Estonia
Saare

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15 travelers at this place:

  • Day13

    Saaremaa

    July 17 in Estonia

    Heute war es wieder Zeit, die Zelte abzubrechen und weiterzuziehen. Ursprünglich dachten wir, die Insel Saaremaa mitzunehmen auf unserer Reise sei vielleicht zu viel Herumgefahre. Allerdings zog es uns wegen der anhaltend hohen Temperaturen zum Meer. Die Fahrt kam uns auch gar nicht so lang vor. Die Straßen waren gut zu fahren und die Reise wurde unterbrochen von einer Fährüberfahrt und einem Einkaufsstopp. Als wir ankamen an unserem heutigen Etappenziel ganz im Westen der Insel, waren wir überraschenderweise die ersten an diesem Tag. Wir hatten also freie Auswahl. Später kamen nur noch zwei Autos mit Zelt an.
    Der Platz ist sehr idyllisch gelegen, klein, aber fein, und, wie auf der Homepage angepriesen, fast ohne Mücken. Wenn da nur nicht diese fiesen Bremsen wären. Die hatten uns schon beim letzten Camp genervt ohne Ende. Hier scheint es nicht anders. Wir sind zwar zum Glück gut ausgestattet mit diversem Antiinsektenzeug. Aber einen 100%igen Schutz gibt es leider nicht.
    Nach dem Aufbau unseres Camps erkundeten wir den Strand. Der ist nur ca. 200 Meter entfernt. Leider sehr flach und voll mit angespültem stinkenden Seetang, der wiederum voll war mit fliegendem und kriechendem Getier. Wir fanden trotzdem eine Stelle, wo man für eine Erfrischung im knietiefen Wasser kurz rein konnte. Das Sunsetbier geriet aber zu einer "schnellen Nummer", entspannter war es da schon am Lagerfeuer mit Mückenspiralaroma.

    Tageskilometer: 177 km
    Gesamtkilometer: 2000 km
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  • Day14

    Die Ostsee und wir...

    July 18 in Estonia

    ...das wird wohl keine Erfolgsgeschichte mehr. Vor Jahren versuchten wir es auf dem Stralsunder Bodden - ohne Erfolg, vorgestern in der Pärnu Bucht - das Ergebnis ist bekannt, heute sollte es das Meer vor Salme sein. Nach einigen Irrfahrten auf der Insel zu Adressen, hinter denen sich alles, nur kein Fischereibusiness, verbarg, fanden wir in Salme endlich einen Bootsverleih und stachen nachmittags in See. Die erste Schwierigkeit war, dass das Wasser hier sehr flach ist und eine Fahrrinne aus dem kleinen Hafen, wenn es denn eine gibt, nicht markiert ist. So tuckerten wir langsam auf Sicht an den Sandbänken vorbei auf der Suche nach einem Durchgang zu tieferen Gewässern. Und nach einer halben Stunde streikte der Motor. Man kann nun eigentlich von Glück sprechen, dass wir noch nicht weit gekommen waren, denn nun mussten wir den ganzen Weg zurück rudern. Ohne eine einzige Angel ins Wasser gehalten zu haben, kehrten wir nach 1,5 Stunden entnervt zurück, nur um uns vom Verleiher dann ganz demonstrativ die einwandfreie Funktion des Motors zeigen zu lassen *grrrr* Ob wir nun nochmal raus wollten? Nee, Danke! Nur um dann mit warmgelaufenem Motor wieder da draußen zu hängen?
    Frustriert fuhren wir zum Rimi in Kuressaare, um uns dort frische Forellen zu kaufen. Diese wurden am Abend in altbekannter Manier auf der Muurikka zubereitet. Der Sunset dazu war wieder sehr stimmungsvoll. Jeder Sunset ist halt anders ;-)
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  • Day15

    Wir haben uns den Flitterpärchen in dem Hotel angeschlossen, dessen Wiese wir zum zelten nutzen durften, und erstmal dekadent gefrühstückt. Unsere Fahrräder haben die Last unserer vollgefressenen Bäuche noch über den Schotter bis zum Meer tragen können, dann mussten die Füße herhalten und wir sind singend 5 km zur Insel Vilsandi gelaufen. Der Weg dorthin führte durch Schilf, Moorpackungen und Fischsuppe und letztendlich war am Ziel der Reise ein Strand, am dem wir gepicknickt haben und wieder zurück gegangen/gewatet/gestolpert sind. Und das Ganze war wirklich schön und fand bei 35 Grad, gefühlt aber mindestens 100 Grad, statt. Am Ende fanden wir uns sogar noch in einem der wenigen lokalen Lokale dieser Insel wieder, um uns noch einmal die Bäuche mit leckeren Kartoffelküchlein vollzuschlagen. Generell lassen wir beim Essen nichts anbrennen, nicht dass wir hier vom Fleisch fallen! ;DRead more

  • Day17

    Ode an den Superlativ

    July 17 in Estonia

    Heute wollen wir den Gebrauch des Superlativs im Tourismus würdigen, weil er in Form aller möglichen Schilder, Broschüren und Radfahr-Büchern ständiger Begleiter auf unserer Tour ist.
    Nachdem wir gestern den teuersten Zeltplatz in Riksu mit den meisten Marienkäfern verlassen hatten, machten wir den kürzest möglichen und holprigsten Schlenker über die südwestlichste Halbinsel Saaremaas. Am meist bevölkerten Strand ganz West-Estlands lud uns die netteste ungarisch-estnische Familie mit zwei Kindern an diesem Strand zu sich nach Hause in Budapest (> eine der beliebtesten Städte Ungarns) ein. Am Strand konnten wir die am nächsten (von uns) am Wasser zubereitetsten Tortilla-Wraps auf der Zunge zergehen lassen. Der heißeste Hochsommertag an einem Dienstag im Juli brachte uns und die hinterste Bremse an Lea Ks Fahrrad zum Erliegen. Zum Glück fanden wir die einzigste Fahrradwerkstatt in der größten Stadt dieser Insel und so konnte das Problem schnellst möglich behoben werden. Dann konnten wir den Abend in dem ältesten Restaurant in der einzigstartigen Windmühle von Kuressaare genießen und einen Abendspaziergang über die höchsten Festungswälle der besterhaltensten Burg der baltischen Staaten machen. Weil wir auf dem schönsten kostenpflichtigen Zeltplatz mit den wenigsten deutschen Tourist*innen gelandet sind, trafen wir heute Morgen nach dem Aufstehen und Zelt abbauen die genialste Entscheidung: Wir bleiben noch eine Nacht. Deshalb ist heute der bisher chilligste Tag unserer Reise - herzallerschönste Grüße aus Kuressaare (der kleinsten Stadt weltweit mit den meisten Chinaflaggen und Opernaufführungen pro Kopf zwischen 22° und 23° östlicher Länge)Read more

  • Day18

    Heute sind wir zu Abwechslung mal Fahrrad gefahren und haben damit unsere Beklopptheit unter Beweis gestellt: 40°, Gegenwind und außer einer kurzen Sightseeing-Pause an einem Meteoritenkrater sind wir eigentlich nur gefahren. Jetzt sind wir müde, aber zelten in einem netten Obstgarten und fragen uns immer noch: Wo ist eigentlich dieser 20-80 Tonnen-Meteorit geblieben, nachdem er dort eingeschlagen ist???Read more

  • Day13

    Übelst früh aufgestanden, übelst spät angekommen. Und zwischendurch: Fähre von der einen zur anderen Insel, tourimäßig ein Windmühlenmuseum angucken, versuchen zu schwimmen in der Ostsee bei Quallen, toten Fischen und flachem Wasser, als lebendiger Magnet für Gewitterfliegen durch den Wald fahren, sich wieder völlig mit der Zeit verschätzen, tourimäßig an Steilklippen spazieren gehen und am Ende über schreckliche Schotterpiszen zu einem wunderbar romantischen Zeltplatz an einer Bucht mit Sonnenuntergang, Lagerfeuer und einem Haufen Nudeln ankommen. Jetzt freuen wir uns auf's "Bett".Read more

  • Day5

    Nationalpark Vilsandi

    May 8 in Estonia

    Der Nationalpark schützt den Westen der Insel Saaremaa und mehr als 150 vorgelagerte Inseln, die meist unbewohnt und von der Zivilisation kaum berührt sind. Sie weisen eine seltene und vielseitige Flora auf von Wacholderwäldern im Westen bis zu den Orchideenfeldern im Osten.

  • Day4

    Muhu

    May 7 in Estonia

    Die drittgrößte Insel Estlands ist kaum besiedelt. Auf einen Quadratkilometer kommen weniger als sieben Einwohner. Die Insel ist bekannt für die letzten noch in Betrieb befindlichen Windmühlen Estlands.

  • Day5

    Das Hotel überzeugt nicht unbedingt durch seine Architektur. Dafür hat es andere Vorzüge: Es befindet sich auf einer Landzunge zwischen dem Meer und der mittelalterlichen Bischofsburg von Kuressaare und ist seit seiner Eröffnung im Jahr 2000 mehrmals für seinen Spabetrieb ausgezeichnet worden.

  • Day16

    Into our third country, Estonia

    August 27, 2017 in Estonia

    An earlier start as we have a big 340 k bus ride and half hour ferry trip to Muhu Island then drive across a causeway to Saameraa Island. Saameraa is the largest Estonian island.
    About an hour in we cross the Estonian border.

You might also know this place by the following names:

Saaremaa, Saare, Sааrеmаа, Павет Саарэ, Сааре, Comtat de Saare, Сааремаа, Επαρχία Σάαρε, Condado de Saare, Saare maakond, استان ساره, Saarenmaa, Comté de Saare, סארה, Okrug Saaremaa, Սաարեմաա, County Saare, サーレ県, საარემაა, 사레 주, Konteth Saare, Osilia, Sarės apskritis, Sāremā apriņķis, Сааремаа ёнкс, Saare fylke, Sarema, Comitatul Saare, Saare Coonty, Саре, Saare län, Saare ili, سارے کاؤنٹی, 薩雷縣

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