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- Dag 25
- tisdag 31 december 2024 10:11
- ☁️ 14 °C
- Höjd över havet: 24 m
Nya ZeelandCathedral Square43°31’43” S 172°37’60” E
Tag 91 - Silvester in Christchurch

Heute morgen gab es wieder Regen 🌧️🌧️
Intro:
Aktuell zieht eine große Schlechtwetterfront über Neuseeland hinweg. 😱😱 In der Te Araroa WhatsApp Gruppe haben wir gelesen, dass es in den Bergen gestern und in der Nacht heftige Gewitter mit viel Regen gegeben haben soll. 😳😳
Der Tag:
Wir haben uns heute für ein Museum entschieden.
Das Quake City Museum.
Das Quake City Museum ist ein Museum, welches die Erdbeben von Neuseeland dokumentiert und geht insbesondere auf das schwere Beben 2011 ein. Das verheerendste Beben (Februar 2011), wird im Museum ausführlich dargestellt. Das Epizentrum lag genau in Christchurch und beschädigte viele Gebäude, Straßen, Versorgungseinrichtungenund 185 verloren ihr Leben😯🥺.
Teilweise befindet sich die Stadt immernoch im Aufbau. Ein Beispiel dafür ist die Cathedrahle in Christchurch. Der Wiederaufbau soll 2027 endgültig abgeschlossen sein. Ein bisschen Dokumentation haben wir euch noch angehangen😉.
Im Regen haben wir dann noch einen Stadtbummel gemacht, uns einen Kaffee gegönnt und anschließend noch ein leckeres Käsebrötchen in der Markthalle 🤗🤗.
Den Rest des Tages waren wir faul und haben den Regen im Motel ausgehalten.😯😯
Heute Abend wollten wir dann auf eine Silvesterparty gehen. Die findet in einer Parkanlage hier in Christchurch statt, mit Musik, Bühnen, Ständen, organisiertem Feuerwerk, Rauchverbot auch für E-Zigaretten und Alkoholverbot. Wir sind gespannt. 🤗🤗
Nach einem Abendschläfchen machten wir uns gegen 21:00 Uhr auf zur Silvesterparty. Aufgeregt und voller Vorfreude, wie denn die Party werden wird, kamen wir gegen halb zehn am Stadtpark an. Nur leider, war es sehr ruhig in der Umgebung. Hier sah einfach nix nach Silvester aus.🥺 Einer Gruppe von jungen Menschen, die auch zur Party wollten, lauschten wir und erfuhren so, dass die Party wegen schlechtem Wetter abgesagt wurde. 🤨
Also gingen wir zurück in die Stadt und suchten uns eine Bar raus, wo wir zumindestens noch ein Getränk zu uns nehmen konnten. ☺️☺️ War eine Art Mini-Techno-Höhle😅. Uns blieb nix anderes übrig als gegen 23:00 Uhr den Heimweg zum Hotel anzutreten, da wir wegen unserer eher funktionellen Kleidung auch nicht hätten in andere Läden gehen können (bspw. wurde in einem Pub Einlasskontrolle gemacht) Ein wenig enttäuscht waren wir ja schon, denn das Wetter war alles andere als schlecht. Kein Wind und auch kein Regen gab es am Abend und in der Nacht🧐😉.
So feierten wir unsere Silvester am anderen Ende der Welt. Sekt zum anstoßen hatten wir auch keinen, war ja alles anderes geplant😄😄
Bis Bald und Grüße aus 2025,
Nicole & Christian 🪅🪅Läs mer
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- Dag 26
- onsdag 1 januari 2025 10:25
- ☀️ 14 °C
- Höjd över havet: 13 m
Nya ZeelandWaikuku Beach43°17’16” S 172°43’19” E
Tag 92 - Christchurch - Cheviot

Da wir am 06.01.2025 den kleinen Flitzer in Picton zurückgeben werden, machen wir uns ab heute so langsam auf Richtung Nordspitze der Südinsel. 😀
Das Wetter war heute morgen noch genauso bewölkt wie gestern. Nach dem Frühstück packten wir alles ins Auto und verließen Christchurch gegen 10:00 Uhr in Richtung Norden. 🙃🙃
Die erste "Pause" und somit den ersten Abstecher zum Strand machten wir in Waikuku Beach. An einem Strand, vor fast 3 Monaten hat unsere lange Reise auf dem Te Araroa begonnen 🥲😉. Da kamen Erinnerungen wieder hoch. Wir liefen noch ein bisschen am Strand entlang und beobachteten die Wellenreitenden, bevor wir zurück zum Highway fuhren. In einem Cafe gab's dann unser zweites Frühstück 😄😄, bevor wir weiter nach Cheviot fuhren.
Als wir Domett erreichten, machten wir noch einen Abstecher zu den Cathedral Gullys, einer interessanten Fels-/Lehm-Formation. Über den 'Tourist Drive' fuhren wir ca. 15 Kilometer bis zu dem Viewpoint der Gullys und weiter nach Gore Bay. Hier gab's einen Tee am Strand.
Auch hier spazierten wir noch am Strand entlang, in der Hoffnung Krebse, Hummer oder ähnliche Meeresbewohner zu treffen ☺️.
Auf dem Hinweg haben wir leider keine Meeresbewohner getroffen. Also drehten wir um und marschierten zurück Richtung Auto. Plötzlich schrie Christian "Schaaaaaattzzzziiii" und Nicole drehte sich zu erst zu Christian um und folgte einschließen seinem Zeigefinger, der in die Richtung der Klippen zeigte. Oh mein Gott, da sahen wir ein Seehund vor unserer Nase. Den hatten wir auf dem Hinweg gar nicht gesehen! Jetzt versperrte uns das dicke Ding den Weg.
Wir erinnerten uns sofort an Tag 16 - 'Der Pferd-Zwischenfall' zurück.
Etwas mühsam bewegte er/sie sich Richtung Meer. Wir waren uns nicht sicher, ob der Seehund nicht verletzt ist. Als er das Meer erreichte, dreht er sich auf den Rücken und schwamm weiter und weiter aufs offene Meer hinaus. ☺️☺️ Was ein Erlebnis! 🥰🥰🥰
Nun spazierten wir zurück zum Auto und fuhren weiter nach Cheviot. Am Campingplatz angekommen, bauten wir das Zelt auf und gönnten uns erstmal ein leckeres Tomatenbrötchen mit Sprossen und Humus. Anschließend wurden noch schnell 2 Caches im Ort gehoben und es ging in den Supermarkt. 🙃🙃
Wir beide haben so richtig Lust, wieder lecker zu kochen. Doch alles einzukaufen und dann mit nicht allzu guten Kochuntensilien zu kochen, ist einfach keine Option.😕😕
Später gibt's dann Nudeln mit Soße, Zwiebeln und Streukäse zum Abendbrot.
Bis bald,
Nicole & Christian 🪅🪅Läs mer
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- Dag 27
- torsdag 2 januari 2025 10:19
- ☁️ 16 °C
- Höjd över havet: 15 m
Nya ZeelandLimestone Stream42°37’59” S 173°27’24” E
Tag 93 - Cheviot - Kaikoura

Oh wie toll, heute morgen wurden wir von der Sonne geweckt 🤗🤗 Allerdings wurden wir heute Nacht um vier von einem Hahn geweckt. Der Hahn hat irgendwie ne falsche innere Uhr. Selbst um 04:00 Uhr ist es in Neuseeland noch stockdunkel😅😅.
Nach einem leckeren Frühstück musste das Zelt erst noch von innen und außen in der Sonne trocknen bevor wir es endgültig verpacken konnten.
Alles ist im kleinen Flitzer verstaut und wir verließen Cheviot gegen 10:00 Uhr in Richtung Kaikoura 🚗🚗.
Der nächste Stopp war dann der Kaikoura Coast Track. Hier wollten wir uns die Füße vertreten und ein wenig am Strand entlang laufen. Das Wetter war entsprechend gut und so vergingen 2 Stunden, die wir am Strand verbrachten. 2 Seehunde hatten wir auch wieder gesehen. 🥰🥰
Zurück am Auto fuhren wir weiter nach Kaikoura. Oh mein Gott, was ein Touristenörtchen!!! 😱😯 So viele Menschen auf einem Haufen haben wir hier in Neuseeland noch nicht gesehen. Wir wollten ebenfalls zu dem Hotspot mit der größten Seehundkolonie in Neuseeland (angeblich sieht man auch Albatrosse und Pinguine). Was waren wir froh, dass wir die Seehunde schon gesehen haben und somit nicht ganz so enttäuscht waren, als wir nur 2 vereinzelte Seehunde aus der Ferne sehen konnten.😅😅
Von Albatrossen und Pinguinen mal ganz abgesehen.
Mittlerweile war es schon Nachmittag und wir wollten uns noch einen Kaffee gönnen, bevor es zum Campground Peketa gehen sollte. Der Campground ist relativ günstig, allerdings merkt man das auch. Die Hütte ist voll, es gibt "nur" eine kleine Küche und kleine Sanitäranlagen. Alles ist sauber, dennoch ist der Platz für so viele Menschen doch zu klein😯. Gut in Neuseeland sind grade Ferien und somit sind auch jede Menge Einheimische hier.🤭🤭
Für unsere Abendessen waren wir frühzeitig in der Küche und Christian musste in der Lounge in einem unbeobachteten Moment den Fernseher ausschalten und die Fernbedienung verstecken, damit wir in Ruhe essen konnten.
Kaum waren wir fertig, wurde die Glotze wieder eingeschaltet und das auch nur, damit der Fernseher läuft. Geschaut hat natürlich niemand. Wir beide Fragen uns dann immer, welcher Sinn dahinter steckt 😯🤔.
Morgen soll es hier Gewitter mit viel Regen geben, also werden wir morgen wohl in ein Backpackers oder Motel gehen und uns die meiste Zeit im Auto aufhalten 🫢🫣
Bis Bald, Nicole & Christian🪅🪅
P.s.
Hier in Neuseeland ist das Campingplatznetz unfassbar gut ausgebaut. Daher ist es meist auch kein Problem, mit einem kleinen Auto und einem kleinen Zelt ein Platz zu bekommen. Wir buchen nämlich die Plätze nicht vor, sondern fahren einfach vorbei. Bis jetzt haben wir immer ein Plätzchen bekommen 😊😊Läs mer
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- Dag 28
- fredag 3 januari 2025 05:49
- ☁️ 13 °C
- Höjd över havet: 6 m
Nya ZeelandKahutara River42°25’43” S 173°35’43” E
Tag 94 Kaikoura - Blenheim

Der Campingplatz der letzten Nacht, "Peketa Beach", hat uns unterm Strich nicht wirklich zugesagt. Ja er war günstig (40NZ$ ~ 22€) , aber die gute Dame an der Rezeption hat auch immer mehr Leuten einen Platz gegeben, obwohl die Zeltwiese schon ziemlich voll war. 🫢🫢
Daher haben wir uns auch viel Zeit gelassen, um nicht in einer überfüllten Küche frühstücken zu müssen.🧐
Pünktlich zum check out um 10:00 Uhr verließen wir den Campingplatz und fuhren Richtung Blenheim weiter. Nach ca. 1 Stunde machten wir an einem Rastplatz unseren ersten Stopp für heute. ☺️☺️
Oh wie toll, eine Bucht in der eine ganze Kolonie Seehunde verweilte. Dazu kam, dass dort auch ganz viele Jungtiere waren. Wir beobachteten die Tiere lange, trotz des Regens. Das war super toll anzusehen und Christian machte viele Bilder.🥰🥰
Zurück im Auto entschieden wir uns das nächste Café anzusteuern. Irgendwie war heute nicht wirklich unser Tag. Das bestellte Rührei sah lecker aus, lag uns beiden im Nachgang aber schwer im Magen. 😳😳
Der letzte Stopp für heute sollten Salzfelder kurz vor Blenheim sein. Auch der Stopp war nicht lohnenswert, denn die Salzfelder waren entgegen der gooogle Draufsicht nicht für uns zu erreichen😯.
Nun gut, dann sollte es heute eben nicht so sein, wie geplant. Die letzte Fahrt für heute soll nach Blenheim gehen. Vorher prüften wir aber noch das Wetter und entschieden uns für ein Hostel. Es sollte ab heute Nachmittag Gewitter geben und massig Regen dazu. 🤭😅 Demnach wollten wir nicht im Regen unser Zelt aufbauen und dort verweilen. Ein Hostel ist für einen Regentag die bessere Option😉😉. Allerdings schlafen wir nun in einem 6-Bett-Zimmer-Etagenbett, wie eben klassisch in einer Jugendherberge. Eine Nacht für uns beide kostet 70NZ$ (~ 39€) Dazu gibt es eine große und gut ausgestattete Küche, warme Duschen und gratis Wlan. Die meisten Hostels haben ein großes und gemütliches "Wohnzimmer" mit Fernseher, Gesellschaftsspielen und Büchern
Nachdem wir noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft hatten, gab's auf Wunsch von Christian heute Tortellinis mit Chorizosalami, leckerem Käse, Tomaten, Möhren und dazu noch einen Krautsalat. 😉😉
Gut gegessen, ist der Tag heute auch vorbei und morgen werden wir wieder Richtung Havelock aufbrechen. Dort waren wir vor ca. 3 Wochen schon einmal gewesen, als Christian den Queen Charlotte Track verlassen hatte ☺️☺️.
Bis Bald, Nicole & Christian 🪅🪅Läs mer
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- Dag 29
- lördag 4 januari 2025 10:50
- ☁️ 17 °C
- Höjd över havet: 11 m
Nya ZeelandUpper Lagoon41°31’38” S 174°3’37” E
Tag 95 - Blenheim - Waikawa (Picton)

Im Hostel war es eine ruhige Nacht, die tatsächlich bis halb acht am Morgen anhielt. Dann waren die ersten wach und die Gespräche waren im Aufenthaltsraum zu hören. 🙃🙃 Wir selbst sind erst gegen halb neun aufgestanden und haben gefrühstückt. Als einer der "Mitbewohner" allerdings mit der Gitarre anfing rumzuklimpern, machten wir uns aus dem Staub! Das war ja nicht mit anzuhören😄😄
Christian hatte auf der Karte noch ein Schiffswrack gefunden, welches wir uns natürlich noch anschauen wollten. Die letzten 3 Kilometer mussten wir über den Wairau Lagoons Walk zurücklegen. Mehr als ein Wrack ist tatsächlich von dem Schiff nicht mehr über. Eine kleine Beschreibung zu dem Schiff hängt an 🤗🤗.
Nun ging es zurück nach Blenheim und erstmal zum Bäcker. Süßkram kaufen und einen Kaffee to go gab es für uns. Nach der kurzen Pause, setzten wir unsere Fahrt Richtung Havelock fort. In Havelock angekommen, bogen wir auf den Queen Charlotte Drive ab und waren somit auf der Straße in Richtung Picton. An einigen Lookouts stoppten wir und guckten uns die Gegend noch ein bisschen an. Gegen 15:00 Uhr erreichten wir nun Waikawa, einen Ort neben Picton. Zelt auf dem Parklands Marina Holiday Park aufgeschlagen und schon ging es weiter Richtung Restaurant. Für Christian gab es Fisch und für Nicole den klassischen Beef Burger. Nach dem leckeren Essen spazierten wir noch durch den Hafen, wo jede Menge Boote und Yachten liegen. Hier sah Nicole auch das erste Mal einen Stachelrochen und ein paar Meter weiter auch noch einen Seestern 🤩🤩 in freier Natur. Der Hafen ist besser als jedes Aquarium 🥰🥰. Neben dem Rochen gab's noch kleinere Fische und Quallen.
Mittlerweile haben wir 20:00 Uhr und wir sind zurück im Zelt. Hier ist noch ganz schön viel los, da in Neuseeland noch Holidays sind. Sprich alle Campingplätze sind randvoll und die Restaurants schlagen einen Holidayaufschlag von 15% - 20% auf. 😯😯
In Neuseeland bezahlt man bei vielen Bars, Restaurants, Geschäften und ähnlichen noch einen Aufschlag von 1,5% - 3% wenn man mit der Kreditkarte zahlt. Hatten wir auf internationalen Reisen auch noch nicht gehabt.
Nun denn und bis bald,
Nicole & Christian 🪅🪅Läs mer
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- Dag 30
- söndag 5 januari 2025 05:32
- 🌧 11 °C
- Höjd över havet: 8 m
Nya ZeelandPicton Port41°17’18” S 174°0’26” E
Tag 96 Waikawa - Picton

Der Regen in der ersten Nachthälfte hat uns mehrfach wach gemacht 🌧️😫 Trotzdem haben wir beide gut geschlafen und am Morgen weckte uns sogar die Sonne 🤗🤗.
Aus dem Zelt gekrabbelt ging es in die Küche zum frühstücken. Dort stand ein Vater mit seinen beiden Töchtern und hat Bratwürstchen gebraten - es ware 08:00 Uhr am Morgen!!!😄😄
Nach dem Frühstücken mussten wir das Zelt wieder nass verpacken, die Sonne war noch nicht stark genug um das Zelt komplett zu trocknen. Alles war verstaut und nun ging es 5 Kilometer zurück nach Picton.🤗🤗
Das Wetter war heute Morgen echt super und auch recht warm.☺️☺️ Zuerst steuerten wir ein Café an, bevor wir uns anschließend an die Strandpromenade von Picton setzten, um dort Menschen, Tiere und das Wasser zu beobachten.
Im Vergleich zu Anfang Dezember, da war Nicole das letzte Mal hier in Picton, ist das kleine Hafenstädtchen Picton völlig überlaufen 😳😳. Allerdings weniger von Hikern, sondern mehr von Touristen und einheimischen Urlaubern. Man merkt eben schon, das aktuell Holidays sind.
Um 13:00 Uhr konnten wir einchecken, denn wir mussten ganz dringend Wäsche waschen 😅😅.
Wäsche in der Laundry gewaschen, für unser Abendessen eingekauft und zurück in der Unterkunft. Im Hostel haben wir getrennte Betten und Zimmer 😅😅. Christian im Männerzimmer und Nicole im Frauenzimmer - so wie sich das gehört.😄😄 Allerdings hatte sich ein Mann in Nicoles Zimmer verirrt, den Nicole dann vorsichtig darauf hingewiesen hat, das er im falschen Zimmer ist 😅.
Mittlerweile haben wir schon 18:30 Uhr und eigentlich muss Nicole noch Schritte sammeln, um die guten Vorsätze einzuhalten🤭🤭. Daher werden wir gleich noch eine Abendrunde drehen, bevor jeder in sein Zimmer geht. Desweiteren haben wir heute auch schon die Planung für die nächsten 3 Wochen gemacht - es bleibt spannend und aufregend und vor allem "umfangreich". Viele Kilometer werden wir mit dem Auto zurück legen, um die einzelnen Punkte alle sehen zu können. 😊😊
Bis bald Nicole & Christian 🪅🪅Läs mer
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- Dag 31
- måndag 6 januari 2025 20:32
- ☀️ 15 °C
- Höjd över havet: 12 m
Nya ZeelandChristchurch43°32’11” S 172°38’34” E
Tag 97 - Picton - Christchurch

Motto des Tages:
Die Welt ist ein Dorf - und zwar ein kleines!
Intro:
Back again to Christchurch! Also manche Orte sehen wir echt zu häufig. 🫢 Nützt aber nix, denn in Christchurch holen wir am 08.01.2025 das nächste Auto ab.
Der Tag:
Die Nacht in dem Hostel "The Villa" war relativ ruhig. Dennoch lagen bei Nicole 2 Mädels im Zimmer, die scheinbar noch nicht so lange in einem Hostel unterwegs sind. Deren Wecker klingelte um 06:30 Uhr und anstatt am Vorabend alles zurecht zu legen, damit die anderen Mädels nicht gestört werden, fingen die beiden erstmal an, alles zusammenzusuchen 😫😄. Na vielen Dank auch.
Bei Christian kam die Nacht noch ein Paar aus Deutschland an. Die hatten das Problem, das die Fähre erst heute Morgen um 05:00 in Picton ankam. Ihre gebuchte Abfahrzeit in Wellington sollte eigentlich gestern um 13:00 Uhr sein. Aufgrund der starken Winde auf der Cook-Straße, konnte die Fähre aber nicht ablegen! 🌬️🌬️ Wohlgemerkt, die Fähre kann einen Wellengang von bis zu 6m durchfahren.😯 Wohl haben sich auch etliche Passagiere die Seele aus dem Leib gek... 😅🤮 Bis Mittags um 13:30 Uhr zu unserer Abfahrtszeit mit dem Intercity-Bus haben wir auch noch keine Fähre in Picton anlegen gesehen.
Als wir heute morgen noch in der Lounge des Hostels verweilten, fragte uns das Paar, welches heute morgen um 05:00 Uhr ankam, ob wir zufällig im letzten Jahr auf dem Soonwaldsteig unterwegs waren. Ziemlich perplex sagten wir ja und erkannten ihn auch gleich wieder. Die Welt ist eben nur ein Dorf.😄😄
Wir hatten uns am Lagerfeuer auf einem der Trekkingplätze auf dem Soonwaldsteig (Bingen - Kirn) im April letzten Jahres kennengelernt und so von unseren Neuseeland-Plänen erzählt.🙃🙃 Er uns auch und so konnten wir gleich ein wenig über Land und Leute quatschen, als ob wir uns schon ewig kennen würden.
So ein Zufall, ihm grade heute in diesem Hostel im gleichen Zimmer wiederzusehen!
Wir verweilten noch eine ganze Weile an der Strandpromenade und traffen so auch Lara wieder. Lara kennen wir auch schon seit dem 1 . Tag auf dem Trail, verloren sie jedoch rund um Auckland aus den Augen, also gute zwei Monate her. 🤗🤗
Nach ein wenig Smalltalk und Updates der letzten Wochen und Monate gingen wir wieder getrennte Wege. Lara geht zurück zum Trail, nach dem sie eine Woche in Picton und eine Woche in Blenheim eine Krankheit ausgesessen hatte. 🥲☺️. Verrückt, aber der Trail verliert niemanden.
Nun sitzen wir im Intercitybus nach Christchurch, haben den kleinen roten Flitzer abgegeben und unsere Rückflüge von Christchurch nach Auckland gebucht.☺️☺️ Planung ist das halbe Leben!
Bei der Autorückgabe wurde im übrigen seitens der Autovermietung nix dokumentiert. Gut, dass wir die Bilder rund um das Auto gemacht haben😃😃.
Zurückgelegte Kilometer vom 12.12.2024 bis 06.01.2025: 2078
Gegen 19:30 Uhr sind wir in Christchurch angekommen. Was ne lange Fahrt von Picton an der Küste nach Christchurch 🤪🤪. Schnell einchecken und dann auf dem Abendbrot, denn gegessen hatten wir beide noch nicht viel für heute! Gut, dass auf der anderen Straßenseite ein typische neuseeländischer Fresstempel war und wir uns mit herrlich scharfem Sichuan-Gerichten gesättigt haben.
Gesättigt sind wir noch ein paar Schritte gelaufen und waren gegen 21:00 Uhr wieder im Hotel. 🙃🙃
Reicht für heute und daher bis bald,
Nicole & Christian 🪅🪅Läs mer
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- Dag 32
- tisdag 7 januari 2025 10:39
- ☁️ 17 °C
- Höjd över havet: 9 m
Nya ZeelandCathedral Square43°31’58” S 172°38’14” E
Tag 98 - Christchurch

Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns gegen halb zehn auf zur Bücherei. Denn wir mussten noch den Voucher für den nächsten Mietwagen für morgen ausdrucken. Wie fast alles hier in Neuseeland, klappte das auch wieder reibungslos. 😊
Mit dem Ausdruck in der Hand gab es noch einen Kaffee in der Bücherei, ein wenig Smalltalk mit der Kiwi Dame hinter dem Tresen und einem leckeren Snack. ☺️☺️
Wir hatten aber auch noch ein Date hier in Christchurch.
Wir waren gegen 11 Uhr mit Marianne und Arnold verabredet. 🤩 Die beiden hatten wir im Oktober kennengelernt und sind seitdem auch in Kontakt geblieben. Eine herzliche Umarmung gab es zur Begrüßung und ein "Wie geht's euch" waren die ersten Gesten. 🤗🤗 Ein kleines Café war dann unser Ziel und dort verweilten wir dann ca. 3 Stunden und quatschten über die letzten Wochen. Christian berichtete vom Trail, Nicole erzählte von ihrem Roadtrip und die beiden erzählten von ihrer Reise entlang der Westküste der Südinsel.🤩🤩
Nun wird es aber Zeit für ein kleines Mittagessen. Zusammen gingen wir noch zu einer Markthalle/Fressmeile und suchten uns etwas zu essen. Auch hier verweilten wir wieder eine ganze Zeit, bevor wir uns dann gegen 16:00 Uhr verabschiedeten.
Nach einem kleinen Einkauf und einem Besuch im herrlichen duftenden indischem Supermarkt ging es zurück in die Unterkunft und der Tag klingt langsam aus.
Liebe Grüße,
Nicole und Christian 🪅🪅Läs mer
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- Dag 33
- onsdag 8 januari 2025 16:29
- ☁️ 17 °C
- Höjd över havet: 13 m
Nya ZeelandOamaru Creek45°6’9” S 170°58’13” E
Tag 99 - Christchurch - Dunedin

Heute Nacht hat es wieder heftig geregnet🌧🌧.
Ja, in Neuseeland ist aktuell Sommer. Wir verspüren davon aber nicht viel😯😯. Am Tag haben wir vielleicht 20 Grad, wenig Sonne - viel Regen und die Nächte sind mit einstelligen Temperaturen doch recht kalt.🥶🥶 Die Luft erwärmt sich auch nicht wirklich, sprich wenn die Sonne nicht da ist, ist es auch sofort "kalt".
Ab heute werden wir wieder mit dem Auto unterwegs sein. Unsere geplante Tour müssen wir aufgrund des Wetters jedoch andersherum starten und fahren daher heute von Christchurch Airport, wo wir das Auto abholen werden, runter nach Dunedin. 🤗🤗
Im Moment sitzen wir noch am Flughafen in Christchurch und haben uns unser 2. Frühstück gegönnt.🤗🤗
In einer guten Stunde werden wir die Autovermietung anrufen. Dann geht's per Shuttle zur Abholstation. Wir sind sehr gespannt, welches Auto wir bekommen🤗🤗.
Wir nennen ihn 'Oldie'.
Puh, also Oldie hat knappe 156000 Kilometer auf dem Tacho, kaum Luxus, keinen Tempomat, dafür Fensterkurbeln hinten und ziemlich viele Kratzer und Schrammen. Egal, er fährt und hat seinen sogenannten TÜV in Neuseeland bis Juli 2025.😅 Im übrigen ist Oldie ein Toyota Aqua. Der rote Flitzer war ein Toyota Yaris, der sogar Spurhalteassistent und Abstandstempomat hatte. Im Aqua haben wir etwas mehr Platz, dafür halt weniger Fahrkomfort. 😉
Nun sind wir mit dem Oldie in weiß unterwegs nach Dunedin 🚗😅 mit Pause in Oamaru.
Oamaru ist eine kleine Stadt mit schönen alten Gebäuden. In der Zeit der 1880er-Jahre-Depression war Oamaru eine der schönsten und finanzstärksten Städte Australasiens und etwa gleich groß wie das damalige Los Angeles.
Die Schließung des Hafens in den 1970ern brachte Stillstand der neuseeländischen Industrie trafen Oamaru sehr hart. Als Reaktion darauf besann sich Oamaru als eine der ersten neuseeländischen Städte auf sein architektonisches Erbe und dessen kommerziell-touristische Nutzung.
Noch sind es gute 2 Stunden bis Dunedin, daher gibt's hier noch einen Kaffee und ein Snack 🤗🤗.
Um kurz nach 18:00 Uhr sind wir in Dunedin auf dem Campingplatz angekommen. Schnell wurde das kleine Zelt aufgebaut und dann gab's Abendbrot für uns.
Nach dem man uns an der Rezeption von den Seelöwen und deren Jungtieren erzählt hat, wollten wir uns die natürlich auch noch anschauen. Also ging es nachdem Abendbrot auf zum Strand. Naja, der Strand ist schön, das Wasser eiskalt, aber ohne Seelöwen 😅🤩😅.
Daher heißt es gleich für uns ab ins Zelt und den Tag ausklingen lassen☺️☺️
Bis bald
Nicole & Christian 🪅🪅Läs mer
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- Dag 34
- torsdag 9 januari 2025 12:00
- ☁️ 13 °C
- Höjd över havet: 11 m
Nya ZeelandDunedin45°52’32” S 170°30’17” E
Tag 100 - Dunedin

Wow, schon der einhunderste Footprint! Wie schnell doch die Zeit bisher vergangen ist. 🥰🥲
Heute wollen wir Dunedin erkunden. Ein Highlight ist sicherlich die steilste Straße der Welt! 🤗🤗
Aber nun von vorne. Wie immer, haben wir nach dem Frühstück den kleinen Rucksack gepackt und Christian wollte sich seine Schuhe anziehen, als Nicole ein Fluchen hinter dem Auto vernommen hatte. Nicole fragte Christian, was denn los sei und er dreht daraufhin nur seine Schuhe um. Eine Ladung Regenwasser schüttete er aus😯😯. Naja, unsere Schuhe stehen unter dem Auto und Nicole's Schuhe waren trocken. Wir wissen nicht, wie das Regenwasser in die Schuhe von Christian gekommen ist, aber es war nun mal drin. 😅😅
Nach kurzer Überlegung, waren wir uns einig, das rund 10 Kilometer für heute zusammen kommen werden und das die Birkenstocklatschen, dafür nicht geeignet sind. 🤭
Erster Anlaufpunkt war daher das Stadtzentrum. Viel Auswahl an "günstigen" Schuhen gab es hier nicht, also wurde es ein Paar Sandalen. 😉☺️
Mit neuen Latschen ging es auf die Erkundungstour durch die Stadt. In Dunedin ist die Architektur der Gebäude sehr beeindruckend und vielfältig. Dazu haben wir eine kurze Erklärung in die Fotoreihe gepackt🙃🙃.
Das Gleiche gilt auch für die Kirchen, die hier in Dunedin recht zahlreich erbaut wurden.
So langsam machten wir uns auf zur Baldwin Street.
Die Baldwin Street ist die steilste Straße der Welt!
Ziemlich beeindruckend, wenn man nach 350m bei 35% bzw. 19° Steigung oben angekommen ist. Nicole musste ja doch ehrlich zugeben, das sie nicht gedacht hätte ohne Pause oben anzukommen 😅🤭😉. Viel schlimmer als hoch war aber, das wir noch nach unten mussten😫. Das war für unsere Knie natürlich nix. Nach guten 5 Minuten waren wir aber schon wieder unten und warteten auf den Stadtbus, der uns wieder zu unserem Campingplatz brachte.
Rund 6 Stunden sind wir durch die Stadt gelaufen, haben viel gesehen, nix an Souvenirs gekauft, dafür einen sehr leckeren Kaffee in einem süßen kleinen Café getrunken🙃🙃. Nun legen wir ein bisschen die Füße hoch, bevor wir noch einkaufen fahren.
Ab zum Woolworth und dort noch eingekauft, unter anderem auch unser Abendbrot. Nudelsalat aus der Dose, Pizzastücke aus der Auslage und eine Dose Helles Hofbräu.
Gegen 21:30 Uhr ist hier der Sonnenuntergang - also sind wir hoch an die Straße über den Strand gefahren und haben auf die Ferne ein paar Wellenreitende beobachtet. Auch heute war das Wetter diesig und der Sonnenuntergang war so Note 3 😉.
Anschließend ging es ca. 10km an das andere Ende der Stadt zu einem kleinen Fluss. Wenn man diesen bei Dunkelheit ca. 300m entlang in den Wald hinein läuft, kommt man an einen Ort mit hunderten Glühwürmchen. Sehr beeindruckend und irgendwie magisch, die blau leuchtenden Punkten im nächtlichen Wald zu beobachten.
Nun liegen wir auf den Isomatten und bereiten die nächsten Tage in Bluff und Invercargill vor.🤗🤗
Bis bald,
Nicole & Christian 🪅🪅Läs mer
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- Dag 35
- fredag 10 januari 2025 11:12
- ⛅ 15 °C
- Höjd över havet: 98 m
Nya ZeelandMacdonalds Hill46°25’4” S 169°41’39” E
Tag 101 - Dunedin - Invercargill

Nach dem wir gestern Abend noch bei dem Nicol Track die Glühwürmchen gucken waren, war unsere Nacht verhältnismäßig kurz 🥱🥱. Der Wecker war für halb acht gestellt, denn heute soll es mit dem Oldie weiter nach Invercargill gehen.😊
Nach einem leckeren Frühstück war gegen neun Uhr alles gepackt und wir verließen den Campingplatz in Dunedin. Wir fuhren auf dem Highway 1 Richtung ersten Viewpoint für heute. Nach kurzer Zeit bogen wir auf die Southern Scenic Route ab und folgten dieser, bis wir die Zufahrt zu den Cathedral Caves erreichten. Hier standen wir verschlossenen Toren! Wir guckten uns fragend an, bis Nicole ein Schild fand, das man diese Cathedral Caves nur zu bestimmten Zeiten besuchen kann. Ebbe und Flut hatten wir bei unserer Planung natürlich nicht bedacht. Tja, und für heute war dieses Zeit schon rum. 😅😅 Nützt nix, Rückwärtsgang rein und zurück auf die Southern Scenic Route.
Dieser folgten wir noch eine ganz Weile bis wir am Slope Point ankamen. Das ist der südlichste Punkt der Südinsel Neuseelands! 🤗🤗 Schönes Fleckchen Erde, der aber aufgerund von starken Winden und plötzlichen Wetterumschwüngen mit Vorsicht zu begehen ist. Das Wetter war für heute top und von daher konnten wir den Pfad sehr gut gehen. 😊😊
Nach einem kleinen Snack am Auto, setzen wir uns wieder ins Auto, um die letzten Kilometer nach Invercargill zufahren. Nach gut einer Stunde erreichten wir Invercargill und bauten unser Zelt am Campingplatz Amble on Inn Holiday Park auf. Anschließend noch fix in den New World zum Lebensmittel einkaufen. Heute Abend wollten wir kochen🤗🤗. Es gab Tortellinis mit Chirizosalami, Zucchini, roter Zwiebel und einer Sahnesoße dazu. Das war lecker und auch nötig.
So, morgen früh klingelt der Wecker ausnahmsweise wieder um halb sechs, denn wir beide gehen auf die letzte Mission des Te Araroa Trails 😉.
Seid gespannt und bis morgen,
Nicole & Christian 🪅🪅Läs mer
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- Dag 37
- söndag 12 januari 2025 10:46
- ☀️ 13 °C
- Höjd över havet: 13 m
Nya ZeelandGrindstone Creek46°13’42” S 167°40’8” E
Tag 103 - Inverc. - Fjordland Milford

Fjordland Milford Campground Totara
Gemütlich starteten wir heute in den Tag. Wir beide haben etwas Muskelkater und bewegen uns etwas unrund, ansonsten haben wir die gestrige Etappe des Te Araroa (bisher) ganz gut verkraftet 😊😊.
Wie gestern ging es über die Southern Scenic Route, weiter Richtung Westen, zum heutigen Zwischenziel Te Anau. Auf dem Weg dorthin haben wir noch den ein oder anderen Lookout Point für einen Blick auf die Fjordlande mitgenommen.
Gegen Mittag erreicht wir Te Anau🤗🤗. Te Anau ist ein Touristdörfchem vom feinsten. Hier kann man alles machen, was das Herz begehrt. Eben auch einen Rundflug mit einem Hubschrauber oder Wasserflugzeug.☺️☺️ Christian konnte es sich nicht nehmen lassen, den Start des Flugzeuges zu beobachten.😉😉 Ein Rundflug für ca. 20 Minuten kosten schlappe ~ 90€ pro Nase 😳. Das ist uns dann doch etwas zu teuer. Die Campingplätze kosten im übrigen hier auch deutlich mehr als in den Orten, die nicht so stark auf den Tourismus aufgebaut sind. 😊😊
Noch schnell eine große 6l Flasche Wasser gekauft und einen Snack für zwischendurch und weiter ging die Fahrt zu den Milford Sounds.
Auf dem Weg nach Milford, das quasi das Ende der Route durch die Milford Sounds markiert und über eine 110km lange Straße führt, liegen einige DOC Campsites, die eine gute Alternative zu den teureren Campingplätzen in Te Anau bieten. ☺️☺️
Funfact:
Die Interstate 94, eine optisch für deutsche Verhältnisse eher mäßig ausgebaute Landstraße zwischen Bruchhausen und Erpel, ist eine 110km lange Straße, die einzig dem Zweck dient, zu den Milford Sounds zu kommen und ist eine Sackgasse. Zeitansatz lt. Verkehrsschild ca. 2h.
Auf dem Campingplatz Totara werden wir heute nächtigen und uns unter anderem heute Nacht den Sternenhimmel anschauen🤩🤩. Einen besseren Platz ohne Lichtverschmutzung gibt es eigentlich nur noch in den Bergen, um die Sterne besser zu sehen!
Wir sind beide schon sehr gespannt, wie viele Sterne wir sehen werden.🤩🤩 Das Wetter dafür ist auf jeden Fall super und der Wecker gestellt.
Morgen geht es dann in der Früh weiter nach Milford. Wir wollen den ganzen Touristen vorne weg sein, bevor diese alle die Straße hinauf nach Milford fahren 😉😉.
Wir verweilten noch eine Weile am Fluss bevor es, wie auf dem Trail, unsere 5 Minuten Terrine mit Möhren und Erbsen zum Abendessen gab. 🙃🙃
Nun sagen wir bis morgen,
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- måndag 13 januari 2025 06:45
- ☀️ 8 °C
- Höjd över havet: 368 m
Nya ZeelandKnobs Flat44°57’49” S 168°0’58” E
Tag 104 - Milford Sounds

Für heute Morgen hatten wir uns gleich zwei Wecker gestellt. Einmal einen für ein Uhr in der Nacht, denn wir wollten ja den Sternenhimmel sehen!! 🤩🤩 Leider haben wir am 14.01.2025 Vollmond, weshalb es heute Nacht sehr hell am Himmel war und der Sternenhimmel recht "schwach" war.🤭🤭
Nun gut, der zweite Wecker klingelte um kurz vor halb sechs, denn wir wollten so früh wie möglich in den Milford Sound ankommen. Das ist der "letzte" Ort, bevor die ganzen Ausflugsschiffe in Richtung der Milford Sounds ablegen🤗.
Gegen halb sieben haben wir uns auf die Interstate 94 begeben und uns auf den 1,5 stündigen Weg nach Westen gemacht. Irgendwo hatte Nicole mal gelesen, dass das einer der schönesten Straßen der Welt sein soll. Wir waren also gespannt. Das erste Fotohighlight hatten wir bereits nach 5 Kurven erreicht.
Der Nebel hing tief über den Lakes und bedeckte Straße und Wiesen🤩🤩.
Es war unbeschreiblich schön und vor allem war es noch sehr ruhig auf der Straße!🤩 Am nächsten Viewpoint konnten wir weit ins Tal hineinschauen. Allerdings war dieser Platz schon von einigen Keas, die Bergpapageien hier in Neuseeland, in Beschlag genommen worden. Nicole hat diese Vögel nur im Wildlife Reserve Willobang in Christchurch gesehen. Sehr schöne Tiere in freier Natur, allerdings haben uns die Keas nach einigen Minuten lautstark gebeten, weiterzufahren.😅😅 Diese Warnung haben wir natürlich sofort in die Tat umgesetzt - dazu später mehr!
Langsam schlängelten wir uns weiter nach oben auf 945m, bis wir an der Ampel des Homer Tunnel standen. Daneben, ein weltbekannter Viewspot, der Cleddau Valley Vistas Waterfall - die durch das Schmelzwasser aus den Firnfeldern am 1931 m hohen Mount McPherson gespeist werden und einen Teil des Oberlaufs des Cleddau River bilden. Ihre Fallhöhe beträgt rund 100 Meter.
Vor dem Homer Tunnel mussten wir ca 5 Minuten warten und konnten diesen tollen Ausblick genießen, bevor wir den 1,2 Kilometer langen Tunnel durchfahren konnten. Perfekte Zeit um an dieser bekannten Stelle ein paar Bilder zu machen.😊😊 Funfact am Rande: Start des Tunnelbaus war 1935. Fertiggestellt wurde der Homer Tunnel 1953.
Nach knapp fünf Minuten konnten wir durch den Tunnel fahren und waren ganz schön überrascht, welch ein Abenteuer dieser Tunnel doch ist. Fluchtwege gibt es hier nicht und auch keine Notfallbuchten! Außerdem regnete es in dem Tunnel. Nach ein paar Minuten kamen wir auf der anderen Seite des Berges wieder raus und waren geplättet von der grandiosen Aussicht🤩🤩. Eine wunderschöne Abfahrt folgte ins Tal! Nach guten 30 Minuten erreicht wir den das Fjord Milford Sound! 🥰🥰
Der Parkplatz war schnell gefunden und kostet uns für 2 Stunden ~ 11,50€. Naja, was solls🤷🏻♀🤷🏻♀. Zu aller erst liefen wir zum Ende der Straße und betrachteten ein riesiges Kreuzfahrtschiff, welches in Fjord eine langsame 180° Kehre vollzog. Anlegen konnte das Schiff hier nicht.😅😅
Nach guten 2 Stunden hatten wir hier alles gesehen und machten uns mit Oldie auf den Rückweg. So langsam wurde es auch schon ganz schön voll. 😳😳
Auf eine Bootstour durch das Fjord haben wir bewusst verzichtet, da für die Touren eine Unmenge an Touris auf die Boote gequetscht werden und die Touren außerdem nicht gerade günstig sind (90min ~100€ pP).
Viele viele Touristenbusse haben wir gezählt, dazu kommen noch die ganzen Touristen, die mit dem Mietauto unterwegs sind und die Campervanfraktion darf man auch nicht vergessen 🤪.
Auf dem Rückweg mussten wir ebenfalls durch den Tunnel. Langsam fuhren wir bis zur Haltlinie vor und entdeckten dort wieder einen Kea.
Als nächstes folgte ein dumpfer "Aufprall" auf dem Autodach. Christian fragte mit großen Augen "Was war das denn jetzt?" und Nicole schaut über den Außenspiegel Richtung Dach und sagte trocken "ein Kea sitzt auf Autodach". Keine sonderlich gut Situation und Christian versuchte, den Kea per Geräuschpegel vom Dach zu locken. Klappte semi-gut, denn fast hätten wir den Kea im Auto gehabt. Schnell das Fenster nach oben gekurbelt und das Auto ein wenig nach hinten rollen lassen. Puh, der Kea fand uns uninteressant und hopste runter und blieb erstmal auf der Straße sitzen.
Der Kea setzte sich wieder in Bewegung und wir beobachteten ihn mittels elektrischem Außenspiegel ganz genau!🧐 An unserem Auto lief er zum Glück vorbei, allerdings stand mittlerweile ein weiteres Auto hinter uns. Das selbe Spiel von vorne - ab auf's Autodach und dann auf den Außenspiegel. Zu erst fanden wir das noch lustig, dann sahen wir aber, das der Kea anfing am Gummi der Seitenscheibe des Autos zu knabbern (die Legenden um diese Viecher sind also wahr😅). Die Fahrerin wusste nicht so recht was sie machen sollte und schaute dem Treiben mehr oder weniger nur zu, während sich der Kea am Gummi verlustierte. Bis wir dann endlich den Tunnel passieren durften, vergingen gefühlte Ewigkeiten, denn ein Kea kommt selten alleine 😳😳. Als die Autos sich in Bewegung setzten, gab der Kea auf und flog davon.
Nun hatten sich die Geschichten über die Keas bewahrheitet. Clevere Vögel, die Autodichtungen zerstören, Motorradsitze "auffressen" und alles mögliche versuchen, um an essbares zukommen!
Nach zwei weiteren Stunden Fahrt und ein paar Zwischenstopps an Viewpoints erreichten wir wieder Te Anau. Hier gab es einen Mittagssnack und einen Fahrerwechsel. Nicole fuhr nun die restlichen 120 Kilomter bis nach Kingston. Hier wollten wir heute schlafen, damit es morgen nicht mehr allzu weit bis Queenstown ist.🤗🤗
Sehr sehr schöner Holidaypark Park. Die Küche ist relativ neu und top gepflegt. Da zahlen wir auch gerne mal 10$ die Nacht mehr. Nun noch schnell die Wäsche gewaschen und dann sind wir noch ans Ortsende zum Lake Kingston gefahren. Christian wollte unbedingt eine Runde schwimmen gehen, allerdings ist das Wasser eiskalt gewesen 🥶🥶. Mutig und tapfer ist er trotzdem in den See gegangen! 😅😅
Zurück im Holidaypark gab es Abendbrot und der ausgiebige Footprint muss ja auch noch geschrieben werden 😉😉.
Was uns hier auf der Südinsel fast gar nicht mehr gelingt sind neue Kontakte zu knüpfen. Hier ist jeder für sich und die meisten Menschen sind mit den dicken Campervans unterwegs. Die sind meist unter sich und die trifft man meist auch nicht in der Campingküche.😕😕 Kontakt zu den Einheimischen, so wie wir das von der Nordinsel kennen, gibt es hier auf der Sündinsel ebenfalls nur sehr wenig. Wir beide vermissen dieses Kontakt schon sehr!🥲
So, das war unser Tag für heute und bis bald
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- Dag 39
- tisdag 14 januari 2025 09:52
- ☁️ 15 °C
- Höjd över havet: 311 m
Nya ZeelandStaircase Creek45°14’46” S 168°44’35” E
Tag 105 - Kingston - Queenstown - Wānaka

Heute wartete Queenstown auf uns!
Als wir heute Morgen aus dem Zelt krabbelten, war das Örtchen Kingston im Nebel eingebettet ☺️. Gut, dass wir uns keinen Wecker für den Sonnenaufgang am See gestellt hatten, das wäre nämlich nichts geworden 😄. Viel zu nebelig.
Um kurz vor zehn hatten wir alles gepackt und fuhren vom Campingplatz los. Nach den ersten beiden Kurven Richtung Queenstown hielten wir "am Lookoutpoint 'Devils Staircase' an. Ein schöner Blick über den Lake Wakatipu, jedoch war nicht zu erkennen, welcher der vor uns liegenden Berg- und Felsformationen 'Devils Staircase' hätte sein sollen.
Die Bilder waren nun im Kasten und weiter ging die Fahrt nach Queenstown. Die Straße ging komplett am Ufer entlang und war auch noch nicht allzu stark befahren. 😀
Info:
Der Lake Wakatipu ist der drittgrößte Binnensee Neuseelands und nach dem Lake Te Anau der zweitgrößte auf der Südinsel. Seine maximale Tiefe beträgt 380m.
Die besondere Form ähnelt dem Buchstaben 'S'.
Nach einer weiteren dreiviertel Stunde erreichten wir Queenstown. Auf den ersten Blick gefiel uns das Städtchen ganz gut.
In der Stadt angekommen, wurden wir von Menschenmassen erschlagen. Hier ist alles auf den Tourismus und viel geldausgeben ausgelegt.
Die Hotels und Unterkünfte kann man in der aktuellen Hochsaison fast nicht bezahlen bzw. wir wollen so viel Geld auch gar nicht bezahlen.😳😳
An Aktivitäten fehlt es hier an nichts. Wahnsinn! Von Jetboat über Jetski und Gleitschirmfliegen und Zipline bis hin zur weltgrößten Freefall-Schaukel (200m Schwingweite) etc..
Für uns ist das aber alles viel zu laut und viel zu unruhig. Nach guten 2 Stunden und einem Mittagessen fuhren wir daher weiter.
Christian hatte noch einen weiteren Herr der Ringe Viewpoint gefunden. Der lag auch ziemlich zentral am geplanten Zeltplatz '12 Mile Delta' für
Heute, in Richtung Glenorchy😄😄.
Am Zeltplatz angekommen, waren wir von diesem aber gar nicht begeistert und entschieden uns, den Viewpoint anzuschauen, um dann weiter nach Wānaka zu fahren. 🤗🤗
Also auf nach Wānaka! Allerdings ging es hier über die "kürzere" Route - einmal über den Berg, anstatt über den Highway 6a drumherum zu fahren. 😄😄😄
Nicole entschied sich dafür Christian das gegurke fahren zu lassen und somit gab es nochmal einen Fahrerwechsel.🤭 Tolle Aussichten hatten wir auf der Route ebenfalls gehabt.
Gegen späten Nachmittag erreichten wir Wānaka. Wilkommen in dem nächsten Örtchen der Reichen und Schönen 😄😄. Ein Haus schicker als das andere und kein Krümmelchen Dreck am Straßenrand. Wir hatten uns für den Campingplatz Outlet Camp Wānaka entschieden. Liegt direkt am Lake Wānaka und abseits des Trubbels. 😌😌
Christian ging noch eine Runde schwimmen, denn mit fast 30 Grad musste eine Abkühlung her.😃😃 So warm hatten wir es in den letzten Tagen und Wochen definitiv nicht gehabt.
An der einfachen Shelterküche gab's dann wieder unsere 5 Minuten Terrine mit allem was noch weg musste. 😇😇 Als Nachtisch gab es einen Wrap mit Honig und Camembert mit Gurke dazu.
Mittlerweile liegen wir im Zelt und lauschen dem Wind, der über den See weht.😌
Nun bis bald
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- Dag 40
- onsdag 15 januari 2025 09:58
- ⛅ 14 °C
- Höjd över havet: 287 m
Nya ZeelandRoys Bay44°41’55” S 169°7’4” E
Tag 106 - Wanaka - (Twizel) - Omarama

Das eigentlich Ziel für heute war Twizel, dazu aber weiter unten mehr.😯
Puh, manchmal ist es echt besser, ein wenig mehr für den Campingplatz auszugeben! Unsere gestrigen Nachbarn waren etwas "doof" und hielten nicht viel von Rücksichtnahme auf andere Menschen🧐. In der Nacht war es aber zum Glück ruhig. Dennoch haben wir am Morgen erst abgebaut und sind dann zum frühstücken ins Shelter gefahren😇!
Gut gestärkt ging es für uns erstmal zurück nach Wānaka, denn Nicole wollte unbedingt das berühmte Postkartenmotiv von Wānaka sehen. Dabei ist es nur ein Baum der einsam und alleine im Wasser steht 😅🤩.
Wie auch schon in den vergangenen Tagen, lohnt es sich, früh an den Viewpoints zu sein. Am Baum von Wānaka tummelten sich nur ein handvoll Touristen und der Strand war auch noch nicht so überlaufen. 😌😌
Caches waren gefunden, die tollen Bilder im Kasten und nun gingen wir zurück in die Stadt. Hier gab's noch einen Kaffee, bevor wir ein bisschen durch das Städtchen bummelten. Dabei durfte ein Besuch in der Bibliothek nicht fehlen - Buch R796 aus dem Regal entnommen, in die Sitzecke gegangen, in der Mitte aufgeschlagen und im Geocache-Logbuch verewigt 😅. Buch zurück, ab Richtung Auto.
Gegen Mittag verließen wir Wānaka wieder und fuhren Richtung Twizel - unsere eigentliches Tagesziel für heute🚗🚗.
Über den Lindis Pass fuhren wir ca. 3 Stunden bis nach Twizel. Natürlich hielten wir hier auch wieder das ein oder andere Mal an schönen Viewpoints an.😃😃
In Twizel angekommen, kam dann die Ernüchterung. Der Campingplatz machte mit Schildaufstellern deutlich, das keine Anfragen ohne ein Buchung gewünscht sind und das Backpackers sagte empört " Auf keinen Fall, wir sind ausgebucht🤪". Okay, dachte Nicole sich, war auch nur Frage! Ein Hotel-/Motelzimmer für 400NZ$ die Nacht ist auch maßlos überteuert.
Wieder im Auto fragten wir uns "Und nun?". Das gab es tatsächlich noch nicht, dass wir keinen Schlafplatz an unserem Ziel bekommen haben😕. Kurzum entschieden wir uns zurück nach Omarama zu fahren. 😃😃
Auf halber Strecke ein weiteres Schild zu einem Holiday Park. 12km fuhren wir an einem künstlichen Kanal entlang, an dem etliche Fischer saßen. Lachse gabs hier in Hülle und Fülle. Die Kanäle mündeten in zwei größeren Wasserkraftwerken. Der angesteuerte Holiday Park war eher ein RV-Park für Fischer und Eigenbrötler. Also auch hier wieder Kehrtwende und auf nach Omarama.
Unterwegs gab es einen spontanen Halt, denn wir sahen zum ersten Mal in der Ferne Mt. Cook, den höchsten Berg Neuseelands mit 3.724m Höhe. Wir werden ihn in den nächsten Tagen noch viel näher kommen.
In Omarama steuerten wir den Top 10 Holidaypark an. Gutes Zeichen, hier wurden wir nicht gleich wieder mit Schildern verjagt 😄😄. Wie immer wurden wir freundlich begrüßt und haben sogar ein Plätzchen für die nächsten beiden Tage bekommen. Bezahlt haben wir nun 110$ für beide Tage. 😊🤗
Vor dem Campingplatz liegen Berge, die uns ziemlich neugierig machen. Kurzer Check auf google.maps und ja, man kann dort hoch. 🤗🤗Also stehen unsere Pläne für morgen schon mal fest🤭🤭. Ein E-Bike für 2 Tage mieten kommt bei einem Preis von 500-700 NZ$ pP auch nicht infragey
Da die Waschmaschine aktuell läuft, wird Nicole sich gleich noch um die Wäsche kümmern und dann gibt es ein leckeres Abendbrot. 🤗🤗
Naja, lecker ist relativ, aber diese Back Country Tüten müssen halt auch gegessen werden 🤪.
So, nun sagen wir bis morgen,
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- Dag 41
- torsdag 16 januari 2025 12:29
- ☀️ 19 °C
- Höjd över havet: 424 m
Nya ZeelandOmarama44°29’27” S 169°58’29” E
Tag 107 - Omarama

Wir haben uns gestern entschieden, mindestens zwei Tage in Omarama zu verweilen. Denn den Oldie haben wir nun schon acht Tage und dabei bereits 2.000 Kilometer zurückgelegt. 😳😳 Ganz schön viel für den kurzen Zeitraum! Wir haben daher beschlossen, eine Pause einzulegen. 😄
Heute Morgen gab es gemütlich ein leckeren Milchreis zum Frühstück – zwar aus der Tüte, aber dennoch schmackhaft. 🤭🤭
Gegen 11 Uhr waren wir dann startklar und gingen zum Fahrradverleih im Ort. Nach ein wenig Smalltalk und einigen Erklärungen zur möglichen Route verabschiedeten wir uns zunächst wieder. 😊😊 Denn die E-Bikes kosten 140 $ pro Tag und Person, und das wollten wir uns noch einmal in Ruhe überlegen.
Da es rund um den Ort wirklich tolle Hügel und Berge gibt, wollten wir heute einen davon erkunden. Der Mann vom Fahrradverleih gab uns den Hinweis, dass das Gelände des Hügels auf den wir wollten wohl Privatbesitz sei und man im angrenzenden Restaurant nachfragen muss, ob man hinauf darf. Gesagt, getan. Am Restaurant Omarama Lodge angekommen, trafen wir jemanden, den wir fragen konnten. 🙃 Die Antwort war leider ein klares Nein. Der Mann meinte zwar, dass er uns das durchaus zutrauen würde, aber er wolle dennoch keine Verantwortung übernehmen, falls etwas passiert. 😯☺️Der Mann erzählte uns noch die Geschichte eines übergewichtigen Amerikaners, der versucht hatte, den Hügel zu erklimmen, und dabei angeblich einen Herzinfarkt erlitten hat. Ob das tatsächlich stimmt, lassen wir mal dahingestellt.
Jetzt wurde uns auch klar, warum der TA Trust jedes Jahr mit den Farmland-Ownern neu verhandeln muss und warum es manchmal kein Okay gibt, dass die Hiker über ihr privates Land gehen dürfen. 😉😉
Mittlerweile hatten wir uns für die E-Bikes entschieden. Zuerst mussten wir jedoch den Campingplatz um eine Nacht verlängern. 😃 Gesagt, getan, und dann ging es weiter zum E-Bike-Verleih. Nachdem alles gebucht war, machten wir uns auf den Weg, um eine kleine Geocaching-Runde rund um Omarama zu drehen. Für mehr hatten wir heute auch keine Lust. 🤭🤭 Nach guten 11 Kilometern und 15 Dosen in sängender Hitze waren wir wieder zurück in Omarama. Noch schnell den Einkauf erledigt – und damit war unser Tag auch schon zu Ende. 😌😌
Thema Planung:
Gestern haben wir noch ein Hostel für den 30.01.2025 bis zum 31.01.2025 in Auckland gebucht, denn am 30.01. verlassen wir die Südinsel. Außerdem haben wir ein Hotel für den 17.03.2025 in der Nähe des Flughafens in Auckland gebucht. Am 18.03.2025 geht ja bereits unser Rückflug.
Da wir geplant haben, noch zwei Tage Te Araroa Trail von Auckland-Zentrum nördlich nach Orewa zu wandern, hat Nicole begonnen, sich um Trail Angels zu kümmern. Diesen Trailabschnitt übersprangen wir vor drei Monaten per Hitch. Außerdem haben wir den Trail Angel kontaktiert, der noch Sachen von uns aufbewahrt, die wir ebenfalls in Auckland abholen müssen.
Wie man sieht, hört die Planung einfach nicht auf! 😅🤭
Zum Abendessen gab es Kartoffeln mit Sour Creme und -hört hört- grünblättrigen Salat!☝️
Bis morgen auf zwei Rädern,
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- Dag 42
- fredag 17 januari 2025 08:03
- ⛅ 12 °C
- Höjd över havet: 425 m
Nya ZeelandOmarama44°29’53” S 170°1’23” E
Tag 108: Omarama – Otematata - Omarama

Testfahrt mit dem E-Bike über den Alps2Ocean Cycle Trail 🤗.
Für halb acht waren unsere Räder angemietet, und somit mussten wir früh aufstehen. 🥴 Pünktlich um kurz nach halb acht standen wir am Fahrradverleih und wurden freudig empfangen. Nach einer kurzen Einweisung ging es gegen Viertel vor acht auch schon los. 😊
Die ersten fünf Kilometer nutzten wir noch zum „Kennenlernen“ der E-Bikes. Bis zum ersten Viewpoint hatten wir die Bikes verstanden und strampelten weiter, bis wir die Hauptstraße verließen und Richtung Lake Benmore abbogen. Vorbei an Campingplätzen, an Schafen und über das ein oder Schafsgatter (Querrohre mit Engstelle damit die Schafe nicht von der Weideabhauen können) bis wir nach gut 15 Kilometern den spannenden Teil des Alps2Ocean Cycle Trail.
Jetzt wurde es spannend! Der Trail war recht schmal ausgebaut und führte durch scharfe Kurven, über Stock und Stein, bis zu unserer ersten Rast. Dank der elektronischen Unterstützung waren wir kaum angestrengt und genossen die Ruhe am See. ☺️☺️
Weiter ging die Fahrt entlang der Steilhänge, die sich nach oben und nach unten erstreckten. 😳 Auch hier gab es kaum ein Stück geradeaus, sondern immer wieder Anstiege – und natürlich Abfahrten. So kennen und lieben wir Neuseeland. 🥰🥰
Nach gut 2,5 Stunden erreichten wir die Staumauer des Lake Benmore. Ein kurzer Blick auf die Uhr, und wir waren uns einig, dass wir uns noch einen Kaffee im 6km weiter entfernten Otematata gönnen wollten – es war ja erst Viertel nach zehn am Morgen. 😅 Unten am Caféwagen angekommen, gönnten wir uns unsere zweite Pause. Natürlich mit einem Kaffee und einem Karottenkuchenmuffin. 🤗🤗
Gut gestärkt schwangen wir uns eine halbe Stunde später wieder auf die Bikes und machten uns auf den Rückweg nach Omarama. Mittlerweile hatte die Sonne die Wolken vertrieben, und wir konnten noch mehr Natur bestaunen. Wahnsinn, welche Vielfalt Neuseeland zu bieten hat! Gemütlich radelten wir auf dem Trail weiter, bis wir an einem Aussichtspunkt ankamen. Den hatten wir auf der Hinfahrt noch ausgelassen, da die Wolken einfach zu tief hingen. Oben angekommen, gab es erstmal einen Salamistick und einen ordentlichen Schluck Wasser! 🌞🌞 Kurz nach uns traf ein deutsches Paar ein. Die beiden stammen aus Düsseldorf und bereisen Neuseeland mit dem Rad, dem Bus und der Bahn. ☺️ Nach ein wenig Smalltalk und Reiseberichten sattelten wir unsere Bikes wieder und fuhren weiter Richtung Omarama.
Omarama erreichten wir nach knapp 75 Kilometern, etwa 800 Höhenmetern und sieben Stunden Fahrtzeit. Die Dame des Fahrradverleihs war erstaunt, dass wir schon wieder zurück waren, und fragte, ob wir nicht noch zu den Clay Cliffs fahren wollten (hier haben sich aus Lehm Felsformationen gebildet, die man wohl gesehen haben muss 🤓). Das lehnten wir dankend ab, denn trotz der elektronischen Unterstützung hatten wir für heute genug (und die Restrwichweite des Akkus war bei ~20km). 😌😌
Nun noch fürs Abendessen einkaufen und dann ab auf den Campingplatz. ☺️ Die Wolken schenkten uns auf dem Hinweg Schatten, auf dem gesamten Rückweg fuhren wir jedoch wieder in der sengenden Sonne. 🥵🥵
Nicole quatschte auf dem Campsite das Paar neben uns noch an, ob die beiden heute oben am Hooker Valley Track gewesen seien. Da wollen wir nämlich morgen auch hin und den Mount Cook bestaunen. 🤗🤗 Die beiden kommen ebenfalls aus Deutschland und sind seit Mitte November in Neuseeland unterwegs. ☺️☺️ Auch hier wurde ein wenig Smalltalk gehalten, bevor sich unsere Wege wieder trennten.
Nun denn, oben am Mount Cook soll es sehr voll werden, daher starten wir morgen spätestens um halb sieben mit dem Oldie in Richtung Mount Cook Nationalpark. 🤗🤗
Nach einem leckeren Rührei mit Kartoffeln, Speck, Brot und Salat liegen wir jetzt faul auf unserer Plane, die als Picknickdecke dient, und lassen den Tag ausklingen. 🤗
Bis bald,
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- Dag 43
- lördag 18 januari 2025 09:11
- ⛅ 11 °C
- Höjd över havet: 922 m
Nya ZeelandHooker Lake43°41’8” S 170°6’32” E
Tag 109 – Aoraki / Mt. Cook

Omarama – Aoraki / Mt. Cook – Omarama
Whooooo – der Berg ruft! 🤩
Allerdings war es kein Aufstieg zum Gipfel, sondern eher eine Touristenroute, dem Hooker Valley Track, zum Gletscher des Mt. Cook. Da wir mit sehr viel Touri-Ansturm rechneten, beschlossen wir früh zu starten.🤗🤗 Also: Wecker auf halb sechs gestellt, schnell gefrühstückt, und schon saßen wir im Auto.
Nach einer guten Stunde Fahrt erreichten wir den noch fast leeren Parkplatz und konnten uns noch einen Stellplatz aussuchen. 🤗 Um diese Uhrzeit waren nur sehr wenige Menschen auf dem Weg unterwegs – Glück für uns!
Rucksack auf und los ging’s! Uns erwartete ein gut ausgebauter Kiesweg mit drei Hängebrücken und ein paar kleinen Hügeln. Nach gut zwei Stunden erreichten wir das Ende des Hooker Valley Tracks.
Was für eine Aussicht! Der Mt. Cook zeigte sich ohne Nebel und Wolken! 🤩🤩 Dazu der Gletscher und die kleinen Eisschollen im Gletschersee – eine faszinierende Landschaft!
Wir liefen noch ein Stück weiter und erreichten ein kleines Plateau. Ein Paar, das hinter uns ging, machte unerwartet zwei Bilder von uns mit dem Mt. Cook im Hintergrund. 🤩 Auf dem Rückweg sprach das Mädchen Christian an und fragte, ob wir die Bilder haben wollten. Klar wollten wir! Die Fotos wurden per Apple AirDrop ausgetauscht, und wir wünschten uns noch einen schönen Tag. ☺️☺️ Sie hat wirklich schöne Bilder von uns gemacht! 🥰🥰
Keas haben wir natürlich auch wieder gesehen – Nicole ist total fasziniert von diesen Papageien. 🤩🤩 Nach einer guten halben Stunde machten wir uns auf den Rückweg. Mittlerweile war der Weg gut besucht, und ein Foto ohne Menschen war fast unmöglich. 😳😳 Unterwegs bogen wir noch zur Hooker Hut ab, in der wir eigentlich eine Nacht bleiben wollten. Das Problem: Die Hütte war lange im voraus ausgebucht. 😕😕 Schade! Also gab es stattdessen einen dicken Müsliriegel auf der Terrasse, bevor wir endgültig Richtung Auto zurückliefen. 🤗
Mittlerweile kamen uns immer mehr Menschen entgegen und wir waren froh, schon auf dem Rückweg zu sein. 😌 Nach einer guten Stunde erreichten wir noch das Memorial, das für Bergsteiger errichtet wurde, die in der Region rund um den Mt. Cook ums Leben gekommen sind. Eine Gedenktafel hat uns besonders berührt – der dort genannte Bergsteiger wurde bis heute nicht geborge.🥲🥲
Der Spruch der Gedenktafel:
"At rest on the mountain."
Viele teils recht junge Menschen haben am Berg ihr Leben gelassen.
Zurück am Auto fuhren wir noch nach Twizel, denn dort gibt es einen größeren Supermarkt als in Omarama. Nach dem Einkauf ging es wieder zurück nach Omarama – Füße hochlegen und später noch Abendessen kochen, das war der Plan für den Rest des Tages.
Mittlerweile regnet es wieder, und wir sitzen im trockenen Zelt. Christian liest, und Nicole schreibt den Footprint für heute. ☺️☺️
Bis bald aus dem nächsten Ort an der Westküste!
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- Dag 44
- söndag 19 januari 2025 09:07
- ☀️ 10 °C
- Höjd över havet: 849 m
Nya ZeelandDouble Peak44°34’34” S 169°39’17” E
Tag 110 – Omarama - Franz Josef Glacier

*Autotag!*
Lange saßen wir im Auto, bevor wir den Ort Franz Josef/Waiau erreichten. Da Nicole mit ihrem Rücken durch nunmehr fast 2 Wochen im Zelt schlafen etwas lädiert ist, haben wir uns entschieden, uns für die nächsten beiden Nächte in einem Hostel einzuquartieren. 😌😌
Gemütlich starteten wir heute Morgen also in den Tag und nach einem guten Frühstück packten wir unsere sieben Sachen zusammen und verließen Omarama. Uns beiden hat es hier sehr gut gefallen. 🤗🤗 Von Omarama aus kann man tatsächlich viel unternehmen, und wir hätten auch noch länger bleiben können.
Nach einer guten Stunde erreichten wir Wānaka. Hier wollten wir noch etwas einkaufen und einen Kaffee trinken. Nachdem der Einkauf erledigt war, fuhren wir aus Wānaka heraus zu Mo's Café, das etwa zehn Kilometer außerhalb liegt. Der Ansturm auf das kleine Café hielt sich in Grenzen. ☺️ Nach einem Kaffee und einem Dattel- bzw. Cheese-Scone ging es weiter. Ein Scone ist eine Art Brötchen, in dessen Teig Käse oder Datteln bereits eingearbeitet sind.🤭
Ab jetzt übernahm Christian das Steuer, denn es lag noch ein langer Weg vor uns. Vorbei am Lake Wānaka ging es weiter Richtung Norden an die Westküste. Unser nächster Stopp war Haast, wo wir unsere Mittagspause am Fuße einer ewig langen Single-Lane-Bridge einlegten. Der Weg über diese Brücken, von denen es hier in NZ mehr als genug gibt, ist immer etwas abenteuerlich. Einerseits ist die Fahrspur sehr schmal, zum andern erlauben Kurven vor und nach den Brücken bzw. die Fahrbahnkrümmung nicht immer eine saubere Sicht. Aber es gibt ja den Rückwärtsgang.😜
Bis Haast hatten wir uns entschieden, heute noch bis zum Franz Josef Glacier durchzufahren. 🤗 Das Wetter an der Westküste war wieder herrlich: viel Sonne und angenehme 25 Grad.
Unsere letzte Pause machten wir am Meer mit einem leckeren Iced Coffee to go. Die letzte Stunde bis zum Franz Josef Glacier fuhr dann wieder Nicole, während Christian in dieser Zeit unser Hostel buchte. 😊 Empfang war hier auch wieder Mangelware – wohlgemerkt fuhren wir auf dem Highway 6 und nicht auf einer kleinen Buckelpiste im Landesinneren. 😅 Irgendwann war das Hostel gebucht, und kurze Zeit später kamen wir im Glow Worm Backpackers an.
An der Rezeption saß eine deutsche Frau, die vor zehn Jahren in Neuseeland hängen geblieben ist und nun mit ihrem Kiwi-Mann das Hostel führt. Man merkt dem Hostel an kleinen Details an, dass hier deutsche Gewohnheiten Einzug gehalten haben. 🤭🤭 In der Küche gibt es zum Beispiel Backpapier, sie ist bestens ausgestattet, und die kostenlose Gemüsesuppe am Abend war richtig gut abgeschmeckt. 😅🤭
(Anmerkung von Christian: seit >4 Monaten mal wieder eine richtig geile Suppe! Das gefällt dem Bub!)
Nach dem Abendessen drehten wir noch eine kleine Runde durch den Ort und kehrten anschließend in unsere Stube zurück. Der kleine Rucksack für morgen ist ebenfalls schon gepackt. 😊😊 Denn wir werden zum Franz Josef Gletscher wandern und, wenn möglich, auch die Castle Rocks Hut besuchen. Diese Hütte liegt oberhalb des Gletschers, aber es ist schwer herauszufinden, wie gut sie erreichbar ist. 😯😯 Daher schauen wir uns das morgen vor Ort genauer an. Morgen startet dann wieder der frühe Vogel. ⏰️🐦
Noch etwas am Rande:
In genau zwei Monaten geht unser Flug nach Hause! 🥲 Heute haben wir den 110. Footprint geschrieben, sind seit fast vier Monaten in Neuseeland unterwegs und haben so viele Orte, Menschen, Landschaften, Berge, Wege und Abenteuer erleben dürfen, dass wir das alles eigentlich gar nicht realisieren können. 🥰🥰 Geschichten haben wir jedenfalls genug zu erzählen. 🤭😉
Bis morgen,
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- Dag 45
- måndag 20 januari 2025 07:39
- ⛅ 12 °C
- Höjd över havet: 248 m
Nya ZeelandSentinel Rock43°25’40” S 170°10’6” E
Tag 111 - Robert Viewpoint FJ Glacier

Tag 111 - Franz Josef / Waiau - Robert Viewpoint Franz Josef Glacier
Schockierender Nachbrenner von gestern Abend:
Die Zahncreme geht bald zur Neige, daher kauften wir uns einige Tage zuvor bereits eine neue Tube.
Auch im Gepäck, eine Tube Wärmesalbe, für Muskelschmerzen.
Abends im Zimmer, bloß das Licht auslassen wegen den Mücken. Christian geht also ins Bad, Zahncreme auf die Bürste und ab ans Werk. Wenige Sekunden später, der Mund brennt und schäumt. Die falsche Tube. Wärmesalbe auf die Zahnbürste gedrückt.
Gleich mal eine umfassende Mundspülung gemacht😅 Zahnbürste heiß abgespült und mit der richtigen Tube weiter gemacht. Nicoles Gesicht war einmalig, als ich mit schaumigem Mund zur Tür rein kam und die Wärmepaste hoch hielt 😅
So, nun aber zum Tag 111
Der frühe Vogel stand heute Morgen um halb sieben auf und machte sich sein Frühstück. 😅😅 Um kurz nach sieben Uhr fuhren wir zum Parkplatz nahe des Gletscher-Viewpoints.
Der erste Wanderweg zum Viewpoint des Franz-Josef-Gletschers endete nach 10 Minuten mit einer Ernüchterung für uns. Der Viewpoint ist nur noch ein Plateau mit Informationstafeln. 😯 Der Blick auf den Gletscher ist eher schlecht als recht, da wir ihn nur seitlich sehen konnten. Der Wanderweg, der eine bessere Sicht auf den Gletscher bieten soll, wurde über die Jahre ausgewaschen und existiert quasi nicht mehr. Dieses Mal hielten wir uns an die sehr deutlichen Warnhinweise der Absperrung, denn der Waiho River kann bei einem plötzlichen Wetterumschwung extrem schnell ansteigen. Das Flussbett ist zwar einen knappen Kilometer breit, heißt aber hier nichts, denn es ist dennoch sehr gefährlich, wenn es plötzlich (auch weiter entfernt) regnen sollte! 😳
Nach kurzer Überlegung parkten wir das Auto auf einem weiter unten gelegenen Parkplatz, um und wanderten über den Robert’s Point Track zum nächsten Aussichtspunkt auf den Gletscher. Wir hofften natürlich, dass wir mehr zu sehen bekommen. 😊 Laut Wegweiser sollte der Hin- und Rückweg ca. fünf Stunden dauern und elf Kilometer lang sein.
Wir waren gespannt und packten vorsichtshalber unsere Wanderstöcke ein. Die ersten zwei Kilometer führten über einen gut ausgebauten Kiesweg zur ersten Hängebrücke. Nicole hatte auf dem Trail schon manchmal Schwierigkeiten, über solche Brücken zu gehen. 🤭🤭 Aber das sollte erst der Anfang sein. 😉
Stetig ging es bergauf, und der Kiesweg verwandelte sich in einen neuseelandtypischen Wanderweg, der sich aus Felsformationen gebildet hatte, über Wurzeln und enge Passagen ging. Daher hieß es für uns: achtsam sein und genau schauen, wo wir hintreten oder welchen Weg wir wählen. Es war ganz schön anstrengend. Dazu kam, dass Christian kräftemäßig immer noch nicht fit ist und mit der einen oder anderen geschwächten Sehne im Fuß zu kämpfen hat.
Bei Nicole war es ähnlich, allerdings waren es bei ihr die Knie, die doch ordentlich gelitten hatten. 😕😕 Insgesamt überquerten wir noch weitere drei oder vier Hängebrücken! Das ist eine ganz schön wackelige Angelegenheit – vor allem, wenn die längste Brücke ca. 200 Meter lang ist. 😱 Je höher wir kamen, desto tiefer wurden auch die Schluchten unter den Hängebrücken. Für Nicole war das nichts, aber sie hat es dennoch mit Bravour gemeistert. 😅
Nach guten zwei Stunden erreichten wir den auf 605 Metern gelegenen Viewpoint des Robert’s Point Tracks, der sogar mit Sitzgelegenheiten ausgestattet war. 🤗🤗 Was für eine tolle Aussicht – und das auch noch ohne Wolken! 🤩🤩 Der Aufstieg und die Kletterei haben sich definitiv gelohnt! Viel ist vom Gletscher allerdings nicht mehr übrig, denn eigentlich reichte er früher (um 1900) bis zu dem ersten Viewpoint, an dem wir standen. 😯🫣
Auf dem Plateau lernten wir Steffi kennen. Sie kommt aus München und ist für dreieinhalb Wochen mit ihrer Freundin in Neuseeland unterwegs. Mehr Urlaub hat ihr Arbeitgeber ihr nicht genehmigt. 🤭🤭 Mit Steffi machten wir uns eine gute halbe Stunde später wieder auf den Abstieg zum Parkplatz. Auf dem Rückweg kamen uns jede Menge Menschen entgegen. Bei manchen haben wir uns echt gefragt: Wie zur Hölle wollen die denn da hochkommen? 😳 Wir haben manchmal das Gefühl, dass viele Leute blindlings die Wege laufen – frei nach dem Motto: Wird schon machbar sein! 🫣
Bspw. hatten manche keine Rucksäcke/Getränke dabei, bereits ein Knie geschient, nagelneue lockere Turnschuhe an oder saßen schweißgebadet am Anfang des Tracks und fragten, wie weit es denn noch sei.
Nach guten anderthalb Stunden verabschiedeten wir uns von Steffi, mir der wir unterwegs viele Reiseberichte austauschten, und gingen zurück zu unserem Auto. Nach einer kurzen Fahrt waren wir wieder im Ort und steuerten die nächste Bar an, denn wir hatten Hunger. Nach Burger und Onion-Rings ging es gut gesättigt noch zu einem kleinen Einkauf; zurück im Hostel gönnten wir uns ein Mittagsschläfchen. 😴😴
Am Abend saßen wir gerade beim Essen, als plötzlich Levinja um die Ecke kam. Levinja hatten wir in Havelock kennengelernt – irgendwann um den 10. Dezember 2024 herum. 🤗🤗 Wir hatten uns natürlich viel zu erzählen, und so verflog die Zeit im Nu. Als wir uns schließlich verabschiedeten, war es mittlerweile 22:00 Uhr. 😯😯
Nun liegen wir in den Federn und sagen bis morgen,
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- Dag 46
- tisdag 21 januari 2025 11:28
- ⛅ 20 °C
- Höjd över havet: 7 m
Nya ZeelandHokitika River42°43’0” S 170°57’38” E
Tag 112 - FJ/W – Hokitika – Arthur’s P.

Franz Josef/Waiau – Hokitika – Arthur’s Pass
Nach einem guten Frühstück und der endgültigen Verabschiedung von Levinja packten wir unsere Sachen zusammen und verließen das Hostel Glow Worms. 🥲🤗
Nach etwas mehr als einer Stunde erreichten wir Hokitika. Levinja hatte von dem Ort so geschwärmt, dass wir beschlossen, hier eine Pause einzulegen. Für uns war der Ort jedoch nichts besonderes und auch nicht wirklich hübsch. 😯 Nicole brachte noch ein Shirt in einen Secondhand-Shop, wir kauften ein paar Kleinigkeiten im Supermarkt ein und verließen den Ort nach etwas mehr als einer Stunde und einem Kaffee wieder.
Das Wetter an der Westküste war weiterhin sehr schön und warm. Irgendwann bogen wir auf den State Highway 73 ab und fuhren Richtung Arthur’s Pass. Dort hatten wir uns einen Zeltplatz auf einem Campingplatz reserviert. Die SH 73 wurde mit der Zeit ziemlich steil, und unser Oldie musste ganz schön kämpfen, um den Berg zu bezwingen. 🤭🥵 Zu allem Übel hielten wir noch an einem Aussichtspunkt, um uns den über die Straße umgeleiteten Wasserfall anzuschauen. 😊 Nach weiteren 30 Minuten Fahrt erreichten wir schließlich den Campingplatz Klondyke Corner.
Der Platz war noch leer, sodass wir uns ein schönes Plätzchen unter einem Baum im Schatten aussuchen konnten. Nachdem das Zelt aufgestellt war, gönnte sich Christian eine halbstündige Augenpflege. 🥱😴 Anschließend machten wir uns auf die Suche nach dem Wasser im angrenzenden Flussbett. Hinter dem Campingplatz verläuft eigentlich der Bealey River – doch außer einem knapp 700 Meter breiten furztrockenen Flussbett, gab es hier nichts zu sehen. Der Fluss war einfach ausgetrocknet. 😳😳
Ein junger Mann, der voller Euphorie mit einem Handtuch um die Schultern geworfen aus einem Camper sprang und Richtung Flussbett rannte, kam später ebenso furztrocken zurück, wie es das Flussbett dieser Tage nunmal so gebot😅!
Allerdings zogen mittlerweile schon ein paar dicke Wolken am Horizont auf. Gerade als wir unsere Tasche fürs Abendessen packten, fielen auch schon die ersten Tropfen. 🌧️😕 Im Shelter angekommen, fing es dann richtig an zu regnen – aus der Traum vom Sterne gucken und der Sicht auf die Milchstraße. 😭😭 Vielleicht aber dann morgen, wenn wir in die nächste Region fahren! 🤗🤗
Ansonsten war unser Tag recht entspannt und ohne viel Action – also bis morgen!
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- Dag 47
- onsdag 22 januari 2025
- ☁️ 23 °C
- Höjd över havet: 588 m
Nya ZeelandGrasmere43°3’43” S 171°45’44” E
Tag 113 - Arthurs Pass - Edoras

Tag 113 – Arthur’s Pass – Hakatere Conservation Park (Edoras)
Heute Nacht hat es lange geregnet! Nicole ist erst gegen Mitternacht eingeschlafen. Christian hat sie gegen ein Uhr geweckt, um Sterne zu gucken. 🥱 Es hat sich gelohnt – aber schaut euch die Bilder selbst an! 🤩🤩
Nach einer kurzen Restnacht kletterten wir um acht Uhr aus dem Zelt – und sahen nichts. Die Wolken hingen tief und die Sonne war nicht zu sehen. 😕
Nach einem kurzen Frühstück verließen wir das Klondyke Corner Campsite gegen neun Uhr. Lange fuhren wir noch durch den Arthur’s Pass Nationalpark, bevor wir die Bergregion über den Porters Pass endgültig verließen. 🤭🤭 Mittlerweile schien auch die Sonne wieder und die Temperaturen kletterten auf über 20 Grad.
Nach einem kurzen Boxenstopp in Methven fuhren wir zur Mt Potts Lodge, denn hier wollen wir zwei Tage bleiben. 🤗
Die knapp 20km lange Gravelroad bis hierhin war etwas zäh und holprig😅.
Das Zelt war schnell aufgebaut, der kleine Rucksack gepackt – und dann machten wir uns auf den Weg zum Mt Sunday, welcher der Drehort für die Herr der Ringe Szenen für Edoras, Heimat der Pferdeherren und Hauptstadt des Königreichs Rohan, war. 🤗
Damit ist nun auch die Bucket List der Herr der Ringe-Drehorte, die Christian erstellt hat, vollständig abgehakt! 🤗
Von unserer Lodge liefen wir etwas mehr als eine Stunde zum Mt Sunday. Zurück nahm uns eine nette Französin mit, die vor Covid hier in Neuseeland „hängen geblieben“ ist. 🤭🤭 Sie setzte uns an der Lodge ab und fuhr wieder zurück zum Parkplatz von Mt Sunday.
Zum Essen gab es Reste aus dem Kofferraum – bei den Temperaturen hatten wir keine Lust auf Suppe. 🤭 Aber irgendwann mussten wir ins Zelt flüchten, denn die Sandflys (winzige Stechmücken) wurden immer aktiver. 😡😡 Christian ist schon ordentlich zerstochen und Nicole blieb auch nicht verschont.
Heute Nacht stehen wir um 23:00 Uhr nochmal auf, in der Hoffnung, die Milchstraße zu sehen. Der Mond war letzte Nacht einfach zu hell, aber laut unserer Recherche geht der Mond erst nach Mitternacht auf. 🤗
Bis bald,
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- Dag 48
- torsdag 23 januari 2025
- ☁️ 16 °C
- Höjd över havet: 545 m
Nya ZeelandCraig Phillips43°33’44” S 170°56’6” E
Tag 114 – Hakatere Conservation Park

Wandertag bis zum Ende der Straße von Edoras 🤭
Nach einem atemberaubenden Blick in der Nacht auf die Sterne standen wir am Morgen gemütlich auf. Das Wetter war wieder herrlich! Bis zum späten Nachmittag sollte es auch so bleiben 😊.
Gegen halb zehn machten wir uns auf den Weg, um die 8 Kilometer (mit dem Rückweg sind es dann für heute 16 Kilometer) bis zum Ende der Gravelroad zu wandern. Christian hoffte auf weitere Aufnahmen, die den Winkel und die Sicht auf Edoras und Helms Klamm besser zeigten! ☺️ Tatsächlich fanden wir 1,5 Kilometer nach dem Parkplatz zu Mt. Sunday einen weiteren Aussichtspunkt, der den Drehort besser zeigte. 🤩🤩 Nach ein paar weiteren Bildern wanderten wir weiter, fanden noch zwei Geocaches, machten unsere Brot-Pause (der Camembert musste bei den Temperaturen dringend weg) und erreichten nach etwas mehr als 1,5 Stunden das Ende der Straße. Die Straße endete an einem Flugfeld. 😯 Wofür man dort ein Flugfeld ausgewiesen hatte, wussten wir auch nicht. 🤷🏻♀️
Kurz noch den letzten Cache für diese Region gehoben und schon drehten wir wieder um und machten uns auf den Rückweg. Mittlerweile war es stark bewölkt und auch sehr windig. Auf dem Rückweg hielten wir kurz an einem DOC-Schild an, das den Trailhead des Weges zum Mt. Potts markierte. Ein kurzer Blick auf das GPS-Gerät, und wir wunderten uns doch sehr, dass der Weg zwar knapp 8-10km hoch auf/Richtung Mt. Potts führte, aber mitten im Nichts plötzlich enden sollte – keine Hütte, kein Aussichtspunkt, einfach nichts. 😯 Wir beschlossen, uns das nicht anzutun
Um kurz nach Mittag erreichten wir wieder die Mt. Potts Lodge. Mittlerweile waren alle Gäste abgereist und wir waren die Einzigen auf der Zeltwiese. Daran würde sich heute wohl auch nichts mehr ändern. 🤷🏻♀️ Die Lodge liegt doch sehr weit außerhalb. Dazu kommt, dass ca. 10 Kilometer die Straße runter ein kostenloser Campingplatz zur Verfügung steht. Die Nacht hier kostet ca. 19 €. Für viele Low-Budget-Reisende ist die Entscheidung daher relativ einfach, und sie fahren zum kostenlosen Campingplatz. 😊
Tatsächlich waren wir den Rest des Tages sehr faul. Wir haben viel gelesen, Podcasts gehört und die Beine hochgelegt.
Wir beide sind uns einig, dass die Lodge doch sehr hiker-unfreundlich ist – insbesondere, wenn man mit dem Zelt hierher reist, bekommt man das auch zu spüren. Zum Beispiel gibt es keinen Aufenthaltsraum, keinen Kühlschrank und das Bad bzw. die Toilette wird auch nicht täglich gereinigt. Der Mülleimer auf der Toilette läuft schon seit gestern über. 😯😯
Schön gelegen ist die Unterkunft, keine Frage. 🤩🤩 Die Zimmer, die man hier buchen kann, sind bestimmt auch schön – kosten aber ca. 130 € pro Nacht! 😯
Nun denn, bis bald!
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- Dag 49
- fredag 24 januari 2025 11:23
- ☁️ 16 °C
- Höjd över havet: 95 m
Nya ZeelandHampstead43°54’13” S 171°44’57” E
Tag 115 – Hakatere CP - Mt Somers

Hakatere Conservation Park – Mount Somers
Eine unruhige Nacht!
Als die Dämmerung hereinbrach, wurde uns klar, dass heute keine weiteren Gäste eintreffen würden. Wir waren also allein auf der großen Wiese, umringt von riesigen Fichten, die im Wind ihre Zweige woben und ihn geräuschvoll brachen.
Die umliegenden Berge verschwanden in den tief hängenden Wolken. Nur noch aus dem dunkelgrauen Haupthaus der Lodge drang ein zartes Licht einer einzelnen Lampe, die ebenfalls nach kurzer Zeit erstarb.
Dunkelheit.
Da stand es nun. Das kleine Zelt, bei völliger Dunkelheit, alleine auf der Wiese, über 30 Minuten Fahrtzeit von der nächsten bewohnten Siedlung entfernt. Kein Mondlicht erreichte in dieser Nacht den Erdenboden. Die Sterne waren verhüllt.
Rauschen - das Rauschen des Windes in den Bäumen wurde lauter und das Zelt bewegte sich im Windestakt.
Es begann zu regnen. 🌧️🌬️.
Die Nacht kroch langsam in die Tiefe und der Schlaf setzte nur langsam ein. Tief in dieser Nacht hörte Nicole Tiere auf der Wiese. Manche schnüffelten, manche kreischten, manche trampelten.
Allerdings kann Nicole nicht sagen, um welche Tiere es sich handelte. Natürlich hat sie mit der Kopflampe vorsichtig in die Dunkelheit herausgeschaut, aber kein Tier erspäht. Auf dem Grundstück der Mt Potts Lodge war es auch tief in der Nacht stockdunkel 😱.
Christian? Der hat beim Einschlafen der doch etwas nervösen Nicole versprochen, auf sie aufzupassen, schlief jedoch seelenruhig und hat nichts mitbekommen 😅😴. Nicole hingegen hat die restliche Nacht die Ohren gespitzt, denn ein Tier ist nah am Zelt vorbei getrampelt und ein weiteres Tier hat oberhalb unseres Zeltes seine Blase entleert. 😱😱
Gegen acht Uhr krabbelten wir aus unserem Zelt und machten uns ein Porridge. Nicole konnte ihres nicht aufessen – auf dem Trail war das unser Standardfrühstück und es gab es einfach zu oft 🥴🥴. Gegen neun Uhr verließen wir die Mt Potts Lodge und fuhren über die gut ausgebaute Gravel Road zurück in die Zivilisation 😌🤗. Nach einer langen und staubigen Fahrt erreichten wir wieder die asphaltierte Straße. Vorbei am Hakatere Historic Town fuhren wir noch gute 20 Kilometer, bis wir den Highway wieder erreichten 🤗.
Das Hakatere Historic Town ist ein Museum. Dieser Ort war einst das Herz des Hochlandlebens in der Ashburton-Schlucht. Hier lebten die Schafscherer und Viehtreiber. Ein klein bisschen Geschichte dazu, haben wir mit in die Bildergalerie gepackt.
Unser nächstes Ziel für heute war Ashburton – nicht hübsch, aber hier konnten wir uns ein wenig die Zeit vertreiben. Auf dem Campingplatz in Mount Somers konnten wir erst ab 14:00 Uhr einchecken. Kurz bevor wir Ashburton erreichten, fuhren wir an einem sehr seltsamen Hasen vorbei. Wir beide hatten den gleichen Gedanken: "Der Hase ist ja spuki😳" Auf den zweiten Blick erkannten wir dann, dass es sich um einen Briefkasten handelte.
Nach einem Kaffee und einem kleinen Einkauf machten wir uns langsam auf den Weg nach Mount Somers. Unterwegs nahmen wir noch einige Geocaches mit – die lagen ja quasi am Straßenrand 😅😅.
Um kurz nach 14:00 Uhr erreichten wir dann den Holiday Park in Mount Somers. Auf diesem kleinen Campingplatz hatten wir vor ca. vier Wochen schon einmal übernachtet. Er ist klein und gemütlich! Mittlerweile ist es aber wieder ziemlich kalt geworden – heute hatten wir vielleicht 15 Grad 🥶. Die kommende Nacht wird dann wieder einstellig.
Den Rest des Abends kuscheln wir uns in unsere Schlafsäcke ein, denn die halten uns schön warm 🥰🥰.
Bis bald,
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- Dag 50
- lördag 25 januari 2025 10:27
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Nya ZeelandSandys Knob43°38’25” S 171°12’51” E
Tag 116 – Mt Barrosa Track

So langsam wird es nachts echt unheimlich. Heute Nacht sind wir von einem Tiergeräusch wach geworden, das wir noch nie zuvor gehört hatten. 😯 Es klang wie der Schrei eines Vogels – sicher waren wir uns am Morgen aber nicht. 😯 Dazu kam, dass sich vermutlich eine Maus an unser Zelt verirrt hatte. Man hörte sie nur leise piepsen, gesehen haben wir sie aber nicht. 🤣
Am Morgen gab es wie immer Frühstück in der kleinen Küche. Wir ließen uns Zeit, da wir heute nur einen etwa sieben Kilometer langen Track vor uns hatten. 😊 Deshalb starteten wir zum Mt Barrosa Track erst kurz nach zehn. 🤭
Auf dem kleinen Parkplatz angekommen, packten wir noch schnell den Rucksack fertig, und Christian speicherte die beiden vorhandenen Geocaches auf dem GPS-Gerät. Ein letzter Blick auf die Wetter-App – und schon ging es los. Die Vorhersage für den Mt Barrosa war nicht besonders gut, also wollten wir einfach schauen, wie weit wir kommen.
Obwohl wir mittlerweile schon lange in Neuseeland unterwegs sind, verliefen wir uns direkt am Anfang. 😅Wir hatten das große orange Dreieck einfach übersehen. Dass wir vom Weg abgekommen waren, merkten wir erst, als der Track zunehmend schlechter wurde. Ein kurzer Halt am Hang und ein Blick zur anderen Seite machten uns klar: Hier sind wir falsch! 🤣🤣 Die Wegmarkierungen lagen nämlich genau auf der gegenüberliegenden Seite des Hangs. Also ging es erst mal 300 Meter zurück – und dann endlich auf den richtigen Weg.
Nun wurde es richtig steil und abenteuerlich. Nach gut zwei Kilometern und 500 Höhenmetern erreichten wir das erste Plateau des Berges. 🥵🥵 Bis hierher hatten wir ganz schön geschnauft und gönnten uns erst mal einen Riegel. Zum Glück lag hier auch die erste Dose! Der Geocache war schnell gefunden, und wir konnten uns ins Logbuch eintragen.
Währenddessen behielten wir den Himmel im Auge, denn ein leichter Nieselregen hatte bereits eingesetzt. Falls wir im starken Regen wieder absteigen müssten, würde das richtig rutschig werden. 😯 Ein Blick Richtung Gipfel und auf die umliegenden Berge reichte uns, um die Entscheidung zu treffen: Wir steigen wieder ab. Bis zum Gipfel wären es noch etwa 1,3 Kilometer und mindestens 400 Höhenmeter gewesen – aber das Wetter war uns zu ungewiss, und der Weg zu steil und schmal für ein Risiko. 🤷🏻♀😯 Also machte Christian noch ein Video und ein paar schöne Bilder, bevor wir uns an den Abstieg machten.
„Pass auf, dass du nicht ausrutschst“, sagte Christian noch, „meine Regenjacke hängt außen am Rucksack.“ Keine zehn Minuten später saß Nicole auf dem Hosenboden. 🤣🤣 Sie war auf dem losen Geröll ausgerutscht, landete aber weich auf dem Hintern. Christian nahm daraufhin den Rucksack und ließ Nicole vorgehen. Zum Glück war nichts passiert, und nach etwa 50 Minuten standen wir sicher unterhalb der Bergkante.
Kurz darauf kam uns eine deutsche Wanderin entgegen, die uns nach der Sicht vom Gipfel fragte. Wir erzählten ihr, dass wir wegen des schlechten Wetters umgedreht waren. Weitere zehn Minuten später erreichten wir unser kleines Auto. Es war ganz schön anstrengend gewesen, und wir waren beide etwas enttäuscht, dass es nicht bis ganz nach oben geklappt hatte. 🥲🥲
Dennoch stellten wir beide fest, dass die Spuren des Te Araroa Trail weiterhin an uns haften - bergauf kommen wir sehr schnell aus der Puste.
Auf dem Rückweg nach Mount Somers hielten wir noch an einem historischen Ort – dem Burnett Quarry Reserve. Dabei handelt es sich um einen alten Kalksteinbruch. Die kleine Geschichte dazu haben wir euch wie immer in der Bildergalerie angehängt. 😊
Trotz allem gönnten wir uns noch eine Stärkung: einen Kaffee und dazu jeder ein Stück Karottenkuchen. ☺️ Gegen drei Uhr nachmittags waren wir wieder am Zeltplatz und kümmerten uns um die Unterkunft für die nächsten drei Tage in Timaru. Für Sonntag war viel Regen angesagt, deshalb entschieden wir uns für ein Hostel. Dort bleiben wir bis Dienstag und ziehen dann noch einmal um – in den Top 10 Holiday Park im Ort.
Nach einem guten Abendessen – Ravioli mit Gemüse und Tomatensoße – liegen wir nun im Zelt und lassen den Tag entspannt ausklingen. 😌😌
Bis bald, Nicole & Christian 🪅🪅Läs mer
Resenär
❤
Resenär
👍😅
Resenär
😍
Resenär
Schade!!