Georgia
Ch’azhashi

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9 travelers at this place:

  • Day6

    Morning mood in Ushguli

    June 4 in Georgia

    Gleich nach dem Aufwachen kurz vor 7.00 Uhr, ein Blick aus dem Fenster - sieht ganz hervorragend aus, stahlblauer Himmel! Trotz der komplett durchgelegenen Matratze, konnte ich gut schlafen - bis auf einige verhaltensauffällige Hunde und die ein oder andere nervöse Kuh, war es ruhig im Dorf. Hier oben geht man früh zu Bett und ist wieder früh auf den Beinen! Das Frühstück kann warten - meine Neugierde, ob sich der "Mount Shkhara" in seiner ganzen Pracht zeigt, muss erst gestillt werden. Und.....wie er sich zeigt! Ohne von der kleinsten Wolke am Himmel gestört zu werden, türmen sich 5068 Meter in den Himmel - einfach atemberaubend! Die aufgehende Sonne spiegelt sich in den schneebedeckten Gipfeln und bringt sie zum glänzen. Überhaupt ist das Morgenlicht geradezu magisch - und lässt die sattgrünen Berge, die direkt am Dorf steil in die Höhe wachsen ( geschätzt knapp 3000 Meter hoch ) leuchten. Es ist um diese Uhrzeit schon richtig was los in Ushguli - die Kühe sind gemolken und werden gerade auf die Weide gebracht. Im ganzen Dorf ist Bewegung, die Hirtenhunde sind im Stress - "Rush-Hour" im Hochgebirge! Noch einige Fotos, dann wird es Zeit für das Frühstück - Istani und Niseta, die beiden Damen des Hauses sind schon lange in der Wohnküche am werkeln!Read more

  • Day7

    Die Nacht war etwas unruhig - eine Zeit lang, haben im ganzen Dorf die Hunde gebellt. Da ist sicherlich etwas größeres durch Ushguli geschlichen - es gibt hier oben immer wieder Begegnungen mit Bären, Wölfe und Luchse. Im nördlichen Teil des "Großen Kaukasusgebirges", leben sogar noch sehr wenige Exemplare des stark gefährdeten "Kaukasus-Leoparden". Um 8.00 Uhr ernüchtert der Himmel mit seiner grauen Seite - der Regen, der bereits gestern Abend begann, lässt gerade nach und das majestätische Panorama des Mount Shkhara hat sich in eine schlichte Aussicht gewandelt. Frühstück gibt es wieder in der Wohnküche im Nebengebäude - die ist durch den ständig angefeuerten Holzherd wohlig warm und gemütlich. Ein prima Platz bei den einstelligen Temperaturen und heute Morgen kommt zudem noch ein feiner Duft hinzu - Niseta hat Rosinenkuchen gebacken! Für die Rückfahrt nach Mestia, haben mich Wendy und Zheng abermals eingeladen, da sie ebenfalls am späten Vormittag abreisen und heute noch über Mestia hinaus, weitere 140 Km bis nach Zugdidi fahren werden - ich freue mich erneut auf die komfortable Mitfahrgelegenheit und die angenehme Gesellschaft. Als wir gegen 11.00 Uhr aufbrechen, hat es aufgehört zu regnen. Die beiden Tage im höchsten, ganzjährig bewohnten Dorf Europas waren toll, obwohl ich anfangs zugegebenermaßen etwas skeptisch gegenüber meinen Gastgebern war. Von einer herzlichen Begrüßung am Ankunftstag zu sprechen, wäre weit übertrieben - verhalten und distanziert beschreibt das erste "Aufeinandertreffen" besser. Aber....., manchmal braucht es einfach seine Zeit bis das "Eis bricht" und das brach Gestern beim gemeinsamen Essen in illustrer Herrenrunde nach einigen Gläser Weißwein - danach war es ein ganz anderes Miteinander! Das gestrige "Wunder" von Ushguli, offenbarte sich durch ein schmales Lächeln in Abels ( der Hausherr ) Gesicht, der sonst eher die Mimik eines streitaffinen Swanen aufsetzt! Als nach dem Frühstück meine Rechnung für Kost und Logie auf den Tisch kommt, bin ich doch etwas beschämt - nicht einmal 10 € je Tag! Zum Abschied schenkt mir Nestani noch ein Stück ofenwarmen Rosinenkuchen und ein Lächeln obendrein! Die Fahrt nach Mestia entwickelt sich mit jedem Kilometer mehr zu einem Offroad-Erlebnis der besonderen Art, da der gemietete Suzuki von Wendy und Zheng kein Offroad-Fahrzeug ist! Der Regen der vergangenen Nacht, hat viele Kilometer der Strecke in eine schmierige Schlammpiste verwandelt. Zudem liegen immer wieder größere Steine auf der Piste, die Ausweichmanöver erfordern. Zheng ist ein sehr vorsichtiger Fahrer und das beruhigt ungemein, denn ein Blick in den nahen Abgrund lässt erkennen, wo die Fahrt bei nachlassender Aufmerksam enden würde. Das Fahrzeug schlägt sich prima, aber als Zheng in einer Wasserlache einen großen Stein nicht erkennt, ist es passiert - die linke Auspuff-Halterung ist gebrochen, der Auspuff schleift auf der Straße und an eine Weiterfahrt in nicht zu denken! Das ich grundsätzlich immer mit jeder Menge unterschiedlichem "Schnickschnack" on Tour bin, erweist sich heute als Volltreffer! In meinem Sammelsurium befindet sich auch eine sehr reißfeste Baumwollkordel, mit der es mir tatsächlich gelingt, den Auspuff wieder so zu fixieren, das einer Weiterfahrt nichts im Wege steht. Zheng ist begeistert und vergibt Bestnoten für die qualitativ "hochwertige" Reparatur ala "Made in Germany"! Eine Stunde später sind wir zurück im "Garden House" in Mestia. Was nach einer sehr herzlichen Verabschiedung bleibt, ist einerseits Wehmut, anderseits große Freude darüber, zwei so sympathische, hilfsbereite Menschen aus einer mir bis Vorgestern völlig fremden Kultur kennengelernt zu haben.Read more

  • Day5

    Manchmal gibt es Augenblicke im Leben, in denen sich alles ganz wunderbar zusammen fügt. Gestern Abend kurz vor dem Zubettgehen, wollte ich nochmal etwas frische Abendluft schnappen und traf dabei auf einen meiner beiden Zimmernachbarn - Zheng und seine Frau Wendy, beide Anfang Fünfzig aus China, die mit einem Mietwagen durch das Land reisen und nur für diese Nacht im "Garden House" untergekommen waren. Mit Zheng, der nebenbei gesagt, ganz hervorragend Englisch spricht, kam sogleich eine angeregte Unterhaltung zustande. Heute Morgen trafen wir uns wieder auf der Veranda - diesmal war auch seine Frau dabei. Wieder ergab sich ein sehr freundliches Gespräch, im Laufe dessen sich herausstellte, daß die Beiden später ebenfalls nach Ushguli wollten. "Das passt ja ganz wunderbar" dachte ich mir, fragte Zheng ob es möglich wäre mitzufahren und bekam ein "of course you can" zur Antwort. Nach der tollen Mitfahrgelegenheit mit Guram und Svetlana ( leider haben wir uns nicht mehr wieder gesehen ) von Kutaisi nach Mestia, war dies der zweite Glückstreffer! So konnte ich abermals der äußerst unbequemen Fahrt in einem der übervollen Minibusse entgehen und hatte zudem noch als "Bonbon" ganz wunderbar aufgelegte Mitreisende um mich, welche die dreistündige Fahrt durch die Berge in ein kurzweiliges Vergnügen wandelten. Zheng erwies sich als sehr umsichtiger Fahrer und Wendy mit ihrer Obsession für das perfekte Motiv, sorgte immer wieder für einen Fotostopp und somit für jede Menge Pausen. Überhaupt ist das chinesische Paar ungewöhnlich kommunikativ - eine wahre Bereicherung! Die Fahrt auf Straßen, die oft eher Schlamm- oder Off Road-Pisten glichen, war sehr abwechslungsreich, immer wieder spannend und nicht eine Minute langweilig! Nicht daran zu denken, wie es auf dieser Strecke nach starkem Regen aussehen mag! Ohne Allradfahrzeug geht dann überhaupt nichts mehr! Fantastische Landschaften, interessante Dörfer und tolle Begegnungen mit Menschen und Tieren - alles war heute dabei! Am frühen Nachmittag erreichten wir in bester Stimmung Ushguli - ich selbst bezog das bereits über Booking.com gebuchte Zimmer im Gästehaus "Miranda" ( für 5,00 € die Nacht ), Zheng und Wendy sind einige Häuser weiter untergekommen. Mit meiner Unterkunft bin ich zufrieden - alles ist sehr Basic und autentisch, Englisch wird von den Gastgebern nicht gesprochen, aber das passt schon! Die Lage am Dorfrand könnte jedoch kaum besser sein - gefühlt einmal um den Kuhstall und schon zeigt sich der höchste Berg Georgiens, der "Mount Shkhara" mit seinen 5068 Meter Höhe, zum Greifen nah. Bis zum Abendessen mit meinen neuen Bekannten aus Peking um 18.00 Uhr, geht's jetzt erst einmal in die Natur und die ist hier nicht weniger spektakulär, als gestern am Chalaadi Gletscher!Read more

  • Day6

    Nach dem Frühstück geht's in Richtung Mount Shkhara. Einfach losgelaufen, immer auf dem Weg parallel zum Fluß - mal sehen wie weit ich komme. Der Sonnenschein scheint Feenstaub zu sein - ganz verzaubert kommt mir die Landschaft vor. Mir fallen für dieses Panorama einfach keine andere Worte ein! Seit einer Stunde bin ich niemand begegnet - daheim in Deutschland völlig ausgeschlossen! Am Himmel kreisen zwei Adler, Kühe weiden auf den vielen Wiesen am Gletscherfluß - somit wären wohl die meisten Gebirgsklischees bedient. Zwei Kilometer nach Ushguli ist dann leider Schluß mit Trekking. Vor mir liegt ein drei Meter breiter, knietiefer Bach - das Wasser ist aber zu reißend um hindurch zu waten ( ganz abgesehen von der Tiefe ). Es hat schon einen Grund, warum überall im Dorf Ausritte zum Shkhara Gletscher, der weitere sieben Kilometer entfernt liegt, angeboten werden - auf dem Rücken der Pferde ist das reißende Wasser sicher zu überqueren. Ich kehre um nach Ushguli und schlendere im Dorf zwischen den unzähligen Kuhfladen hindurch in Richtung "Koshki" Café. Zwei Stunden später, ist futtern in der Wohnküche meiner Unterkunft angesagt. Niseta hat mich zu traditionellem georgischen Essen eingeladen - die Männer auf dem Hof kommen auch gleich dazu und ein weiterer Hocker ist schnell für mich gefunden. Fazit.....das Essen ist lecker ( besonders der Kartoffelbrei mit Käse ), Kalorien zählen macht definitiv keinen Sinn und die Georgier sind so trinkfest wie Russen!Read more

  • Day26

    Iprali-Ushguli

    August 4 in Georgia

    Nach vier Tagen kommen wir an, lassen uns erstmal in der ersten Bar nieder. Und wer kommt freudig den Berg hoch: Clemence:) Und ein Libanese ist auch da, wir fragen, wo er heute morgen gestartet ist. In Mestia! Er ist die ganze Strecke in 8 Stunden gerannt....okeeeee.....

  • Day27

    Ushguli

    August 5 in Georgia

    Es ist sooooo schön hier! Die Berge steigen so steil auf auf allen Seiten des Dorfes, alles ist grün, weiss oder blau:) es ist soooo ruhig und angenehm! Und so schön, den Menschen hier bei ihren täglichen Arbeiten zuzuschauen. Abends machen die Jungs Pferderennen vor unserem Haus:)

  • Day28

    Ushguli

    August 6 in Georgia

    Hier wurde der Film Dede mit einheimischen Laienschauspielern gedreht. Im Cafe kann man ihn oben im Kino sehen. Hartes Leben in den Bergen, vor allem im Winter und für Frauen. Einige der Schaupieler laufen hier rum:)
    Wir beobachten eine alte Frau, wie sie für ihre Kuh das Wasser mit den Händen stoppt. Sie strahlt uns an, wir verstehen kein Wort, unterhalten uns irgendwie mit ihr, alle sind mega zufrieden:)Read more

  • Day28

    Ushguli

    August 6 in Georgia

    Heimweg und Familientreff vorm Hostel:) Welsh und ich gehen ins "Restaurant", da das Essen in den Hostels immer so schlecht war... Wir bekommen fast nichts, aber eine recht hohe Rechnung. Naja. Das Essen war das Einzige, das nicht so toll war zwischen Mestia und Ushguli:)

  • Day11

    Uschguli

    August 15 in Georgia

    Mit 2200m Höhe, die höchste bewohnte Stadt Europas, wenn man Georgien zu Europa zählen will.
    Uschguli besteht aus 4 Dörfern, die von mächtigen Wehrtürmen geprägt sind. Hier scheint die Zeit
    stehengeblieben zu sein. Wir übernachtung in Uschguli in einem einfachen Privathaus

You might also know this place by the following names:

Ch’azhashi, Ch'azhashi, ჩაჟაში

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