France
Asco

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7 travelers at this place:

  • Day3

    Carozzu Korsika

    August 14 in France

    Refuge d’Ortu di u Piobbu zur Refuge de Carozzu
    Als wir früh aufstanden, war der Zeltplatz schon fast geräumt. So schwer konnte es ja nicht sein – 6,40h Gehzeit hatten wir an diesem Tag, 680m hoch und 950m runter. Warum also mitten in der Nacht aufbrechen!? Aber die Mehrzahl hier machte das so, übrigens auch auf der ganzen Tour dann, evtl. rechneten alle doch gegen Nachmittag meist mit Regen.
    Wir aßen ein französisches Hüttenfrühstück, packten unsere Sachen und liefen los. Es ging gleich wieder gut los, bald kam die Sonne und es war wirklich ein Gekraxel den ganzen Tag – mit wandern hatte es nicht viel zu tun. Für uns beide genial, aber das gefällt sicher nicht jedem. Erst Sonne, dann Wolken und dann Regen, nicht schlimm, nicht lange, aber wir waren da grad an Kletterstellen im Berg, die die Steine rutschig machten. Grundsätzlich war aber alles sehr griffig und gut zu machen.
    Zum Schluß ging’s trocken weit runter, wo ich mich sehr plagte. Mein Knie hat sich wirklich immens gesträubt, und ich war an diesem Abend nicht sicher, ob ich nach dem 3 Tag (nachdem wir hätten aussteigen können) weitergehen kann.
    Wir kamen an bei der Refuge de Carozzu, stellten wieder unser Zelt auf, duschten kalt und unterhielten uns diesmal mit einem Italiener und einer Engländerin, die beide allein unterwegs waren. Sie war Läuferin, wollte den ganzen Weg land bis in den Süden die Etappen doppeln und war mit gerade mal 8kg inkl. Zelt unterwegs. Respekt. Allerdings hat sie die vielen Klettereien bemängelt – sie hatte sich wohl eher auf Laufen eingerichtet, dem war hier nicht so. 1-2 Tage später sollten wir sie wiedertreffen. Sie hatte das Doppeln der Etappen seingelassen und sich eher zum Baden an den Gumpen vergnügt, somit nur der halbe Weg für sie – Planänderung muß auch mal sein!!
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  • Day4

    Haut Asco

    August 15 in France

    Refuge de Carozzu nach Haut Asco
    Wir standen wieder später auf als die anderen und während wir frühstückten, die meisten schon losgegangen waren zog ein Gewitter auf, weswegen wir beschlossen, es abzuwarten und erst danach losgingen um halb 9 – die richtige Entscheidung. Es wurde ein toller Tag. 5h Gehzeit, 825m hoch, 675m runter, mehr klettern als laufen, einige seilversicherte Stellen und eine Hängebrücke nach Haut Asco, was eine Skistation ist mit Refuge und Hotel und Gites. Es bleib den ganzen Tag trocken und war großteils sonnig. Wir zelteten wieder.
    Heute war Wäsche waschen angesagt, das Wetter war gut, Dusche gab’s auch und zum Abendessen kochten wir uns selbst Nudel mit Tomatensoße. Unsere Wegzehrung für unterwegs war fast aufgebraucht, und so kaufen wir uns hier die erste korsische Wurst und Brot, ebenso Klopapier, denn das gab es hier nirgends. Mein Mitgebrachtes war am Ende.
    Der Tag war mit Schmerztabletten besser verlaufen für mich, und so gab es keine Frage mehr – weitermachen um jeden Preis. Ich wollte einfach den Weg gehen. Vor uns stand der schwerste und längste Tag der Tour über den Monte Cinto, den höchsten Berg der Insel mit 2706m.
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  • Day5

    Refuge de Tighiettu

    August 16 in France

    Haut Asco über Monte Cinto zur Refuge de Tighiettu
    Über Nacht hatte es geregnet, so daß die Wäsche, die schon fast getrocknet war, wieder naß geworden ist.
    Wir starteten auch früh, weil wir auf den Gipfel wollten, der ca. 2 Stunden mehr in Anspruch nimmt als die Tagestour sonst. Hatten gesamt eine Gehzeit von 9h, 1400 im Aufstieg und 1150 im Abstieg. Der Anstieg war schon gigantisch mit viel Geröll und teils versicherten Stellen, an denen sich die Leute manchmal stauten. Das Wetter war gut bis kurz vor der Scharte, wo der Weg zum Gipfel abzweigt. Wir kamen an einigen Schneefeldern vorbei. Mittagspause war noch in der Sonne, dann ging’s hinein in die Wolken und am Gipfel sahen wir nichts außenrum, leider. Rucksackdepot war 100m tiefer, so daß wir den Gipfel ohne Gepäck machen konnten. Beim Abstieg klarte es langsam wieder auf, es gab’ einen tollen Ausblick auf einen großen See und das Meer sah man sowieso jeden Tag immer mal wieder. Der Abstieg war lang aber toll. Segelflieger begleiteten uns. Als wir an der Refuge de Tighiettu ankamen hatte es ganz schön zugezogen, so daß wir gerade mit dem Zeltaufbau fertig waren, als es zu regnen begann. Unsere Sachen vom Wäsche waschen gestern, heute den ganzen Tag am Rucksack außen gehangen, waren noch immer nicht trocken und auch im Zelt hatte sich Feuchtigkeit gebildet, so verlief alles nicht ganz so rund.
    Abends saßen wir mit einer Belgierin am Tisch und einem alten Franzosen, der uns schon in Asco aufgefallen war. Wir unterhielten uns bruchstückhaft mit ihm, ihm gingen wohl die Schuhe kaputt, aber viel mehr war nicht zu erfahren, er sollte uns aber einige Tage später noch mal begegnen und dann wohl für immer im Gedächtnis bleiben.
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  • Day14

    Asco, Fahrt nach Porto Veccio

    August 27, 2016 in France

    Jetzt, nach einer Woche in Westen geht es in dem Süden von korsika. Auf dem langen Weg machen wir zuerst einen stopp im Asco Tal. Dort essen wir Crêpes und kaufen Honig. Dann noch einen kurzen Besuch bei den Gumpen. Und wie vor zwei Jahren auch, zu den Schildkröten.

You might also know this place by the following names:

Asco, Ascu, Аско

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