Ecuador
Cuenca

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103 travelers at this place:

  • Day35

    Das verregnete, ecuadorianische Cuenca

    July 5 in Ecuador ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach einem kurzweiligen Flugtag, durch mehrmaliges Umsteigen, kommen wir in Cuenca, Ecuador an. Wir erkunden die Stadt zuerst rund um den Parque Calderón mit den beiden Kathedralen, der alten und der neuen. La Nueva Catedral mit ihren blau gekachelten Kuppeln und den nie fertiggestellten Glockentürmen ist eine der grössten Gotteshäuser Lateinamerikas und wahrscheinlich das bekannteste Fotosujet der Stadt. Dies ist auch die erste Stadt Südamerikas, welche nicht nur durch den kolonialen Baustil besticht, sondern durch ihre gusseiserne Balkone auch an die französische Bauweise erinnert. Zudem ist Cuenca bekannt für die Hutmanufakturen, die Panamahüte herstellen. Wir werfen einen Blick ins Museo Sombreros Barranco und setzten uns diverse Modelle auf den Kopf. Wie wir feststellen hat Ecuador einige Top-Exportartikel, dessen wir uns nicht bewusst waren. Eines sind die Blumen, vorallem Rosen, welche wir auf dem Blumenmarkt in voller Pracht bestaunen. Dann natürlich noch den Kakao und diesen können sie grandios in dunkle Schokolade verarbeiten, wir wagen sogar zu behaupten besser als wir Schweizer. Entlang des Flusses Tomebamba sehen wir tolle Streetart und gelängen schlussendlich zu einem schönen Park.

    Am nächsten Tag wollten wir im Nationalpark El Cajas, mit seinen vielen kleinen Seen, wandern gehen. Empfohlen wird ein geführtes Trekking und so buchten wir eine Tour, bei der wir etwa fünf Stunden wandern würden. Wie sich herausstellte entsprechen ecuadorianische fünf Stunden knapp zwei Stunden auf unseren Uhren. Da das Wetter sehr dürftig war und die Temperaturen wieder tiefer sind, war es nicht all zu schlimm. Da es weiter regnerisch blieb entschieden wir uns, in die Nachmittagsvorstellung des Kinderfilms Pets 2 zu gehen. Das Popcorn war super und zum Glück konnte Nélia die wichtigen Szenen simultan übersetzten, wie sich herausstellte reicht Melanies spanisch nicht mal für einen Kinderfilm.
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  • Day44

    Kleiner Schwenker nach Cuenca

    August 13 in Ecuador ⋅ ☁️ 12 °C

    Seit Samstagabend bin ich in Cuenca. Eine wunderschöne Stadt in einem Tal auf 2500m, durchstrichen von 4 Flüssen (anscheinend, aber ich hab nur 3 gesehen) die grüne Schneisen in die Stadt schlagen, mit einer historischen Altstadt und einer aufblühenden Neustadt. Das ist die sauberste Stadt, die ich bisher hier gesehen hab, es wird viel in das Erscheinungsbild investiert, es gibt viele Parks und die Plätze vor Kirchen sind immer sehr schön begrünt und gepflegt. Es ist auch die erste Stadt, die einheitliche Bürgersteighöhen vorweist. Überall sonst, besonders in Playas war es krass, ist der Bürgersteig alle 5 Meter auf einer anderen Höhe, hat Stufen und Schrägen, als hätte man das Model eines Kindes, das mit Bauklötzen gespielt hat, nachgebaut. An sich ist das nicht wild, man muss nur schauen wo man hinläuft, aber besonders behindertengerecht ist das auf jeden Fall nicht. Hab aber hier auch noch nicht eine Person im Rollstuhl gesehen hier.

    Nach der Ankunft bin ich zu Lea und Sophia, mit denen ich mich sehr kurzfristig verabredet hatte, ins Hostel dazugestoßen. Mit unserem Zimmergenossen Westin aus Florida machten wir uns auf, das Nachtleben zu erkunden. Wir sprinteten zu einer Bar, in der es bis 9 Uhr Happy Hour gab (3 Cocktails für 10$), um uns dann um 2 vor noch schnell 6 Cocktails zu bestellen (insgesamt, nicht jeder). Dort lernten wir dann auch zwei Locals kennen, mit denen wir Karten spielten und später feiern gingen. Die Jungs mussten 5$ Eintritt zahlen, die Mädels... nix. Aber da ist Cuenca sicher nicht die letzte Stadt, wo das so ist, mir ist es davor nur noch nie passiert.

    Die letzten 2 Tage habe ich mir die Stadt angesehen. Ich will jetzt hier gar nicht detailliert jeden Pups beschreiben, den ich bestichtigt hab, das könnt ihr dann am besten in den Fotos gucken. Aber ein bisschen Geschichte zur Neuen Kathedrale gibt's noch. 1886 begann der Bau, Architekt war ein Deutscher, Bruder Johannes Stiele. Der Bau war sehr aufwendig, da die Materialien großteils aus Europa importiert werden mussten. Leider ist dem Architekten ein kleines Malleur unterlaufen: er hat die Türme so konstruiert, dass das Fundament ihr geplantes Gewicht nicht hätte tragen können. Und daher hat die Kirche bis heute keine vollendeten Türme - und damit auch keine Glocken. Tut ihrer Schönheit aber keinen Abbruch. Vor allem die Fenster und die 3 Kuppeln schaffen eine tolle Atmosphäre in der Kirche. Von außen sind die Kuppeln blau und damit das Wahrzeichen der Stadt.
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  • Day46

    So nicht.

    August 15 in Ecuador ⋅ ⛅ 10 °C

    Oh Cuenca, schöne Stadt,
    hast Mittel zu bestechen,
    Doch langsam habe ich dich satt,
    dein Wetter ist zum brechen.

    Einmal hab ich die Sonne nur
    gesehen, in fünf Tagen.
    Und auch, wenn das nicht deine Schuld,
    kann ich das nicht ertragen.

    Deshalb Tschüss und Adios,
    kann hier nicht länger bleiben,
    ich lasse mich per Bus nun
    Richtung Sonne weitertreiben.
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  • Day96

    Cuenca

    June 25 in Ecuador ⋅ ⛅ 19 °C

    Die Fahrt von Alausí nach Cuenca ging mal wieder durch die Anden und wir wurden mit wunderschönen, saftig grünen Hügeln und Bergen belohnt. Für Julio (unser Bulli) war es ziemlich anstrengend, ging es doch bis auf 3.500 Meter hoch. Aber mit einer Erhöhung der Luftzufuhr am Vergaser meisterte er die Herausforderung mit Bravour.

    Cuenca ist mit ca. 330.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt in Ecuador und liegt auf 2.500 Metern Höhe. Geprägt von zahlreichen kolonialen Bauten ist vor allem die Altstadt der Anzugspunkt. Wir blieben insgesamt 3 Tage und freuten uns auf das Campingleben. Wir fanden über iOverlander einen Stellplatz, der etwas am Rande der Stadt lag und viel Grün mit Hühnern und Hunden bot. Einfach perfekt für uns und die campenden Gäste konnten sich ein Bad und Küche teilen.

    Die Altstadt hatte so einiges zu bieten: die neue Kathedrale mit ihren blauen Kuppeln und der vorgelagerte Park mit seinen Bänken, die uns zum Verweilen mit dem bislang besten Eis auf unserer Reise einluden. Gleich nebenan war der bunte Blumenmarkt. Dort konnte man auch von Nonnen zubereitedes Aqua de Pitimas kaufen. Das ist ein pinkfarbenes Getränk und schmeckt nach roten Beeten und soll eine heilende Wirkung haben. Es fand auch das Festival de Dulces statt und um die Kathedrale herum waren unzählige Stände mit süßen Backwaren und Süßigkeiten aufgebaut.

    Wir fanden zufällig einen Bäcker, der “deutsche“ Brötchen verkaufte: schön knusprig und nicht gesüßt wie sonst. In den 3 Tagen waren wir wohl der Hauptumsatzträger, und so gab es jeden Abend Brotzeit 😀

    Der offene Markt mit den traditionell gekleideten Marktfrauen gefiel uns ebenso. Das Highlight dort war das zweimal pro Woche stattfindende Limpia. Das ist ein Ritual, um von bösen Geistern und schlechten Energien gereinigt zu werden. Man wird zunächst mit einem Strauß aus Blumen und Kräutern am ganzen Körper abgeklopft. Danach wird man mit einem rohen Ei abgerieben, das anschließend in einen Becher ausgeschlagen wird. Die Zeremonienfrau sagt einem dann anhand des Eis etwas über einen 😂 Der Höhepunkt ist dann das Bespucken mit Blumenwasser an Kopf, Nacken und Bauch. Wir schauten das Ganze interessiert an und Michael startete einen Selbstversuch (ohne sich anspucken zu lassen natürlich, soweit geht unsere kulturelle Offenheit dann doch nicht 😀).

    Es gab auch ein Sombreromuseum, dem wir einen Besuch abstatteten. Dort konnte man die Herstellungsschritte des Panamahuts sehen, der eigentlich aus Ecuador kommt! Hier werden nach wie vor Hüte hergestellt, die man auch direkt kaufen kann.

    Außerdem besuchten wir ein archäologisches Museum mit Ausgrabungen, Pumapungo, was uns aber ehrlich gesagt nicht sonderlich begeisterte. Es stand mitten in der Stadt und man konnte kaum erkennen, was die eigentlich Ausgrabungen waren und was nachträglich hinzugefügt wurde. Die auf der Anlage herumstehenden Alpacas hingegen fanden wir cool.

    Begeistert hat uns auch die gute Küche. Wir aßen zweimal mittags Almuerzo, ein komplettes Mittagsmenü. Es gibt Suppe und ein festgelegtes Hauptgericht, dazu Saft und manchmal sogar einen Nachtisch. Für unglaubliche 2 $!!

    Wir besuchten dann noch ein Thermalbad mit Spa, wo wir uns im Dampfbad richtig wohl fühlten und verschiedene Schlammanwendungen machten.

    Insgesamt hat uns Cuenca richtig gut gefallen, es war ein toller Abschluss unserer Reise durch Ecuador. Wir werden noch eine Nacht irgendwo auf halber Strecke verbringen, aber dann geht es über die Grenze nach Peru.
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  • Day459

    Cuenca

    August 8, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 59 °F

    Cuenca is another colonial city set in the mountains and a popular retirement destination for many Americans. We found the city very livable and have felt very safe wandering around. It’s not as well-restored or pretty as many other South and Central American cities, but it’s charming and packed with a variety of good restaurants and leafy parks.
    Unfortunately, John had some problems with his teeth here and ended up having to get a root canal and a crown. The good news is he found good dentists to do the work at a fraction of what it would have cost in the US. Apart from many dental appointments, we enjoyed getting some exercise and taking boot camp classes from a Canadian woman who runs a gym near our apartment and getting several wonderful massages by an American woman from CT.
    This is our final stop in South America so we went through our things and donated around half of our clothes to a local church as we’ll be heading into fall/winter in Japan and needed a wardrobe change. Plus, we hope the clothes can go to some of the many Venezuelan refugees who are trying to make a new life here in Cuenca.
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  • Day10

    Cuenca und Parque de Cajas

    March 20 in Ecuador ⋅ 🌧 20 °C

    Die Stadt Cuenca soll der schönste Ort in Ecuador sein... Und da ist bestimmt etwas dran.
    Die Architektur ist beeindruckend und die Atmosphäre etwas besonderes.
    Während meiner Zeit dort habe ich auch den Nationalpark in Cajas besucht, um etwas zu wandern. Das Wetter hat leider schlagartig von Sonnenschein auf Hagel und Gewitter gewechselt... Natürlich kurz vor dem Gipfel auf 4.300 Höhenmeter... :D Wir sind trotz alledem wieder heil runtergekommen! Auf einem der Bilder sind auch wilde Lamas und Alpakas zu sehen. :-)Read more

  • Day7

    Die Teufelsnase und Ingapirca

    February 2 in Ecuador ⋅ ⛅ 19 °C

    Wie bereits erwähnt, gibt es in Alausi nicht viele Attraktionen. Wir hatten jedoch ein Ticket für den transecuadorianischen Zug, der uns nach Simbambe bringen sollte. An der dortigen Haltestelle erwarteten uns Einheimische, die uns Touristen mit Tanz und anderen Vorführungen begrüßten. Ähm, ja. Da es danach den selben Weg zurück nach Alausi ging, hätte man sich das irgendwie sparen können. Trotzdem war die Landschaft wieder sehr schön.
    Mit unserem neuen Guide (Spitzname “Pumperbob“) starteten wir nun Richtung Cuenca mit einem Zwischenstopp bei den Inkaruinen in Ingapirca. Die Spanier waren bei ihrer Inquisition fleißig, sodass von der heiligen Stätte nur noch die Grundmauern übrig sind. Trotzdem sehr interessant, besonders die Silhouette eines Gesichts im Fels. Wer erkennt es auf den Fotos?
    Den Nachmittag in Cuenca nutzen wir zum Waschen (trotz limitierter Spanischkenntisse ist im öffentlichen Waschsalon alles gut gegangen) und auf der Suche nach einem offenen Burgerrestaurant. Kaum zu glauben, dass hier Samstags alles geschlossen ist.
    Schlussendlich fanden wir nach fünf Fehlschlägen ein Restaurant mit Burgern auf der Speisekarte, leider wurde das letzte Patty von einem Paar aus 'Murica direkt vor uns bestellt.
    Ironie des Schicksals...
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  • Day8

    Cuenca

    February 3 in Ecuador ⋅ 🌧 16 °C

    Der Bruder von “Pumperbob“, nennen wir ihn “Stylerbob“, holte uns für eine Stadtführung ab. Aber nicht nur samstags ist alles geschlossen, auch sonntags. Somit waren wir um ein Uhr mit Besichtigung mehrerer Kirchen, eines Marktes und dem Museum zur Herstellung des Panama Hutes durch.
    Fun fact: der Panama Hut kommt ursprünglich aus Ecuador. Durch Arbeiter am Panamakanal und durch Roosevelt wurde er über Panama populär. Dumm gelaufen.Read more

  • Day69

    Nebelfahrt nach Cuenca

    January 18 in Ecuador ⋅ ☁️ 17 °C

    ...deshalb konnten wir leider keinen der Vulkane sehen 😔
    In Cuenca und Umgebung werden die Panamahüte hergestellt. Die „sombreros de paja toquilla“ (Hüte aus Toquillastroh) wurden in den 1800er Jahren durch spanische Geschäftsleute über Panama exportiert und dort auch von vielen Arbeitern getragen - so kam es zu der Fehlbezeichnung 🤓Read more

  • Day10

    Erste Woche in Cuenca

    May 11 in Ecuador ⋅ ☁️ 11 °C

    Am Montag begann der Alltag für mich. Am Morgen gehe ich jeweils in die Sprachschule. In meiner Klasse sind wir nur zu zweit, ich bin mit einem welschen Pensionär. Momentan vertiefen wir die Vergangenheitsformen, wovon es einfach zu viele gibt ;)
    Neben der Schule gibt es Kulturaktivitäten für die man sich eintragen kann, am Dienstagabend schauten wir einen Film und anschliessend gingen wir mit dem Geburichind Elena abendessen, am Mittwoch hatten wir einen Salsakurs und am Donnerstag eine Stadtführung.
    Am Nachmittag gehe ich normalerweise (ich kann selber sagen, ob ich gehe oder nicht) in die Ludothek im Spital. Die Kinder können dahin kommen und wir spielen mit ihnen, so kann ich mein Spanisch gleich anwenden. Ein Mädchen brachte mir die Tiernamen mit den Plastiktieren bei :)
    Leider kommen nachmittags nicht so viele Kinder nach oben. Wenn niemand da ist, besuchen wir sie in den Zimmern und bringen ihnen beispielsweise Bändeli knüpfen bei.
    Das Wochenende war vollgeplant mit Ausflügen, gestern gingen wir in den Cajas Nationalpark, der über 4000 m reicht, da haben wir auch zwei "Wanderungen" gemacht, also für uns jungen Schweizerinnen waren es eher Spaziergänge, während der Pensionär ziemlich kämpfen musste. Heute habe ich mit Elena (Schweizerin, in der selben Sprachschule) einen Reitausflug gemacht. Dabei kamen wir in abgelegene Wälder und Felder, nur der Regen war ein kleiner Spielverderber. Die Pferde waren gut erzogen und nur einmal, als mein Pferd über einen 1 m hohen Absatz sprang, war mir ein wenig mulmig zu Mute. Im grossen und ganzen aber eine tolle Erfahrung!
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You might also know this place by the following names:

Cuenca, Горад Куэнка, کوانکا, קואנקה, Կուենկա, CUE, クエンカ, კუენკა, 쿠엥카, Куэнка шаары, Kuenka, Куэнкæ, کوئنکا, Tumipampa, Куэнка, เกวงกา, Куенка, کوئنکا، ایکواڈور, 昆卡

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