Mexico
Cozumel

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    • Day130

      Mexiko - Playa d. Carmen 3

      January 16 in Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

      Heute erzähle ich euch mal von einem perfekten Tag aus meinem Backpacker Leben!

      Für heute hatte ich mein zweites Mal tauchen mit Valentina geplant. Wir wollten nach Cozumel zum zweitgrößten Riff nach dem Great Barrier Reef in Australien. Farbenfrohe Korallen und auch mehr Fische und generell mehr Tiere. Sie schwärmte davon und da der mich beim ersten Mal sehr gut geschlagen hatte (sie meinte das ich sogar besser war als manche Zertifizierte - das hat mich schon etwas stolz gemacht🙈😅) durfte ich nach Cozumel weil das eigentlich mehr für erfahrene war.

      So trafen wir uns um halb 8 morgens am Fährterminal um die Fähre um 8Uhr nach Cozumel zu nehmen. Auch wenn ich wieder etwas später einschlief und etwas fror in der Nacht war ich sogar noch eher da. Um 7:30 Uhr war sogar der Sonnenaufgang der noch auf meiner Liste mit Dingen die ich sehen will stand. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Als wir also da so in der Schlange am Terminal standen dass etwas höher gelegen war ging langsam die Sonne auf was natürlich für uns ein perfektes Schauspiel war🥰😍🌇🌅

      Dann ging es auf die Fähre. Wir haben uns aufs Oberdeck gesetzt und 30 Minuten lang gechillt. Da mein Bikini noch etwas nass war und es in der letzter Zeit etwas kälter hier war hatte ich den noch nicht angezogen. Also musste ich das auf der Fähre machen da wir anscheinend im Hafen direkt aufs Boot und losfahren. Wir hatten etwas stärkeren Wind und super guten Wellengang dann könnt ihr euch ungefähr vorstellen wie ich auf der Toilette von links nach rechts geschleudert wurde in der verzweifelten Versuchung mein Bikini anzuziehen😅🙈.

      Angekommen haben wir einen Taxi zum Hafen wo auch die Tauschstation war mit denen wir aufs Boot gehen und von denen ich mein Equipment bekam. Ich zog alle meine Sachen an und testete sie ob sie auch alle passen. Etwas Hektik war geboten weil die wohl schon alle auf dem Boot waren und ich zweimal meinen Anzug aus und anziehen musste weil er zu groß zu klein und zu dick war. Mach das mal mit einem etwas sehr klammen Neoprenanzug😬.

      Mit zwei Jungs aus Australien die schon fortgeschritten waren, einer Anfängerin aus Argentinien und einem etwas älteren der noch einfach so tauchen wollte waren wir auf dem Boot. Jeder hatte einen 1:1 Tauchpartner und Dive Instructor dabei.
      Unser Kapitän war auch chillig drauf😊.

      Sobald wir alle auf dem Boot waren war die Hektik verflogen. Ich machte mich schon fertig wären Valentina eine Weste an die Tauchflasche anschloss.

      Erst gingen die erfahrenen Jungs von Bord. Dann die aus Argentinien die an der Boje entlang nach unten glitten. Da wir nicht so lange warten wollten und Valentina anscheinend meinte, dass ich es drauf habe, gingen wir ohne Boje langsam nach unten. Das heißt Luft aus der Weste lassen und langsam absteigen und dabei den Druckausgleich machen.

      Dieses Mal habe ich auch daran gedacht meine Kamera schon beim runtergehen anzumachen. Ich hatte leider immer noch keine Hülle und der Knopf war wieder eingezogen. Somit musste ich den kompletten Tauchgang in einem filmen.

      Es war schon sehr beeindruckend verschiedene kleine Riffe nebeneinander zu sehen, etwas buntere Korallen und eine Unzahl an verschiedenen großen, kleinen, bunten und dunklen Fischen zu sehen.
      Wir hatten mal wieder Glück mit dem Rochen und sagen noch einen Barracuda den ich aufgrund der Größe erst für einen Hai gehalten habe.
      Ich war einfach sehr begeistert von den vielen Fischen die wirklich teilweise sehr groß und sehr bunt waren. Da fing ich eine über Nacht zu denken mir einen Fischbuch zu kaufen und nachzuschlagen was ich dort alles gesehen habe... richtig krass 🐡🐠🐟.

      Bei dem ersten Durchgang war Valentina noch neben mir und führte mich etwas, da das Riff wie gesagt eher für Fortgeschrittene war und man auch aufpassen musste. Jedoch, da wir sehr sicher unterwegs waren, für das sie mich an die Wand. Die Wand ist eher ein schwarzes Loch das neben dem Riff wo es 600 Meter in die Tiefe geht. Da darf ich nicht hin, da es tiefer als 12 Meter war.
      Als wir aber dann so über dem Riff schwimmen am Rande und links neben uns das große schwarze NICHTS sahen dachte ich mir nur ganz ehrlich da will ich auch gar nicht hin😅... sie meinte nur "Mensch Britta, wenn du jetzt deinen Schein hättest dann könnten wir dort runter schwimmen. Da sind auch die ganzen Haie. Damit war das Thema für mich eh erledigt 🤣🤣🤣.

      Danach ging es dann wieder wie gewohnt Stück für Stück nach oben. Wir wurden abgeholt aufs Boot geklettert, dass aufgrund der Wellen etwas schwieriger war da ist echt schwierig ist mit der Flasche auf dem Rücken die leider hoch zu klettern wenn dir keiner hilft. Letztes Mal hat der Kapitän die Flasche etwas hochgezogen....
      Auf dem Boot gab es dann belegte Brötchen mit Käse Schinken Tomate und etwas Remoulade... meeeeega lecker!!! Mit Melone und Keksen. Da ich noch nichts gefrühstückt hatte merkte ich gar nicht wie hungrig ich war.

      Für den zweiten Tauchgang bereitete ich die GoPro wieder vor löschte noch ein paar Videos damit es auch von der Zeit wieder klappte. Dieses Mal wollte ich auch filmen wie ich rückwärts vom Boot runter Kippe.
      Ich also auf Play drückt, mich runter kippen lassen und dann sind wir langsam runter gesunken. Dieses Mal klappte es schon alles viel besser und es fühlte sich schon wie eine Routine an.
      Erst unten merkte ich, als ich den Bildschirm wieder anmachen wollte, dass die Kamera auf Foto stand und nicht auf Video und gar nicht aufnahm. Natürlich zu spät, da der Knopf schon eingezogen und nicht mehr drückbar war. So eine Kacke. Ich versuche es noch ein paar Mal und gab dann auf. Brachte ja eh nichts. Ich harkte sie wieder in meine Weste und schwamm dann einfach mit voller Aufmerksamkeit durch die Tiefen.

      Ich muss euch sagen dieses Tauchgang war so perfekt. Wir haben natürlich wieder einen Hai sehen. Dieses Mal einen Ammenhai der friedlich schlief, Langusten die sich versteckten und noch und noch und noch mehr Fische. Ich habe noch nieeee in meinem Leben so viele verschiedene Fische gesehen die teilweise so groß wie mein Oberkörper waren. Regenbogenfische die ich nur aus Kinderbüchern kannte. Wir sind durch eine Fischschwarm geschwommen und Vale versuchte mich nochmal zu filmen. Ich schüttelte einfach nur den Kopf. Es half ja nichts. Es war natürlich super ärgerlich weil ich euch mein Erlebnis super gerne zeigen möchte und euch mit in die Unterwasserwelt mitnehmen möchte aber eins habe ich genau in dem Augenblick gelernt.

      Manchmal sind wir zu sehr darauf fokussiert den Moment mit unserem Handy oder Kamera festzuhalten und das tollste und beste Foto / Video zu machen und vergessen dabei total den Moment zu genießen. Ich denke es sollte einfach so sein und war extra so das ich einfach mal abschalte und genieße. Denn in den anderen Tauchgängen habe ich immer wieder auf die Kamera geguckt, auf Valentina und gar nicht so richtig genossen. Dieses Mal habe ich mich treiben lassen, habe alles genau angeschaut ohne zu gucken ob ich genau das auch auf Kamera habe. Und es war so ein tolles und beeindruckendes Erlebnis das mir gerade beim tippen dieser Zeilen die Tränen kommen.
      Nach dem letzten Tauchgang war ich super glücklich dass ich über mich hinausgewachsen bin und es gewagt habe. Dieses Mal konnte ich einfach das Tauchen komplett genießen und die Unterwasserwelt anschauen ohne dass ich mit mir beschäftigt war. Und diesen Tauchgang hätte ich wahrscheinlich nicht so schnell wieder getaucht denn ich fand es nicht aber nicht beeindruckend....
      Jetzt weiß ich, dass ich auf jeden Fall Wiederkommen möchte und dort wieder hin möchte GENAU DAHIN!

      Da ich ja von einem tollen Tag gesprochen habe, hier noch die nächsten Dinge die passiert sind:

      Der etwas älterer Mann auf unserem Boot der einfach nur ein paar Tauchgänge absolvieren möchte, ist mit seinem Auto komplett von den USA runtergefahren und hat uns auch noch mit zum Hafen gebracht. Währenddessen erzählte er wie er sein Geld macht und was er so alles erlebt hat. Crazy!
      Zurück in Playa del Carmen wollten wir noch einen Kaffee trinken. Das Café in das wir wollten war leider etwas sehr voll, also meinten wir komm lass uns einfach nur zum Starbucks gehen. In letzter Sekunde setzten wir uns doch in das AH Chocolate da es wenigstens einheimisch war.

      Wir wählten einen Tisch draußen der halb im Schatten war, teilten einen Schokoladen und Karottenkuchen und tranken einen eiskalten Mocca. Dabei unterhielten wir uns über viele Dinge.
      Auf einmal drehte sich das Mädel am Nebentisch um und sprach uns auf Deutsch an, ob wir auch alleine reisen.
      Das Ende von der Geschichte war, dass ich ihr Valentina als Tauchlehrerin empfohlen habe und sie mit ihr wahrscheinlich am Samstag in die Cenote geht und sie am Anfang ihrer Reise Richtung Südamerika ist und die gleiche Route hat wie ich. Wir werden uns wahrscheinlich nachdem sie ihren Spanischunterricht absolviert hat in Mexiko wiedersehen und gemeinsam Guatemala bereisen.

      Wir spazierten also dann noch zwei Stunden durch die Straßen, setzen uns an den Strand und quatschen und tauschten uns aus. Was für ein Zufall....

      Gleichzeitig am Bild hilft das Cafés bei uns noch eine ältere Dame an. Sie war 65 und aus England. Mit 50 ließ sie sich von ihrem Mann scheiden und gingen auf Weltreise. Das Ende ihrer Weltreise war Amerika wo ihre Tochter aktuell lebte. Kurze Hand beantragte sie eine Greencard kündigte ihren Job und zwar nach Amerika. Seitdem reißt sie immer mal wieder alleine durch die Welt.

      Wenn du als alleine unterwegs bist heißt es einfach nicht dass du auch alleine bist. Es gibt so viele tolle, inspirierende Leute mit so vielen verschiedenen Geschichten dort draußen mit denen man so schnell ins Gespräch kommt wenn man offen ist. Dies verleiht dem Reisen so viel mehr Wert. ❤

      Egal wie oft ihr sagt das reisen, solo reisen oder sonst was nichts für euch ist. Geht raus, bucht etwas und erweitert euren Horizont. Der heutige Tag hat es mir einfach wieder gezeigt. Man ist nicht alleine!

      Diese Erfahrung wollte ich gerne mit euch teilen 😊

      Zu guter letzt machte ich mir dann im Hostel noch Bratkartoffeln mit Zwiebeln. Kann ein Tag schöner enden? Glücklich und zufrieden ging ich dann auch dieses Mal vor Mitternacht geschlafen🥰😍😴
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      Traveler

      Das war ein toller Bericht voll Begeisterung. Man lernt so viele verschiedene Menschen kennen. überleg mal wieviel es bei dir schon sind. Das mit der Kamera ist zwar schade,aber du hast es in vollen Zügen genossen 😘😘

      Traveler

      Da hast du Recht. Man lernt immer neue Dinge und Menschen kennen. Reisen bereichert unheimlich!❤

      Traveler

      Richtig schön! ❣️ konnte mich mit fast allem.identifizieren...vor allem mit der Scheiss sauerstofflasche und der Leiter 😏 aber das Gefühl eins zu sein unter Wasser mit der Welt... So unbeschreiblich... 😊

      Traveler

      Danke. Das freut mich mega dass du das Gefühl teilst😍. Haha ja eh da will man nicht aus dem Wasser 😅😘

       
    • Day5

      Cozumel - tierisch cool

      January 4, 2022 in Mexico ⋅ ⛅ 25 °C

      Ich muss euch noch schnell was erzählen ☝🏼
      Heute waren wir noch an einem Strand an dem wir auch richtig lecker gegessen haben. Aber das wollte ich euch nicht erzählen, denn davon erzählt im Internet ja schon jeder und zeigt Fotos vom Essen (klar weiß ich sowas, hab doch Kindstagram).

      Auf jeden Fall waren da plötzlich Waschbären 🦡, ein Pfau 🦚 uuuund zwei Papageien 🦜🦜.

      Einfach so… fand ich cool 🤩
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    • Day6

      Cozumel Tag 3

      January 11 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

      Weil wir bislang mehr unter Wasser gesehen haben, als von der Insel, verlängerten wir den Aufenthalt und den Roller um eine Nacht.
      Wir wollten mit unserem Roller noch die Ostseite abklappern und dort die Strände kennen lernen.
      So machten wir ein Beachbar hopping und fuhren die grünen Landstraßen direkt am Meer mehr ab.
      Wir tranken das erste Mal in unserem Leben aus Kokosnüssen, chillten in Hängematten unter Palmen und ginge bei riesigen Wellen baden.
      Am Abend berichtete ich Matti von meiner moskitogeplagten, schlaflosen Nacht und der dortigen Rechere über Tauchen auf den Galapagosinseln, die voraussichtlich auch ein Stop unserer Reise sein werden. Dort wird fast überall Tauchschein benötigt, um Tauchen zu dürfen. So schlug ich Matti vor diesen noch hier zu machen. Gesagt, getan -
      Wir fragten bei unserer Tauchschule vom vorherigen Tag an, ob kurzfristig Kursplätze frei wären und wir den Kurs in 3 Tagen machen könnten. Mehr Zeit wäre nicht drin, da wir sonst unsere Rundreise sprengen.
      Die Tauschule wollte, dass wir den Kurs in 5 Tagen absolvieren und hatte so kurzfristig nichts mehr frei. Auf Empfehlung unseres Hotelier, suchten wir also um 20 Uhr abends noch eine andere Tauchschule im Ortskern auf. Diese zeigte sich wesentlich flexibler und bot uns an den Open water dive Kurs mit extrem straffen Programm statt in 5 vorgesehenen Tagen in 2 Tagen zu absolvieren. Am Freitag solle der Hafen ohnehin wegen zu starker Winde für Taucher geschlossen werden, sodass uns auch wetterbedingt nur 2 Tage bleiben würden.
      Für den Kurs bot man uns eine deutsche Tauchlehrerin an, die uns in wenigen Tagen durch die praktischen Übungen durchdrillen sollte.
      Wir stimmten zu, luden uns das Online Lernprogramm für die Theorie herunter und fingen am selben Abend um 22 Uhr noch an zu lernen.
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      Traveler

      Das sieht toll aus bei euch, da wäre ich jetzt auch gerne.

      Traveler

      soooo schön 🥰

      Traveler

      Futterneid 🤤

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    • Day11

      Tauchen in Paso de Cepral

      November 9, 2021 in Mexico ⋅ ⛅ 26 °C

      Die Insel Cozumel ist nicht nur für ihre paradiesischen Strände, sondern auch für ihre unberührten Korallenriffe bekannt 🤿 🐠. Das war die Gelegenheit, unseren - seit der Reise auf die Philippinen 2019 - ruhenden Sport wiederzubeleben und haben gleich 2 Tauchgänge gebucht :)

      Am Dienstagmorgen trafen wir uns um 7.45 Uhr im Yachthafen. Das Meer war wie Tags zuvor immer noch rau und der Himmel bedeckt. Während der Bootsfahrt überarbeiten wir unsere lange vergessenen Tauchtechniken. Ivana unsere kolumbianische Dive Instruktorin war großartig, sodass die lebensrettenden Techniken schnell wieder einstudiert waren 😋 Der erste Tauchgang diente primär als Auffrischung, um sich wieder an die Bedingungen unter Wasser zu gewöhnen.

      Ivana hatte für die Pause zwischen den Tauchgängen einen Snack für alle Taucher vorbereitet: Ananas, Bananen, Wassermelone und Mini-Sandwiches mit Erdnussbutter und Marmelade 🍍. Doch trotz der liebevollen Zubereitung hat uns die raue See doch zu schaffen gemacht 🌊 und der Snack, kaum geschluckt, endet im Wasser 🤮. Ein Kanadier, der uns begleitet, fügte humorvoll hinzu, dass die Fische es lieben. Er lag nicht falsch 😅 Es dauerte keine 10 Sekunden, bis das Boot von Fischen umgeben war.

      Einmal im Wasser angekommen, vergeht die Seekrankheit ziemlich schnell und wir tauchten ein zweites Mal im relativ flachen Riff Paso de Cepral. Es ist durch seine Treppenstruktur mit vielen Ecken beeindruckender als für sein Meeresleben.

      Die Tauchgängen waren wunderschön: Korallen & bunte Fische, aber vor allem hatten wir Glück, einen Ammehai, eine Schildkröte, einen Rochen und einen Riffhai gesehen zu sehen 🦈 🐢 😍

      Hoffentlich können wir auf unserer Reise nochmals tauchen 🤿 Dann aber bitte ohne Zwischenfälle 🤮
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      Traveler

      😍😍 (Hugo)

      11/12/21Reply
      Traveler

      welche Unterwasser Kamera habt ihr? einfach genial 👍

      11/12/21Reply
      Traveler

      Mit dem GoPro 8 😊

      11/12/21Reply
       
    • Day229

      Auf der Suche nach Traumstränden

      March 18, 2022 in Mexico ⋅ ☀️ 29 °C

      Auf der Suche nach einem schönen Badestrand landen wir heute als Erstes beim Playa Xpu Ha, etwas ausserhalb von Playa del Carmen, in Richtung Tulum. Weisser Sand und türkisfarbenes Wasser erwartet uns hier tatsächlich. Aber leider auch Sargassum, Seegras, und zwar in rauen Mengen. Schon fast braun brechen manche Wellen ans Ufer und schwemmen noch mehr Seegras an. Es "fischelet" zusätzlich noch deswegen. Da vergeht der Badespass schnell. Wir bleiben aber trotzdem noch etwas hier und geniessen halt nur die Aussicht aufs Meer hinaus.

      Zurück in Playa del Carmen werfen wir noch einen Blick auf den Strand bei Playacar, einer grossen Überbauung mit Ferienwohnungen und Resorts. Wir erhoffen uns, dass hier den Touristen zuliebe etwas mehr Seegras aufgesammelt wurde. Aber auch hier haben wir kein Glück. Da bleibt uns wohl wieder nur der Sprung in den Hotelpool.

      Sargassum ist in den tropischen und wärmeren Meeren weltweit verbreitet. Seit 2011 hat sich die Menge, in welcher die Alge auftritt, allerdings vervielfacht und wird zur regelrechten Plage. Alle zwei bis drei Jahre werden wieder neue Höchstmengen gemessen. Man vermutet, dass 2011 eine bestimmte Nährstoffschwelle erreicht wurde, die diese massive Vermehrung des Seegras vorantreibt. Grund dafür sind Klimawandel, Abholzung von Regenwäldern sowie Abwasser und Düngemittel, welche ins Meer fliessen.
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    • Day26

      Last day in Cozumel

      April 16, 2022 in Mexico ⋅ ☀️ 84 °F

      Today was our last day in Cozumel. We went back to Buccanos Beach for a bit and then Jordan had a night dive! It was the first time I’ve gotten to see her prep and go. Fun to finally see it.

      While Jordan was in the water, I met a diver from Corsica, France. He told me he was an ICU nurse and couldn’t take the job anymore after going thru the pandemic. We talked for quite a while and he told me about all his friends and colleagues he had lost. Once they had gotten thru the worst of it, he up and quit, left for Mexico and has been here for 3 months. He’s training to be a SCUBA instructor - said he would never go back to nursing again. Neat to meet him, sad to hear his story.

      It’s going to be a bit till we’re back to the ocean - going to miss it - but new adventures await.
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      Traveler

      wow, so many adventures! Do you ever wish you could scuba with Jordan? I'd be just fine with snorkeling, but just wondered.. Have to say when you mentioned the collectivos back on the 10th....I broke out laughing remembering my dad's stories from Argentina. I think you all should have risked life and limb on the way back and skipped the taxi, (kidding) Have a great Easter....I would think in highly Catholic countries it is a big celebration.

      4/17/22Reply
      Christie Mitchell

      I HAVE thought about diving with her. I was supposed to get certified here in Cozumel and chickened out. I may think about it again in Egypt so we can do the Red Sea, Thailand and Bali together. Just have to get braver. not sure anout easter - just hoping to find restaurants open to be honest.

      4/17/22Reply
      Traveler

      cool photo

      4/17/22Reply
      13 more comments
       
    • Day114

      Tauchen in Taj Ma Ha und verlorene Leine

      June 26, 2022 in Mexico ⋅ ⛅ 31 °C

      Am 20.06. gehen wir zu einer neuen Höhle, welche den Namen Taj Ma Ha (oder zum Teil auch Taj Ma Hal) trägt. Es regnet den ganzen Tag und wir sind froh, dass wir unter einem Unterstand unser Equipment aufbauen können. Zusammen mit der Katze "Blue", welche schön über den Tauchplatz an der Oberfläche wacht. Wir gehen beim ersten Tauchgang direkt in die Höhle rein, legen unser Primary reel und tauchen normal in die Höhle rein. WOW! Wir üben dann die Situation "Ausfall der Lampe". Wir haben für diesen Fall pro Person je 2 Ersatzlampen dabei. In diesem Fall würde der Tauchgang abgebrochen werden und man würde wieder auftauchen. Wir üben auch nochmal die Situation "Keine Sicht". 🙈🙈🙈

      Beim zweiten Tauchgang schauen wir, was zu tun ist, wenn man seinen Buddy vermisst. Damit wir uns nicht wirklich verlieren, versteckt Gabi eine Lampe und wir müssen diese suchen gehen. Eine spannende Übung! Und nach den nötigen Vorkehrungen haben wir unseren Buddy, die Lampe, gefunden. 🔦

      Der nächste Tag ist für eine Tauchpause und einen Arbeitseinsatz eingeplant und wir können auch noch Geburtstagsgrüsse in die Schweiz senden. 😘🌷 Am Nachmittag gibt es dann doch noch eine Theoriesession mit Gabi auf unserer Rooftopterrasse und wir üben die Situation, wie eine kaputte Leine gefunden und geflickt wird, sowie was man machen muss, wenn man sich in der Leine verfängt. Im Trockenen leichter gesagt als am nächsten Tag Unterwasser durchgeführt. Wir sind wieder in der Cenote El Eden und es funktioniert nicht gerade alles auf Anhieb. Da merkt man wieder, dass es immer wichtig ist ruhig zu bleiben und sich auch die nötige Zeit zu nehmen. Wir machen somit erst die Übung der gerissenen Leine und sparen uns die Übung "Befreiung aus verfangener Leine" für den nächsten Tag auf. Durch nicht korrekten Knoten von mir ergibt sich bei mir durch diese Übung gerade eine zweite und somit darf ich die Leine auch noch flicken (es wird nämlich die Leine durchgeschnitten, in die man sich verfangen hat und eine "neue" Leine wird an die alte geknüpft). 🤷‍♀️🪢

      Weitere Übungen der nächsten Tage sind dann unteranderem auch Schwimmen mit nur einer Flosse, Ausfall Licht und der Buddy erleuchtet einem den Weg, ohne Sicht ans Primary reel gelangen und herausfinden, dass es das eigene Reel und die eigenen Markierungen sind und nicht diese von einer anderen Tauchgruppe. Wir tauchen zum Teil durch riesige Teile der Höhlen, dann wieder durch Engstellen und wieder durch riesige Räume (zum Teil LKW Lagerhalle gross als Vergleich). 🚚🚛🚚

      Die Übung "Leine verloren bei Nullsicht" hat es dann mental in sich. Man simuliert die Situation, wenn man wirklich die Leine verliert und nichts mehr sieht. Zum Glück sind wir uns auch mal schlechte Sicht von der Schweiz gewohnt, dies hilft mental bestimmt schon etwas. Wobei es schon happig war, so im nichts, mit geschlossenen Augen eine Leine zu suchen. Manchmal hätten noch 10cm gefehlt und wir hätten sie erreicht, sind dann aber vorher umgekehrt und haben unseren Kreis weiter abgetastet. Wir sind happy, dass wir beide die Übung gut gemeistert haben. 🥇

      Am 25.06. bin ich froh hilft mir Manuel beim Abladen der Flaschen, da es meinem Rücken und Nacken wieder vermehrt schlechter geht. Wir gehen in die Höhle Minotauro, Gabis Lieblingshöhle. Diese hat mehrere Engstellen (etwa so, wie wenn man mit einem Rucksack unter einem Tisch durchkriechen will und an den Stühlen vorbei muss) und auch dann wieder grosse Räume. Wir geniessen den Tauchgang mal ohne grosse Übungen. Der zweite Tauchgang an diesem Tag ist dann die Nummer 400. von Manuel!🎊🤗🥳 Und zur Feier des Tages gibt es ein zweites Sandwich für ihn, welches er liebevoll mit mir teilt, und nach dem Tauchen direkt ein mexikanisches Bier. 🥪🍻

      Dass wir übungshalber fast gestorben wären, weil wir einen Pfeil, der in die falsche Richtung gezeigt hat und wir ihn nicht markiert haben, lassen wir mal bei Seite (dies könnte, wenn man keine Sicht hätte fatale Folgen haben, da man denken würde dies wäre seine Ausgangsrichtung, weswegen solche Pfeile markiert werden müssen / mehr Informationen dazu bereits in den Kommentaren). Aus Fehlern lernt man! Wir sehen durchsichtige kleine Krebse in der Höhle wie auch viele Fossilien. Für den nächsten Tag gibt es wieder einen Ruhetag, mein Rücken dankt!
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      Traveler

      🤔 das mit dem Pfeil in die falsche Richtung ist mir nicht ganz klar. War der Pfeil von euch (fälschlich) gesetzt?

      7/10/22Reply
      Traveler

      Nein, der war bereits an der Mainline. Zum Teil sind die Höhlensysteme mit verschiedenen Cenoten und somit verschiedenen Ausgängen verbunden. Wenn man dann eine gewisse Strecke getaucht ist, kann es sein, dass ein Pfeil zu einem anderen Ausgang zeigt. Eigentlich zum "kürzesten Weg" nach draussen. DA wir aber NICHT wissen, ob dieser Ausgang wirklich frei ist, würden wir nie einfach in diese Richtung tauchen dürfen. Und nutzen somit eine Markierung um diesen einen Pfeil für uns als "nicht korrekt" zu markieren. 🤓‼️ Wir tauchen dann an unseren Markierungen zu unserem Ausgang zurück. Fast wie bei "Hänsel und Gretel".

      7/10/22Reply
      Traveler

      dir sit doch nid ganz bachä 🙈😂😂💛😘😘😘

      7/10/22Reply
      Traveler

      wie gseit: Vulkan abeschlittle vs. Höhletauche 🤷‍♀️🤣

      7/10/22Reply
      Traveler

      höhletouche isch ganz klar viiiiiu schlimmer aus vulkan-schlittle 🤣 mega kuul was dir aus erläbet u es git soo schöni biuder aber niemaus wet ig das mache 😅 u bewundere öich auso 😊

      7/11/22Reply
      Traveler

      hahaha mist. iz stöue sich scho Lüt gäge üs 😉😉 Ja d Bilder si irgendwie nur soo e chline Idruck vor ganze Höhli

      7/11/22Reply
       
    • Day20

      Cenote Azul

      April 10, 2022 in Mexico ⋅ ⛅ 81 °F

      We took a day trip out to another cenote - they are a family favorite. The water is SO crystal clear, and on a hot day, the cool spring water is really refreshing. There was a 12 meter cliff people were jumping from. Adam got his courage up and jumped - I opted out of this one, a little too high for me - but Jordan stole the show as the only person in the whole place who was diving! There were a lot of people there, as it was a Sunday. A very supportive crowd cheering for the jumpers. Adam got a rouse of applause from the whole place when he went, and Jordan got a loud “woooooh”.

      We had lunch at a little makeshift snack stand. A young girl was making homemade empanadas filled with cheese. As we are this large iguanas joined us.

      Getting there was a chore. We didn’t have the rental car anymore so we walked a couple miles and made our way to a “collectivo” - a shared shuttle bus the locals use to get around parked under an underpass. Not a lot of English spoken, but we got our point across. Getting back was even more interesting - we were told to cross the very busy freeway, stand there till we saw a van approaching at 60 mph and wave them down. We opted out of that experience and took a taxi back.
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      Traveler

      Thats so clear. Absolutely beautiful.

      4/12/22Reply
      Traveler

      That is a really cool shot. what camera are you using? Amazed with the underwater pics.

      4/12/22Reply
      Christie Mitchell

      I bought a GoPro a couple years ago when Jordan and I our trip to Florida. Comes in handy for stuff like this.

      4/12/22Reply
      3 more comments
       
    • Day230

      Cenote Cristalino

      March 19, 2022 in Mexico ⋅ ☀️ 30 °C

      Ein Ort, der ganz sicher seegrasfrei ist: Cenoten. Auch in Küstennähe gibt es nicht wenige davon und wir einigen uns auf die Cenote Cristalino, um uns heute zu erfrischen.

      Es ist eine offene Cenote, also unter freiem Himmel; eine dieser Art haben wir noch nicht gesehen. Das Wasser ist wie immer glasklar und ist ideal zum Schnorcheln. Fische tummeln sich um die Mangroven-Bäume, die ihre Wurzeln auf den Grund strecken. Ab und zu schwebt auch ein Taucher unter uns hindurch. Hier gibt es kleinere Höhlen, die von den Tauchern erkundet werden. Man kann hier auch aus einer Höhe von geschätzt vier Metern ins erfrischend kühle Nass springen.
      Im Vergleich zu den anderen Cenoten im Inland gibt es eindeutig mehr Leute, die hier Zeit verbringen. Trotzdem ist es nicht vollgestopft und wir haben endlich doch noch die lang ersehnte Erfrischung in Playa del Carmen gefunden.
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    • Day23

      Tough day in paradise

      April 13, 2022 in Mexico ⋅ ⛅ 82 °F

      Jordan went out SCUBA diving today and had a great time, and I stayed back at our Airbnb and hung out. A friend asked this morning if we had any problems with sickness … told her I was doing great. Then … around noon, my tummy started feeling pretty bad. Montezuma’s revenge … food poisoning … travelers diarrhea … not sure what it is, but it’s certainly not pleasant. So sticking close to “home” was smart for me today. Jordan seems to be spared (knock on wood) which is weird because we eat and drink just about the same things … but glad she’s doing fine so far.

      Swam in the pool some, planned our next country, made some reservations … and poo”d more times than I can count. It’s stopped tonight so hopeful I’m thru it, but damn, not fun.
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      Traveler

      praying tomorrow is a better day

      4/14/22Reply
      Christie Mitchell

      Thanks, Cheryl

      4/14/22Reply
      Traveler

      Remember to drink a coke each day to help fight off those unknown bugs. 🙏🙏

      4/14/22Reply
      Christie Mitchell

      I have been and it hasn’t seemed to keep it away. But all better today, it seems like. So just 12 hrs and done. Could have been worse.

      4/14/22Reply
      2 more comments
       

    You might also know this place by the following names:

    Cozumel

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