Ecuador
Cantón Sucumbíos

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7 travelers at this place:

  • Day18

    Ecuador - Amazon Jungle I

    July 19 in Ecuador

    Nach unserer 10 stündigen Busfahrt nach "Lago Agrio" ging es weitere 2 Stunden mit einem Kleinbus Richtung Amazonas. Am Eingang zum "Cuyabeno Reservat" sind wir auf ein motorisiertes Kanu umgestiegen und weitere 3 Stunden auf dem Cuyabeno River durch den Jungle bis zu unserer Lodge gefahren. Bei Ankunft im Jungle hat es in strömen geregnet und alle wurden mit Ponchos ausgestattet um die 3 stündige Bootsfahrt halbwegs trocken zu überstehen.

    Auf unserem Weg zur Caiman Lodge konnten wir bereits die faszinierende Natur mit ihrer ausgefallenen Tierwelt bewundern. Eine ca. 3 Meter lange Anaconda, Clown- und Kapuzineräffchen und eine Vielzahl an Vögeln kreuzten unseren Weg.

    Am Nachmittag ging es auf einen Ausflug zur "Grande Lagune" wo wir unter anderem pinke Flussdelphine, ein Krokodil und weitere Vögel entdeckten. Zum Abschluss durften wir bei Sonnenuntergang in der Lagune baden.

    Wir verbrachten eine angenehme erste Nacht mitten im Jungle Ecuadors, fast an der Grenze zu Kolumbien und Peru.
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  • Day19

    Ecuador - Amazon Jungle II

    July 20 in Ecuador

    Am zweiten Tag im Jungle ging es mit Gummistiefeln und Regenponcho auf eine Wanderung durch den Jungle. Es war sehr nass und matschig aber unser Guide war allem auf der Spur und entdeckte viele Pflanzen und Tiere wozu er uns alle notwendige Informationen geben konnte.

    Wir sahen sehr seltene, bunte Pagageien, verschiedene Frösche und Spinnen außerdem Palmen, Lianen und riesen große Bäume die bis in den Himmel ragten.

    Am Nachmittag haben wir erneut eine Bootstour durch den Jungel gemacht und sahen ein Faultier direkt vor uns auf einem Baum schlafen, erneut pinke Flussdelphine und Fische die aus dem Wasser sprangen. Eigentlich wollten wir nochmal in der Lagune schwimmen aber es fing plötzlich wie aus Eimern an zu regnen und wir sind zurück in die Lodge gefahren.

    Nach dem Abendessen ging es mit Taschenlampen auf eine Nachtwanderung in den Jungle. Nachts hört man viele Kleintiere, Insekten und Grillen. Ganz anders als am Tag. Wir fanden überall Grashüpfer, Spinnen und Käfer.

    Am dritten Tag ging es morgens um 6.00 Uhr auf eine Birdwatching Tour. Wir haben unglaublich viele wunderschöne Vögel gesehen, die es nur im Jungle gibt, und erneut Flussdelphine und Faultiere. Leider konnten wir keine schönen Fotos von den Tieren machen da diese entweder zu schnell, zu weit weg oder im Wasser waren.

    Die Birdwatching Tour war ein guter Abschluss um uns vom Jungle zu verabschieden. Es ging also erneut 2 Stunden mit dem Boot aus dem Jungle, 2 Stunden mit dem Kleinbus nach "Lago Agrio" und dann 14 Stunden mit dem Bus an den Küstenort "Manta". Es war eine lange Reise quasi ganz vom Osten Ecaudors in den Westen an die Küste.
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  • Day20

    Amazonas / Cayman Lodge

    June 20, 2016 in Ecuador

    Die Anfahrt von Quito zur 'Brücke' kam uns schon ellenlang vor, trotz der Tatsache, dass wir durch die Nacht durch fahren konnten.
    Die 'Brücke' in Tarapoa ist der Ausgangspunkt für viele im Amazonas liegende Lodgen im Cuyabeno Nationalpark. Von hier aus werden die Lebensmittel via Boot zu den Unterkünften verteilt und von hier aus fuhren auch wir drei weitere Stunden hinein in den vermeindlich unberührten Regenwald auf dem Wasserweg.

    Leider wird die Menschheit von Geld gesteuert und das trifft erschreckenderweise auch auf die Völker im Amazonas zu, welche zwar steif und fest behaupten, immer noch die alten Traditionen zu leben, in denen Geld keine Rolle übernehme, denn man lebe von Mutter Natur - aber schlussendlich wohl doch eher vom Geld der grossen Ölindustrie...
    Tatsächlich gebe es aber ganz tief im Amazonasgebiet noch Völker, die noch nie in Berührung mit der modernen Zivilisation kamen.

    Unsere Lodge, welche wir nach über drei Stunden dann doch noch erreichten, denn unterwegs sahen wir bereits verschiedenste Tiere, wie zum Beispiel diverse Affenarten oder gar eine Anakonda, bot genug, aber nicht zuviel Luxus, verfügte über hübsche Holzhäusschen, und das Essen war sehr lecker.
    Viele Äffchen näherten sich jeweils neugierig der Anlage, Papageien in den schönsten Farben flogen mit lärmigem Krächzen über unsere Köpfe hinweg, Libellen, Grashüpfer und Frösche kreuzten unsere Wege, aber abgesehen von zwei, drei Kakerlaken und kleinen Spinnen im Raum, war alles nicht so gefährlich und furchteinflössend, wie ich es mir vorgestellt hatte.
    Auch Mücken waren eher rar, was uns sehr beruhigte, barg der Amazonas in unseren Augen das grösste Malariarisiko. Doch Malaria sei in diesem Gebiet fast nicht mehr vorhanden.
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  • Day22

    Amazonas / Ausflüge

    June 22, 2016 in Ecuador

    Ecuador wurde in diesen Tagen in einigen Teilen des Landes von heftigen Regenfällen heimgesucht. Diese bekamen auch wir zu spüren und sassen manchmal bei strömendem Regen im Boot - eingekleidet mit den (so wie sie rochen) immerfeuchten Regenmäntel und Stiefeln, die wir von der Lodge glücklicherweise ausgeliehen bekamen.
    Meistens hatten wir aber Glück und es war trocken, und ein paar Mal sahen wir sogar die Sonne.
    Wir unternahmen verschiedene Touren, welche jede für sich eindrücklich war.

    Bootstour: Im Amazonasgebiet leben die einzigen Süsswasserdelfine der Welt; der Amazonasdelfin oder auch Pinke Delfin genannt. Er ist nicht ganz so springfreudig wie seine anderen Artgenossen und darum muss man von Glück reden, wenn man genau im richtigen Moment an die richtige Stelle blickt, wo der Delfin auftaucht um Luft zu holen. Tatsächlich ist er übrigens leicht rosa!
    Unser Tourguide entdeckte ziemlich viele verschiedene und zum Teil auch recht grosse Schlangen, wie zum Beispiel Boa Constrictors oder Anacondas. Um diese im Gebüsch gut sehen zu können, war es von Vorteil, aufzustehen. Und so versenkte ich kurzerhand meinen Feldstecher im braunen Flusswasser, da ich vergass, dass besagter noch auf meiner Schoss lag...
    In der Mitte einer Lagune konnten wir den Sonnenuntergang geniessen und ein Sprung ins kühle Nass wagen, denn Schlangen und Kaimane entfernen sich nicht so weit weg vom Ufer. Als einzige Gefahr gilt der in der Umgangssprache so genannte Penisfisch, der dem Urin folgt, in die Harnröhre schlüpft und sich mittels Widerhacken festkrallt. Also nie pinkeln im Amazonas! ;-)
    Viele Tiere sind nachtaktiv. Wir suchten auf dem Wasserweg nach Schlangen und Kaimanen. Schlangen waren wesentlich einfacher zu finden. Sie bewegten sich sehr aktiv in den Bäumen und wir konnten sogar unter ihnen durchfahren und sie von ganz nahe beobachten, was einige sehr begeisterte (zum Beispiel mich), jedoch andere in Angst und Schrecken versetzte und diese beinahe aus dem Boot gesprungen wären (dabei spielte das Geschlecht gar keine Rolle, wo ich doch solche Reaktionen vorher nur von weiblichen Spinnenhassern kannte...).

    Spaziergang im Regenwald: Was nach Abenteuer klang, war in Tat und Wahrheit tatsächlich nur ein Spaziergang, denn die Trampelpfade der Menschen waren deutlich zu sehen und wir mussten uns nicht mit der Machete den Weg freischlagen. Wir sahen ein paar interessante Pflanzen und Blüten sowie etliche Insekten. Das Highlight dieses Ausfluges war jedoch die Über-, bzw. Durchquerung eines Sumpfes. Während unser Guides scheinbar spielend den Sumpf überquerte - nein überflog! - und von der anderen Seite aus total sauber und trocken gute Ratschläge herüberrief ('ihr müsst auf die Holzbretter stehen!'), versuchten wir anderen, diese Herausforderung irgendwie zu meistern. Diese Hölzer zu finden war schier unmöglich, denn je länger man nach festem Grund suchte, desto tiefer sank man mit dem anderen Fuss ein und konnte diesen kaum noch herausziehen, ohne den Stiefel zu verlieren. Es gab viele Lacher, zwei, drei Stürze bei einzelnen und sobald der erste Stiefel mit Schlamm gefüllt war, war es sowieso überflüssig, sich die Mühe zu machen, sauber und trocken auf der anderen Seite ankommen zu wollen.
    Der Schlamm liess sich aber erstaunlich gut auswaschen - wenigsten das!

    Nachttour zu Fuss: Ich versprach mir viel von der bevorstehenden Nachttour im 'gefährlichen' Regenwald. Aber die zu grosse und vorallem zu laute Gruppe mit zu vielen Leuten, die aus irgendwelchen Gründen Angst hatten, lies es leider nicht zu, irgendetwas Spektakuläres zu sehen. Immerhin bekamen wir ein paar sehr grosse (und giftige) Spinnen zu Gesicht und ein grosser Falter, welcher gerade aus seinem Kokon schlüpfte.

    Besuch bei einem Stamm: Die Lady zeigte uns, wie sie die Yucapflanze erntet. Die grossen Wurzelknollen verarbeiteten wir mit mehreren Schritten zu einer Art Mehl, welches die Frauen auf eine Steinplatte über dem Feuer verteilte und auf beiden Seiten kurz backen liessen. Das ergab eine Art eher geschmackloses Fladenbrot.
    Zudem demonstrierte uns der Shamane (Medizinmann) des Stammes, wie er herausfinden kann, was seinem Patienten fehlt; jedoch ohne vorher seinen Trank zu trinken, den ihn danach in Trance versetzt.
    Das Beste am ganzen Ausflug war aber, dass ausgerechnet ein Schweizer Zivildienstler unserer Gruppe als einziger den Pfeil per Blasrohr perfekt ins Ziel blies (abgesehen vom Einheimischen selber natürlich), kurz nachdem uns der Shamane erklärt hatte, dass die Jäger jahrelanges Training absolvieren, bevor sie auf die Jagd gehen könnten (wohlbemerkt, der Treffer war reiner Zufall und versetzte auch den Medizinmann ins Staunen).
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You might also know this place by the following names:

Cantón Sucumbíos, Canton Sucumbios

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