• Volker und Kerstin Schäfer
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  • Volker und Kerstin Schäfer

Unser Sommer 2026

Vom Rheinland an die Nordsee, über meine Heimat Sachsen bis ans Nordkap —> das ist der Plan Leia mais
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    🇩🇪 Bergheim, Deutschland

    Nun sind wir wieder zuhause und wenn wir auf die letzten fast sechs Wochen zurückblicken, ist es kaum zu glauben, was wir alles erlebt haben.

    Unsere Reise begann mit Familie und Freunden und ganz besonders mit Mamas 80. Geburtstag, den wir gemeinsam feiern konnten. Danach ging es Stück für Stück Richtung Norden – durch Schweden und Finnland bis hoch zum Nordkap und anschließend durch die beeindruckenden Landschaften Norwegens wieder zurück.

    Wir haben Fjorde gesehen, Wasserfälle, Hochplateaus, Schären, kleine Orte und wunderschöne Nebenstrecken. Wir standen früh morgens fast allein am Nordkap, haben Rentiere und Elche gesehen, sind über Brücken und durch unzählige Tunnel gefahren und haben so manchen Wasserguckpunkt entdeckt. 😄🌊

    Natürlich gab es auch die typischen Reisemomente: falsche Abzweigungen, enge Straßen, einen kleinen Spiegelschaden, einen Wasserfall, an dem wir ausgerechnet vorbeigefahren sind, Regen, volle Parkplätze und gelegentlich die Frage: „Warum fahren wir hier eigentlich gerade lang?“ 😂

    Aber genau diese Dinge gehören inzwischen genauso zu unseren Erinnerungen wie die großen Sehenswürdigkeiten.

    Und dann waren da natürlich die vielen kleinen Dinge, die unsere Reise besonders gemacht haben: schöne Cafés, Cappuccino, Zimtschnecken, spontane Stopps, Henry unter irgendeinem Cafétisch, gemütliche Abende vor Harry und Begegnungen mit lieben Menschen unterwegs.

    Ein ganz besonderer Teil dieser Reise war für mich auch meine KI – mein Copilot. ❤️ Schon bei der Planung und später jeden Tag unterwegs hat sie uns geholfen, schöne Routen, Nebenstrecken, besondere Stopps, Aussichtspunkte, Cafés und kleine Orte zu finden. Wenn wir spontan umplanen mussten, wurde einfach neu überlegt, was auf unserem Weg noch schön sein könnte.

    Und jeden Abend konnte ich erzählen, was wir erlebt hatten. Daraus entstanden unsere Tagebucheinträge, kleine Geschichten, Henrys Pfotenchecks, „Typisch wir“-Momente und später unser ganzes Reisebuch. Ich fand es wirklich toll, meinen KI-Copiloten auf dieser Reise dabeizuhaben – zum Planen, zum Erinnern und manchmal auch einfach für die nächste gute Idee. 😊

    Auf dem Rückweg durch Schweden kamen noch Fjällbacka, Smögen, Pilane und unsere Dalapferd-Mission dazu. In Dänemark hatten wir diesen ruhigen Moment an der Storebæltbrücke, bevor es zurück nach Deutschland und zu unseren Freunden ging.

    Und so schloss sich am Ende der Kreis: Die Reise begann mit Familie und lieben Menschen – und genauso endete sie auch.

    Nach 9.911,6 Kilometern steht Harry nun wieder zuhause.

    Wir sind froh, wieder da zu sein. Aber eines wissen wir beide ganz sicher:

    Skandinavien ist für uns noch lange nicht fertig entdeckt. ❤️

    Wir kommen wieder.

    Und zum Schluss möchten wir einfach Danke sagen an alle, die unser Tagebuch gelesen, unsere Reise verfolgt und uns auf diese Weise ein kleines Stück begleitet haben – schön, dass ihr mit uns mitgereist seid. ❤️🚐🐾
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  • Tag 40 – Heimkommen ❤️

    Ontem, Alemanha ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute ist tatsächlich unser letzter Reisetag.

    Und irgendwie fühlt es sich gut an.

    Die wunderschöne Landschaft liegt hinter uns: Berge, Fjorde, Wasserfälle, Schären, besondere Cafés und so viele kleine und große Erlebnisse. Und trotzdem sagen wir beide ganz klar: Wir kommen wieder. Es gibt einfach noch viel zu viel zu sehen. ❤️

    Der Morgen bei Inge und Appi war nochmal ganz entspannt. Gegen 8:00 Uhr gab es zusammen Kaffee und eine Waffel. Danach sind die Männer in die Firma gefahren und Inge und ich haben unseren Kaffeeklatsch einfach noch ein bisschen verlängert. Später kamen noch ihre Tochter und Enkeltochter dazu.

    Bevor wir später Richtung Schmallenberg aufbrachen, gab es noch einen richtig schönen kleinen Moment mit Gianna und Henry. Die beiden spielten noch eine Weile miteinander, und es war einfach schön zuzusehen, wie selbstverständlich und fröhlich das zwischen ihnen war. So bekam auch Henry vor der Weiterfahrt nochmal seine ganz persönliche Portion Aufmerksamkeit. 🐾❤️

    Ich habe mich danach ins Wohnmobil zurückgezogen und noch den Tagebucheintrag von gestern fertig geschrieben und das Video geschnitten. Irgendwie passend, am letzten Tag nochmal die Erinnerungen zu sortieren.

    Gegen 12:00 Uhr ging es dann aber noch nicht direkt nach Hause, sondern erst nach Schmallenberg zu einem Wohnmobilhersteller. Appi und Inge sind mit dem Auto hinter uns hergefahren.

    Nach gut anderthalb Stunden waren wir da und konnten direkt ein Wohnmobil besichtigen. Für uns etwas zu groß, aber mit richtig coolen Ideen und Lösungen. Wir haben uns alles genau angeschaut, viele Fragen gestellt und eine Menge Anregungen mitgenommen.

    Harry hat uns auf dieser Reise wirklich großartig gefahren und wir sind sehr dankbar, mit ihm unterwegs gewesen zu sein. Gleichzeitig haben wir aber auch gemerkt, dass uns manchmal etwas mehr Platz und ein bisschen mehr Komfort fehlen. Deshalb schauen wir jetzt einfach mal, was sich für die Zukunft ergibt. 😄🚐

    Nach dem Besuch sind wir in Schmallenberg noch gemeinsam essen gegangen und danach mussten wir uns von Appi und Inge verabschieden. Zum Glück nur kurz – am Freitag sehen wir uns schon wieder zum gemeinsamen Messebesuch.

    Dann lagen noch ungefähr zweieinhalb Stunden bis nach Hause vor uns.

    Und jetzt war die Vorfreude wirklich da.

    Die Fahrt verlief zum Glück ganz entspannt. Nur ein kleines Stück zähfließender Verkehr, sonst kamen wir gut durch.

    Und dann:

    Zuhause. ❤️

    Harry in den Hof gestellt, ein paar Sachen ausgepackt – aber bloß nicht mehr alles heute.

    Erstmal ankommen.

    Der Kilometerstand zeigte bei der Ankunft:

    9.911,6 km.

    Und als kleinen Luxus zum Abschluss unserer fast sechs Wochen ging es zuhause noch in den Whirlpool.

    Herrlich.

    Besser hätte dieser letzte Abend eigentlich kaum enden können. ❤️

    Die Reise ist vorbei.

    Aber wir wissen jetzt schon:

    Skandinavien war nicht das letzte Mal.
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  • Tag 39 – Fast wie nach Hause kommen ❤️

    23 de agosto, Alemanha ⋅ ☁️ 13 °C

    Die Nacht auf dem Penny-Parkplatz war für mich leider nicht besonders gut. Ich wurde immer wieder wach – durch die Bahn, Autos oder Menschen, die nachts noch auf den Parkplatz kamen. Dazu dieses unruhige Gefühl, sodass ich morgens nicht wirklich fit war und eigentlich nur noch los wollte.

    Also schnell eine Runde mit Henry und gegen 7:45 Uhr ging es weiter Richtung Bönen zu Appi und Inge.

    Die Fahrt war entspannt und ohne Stau, auch wenn man auf deutschen Straßen einfach wieder deutlich aufmerksamer fahren muss. Volker hat das wie immer souverän gemacht. Ich konnte unterwegs sogar noch zwei Videos fertig bearbeiten, damit morgen auch das Tagebuch komplett ist. 😄

    Ganz ohne kleine Umwege ging es natürlich nicht. Zweimal haben wir irgendwie eine Abbiegung verpasst und mussten drehen beziehungsweise uns vom Navi neu führen lassen. Aber halb so wild – angekommen sind wir trotzdem.

    Und als wir endlich bei Appi und Inge ankamen, war die Freude groß. Bei den beiden ist es wirklich ein bisschen wie nach Hause kommen. ❤️

    Erstmal gab es einen Kaffee für mich und natürlich jede Menge zu erzählen von unserer Reise.

    Später sind wir gemeinsam zum Hafen essen gefahren. Das Essen war richtig lecker und wir kamen satt und zufrieden zurück.

    Danach sind Inge und ich noch in den Pool. Die Männer wollten nicht. 😅 Für mich war das herrlich – genau so etwas hatte ich unterwegs manchmal ein bisschen vermisst.

    Danach kamen Gianna und ihre Mama vom Reitturnier zurück. Und dann bekam Gianna endlich ihr Dalapferd. 🐴🇸🇪 Ich war ja schon die ganze Zeit gespannt, was sie dazu sagen würde – und tatsächlich hat sie sich richtig darüber gefreut. Damit hatte die kleine Dalapferd-Mission unserer Reise am Ende noch einen richtig schönen Abschluss.

    Der Abend war dann ganz entspannt. Noch ein bisschen zusammensitzen, erzählen und irgendwann einfach müde werden.

    Heute waren es 367,5 km.

    Und morgen geht es nun tatsächlich endgültig nach Hause.

    Heute war dafür nochmal genau der richtige Zwischenstopp: vertraute Menschen, gutes Essen, Poolzeit und einfach ein schöner Abend. ❤️
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  • Tag 38 – Wiedersehen in Deutschland ❤️

    22 de agosto, Alemanha ⋅ 🌬 16 °C

    Heute begann der Tag ganz entspannt bei Susann und Rainer. Vor dem Frühstück war ich noch mit Henry unterwegs, damit er in Ruhe schnuppern und alles erledigen konnte. Um 9:00 Uhr saßen wir dann gemeinsam am Frühstückstisch – und aus dem Frühstück wurde direkt ein richtig gemütlicher Vormittag.

    Weil Susann die 360-Grad-Fotos so spannend fand, haben wir noch eines mit uns allen im Garten gemacht. Gegen 10:30 Uhr haben wir uns verabschiedet – mit der Hoffnung, dass wir uns vielleicht schon im Januar in Spanien wiedersehen. ❤️

    Danach ging es nur ungefähr eine halbe Stunde weiter zu Achim und Michaela. Auf dem Weg in den Norden hatte ein Treffen leider nicht geklappt, deshalb haben wir uns umso mehr gefreut, dass es jetzt endlich geklappt hat.

    Auch dort wurden wir wieder total herzlich empfangen. Kaffee und kleine Leckereien standen schon bereit, und wir hatten einen richtig schönen Kaffeeklatsch. Genau diese unkomplizierten Treffen sind einfach schön – man sitzt zusammen, erzählt und fühlt sich sofort willkommen.

    Anschließend ging es noch rund 100 Kilometer weiter zu Sigrid und Rolf. Weil auf der Autobahn Stau war, sind wir teilweise wieder über Landstraße gefahren. Es lief zwar, aber man merkt inzwischen deutlich, wie viel voller die Straßen hier wieder sind. Im Norden war das alles irgendwie entspannter.

    Gegen 16:15 Uhr kamen wir am bekannten Penny-Parkplatz an – und Rolf stand tatsächlich schon zur Begrüßung da. 😄 Es regnete mal wieder, also Harry schnell abgestellt und gut verriegelt, dann ging es direkt zu den beiden.

    Natürlich gab es erstmal jede Menge von unserer Reise zu erzählen. Am Abend sind wir dann alle zusammen sehr lecker essen gegangen. Danach saßen wir noch gemütlich bei Sigrid und Rolf zusammen und haben ein Gläschen Wein getrunken.

    Gegen 22:00 Uhr brachte uns Rolf sogar zurück zu Harry – was für ein Service. 😄❤️

    Auf dem Penny-Parkplatz war es anfangs noch ziemlich unruhig. Autos, Geräusche, Bewegung – so richtig einschlafen ging erstmal nicht. Irgendwann wurde es dann aber stiller und ich konnte endlich schlafen.

    Heute waren es 179,0 km.

    Und wieder war es kein Tag der großen Sehenswürdigkeiten, sondern ein Tag voller Wiedersehen, Gespräche und Herzlichkeit.

    Genau so darf die letzte Etappe unserer Reise weitergehen. ❤️
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  • Tag 37 – Zurück in Deutschland ❤️🇩🇪

    21 de agosto, Dinamarca ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute Morgen haben wir es erstmal etwas gemütlicher angehen lassen. Wir blieben länger im Bett, machten danach mit Henry noch eine schöne Runde am Strand und haben anschließend alles in Ruhe startklar gemacht.

    Gegen 9:15 Uhr ging es los.

    Die Navigation war heute mal wieder etwas kreativ. Google Maps und die andere Routenführung waren sich eine ganze Weile überhaupt nicht einig. Irgendwann passte es dann aber wieder und wir konnten weiter über Landstraßen fahren.

    Die Strecke führte uns vorbei an Feldern und durch kleine Dörfer, teilweise wegen einer Umleitung sogar über richtig enge Straßen. Größere Orte auf dem Weg waren Middelfart und Kolding.

    Unser besonderer Frühstücksstopp führte uns zum Honighaus. Eigentlich eher eine Bäckerei, aber mit richtig tollen Sachen: Törtchen, Kuchen und auch viel Herzhaftes. Wir haben uns etwas Herzhaftes ausgesucht und im Harry gegessen. Dazu wanderten direkt ein paar kleine Leckereien als Mitbringsel für unsere kommenden Freundestopps mit. 😄

    Danach lagen nur noch ungefähr anderthalb Stunden vor uns.

    Über Landstraße ging es relativ schnell über die Grenze und weiter nach Handewitt zu Susi und Rainer.

    Wir wussten schon genau, wo wir Harry abstellen konnten und kamen sogar fast zeitgleich mit Susi an.

    Die Begrüßung war sofort richtig herzlich und wir fühlten uns direkt willkommen. Auch die Hunde verstanden sich super und erkundeten erstmal gemeinsam den ganzen Garten. 🐾

    Und wir?

    Wir wurden direkt mit leckerem Essen empfangen. ❤️

    Nach dem Essen sind Susi und ich zusammen mit den Hunden auf eine größere Runde gegangen. Das Wetter war schön, wir haben viel gequatscht und die Zeit verging wie im Flug.

    Als wir zurückkamen, saßen die Männer schon gemütlich im Garten. Also haben wir uns natürlich dazugesellt. Dazu gab es ein leckeres Weinchen.

    Und dann erzählte Rainer ganz nebenbei von einem Trabi, den er früher sogar im Urlaub auf einem Anhänger dabeihatte.

    Da wurde ich sofort hellhörig.

    Ein Trabi ist für mich nämlich nicht einfach nur ein altes Auto. Ich bin in der DDR aufgewachsen und auch wir hatten damals einen – auf den wir ganze 13 Jahre warten mussten.

    Als Rainer mir dann seinen Trabi in der Garage zeigte, war ich direkt begeistert.

    Da stand plötzlich nicht nur ein schönes altes Auto vor mir, sondern irgendwie auch ein kleines Stück meiner eigenen Geschichte. ❤️

    Und damit war der Tag noch lange nicht vorbei.

    Am Abend wurden wir ganz spontan mit auf einen Polterabend genommen. Ich fand es richtig süß vom Brautpaar, dass Susi und Rainer uns einfach mitbringen durften.

    Also schnell noch das beste DDR-Geschirr aus Rainers Garage geholt und ordentlich gepoltert. 😂

    Wir waren ungefähr zwei Stunden dort, hatten Spaß und bekamen sogar noch leckere Hotdogs.

    Danach ging es wieder zurück zu Susi und Rainer. Dort saßen wir noch gemütlich zusammen, tranken noch ein Glas Wein und die Herren gönnten sich zwei, drei kleine Rum.

    Irgendwann waren wir dann einfach nur noch müde und sind zurück in Harry.

    Für morgen steht die Verabredung schon:

    9:00 Uhr gemeinsames Frühstück.

    Heute waren es 190,2 km.

    Und obwohl wir heute zurück nach Deutschland gekommen sind, fühlte es sich überhaupt nicht nach Reiseende an.

    Im Gegenteil.

    Jetzt beginnt einfach noch einmal ein ganz anderer Teil unserer Reise – mit Menschen, Begegnungen, Freundestopps und ganz viel Zeit zusammen. ❤️
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  • Tag 36 – Ruhig durch Dänemark 🇩🇰❤️

    20 de agosto, Dinamarca ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute Morgen sind wir um 8:00 Uhr in Fredensborg gestartet. Die Nacht war schön ruhig, und in unserem kleinen Eckchen auf dem Campingplatz waren wir tatsächlich ganz allein geblieben. Rundherum kamen zwar noch andere Fahrzeuge dazu, aber direkt bei uns blieb es herrlich ruhig.

    Nach Henrys Morgenrunde haben wir alles verstaut und wollten beim Auschecken noch kurz zur Rezeption. Eigentlich war sie noch geschlossen, aber der Betreiber hatte mich wohl gehört und machte extra noch einmal die Tür auf. Wieder so herzlich wie bei der Ankunft – der Platz hat uns wirklich gut gefallen. ❤️

    Danach ging es erstmal tanken und dann wieder bewusst über kleine Nebenstraßen durchs flache Dänemark. Ganz ehrlich: Landschaftlich reizt mich Dänemark nicht so sehr wie Norwegen oder Schweden, aber es war trotzdem schön, die Autobahn hinter uns zu lassen und gemütlich übers Land zu fahren.

    Unser Frühstücksstopp führte uns nach Roskilde ins Café Fjordliv direkt am Wasser. Mit Henry sind wir einfach ganz selbstverständlich hineingegangen. Erst war alles völlig problemlos, wir bekamen einen Tisch und bestellten dort. Erst als das Frühstück kam, meinte die Bedienung plötzlich, dass wir mit Hund eigentlich auf die Terrasse sollten. Draußen war es allerdings ziemlich kalt, Henry lag völlig ruhig unter dem Tisch und störte niemanden – also blieben wir sitzen. 😄

    Zum Glück, denn das Frühstück war richtig lecker: Kaffee, eine Zimtschnecke mit Fruchtfüllung und für Volker ein belegtes Brötchen.

    Danach kam für mich der schönste Moment des Tages: der Aussichtspunkt an der Storebæltbrücke.

    Wir sind einfach runter an den Strand gegangen. Ich habe mir noch schnell einen Kaffee gekocht und dann saßen wir da – zu dritt mit Henry – und haben unsere Reise ein kleines bisschen Revue passieren lassen.

    Kein großes Programm, kein Zeitdruck. Einfach Wasser, Brücke und dieser ruhige Moment.

    Das war richtig schön. ❤️

    Auf dem Weg weiter nach Kerteminde kam spontan die Idee, noch essen zu gehen. Volker suchte ein Restaurant mit guten Bewertungen raus, wir fanden mit Harry sogar einen Parkplatz – aber Henry durfte nicht mit rein.

    Kein Problem, es gab eine Terrasse und das Wetter passte. Also setzten wir uns draußen hin.

    Als wir dann nach der Speisekarte fragten, wirkte der Kellner allerdings schon etwas überrascht. 😄 Die Küche würde in 45 Minuten schließen und eigentlich gab es nur noch zwei Fischgerichte. Damit war Volker dann raus.

    Also haben wir nur etwas getrunken und sind anschließend noch zum Supermarkt gefahren.

    Dort haben wir einfach selbst etwas fürs Abendessen geholt: Fleisch für Volker, dazu Bratkartoffeln und Gurke, für mich Bratkartoffeln mit Ei. Mein Essen war richtig lecker, Volkers Fleisch eher so mittelmäßig – aber Hauptsache satt. 😂

    Am Kerteminde Camping haben wir einen guten Platz bekommen. Direkt über die Straße liegt das Meer, und ich bin mit Henry noch einmal bis zum Steg gelaufen.

    Ein schöner, ruhiger Abschluss für einen Tag, der gar nicht viele große Stopps brauchte.

    Heute waren es 194,6 km.

    Und irgendwie war genau das heute das Schöne: kleine Straßen, ein gutes Frühstück, ein besonderer Moment am Wasser und am Abend einfach ankommen. ❤️
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  • Tag 35 – Spontan nach Dänemark 🇩🇰❤️

    19 de agosto, Suécia ⋅ 🌧 14 °C

    Heute waren wir schon früh wach und sind um 7:45 Uhr losgefahren. Einen Wecker brauchten wir natürlich nicht – wir sind schließlich im Urlaub. 😄

    Zuerst ging es ganz bewusst über kleinere Straßen entlang der Küste. Vorbei an Wiesen, Felsen und immer wieder am Wasser entlang. Genau diese ruhigen Strecken mögen wir inzwischen besonders gern. Das Wetter war allerdings ziemlich wechselhaft und zwischendurch regnete es ordentlich.

    In Båstad machten wir Halt bei Knut Jöns Bageri. Diesmal hatten wir richtig Glück und fanden direkt vor der Bäckerei einen Platz für Harry. Für uns gab es Cappuccino, Espresso und belegte Brote. Ein Krabbenbrötchen war zwar nicht dabei, aber das war auch nicht weiter schlimm. ☕😊

    Weil der Regen danach immer stärker wurde, haben wir unsere Nebenstraßen-Idee irgendwann aufgegeben und sind auf die E6 Richtung Helsingborg gewechselt.

    In Helsingborg fanden wir am Hafen einen Parkplatz und weil es gerade aufgehört hatte zu regnen, ging es direkt in die Stadt.

    Und dann endlich:

    Ein Dalapferd! 🐴🇸🇪

    Kein Original, aber als kleines Andenken genau richtig. Nach der langen Suche der letzten Tage durfte es natürlich mit.

    Wir bummelten noch ein bisschen durch die Einkaufsstraße, bis plötzlich wieder richtig starker Regen einsetzte. Also retteten wir uns unter die Markise eines Cafés. Und weil dort alles ziemlich lecker aussah, wurde aus der Regenpause direkt noch ein kleiner Extra-Stopp mit etwas Leckerem und einem kalten Getränk. 😄

    Danach hielten wir noch an einem Supermarkt und entdeckten tatsächlich Surströmming. Eigentlich wollten wir erst morgen danach schauen – aber wenn die Dosen schon da liegen… 😂

    Also habe ich direkt drei Dosen gekauft. Eine davon ist für René gedacht. Ob wir die anderen beiden tatsächlich irgendwann selbst öffnen und probieren, wird sich zeigen. Wir wissen inzwischen zumindest: am besten draußen und unter Wasser – und ganz bestimmt niemals in Harry! 😅🐟

    Nachdem wir damit sowohl das Dalapferd als auch den Surströmming im Gepäck hatten, kam spontan die Idee:

    Warum eigentlich noch bis morgen warten? Wir können doch heute schon nach Dänemark fahren.

    Gesagt, getan.

    Die Fähre für 14:40 Uhr gebucht und rüber ging’s.

    Tschüss Schweden – willkommen in Dänemark! 🇩🇰❤️

    Vom Fähranleger waren es dann nur noch ungefähr 20 Minuten bis zum Fredensborg Camping.

    Es regnete immer noch, dafür war der Empfang umso herzlicher. Das Ehepaar an der Rezeption war richtig freundlich und hilfsbereit. Als wir sagten, dass wir einfach etwas Ruhe möchten, haben sie direkt überlegt, welcher Platz dafür am besten geeignet wäre.

    Also bekamen wir einen besonders ruhigen Stellplatz – etwas weiter vom Badhaus entfernt, aber das war völlig egal. Hauptsache Ruhe.

    Zum Essen gab es heute noch Reste aus Edebäck aus dem Tiefkühlfach, ergänzt mit frischem Fleisch. Und damit war plötzlich nochmal ein kleines Stück unserer schönen Zeit mit Robert und Ingrid mit am Tisch. ❤️

    Nach dem Essen noch schnell abwaschen – und dann kam tatsächlich doch noch die Sonne raus.

    Also habe ich mich mit Henry noch ein bisschen in die Abendsonne gesetzt.

    Nach all dem Regen einfach draußen sitzen, Wärme genießen und nichts mehr müssen.

    Herrlich. ❤️

    Heute waren es 172,5 km – und am Morgen hätten wir noch nicht gedacht, dass wir den Abend bereits in Dänemark verbringen würden.

    Aber genau das ist Reisen für uns inzwischen auch:

    Plan haben, spontan ändern und schauen, wo man am Ende landet. 🚐❤️
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  • Tag 34 – Kunst, Schären & ganz viel Ruhe 🇸🇪❤️

    18 de agosto, Suécia ⋅ ☀️ 12 °C

    Heute sind wir um 8:00 Uhr in Anfasteröd gestartet und wollten unseren Schweden-Tag ganz bewusst etwas ruhiger angehen.

    Unser erster geplanter Kaffeestopp bei Sundsby Säteri war leider nichts für uns. Die Parksituation mit Harry war einfach zu unpraktisch, also haben wir kurzerhand umgeplant und sind direkt weiter zum Pilane Skulpturenpark gefahren.

    Und das war eine richtig gute Entscheidung. 😄

    Schon die Fahrt dorthin war wunderschön: Schärenlandschaft, blauer Himmel, Sonne und nur ein paar Wolken. Am Pilane hatten wir dann direkt Glück – viel Platz und sogar ausgewiesene Wohnmobilparkplätze.

    Am Eingang gab es im kleinen Kassenhäuschen überraschend Kaffee und Zimtschnecken. Also haben wir erstmal auf der Terrasse ein kleines süßes Frühstück genossen. ☕😊

    Danach ging es durch den Skulpturenpark, und der hat uns richtig gut gefallen. Anfangs war noch ziemlich viel los und gefühlt hatte fast jeder einen Hund dabei. Das war für Henry etwas viel, also hat Volker ihn erstmal übernommen. Später verlief sich alles und wir konnten ganz entspannt durch den Park spazieren, schauen, fotografieren und die Mischung aus Kunst und Natur genießen.

    Danach ging es weiter über bewusst gewählte Nebenstrecken, damit uns das Navi nicht einfach wieder auf die E6 schickt. 😄 Je näher wir Richtung Varberg kamen, desto voller wurde es allerdings wieder – mehr Autos, Firmen und Industrie. Trotzdem war die Strecke schön und wir kamen gut voran.

    Schon morgens hatten wir beschlossen, dass es heute Abend endlich mal wieder Spaghetti Bolognese geben sollte. Das Fleisch hatte ich deshalb schon aufgetaut.

    Unser Ziel war ein kleiner Campingplatz hinter Varberg, den wir ganz bewusst ausgesucht haben, weil wir für die letzten Schweden-Tage keine großen Plätze mehr wollen.

    Und wir hatten Glück: Auf unserem Camperbereich stehen wir tatsächlich ganz allein. Weiter vorne sind zwar Dauercamper, aber bei uns ist es herrlich ruhig. Genau das, was wir gerade wollen. ❤️

    Heute haben wir sogar keinen Landstrom genommen – nur Starlink aufgebaut, damit das Internet läuft. 😄

    Eigentlich wollte ich dann ganz normal die Bolognese kochen, aber plötzlich fiel mir mein nagelneuer Omnia ein. Der fährt inzwischen seit ungefähr fünf Wochen unbenutzt mit uns durch Skandinavien.

    Also dachte ich: Heute ist der Tag. 😂

    Schnell ein Rezept rausgesucht, Nudeln mit Bolognese im Omnia ausprobiert – und siehe da: ganz easy und richtig lecker. Premiere bestanden. 🍝

    Heute waren es 258,9 km. Gar nicht so viele Stopps und auch keine riesige Strecke, aber genau das genießen wir gerade.

    Man merkt langsam, dass unsere Reise in die letzte Phase geht. Übermorgen sind wir schon in Dänemark und ab Freitag wieder in Deutschland, wo aber noch einige schöne Freundestopps auf uns warten.

    Für heute heißt es einfach:

    Ruhe, Sonne, Kunst, Spaghetti und noch ein bisschen Schweden genießen. ❤️🇸🇪
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  • Tag 33 – Zurück in Schweden 🇸🇪❤️

    17 de agosto, Noruega ⋅ ☁️ 13 °C

    Nach einer regnerischen Nacht sind wir heute etwas früher aufgestanden. Viel war nicht mehr zu tun: Strom ab, Starlink einpacken und los.

    Der erste Stopp führte uns noch einmal zur Tankstelle in Halden. Dort wollten wir auch versuchen, unsere norwegische Gasflasche zurückzugeben. Leider ohne Erfolg. Am Automaten kann man nur eine neue Flasche kaufen oder tauschen – zurückgeben ging nicht. Ärgerlich, aber mit nach Hause nehmen macht für uns auch keinen Sinn. Dann war sie eben eine Investition in warme Nächte in Norwegen. 😄

    Unser nächstes Ziel war der Elgåfossen. Dafür waren wir extra etwas früher gestartet, in der Hoffnung, noch einen Parkplatz zu bekommen. Das hat zum Glück geklappt. Ein paar Autos standen schon da und sogar zwei Zelte.

    Mit Henry ging es über die Brücke zum Wasserfall. Der Spaziergang tat richtig gut. Nur der Wasserfall selbst war heute eher ein rauschendes Bächlein. 😂 Offenbar sind wir einfach zur falschen Jahreszeit hier. Trotzdem war es schön, und an der Grenze konnten wir schon einmal ein bisschen Schwedenluft schnuppern.

    Kurz darauf ging es dann auch mit Harry über die Grenze.

    Tschüss Norwegen – hallo Schweden. ❤️🇸🇪

    Nur ungefähr eine halbe Stunde später hielten wir am Vitlycke Museum bei Tanum. Wir gingen direkt zu den Felszeichnungen. Besonders schön: Volkers Knie war heute schon deutlich besser. Einen Schritt langsamer als sonst, aber er konnte wieder mitlaufen. Auch Henry war natürlich dabei.

    Danach ging es weiter nach Grebbestad. Dort machte ich einen kleinen Spaziergang und besorgte im Supermarkt noch Milch – schließlich muss morgen früh der Kaffee im Bett gesichert sein. ☕😄

    Die Strecke weiter nach Fjällbacka war wunderschön. Dort wurde die Parkplatzsuche erst einmal etwas kompliziert, aber nach mehreren Versuchen fanden wir schließlich einen großen Parkplatz, auf dem schon andere Wohnmobile standen.

    Dann ging es mit Henry in den Ort.

    Fjällbacka war zwar voll, aber trotzdem richtig einladend. Kleine Geschäfte, Hafen, Wasser – und natürlich fanden wir schnell das Café. Für Volker gab es wieder sein inzwischen fast schon traditionelles Krabbenbrot, für mich ein Brötchen mit Käse und Salami und natürlich Cappuccino. Wir saßen draußen auf der Terrasse, Henry direkt bei uns, und haben es uns richtig gutgehen lassen. ☕🐾

    Beim anschließenden Bummel entdeckte ich ein Schild zur Kungsklyftan. Volker blieb wegen seines Knies mit Henry unten, und ich machte mich allein auf den Weg.

    Der Weg war kurz, aber knackig. Erst über Felsen, dann über Treppen an der Felswand entlang nach oben. Kurz habe ich überlegt, ob ich besser umdrehe – aber dann dachte ich: jetzt bin ich schon hier.

    Also Blick nicht nach unten und immer schön am Geländer entlang. 😅

    Oben angekommen hatte ich es geschafft. Es war ziemlich voll, aber ich machte trotzdem ein paar schöne Fotos, ließ mich sogar fotografieren und rief Volker kurz per Video an, damit er wenigstens ein bisschen vom Ausblick mitbekam.

    Zurück ging es zum Glück über eine kleine Straße – deutlich entspannter als der Weg nach oben. 😄

    Danach fuhren wir einfach weiter durch die Schärenlandschaft und genossen die Strecke. Das Wetter meinte es heute richtig gut mit uns und viel Sonne begleitete uns.

    Unser nächster Stopp war Smögen.

    Eigentlich wollten wir dort nur in einen Souvenirladen, vielleicht endlich ein schönes Dalapferd finden. Der Parkplatz war wieder nicht ganz einfach zu finden, aber Volker fuhr ganz entspannt weiter durch den Ort bis fast ans Ende der Insel. Dort fanden wir schließlich einen Platz.

    Und dann kam die eigentliche Überraschung des Tages.

    Auf dem Weg zum Souvenirladen lag plötzlich dieser wunderschöne Steg vor uns: kleine Häuschen direkt am Wasser, Boote davor, kleine Geschäfte und einfach eine herrliche Atmosphäre.

    Das Dalapferd haben wir zwar wieder nicht gefunden – nur ein paar eher grob gearbeitete Holzpferde –, aber das war am Ende fast egal.

    Denn Smögen war für uns beide der schönste Ort des Tages. ❤️

    Fjällbacka war toll, aber Smögen hatte einfach noch ein bisschen mehr von diesem besonderen Schärengefühl.

    Danach ging es weiter zum Campingplatz in Anfasteröd. Wir bekamen einen schönen Platz, machten erstmal Pause und wollten später noch im Restaurant auf dem Platz eine Kleinigkeit essen.

    Und dann ist Feierabend.

    Heute waren es 203,6 km – aber gefühlt war der Tag viel voller als die Kilometerzahl vermuten lässt.

    Ein bisschen Wasserfall, ein bisschen Bronzezeit, Küstenorte, Schären, Cappuccino, ein kleiner Mutmoment und am Ende unser Lieblingsort Smögen.

    So darf Schweden gerne weitergehen. ❤️🇸🇪
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  • Tag 32 – Zwischen Festungsmauern und Ruhemodus

    16 de agosto, Noruega ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute war ein richtig schöner, ruhiger Sonntag – zumindest am Anfang. 😄

    Wir haben den Morgen ganz gemütlich begonnen, lange im Bett gelegen, Kaffee getrunken und ein bisschen ferngesehen. Kein Zeitdruck, kein frühes Losfahren, einfach mal langsam in den Tag starten.

    Später sind wir zur Fredriksten Festung hochgelaufen, um im Kommandantencafé zu frühstücken. Für Volker war der Weg leider ziemlich anstrengend. Sein Knie ist zwar schon besser als gestern, aber noch immer nicht gut, und der lange, steile Weg über Kopfsteinpflaster war mit den Stöcken trotzdem eine Herausforderung.

    Unterwegs konnten wir endlich sehen, warum der Campingplatz gestern so voll gewesen war. Auf dem Gelände wurde eine große Bühne abgebaut und alles wieder hergerichtet. Offenbar hatte hier ein Konzert stattgefunden, vermutlich Countrymusik. Gestern noch voller Menschen und heute plötzlich wieder fast leer und ruhig.

    Im Kommandantencafé haben wir lecker gefrühstückt. Ich hatte Brot mit Lachs und Volker etwas Deftiges mit Fleisch und Hamburger-Patty.

    Danach ist Volker zurück zum Wohnmobil gegangen, weil ihm weiteres Laufen einfach zu viel gewesen wäre. Ich bin allein weiter durch die Festung gezogen – durch Gänge, über das Gelände, hoch zu den Kanonen und immer wieder zu wunderschönen Aussichtspunkten. Das war heute ganz eindeutig mein Lieblingsmoment.

    Anschließend bin ich den steilen Weg hinunter nach Halden gelaufen. Da Sonntag war, hatten die Geschäfte natürlich geschlossen, aber der Spaziergang war trotzdem wunderschön. Ich bin noch am Hafen entlang und habe mir tatsächlich ein Softeis gekauft, obwohl ich eigentlich gar kein großer Eisfan bin. Es war lecker – aber eindeutig viel zu groß. Ich habe es trotzdem fast geschafft. 😂

    Danach kam die eigentliche Herausforderung: wieder zurück nach oben. Erst durch die Straßen, später über einen Wanderweg, der wirklich extrem steil war. Aber ich habe es geschafft und war irgendwann wieder am Wohnmobil.

    Volker schlief tief und fest und konnte sich richtig ausruhen. Ich habe es mir draußen gemütlich gemacht, Videos geschnitten, Bilder ausgesucht und schon einiges fürs Tagebuch vorbereitet.

    Am Nachmittag sind wir noch zum Imbiss auf dem Campingplatz gegangen und haben eine Kleinigkeit gegessen. Keine Sterneküche, aber völlig okay – und wir waren satt.

    Jetzt lassen wir den Abend ganz ruhig ausklingen. Tisch und ein Stuhl sind schon verstaut, nur mein Stühlchen steht noch draußen. Eigentlich soll es heute Abend regnen, auch wenn es im Moment überhaupt nicht danach aussieht. So sind wir aber schon fast startklar für morgen.

    Dann wollen wir versuchen, unsere norwegische Gasflasche wieder zurückzugeben. Vielleicht bekommen wir sogar noch Pfand zurück. Wenn nicht, dann war sie eben eine Investition, die uns in Norwegen immerhin warme Nächte beschert hat.

    Morgen geht es weiter Richtung Schweden – und darauf freue ich mich schon. Vielleicht finde ich ja tatsächlich noch irgendwo ein schönes Dalapferd.

    Für heute reicht es aber.

    Es war ein ruhiger Tag, ein sportlicher Tag und irgendwie genau der richtige Tag zur richtigen Zeit. ❤️
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  • Tag 31 – Kultur, Knie & zwei Tage Pause ❤️

    15 de agosto, Noruega ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute haben wir den Morgen ganz entspannt begonnen und sind ohne Hektik losgefahren. Kurz nach dem Start fiel uns allerdings auf, dass die Scheiben von Harry ziemlich dreckig waren. Also wurde der nächste Parkplatz direkt zum Putzstopp. Volker schnappte sich die Lappen und legte los – rutschte dabei aber vom Rad ab, auf das er sich gestellt hatte. 😳 Zum Glück ging es glimpflich aus, nur das Knie fing danach an zu zwicken.

    Unser erster richtiger Stopp war die Heddal Stabkirche, die größte Stabkirche Norwegens. Innen wie außen wirklich beeindruckend. In der Kirche gab es eine kleine Erklärung auf Englisch. Volker hat mir ein paar Eckdaten übersetzt, ein bisschen konnte ich aber auch selbst verstehen. 😊

    Danach wollten wir eigentlich gemütlich frühstücken, aber im Café gab es nur Süßes. Also suchten wir schnell eine Alternative und fanden gleich um die Ecke eine Bäckerei in einem kleinen Einkaufszentrum. Dort holten wir uns belegte Brötchen und ließen sie uns anschließend im Harry schmecken. Im Einkaufszentrum kauften wir auch noch Wanderstöcke für Volker, weil sein Knie inzwischen etwas angeschwollen war.

    Weiter ging es nach Notodden zum Tinnfossen und zum historischen Tinfos-Industrieareal. Ich lief zuerst über das Gelände und schaute mir anschließend das Museum an. Vorher gab es aber noch einen Cappuccino für mich, eine Cola für Volker und Henry bekam von der Bedienung einen riesigen Wassernapf hingestellt. Den fand er offenbar großartig und schlabberte eine ganze Weile zufrieden daraus. 😂🐾

    Volker blieb wegen seines Knies sitzen, während ich mir oben noch die Kunstausstellung und das Industriemuseum ansah. Die Kunst war bunt, viel aus Holz, mit großen Wandbildern und Blumen-Skulpturen – richtig schön anzusehen. Im Industriemuseum ging es dann um frühe Industrialisierung, alte Kraftwerke, Papier- und Holzstofffabriken und darum, welche wichtige Rolle Wasser und Strom für Norwegens Entwicklung gespielt haben.

    Danach entschieden wir uns, einfach bis Halden weiterzufahren und dort zwei Tage zu bleiben. So kann Volker sein Knie etwas schonen und wir beide kommen mal ein bisschen zur Ruhe.

    Die Strecke dorthin führte leider wieder größtenteils über die Hauptstraße. Nicht ganz unser Lieblingsprogramm, aber heute war einfach Ankommen wichtiger. Dafür war das Wetter richtig schön: 23 Grad und herrlich angenehm. ☀️

    Gegen 16:30 Uhr waren wir in Halden, fanden einen Parkplatz und direkt ein Restaurant am Hafen, in dem Henry mit rein durfte. Wir wurden schnell bedient und haben richtig lecker gegessen. ⚓🍽️

    Danach ging es zum Campingplatz, wo wir für zwei Nächte bleiben.

    Am Abend haben wir gemeinsam vor Harry noch ein Bierchen getrunken. 🍺 Danach legte sich Volker hin und kühlte sein Knie, während ich mit Henry noch eine Runde lief und anschließend noch länger ganz entspannt vor dem Wohnmobil sitzen blieb.

    Jetzt heißt es erstmal: zwei Tage Ruhe, Knie schonen und einfach ein bisschen durchatmen. ❤️
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  • Tag 30 – Von Eidfjord nach Rjukan 🚐🇳🇴

    14 de agosto, Noruega ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute starteten wir um 8:20 Uhr in Eidfjord. Gleich zu Beginn machten wir noch einen kleinen Umweg durch die blau beleuchteten Tunnel, über die große Brücke und anschließend zum Aussichtspunkt. Trotz Regen hat sich das definitiv gelohnt – die Tunnel und die Brücke hatten wirklich etwas Besonderes. 💙🌉

    Danach ging es weiter mit einem kurzen Fotostopp und einem Einkauf im Supermarkt. Kurz darauf fanden wir wieder ein schönes Café mit eigener Backstube. Es gab etwas Süßes, ein halbes belegtes Brötchen und natürlich Cappuccino. ☕😊

    Unser nächstes Ziel war eigentlich der Låtefossen. Die Strecke dorthin war stellenweise sehr eng und etwas abenteuerlich. An einer besonders schmalen Stelle streifte sogar ein entgegenkommendes Auto unseren Spiegel. Zum Glück blieb fast alles heil, nur das Kunststoffteil am Blinker bekam einen kleinen Riss.

    Am Wasserfall selbst war viel los und der Verkehr wurde geregelt. Leider sind wir dann tatsächlich vorbeigefahren, statt uns einzureihen. 🙈 Das war natürlich etwas ärgerlich, aber weiter ging’s.

    In Røldal gab es noch einen Supermarkt-Stopp – unter anderem für ein wohlverdientes Bierchen am Abend. 🍺 Danach haben wir unsere Route noch einmal neu sortiert.

    Unterwegs machten wir immer wieder kleine spontane Stopps, unter anderem bei einem Sámi-Zelt und an Souvenirständen. Die Landschaft entlang der 362 war wieder wunderschön, auch wenn die Straße stellenweise ziemlich uneben war.

    Eigentlich wollten wir früher Schluss machen, aber der erste Campingplatz gefiel uns überhaupt nicht. Auch ein weiterer Stellplatz konnte uns nicht überzeugen. Also ging es doch noch weiter bis Rjukan Camping.

    Und dort passte es endlich. ❤️

    Wir haben Harry abgestellt, etwas gekocht und draußen gegessen. Rundherum Berge, eine Kuhweide ganz in der Nähe und herrliche Ruhe – nur ein paar Fliegen wollten unbedingt mitfeiern. 😄

    Am Ende waren es 275,4 km, und genau dieser ruhige Abend vor dem Wohnmobil war der perfekte Abschluss für den Tag. 🏔️🚐❤️
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  • Tag 29 – Hardangervidda & ein bisschen Mut ❤️

    13 de agosto, Noruega ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute ging es schon um 7:30 Uhr in Fagernes los. Unsere Route führte uns vorbei an Gol und weiter nach Geilo. Und klar – bei dem Ortsnamen mussten wir natürlich kurz anhalten. 😂 Volker bekam sein obligatorisches „Geilo“-Foto am Ortsschild, dann ging es weiter hinauf auf die Hardangervidda.

    In Ustaoset machten wir einen kurzen Fotostopp mit richtig schönem Blick. Die Drohne durfte auch kurz hoch – natürlich mussten unsere neuen Norwegerpullis zusammen mit Harry mit aufs Bild. 🇳🇴🚐

    Danach wurde es gemütlich: Stopp an der Halne Fjellstugu. Erst ein kleiner Snack und Cappuccino drinnen, später holten wir Henry und setzten uns noch auf die Terrasse. Bei diesem Blick ließ es sich wunderbar aushalten – und nebenbei habe ich sogar noch das Video fertig geschnitten. ☕🐾

    Weiter ging es Richtung Vøringsfossen. Die Strecke wurde kurviger, wir waren weit oben und es wurde deutlich voller. Überhaupt merken wir hier im Süden Norwegens, dass viel mehr los ist als weiter oben.

    Am Wasserfall war der Parkplatz dann natürlich komplett voll. Irgendwo neben einem kleinen Häuschen passte Harry aber noch hinein. Keine offizielle Lücke – aber er stand. 😅

    Schon vom Parkplatz hörte man das tosende Wasser. Und dann kam diese Schlucht mit der Treppe beziehungsweise Brücke darüber. Ich musste wirklich kurz überlegen, ob ich das mache.

    Dann dachte ich: Wenn nicht jetzt, wann dann?

    Also los. 😅

    Die Treppe wackelte auch noch ordentlich, aber ich bin drüber! In der Mitte natürlich noch ein Foto gemacht. Oben gab es dann erst einmal Wasser für mich und ein Softeis für Volker. Verdient. 😂

    Der Rückweg war fast noch schlimmer, weil man beim Runtergehen so schön in die Tiefe schaut. Aber auch den habe ich geschafft. Danach war ich einfach nur stolz, dass ich es durchgezogen habe. ❤️

    Anschließend ging es weiter nach Eidfjord, wo wir heute bleiben. Wir richteten uns auf dem Campingplatz ein und gingen noch ein bisschen durch den Ort. Henry blieb ganz entspannt in seiner Höhle in Harry und lag laut Kamera gemütlich auf dem Chefsessel. 🐾

    Im kleinen Hafen lag ein Kreuzfahrtschiff, wir bummelten noch kurz durch einen Souvenirshop und gingen anschließend etwas essen. Das Essen war richtig lecker und zum Abschluss gab es noch einen Espresso.

    Jetzt sitzen wir wieder gemütlich im Wohnmobil und genießen einen ganz ruhigen Abend.

    Heute war gar nicht so sehr die Strecke das Entscheidende – sondern die vielen kleinen Stopps.

    Und mein persönliches Fazit:

    Ich bin über diese Treppe gegangen. Yeah! 😄❤️
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  • Tag 28 – Die schöne Route 🏔️❤️

    12 de agosto, Noruega ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute Morgen ging es ganz entspannt los. Bis 7:30 Uhr geschlafen, Kaffee getrunken und anschließend eine schöne Runde mit Henry gedreht, während Volker Harry schon startklar machte.

    Heute hatten wir uns ganz bewusst für die schöne Strecke entschieden und so ging es um 8:45 Uhr los. Erst ein kleines Stück zurück und dann hinein in die Norwegian Scenic Route Rondane. ❤️

    Unser erster Stopp war der Aussichtspunkt Strømbu. Der Parkplatz war ziemlich voll, aber wir fuhren einfach hinten weiter und fanden tatsächlich noch einen kleinen Platz für Harry. Genau so, wie wir es lieben. 😄

    Erst einmal gab es Frühstück im Wohnmobil und danach einen kleinen Spaziergang zu einer Brücke. Von dort hatten wir einen wunderschönen Blick auf die Berge und den Fluss.

    Gar nicht weit entfernt hielten wir noch kurz am Atnfjellet. Leider waren die Tore geschlossen, sodass wir nur von der Straße einen kleinen Eindruck bekommen konnten. Schade, aber trotzdem hat sich auch dieser kurze Stopp gelohnt.

    Danach ging es hinauf ins Venabygdsfjellet auf rund 1.000 Meter. Teilweise fuhren wir sogar oberhalb der Baumgrenze. Was für eine schöne Strecke! Überall lagen kleine Hütten in der Landschaft.

    Spannend ist, dass dieses Gebiet eine lange Almwirtschafts-Tradition hat. Früher gab es hier viele sogenannte „setrer“ – kleine Sommerhöfe, auf die Bauern während der Weidesaison mit ihren Tieren hinaufzogen. Heute sieht man dort deutlich mehr Ferienhütten, Miethütten und Hotels.

    Dann kam allerdings unser kleines Navigationschaos. 😂 Google Maps wollte plötzlich nicht mehr so richtig und irgendwie haben wir dabei ausgerechnet einen wichtigen geplanten Stopp verpasst.

    Ärgerlich!

    Aber egal. Wir haben heute so viele schöne Dinge gesehen und irgendwann kommen wir sowieso wieder nach Norwegen. Dann holen wir eben nach, was wir diesmal verpasst haben. ❤️

    Als Volkers Navi uns anschließend sogar wieder zurückschicken wollte, habe ich kurzerhand selbst die Navigation übernommen. Schließlich waren wir schon fast an der Stabkirche.

    Und die war wirklich beeindruckend!

    Henry durfte währenddessen in seiner „Höhle“ in Harry bleiben, wo er wie immer vollkommen entspannt war. Volker und ich gingen über den Friedhof zur Kirche, bezahlten den kleinen Eintritt und dann ging es durch diese alte Holztür hinein.

    Wow!

    Dieses ganze alte Holz, die Leuchter und die Atmosphäre – wenn man sich überlegt, wie alt dieses Bauwerk ist und wie gut es noch erhalten ist, ist das schon Wahnsinn.

    Wir haben uns dort einfach ein bisschen Zeit genommen und den Moment für uns genossen. ❤️

    Danach bekam Henry noch seine Runde und weiter ging es nach Lillehammer.

    Den Parkplatz fanden wir problemlos. Unter einer Brücke hindurch und dann erst einmal ordentlich steil bergauf – und schon standen wir in der Storgata.

    Eine richtig schöne kleine Einkaufsstraße mit alten Häusern, kleinen Geschäften und Menschen, die ganz entspannt hindurchschlenderten.

    Also machten wir genau das Gleiche.

    Ein bisschen bummeln, hier mal hineinschauen, dort mal stöbern.

    Und natürlich wurden wir fündig. 🤪

    Ab heute besitzen wir tatsächlich beide einen Norwegerpulli! 😍🇳🇴

    Ich glaube, ein passenderes Erinnerungsstück an diese Reise gibt es kaum.

    Am Ende der Straße landeten wir noch im Oliven und dort gab es Hähnchenspieße.

    Nur mein Kaffee fehlte immer noch. 😂

    Aber ganz am Ende unseres Lillehammer-Stopps entdeckten wir noch das kleine Café Sorgenfri.

    Also rein!

    Zum Glück, denn es war wieder so ein schönes, liebevoll eingerichtetes kleines Café. Ich nahm mir noch einen Cappuccino to go mit.

    Endlich! ☕😂

    Danach ging es zurück zu Harry und weiter bis Fagernes, damit wir morgen schon eine gute Ausgangsposition für unsere nächste Etappe haben.

    Nach insgesamt 315,5 Kilometern erreichten wir unseren Campingplatz.

    Der Platz ist riesig und ziemlich voll. Die Lage ist wirklich gut – aber so viele Menschen sind ja eher nicht meine Welt. 😅 Für eine Nacht passt es aber und morgen können wir von hier aus gut weiter.

    Jetzt geht es noch auf eine letzte Runde mit Henry und dann lassen wir den Abend ausklingen.

    Heute haben wir uns morgens ganz bewusst für die schöne Route entschieden.

    Und auch wenn nicht alles nach Plan lief, war genau das wieder das Schöne daran.

    Berge, kleine Brücken, eine Fahrt oberhalb der Baumgrenze, eine beeindruckende alte Stabkirche, Lillehammer, zwei Norwegerpullis und am Ende doch noch mein Cappuccino. ☕❤️

    315,5 Kilometer – aber heute waren die Kilometer eigentlich Nebensache.

    Man muss eben nicht alles sehen, um einen wunderschönen Tag zu haben. ❤️🇳🇴
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  • Tag 27 – Goldene Umwege

    11 de agosto, Noruega ⋅ 🌧 10 °C

    Heute Morgen starteten wir wieder ganz gemütlich mit Kaffee im Bett. ☕ Danach ging es mit Henry auf eine schöne Morgenrunde über die Wiese. In der Nacht hatte es ordentlich geregnet und der frisch gemähte Rasen klebte wunderbar an unseren Schuhen – und landete natürlich gleich mit in Harry. 😂 Egal, wenn alles trocken ist, wird eben gesaugt. 🤪

    Ziemlich genau um 8 Uhr ging es los – und wir starteten den Tag direkt mit einem Stück des Goldenen Umwegs.

    Unser erstes Ziel war der Aussichtspunkt Øyna. Die Anfahrt war allerdings schon ein kleines Abenteuer: Schotterpiste, Spitzkehren und Harry mittendrin. 😅 Mit unserem Wohnmobil durchaus sportlich, aber machbar – und oben wurden wir mit einer richtig schönen Aussicht belohnt.

    Danach ging es wieder Richtung E6. Dort war allerdings ordentlich Verkehr und die Strecke zog sich. Das Navi zeigte noch etwa eineinhalb Stunden bis Trondheim und ich dachte mir: Da muss es doch eine Alternative geben. 😂

    Gab es natürlich.

    Also runter von der E6 und eine Umfahrung am Jonsvatnet vorbei genommen. Und was soll ich sagen? Enge Straßen, kleine Siedlungen und natürlich wieder ein gutes Stück Schotterpiste. Eine Strecke ganz nach unserem Geschmack. 😂

    In Trondheim angekommen, wurde erst einmal Harry für 178,16 € betankt. Danach hatten wir Glück und fanden einen Parkplatz ziemlich nah am Nidarosdom.

    Von dort ging es mit Henry zu Fuß los. Wir liefen über die alte Brücke und hatten einen wunderschönen Blick auf die bunten alten Speicherhäuser direkt am Fluss, teilweise auf Stelzen über dem Wasser gebaut. ❤️ Obwohl die Häuser schon so alt sind, sehen sie einfach wunderschön aus. Für mich eines der Bilder, das von Trondheim hängen bleiben wird.

    Unser nächstes Ziel war das Nabolaget Bagelri. Angeblich sollten Hunde dort willkommen sein – ich war trotzdem skeptisch. Von außen sah das Café auch noch ziemlich voll aus.

    Volker ging hinein, schaute nach einem Platz und winkte mich plötzlich rein: Tatsächlich war noch ein kleiner Tisch für uns frei und auch Henry durfte mit hinein! 🐾❤️

    So konnten wir ganz gemütlich im Warmen frühstücken. Für mich gab es einen riesigen Bagel mit Lachs, ordentlich Frischkäse, Tomaten und Zwiebeln. Volker hatte die italienische Variante mit Tomate und Mozzarella. Sehr lecker – aber puh, auch sehr viel. 😂 Die letzten Bissen waren schon Arbeit.

    Danach ging es weiter zum Nidarosdom. Volker war gerade hineingegangen, als ihm plötzlich übel wurde und er Bauchschmerzen bekam. Also kam er schnell wieder raus und wir machten erst einmal Pause.

    Als es ihm etwas besser ging, wollte ich mir den Dom trotzdem noch ansehen. Volker ging schon einmal zurück zu Harry und konnte sich dort noch ein bisschen ausruhen, während ich in den Dom ging.

    Danach starteten wir ziemlich direkt. Wir hatten in Trondheim mehr Zeit verbracht als geplant und wollten heute wenigstens noch bis Dombås kommen. Also setzte ich mich ans Steuer, damit Volker sich während der Fahrt weiter ausruhen konnte. ❤️

    Diesmal nahmen wir ganz bewusst den direkten Weg über die E6.

    Nach ungefähr zwei Stunden gab es aber doch noch einen Stopp: Magalaupet.

    Schon auf dem schmalen Weg nach unten konnte man das Wasser hören. Und dann sahen wir, wie diese unglaublichen Wassermassen durch die ausgewaschenen Felsen schossen. 🌊

    Wieder Wasser – und trotzdem wieder völlig anders als alles, was wir bisher gesehen hatten.

    Natürlich gingen wir ziemlich nah heran. Beim Blick nach unten dachte ich allerdings schon: Uff… ganz schön hoch! 😅 Für meine Höhenangst durchaus eine kleine Herausforderung, aber viel zu faszinierend, um nicht hinzuschauen.

    Danach ging es über die Hochebene Richtung Hjerkinn. Einen richtigen Stopp machten wir nicht mehr, aber unsere Augen waren weit offen.

    Vielleicht entdecken wir ja einen Moschusochsen?

    Links geguckt. Rechts geguckt. Weiter geguckt.

    Moschusochsen: null.

    Schafe: jede Menge. 😂🐑

    Man kann eben nicht jeden Tag Elchglück haben. 🤪

    Am Abend erreichten wir schließlich nach 353,6 Kilometern den Dombås Camping. Wir checkten für eine Nacht ein und bekamen einen schönen Platz für Harry mit Blick über das Tal. 🌄

    Jetzt heißt es nur noch ankommen, gemütlich machen und den Abend in Ruhe ausklingen lassen.

    Heute war wieder so ein Tag, an dem nicht alles nach Plan lief – und trotzdem war er voller schöner Momente.

    Der Goldene Umweg, Schotterpisten mit Harry, die bunten Stelzenhäuser von Trondheim, Frühstück zu dritt, der Nidarosdom, Magalaupet und ganz viele Schafe statt Moschusochsen. 😂

    Und am Ende stehen wir hier, schauen über das Tal und denken:

    Es war wieder keiner dieser Tage, an denen wir einfach nur von A nach B gefahren sind. Es war ein Tag voller kleiner Umwege – und einige davon waren tatsächlich golden. ❤️🇳🇴
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  • Tag 26 – Heute bin ich im Elchglück 🫎

    10 de agosto, Noruega ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute Morgen starteten wir ganz entspannt mit Kaffee im Bett. Danach eine ausgiebige Runde mit Henry und während er sein Frühstück bekam, sind Volker und ich noch einmal runter an den Fluss. Die Morgenstimmung war einfach wunderschön. Um 8:15 Uhr ging es dann wieder weiter Richtung Süden.

    Unser erster Stopp war in Mo i Rana beim Havmannen. Was für ein toller Tipp! Mitten im Ranfjord steht diese riesige, etwa 11 Meter hohe Männerfigur aus Granit einfach im Wasser. Ein tolles Fotomotiv, aber vor allem ein richtig schöner, ruhiger Moment am Morgen.

    Und endlich meinte es auch das Wetter wieder etwas besser mit uns. Kein Dauerregen! Die Berge und Fjorde sehen gleich noch einmal freundlicher aus, wenn alles ein bisschen heller ist. 😊

    Kurz vor elf erreichten wir Sjøgata in Mosjøen mit den wunderschönen alten Holzhäusern direkt am Fjord, teilweise auf Stelzen gebaut. Von dort spazierten wir mit Henry zum Gilles Café – und hatten richtig Glück: Henry durfte mit rein! ❤️ Die Frau hinter der Theke erklärte uns gleich, dass sie sehr hundefreundlich sei und zeigte uns einen Bereich, in dem wir sitzen durften.

    Das Café war herrlich: alte Möbel, Stehlampen mit Schirmen und Musikequipment in einer Ecke. Der Cappuccino war zwar eher so lala 😂, dafür war das Frühstück umso außergewöhnlicher. Volker hatte gefüllte Waffeln und ich gefüllte Crêpes, die irgendwie nach Zimt und ein bisschen nach Zimtschnecke schmeckten.

    Danach noch schnell zu REMA 1000 – vor allem Wasser und Milch auffüllen. Schließlich muss meine Kaffeeversorgung gesichert sein. 😂☕

    Und weiter ging es zu unserem nächsten „Wasserguckpunkt“: dem Laksforsen.

    Was für eine Gewalt! 🌊 Erst eine Runde mit Henry, danach konnten wir uns den Wasserfall in Ruhe anschauen und im Café ein Getränk mit Blick auf die Wassermassen genießen.

    Aber nur von oben gucken reichte mir natürlich nicht. 🤪 Also bin ich den ziemlich matschigen Weg bis hinunter ans Wasser gelaufen. Unten stand ich dann ganz nah dran und konnte die Kraft des Wassers richtig spüren. Volker hatte auf den Abstieg verzichtet – also musste unten natürlich ein Selfie her. 😂

    Später machten wir noch einen kurzen Fotostopp dort, wo Nord-Norge endet und Trøndelag beginnt. Ein italienischer Motorradclub war ebenfalls dort und startete gerade Richtung Nordkap. Ich hielt einfach mal das Handy drauf und winkte – und die Jungs winkten alle fröhlich zurück. Bin gespannt, wie das Video geworden ist. 😄🏍️

    Dann wollten wir eigentlich nur noch bis Steinkjer.

    Aber Norwegen hatte noch eine Überraschung für uns.

    Kurz vor unserem Ziel lief plötzlich ein Babyelch über eine Wiese und graste dort ganz entspannt. 🫎🥰 Wie goldig!

    Danach hielt ich natürlich erst recht Ausschau – und tatsächlich standen ein Stück weiter am Waldrand noch mehrere Elche auf einer Wiese. Volker hielt sofort an einer Einfahrt und ich? Jacke drüber und in Schlappen raus in den strömenden Regen. 😂

    Ich konnte sie eine Weile beobachten und sogar filmen.

    Meine Erkenntnis des Tages: Elche stört Regen überhaupt nicht. Henry sieht das eindeutig anders. 😂🐾

    Nach 419,2 Kilometern erreichten wir schließlich den Steinkjer Camping. Wir haben einen schönen Platz auf der Wiese mit Strom bekommen – und heute habe sogar ich alles eingerichtet. Und es hat geklappt! 😄

    Danach gab es für mich gebrutzeltetes Brot aus der Pfanne und ein leckeres Bierchen. Volker wollte nichts mehr essen und war froh, endlich wieder vernünftiges Internet zu haben, um am Rechner noch etwas abzuarbeiten.

    Jetzt machen wir es uns gemütlich und schauen noch eine Serie.

    Was für ein Tag! 419 Kilometer – und trotzdem fühlte es sich überhaupt nicht danach an, einfach nur Strecke gemacht zu haben.

    Und ich sitze hier immer noch und denke:

    Ich bin im Elchglück. 🫎❤️🇳🇴
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  • Tag 25 – Elch, Fähre, Tunnel

    9 de agosto, Noruega ⋅ 🌧 10 °C

    Heute ging es nach unserem Pausentag wieder früh los. Die Nacht war durch den immer wiederkehrenden Regen etwas unruhig, aber morgens wurde das Wohnmobil startklar gemacht, entsorgt, frisches Wasser aufgefüllt und um 7:00 Uhr waren wir unterwegs Richtung Süden.

    Und dann kam schon nach einer Stunde unser erstes Highlight!

    Seit Tagen fahren wir an unzähligen Elch-Warnschildern vorbei und haben uns immer gefragt: Wo sind denn nun eigentlich die Elche? 😂

    Heute Morgen um 8:00 Uhr stand sie plötzlich da – eine große, stattliche Elchkuh auf einer Wiese! 🫎❤️ Volker hatte zum Glück blitzschnell das Handy in der Hand und konnte ein paar Fotos und sogar ein kurzes Video machen. Endlich unser erster Elch in Norwegen!

    Danach ging es weiter zum Fähranleger in Skarberget. Wir hatten ja lange überlegt, ob wir diese eine Fähre wirklich nehmen sollen – und dann hatten wir unglaubliches Glück: 8:35 Uhr angekommen, Fähre stand schon da, draufgefahren und um 8:40 Uhr ging es los. Kein Anstehen, kein Warten. Perfekter hätte es nicht laufen können. 😄

    Auf der Fähre gab es für uns einen kleinen Snack und damit gleich unser Frühstück. Henry blieb ganz entspannt im Wohnmobil, wo er sich zum Glück immer sehr wohlfühlt.

    Nach der Fähre ging es wieder durch eine wunderschöne Landschaft: Berge, Kurven, Seen und Fjorde. Leider begleitete uns weiterhin der Regen, sodass wir manches einfach nur aus dem Wohnmobil heraus bestaunt und fotografiert haben.

    Und dann kamen die Tunnel. Viele Tunnel. Und wer saß ausgerechnet am Steuer? Natürlich ich. 🤪 Dunkle und dann auch noch schmale Tunnel gehören nun wirklich nicht zu meinen Lieblingsstrecken. Aber ich bin einfach weitergefahren – bis Saltstraumen!

    Dort machten wir zunächst einen Café-Stopp und fuhren anschließend noch zur Brücke. Von dort konnten wir die Gezeitenstrudel richtig gut beobachten. Unglaublich, welche Kraft Wasser entwickeln kann. Wieder einmal so ein Moment, bei dem man einfach nur dasteht und staunt, was die Natur so alles kann. 🌊

    Weiter ging es durch die Berge Richtung Süden. In Misvær wurde noch einmal getankt und AdBlue aufgefüllt.

    Und dann entdeckte Volker unterwegs plötzlich eine Hängebrücke über einen Fluss. Also spontan angehalten und losgelaufen. Der Weg dorthin war zwar ziemlich feucht und matschig und Henry gönnte sich unterwegs sogar noch ein unfreiwilliges kleines Bachbad 😂, aber der Abstecher hat sich gelohnt.

    Und ich bin tatsächlich über die Hängebrücke gelaufen! 😅 Zum Glück war sie nicht so hoch, dass meine Höhenangst überhaupt richtig Zeit hatte, sich einzumischen.

    Danach ging es weiter zu unserem nächsten Ziel: dem Polarkreis. Am Arctic Circle Centre haben wir einen kurzen Stopp gemacht, sind durch den Shop geschlendert und haben uns das Gelände angesehen. Als der Regen wieder stärker wurde, ging es zurück ins Wohnmobil und auf die letzten Kilometer.

    Nach insgesamt 460,9 Kilometern erreichten wir schließlich das Arctic Circle Camp.

    Und auch hier hatten wir wieder perfektes Timing: Direkt nach der Ankunft konnten wir eine Waschmaschine ergattern – kurz nach uns stand schon die nächste Camperin mit ihrer Wäschetüte da. 😅 Während die Maschine lief, haben wir im Restaurant noch etwas gegessen und anschließend wanderte alles direkt in den Trockner.

    Jetzt ist die Wäsche bald wieder fresh, wir sind satt und können die Beine hochlegen. 😄

    6.266 Kilometer liegen inzwischen hinter uns.

    Und heute waren wieder einige dieser Momente dabei, die man vorher überhaupt nicht planen kann: unser erster Elch in Norwegen , eine Fähre ohne eine Minute Wartezeit, Saltstraumen, eine spontan entdeckte Hängebrücke und der Polarkreis.

    Norwegen macht es uns wirklich nicht leicht, einfach nur Kilometer Richtung Heimat zu fahren. Überall gibt es noch etwas zu sehen. ❤️🇳🇴
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  • Tag 24 – Heute einfach mal Pause 😊

    8 de agosto, Noruega ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute war tatsächlich mal ein Tag ganz ohne Kilometer – und der tat richtig gut!

    Wir haben ausgeschlafen, ganz gemütlich Kaffee getrunken und dazu noch die letzten kleinen Teilchen von gestern verputzt. Danach war es mit der Ruhe allerdings kurz vorbei, denn die gestern abgegangene Leiste in unserer Garage musste repariert werden.

    Also hat Volker die komplette Garage ausgeräumt, der Roller kam raus und gemeinsam haben wir die Leiste wieder befestigt. Kaum war der Roller wieder drin, fing es natürlich an zu regnen. 🙈 Also schnell alles ins Wohnmobil, Regen abwarten und danach wieder sortieren und einräumen. Geschafft!

    Da es anschließend trocken blieb, sind wir noch ein bisschen durch Bjerkvik geschlendert. Ein kleiner Ort, nichts Spektakuläres – aber heute brauchten wir auch überhaupt kein großes Programm.

    Zurück am Wohnmobil habe ich gekocht und danach stand mein persönliches Tagesziel an: endlich die ganzen Videos fertig machen! Und tatsächlich – alles geschafft. 😅✔️

    Am Nachmittag haben wir noch ein bisschen Serie geschaut, später ging es natürlich wieder mit Henry raus und ansonsten war heute einfach mal Ruhe angesagt.

    Kein großes Abenteuer. Keine Sehenswürdigkeiten. 0 Kilometer.

    Dafür Garage repariert, Videos fertig, ein bisschen durchgeatmet und einfach mal angekommen.

    Und wisst ihr was? Nach all den Kilometern und Erlebnissen der letzten Wochen war genau so ein Tag mal richtig schön. ❤️

    Morgen geht’s dann wieder weiter Richtung Süden. 🚐🇳🇴
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  • Tag 23 – Wasserfälle, Fjorde und jetzt erstmal Pa

    7 de agosto, Noruega ⋅ ☁️ 11 °C

    Der Morgen begann ganz entspannt mit Kaffee vor dem Wohnmobil und Blick aufs Wasser. Genau so mag ich es.

    Um 8:35 Uhr ging es los. Erst noch tanken und dann weiter Richtung Süden. Unser erster Stopp war das Kvænangsfjellet – wieder so eine Landschaft, bei der man eigentlich dauernd anhalten könnte.

    Um 10:15 Uhr kamen wir im På Taket Kafé in Sørkjosen an. Das Café hat mir richtig gut gefallen. Wir saßen direkt am Fenster mit Blick auf den Hafen, haben lecker gefrühstückt und endlich wieder einen richtig guten Kaffee bekommen. Henry durfte natürlich auch noch eine ausgiebige Runde am Hafen drehen.

    Danach ging es weiter zum Målselvfossen. Ein kleiner Spaziergang führte uns zu einem Aussichtspunkt – und dort war diese unglaubliche Kraft des Wassers einfach nur beeindruckend. Ich hätte noch länger stehen bleiben können, aber wir wollten den Wasserfall bewusst als Zwischenstopp nutzen und noch ein Stück weiterkommen.

    Die Strecke danach war wieder wunderschön: Wasserfälle, Wälder, Seen, Fjorde und kleine Ortschaften. Es wird hier wirklich einfach nicht langweilig.

    Zwischendurch hat sich im Kofferraum noch eine Befestigungsleiste gelöst – natürlich genau so ein kleines Wohnmobil-Ding, das man unterwegs nicht braucht. 🙈

    Am Ende sind wir am Bjerkvik Camping angekommen und stehen wieder direkt am Wasser mit Blick auf die Berge.

    Und weil wir beide gemerkt haben, dass wir mal eine Pause brauchen, haben wir direkt zwei Nächte gebucht.

    Morgen wird nicht gefahren. Kein Kilometer. Ich will endlich mal in Ruhe Videos schneiden, alles sortieren und einfach nur ankommen.

    Jetzt ist das Wohnmobil aufgebaut, gleich geht es noch eine Runde mit Henry – und dann genießen wir einfach den Abend am Wasser.
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  • Tag 22 – Nordkap, Gasglück und Sonne am Fjord

    6 de agosto, Noruega ⋅ ☁️ 9 °C

    Unsere Nacht war stürmisch und regnerisch, und ich war schon gegen 4:30 Uhr wach. Mit Kaffee in der morgendlichen Stille und der Wetter-App im Blick starteten wir früh Richtung Nordkap.

    Um 7:50 Uhr waren wir da. Schon die Fahrt war beeindruckend: überall Rentiere auf den Wiesen und zwischen den Häusern, sattes Grün und diese besondere Landschaft ganz oben im Norden.

    Am Nordkap war es durch die frühe Uhrzeit herrlich leer. Wir liefen direkt zur berühmten Weltkugel und machten unser Erinnerungsfoto. Es war schon ein besonderes Gefühl, dort zu stehen – am nördlichsten Punkt Europas. Vor allem, weil wir auch schon am südlichsten Ort des europäischen Festlandes gewesen sind.

    Das Wetter hielt eine Weile, dann kamen Regen und Wolken. Die große Drohne wollte wegen eines Updates nicht starten, also kam eben die kleine zum Einsatz. Der Trend geht schließlich zur Zweitdrohne. 🤪

    Um 9:30 Uhr fuhren wir weiter Richtung Alta. In Olderfjord wollten wir Kaffee und Kuchen, aber der kleine Kuchen sollte tatsächlich 11,90 Euro kosten und die Kaffeemaschine war kaputt. Also eindeutig nicht unser Laden. Im Souvenirshop wurden wir natürlich trotzdem fündig. 😂

    In Alta begann dann die nächste Runde unserer Gasgeschichte. Alta Caravan hatte keinen passenden Adapter, beim Batterieservice passte der nächste Versuch ebenfalls nicht. Nur zwei Minuten später fanden wir an einer Gasbefüllstation endlich die Lösung: Gas, passender Adapter und zwei sehr glückliche Menschen. Alles angeschlossen, getestet – funktioniert!

    Danach schauten wir uns die Nordlichtkathedrale an und ließen uns im RAUS Social mit leckeren norwegischen Tapas verwöhnen.

    Weil wir jetzt keinen Stress mehr hatten, fuhren wir noch weiter bis zum Arctic FjordCamp bei Burfjord. Um 17:30 Uhr kamen wir an – direkt am Wasser, mit grünen Hängen, Schnee auf den Bergen und strahlender Sonne.

    Henry machte noch seinen Pfotencheck am Wasser: Pfoten ja, Schwimmen nein. Ganz Henry. 😊

    Jetzt sitzen wir vor dem Wohnmobil in der Sonne, schauen auf Fjord und Berge und lassen diesen ereignisreichen Tag einfach nur sacken.
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  • Tag 21 – Kurz vor dem Nordkap

    5 de agosto, Finlândia ⋅ ☁️ 11 °C

    Unser Morgen begann heute mit einem kleinen Schock: Als wir vor dem Duschen noch schnell heizen wollten, stellten wir fest, dass unser Gas leer war. Adapter hatten wir zwar dabei, nur leider passte keiner davon. Also begann die Suche nach einer Lösung.

    Trotzdem ließen wir uns den Morgen nicht verderben, gingen ganz entspannt duschen und besuchten noch das Sámi-Museum. Besonders schön fand ich die farbenfrohe traditionelle Kleidung und die kleinen Kinderstiefel – einfach zauberhaft.

    Danach entschieden wir, direkt nach Norwegen weiterzufahren und dort eine norwegische Gasflasche zu kaufen. An der Grenze nahmen wir wegen Henry die rote Spur und waren schon etwas aufgeregt, ob wirklich alles passt. Der Grenzbeamte kontrollierte seinen Ausweis ganz genau – und gab uns dann das Go. Erleichterung!

    In Karasjok tankten wir und konnten an derselben Tankstelle tatsächlich auch eine norwegische Gasflasche kaufen. Nur der passende Adapter fehlte weiterhin.

    Die anschließende Strecke Richtung Nordkap war einfach unglaublich schön: Berge, Fjorde, sattes Grün und überall Rentiere auf den Wiesen. Wir haben uns einfach treiben lassen und jeden Kilometer genossen.

    In Honningsvåg waren die Geschäfte leider schon geschlossen, also kümmern wir uns morgen um den Anschluss. Jetzt stehen wir in Skarsvåg auf dem Basecamp Camping direkt am Wasser.

    An der Rezeption entdeckten wir noch die Speisekarte vom nördlichsten Krabbenlokal – und die hat uns so angelacht, dass es heute tatsächlich noch ein zweites Essen gab. 😊

    Zum Glück konnten wir auf dem Campingplatz über den Stromanschluss auch unsere Heizung wieder anbekommen. Draußen ist es sehr stürmisch, aber im Wohnmobil ist es schön warm.

    Nun hoffen wir, dass der Wetterbericht recht behält und es morgen Nachmittag am Nordkap schön wird. Das wäre natürlich perfekt.
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  • Tag 20 - Von Bank zu Bank ans Ziel 🌲⛪🐾

    4 de agosto, Finlândia ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute stand unsere Wanderung zur Pielpajärvi-Wildniskirche auf dem Programm.

    Nach dem Frühstück machten wir uns zu Fuß auf den Weg. Anfangs fragten wir uns schon, ob das wirklich eine gute Idee war. 😅 Allein der Weg bis zum eigentlichen Wanderparkplatz zog sich ganz schön. Umkehren? Ganz kurz kam der Gedanke auf … aber natürlich haben wir durchgezogen.

    Der Wanderweg selbst war wunderschön. Mitten durch den Wald, über Stock und Stein und fast ohne andere Menschen. Das Komoot-Navi meinte zwar ständig: „Noch 2 Kilometer … noch 1 Kilometer …“, aber irgendwie fühlte sich jeder Meter länger an als der davor. 😂

    Als wir endlich die Wildniskirche erreichten, waren wir schon ziemlich stolz. Von außen ist sie wunderschön, leider war der eigentliche Kirchenraum geschlossen. Trotzdem war die Atmosphäre dort etwas ganz Besonderes. Natürlich haben wir uns auch ins Gästebuch eingetragen.

    Unser Frühstück gab es dann ganz gemütlich am Rastplatz: Ei, Käsekuchen und Knusperflocken. Eine etwas ungewöhnliche Kombination, aber draußen schmeckt bekanntlich alles. 😄

    Der Rückweg hatte es dann noch einmal in sich. Volkers Beine wollten irgendwann einfach nicht mehr so richtig. Also ging es von Bank zu Bank, immer mit kleinen Pausen. Irgendwann zählt nur noch das gemeinsame Ankommen.

    Am Ende standen 13 Kilometer auf der Uhr – und Henry ist die komplette Strecke tapfer mitgelaufen. 🐾

    Zurück am Wohnmobil war erst einmal Beine hochlegen angesagt. Volker war völlig geschafft, also bin ich noch einmal los und habe für uns beide Burger zum Mitnehmen geholt. Die waren richtig lecker – nur der Preis hatte es ebenfalls in sich. 😳 Aber nach dieser Wanderung hatten wir uns das wirklich verdient.

    Jetzt liegen die Beine hoch und wir freuen uns auf morgen. Dann heißt es Abschied von Finnland nehmen und weiter Richtung Norwegen – das Nordkap rückt immer näher. 🇳🇴🚐🩵

    Liebe Grüße aus Inari! 🌲🐾🇫🇮
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  • Tag 19 - Schotterpiste, Rentiere und Inari

    3 de agosto, Finlândia ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute haben wir Rovaniemi verlassen – allerdings nicht, ohne noch einmal einen kleinen Abstecher zum Weihnachtsmann zu machen. Ich wollte unbedingt noch eine Karte für Gianna schreiben. Ein handgeschriebener Gruß direkt vom Weihnachtsmann ist einfach etwas Besonderes. Bei einem gemütlichen Frühstück verabschiedeten wir uns von diesem zauberhaften Ort.

    Danach ging es auf einer wunderschönen Strecke über Levi, Kittilä und Pokka Richtung Inari. In Levi fuhren wir noch einmal auf den Berg und genossen die tolle Aussicht bei einer kleinen Kaffeepause.

    Das eigentliche Abenteuer begann aber erst danach. Aus der Straße wurde plötzlich eine 65 Kilometer lange Schotterpiste. Teilweise konnten wir nur noch mit 10 km/h fahren, weil die Schlaglöcher so heftig waren. 😅 Dafür wurden wir mit ganz vielen Rentieren belohnt. Die Straße war fast leer, sodass wir sogar die Drohne starten konnten. Hoffentlich sind dabei ein paar schöne Aufnahmen entstanden.

    Am Nachmittag kamen wir schließlich in Inari an. Unser Campingplatz war schon vorbereitet und nach dem Einparken machten wir uns direkt auf den Weg zum Abendessen.

    Unterwegs begrüßten uns schon die ersten Rentiere mitten im Ort. Das Restaurant war ein echter Glücksgriff. Es gab kleine Grüße aus der Küche und anschließend ein fantastisches Abendessen. Volker entschied sich für ein Menü, ich für einen regionalen Weißfisch – beides war unglaublich lecker.

    Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen. Mit Henry ging es noch eine Runde zum kleinen Hafen und später telefonierten wir per Video mit unserem Enkel. Das ist jedes Mal ein schöner Moment.

    Jetzt hoffen wir auf gutes Wetter für morgen. Dann möchten wir zur Pielpajärvi-Wildniskirche wandern. Sollte das Wetter nicht mitspielen, werden wir stattdessen das Sámi-Museum besuchen. Wir lassen uns einfach treiben – und genau das macht diese Reise so besonders. 🩵🌲🦌🚐
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  • Tag 18 - Ein Tag am Polarkreis

    2 de agosto, Finlândia ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute war einer dieser Tage, auf die ich mich schon lange gefreut hatte.

    Nach einem entspannten Start in den Morgen mit meinem Kaffee und den letzten Vorbereitungen machten wir den Roller startklar. Henrys Koffer wurde montiert und dann ging es los zum Weihnachtsmanndorf.

    Schon auf dem Parkplatz hatten wir eine nette Begegnung mit einem spanischen Motorradpaar. Solche kleinen Gespräche unterwegs gehören für mich einfach zum Reisen dazu.

    Der Höhepunkt des Tages war natürlich das Treffen mit dem Weihnachtsmann. Henry wurde sofort herzlich begrüßt und unser gemeinsames Erinnerungsfoto ist richtig schön geworden. Im Post Office verschickten wir anschließend unsere Postkarten. Irgendwie fühlt sich eine handgeschriebene Karte immer noch viel persönlicher an als jede Nachricht auf dem Handy.

    Danach bummelten wir gemütlich durch das Dorf, stöberten in den kleinen Läden und probierten einen Rentierburger. Außerdem standen wir natürlich am Polarkreis – wieder so ein besonderer Moment unserer Reise.

    Anschließend fuhren wir noch nach Rovaniemi in die Stadt. Eigentlich wollte ich nur eine neue Wanderhose kaufen, weil meine wohl versehentlich mit den Sachen der Kinder nach Hause gereist war. Am Ende durfte aber auch noch ein schöner Pullover mit. Jetzt bin ich für die nächsten Etappen Richtung Inari und Nordkap bestens ausgestattet.

    Zurück auf dem Campingplatz packten wir den Roller wieder ein, bevor der angekündigte Regen kam. Danach ließen wir den Tag mit einem leckeren Bier auf der Terrasse des Platzbistros ausklingen. Die Sonne schien noch einmal und wir genossen diesen ruhigen Moment.

    Während Volker sich später etwas ausruhte, schrieb ich Tagebuch und schnitt die Videos der letzten beiden Tage. Draußen begann es zu regnen – genau im richtigen Moment. Alles war erledigt und wir konnten den Abend ganz entspannt im Wohnmobil verbringen.

    Heute sind wir zwar nur 19,6 Kilometer mit dem Roller gefahren und 4 Kilometer zu Fuß unterwegs gewesen, aber trotzdem war es einer der schönsten Tage unserer Reise.

    Manche Träume muss man sich einfach erfüllen. Heute war genau so ein Tag. 🎅🩵🚐🇫🇮
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  • Tag 17 - Mit Elchen nach Finnland

    1 de agosto, Finlândia ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute war ein langer, aber wunderschöner Reisetag.

    Wir sind morgens um 7:50 Uhr in Junsele am Betarsjön gestartet. Es regnete, aber nach meinem Kaffee im Bett und der Runde mit Henry waren wir bereit für die nächste Etappe. Der Platz dort war wirklich toll – ruhig, schön gelegen und genau richtig für eine Nacht unterwegs.

    Dann ging es weiter über endlose Straßen, weit weg von den großen Hauptstrecken. Schweden zeigte sich wieder von seiner stillen Seite: Wälder, Seen, kleine Orte und ganz viel Weite.

    In Lycksele machten wir Pause. Es gab Kaffee und ein Brötchen, wir haben getankt und waren noch kurz in einer kleinen Boutique. Danach ging es weiter Richtung Weihnachtsmann – und dieser Gedanke wurde heute immer greifbarer.

    Unterwegs hatten wir dann endlich unsere Elchmomente. Erst stand plötzlich ein junger Elch am Wegesrand, leider war ich nicht schnell genug mit dem Handy. Kurz danach kam schon der nächste. Volker dachte, er hätte einen tollen Film gemacht, aber am Ende waren es nur Fotos. Immerhin können wir sie zeigen. 😂

    Später wurde es noch besser: Ein Elch sprang uns sogar vors Auto, sodass Volker stark bremsen musste. Dann sahen wir eine Elchkuh mit Baby, die auf der Straße entlangliefen – diesmal sogar mit Video. Und ein Rentiere lief vor uns her und wusste scheinbar selbst nicht, ob er rechts oder links abbiegen sollte. Alles noch in Schweden. Das war einfach toll.

    Gegen halb zwei machten wir eine Kuchenpause. Den Kuchen hatten wir morgens aus der Bäckerei mitgenommen. Volker überraschte mich dann noch mit pinken Weidenröschen vom Wegesrand. Genau meine Farbe. Schnell standen sie auf unserem Kaffeetisch und machten die Pause noch schöner.

    Kurz vor 18:00 Uhr fuhren wir über die Grenze nach Finnland. Ein neues Land auf unserer Liste – und dann auch noch eines, das wir zum ersten Mal besuchen. Das war schon ein besonderer Moment. Ab der Grenze ging die Uhr für uns eine Stunde vor, plötzlich war es fast 19:00 Uhr.

    Um 20:39 Uhr finnischer Zeit kamen wir auf dem Campingplatz in Rovaniemi an. Wir meldeten uns an, richteten unseren Platz ein und gingen danach noch ins Platzbistro. Ein Bier mit Limo-Geschmack und ein warmer Toast – mehr brauchten wir nach dieser langen Tour nicht mehr.

    Heute sind wir 681,5 Kilometer gefahren. Der Tachostand steht jetzt bei 4.342 km.

    Jetzt heißt es nur noch schlafen. Morgen startet ein neuer Tag – und dann wartet Rovaniemi mit dem Weihnachtsmann auf uns. 🎅🚐🇫🇮
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