Ecuador
Provincia de Loja

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13 travelers at this place:

  • Day208

    Little Loja

    February 22 in Ecuador

    Our first stop in Ecuador was a small city in the south of the country called Loja, about eight and a half hours from Piura in Peru. Founded in 1548, the town is proud of being the oldest city in Ecuador. The climate, at 2060 metres above sea level, is cooler than the hot desert of northern Perú and with much greener vegetation. The border crossing at La Tina and Macara was straightforward and relaxed. Immigration officers did not seem to be too concerned about national or bio-security. Well, they let through two Australian itinerants and about eight other people with little hassle, only rummaging haphazardly through a couple of bags.

    Once we crossed the border, this was when the real fun began. The bus went round and round the mountains, switchback after switchback. Within thirty minutes of the rollercoaster ride, we both started to suffer from motion sickness. Neither of us had ever experienced motion sickness before but then this bus ride was like nothing that we had experienced either. Ricky was almost concussed as the bus threw him from side to side and propelled him out the toilet door, hitting his head on the overhead compartment. This did nothing for the motion sickness. For four hours, we sat trying not to vomit and hoping for this journey from hell to end. Finally we arrived in Loja around 8:30pm and took a taxi to our hotel situated in the downtown area. Even at the hotel, we felt as if we had been taken out the washing machine after the turbo spin-cycle. A cup of tea and a lie down was in order, although the very, small double-bed could hardly fit two six-foot-plus guys.

    After a night's rest and recovering from the motion sickness, we set out to explore the downtown area. Much of the city seemed to be under construction with road works but at least the traffic didn't seem to be stuck in a game of Carmageddon trying to mow down pedestrians. The downtown area is filled with a number of plazas and colonial style buildings: Central Park, Cathedral of Loja, San Francisco Church and Park, San Sebastian Church and Simón Bolivar Park. The downtown area of the city is only small so it was easily traversed within a few hours.

    We only intended to stop in Loja for a short period to break up the journey to the north of Ecuador and after two nights it was time to move on. As we checked out of the hotel, there seemed to be some confusion about the hotel bill. According to our reading of the booking information, the total amount should have been less than the requested amount. We have become accustomed to people trying to pull the wool over our eyes to take advantage of the ignorant tourist. We questioned the amount and after a few exchanges we were still no clearer on the difference. We left paying what we thought was the correct amount and which matched the advertised rates behind the check-in counter. It wasn't until later that we re-read our booking confirmation that we saw in small fine print that the taxes were excluded from the total costs. Once we became aware of our error, we contacted the hotel to apologise for the misunderstanding and asked how we could rectify the situation. However, their response made no sense to us, even after using Google Translate. So we are no closer to resolving the situation. The booking was in Jason’s name so we hope he isn't hauled off to an Ecuadorian prison to become the top dog's bitch.

    Next stop: Cuenca.

    For video footage, see:
    https://youtu.be/QtdLVEkTTho
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  • Day17

    Via Antigua

    January 17 in Ecuador

    Ein GS-Offroad-Training wäre sicherlich hilfreich gewesen, aber es geht auch so. Wenn man das mäßig abenteuerliche Schreibtischleben eintauscht gegen eine ausdehnte Motorradreise durch Südamerika, dann muss vieles neu erlernt werden. Unter anderem das Motorradfahren selbst. Tatsächlich gewöhne ich mich daran, das Wetter schlichtweg als Faktor hinzunehmen und mich damit eher sachlich (wieviele Schichten?) als emotional auseinanderzusetzen - schließlich wird das Roadbook streng befolgt. Und ebenfalls muss ich mich daran gewöhnen und lernen, das Bike auf unbefestigten Strecken zu bewegen. Denn 40km vor unserem heutigen Tagesziel "Loja" verlassen wir die Panamericana und biegen in die Via Antigua ein. Mir wird erst durch die Übersetzungs-App klar, dass dies im besten Fall "alter Weg" bedeutet, im schlechteren Fall mit "ehemaliger Weg" übersetzt werden kann. Was wir vorfinden, erscheint mir zunächst in Richtung "ehemaliger Weg" zu tendieren, denn die teils sandige, teils ausgewaschene Fahrbahn ist doch arg ramponiert. Aber: auch entlang dieser Piste finden sich Hütten und Menschen. Und irgendwie wundert es dann auch nicht, dass uns selbst hier ein Bus entgegen kommt. Und wenn hier ein Bus fahren kann, dann sollte so etwas doch auch mit dem Motorrad möglich sein.

    Gelegentliche Pfützendurchfahrten bei gleichzeitig staubigem Untergrund sind ideal, um schichtweise eine Schmutzkruste aufzubauen. Mir scheint es sinnlos, größere Reinigungsarbeiten an Motorrad oder Ausrüstung vorzunehmen. Will jedoch, unser stets gut gelaunter thailändischer Pilot, versucht alles wieder sauber zu bekommen und erhält dafür das Prädikat "boutique rider".

    Unser Zielort Loja entpuppt sich als ungewöhnlich langweilig, selbst dem Lonely Planet fällt zu Loja kaum etwas ein außer "Kolonialstil", und der ist doch schon arg verblasst. Wir suchen das "El Tamal Lojano" auf, ein einfaches und günstiges Restaurant mit "all the Loja region's foodie classics", und es erweist sich als von Einheimischen gut frequentiert. Das Bild zeigt eine Art Maiskuchen gefüllt mit Frischkäse, tamales lojanos. Nach den vielen Fleischtagen (langjährige Beobachtung: die meisten Motorradfahrer ernähren sich fast ausschließlich von Steaks) sehe ich darin ein ernährungstechnisch angenehmes Gegengewicht.

    Etwas zusammenhanglos, aber weil ich noch nicht müde bin, zum Schluß noch eine Musikempfehlung: Gotan Project, Lunatico, daraus den Titel Arrabal. Moderne südamerikanische Musik, man muss sich etwas hineinhören. Ist ebenfalls eine Empfehlung aus dem lonely planet, gibt es auf Spotify und habe ich tatsächlich schon in zwei Kneipen gehört bzw. wiedererkannt. Was nicht so einfach ist, denn gerade in den Großstädten und Kneipenvierteln wird hier in Südamerika ordentlich und temperamentvoll beschallt. Und da geht dann schon einiges durcheinander.
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  • Day25

    Vilcabamba

    February 3, 2017 in Ecuador

    Mal schauen ob ihr jetzt auch wieder erratet, wer geschrieben hat. Heute morgen ging es mit dem Bus über Loja nach Vilcabamba. Diesmal eine etwas ruppelige Fahrt auf Grund der Strassenverhältnisse und schlecht gefederter Busse. Gegen 15 Uhr erreichten wir Vilcabamba, ein kleines Dörfchen, welches offenbar völlig von weißen, vornehmlich älteren (wohl 68ern) Hippies überlaufen ist. Aber auch die junge Alternativen-Szene scheint sich hier nieder zu lassen. Hier gibt es eine nette zentrale Plaza, die von kleinen Cafés und Restaurants umgeben ist - hier suchten wir uns eines aus und speisten erst einmal zu Mittag. Unser Yoga-Hostel Izcayluma liegt etwa 2.5km außerhalb des Städtchens, daher nahmen wir uns wegen der schweren Rucksäcke ein Taxi. Da dieses kleine Paradies hier sehr beliebt ist, waren alle 2-Mann-Unterkünfte belegt und wir sind in einem Dorm untergebracht, mit weiteren 4 Leuten. Mal sehen, wie die Nacht wird ;) Ein kleiner Geländeerkundungsgang, ein Schachspiel und ein Absackerbierchen beendeten unseren Tag.Read more

  • Day26

    Izhcayluma Loop

    February 4, 2017 in Ecuador

    Die erste Nacht im Dorm - voller Angst blickten wir ihr entgegen: Wie würden wir schlafen? Wie sind die anderen Menschen? Werden wir bei jeder Kleinigkeit wach? Die Sorgen erwiesen sich als völlig umsonst, denn wir schliefen gut! Trotzdem ging es für Lisa um 6.30 raus, denn die Free-Yoga-Class für Gäste startet um 7 Uhr. Während David noch selig in seinem Bettchen schlummerte, startete Lisa mit einem "Fühlt bedingungslose Liebe für euch selbst"-Mantra und ein paar entspannten Übungen in den Tag. Allein der Ausblick vom Yoga-Shala hat sich gelohnt! Danach gab es ein stärkendes Frühstück und sehr viele gut organisierte Informationen der deutschen Besitzer für unseren bevorstehenden Grenzübertritt!
    Wir wollten heute noch etwas wandern und entschieden uns für einen 5 Stunden dauernden Weg, der über einen schmalen Grat auf einen kleinen Gipfel (2100m) und durch ein Flussbett wieder zurück zum Hostel führen sollte. Eine wirklich schöne Strecke! Tolle Ausblicke, viele Tiere und ein spannender Weg! Vor allem Davids Insektenherz machte Luftsprünge und er suchte verfaulende Baumstämme nach Tausendfüßlern und Käfern ab, während Lisa ihre Füße im Fluss kühlte.
    Wieder an der Straße angekommen, machten wir noch einen Spaziergang nach Vilcabamba, um in einem schönen kleinen Restaurant Falafel zu essen und guten! Kaffee zu trinken. Wieder zurück im Hostel wartete eine heiße, und vor allem heiß bleibende Dusche auf uns. Jetzt gibt es noch ein Abendessen, ein verdientes Feierabendbier und vielleicht noch eine Tischtennispartie, bevor gepackt wird. Morgen wird lang! Um 6.30 Uhr nehmen wir den Bus in Richtung Peru! Hoffentlich sind wir morgen abend dann schon dort :)
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  • Day188

    Vilcabamba

    August 1, 2015 in Ecuador

    Der gestrige Tag lief mal wieder nicht wie geplant, aber das ist ja nichts Neues ;-)

    Als ich abends zurück ins Hostel kam, wurde mir gesagt, dass meine gebuchte Reittour leider abgesagt wurde. Also habe ich beschlossen den Tag zu entspannen und mittags auf jeden Fall jetzt doch noch in das deutsche Restaurant zu gehen und eventuell noch ein wenig durch die Stadt zu spazieren. Nach einem entspannten Morgen checke ich gerade aus und da kommt eine meiner Reisegefährtinnen aus Baños zur Tür herein, weil sie ihre letzten zwei Tage jetzt noch in Quito verbringt! War schön sie wieder zu sehen, also sind wir gemeinsam Essen gegangen (Backfisch mit Kartoffel- und Gurkensalat als Hauptspeise) und hinterher sind wir gemeinsam auf den Souvenirmarkt um uns da ein bisschen was zu kaufen. Haben dann noch ein wenig Zeit im Hostel verbracht, bis ich los zu meinem Nachtbus musste - dachte ich zumindest.
    Die Fahrt hat genauso lange gedauert wie Montag - und das obwohl ich nicht irritiert falsch ausgestiegen bin. Und somit kam ich für den früheren Bus zu spät... Und der spätere war auch schon komplett ausgebucht. Auch die zweite Busgesellschaft hatte keine Plätze mehr... Also hab ich mir ein Ticket für Cuenca besorgt, der Bus fuhr erst 3 Stunden später und ich habe eines der letzten bekommen. Freitagabend ist einfach nicht die ideale Zeit zum Reisen... Aber die Weiterfahrten nach Loja und Vilcabamba haben zum Glück problemlos dann geklappt und ich war nur etwa 6 Stunden länger unterwegs als geplant ;-)
    Von der Unterkunft hier habe ich schon in Mancora einen Flyer mitgenommen und es ist wirklich schön! Es ist so eine Art kleines Resort mit Pools, Massagen und Yoga, aber auch eigenen Wanderrouten und dem Angebot reiten zu gehen (es schaut sehr gut aus, dass es morgen endlich etwas wird!). Es gibt jede Menge Hängematten und auch die Möglichkeit in einem Mehrbettzimmer zu schlafen, also auch echt gute Preise. Ein kleines Stück Paradies umgeben von grünen Bergen :-) nebenbei wird das ganze von zwei Deutschen geleitet und es gibt Spätzle auf der Karte, die werde ich gleich mal probieren!
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  • Day189

    Vilcabamba

    August 2, 2015 in Ecuador

    Das Glück dieser Erde...

    Liegt auf dem Rücken der Pferde! :-) ja, es war heute endlich soweit und zum Ende der Tour hat es doch noch geklappt, dass ich mit einer Österreicherin 4 Stunden hoch zu Ross unterwegs war. Unser Guide hatte super Pferde dabei und "cara blanca" (mein Pferd, das heißt so viel wie Weißgesicht) hat sofort auf mich gehört und war echt lieb! Also ging es erst ein wenig flach durch ein Flusstal um die Pferde kennen zu lernen und dann einen Berg hinauf, oben am Hof der Eltern des Guides hatten die Pferde dann ihre wohlverdiente Pause im Schatten, während wir noch ein wenig höher stiegen, bis wir die 360 Grad Ansicht der Umgebung hatten. Absolut atemberaubend! Oben genossen wir die Aussicht eine Weile, bis es wieder zu Pferde hinunterging. Am Ende der 4 Stunden gab es dann noch einmal eine tolle Galoppstrecke und wessen Pferd wollte wohl zuerst da sein? ;-) war wunderschön mal wieder richtig zu reiten.
    Nachmittags dann schöne Gespräche und entspannen in der Hängematte :-)
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  • Day36

    Loja, Ecuador

    December 31, 2016 in Ecuador

    I arrived in Loja the cultural And music capital of Ecuador. A small town with a few main streets decorated in Christmas lights. I stayed a couple nights in a hostel and ended up meeting a friend Cynthia who took me to Podocarpus National park and went hiking in the tropical forest there.

    I was lucky to get to spend the rest of my tome with her family and experience New Years with an Ecuadorian family. One day we spent exploring the small village of Vilcabamba known for its climate and residents who have apparently lived until 130 years old. Today it's filled with foreigners who have moved there to live a "simpler" life and I'd never seen so many in one place.

    New Years Eve I went with Cynthia's father to their grandparents Finca (mountain house). There we slaughtered a pig for New Year's Day it was a learning experience to say the least, but the Finca had bananas and many other fruits growing there along with Coffee and I got to drink from the beans grown there. During the day when driving many high school guys dress as women and block the streets. They dance up on your car until you give them money to pass!

    The evening was spent with their family eating, drinking and dancing until mid-night. At midnight everyone goes into the street to burn their Monigotes or effigies of themselves or other people to ring in the new year and bring good luck to themselves.
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  • Day239

    Di, 25.04. Chachapoyas-Grenze La Balsa-Vilcabamba
    Dienstag ist mal wieder Reisetag - da aufgrund der Naturkatastrophen und Jahrhundertüberschwemmungen an der Küste nördlich von Lima (Trujillo-Chiclayo-Piura-Tumbes) keine Besichtigungen und auch generell kein Durchkommen möglich waren, hatte ich die fünfte und letzte Woche in Perus Regenwald bzw. Amazonasgebiet verbracht und versuchte nun, über Chachapoyas-Bagua Grande-Jaén-San Ignacio und die Grenze La Balsa nach Ecuador zu kommen. Um 4:00 Uhr morgens ging es los; wie im gesamten Norden haben v.a. die Colectivos Fixpreise und sind nicht verhandelbar - ich kann hier daher leider nichts rausschlagen, aber auf der anderen Seite ist es auch endlich mal fair und jeder zahlt den gleichen Preis.
    Die Strecke an sich war schon sehr anstrengend mit Achterbahnfahrten entlang super kurviger enger Straßen, sehr interessanter Überholmanöver (man muss nichts sehen, hupen reicht :O) und jede Menge Umsteigen in den einzelnen Städten. Die Fahrzeuge selbst hatten wieder keine Gurte sowie teilweise bis zu 3 rießen Risse in der Frontschutzscheibe - aber sie fahren, der Weg ist das Ziel und Hauptsache, man kommt an - sie halten ohnehin ständig, um Leute rauszulassen oder noch mehr Leute dank ausklappbaren Sitzen reinzustopfen :P Wie gewohnt dauert es immer fast bis zu einer Stunde, bis das Fahrzeug voll ist und endlich abfährt und ich war wie immer die einzige Ausländerin unter jeder Menge Einheimischen, was v.a. bei den Polizeikontrollen immer stark auffiel (Einzige mit Reisepass). Dafür war die Landschaft die ganze Zeit super schön, wieder mehr Cierra = Berge und weniger Selva = Regenwald, inkl. Kühe und Schafen auf den Straßen und super netter Menschen; das hat echt Spaß gemacht :)
    Das letzte Stück in Peru von San Ignacio nach La Balsa war dann in einem Auto in der absoluten Mittagshitze, aber entlang super schöner Landschaften und durch kleine süße Orte, vor deren Häusern Nüsse getrocknet wurden. Hier konnte man auch die Regenfälle der letzten Woche und Tage sehen - überall auf der Straße lagen Steine, Äste sowie ganze Felsbrocken, Bäume und teilweise starke Erdrutsche; wir sind aber zum Glück überall durchgekommen. Die Grenze La Balsa besteht tatsächlich nur aus ein paar Häuschen inmitten traumhafter Landschaft, im Büro war erst mal keiner anzutreffen und ich scheine wirklich überall die einzige Touristin oder Rucksackreisende zu sein. Ich hatte noch nie einen so entspannten Grenzübergang (er wird täglich nur von 20-30P benutzt), habe viel mit den Beamten gescherzt, mir Tipps für Ecuador geholt und das Beste: von ihnen Internet bekommen ;)
    Finanziell ging es auch super auf, meine letzten 40S habe ich in $12 umgetauscht und bin nach 5W Peru und insgesamt bereits 10W in Südamerika so gut bzw. besser und weit unter meinem Budget gefahren, dass ich mir mit dem gesparten Geld jetzt evtl. sogar die super teuren Galapagos-Inseln leisten kann; aber mal abwarten :)
    Coca-Blätter darf man übrigens in kleinen Mengen für den Eigenbedarf einführen. Von La Balsa aus ging es mit einer sog. Ranchera, einem Lkw mit bis zu 30 Sitzplätzen bzw. Holzbänken weiter - 1,5h ungeteerter Schotterpiste, den größten Schlaglöchern und dementsprechend Achterbahnfahrt durch traumhafte Landschaften inkl. Sonnenuntergang bis zum Städtchen Zumba. Dort angekommen wartete ich dann bis Mitternacht, um eine Übernachtung zu sparen und fuhr anschließend mit dem Bus weiter nach Vilcabamba, wo ich gegen halb 6 Uhr morgens ankam und von Natalia und Jarol abgeholt wurde.

    Ecuador hat seit 2000 den USD als Währung, was das Reisen hier daher teurer macht. Busfahrten sind generell mit 1-2$ pro Std Fahrt eher günstig, aber Unterkunft und Verpflegung teurer und durch den aktuellen Währungskurs sind USD = EUR. Die Steckdosen sind amerikanisch, man braucht also auch wieder einen Adapter. Oh und was auch toll ist: hier gibt es auf allen öffentlichen Plätzen mind. 40m kostenloses WLAN :)))

    Mi, 26.04. Vilcabamba/Malacatos
    In meinem letzten Hostel in Chachapoyas hatte ich Joris kennengelernt, der mir eine super Empfehlung und Kontaktdaten für eine Unterkunft im 6.000EW Dorf Malacatos, ca. 10km nördlich von Vilcabamba gab. Das Ehepaar Natalia und Jarol bauen hier die Farm ihrer Eltern zu einer Herberge um - alles war noch unter Bauarbeiten und es gab auch noch kein WLAN, aber es war einfach mega traumhaft umgeben von Cerro Minas und anderen Bergen mit Blick auf Malacatos gelegen und einfach der perfekte Ort, um sich nach einer so anstrengenden Reise zu erholen: super familiär und freundliche Leute, sehr ruhig, traumhafter Ausblick und Natur, 5 Hunden Maja, Negro, Sam, Negro und Nena sowie super leckerem organischem Essen (Humitas zum Frühstück, Yuca-Suppe und Tilapia-Fisch mit Reis und Pikante sowie von der Tochter selbst gemachtes veganes, gluten-, laktose-, zuckerfreies Karotten-Orangen-Brot zum Abendessen).
    Ich hatte erst eine super Dusche und schlief dann von 7-11 mega entspannt in meinem großen Zimmer mit breitem Bett und angeschlossenem Bad und mittags wurde endlich mal wieder gewaschen - ein weiterer Reiseluxus :)
    Malacatos ist super schön von Bergen, u.a. dem Cierro Minas, umgeben; es ist sehr heiß und v.a. für süße Zitrone und Lima-Frucht bekannt, die nur hier wächst. Zusammen mit dem Sohn Jarol bin ich durch Maisfelder und Zuckerrohrplantagen in das Dorf gelaufen und wir haben uns den Plaza de Armas mit super schöner Kirche angeschaut.
    Danach ging es mit dem Bus für 50ct weiter nach San Pedro, von wo aus man eine super Aussicht auf Vilcabamba hat. Vilcabamba selbst ist sehr touristisch und mit dem Satz "El único lugar en el mundo donde es posible dar más años a la vida y más vida a los años" (Der einzige Ort auf der Welt, wo es möglich ist, dem Leben mehr Jahre zu geben und den Jahren mehr Leben) sehr für ein gesundes, bewusstes Leben in sauberer, frischer Natur mit warmem Klima bekannt - es gibt hier viele Einwohner, die älter als 100 Jahre wurden. Auch hier gibt es wieder einen Plaza de Armas mit schöner Kirche und tollem kostenlosen WiFi ;) Von dort hat man auch einen guten Blick auf den Mondango Berg, auch als schlafender Inka bezeichnet, der das Gebiet vor Erdbeben und anderen Naturkatastrophen schüren soll.
    Typisches Gericht hier ist übrigens auch wieder Cecina, getrocknetes Fleisch.

    Do, 27.04. Vilcabamba/Malacotos-Lojas-Cuenca
    Nachdem ich mich auf der Santana-Farm super ausruhen konnte, ging es nach einem leckeren Frühstück mit selbstgemachtem veganen Brot und Käse weiter in die 265.000EW und auf 2.100m gelegene Stadt Lojas - von Malacatos nur knapp 30km entfernt, allerdings dank super kurviger Bergstraßen 1h Fahrt. Lojas ist als Musik-und Kulturstadt bekannt, hat ein mildes Andenklima und ist mit 500J eine der ältesteten Städte Ecuadors.
    Von dort aus ging es dann 120km=4h mit Viajeros Internacional für $7.5 (Buspreise sind hier leider fix und nicht verhandelbar) durch noch kurvigere Straßen und toller super grüner Hügel weiter nach Cuenca.

    Cuenca liegt auf einer Höhe von 2.500m und ist mit 277.000EW die drittgrößte Stadt Ecuadors. Die Kolonialstadt ist v.a. für ihre vielen Kirchen, Kunstgallerien und Museen bekannt und wird oft auch als die schönste Stadt Ecuadors bezeichnet. Das meiner Meinung nach absolut zu Recht: ich bin wirklich kein Fan großer Städte, aber Cuenca hat mich sehr begeistert - super grün durch viele Parks und Anlagen gerade entlang des Flusses, schöne Gebäude im Kolonialstil, an jeder Ecke Straßenkünstler und -musiker, dutzende Karaokebars (Karaoke scheint in Ecuador sehr beliebt zu sein), ein schöner Plaza de Armas = Plaza Abdón Calderón mit alter und neuer Kathedrale (Iglesia del Sagrario und Catedral de la Inmaculada) und generell ist es auch schön ruhig, ich habe mich sehr sicher gefühlt. Es war nur leider gerade morgens und abends sehr kalt und teilweise regnerisch.
    Das Essen ist ähnlich wie in Peru oder auch Bolivien mit vielen Pollo-Schnellrestaurants und Picanterias. Man findet hier sämtliche ecuadorianische Gerichte wie Madura con queso (Kochbanane mit Käse), Salchipapa (Pommes mit Würstchen), Llapingacho (Kartoffelfladen), Humitas/Bolones/Tamales de Verde, Locro (Kartoffelsuppe mit Käse und Avocado) und Encebollado (Fischsuppe). Das bekannteste Essen für Cuenca ist allerdings Mote pillo/sucio, Portion Mais in Ei eingelegt - super lecker und ich habe davon in einem kleinen lokalen Restaurant eine rießen Portion inkl. Hühnchen für gerade mal $1 bekommen; es geht in Ecuador teilweise doch günstig ;)

    Fr, 28.04. Cuenca: Cajas NP & Pumapunga
    Da ich nach langen Reisen und möglichst kurzem Stadtaufenthalt immer wieder Bewegung und Natur brauche, ging es am Freitag in eines meiner Meinung nach absoluten Must-sees in Cuencas Umgebung: den Cajas Nationalpark.
    Cajas ist ca. 28.808ha groß auf einer Höhe von 3.100-4.450m gelegen und befindet sich nur ca. 1h Busfahrt (für nur $2) westlich von Cuenca im Hochland Ecuadors. Die Landschaft ist einzigartig, sehr hügelig tundra-ähnlich und es gibt 270 Seen und Lagunen. Das Wetter ist dementsprechend kühl und regnerisch. Ich wanderte dort ca. 5h durch traumhafte Natur bestehend aus Gebirge, Wäldern und Lagunen. Der Weg war allerdings so schlecht ausgeschildert, dass man immer wieder davon abkam und mehr oder weniger über Felsen und extrem rutschige Wege klettern musste - dafür gab es zur Belohnung aber die tollsten Aussichten, die der normale Touriweg so wohl nicht hergibt ;)
    Zurück in Cuenca besuchte ich dann noch das Museo Pumapunga und die Ciudad de Tumipampa, der Pre-Inka Kultur Cuencas. Das war sehr interessant, es gab wieder viele Ruinen und Steine - v.a. aber einen tollen Ausblick und einen angeschlossenen Park mit schönen Pflanzen und jeder Menge Vögel; und das alles kostenlos :)
    Spätabends um 11 Uhr nahm ich dann den 7h Nachtbus von Cuenca über Riobamba und Ambato nach Baños, wo ich gegen 6 Uhr morgens ankam.

    Sa, 29.04. Baños
    Baños bzw. Baños de Agua Santa (Bäder des Heiligen Wassers) liegt mit 18.000EW auf 1.820m Höhe am Fuße des 5.016m hohen Vulkans Tungurahua. Es ist die Abenteuer-, Adrenalin- und Partyhauptstadt Ecuadors; von Bungy über Canopy, Canyoning, Ziplining bis zu Quad- und Fahrradtouren sowie jeder Menge Trekkingmöglichkeiten inmitten super grüner Landschaften mit jeder Menge Wasserfälle und Heißer Quellen bis zu den in Ecuador so beliebten Karaokebars ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es hat mich landschaftlich und touristisch sehr stark an Peru und Aguas Calientes erinnert - jede Menge Backpacker/Touristen, Dutzende Touranbieter, Massagen etc.
    Ich hatte am Busbahnhof die Argentinierin Sofie kennengelernt, die bereits in Baños war und für nur unglaubliche 3$ eine Camping-Unterkunft kannte; zwar null Luxus, super schmutzig und nur super schwer zu verstehende Argentinier, aber für eine Nacht okay und Ecuador wird mit der Regenwaldtour noch teuer genug.
    Mittags ging es dann mit einer sog. Chiva - einem mega bunten, mit Diskolichtern und Partymusik ausgestatteten Lkw - entlang der Ruta de Cascadas (Route der Wasserfälle) durch üppig grüne Landschaften im Nationalpark Llanganates. Wir wurden nicht nur durch die Wasserfälle nass, es regnete leider auch sehr stark. Es ging zunächst zum Staudamm Represa Agoyan, dann durch so einige Tunnel zu den Wasserfällen Cascada Agoyan, Esperanza und Culebrilla zum Puerto del Viele und Rostro de Jesús. Dazwischen hielten wir an Adrenalinplätzen wie Canopy, Bola Extrema und Puenting. Das Highlight war aber definitiv der Pailon del Diablo, ein rießen Waterfall mit unglaublichen Wassermassen und bei dem man auch schön nass wurde.
    Danach aß ich auf dem Markt die für Baños typischste Speise Llapingacho: Kartoffelfladen, Wurst, Spiegelei, Avocado und Salat - sehr lecker, endlich mal kein Reis :P
    Anschließend ging ich dann noch zur Cascada Caballera de la Virgen, einem super hohen Wasserfall am Ende von Baños, mit den bekannten Baños Termales direkt nebenan.

    So, 30.04. Baños
    Da am Samstag das Wetter nicht so toll war (jede Menge Regen und super bewölkt) versuchte ich trotz wieder absolut bewölktem Regenwetter nochmal mein Glück mit für mich der besten Sehenswürdigkeit: Casa de Árbol - dem Baumhaus mit der berühmten Megaschaukel, von der aus man bei gutem Wetter eine schöne Aussicht auf den Vulkan hat. Leider gab es gar keine Aussicht außer Nebel, es hat aber super viel Spaß gemacht und ich liebe schaukeln, man darf sich hier wieder als Kind fühlen ;)
    Danach ging ich noch zum Mirador de la Cruz und de Virgen, ich aß wieder sehr lecker Fleisch, Mais und Salat am Straßenstand sowie super leckeres Brot meiner Lieblings-Panadería und nahm dann abends den Nachtbus erst 1h nach Ambato und dann weitere 7h nach Lago Agrio, von wo aus meine 4T/3N Tour in den Amazonas-Regenwald bei Cuyabeno startete.
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