldamm, der die beiden Teile von Avernakö verbindet, treffen wir die IVALUS. Gemeisam geht es zurück an Bord (insgessmt 11.572 Schritte).

    Mittagessen um 15 Uhr, Mittagsschlaf, Kaffeetrinken um 17 Uhr. Duschen mit der GARDENA-Blumendusche.
    Grundsätzlich freuen wir uns auf ein Bad im Meer, möchte jedoch jeden Konflikt mit den Feuerquallen vermeiden. Auch Ulrike und Dieter halten sich diesbezüglich zurück.

    Den Abend. verklönen wir auf der IVALU bei einem Glas Rotwein in gemütlicher Runde und Unterhaltung über alles und nichts.
    Leider kommen wir auch heute zu spät, um den Sonnenuntergang zu geniessen.
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  • Day20

    Avernakö Kirke

    July 17 in Denmark

    Die Besichtigung einer Inselkirche ist nahezu obligatorisch. Die Kirche von Avernakö ist allerdings relativ jung, erbaut im 19. Jahrhundert.
    Beeindruckend ist für mich immer der akkurat gepflegte Kirchhof. Die Grabsteine aufgegebener Gräber sind auch hier an einem stillen Ort aufgestellt. Damit bleibt das Gedenken an verstorbene Mitmenschen bewahrt. Ein schöner Brauch.

    Durch die Kirchenfenster gleitet der Blick in eine schöne friedliche Natur.
    Die Kanzel hat mich mit ihren vergoldeten Reliefs besonders beeidruckt.
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  • Day20

    Langsam geht dieser schöne Tag seinen Ende entgegen. Hier und dort ist man noch im Gespräch.
    Auch letzte Versuche, Krebse zu angeln sind inzwischen eingestellt worden.
    Der Hafen beginnt, sich auf die Nacht vorzubereiten.

    Drinnen und draussen ist es noch 24 Grad warm, eine Luft wie Samt und Seide.

  • Day21

    NE 5 - wir bleiben ....

    July 18 in Denmark

    Bereits nachts hörte ich den Wind rauschen, dem schloss sich der Wetterbericht für Belte und Sund an:
    NW 4-5 , strichweise Schauer- und Gewitterböen.
    Wir bleiben, die IVALU meldet sich gegen 8 Uhr Richtung Mommark ab.
    Zügig vertreibt der auf 5 Bft belebte kühle Wind die graue Wolkendecke, die wärmende Sonne kommt zurück. In der windgeschützten Plicht ist es sehr angenehm.
    Ein Spaziergang zum Kaufmann wird erforderlich (Schwarzbrot), ein Hofladen versorgt uns mit Gurken, Kartoffeln (jetzt genug für 14 Tage). Nach 7.950 Schritten sind wir zurück an Bord.
    Mittagessen (gebratener Lachs, Kartoffeln, Gurkensalat), Mittagsschlaf, Relexen in der sonnigen Starkwind geschützen Plicht.

    Von Meike erfahren wir über Whatsap, daß sie wieder on the road sind. Wir sind erleichtert und hoffen, daß der Rest bis Chicago streßfrei verlaufen wird.

    Nach dem Abendbrot wird Domino gespielt.
    Anita: + 1.70 Euro
    Peter: + 1,40 Euro
    Damit steht das Gesamtergebnis bei:
    5,10 : 1,90 Euro zu Gunsten von Anita

    Durch den Hafen zieht weiterhin ein strammer NW von 5 Bft. Bleibt er uns für morgen erhalten?
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  • Day7

    Marstal > Lyö

    July 4 in Denmark

    Morgens um 5h stehe ich auf. Als ich "Vom Landgang" zurück bin, hat Anita bereits die Kajüte aufgeklart, Pietjevagel wurde gestern Abend für einen frühen Start vorbereitet. Ohne Frühstück verlassen wir um 5.30 h den Liegeplatz und motoren mit gesetzten Segeln aus dem Hafen.
    Der Wind weht mit 3-4 Bft aus wsw. Hoch am Wind segeln wir an Birkholm vorbei, ein erster Holeschlag wird erforderlich, ein weiterer querab Drejö, weit in Richtung Aerö.
    Die Westküste von Avernakö können wir gerade anliegen. Bei der grünen Tonne vor Lyö-Sand fallen die Segel. Unter Motor laufen wir in den Hafen von Lyö ein und sind um 11.10 am Mittelsteg in dem relativ leeren Hafen fest.
    Ein schöner und relativ schneller (aber ziemlich morgenfrischer) Törn liegt hinter uns.
    Aufklären, 2. Frühstück, Spaziergang in das Inseldorf. Wir sind mit uns zufrieden und geniessen das heute etwas bedeckte Wetter.
    Abends wollen Theo und Susanne von der ARGO uns besuchen
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  • Day12

    Hafentag auf Lyö

    July 9 in Denmark

    Ein grau melierter Himmel liegt über uns. Es hat die ganze Nacht und weht weiterhin mit gut 5 bis 6 Bft durch den Hafen. Eine leichte Hafensee lässt Pietjevagel im Wind stampfen.
    Anita schläft noch, ich stehe auf. Habe eine Nachricht von Meike und Peter aus Cloud Croft bekommen. Sie befinden sich seit 2 Tagen auf ihrer Abschiedstour durch die USA und werden am 2. August zurück in Elbstorf sein.
    Laufe anschliessend durch den windigen ungemütlichen Hafen. Durch ein Wolkenloch kommt für wenige Minuten Wärme ins Bild.

    Frühstück, Anita geniesst anschliessend die Geborgenheit der Kajüte, " besieht sich von innen".
    Ich fülle unsere Proviantlast auf dem Weg ins Inseldorf auf.
    Mittagessen, neue Lyö-Kartoffeln mit Kohlrabigemüse, Mittagsschlaf.
    Nach dem Kaffeetrinken sitzen wir draussen in der windgeschützten Plicht und wagen anschliessend einen Spaziergang durch den Hafen. Eisiger stürmischer Wind lässt uns schnell zurück in die Geborgenheit unserer Kajüte fliehen.
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