Denmark
Thisted Kommune

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Travelers at this place
    • Day 17

      Nykøbing, Wanderung zur Burg Højris

      June 8, 2022 in Denmark ⋅ ⛅ 15 °C

      Nykobing ist ein kleines, behagliches Städtchen das einiges zu bieten hat, wenn man es nicht gerade morgens zum Brötchen holen durchwandert 😉.
      DieWanderung zur Burg war sehr schön. Ich bin mir manchmal vorgekommen wie in den oberbergischen Wäldern. Sogar auf und ab ging es. Die Burg konnte nicht besichtigt werden. Alles privat und rundherum nicht betretbar. Zum Abendessen lachte dann auch wieder die 🌞. WUNDERBAR !Read more

    • Day 16

      Von Løkken zum Limfjord/ Insel Mors

      June 7, 2022 in Denmark ⋅ 🌧 13 °C

      Auch die Dänen haben Fjorde durch das Schmelzwasser der Eiszeit. Na dann mal hin dachte ich, liegt auf dem Weg und.....so als Vorbereitung für Norwegen 😂.
      Ja und dann fing es am Hanklit so richtig an zu regen. Wenn das mal kein schlechtes Omen ist 😁 Und so regnete es dann und es regnet noch. Durchhalten ist angesagt....mit den Beatles, der Neuhaus und....EssenRead more

    • Day 35

      Tag 34 (Wandertag) & Tag 35 (Ruhetag)

      June 26, 2022 in Denmark ⋅ 🌧 16 °C

      Morgens an Tag 34 habe ich noch einen Kaffe von Beat und Margrith bekommen und wir haben uns noch etwas unterhalten. Beat schreibt übrigens auch einen Blog über seine Reisen, den man hier lesen kann:

      https://reisen.mibox.ch

      Ich ging ersmtal wieder ein bisschen am Strand entlang und dann oberhalb davon, an der Steilküste. Dannach hatte ich die Wahl zwischen Strand und Fahrradweg. Ich entschied mich für den Fahrradweg, weil ich die letzten Tage schon sehr viel am Strand entlang gelaufen bin. Der Fahrradweg war ganz in Ordnung. Mir gefiel es sogar auf dem harten Boden zu laufen. Nach den letzten Tagen, die ich größtenteils auf Sand gelaufen bin. Es gibt Abschnitte wo der Sand überall weich ist, dort ist es ziemlich anstrengend. Und es gibt welche, wo der Sand nicht so nachgibt, da kann man sehr gut gehen. Als ich an einem Supermarkt vorbei ging, kaufte ich mir viel zu viel Essen 😅 Sodass ich einen Teil davon, ein paar Kilometer mit der Hand getragen habe. Ich hätte es irgendwo reinquetchen können, aber es war so ein fettiges großes Gebäckteil und ich wollte die anderen Sachen im Rucksack nicht anfetten. Ich kam schnell voran auf dem Nordseeküstenradweg. Ich ging an einer Stelle vorbei, wo sich hinter den Dünen, ein Giftlager befindet. Unter anderem mit Pestiziden. Vom Giftlager aus ist die Verunreinigung viele Jahre in die Nordsee gesickert. Man hat diese Verunreinigung eingekapselt, indem man Stahlplatten um und eine Kunststoffmembran über die Verunreinigung
      gesetzt hat. Unter dem Lager befindet sich
      eine dichte Lehmschicht. Die Stahlplatten und die Membran halten etwa 15-20 Jahre lang.
      Die Einkapslung der Verunreinigung soll
      die Nordsee gegen weitere Verunreinigung
      sichern, während man an einer Lösung für
      die Reinigung des Lagers arbeitet. 🤦🏻‍♂️
      Gegen 18 Uhr war ich schon an meinem Bunker angekommen. Ja tatsächlich, ein Bunker der als Shelter ausgewiesen war. Ich bin inzwischen schon an so vielen Bunkern vorbei gegangen. Die Festung Thyborøn ist ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Betonbunker, aus denen die Festung bestand, sind in den Dünen und entlang der Wasserlinie zu sehen. Die Festung war die größte in Dänemark und bestand ursprünglich aus 66 großen und 44 kleinen Bunkern, die über eine Länge von fünf Kilometern verteilt waren.
      Die Westküste Jütlands wird sowohl als Küste der Schiffswracks als auch als Eisenküste bezeichnet, da hier viele Strandungen stattgefunden haben. Hier liegen unzählige Schiffswracks. Es ist eine Küste mit Sandbänken und Brandungswellen (hohe Wellen, die sich an den Sandbänken brechen), mit Strömungs- und Windverhältnissen, die Schiffe vom Kurs abbringen können, sodass sie an den Sandbänken in Küstennähe enden. In früheren Zeiten gab es an der Küste keine Häfen, in denen die Schiffe bei rauem Wetter Schutz suchen konnten. Während des Ersten Weltkriegs fand 1916 die größte Seeschlacht der Weltgeschichte, die Skagerrakschlacht, 100 Seemeilen vor Thyborøn statt. 8645 deutsche und britische Seeleute kamen ums Leben, insgesamt 100.000 Männer auf 250 deutschen und britischen Schiffen kämpften um die Vorherrschaft. Der Kanonendonner war so gewaltig, dass er in Thyborøn zu hören war. Die Schlacht dauerte 12 Stunden. Als sie vorbei war, lagen 25 Schiffe auf dem Meeresgrund.
      Kurz nachdem ich also bei meinem Bunker angekommen bin, kam ein Paar vorbei, sie stellten ihre Fahrradtaschen bei mir ab und sind noch schnell zum Supermarkt. Es waren Holly und Saskia aus Deutschland. Sie fahren mit dem Fahrrad durch Dänemark. Was ein Glück schon wieder so nette Menschen zu treffen. Sie luden mich auf die Dachterasse (auf dem Bunker) zu einem Glas Wein ein. Von dort hat man auch einen schönen Meeresblick.
      Ich habe nur einen kleinen Schluck genommen, da ich so gut wie keinen Alkohol trinke. Was zu Essen haben sie mir auch noch Angeboten, aber davon hatte ich an diesem Tag schon genug und noch viel mehr im Rucksack. Also habe ich dankend abgelehnt. Wir unterhielten uns den ganzen Abend und schauten uns den Sonnenuntergang an. Man trifft immer so tolle und nette Menschen wenn man unterwegs ist! Hat mich sehr gefreut die beiden kennen zu lernen. Ich wünsche ihnen nur das Beste!

      Morgens an Tag 35 verabschiedete ich mich von Holly und Saskia und saß erstmal noch ein paar Stunden herum, kochte mir Holunderblütentee, aß etwas und machte mich in der Toilette etwas frisch. Heute ist schließlich mein Ruhetag. Irgendwie hatte ich trotzdem das verlangen weiter zu gehen. Aber mein Körper soll die Erholung bekommen. Ich ging am Hafen von Thyborøn spazieren, der einer der größten Fischereihäfen Dänemarks ist, schaute schonmal wo und wann die Fähre morgen abfährt. Am Hafen war ein Restaurant (Fiskehallen), wo ich was gegessen habe. Schollenfilet mit Krabben, Pommes, Salat und hausgemachter Remoulade.
      Sowas feines habe ich schon lange nicht mehr gegessen, es war einfach ultra köstlich. Dann ging ich zu meinem Hostel. Check-in sollte erst ab 16 Uhr sein. Ich war schon um 15 Uhr da und schaute schonmal rein. Die Rezeption war geschlossen Aber es lag ein Umschlag dort, wo mein Name draufstand und darin befand sich der Schlüssel. Na dann, alles klar. Vielleicht hätte ich noch viel früher kommen können. Ich fing direkt an meine Klamotten zu waschen damit die bis morgen trocken werden und ging mich auch selber waschen. Duschen ist immer so ein großer Luxus. Jetzt liege ich schon im Bett, knabbere Salzstangen und schreibe diesen Bericht hier. Außer faulenzen werde ich heute natürlich nichts mehr machen. Morgen geht es dann weiter 😁

      Liebe grüße, gena
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    • Day 7

      Saunagang am Hafen 👌😎

      October 21, 2022 in Denmark ⋅ 🌧 11 °C

      Dort müssen wir hin!!!!!
      Sundby Haven! Neuer Wohnmobilstellplatz direkt am Wasser im Hafen von Sundby. Drei ausgewiesene große Stellplätze Versorgung mit Strom und Wasser Bezahlung über Karte. Direkt am Stellplatz kleiner Kiesstrand mit Steg und Bademöglichkeit. Kosten 120 Kronen
      Neues Gebäude mit Sauna Toiletten Duschen Aufenthaltsraum mit gut ausgestatter Küche.
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    • Day 127

      Entre dunes & landes

      July 19, 2023 in Denmark ⋅ 🌬 16 °C

      Deuxième nuit au Danemark face à la mer et une petite visite nocturne d'une locale venue gentiment effectuer un rappel à la loi concernant l'interdiction du camping sauvage au Danemark. Nous nous faisons donc discret•e•s et ne trainons pas trop sur place le lendemain 😬. La clarté du jour nous dévoile 21 éoliennes en construction, s'étalant en rang en plein milieu de la mer, à quelques kilomètres de la côte seulement.

      Le temps pluvieux du matin nous pousse à Lemvig, petit village charmant avec port de plaisance. L'occasion de goûter une bière artisanale, le Danemark est à priori un pays producteur de bière ! Un gigantesque parasol (plutôt parapluie dans notre cas !) nous abrite des averses soudaines. 🌧

      Sur le port, des barbecues sont mis à disposition, ainsi que du mobilier en bois pour s'asseoir. Deux hommes vêtus du costume traditionnel du•de la veilleureuse de nuit du port se baladent lanterne et bâton à la main ! Plus loin, un immense tas de sable avec sceaux, pelles et râteaux a l'attention des enfants a été déposé. Un kiosk en forme de fraise géante nous intrigue. Nous y achetons en vente directe un petit panier de ces succulents fruits 🍓.

      Les appartements du petit centre-ville en briques rouges arborent tous de grandes baies vitrées qui laissent entrer la lumière et nous permettent de découvrir des intérieurs chaleureux faits de lambris en bois, plaids douillets et assises confortables. On reconnaît les prémices de ce que l'on appelle "hygge", le fameux art de vivre danois (bientôt au patrimoine mondial de l'UNESCO paraît-il !). Cette philosophie fait référence au sentiment de bien-être que l'on ressent dans un chez-soi, un mélange de convivialité, d'intimité, de joie et de réconfort procuré par le foyer. Ça peut passer par un moment assis au coin du feu avec une tisane, des chaussettes en laine et un bon livre, ou encore un instant jeux de société dans son salon avec ses enfants et des couvertures en pilou-pilou 🥰. Ça donne envie non ? 😌

      Rares sont à priori les touristes français•e•s ici, nous souffle une commerçante heureuse de nous recevoir et nous souhaitant gentiment la bienvenue (pour info, les timbres sont hors de prix, presque 5 € l'unité !!).

      Prochaine destination, le parc national de Thy ! Nous faisons halte à Vorupør, spot réputé pour le kite-surf aussi appelé le "cold Hawaï" 🌊✌.

      Ce parc national a été le tout premier du Danemark. Landes et dunes à perte de vue, nous randonnons dans le sable et à travers la forêt. 🌬Le vent souffle violemment et nous ensable rapidement ! Dévaler les dunes en courant pour atteindre la longue plage de sable fin et la mer déchaînée fait un bien fou !

      🏖 Sur notre route, deux autres belles plages nous ont conquis•e•s durant notre découverte de la côte ouest.

      L'une d'elles est : Vigsø strand ; plage parsemée de bunkers datant de la seconde guerre mondiale construits par les allemand•e•s qui occupaient le pays afin de se protéger des forces marines alliées. Dorénavant, la plupart se trouvent sous l'eau et joliment décorés de graphs pour certains.

      L'autre est : Blokhus strand ; la plus fun car l'on peut rouler sur la plage durant quelques kilomètres ! Nous en avons fait notre spot dodo du jour et avons profité d'un coucher de soleil inoubliable... L'horizon semblait prendre feu 🔥🔥🔥. Nous nous sommes endormi•e•s bercé•e•s par le bruit des vagues..., en prenant bien soin de mettre un réveil à 7 h pour surveiller la marée ! 😅

      Des bises ✌.
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    • Day 6

      Tag 6

      May 12, 2023 in Denmark ⋅ ⛅ 10 °C

      Heute empfängt uns herrliches Wetter....draussen Frühstücken yippie!
      Wir unternehmen eine Velotour zum Vandet und dem Nors See...es sind Karstseeli und sie liegen im Nationalpark Thy...Mittagessen am Vandet See (inkl Führung durch ein kleines Weingut)und einen Cache gefunden am Nors See...als Dessert dann noch einem Surfer zu geschaut und gelernt,wie die Bretter mit dem Velo transportiert werden können...Read more

    • 3220 Harboøre nach Hanstholm

      June 7, 2022 in Denmark ⋅ 🌧 13 °C

      Ihr werdet es nicht glauben, während ich meinen Blog schreibe, sitze ich hier im Guesthouse „La Ola“ alleine im großen Gemeinschaftsraum, höre Supertramp von einer Schallplatte und trinke ein Glas chilenischen Cabernet Sauvignon. Vorher habe ich mir noch Spaghetti gekocht, heute keine Fish & Chips oder sonstiges Fastfood. Besser kann ein verregneter Reisetag nicht enden. Mir geht es bestens und ich werde jetzt hier meinen Ruhetag verbringen. Wow, echt spitze. Und in der Küche steht eine super Kaffeemaschine. Ich kann schon kaum erwarten bis Fernando, der Betreiber, auftaucht und die Maschine anwirft. Nach 3 Wochen nur Bier, Kartoffeln in jeder Form, fast wie im Schlaraffenland.

      Jetzt noch kurz zum Tag.

      Sorry, muss noch schnell die Schallplatte wenden, echt cool. Fühl mich wie in meiner Studentenzeit.

      Ach ja, der heutige Tag. Wie gestern, nur mit viel mehr Regen. Dünen, Wälder, wieder Dünen, wieder Wälder, zwischendurch kleine Ortschaften, Häfen, lange gerade Strecken. Ja, und eine Fährfahrt von Thyborøn nach Agger war auch dabei.

      Heute hat es zeitweise ziemlich geregnet. So habe ich einen ersten Vorgeschmack bekommen, wie es ist, wenn es wirklich einmal Sauwetter hat. Bisher hatte ich immer großes Glück. Dann heißt es den Kopf mehr zwischen die Schultern nehmen, die Augen maximal 5 Meter vor dir auf die Straße gerichtet und durch. Manchmal doch nach vorne schauen, ob nicht eine Sperre oder ein Gatter den Weg versperrt.

      Ja, ihr seht, ich bin gut drauf und freue mich schon auf die letzten Tage in Dänemark. Jetzt habe ich es fast vergessen. Ich habe mir schon das Fährticket nach Bergen gekauft. Am Samstag geht es am Abend aufs Schiff und m Sonntagmittag bin ich in Norwegen. Ihr werdet noch mehr Berichte lesen müssen.

      Jetzt läuft gerade John Lennons "Please, give peace a chance". Die Welt bräuchte mehr Lennons.
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    • Day 37

      Tag 36 & 37

      June 28, 2022 in Denmark ⋅ ⛅ 14 °C

      An Tag 36 nahm ich um 11 Uhr die Fähre von Thyborøn Richtung Agger. Die Überfahrt dauerte nur etwa 10 Minuten. Nach ca. 2 Km Fahrradweg, begann ich einem Wanderweg zu folgen. Ich weiß nicht genau wie er heißt, aber die Markierung war Grün mit einem Weißem Blatt darauf. Ich machte noch spontan ein Bogen um einen See den "Flade Sø". Dort war sowas wie ein Erdwall um den See, auf dem ich lief. Es kam eine Schranke mit einem Text auf Dänisch. Ich verstand nur das Wort "forbudt".
      Was soviel bedeutet wie "verboten". Solche Schilder hatte ich in Deutschland und in Dänemark schon ein paar und kam trotzdem immer gut durch die Wege. Irgendwann sah ich dass der Wall eine Unterbrechung hat und daneben ein großer Bagger arbeitet. Ich lief trozdem weiter. Dort angekommen stieg ich den Wall herunter und ging zum Baggerfahrer. Ich fragte ihn ob ich hier durch kann.
      Er sagte nur "Yes you can, be carefull. Dont drop in the Water". Ok, also ab durch den rutschigen Matsch und wieder den Wall hoch. An meinen Schuhen klebte ein dicker Haufen Matsch, der jedoch schon nach wenigen hundert Metern verschwunden war. Den es regnete den ganzen Tag und ich ging durch hohes Gras auf diesem Wall. Ich kam an einem Leuchtturm vorbei. Ich glaube er heißt der Lodbjerg Leuchtturm oder so. Ein Mann sah mich ankommen und ich schaute wohl ziemlich naß aus, war es aber nur von außen. Er sagte mir ich kann dort in ein kleines Haus und mir den Kamin anmachen. Ich ging dort rein und wollte nur eine kleine Pause machen und etwas essen. Dann kam der Mann wieder rein und machte den Kamin an. Wir unterhielten uns ein bisschen und er gab mir noch den Tipp, dass in 6 Km wieder ein Haus kommt, wo ich mein Wasser nachfüllen kann, um nicht ünnötig viel zu schleppen. Er arbeitete wohl da. Außerdem war dort ein Cafe, ein kleines Museum, mehrere Shelter, Toiletten, eine Wasserzapfstelle und dieses "Hønsehuset" mit dem Kamin und einer Schlafstelle darüber. Es war früher ein kleiner Schweinestall. Ich aß also etwas und dann kam eine junge Frau rein, die einen großen Rucksack trug. Ich fragte sie, ob sie Wandern geht und wohin. Sie sagte mir den Weg aber ich habe es nicht verstanden und sagte nur "ok". Sie hat 2 Tage geplant. Ich glaube es war der gleiche Weg, den ich ging, mit dem Blatt als Wegzeichen. Er führt durch den Nationalpark Thy. Ich war begeistert von den schönen Wegen. Später an diesem Haus, den ich als Tipp bekommen habe um mein Wasser nachzufüllen, traf ich die junge Frau wieder. Sie wollte dort die Nacht verbringen. Wir quatschten noch ein bisschen und ich ging weiter, denn ich wollte zum nächsten Shelter. Dort angekommen, machte ich ein kleines Feuer und meinen Schlafplatz zurecht.

      An Tag 37 gab es den ganzen Tag schönes Wetter und es ging weiter durch den Nationalpark Thy. In Vorupør war ich einkaufen und traff ein Paar aus Deutschland was mit dem Fahrrad unterwegs ist.
      Zufällig kamen sie aus der gleichen Stadt wie Holly und Saskia, die ich an Tag 34 kennen lernen durfte. Am frühen Abend traf ich nochmal das Paar, mit denen ich am Supermarkt in Vorupør geredet habe. Sie hatten wohl lange Pause gemacht. Wir kamen wieder ins Gespräch. Später ging ich noch durch Klitmøller, was wohl ein kleiner Surfer Hotspot ist. Am Strand sah ich tatsächlich zwei Surfer, die sogar ein wenig auf den Brettern standen und die Welle mitnahmen. Die allerdings heute ziemlich klein aussahen. Ich hätte nicht gedacht dass es schon zum Surfen ausreicht. Nachdem ich durch Kitmøller durch war, ging ich etwa 8 Km am Strand entlang. Dort begegnete mir kein einziger Mensch. Es lag ziemlich viel Müll herum, der an den Strand angespült wurde. Und ich hatte mit Sodbrennen zu kämpfen, der aber nach etwa 1-2 Stunden vorbei war. Vorher hatte ich mir irgendwelche Kekse mit einer Füllung reingehauen. Davon ziemlich viel. Ich denke die bekamen mir nicht so gut. Die letzten, etwa 4 Km zu meinem Shelter, wo ich gerade bin, waren sehr abwechslungsreich. Viele kleine Pfade, durch Gebüsch, über Weiden, kreuz und quer, hoch und runter. Das war ich von Dänemark garnicht gewohnt. Die letzten zwei Tage durch den Nationalpark waren echt sehr cool. Der Nationalpark deckt eine Fläche von 244 Km² ab und umfasst Küste, Dünen, Dünenheiden, Küstenschutzpflanzungen, große Seen und kleinere, marginale, landwirtschaftlich genutzte Flächen.
      Gerade habe ich noch David kennen gelernt, er kommt aus Schweden und schläft im Shelter nebenan. Heute ist sein erster Tag, er fährt eine Woche mit dem Rad durch Dänemark. Er hat mir gezeigt wo die Wasserzapfstelle ist, die ist garnicht so einfach zu finden und wir haben uns etwas unterhalten.

      Liebe grüße, Gena
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    • 3220 Ruhetag in Hanstholm

      June 8, 2022 in Denmark ⋅ ⛅ 14 °C

      Dänemark stand vom 09. April 1940 bis 05. Mai 1945 unter deutscher Besatzung. Schon am 10. April 1940 begann die deutsche Marine die Durchfahrt durch den Skagerrak durch das Ausbringen von Seeminen unmöglich zu machen. Nur an den Küsten Dänemarks und Norwegens war die Einfahrt für deutsche Kriegs- und Handelsschiffe bzw. Schiffe befreundeter Nationen, möglich. Dadurch sollte das Eindringen der britischen Marine ins Skagerrak, Kattegat und in die Ostsee verhindert werden.

      Um das zu garantieren, begann man bereits im Oktober 1940 mit dem Bau einer riesigen Befestigungsanlage in Hanstholm und fast zeitgleich in Kristiansand im besetzten Norwegen. Die Fertigstellung der ersten Batterie war bereits 1941.

      Den Kern der Anlage bildeten 4 Batteriestellungen mit Feuerleitstand und einem Reserveleitstand. Das Zentrum der II. Batterie bildeten 4 38-cm-Schnelladekanonen C/34. Jedes der Kanonenrohre wog 110 Tonnen und die Reichweite mit Spezialmunition (rund 450 kg) betrug an die 55 km. Dafür benötigte das Geschoß rund 2 Minuten. Um die Batteriestellungen mit der entsprechenden Munition zu versorgen, wurde eine eigene Feldbahn angelegt, welche die Munition aus den riesigen Munitionsbunkern hinter den Stellungen zur Batterie transportierte.

      Zu jeder der Stellungen gehörten die entsprechenden Mannschafts- und Munitionsbunker. Die Gesamtfläche einer Batteriestellung betrug ca. 2.500 m2.
      Darin war für alles gesorgt: Schlafräume, Wasch- und Duschräume, Toiletten, Heizraum, Werkstatträume, Elektrizitätsversorgung durch Dieselaggregate, …

      Es ist beeindruckend und bedrückend zugleich, wenn man durch den Museumsbunker (https://de.wikipedia.org/wiki/Festungsanlage_Ha…), welcher bestens erhalten und mit Originalgegenständen ausgerüstet ist, geht und all die Dokumentationen liest.

      Da gehen dir schon so manche Gedanken durch den Kopf. Einerseits, welches Glück ich hatte, nach 1945 geboren worden zu sein und nie in eine solche Situation erlebt haben zu müssen. Andrerseits kann man es gar glauben, dass es noch immer Krieg gibt und immer wieder Soldaten, Zivilisten, Kinder für die Ideen und Ziele durchgeknallter Egomanen sterben müssen. Unfassbar.

      Ja, das war heute ein Tag zum Innehalten und Nachdenken, zumindest für mich.
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    • Day 9

      Tag 9 - Ringkøbing - Vestervig

      August 8, 2023 in Denmark ⋅ 🌬 13 °C

      Wieder nur Regen und Sturm…🌧️💨🥶 Die letzte Nacht bei Sturm im Shelter war ziemlich anstrengend. Wir beide waren oft wach. Der Wind war echt krass und wehte auch ins Shelter rein. Zudem war es mit knapp 12 Grad auch recht kalt ohne Zelt🥶
      Das Wetter heute war noch windiger mit viel Regen🌧️Also packten wir unsere Sachen und tuckerten zum Bahnhof um wieder mit dem Zug weiterzufahren🚋 Beim Umstieg trafen wir zwei Mädels, die auch eine Radreise machen und aufgrund des Wetters Zug fahren. Mit ihnen haben wir uns nett unterhalten und halfen uns bei den Fahrrädern.
      Ca. 15:30 Uhr erreichten wir die Unterkunft, die wir wetterbedingt gebucht hatten. Dort gab es erstmal eine warme Dusche 🚿 und wir konnten endlich mal unsere Kleidung waschen und die Powerbanks aufladen🪫🔋
      Abends machten wir uns Burger und Kartoffelecken. 🍔🍟Heute genießen wir es sehr in einer Küche zu kochen und in einem warmen Bett zu schlafen🛌🥰 Doch ich möchte morgen unbedingt wieder aufs Fahrrad und wieder im Zelt schlafen😍🏕️🚲
      Es soll zwar windig bleiben, aber die Stärke soll weniger werden. Ich freue mich auf die nächsten Tage💙
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    You might also know this place by the following names:

    Thisted Kommune

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