Salt Lake City
20. Mai 2019 in den USA ⋅ ⛅ 12 °C
"Und jetzt flieg Simi, fliiieg" - diese Worte sind wohl allen noch ein Begriff. Denkt man an Salt Lake City, kommen einem als erstes die olympischen Winterspiele 2002 in den Sinn, wo Gold-Simi Geschichte schrieb.
Ansonsten ist die Hauptstadt des Staates Utah vor allem unter den Mormonen bekannt. Hier befindet sich der Salt Lake Tempel, der bekannteste und grösste Tempel der Kirche Jesu Christi der Heilige der letzten Tage. Nachdem wir das Besucherzentrum besuchten, gingen wir auf eine kurze Führung. Zwei junge Schwestern erklärten uns die Architektur und Funktionen der Gebäude. Die beiden absolvieren gerade, wie bei Mormonen im jungen Erwachsenenalter üblich, ihre Missionarszeit. Danach wechselten wir ins Konferenzzentrum, wo uns eine etwas ältere Dame aus Finnland, auf eine Führung mitnahm. Dort lernten wir mehr über die Entstehung der Kirche und wie sie heute geführt wird. Das Auditorium des Gebäudes bietet 21'000 Sitzplätze und wird für die halbjährlichen Konferenzen genutzt. Diese werden übrigens in über 90 Sprachen übersetzt und via Fernsehen, Internet und Rundfunk übertragen. Die Führung war sehr informativ und wir konnten wieder einmal etwas dazulernen. Bei den Bildern erfahrt ihr, was wir sonst noch so über die Mormonen gelernt haben.
Weiter ging es zur Antelope Island, wo wir uns für eine Übernachtung im Park entschieden. Da die Sonne scheinte und für den morgigen Tag Regen vorausgesagt wurde, begannen wir sofort mit dem Erkunden der Insel. Sie befindet sich übrigens im grossen See, der der Stadt seinen Namen gibt, dem Salt Lake. Dieser hat nach dem Toten Meer, den höchsten Salzgehalt.
Die Antelope Island ist neben Antelopen und div. anderen Tieren, vor allem für eine Herde Bison bekannt. 12 dieser Tiere kamen Ende 19. Jahrhundert auf die Insel und heute zählt die Herde 550-700 Tiere. Erst entdeckten wir bei der Rundfahrt auf der Insel nur einzelne von ihnen. Doch dann sahen wir plötzlich wie links und rechts von uns die Herde vorbeizog.
Nach dem kurzen Aufenthalt in der Stadt, geht es wieder in einen Nationalpark.🏞Weiterlesen
Antelope Island
21. Mai 2019 in den USA ⋅ ☁️ 8 °C
Der älteste Nationalpark
23. Mai 2019 in den USA ⋅ ⛅ 3 °C
Im Jahre 1872 wurde der Yellowstone Nationalpark gegründet und ist damit der Älteste der Welt. Der Name kommt vom Yellowstone River. Der 9‘000 km² grosse Park ist bekannt für seine geothermalen Quellen wie Geysire und Schlammtöpfe sowie für seine Wildtiere wie Bisons, Bären und Wölfe.
Auf dem Weg in den Yellowstone legten wir einen Stopp in Jackson ein. Eine kleine Ortschaft mit zahlreichen Restaurants, Souveniershops und vielen Geweihen (siehe Foto). Weiter ging es durch den Grand Teton NP direkt an den Südeingang des Yellowstone. Es war schon nachmittags als wir bei den berühmten Geysiren von Old Faithful eintrafen. Wir schlenderten von einer blubbernden Quelle zur nächsten bis es beinahe dunkel wurde. Wir beschlossen die Nacht vor dem Westeingang auf der Restarea zu verbringen, um am kommenden Tag die restlichen Geysire zu besichtigen.
Wir kamen gerade richtig zur Errosion der grossen Geysire. Sie kann auf 10 Minuten genau vorausgesagt werden und findet regelmässig alle 50-60 Minuten statt - und das seit Jahrzehnten.
Weiter ging es auf dem südlichen Loop dem Yellowstone Lake entlang. Hier treffen heisse, brodelnde Quellen auf den noch gefrorenen See - einzigartiges Naturschauspiel. Weiter richtig Norden hielten wir immer mal wieder an, um weitere Schlammtöpfe, Quellen, Bergseen oder einfach sonst die Natur zu geniessen. Nicht selten hielten wir auch für Bisons an, welche direkt neben dem Auto grasten. Eine Bande Grizzly Bären sahen wir durch den Feldstecher.
Da noch ein wenig Schnee lag (und es auch jeden Tag noch ein wenig schneite), waren die meisten Wanderwege geschlossen sowie auch die Passstrasse auf dem nördlichen Loop. Wir machten uns also auf, vorbei am Hayden Valley (bekannt für grasende Tiere, leider noch voll Schnee), den nördlichen Loop hinauf zu den Mammoth Hot Springs. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir gleich neben der Strasse einen Braunbären auf Entdeckungstour.
Über den Nordausgang verliessen wir den Yellowstone, gönnten uns eine heisse Dusche und fuhren weiter nach Great Falls.Weiterlesen
Yellowstone Nationalpark
24. Mai 2019 in den USA ⋅ ☁️ 3 °C
Und weiter gehts...
24. Mai 2019 in den USA ⋅ ⛅ 13 °C
Off to Canada
25. Mai 2019 in Kanada ⋅ 🌧 9 °C
Ganz spontan entschieden wir im Mc Donalds (wo wir Internet haben), dass wir den Weg vom Landesinnern an die Westküste über Canada fahren. Calgary wir kommen!🤩
Die Route gestaltet sich recht eintönig, es geht stundenlang vorbei an riesigen Weiden mit ein paar Kühen drauf (die haben es echt schön hier). Und dann erreichen wir sie, die Grenze zu Canada.🇨🇦 Es gibt einen Stempel in den Pass und das wars auch schon, so einfach haben wir uns das nicht vorgestellt (kennen wir doch die Bordercross Serien vom Fernsehen😂). Wir fahren noch eine Weile weiter und übernachten einmal bevor es am nächsten Morgen nach Calgary geht.
Als erstes sehen wir die Stadt von einem Viewpoint aus. Es ist schon merkwürdig diese Ansammlung von Hochhäusern zu sehen, hat es doch soo viel Land rundherum.😄 Naja, wir beschliessen uns das noch von Nahem anzusehen und schlendern durch die Stadt. Dann gehen wir zum Fluss hinunter und laufen durch den Park wieder zurück. Bevor wir uns auf den Weg in die Nationalparks machen, legen wir einen kurzen Stopp beim Walmart ein, um die Vorräte auzufüllen.Weiterlesen
Banff here we come
26. Mai 2019 in Kanada ⋅ ☀️ 10 °C
Am späteren Abend treffen wir im Banff Nationalpark ein. Auch hier in Canada haben wir gleich wieder einen Jahrespass für die Nationalparks gekauft (lohnt sich schon ab einigen Tagen). Der Banff Nationalpark ist der älteste NP Canadas. Bevor es nach Banff selber geht, machen wir eine Loop um den Minnewanka Lake. Dort zeigen sich die Bergseen von ihrer besten Seite und wir geniessen unser Abendessen mit spektakulärer Aussicht. Danach geht es zum überteuerten Campground (in den Nationalparks kann man leider nicht wild campen) in Banff.
Wenn man so durch Banff läuft, erinnert es einem sehr an ein Dörfchen in einem Schweizer Bergort. Souvenirläden, Restaurants,... das übliche halt. Wir wollen ins Museum, dieses hat jedoch Montag&Dienstag geschlossen (stimmt, dann kommen ja keine Touristen🤔). Nach einem kurzen Besuch bei den Quellen (wo der NP gegründet wurde), geht es weiter nach Lake Louise (wohl allen von den FIS Rennen bekannt). Zum Glück ist schon später Nachmittag und die grossen Touristenströme sind weg. Nach dem Besuch des Lake Louise gehts noch zum Moraine Lake hoch. Beide Seen sind übrigens noch gefroren und beim Moraine Lake liegt noch viel Schnee. Da viele Campgrounds noch im Winterschlaf sind, erwischen wir gerade noch einer der letzten Parkmöglichkeiten im Overflow Camping. Naja Camping ist hier zu viel gesagt, es erinnert eher an ein Walmartparkplatz.🙈 Morgen werden wir die 230 Kilometer des Icefield Parkways in Angriff nehmen.Weiterlesen
Icefield Parkway
28. Mai 2019 in Kanada ⋅ ⛅ 13 °C
Auf der 230 kilometerlangen Strecke des Icefield Parkways sieht man über 100 Gletscher. Sie verbindet die beiden Nationalparks Banff und Jasper. Wir gehen die Strecke gemütlich an und machen unterwegs viele Stopps. Eigentlich wollten wir auch kleine Wanderungen machen, aber die meisten sind noch geschlossen.
Beim Athabasca Gletscher legen wir einen Übernachtungsstopp ein. Hier gibt es zwar wieder nur einen grossen Parkplatz aber die Aussicht ist einfach grandios! Am nächsten Tag gab es auf dem Weg nach Jasper vor allem Wasserfälle zu bestaunen.Weiterlesen
Jasper Nationalpark
30. Mai 2019 in Kanada ⋅ ⛅ 18 °C
Angekommen im grössten Nationalparks Canadas, dem Jasper NP, war es schon später Nachmittag und wir mussten noch schnell dumpen (Abwasser ablassen und neues Wasser einfüllen). Danach ging es direkt ans Westende des Parkes, wo wir zu den Miette Hotsprings hochfuhren. Endlich wiedereinmal die Seele baumeln lassen und im heissen Quellwasser entspannen. Das Wasser ist bei diesen Quellen so heiss, dass es auf 40 Grad runtergekühlt wird. Nach dem Abendessen fahren wir das kurze Stück aus dem Park, um direkt beim Eingang in einem Waldstück zu übernachten. Bereits als wir ins Bett gingen, roch Leandra dass es irgendwo brennt. Wir dachten an ein Lagerfeuer in der Nähe...
Doch am nächsten Morgen war der Geruch noch intensiver in der Luft und man konnte die Berge nicht mehr sehen. Alles war in einem nebelartigem Schleier. Das Internet bestätigt uns, dass es sich um einen Waldbrand (mehr als 300 Kilometer entfernt) handelt. Mehrere 10'000 Personen mussten bereits ihre Häuser verlassen. Leider eine immer alltäglicher werdende Situation in Canada.😳 Wir machten uns trotzdem auf den Weg zum Maligne See. Da das Tal ein bisschen weg vom Park geht, war es besser mit dem Rauch - bis der Regen kam.💁♂️ Trotzdem machten wir eine kleine Runde zum Moose Lake. An der Tankstelle hat Manuel noch schnell eine Bärenglocke gekauft, damit Leandra auf den Wanderungen nicht immer singen muss.🐻😄
Auf dem Rückweg gings noch schnell in den Dorfladen, der für uns wie ein Paradies war. Vom frischgerollten Sushi bis zur Schweizer Bratwurst gab es hier alles zu kaufen. Ein Traum😍
Wir nächtigten im Parkcamping und machen uns am nächsten Tag auf den Weg zu einer letzten Wanderung bevor es wieder aus dem Park geht. Dieses Mal ist es ein Rundweg, bei dem man x Möglichkeiten zur Weggestaltung hat. Immer wieder gibt es Tafeln, die einem die nächsten Möglichkeiten zeigen. Von Jasper geht es langsam in Richtung Vancouver.Weiterlesen
Animals of Jasper
31. Mai 2019 in Kanada ⋅ ⛅ 14 °C
Mitten aus dem Leben
1. Juni 2019 in Kanada ⋅ ⛅ 13 °C
"Weck mich einfach nicht wieder, wenn du irgendein Geräusch hörst", meinte Manu zu Leandra als er sich schlafen legt.
Die letzte Nacht war kurz - sehr kurz. Gerade als wir es uns gemütlich gemacht haben und einen Film anschauen, hören wir das allen bekannte Geräusch. Jeder weiss, wie nervig das Geräusch einer Stechmücke sein kann. Es kann Nächte zerstören und dies tat es auch. Jedes Mal als wir eine der Mücken erwischt hatten, kam schon die nächste angeflogen. Nach etwa der 15. Mücke war Schluss. Wir geben auf und verlassen ihr Revier. Fahren wir halt um 23 Uhr noch eine Stunde bis zum nächsten Schlafplatz.🙈
Dort hatten wir dann Ruhe von den Biestern. Doch dann morgens früh, wieder ein Geräusch. Es ist so laut, dass Leandra davon wach wird. Dieses mal ist es mehr ein tribbeln von kleinen Beinchen. Der erste Gedanke waren Vögel auf dem Dach. Also raus, Tür zuschlagen und Ruhe ist. Zurück ins Bett - wieder dieses Geräusch. Mittlerweile ist auch Manu wach und er dreht mal eine Runde mit dem Auto über den Parkplatz. Dann ist Ruhe vorerst.
Abends ermahnt Manu Leandra zur Ruhe. Keine 15 Minuten später, als Manu eingeschlafen ist, hört sie wieder Geräusche. Dieses Mal ein rascheln. Das muss der Abfallsack sein. Gut, Ruhe bewahren, vielleicht war das ja nur der Wind. Wieder ein rascheln, also schaut Leandra mithilfe Handylicht, was da am Abfallsack sein könnte und sieht etwas herumrennen (leider nicht klar, da sie die Brille nicht an hat). Also wurde Manuel halt wieder geweckt, denn jetzt ist sich Leandra ganz sicher, dass es eine Maus ist.
Kurze Zeit später die Bestätigung, es ist eine kleine süsse Maus - nennen wir sie mal Mausi. Mausi ist also heute mit uns mitgereist und hat jetzt Hunger. Wir basteln schnell eine Mausefalle und legen ein Stück Käse hin. Mit dem roten Licht der Stirnlampe verfolgen wir das Geschehen vom Bett aus. Es geht sehr lange bis sich Mausi wieder zeigt - doch sie geht direkt zum Abfall (hätten wir den Schweizer Käse gekauft, wäre das sicher nicht passiert😄). Abfall kommt weg, Käse bleibt, doch Mausi erscheint längere Zeit nicht mehr und als sie es tut, geht sie nicht zum Käse hin.
Wir legen uns schlafen. Am Morgen war der Käse weg, Mausi jedoch auch (die Falle funktioniert noch nicht ohne Menschenhand).
Ansonsten haben wir uns den letzten Monat gut an das Leben im Camper gewöhnt. Leandra schlägt sich den Kopf nur noch 3 statt 5 mal am Tag an und Manu weiss jetzt, dass man immer alles doppelt checken muss bevor man losfährt (ansonsten kann es gut sein, das während der Fahrt mal das Regal mit allen Lebensmitteln ausfährt🙈). Wir sind gespannt auf unsere nächsten Abenteuer... nun halt mit Mausi.🐀Weiterlesen
Sea to Sky
3. Juni 2019 in Kanada ⋅ ⛅ 18 °C
Ganze 3 Tage liessen wir uns Zeit um vom Jasper NP nach Vancouver zu fahren. Wir entschieden uns, nicht über den Highway 1 zu düsen, sondern den Sea to Sky Highway abzufahren.
Die Strasse führte uns quer durch einen Teil der Rocky Mountains, vorbei am bekannten Whistler-Skigebiet. Sonst gab es immer wieder mal einen See oder einen Wasserfall anzusehen oder kleine Rundwege zum ablaufen. Die Landschaft ist geprägt von Bergen, Wasser und Tannenwäldern und ein Paradies für Naturliebhaber. Man könnte es beinahe mit der Schweiz vergleichen, einfach alles 10 mal grösser.🤷♂ Warnschilder für Bären gibt es überall, leider (oder zum Glück🤔) sind wir aber keinem begegnet in Canada.
Vancouver ist mit knapp 600‘000 Einwohnern im Vergleich eine kleine Metropole, aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir hielten uns einige Stunden im Stanley Park auf, nachdem wir Downtown vom Camper aus besichtigt hatten. Die Stadt ist nicht sehr Camper freundlich - nur wenige, preisintensive Parkplätze. Wir blieben also nicht lange und machten uns gegen Abend auf den Weg zurück in die Staaten.Weiterlesen
Mausis Abenteuer
4. Juni 2019 in Kanada ⋅ ⛅ 12 °C
Mausi und wir werden keine Freunde, denn sie ist nachtaktiv. Während wir am schlafen sind, liebt sie es die Chipspackung als Trampolin zu benutzen. Und das ist laut - zu laut in einem kleinen Camper. Während sie in der ersten Nacht noch vorsichtig war, hat sie jetzt herausgefunden wie man über die Gasleitung bspw. in Schränke und Schubladen kommt. Also mussten wir die im Camping vorhandene BearSafeBox zu einer MouseSaveBox umwandeln und die Lebensmittel dort verstauen. Mausi reagierte sehr wütend darauf und hatte einen kleinen Wutausbruch. Die Folgen dessen, sahen wir jedoch erst am Abend. Sie hat sich an der WC Rolle ausgetobt und diese in kleine Fetzen zerrissen. Da sie nichts mehr zu essen finden konnte, stillte sie den Hunger mit Bouillon, Kerzenwachs und Chillipulver (ehrlich gesagt dachten wir nach dieser Combo sei sie tot). Aber kurz nach der Entdeckung flitzte sie wieder munter umher (mittlerweile hat sie überhaupt keine Angst mehr vor uns).
Da wir gerne wieder mal eine Nacht durchschlafen möchten, haben wir heute zwei Mausefallen gekauft. Kurz nachdem wir sie aufgestellt haben, ist der Käse schon weg aber keine Maus in der Falle. Ups, wir haben es falsch gemacht. Es folgt ein zweiter Versuch aber auch der misslingt. Alle guten Dinge sind drei: beim dritten Mal schnappt die Falle zu und Mausi ist drin. Es tut uns schon ein bisschen Leid, das kleine Wesen so zu sehen. Vorsichtshalber lassen wir die Fallen mal noch stehen, denn wer weiss ob Mausi noch Freunde hat...🐀🙈Weiterlesen
Vancouver
4. Juni 2019 in Kanada ⋅ 🌫 15 °C
Und wieder zurück...
6. Juni 2019 in den USA ⋅ ☁️ 15 °C
Zurück in die USA
10. Juni 2019 in den USA ⋅ ☀️ 21 °C
Von Vancouver machen wir uns auf den Weg zurück in die Staaten, Seattle heisst das Ziel. Dieses Mal ist der Grenzbeamte misstrauischer und wirft sicherheitshalber noch einen Blick in den Kühlschrank. Jedoch findet er nichts verdächtiges und wir dürfen passieren... Irgendwie schade, denn hätten die Grenzbeamten das Auto auseinander genommen, hätten sie vielleicht auch Mausis Kollegen entdeckt.😂 Nach einer Nacht auf einer ruhigen Raststätte, mussten wir morgens erst Mal einkaufen gehen. Danach kontaktierten wir die Camper Vermietung wegen diversen Problemen. Nachdem wir nämlich bei der Camperübernahme mehrere Stunden gewartet haben, da die Reifen nicht gut waren, haben sie bei diesem Auto jetzt auch kein Profil mehr.🙈 Naja jedenfalls dürfen wir jetzt zur Werkstatt gehen. Am Nachmittag besuchen wir das Boeingwerk in Everett. Hier steht das volumenmässig grösste Gebäude der Welt. Dort drin werden die Flugzeuge produziert oder besser gesagt zusammengesetzt. Denn die einzelnen Teile kommen aus aller Welt. Wir besichtigen die Produktionsstätte, welche durch die Grösse sehr imposant erscheint (leider durfte man keine Fotos machen). Am nächsten Morgen geht es dann weiter nach Seattle - die Geburtststadt von Starbucks. Wir schauen uns zuerst einmal die Aussicht auf die Stadt von oben an, bevor wir in sie eintauchen. Dann geht es aber gleich zur besagten Kaffeekette, die hier entstanden ist. Unten am Pier steht noch die zweite Filiale, die eröffnet wurde. Wir müssen sie nicht lange suchen, denn es ist einfach dort, wo sich eine riesige Schlange bildet.😄 Naja wir stellen uns auf jeden Fall nicht an (obwohl wir zugeben müssen, dass wir seit wir in den USA sind, noch keine Filiale besucht haben🤭). Auf dem Markt gibt es noch mehr zu entdecken. Hier findet man von Gemüse, über Blumen bis zum frischen Fisch alles. Vor dem Fischstand bleiben wir dann auch stehen, denn jedes Mal, wenn ein Lachs verkauft wird, fliegt dieser zuerst einmal über den Stand und die Männer singen etwas dazu.
Eine Strasse weiter unten gibt es eine Sehenswürdigkeit der etwas anderen Art. Sie nennt sich Gum Wall und besteht aus tausenden von Kaugummis (natürlich bereits gebrauchte). Etwas ecklig aber durchaus auch irgendwie interessant.
Vom Markt geht es hinauf in die Stadt, von wo aus wir mit der Monorail Richtung Downtown fahren. Dort gäbe es noch die Nadel, das Wahrzeichen Seattles zu besichtigen. Sie ist jedoch heute bereits um 15.00 Uhr wegen eines Anlasses geschlossen. Also machen wir uns auf den Weg zu unserem Übernachtungsplatz.Weiterlesen
Einmal die Westküste runter
13. Juni 2019 in den USA ⋅ ☀️ 28 °C
Unser nächstes Ziel nach Seattle war San Francisco, knapp 1500 Kilometer trennten uns davon. Wer uns kennt, weiss mittlerweile, das wir eher Fans vom langsamem Reisen sind. Wir hätten die Distanz auch in 2 Tagen über den Highway abfahren können - nichts da, wir entschieden uns die Küstenstrasse 101 zu nehmen, welche teilweise nur einige Meter neben der Pazifikküste entlang schländert. Vergleichbar mit der Great Ocean Road in Australien, nur einige Kilometer länger. Zwei ganze Tage fuhren wir nur der Küste entlang und erfreuten uns immer aufs Neue über den Anblick des Pazifiks. Übernachtet hatten wir auf einen Viewpoint oder auf einem grossen Parkplatz (beides mit Meersicht - logo oder?).
Nur wenige Kilometer im Landesinneren stiessen wir auf die einzigartigen Redwood Bäume. Die immergrünen Küstenmammutbäume gelten als die höchsten Bäume der Welt, sind nur in Kalifornien anzutreffen und gehören zu der Famile der Zypressen. Sie können über 110 Meter hoch sowie 7 Meter breit werden und leben tausende von Jahren.
Nachdem wir in Namibia die breitesten Bäume sahen, haben wir nun das Glück, die Höchsten in Kalifornien zu bestaunen. 🤗
Der Redwood State Park ist DER Ort, um sich die Mammutbäume näher anzusehen. Wir liefen einige kleinere Wanderwege ab und hatten nach kurzer Zeit Genickschmerzen (schaut mal einige Zeit 110 Meter hinauf 🤔). Sehr eindrucksvoll! Die Wälder dieser Bäume zählen übrigens als Regenwald, wär hätte das gedacht.
Die kommende Nacht verbrachten wir auf einer Raststätte nähe Eureka. Da verliessen wir die Küste auch für einige Zeit, um durch die Avenue of Giants zu fahren. Eigentlich nichts anderes als eine Strasse durch den Wald der Mammutbäume - aber wenn sie schon extra gebaut wurde, nutzen wir sie auch. 🤩
An diesem Abend passierte noch was aussergewöhnliches: wir checkten zum ersten Mal in den USA auf einem bezahlten Campingplatz ein (abgesehen vom grausamen Asphaltparkplatz in Vegas) und der war erst noch an einem Fluss gelegen. So genossen wir eine Erfrischung im Fluss und heizten das erste Mal unseren Grill ein, um eine (echte Schweizer) Bratwurst zu grillieren.
Tagsdaurauf bogen wir auf die Zielgerade nach San Francisco ein. Nochmals ein kurzes Stück der Küste entlang, paralell vorbei am Napa Valley (Weingebiet) und schon standen wir vor dem „Eingangstor“ San Francisco‘s - der Golden Gate Bridge.
🎼 If you‘re going to San Francisco🎼Weiterlesen
If you're going to San Francisco
14. Juni 2019 in den USA ⋅ ☀️ 15 °C
Wer kennt ihn nicht, den Ohrwurm von Scott McKenzie „if you‘re going to San Francisco“. Der nächste Gedanke zu San Francisco? Golden Gate Bridge? Alcatraz? Historische Seilbahn entlang steilen Strassen? Full House? Ja - die Stadt hat viel zu bieten. Wir freuten uns wahnsinnig, die Stadt zu erkunden und die genannten Sehenswürdigkeiten waren längst nicht alles, was entdeckt werden wollte.
Blicken wir kurz zurück in die Geschichtsbücher. Vor dem Goldrausch mitte des 19. Jahrhunderts war San Francisco nur ein kleines Fischerdorf am Pazifik. Mit dem entdeckten Gold liessen sich immer mehr Menschen nieder und das Dorf wandelte sich praktisch über Nacht in eine Stadt. Gold wurde hauptsächlich in der Bucht gefunden, vor welcher die heutige Golden Gate Bridge (quasi als Eingangstor in den Goldsektor) tront. Nach dem Goldrausch gingen einige wieder, viele blieben jedoch und so zählt die Metropole heute knapp eine Million Einwohner.
Gehen wir nun wieder zurück ins hier und jetzt. Wir brauchten beinahe 4 volle Tage um alles zu entdecken, was uns interessierte. Ausserdem konnte uns Damaris, eine Kollegin aus der Hotelfachschule, viele Insidertipps geben, da sie seit zwei Jahren hier zu Hause ist. Auch wir fühlten uns in einigen Vierteln beinahe wie zu Hause. So gibt es das älteste und aus unserer Sicht authentischste China Town, welches wir bisher besucht hatten. Aber auch in Japan Town, Little Italy oder im mexikanischen Viertel fühlt man sich wie auf einer Reise ins jeweilige Land.
Über die Golden Gate Bridge sind wir ein paar Mal gedüst, unser Schlafplatz (eine Raststätte mit Ausblick auf die Brücke) war auf der gegenüberliegenden Seite von Downtown. Täglich 2 mal über die Brücke.😃
Mit der historischen Strassenbahn sind wir einmal quer durch die Stadt, steile Strassen hinauf und wieder hinunter. Es ist übrigens eine der ältesten noch immer in Betrieb stehenden Seilbahnen. Richtig - Seilbahn! Die Seile verlaufen unterirdisch durch die ganze Stadt.
Ach ja, wer kann sich noch an die Sitcom Full House erinnern? Die wurde in San Francisco gedreht. Vor allem die Häuserreihe "Painted Ladies" erinnert an die Serie der 80&90er Jahre, obwohl sie nicht dort gedreht wurde.
Die Hochsicherheitsanstalt Alcatraz besuchten wir am späten Nachmittag. Eine Fähre brachte uns rüber auf die Insel, welche mitten in der Bucht liegt. Mit Hilfe der Audioguidetour erfuhren wir mehr über die Geschichte und ehemaligen (berühmten) Häftlingen des Gefängnisses. Der gesamte Zellenblock steht zur Besichtigung offen - sehr beeindruckend, vor allem die dazu erzählten Geschichten.
Zurück am Pier 39 wollten wir noch zu Bubba Gump ein paar Shrimps essen gehen. Doch die Schlange war sooo lang, dass wir schlussendlich nur ein Erinnerungsfoto machten.
Fast vergessen: Koreanisches Barbeque gibts auch. Damaris, ihr Mann und ein paar Freunde zeigten uns wie es geht (nicht sehr kompliziert 😂) und anschliessend liessen wir den letzten Abend in einer Karaokebar ausklingen.
Nun geht es wieder etwas ruhiger zu und her, wir planen über einen kleinen Umweg in den Yosemite NP einzufahren.Weiterlesen
San Francisco
16. Juni 2019 in den USA ⋅ ⛅ 12 °C
Übers Silicon Valley an die Küste
17. Juni 2019 in den USA ⋅ ⛅ 13 °C
Als wir San Francisco verliessen, war irgendwie überall Stau. Und so kam es, dass uns das Navi direkt ins Silicon Valley lotste (obwohl wir eigentlich gar nie dort hin wollten🤔😄). Da wir unterwegs noch unsere Wäsche waschen mussten, war es schon ziemlich spät, als wir auf einen Walmartparkplatz kamen. Dort standen dann auch schon etliche Camper. Aber nicht etwa Touristen wie wir, sondern Leute, die dort dauerhaft wohnen. Da das Silicon Valley grosse Firmen wie Google, Apple, Tesla, ... anzieht, steigen die Mietpreise ins unendliche. Die Zustände verschlechtern sich zusehends, so dass die UNO das Silicon Valley neben grossen Slums wie Mumbai und Delhi aufführt. Am nächsten Morgen machen wir uns auf zum Google Areal. Leider ist Sonntag und somit bleiben uns nur die vielen Androidmännchen zum anschauen. Danach besuchen wir eine Outlet Mall (Shopping ist unser neues Hobby hier😉).
Am nächsten Tag geht es nach Monterey, das gleich an der Küste gelegen ist. Wir fahren gemütlich am Meer entlang und geniessen die Aussicht. Hier gibt es auch den 17 Mile Drive. Ein bekannter historischer Weg der Küste entlang. Unterwegs gibt es immer wieder Stopps. Die Gegend hier ist sehr bekannt für Golf. Am Wochenede fanden hier gerade die US Open statt.
Wir machen uns auf den Weg ins Landesinnere Richtung Yosemite Nationalpark.Weiterlesen
Yosemite Nationalpark
20. Juni 2019 in den USA ⋅ ☀️ 25 °C
In den vergangenen Wochen haben uns andere Reisende immer wieder vom Yosemite NP erzählt und kamen aus dem schwärmen gar nicht mehr raus - die Vorfreude war also riesig. Das Beste zum Schluss sozusagen. Wir fuhren gegen Mittag am Westeingang in das Yosemite Valley ein und tuckerten gleich zum Campground durch, mit der Hoffung noch einen Platz zu ergattern. Vorausbuchen bringt übrigens nicht, ausser man macht es 3-4 Monate vorher. Täglich werden noch einige Plätze im sogenannten „3 pm sale“ vergeben, vorausgesetzt man hat sich in der Warteliste eingetragen. 10 Plätze waren zu vergeben, wir waren Nummer 32 auf der Liste.🙈 Naja für einmal kein Glück
(Das gleiche Spiel war übrigens auch am kommende Tag nicht fruchtend, obwohl wir uns bereits um 8 Uhr morgens einschrieben).
Nichtsdestotrotz genossen wir den angebrochenen Tag im Valley und besuchten einige Wasserfälle (es gibt viele). Zum übernachten fuhren wir bis vor den Parkeingang und stellten uns an den Strassenrand neben die anderen Camper, welche auch kein Platzglück hatten. Tag 2 begann früh, wie gesagt mit dem Einschreiben auf der Warteliste. Danach montierten wir die Wanderschuhe und liefen einige leichte Trails ab.
Der Nationpark ist bekannt für seine Granitfelsen, welche das Valley umgeben, die vielen Wasserfälle sowie die Mammutbäume im Süden. Kletterer lieben den Park und bei genauem Hinschauen sieht man sie sogar als winziger Punkt in der massiven Wand hängen.
Einen Tag später wollten wir das Valley
auch noch von oben sehen und machten uns darum auf den Weg zum höchsten Aussichtspunkt, dem Glacier Point. Der Rundumblick von diesem Punkt ist echt atemberaubend, wir lassen wieder einmal die Bilder sprechen.
Auf dem Weg zum Südeingang gab es nochmals einige grosse Bäume, Mammutbäume, zu entdecken. Ging leicht, man kann sie nicht übersehen.😂 Anschliessend ging es weiter südwärts, die letzten zwei Nationalparks wollten auch noch entdeckt werden.
Was wir sonst noch gesehen haben im Yosemite? Tausende von Menschen und lange Warteschlangen... wir wollen uns gar nicht vorstellen, was hier während der Haupsaison los ist.🤔Weiterlesen
Kings Canyon und Sequoia NP
23. Juni 2019 in den USA ⋅ ☀️ 13 °C
Die beiden kleineren Parks sind miteinander verbunden und befinden sich direkt unterhalb vom Yosemite NP. Deshalb ist es auch nicht sehr abwegig, dass sich die Landschaften ähneln. Grosse Bäume, tiefe Täler, Wasserfälle und steile Granitfelsen. Der Höhenunterschied vom tiefsten und höhsten Punkt ist in allen 3 Parks jeweils um die 2000 Meter. Der Kings Canyon ist mit 2500 Meter sogar noch etwas tiefer. Wir machten keine grossen Wanderungen mehr und fuhren die jeweiligen Scenic Drives ab. Vorstellen könnt ihr euch diese Drives, wie wenn wir in Europa einen Pass hoch und wieder runter fahren - natürlich in einer ganz anderen Umgebung mit sensationellen Ausblicken.
Im Sequoia gab es noch die Gelegenheit durch einen der Mammutbäume zu fahren, leider war unser Camper aber zu hoch dafür. 🤷♂
Mit dem „General Sherman Tree“ steht ausserdem der grösste Baum (nach Volumen gemessen) der Welt im genannten Park. Er hat ein Volumen von 1‘487 Kubikmeter, ist 31 Meter breit und wiegt um die 1385 Kilo.
10 Nationalparks haben wir nun besucht in unserer bisherigen Zeit in den Staaten und in Kanada und jeder ist auf seine Art einzigartig. Unglaublich, zu was die Natur im Stande ist und was sie vor tausenden von Jahren alles erschaffen hat.Weiterlesen
Entspannen am Castaic Lake
27. Juni 2019 in den USA ⋅ ☀️ 25 °C
Unsere letzten Tage in Amerika sind angebrochen. Bevor es weiter nach Los Angeles geht, legen wir einen mehrtägigen Stopp beim Castaic Lake ein. Dort haben wir einen schönen Camping am See gefunden. Besser gesagt eigentlich an der Lagune, denn der Stausee befindet sich weiter hinten. Hier lassen wir einige Tage die Seele baumeln und erholen uns von unserem Roadtrip. Leider dürfen wir beim Campingplatz nicht ins Wasser (typisch amerikanisch halt: es könnte ja etwas passieren). Doch auf der gegenüberliegenden Seite gibt es zum Glück einen Schwimmstrand. Diesen besuchen wir auch täglich und beobachten am liebsten das Geschehen.
Es gibt nämlich einen Life Guard wie in Baywatch. Im typischen Outfit in rot und weiss, immer mit dem roten Rettungsbrettchen bereit für einen Einsatz. Es gibt aber nicht nur einen, nein gleich 5 Life Guards sind immer vor Ort. Einer im Wasser auf einem Surfbrett, der andere am Strand und einer im Rettungshäuschen. Zudem patrouliert einer mit dem Auto und einer ist im Büro. Doch das ist noch nicht alles: sie haben auch noch ein Boot. Wechselt also der eine vom Auto aufs Boot, fehlt ja einer im Auto. Zum Glück gibts da den Sheriff, der dann mit seinem Auto einspringt. Falls man keine Lust aufs Auto hat, kann man auch das Rescue Quad nehmen. Und wer jetzt denkt, wir sprechen hier von einer riesigen Anlage mit hunderten von Menschen, müssen wir leider enttäuschen. Die Anlage ist etwa vergleichbar mit der Badi eines kleinen Schweizer Dorfes, wo ein paar Kinder im Wasser planschen.😂🙈
Nun geht es weiter nach Los Angeles, wo wir noch zwei Tage verbringen, bevor wir den Camper abgeben müssen.Weiterlesen
Los Angeles - let's entertain you!
29. Juni 2019 in den USA ⋅ ☀️ 26 °C
Erholt und bestens gelaunt fuhren wir richtung LA, die Metropole der Filmindustrie und Celebrity‘s. Hollywood, Beverly Hills, Walk of Fame und vieles mehr, in LA gab es einiges zu entdecken für uns.
Fangen wir an der Küste an, da gibt es die wohlhabenden Vororte Malibu und Santa Monica. Wir fuhren an Malibu vorbei, sahen aber ausser ein paar Villen nichts atemberaubendes und gingen direkt weiter nach Santa Monica. Da verbrachten wir beinahe einen ganzen Tag, um den berühmten Pier zu besichtigen und der gleich nebeanliegende Muscle Beach, wo die Mukis trainiert werden.💪An den besagten Pier befindet sich übrigens auch der Endpunkt der Route 66. Am Santa Monica Beach wurden übrigens einige Szenen von Baywatch gedreht, der Strand sieht also genau so aus wie in der Serie, mit den Rettungshäuschen. Weiter ging es zum Venice Beach, welcher von Strassenkünstlern und Obdachlosen regiert wird. Es war einiges los, das milde Klima treibt alle (Bewohner und Touristen) an den Strand um Sport zu machen oder einfach zu relaxen. Wir fuhren weiter nach Hollywood und übernachteten auf dem Plummer Park Parkplatz. Auf dem Weg dorthin fuhren wir den Rodeo Drive runter, wurde uns aber erst später bewusst.
Tagsdarauf brach unser letzter Tag mit dem Camper an. Wir fuhren früh morgens hoch zum Griffith Observatory um einen Blick auf das Hollywood Schild zu erhaschen. Einer der besten Plätze auch, um LA von oben zu sehen. 50 Kilometer weiter südwestlich kamen wir auf unserem letzten Campingplatz an, dieses Mal mit Pool, Whirlpool und Internet. War dafür auch sehr teuer, aber immernoch günstiger als ein Motel. Denn am letzten Abend war packen und putzen angesagt, das konnten wir nicht auf irgendeinem Parkplatz erledigen.🤷♂
9 Wochen waren wir im Westen der Staaten und Kanada unterwegs, haben dabei unendlich viel Neues erleben dürfen, die Schönheiten der Natur genossen und dabei mehr als 10‘000 Kilometer zurückgelegt.
Die Camperabgabe am nächsten Morgen war dann nochmals ein Geduldsakt in Sachen warten und diskutieren mit dem Vermieter. Wir stellen immer wieder fest, wie unglaublich schwierig es sein muss, geeignetes Personal zu finden.🙊Weiterlesen
Los Angeles - still entertain's us!
30. Juni 2019 in den USA ⋅ ☀️ 27 °C
Der Shuttle von der Vermietung brachte uns an den Flughafen, wo wir unseren Mietwagen (diesmal ein kleiner Ford) abholten und direkt zurück ins Motel neben der Vermietung fuhren. Das Ganze dauerte auch nur 3 Stunden, eine Stecke war 50 Kilometer. Ja genau, LA ist rieeesig und ohne Auto ist man komplett aufgeschmissen. Deshalb mieteten wir für 2 Tage einen Kleinwagen um noch mehr von LA zu sehen (und weil es günstiger ist, als mit UBER einmal an den Flughafen zu fahren).
Warner Bros Studiotours stand am kommenden Tag auf unserer Liste. Die Tour dauerte knapp 3 Stunden und war wahnsinnig interessant. Wir erhielten Einsicht in verschiedene Filmkulissen und waren beeindruckt vom Wissen unseres Guides. So wurden ganze Strassenzüge (zum Bespiel von New York oder Chicago) nachgebaut und können mit Hilfe diverser Requisiten zu x-beliebigen Strassen umgebaut werden. Filmliebhaber werden so also die Grundrisse der Häuser wieder erkennen, sei es in einem Western, Liebesfilm oder einer Komödie. Auch einige Filmsets stehen zur Besichtigung offen, wir durften kurz bei Fuller House (Nachfolge der US- Sitcom Full House) reinschauen. Das „The Big Bang Theorie“ - Filmset durften wir dann im Visitor Center erkunden und Leandra konnte es sich nicht nehmen lassen, einmal an Sheldons Platz zu sitzen. Alles in allem eine spannende und abwechslungsreiche Tour.
Am frühen Abend machten wir uns auf, um den Sunset Boulevard und den Walk of Fame zu erkunden. Die Sterne der Celebrity‘s überzeugten uns jedoch nicht wirklich. Ausser dem Namen hat dieser Ort überhaupt kein Glamourfaktor und ist kaum ein Besuch wert. Touristen, Souveniershops und viel komische Gestalten. Wir fuhren zurück zum Motel, wo wir unsere Rucksäcke packten, um uns am kommenden Tag in ein neues Abenteuer zu stürzen. Wir verlassen die Staaten und ziehen weiter, es geht zurück in den Süden.
🎼 Bye Bye Hollywood Hills🎼
(🎤 Sunrise Avenue)Weiterlesen





























































































































































































Reisender
Die isch sehr imposant