Ecuador
Provincia de Loja

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15 travelers at this place:

  • Day17

    Via Antigua

    January 17 in Ecuador

    Ein GS-Offroad-Training wäre sicherlich hilfreich gewesen, aber es geht auch so. Wenn man das mäßig abenteuerliche Schreibtischleben eintauscht gegen eine ausdehnte Motorradreise durch Südamerika, dann muss vieles neu erlernt werden. Unter anderem das Motorradfahren selbst. Tatsächlich gewöhne ich mich daran, das Wetter schlichtweg als Faktor hinzunehmen und mich damit eher sachlich (wieviele Schichten?) als emotional auseinanderzusetzen - schließlich wird das Roadbook streng befolgt. Und ebenfalls muss ich mich daran gewöhnen und lernen, das Bike auf unbefestigten Strecken zu bewegen. Denn 40km vor unserem heutigen Tagesziel "Loja" verlassen wir die Panamericana und biegen in die Via Antigua ein. Mir wird erst durch die Übersetzungs-App klar, dass dies im besten Fall "alter Weg" bedeutet, im schlechteren Fall mit "ehemaliger Weg" übersetzt werden kann. Was wir vorfinden, erscheint mir zunächst in Richtung "ehemaliger Weg" zu tendieren, denn die teils sandige, teils ausgewaschene Fahrbahn ist doch arg ramponiert. Aber: auch entlang dieser Piste finden sich Hütten und Menschen. Und irgendwie wundert es dann auch nicht, dass uns selbst hier ein Bus entgegen kommt. Und wenn hier ein Bus fahren kann, dann sollte so etwas doch auch mit dem Motorrad möglich sein.

    Gelegentliche Pfützendurchfahrten bei gleichzeitig staubigem Untergrund sind ideal, um schichtweise eine Schmutzkruste aufzubauen. Mir scheint es sinnlos, größere Reinigungsarbeiten an Motorrad oder Ausrüstung vorzunehmen. Will jedoch, unser stets gut gelaunter thailändischer Pilot, versucht alles wieder sauber zu bekommen und erhält dafür das Prädikat "boutique rider".

    Unser Zielort Loja entpuppt sich als ungewöhnlich langweilig, selbst dem Lonely Planet fällt zu Loja kaum etwas ein außer "Kolonialstil", und der ist doch schon arg verblasst. Wir suchen das "El Tamal Lojano" auf, ein einfaches und günstiges Restaurant mit "all the Loja region's foodie classics", und es erweist sich als von Einheimischen gut frequentiert. Das Bild zeigt eine Art Maiskuchen gefüllt mit Frischkäse, tamales lojanos. Nach den vielen Fleischtagen (langjährige Beobachtung: die meisten Motorradfahrer ernähren sich fast ausschließlich von Steaks) sehe ich darin ein ernährungstechnisch angenehmes Gegengewicht.

    Etwas zusammenhanglos, aber weil ich noch nicht müde bin, zum Schluß noch eine Musikempfehlung: Gotan Project, Lunatico, daraus den Titel Arrabal. Moderne südamerikanische Musik, man muss sich etwas hineinhören. Ist ebenfalls eine Empfehlung aus dem lonely planet, gibt es auf Spotify und habe ich tatsächlich schon in zwei Kneipen gehört bzw. wiedererkannt. Was nicht so einfach ist, denn gerade in den Großstädten und Kneipenvierteln wird hier in Südamerika ordentlich und temperamentvoll beschallt. Und da geht dann schon einiges durcheinander.
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  • Day56

    Bienvenido Ecuador!

    October 12 in Ecuador

    Zum Frühstück geben wir unsere letzten Soles aus, ich habe nur noch wenige Münzen übrig - sehr gut gehaushaltet ;). Es gibt leckere Brötchen und Süßes vom Bäcker, Äpfel und Bananen und einen Möhren-Apfel-Ananas-Ingwer-Saft auf dem Markt von San Ignacio. Wir schlendern noch ein bisschen durch das kleine Örtchen mitten in den Bergen, schauen uns die Messe in der überfüllten Kirchen an und einen Umzug mit Musik.
    10:30 Uhr nehmen wir ein Collectivo zur Grenze nach La Balsa (15 Soles). Die Landschaft auf dem Weg ist wunderschön, in Serpentinen geht es auf und ab und wir nähern wir uns Ecuador. Dort angekommen gebe ich meine letzten Münzen für Schoki, Kekse und eine Coke für Sik aus :) Sinnvolle Investitionen! Die Grenze ist mitten in der Pampa, La Balza ist nur ein kleines Kaff. In einem kleinen grauen Haus ist die Passkontrolle. Bei mir geht alles ganz schnell, nur ein paar Klicks im Computer und ich bekomme meinen Ausreisestempel in meinen Pass. Im Nebenraum ist eine Frau, die meinen Impfausweis kontrolliert (vor allem wegen dem Gelbfieber), in einem Bett in dem Raum liegt ein Polizist in Uniform :). Bei Sik gestaltet es sich nicht so easy - er hat ja seit Lima einen neuen Pass (heißt auch keinen Einreisestempel von Peru). Der Mann sagt uns, er muss zurück nach Nambale und sich dort an der Bank einem Stempel holen. Oh man wie kompliziert und außerdem haben wir unser letztes Geld für Süßkram auf den Kopf gehauen! Sik macht sich also auf den Weg und ich warte im Grenzhäuschen bei trauriger Schnulzenmusik und esse meine Schoki :) Als er zurück kommt berichtet er mir, er musste in der Banco de la nacion 12,60 Soles zahlen und hat ein Ticket bekommen und das muss er jetzt hier vorzeigen. Dann noch ein bisschen Papierkram und dafür bekommt er dann seine Stempel. 13 Uhr überqueren wir die Grenze über den Fluss zu Fuß - Adiós Peru!
    Auf der anderen Seite stehen noch weniger Hütten :) In einer davon hängt eine ecuadorianische Flagge, wir gehen also hinein und rufen laut „Hola?!“, denn niemand ist in dem Raum, in dem ansonsten nur ganz verloren ein Tisch mit einem Computer und einem Plastikstuhl steht. :) Zwei Polizisten in Uniform kommen aus der Hintertür und begrüßen uns freundlich. Ganz fix und ohne Probleme bekommen wir unsere Stempel und müssen einen Zettel ausfüllen. Einen Teil des kleinen Zettels müssen wir gut aufheben, denn wir brauchen ihn wieder für die Ausreise aus Ecuador! Wir quatschen ein wenig mit den beiden, sie geben uns ihr WLANpasswort und machen auch noch Fotos zusammen :) Sie sagen uns, dass der nächste Bus nach Loja mit Halt in Vilcabamba erst 16:30 Uhr fährt. Wir dürfen aber gerne hier bei Ihnen chillen und warten. Super cool die beiden! Also gesellen wir uns zu Ihnen, ich lerne ein bisschen Spanisch mit Duolingo und erreiche spontan mein Schwesterherz! Jetzt hab ich schon ein bisschen Heimweh, sie fehlt mir schon sehr! 14 Uhr gehen wir dann mit den beiden Polizisten was essen - bei einer süßen Omi gibt es Salat, Ei, Hühnchen und Reis. Um 17 Uhr steigen wir endlich in den Bus nach Vilcabamba/Loja - außer uns noch zwei Australier und Peruaner. Ein sehr holpriger schmaler Schotterweg führt uns durch die wunderschöne Hügellandschaft hier und den Sonnenuntergang. 20 Uhr machen wir kurz einen Halt fürs Abendessen. Um 23:30 schmeißt uns der Busfahrer in dem verlassenen Vilcabamba raus. Keine Mototaxis, keine Menschen, keine Autos - nur Stille. Und eisig kalt ist es mit unseren kurzen Hosen! Also schnell das nächste Hostel suchen - das gestaltet sich aber nicht so einfach. Zwei können wir nicht finden und beim dritten klopfen wir auf gut Glück. Und wirklich - eine Omi in bodenlangem Nachthemd und Mütze macht uns verschlafen die Tür auf und gibt uns ein Vierer-Zimmer gemeinsam mit den beiden Australiern. Schnell noch eine kalte Dusche (hier wäre ausnahmsweise mal wieder eine warme Dusche angebracht gewesen) und dann ab in die Heia - meine erste Nacht in Ecuador! :)
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  • Day57

    Vilcabamba

    October 13 in Ecuador

    Das war eine gute Nacht! Das Bett gemütlich, ausschlafen und totale Ruhe hier! Um 9 Uhr mache ich mich mit Sik auf Erkundungstour durch den Ort. Vilcabamba ist ein kleines Örtchen mit nur 4778 Einwohnern und liegt auf 1700m Höhe. Es hat einen super idyllischen und urigen Plaza mit einer etwas andersartigen Kirche (sie ist rosa-grün und innen komplett aus Holz) und süßen Häuschen drumherum. In ganz Ecuador ist dieser Ort hier ein Synonym für Langlebigkeit - es wurde 1955 für seine vielen Hundertjährigen berühmt. Die wunderschöne Landschaft, das milde Klima, die frische Andenluft, die entspannte Atmosphäre und gelassene Art der Leute hier sind einem langen Leben zuträglich. Man kann hier echt super abschalten und eine Rast machen. Allerdings sind hier auch auffällg viele alte Leute und alternative Menschen - das Hostel ist voll mit barfußlaufenden, etwas unangenehm riechenden Menschen mit verfilzten Haaren. Ein Glück bin ich mit Sik hier! Frühstück machen wir bei einer netten Frau, die alles aus regionalen Produkten und frisch für uns zubereitet. Heute gönne ich mir auch mal wieder einen Kaffee (der soll hier besonders gut sein), dazu gibt es einen Obstsalat mit Jogurt und Toast mit hausgemachter Marmelade. Sehr lecker! Wir wollen heute einen Ausflug auf den Mandango machen, der Hausberg hier. Die Frau sagt uns, das die Route nicht ganz sicher ist und wir lieber in einer größeren Gruppe gehen oder bei der Polizei um Hilfe bitten sollen. Da es nicht so easy ist jemanden zu finden, der auch dort hochlaufen möchte, entscheiden wir uns für die zweite Variante. Wir watscheln also in die Polizeiwache rein und erklären unser Anliegen. Der Polizist lächelt uns nur nett an und ruft seine Kollegen an. Wenige Sekunden später sitzen wir in einem Polizeiauto auf der Rücksitzbank hinter Gittern (das ist mein erstes Mal in einem Polizeiauto, wie aufregend :)). Wir dachten, die beiden bringen uns zu Fuß dort hoch, sie fahren uns allerdings nur zu dem Ausgangspunkt der Wanderung und verabschieden uns dort. Scheint also doch nicht so gefährlich zu sein?! Wir beginnen also den steilen Aufstieg und genießen die Natur hier. Wirklich idyllisch! Eine sanfte grüne Berglandschaft, eine angenehme Temperatur und Ruhe. Das tut gut nach unserer langen Reise hierher! Eine Stunde schwitzen wir, es geht 400 Höhenmeter nach oben. Doch die Anstrengung hat sich gelohnt, der Ausblick oben ist wundervoll. Man kann rundrum die Umgebung genießen und niemand hier außer uns! Wir legen uns auf die Bänke, ruhen uns aus und genießen den Augenblick. Später kommt Sebastian vorbei, ein netter 29-Jähriger aus Quito. Wir quatschen nett, tauschen uns aus, Sik und er quatschen ein bisschen auf chinesisch da er 2 Jahre in Taiwan studiert hat und wir malen ein Landschaftspanorama von Vilcabamba in sein kleines Notitzbuch, dass er für seine Freundin auf der Reise füllt. Sehr süß! 14 Uhr kehren wir zurück, Sik bekommt Hunger :). In der kleinen Markthalle von Vilcabamba essen wir mit den local People das Mittagsmenü - für mich ist das eine Sopa Guineo con Arbeja (gespaltene Erbsen, grüne Bananen und Koriander - traditionelles Essen hier in Süd-Ecuador) und für Sik das ganze Menü (Suppe und Hauptgericht - Carne frito mit Reis). Da ich seit dem Treffen mit Sebastian Lust auf Malen bekommen haben, gehe ich in einen Laden und kaufe mir Buntstifte ;). Wir schlendern dann noch in das Haus einer Omi, die zwischen Rolator und Müll die Zigaretten aus regionalem Tabak für den ganzen Ort dreht! Super süß! Zurück im Hostel ruhen wir uns ein wenig aus und ich male ein wenig in mein Buch. Sik will auch unbedingt eine Seite haben :) da bin ich ja mal gespannt was er malt! Später machen wir uns dann auf dem Weg zu einem empfohlenen Restaurant 30 Gehminuten entfernt in einem Nachbarort. Dort angekommen ist es ein deutsches Hotel, das Oktoberfestbier verkauft - na prima! Wir kehren also um und essen Abendbrot an einem Stand an der Straße bei einer netten Familie. Neben mir sitzt das kleinste Familienmitglied und albert mit ihrem Essen rum :) Wir gönnen uns einen Liter Pilsener (hier in Ecuador gibt es das und Club-Bier) und gebratenen Reis mit Hühnchen (was sonst? :). Zurück nehmen wir ein Taxi. Erschöpft chillen wir uns dann frischgeduscht ins Bettchen und nutzen das wahnsinnig gute Internet! :)Read more

  • Day208

    Little Loja

    February 22 in Ecuador

    Our first stop in Ecuador was a small city in the south of the country called Loja, about eight and a half hours from Piura in Peru. Founded in 1548, the town is proud of being the oldest city in Ecuador. The climate, at 2060 metres above sea level, is cooler than the hot desert of northern Perú and with much greener vegetation. The border crossing at La Tina and Macara was straightforward and relaxed. Immigration officers did not seem to be too concerned about national or bio-security. Well, they let through two Australian itinerants and about eight other people with little hassle, only rummaging haphazardly through a couple of bags.

    Once we crossed the border, this was when the real fun began. The bus went round and round the mountains, switchback after switchback. Within thirty minutes of the rollercoaster ride, we both started to suffer from motion sickness. Neither of us had ever experienced motion sickness before but then this bus ride was like nothing that we had experienced either. Ricky was almost concussed as the bus threw him from side to side and propelled him out the toilet door, hitting his head on the overhead compartment. This did nothing for the motion sickness. For four hours, we sat trying not to vomit and hoping for this journey from hell to end. Finally we arrived in Loja around 8:30pm and took a taxi to our hotel situated in the downtown area. Even at the hotel, we felt as if we had been taken out the washing machine after the turbo spin-cycle. A cup of tea and a lie down was in order, although the very, small double-bed could hardly fit two six-foot-plus guys.

    After a night's rest and recovering from the motion sickness, we set out to explore the downtown area. Much of the city seemed to be under construction with road works but at least the traffic didn't seem to be stuck in a game of Carmageddon trying to mow down pedestrians. The downtown area is filled with a number of plazas and colonial style buildings: Central Park, Cathedral of Loja, San Francisco Church and Park, San Sebastian Church and Simón Bolivar Park. The downtown area of the city is only small so it was easily traversed within a few hours.

    We only intended to stop in Loja for a short period to break up the journey to the north of Ecuador and after two nights it was time to move on. As we checked out of the hotel, there seemed to be some confusion about the hotel bill. According to our reading of the booking information, the total amount should have been less than the requested amount. We have become accustomed to people trying to pull the wool over our eyes to take advantage of the ignorant tourist. We questioned the amount and after a few exchanges we were still no clearer on the difference. We left paying what we thought was the correct amount and which matched the advertised rates behind the check-in counter. It wasn't until later that we re-read our booking confirmation that we saw in small fine print that the taxes were excluded from the total costs. Once we became aware of our error, we contacted the hotel to apologise for the misunderstanding and asked how we could rectify the situation. However, their response made no sense to us, even after using Google Translate. So we are no closer to resolving the situation. The booking was in Jason’s name so we hope he isn't hauled off to an Ecuadorian prison to become the top dog's bitch.

    Next stop: Cuenca.

    For video footage, see:
    https://youtu.be/QtdLVEkTTho
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  • Day25

    Vilcabamba

    February 3, 2017 in Ecuador

    Mal schauen ob ihr jetzt auch wieder erratet, wer geschrieben hat. Heute morgen ging es mit dem Bus über Loja nach Vilcabamba. Diesmal eine etwas ruppelige Fahrt auf Grund der Strassenverhältnisse und schlecht gefederter Busse. Gegen 15 Uhr erreichten wir Vilcabamba, ein kleines Dörfchen, welches offenbar völlig von weißen, vornehmlich älteren (wohl 68ern) Hippies überlaufen ist. Aber auch die junge Alternativen-Szene scheint sich hier nieder zu lassen. Hier gibt es eine nette zentrale Plaza, die von kleinen Cafés und Restaurants umgeben ist - hier suchten wir uns eines aus und speisten erst einmal zu Mittag. Unser Yoga-Hostel Izcayluma liegt etwa 2.5km außerhalb des Städtchens, daher nahmen wir uns wegen der schweren Rucksäcke ein Taxi. Da dieses kleine Paradies hier sehr beliebt ist, waren alle 2-Mann-Unterkünfte belegt und wir sind in einem Dorm untergebracht, mit weiteren 4 Leuten. Mal sehen, wie die Nacht wird ;) Ein kleiner Geländeerkundungsgang, ein Schachspiel und ein Absackerbierchen beendeten unseren Tag.Read more

  • Day26

    Izhcayluma Loop

    February 4, 2017 in Ecuador

    Die erste Nacht im Dorm - voller Angst blickten wir ihr entgegen: Wie würden wir schlafen? Wie sind die anderen Menschen? Werden wir bei jeder Kleinigkeit wach? Die Sorgen erwiesen sich als völlig umsonst, denn wir schliefen gut! Trotzdem ging es für Lisa um 6.30 raus, denn die Free-Yoga-Class für Gäste startet um 7 Uhr. Während David noch selig in seinem Bettchen schlummerte, startete Lisa mit einem "Fühlt bedingungslose Liebe für euch selbst"-Mantra und ein paar entspannten Übungen in den Tag. Allein der Ausblick vom Yoga-Shala hat sich gelohnt! Danach gab es ein stärkendes Frühstück und sehr viele gut organisierte Informationen der deutschen Besitzer für unseren bevorstehenden Grenzübertritt!
    Wir wollten heute noch etwas wandern und entschieden uns für einen 5 Stunden dauernden Weg, der über einen schmalen Grat auf einen kleinen Gipfel (2100m) und durch ein Flussbett wieder zurück zum Hostel führen sollte. Eine wirklich schöne Strecke! Tolle Ausblicke, viele Tiere und ein spannender Weg! Vor allem Davids Insektenherz machte Luftsprünge und er suchte verfaulende Baumstämme nach Tausendfüßlern und Käfern ab, während Lisa ihre Füße im Fluss kühlte.
    Wieder an der Straße angekommen, machten wir noch einen Spaziergang nach Vilcabamba, um in einem schönen kleinen Restaurant Falafel zu essen und guten! Kaffee zu trinken. Wieder zurück im Hostel wartete eine heiße, und vor allem heiß bleibende Dusche auf uns. Jetzt gibt es noch ein Abendessen, ein verdientes Feierabendbier und vielleicht noch eine Tischtennispartie, bevor gepackt wird. Morgen wird lang! Um 6.30 Uhr nehmen wir den Bus in Richtung Peru! Hoffentlich sind wir morgen abend dann schon dort :)
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  • Day125

    Die darauffolgende Woche verbrachten wir in Vilcabamba, einem kleinen Städtchen in den Anden im Süden Ecuadors.
    Mit der Tatsache, dass hier überdurchschnittlich viele hundertjährige Menschen leben sollen, hat es die Stadt zu einer kleiner Berühmtheit geschafft. Sonderlich viele ältere Herrschaften fielen uns hier nicht ins Auge. Dafür jedoch, neben einer unglaublichen Fauna und Flora des Tals, sehr viele Reisende und auch englisch sprachige vor Ort lebende Menschen. Englisch hatte mittlerweile sogar spanisch als erste Geschäftssprache in Vilcabamba abgelöst. Zu unserem Glück lockte es auch einige Franzosen hierher, die eine Bäckerei mit fantastischem Brot eröffnet hatten.
    Wir ließen uns ein Stück außerhalb der Stadt im Rumi-Wilco-Naturschutzgebiet nieder. Dort gab es neben wunderschöner Natur und vielen Wanderwegen um diese zu erkunden, einige Holzhütten und einen Campingplatz.
    Hier waren wir für (fast) die gesamte Zeit die einzigen Zelter und unsere Zweisamkeit wurde nur von gelegentlichen Besuchen von Alicia und Orlando unterbrochen, den argentinischen Besitzern des Areals, die uns auf besondere Vogelarten oder entlaufende Pferde aufmerksam machten.
    Eigentlich gab es kaum einen Grund den Campingplatz zu verlassen. Schon morgens wurden wir von den Gesängen der Vögel geweckt und öffneten wir das Zelt präsentierten sich Pflanzen, Eichhörnchen (braune, nicht rote), Vögel und Schmetterlinge in den schillerndsten Farben. Viel Zeit des Tages verbrachten wir in den Hängematten, um das Spektakel zu beobachten.
    Ab und zu machten wir uns jedoch auch auf, um die weitere Gegend zu erkunden und entdeckten so unter anderem den Nationalpark „Podocarpus“, der uns noch länger begleiten sollte.
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  • Day132

    Von Vilcabamba fuhren wir zurück nach Loja, eine Stadt, die wir bis jetzt nur von der Durchreise kannten.
    Hier mieteten wir uns, da wir über Airbnb ein Schnäppchen gemacht hatten, in einem Boutiquehotel ein, das mit Kunst an den Wänden und einer sauberen Küche glänzte. Zudem kamen wir in den Luxus der Suite, da die restlichen Zimmer ausgebucht waren und fühlten uns wie zwei Götter in Ecuador.
    Von hier aus erkundeten wir die Stadt, deren Altstadt sehr hübsch ist und kosteten viele ecuadorianische Leckerbissen. Außerdem fanden wir hier in dem Hotel einen Ort, wo wir uns mal wieder richtig auskurieren konnten.
    So starteten wir nach zwei Tagen der Ruhe einen weiteren Anlauf, den Nationalpark „Podocarpus“ zu erkunden. Bereits von Vilcabamba hatten wir an seinen Toren eine Wanderung begonnen. Allerdings starteten wir erst am Nachmittag und der eigentliche Nationalpark beginnt erst 8 Kilometer ab der Straße, wo uns der Bus herausließ.
    Dieses Mal waren wir also schlauer, schnürten unsere Wanderschuhe früher und ließen uns von einem Taxifahrer bis an die Hütte bringen, an dem die Wanderwege starten.
    Der Nationalpark „Podocarpus“ ist Ecuadors Nationalpark mit der höchsten Biodiversität und eines der artenreichsten Gebiete der Erde; so leben hier unter anderem Brillenbären und Tapire. Diese bekamen wir jedoch nicht zu Gesicht, stattdessen aber Vögel, Schmetterlinge und vor allem die großartige Natur des Bergregenwaldes.
    Der Nationalpark umfasst Höhenunterschiede von 900 Meter im Flachland bis zu 3600m im Hochland und beherbergt die Fauna und Flora des Amazonas-Regenwaldes, des Pazifischen Flachlandes, der Anden und den feuchten Übergangsgebieten, vor allem Nebelwald.
    Unser Besuch machte Lust auf mehr und so fuhren wir am nächsten Tag weiter hinunter Richtung Amazonas nach Zamora, um einen weiteren der drei für Besucher zugänglichen Eingänge in den Nationalpark „Podocarpus“ zu erkunden.
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  • Day188

    Vilcabamba

    August 1, 2015 in Ecuador

    Der gestrige Tag lief mal wieder nicht wie geplant, aber das ist ja nichts Neues ;-)

    Als ich abends zurück ins Hostel kam, wurde mir gesagt, dass meine gebuchte Reittour leider abgesagt wurde. Also habe ich beschlossen den Tag zu entspannen und mittags auf jeden Fall jetzt doch noch in das deutsche Restaurant zu gehen und eventuell noch ein wenig durch die Stadt zu spazieren. Nach einem entspannten Morgen checke ich gerade aus und da kommt eine meiner Reisegefährtinnen aus Baños zur Tür herein, weil sie ihre letzten zwei Tage jetzt noch in Quito verbringt! War schön sie wieder zu sehen, also sind wir gemeinsam Essen gegangen (Backfisch mit Kartoffel- und Gurkensalat als Hauptspeise) und hinterher sind wir gemeinsam auf den Souvenirmarkt um uns da ein bisschen was zu kaufen. Haben dann noch ein wenig Zeit im Hostel verbracht, bis ich los zu meinem Nachtbus musste - dachte ich zumindest.
    Die Fahrt hat genauso lange gedauert wie Montag - und das obwohl ich nicht irritiert falsch ausgestiegen bin. Und somit kam ich für den früheren Bus zu spät... Und der spätere war auch schon komplett ausgebucht. Auch die zweite Busgesellschaft hatte keine Plätze mehr... Also hab ich mir ein Ticket für Cuenca besorgt, der Bus fuhr erst 3 Stunden später und ich habe eines der letzten bekommen. Freitagabend ist einfach nicht die ideale Zeit zum Reisen... Aber die Weiterfahrten nach Loja und Vilcabamba haben zum Glück problemlos dann geklappt und ich war nur etwa 6 Stunden länger unterwegs als geplant ;-)
    Von der Unterkunft hier habe ich schon in Mancora einen Flyer mitgenommen und es ist wirklich schön! Es ist so eine Art kleines Resort mit Pools, Massagen und Yoga, aber auch eigenen Wanderrouten und dem Angebot reiten zu gehen (es schaut sehr gut aus, dass es morgen endlich etwas wird!). Es gibt jede Menge Hängematten und auch die Möglichkeit in einem Mehrbettzimmer zu schlafen, also auch echt gute Preise. Ein kleines Stück Paradies umgeben von grünen Bergen :-) nebenbei wird das ganze von zwei Deutschen geleitet und es gibt Spätzle auf der Karte, die werde ich gleich mal probieren!
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  • Day189

    Vilcabamba

    August 2, 2015 in Ecuador

    Das Glück dieser Erde...

    Liegt auf dem Rücken der Pferde! :-) ja, es war heute endlich soweit und zum Ende der Tour hat es doch noch geklappt, dass ich mit einer Österreicherin 4 Stunden hoch zu Ross unterwegs war. Unser Guide hatte super Pferde dabei und "cara blanca" (mein Pferd, das heißt so viel wie Weißgesicht) hat sofort auf mich gehört und war echt lieb! Also ging es erst ein wenig flach durch ein Flusstal um die Pferde kennen zu lernen und dann einen Berg hinauf, oben am Hof der Eltern des Guides hatten die Pferde dann ihre wohlverdiente Pause im Schatten, während wir noch ein wenig höher stiegen, bis wir die 360 Grad Ansicht der Umgebung hatten. Absolut atemberaubend! Oben genossen wir die Aussicht eine Weile, bis es wieder zu Pferde hinunterging. Am Ende der 4 Stunden gab es dann noch einmal eine tolle Galoppstrecke und wessen Pferd wollte wohl zuerst da sein? ;-) war wunderschön mal wieder richtig zu reiten.
    Nachmittags dann schöne Gespräche und entspannen in der Hängematte :-)
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