Myanmar
Dagon Myothit (North)

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Travelers at this place
    • Day36

      Myanmar- Yangon und Bagan

      October 10, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 31 °C

      Nach 3 Nächten in Bangkok flogen wir weiter nach Yangon in Myanmar. Hier hatten wir ein Hostel für 12€ die Nacht gebucht. Die Leute waren super freundlich, leider begleitete uns aber ein strenger Geruch aus Putzmittel und Schimmel für die nächsten Tage und unser komplettes Gepäck roch ebenfalls so. Der Tiefpunkt der Gerüche waren Christinas Schuhe, die nach starkem Regen leider auch nach 3 Tagen in dem Zimmer nicht getrocknet waren und den Schimmelgeruch vollständig angenommen hatten.... Das Zimmer lud somit nicht wirklich zum Verweilen ein...

      Naja, wir erkundeten natürlich trotzdem die Stadt. Was wir direkt bemerkten: die Menschen waren sehr sehr freundlich, aber lebten aber zum Teil in großer Armut. Menschen schliefen einfach nachts am Straßenrand, Kinder spielten im Müll und wuschen sich mit Abwasser. Die Häuser sind zum Teil vom Kolonialstil geprägt, zum Teil total heruntergekommen, insgesamt ein sehr ambivalentes Stadtbild.

      Wichtigster Besichtigungspunkt war die Shwedagon- Pagode. Hier hatten wir für wenig Geld eine super interessante 2 1/2 stündige Führung mit Ye Min Tun (falls jemand nach Yangon reisen will, wir haben seine Kontaktdaten ;-)). Er erklärte uns viele interessante Aspekte des buddhistischen Glaubens und der Entstehung der Pagode. Wir waren fasziniert von dem starken Glauben der Menschen hier, die bereit sind ihr sehr wenig Hab und Gut zu teilen und herzugeben, um Mönche und noch Bedürftigere zu versorgen. Allerdings ging der Glaube unseres (sonst sehr gebildeten) Fremdenführers soweit, dass er uns erklärte, es gäbe Menschen hier im Land, die dank jahrelanger Meditation so erleuchtet und erleichtert wären, dass sie fliegen könnten ohne ein Flugzeug zu benutzen "believe it or not". Wohl eher "not", aber die vielen Rituale und Überzeugungen des Buddhismus' beschäftigten und interessierten uns sehr. Insgesamt gibt es viele unfassbare und abergläubige Handlungen hier. So sind in Yangon zum Beispiel Roller verboten und kein einziger auf der Straße zu sehen, weil einem König von einem Wahrsager vorausgesagt wurde, dass er von einem Rollerfahrer getötet werden würde....

      Nach einem leckeren und günstigen Abendessen in unserem neuen "Stammlokal", was nur dazu wurde, weil alle anderen Restaurants geschlossen hatten, besichtigen wir am nächsten Tag einen Park, in dem die verschiedenen Völker Myanmars mit ihren traditionellen Bekleidungen und Häusern gezeigt wurden. Die eigentliche Attraktion dieses Parks wurden aber schnell wir. Als einzige westliche Touristen waren wir gefühlt 2 Köpfe größer und 5 Hauttöne heller als alle anderen. So winkten uns die Kinder, liefen uns hinterher oder die Menschen schossen (wie so oft hier) Fotos von uns. Auf dem Rückweg vom Park wurden wir von 3 Taxifahrern abgelehnt bis uns unser neuer Kumpel Soi hinterherlief (auch seine Kontaktdaten haben wir :D). Er war super günstig und freundlich und fuhr uns von da an überall hin, wenn wir ein Taxi benötigten. Die 1-stündige Taxifahrt zum Flughafen kostet mit ihm zum Beispiel nur 5€. Christina hatte sogar ein paar ganz besondere Gespräche mit ihm, da er nachts um 2 angerufen hat, weil er vorher geschlafen hat und die Fahrt zum Flughafen bestätigen wollte oder einige Tage nach dem Aufenthalt um zu sagen, dass er einen verpassten Anruf hatte, was er aber zunächst mit "somebody missed a phone" ausdrückte.... Englisch ist hier wirklich noch eine sehr große Baustelle.

      Wir flogen dann weiter nach Bagan, zu unserem Schock mit einer Propellermaschine. Nach meiner ersten Todespanik, ergaben sich aber spektakuläre Ausblicke auf das Land und die Wolkengebilde, da Maschine einfach nicht sehr hoch fliegen kann. Am Flughafen angekommen, wurde unser Gepäck einfach von 3 Männern reingetragen und man musste sein Flugticket vorzeigen, um es an der Türe zum Rollfeld abholen zu dürfen.

      Wir "mussten" leider in Bagan ein Luxushotel für 56€ die Nacht buchen, da alle Unterkünfte ausgebucht waren, weil zu dieser Zeit ein traditionelles Lichterfest, das Thadingyut-Fest, stattfand. Ärgerlich ums Geld, aber schön fürs Wohlbefinden, denn so genossen wir 3 Tage lang super gemütliche Betten, einen Pool und leckeres Essen. Am ersten Tag bewunderten wir auch direkt die vielen Kerzen, die zu Tausenden von Mönchen und Einwohnern vor den Tempeln und an den Häusern angezündet wurden und die Orte in ein rötlich schimmerndes Lichtermeer verwandelten. Aber auch hier waren wir oft wieder die einzigen westlichen Touristen und unsicher, ob wir die Tempel überhaupt besuchen dürften. Wir schlossen uns unbemerkt einer chinesischen Touristengruppe an und sahen toll beleuchtete Stätten und kleine Mönche, die sich einen Spaß daraus machten, hinter uns kleine Silvesterböller zu zünden und sich unfassbar freuten, wenn wir uns erschraken.

      Der nächste Tag hielt einige Abenteuer bereit und erst hinterher konnten wir über meine Missgeschicke lachen :D wir machten eine 10-stündige E-Bike Tour durch die einzigartigen Tempelanlagen, die aus insgesamt fast 3000 Tempeln besteht, mit Thidar (falls jemand die Kontaktdaten benötigt...). E-Bike bedeutete in unserer Welt ein Fahrrad mit Motor, morgens stellten wir allerdings panisch fest, dass es sich um elektronische Roller handelte und wir beide sind zuvor noch nie Mofa gefahren. Die Aussage des Rollerverleihers "No driver's license needed, no insurance have, costs 450€, it's from China", stärkte unser Vertrauen nicht wirklich, aber Thidar fuhr hochmotiviert los und wir begaben uns als gefühlte Harley Davidson Biker auf die Straßen. Zum Glück passte mein Helm farblich zum T-shirt, was das Bild abrundete.

      Thidar war top informiert und wir erfuhren viele Informationen über die Geschichte der Tempel. So gehören ganze Tempelanlagen zu einer Familie und Vater, Mutter und Sohn haben Tempel in der Nähe voneinander. Natürlich gab es in der langen Geschichte der Tempel auch schwarze Schafe. Ein König tötete zum Beispiel seinen Vater und seine älteren Brüder, um die Macht an sich zu reißen. Zur Krönung tötete er auch noch seine Frau aus Sri Lanka und wurde daraufhin vom König Sri Lankas umgebracht. Das nennt man dann wohl Karma.

      Mal abgesehen von der Bildung, die wir dank Thidar erhielten, folgte für mich eine Katastrophe der nächsten. Es began schon damit, dass meine viel zu kurze asiatische Hose ständig an mir klebte, da es so heiß war. Trotzdem bat ich Thidar ein Video von uns auf den Mofas zu drehen. Hochmotiviert fuhr ich los, strahlte in die Kamera, Christina fuhr geradeaus, ich rechts Richtung Mauer, plötzlich hörte ich das Reißen meiner klebrigen Hose, guckte nach unten und stürzte mit ca 1km/h mit dem Roller. Als rotfarbener unglücklicher Haufen saß ich im Sand neben dem Roller und alles war auf Video. Zum Glück ist außer ein paar Schrammen nichts passiert. (Wer das Video sehen möchte, kann uns gerne kontaktieren :D)

      Wir begaben uns auf die langwierige Suche nach einer neuen einfarbigen Hose ohne Elefantenmuster, die am Ende natürlich auch viel zu kurz war und weiter ging es. Aber dann schon das nächste Drama: ich stand rum und folgte Thidars Erklärungen als ich plötzlich einen stechenden Schmerz bemerkte, Gänsehaut bekam und anfing zu heulen, weil mir eine Hornisse in den Kopf gestochen hatte. Die Einheimischen brachten mir Eistücher und während ich weinend am Rand eines Tempels saß, kam auch noch ein kleiner Junge und zeigte mir mitleidig, dass er auch vor Kurzem von einer Hornisse in den Arm gestochen worden war. Ich nickte nur leidend und dachte mir: "Typ, bei mir ist vielleicht der Kopf betroffen!!!"

      Nach einer kurzen Pause mit köstlichem (ernstgemeint!) Tomatensalat mit Erdnüssen ging es weiter. Und dann wirklich der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte: als ich zum gefühlt 100. Mal meine Schuhe und Socken vor einem Tempel aus und wieder anziehen musste (nervig!!!!) Ist auch noch die zweite Hose gerissen und meine Laune war auf dem Nullpunkt, so dass Christina nicht mehr traute, mich anzusprechen.

      Mit vielen tollen Eindrücken, aber dreckig, verletzt und genervt ging es zurück zum Hotel und natürlich mieteten wir die E-Roller auch noch alleine für den nächsten Tag - wir lieben das Risiko :D im Hotel ging ich erstmal duschen und hörte schallendes Gelächter als Christina sich die Videos ansah und im Nachhinein muss ich auch jedes Mal lachen, wenn ich die Aufzeichnungen des Unglücks sehe.

      Am nächsten Morgen standen wir dann verrückterweise um 4:30 Uhr auf, weil wir den Sonnenaufgang inklusive aufsteigender Ballons sehen wollten. Unsere heimliche Hoffnung, dass es regnet und wir "leider" so früh nicht fahren konnten, wurde enttäuscht und so begaben wir uns im Dunkeln alleine mit unseren Mofas auf die Suche nach dem Aussichtspunkt für den Sonnenaufgang. Aber auch hier hatten wir kein Glück: der Wind war zu stark und es flogen keine Ballons, so dass wir enttäuscht zurückfuhren. Immerhin waren wir mittlerweile so sichere Biker, dass wir die umliegenden Dörfer am Tag auf eigene Faust erkundeten und ohne Verletzungen zurückkamen.

      Wir ließen den Abend in einem weiteren Stammlokal ausklingen, in dem wir ein nettes deutsches Pärchen trafen, mit dem wir uns in Thailand für einen späteren Zeitpunkt wieder verabredeten.

      Am nächsten Morgen ging es in aller Frühe zurück zum Flughafen, in die Propellermaschine und auf nach Ngapali- erstmal etwas Strandzeit genießen.
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    • Day361

      Dreissig Jahr, blondes Haar

      January 12, 2019 in Myanmar ⋅ ☁️ 30 °C

      Wir blicken noch ein Mal wehmütig zur Insel, bevor uns das Speed-Boat auf einer äusserst holprigen Fahrt zurück ans Festland bringt. So holprig, dass einige schwache Menschen in Tüten brechen und alles und jeder nass wird. Unsere ungeschützten Taschen auch. Buuuh. Ich will sofort zurück auf die Insel. Sue auch. Ich und meine Tasche sind klatschnass und pissed. Aber nicht lange. Einerseits scheint die Sonne und andererseits ist unser aktuelles Leben einfach zu grossartig und spektakulär. Finde ich. Sue auch.

      Nach einer unspektakulären Übernachtung in Surat Thani, fliegen wir über Bangkok nach Yangon (aka Rangun fka Daton) in Myanmar (fka Burma). Dieses Myanmar ist wirklich anders. Das fällt schon im Taxi vom Flughafen zu unserer Bleibe auf. Im Gegensatz zu allen anderen asiatischen Städten, gibt es in Downtown Yangon keinerlei Mopeds. Das sei der Polizei vorenthalten, was sich doch eher katastrophal auf die Stausituation auswirkt. Lustige Regel. Ausserdem herrscht in Myanmar Rechtsverkehr und der Fahrer ... hm, der sitzt auch rechts. Das braucht einen Moment, aber dann wird schnell klar, so kennt man das noch nicht. Nirgends fährt man auf der Seite, auf der man auch sitzt. Nirgends. Ausser hier. Einigen meiner Freunde dürfte das zwar gefallen, aber für meinen Geschmack ist das ganz schön viel rechts. Grund für das rechte Doppelpack ist aber kein politisches Statement. Zum Glück. Vielmehr wurde nach dem Militärputsch Anfang der Siebziger spontan und nach amerikanischem Vorbild - bitte nicht dem Donald sagen, sonst glüht Twitter wieder vor falschem Stolz - auf Rechtsverkehr umgestellt, während alle Autos nach wie vor auf Linksverkehr ausgelegt sind und neue Autos auch weiterhin vornehmlich aus asiatischen Nachbarländern mit Linksverkehr importiert werden. Sagt das Internet. Die Folge? Viele Unfälle. Aber das würde der olle Donald sicher auch den Demokraten in die Schuhe schieben. Irgendwie.

      Ansonsten ist Myanmar wie Thailand vor dreissig Jahren. Zumindest habe ich den Spruch die Tage und Wochen vor unserer Ankunft oft gehört. Zu oft. Meist von Gleichaltrigen oder Jüngeren. Als ob die wüssten, wie Thailand vor dreissig Jahren war. Ich kann den Scheiss nicht mehr hören. Alle am Gehörtes nachplappern oder Müll labern. Egal, Myanmar ist tatsächlich wie Thailand vor dreissig Jahren. Laut, dreckig, stinkig, mit viel Leben auf der Strasse und die grosse Mehrheit kleidet sich noch immer traditionell und schmiert sich geriebene Baumrinde ins Gesicht. So, wäre das geklärt.

      Wir sind ein Mal mehr mittelmässig bis gar nicht vorbereitet. Soll heissen, wir haben lediglich die ersten zwei Übernachtungen gebucht und sonst noch keinen Plan. Das ändern wir zwei Planungs-Genies mit Hilfe unserer Smartphones und dem allwissenden Internet aber ziemlich rasch und unkompliziert. Mit dem Zug nach Kalaw, 3-Tages-Hike zum Inle Lake, mit dem Bus nach Bagan und dann mit dem Schiff nach Mandalay, von wo wir in zwei Wochen nach Indien weiterreisen. Nice! Aber da Myanmar bekanntlich wie Thailand vor dreissig Jahren ist, wollen die Zug-Tickets für den Folgetag nicht im Internet sondern am Bahnhof gekauft werden. Na dann nichts wie hin. Dort angekommen teilt man uns unverblümt mit, dass der Zug bereits voll beziehungsweise nur noch ein einziger Sitzplatz frei ist - der Schlafwagen ist schon lange ausgebucht. Verdammt. Für einen kurzen Moment will ich den letzten Platz für mich erwerben - Plan ist Plan, ich habe die Kohle im Sack und die kleine Sue ist ja mittlerweile gross genug um für sich selbst zu sorgen (Dreissig wird sie dieses Jahr schon!! Und genau, als sie geboren wurde war Thailand wie Myanmar heute) -, bleibe dann aber doch der beste Freund der Welt und verzichte uneigennützig. So bin ich eben. Leider.

      Da der eben entworfene Plan bereits wieder im Arsch ist, legen wir uns nach einigen Frustkäufen - darunter Gummibärchen - am frühen Nachmittag ins Bett und schwelgen in Hoffnungslosigkeit. Die zehn Tage auf einer paradiesischen Insel haben unsere Reiseflexibilität scheinbar arg in Mitleidenschaft gezogen. Vielleicht sollten wir nach Hause. Irgendwann raffen wir uns aber nochmals auf und lassen den dreizehnjährigen Jungen an der Rezeption einen Nachtbus für uns buchen. Situation und Plan gerettet. Von einem Kind. Lange dauert diese Reise wohl nicht mehr.

      Bevor es aber weiter nach Kalaw geht, bleibt noch Zeit für eine City Walking Tour. Wir kommen mit K. (Name der Redaktion bekannt) ins Gespräch. Neben uns die einzige Europäerin. Grund genug für ein gemeinsames Mittagessen im Anschluss. K. arbeitet in diplomatischer Mission für das norwegische Aussenministerium und beschäftigt sich mit der humanitären und gewalttätigen Rohingya-Krise im Westen des Landes an der Grenze zu Bangladesch. So soll sie in den kommenden Tagen Gespräche mit den Konfliktparteien führen und die Regierung beziehungsweise das Militär zur Vernunft bringen. Natürlich ist der Konflikt wie so viele komplexer als der erste Blick vermuten lässt und angefangen hat alles ein Mal mehr bei den Briten - verdammte Kolonialisten. Doch die militärische Grausamkeit und das scheinbar bewusste Schweigen der seit den demokratischen Wahlen 2015 so hoch gelobten Regierung um Aung San Suu Kyi ist ein scheusslicher Akt, aufgrund dessen ein Grossteil der internationalen Gemeinschaft Suu Kyi den verliehenen Friedensnobelpreis am Liebsten wieder aberkennen würde. Das wirklich interessante Gespräch wird allerdings jäh unterbrochen, als K. spontan ein Foto meiner Schulter macht. Was mich doch etwas irritiert. Mein Blick korrekt deutend, erklärt K., dass sie jeweils ihre „Begleiter“ fotografiert, die in diesem Fall am Tisch hinter mir sitzen würden. Ich bin ziemlich beeindruckt, sogar Personenschutz geniesst der skandinavische Spion. Diese Annahme findet K. allerdings ziemlich erheiternd, handelt es sich bei den Begleitern doch viel mehr um hiesige Agenten, die ausländische Diplomaten auf Schritt und Tritt verfolgen und alle ihre Aktivitäten und Kontakte dokumentieren. Klasse. Noch eine Regierung, die mich auf einer Liste potentieller Staatsfeinde führt. Danke. Kristy. Ich muss weg.
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    • Day183

      Yangon - die Stadt ohne Mopeds

      August 7, 2018 in Myanmar ⋅ 🌧 26 °C

      Der Nachtbus brachte uns sicher nach Yangon, unser letzter Stopp im wunderschönen Myanmar. Yangon ist die grösste Stadt des Landes und zählt um die 5 Millionen Einwohner. Was hier jedoch anders ist als im Rest des Landes: eine frühere Regierung verbot, nach mehreren Unfällen, Mopeds in der ganzen Stadt. Es gibt also nur Autos und Busse hier - ihr könnt euch das Chaos bestimmt vorstellen. Naja, wir müssen ja nicht alles verstehen. 🤷‍♂

      Es gibt nicht wirklich viele Highlights in der City, sie erinnerte uns ein wenig an Ho Chi Minh City in Vietnam, auch da konnten wir uns irgendwie nicht anfreunden. Nichtsdestotrotz verbrachten wir einige Tage in Yangon und besichtigten die alten, britischen Kolonialgebäude, die Schwedagon Pagode, den Kandawgi Park und tuckerten mit dem Circular Train einmal rund um die Agglomeration.
      Die Schwedagon Pagode ist eine der wichtigsten, grössten Pilgerstätte der Burmesen und besticht durch das Funkeln des verbauten Goldes (tausende von Kilos anscheinend) und Edelsteinen.

      Das Wetter zwang uns, es etwas ruhiger anzugehen. Meist setzten die starken Niederschläge am frühen Nachmittag ein, so dass wir uns jeweils zeitlich wieder in die Unterkunft zurückziehen mussten. Glücklicherweise hatten wir da unterhaltsame Zimmergenossen aus aller Welt. :-)
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    • Day135

      Yangon

      February 1, 2017 in Myanmar ⋅ ☀️ 27 °C

      Hoofdsteden zijn precies ons ding niet! Yangon was voor ons te druk, te vuil en te groot. Het contrast met Hpa-An was groot :)! We bezochten de twee belangrijkste boeddhistische plekken van Myanmar (Shwedagon Paya en de 'Golden Rock'). Wegens de hoeveelheid selfies die er werden genomen, voelde dit helaas niet echt spiritueel...Read more

    • Day21

      DANS LES RUES DE YANGON

      November 26, 2015 in Myanmar ⋅ ☀️ 28 °C

      A downtown, entre façades décrépites et buildings, c'est ici que palpite le coeur de la ville. Les rues débordent de vendeurs, de passants, d' échoppes et de stands posés à même la rue. Frénétique pagaille multi-ethnique, plongeon dans un tissu social moite, lacis de petites fermentations urbaines fait de bâtiments coloniaux moisis et de taudis. Un parfum unique qui inspire le meilleur comme le pire mais surtout pas l'ennui...Read more

      Pauline Ranson

      N'auraient-ils pas une âme poétique les Modabostaner.... Joliment dit! 😗

      11/28/15Reply
      sev sev

      "Lacis" attends j ouvre mon dico :))

      11/28/15Reply
      Modabostan

      Ya des phrases du routard j'avoue...😙

      11/28/15Reply
      5 more comments
       
    • Day2

      Country Number 13 - It Feels Like Home

      January 19, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 31 °C

      Unfortunately we had to book a dorm room as Yangon is pretty pricey for accomodation. The guy above me decided to get up and pee every half an hour, so sleep wasn't on the cards for me last night.

      In the morning we had Burmese paratha with green lentils for breakfast and sat chatting to other guests in the hostel. It was nice to be back in a social atmosphere. We jumped in the shower and wow we had proper towels, free shampoo and shower gel and hot water and proper toilets. Heaven heaven heaven!!

      Very refreshed and raring to go we left the aircon into the steamy streets. Wowzer, it was hot! Its was hot in India but this is super humid and muggy again. Back to the life of sweating continuously again haha As soon as we stepped on the streets we both breathed in really hard and smiled. We looked at each other and both felt like we were back home in South East Asia. There were street sellers everywhere selling fruit, veg you name it. I grabbed a watermelon as soon as I could. Then we did our usual of sitting on tiny stools, pointing at people's food and asking for 2. The food is so fresh, light and tasty again. Yey!!! We were the only tourist enjoying the local life and sitting in the market watching the locals go about the day. Locals were so happy and smiley here it was so nice. They'd all wave and giggle at us as we passed.

      Along the way we got a new screen cover for my phone, got a custard volovant from a bakery and then went to visit Sule Pagoda, which was really beautiful inside.

      We wandered to the independence monument and then to Kandawgi Park. There was a flower market on at the park and it was so beautiful to see all the orchids and array of Myanmar flowers arranged around the market. We carried on walking to a viewpoint and finally got there just in time for sunset to watch the lights of the Shwegadon Pagoda glow in all its golden glory over the lake. We then walked to the Pagoda, had a delicious Bein Mont (a delicious sweet pancake made from rice flour) and saw the pagoda from the outside and wow it was impressive but we decided not to go in this time. To be honest we must admit we are a bit Pagoda'd out...

      For dinner we went to Aung Mingalar Shan Noodles and it was just a perfect end to the day. The food was fantastic, the waitress was super sweet and funny and we had our first Myanmar Beer. Well you can't beat that.

      I'm not sure what it is about South East Asia countries but we feel so at home in any of the countries. The food is always so umami, the people are always so happy to see you and help, we love going to the little ladies with their one dish pots and pointing and gesturing two, we love a good old haggle, even the humidity although absolutely killer and makes us sweat throughout the day doesn't make us hate it. It just makes us so happy and homely. We just can't put our finger on it. It's amazing to be back and I feel so honoured to be spending my last month in such an exciting country.
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    • Day117

      Nachtbus nach Yangon

      January 1, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 30 °C

      Heute ist chillen angesagt und wir starten in der Früh mit einem FaceTime Anruf von meiner Freundin Kathrin. Sie reisst mich um halb 7 aus dem Schlaf, um uns ein "happy new year" ins Handy zu rufen,was mich sehr freut. Daheim ist es gerade mal halb 3 in der nacht und alle sind noch am Feiern und wir dürfen dabei sein😍😍😍
      Nach dem die Verbindung leider abgebrochen ist, gehen wir zum Frühstücken und anschließend auf den Morgenmarkt. Der Markt ist sehr schön aufgebaut, aber hier ist einiges los. Da die Gänge recht schmal sind, herrscht hier ein ganz schönes Gedrängel. Dennoch macht es Spaß hier durch zu laufen und die Burmesen beim Verkauf oder Kauf zu beobachten. Anders als sonst in Asien, liegt hier kein sinkender Fisch oder Fleisch herum. Es gibt größtenteils Gemüse, Obst, Bohnen, getrocknete Snacks, Erbsen, Reis, Nüsse in allen Varianten und fertig gemischte Snacks zu kaufen. Ich gehe bei einem Stand in die Hocke um mir die Zutaten genauer anschauen zu können, dann reicht mir eine Frau ein grosses Reisblatt, das man einfach so essen kann und es schmeckt echt gut. Was kleines für zwischendurch
      😁👍 Ich danke ihr und sie lacht mich freundlich an.
      Danach verbringen wir den Nachmittag im Hotel, da wir den Flug von Sri Lanka nach Neuseeland buchen wollen. Wir brauchen nämlich ein Ausreisedatum. Nach ewig langem recherchieren, stellen wir fest, dass es uns etwas günstiger kommt, wenn wir über Bali fliegen und von da aus dann weiter nach Nzl. Also buchen wir den Flug nach Bali😅👍👍👍👍😍❤️ wir sparen uns zwar echt nur einen minimalen Betrag, aber wir nehmen noch ein Land mit, das wir eh mal besuchen wollten. So einfach geht's dann 👍

      Der Nachmittag vergeht wie im Fluge, dann machen wir uns bereit für die Nachtbusfahrt. Wir werden vom Hotel abgeholt und zum Busunternehmen gefahren. Hier kommt dann auch Punkt 18 Uhr der Bus,der super luxurious ist. Er hat wieder schöne, breite und gemütliche Sitze, wir haben einen Bildschirm zum. Filme gucken, es herrscht absolute Ruhe, wir haben ne Stewardess on board und bekommen sogar noch ein gratis Abendessen.
      Ich kann sogar etwas schlafen und so vergeht die Nacht ziemlich schnell. 😍
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    • Day51

      Yangon

      December 26, 2017 in Myanmar ⋅ ⛅ 29 °C

      Wir flogen nach Yangon die Hauptstadt des wenig touristischen Myanmars. Wie wenig touristisch sollten wir noch herausfinden. Wir bezogen unser Hotelzimmer und erkundigten erstmal die Gegend. Dabei fielen wir auf wie die Paradiesvögel weil wir tatsächlich die einzigen weißen überhaupt waren. Unser Hotel lag in Chinatown. Dort fühlte man sich leider nicht sehr wohl. Am nächsten Tag besichtigten wir die Hauptattraktionen der Stadt wie zum Beispiel die Sule Pagoda und die Shwedagon Pagoda. Die beiden waren sehr beeindruckend. So viel Liebe und Arbeit stecken die Einheimischen in ihre Tempel weit aus weniger als in ihre eigenen Häuser oder in das allgemeine Stadtbild. Auffallend war allgemein die Kleidung und das äußere der Einheimischen. Zum Beispiel gibt es einen speziellen Wickelrock (Longyi) den tragen Männer und Frauen gleichermaßen. Die Farben sind bunt gemischt. Die Frauen benutzen Make-Up aber nicht in der Form wie wir es kennen. Man nennt es Thanaka und ist eine gelblich-weiße Paste aus Baumrinde. Auch Kinder tragen diese Form des Make-Ups oft. Mir hat das besonders gefallen das es hier noch traditionelle Kleidung gibt da ich sowas auf meiner Asienreise bisher nicht erlebt habe. Am nächsten Tag wurde ich dann krank. Wäre ja auch zu schön gewesen wenn mir das nicht passiert auf meiner Reise. Aber natürlich ging es trotzdem weiter am nächsten Tag in Richtung Bagan.Read more

    • Day26

      Good Morning Yangon

      February 12, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 33 °C

      At 2am we arrived at Yangon Bus Station which is far from the city center. As we couldn't check into our dorm bed anyway we decided to sleep in the bus operators waiting room. Will went to the loo and the bus driver said I could go upstairs and sleep, I waited for Will and then we went up. When trying to go upstairs the guy started speaking Burmese at me and showing a poster written in Burmese. I honestly didn't have a clue what he was saying until I went upstairs. It was clearly for ladies and children only! Exhausted Will didn't care and just found a spot anyway on the lino floor. I wouldn't say it was the best sleep but it was better than none. At 7am we got up to an empty room and headed to our hostel.

      We got the local bus to the hostel and it was sooo packed but I love travelling with the locals. They are sooo smiley here it makes me so happy. On the way from the bus we stopped at a local Tea house for breakfast of dumplings, somosa, puri and lots of tea. The streets were packed with locals as it was independence day. The main street was flowing with market stalls and hundreds of Burmese. Luckily when we arrived at the hostel we were able to check in so after a quick shower I felt normal again.

      It was our last day so we were determined to enjoy it! Luckily it wasn't as hot as in Hpa An so walking around wasn't as difficult. We had a fab noodle soup for lunch, had a few goodies from the bakery and walked around the colonial area of Yangon. Of all South East Asian cities, Yangon has the highest number of colonial era buildings. Hundreds of late 19th century structures remain on an area of several square miles in the downtown area. It was really interesting but by about 3pm the heat and tiredness were hitting me hard. Will found a barbers so had a quick hair cut and his first clean shave which gave me time to have a rest. We then jumped in a taxi and went to our last tourist stop for the day, bogyoke market famous for its textiles and where we were hoping to by the last few presents we wanted. Annoyingly the taxi driver didn't actually tell us it was closed until he took us there and we were leaving the car. Quite annoyed and in need of a sit down we went to the near by glamorous shopping mall and had a coffee.

      For a while myself and Will have been eyeing up Xaomi Products. We have the Xaomi MI Band 2, but I lost mine in India and Will's has broken slowly over the last few months. The mall had a Xaomi Store! We were like kids in a candy store looking at all the cool gadgets. We aren't one to buy things generally but when we got home we were planning on getting new bands and I was actually going to get the brand new Amazefit watch for Will's birthday but I didn't have enough time. After A LOOOONG time in the shop going back and forth we bought the watch. In the UK its £80 and it was only £40 so we couldn't resist the bargain. So we are now proud owners of the Amazefit!! We were both very excited. We were honestly in the shop for 1.5 hours trying it on, deciding whether we really wanted it and finally setting it up.

      To celebrate our last night we went to the top of Sakura Tower, enjoyed a £2.50 Singapore Sling and the gorgeous view of Yangon City. At that moment in time nothing could have ruined how perfect it was. Or so I thought... As you know we booked our flight home but the cheapest was to fly direct to Milan and then go to Manchester. As we are going via Milan we decided to book 3 nights in Milan to enjoy a holiday within the holiday but we are massively low on funds so we booked quite a cheap airbnb. Guess what... While enjoying our night of cocktails I recieved an email from the host saying he is booked up and can't host us. This booking was an instant book and so the payment had already gone through! Basically it turns out he has 2 listings of the property and hasn't actually updated the sexond/ isn't aware of Instant Booking. We instantly started looking for an alternative but everything was looking to be €50 a night. Now for the normal Jo reading this you're probably thinking, that's what I would expect. It was giving us a heart attack thinking about it. We got on the phone to airbnb and they said they need to talk to the host before they can help us, they said they would be in contact in 2 hours. It was now 7pm in Yangon. Having slept on a lino floor last night the plan was to go to the hostel soon and have an early night. At 9pm obviously they didn't call back and so I messaged on the support app. I was then quoted 4 hours. This would take us to 1am Yangon time. We were getting very panicky and unfortunately we really let it get to us and it did ruin the very end of the night for us.

      Anyway looong story short I couldn't sleep a wink and at 3am a couch surfer got in touch and said if we are still desperate for a place to stay he can host for one night. Relief!! I then reduced the search for just 2 nights stay and found a room for £80 for 2 nights and just went ahead with it. At 5am Will woke up saying he couldn't sleep and I was able to tell him the good news that all was sorted! Proud of my nights work but absolutely exhausted I attempted to sleep. We had made plans to go to the Market in the morning before the flight but there was no way we were in a fit state.
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    • Day127

      Yangon - Myanmar

      January 5, 2017 in Myanmar ⋅ ☁️ 27 °C

      Na afscheid genomen te hebben van pap, mam en Juul vertrokken we naar onze laatste bestemming: Myanmar! We kwamen aan in Yangon, de hoofdstad. In het begin schrokken we een beetje, want het was echt overal rotzooi, heel druk, een echte Aziatische stad. We hebben twee dagen de stad rondgelopen en kwamen er gelukkig achter dat het een gezellige en aangename stad is, met lekker eten en hele goedkope cocktails! Het hoogtepunt was het bezoek aan de Shwedagon Pagode, een prachtig complex bedekt met 50.000 kilo goud. We waren er op 4 januari en toen werd de onafhankelijkheid gevierd, we zijn naar een park geweest waar iedereen genoot van een dagje vrij. Hier kwamen we erachter dat Myanmar echt nog niet toeristisch is, aangezien alle locals weer met ons op de foto wilden! Daarnaast hebben we een kledingmarkt bezocht, waar ook ik een rok heb gekocht, want alle mannen lopen hier in een soort rok. De kledingstijl is hier wat anders en vooral bij het bezoeken van tempels etc. zijn er wat stengere regels. Onze eerste indruk van Myanmar was heel goed!Read more

    You might also know this place by the following names:

    Dagon Myothit (North)

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