Morocco
Tâlhâ

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Travelers at this place
    • Day 32

      31 Grad - Sahara

      March 19 in Morocco ⋅ ☀️ 31 °C

      Der Wüste waren wir ja schon ziemlich nahe, jetzt soll es aber endlich mal in die Sahara gehen.
      Also geht es über Zagora, wo wir noch etwas Geld in die örtliche Wirtschaft pumpen, in Richtung Dar Mhamid. Eigentlich sollte nach Google Maps hier das Draa Tal sein. Das ist auch da, von Wasser aber weit und breit nichts zu sehen. Andreas schafft es dann auch kurz vor den Ort die erste kleine Sandanhäufung zu nutzen, um sich zum ersten Mal fest zu fahren. Darauf sind wir aber vorbereitet und für meinen 4x4 ist das ein Kinderspiel ihn wieder zu befreien.
      Unser Ziel ist das Camp Hassi Smara außerhalb des Ortes. Das Wüstencamp ist ein kleiner, beschaulicher Ort. Genau richtig ein wenig Wüstenfeeling zu spüren.
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    • Day 33

      Wenn dein eigener Sand dich überholt

      March 20 in Morocco ⋅ ☁️ 24 °C

      dann weißt du, dass du offroad in der Sahara unterwegs bist und der Wind ordentlich von hinten weht. Dazu kommen immer Windhosen, die ordentlich Staub durch die Gegend wirbeln. Wir sind mit den beiden Allrad Hymer im Erg Cegaga unterwegs. Den 2x4 von Andreas haben wir im Camp gelassen, wo wir nach der Tour zurück kehren. Nach der Tour steht es 1:1:1 im Festfahren. Also heute 2x freischaufeln. Aber das gehört dazu. Ansonsten ein Riesenspaß. Die Hymer meistern das Gelände und den Sand meisterhaft.
      Am Abend gibt es noch einmal sehr leckere Tajine.
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    • Day 33

      30 Grad - Flucht vor dem Sandsturm

      March 20 in Morocco ⋅ ☀️ 29 °C

      Nach einem leckeren Essen in unserem Wüstencamp und einer ruhigen Nacht werde ich morgens gegen 7:30 Uhr unsanft wach. Ist die Rallye Paris-Dakar wieder gestartet? Motorstarke Wüstenfahrzeuge donnern an unserem Camp vorbei. Später sehen wir die noch einmal. Die haben auch noch Frauen und einen Hubschrauber mitgebracht.
      Wir verlassen auf jeden Fall die Wüste erst einmal wieder und ändern unsere Planung. Die kommenden Tage sind Sandsturm angesagt. Der Wind ist bereits jetzt heftig und verteilt den Sand überall. In Mhamid fördern wir aber erst einmal die örtliche Wirtschaft. Zurück geht es nach Zagora. Der Dieseltank möchte wieder gefüllt werden. Und weiter geht es Richtung Berge. Wir suchen uns einen schönen Freistehplatz in der Einsamkeit Marokkos und beschließen den Tag bei einem Lagerfeuer
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    • Day 52

      Die Kasbah von Mhamid

      January 5, 2023 in Morocco ⋅ ☀️ 19 °C

      Da es hier alles viel ruhiger zu geht als zuhause, genießen wir den Morgen in der Schönheit der Wüste und fahren erst gegen Mittag los um uns die alte Kasbah von Mhamid anzuschauen. Es gibt dort auch ein Museum das Seven 7 Kasbah Museum. Sehr netter Empfang und eine sehr informative Führung durch die 400 Jahre alte Kasbah. Der Eintritt liegt bei 25 Dhm/ Person und ist vollkommen gerechtfertigt.
      Das sollte man sich unbedingt anschauen wenn man im Mhamid ist.
      Nach unserem obligatorischen Nachmittags Kaffee , fahren wir noch etwas Holz für unser Lagerfeuer suchen.
      Am Abend sitzen wir gemütlich vorm Feuer 🔥und genießen unser candle light dinner bei Mondschein 🌛.
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    • Day 120

      Endlich Wüstensand - Mhamid

      January 11, 2023 in Morocco ⋅ ☁️ 19 °C

      Endlich, wir haben die Wüste erreicht. 😀
      In einem Camp bei Mhamid am Rande der Wüste, werden wir übernachten, ohne Strom- und Wasseranschluss. Mal sehen ob unsere Vorräte ausreichen.
      Die Wüste ist faszinierend. Die Stille unbeschreiblich. Am Nachmittag sind wir gleich mit unserer ersten Wüstentour gestartet. Pepe hatte auch seinen Spaß im Wüstensand.
      Am Abend saßen wir zusammen mit den Tuaregs am Lagerfeuer. Manuela erhielt die Gelegenheit zusammen mit den Tuaregs mal wieder Djembe zu spielen. Die E-Gitarre passte nicht so ganz in das Klangbild, aber es hat allen sehr viel Spaß gemacht.

      Am nächsten Tag stand die Abreise an. Bevor es losging haben wir uns die Gegend angesehen. Das kleine Dorf "Ksar Ouled Mhajar" liegt direkt hinter dem Camp von Jamal und ist teilweise vom Sand bedeckt. Erstaunlich, dass hier tatsächlich noch Menschen leben. Weniger Meter weiter konnten wir einen Friedhof entdecken und das Grab von Marabut Sidu Khaili, welcher als Beschützer der Karawanen galt und sein Grab noch immer verehrt wird. Danach haben wir die Rundfahrt an den sieben, hinter Sandhügeln verstecken Ksour (Plural), beendet und sind in das nächste Camp gefahren.
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    • Day 25

      Eine noch bewohnte Kasbah

      January 28, 2023 in Morocco ⋅ 🌙 9 °C

      Heute soll es ein Tag werden, an welchem Peter langsam wieder seine Batterien aufladen kann. Aber gemäss Hassan dürfe er nicht nur herumliegen sondern etwas Bewegung helfe, um schneller wieder fit zu werden. Der Zitronen-Honig-Drink verhilft ebenfalls zu mehr Kraft.
      M'hamid hat nicht sehr viel zu bieten. Ein paar etwas bessere Gasthäuser, einige Souvenirläden mit bunten Stofftüchern und traditioneller Kleidung, eine Moschee und Früchte und Gemüsehändler. Eine Zapfsäule, bei welcher wir nicht sicher sind, ob sie noch in Betrieb ist. Bevor wir aber all dies entdecken, empfiehlt uns Hassan den Besuch der Kasbah von M'hamid. Ein alter Stadtteil, in welchem noch gegen zweitausend Menschen leben. Ein starker Wind fegt über die Gegend. Gerne nehmen wir das Angebot von Hassan an, uns mit seinem 4x4 Toyota RAV zur Kasbah zu fahren. Das Schweizerpaar Brigitta und Bruno schliessen sich uns an. Hassan empfiehlt uns, den selben Weg wie wir gekommen sind, oder durch die windgeschützte Oase, für den Rückweg zu wählen. Er vergewissert sich, dass wir im Notfall seine Telefonnummer dabei haben. In meiner Handtasche habe ich seine Visitenkarte.
      Kaum durch das Tor eingetreten, fühlen wir uns wie ein paar hundert Jahre zurückversetzt. Eine grosse Ruhe herrscht über der Kasbah. Zwischendurch huschen Menschen an uns vorbei. Ein Esel mit Anhänger zieht durch die Strasse. Wir wählen eine kleine Seitengasse, welche durch bewohnte Häuser führt. Alles in sehr schummrigen Licht. Ein Mädchen will uns ihr Zuhause zeigen. Die Mutter ist einverstanden. Ein dunkler Raum mit einer Feuerstelle in der Mitte erhellt die Küche, Wohnraum und Schlafzimmer zugleich. Eine Frau liegt unter Decken vor einer zweiten Feuerstelle. Die Mutter des Mädchens bietet uns Sitzkissen an und möchte uns Tee anbieten. Höflich lehnen wir die Einladung ab, Peters Erkältung als Erklärung....(diese muss im Verlaufe des Tages noch ein paar Mal hinhalten...) Ich kaufe der Mutter aber einen selbstgeflochtenen Minikorb ab. Nun betreten wir die ehemalige, zerfallene Moschee. Ich habe zuerst Bedenken. Sind wir doch keine Muslime. Bald sind wir uns einig, dass hier sicher nicht mehr gebetet wird. Eine beeindruckende Kulisse bietet sich uns. Wie aus dem Nichts steht plötzlich ein Mann mit misstrauischem Blick vor uns. Wir grüssen ihn freundlich. Er murmelt etwas vor sich hin. Weiter gehts eine steile Treppe auf die Dachterrasse hoch. Von da oben gibts eine schöne Sicht über die Mauern und Dächer der Kasbah. Eine junge Frau spricht uns von ihrer Dachterrasse aus an. Sie spricht sehr gut Französisch. Wir stellen uns gegenseitig vor. Sie heisst Chaima und ist siebzehn Jahre jung. Sie besucht eine höhere Schule und will Französischlehrerin werden. Sie fragt mich, ob uns ein Mann in der Moschee begegnet sei. Dies sei ihr Cousin. Die alte Moschee sei sein Zuhause....Chaima's Bruder gesellt sich zu Peter, Brigitte und Bruno. Er unterrichtet Englisch, Französisch und Japanisch. Sein Studium hat er in Marrakech gemacht. Jetzt unterrichtet er in seinem Heimatort M'hamid. Dies sei von der Regierung vorgegeben. Beim Rückweg müssen wir, mit gemischten Gefühlen, die Moschee, rsp. die Wohnung des etwas misstrauisch dreinblickenden Cousin von Chaima und ihrem Bruder durchqueren.
      Ein Junge heftet uns jetzt ziemlich anhänglich an den Fersen. Langsam gelangen wir aus der Kasbah. Im Hintergrund kleine spielende Kinder. Vor uns eingegrenzte, karge und ausgetrocknete Felder, eine tropfende Wasserleitung, welche zu einem Bewässerungssystem gehört, Palmen und immer mehr Sand. Auf einer Anhöhe entdecken wir einen Campingplatz mit Restaurant. Es wird Zeit für ein Glas Tee. Nur ein grosses Wohnmobil steht auf dem Platz. Auf einer Terrasse stehen einladend Tische und Stühle bereit. Nach einer Weile erscheint der Campingbetreiber. Gerne bereitet er uns Tee zu. Wir geniessen die herrliche Aussicht und Ruhe. Am Schluss offeriert er uns den Tee. Er möchte aber, dass wir für seinen Campingplatz "Laboussole" etwas Werbung machen.
      Den Nachmittag beenden wir bei einer Berberomelette, in einem schönen Restaurant in der Stadt.
      Am Abend kommt Hassan erleichtert zu unserem Wohnmobil. Er sei einige Male durch die Gegend gefahren, weil wir noch nicht aufgetaucht seien und er nichts mehr von uns gehört hat. Es gibt immer wieder Touristen, welche sich bei solchen Wetterbedingungen hier in der Wüste verirren.
      Ein Tag voll neuer Eindrücke geht langsam zur Neige. Peter schläft bereits. Seine Erkältung klingt hoffentlich bald ab. Die Zitronen-Honig-Heisswassermischung verhilft sicherlich zu einem erholsamen Schlaf und Besserung.
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    • Day 894

      Unterwegs

      February 6, 2023 in Morocco

      Die Temperaturen steigen und wir fahren Richtung Wüste. Durch den Antiatlas mit wunderbaren sonderbaren Felsformationen, sehen Palmenhaine im tief unten gelegenen ausgetrockneten Wadi und erleben das stundenlange "Nichts".

      Die Menschen am Strassenrand winken freundlich und strecken den Daumen hoch👍 Sobald man aber irgendwo anhält, kommen die Kinder: "Stylo, Bonbon, Dirham...", die Verkäufer: "Komm in meinen Laden" Ich: "Ich brauche nichts" Verkäufer: "Nur schauen, nur schauen...kleine Teppich für Wohnmobil", die selbsternannten Guides, etc...etc...😩 Man kann es ihnen nicht verdenken, sind die Touristen doch oft die einzige Möglichkeit zum Geldverdienen. Heute nervt es mich aber gerade ein wenig und ich bin froh um die Stille hier in Jamal's Camp...(Anke)
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    • Day 52

      bei Hassi / Smara

      February 14 in Morocco ⋅ 🌙 26 °C

      Ziemlich früh, gegen 08.00 Uhr, frühstückten wir im Camp und um 09.00 Uhr ging es dann mit unserem Profi-Wüsten-Fahrer wieder zurück zum Campingplatz Camp Bivouac Hassi Smara, wo wir den Tag mit Lesen, Umherlaufen und einfach Nichtstun verbrachten.
      Morgen geht es weiter, wohin steht noch nicht so richtig fest.
      Gestern habe ich geschrieben, dass der Rucola Ziegen und Dromedare ernährt, jetzt ernährt er auch uns😄
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    • Day 50

      festgefahren in der Wüste

      February 12 in Morocco ⋅ 🌙 20 °C

      steht der Carado da..
      So kann es gehen,wenn man statt nachzudenken einfach Google Maps folgt. Vom Campingplatz in Zagora fuhren wir los in die Wüste und kamen wenige Kilometer vor dem Ziel von Maps geführt an eine Strecke durch einen trockenen Fluss.. Da bei der Anfahrtsbeschreibung zum Campingplatz die Anfahrt als sehr schwierige aber durchaus zu schaffende beschrieben wurde, dachte ich, das sei die Schwierigkeit, die dann auch etwa Mitte Flussbett in einer tiefen nicht direkt erkennbaren Sandverwehung endete. Nichts ging mehr und als hätten sie drauf gewartet kamen auch schon zwei junge Männer und halfen uns, allerdings vergeblich. Aber in Marokko ist das alles kein Problem. Handy raus, Anruf, Traktorfahrer, der uns im Nu an der Anhängerkupplung nach hinten aus dem Loch zog, noch den richtigen Weg erklärte und mit 200 Dirham für die jetzt drei Helfer und den Traktorfahrer war die Sache dann erledigt. Also ab, mitten durch die Ortschaft und die als so dramatisch zu fahrend geschilderte Anfahrt war letztendlich eine Waschbrettpiste, die außer Ruckelei gut zu fahren war.
      Im Camp hatte ich dann gleich in verschiedenen Apps die Anfahrt von Google als falsch dargestellt und die richtige eingegeben. Und siehe da, zwei Stunden später kam ein Paar aus Berlin mit einem umgebauten Lieferwagen. Die Zwei standen bereits im Flussbett, haben dann klugerweise nochmal die Anfahrt bei park4night studiert und mir danach berichtet "ohne den Eintrag, den vor zwei Stunden einer gemacht hat, hätten wir uns da bestimmt festgefahren."
      Noch etwas zu Mechoui.
      Gestern hatten wir ein ziemlich großes Feuer in einem runden Lehmkegel gesehen und wollten uns ansehen, ob da Müll verbrannt wird oder eventuell Brot gebacken wird. Nix von beidem. Der Lehmkegel wurde mit Holz ordentlich befeuert bis er richtig heiß war. Danach wurde das Luftloch am Boden verschlossen und ein Lamm, natürlich vorher geschlachtet und ausgenommen, in den auch von Holzresten vollkommen geleerten aber heißen Lehmkegel gegeben, derselbe geschlossen und das Lamm für eineinhalb Stunden darin geschmort. Dazu gibt es dann viel Gemüse und Hirse und schmeckt prima.
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    You might also know this place by the following names:

    Tâlhâ, Talha

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