Mexico
San Pablo Villa de Mitla

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Travelers at this place
    • Day 261

      Hierve el Agua

      March 23, 2023 in Mexico ⋅ ☀️ 21 °C

      Nach so vielen Städtetrips hatten wir große Lust auf Natur. Bevor es wieder ans Meer ging, machten wir einen Umweg und fuhren zu einem bekannten, ausgetrockneten Wasserfall.

      Wir fuhren über enge, geschlängelte Bergpässe, weil wir zu geizig für die Mautstrecke waren... 😆 Dass der Pass nicht ganz ohne war, bemerkten wir erst als es schon zu spät zum Umdrehen war. Aber der tolle Ausblick machte die holprige Fahrt wieder wett... 😉

      Und tatsächlich sah die ganze Gegend um den Wasserfall live noch viel cooler aus als auf Google. 😍
      Bei der Ankunft lief ich gleich mit Badesachen runter zu den Pools und sprang in die (zugegebenermaßen) relativ dreckige Suppe. Es war nicht, wie angenommen warm, sondern kalt. Egal, der Ausblick war toll... 🤩

      Am Morgen standen wir um 6 Uhr auf um die Gegend bei Sonnenaufgang zu sehen und eine kleine Wanderung hinunter zum ausgetrockneten Wasserfall zu unternehmen. Der Blick war toll und die Temperatur (noch) super angenehm. Dafür hatte sich das frühe Aufstehen auf jeden Fall gelohnt... 🙃
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    • Day 105

      Hierve el agua

      May 16, 2023 in Mexico ⋅ ☁️ 23 °C

      🇨🇭: letzt Stop vo üsere Tour führt üs nach Hierve el agua. Es sind eh art vor Felsformatione wo nem Wasserfall ähnlet und die andere sind wie so natürlichi Lagune wo mehr bade chan. Ussicht vo det Obe isch au mega gsi😍
      Au die forme vode Stei isch sehr spannend gsi. Es isch insgesamt au ehn sehr schöne Tag gsi und mir hend vieles gseh. Und jo de Huet han ich mir kauft, schön oder?😊 und scho gohts witter zude nöchst Stadt 8h Busfahrt in nem mini Bus, wird lustig!

      🇺🇸: the last stop from the tour bring us to the Hierve el agua. A kind of rock formation where looks like a waterfall and the others a natural lagoons, u also can swim there. The view from there was amazing😍
      All thoso rock formation was super interesting! This was a really nice day and we saw a lot. I also bought this hat, its nice isn‘t it?😊 and now we are on the way to the next city. 8h with a small bus, thats gonna be funny
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    • Day 112

      Ausflugstag im Schnelldurchlauf

      February 15, 2023 in Mexico ⋅ ☀️ 28 °C

      Am zweiten Tag in Oaxaca buchte ich einen ganztägigen Ausflug von morgens 8 bis abends um 7. Insgesamt gab es 7 Stopps und es fühlte sich zeitweise wie eine Kaffeefahrt an. Aber es hat sich gelohnt. Für gerade mal 38 Euro hatte ich einen tollen Tag und wirklich viel gesehen und erlebt.

      Unsere Reisegruppe umfasste mit mir 8 Personen. 2 Mexikaner, 1 Spanier, 2 Türken, 1 aus New York und 1 aus Santiago de Chile. Die beiden letzteren traf ich anschließend auch wieder.

      1. Árbol del Tule: Zuerst besuchten wir einen Baum mit dem dickstem Stamm der Welt. Mit seinen ca. 1500 Jahren misst der Durchmesser seines Stammes 14,05 Meter.

      2. Traditionelle Bäckerei: In Oaxaca ist das Pan de Yema sehr bekannt. Ein helles leicht süßliches Brot in verschiedenen Varianten, z. B. mit Schokolade. Wir durften verschiedene Brotsorten kosten und genossen frischen Kaffee.

      3. Ruinen von Mitla: Mitla war Kultstätte und religiöses Zentrum des Volkes der Zapoteken und später der Mixteken. Die Anlage ist nicht so riesig und spektakulär wie Monte Alban, aber aufgrund der vielen Steinmosaike dennoch hübsch.

      4. Hierve El Agua - Pools & Wasserfälle: Hierve el Agua bedeutet kochendes Wasser, war aber ganz und gar nicht warm. Der versteinerte Wasserfall und die Becken mit Mineralwasser waren bereits eine Attraktion. Aber auch der Panoramablick über die Bergwelt in Oaxaca war atemberaubend.

      5. Mittagessen mit Buffet: Hier bekamen wir eine gute Auswahl an mexikanischem Essen. Eine gute Gelegenheit, um mal neue Gerichte zu probieren.

      6. Textilmanufaktur: Man kennt es aus vielen Ländern. Die klassische Vorführung zur Entstehung eines Teppichs. Vom Schaf scheren, Wolle säubern, färben und spinnen, bis hin zum Weben. Es ist trotzdem immer wieder beeindruckend, wie viel Arbeit in so einem Teppich steckt.

      7. Mezcal Verkostung: Mezcal wird wie Tequila ebenfalls aus Agave hergestellt, ist jedoch vielfältiger im Geschmack. Im Familienbetrieb "Don Agave" wurde uns die Herstellung von Mezcal gezeigt. Von der Anpflanzung verschiedener Agavenarten bis hin zum Prozess von 3 Destillationen. Anschließend gab es eine Verkostung. Und ja: Ich habe auch den mit dem Wurm probiert. Der türkische Arzt saß neben mir und war recht trinkfreudig. Nach 20 Schnäpsen waren auch wir Freunde und ich immerhin unter ärztlicher Aufsicht.
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    • Day 845

      Hierve el agua

      November 11, 2019 in Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

      Nach einer abenteuerlichen Fahrt über kurvenreiche Schotterstraßen den Berg hinauf erreichten mein Freund Ben und ich den versteinerten Wasserfall Hierve el agua. 30 Meter reichen die Felsformationen imposant den Abhang hinunter. Gesäumt von wunderschöner Talsicht kühlen wir uns nach der Erkundung in den natürlichen Infinitypools ab.

      Das letzte Foto hab ich hier auf dem Wochenmarkt geschossen. Neben Fleischtheke und Gemüsestand kann man ja ruhig mal sein Baby baden 😅.
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    • Day 110

      Oaxaca/Hierve el agua

      April 21, 2023 in Mexico

      De nägsti Tag isch au wieder e Tour gsi.
      Als ersti Station simmer is Dorf Tule gange wo de Breitischti Baum vode Wält isch. Er het aber leider nur no öppe 60 Jahr z läbe willer voneme Parasit besidlet isch. Kei sorg, sie hand aber scho en wiitere Pflanzed wo halb so altbisch und namal en 3. Wo no ganz jung isch. S guete ah dem Dorf isch, dass mer 1.- ihtritt muen zahle zum de Baum gseh wo denn wiederum für d Pfläg vom Dorf ihgsetzt wird. Drum gseht vor allem de Hauptplatz so us wienner ufem Foti usgseht.
      D Hauptaktivität isch de Ort Hierve el Agua gsi, was natürlichi Thermalbäder sind wo am andere Ändi vom Bad Kalkwasserfäll darstelled. Vorhernund nacher hemmer aber au da Stops gmacht, wos eus ihri "Artesanías" zeiget händ wommer gliich wie am Vortag natürlich hend "derfe" Kaufe.
      Zum einte sinds dasmal Teppich us natürlich hergstellte und gfärbte Fäde gsi und am namittag d Mezcalherstellig wo sehr bekannt für Oaxaca isch.

      Standartmässig isch au ei mal en Usgang mit 3 würklich bsoffene Mexikaner und viel Internationals debii gsi.
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    • Day 87

      Mitla

      March 25, 2023 in Mexico ⋅ 🌙 18 °C

      Samstag, der 25. März sollte nun der letzte Tag meines Aufenthaltes nahe der Stadt Oaxaca sein. Am Sonntag wollte ich dann endlich Richtung Pazifikküste weiterfahren. Ich hatte mir für diesen Tag noch die letzte bedeutende archäologische Stätte in der Region, nämlich die Ausgrabungen von Mitla, wie auch die Kleinstadt San Pablo Villa de Mitla, die übrigens auch zu den Pueblo Magicos in Mexico zählt, vorgenommen. Für die 37km vom Campingplatz in Tule bis zum Parkplatz nahe der archäologischen Stätte fuhr ich etwas mehr als eine Stunde. Diese Strecke ist mit Reductoren geradezu übersät und man muss ständig abbremsen. Das kostet Zeit.

      Für meine Verhältnisse brach ich an diesem Morgen recht früh auf und erreichte den Eingang bereits kurz nach 10 Uhr. Es standen schon ein paar wenige andere Touristen an dem verschlossenen Tor, von denen ich erfuhr, dass man nur gruppenweise in die Anlage hineingelassen wird, was mir sehr entsprach. Nach einer Weile wurde uns, wir waren 5 Personen, der Einlass gewährt und wie üblich bezahlte ich die Pesos 90 Eintritt. Gleich nach dem Schalter konnte man durch eine kleine Ausstellungshalle gehen, in der Fundstücke aus der Anlage ausgestellt waren. Die Informationstafeln waren wie bereits in Monte Albán nur auf Spanisch.

      Nach dem kurzen Streifzug durchs Museum ging es in Richtung Ausgrabungsstätte. Das Interessante an der Anlage ist, dass sich am Eingang etwas völlig Untypisches befindet, nämlich eine Kirche. Die Iglesia de San Pablo wurde von spanischen Eroberern gebaut, die viele der Tempel zerstörten und die Steine für den Bau der Kirche benutzten. Ein widersprüchlicher Anblick ist es schon, und doch passen sich Kirche und die antiken Bauten in all ihrer Schönheit und mit den identischen Farben irgendwie an.

      Die archäologische Zone selbst umfasst fünf Hauptgruppen von Bauten, von denen aber nur ein Bruchteil vollständig ausgegraben und restauriert wurde. Die ornamentalen Steinmosaike auf den Gebäuden sind einzigartig in Mexiko.

      Ich habe es sehr genossen, relativ früh am Morgen mit nur wenigen anderen Touristen durch diese überschaubare wundervolle Anlage zu streifen, die zu ihrer Blütezeit Kultstätte und religiöses Zentrum der Zapoteken und später der Mixteken war. Mitla gewann an Bedeutung, nachdem Monte Albán verlassen wurde.

      Nach der Besichtigung der Ausgrabungsstätte spazierte ich in die Kleinstadt, die sich direkt an die Ruinen anschliesst. Die Murals, also die Wandmalereien fand ich in Mitla besonders kunstvoll.
      Vorbei ging es auch wieder an einigen Tiendas, die Waren des täglichen Bedarfs verkauften, an Mezcal-Läden, Geschäften, in denen Handgewebtes und Souvenirs zum Verkauf angeboten wurden und an Restaurants. Es war ein ruhiger Samstag und im Zentrum war nur wenig los. Der Plaza Principal hinterließ bei mir einen sehr gepflegten Eindruck. Wie fast überall in Mexiko sieht es in den Seitenstraßen aber ganz anders aus. Ich bewegte mich diesmal nur etwas abseits der gewöhnlichen Touristenroute und erhielt die Gelegenheit bei der Herstellung von Mole zuzuschauen. Mole ist der Begriff für eine Vielzahl von Saucen auf Basis verschiedener Arten von Chilis und Gewürzen. Diese Saucen sind teilweise sehr unterschiedlich. Um die 35 verschiedene Zutaten, darunter Chilis, Gewürze, Nüsse und ungesüßte Schokolade, bilden die Mole. Je nach Rezept kann sie aber auch aus bis zu 75 verschiedenen Zutaten bestehen. Die Region Oaxaca ist für diese Saucen sehr bekannt. Beim Zuschauen wurde mir klar, wieviel Arbeit die Herstellung der Mole macht und wie man sich vorstellen kann, ist oft die ganze Familie in den Prozess integriert.

      Es war ein sehr interessanter und vielseitiger Tag mit neuen Eindrücken und somit eine gute Entscheidung, auch Mitla mit seiner einzigartigen archäologischen Ausgrabungsstätte und der Kleinstadt auf die To-Visit-Liste genommen zu haben.

      Am nächsten Tag ging es nach 10 Tagen in der Region Oaxaca auf kurvenreichen Strassen weiter Richtung Küste.
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    • Day 18

      Hierve el agua

      January 27 in Mexico ⋅ ⛅ 25 °C

      Mit Oaxaca by locals geht es heute zu den versteinerten Wasserfällen in der Nähe - Hierve el agua. Schon beim Einstieg in den Sprinter wird klar - das wird eine lustige Tour, die Gruppe ist durchmischt mit Pärchen und Solo-Travelern und überschwänglich wird den beiden Miguels applaudiert, die uns durch den heutigen Tag begleiten.
      Auf dem Weg gibt es einen Halt in einer traditionellen Bäckerei und nach einer kurzen Kostprobe gibt es eine heiße Schokolade und ein buttriges, süßes Brot (pan dulce mexicano, mantequilla) für mich zum Frühstück und ich lerne Yanna kennen, eine Niederländerin, die die französische Frühstücksvariante wählt - eine Zigarette.
      Beim Hierve el agua angekommen findet sich schnell eine internationale Gruppe für die kleine Wanderung zusammen - Yanna (NL), Keith (USA), Anita (IT) und natürlich ich als Aleman. Der erste Ausblick auf die Pools scheint enttäuschend, bereits im kurzfristigen Verlauf der Wanderung müssen wir das jedoch revidieren - die "versteinerten" Wasserfälle sind unglaublich beeindruckend! Sie kamen zustande, da das Wasser der Quellen voller Calciumcarbonat ist, welches über die Jahre schließlich diese Formationen gebildet hat, die viel bunter sind als ich sie erwartet hätte.
      Der weitere Weg führt uns durch karge Wüstenlandschaft, überall Kakteen in Baumgröße und es ist ziemlich heiß. Unsere Anführerin - Yanna - ist in der Wegführung ziemlich selbstbewusst, scheint jedoch längere Zeit in der Wüste verbringen zu wollen und führt uns irgendwo ins Gestrüpp. Ich äußere meine Zweifel und schlage vor zurückzugehen, schnell sind sich alle einig der Deutschen zu glauben. Wenn die wüssten, dass mir Zuhause bezüglich Orientierung niemand glaubt. Aber ich lasse ihnen ihren Glauben und will natürlich das Image der Deutschen nicht besudeln - und mit ein bisschen Glück habe ich sogar Recht und wir kommen auf den richtigen Weg zurück. Ein blindes Huhn findet nun mal auch mal ein Korn.
      Wir schleppen uns den Berg hinauf, wobei Italien als Jüngste im Bunde am meisten kämpft. Schließlich kommen wir vier Musketiere jedoch oben an und springen glücklich in die erfrischenden Quellen. Das Wasser riecht und schmeckt ein wenig nach Algen - ist das der Geschmack von Calcium?!
      Nach einer ordentlichen Erfrischung gibt es noch einen Snack - die erste Memelita mit einer Coco frio und dann geht es zurück zum Bus. Hierzu treibt uns insbesondere America an, denn er hasst Unpünktlichkeit. Ziemlich deutsche Attitüde.
      Danach bringen uns unsere Miguels zu einer Mezcal-Distillerie, wobei wir auf dem Weg noch die Frucht des Oax-Baumes oder so (nach dem die Stadt benannt wurde) probieren dürfen. Fatale Entscheidung, denn sie schmeckt zwar irgendwie nach Avocado mit Knoblauch (was lecker ist), hinterlässt jedoch einen furchtbaren Mundmuff wie nach Avocado mit Knoblauch hoch 10 (was nicht besonders lecker ist). Ein Glück sind wir bei der Mezcal-Distillerie angekommen und bekommen gleich einen anti-muff-Mezcal. Hier erwartet uns ein ziemlich mexikanischer Mexikaner namens Amado, der uns etwas über Agave und die Mezcal-Herstellung erzählt. Dann folgt das Tasting - und ehrlich gesagt ist der Mezcal für die meisten von uns zu stark. Tapfer probieren wir trotzdem jede Version - den 8 Jahre gereiften, den 1 Jahr gereiften, den mit dem Wurm (lecker Wurm-Geschmack) und anschließend die cremigen Varianten. Shotten dürfen wir nicht, denn Miguel hat uns beigebracht, dass man Mezcal wie eine Frau behandelt - sanft und Kuss für Kuss (also Schluck für Schluck). Mein Gott, ein Glück hab ich es nicht mit den Frauen - jeder Schluck von diesem Gebräu verschafft mir eine Gänsehaut. Außer die cremigen, die gehen.
      Danach sind alle in Feierlaune und so gibt es auf dem Rückweg 50Cent und natürlich Miguel auf die Ohren.
      Unsere neue Gang (bescheiden nennen wir uns die naked infamous) verabredet sich noch für den Abend. 4/5 des Tages 18 sind somit überlebt. Das letzte Fünftel folgt an Tag 19, denn die Fotos sind schon voller Calciumsteine. Also - Fortsetzung folgt.
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    • Day 40

      Hierve el agua

      February 6, 2023 in Mexico

      -wir fahren aus der Stadt raus zu einem Ort namens ‘Hierve el agua’.
      -dort gibt es auf einem Berg natürliche Quellen, die wie Pools über den Hang liegen.
      -wir wandern einen längeren Weg mit einer wunderschönen Aussicht übers Tal, vorbei an einem trockenen Wasserfall und am Ende ein ziemliches Stück bergauf.
      -die Abkühlung am Ende der Wanderung in den natürlichen Pools kommt sehr gut 💦
      -auf dem Rückweg nach Oaxaca halten wir an einer Mezcal Brennerei und dürfen probieren.
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    • Day 18

      Hierve El Agua & Mezcal

      March 17 in Mexico ⋅ ⛅ 31 °C

      Um 9 Uhr steigen wir in einen kleinen Bus und fahren gut 60km raus aus Oaxaca zu einem Naturphänomen mit dem schönen Namen Hierve El Agua, was übersetzt kochendes Wasser bedeutet. Seit Tausenden von Jahren dringt hier mineralienreiches Wasser durch Felsgestein an die Oberfläche und sammelt sich in natürlichen Pools, bevor es über die Felswand abläuft. Die Mineralien setzen sich ab und so entstehen hier 100m hohe steinerne Wasserfälle, die es so anscheinend nur noch einmal in der Türkei gibt.

      Gleich zu Beginn der Tour erklärt uns Fanny, unser Guide, dass entgegen dem Namen das Wasser nicht heiss oder auch nur warm ist. Der Name kommt von den Quellen, wo das Wasser blubbernd an die Oberfläche kommt und so aussieht als würde es kochen. Naja, bei den angesagten heissen Temperaturen ist uns das gerade recht. Vor Ort erkunden wir die beindruckenden steinernen Wasserfälle, die aufgrund von verschiedenen Mineralien ziemlich farbig sind. Da die ganze Gegend auf einem Felsplateau liegt ist auch die Aussicht aufs Tal atemraubend. Nach der Wanderung baden wir in den Pools oberhalb der Wasserfälle und geniessen einen Infinity Pool, bei dem es auf der anderen Seite 100m senkrecht runtergeht.

      Nach dem Baden lernen wir ein weiteres Highlight der Oaxaca Küche kennen. Tlayuda ist eine Art Pizza, allerdings mit hartem Maisteigboden, Bohnenmus anstatt Tomate, Oaxaca Käse, Avocado und wahlweise allerlei Fleisch. Zusammen mit einem frischen Kokosnuss Drink ist das ein perfektes Mittagessen.

      Nach 3 Stunden startet der zweite Teil unserer Tour und wir erreichen nach gut einer Stunde Fahrt eine Mezcal Brennerei. Mezcal, das wir bei uns oft in der industriell hergestellten Version unter der Marke Tequilla kennen, ist in Mexiko ein fast schon heiliges Getränk. So trinkt man Mezcal hier nicht, man "küsst" Mezcal, das heisst man trinkt ihn in kleinen Schlücken, um den Geschmack besser wahrzunehmen. Wir sehen wie Mezcal gewonnen wird, indem man das Herzstück der Agave zuerst zerkleinert, dann tagelang unter der Erde schmort, gefolgt von einer tagelangen Gärung und zwei Destillierdurchgängen. Damit aber nicht genug, denn je nach Variante verbringt der Mezcal nun einige Jahre in Eichenfässern und/oder es werden Würmer, Schlangen oder Skorpione eingelegt. Prost...

      Am Abend besuchen wir einen örtlichen Lucha Libre Event. Im Gegensatz zur Arena in CDMX befindet sich der Ring in einem Hinterhof und es herrscht Dorffeststimmung mit spielenden Kindern und improvisierter Bar. Die Kämpfe unterhalten uns wiedermal sehr gut, auch wenn es dieses Mal gefühlt härter zur Sache geht und die Luchadores auch gerne mal in die ersten zwei Publikumsreihen fallen - ein Umstand vor dem wir bereits in CDMX gewarnt wurden. In den Pausen erobern Kinder den Ring und spielen miteinander Lucha Libre, sozusagen Raufen mit Regeln. Nach 3 Stunden Action sind wir zurück in unserem Zimmer und fallen ins Bett.
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    • Day 49

      Ausflug Hierve el Agua

      June 22, 2022 in Mexico ⋅ 🌧 20 °C

      Wir haben heute den versteinerten Wasserfall Hierve el Agua in der Nähe von Mitla, Oaxaca besucht. Es gibt weltweit nur zwei versteinerte Wasserfälle. Wow und wir haben einen davon heute gesehen! 😲

      Wir haben den Wasserfall auf eigene Faust besucht. Die Fahrt dort hin war ein Abenteuer. Wir sind in Oaxaca zu einer Haltestelle gegangen, wo sogenannte Collective Taxis nach Mitla fahren. Dort angekommen waren wir ein wenig unsicher, wie wir zum besagten Ort kommen sollen. Ein alter Mann mit Bauchladen half uns bei der Suche nach dem Taxi. Er war so freundlich und hielt mit Ausschau. Nach kurzer Zeit schrie er auf:“Mitla, Mitla!“ Die Mexikaner sind wirklich sehr hilfsbereit und aufmerksam. Bislang haben wir nur positive Erfahrungen gemacht.
      Für 80 Pesos, umgerechnet 4 Euro fuhren wir ins 40 Kilometer entfernte Mitla. Von da aus sollte unser Weg weiter gehen mit einem Pick Up. Das Taxi ließ uns direkt am Pick Up Stand raus. Dort angekommen sagte uns ein Herr, dass der Pick Up erst mit 12 Leuten fährt. Ja gut wir waren ganz alleine dort, aber dachten uns, dass sich bestimmt 10 weitere Personen für die Fahrt schnell finden werden. In der Zwischenzeit gingen wir zum Bäcker - kauften uns 4 Schokobrötchen und 4 Sesambrötchen für umgerechnet 2 Euro. Wieder beim Pick Up Stand angekommen sahen wir, dass sich inzwischen 2 weitere Personen offensichtlich dazugesellt haben. Wie wir später erfuhren Lena aus Deutschland und ein Japaner aus ihrem Hostel, dessen Name wir aber nicht wussten.

      Wir kamen mit Lena schnell ins Gespräch. Wir waren gleich auf einer Wellenlänge. Sie macht auch eine Weltreise von Mexiko bis runter nach Südamerika. (Sie zeigte uns übrigens diese App, die wir uns gleich nach unserem Ausflug installiert haben, um unsere Reise auf eine coole Art und Weise mit unseren Liebsten teilen zu können.)

      Wir unterhielten uns lange, denn es dauerte ganze 2 Stunden bis wir 8 weitere Leute beisammen hatten, die auch zum Wasserfall wollten. Wir hätten auch eine Touristen-Tour buchen können und wären ganz bestimmt schneller und günstiger am Ziel gewesen, aber der Weg ist das Ziel. Unsere deutsche Ungeduldigkeit konnten wir zum Glück in den letzten Wochen ablegen, sodass wir entspannt warteten und uns eben dafür länger unterhalten konnten.

      Nach 2 Stunden fuhren wir mit 9 Personen hinten im Pick-Up und 4 Personen vorne im Fahrzeughaus Richtung Hierve el Agua. Die Fahrt kostete uns umgerechnet ca. 3,75€ pro Person. Wir haben uns vor der Fahrt überlegt mit einem Taxi zum Wasserfall zu fahren, aber die Fahrt hätte das Taxi wahrscheinlich nicht überlegt. Eine aufregende Fahrt. Es ging hoch hinaus über eine Feldstraße mit einigen Schlaglöchern und Kurven - wahrscheinlich auch der Grund, warum sie Pick Ups für die Fahrt einsetzten…
      Uns begegneten mitten auf der Straße Rinder, Ziegen und Esel, die von einem Hirten zusammengehalten wurden.

      Nach 45 Minuten sind wir endlich oben auf dem Berg auf ca. 2200 Metern angekommen. Gespannt gingen wir Richtung Wasserfall. Eine Sache, die diesen Ort so atemberaubend macht, sind die drei kleinen Naturpools, die sich vor dem Wasserfall erstrecken. Als wir dort ankamen, waren wir überwältigt von der Aussicht. Die drei kleinen natürlichen Pools sind hellblau und liegen vor einer erstaunlichen Berglandschaft. In der Ferne lag der große versteinerte Wasserfall. Es sah so sah aus, als ob das Wasser eingefroren war.

      Wir schwammen sogar in einen der natürlichen Pools und genossen die Landschaft in vollen Zügen. So schöne Naturpools haben wir bislang noch nicht gesehen. Vor allem mit den vielen saftig grünen Wäldern im Hintergrund. Diesen Anblick werden wir wohl so schnell nicht vergessen.

      Wir machten uns nach etwa einer Stunde auf zum Wasserfall. Wir gingen über einen Trampelpfad immer weiter nach unten, um dann den Wasserfall von unten zu bestaunen. Überall wuchsen meterhohe Kakteen und gigantische Algarven. Die Natur in Mexiko hat vieles zu bieten.
      Von unten sahen wir erstmal die gigantische Höhe des Wasserfalls. Nach ein paar Bildern machten wir uns weiter auf. Wir folgten einem weiteren Trampelpfad in der Hoffnung, dass uns dieser Weg wieder nach oben führen würde. Tatsächlich hatten wir Glück und erreichten nach 30 Minuten wieder oben die Bergspitze.

      Wir fuhren nach etwa 4 Stunden beim Wasserfall wieder Richtung Mitla. Diesmal fuhren wir zurück mit vier jungen Holländern. Da die Holländer etwas ungeduldig waren und nicht darauf warten wollten bis sich vier weitere Personen gefunden haben, die mit im Pick Up fahren wollen bezahlten sie die vier leeren Plätze. Wir hätten ja noch gewartet. :D Aber gut, sie haben es selbst so vorgeschlagen und so nahmen wir das Angebot an.

      In Mitla ging es mit dem Taxi wieder zurück nach Oaxaca. Wir entschieden uns noch gemeinsam auf einem Markt etwas zu Abend zu essen, denn wir hatten inzwischen schon fast halb 8. Leider war unser Essen ein Reinfall. Wir bestellten uns Tlayudas - das sind Maistortillas mit schwarzen Bohnen, Salat, Tomaten, Käse und Fleisch. Wir bestellten die vegetarische bzw. vegane Variante ohne Fleisch. Schnell merkten wir, dass uns das Essen wahrscheinlich nicht ganz so gut bekommen wird, da der Salat nicht gewaschen wurde. (Lena hat sogar eine Raupe auf ihrem Salat gefunden)

      Nachdem wir unser Tlayuda gegessen haben, verabschiedeten wir uns von Lena und dem Japaner. Lena werden wir vielleicht wieder in Guatemala treffen, denn das wird auch ihr nächstes Land sein.

      Toby und ich kamen auf unserem Weg zur Unterkunft an einer kleinen Mezcal-Bar vorbei. Mezcal ist so ähnlich wie Tequila. Wenn wir es richtig verstanden haben ist Tequila sogar eine spezielle Mezcal-Sorte. Tequila wird nur aus einer bestimmten Agarve gewonnen, während Mezcal aus verschiedenen Agarvensorten bestehen kann. Der Geschmack und das Aussehen kann je nach Art der Agave variieren. Ehrlich gesagt schmeckt mir Mezcal nicht so gut, bislang haben wir aber auch noch keinen „Guten“ getrunken, sodass wir uns kurzerhand dazu entschieden noch einen Absacker zu trinken. Nach unserer Essenserfahrung kann da ein wenig 40%iger ja nicht schaden.

      Wir probierten in der Bar drei verschiedene Sorten: einen Karameligen, einen Fruchtigen und einen mit Mango-Geschmack. Wir schmeckten zwar keinen dieser Geschmäcke heraus, aber wenigsten schmeckten die Mezcals besser als die, die wir bislang getrunken hatten. Die Barfrau erzählte uns, dass wohl der kommerzielle Mezcal wohl noch Zusatzstoffe und chemische Stoffe hat, die die Qualität des Mezclas wohl stark nach unten ziehen. Die qualitativ hochwertigen Mezcals bestehen nur aus natürlichen Stoffen. Wir sprachen mit der mexikanischen Barfrau über Mexiko, den Menschen, den Bräuchen und dem mexikanischen Lebensstil. „In Oaxaca läuft alles etwas langsamer“, erzählte sie uns. „Wir leben nur einmal, also sollten wir das Leben genießen. Die Arbeit steht bei uns Mexikanern nicht an erster Stelle, sondern viel mehr die Familie und das was uns Spaß macht.“ Auf unserem Weg zurück gingen mir ihre Worte immer wieder durch den Kopf - Ja warum eigentlich nicht? Wir sollten unser Leben mehr genießen. Ich denke wir sind auf dem richtigen Weg dorthin!
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    You might also know this place by the following names:

    San Pablo Villa de Mitla

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