Morocco
Drâa-Tafilalet

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33 travelers at this place:

  • Day14

    Wüstentrekking Tag 8

    March 1 in Morocco

    Diesmal hatte der Sandsturm nachts unvermindert weitergetobt. Sogar die Kamele hatten sich nicht weg bewegt und waren vor dem schützenden Baum geblieben. Bei uns war unterdessen alles mit einer zentimeter-dicken Sand-Schicht überzogen. Das Knirschen im Mund war nur kurzzeitig mit einem Schluck Wasser weg zu bekommen. Der Abbau unseres Lagers war eine echte Herausforderung. Genauso wie der 4-stündige Fußmarsch. Inzwischen waren wir bis 20 km vor die algerische Grenze gekommen. Auch das Tuch vor Nase, Ohren und Mund, die Augen geschützt mit einer Sonnenbrille konnte nur teilweise den Sand fern halten. Jetzt sehnten wir eine Dusche herbei, aber noch hieß es bis heute Abend durch halten. An der Oase angekommen, wartete schon unser Fahrer auf uns. Aber die Jungs ließen es sich nicht nehmen nochmal das Zelt aufzustellen um Mittagessen für uns zu kochen. Dabei musste Lhsen noch einige Stunden Fußmarsch zurück absolvieren. Der Abschied von ihm fiel uns wahnsinnig schwer. Was für ein besonderer Mensch, den wir hier mitten in der Wüste kennen lernen durften!
    Unsere Fahrt im Jeep war abenteuerlich und im heißen, stickigen Auto eine kleine Tortour. Fast zwei Stunden ging es über die Piste bis wir in Mhamid ankamen. Der letzte Ort den man noch auf einer befestigten Strasse erreichen kann, danach kommt nur noch Wüste. Um 18 Uhr standen wir unter einer erlösenden Dusche und konnten später lang nicht einschlafen, so sehr beschäftigten uns die Eindrücke der vergangenen 8 Tage noch.
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  • Day11

    Wüstentrekking Tag 5

    February 26 in Morocco

    Hatten wir am Vortag nur einen kleinen Vorgeschmack bekommen, was es bedeutet im Sand zu laufen, so war es heute "bitterer Ernst" geworden. Über Stunden ging es immer wieder durch tiefen, lockeren Sand der den Füßen nur wenig Halt bot und ziemlich schnell ermüdend wirkte. Richtung Süden war schon eine "dunstige Wand" zu erkennen, die immer mehr auf uns zukam. Das bedeutete Sandsturm! Bevor wir mitten drin waren, flüchteten wir in eine rettende Oase. Später entschieden wir für den Tag hier zu bleiben. Das nutzte Tom mit einem ausgedehnten Nachmittags-Schlaf😁. Wärendessen war Lhsen mal wieder über eine Stunde damit beschäftigt nach den Kamelen zu suchen und sie zurück zu holen. Am Abend ließ dann der Sturm nach und der Himmel wurde wieder klar.Read more

  • Day7

    Ab in die Wüste

    February 22 in Morocco

    Nach einer wunderbaren Nacht hatte sich Tina's Husten weiter gebessert und wir genossen in Ibrahim's schöner Unterkunft nochmal ein ausgiebiges Frühstück.
    Pünktlich um 8.30 Uhr kam Ali mit unserm Fahrer und einem Toyota 4x4 der bereits gut bepackt war. Es ging dann ca. 1,5h teilweise auf Asphalt und Piste entlang. Nochmal Zeit um sich gedanklich auf das bevorstehende Erlebnis einzustimmen.
    Am Ausgangspunkt angekommen, trafen wir dann Lhsen, unseren Kamelführer, Koch, Mädchen für Alles und gute Seele☺ der nächsten 8 Tage. Recht schnell war die Ladung vom Jeep auf die drei Kamele verteilt und schon ging es los.Read more

  • Day8

    Wüstentrekking Tag 2

    February 23 in Morocco

    In unserem "persönlichen Schlafzelt" hatten wir eine herrliche erste Nacht verbracht. Hier draußen gibt es nicht annährend ein einziges Geräusch zu hören. Und beim Pinkeln kann man dann noch den grandiosen Sternenhimmel betrachten. Frisch gestärkt mit einem leckeren Frühstück, waren die Kamele überraschend schnell gepackt. Unser Weg ging nun im Tal in Richtung Osten immer dem Flusslauf entlang. An den meisten Stellen war dieser trocken doch teilweise trafen wir immer wieder auf fließendes Wasser und Felsgumpen die mit Wasser gefüllt waren. An einem Brunnen begegneten wir einem alten Mann der über seine Augen-Schmerzen erzählte. Tina hatte natürlich in ihrem Apotheker-Sack Augentropfen dabei und leistete kurzerhand erste Hilfe. Wann immer wir auf Nomadenfamilien trafen, gab Ali etwas von unseren Lebensmittelvorräten ab. Genau die Art von Unterstützung die in unserem Sinn war und den Menschen dort am meisten half. Kurz bevor bei Tina der Hunger-Ast kam wurde unser Mittagslager eingerichtet. Diesmal hatte Lhsen uns einen köstlichen Salat zubereitet. Nach einem langen Tag mit ca. 18 km über steiniges Gelände, erreichten wir eine kleine, traumhafte Oase, mit einem kleinen Bächlein (der zumindest für eine kurze Katzen-Wäsche reichte😁). Hier schlugen wir unser Nachtlager auf.Read more

  • Day9

    Wüstentrekking Tag 3

    February 24 in Morocco

    Währendessen die Kamele bepackt wurden, liefen wir schon mal den ersten Kilometer voraus um uns eine alte, verfallene Kasbah anzuschauen, von der nur noch die Ruinen vorhanden waren. Anhand der Größe konnte man daraus schließen, dass hier einmal wohl mehrere tausend Menschen gelebt haben müssen. Ali sagte dass am Untergang dieser Stadt die Mücken vom nahe gelegenen Fluß schuld waren, wodurch Krankheiten übertragen wurden. Nach der Flussquerung bog das Tal um 90 Grad nach Süden ab und die Szenerie veränderte sich. Tief eingeschnittene felsige Schluchten prägten jetzt das Landschaftsbild. Bis plötzlich ein stahlblauer kleiner See vor uns auftauchte. Kaum zu glauben, mitten in der Steinwüste. Unter einem schattenspendenden Baum wurde "kurzerhand" unser Zelt aufgebaut um einen windgeschützten Platz für die Mittagessen- Zubereitung zu haben (wir staunten nicht schlecht mit welcher Routine und Gelassenheit hier ein so großer Aufwand betrieben wurde). Natürlich lud der See zu einem kurzen Erfrischungsbad ein und die Kamele durften sich an den umliegenden Bäumen satt fressen, bevor es dann auf die Hochebene hinaus, zu unserem nächsten Nachtlager ging. Immer dem Wind entgegen, der bereits jetzt schon so stark war und uns einiges an Staub ins Gesicht blies.Read more

  • Day10

    Wüstentrekking Tag 4

    February 25 in Morocco

    Die ganze Nacht über hatte uns das Schmatzen der Kamele "begleitet". Schlafen müssen diese faszinierenden Tiere nicht wirklich und nachts wird die Nahrung vom Tag die in den 3 vorhandenen Mägen landet wieder-gekäut. Über die Hochebene ging es nun hinab und man konnte in der Ferne schon die Sanddünen sehen. An einem Brunnen, der ganz in der Nähe von Lhsens Zuhause lag, erfrischten wir unsere Füße, füllten unsere Wasservorräte auf und wieder wechselte die Landschaft. Zwischen dem sandigen Boden wuchsen Bäume mit großen Blättern und am Boden rapsähnliche Pflanzen, deren Geruch aber eher an Ruccola erinnerte. Am Abend erreichten wir die ersten kleineren Dünen und fanden mal wieder ein traumhaftes Plätzchen. Der Abend hatte dann ein bißchen etwas von 1001-Nacht. Sonnenuntergang auf der Düne, Lagerfeuer-Romantik mit frisch gebackenem Brot und Nomaden-Gesang. Wäre es nicht so spontan entstanden, hätte es bei einer Touristentour fast ein wenig zu kitschig gewirkt. So war es einfach ein wundervoller Abend unter Freunden☺.Read more

  • Day12

    Wüstentrekking Tag 6

    February 27 in Morocco

    Der Tag erwachte, wie wenn nichts gewesen wäre. Wir hatten die Nacht im "Küchen-/Aufenthaltszelt" verbracht und die Jungs draußen geschlafen. Platz wäre für alle gewesen, aber es "gehörte" sich wohl nicht mit den Kunden in einem Zelt zu übernachten. Die Luft war kühl und fast ein wenig " fröstelig". Lhsen überraschte uns heute Morgen mit frisch fritiertem Gebäck (in der Kurpfalz "Striebelen" genannt 😉). Das erste Stück führte uns wieder durch den "marrokanischen Raps", den die Kamele als zweites Frühstück benutzten. Irgendwann trafen wir dann auf eine "Fahrweg-Piste" und die ersten "Zivilisations-Geräusche". Eine Truppe Motorradfahrer kam uns entgegen und irgendwie passten sie hier nicht rein. Lange hallte der Motorenlärm nach. Kurz bevor wir am Fuß der großen Düne ankamen, ging es an einem Berber-Camp vorbei, das wohl ausschließlich für "Schnell-Touristen" errichtet wurde (mit dem Jeep in die Wüste rein, eine Nacht dort verbringen und mit dem Jeep wieder aus der Wüste raus). Für uns keine Variante! Wir "erklommen" am Abend zum Sonnenuntergang den Gipfel der Düne, was uns bei der Steilheit einige Mühe kostete.Read more

  • Day7

    Wüstentrekking Tag 1

    February 22 in Morocco

    Zunächst ging es erst flach, dann immer weiter bergauf durch steiniges Gelände, bis wir den Pass auf ca. 1200m Höhe erreichten. Der Weg setzte sich etwas bergab fort, bis wir inmitten des Tales neben Nomaden-Freunden von Ali unsere Zelte aufgeschlugen.
    Natürlich wurden wir - wie es hier so üblich ist - zum Tee eingeladen (den es immer mit reichlich Zucker gibt🤣). Währendessen hatte Lhessin ein köstliches Mittagessen zubereitet und nach einem kurzen Nickerchen ging es dann noch auf einen kleinen "Spaziergang" durch die Umgebung. Unter anderem um Alis Schwester zu besuchen, die ca. 5km entfernt in einem Nomadenzelt lebt. Danach haben wir uns auf dem Rückweg neben einem Wüstenbrunnen, alte Felsmalereien und Nomadengräber angeschaut. In der ganzen Zeit hörten wir fasziniert der Unterhaltung zwischen Ali und seinem Freund zu. Hier wird nicht arabisch sondern "berberisch" gesprochen. Es war schon dunkel als wir im Zelt ankamen und den Tag gemeinsam ausklingen ließen.Read more

  • Day13

    Meski- Über den Atlas

    December 28, 2016 in Morocco

    4. Tag Fes - Meski (344)
    8:30 Uhr

    9:00 Uhr Weiterfahrt Richtung Süden nach Irfane (2000m Höhe). Der Baustil Irfanes ist europäisch, im Schweizer Stil. Ifrane ist einer der beliebtesten Wintersportorte. In Zeda essen wir Taijene, sehr lecker
    Wie durchqueren eine Landschaft mit Zedern- und Eichenwäldern, grüne Täler und beeindruckende Gebirgsmassive. Die Fahrt führt uns weiter nach Süden durch die Zis- Schlucht, den Tunnel der französischen Fremdenlegionären bis nach heutiges Ziel.
    Am Abend erwartet uns Folklore mit Lagerfeuerstimmung.
    Der Palmenbewachsene Campingplatz mit seinen Quellen lädt zur Erholung ein.

    Joachim: Heute war ein super schöner Tag und wir hatten eine phantastische Fahrt. Quer über das Atlasgebirge. Sind jetzt in Meski und bleiben bis übermorgen.
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You might also know this place by the following names:

Drâa-Tafilalet, Draa-Tafilalet

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