Germany
Regierungsbezirk Münster

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146 travelers at this place:

  • Day162

    Fazit per Du

    March 22 in Germany ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir haben nun mit einigen Ausnahmen etwas mehr als 5 Monate auf ca. 5 qm mit ca. 5000qm wechselndem "Gärten"gelebt. Die Gärten die wir hatten waren meistens unglaublich schön. Jetzt ziehen wir wieder in unsere Wohnung mit 120qm und 2qm Balkon. Trotzdem freuen wir uns sehr auf zu Hause, auf Bequemlichkeiten wie ein Bett, Spülmaschine oder Waschmaschine. Und natürlich am meisten auf unser soziales Umfeld! Erna freut sich total auf ihre Freunde, und schmiedet seit einigen Tagen große Pläne was sie alles machen möchte, vor allem natürlich mit Michel. (Kastanien sammeln, Kuchen backen, auf einen Berg klettern....).
    Nach 160 Tagen, 13 Ländern und bestimmt über 10.000km, vielen Begegnungen und unendlichen Eindrücken, fällt es uns natürlich schwer zu sagen was uns am Besten gefallen hat. Europa ist ein unglaublich vielfältiger Kontinent und alle kleinen und großen Länder doch so unterschiedlich. Alle haben uns irgendwie gefallen, und einige eben besonders....hier eine kleines, ganz subjektives Fazit zu jedem Land:

    SCHWEIZ: du bist ein alter Transit-Freund von so vielen unserer Reisen. Wir lieben deine Lanschaften, leider bist du immer ein wenig zu teuer für unser Budget.
    LICHTENSTEIN: du unterscheidest dich nicht so sehr von der SCHWEIZ, außer deiner Größe und evtl. deiner Diplomatie.
    ITALIEN: Du bekommst leider immer noch kein Foto von uns. Du bist schon damals durch deine Untrampbarkeit aufgefallen. Du hast unglaublich viele Kulturschätze, aber mit deinen Menschen sind wir nicht so richtug warm geworden. Vielleicht liegt es daran, dass wir dich am Ende der Saison besucht haben?
    VATIKANSTAAT: Du bist so prunkvoll, du scheinst eine Menge Geld zu haben. Du proklamierst den Weltfrieden, dann gib doch als erstes Mal was von deinem überdimensionalen Reichtum ab!
    ALBANIEN: Wir haben dich sehr ins Herz geschlossen und kommen bestimmt nochmal wieder. Du hast besonders interessierte und gastfreundliche Menschen und eine unglaubliche schöne Küste. Nur den Umgang mit Müll müsstest du vielleicht noch lernen.
    MAZEDONIEN: Wir haben nur für eine Woche deinen großen Ohrid See kennen gelernt. Mit dir sind wir bestimmt noch nicht fertig!
    GRIECHENLAND: Die Gastfreundschaft einer griechischen Familie in den Bergen, guter Wein und gutes Essen. Das kannst du einfach!
    SPANIEN: Du warst gar nicht auf unserer Liste, am Ende haben wir dich direkt zweimal besucht. Du bist etwas laut, hast immer die warme Sonne und gutes Essen, deine Küste ist manchmal zu touristisch und etwas verschandelt. Dafür überrascht du uns immer wieder mit Attraktionen aus Natur und Kultur im Hinterland. Nicht zuletzt denken wir sowieso immer mit einem warmen Gefühl an dich, da wir so viele liebe spanische Freunde haben (Ico, Bea, Migue, Jorge, Iñaki, Christi, Martha...), die uns so sehr an ihrer Kultur haben teilnehmen lassen.
    GIBRALTAR: Als Felsen und mit deiner Natur bist du interessant, auch dein Hauch von GB. Ansonsten fragt man sich, warum die Menschen immer alles so kompliziert machen. Die Herrscher deines Felsens haben wir nicht kennen gelernt - oder doch, die wahren Herrscher, deine Armee frecher Berber-Affen.
    MARROKKO: Du bist so ganz anders, man merkt sofort nicht mehr in Europa zu sein. So sehr vielfältig, so neu für uns. Nach anfänglicher Skepsis sind wie sehr dankbar das wir dich so gut kennenlernen durften.
    FRANKREICH: Du bist auch ein guter alter Freund, in der off-season immer gerne genommen. Dieser Besuch hat uns auch gezeigt, wie sehr ein Eindruck eines Landes eben auch von Begegnungen abhängt. Und da hatten wir dieses Mal eine ganz Besondere mit Jean-Claude und Susanne.
    BELGIEN: So richtig zählst du leider nicht, aber was wir von dir gesehen haben hat uns gefallen.

    Das alles konnten wir erleben, weil wir eine große Reisefreiheit genießen dürfen. Wir könnten nun zum Ende nochmal sehr politisch werden, beschränken uns aber auf ein paar Sätze. Bewegung und Migration gibt es seit der Geschichte der Menschheit. Warum schliessen wir uns ein? Wir sollten mutig sein, und weniger Angst davor haben.
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  • Day1

    Münster

    February 27 in Germany ⋅ 🌙 11 °C

    Een autotrip van 3,5 uur achter de rug met verschillende ongevallen onderweg, eentje ervan vlak achter ons. Veilig in Münster geraakt waar we in een hippe hostel blijven.

    Waanzinnige pizza gegeten bij 481 Pizza manufaktur!Gelukkig want ik was eigenlijk wel heel hangry, het was ondertussen toch al na 20u..

    Kleine sightseeing wandeling richting de Dom gemaakt, voornamelijk gewindowshopt.
    Morgen vroeg uit de veren voor onze trip richting Berlijn!
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  • Day18

    Vom Wissen und Wünschen

    December 18, 2018 in Germany ⋅ ☀️ 8 °C

    Der 18. Dezember, wir wissen faktual , dass in 6 Tagen Weihnachten ist.
    Solch abfragbares Wissen scheint eine starke Dominanz in unserer Gesellschaft eingenommen zu haben und ein akademischer Abschluss den sozialen Status unmittelbar zu beeinflussen.
    An der Uni werden IQ Tests insbesondere im Kontext meines Lehramtstudiums nicht selten thematisiert, die Einstufung nach kognitiven Fertigkeiten in eine Schulstufe beeinflusst häufig den zukünftigen Werdegang.
    Im Gymnasium ist es insbesondere theoretisches und deklaratives Wissen, welches immer wieder gefordert und abgefragt wird, Abstraktionsvermögen aber auch Bolemielernen sind das Resultat, wohingegen Real- oder Hauptschulen Praxis vermitteln, von Kochkursen bis hin zu Arbeitslehre oder Handarbeitsunterricht.
    Klar haben diese Unterrichtsformen ihre Berechtigung, doch auf der anderen Seite werden die "niederen Schulstufen" zu oft als solche abgestempelt von den so elitären Gymnasiasten und Akademikern abwertend betrachtet. Dabei haben diese den Bezug zur Realität verloren, Praxis, nähen, kochen, für sich selbst verantwortlich sein, sind Dinge, an denen sie wohlmöglich scheitern. Zumindest die Schule hat sie nicht auf das Leben vorbereitet, sondern vor allem die Differenz und Vorurteile zu "den anderen" geschürt. Und das zieht sich bis ins Arbeitsleben, wo die einen die Geschäftsführer und die anderen die Blaumänner sind.

    Da ich selbst theoretisches Wissen so sehr in der Vordergrund meines Lernens stelle, mich gerade angesprochene Diskrepanz zwischen "sozialen Schichten" aber stört, sollte man nie vergessen:
    Es gibt nicht nur deklaratives, also faktuales Wissen, wie etwas theoretisch zu laufen hat. Sondern es gibt auch prozeduales Handlungswissen, wie Dinge tatsächlich gemacht werden. Nicht bloß Theorie sondern auch Praxis ist bedeutungsvoll und verdient Anerkennung.
    Die Dominanz des Wissens ist nicht nur mit dem zunehmenden Fortschritt der Wissenschaft und dem auch von Philosophenausrufen nach dem Streben nach Erkenntnis verbunden , sondern findet sich schon in der Literatur, wo es Goethes Faust in den Wahnsinn treibt. Auch das Schulsystem und Arbeitsleben konzentriert sich auf Wissen, Kompetenz und Kenntnis.
    Doch ist Faktenwissen so ausschlaggebend?
    Es gibt nicht nur IQ sondern auch EQ, die emotionale Intelligenz, die soziale Kompetenz beinhaltet und damit Empathievermögen, Hilfsbereitschaft und das Erreichen der eigenen Ziele und der Ziele anderer unter gegenseitiger Rücksichtnahme.

    Auch dieser Blog hier ist sehr theoretisch und es ist immer leichter, hohe Reden zu schwingen, nach den eigenen Prämissen zu leben jedoch schwieriger. Man siehe sich die großen Philosophen und deren Theorien doch mal an und kontrastiere sie zu deren Biografie.
    Doch genau deswegen ist es wichtig, sich theoretisch Missstände vor Augen zu führen, wie das häufige Übersehen praktischer Kompetenzen.
    Bereits auf lokaler Ebene zeigen sich Stadt- Dorfmensch Kontraste und Vorurteile, die beispielsweise in der Formulierung "Diese Bauern" zum Tragen kommt. Doch ein Bauer leistet so viel, wenn auch nicht auf theoretischer aber allemal auf praktischer Anwendungsebene, dass man ihn nicht als einfachen Bauer abstempeln sollte. Ja, RTL2 leistet seinen Beitrag zur Vorurteilsschürung, was sich bzgl Harzt IV Empfängern drastisch in dem neue Format "Hartz aber herzlich" zeigt. Eine Sendung, die teils falsche Stereotype produziert und für die Kluft zwischen der Bildungelite und den "Straßengesöcks" (um es in den dadurch produzierten Worten zu sagen) verantwortlich ist.

    Warum sehen wir uns sowas an?
    Hand aufs harte Herz.
    Entertainment ist das ein, das erhabene, primitive Gefühl, dass man selbst nicht so "geendet ist" das andere. Fair ist auch was anderes. Möglicherweise hat diese Sendung auch aufklärerische Funktion, aber die Abwertung anderer Menschen scheint ein unvermeidbarer Nebeneffekt.
    Die Abwertung der Intelligenzverminderten, der "Dummen".. Nicht selten hört man den Satz "Ich hasse dumme Menschen" von den vermeintlich gebildetesten Menschen.
    Statt sie zu verurteilen und sich abzugrenzen, sollte man sie, wenn man tatsächlich denkt, etwas besser zu wissen, dieses Wissen teilen. Oder nach einem gemeinsamen Konsens oder nach anderen Vorzügen suchen. Außerdem ist Unwissenheit etwas, was viel zu oft direkt als Unvermögen abgestempelt wird.
    Und ist Intelligenz und Wissen so ausschlaggebend?
    Finden wir es nicht bewundernswert, wenn Menschen in der Lage sind an den Weihnachtsmann zu glauben?
    Wenn Sie wünsche haben und Träumen können und mit utopischer Fantasie die tollsten Kunstwerke erschaffen?
    Wenn Sie binnen Sekunden ohne Anleitung einen Mähdrescherdefekt identifizieren und das Problem beheben?
    Wenn Sie ohne Rezept vorzügliche Gourmetgerichte kochen?
    Wenn Sie intuitiv richtig handeln, ihrem Gefühl folgen anstatt sich den Kopf zu zerbrechen?
    Sollten wir nicht manchmal weniger denken, urteilen, abgrenzen und mehr fühlen?
    So theoretisch ist unsere Gesellschaft bereits, alles auf den visuellen Sinn fokussiert, alles auf Erkenntnis getrimmt, dass das Gefühl auf der Strecke bleibt, die anderen Sinne über"sehen" werden (Die Dominanz des visuellen Reizes zeigt sich bereits in der Sprache).
    Nicht umsonst, feiern wir doch die BeSINNlichkeit der Adventszeit, und dieses Wort kommt bestimmt nicht von Sinnhaftigkeit sondern von den Sinnen, glaube ich.

    Song: You're somebody else--flora cash
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  • Day23

    Schreiben über Schreiben übers Schreiben

    December 23, 2018 in Germany ⋅ 🌧 9 °C

    Noch ein Tag bis Weihnachten, noch Zeit die letzten Weihnachtskarten zu schreiben und vorletzte Gelegenheit für mich den morgen endenden leologistischen, phileologischen, kolumnistischen Adventskalender mit meinen Gedanken zu füllen.
    Denn Schreiben scheint das einzige zu sein, was meinen Gedanken wirklich an Bedeutung verleihen kann.
    Das pflege ich zu sagen, ebenso wie diese Analogie "Schreiben ist wie Kacken, da ist etwas, dass muss unbedingt raus und nachdem man es rausgelassen hat, ist man erleichtert und zufrieden". Während man ersteres jedoch eigentlich immer kann oder bestenfalls sollte, fällt Schreiben manchmal besonders schwer. Denn, da ich weiß, morgen ist Weihnachten, ich keine Arzttermine, Uniabgaben oder anstrengende Arbeit zu erledigen habe, bin ich einfach nur entspannt und in selbiger Vorfreude. Demnach bin ich uninspiriert, also geht eine gewisse Problemhaftigkeit mit proportionnell dazu steigender Schreibbedürftig- und Schreibfähigkeit einher. Anders herum gesagt:
    Je zufriedener ich gerade bin, desto kunstloser werden meine Texte. Ganz gemäß dem Arm einer Berliner Rockgöre, die ich mal im flixbus kennen lernte, auf dem über ihren selbst zugefügten Wunden "Art doesn't come from happiness" tätowiert stand. Am ertragreichsten sind die Krisen.

    Und da ich gerade ziemlich krisenlos zufrieden bin, aber durchaus eine kleine Sammlung von Texten der Vergangenheit habe...
    Hier ein Gedicht, das sich ebenfalls mit dem Schreiben auseinandersetzt:

    ✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒

    Alles entspringt aus nicht

    Kennst du das?
    Diese Morgen und Momente
    In denen du ganz allein still stehst
    Sich die Welt um dich herum aber nichts um dich dreht
    In der niemand nach dir fragt
    Niemand etwas zu dir sagt
    An denen du deine Aufgaben erledigt hast,
    die Hausarbeit gestern zuletzt angefasst,
    keine Prüfung mehr als Last
    Dieie Arbeit nicht nach dir fragt
    Kein anstehender Termin an dir nagt
    An dem du deine WhatsApp Nachrichten beantwortet hast
    Auch Facebook, Snap Chat und Twitter geben dir mal Rast
    Und du bist allein
    Mit dir und deinen Gedanken
    Dein Kopf in der "Leerlaufphase" weiß nicht was er denken soll
    Du bist nicht Gedankenvoll
    Es gibt keine Schranken - toll!
    Doch du hasst es, fühlst dich unnütz, fühlst dich ungebraucht und ungefragt
    Denn du spürst es als Leere
    Fühlst dich allein
    Dabei könnte es lehre
    Und Prozess der Selbsterfahrung für dich sein...

    Doch plötzlich wird der Moment der eben noch so klein
    Bedeutsam und groß
    Denn du hast Gedankenfreiheit
    Und fragt man sich anfangs wohin damit bloß?
    Ist nach kurzer Leere doch schon wieder viel zu viel los

    Gedankenfreiheit
    Selbstverfügbarkeit
    Neutralität
    Von der alles ausgeht
    Endlich Gelegenheit
    kognitive Auszeit
    völlige Gedanken Freiheit

    Denn alles entsteht aus nichts
    Oder nicht?
    ✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒✒

    Song: The artic monkeys - only walk backwards
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  • Day13

    Was ist schon natürlich?

    December 13, 2018 in Germany ⋅ ☀️ 1 °C

    "Welcher Tag war heute noch gleich?"
    "Ach, der 13. Dezember natürlich!"
    Diese Verwendung des Wortes 'natürlich' zeigt, dass der Begriff schon längst in unsere alltägliche Sprache übergegangen ist und in diesem Kontext nichts anderes bedeutet als "selbstverständlich". Dabei bezieht sich 'natürlich' doch ursprünglich auf alles, von der Natur ausgehende, vom Menschen nicht künstlich Bearbeitete oder Geschaffene. Genau so weit wie der Gebrauch des Wortes 'natürlich' sich von diesem Ursprung sprachgeschichtlich entfernt hat, genauso so schwierig ist es, den Ursprung des Unnatürlichen zu verstehen.
    Ab wann ist etwas nicht mehr natürlich?
    Heute wird der Begriff häufig mit der Technik kontrastiert. Welche Ausmaße, die der von mir empfundenen Ursprünglichkeit des Menschen zuwider laufen, die Technik hat und künftig haben kann, habe ich gestern zum Thema gemacht.
    Nun gibt es aber Menschen, innovative, zukunftsorientierte, die den zunehmenden Fortschritt im sich verselbständigen, technisierten Leben damit verteidigen, dass alles natürlich ist. Und das stellte ich gestern ans Ende des Blogeintrags. Was, wenn all diese Entwicklungen natürlich sind?
    Ursprünglich im Menschen verankert? Aufgrund seines Verstandes, den er zunehmend nutzt, um Dinge zu perfektionieren und zu erfinden?
    Mit diesem Argument kann man es sich natürlich ;) einfach machen. Und es jeglichen konservativen Gedanken entgegnen, aber ist es auch natürlich, dass wie unseren Planeten schädigen?

    Auch ich habe das Gefühl, das Ganze nimmt unnatürliche Ausmaße an.
    Doch wo begann geschichtlich gesehen Unnatürlichkeit? Wo Technik?
    Dort, wo man Dinge aus unterschiedlichen Quellen, deren Zugang sich nur der Mensch zu verschaffen vermag, kombiniert? Dort, wo man Chemie aus etwas macht? (Worüber ich aufgrund inexistenter Chemie Bewandertheit leider nicht mehr Worte verlieren kann). Dort wo Strom, Bildschirme und digitale Welt beginnt? Oder bereits überall wo der Mensch durch seinen Einfluss in die Natur eingreift? Streng Genommen schon. Ist dann das Schnitzen eines Werkzeugs durch Menschenhand nicht schon unnatürlich?

    Daraufhin würde der Anthropologe Arnold Gehlen antworten, dass der Mensch, welcher in Bezug auf die Sinne und Spezialisiertheiten dem Tier gegenüber ein "Mängelwesen" ist, deswegen eine sich ihm angepasste Kultur als Gegensatz zur Natur schaffen muss. Wir haben eben keine Adleraugen, sondern Fielmannbrillen oder Kontaktlinsen, wir haben keine Jaguarbeine sondern Autos. Wir haben keine Katzenohren, sondern Hörgeräte, Verstärker und Mikrofone.
    Wie weit Gehlen die Technisierung mit der These der Kulturbedürftigkeit befürwortet, bleibt fraglich, zumal wir den 1979 verstorbenen Philosophen nicht fragen können. Doch zum Überleben benötigen wir die Techniken der Neuzeit schon lange nicht mehr. Zum Leben ja, für Lebensqualität, die ja durchaus subjektiv erlebt wird, sicherlich, aber zum reinen Überleben nicht.
    Ob wir nun geschaffen sind um lebenswert zu leben oder bloß zu überleben, kann es meiner Vernunft nach nicht natürlich sein, unseren Planeten und künftige Generationen zu gefährden.
    Und ob wir nun Extensions an buntgefärbten Haaren, Kunstfingernägel und Make up als künstlich bezeichnen oder Lametta am Weihnachtsbaum, sollte darauf geschaut werden, ob Enkelkinder mit dem Maß an Unnatürlichkeit, die sich wohlmöglich natürlich entwickelt hat, noch leben können oder nicht.
    Ach, und weil das jetzt etwas Öko klingt, hier noch was dem widersprechenden: genau genommen macht nicht mal die Aussage "Die Bananenschale kann ich hierhin werfen, die ist doch natürlich, oder?"🍌 in unseren Breitengraden Sinn, wenn Natur tatsächlich all das ist, was so aus ihr entsprungen ist. Bei uns wachsen aber keine Bananen und es wird kein Bananenbaum entspringen, die Verrottung aber je nach Boden ziemlich lange dauern.
    Aber gut, Müll ist eh so n Fass, was ich an dieser Stelle nicht öffnen sollte. Eher anstechen, wie es gleich auf der Weihnachtsfeier passieren wird, auf die ich gehe. Deswegen nur kurz.
    Dass eine unbehandelte Bananenschale nicht so schlecht für die Erde ist, wie im Labor gefertigte Stoffkombinationen, die empirisch geprüft Schadstoffe in die Atmosphäre pusten, ist ja allen klar. Oder?
    Mit der Betrachtung des engen Sinnes jedoch wäre nie Fortschritt zustande gekommen, oder?

    In diesem Sinne
    Ich gehe jetzt zu künstlichem Wichteln, aus künstlichen Tassen künstlich Gebrautes trinken und es wird sich ganz natürlich anfühlen.
    Prost!

    Song: Der wird später unter diesen durchaus künstlichen aber Potenzial ermöglichenden Bedingungen nachgetragen. Oder auch nicht.
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  • Day7

    Brass Monkey Weather

    December 21, 2016 in Germany ⋅ 🌙 4 °C

    We awoke to a very frosty morning. Dave & I walked down to the bakery to pick up some fresh rolls for breakfast. You really can't beat Germany's bakeries; their fresh breakfast rolls are delicious. We decided to head to Dusseldorf to look at their Christmas Markets. We caught a train as it's easier than finding a park. The forecast was for rain or snow. Well it did neither but it was so so cold, by far our coldest day. Well every second stall was either food or Gluwein. There was 7 Christmas markets around the town. I think we did a pretty good job of seeing all of them. Well my feet think we did. There was a very strong police presence around the markets. Dave had his photo taken with a couple of them.
    We were going to call into the Essen Christmas Markets but we were too tired and cold.
    We are still struggling with the time zone. It is dark by 5pm and your body is telling you it is 9pm. Then it is so dark in the morning you just don't have any concept of time. I will never whinge about our time zone or daylight savings again.

    Photo 1 - Ice on our car
    Photo 2 - Ice at the train stop
    Photo 3 - Reibekuchen (deep fried potato cakes served with apple sauce or garlic sauce)
    Photo 4 - kids happy they found dunkin donuts
    Photo 5 - shop front of a bakery
    Photo 6 - Duesseldorf
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  • Day9

    Essen Christmas Markets

    December 23, 2016 in Germany ⋅ 🌙 4 °C

    After a late night, we are all a bit slow this morning. Another stroll to the bakery to pick up rolls for breakfast and a chat to the guy who has been serving us every morning.
    We caught the train into Essen which takes about 30 minutes. Once again a heavy police presence at the entrances of the markets. The Essen Christmas Markets is represented by a lot of different countries. Even though Brodie couldn't see the point of going to another market when you just see the same things. Once again we tried a few different foods. There was always a line up for Heisser Kartoffelte which was bolognaise meat wrapped in a potato pastry then deep fried and a tomato sauce with cheese in it then poured over. Served with a salad which was nice but have no idea what it was. We shared one just to have a taste.
    For dessert we had a Bratapfel (baked apple with custard). Once again we shared one, that was a hit with everyone. We would like to stay until night to see the christmas lights, but we are always too tired. We started to head back to the train station and I found another Christmas Market much to Brodie's disgust. Most of the markets finish today but Dortmund continues after Christmas so we plan to go on the 26th, so he is really enthused about that.

    Photo 1 - Apple strudel
    Photo 2 - Heisser Kartoffelte
    Photo 3 - Bratapfel
    Photo 4 - Brodie enjoying the Christmas Markets
    Photo 5 & 6 Christmas Markets
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  • Day11

    Christmas Day in Germany

    December 25, 2016 in Germany ⋅ ☁️ 9 °C

    We had breakfast at Viersen Dulken and once again Monika made us a few Christmas breakfast traditions. A bread in shape of man called weckmann bread and then christstollen, a sweet fruit bread with a ribbon of marzipan through it and of course, boiled eggs. We were lucky to be able to share Christmas with friends. After breakfast we drove back to our apartment and we opened our presents. Then we spent the afternoon playing family games using our phones and had lots of laughs but it's still strange to think it's Christmas Day. For our Christmas tea I cooked chicken involtini and apple crumble. All turned out well considering I had to remember the chicken recipe and finding the same ingredients over here. We are now fat and full so I suppose that's about the usual for Christmas Day. It was a drizzly day here and reached about 9 degrees. We did miss you all, but wouldn't change the experience we had.

    Photo 1 - Breakfast
    Photo 2 - Our Christmas tree
    Photo 3 - Brodie handing out the presents
    Photo 4 - Opening presents
    Photo 5 - Christmas tea
    Photo 6 - Dessert
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  • Day328

    Heimat.

    June 12, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 14 °C

    Heimat ist kein Ort.

    Heimat ist das Gefühl im Herzen, das aufkommt, wenn man eine verwandte Seele erkennt.

    Heimat ist gemeinsam erleben, lachen, umarmen.

    Heimat ist nicht nur hier und jetzt und später. Heimat ist gespeicherte Liebe im Herzen und gemeinsame Erinnerungen.

    Heimat ist sich treu. Heimat verändert sich nicht, auch wenn es die Orte oder Umstände tun.

    Heimat ist immer da. Meine Heimat reist mit mir mit und stärkt mir den Rücken.

    Meine Heimat bist DU!

    Danke für die tolle Zeit mit Euch & bis bald in alter Frische ;)
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  • Day6

    Christmas in Germany

    December 20, 2016 in Germany ⋅ 🌙 0 °C

    We had a great 2hr train ride from Amsterdam to Duisberg.
    You know its cold when there is still frost in the paddocks at 2pm. The countryside is always beautiful along the way.
    We picked up our hire car and drove to a town near Essen (Gelsenkirchen-Horst). Once again we were welcomed by warm host and very warm apartment.
    As always, we turned the heating right down. We walked down to the shops to buy something for tea. We needed some home cooked wholesome food. It will be a early night as it was a very early morning.
    A photo to show we don't just eat pankcakes and apple pie!
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You might also know this place by the following names:

Regierungsbezirk Münster, Regierungsbezirk Munster, District de Münster

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