Indonesia
Kawah Ijen

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87 travelers at this place

  • Day22

    Ost-Java Trip | Kawah Ijen

    July 10, 2019 in Indonesia ⋅ ☀️ 20 °C

    Nachdem wir, vollgepackt mit Zelten, Matratzen und Klamotten für die nächsten Tage, mit dem Zug nach Banyuwangi fuhren, leihten wir uns direkt am Bahnhof Roller aus, um zum Zeltplatz am Eingang der Route zum Kawah Ijen zu fahren. Wir waren etwas spät dran und mussten die Zelte im Dunkeln aufbauen.

    Nach einem kurzen Schlaf ging es dann um 1 Uhr nachts zusammen mit sehr vielen Menschen los auf den steilen Weg in Richtung Krater.
    Nach ungefähr 2 Stunden und 2/3 des Weges merkten wir dann, wieso man uns vorher unbedingt Atemmasken ausleihen wollte. Ein beißender Schwefelqualm ließ unsere Augen tränen und wir waren wirklich froh die Masken zu haben.

    Endlich oben angekommen, waren die Ausmaße dieses Ortes im Dunkeln noch nicht ganz klar. Man konnte lediglich durch eine ewig lange Schlange an Taschenlampenlichtkegeln erahnen wie tief es in den Krater ging, also schlossen wir uns da einfach an.

    Vorbei an Warnschildern ging es dann 25 Minuten einen sehr sehr schwierigen Weg nach unten auf dem uns dann auch die ersten Schwefelabbauer entgegen kamen. Nur im Schein unserer Taschenlampen war es echt waghalsig dort runterzugehen. Die blauen Flammen des sich entzündenden Schwefelgases an der Oberfläche verrieten uns dann den Ort an dem die riesigen Schwefelwolken entstehen mussten.

    Am Ursprung angekommen wurde alles nur noch surrealer: Aus dem beißenden Qualm kamen neben den blauen Flammen auch ständig hustende Arbeiter, ohne jegliche Schutzausrüstung, mit riesigen gelben Blöcken Schwefel hervor um diese in, neben den ganzen fotografierenden Touristen, bereitstehende Körbe für den Abtransport zu legen. Es war ein schockierendes und im wahrsten Sinne atemberaubendes Bild.

    Für ein paar Fotos stieg ich alleine weiter den stockdunklen Weg hinab und stand urplötzlich am Ufer des Kratersees, den man vorher einfach nichtmal erahnen konnte. Ich baute meine Kamera für ein paar Langzeitbelichtungen auf und genoss ein bisschen die Stille während ich die Taschenlampen beim Auf- und Abstieg beobachtete. Nach kurzer Zeit kamen Putri und Patrick hinterher und ich konnte sie davon überzeugen noch bis zum Sonnenaufgang dort unten zu bleiben, denn ich hatte auf den Langzeitbelichtungen schon sehen können was dort vor uns lag.

    Es wurde immer heller und erst dann konnten wir wirklich sehen in was für einem riesigen Loch wir dort standen. Der türkise See, der krass gelbe Schwefel und die verschiedenfarbigen Ablagerungen auf jeglichem Gestein um uns herum bot ein unfassbares Bild.

    Als letzte Touristengruppe verließen wir den Krater, während bereits viele Arbeiter schon die schweren Körbe voll mit Schwefel zu Fuß nach oben schleppten. Ich musste auf dem steilen Weg schon mit unserem vielleicht 10kg "schweren" Rucksack einige Pausen machen, während die Arbeiter (mehrmals am Tag!!!) ungefähr 60-80kg Schwefel in ihren Körben trugen.

    Wir sprachen, oben angekommen, mit einem Arbeiter der uns erklärte, dass er pro Kilo Schwefel, welches er unten im Dorf (übrigens nochmal ein Fußmarsch von 2 1/2 Stunden) verkauft, ungefähr 1000 IDR bekommt. Das sind umgerechnet 6 Cent...

    Trotz dem wir sehr betrübt von den Bedingungen und Geschichten die dort oben passieren waren, kamen wir aus dem Staunen nichtmehr heraus und betrachteten alles noch bestimmt für eine Stunde von oben und ich musste auch kurz schlafen ehe wir den Rückweg antreten konnten, so erschöpft waren wir.

    (Ich habe hier viele Videos gedreht, die werd ich noch zusammenschneiden und einen Link dazu veröffentlichen)
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  • Day92

    Ijen Volcano

    February 27, 2019 in Indonesia ⋅ 🌧 23 °C

    Let's get up at 12.30am... Ijen is waiting for me 🌋
    Einer der wenigen Vulkane auf der Welt bei dem man blaues Feuer sehen kann. Dieses entsteht durch den Schwefel der verbrennt. Dazu sind wir mitten in der Nacht losgefahren. Ca. 1h bis zum Krater hochgelaufen und dann in den Krater rein. Das besondere am noch immer aktiven Vulkan Ijen ist, dass im Krater ein blauer See ist und zudem eine Schwefelmine. Die locals bauen hier Schwefel ab und transportieren diesen dann auf ihren Schultern in Körben aus dem Krater nach oben. Das ist der härteste Job den es vermutlich auf der ganzen Welt gibt!! Die Körbe wiegen zwischen 65-100 kg. Den Schwefel bauen die meisten ohne Gasmaske ab und haben nur ein Tuch als Schutz vor den ätzenden Gasen. Auch unsere Gruppe war kurz in den Schwefeldämpfen (mit Gasmaske). Trotzdem war das Atmen schwer und hat im Rachen gebrannt und auch die Augen haben gebrannt. ( Ein bisschen musste ich sogar weinen...) Der Schwefel wird für Kosmetik verwendet. Am Tag machen die locals diese Tour 2-4 mal. Für ein Kilo bekommen sie 1.000 IDR. Das heißt für 200 kg bekommen sie ca. 12 €. Die meisten Mienenarbeiter fangen mitten in der Nacht an, weil es dann noch nicht so heiß ist.
    Eine unfassbar knochenbrecherische Arbeit! Das krasseste was ich bisher in meinem Leben geshen habe.
    Weil schlafen überbewertet wird ging es danach noch zu einem Wasserfall. Und dann mit der Fähre nach Bali. Von dort aus bin ich mit einem lokalen Bus 5h nach Ubung gefahren. Ich habe die größe von Bali etwas unterschätzt. War aber eine schöne Fahrt durch Reisfelder und ein paar Affen am Straßenrand konnte man auch sehen. Der Busfahrer war ziemlich cool und hat mich nach der Fahrt noch zu nem Kaffee eingeladen. Und dann noch direkt zu meinem Hostel mit dem Bus gefahren. Ich war dann einfach nur froh als ich endlich schlafen konnte. Das waren genug Nächte die ich durchgemacht habe für die nächste Zeit....
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  • Day192

    Krater Ijen, Schwefelwolken

    July 13, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 20 °C

    Morgens Vulkan Bromo, nachts der Krater "Ijen" mit dem Kratersee "Kawah Ijen" . Um 0.30 Uhr wurden wir mit dem Jeep abgeholt. Für diesen Vulkan hatten wir eine Tour gebucht, da die Strecke vom Hostel bis zum Berg ziemlich weit ist und wir das ganze Material (Taschenlampe, Gasmaske) irgendwo hätten ausleihen müssen.

    Der Aufstieg ist ziemlich hart. 3,4 km bergauf, davon etwa 2 km extrem steil 😳. Es waren so viele Menschen dort. Der letzte Sonntag vor Ferienende. Auch hier gibt es wieder eine Möglichkeit für Faule: sich in einer Art Bollerwagen den Berg hochziehen lassen! 2 Männer zogen eine junge Chinesin hoch. An ihrer Stelle hätten wir uns so geschämt 😢.

    Oben angekommen beginnt der Abstieg in den Krater zum "Blue Fire". Es sind überall Warnschilder aufgestellt, da aus dem Krater die Schwefelwolken, genannt "Solfatare" aufsteigen. Ziemlich giftig, weshalb wir alle Atemmasken hatten. Der Weg nach unten ist recht steil, holprig und eng. Die Menschenmassen quetschen sich immer weiter nach unten. Ab und zu staute es sich, da die ersten wieder nach oben wollten und es nur einen Weg gibt.

    Das "Blue Fire" entsteht durch Überhitzung des Schwefel. Es entzündet sich selbst und bietet das fantastische Spektakel. Der Schwefel selbst lagert sich am Rand des Sees ab, da dort eine Solfatare ist. Es treten schwefelhaltige Gase aus dem vulkanische aktivem Boden aus und erkalten. Im Ijen setzt sich täglich die gleiche Menge an neuen Schwefel ab, wie in der Miene abgebaut wird (ca. 6 Tonnen).

    Schwefelträger transportieren den abgebauten Schwefel in 70 bis 100kg schweren Bambuskörben aus dem Krater nach oben. Die Männer bekommen von der chinesischen Betreibergesellschaft gerade einmal umgerechnet 9€ pro Tag. Für indonesische Verhältnisse viel, jedoch für diese Bedingungen 😔. Ohne Atemmasken schleppen sie die ganze Nacht den Schwefelbrocken zwischen den Touristen den Krater hoch. Auch Galileo beschreibt diesen Job als einen der härtesten weltweit!

    Im Krater angekommen, konnten wir uns das "Blue Fire" aus der Nähe ansehen. Es ist irgendwie so unwirklich, wie das Feuer aus Harry Potters Feuerkelch. Das ganze hat nur einen Haken, die Schwefelwolken. Ein beißender, stechender und stinkender Rauch. Phuuu ganzschön heftig.
    Nach kurzer Zeit beschlossen wir wieder nach oben zu gehen, damit wir vor der Menschenmasse wieder oben sind. Die Idee war gut, aber die Guides haben die Leute nicht nach oben gelassen, sondern weiter Touristen in den Krater gequetscht. Das "Blue Fire" brennt nämlich nur bei Nacht.

    Nach einer Weile drehte sich der Wind und die Schwefelwolke kam direkt auf die Leute zu. Der Qualm brannte in den Augen, trotz Maske bekamen wir kaum Luft. Es war so ekelhaft und anstrengend. Einige Menschen brachen in der Menge in Panik aus und die Masse drückte nach oben, wo die Guides immer noch weiter Touristen nach unten schoben. Die ersten suchten nach alternativen Wegen und kletterten abseits hoch, um aus dem Krater zu gelangen. Einige Steine lösten sich und bröckelten nach unten und dennoch wurden wir nicht nach oben gelassen. Erst als ein Schwefelträger nach oben wollte, konnten wir uns quasi an ihn heften und hoch.

    Die Sonne ging sogar schon auf. Oben angekommen hatten wir einen wunderschönen Ausblick. Erst jetzt bemerkten wir, dass der Krater mit einem hellblauen See gefüllt war. Wir wussten zwar, dass es diesen See dort gibt, aber nicht wo 😅. Das Wasser ist im wahrsten Sinne des Wortes extrem ätzend. Mit einem ph Wert von 0,3 sollte man nicht damit in Berührung kommen.
    Daneben erkannten wir den gelben Schwefel. Jetzt dampfte er nur noch. Das "Blue Fire" war nicht mehr zu sehen.
    Als die Sonne aufgegangen war entdeckten wir plötzlich hinter uns Jacob und Pai, die schon auf uns zu liefen. Mit einem Wiedersehen hatten wir bei der Menschenmenge gar nicht gerechnet 😊.

    Bei Abstieg des Berges, gab es auf dem Weg Souvenirs aus Schwefel zu kaufen und einer der Schwefelträger hatte seine Körbe dort ausgelehrt. Christian hat ein Stück davon hochgehoben. Das Material ist ganz bröselig wie Gips, dabei aber schwerer, jedoch nicht so wie ein Stein 🤔. Im Hostel konnte ich auch ein Stück anfassen und er hatte recht. Ganz komisch zu beschreiben.

    Alles in allem ein ziemlich spannendes und spektakuläres Erlebnis, welches leider vom Massentourismus negativ beschattet wurde 😔.
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  • Day24

    Ijen (Java)

    September 28, 2017 in Indonesia ⋅ ☀️ 4 °C

    Nieuwe nacht, nieuwe vulkaan. Deze keer stonden we om half 1 op om een gigantisch kratermeer te bezoeken van een vulkaan die nog giftige zwavelgassen uitstoot (vandaar het broodnodige gasmasker!). 's Nachts waren er hierdoor blauwe vlammen te zien. Het was opnieuw een spektakel! Elke nacht mijnen er trouwens werkers de zwavel en lopen ze tot 3x op en af met ongeveer 60 kilo op hun schouders. Helaas zeer ongezond en onderbetaald.Read more

  • Day9

    Nachtwanderung in einen Vulkan

    May 19, 2018 in Indonesia ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach einem frühen Frühstück um 6 Uhr riefen wir uns ein Taxi um uns an die nächste Zugstation fahren zu lassen. Wir vereinbarten mit dem Taxifahrer ein Treffpunkt, da wir in einer kleinen Seitenstraße unser Hotel hatten, aber der Taxifahrer erschien einfach nicht. Da wir nicht ewig warten konnten und andere vorbei fahrende Taxifahrer das fünffache verlangten, blieb uns nichts anderes übrig als zu laufen. Nach 20 Minuten kamen wir nass geschwitzt am Bahnhof an, zum Glück aber noch pünktlich, so dass wir noch unseren Zug erwischten. Da wir Economy Tickets gebucht hatten, hofften wir auf die bequemen Sitze wie bei unserer ersten Zugfahrt, nur leider war das auch wieder nicht der Fall. Wir hatten zwei Sitzplätze in einem 4er Abteil, wo man sich gegenüber sitzt. Die Reihen daneben waren 6er Abteile, die glücklicherweise die meiste Zeit der Fahrt leer waren, so dass wir uns während der 14 stündigen Fahrt auch hinlegen konnten. Die lange Zeit nur zu sitzen wie mit einem Stock im Arsch hätten wir niemals durchgehalten🙉 Die Zeit zog sich wie Kaugummi und wir machten unglaublich viele Stopps zwischen drin. Um kurz vor 21 Uhr war das Ziel in Sicht und wir konnten den Zug endlich verlassen. Herzlich wurden wir von den Besitzern des Homestays (mit 3 Zimmern) empfangen und es gab erstmal geschnittene Wassermelone und Tee. Tat das gut! Auch wenn wir im Zug viel geschlafen haben, waren wir trotzdem kaputt und gingen recht schnell ins Bett.
    Am nächsten Tag gab es lecker Bananen Pancake zum Frühstück und über den Tag haben wir eigentlich nicht viel gemacht. Ich bin eine Runde um den Block gelaufen, aber außer ein paar wenige Warungs und einen kleinen Laden gab es nichts, denn wir lagen außerhalb der Stadt. Also war es ein gechillter Tag. Am Abend so gegen 18:15 Uhr wollten wir dann etwas zu Abendessen und setzten uns in das Warung unserer Unterkunft. Der Sohn der Besitzerin kam dann auf uns zu und meinte wir sein zu spät, seine Mama wäre gerade beten und komme erst in einer halben Stunde zurück. Wir wussten nicht das die Muslime während Ramadan erst essen und dann beten gehen. Aber kein Problem für uns wir bestellten einfach einen Tee und warteten auf sie. Nach einer Stunde war sie immer noch nicht da und wir hatten ganz schön Hunger🙈 dann endlich tauchte sie auf und wir konnten etwas zu essen bestellen, es dauerte ein wenig bis es angerichtet war aber dafür war es umso leckerer:)
    Während dem Abendessen kamen wir noch mit einem deutschen Manager ins Gespräch, mit ihm verbrachten wir dann den Abend. Gegen 22 Uhr entschieden wir uns aber ins Bett zu gehen um wenigstens noch ein paar Stunden die Augen zu zu machen oder wenigstens uns auszuruhen, denn um 1 Uhr nachts wurden wir abgeholt. Wir hatten eine Tour gebucht zum Mount Ijen. Nachdem wir noch ein paar weitere Personen abgeholt hatten fuhren wir eine Stunde zum Fuße des Vulkans. Dort gab es kurze Anweisungen, Taschenlampen und Gasmasken wurden verteilt und dann liefen wir in der Dunkelheit mit dem Guide los. Unser Guide war uns dann aber zu langsam und jeder ist in seinem Tempo nach oben gelaufen. Ganz schön steil ging es bergauf und wir kamen gut ins Schwitzen. Nach einer Stunde hatten wir den Aufstieg geschafft und inzwischen war 4 Uhr. Das besondere am Vulkan Ijen sind die blauen Flammen, die man im Krater des Berges zu Gesicht bekommen kann. Also war es für uns noch nicht ganz geschafft. Nach dem wir unsere Gasmasken wegen den Schwefelgasen auf hatten ging es für uns den Weg nach unten in den Krater. Schon von weitem sah man kleine blaue Flammen. Echt faszinierend! Als wir den ganzen Weg in den Krater geschafft hatten kam zwar auch ziemlich viel Rauch auf und die blauen Flammen kamen nicht ganz so gut zum Vorschein aber es war super spannend das zu sehen. Was auch super beeindruckend war, waren die ganzen Lichter die man im Zickzack zum Rand des Kraters bewundern konnte. Die ganzen Leute die mit ihren Taschenlampen auch auf dem Weg nach unten waren. Im Krater holen die Mienenarbeiter den Schwefel und dann geht es den ganzen Weg nach oben und dann runter zum Fuße des Vulkans. Ein harter Job! Die Arbeiter haben auch meist keine Gasmaske die sie gegen den Schwefelrauch tragen was auch sehr gesundheitsschädlich ist und von Wanderschuhen brauchen wir erst gar nicht zu reden. Mittlerweile tauchte auch unser Guide wieder auf der uns trotz Maske erkannte. Da er die Erlaubnis hat näher an die blauen Flammen zu gehen machte er mit Raphaels Kamera noch ein paar Bilder so lang sie noch zu sehen waren. Man kann sich jedoch vorstellen das dass nicht all zu perfekt oder einfach klappt. Denn wenn es hell wird verschwinden die blauen Flammen. So langsam machten wir uns wieder auf den Weg nach oben. Im Morgenlicht konnte man den Schwefelsee erkennen der jetzt zum Vorschau kam. Er ist der größte seiner Art auf der Welt. Hier konnten wir ein paar Bilder schießen bis er bedeckt war vom Rauch. Als wir am Rand des Kraters ankamen waren wir über den Wolken. Was für ein Bild! Wenn man keine Lust gehabt hätte runter zu laufen gab es die Möglichkeit ein 'Taxi' zu nehmen. Man hätte sich in ein Wagen reinsetzen können und ein Mann hätte einen in einer Art Bollerwagen runter gefahren, den Preis konnte man dann verhandeln.
    Dieses Angebot gab es übrigens auch bergauf, welches wirklich einige in Anspruch genommen haben. Teilweise haben 5 Männer eine Person nach oben gezogen, dabei waren diese wie Pferde vor den Karren gespannt. Die taten mir echt leid. Aber was tut man nicht alles um Geld für seine Familie aufzutreiben. Wir liefen selbstverständlich wie wir auch nach oben gekommen sind, der Weg nach unten kam uns zwar etwas länger vor wie nach oben aber auch hier hatten wir irgendwann unser Ziel erreicht. Unser Guide holte uns unterwegs wieder ein und wir liefen den Rest gemeinsam nach unten. Am Fuße des Berges angekommen gab es noch einen kleinen Snack und wir mussten auf ein Pärchen warten die noch nicht unten waren. Als wir vollständig waren wurden wir alle wieder mit unserem weißen Jeep an unsere Unterkünfte abgeliefert.
    Dort angekommen gab es erstmal Frühstück für uns und wir konnten ein wenig entspannen. So langsam kam die Müdigkeit zum Vorschein. Zum schlafen war aber keine Zeit. Schnell unter die Dusche, angezogen, Sachen gepackt und mit dem anderen deutschen von gestern riefen wir uns ein Taxi und ließen uns an den Hafen fahren. Um von dort aus mit einer Fähre, die 45 Minuten fuhr, über zu setzen auf Bali. Dort angekommen fanden wir nach einigen Diskussionen einen Fahrer der uns 3 1/2 Stunden für umgerechnet 9 € pro Person nach Ubud fuhr. Während der Fahrt fielen uns allen mal die Augen zu, dem einen mehr dem anderen weniger. Bis auf Raphi schliefen wir anderen beiden die meiste Zeit der Fahrt. Wir waren froh als wir dann endlich in Ubud ankamen und direkt im Homestay einchecken konnten. Am Nachmittag liefen wir noch ein wenig die Einkaufsstraße entlang und suchten uns ein Restaurant aus wo wir dann am Abend essen gingen. Hier auch wieder ein paar Essensbilder☺
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  • Day107

    Vulkan Ijen

    February 27, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 17 °C

    Ijen ist ein Vulkan auf der indonesischen Insel Java. Hier befindet sich das grösste Säurefass der Erde, der Kratersee. Dieser sieht wunderschön aus.

    Der Schwefel riecht extrem im Krater und wir haben es trotz Gasfiltermaske und Schutzbrille kaum ausgehalten.

    Jeden Tag bauen Arbeiter Schwefel unter unmenschlichen Bedingungen ab. Diese tragen aber keine Masken oder Schutzbrillen... Der Schwefel wird für Dünger, Pharma- sowie Kosmetikprodukte verwendet.
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  • Day23

    Im Frühtau zu Berge wir zieh (fallera)..

    September 25, 2018 in Indonesia ⋅ ☀️ 27 °C

    Ihr habt richtig gelesen: 00.00 aufstehen, 00.30 ab ins Auto und hoch zum Minenarbeitet-Camp am Ijen Vulkan.
    Es war eine kurze Nacht und es versprach ein laaaaanger Tag zu werden.

    Zum Glück sind die Strassen zum Ijen nicht besser als die anderen, so dass wir ordentlich wachgeschüttelt ankamen (ausser unser Guide, der pennt im Auto egal was kommt, der Glückliche)

    Auf dem Parkplatz bekommt jeder von uns noch eine Atemmaske und dann geht hoch auf den Berg. Circa 3km und 600 Höhenmeter später (und das um 01.15 morgens!!!) stehen wir am Krater um herauszufinden das wir innen am Krater wieder etwa 100m nach Unten steigen.

    Das Naturschauspiel unten im Krater entschädigt uns jedoch für die Mühen. Der dauerhaft ausströmende Rauch und der riesige See sind atemberaubend (nicht nur sprichwörtlich 😷). Auch die Weltweit bekanntem blauen Flammen bekommen wir zu Gesicht, wenn auch in einem nicht ganz so spektakulären Ausmass. Mit der aufgehenden Sonne erkennen wir dann auch die gelbe Verfärbung vom Schwefel im ganzen Krater. Das alles ist echt schön und spannend anzusehen wäre da nicht schonwieder der ar***kalte Wind der an unserer eher leichten Kleidung zerrt.

    Samsul ist hier weniger für Fotos aufgelegt, (die blauen Flammen mal ausgenommen) sondern erzählt uns wie es mit den Arbeitsbedingunen für die Schwefel-Mineure aussieht, wie die Arbeiter organisiert sind und welche bizzaren Geschichten sich bereits im Ijen-Krater, dank der Touristen abgespielt haben.

    Gegen 06.30 erreichen wir drei wieder den Parkplatz, alle mit schmerzenden Knien vom steilen Abstieg und völlig fertig vom Schlafmangel und der früh morgentlichen Betätigung. Das Resultat spricht für sich: bei der Rückfahrt schlafen alle drei fast sofort ein.

    Wie ausgemacht bringt uns unser Fahrer zum Bus Terminal in Banyuwangi, wo Samsul uns hilft den richtigen Bus mach Malang zu finden.
    Wir haben Glück: 30min nach unserer Ankunft fährt ein Bus nach Malang, ohne dass wir umsteigen müssten. Ein grosser Sieg denken wir uns als wir uns von Samsul und unserem Fahrer (wir konnten uns seinen Namen leider beide nicht merken 😅) verabschieden. Es waren tollen zweieinhalb Tage mit Ihnen!

    Kurz noch etwas Proviant gekauft und ab in den Bus zu unserem nächsten Ziel.
    Dass wir nicht umsteigen mussten, war tatsächlich ein Sieg, allerdings fordern die 9 STUNDEN Busfahrt (holpern, beschleunigen, bremsen, beschleunigen, weiter holpern - schlafen praktisch nicht möglich) doch ihren Tribut. Völlig verspannt und zerknautsch fallen wir in Malang aus dem Bus und suchen uns einen Fahrer zu unserem Hostel im Zentrum der Studentenstadt.

    Endlich angekommen, könnten wir mit der Wahl der Unterkunft nicht zufriedener sein: das MaDor Hostel ist perfekt organisiert, komfortabel, sauber, modern. Wir geniessen eine warme Dusche, eine schnelle Nudelsuppe und dann ab ins Bett und schlaf nachholen. (zumindest eine von uns, der andere hat noch die grosse Ehre den heutige Blogeintrag zu schreiben, bevor er sich zur Ruhe legt).
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Kawah Ijen

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