July 2016 - February 2017
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  • Day3

    Santiago de Cuba

    July 9, 2016 in Cuba ⋅ ⛅ 31 °C

    Wien - Toronto - Havana - Santiago de Cuba

    Nun bin ich bereits eine Woche unterwegs und soweit hat alles wunderbar geklappt!
    Einigermassen ruhiger, wenn auch ermüdender Flug, vollständig mitgereistes Gepäck, unproblematischer weil fairer Geldwechsel in pesos convertibles und bereitstehendes Taxi mit dem Schild Lukas Baldinger in den Händen des davorstehenden Fahrers, das mich zur casa particular im Zentrum Havannas bringen sollte.
    Dies war um 2 Uhr früh (innere Uhr 8 Uhr morgens) meine erste Begegnung mit einer amerikanischen Dodge aus dem Jahre 1953, schlingerndem Fahrwerk und einem Haufen bauchigem Blech samt Kühlerfigur!
    Was gleich als nächstes auffiel war die unsägliche Hitze - und das nachts - sodass tagsüber das Ganze mit der vollen Sommersonne noch um vieles anstrengender wurde. nichtsdestotrotz genoss ich den ersten Eindruck den ich am nächsten Tag von der Altstad Havannas gewann. Bereits nach kurzem war meine fotografische Wunschvorstellung vom "klassischen Kuba" gestillt, was soviel bedeutet wie unzählige amerikanische Schlitten aus den 50er und 60er Jahren vor bunten baufälligen Häusern im Kolonialstil! Herrlich!
    Auch sonst fühlt man sich zumindest um einige Jahre zurückversetzt, denn Internet scheint Mangelware zu sein, und bis auf ein paar Touristen sieht man niemanden mit Smartphones umherwischen ;)
    Alle paar Strassenecken hüllt einen zudem mehr oder weniger gute, dafür aber immer schwungvolle Musik ein.

    Am nächsten Tag bereits folgten 16 Stunden meist holprige Busfahrt nach Santiago de Cuba um von dort aus die Besichtigung der Insel von Osten her aufzurollen.
    Mit einer kühlen Küstenbrise konnte jedoch Santiago auch nicht aufwarten, und so wurde fleißig weitergeschwitzt! Etwas kleiner und überschaubarer, dafür jedoch nicht weniger laut und mit deutlich mehr Musik - Santiago. Eine Tour von hier aus zu unternehmen, stellte sich als Alleinreisender und ohne Auto als ziemlich schwierig dar, sodass ich 2einhalb Tage in der Stadt verbrachte um danach über Holguin nach Guardalavaca an der Nordkueste zu reisen, in voller Vorfreude auf schöne Strände und das hoffentlich kühle Nass des Meeres!
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  • Day7

    Guardalavaca

    July 13, 2016 in Cuba ⋅ ⛅ 31 °C

    Und das gab es hier auf jeden Fall! Weißer Sand, türkisblaues Meer, Palmen, so wie's in der Karibik halt sein soll :) Die Tage vergingen angemessen - ausschlafen, gut frühstücken (klassisch kubanisch mit 2 Eiern, Käse, Brot, starkem Kaffee und riesen Früchteteller), am Strand liegen, baden und lesen.
    Da ich das gerade ziemlich geniesse und soweit noch nicht wieder zurück in eine Stadt im Inland muss (Schwitzen!!!), mache ich mich morgen noch nach Gibara auf - wo Kolumbus damals als erstes gelandet sein soll und behauptet hätte noch nie etwas so schönes gesehen zu haben!
    PS: Fotos müssen leider noch ausbleiben, Internet ist dafür hierorts leider zu rar und langsam.
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  • Day10

    Gibara

    July 16, 2016 in Cuba ⋅ ⛅ 32 °C

    Gibara stellte sich als tatsächlich sehr hübsches, beschaulich kleines und daher angenehm ruhiges Küstenstädtchen heraus. Die Unterkunft dort hatte mir die Vermieterin in Guardalavaca vermittelt, und der Besitzer holte mich eigenhändig von der Zwischenstation in Holguin ab. Auf diesem Weg durfte ich ihn gleich bei einigen Geschäften begleiten und lernte so auch die ganze Familie des Herrn Isidro kennen, was den Transport von etwa 40 min auf gut zwei Stunden ausdehnte. Beim Schlendern durch die Straßen Gibaras lernte ich nebenbei einen jungen Bäcker kennen, der mir etwas Einblick das Leben eines Kubaners bot, was da hieß drei Tage die Woche in einer (wie ja alles) staatlichen Bäckerei zu arbeiten, Brot für Essensmarken, die es für alle Kubaner gibt, auszuteilen und dafür 12$/Monat Gehalt vom Staat zu bekommen. (Im Vergleich: ein Kaffee ~ 1$, ein Abendessen ~10$) Nebenbei hat er auf Nachfrage, da er noch nie wirklich aus seiner Provinz hinausgekommen ist, alle meine bisherigen Fotos auf seinen USB-Stick überspielt gekriegt, neugierig wie denn Havanna oder Santiago de Cuba aussehe.Read more

  • Day11

    Camagüey

    July 17, 2016 in Cuba ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach 2 Nächten in einem Zimmer mit Meerblick gings im Anschluss wieder weiter nach Osten und zurueck ins Landesinnere, genauer nach Camagüey (Ausgangspunkt des ersten Unabhängigkeitskampfes Kubas und UNESCO Weltkulturerbe). Durch die Hilfe Isidros kam ich unvermittelt zu der Gunst, anstatt beengt mit einem vollen Reisebus, mich in einem klimatisierten VW Passat samt kubanischer Kleinfamilie kutschieren zu lassen, deutlich schneller und ums selbe Geld wohlgemerkt! Groß restauriert zum 500. Geburtstag vor ein paar Jahren bestach die Stadt mit unzähligen Kirchen und großzügig weiten kolonialen Plätzen.Read more

  • Day13

    Trinidad

    July 19, 2016 in Cuba ⋅ ⛅ 29 °C

    Mit dem nächsten Halt Trinidad, sollte es ab jetzt nur mehr mit eigenem Auto weitergehen, und mit Mario, der von nun an mit dabei sein wird. Durchaus fein wenn man bedenkt dass die letzte Busfahrt hierher einzig 1x/Tag um die angenehme Zeit von 2:45 Uhr morgens startete. Nachdem er sich von seiner Anreise wieder halbwegs erholt hatte, besichtigten wir die kleine Stadt (ebenfalls Weltkulturerbe und einst erste Anlaufstelle des Sklavenhandels), tatsächlich ein wahres Juwel und anmutend als ein einziges Freilichtmuseum. Dass wir schon 2016 haben und nicht 15hundertirgendwas muss man sich direkt extra vor Augen führen, mit Kofpsteinpflaster, klackernden Pferdehufen und den ganzen alten, bilderbuchhaft bunten Kolonialgebäuden. Noch dazu herrlich eingebettet zwischen grüne Berglandschaft und den wohl schönsten Strand der Südküste, Playa Ancón! Nach einigem hin und her und Abzählen der restlich verbleibenden Tage, waren wir uns dann über das weitere Ziel einig und passierten auf der Weiterfahrt noch das bergige, saftig grüne Naturschutzgebiet Tope de Collantes, mit Wanderung zu einem herrlichen 65m hohen Wasserfall samt natürlichem Schwimmbecken und weiters das Tal der einstigen Sklaven-unterstützten Zuckerrohrhochburg - Valle de ingenios.Read more

  • Day16

    Cayo Coco - Cayo Guillermo

    July 22, 2016 in Cuba ⋅ ⛅ 26 °C

    Cayo coco klingt ja schon mal vom Namen her irgendwie nicht allzu schlecht, sodass wir schon mit ziemlicher Vorfreude diese Richtung eingeschlagen hatten. Über eine knapp 40 km lange Straße quer übers Meer gelangten wir auf die Mangroven-bespickte, mit weißestem Sandstrand gesäumte flache Insel. ...leider bei Weltuntergangsstimmung am Himmel vor uns... Im Laufe des Tages verzog sich jedoch langsam das Regenwetter und wir konnten die Naturschönheit der Strände bei Sonne entsprechend genießen, genauso wie die pinken Farbkleckse der hier lebenden Flamingo-Kolonie vor dem satten Grün der Mangroven und dem Türkis des Meeres!Read more