Iceland
Seljalandsfoss

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129 travelers at this place

  • Day2

    Seljalandsfoss und Gljúfurárfoss

    January 14, 2020 in Iceland ⋅ 🌬 2 °C

    Nur eine kurze Fahrt von unserer Unterkunft sind nämlich zwei der schönsten (laut unserem Reiseführer) Wasserfälle Islands zu finden: Seljalandsfoss und Gljúfurárfoss. Wir packen uns warm ein und machen uns auf den Weg.
    Den Seljalandsfoss kann man schon aus der Ferne von der Straße sehen. Aus 40 m Höhe stürzen sich die Wassermassen in die Tiefe. Im Sommer kann man wohl auch hinter dem Wasserfall langlaufen, bei der heutigen Witterung schwer vorstellbar. Die Gischt gefriert zu feinem Eisnebel, der nach und nach die Wege und Geländer vereist. Aber das macht das Naturschauspiel nicht minder beeindruckend, vielleicht sogar eher noch faszinierender. Vorteil des Besuchs im Winter ist außerdem, dass wir fast allein sind. Mit uns sind nur noch zwei (vermutlich) Spanierinnen mit ihrer (vermutlich) Mutter sowie die obligatorische Kleingruppe Asiaten (vermutlich Japaner). Die Wahl der zarten Segel-Halbschühchen mit kurzen Söckchen des einen Japaners lässt mich kurz unter meinen fünf Schichten erschaudern...
    Nachdem wir den Seljalandsfoss aus allen Blickwinkeln betrachtet und fotografiert haben, laufen wir noch ein Stück weiter zum Gljúfurárfoss. Der Weg ist teilweise überfroren und wir müssen einen kleinen Bach überqueren (hier frage ich mich ehrfurchtsvoll wie das der Japaner mit den Segelschühchen gemacht hat...), aber schließlich kommen wir an. Erst sieht man nicht viel, denn der Wasserfall liegt in einem schmalen Schlot. Da wir ja aber unsere wasserfesten Wanderschuhe gewählt haben, können wir durch den Bach in das Innere des Schlots klettern - was sich wirklich lohnt! Aus ebenfalls 40 m donnert das Wasser fast unmittelbar vor uns hinunter. Wirklich gewaltig. Wir können uns gar nicht satt sehen und verbringen eine ganze Weile an diesem besonderen Ort.
    Schließlich machen wir uns auf den Weg zurück zum Auto. Auf dem Parkplatz hält grad ein Reisebus. Erst denken wir, dass gar keiner darin sitzt, dann sehen wir, dass er - natürlich - mit Asiaten besetzt ist, die sich jedoch erstmal in ihre diversen Schichten werfen müssen, bevor sie sich rauswagen. Wir sind auf jeden Fall froh, dass wir noch vor dem Reisebus diesen wunderbaren Ort erleben konnten.
    Da wir immer noch ein bisschen Zeit haben, beschließen wir noch vor ans Meer zu fahren, denn ganz in der Nähe führt eine Straße zum Anleger der Fähre auf die schroffen Westmänner-Inseln, die der Küste vorgelagert sind. Sie zählen zu den stürmischsten Orte Islands, an durchschnittlich 71 Tagen im Jahr weht der Wind mit Stärke 9 und mehr. Das können wir uns heute bestens vorstellen. Ein bisschen fühlt es sich an wie das Ende der Welt, auch wenn das Fährhaus tatsächlich besetzt ist, auch wenn heute sicherlich keine Fähre mehr ablegt. Aber die schwarzen Lavasteine und der dahinter gelegene, pechschwarze, aber samtig wirkende Strand bewirken zusammen mit der tosenden Brandung und der rötlichen Färbung am Horizont eine ganz besondere Stimmung. Auch hier können wir uns kaum satt sehen. Irgendwann sind wir aber doch ganz schön durchgefroren und machen uns auf den Rückweg.
    Um kurz nach 17h ist es dunkel, also eigentlich gar nicht so viel später als in Deutschland. Den Rest des Abends verbringen wir in unserer Hütte mit lesen, Tagebuch schreiben, ein bisschen Yoga und Abendessen. Zum Abschluss dieses ersten Tages in Island klettern wir noch in den Whirlpool und entspannen. Leider haben wir heute kein Glück, Polarlichter sind nicht zu sehen.
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    K.-E. Scharff

    ein Glück, dass Adrian die Mütze auf hat, es ist dadurch schön warm

    1/15/20Reply
    Lothar Belitz

    Wirklich überwältigend

    1/15/20Reply
    Lothar Belitz

    Na gibt es ja bestimmt heiße Getränke 🥤

    1/15/20Reply
    Adrian Scharff

    Der Kiosk hat im Winter geschlossen, den warmen Tee gab es erst zu Hause

    1/15/20Reply
     
  • Day11

    Noch ein Wasserfall? Neeeeeeiiiinnn!

    June 26, 2020 in Iceland ⋅ ⛅ 11 °C

    Ich bin mir nicht sicher, ob es am Nieselregen lag oder ob die Kinder keine Lust mehr auf Wasserfälle haben. Auf die freudige Ankündigung des nächsten Wasserfalls haben die beide dann direkt einstimmig ein lautes „Neeiiinn!“ mir entgegengerufen.

    So bin ich dann alleine den Seljalandsfoss Wasserfall umrundet.

    Danach ging es zum Campingplatz in Skjol. Hier werden wir morgen Geysire bestaunen.
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  • Day11

    Not another waterfall!?!

    May 23, 2019 in Iceland ⋅ ⛅ 10 °C

    18) The name of this waterfall was Seljalandsfoss and it was another exciting stop on our way to Geysir Hestar. Here I walked behind the waterfall where I danced with my friends and got soaked!

  • Day5

    Wasserfälle und die Südküste

    June 9, 2019 in Iceland ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute stand eine lange Tour an die Atlantikküste auf dem Programm. Zuerst aber wieder Wasserfälle, jeder für sich besonders. Zuerst der Seljalandsfoss, den man umrunden kann, dann der Skagafoss. Beide liegen unübersehbar direkt an der Ringstraße 1. Zwischendurch gab es eine Elfenwohnung zu sehen.
    Es ist fast nicht glauben, aber das Wetter ist weiterhin warm und trocken.
    Weiter der Ringstraße folgend Richtung Südosten fanden wir auch den Felsen Dyrholaey.
    Auf der langen Strecke zurück zur Ferienwohnung haben wir in Reykholt bei Mika sehr leckere Pasta mit Seafood gegessen.
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    Tanja Ratermann

    Dieses Bild finde ich besonders gut!

    6/10/19Reply
     
  • Day3

    Seljalandsfoss

    September 28, 2019 in Iceland ⋅ ⛅ 10 °C

    Einmal duschen bitte.
    Hinter dem Seljalandsfoss kann man lang laufen. Sogar bis runter ans Becken gehen - gut dass die Regenponchos im Auto lagen... und wir hinter dem Wasserfall ohne Sie standen 🤦🏻‍♀️ aber überlebt !Read more

  • Day9

    Wasserfall Seljalandsfoss

    September 30, 2019 in Iceland ⋅ ⛅ 9 °C

    Und weil es so schön ist, kommt gleich noch einer hinterher...Wir haben jetzt schon über, unter, neben, vorm und teilweise auch im Wasserfall gestanden! Dieser sollte nochmal ein Highlight auf einer anderen Art sein, denn hier konnte man auch hinterm Wasserfall gehen ;)
    Der Seljalandsfoss ist zwar nicht der Wasserreichste, aber durch den Weg dahinter, die Felsenformationen und den Wettergott auf unserer Seite war das unglaublich schön, denn durch das Sonnenlicht waren immer wieder Regenbögen sichtbar. ;)
    Leider mussten wir uns nun aber ran halten, da es mittlerweile halb 6 war und wir zur Fähre mussten, die 18.15 Uhr abfährt...
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Seljalandsfoss